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Liebe Nelli...
von Stefanie Maucher am 29.02.2012
Handlung:
...zunächst möchte ich dir sagen, dass mir deine Art zu schreiben gefällt. Zur Handlung: Kapitel 1: Anfangs begleitet man die 140kg Dampfwalze Emma zum einkaufen. Sie meidet gesundes Essen, ebenso wie die Blicke der anderen Menschen. Kapitel 2: Emma tritt den Heimweg an. Sie lebt recht einsam im Wald und fühlt sich erleichtert, wieder in die Abgeschiedenheit ihres Zuhauses zurückkehren zu können. Dort beginnt sie sofort eine Eiscreme-Fressorgie und setzt sich dann mit einer Tüte Chips vor den Fernseher. Ständig drehen sich ihre Gedanken um ihr Gewicht, doch sie isst die ganze Tüte. Schließlich geht sie zu Bett. Kapitel 3: Man begleitet Emma zur Arbeit, wo sie sich ärgert, weil ein gelbes Cabrio auf ihrem Stammparkplatz steht. Sie parkt es zu. Dann läuft sie an Bert, dem ebenfalls dicken Portier vorbei, der wohl einzige, der sie jüngst um ein Date bat und gnadenlos abblitzte.Zum ersten Mal kommt sie zu spät zur Arbeit. Im Büro regt sie sich bei ihren Kolleginnen über den Parkplatzdieb auf und man erfährt, dass Emma recht jähzornig sein kann. Eine neue Kollegin wird vorgestellt. Susan Hofmann, die sie auf Anhieb nicht mag und mit der sie noch dazu ihren direkten Arbeitsplatz teilen muss. Und natürlich entpuppt sich diese Unperson auch noch als Halterin des Cabrios....
Figuren:
Emma natürlich. Die übergewichtige Hauptfigur dieses Buches ist sehr gut dargestellt. Man kann sie sich super vorstellen, wie sie sich so durch ihr Leben wälzt. Wenn ich jetzt schreibe, an wen mich die Schilderung ihrer Person sehr erinnert hat, dann werde ich wohl von meiner Mutter enterbt... Auch das Dilemma, sich einerseits nicht wohl in dem walartigen Körper zu fühlen, andererseits aber das eigene Essverhalten nicht kontrollieren zu können fand ich gut dargestellt. Darüber hinaus tauchen aber auch noch Randfiguren wie Kollegen und Vorgesetzte auf. Und natürlich Susan, die wohl zu Emmas Opfer werden dürfte.
Sprache/Duktus:
Auf S.6 fielen mir 2 Dinge auf. Einmal die Formulierung "Mit dem Gefühl einer Dampfwalze..." da eine Dampfwalze nicht fühlt wirkt das unstimmig. Das Zweite war: "all dem Süssen und wunderbar Fettem"..da bezieht sich das "dem" auch auf die Fette dahinter und es müsste "den Fetten" heissen.***Auf S.7 oben beginnen 2 Sätze hintereinander mit "Sie..." Ein Paar Sätze drunter, 3 mal "nur" in einem Satz. Könntest Du leicht umstellen indem du z.B. "Nur nicht diese Leute ansehen, dachte sie, jeden Blickkontakt meidend, um nicht wieder verletzt zu werden." draus machst.Ein paar Sätze weiter findet sich etwas ähnliches: "Sie versuchte nicht hin zuhören, es einfach zu überhören." Vielleicht etwas simpler: Sie versuchte ihre Worte einfach zu überhören und gar nicht an sich heran zu lassen. (und hinzuhören müsste glaub ich ganz zusammen geschrieben werden)***Weiter unten würde ich aus der bestimmten Welt evtl lieber ein Weltbild machen.***auf Seite 8 häuft sich der Spatz. 4 mal finde ich ihn, einmal in der Mehrzahl, dann noch als Spatzenvolk. Vielleicht an einer Stelle einfach einen kleinen Vogel draus machen und aus dem Volk einen Schwarm.***************2. Kapitel, 3. Satz: 2 mal "durch das" auch noch unterschiedlich geschrieben. Lieber: Sie durchquerte den Wald, durch dessen dichtes Unterholz sich bereits das erste Zwielicht schob.***Nächster Absatz:"...dem Haus, das...ihr Zuhause war."...lass sie besser zum Gebäude blicken.***Weiter unten gibt der Stuhl knarrend unter ihrem Gewicht nach, als sie aufsteht. Unter dem nachgeben eines Stuhles verstehe ich, dass er zusammenbricht, aber ich glaube das wolltest du nicht aussagen, sonst hättest du mehr aus der Szene gemacht. Also würde ich den Stuhl einfach unter ihrem Gewicht ächzen lassen oder so.****S.10 Aus "Achtlos streifte..." würde ich "Achtlos faltete..."machen.***S.11 "Bettlacken"--->Bettlaken!..hinter den verrosteten Haken fehlt ein Komma.********************Kapitel 3.S.12 "...und schleifte ihre müden Beine zum..." Da sie den Rest ihres mächtigen Körpers ja nicht im Bett lässt sollte sie sich lieber "auf müden Beinen" schleifen.***"Klinik...in der sie seit über 24 Jahre...tätig war." Entweder das "seit" raus, oder "seit 24 Jahren".***S.13 "Sportswagens"...da muss das "s" in der Mitte raus.******************Ich habe aber auch Wiederholungen gefunden, die ich drin lassen würde. "Zerkratzt, zerkratzt, zerktatzt. Warst du das Emma?" Im Kontext ihrer sich im Kreis drehenden Gedanken fand ich das ok. Es demonstriert schön ihre verbissene Art zu denken.
Zusammenfassend:
Zum ersten Mal schreibe ich, bevor ich zum Ende gelesen habe, eine Rezension aus anderen Gründen als dem, dass mir das Buch nicht wirklich gefallen hat. Das Gegenteil ist hier der Fall. Dein Stil und die Umsetzung gefallen mir sehr gut und ich bin gespannt darauf, wie es weitergeht. Allerdings fand ich noch so viele Fehler und Unebenheiten, dass mir der Rezensentenblick den Spaß verdirbt. Also rezensiere ich jetzt, sage dir, was mir aufgefallen ist und lese den Rest einfach so, nur für mich. Ich will wissen, wie böse es weitergeht. Dennoch finde ich, dass das Buch in Hinblick auf die vielen Wiederholungen und fehler, nochmal überarbeitet werden sollte. Ich bin also zwiegespalten. Einerseits nimmst du mich mit in Emmas Welt, ich möchte noch bleiben und sehen wie es weitergeht, andererseits liegt mir ein Text vor, der sprachlich aus oben genannten Gründen noch nicht ganz reif erscheint. Darum mache ich es so: Ich gebe dir 3 Sterne und keine Empfehlung, aber versichere dir, wenn du diese Dinge überarbeitest, lese ich dein Werk auch noch ein zweites Mal und dann stehen 5 Sternen und nem Flieger nichts mehr im Weg.
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Böse
von Codename Kolibri am 27.02.2012
Zusammenfassend:
Was für eine Geschichte ... hier kann man eigentlich keine Pause machen. Man muss unbedingt weiterlesen - fast eine Sucht wie Emmas Esslust. Mal was ganz anderes, ein ganz eigener Sprachstil, der hier hervorragend passt. Dadurch gewinnt die Geschichte unheimlich an Spannung. Auch der Aufbau ist gut gelöst. Mit einem ständigen Wechsel der Handlung und Emmas Gedanken wird der Leser immer tiefer in ihre Welt hineingezogen. Das ist toll gemacht! Bin gespannt auf die Fortsetzung. Liebe Grüße, Marion
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Böse...
von Mondentochter am 25.02.2012
Figuren:
Emma Klein - guter Name, da sie ja ein "140-Kilo-Walross" ist - steckt zwar voller Klischees, doch gerade deswegen erscheint sie sehr nachvollziehbar. Ihre psychischen Probleme bedingt durch ihre Geschichte streust du geschickt in kleinen Hinweisen, Nebensätzen mit ein und so wird ihr Bild im Laufe der LP immer runder.
Susan ist das ganze Gegenteil - zumindest was das Äußere betrifft! Ansonsten steht sie an Boshaftigkeit Emma in Nichts nach. Es bleibt spannend, wer am Ende als Sieger aus der Sache geht...!
Sprache/Duktus:
Sprachlich liest sich deine Geschichte flüssig. Mir gefallen die eingestreuten Gedanken, die Reime/Kinderlieder usw. Ein paar Wortwiederholungen gibt es noch und auf Seite 79 im oberen Absatz wechselt die Perspektive zu früh - sie wird im nächsten Absatz weiter geführt. Aber das ist der letzte Feinschliff!
