Unsere Frauke – Qualitätsprüferin bei neobooks

Liebe Frauke, was machst du als Qualitätsprüferin bei neobooks?
2013 habe ich zunächst bei neobooks ein mehrmonatiges Praktikum absolviert. Als ich kurz darauf die Chance hatte, zum Team zurückzukehren, habe ich nicht gezögert. Inzwischen bin ich seit fast genau einem Jahr als Qualitätsprüferin dabei und fühle mich im Team neobooks nach wie vor sehr wohl. Zusammen mit Clara prüfe ich die Werke der Autoren. Ich achte darauf, dass formale Richtlinien eingehalten werden, damit der Vertrieb der E-Books reibungslos klappt. Darüber hinaus ist es aber auch mein Bestreben, einfach schöne E-Books mitzuerstellen und das Beste aus einem Werk herauszuholen.

Was bedeutet neobooks für dich?
Für mich ist neobooks ein großartiges Beispiel moderner und zukunftsorientierter Verlagsarbeit; ein mit viel Engagement und Leidenschaft umgesetztes Konzept, welches vielen unterschiedlichen Autoren und dem Verlag großartige Möglichkeiten bietet. Ich finde es schön, dass mit neobooks jeder die Chance erhält, seine Geschichten und Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. neobooks bedeutet für mich auch Fuß fassen im Verlagswesen, reichlich Erfahrung sammeln, interessante Menschen treffen und neue Freunde finden.

Was ist dein derzeitiger Liebling für den Reader?
Zuletzt war ich begeistert von dem Buch “Schicksal!” von S. G. Browne. Momentan lese ich “Oryx und Crake” von Margaret Atwood.

Klassiker oder neuester Bestseller? Welcher Lesetyp bist du?
Klassiker kommen schon hin und wieder vor, doch größtenteils lese ich moderne Werke. Die Bestseller-Listen verfolge ich zwar, wähle aber meinen Lesestoff nicht danach aus. Ich stöbere lieber in den Buchhandlungen oder auch online und lasse mich vom Cover, Beschreibungstext, von Zitaten und Rezensionen zu neuen Büchern verführen.

Lesen – wann und wo?
Wann: Da ich gerne Ruhe beim Lesen habe, lese ich außerhalb der Urlaubszeit am Wochenende und abends. Wo: Bei schönem Wetter gerne draußen, z.B. in Parks oder daheim auf der Terrasse. Bei schlechtem Wetter im Bett oder auf dem Sofa.

Was machst du außer lesen in deiner Freizeit?
Ein Großteil meiner Freizeit dreht sich um Musik: Musik hören, Konzerte besuchen und selbst Musik machen. Ich spiele Klavier und Flöte und beherrsche auch ein paar ausgefallene Instrumente, wie Krummhorn oder Gemshorn. Außerdem habe ich in mehreren Chören und einer Band gesungen. Ansonsten: Freunde treffen, ins Kino gehen, Serien schauen, wandern…

Was ist dein Lieblingsort in München?
Ich finde, München ist eine wunderschöne Stadt mit unglaublich vielen schönen Ecken. Gerne bin ich z.B. unterwegs in den inneren Stadtbezirken wie Altstadt-Lehel, Maxvorstadt oder Schwabing. Auch im Olympiapark und im Englischen Garten gefällt es mir sehr.

 

Hier findest du Frauke auf neobooks.

 

 

Frauke

Frauke

 


neobooks auf der Buchmesse

All my bags are packed, I’m ready to go…
Schon ist es so weit. Die Buchmesse ist da. Mal wieder.
Die Leipziger Messe war gefühlt vorgestern und die Füße haben sich gefühlt gestern wieder erholt. Und trotzdem ist sie schon wieder da – die Messezeit.
Es ist schon alles gepackt, Give Aways verschickt, Termine vereinbart, Züge gebucht, Eintrittskarte eingesteckt.
Bis es für die Besucher endlich losgeht mit der Messe, ist im Hintergrund schon so vieles passiert, was man noch gar nicht sehen kann.
Für die meisten Verlagsmitarbeiter ist es die anstrengendste und gleichzeitig schönste Zeit des Jahres. Man trifft alte und neue Bekannte, Geschäftspartner oder solche die es noch werden wollen. In unserem Fall treffen wir viele, viele Autoren – und solche, die es noch werden wollen.
Wir werden davon erzählen, was wir machen bei neobooks, wie alles funktioniert, worauf die Autoren achten müssen, worauf wir und die Händler achten müssen, worauf es bei einem Ebook ankommt und, und, und… Spannend und anstrengend ist das, und danach denkt man sich meistens “Schön, dass das vorbei ist!”, aber auch “Schön war‘s!”.

