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Taubenzeit
von LyFa am 13.01.2012
Zusammenfassend:
Sehr gut. Ein Krimi der unbedingt in die Top10 gehört.Mehrere spannende Erzählstränge, ein sehr schöner Schreibstil...hätte gern weitergelesen. Ich finde die Geschichte übrigens so gut wie sie ist und würde nichts ändern.
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Taubenzeit - oder Jahr der Rache
von Silber am 12.01.2012
Handlung:
Dieses Buch bietet alles: zwei junge Männer, die einen Rachfeldzug gegen Pädophile führen, eine junge Frau, die, um die kleine Tochter eine verstorbenen Freundes adoptieren zu können, eine lesbische Beziehung vorgibt und ihre gelähmte beste Freundin, die mitspielt, obwohl sie eigentlich doch mehr an Männern oder besser an einem bestimmten interessiert ist. Dann sind da noch zwei Männer auf dem Weg zu weiteren Schandtaten, hoffen wir, dass sie aufgehalten werden können.
Figuren:
Valerie, die absolut überzeugend eine Frau verkörpert, die für andere bereits ist, alles zu geben und zudem eine begandete Ermittlerin ist; Anna-Lena, ihre beste querschnittgelähmte Freundin, die ihrer Treuepflicht entsprechend mitmacht, aber eigentlich doch lieber das andere Geschlecht genießen möchte. Dann sind da noch viele andere, die das Buch unglaublich bereichern.
Sprache/Duktus:
Gelungene Erzählsprache, die an Spannung nichts zu wünschen übrig lässt. Schon die dargestellte Sozialarbeiterin überzeugt in Ton und Form ebenso, wie die Darstellung der Observation. Erzählt hier ein Fachmann oder wurde nur einfach gut recherchiert?
Struktur:
Viele Erzählstränge, die einer wie der ander total spannend sind. Irgendwann ahnt man, wie sie zusammenfließen. Ich hätte sehr gerne weiter gelesen!
Zusammenfassend:
Ein brilliantes Buch, das nicht nur neue und unbequeme Themen aufgreift, sondern auch tolle Charaktere zeichnet. Das ist ein Krimi, der es wirklich verdient hat, gedruckt zu werden. Ich halte die Daumen, dass Du unter den ersten zehn bleibst!
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Sehr gut geschrieben, interessanter Ansatz
von Tommy am 07.01.2012
Handlung:
Zur Handlung brauche ich mich wohl kaum zu äußern. Fakt ist, dass man es hier mit einem - leider - sehr aktuellen Thema zu tun hat.
Figuren:
Anna und Valerie - leben und arbeiten zusammen. +++Zoe, die fünfjährige Tochter eines verstorbenen Freundes+++ Gauß und Net, die Kinderpornographen verfolgen+++ Finkenwerder und Leuschner, zwei Pädophile
Der Leser bekommt es mit drei verschiedenen Paaren zu tun, wobei immer einer der Partner einen Tick extremer und unsymphathischer ist als der andere. Hier würde ich einen Ansatz zum Überarbeiten sehen. Für meinen Geschmack werden zu viele Klischees bedient, aber das ist Ansichtssache.
Auf jeden Fall sind die Figuren sehr gut beschrieben, ich hatte sofort entsprechende Bilder vor Augen.
Sprache/Duktus:
Tolle, bildhafte Sprache, nur wenige Flüchtigkeitsfehler, stimmige Verwendung der Zeitformen!
Für mich ein absoluter Pluspunkt!
Struktur:
Solide strukturiert, keine unlogischen Wechsel. Die Handlungsstränge werden mit der Zeit miteinander verwoben, sodass man die Zusammenhänge versteht.
Zusammenfassend:
Trotz des belastenden Themas habe ich die LP sehr gerne gelesen. Ich wurde praktisch vom ersten Satz an in die Geschichte hineingezogen, war von Beginn neugierig, was passieren würde.
Insgesamt eine tolle Arbeit, die es verdient, ihrer Vorhersehbarkeit beraubt zu werden.
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Spannend
von patza am 07.01.2012
Zusammenfassend:
Aufgrund des Themas wollte ich "Taubenzeit" nicht lesen. Nun bin ich doch froh, dass ich mich nicht davon habe abschrecken lassen (allerdings habe ich noch nicht bis zum Ende gelesen). Du schreibst unglaublich bildhaft, wodurch ich sofort im Geschehen bin, die Personen werden durch die genauen Beschreibungen „sichtbar“. Besonders die Aufteilung ist gelungen und die Rückblenden werden intelligent miteinander verbunden, sodass sich alles zusammenfügt. Ein spannender Thriller über ein schreckliches Thema.
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Zum Wohle des Kindes - heile der Zweck die Mittel.
von MissGlueck am 06.01.2012
Zusammenfassend:
Um ein solch sensibles und schwieriges Theme wie Kinderpornographie anzugehen, bedarf es eines gewissenhaften und verantwortungsvollen Herangehens. Beides habe ich in 'Taubenzeit' gefunden. Dafür bin ich dankbar, weil sich der Autor nicht über das Thema profiliert. In den USA sind die Aufenthaltsorte bekannter Pädophiler längst ein öffentliches Geheimnis, während bei uns noch immer auch der Schutz der Täter eine große Rolle spielt. Insofern mag auch ich mir die Frage stellen: Wie weit kann man gehen, im Kampf gegen diese schmutzige Geschäft. Dialogstarker Text, saubere und klare Sprache. Spannungsaufbau und am Ende ein aufgewühlter Leser bei der Lösung der Frage: Wie weit würde ich gehen. Ich gebe gerne fünf Sterne nebst Empfehlung und wünsche viel Erfolg mit dieser mutigen Geschichte.
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Kein leichtes Thema
von hardt am 06.01.2012
Handlung:
Valerie und Anna betreiben eine Privatdetektei. Gerade versuchen sie, die Adoption der Tochter eines verstobenen Freundes über die Bühne zu bringen und mimen dabei ein lesbisches Pärchen, weil sich Valerie dadurch bessere Chancen ausrechnet. Gleichzeitig beginnt sich Anna mit einem Mann zu treffen, den sie im Chat kennengelernt hat. Dieser gehört zu einem Duo, das sich Selbstjustiz gegenüber Kinderpornographen auf die Fahnen geschrieben hat. Zur selben Zeit verfolgen wir die Wege eines anderen Duos, zwei Pädophile, die sich zumeist in Tschechien betätigen. Der Zusammenstoß ist unvermeidlich …
Figuren:
Die Figuren sind stets zu Duos gruppiert. Da haben wir Anna und Valerie. Sie leben zusammen und arbeiten zusammen. Seit einem Zwischenfall vor zwei Jahren sitzt Anna im Rollstuhl. Gut, eigentlich gehört zu dieser Gruppe noch Zoe, die fünfjährige Tochter eines verstorbenen Freundes. Das nächste Duo: Gauß und Net. Beide verfolgen Kinderpornographen, sie demolieren ihre Autos oder dringen in ihre Wohnungen ein, um die Polizei auf ihre Spur zu bringen. Gauß gibt sich dabei moderater, aber Net scheint eine tickende Zeitbombe zu sein. Auch die beiden Pädophilen treten als Duo auf: Finkenwerder und Leuschner. Finkenwerder gibt dabei den gerissenen, vorsichtigen Typ, während Leuschner eine verkrachte Existenz ist, seine Firma steht vor der Pleite, er ist spielsüchtig etc.
