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Viel Glück;-D
von AntjeM am 14.01.2012
Zusammenfassend:
Endlich mal ein Jugendbuch, wo Jugendbuch drauf steht! Mit Spannung und einer angenehmen Sprache führst du mich durch die Geschichte. Ich bin ja nicht der Jugendbuchfan, da ich ja auch schon ne alte Schachtel bin, aber ich habe dem Text durchaus etwas abgewinnen können. Hey und wie heißt es doch so schön: Mailand, Madrid ... Hauptsache Italien! ;-DDD In diesem Sinne für einen gelungenen Auftakt ToiToiToi von mir!!! LG und ab dafür Antje;-D
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Seitenstechen
von Bianca Waldrich am 14.01.2012
Zusammenfassend:
Die Geschichte an sich finde ich gut, aber, und das ist leider ein Problem für mich, ist es die gewählte Sprache, die mir nicht so zusagt. Aber, das ist nun mal Geschmackssache und wie ich sehe, stehe ich da ziemlich allein mit meiner Meinung. Macht nichts. Die kurzen Sätze und die einfach gehaltene Sprache, ist natürlich für einen Jugendroman ab 14 Jahren grundsätzlich richtig, aber spricht mich einfach nicht an, obwohl ich sonst auch gerne Jugendromane lese. Dann wohl eher ab 16 Jahren, vielleicht liegt darin der Unterschied und ich bin einfach die falsche Zielgruppe. Trotzdem vergebe ich 4 Sterne und eine Empfehlung!
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Wie sag ich´s ihr?
von Silber am 13.01.2012
Handlung:
Ein 14 jähriger Junge, der am letzten Tag vor den Schulferien seine erste Liebe fragt, ob sie mit ihm gehen will. Tja, und wir müssen mit ihm auf die Antwort warten, drei Wochen lang! Die Zeit wird ihm dann aber doch nicht lang, er erlebt wunderbare Abenteuer und es wird richtig spannend. Hoffentlich vergisst er am Ende nicht, dass er sie fragte!
Figuren:
Patrick, 14, frisch verliebt und Lara! Ja Lara, die hat mir tauben Nuss natürlich das Herz erwärmt! Wunderbar positiv dargestellt, dass es nicht so schlimm ist, nichts zu hören, wenn man Menschen um sich hat, die einen lieben. Und dann auch noch der französische Akzent. Vielen Dank Patza, für diese positive Darstellung einer garnicht so schlimmen Behinderung!
Sprache/Duktus:
Gelungene Sprache der Jugend, gepaart mit italienischen Ausdrücken und Sätzen. ich finde das gut, der eine oder andere Jugendliche wird sich sicher ein paar Ausdrücke einprägen können.
Struktur:
Vor den Schulferien, im letzten Momen die große Frage gestellt, doch die Antwort nicht erhalten. In Rom, ach dem wunderbaren Rom mit seiner Hitze, der schwirrenden Luft und den Abgasen der Motorroller (so stelle ich mir das jedenfalls vor)
Zusammenfassend:
Ob er am Ende nach den ganzen Abenteuern die klassische Frage vergessen hat? Würde mich nicht wundern. Liebe Patza, ich danke Dir für die schöne Darstellung von Lara, ich hoffe, dass die Jgendlichen, die irgendwann Dein Buch bestimmt lesen werden, es nachvollziehen können, dass es manchmal garnicht so schlimm ist, nicht alles zu hören. Ich wünsche Dir viel Glück!
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Ich mag das. Sehr!
von Novalee am 13.01.2012
Zusammenfassend:
Der Stil dieser Autorin lässt mich an manchen Stellen euphorisch werden. Aus Zeitgründen habe ich nicht alles lesen können, aber wesentlich mehr, als ich mir vorgenommen hatte. Allein, weil die Sprache über weite Strecken trägt, nicht für einen Moment Langeweile aufkommen lässt. Was auch immer die Autorin zu erzählen hat, man möchte es wissen. (Er riecht Himbeeren, als er sagt./ Ganz in der Nähe heißt es immer./ Man spricht auch nie darüber, wem man noch alles "Hallo" sagen muss./ Nicht über jemanden. Nicht miteinander. Einfach gar nicht.) Besonders gelungen finde ich auch, wie die italienischen Elemente eingeflochten werden, ohne den Leser zu verwirren. Realitätsnah und trotzdem durchsichtig. Insgesamt ein wirklich gelungenes Projekt, dem ich alle Daumen drücke!
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Sprache, Figuren, Struktur
von Florian Tietgen am 12.01.2012
Handlung:
Statt Fantasy eine Art Jugendkrimi oder Abenteuerroman. Das liest sich für mich sympathisch, obwohl mich die Fantasyschwemme bei dieser Zielgruppe nicht so sehr stört, wie bei Erwachsenen. Dennoch ist es schön, wenn wenigstens die Wahl besteht. Patrick muss nach Rom, ein unbedarfter Leser wie ich, kann sich da weitaus Schlimmeres vorstellen, aber frisch verliebt erscheint einem wahrscheinlich jede Reise als falsch, wenn sie vom Ziel der Träume fortführt. Dass die so ungern angetretene Reise dann natürlich abenteuerlich und ganz bestimmt toll wird, gehört einfach dazu, egal, wie oft ich es schon gelesen habe. Die Wendungen von Erwartungen sind ein klassisches Thema nicht nur in der Jugendliteratur. Der Einstieg ist dabei leider ungeschickt. Diese Allerweltserkenntnis reißt nun wirklich weder von Hocker noch in die Geschichte.
Figuren:
Die Figuren bleiben für mich blass. Da liegt eine große Schwäche des Romans. Ich kann mir die Menschen und deren Handlungsweisen nicht vorstellen. Lediglich von der tauben Schwester bekomme ich ein plastisches Bild, allgemein ist dies eine Figur, die dem Roman sehr gut tut, da sie immer wieder auch als Spiegel für Patriks Empfindungen verwendet wird. Es kann gut sein, dass auch die übrigen Personen im weiteren Verlauf des Buches an Tiefe gewinnen. Als besonders störend empfand ich das mir nicht eingängige Motiv der Clique, Patrick nach einer Mutprobe aufzunehmen (er war ja gerade einmal dort und würde schnell wieder nach Deutschland fahren), wie auch das fehlende Motiv bei Patrick, sich dieser Mutprobe zu stellen. Wen möchte er beeindrucken? Seine Cousine Silvia, den Anführer der Clique, von dem behauptet wird, er fasziniere Patrik? Das ist für mich ein Punkt, an dem zwingend bearbeitet werden muss.
