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Abgeflogen - Aurel Levy

Durch einen Tokio-Flug entkommt Flugbegleiter Horst-Herbert Hentschel dem Weihnachtszinnober mit den zukünftigen Schwiegereltern. Stunden später stolpert er sturzbetrunken durch sibirischen Tiefschnee und von einem Schlamassel in den nächsten.

Für Martina zog er die Pharaonen-Unterhosen aus. Carola sieht in ihm den Staranwalt. Und die verstorbene Oma knüpft das Erbe an unmenschliche Bedingungen. Flugbegleiter Horst-Herbert Hentschel soll Weihnachten mit den zukünftigen Schwiegereltern verbringen. Um kurz vor Zwölf klingelt endlich das Telefon. Seine Firma, die German Imperial Airlines, ist dran. Heiligabend in Tokio heißt die Lösung seiner Probleme. Doch dann gerät er, zusammen mit seiner Bartagame Fittipaldi, in unvorhersehbare Turbulenzen ...

3.6 Sterne Aktueller Rang: 30
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    Rezensionen

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      Abgefahren

      von Geist am 15.05.2012

      Handlung:

      Horst Hentschel sehnt das herbei, was alle anderen fürchten: Dienst zu Weihnachten. Bitte! Als Flugbegleiter bedeutet das nämlich nicht nur, weit weg der heimischen vier Wände zu sein, sondern vor allem dem beschaulichen Miteinander der Familie Seizinger zu entrinnen. Besonders Erwin, Vater seiner Freundin Carola, hat so sein Eigenheiten, denen Horst lieber aus dem Weg geht, bevor er sich unversehens als Richter über Leben und Tod der in der Badewanne schwimmenden Karpfen wieder findet.

      Ich habe einen Text erwartet, der mich zum Lachen bringt, und das ist hier ganz gut gelungen.

      Figuren: Die Figuren sind gut gezeichnet, auch wenn ich in der Kürze der LP noch nicht viel aussagen kann. Besonders gut konnte ich mir Schwiegervater Erwin vorstellen. Von daher hat es mich nicht verwundert, dass Horst dem Anruf seiner Fluggesellschaft geradezu entgegen fiebert.
      Sprache/Duktus: Die Sprache lässt sich gut und flüssig lesen. Allerdings sind mir einige Rechtschreibfehler aufgefallen, und ich hätte mir an manchen Stellen eine etwas weniger vulgäre Sprache gewünscht. Insgesamt ist die Sprache aber dem Genre sehr angemessen, ich fand sie auch nicht zu aufgesetzt humorig, was mich bei Büchern dieser Art meist stört.
      Struktur:

      Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Horst erzählt in der Ich-Perspektive im Präteritum. Das erste Kapitel scheint mir eine Rückblende zu sein, ist aber in derselben Zeitform geschrieben. Das würde ich vielleicht noch mehr abgrenzen, denn der Sprung von einem Jahr war nicht sofort offensichtlich.

      Die Perspektive scheint nicht zu wechseln, und das ist auch gut und dem Inhalt angemessen.

      Zusammenfassend: Mir hat der Text gefallen und ich hätte gern weiter gelesen. Allerdings war mir der Preis für so wenig Text dann doch etwas zu hoch. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es in diesem Stil noch mehr zu schreiben gäbe. Rückblenden zu anderen Begebenheiten, in denen Horst negative morgendliche Geschmackserlebnisse hatte, die ihn an seine aktuelle Situation erinnern z.B.
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      Blutende Karpfen und guter Schnaps!