Die Figuren sind vielleicht etwas zu eindeutig für die Rolle angelegt, die sie vermutlich zu spielen haben, vor allem die Männer. (Kann natürlich eine falsche Fährte sein, die der Autor legt.) Manchmal verhalten sie sich aber auch unglaubhaft: Würde sich Anna wirklich nicht besser informieren, bevor sie eine lesbische Beziehung vorgibt, ob das ihre Chancen bei der Adoption verbessert? Würde sich Anna wirklich während eines Dates von Valerie derart küssen lassen? Würde sich ein vorsichtiger Mann wie Finkenwerder wirklich mit einer verkrachten Existenz wie Leuschner zusammentun? Ihm ständig Geld leihen?
Sprache/Duktus:
Sehr angenehmer, flüssiger Stil, so wie er sein soll: Er zieht den Leser in die Geschichte und reißt mit. Ab und zu fand ich die Dialoge etwas polemisch und plakativ, da diskutiert der Autor sein brisantes Thema. Sollte man vermeiden.
Struktur:
Die Leseprobe besitzt eine solide Struktur. Es wird mit einer spannenden Szene begonnen (obwohl ich die Spannung ein wenig an den Haaren herbeigezogen finde: Da man nicht weiß, was die beiden vorhaben, weiß man nicht, ob man sich Sorgen machen muss, dass sie erwischt werden). Dann werden nacheinander die Figuren eingeführt und mit ihnen die Konflikte, die wir im Roman erwarten dürfen.
Zusammenfassend:
Pädophilie ist ein unappetitliches Thema. Lese ich nicht gern, auch wenn man es behutsam anpackt. Das Problem ist zudem, dass hier die Rollen klar verteilt sind: Es gibt die Guten und die Bösen. Keine Zwischentöne. Das ist uninteressant. Dafür hat der Autor hier wohl eine elegante Lösung gefunden: Der Roman wird sich wohl mehr um die Frage drehen, wie weit man gehen darf, um solchen Typen das Handwerk zu legen. Da gibt es dann wieder keine einfachen Antworten.
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Das ist Heute!
von Erik Kellen am 03.01.2012
Zusammenfassend:
Auch wenn ich das Buch anders angefangen hätte (die Fahrradszene finde ich als Einstieg zulange zweideutig), wird einem mit jeder weiteren Zeile klar, das da was im Anmarsch ist. Eine schöne Sprache hat der Autor gefunden und schreibt uber unsere heutige Welt, unsere Zeit. Ein lesbisches Paar möchte Adoptieren, die Guten verzweifeln (und ist nicht jeder von uns ein wenig ein Dark Knight), der sich wünscht jemand würde einmal etwas tun im Schutze der Nacht? Und dann sind da jene, bei denen sich der Magen verknotet, weil man es nicht verstehen kann.
Alles in allem eine klasse Arbeit von Ulder, die manchmal noch etwas mehr Dunkelheit vertragen hätte, aber sonst voller 5 Sterne bekommt.
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Ran an die Mandeln!
von Bea Brandt am 28.12.2011
Zusammenfassend:
"Ja genau, bis ran an die Mandeln. Super. Geht doch. Gib alles."
Ich liebe diese Textpassagen in diesem Buch, genau meine Art von Humor. Darüber hinaus machen sie das doch ernste Thema besser verdaulich.
Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch. Man fragt sich, woher der Autor die Phantasie hernimmt. Sehr abwechlungsreich und spannend!
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Beklemmend
von Reyana am 19.12.2011
Zusammenfassend:
Beklemmend, war mein erster Gedanke, als ich auf das Kapitel mit den beiden Pädophilen stieß. Dieses Buch ist eine einzige Gradwanderung zwischen Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Szenen, in denen man mit den Protagonistinnen mitfiebert und über ihre Dialoge Tränen lacht, wechseln abrupt mit jenen, in denen einem der Kloß im Halse zu stecken scheint. Wunderbar, wie Valerie für ihre Privatermittlungen eine Hochschwangere mimt. Genauso nachvollziehbar wie die Szene, in der Net einen pädophilen Bildersammler für die Polizei fesselt und ein wenig drangsaliert. Auch im richtigen Leben ist nicht alles schön und nicht alles böse. Der Autor versteht es, den Leser durch seine präzise Sprache in die Geschichte zu ziehen. Die Problematik Kindesmissbrauch wird sehr sensibel und respektvoll behandelt, ich habe nichts gelesen, was in irgendeiner Weise anstößig wirken würde. Ich finde die Leseprobe toll und gebe gern die volle Sternenzahl und die Empfehlung.
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Bilderreich und detailliert.
von Mephista am 18.12.2011
Zusammenfassend:
Der Autor präsentiert mit "Taubenzeit" einen Krimi, der mit einer ansehnlichen Erzählstimme überzeugt. Einzig wurde mir durch die sehr detaillierten Umschreibungen jegliche Möglichkeit genommen, als Leser eine gewisse Vorstellungskraft zu entwickeln, denn selbst banalste Umgebungsbeschreibungen werden vorgekaut und lassen die Fantasie nicht mehr zu. Hier könnten vielleicht so manche Dinge ein wenig subtiler, mit etwas weniger Erklärungen und Bebilderungen eingestreut werden. Ansonsten ist dieses Werke eine solide und gute Leistung! Viel Glück im laufenden Wettbewerb und eine harmonische Weihnachtszeit wünscht dir Mephista.
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Oh Auh weia
von Die Gräfin am 18.12.2011
Zusammenfassend:
Hatte mir dieses MS ausgedruckt um es gemütlich in meiner Badewanne zulesen.Hätte ich vorher erahnen können, wie mir dieses unter die Haut geht, hätte ich mir das heiße Wasser sparen können.So kalt ist mir davon geworden.Kalt im Sinne von der Widerlichkeit was man einen Kind antuen kann. Das Feingefühl zu diesem Thema hat mir sehr imponiert und zolle daher meinen Respekt.Selbst die Menschen, ich nenne sie jetzt mal "geht mich nichts an" oder "schau einfach weg" werden hier indirekt dazu verdonnert sich mit dieser Thematik auseinander zusetzen und wer weiß bewirkt es etwas.
