Winifred
Mein Status
"Das Antlitz der Göttin" lacht mit neuer LP den geneigten LeserInnen entgegen wie die Sonne!
Über mich
Über mich
Es gibt kein Buch, das mein Leben verändert hätte. Die größte Veränderung ist immer noch das Leben selbst. Es gibt Bücher, die mich beeindruckt haben. "Herr der Ringe" - damals, mit 17. Anfang zwanzig habe ich Lovercraft gelesen. Krimis habe ich geliebt, als Teenager Agatha Christie, später bin ich auf Dorothy Sayers umgeschwenkt. Norbert Elias`"Prozess der Zivilisation" bescherte mir endlich eine Sichtweise von Zusammenhängen, die ich mir erhofft hatte. Offensichtlich ist ein Denken in Zusammenhängen nicht so verbreitet, wie man es von Kulturwissenschaftlern erwarten sollte. Das als kleiner Hieb am Rande. Heide Göttner-Abendroth und einige andere, die sich auf Marija Gimbutas beriefen, bescherten mir zu meiner Überraschung einen weiteren Puzzlestein zu meinen Überlegungen (eine gute Zusammenfassung sind die zwei Bände "Als alle Menschen Schwestern waren" von Irene Fleiss).. Heute lese ich nicht mehr allzuviel Fachliteratur. Ich bin mehr mit schreiben beschäftigt. Wer ist mir denn positiv im Gedächtnis? Patricia Briggs - ich mag ihre Warmherzigkeit, Margaret Mahy - die macht das, was ich wichtig finde, sie führt ihre LeserInnen durch einen magischen Prozess, Barbara Büchner - es gibt da einen Roman, einen Erwachsenenroman, der in einer Art apokalyptischem Wien spielt, der hat mich ungeheuer fasziniert, ich komm ums verrecken nicht auf den Titel, und dann war da so ein skandinavischer Autor mit einer Geschichte ohne jegliche Fantasy-Elemente, wie hieß er nur, eine einfache Gescjhichte, die leuchtete durch die Art, wie sie geschrieben war. Einfach durch die Art der Beschreibung. Mannomann. "Punktown" fand ich so gruslich anders. Ist schon eine Weile her. Muss mal recherchieren, wie die Erzeuger der letztgenannten Werke hießen.
Ausbildung
Eine der besten Entscheidungen meines Lebens war es, Empirische Kulturwissenschaft zu studieren. Nicht daß ich dadurch jetzt gut bestallt und abgesichert wäre. Von wegen. Es bescherte mir eine Menge interessanter Erfahrungen. Einen Ort, an dem ich mich zum ersten Mal in meinem Leben am richtigen Platz fühlte. An dem meine Fähigkeiten gern gesehen waren. Ich liebe es, den Dingen auf den Grund zu gehen, nachzufragen, Zusammenhänge aufzuspüren, sei es nun die Welt um uns oder die in uns - die natürlich zusammenhängen.
Motivation
Warum ich schreibe? Wenn ich das ernsthaft beantworten will, muss ich ein wenig ausholen: Ich war als Kind und als Jugendliche extrem schüchtern. Ich war gefangen in einem Käfig aus Angst. Also fing ich an, zu beobachten. Ich fing an, Fragen zu stellen: Warum bin ich so? Warum ist die Welt so? Ich glaube, es liegt auch ein einigen guten Lehrern - oder an einer? Renate Heizmann, die hat mir beigebracht, wie man politische Reden analysiert – hinterfragt. In diesem Moment verspürte ich mein erstes Stück Freiheit. Ich begann, denn Dingen auf den Grund zu gehen. Lesen war für mich erst einmal einfach Eintauchen in eine Welt, in der ich mich frei bewegen konnte. Schreiben war einfach, mir selbst Geschichten zu erzählen, Wunscherfüllung. Aber mit der Zeit begriff ich, daß man Geschichten auch anders lesen kann. Daß sie ein Stück Wirklichkeit abbilden, das man um sich herum nicht sofort erkennen kann. Vor allem fantastische Erzählungen können Verborgenes fassen, Ängste und Sehnsüchte. Und sie beantworten. Mir war es immer wichtig, zu begreifen, etwas zu erkennen, Zusammenhänge, Irrtümer und dahinter liegende Wahrheiten. Denn damit kann man unsichtbare Käfige öffnen. Vielleicht sogar zerstören. Und was ist ohne den Käfig? Auch dafür braucht man etwas. Ein Gespür und ein Wissen. Ich hatte immer das Gefühl von etwas Leuchtendem. Es war da, wenn ich in der Natur war und mir der Schönheit dieser Welt bewusst wurde. Wenn ich mit einer Freundin Gedanken austauschte. Eine wunderbare Musik hörte oder eine wunderbare Geschichte las. Ich möchte dieses Leuchten aufspüren.
