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- michaelkoehn
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Mitglied seit: 01.02.2012
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Über mich:
Vita Michael Köhn Ich bin Anfang 1945 nach einem Besuch bei meinen Großeltern in Berlin Moabit Perleberger Straße nach einem Bombenangriff und dem Einsturz des Wohnhauses in dessen Luftschutzkeller wir uns befanden für 2 Tage verschüttet gewesen. Welchen Einfluss Angst und Dunkelheit seit dem auf mich haben - ich weiß es nicht. Ich habe 1945 den Einmarsch der Russen in Berlin erlebt, die Vergewaltigung von Frauen im Keller unseres Wohnhauses. Ob der Vorfall Einfluss auf meine spätere Beziehung zu Frauen ... und wenn ja - welchen - weiß ich nicht. Ich bin im Alter von ca. acht Jahren von den Russen bei einem illegalen Grenzübertritt an der Elbe gefangen genommen worden, die mich als Geisel nahmen, um meine Mutter, die sich schon auf englischem Gebiet befand, zur Rückkehr zu bewegen. Die Russen haben, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, neben meinem rechten Ohr eine Salve aus einer Maschinenpistole (Kalaschnikow) abgefeuert. Seit dem höre ich zumindest auf diesem Ohr schlecht. Ob sonst noch was war - weiß ich nicht. Bei einem erneuten Grenzübertritt (Hamsterfahrt, sagte man dazu), ca. ein Jahr später, wurde meine Mutter und ich von den Russen gefangen genommen, und zwei Tage mit etwa 15 Leuten zusammen in einen Keller gesperrt in dem es weder Toilette noch Wasser gab, um von der GPU (Geheime Staatspolizei) wegen angeblicher Spionage vernommen zu werden und der Habseligkeiten an Essen beraubt zu werden, die wir bei uns trugen, um nicht zu verhungern. Ob ich ’Russen’ wegen des Vorfalls generell hasse - weiß ich nicht. Beim Spielen mit Munition aus dem zweiten Weltkrieg, die in einem Kinderbuddelkasten vor unserem Wohnhaus vergraben war, zündetet eine Handgranate, von der mich ein Splitter am rechten Auge traf. Als Folge lag ich vierzehn Tage mit verbundenen Augen im Krankenhaus. Ich war elf Jahre alt. Du hast Glück, es bleibt lediglich eine Narbe in der Augenhöhle nach, hörte ich, so was passiert eben im Krieg. Wer genau das sagte - habe ich vergessen. ... Kurzbiographie gefällig ...? Sirenengeheul. Nachts mit Steppbett in den Keller. Sirenen ... Bomben. Verschüttet. Zwei Tage drei Nächte. Sirenengeheul. Verschüttet. Während das Haus darüber brennt. Phosphor. Sauerstoff. Ab da tagsüber in den Keller vom Haus gegenüber. Nachts auch. Sirenen ... Während unser Haus nicht mehr brennt. Ohne Sirenengeheul kommen die Russen. Die Russen kommen! Frauen kommen nicht. Frauen bekommen Syphilis oder bringen sich um. Zehntausende ... Russen werden Väter. Millionen Kinder sind Waisen. Das gleicht sich nie aus. Viele Geschütze rauchen noch. Auch heute. Am Bahnhof Zoo werden Amis, Stella und Orient mit Gold/zähnen aufgewogen. Meine Schultüte ist so schlecht wie leer. Der Schlitten zu Weihnachten gebraucht. Immerhin. Der wird im Winter 48 verheizt - und brennt gebraucht wie neu. Wie die Schultüte. In Nürnberg ... Mein Vater war Nazi. Ist. Meine Mutter und ich auf den Puffern des Tenders einer Lokomotive zum Hamstern. An der Elbe schießen Russen auf uns. Einer schießt neben meinem rechten Ohr das Magazin seiner Kalaschnikow leer. Hörgerät Fehlanzeige. Schon