Eine Handvoll Sterne und einen Flieger gibt es dafür von mir,- nicht nur für dich Ulder sondern auch stellvertretend für alle die dieses grausame erleben mußten und noch heute darunter leiden.
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ein wichtiger
von michaelkoehn am 18.12.2011
Zusammenfassend:
text, ein guter text. eine arbeit, die ich als buch lesen würde und nicht nur hier gerne weiter empfehle. gratulation, ulder.
gr.M.
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Taubenzeit
von Liana am 17.12.2011
Zusammenfassend:
Ich habe zweimal angesetzt, zu lesen. Das erste Mal bin ich nach der ersten Szene ausgestiegen, das zweite Mal habe ich gedacht: Wenn es allgemein so gut bewertet wird, les ich mal weiter. Es hat sich gelohnt. Fesselnd und nie melodramatisch nimmst du dich eines düsteren Themas an. Sprachlich versiert erzeugst du Bilder. Ich lese nicht nur, ich sehe, rieche und fühle. Die Personen werden nicht nur gut beschrieben, sie leben. Die Dialoge sind stimmig. Alles top ... wäre da nicht die erste Szene. Sprachlich ist auch an der nichts auszusetzen, nur hatte ich hier das Gefühl, dass auf Teufel-komm-raus Spannung erzeugt werden sollte. Warum wollen sich zwei Radfahrer vor der Polizei verstecken? Sie sind nicht betrunken und haben weder Bombe noch Drogen dabei, sondern Bauschaum. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Besatzung eines Streifenwagens Interesse an zwei nächtlichen Radfahrern zeigen würde, hätten sie doch nichts zu befürchten außer einer Ermahnung, nicht auf Gehwegen zu fahren. Warum tun sie das? Keine Ahnung! Dann verstecken sie ihre Fahrräder in Büschen. Das ist so, als würden Einbrecher aus Angst vor Dieben die Wegfahrsperre im Auto betätigen. Die schließen sie auch noch zusammen. Für eine eventuelle Flucht genau richtig! Und die Masken? Wollen sie damit Raucher auf Balkonen oder nächtliche Heimkehrer darauf aufmerksam machen, dass sie etwas Verbotenes tun? Ihre Fahrräder bei sich und eine Zigarette in der Hand, würde jeden denken lassen, Raucher machen eine Pause. Mit einer Strumpfmaske sieht das ganz anders aus. Dann kommt ein Taxi und eine Dose droht zu fallen. Die Männer mit den Fahrrädern hätten sich cool entschuldigt: "Coladose!", die Männer mit den Strumpfmasken zittern ... natürlich ohne Grund, weil eine betrunkene Frau den Weg kreuzt. Ich fand die Szene überhaupt nicht spannend, ich fand sie durch das Auftreten der in meinen Augen "Volldeppen" eher unfreiwillig komisch. Eine kurze, völlig undramatische Szene, in der zwei Männer das Auto eines Kinderschänders "zeichnen" wäre meines Erachtens nach spannender gewesen, weil ich dann als Leser wissen will, warum die Typen solch einen "Streich" spielen. Hier wurde für mich künstlich Spannung erzeugt, wo keine war. In einer Buchhandlung hätte ich das Buch ganz schnell wieder weg gesteckt. Das wäre aber schade gewesen, weil es danach richtig gut wird. Die Sternevergabe fällt mir hier schwer. Ich schwanke zwischen drei und vier. Nun, die ersten Seiten sind nur für Lektoren relevant, ich bewerte den Gesamteindruck. Viel Erfolg!
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Kinderschänder
von Mojekol am 16.12.2011
Handlung:
Das Buch befasst sich mit den abscheulichsten Verbrechen, die man Kindern antun kann.
Figuren:
Die Figeren haben mir sehr gut gefallen. Valerie und Anna-Lena in ihrem Rollstuhl sieht man bildlich vor sich, wie sie agieren.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist unheimlich präzise. Fast schon detailverliebt beschreibt der Autor die Handlung und schafft es dabei trotzdem, den Spannungsbogen nicht abreißen zu lassen. Im Gegenteil, beim Lesen hatte ich das Gefühl, als würde die Spannungsschraube immer weiter angezogen.
Struktur:
Es gibt sehr viele Hauptfiguren in dieser Geschichte, die in drei Handlungssträngen miteinander verwoben werden. Obwohl die Anzahl der Personen ungewöhnlich ist, funktioniert es hier reibungslos.
Zusammenfassend:
Abscheuliche Verbrechen, begangen an kleinen Kindern. Unsere Gesellschaft hat die Angewohnheit, die Augen zu verschließen oder wegzuschauen. Auch hier kann man in vereinzelten Kommentaren diese Tendenz erkennen. Natürlich ist das Thema düster, aber es wird hier nicht plakativ verwendet. Der Autor nähert sich diesem Thema sehr sensibel. Gekonnt baut er Spannung auf und lässt den Leser nicht mehr davonkommen. Lieber Ulder, von deinem Jahr der Ratten war ich schon angetan, konnte mich aber nicht zu einer Empfehlung durchringen. Mit diesem Manuskript aber hast du mich mitgenommen. Deshalb gebe ich gern die volle Punktzahl und den Empfehlungsflieger.
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Pädophile Triebe
von Sabata am 14.12.2011
Handlung:
Das Leben von drei Zweierpärchen wird hier beleuchtet. Zwei Freundinnen, die eine Wohngemeinschaft bilden und ein kleines Mädchen adoptieren wollen. Zwei Freunde, die gegen Kinderpornographie auf ihre eigene Weise vorgehen. Zwei Pädophile, die ihren Trieben nachgehen.
Figuren:
Valerie, eine ehemalige Polizistin, ihre Freundin Anna-Lena, die im Rollstuhl sitzt. Gauß und Net, die beiden Selbstjustizler sowie die beiden Antagonisten Finkenwerder und Leuschner. Alle Figuren werden nicht beschrieben, sie stellen sich dem Leser förmlich selbst vor in der Art und Weise, wie sie handeln, denken, fühlen.
Sprache/Duktus:
Die Sprache wirkt sehr routiniert. Obwohl viele Details geschildert werden, zieht sie den Leser in das Geschehen hinein und lässt die Handlung wie einen 3D-Film ablaufen.
Struktur:
Der Leser ist sofort und unmittelbar mitten in der Handlung. Drei Handlungsstränge werden nach und nach miteinander verflochten. Die Spannung steigt mit jedem Kapitel, die geschickt eingebauten Cliffhanger lassen den Leser nicht zur Ruhe kommen.