Bisherige Projekte
"Musik, Magie und Schwert -Kollekte“ - Anthologie Diebesgeflüster 2" Aeternica Verlag "Wintersonnwendfest" Anthologie "Tanz des Lebens - tagwärts." Aeternica Verlag "Die Entdeckung der Juni-Seligkeit" - Auf Amazon "Drache in Ei" - Auf Amazon "Die Stadt des flüsternden Steins. Bd. 1 - Der Ruf" - Auf Amazon "Die Stadt des flüsternden Steins. Bd.2 - Das Geheimnis"- Auf Amazon "Die Stadt des flüsternden Steins. Bd.3 - Die Rückkehr"" - angefangen "Das Antlitz der Göttin - Der Ursprung der Liebe " - teilweise auf BookRix "Das Antlitz der Göttin - Die Rettung der Welt" - unveröffentlicht "Der Kuss des Sommers" - unveröffentlicht "Die Märchen von den frechen Frauen" - auf Amazon Radio Rat Revolution - Hörspielprojekt, die ersten beiden Folgen auf www.wueste-welle.de Nebelmond -uralte Vampirgeschichte, unveröffentlicht Ein tausendarmiger Oktopuss - unvollendet Silene - eine Kurzgeschichte, abgeschlossen und unveröffentlicht Eine Verwandlungsgeschichte - abgeschlossen und unveröffentlicht Noch eine Verwandlungsgeschichte - abgeschlossen und unveröffentlicht "Die Wassermanngeschichte"-abgeschlossen und unveröffentlicht undsoweiter
Aktuelle Projekte
"Die Stadt des flüsternden Steins. Bd. 3 - Die Rückkehr"" - angefangen "Das Antlitz der Göttin - Der Ursprung der Liebe " - teilweise auf BookRix Wonach streben wir? Was wäre denn eine erstrebenswerte Welt? Für wen? Die ersten Geschichten, die ich geschrieben habe, erzählen einfach von meinen Träumen. Später fing ich an, etwas mit diesen Geschichte zu ergründen. Ich war mir bewusst, daß ich damit eintauchen konnte ins Innere der Menschen, aber auch der gemeinsamen Welt, die wir geschaffen haben. Es gibt Geschichten, die ihre Leser nicht nur mitnehmen auf eine Reise, sondern die sie dabei auch verändern. Indem sie ihnen etwas zeigen, das bleibt. Die für mich wirklich guten Geschichten sind die, die ein Erkennen schenken, etwas von diesem Leuchten öffnen. Das ist es, was ich anstrebe. Das gilt am meisten für „Das Antlitz der Göttin“. Da ist ganz viel drin von dem, was mir in den letzten Jahren wichtig war, worüber ich nachgedacht habe. Wonach ich mich sehne. Mein Gefühl für Schönheit. Was mir begegnet ist an Geschichten und wie man etwas davon lösen und verwandeln kann. All das ist in den fantastischen und auch den nicht fantastischen Elementen enthalten. Was ich an Zusammenhängen in dieser Welt sehe. Diese Geschichte ist mir ganz nah, deswegen habe ich auch lange damit gewartet, sie an die Öffentlichkeit zu bringen. Ich weiß nicht, ob ich damit mein Ziel erreiche oder ihm auch nur nahe gekommen bin. Ich weiß nicht, wie viele Menschen mit dieser Geschichte (oder diesen Geschichten) etwas anfangen können, aber vielleicht gibt es doch einige, die darin etwas finden, das ihnen etwas schenkt. „Die Stadt des flüsternden Steins“ ist eigentlich eine uralte und ein ganz neue Geschichte, wenn man die Zeit betrachtet, in