Mitgliederdetails
- siquijoralex
- Rezensent Autor
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Rezensent (95)
Autor
Alter: 57 Jahre
Wohnort: Philippinen
Pseudonyme: Alexander v.Essen, Alexander v.Essen, A.v.Essen
Mitglied seit: 26.04.2011
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Was ich gerne lese:
Roman
Krimi, Fantasy, Science Fiction
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Über mich:
Nach einer unglücklichen Schulkarriere, die ich nach dreimaliger Wiederholung der elften Klasse beenden mußte, jobbte ich eine Weile herum. Auszug aus dem Elternhaus. Eine drohende Einberufung zur Bundeswehr umging ich durch ein Studium der Wirtschaftsinformatik an einer privaten Akademie. Nach dem Abschluß nahm ich dann auch Tuchfühlung auf mit Computern und den Menschen, die mit ihnen umgehen. Auch ein Wechsel des Tätigkeitsfeldes überzeugte mich nicht, dass dies der Job fürs Leben ist. Nach Kündigung eine sechsmonatige Reise durch Südostasien. Es folgten ein paar magere Jahre der Arbeitslosigkeit. Auf einem Microcomputer erste Begeisterung über die Fähigkeiten von Wordstar, einem damals epochemachenden Schreibprogramm. Etliche Kurzgeschichten und ein Kinderbuch entstanden. Nach einer einjährigen Tätigkeit als Arbeitnehmer machte ich mich mit einem IBM-PC selbständig. Aber anders als meine Kollegen schob ich keine Kreditberge, zerbrochene Ehen und Ratenverträge für BMW´s vor mir her. Ich benutzte lieber mein Fahrrad und schwang mich wie ein Künstler von Job zu Job. Wenn mein Kontostand das erlaubte, flog ich wieder für ein paar Monate nach Südostasien. 1991 entdeckte ich die Philippinen. Weitere Reisen folgten. 1998 packte mich mal wieder das Reisefieber. Ohne dies zu ahnen, lernte ich meine zukünftige Frau auf einer kleinen Insel im Visaya-Archipel kennen. Ein Jahr Stress als IT-Berater wurde durch nette Briefwechsel und einen weiteren Besuch aufgelockert. Im April 2000 heirateten wir dann in Swakopmund, Namibia. Die nächsten Jahre pendelten wir zwischen München und den Philippinen hin und her. 2004 packten wir unseren Hausstand in einen Container und übersiedelten nach Siquijor. Wir übernahmen die kleine Hüttenanlage, die mein mittlerweile verstorbener Schwiegervater hinterlassen hatte. Grundstückskauf und Hausbau folgten bald. Mein bester Freund und meine Nichte überredeten mich dazu, doch mal ein eigenes Buch zu schreiben. Da ich nicht immer mit unseren vier Katzen auf der Veranda sitzen und Bier trinken kann, nahm ich mir dann im Sommer 2010 auch die Zeit dafür. "Keine Liebe im Paradies" entstand innerhalb von ein paar Monaten, Anfang 2011 erfolgte eine gründliche Überarbeitung.
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Beruf, Tätigkeiten, Studium:
Beruf: Wirtschaftsinformatiker, IT-Berater seit 2004 kaum noch tätig, weil ich mit meiner Frau auf ihre Heimatinsel auf den Philippinen ausgewandert bin. Seitdem führen wir ein kleines Beach-Resort mit geringem Erfolg.