Sprache/Duktus:
Ein paar Beispiele habe ich notiert, die für mich leider die Ungenauigkeit der Sprache deutlich aufzeigen. Auffällig ist die unglaubliche Häufung des Konjunktivs, der zudem fast nie ohne die Hilfskrücke "würde" auskommt, als hätte nicht jedes Verb durchaus seine eigene zu verwendende Konjunktivform. Aber auch Schlampereien wie "So wie der neue Mann von Hannes seiner Mutter" finde ich absolut ärgerlich. Solche Sätze haben in einem Manuskript, dass ich einem Verlag anbiete nichts zu suchen. Weitere Beispiele: "Anja geht in die gleiche Klasse ..." - Nur der Genauigkeit halber. Geht sie in die gleiche Klasse, kann die auf einer ganz anderen Schule sein, es muss lediglich der Jahrgang übereinstimmen. Ich nehme an, du meinst, sie geht in dieselbe Klasse. ++ "Himbeershampoo" als abschließende Überlegung darf mir als Leser gern selbst überlassen bleiben, wenn es aber da steht, braucht es ein Fragezeichen. +++ "Das Haus in Rom hat ..." der fehlende Internetanschluss wird zweimal erwähnt, als Leser von heute frage ich mich, ob Italien da so rückschrittlich ist, oder ob es Patrik vielleicht eher an Laptop mit wireless LAN-Karte mangelt? ++++ "Es bleibt ihm also genau ein Tag, ..." Den Kausalzusammenhang zu den Internetüberlegungen verstehe ich nicht, du stellst ihn sprachlich (durch also) aber her. xxx Ich mag in diesem Punkt besonders pingelig sein, aber Sprachgefühl ist ein Grundhandwerk eines Autors. Und wenn ich mich hier allgemein so durch die Geschichten lese, habe ich manchmal den Eindruck, es kommt nur noch auf Handlung an, Sprache ist beim Erzählen eher störend. Und damit meine ich nicht den wohltemperierten poetischen Einsatz umständlicher Satzgebilde, sondern lediglich ein Bewusstsein für Sprachgenauigkeit, -melodie und -rhythmus. Das darf gern auch in Jugendbüchern sein. Gelungen finde ich die eingestreuten italienischen Begriffe, die zur Atmosphäre beitragen.
Struktur:
Zu Beginn zerfranst sich die Geschichte. Das ist einerseits in Ordnung, da sie so den abschweifenden Gedanken Patriks folgt, es lähmt sie aber genau aus diesem Grund auch, denn nicht jeder dieser Gedanken Patriks ist wirklich spannend, notwendig und interessant. Derartigen Längen steht an anderen Stellen ein zu schneller Aufbau gegenüber, etwa die bei den Figuren schon angesprochene sehr plötzliche Aufforderung zur Mutprobe.
Zusammenfassend:
Positiv auf alle Fälle: ein Jugendbuch ohne Fantasy. Die Geschichte liest sich nach einem spannenden Plot, aus dem sich ein schönes Abenteuerbuch für Jungen entwickeln kann. Ich hätte mir einen genaueren Umgang mit Sprache und innerhalb des Settings eine andere Gewichtung der Details gewünscht, damit die Spannung darüber nicht verloren geht.
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Nostalgisch!
von Leeby81 am 10.01.2012
Figuren:
Die Figuren sind sehr schön beschrieben worden. Besonders Patrik ist mir beim Lesen schnell ans Herz gewachsen.
Sprache/Duktus:
Ich konnte die LP in einem Rutsch durchlesen, ohne dass ich großartig irgendwo gestolpert bin, Der Wortschatz ist sehr einfach, aber auch für Jugendliche sicherlich geeignet. Einige Sätze hätte ich persönlich anders formuliert, aber das ist letztendlich Ansichtssache.
Zusammenfassend:
Ich schwelgte wirklich in Nostalgie, während ich dein Werk gelesen habe. Unbeabsichtigt fühlte ich mich an meine eigene Jugendzeit errinnert. Daher konnte ich gut nachempfinden wie sich Patrik fühlt, Ein Jugendlicher in dem Alter muss einen herkulischen Mut mobilisieren, um einem Mädchen seines Herzens seine Liebe zu gestehen. Die Sprache ist für Jugendliche gut geeignet, da sie keine sonderlich komplizierten Wörter beinhaltet und der Erzählstil ist auch sehr einfach (im positiven Sinne).
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Premiumunterhaltung
von Kirk Spader am 08.01.2012
Handlung:
Patrik ist 14 und hat sich in Anja unsterblich verliebt. Er gibt ihr einen Zettel, auf dem er sie fragt, ob sie mit ihm gehen möchte. Die Antwort bekommt er erstmal nicht, weil die Ferien begonnen haben und er wie jedes Jahr mit seiner Familie nach Rom fahren muss.
Dort begegnet er seiner Cousine Silvia wieder, die sich von einer weinerlichen Zicke zu einem attraktiven jungen Mädchen entwickelt hat. Silvia führt ihn in eine Clique ein und Patrik muss eine Mutprobe bestehen. Dabei findet er eine seltene alte Goldmünze.
Figuren:
Patrik; sein Schwarm Anja; Cousine Silvia; die Mitglieder der Clique; ein zwielichter Münzhändler
Sprache/Duktus:
Patza schafft es, durch ihre Sprache und das italienische Flair eine Atmosphäre zu erzeugen, die einen intensiv in die Geschichte zieht. Die fehlenden Fehler sorgen dafür, dass man sich schnell fragt: Schon zu Ende? Italienisch ist eine wunderbare Sprache und ich habe mich gefreut, durch die Geschichte einige neue Vokabeln lernen zu können.
Struktur:
Das die Geschichte im Präsens geschrieben ist, hat mich nicht sonderlich gestört, obwohl ich diese Zeitform eigentlich nicht mag. Man ist in diesem Fall noch näher dabei.
Zusammenfassend:
Es wird Zeit, dass man Patza zwischen zwei Buchdeckeln unterbringt oder sie digital für diesen Planeten bereitstellt. (Ich meine natürlich ihre Geschichten.)
Wie schon bei Mallocchio fühle ich mich beim Lesen wie im Urlaub bzw. in den Ferien in Bella Italia. Die Protagonisten sind gut und originell gezeichnet und man ist gespannt, wie die Geschichte weitergeht.
Daher von mir fünf Sterne und den Flieger, ich bin sehr auf die "Vollversion" der Geschichte gespannt. Übrigens finde ich, "Seitenstechen" ist ein All-Ager, den sogar ein vergreister, silberhaariger Leser wie ich in vollen Zügen genießen kann, ebenso wie ein Jugendlicher oder noch jüngerer Leser.