      von Leeby81 am 25.01.2012

      Handlung: Wirklich amüsante Handlung kann ich nur sagen! Über den Inhalt findet ihr mehr im Klappentext!
      Figuren: Die Figuren finde ich allesamt sympathisch und lustig in Szene gesetzt. Hier sehe ich keinerlei Bedenken.
      Sprache/Duktus: Die Sprache ist sehr gängig und verständlich! Hier und da das eine oder andere Fremdwort, was aus dem einfachen Wortschatz, das der Autor verwendet, hervorsticht, aber ansonsten flüssig zu lesen.
      Struktur: Struktur fand ich nicht so gelungen. Deutlich mehr Absätze würden das Textbild auflockern und das Lesen bequemer gestalten.
      Zusammenfassend: Eine fantasievoll erzählte Geschichte aus dem Leben? Kann man denke ich direkt nicht so sagen. Es passiert viel "Ungewöhnliches" und das alles auf wenigen Seiten. Alltäglich ist diese Geschichte sicherlich nicht, aber dafür sehr gelungen. Eine leserfreundliche einfache Sprache, die mich schnell durch die Handlung geführt hat. Für die nicht so gelungene Struktur zieh ich dir einen Stern ab. Ansonsten eine Story, die ich gerne gelesen habe. PS: Den Preis würde ich ändern. Finde es etwas überteuert für 32 Seiten fast 5 Euro zu verlangen.
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      Abgeflogen

      von AnkeD am 18.12.2011

      Handlung: Flugbegleiter Topsi hat noch immer die Nase vom vergangenen Weihnachtsfest mit seinen Schwiegereltern voll und wartet auf den erlösenden Anruf der Fluggesellschaft, der ihn vorm Karpfentöten bewahrt und in ein ungeahntes Abenteuer stürzen wird.
      Figuren: Horst-Herbert, der Ich-Erzähler, von allen nur Topsi genannt sowie eine ganze Reihe Nebenpersonen sowie Topsis Haustier Fittipaldi
      Sprache/Duktus: Leicht zu lesende Sprache, locker und flockig, manchmal schon zu sehr auf lustig getrimmt, dennoch mit Unterhaltungswert.
      Struktur: Der Prolog erzählt die Hintergründe, warum Topsi dem gemeinsamen Weihnachtsfest entfliehen will. Dann ist die Geschichte linear aufgebaut und hangelt sich an einem roten Faden entlang, der da heißt: witzig, komisch, jede Situation auf Humor getrimmt.
      Zusammenfassend: Ich will nicht behaupten, dass ich nicht gut unterhalten wurde, doch weiß ich nicht, ob ich ein ganzes Buch durchhalten würde (Wie lang soll es eigentlich werden?). Die LP ist zu kurz, um sich ein genaueres Bild machen zu können, wie sich der Plot noch entwickelt. Das Cover ist klasse. Ich wünsche Dir viel Glück mit Deinem Werk und bin gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird. - 4 Sterne und die Empfehlung von mir.
    • Hat was, muss aber überarbeitet werden

      von Mephista am 17.12.2011

      Handlung: Vom Schlachtfest an Weihnachten, bis hin zu Mundgeruch und chaotischen Schneewanderungen am letzten Zipfel der Welt.
      Figuren: Horst Herbert, der zum Doppelmord an Karpfen genötigt wird. Seine Liebste, Carola, die nur ausgesprochen blass im Hintergrund verbleibt. Erwin, der Schwippschwiegervater, dem man als Oberlandesrichter nicht so sehr die Freude am Abschlachten von Fischen zutrauen möchte , weitere Figuren sowie Fittipaldy.
      Sprache/Duktus: Moderner Sprachgebrauch in der Ich-Perspektive. Trotz sehr netten und durchaus in Richtung Komik abzielenden Einschüben, empfand ich den Text eher als ein wenig erzwungen. Völlig überladen werden hier Situationen dargestellt, die in kleineren Absätzen sehr komisch wirken könnten, hier jedoch Seitenweise breitgetreten werden. Der Witz wird förmlich erschlagen und ich als Leser fragte mich immer wieder, ob es denn wohlmöglich ein Einfällen gefehlt hat, wenn ein paar wenige derartige ausgeschlachtet werden müssen.
      Zusammenfassend: Eine Erzählung, die sicherlich ihren Reiz haben dürfte für all jene zumindest, die gerne spaßige Auslegungen banaler Situation mögen. Jedoch läuft der Autor Gefahr, dass selbst diese Leser nach wenigen Kapiteln abspringen. Übertriebene und überzogene Beschreibungen machen das Lesen zäh und mit jeder neuen Seite beginnt man zu hoffen, es möge sich doch bitte nun endlich eine neue Situation einstellen. Die Geschichte hat Potential, das ist dem Autoren unbenommen, jedoch sollte er sich dringend nochmals an die Arbeit machen um zu kürzen und Neues einfließen zu lassen. Hierfür meine besten Wünsche und alles Gute! LG Mephista
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      Oh, Du fröhliche