Zusammenfassend:
Krimi der Extraklasse hatte vor mir jemand geschrieben und das kann ich nur unterschreiben. Mit einer seltenen Leichtigkeit wird hier eines der übelsten Verbrechen in unserer Gesellschaft, der Missbrauch von Kindern, mit einem engagierten Krimi ans Tageslicht geholt. Die Sprache beleuchtet jedes Detail und fällt doch nie ins Banale ab. Mit winzigen Andeutungen wird die Phantasie des Lesers angeregt. Man will, man muss wissen, wie es weitergeht. In dem Gespräch mit der Jugendamtsmitarbeiterin zum Beispiel deutet sich an, dass Anna-Lena ein schreckliches Ereignis zugestoßen sein muss, das sie in den Rollstuhl verbannte. Kurzum, ich habe diese Leseprobe bis zur letzten Seite förmlich verschlungen und war enttäuscht, nicht mehr zu Ende lesen zu können. Ich hoffe, dieses Buch in Zukunft einmal komplett lesen zu können. Dieses Werk und dieses Thema hätten es verdient.
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Ich bin begeistert!
von /user/ am 13.12.2011
Handlung:
Lieber Ulder, nachdem ich in den letzten Tagen immer wieder von der 3 Rezensionen in 12 Stunden Regel in die Enge getrieben wurde, komme ich nun auch endlich dazu, dein Werk zu rezensieren, nachdem ich es nun schon vor ein paar Tagen gelesen hatte. - Den Klappentext fand ich sehr gelungen formuliert, er hat sofort mein Interesse geweckt, auch wenn du dir ein sehr schweres Thema ausgesucht hast - und es dabei schaffst, es so gut und geschickt zu verarbeiten. Schon mit dem Prolog hattest du mich gefangen. Tolle Idee hinter deinem Werk!
Figuren:
Die auftretenden Figuren fand ich alle sehr lebhaft und greifbar, nachvollziehbar und überaus detailliert gezeichnet. Sie erwachen vor dem Auge des Lesers zum Leben, haben alle ihre Stärken und Schwächen und sind alles andere als austauschbar.
Sprache/Duktus:
Deine Sprache hat mir unheimlich gut gefallen. Schon nach den ersten Sätzen war ich mitten in der Handlung und konnte dein Protagonisten direkt durch deine präzise und detailliert geschilderten Schauplätze folgen. Dabei lässt sich alles flüssig und angenehm lesen. Ich muss gestehen, dass ich ein Fan von so genauen Beschreibungen bin, deswegen kann ich dir zu deinem Stil nur mein Lob aussprechen. Hat mir sehr gefallen.
Struktur:
Dazu kann ich gar nicht viel sagen. Du präsentierst dem Leser 3 Handlungsstränge, deren Verknüpfung mich am Ende am meisten interessiert - dazu hätte ich sehr gern noch weiter gelesen. Generell gefällt mir der Aufbau des Textes sehr gut.
Zusammenfassend:
Ich hatte sehr hohe Erwartungen an deine Leseprobe, weil der Klappentext so interessant klang. Und was soll ich sagen: Sie hat mich überzeugt. Nicht nur von der ansprechenden und interessanten Handlung her, sondern auch wegen der detaillierten Sprache, mit der du noch immer in der Lage bist, Spannung aufzubauen, auch wenn der Anfang eher ruhig abläuft. Hat mir sehr gut gefallen und verdient seinen Platz in den Top 10 auf jeden Fall, finde ich. Toll, ich hätte unheimlich gern weiter gelesen. - Liebe Grüße, Marie Graßhoff alias Pooly
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Taubenzeit
von Nelli am 11.12.2011
Zusammenfassend:
Ich darf spät nachts kein Buch mehr zu lesen anfangen. Überhaupt wenn es sich um einen packenden Thriller wie "Taubenzeit" handelt. Zu meiner Schande muß ich gestehen, dass ich beim Buchtitel Traubenzeit las und glaubte es sei ein Thriller im Winzermilieu. Böses "r". Das kommt davon, wenn man nicht die Nachtruhe einhält :-) Du verstehst es, Spannung aufzubauen, sodass man den Pc einfach nicht ausschalten kann. Deine Charaktäre leben und verschmelzen mit dem Text zu einer wunderbaren Einheit. Du kannst Krimis schreiben. Das hast du mit Taubenzeit bewiesen. Habe auch nach deinem Buch "Jahr der Ratte", gar nichts anderes von dir erwartete, als einen Fünfsternekrimi. Viel Glück wünscht dir Nelli.
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Klasse Ansatz
von ChristianWeiss am 09.12.2011
Handlung:
Das leben von Valerie ist spannend. Zwar arbeitet sie nicht mehr als Polizistin, aber der Job als Privatermittlerin ist auch nicht zu verachten. Weiter darf der Leser das Treiben von zwei Kinderschändern miterleben.
Sprache/Duktus:
Die Dialoge sind die Stärke des Autoren. Keine Frage. Gehen aber in etwas übertriebenen Erzählungen unter.
Struktur:
Trotz drei zunächst unabhängigen Stränge kann der Leser dranbleiben. Ordentlich gelungen!
Zusammenfassend:
Stellenweise erinnert mich die Erzählung mehr an einen Hollywoodstreifen mit rasenden Polizeiwagen, die völlig ungefährdet stark befahrene Straßen und Kreuzungen überqueren. Bei all der Dramatik nehmen sich Leute die für gewöhnlich nicht mehr die Zeit Fahrräder zu sichern. Alles nur kleine Denkfehler? Klar! Trotzdem machen sie so gebündelt wie hier die Geschichte unrealistischer als sie sein sollte. Ganz allgemein eine klasse Erzählung die aber nochmals überarbeitet werden sollte. Könnte großrauskommen mit der nötigen Geduld zur Überarbeitung. Eine Empfehlung spreche ich sicher gern bei einer überarbeiteten Version aus.
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Spannend
von Jerry Deia am 08.12.2011
Zusammenfassend:
Mit solch einem Thema habe ich Schwirigkeiten. Aber einen Eindruck wollte ich mir verschaffen. Was ich gelesen habe, nur die ersten drei Kapitel, haben mich beeindruckt: Spannung ab dem esrten Satz. Mit einer klaren, verständlichen Sprache – einwandfrei geschrieben. Allein schon das dritte Kapitel fand ich grossartig. Wie Du es schaffst auf acht Seiten einen völlig überzeugenden Dialog hinzulegen, ohne das kleinste Schwanken. Ich sass, acht Seiten lang mit den beiden im Wohnmobil. Mein Respekt!
Ich hoffe, lieber Ulli, dass Du mir nicht böse bist, wenn ich ab Kap. 3, wo es für mich schon brenzlig wurde, nicht weitergelesen habe.
Ich freue mich ganz doll, dass Du da oben, auf dem Eiffelturm gelandet bist!