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Erwachsen werden ja, aber nicht so schnell
von Alegra am 03.01.2012
Zusammenfassend:
Sorry, dass es so lange gedauert hat, bis ich mich an deine Geschichte herangewagt habe. Ich mag deinen Erzählstil und wurde gut unterhalten. Anders hatte ich es von dir auch nicht erwartet ; ) Erwachsen werden ist eine spannende Angelegenheit. Patrick auf seinem Weg zu folgen war interessant und spannend. Ich konnte seine Gedanken gut nachvollziehen. Da ich kein Italienisch kann, habe ich auch gleich was dabei gelernt. Gemein von dir an so einer Stelle aufzuhören! Aber ich hoffe, wir können bald noch mehr davon lesen. Würde mich freuen. LG Alegra
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Patrik
von AnkeD am 02.01.2012
Handlung:
Patrik ist unsterblich in Anja verliebt. Er traut sich aber nicht, ihr das zu gestehen. Am letzten Schultag vor den großen Ferien nimmt er all seinen Mut zusammen und steckt ihr einen Zettel zu, auf dem er sie fragt, ob sie mit ihm gehen will. Dann ist die Schule aus, und Patrik muss zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern wie jedes Jahr nach Rom fahren zu seiner Verwandtschaft. Dort sieht er seine Cousine Silvia wieder, die ihn in eine Clique älterer Jugendlicher einführt. Patrik muss eine Mutprobe bestehen, die ihn in ein gefährliches Abenteuer schlittern lässt.
Figuren:
Bei den Figuren handelt es sich um für die Zielgruppe geeignete Jugendliche zwischen 14 und 16. Sie sind klar gezeichnet, ohne sie lang ausschweifend zu beschreiben. Der Leser taucht vorwiegend in die Gefühlswelt des Hauptprotagonisten Patrik ein, der an der Schwelle zum Erwachsenwerden steht, doch noch weit entfert ist von einem Überschreiten dieser Barriere.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist nach meinem Empfinden mehr im Erzähl- als in einem typischen Romanstil gehalten. Es wird die Geschichte um einen und aus der Sicht eines 14-jährigen Jungen erzählt, der in vielen Dingen noch ein Kind ist, aber langsam den Kinderschuhen entwächst. Italienische Worte werden sofort ins Deutsche übersetzt, sollten jedoch nicht zu oft verwendet werden, um den Lesefluss nicht zu stören.
Struktur:
Linear aufgebaute Handlung, der man sehr gut folgen kann.
Zusammenfassend:
Liebe Patrizia, ich bin jetzt sicher nicht die Expertin, wenn es um Literatur für Jugendliche geht. Mir hat Deine Geschichte gefallen und ich bin gespannt, wie es wohl weitergehen wird. Einzig den vorherrschenden Erzählstil fand ich auf Dauer ein wenig ermüdend, doch vielleicht ist das in Jugendliteratur so. Es geht allerdings auch nicht anders, da Deine LP aus der Sicht von Patrik geschrieben ist, ohne dass Du die Ich-Form gewählt hast. Also vergebe ich mit ruhigem Gewissen den kompletten Sternenhimmel zzgl. der Empfehlung und wünsche Dir viel Erfolg im Wettbewerb. LG Anke
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KLASSE!!!
von Mephista am 29.12.2011
Handlung:
Patrik ist verliebt in Anja, die einfach nur wunderbar nach Himbeeren riecht (das erinnert mich an meinen Sohn im Kindergartenalter, der in Melissa mit dem schönen Schweinepullover verliebt war...ich schweife wieder ab, entschuldige Patza). Ein Zettelchen soll klären, ob sie mit ihm gehen möchte (hihi, wie süß). Wären da nur nicht die langen Sommerferien, die er gemeinsam mit der Familie in Rom überbrücken muss, bis er das ersehnte Kreuzchen unter dem JA lesen darf.***Der gemeinsame Familienurlaub in Rom gestaltet sich in diesem Jahr ein wenig anders, als bisher gewohnt. Zwar lebt die Wohnung unter dem Stimmenpegel der gesamten Familie auf wie immer und doch nimmt Patrik alles ein wenig anders wahr. Wird er wohlmöglich erwachsen? Eine Mutprobe im Forum Romanum lässt ihn tatsächlich mutig werden, reifer. Und als er gemeinsam mit Silvia auch noch eine Caesar-Münze findet, scheint der Urlaub perfekt zu sein. Wäre da nicht der Sohn des Antiquitätenhändlers, der sie wegen dieser Münze verfolgt.....AUS...und das ist gemein, Patza.
Sprache/Duktus:
Einfach, selbst für jüngere Kinder gut verständlich, weil italienische Wortlaute sofort übersetzt werden. Nahezu fehlerfrei.
Zusammenfassend:
Was unterscheidet ein Jugendbuch von einem für Erwachsene. Man erklärte mir einmal, dass es lediglich weniger Erotik und Brutalität aufweise. Demnach kann es nicht daran liegen, wenn die Hauptfigur ein Kind oder Jugendlicher ist. Mir persönlich machte das Lesen von "Mal die Fianco" (meine Verwandtschaft wußte auch keinen anderen Ausdruck dafür) soviel Spaß und dabei war nicht von Interesse, ob der Prota jung oder alt ist. Lediglich die Perspektive macht das Buch zu einem Jugendbuch und die konzequente Erklärung/Übersetzung des Italienischen. In der Erzählstimme eines Betrachters und dem Weglassen von Übersetzungen der sich selbsterklärenden italienischen Dialoge wäre dies durchaus im Bereich der Erwachsenen-Unterhaltungsliteratur angesiedelt.
Mein Fazit: Unsere Patza kann schreiben und dies auf eine Weise, die uns immer wieder überrascht und uns die verschiedenartigen Seiten ihres Talentes aufzeigt. Sie wird als Autorin ihren Weg gehen und für diesen wünsche ich ihr von Herzen das Allerbeste! Alles Gute für den Wettbewerb!
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Patrik und Silvia
von LyFa am 29.12.2011
Zusammenfassend:
Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen. Ein wirklich sehr schönes Jugendbuch. Ab 14 würde ich es allerdings nicht sehen, Zielgruppe eher 9 bis höchtens 13/14.
Patrik möchte gern mit Anja gehen , in den Ferien wird er von seiner Cusine abgelenkt. Ich glaube nicht das er mit Silvia "gehen" will, sie ist für ihn eher Freundin.Ein Scheidungsdrama wird auch angedeutet. Mutproben, um zu einer Clique dazu gehören zu können, die weiter gehen werden.... und ob die Clique oder die Familie Patrik und Silvia gegen Karim helfen wird, muss sich noch zeigen....Vielleicht interessiert sich der Chef der Clique ja auch für die Münze, die Patrik ohne die erste Mutprobe ja niemals gefunden hätte...