      von Silber am 14.12.2011

      Handlung: Um dem fast unentrinnbaren Schicksal einer weiteren Weihnacht mit dem richterlichen Schwipp-Schwiegervater zu entgehen, nimmt Topsi sogar einen Herzinfarkt samt Notlandung im Schnee in Novosibisk in Kauf.
      Figuren: Natürlich Topsi, ein junger Mann, der noch nicht weiß, was er werden will, sicherlich aber kein Karpfenschlachter, die Crew und der göttliche Schwippschwiegervater, der ihm das Leben erklärt. Am besten gefällt mir Fittipaldi (was ist das für ein Name?), keine Ahnung, welcher Gattung dieses Tier ist, das im Sack transportiert ganz gräßliche Dinge verschlingt.
      Sprache/Duktus: Tom Sharp läßt grüßen. Seit dem Puppenmord habe ich nicht mehr so gelacht.
      Struktur: Weihnachten, vor dem nächsten Weihnachten, bangend, eine weitere Lektion zum Thema zukünfiger Schwiegersohn zu erhalten, im Flugzeug. Bin gepannt, wie es weitergeht
      Zusammenfassend: Eine außerordentlich lustige Geschichte, die genial eingeleitet wird durch einen verblutenden Karpfen in der schwiegerelterlichen Wohnungsbadewanne und einem irritierten zweiten Karpfen, dem kein Fluchtweg bleibt. Insgesamt ein sehr gelungenes Romandebüt, auf dessen Fortsetzung ich gespannt warte. Ein paar klitzekleine Rechtschreibefehler sollten noch ausgemerzt werden, dann gibts auch noch den 5. *
    • Kalauer im Tiefflug

      von YuutoNakamura am 14.12.2011

      Handlung: Vom Karpfen-schlachtenden Juristen bis zur sich übergebenden Person im Flugzeug hangelt sich der Text an Situationskomik entlang.
      Figuren: Der Text, der eine Ich-Erzählung eines Piloten ist, bewegt sich im Rahmen von Freunden, Bekannten, Verwandten, Kollegen.
      Sprache/Duktus: Hier gibt es Einiges zu sagen. Situationskomik, Kalauer und Übertreibungen (z.B. 5 1/2h Director's Cut). Vulgäre Sprache wird oft verwendet (diese ist nicht per se humorig oder spaßig, sondern eben nur vulgär). Der Text enthält einige Passagen, die fragwürdig erscheinen, und im wahrsten Sinne des Wortes "mit Gewalt" Humor erzeugen sollen, z.B. der Vergleich einem Fisch mit dem Baseballschläger eins überzuziehen (dabei an einen Menschen denken). / Daraus resultiert für mich ein Kritikpunkt: Der Text bleibt relativ gefühlskalt und indifferent gegenüber alles und jeden. Alles muss witzig sein, nichts darf traurig oder besinnlich sein. Lach dich oder ich fress dich, könnte das Motto lauten. / An sich auch ein stark mündlicher Erzählstil, wie es selbsternannte Comedians gerne praktizieren.
      Struktur: Der Roman gliedert sich in Kapitel; an sich besteht er aus Szenen, in denen etwas Turbulentes passiert. Ggf. gehört der Text in die Kategorie "Humor & Spaß", weniger in die Kategorie "Roman". Der Autor hat schon in der Leseprobe sehr viel Kalauer verwendet, die nicht beliebig oft wiederholt werden können. Da besteht dann doch große Gefahr, dass der Text nicht viel Neues bieten könnte (wäre meine Befürchtung als Testleser).
      Zusammenfassend: An sich eine Kalauer-Wiederaufbereitungsanlage, die das Grundpotenzial von 3* (=Durchschnitt) hat. Dazu: Stark vulgär (was an sich per se nicht lustig ist): -1* / gefühlskalt (für mich ein Hauptproblem des Textes): -1* / Für ein paar Lacher, die noch nicht gänzlich abgegriffen wirken, gebe ich noch 1*. / Der Autor hat aber ein gewisses Talent, originelle Substantive in den Text zu streuen. - Nach dem Erfolg des "Nacktfußwiesels" wieder ein Tierchen auf dem Cover. In diesem Sinne: Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
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      humorvoll

