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karljune

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20.04.2012

Mein Status

Tausche Rezension gegen Rezension... :)

Über mich

Über mich
Als einzige Besonderheit fällt mir eigentlich nur ein, daß ich schon mit 6 Jahren meinen Berufswunsch kannte. Als ich alles erreicht hatte fiel mir auf, daß ich für das Leben danach keine Pläne hatte. Nachdem ich in den langweiligen Positionen des mittleren Management ein eher destruktives Wirken erkannt hatte, entschloß ich mich kreativ zu werden. Es ist befriedigend "wirkungsvolle" Sätze zu formulieren, um damit die gängigen Stereotypen zu entblößen. Mein nächstes großes Projekt im Leben wird die Veröfffentlichung meiner gesellschaftskritischen Ideen sein. Danach folgt die Umsetzung. Irgendjemand sagte mal: "Ein Mensch der im Leben all seine Ziele erreicht, hat sie eindeutig nicht hoch genug gesetzt"

Ausbildung
Naturwissenschaftler Chemie

Motivation
Wie oben bereits angedeutet habe ich Freude an sinnigen Formulierungen. In der Organischen Chemie hat man ganz bestimmte Synthesestrategien. Manchmal erhält man eine Zielverbindung erst nach 20 oder 30 Schritten. Dann kommt jemand daher, der mit einer genialen Idee die ganze Sache extrem Vereinfacht. So lese ich häufig Texte deren Sinn sich erst nach zwei oder drei Mal Lesen erschließt. Es hat mir schon immer Freude gemacht diese für mich selbst zu vereinfachen. Es gibt dann auch noch die sogenannte Retrosynthese. Dabei hat man eine fertige Verbindung und geht dann rückwärts vor. Auf sperrige und zähe Texte bezogen funktioniert das auch. Einfacher formuliert: Man zäumt das Pferd von hinten auf. Da ich meinen Freunden immer gern dabei geholfen habe amtliche Schreiben zu beantworten, konnte ich es mir nur selten verkneifen in einem ähnlich komplizierten Kontext zu agieren. Nicht selten haben wir uns nach dem gemeinsamen Durchlesen der fertigen Pamphlete in einem gemeinsamen Lachanfall wiedergefunden. Nach einem persönlichen Desaster im schönen Österreich beschloss ich den Hergang zu dokumentieren. Daraus ist dann ein sehr zynisches Werk mit den Eigenschaften einer Biografie geworden. Schwer einzuordnen, aber ein richtiges Buch ist es schon. Nach meiner Rückkehr ins Land der Dichter und Denker trat eine Freundin an mich heran, ob ich ihr bei einigen Behördenschreiben helfen könne. Ich war begeistert, denn es handelte sich um die gestelzt klingenden Amtsschreiben österreichischer Behörden. Jede Menge Material für ein ganz ausgezeichnetes Buch. Darüber hinaus war es eine echte Herausforderung das trockene und langweilige Thema: "Alleinerziehende Mütter" knackig aufzubereiten. Die vielen Coautoren in schlecht beleuchteten Amtsstuben haben mir dabei tatkräftig (wenn auch unbeabsichtigt) geholfen. Auch hat sich ein Alimentepreller so dermaßen dämlich angestellt, dass es schon fast unglaubwürdig klingt. Beispielsweise hat er sich am Grab seines Vaters mit den Worten verabschiedet, dass er fort Muss, weil er noch Schwarzarbeit zu machen hat. Es war aus meiner Sicht ein Geschenk des Himmels. Ich bekam so viel Material, dass ich auf Wochen ausgelastet war. Sogar für das Folgewerk ist schon einiges zusammen gekommen. Doch zurück zu meiner Intention. Es bereitet mir keine großen Probleme mich in die Welt anderer hineinzudenken. so habe ich das Buch teilweise unter Aufgabe meiner eigenen Persönlichkeit geschrieben. Das ging soweit, dass ich mich sogar herablassend über Männer ausgelassen habe, so wie es die Frau -welche die beschriebenen Ereignisse ja tatsächlich durchlebte- in dieser Situation empfinden musste. Puh, das war jetzt ein Bandwurmsatz. Mal schauen ob es tatsächlich ein Talent ist, oder ob ich mich maßlos selbst überschätze. Sollte letzteres zutreffen, so werde ich ein Buch über Selbstüberschätzung schreiben. Das wärs erst mal zu meiner Person. Diesen Teil liest ja wahrscheinlich eh keiner, daher kann man das hier nur als so eine Art Selbstbefriedigung betrachten:) Bis dann und alles Gute, Karl June

Bisherige Projekte
1. Diverse Texte für Wissenschaftliche Fachzeitschriften 2. Eine Biografie über mich mit dem Schwerpunkt: Deutsche in Österreich 3. Eine Biografie über eine Dominikanerin in Österreich die um ihre Alimente geprellt wird. 4. Kurzgeschichtensammlung: Aus dem Leben und daneben 5. Dissertation: Entwicklung und Charakterisierung enzymähnlicher Verbindungen

Aktuelle Projekte
Ich habe die Kernidee zu einem philosophischen Werk, daß in der Lage ist selbst völlig idiotische Vorgänge sinnvoll zu erklären. Das leben wäre also kein kafkaesker Alptraum, sondern etwas durchaus Positives, das darüber hinaus auch nicht völlig umsonst stattfindet. Bisher existiert nur das Konzept und ich weiß noch nicht in welcher Feorm ich es aufbereiten soll. Science Fiction wäre die Lösung der Wahl, aber es fühlen sich immer noch sehr viele Menschen allein von diesem Begriff abgestoßen. Darüber hinaus bin ich immer noch dabei das vorgestellte Buch zu bearbeiten. Ich denke für einen Autor ist es allemale schwer zu sagen: Schluß aus und fertig jetzt. Es dürfte eher so sein wie bei einem Kind das man auf´s Leben vorbereitet. Der Prozeß ist nie wirklich abgeschlossen...

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