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Jugendroman
von Mona Frick am 20.12.2011
Zusammenfassend:
gelungene Mischung aus Stand by me und La Boum. Ein Roman vom Erwachsenwerden, der größtenteils in Italien spielt.
Mir gefällt die Geschichte und der Sprachstil. Die Leseprobe endet mit einem gelungenen Cliffhanger... Viel Erfolg!
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Forum Romanum
von YuutoNakamura am 18.12.2011
Handlung:
Im Wesentlichen sind es die Abenteuer von Patrick, der in den Ferien für etwa drei Wochen nach Rom fährt. Seine Schwester ist gehörlos, die italienische Verwandtschaft groß. In der Clique finden sie eine münze im Forum Romanum. / Interessant ist die Einbindung der italienischen Begebenheiten. / Einige Punkte fallen mir auf, über die hinweg erzählt wird, wie: sein Vater arbeitet, fährt nicht mit (dieser Konflikt ist viel zu knapp behandelt), er übergibt sich immer, warum und warum wird das überhaupt erzählt? Gibt es nichts Interessanteres zwischen Deutschland und Rom, was man erzählen könnte? / Er kann in Rom ans Meer, ärgert sich aber, dass er nicht nach Frankreich oder Holland in ein Hotel mit Pool kann? (gibt es in Amsterdam überhaupt viele Hotels mit Pool?) - ist das Meer nicht interessanter? / Konflikte wie "alleine einkaufen gehen" in einem Jugendbuch ab 14? / Das Laute mögen eher Erwachsene nicht, Jugendliche wollen doch duchaus gerne in einer Großstadt das Laute ausprobieren. / Muss es unbedingt ein so hoher Wert wie 360Tsd. Euro sein? Dass sie was für 10000 Euro finden, wäre ja auch schon toll. Karim im Alfa Romeo und schwarzer Sonnenbrille mutet schon etwas Klischee-haft an. / Um was für Konzerte handelt es sich im Kolosseum??? / Mopedfahrern begegnen sie nicht - die wären mir aufgefallen. / Gehörlosigkeit / Rauchen / Adrenalin / römische Geschichte wirkt etwas hineinkonstruiert (vielleicht merken es Jugendliche nicht, ab 14 aber ggf. schon). / Am Anfang sieht das haus wie immer aus - wie? Das ist ohne Beschreibung ziemlich öde.
Figuren:
Patrick, Anja, Marc, Lara, Verwandte, die Clique, weitere, Antiquitätenhändler, Karim, sein Sohn
Sprache/Duktus:
Die italienische Sprache wird eingeflochten. Italienische Begebenheiten werden genannt. Präsens. / Sätze wie "Sein Vater würde mit ihm zum Angeln gegangen sein" wirken störend in dieser Zeitform, die ja ansonsten Präsens ist. "halbe Italienerin" altbackene umgangssprachliche Ausdrucksweise - die Nationalität ist nie halb, sondern wenn, dann doppelt (Doppelte Staatsbürgerschaft). "Sie fühlt sich auch der italienischen Tradition verbunden". / Die Sprache ist einfach gehalten.
Struktur:
Die Geschichte startet mit der Schule, dann geht es in die Ferien. Man trifft in Rom ein, trifft sich mit Verwandten, der Clique, erlebt ein Abenteuer im Forum Romanum.
Zusammenfassend:
Eine Geschichte, die darauf setzt, dass in Italien, in Rom, alles etwas anders ist, als in Deutschland - und das ist es in Details ja auch - es gibt mehr selbst auferlegte Regeln beim Kaffeetrinken und wenig Disziplin an roten Ampeln. Zugegeben, fast hätte ich gedacht, gleich steht da Lire und nicht Euro, denn so Klischeehaft (und etwas veraltet) kommt mir die Geschichte doch letzten Endes vor, mit Alfa Romeo, Forum Romanum und Uroma. Internetanschluss haben sie ja auch nicht und nur einen Ventilator. / Besser wäre es sicherlich, wen Jugendbücher von Jugendlichen bewertet werden würden, denn als Erwachsener kann man es nur abschätzen, wie man es als Jugendlicher auffassen würde. / Wenn ich 14 wäre, würde ich es nicht lesen, was letzten Endes für meine Bewertung ausschlaggebend ist. a) Nicht modern genug (Europaaspekt) b) Zu einfach gehalten --> Langweilig / The Da Vinci Code hat z.B. eine FSK 12 / James Bond - Ein Quantum Tost / Transformers - das ist alles viel spannender / Insofern sehe ich das Buch nur bis 14 Jahre (sieht die Autorin aber selbst unten in den Kommentaren so). / Gut gemeint, vernünftig geschrieben, aber irgendwie relativ unrealistisch, dass es ab 14 Jahren gelesen werden würde, denn in diesem Alter finden die jugendlichen Leser auch schon mehr Infos im Internet als in diesem Buch. Max. drei * als Potenzial.
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Willst Du mit mir gehen?
von MissGlueck am 17.12.2011
Handlung:
"Willst Du mit mir gehen? " Da gehört mächtig Mut zu, wenn ein Junge einem Mädchen diese Frage stellt. Das dürfte heute noch so sein, wie vor 30 Jahren. Und ich sehe direkt die Mischung aus Hoffnung und Panik vor Demütigung in Patriks Augen auf blitzen. Allerdings macht er das ja ganz geschickt und es seiner Angebeteten recht bequem: Anja muss nur ein Kreuzchen machen und schon ist der Kittel geflickt. Ein bisschen unglücklich gewählt ist allein sein Timing, denn es geht los in die Großen Ferien nach Italien. Und wer weiß? Vielleicht ist es ja ganz gut so, dass er mit der offenen Antwort in den Süden fährt, denn dort erwarten ihn Silvia, seine Cousine, und ihre coole 'Gang'.
Figuren:
Patrik (die Hauptfigur), Lara (seine hör behinderte Schwester), Marc (sein Bruder), die Mama, die ganze große und so wunderbar beschriebene italienische Sippe nebst Silvia, der Cousine und ihre - in Patriks Augen - unglaublich coole Clique.
Ganz besonders gut gefällt mir die Beziehung zwischen Patrik und Lara und die Gedanken des Jungen um die Besonderheit seiner Schwester.
Sprache/Duktus:
Viele mögen das Präsens nur bedingt, ich bin ein Fan davon. Es lässt mich die Geschichte jetzt und hier erleben beim Lesen, es nimmt mich mit und erzählt mir nicht den Schnee von gestern. Patza besticht - hier und in ihren anderen Texten - durch eine klare, schnörkellose Sprache, durch kurze und präzise Sätze. Ihr Humor schwingt ebenso mit, wie ihr unbestechliches Auge für Details immer wieder zum Ausdruck kommt.