Struktur:
Chronologisch erzählst du von Emma, ihrem Leben. Ein erster böser Vorgeschmack zeigt sich in der Sache mit dem Motorradfahrer. Mir schwante da schon Schlimmes!
Zusammenfassend:
Der Titel "Böse" ist absolut Programm! Bei jedem Wort hatte ich eine Gänsehaut und wollte im Grunde überhaupt nicht wissen, wie es weitergeht :-) Man hat so eine Ahnung, geschickt verstärkst du sie ständig, und dann kommt der erste Schlag mit dem Motorradfahrer. BÄHM! Und weiter geht es, Susans und Emmas "Kleinkrieg" wird immer heftiger, bis hin zur Entführung und die Verdrehung des gebrochenes Armes - das tut weh!
Doch auch Susan steckt voller Boshaftigkeit - da hast du zwei extrem böse Frauen aufeinander angesetzt! Jetzt muss ich mich erstmal erholen - vielleicht finde ich hier einen schnulzigen Liebesroman?! Danke für`s Teilen!!
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Böse, dicke Emma
von missisabella am 22.02.2012
Zusammenfassend:
Bin begeistert. Habe hier öfter von der bösen Emma gelesen und wollte nun endlich mal wissen wer sie ist. Sie hat mich nicht enttäuscht. Besonders den Anfang finde ich sehr gelungen, kann mir Emma genau vorstellen. Die Geschichte ist flüssig und spannend geschrieben, man kann kaum aufhören zu lesen.
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Böse
von UllaMK am 21.02.2012
Zusammenfassend:
Schon der Klappentext macht Lust auf mehr! Und die ersten Kapitel darf man nicht anfangen, wenn man keine Zeit hat! Ein bisschen sehr dick ist nicht nur Emma sondern sind auch die Klischees - aber ich war schon lange nicht mehr so schnell "drin".
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Das Bose hat einen Namen: Emma!
von Jutta Wölk am 14.02.2012
Handlung:
Emma ist eine stark übergewichtige 45 jährige Frau, die die Welt und sich selbst hasst. Als eine Neue in der Verwaltung angängt, die ihr das Wasser abzugraben versucht, zumindest aus Emmas Sicht, lässt Emma ihr böses Ich frei.
Figuren:
Soweit ich eingelesen habe, Emma, deren Aussehen gut beschrieben ist. Am stärksten werden ihre Gedanken beschrieben, die ihr kaputtes Ich sehr gut rüberbringen. Und die Neue, Schickimickepuppe. Nebenfiguren, die keine große Rolle spielen.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist einfach gehalten und gut zu verstehen, was ich immer wieder begrüße. Aber, und da ist es wieder, dieses Wort, das niemand gerne hört, auch ich nicht. Die Idee lasse ich hier aus, an dieser Stelle möchte ich dich, Nelli, auf ein paar Dinge und "Fehler" hinweisen, die du sicher übersehen hat. --- Unter einem "Genussmenschen" stelle ich mir jemanden vor, der sein Essen genießt. Emma dagegen stopft alles wahllos in sich hinein. Vielleicht könntest du schreiben, dass Emma oft von Fressattacken heimgesucht wird. --- Seite 3 unten, schreibst du: "Mit dem Gefühl einer Dampfwalze schob sie den Einkaufswagen in das Innere des Lebensmittelgeschäfts." Dieser Satz hört sich nicht gut an, zumal Dampfwalzen keine Gefühle aufbringen können. Vorschlag: Einer Dampfwalze gleich schob sie den ... , oder ähnlich. --- Ungereimtheiten und häufige Wortwiederholungen, besonders auf Seite 4 (Einkaufswagen) sind mir aufgefallen. Um das zu verhindern, könntest du diese Wörter umschreiben. Z.B. Sie warf die leeren Hüllen der Schokoriegel zu den anderen Anschaffungen/Lebensmittel oder einfach nur Wagen. Oder: Seite 4: ... senkte den Blick und starrte schließlich auf "den vollen Einkaufswagen" (auf ihren Einkauf). Statt in die Richtung der "Kasse" könnte sie in die Richtung des Ausgangs gehen, oder auf das Laufband oder der Angestellten zu, wenn sie kurz davor steht. Statt "Kichern" böses Gelächter, oder ironisches/spöttisches Lachen, oder Spöttelei verwenden. --- Seite 4, 2. Absatz: Auch folgenden Satz würde ich ändern:"Wut stieg in ihr wie ein mit Gas gefüllter Ballon auf." Der Ballon ist in diesem Satz schon gefüllt. Aber du willst dem Leser sicher verdeutlichen, wie ihre Wut wuchs. Vorschlag: Wut stieg in ihr auf,. wie in einem Ballon, der sich langsam mit Gas füllte. --- Der Vergleich mit dem Reh und den Hyänen gefällt mir nicht so gut, da es keine Hyänen in Deutschland gibt. Wölfe würden mir besser gefallen. --- Auf Seite 6 beschreibst du Emmas Zuhause. Du schreibst: "Doch alles, was sich hinter den vielen traurigen, stillen und einsamen Fenstern befand ... Auch hier gilt: Fenster haben keine Gefühle und sind auch nicht einsam. Vorschlag: Doch all die Trauer, Stille und Einsamkeit, die hinter den vielen Fenstern herrschte/wohnte, bestand aus Emma Klein. --- Im 3. Absatz betrachtet Emma den dunstigen Himmel und dünne Schleierfetzen, die sich wie Diebe über die weite Wiese vor ihrem Haus schlichen. Ich dachte das Zwielicht schob sich schon durch das dichte Unterholz des Waldes. Und, wenn die Dämmerung (diese meinst du doch, oder?) einsetzt, setz sie überall ein und nicht nur auf der Wiese vor dem Haus. Und was sollen die Schleierfetzen darstellen, das verstehe ich nicht? Nichts für ungut, aber der ganze Satz klingt für mich unstimmig und ein klein wenig kitschig. --- Die anschließende Beschreibung ist unstimmig: "Einsamkeit mochte für andere unerträglich sein, doch für sie war es die einzige Lebensform ..." Einerseits ist die Einsamkeit die einzige Lebensform für sie, und dann bedeutet ihr das Wort gar nichts, zieht ohne den Funken einer Emotion an ihr vorbei? Das passt m.M.n. nicht. Auch das mit dem roten Band gefällt mir nicht. Aber, das ist nur meine Meinung, die du nicht beachten musst. --- Im letzten Absatz auf Seite 6 müsste es heißen: ... ging zu Tisch, oder setzte sich an den Tisch, aber nicht "... setzte sich zu Tisch". Emma holte eine Schüssel und einen Löffel aus dem Küchenschrank und setzte sich an den Tisch. Dann fixiert sie mit leerem Blick den Eisberg, der klatschend in der Schüssel schwappte? 1.: Wo kommt das Eis her, bzw. wie kommt es in die Schüssel, die ja in der Regel leer ist, wenn man sie aus dem Schrank holt. 2.: Man kann etwas in einen Schüssel klatschen, auch kann etwas in einer Schüssel schwappen oder überschwappen, aber beides gleichzeitig geht nicht. Danach stopft sie das Eis in sich hinein, als wäre es Brot. Was willst du damit sagen? Das sie darauf herumkaute? Ich verstehe den Vergleich nicht, und halte ihn für überflüssig. --- Auf Seite 7, etwas weiter als die Mitte, ist mir ein Rechtschreibfehler aufgefallen: Sie krallt sich die Cremewaffeln und die Nussschokolade, kehrt zurück ins Wohnzimmer und fiel (du schreibst: viel) aufs Sofa. --- Ich finde, dass du Emmas Körperfülle auf den ersten Seiten zu häufig beschreibst. Der Leser weiß inzwischen wie sie aussehen muss. --- Danach habe ich nicht mehr auf "Fehler" geachtet, ich denke, du weißt, dass ich nur Anmerkungen machen möchte. Schließlich mache ich selbst Fehler. Aber ich bin dankbar, wenn man mich darauf aufmerksam macht, und ich hoffe, du siehst das genauso.
Struktur:
Langsam aber sicher steigert sich die Spannung. Aus meiner Sicht muss nicht gleich auf Seite 1 oder 3 eine Leiche auftauchen. Für mich waren es Emmas Gedanken, die die Spannung am Anfang ausmachten. Dazu kam dann noch der Motoradfahrer. Die Struktur finde ich daher gelungen.
