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Über mich
Über mich
Mein belletristisches Schaffen umfasst Gedichte und Kurzgeschichten, Satiren, Romane und Dramen - vieles davon bislang unveröffentlicht im Sinne von „nicht in einem Verlag publiziert“, allerdings bereits durch Lesungen der Öffentlichkeit mit Erfolg vorgestellt, überwiegend im Rahmen meiner Ausstellungstätigkeit: 1985 begann ich als Zeichner und Illustrator. In meiner ersten eigenen Ausstellung „Die himmlischen Tänzer“ (Marburg 1988) kombinierte ich Zeichnungen und Bilder und setzte dieses Prinzip mit „eine andere zeit. texte und zeichnungen aus den bilderbüchern des lebens und der phantasie“ fort, einer Wanderausstellung, die von 1994 bis 2010 in diversen Städten Deutschlands zu sehen war, jeweils in Verbindung mit öffentlichen Lesungen. Wie man vielleicht hier schon ahnen kann: ich bin tatsächlich in gewisser Weise von Comics inspiriert ... allerdings nur hinsichtlich des Zeichnens und der Kombination von Worten und Bildern. 1993 debütierte ich auf der Bühne mit dem kabarettistischen Programm „Kultur in kleinen Dosen“, im Jahr darauf folgte in Schwalbach a.Ts. die Gründung einer ersten Theatergruppe, des „statt-Theater“, aus der „Comédie à la Carte“ hervorging. Seitdem bin ich mit diversen Bühnenprogrammen, auch Leseabenden, aufgetreten und habe verschiedene literarische Projekte mit Kindern und Erwachsenen realisiert.
Ausbildung
Mitunter habe ich das Gefühl, die Frage nach dem Beruf ist die Erwachsenen-Version jenes oft etwas alarmierten „Was machst du denn da?“, das ich als Kind gelegentlich zu hören bekam. Wie auch immer .... die Antwort ist recht einfach: ich bin Kommunikationsberater/-trainer und -coach und arbeite als freier Dozent für „Rhetorik“ und „Öffentlichkeitsarbeit“. Daneben gab es (und gibt es gelegentlich noch) Ausflüge in den Bereich des Journalismus und freie Künstlerische Tätigkeiten – aber dazu mehr im nächsten Kasten. Studiert habe ich auch irgendwann einmal: Medien-/Kommunikations- und Kulturwissenschaften.
Motivation
Warum ich schreibe? - Aus dem selben Grund, aus dem ein Musiker musiziert und ein Maler malt: es ist etwas, das in mir ist. Ich bin ein Geschichtenerzähler und ich bin ein Beschreiber. Menschen stehen im Mittelpunkt meines Interesses, was sie tun, wie sie es tun, was sie sagen ... und was sie nicht sagen ... und was sie damit (eigentlich) meinen. Daher meine Berufswahl, daher die Geschichten, die sich zwangsläufig ergeben, weil mein Gehirn aus irgendwelchen Gründen so funktioniert, daher die Zeichnungen und die Rollen(-spiele) auf der Bühne – eine Form von Mimikry, die dazu dient, zu verstehen ... oder dem Verständnis zumindest näher zu kommen. Das Schöne am Schreiben ist, dass es keine physikalischen Grenzen kennt. Geschichten ereignen sich überall, unter allen Umständen und viele von ihnen scheren sich wenig um Raum und Zeit und das, was wir für die Realität halten. Um André Heller zu zitieren: „Die wahren Abenteuer sind im Kopf“. Und es macht Spaß, sie mit anderen zu teilen.
Bisherige Projekte
Da sind Bühnenwerke, die im CANTUS Verlag erschienen sind. Da sind zwei Trilogien, die sich beide in unterschiedlichen Stadien der Fertigstellung befinden: Meine „Justin Hearst“-Romane, begonnen während meines Studiums, gleichermaßen eine Parodie auf meine Alma Mater und ihre Protagonisten wie auf die „hard-boiled school“ amerikanischer Kriminalliteratur. „Die Gesänge der Wiederkehr“, nicht einzuordnen in den gängigen Genres, vermutlich am ehesten vergleichbar mit so etwas wie „The X-Files“, also wohl am besten mit dem Etikett „Mystery“ zu versehen. Da sind diverse Kurzgeschichten und Erzählungen, satirische Texte, die größtenteils für meine Lesungen oder im Rahmen literarischer Events entstanden (wie z.B. der ersten „Duft-Lesung“, die ich 2009/2010 aus Anlass des Jubiläums eines Aroma-Zentrums durchführte und bei der Aromen zu Assoziationen führten, aus denen dann Texte „gestrickt“ wurden). Da ist das Märchen vom „Jungen, der keinen Namen hatte“ (auch entstanden im Rahmen einer öffentlichen Aktion; hier: aus Anlass des 30jährigen Bestehens der Deutschen Märchenstraße ... und in einer Bühnenfassung ebenfalls bei CANTUS erschienen) Da sind Gedichte, zum Teil „verarbeitet“ in meinen Ausstellungen.
Aktuelle Projekte
Aktuell arbeite ich – wenn ich Zeit dafür finde – an einem Episodenroman mit dem Arbeitstitel „Die Ruinen des Reichtums – Die Reste von Leben“; außerdem ist der erste Krimi, der in Deutschland (um nicht zu sagen: hier in Hessen) spielt, fast fertig; der Titel lautet „Die letzte Frage“. Und dann ist da das nächste Ausstellungsprojekt, wieder eine Kombination von Bildern (diesmal multimediale Collagen) und Gedichten: „Skizzophrenia“.