Das hast Du verdient.
Lieben Gruss,
Jerry
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Brisant
von MWünsche am 08.12.2011
Zusammenfassend:
Der "Buchdeckel" wiegt schwer. Da mir von berufswegen die Thematik der Leseprobe nicht fremd ist, habe ich mich schwer getan, mich ans Lesen zu geben. Nun gut, ich habs dann doch getan...über den Schreibstil ist bereits von besseren Rezensenten als ich es sein kann, profund geschrieben worden. Und ja, ich sehe das ähnlich: Lieber Ulder, Du kannst Buchstaben zu Wörtern fassen und daraus Sätze formulieren - gekonnt und mit viel Gespür. Dem Thema Missbrauch bist Du mit dem nötigen Feingefühl und Respekt begegnet, daher gebe ich fünf Sterne und drücke Dir ehrlich die Daumen, das ein Entscheidungsträger auf Dich aufmerksam wird.
Beste Grüße
Mathias
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Begeisternder Schreibstil
von Fladi am 07.12.2011
Zusammenfassend:
Man fängt an zu lesen und sofort drückt man sich zusammen mit Gauß und Net in die Dunkelheit, um nicht entdeckt zu werden, und hält ebenso den Atem an, als die Montageschaumdose droht herunterzufallen; ebenso fühlt man sich zusammen mit Valerie und Anna-Lena beim Besuch des Jugendamtes unter die Lupe genommen. Man steht als Leser direkt neben Gauß und Net, neben Valerie und Anna-Lena, und sitzt neben Finkenwerder und Leuschner im Auto, und das ist dann das Problem, weil man nicht in diesem Auto sitzen möchte, man will diese beiden Personen nicht so hautnah kennenlernen - ich habe dann bei Seite 31 aufgehört. Dein Schreibstil ist wirklich begeisternd, er zieht einen, wie gesagt, mit hinein in die Geschichte und das ist erstklassig, aber es fiel leider überhaupt nicht schwer, das Lesen einzustellen, als es mir zu extrem wurde - und das ist verdammt schade.
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Es geschah am hellichten Tag
von Kiste am 07.12.2011
Handlung:
Ich bin noch nicht am Ende der Leseprobe angelangt, aber ich denke, eine Rezension kann ich mir bereits von der Seele schreiben **** Valerie, eine ehemalige Polizistin und jetzt als Privatermittlerin beschäftigt, führt bei den Observationen von Kleinkriminellen und Ehebrechern ein aufregendes Leben. Zusätzlich verschafft sie sich auch im Privatleben Aufregung, da sie versucht, unter Vortäuschung einer lesbischen Liebesbeziehung mit ihrer querschnittsgelähmten Freundin und Helfershelferin Anna-Lena ein Kind zu adoptieren. **** In einem Nebenhandlungsstrang verfolgt der Leser zwei Kinderschänder auf einem ihrer Trips, auf denen sie von ihren Familien und Freunden unbemerkt ihren perversen Gelüsten nachgehen. **** Im Prolog sind zwei Männer auf einem von Selbstjustiz geprägten Rachefeldzug unterwegs. Ein Zusammenhang mit den beiden Kinderschändern ist anzunehmen.
Figuren:
Nicht nur die Handlung, sondern auch die Figuren werden mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Der Autor nimmt sich ungewöhnlich viel Zeit dafür, ein Bild von den Protagonisten Valerie und Anna-Lena, aber auch von den beiden Antagonisten Finkenwerder und Leuschner zu zeichnen. Im Moment ist es für mich noch nicht absehbar, inwieweit die Privatermittlungen der beiden Frauen für den eigentlichen Handlungsstrang relevant sind. Es fällt mir etwas schwer, an dieser Stelle ein Urteil zu fällen. Einerseits nimmt die Geschichte auf diese Weise nur langsam Fahrt auf, andererseits vermittelt diese ungewöhnlich lange Begleitung der Frauen in ihrem Tagesgeschäft / Adoptionsantrag auch ein gutes Gefühl für die Konflikte und die Beziehung zwischen den Freundinnen. Anna-Lena ist aufbrausend und leicht reizbar, wahrscheinlich wegen ihres körperlichen Zustandes, aber auch verletzlich und einsam; Valerie scheint eher die Rolle der kühlen Beobachterin, Planerin und Organisatorin einzunehmen. Auch bei den Antagonisten, Finkenwerder und Leuschner, scheinen sich bereits klare Profile abzuzeichnen. Während Finkenwerder vorsichtig agiert, sorgsam darauf bedacht ist, seine Spuren zu verwischen, ist Leuschner der eher sorglose Typ, der sich seiner Sache sicher ist. **** Wie gesagt, der Autor zeigt mit Geduld gezeichnete Charaktere, was allerdings zulasten des Tempos geht. Da der Schreibstil (siehe Sprache / Duktus) allerdings trotzdem in der Lage ist, Spannung zu erzeugen (schließlich weiß der Leser noch nicht, was am Ende für die Geschichte wichtig ist oder nicht) würde ich diesen Fakt nicht überbewerten wollen. Du musst Dir selbst die Frage stellen, ob hier Potential für Kürzung vorhanden ist, da möchte ich kein Urteil fällen müssen.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist mit Sicherheit eine der Stärken der Leseprobe. Sie wirkt nicht nur routiniert, sondern versteht es auch, den Leser mit einem Auge für Details in den Bann zu ziehen. Das reicht von Pfützen, Maschendrahtzäunen, Pflanzen in Ritzen; dem Leser wird ein präzises Bild gezeichnet. Zu präzise? Das ist sicherlich Geschmackssache, ich würde aber behaupten: Nein. Lediglich am Anfang, als die beiden Fahrradfahrer durch die Dunkelheit fahren, fühlte es sich tendenziell nach ‚zu viel’ an (Ausnutzen von Schatten, dunklen Ecken – so etwas ließe sich kürzer fassen), was sich allerdings mit den Seiten legt. Vielleicht handelt es sich hierbei um eine kurze Eingewöhnungsphase, denn eine derart detaillierte Beobachtung ist mir bei einem Krimi / Thriller, die eher rasante Handlungsabfolgen versprechen, noch nicht untergekommen. Nichtsdestotrotz handelt es sich um einen Stil, mit dem ich mich nicht nur anfreunden konnte, sondern den ich auch gerne gelesen habe. An einigen Stellen fallen ein paar Rechtschreib-, Logik- und Bildfehler auf, die jedoch glücklicherweise selten sind. Es handelt sich um nichts, was nicht durch ein professionelles Lektorat (oder ggf. durch weitere Überarbeitung) behebbar wäre. **** Ein paar Beispiele (wahllos von den ersten Seiten): S.4 „würden die Identifizierung erschweren“ – warum ‚würde’? Tun sie es, oder tun sie es nicht? Besser wäre vielleicht: ‚verbargen die Augen’, ‚verdeckten einen Großteil des Gesichts’ **** S.5 „Das Motorengeräusch (des) Streifenwagens“ **** S.5 Wie realistisch ist es, dass sich die beiden Männer bei aller Vorsicht die Zeit nehmen, ihre Fahrräder im Gebüsch zusammenzuketten? Sollten sie sich nicht im Sinne einer schnellen Flucht darauf beschränken, die Fahrräder zu verstecken? **** S.6 Warum sollten sich nur ruhelose Raucher auf den Balkonen aufhalten? Ist das nicht eine unnötige Einschränkung? Wäre es nicht besser zu behaupten, niemand wäre auf den Balkonen zu sehen? **** S.6 „Beide (näherten) sie sich dem“ **** S.12 „Zeit auf den Nägeln brannte“ – normalerweise brennt die Zeit UNTER den Nägeln **** S.16 „dass mir das (2x nicht) vorher“ **** S.19 Sie ließ offen, ob dies eine Frage oder eine Feststellung war(.) **** „visierte irritiert“ – es müsste ‚anvisieren’ heißen, aber ich würde mich sowieso fragen, ob fixieren, starren oder mustern nicht die bessere Wahl wären.