Zusammenfassend:
Soweit ich eingelesen habe, und aus der Beschreibung des Klappentextes, finde ich die Idee sehr gut. Ein böses, böses Mädchen, mal kein Mann, lebt ihre krankhaften Gedanken aus. Für die Idee gibt es auch die Emfehlung von mir, und weil ich das Werk noch einmal überarbeitet lesen möchte. Bei der Ausfertigung, siehe Sprache, muss ich leider zwei Sterne abziehen, und hoffe nicht, dass du diesen Abzug negativ betrachtest. Für den Wettbewerb drücke ich dir die Daumen und wünsche dir viel Glück. LG Jutta
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Dampfwalze
von Markus Richter am 13.02.2012
Zusammenfassend:
Diese Geschichte überrollt einen wirklich wie eine Dampfwalze und ich schwanke zwischen Faszination und Ekel.Das liegt an Deinem Geschick den Leser für Deine Story zubegeistern.Emma wird in meinem Kopf lebendig und das ist wohl eine Deiner größten Stärken! Die Einkaufszene am Beginn wird mir jetzt wohl jedes Mal im Supermarkt wieder einfallen...Hat Spaß gemacht "Böse" zu lesen. Dir noch viel Spaß beim Schreiben!
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Blöde Kuh findet ihren Meister - das ist wirklich böse
von MarionBecker am 06.02.2012
Handlung:
Die auf Äußerlichkeiten bedachte Susan bekommt über Beziehungen eine Halbtagsstelle in einer Krankenhausverwaltung. Sie will die Kollegin Emma, die seit 25 (?) Jahren dort arbeitet, rausmobben. Dazu zieht sie alle Register: Offensiv bohrt sie in Emmas Wunden und hinten herum schleichen sich plötzlich Fehler in Emmas Arbeit ein.
Emma frisst allen Kummer in sich hinein. Als sie ein Motorradfahrer beleidigt, überschreitet sie zum ersten Mal eine Grenze. Es bleibt nicht mehr beim Fressen und bei ihren TRAUMHAFT bösen Gedanken, sie drängt den Motorradfahrer von der Straße. Bei einer Feier im Krankenhaus wird Susan beim Zigarettenholen von zwei Typen überfallen. Emma sieht zu. Als Susan am Boden liegt, sammelt Emma sie auf und nimmt sie mit zu sich nach Hause, wo sie sie in den Keller sperrt.
Figuren:
Die fettsüchtige Emma, die halbtags in der Krankenhausverwaltung arbeitet, eine sehr verletzte, wütende und einsame Frau.
Die von Äußerlichkeiten und Ellbogen lebende Susan, ein ehemaliges Model, das durch Beziehungen ebenfalls eine halbe Stelle in der Krankenhausverwaltung bekommt.
Daneben ein paar Kolleginnen und Ärzte.
Sprache/Duktus:
Ich hätte niemals gedacht, dass ich dermaßen in einem Text aufgehen würde, in dem es von Tipp-, Rechtschreib- und Kommafehlern nur so wimmelt. Aber es ging. Der Roman ist dermaßen packend geschrieben. Vor einer Veröffentlichung wird ja sowieso nochmal redigiert. Bei der Gelegenheit würde ich, aber das ist vielleicht Geschmackssache, die Hälfte der Wiederholungen rauswerfen.
Struktur:
Das ist so genial gemacht: Erst lernt man Emma kennen - und lieben, jawoll! Nach zwei Seiten hat man das Gefühl, sie sei eine gute Bekannte. Man spürt ihre Verletztheit und den Zorn. Als der Motorradfahrer kommt, habe ich gedacht: Dem müsste mal einer eins auf die Fresse geben. Na ja, und dann übertreibt es Emma. Auch dieser Susan wünscht man alles Schlechte an den Hals. Dass sie es dann auch bekommt, das ist natürlich nicht richtig, aber es ist soooo gut!
Die Geschichte so herum aufzubauen, das hat wirklich was.
Zusammenfassend:
Das ist wirklich richtig böse! Ich liebe diese Emma. Allein ihre bösen Gedanken, köstlich!!! Und dann stellt sie mit der blöden Kuh Susan diese absolut bösen, verabscheudungswürdigen Dinge an. Das ist so gut. Wegen der vielen Fehlerchen und der Wiederholungen könnte man auf die Idee kommen, einen Stern abzuziehen. Aber bin ich Deutschlehrerin? So gut wie heute Nachmittag hat mich schon lange kein Roman mehr unterhalten. Ich will den Rest lesen! Einen Kritikpunkt will ich aber doch noch anbringen: Von diesem Roman krieg ich Hunger. Ach ja, noch was: Ich finde es sehr gut, wie beiläufig Emmas Kindheit eingeflochten wird.
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Die dicke Emma
von DominiqueB am 26.12.2011
Handlung:
Die dicke Emma arbeitet in einer Klinikverwaltung. Emma bekommt ein schöne Kollegin. Susan meint sie kann mit Emma machen was sie will, bis sie das Gegenteil erfährt.
Figuren:
Hauptfiguren: die dicke Emma und die modelartige Susan. Beide gut dargestellt.
Sprache/Duktus:
Locker erzählt, mit ein paar unbedeutenen Fehlerchen. Kopfkino funktioniert bei deinem Schreibstil sofort. Könnte im Moment auch nichts mehr essen.
Struktur:
Die Struktur ist klar, unterbrochen immer wieder von Emmas Gefresse. Wäre fast wirtzig, wenn man nicht wüsste, das unsere Welt mit dieses Frustessern wirklich besiedelt ist. Also traurig, bis zu dem Punkt, wenn man sieht was passieren könnte!
Zusammenfassend:
Eigentlich habe ich Wolfshunger gelesen und wollte es bewerten. / Traf immer wieder auf den Hinweis zu der bösen, dicken Emma und war gespannt./ Warum manche Menschen wie handeln erfährt man nicht immer, hier ist man direkt dabei und kann es nachvollziehen. Volle Punktzahl und Flieger.
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Oha... o.O
von Wespe am 20.12.2011
Zusammenfassend:
Boa... ich weiß nicht, was ich schreiben soll... Die Geschichte hat mich total umgehauen und gefesselt und entsetzt. Ich hab mir schon oft Gedanken über die Gefühle von dicken Menschen gemacht, wie sie sich in einer Welt voll Schlankheitswahn wohl fühlen. Durch deine Geschichte, Nelli, habe ich einen guten Einblick bekommen. Emma wird wirklich gut gezeichnet, man fühlt richtig mit ihr, wie sie ihrer Fresssucht ausgeliefert ist, vor allem nun da ihr geordnetes Leben durch die neue, perfekt scheinende Arbeitskollegin durcheinandergeworfen wird. Ich bin nicht wirklich der Krimileser, aber die Geschichte nimmt einen einfach gefangen. Sehr zu empfehlen!! :)
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Böse
von Linus am 13.12.2011
Handlung:
Die Handlung besitzt eine klare Struktur, deren Inhalt man sich nur schwer entziehen kann. Eine rundum gelungene Geschichte. Der Schreibstil weist eine eigene Handschrift aus. Die Figuren sind mit all ihren Facetten glaubwürdig und deren Handeln nachvollziehbar. Es gibt sicherlich nicht viele Hobbyschriftsteller, denen das so wunderbar gelingt.
Unbedingt lesen, ein kleiner Genuss.
Zusammenfassend:
Für mich eine der besten Geschichten auf dieser Seite.
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Völlig irre
von mahe am 11.12.2011
Zusammenfassend:
Ich habe mich schon öfter gefragt, wie sich extrem dicke Menschen wohl fühlen. Mit Emma bekam ich einen dataillierten Einblick in das Leben und die Gedankenwelt einer Frau, in dem sich fast alles um Suchtbefriedigung dreht. Grandios beobachtet und sehr sensibel und gefühlvoll geschildert. Die Bilder flimmern nur so an mir vorbei und ich bin mitten drin, erlebe die Tortenfresserei und mir wird schlecht, verstehe Emmas Stress, wenn sie im Supermarkt solche Massen kauft, und sich ja genau deswegen so schämt. Sehr spannend auch die Hinweise auf die Mutter, in deren seltsamen Haus Emma wohnt. Da kommt sicher im späteren Verlauf der Geschichte noch was raus, umsonst ist diese Frau so sicher nicht geworden. Wer sich selbst hasst, kann für andere wenig Verständnis aufbringen, schon gar nicht für Susan, die so viele Unregelmäßigkeiten in das strikt nach Regeln ausgerichtete Leben der Protagonistin bringt.
Sehr schön geschrieben und gut hinterfragt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und drücke Dir beide Daumen. Ich bin sicher, da kommt noch mehr...