Struktur:
Die Geschichte folgt in ihrer Struktur der Chronologie der Ereignisse und lädt hin und wieder zu kleinen erklärenden Rückblicken ein.
Zusammenfassend:
'Welcher Traum wird sich in Ihrem Leben nicht mehr erfüllen?', das wollte erst neulich ein Fragebogen von mir wissen. 'Italienerin, das werde ich wohl in diesem Leben nicht mehr', war meine Antwort. Zum Trost darf ich in Patzas Geschichten (siehe bereits Malocchio) teilhaben an der italienischen Familiengeschichte ihrer Figuren, an Land und Leuten, liebevoll gezeichneten Sitten und Unsitten. In 'Seitenstechen' klärt die Autorin en passant auch noch eine ganz andere Frage, die uns alle begleitet, ein Leben lang: Wenn wir dazu gehören wollen. Dabei sein wollen. Wenn wir beeindruckt sind, von anderen. Wie weit gehen wir, um unser Ziel zu erreichen? Was flüstert uns die eigene Moral, was meinen die eigenen Werte? Was sagt uns unser Kopf? Seitenstechen liest sich authentisch, amüsant, spannend und kommt ohne Effekthascherei daher. Ich finde meine eigene Jugend darin wieder und meine Vorliebe für Jugendbücher, die mich zum Nachdenken brachten. Ich würde die Geschichte gerne meinem Patenkind schenken. Grazie mille fürs Lesevergnügen und viel Erfolg!
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Das Geld liegt auf der Straße
von Kiste am 12.12.2011
Handlung:
Patrik hat sich in Anja verliebt. Als hätte er diese Art der Kommunikation gerade erst erfunden, lässt er ihr mit Multiple Choice die Wahl, mit ihm 'zu gehen'. Doch bevor er eine Antwort erhält, reist er mit seiner Familie nach Rom, um die Verwandtschaft mütterlicherseits zu besuchen. Für lange drei Wochen. Sein Vater kommt allerdings nicht mit; im Laufe der Leseprobe werden Probleme in der Beziehung seiner Eltern angedeutet. Vor Ort trifft er seine Cousine Silvia wieder, die sich von einer rundlichen Zicke zu einem hübschen Mädchen gemausert hat (uh-oh, Nachtigall, ick hör dir trapsen). Um in ihrer Clique aufgenommen zu werden, stellt sich Patrick einer Mutprobe, während der er eine altrömische Münze findet (meine Güte, das würde ich auch gerne), die ungeheuer wertvoll zu sein scheint. Da sie die Münze nicht ganz rechtmäßig erworben / gefunden haben, versuchen Patrik und Siliva bei einem schmierigen Münzhändler, den Wert der Münze schätzen zu lassen. Als sie jedoch das Misstrauen packt und sie den Laden verlassen, werden sie vom Sohn des Händlers verfolgt. **** Eine Sache, die mir aufgefallen ist (ich hoffe, ich habe sie nicht überlesen): Du schreibst nichts davon, dass die beiden die Münze im Laden wieder an sich nehmen (was ich als Leser aber besonders wichtig finde).
Figuren:
Ein paar Charaktere tauchen auf, die sich unterschiedlich zwei- bis dreidimensional vor meinem inneren Auge darstellen. Anja, die vorläufig Angebetete (wobei ich davon ausgehen würde, dass Silvia ihr den Rang abläuft) hat bislang keine charakterlichen Eigenschaften zugeschrieben bekommen. Hängen geblieben ist nur, dass ihre Haare nach Himbeeren riechen. Da ich vermute, die Geschichte mit Anja dient nur der Klammerung der Ferienerlebnisse, wäre das mit Sicherheit zu verschmerzen. Patrik, die Hauptperson, scheint ein gewöhnlicher, pubertierender Jugendlicher zu sein, der bis auf die bucklige Verwandtschaft keine nennenswerten Probleme hat, sich durch den Drang, sich bei anderen zu profilieren, aber wahrscheinlich welche schaffen wird. An ihm ist insofern nichts Ungewöhnliches zu finden und er scheint sich im Rahmen einer normalen Pubertät zu bewegen (inkl. Dummheiten, Phasen abwechselnder Verliebtheit und Unverständnis den Eltern gegenüber, was wahrscheinlich den aufflammenden Hormonen zuzuschreiben ist). Silvia ist die nette Cousine, die mit ihrem Aussehen, ihrer forschen Art und ihrer Abenteuerlust wahrscheinlich zu einem Ferienerlebnis der besonderen Art führen wird (nein, das ist ein Jugendbuch! Ich spreche von anderen Dingen – Schmetterlinge, erster Kuss, etc.). Sein Bruder Marc erhält auch keine hervorstechenden Eigenschaften, die ihn von anderen Brüdern abheben würden (inkl. der Mageninhaltsentleerung im Auto). Ehrlich gesagt, ist diese Vorgehensweise in einem Jugendbuch wahrscheinlich die klügste Art und Weise, Geschwister einzuführen, um dem Leser das Gefühl zu geben: „Wie MEIN kleiner Bruder!“ Ein paar Probleme habe ich mit der Figur Lara, seiner kleinen Schwester, die zwar taub ist, trotzdem klar artikuliert sprechen soll. Ich will nicht behaupten, mich damit auszukennen, aber nach den mehr oder weniger zahlreichen Fernsehsendungen zum Thema halte ich das für unwahrscheinlich. Ich würde vermuten, ein Mensch, der von Geburt an taub ist, wird nicht in der Lage sein, das Sprechen zu lernen, vor allem nicht die klare Aussprache, und selbst bei späterem Hörverlust dürfte das Sprachbild den Umstand Taubheit nicht verbergen können (sie können sich schließlich nicht selbst hören, bzw. niemanden sonst, um die Laute korrekt nachahmen zu können). Ansonsten finden sich ein paar Randfiguren, die aber bisher allenfalls durch kurze Auftritte glänzen, und die ich deswegen nicht vertiefen möchte.