Struktur:
Der Leser wird mit Hilfe von drei Handlungssträngen in die Geschichte eingeführt. Die meisten Autoren beschränkten sich auf ein oder zwei, ich persönlich denke allerdings, die drei werden sind in diesem Fall noch gut handhabbar. Mir persönlich fiel es nicht schwer, dem Verlauf der Handlung zu folgen.
Zusammenfassend:
Ich als alter Norddeutscher habe natürlich aufgehorcht, als das Wort Lüneburg unten in den Kommentaren gefallen ist. Leider ist das kleine Städtchen im kühlen Norden bis jetzt noch nicht aufgetaucht (zumindest ist es mir nicht aufgefallen), was mich allerdings nicht allzu sehr stört. Denn auf diese Weise ist meine Aufmerksamkeit einer Leseprobe zugefallen, die auf ihre Art nicht nur außergewöhnlich ist, sondern sich auch gut und spannend lesen lässt. Es tut der Sache vor allem keinen Abbruch, dass der Leser in den Seiten Deine Begeisterung und Leidenschaft für das Schreiben spürt. Vielleicht kannst Du aus meiner Rezension noch ein paar Denkanstöße mitnehmen, aber ich bin felsenfest davon überzeugt, hier einen verdienten TOP10 Kandidaten vorliegen zu haben. Für norddeutsch kühle Verhältnisse bin ich gerade in Begeisterungsstürme verfallen. ;-)
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düsteres Thema
von Mona Frick am 06.12.2011
Zusammenfassend:
bei S. 30, kurz nach Einführung der Antagonisten, bin ich ausgestiegen, weil ich die Thematik nicht aushalte.
Aber der Text reicht, um ihn beurteilen zu können:
Sehr eindringlich und spannend von Anfang an, glaubhafte Dialoge, gut eingeführte Protas, guter Spannungsaufbau.
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Spannend!
von vitello am 06.12.2011
Zusammenfassend:
Sehr gut gefällt mir, wie du den Personen, ohne sie eigentlich näher zu beschreiben, sofort einen unverwechselbaren Charakter verpasst. Ein spannendes Buch, bei dem man schnell mitten drin ist und die Zeit vergisst. Die guten Dialoge machen die Handlung sehr lebendig und obwohl du atmosphärisch sehr dichte Bilder komponierst, konzentrierst du es aufs Wesentliche. Toll!! Andererseits verstehe ich auch die mehrmals aufgetauchte Kritik wegen dem Montageschaum. Diese Szene empfinde ich als zu sehr ins Detail gehend. Die Spannung ist ja ohnehin schon da. (und m.E. falsch! Der frische Schaum würde nach meinen Erfahrungen den Schlauch eher im Auspuff verkleben als hinausdrücken)
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Taubenzeit
von Heike Wolter am 05.12.2011
Zusammenfassend:
Pädophilie ... ein brisantes und sehr sensibles Thema, das hier gekonnt zu einem Thriller verarbeitet worden ist. Eigentlich wollte ich es heute nur kurz anlesen, bin aber dann so in die Story gezogen worden, dass ich kurzerhand weitergelesen habe. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, die Dialoge sind glaubhaft und passen zu den jeweiligen Charakteren. Gut ... auch mir sind ein paar Ungereimtheiten aufgefallen. Aber das möchte ich nicht in Abzug bringen, weil es hier wahrscheinlich kein einziges Manuskript gibt, in dem nicht irgendeine "unrunde" Stelle ins Auge fällt. Das Gleiche gilt für die Flüchtigkeitsfehler ... Es hat beim Lesen nicht weiter gestört. Deshalb voller Sternenregen samt Empfehlung, denn das hier ist ein toller Krimi! Alles Gute im WB und liebe Grüße, H.W.
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Taubenzeit
von AnkeD am 05.12.2011
Zusammenfassend:
Ein brisantes und erschütterndes Thema, welches in dieser Leseprobe angesprochen wird. Sehr gut umgesetzt, sprachlich äußerst gut und flüssig zu lesen mit vereinzelten kleinen Flüchtigkeitsfehlern, die jedem von uns passieren. Ab und an eine etwas verunglückte Wortwahl, wie bereits in den Vorrezensionen erwähnt. Ein weiteres Beispiel von mir: S. 12: ... und ihr die Zeit auf den Nägeln brannte ...“ Ich kenne es mit ... unter den Nägeln, aber das mag von Region zu Region anders sein und schmälert nicht den Gesamteindruck des Beitrags, den ich empfehlen kann und mit der Sternen-Höchstzahl belohne.
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Talentiert!
von Leeby81 am 05.12.2011
Handlung:
Ich habe bisher die Hälfte gelesen und muss sagen, dass mir die Geschichte bis hierhin sehr gut gefällt. Was im Klappentext angekündigt wird, ist auch zum Löwenanteil eingehalten worden.
Figuren:
Die Figuren wirken authentisch und in ihren Handlungen sehr realitätsnah. Nichts scheint gekünstelt oder gespielt.
Sprache/Duktus:
Wo wir schon bei authentisch sind, die Dialoge hast du besonders gut hinbekommen. Es könnte sich auch um ein glaubwürdiges Drehbuch handeln. Was mir nicht so gut gefallen hat, waren einige Bilder, bei denen ich Schwierigkeiten hatte sie im Kopf zu erzeugen. Irgendwie konnte ich mir manches nicht so gut vorstellen. (-1 Stern)
Zusammenfassend:
Jahr der Ratten war schon gut, aber das hier ist mindestens genauso qualitativ. Ich muss der Autorin bescheinigen, dass sie es versteht einen spannenden Plot mit Hilfe einer interessanten Erzählweise geschickt in Szene zu setzen. 10,9,8,7,.....Flieger hat Starterlaubnis.