      von Die Gräfin am 14.12.2011

      Zusammenfassend: Das Cover hat mich neugierig gemacht und es hat mich nicht enttäuscht. Wo etwas gutes drauf ist war wirklich etwas sehr gutes drin ! Es hat mich sehr unterhalten, gerne würde ich mehr davon lesen. Wünsche viel Erfolg.
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      Locker vom Hocker

      von Nelli am 14.12.2011

      Zusammenfassend: Alleine schon das Cover brachtem mich zum schmunzeln. Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte, über die ich mich köstlich amüsiert habe. Ein lockerer und ungezwunger Schreibstil der gefällt. Die Leseprobe hätte gerne etwas länger sein können, da man bei diesem "Gutelaunelesestoff" einfach nicht zu lesen aufhören möchte. Einfach köstlich!
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      Heiligabend in Tokio

      von LyFa am 12.12.2011

      Zusammenfassend: Richtig gut und viel zu schnell zu Ende. ...Topsi ist Flugbegleiter und in der Probezeit, kurzfristig muss er glücklicherweise einspringen und kann so dem Weihnachtsstreß Fest der Schwiegerfamilie entkommen.Seine Freundin kann er natürlich nicht mitnehmen, hat aber dafür sein Haustier, eine kleine Bartagame (eingeschmuggelt?)....Ein medizinischer Notfall zwingt zur Zwischenlandung in Zentral Sibirien...Ich hätte jetzt gern weitergelesen....Eine rasante Story...Fehler sind mir keine aufgefallen. Das Cover gefällt mir sehr gut.
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      Auf der Flucht vor der Familienweihnacht

      von Hydon am 12.12.2011

      Handlung: Flugbegleiter Horst-Herbert Hentschel, kurz Topsi genannt, graut vor einem weiteren Weihnachtsfest mit der Familie seiner Freundin. Zum Glück kommt in letzter Minute der Bereitschaftsruf der Fluggesellschaft und er macht sich mit seiner Bartagame Fittipaldi und einem Brief vom Notar, betreffend die Erbschaft seiner Oma im Gepäck auf den Weg Nach Tokio.
      Figuren: Der Hauptprotagonist ist Topsi, der Flugbegleiter. Ein sympathischer Typ, dessen innigen Wunsch, nicht noch ein Weihnachten mit der Familie seiner Freundin verbringen zu müssen man sofort nachvollziehen kann. Was seinen Beruf an geht bin ich auch erst davon ausgegangen, dass er Pilot und nicht Steward ist, was ein bisschen irritierend war. Die Geschichte mit den 'Nachgeschmack im Mund Vorahnungen' fand ich etwas seltsam. In seiner Begleitung findet sich die Bartagame Fittipaldi, von der man anfangs nur den Namen erfährt. Wäre sie nicht auf dem Deckblatt abgebildet hätte ich mir lange den Kopf darüber zerbrochen, wer oder was Fittipaldi wohl ist. Die Erklärung im Text kommt erst recht spät. Außerdem stellt sich mir wirklich die Frage, ob man als Flugbegleiter einfach so sein Haustier mitnehmen kann, ohne den ganzen Quarantäne Papierkram.
      Sprache/Duktus: Flüssig, frech, umgangssprachlich und sehr symphytisch. Vom Erzählstil hat mich das ganze stark an Geschichten aller "Tommy Jaud" erinnert.
      Struktur: Zu Beginnt gibt es eine Rückblende auf das vergangene Weihnachtsfest. Alles danach verläuft chronologisch im jetzt. Zwischendurch gibt es einen vagen Blick in die Zukunft, der dem Leser andeutet, dass mit dem Testament und der Flugbegleiterin Nina noch etwas passieren wird.
      Zusammenfassend: Auf die Geschichte aufmerksam geworden bin ich hauptsächlich durch das Deckblatt, das mir sehr gut gefallen hat. Den Einstieg mit den Karpfen in der Badewanne fand ich dann so gut, dass ich einfach weiter lesen musste. Insgesamt finde ich die kurze Leseprobe sehr gelungen. Der Sprachstil gefällt mir sehr gut und obwohl ich teilweise nur zwischendurch mal wieder ein Kapitel weiter lesen konnte, war ich sofort wieder drin im Geschehen, das leider viel zu schnell schon wieder zu Ende war. Netter, lustiger Lesestoff für zwischendurch, auf dessen Fortsetzung ich schon sehr gespannt bin :-)
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      Zu kurz