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"Der Hase ist tot!"
von Lucie am 08.12.2011
Zusammenfassend:
Ich habe schon Deine erste Fassung rezensiert und zwar mit Empfehlung und allen Punkten, und Du bekommst sie jetzt noch einmal. Es ist wie es ist, Du lässt spielend leicht das Kopfkino angehen. Deine Figuren leben, weil Du auch im Schildern von Charakteren eine Meisterin bist. Das ist mir auch bei Deinen anderen Geschichten schon aufgefallen. Und Dein Schreibstil hat einen hohen Wiedererkennungswert, er ist modern und wortgewandt. Es macht einfach Spaß „Dich“ zu lesen. Ich drücke dir alle Daumen fürs Lektorat (und meine Zehen noch dazu)
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Böse Emma, flache Susan
von Jasper am 07.12.2011
Handlung:
Schönes, böses Mädchen nimmt sich, was sie will und bootet dabei eine "kleine Dickmadam" aus. Doch abgerechnet wird zum Schluß, denn Emma hat im wahrsten Wortsinn ganz schön was drauf: weiln sie wirklich böse ist (wird), walzt sie Susan platt...
Figuren:
Emma ist konsequent als Figur aufgebaut, wobei mir die angedeuteten Hintergründe (Mutter/Keller... was mag wohl "damals" geschehen sein?), warum sie so wurde, wie sie ist, nicht ganz klar sind. Ich gehe davon aus, dass dies im weiteren Verlauf erst nach und nach klar wird.
Vielleicht kannst du Susans berechnende Art stärker herausstellen: Susans "Schickimicki"-Art entsteht vor ihrer Gefangennahme überwiegend in Emmas Betrachtung und Bewertung, vereinzelt in Susans Aussagen.
Susans Handeln nach außen hin folgt "vermutlich" dem Schema "hier geht jemand ganz kalkuliert vor", dass Susan wirklich so ist, wird erst später im Keller deutlich.
Sprache/Duktus:
Du verwendest einige richtig gute Metaphern!
Manche Wortdopplungen haben sich eingeschlichen und einige Rechtschreibfehler (was nie ausbleibt: z.B. viel = fiel).
Einige Dialoge sind mir zu direkt in ihren Aussagen, da würde IMHO eine indirekte Andeutung mehr Farbe und Tiefe in die Dialoge bringen.
Struktur:
Die Geschichte ist konsequent aufgebaut, der Ekel bei Emmas Fressorgien, Auftritt Susan, der drohende Konflikt, Emma steckt wieder und wieder ein, bis zum vorläufigen Höhepunkt: Susans "rettende" Entführung in den Keller...
Zusammenfassend:
Kritik ist immer blöd, vor allem am eigenen Werk, aber dieser Satz trifft es ganz gut:
"Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, was wir können".
Ralph Waldo Emerson
Ich bin auf den Fortgang der Geschichte gespannt!!!
Viel Erfolg weiterhin und liebe Grüße,
Jasper
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Böse, dicke Emma
von AnkeD am 05.12.2011
Handlung:
Emmas Leben besteht aus einem Halbtagsjob in einer Klinikverwaltung, dem anschließenden Einkauf von Vorräten für ihren nie zu stillenden Hunger und Essen, Mampfen, Schlingen. Als ihr eine neue Mitarbeiterin vor die Nase gesetzt wird, die sie aus dem Beruf drängen will, sieht sie rot.
Figuren:
Emma Klein, dick, fett und gefräßig, doch vor allem schlummert in ihr ein sadistisches Potential, von dem niemand etwas ahnt ***** Susan Hofmann, jung, schlank, schön und blond, aber gerissen und ein falsches Aas ***** Sara, Linda, Dr, Arnold und noch ein paar weitere Randpersonen ***** Die beiden Hauptfiguren Emma und Susan sind gut gezeichnet, obwohl nicht ständig bei Emmas Erwähnung darauf hingewiesen werden muss, dass sie stark übergewichtig ist.
Sprache/Duktus:
Gut zu lesende, flüssige Sprache mit ein paar nicht ganz so gut getroffenen Vergleichen (z.B. verletztes Reh und hungrige Hyänen – besser wären hungrige Wölfe, die Beine zum Kleiderständer schleifen – muss lustig aussehen, Genussmensch – nicht gerade treffend bei Emmas Essgewohnheiten, meistens schlingt sie alles in sich hinein). Vereinzelte Orthografiefehlerchen und fehlende Satzzeichen, die zu beheben sind.
Struktur:
Die Geschichte hangelt sich an einem roten Faden entlang, immer wieder unterbrochen durch Emmas Fressattacken oder ihre Gedanken, bei denen ich mich im Laufe der Story ertappte, dass ich sie nur noch überflogen habe. Auch die Dia- oder manchmal auch nur Monologe im Keller könnten etwas gestrafft werden ... meiner Meinung nach, aber das muss natürlich weder Deine sein, Nelli, noch die der anderen Leser. Ansonsten wird im Laufe der Geschichte Spannung aufgebaut. Immerhin ahnt man ja, was noch kommen muss.
Zusammenfassend:
Wenn auch nicht neu, so doch eine spannende Geschichte, die Du uns hier präsentierst. An einigen Stellen war sie mir zwar zu sehr in die Länge gezogen, aber das ist eben nur mein Eindruck und muss sich nicht mit dem anderer Leser decken. Eine Frage hätte ich da aber noch: Wenn Emma wirklich so viel mampft, ob dann wirklich nur 140 kg ausreichend sind? Immerhin war sie als Kind schon recht gut bei Sache und ist inzwischen 45 Jahre alt. Zudem hat sie nie wirklich Bewegung, abgesehen vom Gang durch den Supermarkt und zwischen Küche und Sofa. Doch nun genug mit der Mäkelei. Deine LP hat mir gefallen, sodass ich sie weiterempfehlen kann. Allerdings sind aufgrund der oben erwähnten Dinge zwei kleine Wölkchen am nächtlichen Sternenhimmel aufgetaucht, die Du mit einer Überarbeitung vertreiben kannst. Viel Glück im WB. Anke
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Dicke Menschen soll man nicht ärgern
von Sineyra am 05.12.2011
Handlung:
Die übergewichtige Emma bekommt eine neue Kollegin, die als Modell arbeitet und sich halbtags ihr Gehalt aufpolstern will. Diese neue Kollegin macht sich bei allen Liebkind, sogar den Chef lullt sie ein. Emmas aufgestaute Wut entlädt sich und sie verschleppt ihre Kollegin in ihr abseits gelegenes Haus und hält sie dort fest.
Figuren:
Emma, Susan, die Kolleginen Sara und Linda sowie der Chef Dr. Arnold
Sprache/Duktus:
Die Geschichte wird locker erzählt, beim Lesen entstehen die passenden Bilder im Kopf.
Struktur:
Ich vermisse Absätze, die deine Geschichte strukturieren.
Zusammenfassend:
Mir gefällt deine Geschichte recht gut, erinnert mich etwas an Steven Kings "Sie". Am Anfang sind es mir zuviel Beschreibungen von Emmas Fresserei, aber das ist vermutlich Geschmackssache. Teilweise sind mir auch ein paar Ungereimtheiten aufgefallen:
Auf Seite 6 stolpere ich über den Ausdruck "mit dem Gefühl einer Dampfwalze", willst du damit zum Ausdruck bringen, dass sie sich in dem Moment so fühlt oder dass sie so durch den Markt läuft? Auf Seite 7 kommt gehäuft "kichern" vor, da würde ich etwas ausdünnen. Dann oben auf Seite 9 "die tiefe Schwärze verließ sie", ich kann mich nicht erinnern, wo diese gekommen ist. Vielleicht könntest du da "Ihre Wut, Befangenheit oder sie beruhigte sich" schreiben. Auf Seite 14 hört man nur die Männerstimme und im nächsten Satz schaut er auf die Uhr, da fehlt doch was. Auf Seite 17 Tippfehler "viel" statt "fiel". Nochmal auf Seite 17, "verdächtig nahe näherte". Auf Seite 21 Tippfehler "sei" statt "sie".
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Abgründe
von Turmfalke am 04.12.2011
Handlung:
Die übergewichtige Psychopathin Emma Klein fühlt sich von ihrer Arbeitskollegin Susan gemobbt. Susans greift sie immer mehr an und irgendwann reicht es Emma. Sie entführt Susan und sperrt sie bei sich in den Keller. Dort unten erwartet Susan die Hölle. Emma verfällt immer mehr dem Wahnsinn und tötet jeden, der ihr in die Quere kommt.
Figuren:
Die Psychopathin Emma. Susan, iher Arbeitskollegin. Diverse andere Arbeitskolleginen. Doktor Mertens, ihre Chef. Viele andere Figuren, die leider mit Emma zusammentreffen und dabei verunglücken.
Sprache/Duktus:
Flüssige und lockere Sprache. Eigener Stil, der sehr bildhaft ist. Man hat so seinen Spaß beim Lesen. Emma kann man klar vor sich sehen. Gruselige Sache.