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Wieder da
von Booster am 04.12.2011
Zusammenfassend:
Ich hatte dieses MS bereits bewertet, als es das erste Mal eingestellt war und plötzlich war es wieder verschwunden. Da ging es mir genauso wie einer der Vorrezensenten. Weil mittlerweile das Werk, die noch vorhandenen Fehler und möglichen Logikprobleme ausgiebig erörtert wurden, will ich mich mit einer persönlichen Einschätzung begnügen. Das Werk befasst sich mit einer hochsensiblen Thematik, das in unserer Gesellschaft immer noch allzu gern verdrängt wird. Das Erfrischende in diesem MS ist meiner Meinung nach, dass nicht der erhobene Zeigefinger benutzt wird, sondern dass das Thema vielschichtig angeboten wird. Wie unterschiedlich ein Werk auf den einzelnen Leser wirken kann, sieht man bei den Bewertungen etablierter Autoren auf diversen Internetverkaufsplattformen. Ich hatte seinerzeit das damals noch andere Cover bekrittelt. Ob das jetzige besser ist, mag jeder für sich selbst entscheiden.
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Taubenzeit
von DominiqueB am 03.12.2011
Zusammenfassend:
Ein Krimi, den ich jetzt seid ein paar Tagen-immer wenn ich Zeit habe- lese, nein verschlinge. Unheimlich gut und authentisch dargestellt. Ich möchte jetzt nicht in Kleinigkeiten des Themas gehen, aber als Betroffener kann ich nur sagen, das du dieses schwierige Thema super umgesetzt hast. Mein Vorredner hat geschrieben...bei dem irgendwie alle Täter, Lügner und Unsympathen sind..... leider ist es so, wird man in diese Welt gestoßen ist nichts mehr wie es einmal wahr und selbst die besten Freunde und Verwandte können schnell zu Feinden werden, auch wenn man eigentlich das Opfer ist (und dazu noch 7 Jahre alt). Sagenhaft dargestellt, das es in diesem Scheiß Spiel nie einen Gewinner gibt, und das man bei unseren Gesetzen diesbezüglich- die eher ein Hindernis darstellen, als hilfreich sind- auf die Idee kommt, der Justiz ein wenig vorzugreifen. Dein Erzählstil ist super. Mochte ich schon bei Jahr der Ratten. Ich glaube du hast deine eigene kleine Fangemeinde hier schon gefunden: Ich gehöre dazu. Also alles zu dir!
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Internet-Kriminalfall
von YuutoNakamura am 03.12.2011
Zusammenfassend:
Der Autor präsentiert eine teilweise spannende Kriminalerzählung zu einem heiklen Thema, bei dem irgendwie alle Täter, Lügner und Unsympathen zu sein scheinen. Abseits der Fehler, die ein Rechtschreibprogramm beseitigen könnte, stören mich vor allem von Anfang an unlogische Erzählabschnitte. Auf dem Gehweg fallen Radfahrer viel mehr auf als auf der Straße, also ist das auch nicht geschickt dort zu fahren (fahren sie auf der Reeperbahn oder in einer Seitenstraße?). Insbesondere der Gehweg ist auch beleuchtet durch Straßenlaternen und da die Radfahrer weitgehend geradeaus fahren müssen (wenn sie so schnell sind, dass der Fahrtwind eine Rolle spielt), ist das mit dem Schatten ausnutzen etwas übertrieben. Ein Polizeifahrzeug fährt nicht stark beschleunigend über eine Kreuzung wegen der Vorfahrtsregeln. Fraglich bleibt, warum sie Fahrradhelme tragen und nicht gleich Strickmützen. Was machen sie dann nach dem Wechseln mit den Fahrradhelmen? Die Dose am Auspuff und das mögliche Geräusch wird dramatisiert, als ob es sich um eine Bombe handelt. - Insgesamt wirkt die Story ein wenig mit heißer Nadel zusammengestrickt. Adoption, Lesben, Rollstuhl, britische Regierung, also beim Überfliegen des Textes hört sich das alles ganz originell an, aber so recht realistisch finde ich es nicht, auch am Schluss nicht die Polizei, die ihn sitzen lässt, um Aufnahmen zu machen. Vielleicht etwas für "Ich lese gerne alle Krimis"-Freunde. Im Vergleich im Wettbewerb für mich ein durchschnittlicher Text für eingefleischte Krimi-Freunde, nicht subtil genug für die Ernsthaftigkeit der Problematik aufbereitet, um hervorzuragen.
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super
von Sonja59 am 03.12.2011
Zusammenfassend:
Nach der LB von "Jahr der Ratte" habe ich eigentlich nichts anderes erwartet als wieder eine hervorragende Leseprobe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, sie hat mich noch mehr von Deinem Können überzeugt. Der Text hat sich leicht lesen lassen und einen in seinen Bann gezogen. Erkläre nun Du meinem Meister, warum dich die Pause überzogen habe. Denn ich hatte beim Lesen total die Zeit vergessen und somit die Pause überzogen. Aber ich habe dem Meister zu meiner Entschuldigung meinen e-Bookreader in die Hand gedrückt, denn er ist auch eine Leseratte. Fazit, er hat sich aufgeregt, warum er nicht den ganzen Triller sondern nur die wenigen Seiten zu lesen bekommen hat. Also gleich doppeltes Lob. Damit müssten es ja eigentlich 10 Sterne und zwei Flieger sein.
Rebecker war da schon etwas schneller und hat genau auch die kleinen Tippfehler schon aufgeschrieben, die auch ich heute bei der Lektüre, in der Pause auf Arbeit gefunden und schnell auf einen Zettel notiert hatte. Also brauche ich die nun nicht noch einmal hinschreiben. Ja, ich weiß wie schnell das geht, dass man über seine eigenen Fehler hinwegliest, sie aber komischer Weise bei anderen ganz schnell findet.
