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raaknor
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  • Was ich gerne lese: Fantasy

    Fantasy, Science Fiction, Fachbücher sowie alles, was mich träumen lässt.

  • Über mich:

    Vor zweieinhalb Jahren wollte ich einen englischen Prosatext schreiben, um meinen aktiven Wortschatz aufzumöbeln. Wenn man auf einen Posten in der Forschung schielt, kommt man um Englisch nicht herum. Ich klappte also meinen Laptop auf, öffnete eine Textdatei und überlegte mir eine Geschichte, die ich gern lesen würde. Die Finger begannen von selbst zu tippen (auf deutsch), die Tastatur klackerte, und nach drei Monaten speicherte ich das letzte Kapitel eines Fünfhundert-Seiten-Romans. Damals wusste ich noch nicht, dass es so etwas wie ein Schreibhandwerk gibt. Zum Glück ließ ich ein Kapitel durch ein Literaturinstitut prüfen. Die Direktorin setzte mich auf einen Fauteuil vor einem Tischchen, ehe sie den Text von oben bis unten durchging. Sie strich welche/r/s bei Bezugssätzen an, unterkringelte ein paar Schachtelsätze und wies auf eine Logiklücke hin. Abschließend meinte sie, ich bewegte mich auf einem 'hohen stilistischen Niveau', dennoch wäre das Kapitel noch nicht veröffentlichungsreif. Das reichte mir nicht. Ich wollte genauer wissen, woran sie mein Niveau festmachte. Inzwischen klemmen haufenweise Ratgeber in meinem Regal. Mein Wissen über Schreibtheorie verdanke ich den Werken von Wolf Schneider, Ludwig Reiners, Sol Stein, Robert McKee sowie der Reihe 'Write Great Fiction'. Derzeit beiße ich mich durch die 'Elements of Fiction Writing'. Es gibt einen vortrefflichen Weg, das Stilgefühl zu schärfen: Fremde Werke auf gute und schlechte Stellen abklopfen. Bei anderen Autoren piken sie leichter ins Auge, und im Idealfall gewinnen beide Seiten. Neobooks ist für mich eine Spielwiese, auf der man sich nach Lust und Laune austoben kann. Hier drängen sich Massen an verbrannten Manuskripten. In müßigen Stunden tüftle ich gerne an Tripelreim-Limericks, von denen mir schon zwei Stück geglückt sind.

  • Beruf, Tätigkeiten, Studium:

    Leider vermag ich nur einen Bruchteil meiner Freizeit für Neobooks abzuzweigen.

  • Warum ich schreibe:

    Laut Andreas Eschbach gibt es in Deutschland weniger als hundert Schriftsteller, die von ihren Büchern leben können. Dem gegenüber stehen jedes Jahr geschätzte ein bis zwei dutzend Lotto-Hauptgewinner. Ergo: Falls man nicht aus einem ureigenen Bedürfnis heraus schreibt, ist man besser beraten, regelmäßig zu setzen und auf das große Los zu hoffen. Ich sehe jedenfalls keinen Sinn mehr darin, meine Herzblut-Ergüsse einzutüten und an Verlage zu schicken. So muss sich auch kein Lektor die Hände bekleckern :o)

  • Bisherige Projekte:

    Mein erstes Projekt zählte in der Rohfassung rund 145.000 Wörter. Ich werde jedoch nicht umhin kommen, weite Teile neu zu tippen. Besser verhält es sich mit meinem zweiten Manuskript. Beschreibungen sind in Handlung eingewoben; die Figuren jagen ihren Zielen nach und unterhalten sich durch indirekte Dialoge. Konflikte kommen nicht zu kurz. Dennoch lerne ich immer wieder Dinge, die eine Überarbeitung nach sich ziehen, so etwa die perspektivischen Eindringtiefen in der dritten Person.

  • Ich schreibe gerade an:

    Zurzeit hoble ich am dritten Wälzer für mein Schatzkisterl: Fantasy mit modernen Versatzstücken und einer gesunden Prise Humor. Falls jemand meinen Stil unter die Leselupe nehmen möchte, einfach den Link unter dem Profilbild anklicken. Drüben in der Schreibwerkstatt habe ich eine Kurzgeschichte eingestellt - Die Perle des Sängers.

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