Struktur:
Am Anfag wird man in Emmas Welt eingeführt. Auch wenn ihre Fressattacken am Anfang etwas lang sind, so finde ich den Beginn gelungen. Denn so lernt man diese Emma kennen. Außerdem find ich die Beschreibungen ihrer Freßorgien einfach gelungen. Mit Susans Auftauchen, merkt man, dass Emma nicht alle Tassen im Schrank hat. Rückblenden lassen erahnen, warum Emma so schräg drauf ist. Der Spannungsbogen zieht sich durch die ganze Leseprobe und man möchte am Ende wissen, was die arme Susan noch durchmachen muß
Zusammenfassend:
Diese gruselige Psychopathin Emma ist wunderbar gelungen. Eine Frau, die jede Seite des Buches beherrscht. Nach dem Lesen, kommen einem seltsame Gedanken in den Sinn. Welche Abgründe verstecken sich wohl in den Menschen? Und was muss passíeren, dass sich eines Tages so ein Abgrund auftut?
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:)
von AnjaBeck am 04.12.2011
Zusammenfassend:
Ich finde: dein Schreibstil ist auf alle Fälle extravagant - Geschmacksache also, und ich find ihn Wahnsinn. Im positiven Sinne. Mit deinen Beschreibungen weckst du Bilder in mir, die sich sehr lebendig anfühlen.
Außergewöhnliche Geschichten braucht das Land! :)
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Fresssucht
von Reeker89 am 01.12.2011
Handlung:
Frustriert und wütend wird Emma zur Gefahr für andere. Sie verschleppt die Kollegin, die sie als den Totfeind schlechthin sieht.
Figuren:
Emma ist voller Boshaftigkeit und dunkler Abgründe. Super beschrieben, sehr glaubhaft. Susan ist das totale Gegenteil von Emma.
Sprache/Duktus:
Genial getroffen. Der Charakter von Emma wurde richtig gut herausgearbeitet. Krass! Die Erzählung wirkt echt, keine aufgesetzten Dialoge oder Beschreibungen.
Struktur:
Rückblenden machen es mir als Leser leicht den Zusammenhang zu verstehen. Sie sind deswegen aber nicht übertrieben und lenken auch nicht vom eigentlichen Erzählband ab.
Zusammenfassend:
Sprachlich passt es absolut. Aber die Häufung von Fressorgien und "Futterbeschaffung" ist irgendwann langweilig. Das ist eindeutig zuviel. Aber sonst hab ich mich gut unterhalten und empfehle das Manuskript.
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Wirklich böse!
von patza am 01.12.2011
Zusammenfassend:
„Böse“ ist ein perfekt gewählter Titel für dieses Buch. Emma ist böse. Die Geschichte ist sprachlich gut und vor allem flüssig geschrieben und erklärt mir in kurzen Rückblenden, wie es dazu kommen konnte. Emma ist derart eindringlich beschrieben, dass man sie bildlich vor sich sieht, besonders gut gelungen ist die Szene mit dem Motorradfahrer (hat sie da nun nachgeholfen?). Identifizieren will man sich sicherlich nicht mit deiner Protagonistin, was ich auch nicht für wichtig halte, denn mir genügt der Blick in den Abgrund ihrer kranken Seele. Bin gespannt wie es weitergeht.
Einige sprachliche Mängel sind sicherlich schnell ausgebügelt.
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Faszinierend geschrieben!
von raphael am 29.11.2011
Handlung:
Habe die Handlung jetzt nicht vollständig mitbekommen, DENN.... diese Spannung will ich mir halten, weil es das erste Buch hier ist, das ich mir auch herunterladen werde! Es ist klasse! Die Beschreibungen von Emma und Susan sind in ihrer Verschiedenartigkeit wunderbar getroffen. Diese Emma ist ein "Pulverfass" per excellence. Eine Bombe, die irgendwann hochgehen muss! Und jeder könnte sie sein. Was man nicht alles an Gedanken, Erniedrigungen und täglichen Eindrücken verdrängt, und irgendwann kommt alles wie mit einem Hammerschlage zurück!
Sprache/Duktus:
Exzellent getroffen und beschrieben. Ich finde es das bisher sprachlich gelungenste und mitreissenste Buch hier. Dieser ganze Ekel und die permanente Fressucht der Emma, diese "Dumm-Ignoranz" und naive "Püppchen-Welt" der Susan. Einfach klasse! Flüssig, und nur allenfalls ein paar winzige Satzfehler, die verzeihlich sind: Zum Beispiel der Rückbezug .... der Wald, der... und nicht: ..... der Wald, dass... Aber wie gesagt: das ist minimal und durch eine neuerliche Korrektursicht leicht zu beheben.
Zusammenfassend:
Ein in seiner Strukturierung und gestalterisch-sprachlichen Ausarbeitung wirklich gelungenes Werk! 5 Sterne mit Empfehlung! Vielleicht schaffst Du es in die Top 10 und sogar bis zur Druckmaschine!?
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Böse
von lila_veilchen am 29.11.2011
Zusammenfassend:
Ein echt gruseliges Buch, kann ich nur jedem empfehlen!
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Ich mach Diät...
von Shadowfang am 28.11.2011
Figuren:
Beide Figuren - Emma und Susan - sind sehr schön ausgearbeitet. Es wird nicht ganz klar, ob Susan wirklich absichtlich fies handelt oder ob es einfach ihre grundlegende Naivität ist. Bei Emma wird aber schnell klar - die hat nicht alle Kekse in der Dose! Und sie macht einem Angst. Wirklich... Klasse!
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist sehr flüssig, das habe ich bereits bei deiner ersten Version des MS so empfunden. Es fällt einem leicht zu lesen und die Bilder, die du im Leser wachrufst, sind authentisch und klar. Ich konnte mir die Emma richtig vorstellen - jedenfalls ihre Fülle. Allenfalls noch ein kurzer Hint zur Haarfarbe o.ä? Sodass ich sie komplett vor mir sehe, so wie sie gedacht ist. Susan hingegen ist toll gezeichnet...
Struktur:
Zuerst lesen wir alles aus Emma's Sicht. Dann wechselt es zu Susan ab dem Moment, an dem sie in Emmas Gewalt ist. Hier wäre es allenfalls nicht schlecht, ab und an am Anfang des Abschnitts den Namen zu erwähnen. Ich war etwas abgelenkt dadurch, das ich zuerst rausfiltern musste, wer jetzt gerade "am Zug ist".
Zusammenfassend:
Also ich setz mich auf Diät! Die Emma ist wirklich furchteinflössend und dir sehr gut gelungen. So wie ich gelesen habe, hast du noch einige Hinweise zu ihrer Vergangenheit mehr eingefügt? Das mit dem Wald? Erscheint mir neu und gab mir ein tieferes Bild von Emma. In der ersten Version war mir Emma zu stark Klischee, das ist sie zwar immer noch aber dieser Hinweis des Waldes, das ihre Mutter sie sogar als fett bezeichnete, gibt dem ganzen irgendwie einen Twist - für mich zumindest! Ich bin mir nicht mehr genau sicher, ob ich noch weitere Punkte erwähnt hatte beim letzten Rezensieren aber ich kann sagen, dass mir diese Version irgendwie doch einiges besser gefällt, vermutlich liegt es tatsächlich an den Feinheiten, die du korrigiert hast. Aber die Emma macht mir echt Angst... Toll gemacht! Ich muss zugeben ich bin kein Experte bei Krimis/Thriller, aber dein Ansatz gefällt mir sehr gut - eine spannende Perspektive!
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Böse oder arm?
von Alegra am 28.11.2011
Zusammenfassend:
Sorry, dass ich so lange gebraucht habe, um mir deine Geschichte noch einmal anzusehen. Ich habe jetzt noch mal besonders auf die Stellen geschaut, die ich in meiner letzten Rezi "bemängelt" hatte. Einige hast du wunderbar gelöst : ) Trotzdem ist mir noch etwas aufgefallen, was ich dir hier schicken möchte. --- S.8: ... den leeren Einkaufswagen in eine lange Schlange aus Einkaufswagen." (Wortwiederholung) --- S.9: Einsamkeit als Lebensform? Das passt irgendwie nicht. --- S.10 "sie starrte so lange IN den Fernseher" Ich hoffe, doch, dass sie AUF den Fernseher schaute ; ) --- "Sie schob ihr Bettlacken etwas zur Seite" Bettlaken ohne c. Ich denke aber, du meinst die Bettdecke, oder? Wer schiebt schon sein Laken zur Seite, wenn er schlafen geht? --- S.12 "... legte den Rückwärtsgang ein, schob ihren Wagen zurück" schob klingt nicht nach fahren, sondern nach anschieben. --- S.12 "das bleiche gelbe Etwas" bleiches Gelb? merkwürdig, vielleicht blass? --- S.19: ... ihren Kofferraum voll mit Tüten voller Essen (Wortwiederholung). --- Die Geschichte von Emma hat mir ja vorher schon gefallen. Es interessiert mich, was sie noch so alles mit der armen Susan anstellt. Jetzt müsste wirklich Spannung kommen. Entweder schickst du jemanden auf die Suche nach Susan, oder die beiden Protagonistinnen liefern sich ein packendes Wortduell oder Ähnliches. Sag mir Bescheid, wenn du mehr einstellst. LG Alegra
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Dick und Böse
von Silber am 27.11.2011
Handlung:
Emma wehrt sich, auf keine sehr nette Weise, aber dann wäre es auch kein Buch wert gewesen. Wenn sie es schon nicht schafft, zum kleinen Spatz zu werden, dann stauiert sie wenigstens ein Exempel an der - ich sehe sie klar vor Augen - schlanken und miesen Susan. Diese ist vielleicht nicht ganz so mies sondern unsensibel, aber sie verkennt eindeutig ihre Grenzen und überschreitet ganz sicher die ohnehin angegriffene Toleranzschwelle von Emma. Ein wunderbarer Plot!