      von Liana am 12.12.2011

      Zusammenfassend: Mir war die Leseprobe zu kurz. Nicht, dass man nicht erkennen konnte, dass hier witzig, geistreich und spannend eine etwas andere Weihnachtsgeschichte erzählt wird! Nicht, dass man den Protagonisten nicht liebgewinnen konnte! Nicht, dass man das sprachliche Können nicht bewundern konnte! Ich hätte so gern weiter gelesen. Deshalb war sie zu kurz. In der Hoffnung auf baldiges Einstellen der Komplettversion ... Viel Erfolg!
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      Die Flucht vor dem Weihnachtsmann

      von Alegra am 12.12.2011

      Zusammenfassend: Diese LP hat mir sehr gut gefallen. Ich musste des Öfteren schmunzeln. Die Art zu schreiben gefällt mir ausgesprochen gut, vor allem der flapsige Ton. Auf Fehler habe ich nicht geachtet, da ich mich gut unterhalten gefühlt habe. Gerne mehr von dieser Geschichte! LG Alegra
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      Kinder wie die Zeit vergeht!

      von Jobst Zuso am 07.12.2011

      Zusammenfassend: Bevor ich mich versehen hatte, war ich auch schon am Ende! Toll geschrieben und sehr kurzweilig, allerdings wird es / muss es harte Arbeit sein, das Unterhaltungsniveau beizubehalten. Aber ich mir sicher, das kriegst Du hin! Volle Unterstuetzung von mir und ein grosses Lob fuer das Cover.
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      Topsi und Fittipaldi auf dem Flug nach Tokio