Sprache/Duktus:
Sprachlich hat mich auch hier das gleiche Phänomen erfasst, wie beim ‚Bösen Blick’. Irgendwie, und auf mir nicht klar abzugrenzende Art und Weise, schaffst Du es mit einer eigentlich einfach strukturierten, nicht sonderlich außergewöhnlichen Handlung, den Leser zu fesseln, ohne auf bewährte, reißerische Spannungsträger zurückgreifen zu müssen. Ich wünschte, ich würde verstehen, wie Du das machst. Meiner Meinung nach ist die Stärke Deines Schreibstils, dezent im Hintergrund zu bleiben und die Handlung die Geschichte tragen zu lassen. Du pflegst einen Stil ohne Ecken und Kanten, der den Leser plätschernd wie ein Wasserfall durch die Handlung führt, und die Aufmerksamkeit von der Sprache weg automatisch auf die tragenden Stellen der Geschichte richtet. Sehr interessant, vom schriftstellerischen Standpunkt aus gegesehen. Im vorliegenden Fall ist der Sprachstil bewusst einfach gehalten, wahrscheinlich der Zielgruppe angemessen. Wobei ich, ehrlich gesagt, beim vorliegenden Lesebeispiel die Zielgruppe unterhalb von 14 Jahren einordnen würde. Für 14, 15 und 16-jährige scheint mir der Stil bereits zu simplifiziert. Allerdings fällt es mir schwer, als Erwachsener hier eine Aussage treffen zu können. Bemerkenswert ist es allerdings auf jeden Fall, so zielgruppengerecht schreiben zu können. **** Mir sind ein paar Kommafehler aufgefallen (da Du sie selbst angesprochen hast, konnte ich nicht widerstehen, ein paar (nicht alle) aufzulisten): S.7 „über die Straße(,) laut schreiend, auffordert“ – „in der Hoffnung(,) einen günstigen Moment zu erwischen“ – „Sie führte sich auf(-) wie eine Zicke“ – S.31 „Weißt Du, das(,) was du machen müsstest…“ – S.32 „Du willst wissen(,) was du tun sollst?“ – S.33 „Gut(,) ‚nur’ ist übertrieben“ **** ein paar kleinere Fehler, im zeitlichen-sprachlichen Kontext: statt „würde mit ihm zum Angeln gegangen sein“ besser „wäre mit ihm zum Angeln gegangen“ – oder – statt „würde er in Rom sitzen“ besser „wird er in Rom festsitzen“ bzw. „sitzt er in Rom fest“ **** schlimm: S.27 „Hannes seiner Mutter“ -> „Hannes’ Mutter“ **** S.16 „mag auch Silvias Vater, (seinen) Onkel“
Struktur:
Die Struktur ist überwiegend linear gehalten – es werden ein paar rote Fäden für den Leser ausgeworfen (die Münze, die Clique, die Probleme der Eltern, die Beziehung der Mutter zum Onkel – sind sie wirklich verwandt? Du schreibst, sie wären Cousin und Cousine, für mich hörte es sich aber zwischenzeitlich an, als wäre er angeheiratet – die Familienhistorie solltest Du prüfen, aber vielleicht bin auch ich durcheinander gekommen), der Erzähler streut sporadisch etwas von seinem ‚zukünftigen’ Wissen in die Geschichte ein (z.B. weitere, zu erwartende Mutproben, Silvias Verhältnis zur Clique, der Sohn des Münzhändlers). Eigentlich klassische Zutaten für den Aufbau eines Spannungsbogens. Allerdings finde ich den Übergang am Ende der Leseprobe etwas plump, den Perspektivwechsel des Erzählers zu radikal (von Dialog zu allwissend), ab „Was sie nicht wissen, …“ bis „Unbemerkt folgt er ihnen“ – Im Sinne der Spannung würde ich es vielleicht bei einem Satz belassen, z.B. „Sie bemerkten nicht den roten Alfa Romeo, der ihnen unauffällig folgte“.
Zusammenfassend:
Ein paar Kritikpunkte habe ich angebracht, zusammenfassend lässt sich aber festhalten: Es sind Kleinigkeiten bei einer Geschichte, die bereits sehr ausgereift und der Zielgruppe angemessen wirkt. Die Stärke der Sprache, meiner Meinung nach, ist, dass sie sich absolut nicht in den Vordergrund drängt, sondern im Hintergrund bleibt, und der Geschichte den erforderlichen Platz einräumt. Sprachlich ist die Wortwahl einfach gehalten, was für ein Jugendbuch sicherlich nicht verkehrt ist (ich aber eher einer jüngeren Zielgruppe zuschreiben würde). Es ergibt sich alles in allem ein stimmiges Bild, das glaubwürdig (in Bezug auf das Alter der Personen) in angepasster Sprache die Ferienerlebnis eines noch jungen Mitmenschen beschreibt. (Und ich will tatsächlich wissen, wer jetzt seine Angebetete am Ende sein wird...)
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Die Probleme des langsamen Erwachsenwerdens
von /user/ am 11.12.2011
Handlung:
Hallo liebe patza. Ich hatte dein Werk schon gestern gelesen, musste nun aber leider aufgrund der Beschränkung von 3 Rezensionen eine ganze Weile warten, bis ich meine Rezension dazu verfassen konnte - Mich hatte der Titel deines Werkes angelockt, weil er außergewöhnlich ist und er mir gefallen hat - Der Klappentext hatte mich sehr angesprochen, weil ich sofort an meine Schwester denken musste. Sie ist 10 Jahre alt und ich denke, ein Buch wie dieses wäre genau nach ihrem Geschmack. Eine tolle Idee, die dahinter steht und sehr spannend aufgebaut!
Figuren:
Auch wenn es vielleicht seltsam klingt, aber ich nehme dir den 14jährigen Patrik vollkommen ab. Es ist ja oft so, dass Kinder - wenn sie von erwachsenen Autoren "geschrieben" wurden - manchmal einfach zu erwachsen wirken. Den Eindruck hatte ich hier nicht, ich fand besonders ihn und seine Handlungen glaubwürdig, das hat mir sehr gut gefallen.
Sprache/Duktus:
Die von dir verwendete Sprache passt einfach zu deinem Hauptcharakter. Der Text ist gut zu lesen, klingt aber dabei nicht zu erwachsen, um aus der Sicht eines so jungen Menschen geschrieben worden zu sein. Finde ich sehr löblich, denn ich denke, das zu bewerkstelligen ist eine recht schwere Aufgabe.
Struktur:
Deine Geschichte ist strukturiert und geradlinig aufgebaut, sodass auch jüngere Leser ihr auf jeden Fall ohne Probleme sollten folgen können.
Zusammenfassend:
Dein Werk hat mir bis hierhin sehr gut gefallen. Irgendwie habe ich mich selbst manchmal in den jungen Leuten erkannt - gut, zugegeben, ich bin ja selbst nicht viel älter, aber nun schaut man ja doch ganz anders auf dieses jugendliche Verhalten, das man ja selbst einmal an den Tag gelegt hat. Es ist dir gelungen, das Verhalten der Kinder sehr gut zu beschreiben, ohne dass es zu erwachsen oder gestellt wirkte und ich selbst habe der Geschichte sehr interessiert gefolgt, auch wenn mich solche Probleme inzwischen nicht mehr plagen. Sehr schön, würde ich meiner kleinen Schwester sicher zum Lesen geben, wenn es irgendwann erscheinen sollte. - Viele liebe Grüße, Marie Graßhoff alias Pooly
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
War gerade noch Mal zurück versetzt :-))
von scottcr1 am 10.12.2011
Handlung:
Der vierzehnjährige Patrik verliebt sich in Anja und fragt sie per Zettel, ob sie mit ihm gehen möchte. Bevor sie jedoch Ja oder Nein ankreuzen kann, beginnen die Sommerferien. Patrik muss die Ferien in Rom verbringen, ohne Papa. Der muss "angeblich" arbeiten. Mit seiner Cousine Silvia kommt er in eine coole Clique und .... ach, ich will nicht zu viel verraten.