Figuren:
Gewaltig dargestellte Emma, die wunderbar beschrieben absolut glaubhaft ist. Es gibt sie leider, diese Menschen, die sich durch Fressattacken auszeichnen, obwohl sie das nicht wollen und die dargestellten Gedankengänge - wie sie an der Kasse steht und betratscht wird oder ein kleiner Spatz sein möchte - beschreiben die Situation sehr genau. Ich konnte das sehr gut nachvollziehen (obwohl ich schlank bin). Alle anderen sind Beigabe und sollten es auch bleiben.
Sprache/Duktus:
Flüssiger, schön zu lesender Stil mit herrlichen Vergleichen
Struktur:
Drei Teile: Emma frisst, Emma haut die Mottoradfahrer um und rettet scheinbar die kleine Susan, Emma rächt sich. Bin gespannt, wie es weitergeht
Zusammenfassend:
Sehr gelungenen Geschichte über einen Außenseiter unserer Gesellschaft, der garnicht mehr so Außenseiterisch ist wie man denkt (man beachte die Anzahl der adipösen Mitmenschen in unserer Überflußgesellschaft). Auch ich als Schlanke stand hinter solchen Frauen an der Kasse und hatte gehässige Gedanken, auch wenn ich nie so unfair wäre, sie auszusprechen. In Zukunft werde ich anders damit umgehen. Das hat die Geschichte bewirkt und alleine schon deshalb ist sie sehr gut. Dafür gibts 5 * und den Flieger
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Emma
von Heike Wolter am 26.11.2011
Handlung:
Die fettleibige und fresssüchtige Emma leidet unter dem Spott und Hohn ihrer Mitmenschen, was in ihr immer mehr Wut und Frustration aufkommen lässt. Als sie dann das Gefühl hat, von einer neuen, schlanken und attraktiven Kollegin aufgebootet zu werden, kommt diese Wut endgültig zum Ausbruch.
Figuren:
Emma, die Unglückliche ... wirklich gut dargestellt. Ihre Fressattacken und die unterdrückten Wutanfälle zeichnen ein deutliches Bild von ihrer Psyche. Sie ist nicht nur die Hauptperson ... Emma ist der rote Faden der Geschichte. Die weiteren Figuren (Dr. Arnold, Linda, Susan und all die anderen) bleiben im Hintergrund und verstärken damit Emmas "Alleinherrschaft".
Sprache/Duktus:
Flüssig geschrieben, gefallen haben mir die bildhaften Vergleiche ... beispielsweise die dünnen Schleierfetzen rund ums Haus. Ich mag solche Darstellungen. Emmas Fressorgien fand ich sehr glaubhaft dargestellt. Der Leser erkennt allein durch die Wortwahl, dass Emma im Grunde ihres Herzens unglücklich mit ihrer Situation und ihrem Dasein ist ... aber nicht den Willen findet, sich endlich aus dem selbst verursachten Fett-Albtraum zu lösen. Deutlich und eindringlich beschrieben auch Emmas Wut und Hass auf alle, die "normal" sind. Ein paar unglücklich Formulierungen sind mir aufgefallen ... gleich zu Anfang stand ein "sie", wo "sich" hätte stehen müssen. Aber das fällt nicht sonderlich ins Gewicht.
Struktur:
Gute Aufteilung von Text und Dialogen. An manchen Stellen waren mir die Absätze ein wenig zu lang. Es liest sich einfach besser, wenn die Erzählung in etwas kleinere "Häppchen" unterteilt ist. Wobei mir aufgefallen ist, dass dies hauptsächlich in den ersten Kapiteln der Fall ist. Später ist der Text für mein Empfinden besser strukturiert.
Zusammenfassend:
Eine eindringliche Geschichte, die deutlich macht, welcher Hass sich aus einer zutiefst unglücklichen Seele entwickeln kann. Emma, die offenbar schon durch die Erziehung ihrer Mutter zur unmäßigen Esserin erzogen wurde (... brave Mädchen essen immer alles auf ...), schafft es nicht, sich zu ändern und kann den Spott und Hohn ihrer Mitmenschen nicht mehr länger ertragen. Sie schlägt auf eine grausame und unberechenbare Weise zurück. Eigentlich eine Geschichte, die einem zu denken geben sollte ... und wenn mir auch die Fressattacken Emmas für heute den Appetit eingeschränkt haben (ich glaube, ich esse heute nur noch ein Salatblatt ohne Dressing!) ... ich fand die Geschichte gut. Der Stoff hat Potenzial und kann in alle Richtungen weitergeführt werden. Was für mich bedeutet, dass ich den Mut, eine so "unangenehme" Hauptfigur zu wählen, mit der vollen Sternezahl und einer Empfehlung bewerten werde. Denn Emma ist für mich nur ein Platzhalter für viele, die unter den gleichen Problemen leiden ... und ich finde es gut, dass dieses "Tabuthema" hier als Grund-Stoff für einen Krimi eingesetzt worden ist. Alles Gute und viel Glück, LG Heike
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Die wievielte Überarbeitung ist das jetzt?
von Sumpfhexe am 26.11.2011
Handlung:
Wuchtbrumme Emma lebt einsam in einem Haus im Wald eine Stunde von der Stadt entfernt. Außer ausufernden Fressorgien gibt es in ihrem Leben nicht viel, das ihr Spaß macht. Als ihr die neue Kollegin den Parkplatz streitig macht und ihren Arbeitsplatz übernehmen will, sieht Emma Handlungsbedarf.
Figuren:
Prota Emma kommt in keiner Weise gut weg. Voller Hass gegen alles und jeden walzt sie durch ihre kleine Welt, erkennt keine Hand, die ihr gereicht wird (der nette Pförtner, die Kolleginnen, die mit ihr ausgehen wollen). Mit Grips scheint sie auch nicht gesegnet zu sein, sie wirkt sehr, sehr einfach gestrickt. Ich habe meine Zweifel, ob es Sinn macht, die Hauptfigur in einem Roman durchweg unsympathisch zu gestalten. Emma ist für mich einfach nur bescheuert (sorry, ich bin ehrlich) und ihre Figur fesselt mich in keiner Weise. Den "Genussmensch" würde ich streichen. Genießer stopfen nicht wahllos alles in sich hinein. --- Zu jemandem, der jahrelang alles in sich hineingefressen hat (steht so im Text), passt ihr weiteres Verhalten nicht, sie tötet z.B. den Motorradfahrer viel zu kaltblütig und überlegt. Komisch finde ich auch, dass sie manche Beleidigungen ignoriert (im Supermarkt), bei anderen zur Mörderin wird (Motorradfahrer).
Sprache/Duktus:
Sprachlich bin ich noch nicht völlig überzeugt. Der Text ist adjektivlastig, teils umständlich geschrieben: der nicht vorhanden scheinende Hals ---- mit dem Gefühl einer Dampfwalze (warum nicht einfach "wie eine Dampfwalze"? ---- um den sofortigen Heißhunger zu stillen: der Satz ist sinnentstellt, es müsste "um den Heißhunger sofort zu stillen" heißen; ----- sie schleifte ihre Beine zum Kleiderständer: wie geht das?? ----- immer wieder Wortwiederholungen, z.B. "sie rammte ihren Einkaufswagen in eine Schlange aus Einkaufswagen" ---- . Die Autorin schreibt aus der Perspektive des allwissenden Erzählers, z.B. Emma war ein großer fetter Truthahn ---- das Zimmer hatte den Charme eines ... Hinterwäldlers. Das klingt abwertend gegenüber der eigens erfundenen Protagonistin.