der ich schon schreibe. Mit Mitte Zwanzig hatte ich eine Geschichte geschrieben um ein Mädchen in einer scheinbar ausweglosen Situation. Diese Situation spitzt sich immer mehr zu, bis zu einem Umkehrpunkt. Soweit hatte ich die Geschichte damals geschrieben. Tja, damals. Damals habe ich mich mit Theater beschäftigt. Und die Geschichte als Grundlage für ein Solo-Stück verwendet. Als ich den Eingangsmonolog in meinem Theaterworkshop vortrug hieß es: „Du hast schriftstellerisches Talent.“ Und in der Literaturgruppe, in die ich mich getraut hatte: „Du hast schauspielerisches Talent.“ Und der Text „Mutter Erde? In einem modernen Text? Also bitte, das geht ja nun wirklich nicht! “ Als Teenager hatte ich es einmal gewagt, eine Geschichte an einen Verlag zu schicken. Die Antwort lautete, daß ich begabt sei und weiter machen solle, daß aber für junge Menschen reale Geschichten wichtig seien, damit sie ihre Probleme lösen können. Ich war aber immer schon vom Phantastischen fasziniert. Im letzten Jahr beschloss ich einfach, es doch zu versuchen. Aber nicht mit meinem aktuellen Herzblut-Projekt. Ich kramte in meinen Schubladen und fand, daß diese Geschichte doch gar nicht schlecht sei. Also schrieb ich sie fertig, gab ihr einen Titel und setzte sie auf Amazon. (Übrigens wurde der Text von einem Freund – nein, einem befreundeten Lektor – lektoriert). Das war „Drache im Ei“. Dann wollte ich wissen, wie es eigentlich mit dieser Figur weitergeht. Sie wollte die Welt bereisen, genau wie ich damals. Also schrieb ich „Die Stadt des flüsternden Steins“. Und merkte, daß ich hier Dinge erzählen konnte, die im Antlitz der Göttin“ schwieriger zu erzählen waren. Daß dieser Hintergrund aber viel Platz braucht. Ich wollte nämlich der Frage nach dem Leben in verschiedenen Gesellschaftsstrukturen auf den Grund gehen. Der Ausgangspunkt ist aber das Innere der Personen. Ihre Sehnsüchte. Und ihre Verletzungen. Jetzt habe ich diese Welt am Hals, und muss sie ausloten. Ich hatte mit mir gefeilscht, ob ich das überhaupt mache. Ich wollte es an der Resonanz festmachen. Die kam aber nicht. Nicht, daß gar niemand diese Geschichte gekauft hätte. Und dann kam doch eine Resonanz. „Bölle“, keine Ahnung wer Bölle ist, jung, mitteljung, spätjung, männlich oder eher weiblich, jedenfalls Bölle hoffte, daß es weiterginge. Das hoffte etwas in mir anscheinend auch. Warum mir Bölle so wichtig ist? Ich habe doch so wunderbare, differenzierte Kritiken für „Drache im Ei“ erhalten, die genau den Charakter der Geschichte erfassten! Bölle hat nur ein paar Zeilen geschrieben. Aber diese Zeilen ließen erkennen: Bölle fühlte sich gut unterhalten. Und wenn ich das nicht hinkriege, bei aller sprachlichen Kompetenz, allem Durchblick und allem Anspruch, wenn ich es nicht schaffe, zumindest den einen oder die andere zu unterhalten – dann bleibe ich besser in der Schublade. Dann werde ich jetzt mal sehen, wie `s weitergeht.