      von Rebecker am 06.12.2011

      Handlung: Um den schrecklichen Weihnachtsvorbereitungen im Familienkreis seiner Freundin zu entgehen, ist der Flugbegleiter Horst seinem Arbeitgeber geradezu dankbar, dass er einen Tag vor Heiligabend einen Flieger nach Tokio begleiten muss...Im Handgepäck befindet sich Fittipaldi, sein geliebtes Haustier, eine australische Bartagame...Nahezu vorhersehbar, verläuft die Reise nicht ganz wie geplant, oder doch?...
      Figuren: Horst Herbert Hentschel, mit dem niedlichen Spitznamen Topsi, Flugbegleiter einer deutschen Fluggesellschaft in der Probezeit...Carola, seine Freundin...Judith und Carina, Carolas Schwestern...Erwin Seizinger, der Fast-Schwiegervater, Elfi, seine Fast-Schwiegermutter...Nina, Sarah, Miriam, Stewardessen und Kolleginnen von Topsi...Und diverse Mitarbeiter der Fluggesellschaft...Notariat Bender und Smoltaczek...Nicht zu vergessen...Fittipaldi, eine gewöhnliche australische Bartagame und Topsis Wegbegleiterin....Außerdem wäre da noch Marlene, die graue Perserkatze der Nachbarin und in Topsis Wohnung nicht mehr gern gesehener Gast, seit Marlene einen gierigen Versuch unternahm, Fittipaldi aus seinem Terrarium zu fischen...Sympatisch gezeichnete und lebendig wirkende Personen...
      Sprache/Duktus: Locker-lässige, humorvolle Sprache, mit großem Unterhaltungseffekt, fehlerfrei und charmant geschrieben...Kurzweilig und recht amüsant...
      Struktur: Ein witziges, ansprechendes Cover macht neugierig auf mehr...und bringt den Leser über einen lustig weihnachtlichen Prolog aus der Vergangenheit direkt in die spannende Gegenwart, in welcher der Protagonist von seinem Anwalt einen großen Briefumschlag erhält, den er aber über den Zeitraum der LP nicht zu öffnen vermag, weil immer irgendetwas dazwischen kommt...und der junge Mann eh davon ausgeht, dass es sich um das Erbe seiner verstorbenen Großmutter handelt...Dieser Umschlag macht den Leser neugierig und hält die Spannung somit am Laufen, sodass ich während des Lesens ständig mit meinen Nebengedanken bei eben diesem Umschlag weilte...was von dem Autor sicherlich auch beabsichtigt war und ihm gut gelungen ist...
      Zusammenfassend: Von dem ungewöhnlich anmutenden Cover magisch angezogen...entflieht der Leser praktisch gemeinsam mit Topsi und Fittipaldi den ungewöhnlichen Weihnachtsvorbereitungen der Familie Seizinger...und entschwindet per Flugzeug dem fürchterlichen Leidensweg zweier Karpfen, die sich wie in jedem Jahr kurz vor Weihnachten in Erwins Badewanne tummeln...Ein ausgesprochen heiterer und turbulenter Roman um das Fest der Liebe, welches nicht unbedingt im Kreise der Familie stattfinden muss, sondern auch in luftiger Höhe ziemlich abwechsungsreich sein kann...Lieber Aurel, ich habe mich während des Lesens köstlich amüsiert und erteile dir hiermit freie Fahrt für den Fünf-Sterne verhangenen Luftraum....Wünsche eine weihnachtliche und karpfenfreie Zeit....Liebe Grüße Rebecker
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      sehr komisches Buch

      von Mona Frick am 03.12.2011

      Zusammenfassend: witzig, geistreich und spannend zugleich. Herrlich komisch die Karpfen am Anfang. Nur dieser Morgen mit der 6- usw. war mir etwas lang, und vielleicht der Flug bis zum Notfall. Aber das ist schwierig zu kürzen, weil die Protas eingeführt werden sollen. Prima Name und Beschreibung des " Haustiers"! Kurzum: 5 Sterne und Empfehlung! Auf jeden Fall Taschenbuchpotential und Verfilmung mit John Cusack... ;-)
      • Kommentar von Mona Frick am 04.12.2011

        Ps Super cover!

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      Bitte, bitte, mehr davon!

      von Jutta Wölk am 03.12.2011

      Zusammenfassend: Da habe ich gerade angefangen, da war die Leseprobe auch schon zu Ende, wie schade. Ich habe mich köstlich amüsiert. Mehr muss ich nicht dazu sagen. Keine Fehler, kein Mäkeln und kein Nörgeln. Einfach nur Klasse! Dafür nur zu gerne fünf Sterne und eine Empfehlung.
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      Abgeflogen

      von Reyana am 03.12.2011

      Zusammenfassend: Die Geschichte hat sehr lustig angefangen mit ziemlich überzogenen Charakteren. Ich muss aber sagen, dass die Erzählung für mich im weiteren Fortgang etwas an Schwung und an Witz verloren hat.
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      Einfach Klasse