Struktur:
Zu viel Fressorgien. Hier könnte gekürzt und mehr angedeutet werden. Die ersten zehn Seiten bestehen fast nur aus Emmas Einkäufen und dem anschließenden Verzehr.
Zusammenfassend:
Lange her, dass ich die erste (oder eine der ersten) Versionen rezensiert habe, aber für meinen Geschmack hat sich nicht wesentlich viel geändert. Emma ist immer noch irgendie unglaubwürdig, ihre Figur wirkt oberflächlich und konstruiert. Sprachliche Schwächen sollten nach so vielen Überarbeitungen (ich gehe mal davon aus, dass auf jede Neueinstellung eine solche erfolgte) weitgehend ausgemerzt sein, zumindest einige davon. Nicht mein Geschmack.
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Fälle nie vorschnell ein Urteil über einen Menschen der anders ist als Du
von Sonja59 am 25.11.2011
Zusammenfassend:
Die Autorin beschreibt für mich sehr Glaubhaft und bildlich Emma, die wegen ihrer Dickleibigkeit verhöhnt und belächelt wird ohne dabei auf ihre Gefühle Rücksicht zu nehmen. Etwas, das in unserer heutigen Gesellschaft mit den in der Werbung auch vorgeführten Schönheitsidealen immer wieder suggeriert wird. Doch es gibt auch Menschen wie Emma. Okay, die wenigsten würden so weit gehen wie sie, doch sie leiden still. Genau das konnte ich auch aus den ersten Seiten herauslesen.
Besonders der Schreibstil diese Trillers hat mich von der ersten Seite an gefesselt und in seinen Bann gezogen. Denn er passt perfekt zu dem was Emma denkt und wie sie handelt. Da ist nichts dem Zufall überlassen. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Und das pur.
Die Figuren von Emma und Susan mit ihren Verhaltensmustern sind klar und bildlich beschrieben, so dass man sich beim Lesen gut in sie hineinversetzen kann.
Der ganze Schreibstil, auch mit den Wiederholungen, die in dem Fall geradezu die Stimmung noch anheizen, gibt der Geschichte das Tüpfelchen auch den „i“.
Meiner Meinung nach ein guter Psycho-Krimi , der die fünf Sterne und einen Flieger verdient.
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Würg!
von vitello am 24.11.2011
Zusammenfassend:
Wie viel Emma verträgt das Buch? Ich muss gestehen, ich bin irgendwann unter Kalorienbomben und Emmas Unwohlfühlwelt zusammengebrochen. Es trieft mir zu sehr vor schlemmernden Humor und obwohl es in einem wunderbar flüssigen, hervorragend zu verschlingenden Stil geschrieben ist, habe ich mich daran rasch übersättigt. Ich hoffen nur, ich habe mir keine BÖSE (Magen)verstimmung zugezogen und würdige diesen Festschmaus dennoch mit 4 Hauben und einem kulinarischen Flieger.
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Boa, ist mir schlecht
von Coronval am 24.11.2011
Zusammenfassend:
Nach einer Packung Eis, einer Sahnetorte und 10! Burgern- wow Ich wiege nicht 140 Kg, aber ich könnte mir vorstellen, dass man mit so einer Diät wahrscheinlich leicht auf 300 und mehr kommt.
Einige andere Kleinigkeiten sind mir noch aufgefallen, als ich quer las (denn ich habe dieses Werk bereits einmal rezensiert)
"Sie durchquerte den Wald, durch dass sich bereits das erste Zwielicht durch das dichte Unterholz schob." Das ist ein klassischer Korrekturfehler - find ich bei mir ständig. Aber halt. Eigentlich wollte ich loben. Beim Querlesen fiel ebenso auf, dass die Sprache durchaus rund ist. Einige Szenen haben mich gleich wieder in ihren Bann geschlagen. Sehr schön finde ich die Erinnerung an die Mutter und wie Emmas Psyche ausgebaut wird. Abgründe sind einfach deine Stärke. Man fühlt mit, obwohl man sie gleichzeitig verurteilt. Das find ich total stark. Vielleicht werde ich bei Gelegenheit auf dich zukommen um meine Fieslinge aufzupolieren.
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Böse, vor allem verfressen
von YuutoNakamura am 24.11.2011
Handlung:
Für mich besteht die Handlung aus drei Teilen: Emma isst (das tut sie unglaublich oft und viel), sie arbeitet im Krankenhaus, wo sie Susan trifft, dann sperrt sie Susan ein. Das ist an sich wenig Handlung (abseits von allerlei Nebensächlichkeiten) im Hauptstrang. Irgendwann weiß man ja schon, dass sie dick ist und viel Nahrung zu sich nimmt. Soll das so weitergehen? Die Geschichte könnte fast so enden oder endlos weitergehen. / Dass sie 24 Jahre lang nie zu spät kommt oder ihr niemand den Parkplatz weggenommen hat, ist unrealistisch, weil z.B. ihr Auto bestimmt mal gestreikt hätte, im Winter Schnee lag, o.Ä. / Wer ist der neue Bond, ruhig den Namen nennen / Was ist das Innere des reiches der Löwen; diese wohnen ja nicht in einem Haus? / Wie schafft sie eigentlich körperlich so ihren Job mit 140kg? (-1* für die Handlung insgesamt)
Figuren:
Emma dominiert in jeder Hinsicht das Szenario, Susan taucht als Kollegin/Opfer auf, die anderen Figuren empfinde ich schon als nebensächlich. Das ist aber ok, wenn sich die Spannung zwischen Emma und Susan aufbauen soll.
Sprache/Duktus:
Von einzelnen Tippfehlern abgesehen, die leicht behebbar sind, aber häufiger auftreten, sind die Sätze nicht immer gelungen. Z.B. "Doch sie konnte es genauso wenig ignorieren ..." auf S. 4 Dieser Satz ist in vierfacher Hinsicht falsch. Zu "es" ist der Bezug unklar, ist "es" die vorherige Handlung, welche?, auf was bezieht sich "es" im Folgenden? Geräusch? Das müsste aber noch geschrieben werden. "um ... kreisen", hier wäre "einkreisen" ggf. passender, die Satzstruktur müsste umgestellt werden zu "... , dass zwei Hyänen ..., die sich" (dabei "die sich" verwenden). Bitte selbst uberprüfen und umstellen, oder ggf. diesen Schachtelsatz vermeiden. So wie der Satz dort steht, ist er ein Fallstrick. Davon gibt es durchaus einige im Text. (-1*) Duktus ist normal erzählend, zuweilen etwas monoton, dann aber durchaus amüsant oder spannend, nicht ganz einheitlich. Manche Vergleiche "Nebelfetzen wie Diebe", na ja, Nebelschwaden(!) sind so wie Diebe (kommen Diebe über eine weite Wiese?) Richtig stimmig ist die Wortwahl nicht. Für einen Thriller, der mit wenigen Personen Hochspannung(!) erzeugen muss insgesamt noch nicht optimal (wieder -1*)
Struktur:
Ziemlich kurze Kapitel, Leseprobe 82 Seiten mit 19 Kapiteln.
Zusammenfassend:
Emma ist dick und böse. Und wie unten erwähnt, ja, mir kam auch "Misery" in den Sinn. Neben den Abzügen für Handlung und Sprache, bleibe ich etwas ratlos, was eigentlich jetzt noch passieren könnte ... essen, Gewalt, essen, Gewalt? Ob da die Spannung in dieser Form lange anhält? Ich bin eigentlich schon zufrieden mit den 83 Seiten. Könnte mir die Geschichte fast eher kürzer als länger vorstellen. Fazit: Solide 2*, für einen durchschnittlichen Vollroman (ca. 300 Seiten) noch nicht gut genug; der Kurztext verrät mir leider auch nicht mehr. / P.S. "befinden" steht z.Z. im Kurztext, ist auch nicht ideal, vielleicht "Abgründe in ihr schlummern" (als Vorschlag). / Gut gemeinte 2* als Hilfestellung zur Verbesserung des Textes insgesamt.
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Böse, böse
von Ulder am 24.11.2011
Handlung:
Die Handlung ist von meinen Vorrezensenten schon trefflich skizziert, dem kann ich nichts hinzufügen.
Figuren:
Emma, etwas adipös veranlagt. Susan, modellmäßige Gegenspielerin und Konkurrentin am Arbeitsplatz und in der Gunst um den Vorgesetzten Dr. Arnold, der wie alle Männer das gleiche Problem hat. Er hat ein Gehirn und einen Penis, aber nicht genügend Blut, um beides gleichzeitig zu versorgen. Bert, der Portier, und einige Arbeitskolleginnen.
Sprache/Duktus:
Eine lockere, klar verständliche Sprache, die den Leser in die Geschichte holt und das Kopfkino abspringen lässt. Ab und zu ein kleiner Flüchtigkeitsfehler ( viel-fiel ), aber nicht störend oder ins Gewicht fallend.
