Mitgliederdetails
- Andreas Krusch
- Rezensent Autor
-
Rezensent (294)
Autor
Alter: 51 Jahre
Wohnort: Berlin
Mitglied seit: 03.03.2012
-
Über mich:
Eine Frau und Kinder und ein Haus am Meer – das ist es. Darum renne ich weiter an gegen die Festungsmauern der Verlage, mache ihre Ablehnungen zu meinem Ansporn, halte die Worte meiner Mutter lebendig: Von der Schwelle deines Hauses aus kannst du nach den Sternen greifen...
-
Beruf, Tätigkeiten, Studium:
Den harten Weg des Schriftstellers gehe ich jetzt schon so viele Jahre. Er ist gepflastert mit Ablehnungen, Hartz IV, und immer lauter tickenden Uhren... Und nur zwei Dinge gaben und geben mir Kraft weiterzugehen: Das Lob anderer und mein Sternbild, die Jungfrau! Deshalb sind auch die von mir geschriebenen Rezensionen hier grundsätzlich positiv, weil ich weiß, wie einsam das Schreiben ist, wie aussichtslos bei der Fülle an Autoren, und wie viel doch ein kleines Lob diese Last leichter machen kann, wie es die Hoffnung beflügeln kann.
-
Warum ich schreibe:
Julia Roberts ist schuld. Ja, Julia brachte mich zum Schreiben. 1994 saßen meine beiden besten Freunde aus Schulzeiten und ich im Garten und überlegten mal wieder, wie wir zu Geld kommen könnten. 1990 hatte ich Pretty Woman gesehen und war immer noch verliebt. Warum gibt es keine Fortsetzung? schoss es mir plötzlich durch den Kopf. Noch im Garten begann ich zu schreiben. Ja, ich schrieb Pretty Woman 2, ließ es von einer asiatischen Studentin ins Englische übersetzen und in Washington das Copyright schützen. Wir alle wissen, was daraus wurde. Es gab keinen zweiten Teil. Doch der nette Brief mit der Ablehnung aus Hollywood und dem Logo der Walt Disney Production machte und macht mir Mut, er flüstert noch immer: Gib nicht auf, alles ist möglich... Und unten im Regal steht noch immer das Manuskript zu Pretty Woman 2, verpackt in teures Geschenkpapier aus dem KaDeWe, mit einer Schleife. Denn als Julia 1996 bei den Berliner Filmfestspielen war, wollte ich es ihr zum Dank für die Inspiration schenken. Mann, war mir schlecht, als ich an den Fans vorbei über den roten Teppich ins Hotel Interconti ging. Am Empfang sagte man mir, ich könne das Geschenk gerne übergeben, doch der Manager der Roberts Crew war nicht begeistert davon... ich musste wieder gehen. Ein guter Freund, selbst in der Hotelbranche, wartete draußen im Wagen. Du hättest einfach die Treppe hochgehen sollen wie ein Gast, sagte er mir, nahm das Geschenk für Julia und verschwand im Hotel. Mein Herz pochte vor Aufregung. Schließlich kam er zurück, mit dem Skript. Julia hatte das Hotel schon früher Richtung Flughafen verlassen... Heute bin ich froh, dass sie mein Manuskript nie bekommen hat. Sehr froh. Denn die Fortsetzung, die ich damals schrieb, ist wirklich ziemlicher Schrott.
-
Bisherige Projekte:
Nach Pretty Woman 2 versuchte ich es mit kleineren Brötchen, schrieb zahllose Exposés für deutsche TV Sender und bekam viel Lob, doch keinen Vertrag... Dann erkrankte meine Mutter an Krebs. Noch voller Hoffnung auf Heilung, beschlossen wir, ein Buch über ihre Erfahrungen zu schreiben. 10 Wochen später hatte der Krebs sie besiegt. Ich war nun allein mit ihren Notizen aus der Klinik, und schrieb das Buch. Es wurde bei dtv München veröffentlicht. "Das böse Wort" erzählt von einer Krebsklinik, deren Patienten, und einem Klinikleiter, der sich für den Herrn über Leben und Tod hält, bis der Tod davon erfährt...










































