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Jonathan Severin

Rolle:
Autor
Alter:
64
Mitglied seit:
24.02.2012

Über mich

Über mich
Ich lebe und arbeite sein vielen Jahren mit meiner Frau und unserem Hund in Afrika. In dieser Zeit habe ich einen tieferen Einblick in die Kultur dieses Kontinents erhalten. Buecher von Joseph Conrad und Graham Green haben mich frueh fasziniert.

Ausbildung
Beruf: Geologe/Hydrogeologe Tätigkeit: Arbeit in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und dem Nahen Osten

Motivation
Ich schreibe, weil es mir ein Bedürfniss ist. Es macht mir Spass. Eigentlich moechte ich nichts anderes mehr machen. Vieles ist ungesagt, viele Informationen und Fakten erreichen Europa nicht. Afrika ist noch immer ein grosses Missverständnis. Europäer sehen diesen Kontinent aus ihrem sehr eigenen Blickwinkel und lassen keinen Widerspruch zu.

Bisherige Projekte
Ich habe einen Romanentwurf über den Tod des süd-sudanesischen Rebellenführers Dr. John Garang geschrieben. Garang ist 2005 unter ungeklärten Umständen bei einem Hubschrauberabsturz in Nord-Uganda tödlich verunglückt. Ich war selbst zu dieser Zeit im Norden Ugandas und habe aus den mir zugänglichen Informationen eine Geschichte geschrieben, die aus wahren und sehr realen sowie fiktiven Elementen besteht.

Aktuelle Projekte
Ich denke ueber einen Thriller nach, der die internationalen Wasserkonflikte zum Thema hat. Der Krieg um Wasser wird in den kommenden Jahren zwangslaeufig in den Fokus der Oeffentlichkeit gelangen. Inhaltsangabe zu “Die Nacht im Leuchtturm” von Jonathan Severin Zwei alte Männer treffen sich im Jahre 2042 in einem Leuchtturm und blicken zurück auf ihr Leben. Beide verbindet ein Geheimniss, eine begangene Tat die dreissig Jahre zurückliegt, die unausgesprochen bleibt und der sie sich langsam nähern um herauszubekommen, was der jeweils andere von der eigenen Mittäterschaft weiss. In Rückblicken führt die Geschichte in ein afrikanisches Land, das um seine wirtschaftliche Eigenständigkeit ringt. Eine Präsidentschaftswahl wird manipuliert um den Plan den staatliche Wassermarkt zu privatisieren zu verwirklichen. Dabei kommt es zum Tod des Präsidentschaftskandidaten, der sich den Plänen der Privatisierung widersetzt hatte. Dies führt zu einem von jungen Offizieren durchgeführten Putsch, der das Land in ein beispielloses Chaos stürzt. Die zwei Männer blicken auf die Auswirkungen ihrer verheerenden Arbeit, ohne ihre eigene Verantwortung daran erkennen zu wollen. Zwischen Stolz und Entsetzen hin und her schwankend, beginnen sie sich die Schuld für das Geschehene gegenseitig in die Schuhe zu schieben, nicht ahnend, dass sie sich damit gegenüber dem anderen immer weiter offenbaren. Der Eine vertritt die These, das das „erlaubte Verbrechen“ aus Überlegenheit zwingend notwendig sei. Der Andere versucht die Wahrheit aus seinem Gegenüber zu entlocken und die noch unaufgeklärte Tat zu durchschauen. In einer finalen Überreaktion glaubt der Eine sich von seinen Verfehlungen befreien zu können in dem er den Anderen tötet, weil er meint, den einzigen noch lebenden Mitwisser ausschalten zu können. Der Roman beschreibt wie sich europäische Wasserkonzerne mithilfe internationaler Entwicklungsbanken und Korruption das öffentliche Gut Wasser aneignen, um auf Kosten der verarmten afrikanischen Bevölkerung Profit zu machen. Die Geschichte wird aus den Perspektiven der beiden Männer erzählt. Der eine Ich-Erzähler (Roald Thompson) führt durch die Kapitel im Leuchtturm, die im Jahre 2042 geschehen. Der andere Ich-Erzähler (Richard Naser) führt durch die Ereignisse, die sich im Jahre 2012 begeben haben. Ausserdem plane ich eine Krimi-Serie die auf Malta spielt und mit den Themen Kirchen- und Kunstgeschichte sowie dem Kreuzrittertum verflochten werden soll. Allerdings spielen die Geschichten in der Jetztzeit.