Struktur:
Chronologisch aufgebaut mit schönen Cliffhängern. Dadurch bleibt der Spannungsbogen schön erhalten.
Zusammenfassend:
Emma, das Kalorienmonster, das sich ihrem Frust über die eigenen Unzulänglichkeiten bis ins Unermessliche hineinsteigert und auch vor Mord nicht zurückschreckt.
Ich hatte die vorherige Version schon gut gefunden und kann mich mit meiner Meinung nur wiederholen. Volle Punktzahl und der Flattermann.
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Leg dich lieber nicht mit Emma an!
von Rebecker am 24.11.2011
Handlung:
Die alleinstehende, fresssüchtige Emma Klein arbeitet seit mehr als vierundzwanzig halbtags in der Verwaltung einer Klinik...Zwar leidet sie sehr unter ihrem starken Übergewicht, sieht sich aber selbst nicht in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen, sondern begegnet ihrem Frust mit noch extremeren Fressattacken...Zu ihren Kolleginnen unterhält Emma ein nettes, aber leicht distanziertes Verhältnis...Bis zu dem Tag, an dem Susan Hofmann, die Nichte des Oberarztes von Doktor Mertens eingestellt wird und Emma ihren Arbeitsplatz streitig machen will...Susan provoziert und beleidigt Emma wegen ihres Gewichts und ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich mit ihrem Verhalten begibt...Als Susan sich nach einer Betriebsfeier zu Fuß auf den Heimweg begibt, wird sie unterwegs von zwei dubiosen Typen überfallen...Emma, die sich zu genau diesem Zeitpunkt mit ihrem kleinen roten Auto auf der Fahrt nach Hause befindet, gelingt es durch beherztes Eingreifen, die Täter in die Flucht zu schlagen...Scheinbar rührend kümmert sie sich anschließend um das am Boden liegende Opfer und trägt es mühelos in ihr Auto...Doch anstatt mit Susan ins nahegelegene Krankenhaus zurückzufahren, verschleppt sie die Hilflose in ihr unheimliches Haus, welches eine Stunde von der Stadt entfernt an einem Waldrand liegt....
Figuren:
Emma Klein, eine stark übergewichtige, allein lebende Frau, die mit sich und Welt nicht im Einklang lebt...,Susan Hofmann, eine neue Kollegin, die sich besser nicht mit Emma anlegen sollte...,Sarah, eine Arbeitskollegin..., Doktor Mertens, Oberarzt und Onkel von Susan Hoffmann..., Doktor Arnold, Emmas Vorgesetzter..., und. viel mehr..., Bildlich gut gezeichnete Figuren, vor allem in die fresssüchtige Emma konnte ich mich verdammt gut hinein versetzen...
Sprache/Duktus:
Klare, flüssige, leicht verständliche Sprache, sauberes Schriftbild, augenfreundliche Absätze, die das Lesen zu einem wahren Lesevergnügen machen...Und was der Autorin vermutlich ganz besonders wichtig ist....ich konnte keine nennenwerten Rechtschreibfehler entdecken...Super!...Überarbeitung in Form einer Nachtschicht hat sich durchaus gelohnt...
Struktur:
Chronologisch, aus der Sie-Perspektive, erfährt der Leser gleich zu Beginn das Wichtigste über Emma und ihr Leben...Leichte Spannung kommt auf, als die neue Kollegin sich mit ihrem gelben Cabriolet zunächst scheinbar versehentlich auf Emmas langjährigen Parklatz stellt und man bereits spürt, wie niedrig Emmas Reizschwelle doch ist....Später provoziert und beleidigt Susan Emma ganz bewusst und begibt sich somit in allergrößte Gefahr...Womit wir beim Spannungsbogen wären, der fortan immer mehr zunimmt und sich bcustäblich ins Unermessliche steigert....
Zusammenfassend:
Leg dich niemals mit Emma an...einer gutmütigen, fettleibigen, aber undurchschaubaren Verwaltungsangestellten eines Krankenhauses, in der ungeahnte Kräfte leben...die das Böse verkörpert, wenn sie über alle Maßen gereizt wird...Man kann den Menschen immer nur vor den Kopf schauen, aber niemals in ihn hienein sehen...und schon gar nicht in eine Emma Klein...Nehmt euch in Acht vor dem Bösen!....Liebe Nelli-Manuela, eine wirklich gelungene Überarbeitung deines Emma-Thrillers ist dir hier gelungen...Habe nicht einen einzigen Fehler entdecken können, so sehr ich mich auch bemühte :-))) Du weißt ja, dass ich ein riesengroßer Fan deiner Gruselgeschichten bin...und ich kenne ja auch bereits die Fortsetzung von dieser Geschichte und freue mich, wenn du auch diese bald wieder einstellst (lechz, gier)....Als Dauerleserin kann ich heute natürlich nicht schlechter bewerten als die Male zuvor, da jede Überarbeitung eine wesentliche Verbesserung beinhaltet und die muss selbstverständlich belohnt werden....Nur zu gerne gebe ich dir wieder einmal fünf funkelnde Sterne und das so wichtige Fliegerchen, damit du hoffentlich ganz schnell die Spitze eroberst...Viel Glück wünscht dir dabei deine Rebecker
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Jetzt habe ich Hunger!
von Leeby81 am 24.11.2011
Handlung:
Die Handlung errinnert ein wenig an Misery, aber in neuer Form präsentiert und ich hatte nicht das Gefühl, dass irgendetwas abgekupfert wurde. Es handelt sich hier nur um das Grundgerüst, in welchem neue Balken eingesetzt wurden. Die dicke fettverliebte Emma verschleppt ihre Arbeitskollegin Susan in ihre einsame Hütte.
Figuren:
Besonders bei der Beschreibung von Emma konnte ich mir ein gelegentliches Schmunzeln nicht verkneifen. Nicht nur die (dicke) Figur, sondern auch ihr Lebensstil wird detailliert geschildert.
Sprache/Duktus:
Eine sehr einfache und gängige Sprache, die trotzdem eine Duftnote der Autorin versprüht. Teilweise witzige Beschreibungen ließen mich das ein oder andere Mal schmunzeln. Gute Vergleiche und Bilder schaffen zudem eine tolle Atmosphäre. Gelegentlich gab es einige unglückliche Formulierungen, die den Lesefluss allerdings bedingt gestört haben. Auch manche Worte hättest du präziser wählen können. Bsp. Genussmensch passt nicht zu Emma, da für mich ein Genussmensch jemand ist, der das Essen genießt und nicht alles planlos in sich hineinstopft.
Zusammenfassend:
Ich hatte diese Leseprobe bereits bewertet. Die Geschichte gefällt mir, aber sprachlich gibt es noch einige Ungereimtheiten, die allerdings mit ein paar wenigen Handgriffen beseitigt werden können. 4 Fresspakte ich meine Sterne für die Autorin und ein Weingummiflieger.
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Leg dich nicht mit Emma an!
von scottcr1 am 24.11.2011
Zusammenfassend:
Liebe Nelli, hier ist dir ein ausgesprochen guter Krimianfang gelungen. Ich habe die erste Version ja schon gelesen und so konnte ich mich mit einem Querlesen zufrieden geben. Ein paar Veränderungen sind mir aufgefallen, die dir gut gelungen sind. Da ich schon beim ersten Mal bei 5 Sternen und dem Flieger war, bleibe ich auch jetzt dabei. Mir gefällt die Progatonistin Emma sehr gut und du verstehst es ihren eigentlichen Kummer und die folgenden Racheaktionen gut zu beschreiben. (Bei dem was die verputzen kann wird mir fast schon schlecht). Ich hoffe ich kann bald auch den Rest lesen, denn ich bin gespannt, was noch so passiert. Will hier nicht zu viel verraten, aber die Szene mit dem Haareschnippeln kam mir von meinen manchmal eigenen rachegelüstigen Gedanken bekannt vor. Ich wünsche dir viel Glück im Wettbewerb und natürlich danach auch noch weiteres Glück mit Böse. LG Marion Brüning scottcr1
Kommentar von Nelli am 03.05.2012
Ups, das kommt davon, wenn man mal eine Zeit lang nicht reinschaut. Aber wenn das Haus voller Handwerker ist, läuft einem die Zeit einfach davon. Du hast dir viel Zeit für die Rezi genommen, warum soll ich dir da böse sein?
Kommentar von Stefanie Maucher am 12.03.2012
Hm, diese Rezi ist nun 2 Wochen alt...alle vorigen hast du kommentiert, diese nicht. Kann's sein, dass du böse auf mich bist und die Kritik in den falschen Hals bekommen hast?