gar nicht für Kinder. Dafür drei Tage und zwei Nächte im Keller der GPU. Nicht zu vergessen die Untersuchungen. Rektal. Anal. Maul auf! Täglich. Nachts auch. Meine Mutter und ich zuhause hungrig vor dem Gasherd. Dessen Flammen brennen nicht. Es stinkt lediglich. Nach drei Wochen im Krankenhaus ist die Lunge wieder sauber. Sagt man. Ich werde verschickt. Sechs Wochen später holt mich Mutter am Bahnhof ab. Ich bekomme vom Entlausungspulver Husten ... Mutter entschuldigt sich bei mir. ... nein, nein, nein - keine solche Kurzbiographie ... Wer interessiert sich schon für den Scheiß von vor/gestern; es geht nur so = Vita: Geboren in Berlin, lebt der Autor in Hitzacker/Elbe. Er schreibt Prosa und Lyrik in einem ihm eigenen Stil, - lotet in seinen Arbeiten die Tiefgründe im Menschen aus. Gedruckt sind Teile seiner Arbeiten in Literaturzeitschriften wie z.B.: Federwelt 36, Asphaltspuren 0, Lesestoff Leipzig 7, Lit.Cafe 3, Federwelt 42, Asphaltspuren 1, Edition Schreib*kraft 2004, Federwelt 61, Edition Schreib*kraft Okt. 2007 Nr. 15. Lerato Verlag Anthologie 2007 ’Groteske Welt’. Geplant war im Betzel-Verlag für 2008 der Roman AT.: 'So ...? Nie wieder ...!' und so einiges - doch dann starb der Verleger. So - noch mehr Langeweile geht nicht - rofl - sagt: Michael Köhn. - Hier würde ich gerne ein Herz malen (mir ist danach) - kann ich aber nicht :-( Als Ersatz herzliche Grüße, M. http://www.literatalibre.de
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Bisherige Projekte:
Vita Michael Köhn Geboren in Berlin, lebt der Autor in Hitzacker/Elbe. Er schreibt Prosa und Lyrik in einem ihm eigenen Stil, lotet in seinen Arbeiten die Tiefgründe im Menschen aus. Gedruckt sind Teile seiner Prosa- und Lyrikarbeiten in Literaturzeitschriften usw. zu finden. Beispiele: Federwelt 36, Asphaltspuren 0, Lesestoff Leipzig 7, Lit.Cafe 3, Federwelt 42, Asphaltspuren 1, Edition Schreib*kraft 11, Federwelt 61, Edition Schreib*kraft 15, Lerato Verlag - Anthologie ’Groteske Welt’, Asphaltspuren 8, Anthologie ’Faltherzen’ 2011. Des Autors Onlineaktivitäten hinsichtlich Prosa und Lyrik sind leicht zu googlen. Michael Köhn, Prof.- Wohltmann- Str. 2, D - 29456 Hitzacker, Fon: 05862-987942
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Ich schreibe gerade an:
Die Heftromanschreiberin (Roman) - www.literatalibre.de Der in einer lesbischen Beziehung lebenden Autorin von Heftromanen, Karen, wird der Verlagsvertrag gekündigt. Doch das ist nicht ihr einziges Standbein, denn neben dem Schreiben von Heftromanen leitet sie an der örtlichen Volkshochschule einen Creativ- Wrigting- Kurs, in dem ihr die dort dichtenden Hausfrauen und Fantasy schreibenden Schülerinnen Vorlagen und Ideen liefern, die sie Wort für Wort abkupfert, um die in ihre Romanarbeiten zu übertragen. Als aber die Lektoren diverser Nischenverlage Karens ’großen Wurf’ - einen in Irland spielenden Fantasy Roman - als Nonsens bezeichnen und ablehnen, dazu Karen von Lisa, ihre großen Liebe, wegen eines ’Kerls’ verlassen wird, mit dem diese ein Kind haben will, schließt sie sich desillusioniert und wütend den militanten ’Amazonen’ um Ruth an, einer weiblichen Terrorgruppe mit dem strukturellen Vorbild ’RAF’, die mit aller Konsequenz die Gleichberechtigung lesbischer Frauen in der Gesellschaft vorantreibt.

