Wir freuen uns auf Euren Besuch bei uns am Stand und auf Eure Fragen. Deshalb kommt uns besuchen, schaut euch eine unserer Veranstaltung an und lernt neobooks und uns, das Team hinter neobooks, kennen. Ihr findet uns in der Halle 3.1, Stand F89.

Bis bald in Frankfurt!

 


14-10-07 Buchmesse Give aways

 

Neobooks macht dich fit für die Frankfurter Buchmesse

Liebe neos,
die Frankfurter Buchmesse rückt immer näher, vom 8. – 12. Oktober ist es soweit. Wer unsere Facebook-Seite regelmäßig besucht, dem ist unsere Reihe „Tipps für die Frankfurter Buchmesse“ bereits aufgefallen. Hier findest Du alle Tipps noch einmal im kompakter Form. Wir vom Team neobooks wünschen dir schon jetzt viel Spaß und eine tolle Zeit auf der Buchmesse.
Und schau doch mal bei uns vorbei: Du findest uns in Halle 3.1 F89.

  1. Die Buchmesse teilt sich in Fachbesucher (Mi-Fr)- und Besuchertage (Sa-So). Als Autor bist du Fachbesucher und kannst deshalb auch unter der Woche schon zur Messe. Wichtig: der frühe Vogel fängt den Wurm, während der Vorverkaufsphase sind die Tickets wesentlich günstiger. Hier geht’s zum Shop der Frankfurter Buchmesse: http://www.buchmesse.de/de/fbm/besuchen/
  2. Bereite Dich auf die Messe vor: drucke Deine Visitenkarte, halte Dein Exposé, eine Leseprobe, evtl. ein gedrucktes Exemplar Deines Titels in ausreichender Menge vorrätig. So kannst du immer aufwarten mit allen Materialien und musst nicht sagen „Ich schicke es Ihnen gerne zu“.
  3. Vereinbare jetzt alle Termine, die Du dir vorgenommen hast. Spontanes „vorbeischauen“ klappt auf der Messe meist nicht. Kontaktiere direkt Lektoren, Verlage, Autoren etc., die dich interessieren und bitte sie um einen Termin.
    So kannst Du selbst und auch die Gesprächspartner sich auf den Termin vorbereiten, haben keinen Zeitdruck und man kann sich ganz auf den Gegenüber konzentrieren.
  4. Schau dir an, welche Veranstaltungen für dich besonders interessant sind. Es gibt viele Veranstaltungen für Selfpublisher und Autoren, einige findest du hier: http://www.buchmesse.de/de/im_Fokus/weitere_themen/self-publishing/
  5. Plane Deinen Tag akribisch, egal ob Du nur einen Tag oder mehrere auf der Messe bist. Natürlich kannst Du dabei auch mal „umgucken“ einplanen. Aber eben auch die Termine, die vereinbart wurden. Auch wichtig: genug Zeit für die Wege einplanen, für einen Toilettenbesuch und für einen Snack oder Kaffee zwischendurch.
  6. Bring etwas unter die Leute, was dafür sorgt, dass du im Kopf bleibst. Bei E-Bbooks ist das manchmal nicht so einfach. Aber Lesezeichen oder Postkarten (mit lustigen Sprüchen) sind kostengünstig, werden gerne mitgenommen und immer wieder verwendet.
  7. Bringe Deinen eigenen Webauftritt auf Vordermann. Sind die Daten, Cover, Preise etc. überall aktuell? Checke deine Webseite, deinen Blog, dein neobooks-Profil, deinen Account auf Twitter und Facebook. So kannst du jeden Interessenten auf deinen Online-Auftritt hinweisen.
  8. Halte deine Leser aktuell! Blogge und poste von der Buchmesse und erzähle, was du dort erlebst. So bekommen deine Leser mit, was auf der Messe los ist. Und vielleicht auch, wie es mit deinen Büchern weitergeht.
  9. Bereite eine kleine Infomappe vor, die du interessierten Lektoren in die Hand drücken kannst. Darin enthalten: Autorenvita, Kurzzusammenfassung deiner bisherigen Werke, Exposé und Leseprobe zum aktuellen Titel, außerdem Presseartikel und positive Rezensionen. Dabei gilt: in der Kürze liegt die Würze. Denn kein Lektor will kiloweise Papier mit sich herumschleppen!
  10. Die Frankfurter Buchmesse selbst gibt Tipps für Autoren mit hilfreichen Links. Schaut es euch dir einfach mal an, vielleicht ist davon ja auch etwas für dich hilfreich: http://buchmesse.de/pdf/tippsfuerautoren.pdf
  11. Für Selfpublishing-Autoren hat die Frankfurter Buchmesse einen speziellen Autorenguide zusammengefasst. Die Lektüre lohnt sich auf jeden Fall! Hier kannst du dir den Guide kostenlos herunterladen: http://www.buchmesse.de/images/fbm/dokumente-ua-pdfs/2014/autoren_guide_2014_44704.pdf
  12. Das Gelände der Buchmesse ist schier unendlich groß. Gut, dass es deshalb an den Eingängen (also U-Bahn Messe/Festhalle und S-Bahn Messe) Lagepläne gibt, die die Orientierung erleichtern. So ein Lageplan gehört zur Grundausstattung eines jeden Messebesuchers!
  13. Die Wege auf der Messe sind weit und es gibt viel zu sehen. Wer es mag, Leute anzuschauen, ist auf der Messe genau richtig. Besonders die vielen Cosplayer sind oft eine Augenweide. Deshalb gilt: gutes Schuhwerk ist das A und O. Klar sind High Heels schick – aber ist es schick, schon nach einem halben Tag nur noch im Schneckentempo voranzukommen?
  14. Auch wenn es nach Schulausflug klingt: nimm dir etwas zu Essen und Trinken mit! Das Angebot ist eher gering, außerdem recht teuer und die Schlangen sind lang. Häufig hat man zwischen all den Terminen und Veranstaltungen auch nicht genug Zeit. Eine Flasche Wasser und ein belegtes Brötchen sind da Gold wert.
  15. Auch außerhalb der Buchmesse passiert viel in Frankfurt: Lesungen, Podiumsrunden, Diskussionsabende oder einfach nur nett beisammen sitzen – ein Blick ins Veranstaltungsportal der Buchmesse hilft beim Planen.
  16. Du hast dich mit einigen anderen Autoren verabredet und ihr wollt abends in der Stadt unterwegs sein? Denk dran: Frankfurt ist während der Messe absolut überlaufen, es lohnt sich also, für größere Gruppen Reservierungen vorzunehmen.
  17. Für alle, die noch nicht in Frankfurt waren: ein Apfelwein, oder auch „Ebbelwoi“, gehört in Hessen einfach dazu. Besonders gut schmeckt er in den Gassen von Alt-Sachsenhausen. Lecker dazu: Grüne Soße!