Figuren:
Patrik, 14 Jahre alt; Anja, seine große Liebe; seine Mutter; seine zwei Geschwister;
die coole Clique in Rom; Silvia, seine Cousine
Sprache/Duktus:
Angemessene Sprache für ein Jugendbuch ab 14 Jahre. Ich denke, könnten sogar schon jüngere Kinder lesen.. (sind ja immer alle so frühreif...)
Struktur:
Gerade klare Linie, von der Zeit an des Liebesbriefes, bis in die Ferien hinein. Gut zu lesen, habe die Personen sofort vor Augen, obwohl sie nicht sonderlich beschrieben werden.
Zusammenfassend:
Eigentlich wollte ich nur wissen: Warum heißt dieses Buch eigentlich Seitenstechen?
Und schon war ich am Ende. Nein, nicht weil sich das Seitenstechen dort erst aufgeklärt hat, sondern weil ich es richtig schön fand. Ich fühlte mich ein wenig in meine Jugend zurück versetzt und musste grinsend an meinen ersten Liebesbrief denken, den mir ein Junge- mit den gleichen geheimnisvollen Kästchen -in die Hand drückte und vor Aufregung nicht gemerkt hat, das sein Kaugummi am Zettel hin, als er mir ihn mit rotem Kopf übergab. (Man sollte gebrauchte Kaugummis auch nicht da aufbewahren, wo man Zettel versteckt). Welchen Satz ich auch unheimlich schön fand: Er stellte fest, dass ein Kuss weitaus mehr ist als zwei. Jetzt kommt von mir ein teeniehaftes Seufz!
Liebe patza, danke für die nette, unterhaltsame Zeit. Schön geschrieben.
LG Marion Brüning scottcr1
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Krimi für Jugendliche
von FiannaCessair am 05.12.2011
Zusammenfassend:
Ein sehr schöner Krimi für Jugendliche.
Sie werden sich in Patrik und seinen Geschwistern, Cousinen und Freunden sicherlich wiederfinden. Vielleicht kennen sie sogar diese Mutproben, die man nur mitmacht, weil man unbedingt "dazu" gehören will.
Du entführst den Leser zurück in seine Jugend und es ist eigentlich egal, in welchen Land die Geschichte spielt. In diesem Alter unterscheiden sich Jugendlichen noch nicht sonderlich.
Sehr schön, sehr spannend und sehr authentisch!
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Bella Italia
von Coronval am 05.12.2011
Zusammenfassend:
Ich kann Patrik gar nicht verstehen. Keine Lust auf Italien? Keine Lust auf Roma? Na gut, die nach Himbeeren duftende Anja... aber die ist in den Sommerferien doch gar nicht da und so ein Club Resort... Also als ich noch zur Schule ging, da war Individualtourismus angesagt (ist auch schon 20 Jahre her) und einer der eine Familie (nicht irgendwo) sondern in Rom hat, wäre der King gewesen. Schon mindestens 6 Wochen vor den Sommerferien.
Aber, nein, Patrik sieht das nicht so und seine Freiheiten scheinen in der ewigen Stadt bisher auch eher eingeschränkt gewesen zu sein.
Sehr schön finde ich die taube Schwester, den ruhenden Pool in der lauten Gesellschaft, die gerade wegen ihrer Behinderung starke Gefühle bei ihren beiden Brüdern weckt. Leider kommt der Atersunterschied zwischen den Geschwistern zu kurz. Ich mecker nur. Pfui. Diese Geschichte ist wirklich sehr schön geschrieben. Patrik der Brave, etwas unsichere Typ. In vieler Hinsicht noch ein Kind, aber im Umbruch. Neugierig und zurückhaltend zugleich. Ich mag ihn.
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Stechen
von Phaselis am 03.12.2011
Zusammenfassend:
Ich hadere. Einerseits ist dies der Auftakt eines Buches das vielversprechend klingt. Es ist nahezu fehlerfrei geschrieben und macht zwischendurch richtig Laune. Nur hin und wieder kommt der Präsents zu stark zur Geltung. Er springt einen regelrecht an und wirft zumindest mich aus dem Geschehen. Die Sätze sind mir manchmal auch etwas zu abgehackt, kurz und kantig.
Das Leben des Jungen Patrik zwischen Familie und Freunden ist ganz gut dargestellt. Schön fand ich die Szene, als er Anja den Brief gibt und ihre Freundinen daneben stehen - kicher - wie damals, aber - und jetzt kommt das große ABER: Ist dies wirklich ein Buch für Jugendliche oder eher vielleicht doch für ihre Eltern. Vielleicht sogar für die Oma, die die Enkel nicht mehr versteht? Die Jugendlichen, die ich kenne, wären wahrscheinlich schon beim Plott weggelaufen. Erste Liebe, erste Zigarette, und das Dabeisein nicht alles ist... das ist sehr lobenswert, aber es klingt schrecklich pädagogisch. Leider habe ich diesen Unterton auch im Text gespürt. Der erhobene, wertende Zeigefinger, den jedes Kind auf seinem Weg ins Erwachsenendasein ständig antrifft. Daher glaube ich nicht, dass dieses Buch bei der Zielgruppe zum Erfolg führen kann.
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Ferien in Rom
von Heike Wolter am 01.12.2011
Handlung:
Patrik, der sich gerade in seine Mitschülerin Anja verliebt hat, ist der Einzige, der sich nicht auf die großen Ferien freut. Weil er dann von Anja getrennt ist, wenn er mit seiner Mutter und seinen beiden Geschwistern die Verwandtschaft in Rom besucht ... doch seine Ferien werden aufregender als gedacht, als seine Cousine Silvia ihn mit zu ihrer Clique nimmt. Die von Patrik natürlich eine Mutprobe verlangt, wenn er in ihre Gemeinschaft aufgenommen werden will.
Figuren:
Die einzelnen Charaktere sind gut beschrieben und man kann beim Lesen spüren, dass die Autorin hier sehr liebevoll am Werk war.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist der Geschichte - die ja aus der Sicht des 14jährigen Patrik erzählt wird - gut angepasst. Sie wirkt nicht zu kindlich und auch nicht zu erwachsen. Auch die Dialoge sind glaubhaft und passen zu den jeweiligen Figuren.