      von Ulder am 02.12.2011

      Handlung: Horst-Herbert Hentschel, genannt Topsi, gelingt es durch pures Glück, dem üblichen Weihnachtsschlamassel zu entkommen.
      Figuren: Horst, seines Zeichens Steward bei German Imperial Airlines, sollte eigentlich Jurist werden. Seine Frau Carola, die einen ziemlich zickigen Eindruck und einige weitere, gewollt schräg überzeichnete Charaktere.
      Sprache/Duktus: Die Sprache ist schon sehr professionell. Lakonisch führt der Autor den Leser durch die detailreiche Geschichte und schafft es, auch die banalsten Kleiigkeiten lustig erscheinen zu lassen.
      Struktur: Ein kurzer Prolog als Einführung in die Geschichte, genauso herrlich schräg wie der Rest des dann linear verlaufenden Werkes.
      Zusammenfassend: Unterhaltung vom Feinsten bietet diese Geschichte für jeden, der sich mit hinterfotzigem Humor anfreunden kann. Begeistert habe ich diese leider viel zu kurze Leseprobe regelrecht aufgesogen. Der Autor zieht den Leser mit seinem Sprachwitz in seinen Bann, ich hoffe, irgendwann einmal die ganze Geschichte lesen zu können. Ich wünsche viel Erfolg mit diesem tollen Werk.
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      Amüsant

      von tom_a am 01.12.2011

      Handlung: Gleich zu Beginn bin ich über die Aussage gestolpert, daß Karpfen kein Shampoo mögen - was würde denn passieren, wenn man trotzdem duscht? Panische Reaktionen der Fische? (ich werfe die Frage nur auf, weil das gleich im ersten Absatz vorkommt, und zumindest bei mir ein Stirnrunzeln hervorgerufen hat) // Die Stellen, bei denen es um verfaulende Hautfetzen und Hamburgerreste im Mund geht, fand ich persönlich ein bisschen eklig. Aber jedem das seine...
      Figuren: Zum Teil arg überzeichnet, aber das ist sicher gewünscht. Eine Sache hat mich aber etwas irritiert: Mir ist erst spät klar geworden, daß der Protagonist Steward ist, und nicht Pilot. Die Tatsache, daß der statusbewußte Schwiegervater in spe ihn so vorbehaltlos akzeptiert, und ihm eine Karriere als Notar oder Richter zutraut, hat mich fast automatisch zur Annahme "Pilot" geführt (oder zumindest "Pilot in Ausbildung" - ein fertiger Pilot wäre sicher nicht mehr an einem Jura-Studium interessiert) -> würde er sich einem blossen "fliegenden Kellner" gegenüber wirklich genauso aufgeschlossen verhalten? Wieviele potentielle Einserjuristen kämen jemals auf die Idee, sich bis Mitte zwanzig treiben zu lassen, und dann doch noch zu aller Erstaunen ein Jurastudium und eine steile Juristenkarriere hinzulegen? Und wieviele zackige Oberlandesrichter würden ihnen das wohl zutrauen? (wobei natürlich auch richtig ist, daß er erst einige Monate nach dem Gespräch als Steward anheuert; stellt sich die Frage, warum er bereits ein "Mittzwanziger" ist...?)
      Sprache/Duktus: Konsistent durchgehaltener Stil, der Story angemessen. // Ein Detail: Der Name "German Imperial Airlines" macht keinen Sinn - eine deutsche Fluglinie würde sich niemals "Imperial" nennen.
      Zusammenfassend: Ich fand die Leseprobe gelungen. Frage mich allerdings, ob die Geschichte in voller Romanlänge den Leser hinreichend fesseln kann - früher oder später könnte es evtl. schwierig werden, den Leser bei der Stange zu halten.
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      Tieffliegende Echsen