Und hier noch eine Hallenübersicht: Lageplan Buchmesse


Unsere Steampunk-Autorin Anja Bagus

Mein Name ist Anja Bagus, und ich schreibe Steampunk-Romane.

Was für ein langweiliger Anfang… aber so ist das. Ich bediene eine absolute Nische. Erstens weil nun sicher viele sagen: „Steampunk, was ist denn das?“
Und die anderen sagen: „Ach, das ist so ein bisschen Science Fiction und ein bisschen Fantasy… kann sich nicht entscheiden, mag ich nicht.“

Den Ersteren antwortet man immer: „So ähnlich wie Jules Verne und Wild Wild West. Der Film, den kennst du sicher…?“ Innerlich krampft man sich zusammen, weil damit die geliebte Subkultur nicht annähernd beschrieben ist.
Die Letzteren mag man nicht und bewirft sie mit… zerknüllten Manuskriptseiten. ;)

Das bringt mich zu der Frage: Warum schreibe ich Steampunk? Sicher nicht, weil ich es damit so vielen erfolgreichen Autoren nachmachen möchte. In Amerika wird das Genre massig bedient, ist aber schwer in die Romance-Ecke abgerutscht. In Deutschland?Das fasst keiner der großen Verlage mit der Kneifzange an. Mir ist das egal, denn ich bin sowieso eine Rebellin. Ich bin Self-Publisherin, und damit schon per se raus aus dem Roulette der Verlage. Ich kann machen, was ich will.

Und daher hab ich mir eine Welt geschaffen. Die Aetherwelt. Eine parallele Welt in Deutschland ab der Jahrtausendwende. Meine ersten drei Romane „Aetherhertz“, „Aetherresonanz“ und „Aethersymphonie“ spielen in Baden-Baden ab 1910. Nach dem „Erfolg“ des ersten Buches (nicht wirtschaftlich gesehen; ich bin damit in der Steampunk-Szene aber eine kleine Berühmtheit geworden) habe ich einfach weiter geschrieben. Dazu drehe ich kurze Filme in meiner Welt, toure mit meinen Büchern und dem dort gegründeten Amt über Conventions und plane in naher Zukunft ein Rollenspiel. Das alles habe ich innerhalb von zwei Jahren erreicht und bin noch lange nicht am Ende. Ich mache übrigens alles selbst: Cover, Satz, Werbung, etc.