Zusammenfassend:
Wer hat das als Teenager nicht irgendwann erlebt, dass man ausgerechnet dann verreisen sollte, wenn es gerade gar nicht passt ... ich kann mich jedenfalls gut an eine ähnliche Situation erinnern. ;o) ... Nein, ernsthaft ... die Geschichte ist schön und einfühlsam geschrieben. Patriks Unwillen, als er die großen Ferien und die Trennung von seiner "ersten Liebe" vor Augen hat, seine Sorge, als er seine Mutter weinend telefonieren hört ... seine Gefühle während der Mutprobe ... all das ist gut beschrieben und ich als Leser kann es nachfühlen. Auch Lara, die gehörlose Schwester Patriks, ist sehr gut dargestellt. Alles schön beschrieben ... von der langen Autofahrt mit den "üblichen" Problemchen (z.B. Marcs Übelkeit und die Müdigkeit kurz vor dem Ziel), bis hin zu der lauten italienischen Familienzusammenkunft und der Clique, die Partik auf "illegale Wege" führt. Die Geschichte liest sich prima ... und ich hab mich gut unterhalten gefühlt. Deshalb der volle Geschenkebeutel (ist ja bald Weihnachten! *schmunzel*) ... LG H.W.
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Gelungen.
von Anne Lay am 30.11.2011
Handlung:
Patrick freut sich nicht über die Sommerferien. Statt in der Schule neben Anja zu sitzen, muss er mit seiner Familie nach Rom, die Verwandtschaft besuchen. Erst am zweiten Tag seines Besuches trifft er seine Cousine Silvia wieder, das pummelige weinerliche Mädchen. Aber das war mal. Silvia hat sich verändert und nimmt ihn mit zu Frederico, dem coolen Freund von Elisabetta und seiner Clique. Dieser stellt dem Tedesco, dem Deutschen eine Aufgabe....
Figuren:
Patrick ist in seiner Gedankenwelt gut beschrieben. Die Zerrissenheit, die sein Alter prägt, kommt allerdings recht zahm daher. Erste Gefühle für Anja und Silvia keimen auf, er bekommt seine erste Zigarette, wirkt aber bei allen Aktivitäten eher kindlich, brav. Marc und Lara, sie ist von Geburt an taub, sind Patricks Geschwister. Sie bilden in ihren Nebenrollen durch ihre Besonderheiten das Familienleben ab. Anja, die Schulfreundin, wird im wahrsten Wortsinn bald verlassen und Silvia ist die Partnerin bei Patricks Abenteuern in Rom.
Sprache/Duktus:
Gut zu lesen, das Kino im Kopf läuft unmittelbar an. Sprachlich ist es für die Zielgruppe angemessen, weil einfach zu lesen. Gut gefallen hat mir der Sprachkurs, den ich nebenbei erhalte, die italienischen Worte, die immer wieder beiläufig übersetzt werden.
Zusammenfassend:
Eine nette Geschichte, bei der ich mir unsicher bin, ob die angegebene Zielgruppe angesprochen wird. Eine Abenteuergeschichte mit männlichem Protagonisten, der recht zahm wirkt? Als die Mutprobe verlangt wird, habe ich im ersten Moment innerlich die Augen verdreht. Mich stressen solche Szenen, egal wer im Fernsehn oder im Buch einer solchen Situation ausgesetzt wird. (Vielleicht hätte ich als Kind doch nicht die Vorstadtkrokodile gucken sollen.....) Einfühlsam wird der Versuch der Kontaktaufnahme beschrieben, die Vorbehalte gegen die Verwandtschaft, Patricks Ängste, als er das Telefonat belauscht... Ich habe die Geschichte gern gelesen und wenn ich jetzt darüber nachdenke, habe ich als Teenager auch gern Geschichten gelesen, die eine Mischung aus Gefühl und Abenteuer boten. Das heißt die Problematik Zielgruppe muss angesichts der Erfolge der wilden Hühner usw. keins sein. Spannend ist die Geschichte durch die verschiedenen Ereignisse: Erst Anja (der Sommer ist ja irgendwann vorbei), dann die veränderte Silvia, die Clique und dann die Abenteuer, die sich nach und nach entwickeln und zu denen meine Ideen, wie es weitergehen könnte, gleich sprudeln. Die Mischung aus spannend angelegten Erzählfäden, schnell vorangebrachter Handlung und den Gedanken, Beziehungen und Gefühlen von Patrick finde ich sehr gelungen. Wieder ein Buch, bei dem ich gern weiterlesen würde.
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Seitenstechen
von Nelli am 30.11.2011
Zusammenfassend:
Eine einfühlsame und und sehr zartgezeichnete Geschichte. Nach dem Lesen beginnt man selbst in das Meer seiner Kindheit einzutauchen und darin nach Erinnerungen zu suchen. Es ist nicht nur ein Jugendroman, sondern für all jene, die in eine Welt verschwinden wollen, die wohl in uns allen ruht. Fließend und federleicht geschrieben. Ein Buch, in dem man sehr gerne verweilt. Übrigends,das Cover des Buches ist dir auch absolut gelungen. LG Nelli
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Vom Erwachsenwerden
von Ulder am 26.11.2011
Handlung:
Patrik muss mit seiner Mutter und den Geschwistern in den Ferien mit nach Rom, nur Papa fährt nicht mit, weil der angeblich arbeiten muss. Ich sehe gerade, das steht auch schon alles oben im Beipackzettel.
Figuren:
Patrick, seine hörbehinderte Schwester Lara, der Bruder, Cousine Silvia, Zio Paolino, der Onkel mit dem halben Magen, Elisabetta mit den sechs Zehen und viele, viele andere. Die Charaktere sind alle liebevoll gezeichnet worden.
Sprache/Duktus:
Sehr angenehmer flüssig zu lesender Schreibstil. Warmherzig und einfühlsam dem Genre Jugendroman angepasst.
Struktur:
Die Geschichte wird linear erzählt. Als sehr angenehm beim Lesen empfand ich die übersichtliche Aufteilung.
Zusammenfassend:
Eine wunderschöne Geschichte vom Erwachsenwerden, dem zaghaften Kennenlernen des anderen Geschlechtes, sehr gefühlvoll und warmherzig erzählt. In die Erzählung werden wie selbstverständlich Themen wie Körperbehinderung, Partnerschaftsprobleme ganz behutsam eingeflochten, ohne an irgendeiner Stelle ins Klischeehafte abzudriften. Der Ort der Handlung und wie er von der Autorin in Szene gesetzt wird, ist natürlich allein schon alle Aufmerksamkeit wert. Abschließend kann ich nur sagen, wirklich liebevoll inszeniert. Schade nur, dass es zu Ende war, als die Spannung am höchsten war.
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