      von Kiste am 01.12.2011

      Handlung: Horst „Topsi“ Hentschel fällt ein Stein vom Herzen, als er von seiner Fluglinie für einen Flug nach Tokio als Steward eingesetzt wird. Das bedeutet für ihn, dem schrecklichen Weihnachtsfest mit seinen Schwiegereltern in Spe zu entkommen, die aus ihm am Liebsten sofort den nächsten Staranwalt gemacht hätten. Doch der Tag verspricht, zum Desaster zu verkommen. Caroline, seine Freundin, reagiert ganz und gar nicht gelassen auf seinen plötzlichen Dienstantritt. Seine Oma, kurz zuvor verstorben, hinterlässt ein Testament und die Maschine muss in Nowosibirsk notlanden, um eine Frau mit Herzinfarkt in ärztliche Hände zu schaffen.
      Figuren: Horst, entgegen der Träume seiner Frau und seinen zukünftigen Schwiegereltern Steward bei einer deutschen Fluglinie, ist die Hauptfigur in diesem Roman. Er wird durch wenige Dinge recht treffend charakterisiert, sei es durch die Flucht vor seinen Schwiegereltern, sei es durch das Gefühl, sich vor Fremden rechtfertigen zu müssen, oder seiner Eigenart, selten das auszusprechen, was er wirklich denkt. Auch Caroline, die der Leser eigentlich nicht am eigenen Leib ‚erfahren’ darf, wird bereits in aller Deutlichkeit durch ein kurzes Telefonat gezeichnet. Sie scheint nicht nur herrisch, sondern auch ausgesprochen impulsiv und temperamentvoll zu sein. Vor meinem inneren Auge zeichnet sich bereits das Bild einer Frau, die ihren Horst zu ziemlich allem machen will, was er nicht ist. Ein paar weitere Charaktere tauchen im Flugzeug auf, die manchmal vielleicht etwas überzeichnet sind (siehe Attila) und geradezu perfekt in eine vorgefertigte Schublade passen, allerdings der Geschichte auch die notwendige Prise "Das kenne ich auch" verleihen.
      Sprache/Duktus: Die Sprache ist im Bereich flapsig bis locker flockig angesiedelt, humoristisch bis scharf beobachtend. Ein Stil, der mich durchaus sofort gefangen hielt, obwohl ich eigentlich normalerweise nicht diese Art von Literatur lese. Alles in allem wirkt die Leseprobe, trotz ein paar kleinerer Rechtschreibfehler, sehr reif und ausgewogen. Für einen Debütroman geht der Autor ausgesprochen routiniert zuwerke und hebt sich durchaus durch eine gekonnte Sprachwahl und Wortwitz positiv hervor.
      Struktur: Abgesehen vom Prolog ist die Geschichte zeitlich linear aufgebaut, auch wenn der Leser bereits mit ein paar Andeutungen (Nina, Testament) auf die Dinge angespitzt wird, die noch auf Horst warten.
      Zusammenfassend: Im Grunde lese ich diese Art von humoristischen Büchern selten bis gar nicht, da in der Regel selten ein roter Faden durch das Buch läuft, sondern die Geschichten hauptsächlich durch Wortwitz und Sprache getragen werden. Das ist im Grunde auch in der vorliegenden Leseprobe der Fall. Davon abgesehen, dass auf Horst irgendeine nette Erfahrung mit Nina, ein schreckliches Ereignis der Kategorie 6 minus und ein zweifelhaftes Testament zu warten scheinen, gibt es keinen zwingenden Grund im Sinne eines Spannungsbogens, weiterzulesen. Und trotzdem habe ich es getan, durch eine gekonnte sprachliche Verführung, die den Leser bereits von der ersten Seite (Karpfen) gefangen hält. Das ist vielleicht das größte Kompliment, das ich machen kann. Mich würde es nicht wundern, dieses Buch irgendwann im Laden vorzufinden. Vor allem, weil das Cover bereits nicht nur sehr professionell wirkt, sondern mich überhaupt erst dazu gebracht hat, die Leseprobe anzufangen (es spricht mich irgendwie an). Meine bescheidene Meinung: Dieses Manuskript hat durchaus das Potential, eine nicht unbedeutende Anzahl von zahlungswilligen Lesern zu finden. :-)

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    Aurel Levy

    Aurel Levy

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