Mein viertes Buch „Waldesruh“ habe ich mit einem Verlag zusammen gemacht. Warum? Weil er mir gute Konditionen geboten hat. Ich habe die ebook-Rechte behalten, die mir sowieso am meisten einbringen. Natürlich gibt es auch alle anderen Bücher als ebooks (unter anderem ja auch hier bei neobooks). Mit einer Gruppe anderer Autoren schreiben wir Groschenromane: „Aetherwestern“
Aber jetzt ist mal Schluss mit dem Werbeblock.

Wie ich die Initialzündung zu „Aetherhertz“ bekam, weiß ich nicht mehr. Ich leite schon seit vielen Jahren Rollenspiele und kann eine Gruppe von Leuten mit zwei-drei Stichworten abendelang beschäftigen. Ich wollte den NaNoWriMo (NationalNovelWritingMonth) 2012 gewinnen und habe einfach um mein Leben geschrieben. Und dann nicht mehr aufgehört. Meine Figuren waren mir ans Herz gewachsen und zum Glück gab es auch LeserInnen, die mehr wissen wollten.

Ich bin ein Drauflosschreiber. Ich habe einige Anhaltspunkte, aber ich plane nicht. Ich denke intensiv über meine Charaktere nach, ich kenne sie in- und auswendig (bis zu: Was essen sie gerne? Welches Sternzeichen haben sie?). Das ist die halbe Miete: Meine Charaktere erwachen mit jedem Detail mehr zum Leben. Dann werfe ich sie in eine Situation und los geht’s. Das hat jedenfalls bei mir bisher gut funktioniert.

Autoren sind ja ein buntes Völkchen und Self-Publisher erst recht. Ich finde diese Zeit gerade sehr spannend und bin begeistert, dass sie mir die Möglichkeit gibt, meine Träume zu leben. Autorin zu sein, ohne je bei einem Verlag angeklopft zu haben, ist für einige vielleicht undenkbar, aber für mich war es der richtige Weg. Ich nutze alles, was mir geboten wird, und denke, dass andere Autoren das auch tun sollten.

Wer das liest, und Fragen hat, kann mich gerne kontaktieren. Man findet mich auf Facebook (viel zu viel), im Web und man darf auch anrufen. Die Kontaktdaten findet ihr in meinen Werken. Ich freue mich auf den Austausch mit Autorenkollegen und Lesern!

 

AetherhertzAetherresonanz

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Shortlist von Oktober!

Die Shortlist von Oktober ist da!

Unsere Lektorin von Droemer Knaur hat folgende Titel ausgewählt:

Die Beute

Die Beute

Das Geheimnis des Normannen

Das Geheimnis des Normannen

Outparas

Outparas

 

 

 

 

 

 

 

Das Rowohlt-Lektorat hat diese Titel ausgewählt:

Doktor Pest

Doktor Pest

Feuerdämon

Feuerdämon

Die bestellte Braut

Die bestellte Braut

 

 

 

 

 

 

 

Und was geschah mit den Werken, die im September gescoutet wurden?

Droemer Knaur:
Prinzenroulette – Droemer Knaur wird ein Angebot machen.
Follower – Auch hier wird ein Angebot von Droemer Knaur folgen.
Moppel-Leben – Das Werk soll nach entsprechender Überarbeitung erneut eingereicht werden.

Hier ein Nachtrag: der Titel Ohne Hintern wär ich sexy erscheint im März 2015 bei feelings!

Rowohlt:
Temporales Dilemma - Der Roman kam sehr gut an bei Rowohlt, benötigt aber noch eine gewisse Überarbeitung.
Monstertörtchen - auch hier sieht man ein großes Potential und empfiehlt noch etwas Überarbeitung.
Villa to be – Rowohlt würde gerne den kompletten Roman lesen, um sich ein umfassenderes Bild zu machen. Dieser befindet sich noch in Bearbeitung.

Und noch ein Nachtrag für den Titel Grazie, Genova: Rowohlt hat der Autorin ein Vertragsangebot unterbreitet!

Wir freuen uns über den Erfolg des Scoutings und wünschen den Autoren der neuen Shortlist viel Erfolg!