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Warum ich schreibe:
Ich war immer schon hin- und hergerissen zwischen künstlerischen und technischen Tätigkeiten. Schon in meiner Jugendzeit hatte ich ein paar Kurzgeschichten verfasst. Eine davon wurde auch in der Schülerzeitung abgedruckt; kurz vor meinem unrühmlichen Verlassen dieser Anstalt. Ein erboster Vater schrieb einen erbosten Brief an die damalige Kultusministerin: wenn einem Jugendlichen, der solche Geschichten schreibt, das Abitur verwehrt wird, stimmt irgendwas mit unserem Schulsystem nicht mehr. Bei einem Gespräch mit der Referentin der Kultusministerin lehnte ich einen Quereinstig zum Abitur ab: ich halte nichts von Sonderbehandlungen. Außerdem wüßte ich bis heute noch nicht, was ich hätte studieren wollen. Da ich scheinbar eine mindestens zweiseitige Begabung habe und der Magen näher ist als alles andere, habe ich mich beruflich als Computerdompteur (i.e. Programmierer, Berater) betätigt. Malen, zeichnen, schreiben wurden eine Weile in den Hintergrund gedrängt. Doch die mehrjährige Zeit einer Arbeitslosigkeit brachte die alten Hobbys wieder in den Vordergrund. Ich verfasste mit zunehmender Begeisterung etliche Kurzgeschichten und ein Kinderbuch. Etliche Ideen für längere Werke wuchsen nie über die Planungsphase hinaus. Doch die Wirklichkeit holte mich schnell wieder ein. Nach Wiedereintritt ins Arbeitsleben hatte ich kaum noch die Energie, mich in der Freizeit um literarische oder sonstige künstlerische Projekte zu kümmern. Bedingt durch meine Reisen und den Umzug auf die Philippinen kommuniziere ich mit meinen Freunden und Verwandten überwiegend über Schriftverkehr, meist e-mails. Meine Beschreibungen veranlassten etliche Rezipienten, allen voran meine Nichte und mein bester Freund, doch meine literarischen Versuche wieder aufzunehmen. Eine Wette wurde geschmiedet. Ich gewann. Während der Sommermonate 2010 füllte ich das Gerüst zu einem Roman, der auf den Philippinen spielt: eine unglückliche Liebesgeschichte, man könnte ihn aber auch als Krimi ohne Tote klassifizieren.
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Bisherige Projekte:
16 Kurzgeschichten aus den verschiedensten Themenkreisen: Märchen, Historie, Psychogramme, Slapstick, Science Fiction 1 Buch nicht nur für Kinder (Titel: "Wer frühstückt schon mit einem Schmetterling?") 4 unvollendete Kurzgeschichten 1 Roman (Titel: "Keine Liebe im Paradies")
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Ich schreibe gerade an:
- ein Krimi, der auf den Philippinen spielt. Titel: "Malingam". Es handelt sich um den direkten Nachfolger zu "Keine Liebe im Paradies". Der beste Freund des Protagonisten aus "Keine Liebe im Paradies" fliegt nach Manila, um den Tod Charlie Boregas zu recherchieren. Er gerät in einen Strudel von Gefühlen, Lügen und Widersprüchen. Im Tourismusgeschäft wird nicht immer mit sauberen Bandagen gekämpft, Hütten brennen ab, auch vor Totschlag wird nicht zureckgeschreckt. Und Joe steckt mittendrin. - ein Krimi, ebenfalls mit Schauplatz Philippinen. Titel: "Der Karaoke-Mörder". Ein Psychopath bringt Bomben in Karaoke-Maschinen unter. Ein Student der Kriminologie wird in die Morde verwickelt. Die Machenschaften der internationalen Pharma-Industrie auf den Philippinen werden in einem parallel laufenden Erzählstrang beleuchtet. - Krimi aus dem Millieu einer High-Tech-Firma in Deutschland, die außer einigen Vorzeigeprodukten auch verbotene Stoffe für die biologische Kriegsführung erforscht und produziert. Ein junger Datenschutzbeauftragter spürt Unregelmäßigkeiten auf, ein privater Ermittler wird eingeschaltet. - Krimi. Auch hier ist eine deutsche High-Tech-Firma im Mittelpunkt. Produkte der Nanotechnologie dienen jedoch nicht immer friedlichen Zielen, wie die Firmenphilisophie es verkündet. Ein Forscher erleidet einen mysteriösen Autounfall. Als er aus dem Koma erwacht, ist sein Gedächtnis ausgelöscht. Sein Beifahrer wurde bei dem Unfall getötet. Ein kleiner Rechtsanwalt kommt in Spiel. Alles hängt davon ab, ob der Wissenschaftler seine Amnesie überwinden kann. - Liebesgeschichte zwischen einem deutschen Touristen und einer philippinischen Prostituierten. Titel: "Belinda". Viel Lokalkolorit und Sittenbeschreibung.