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Klasse gemacht!
von Alegra am 02.12.2011
Zusammenfassend:
Lieber Ulder! Aus Zeitgründen begnüge ich mich mit der Zusammenfassung. Ich hätte diese LP gar nicht lesen dürfen, denn ich sollte mich wirklich auf die Überarbeitung meiner eigenen Geschichte konzentrieren, aber erstens hatte ich die Nase voll davon, immer die gleiche Szene neu zu lesen (die mir immer noch nicht gefällt - es ist zum Haareraufen) und außerdem hat mich der Klappentext sofort überzeugt. Dieses ist die zweite Geschichte, die ich von dir lese und mir gefällt sie besser als "Jahr der Ratten". Du hast mich von Anfang an mit ins Geschehen gezogen. Alles ist sehr gut und bildreich beschrieben. Die Wortwahl gefällt mir gut, wenn auch noch ein paar Wortwiederholungen und Fehlerchen drin sind, Aber bei welchem Manuskript ist das nicht der Fall? "Zoe" hast du mal so und mal mit Akzent geschrieben. Auf S.35 (download) standen kleine "Sprößlinge" (ich denke, es heißt Schößlinge). Ein Satz auf S.41 hat mich stutzig gemacht: "Beide Händen packten breitarmig auf das Dach des kleinen Autos ..." Ich würde bei "Händen" das en weglassen und das "auf" komplett weg. Wenn du an meinen weiteren Notizen Interesse hast, schreib mir gerne eine PN. Ich finde, diese Geschichte hat genau das, was den Leser bei der Stange hält. Das Mischungsverhältnis stimmt. Es ist wie bei einem Unfall, wo die Leute stehen bleiben und einfach gucken müssen, obwohl es so schrecklich ist. (Ich hoffe, du verstehst, was ich meine). Bis Kapitel 7 fand ich die Geschichte klasse! Weiter bin ich momentan nicht gekommen, aber der Rest ist sicher auch gut gelungen. Die Titelwahl habe ich ab dem dritten Kapitel verstanden. Also müsst ihr mindestens bis dahin lesen, liebe Nachrezensenten. Viel Erfolg! LG Alegra
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Niedliche Täubchen
von Rebecker am 02.12.2011
Handlung:
Der aussagekräftige Klappentext sagt genau das aus, was der Leser zu Beginn des Lesens über den Sachverhalt wissen sollte...Die Privatermittlerin Valerie möchte gemeinsam mit ihrer besten Freundin Anna, zu der sie nur zum Schein eine lesbische Beziehung unterhält, die kleine Zoé adoptieren, die seit dem Tod eines guten Freundes bei ihr lebt und deren Mutter bei ihrer Geburt gestorben ist...Ein Krimi, in dem es um die abscheulichsten aller Verbrechen geht....um Pädophile, die zu ihrer eigenen sexuellen Befriedigung nicht davor zurück schrecken, sich an unschuldigen Kindern zu vergegen...Der Leser wird Zeuge zweier Selbstjustiz übender Männer, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe und denen ich am Liebsten beim Verstopfen des Auspuffes und dem Zerkratzen des Autolackes hilfreich unter die Radlerarme gegriffen hätte....An dieser Stelle sei gesagt, dass Selbstjustiz nicht erlaubt ist und mit hohen Strafen geahndet wird...Valerie und Anna steigen eher zufällig in die Ermittlungen ein und wollen dem Abschaum der Menschheit das Handwerk legen, bevor es zu einem erneuten Treffen mit niedlichen kleinen Täubchen kommt...
Figuren:
Valerie Leving, ehemalige Kripobeamtin, jetzt Privatermittlerin und beinahe Adoptifmutter der zauberhaften kleinen Britin Zoé, die sie in ihr Herz geschlossen hat...Anna-Lena Holland, Valeries im Rollstuhl sitzende, beste Freundin und Mitarbeiterin...Zoé, die Pflegetochter von Valerie...Frau Berger, Mitarbeiterin des Jugendamtes...Net und Gauß, zwei sehr sympatische Selbstjustizler...Sigmar Finkenwerder und Ronald Leuschner, pädophile Sextouristen...u.v.a...Bildlich gut gezeichnete Figuren...
Sprache/Duktus:
Klare, aussagekräftige, gut verständliche Sprache, mit diversen Flüchtigkeitsfehlern, die dem süchtig machendem Lesefluss jedoch keinen Abbruch tun und die in der Aufführung lediglich als Hinweis gemeint sind, nicht als Kritik...Seite 6, bei HUNDERTPRO fehlt das T...Seite 7, bei WICKELTE feht das letzte E..Seite 13, bei der TROTZIGE Blick das T am Anfang...Seite 28, bei die ganzen selbsternannten SCHNÜFFLER ist am Ende ein N zuviel...,...Auf Seite 1 schreibst du "Ausfallschritt mit dem Fahrrad" klingt seltsam...und auf Seite 13 "Anna, hast du den Frühstückstisch aufgeräumt?" ABGERÄUMT würde besser passen....
Struktur:
Im Laufe der LP werden dem Leser mehrere Handlungsstränge dargeboten, die jedoch zu einem späteren Zeitpunkt auf wundersame Weise zusammengeführt werden...Gleich zu Beginn der Geschichte wird Spannung aufgebaut, die aber im Laufe der Zeit immer mehr zunimmt, sodass der Leser gefesselt vor dem Bildschirm klebt und keine Gelegenheit zum Durchatmen erhält...
Zusammenfassend:
Niedliche Täubchen, wie die Pädophilen sie lieben....Gleichermaßen mitreißender, wie auch Ekel eregender Krimi der Extraklasse....Ein leider sehr aktuelles Thema, was mich unendlich traurig stimmt, vor dem wir allerdings die Augen niemals verschließen dürfen....Die Verbrecher müssen gejagt und mit extrem hohen Strafen zur Rechenschaft gezogen und knallhart verurteilt werden, damit die Kinder dieser Welt wieder in Ruhe und Frieden lachen und spielen können!...,...Lieber Udo mit deinem Werk "Jahr der Ratten" hast du mich schon sehr beeindruckt, aber dieses MS steht ihm in Nichts nach...Eine grandiose Leistung, sehr gut recherchiert und verdammt professionell zu Papier gebracht...Natürlich gebe ich in diesem Falle nur zu gerne die Höchstzahl aller glänzenden Sterne und den schnellen Flieger....Viel Erfolg wünscht dir Rebecker
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Sehr spannend
von Eisgräfin am 02.12.2011
Zusammenfassend:
Ich hatte die Leseprobe schon verschlungen, als sie das erste Mal eingestellt war, konnte meinen Kommentar jedoch nicht mehr loswerden, weil sie zu meinem Bedauern plötzlich verschwunden war. Lieber Udo, du erzählst spannend und mitreißend eine Geschichte um ein Thema, bei dem niemand wegschauen darf. Mir sind einige Wortwiederholungen aufgefallen, die aber nicht gestört haben, weil mich die Geschichte sofort gefesselt hat. Hier ist nicht viel Lektoratsarbeit nötig. Natürlich bin ich wahnsinnig gespannt, wie die Story weitergeht. Schon deshalb hoffe ich, bald den ganzen Roman in Buchform oder auf dem Reader zu lesen. Ich wünsche dir viel Erfolg und drücke die Daumen für einen Platz unter den Top 10. – LG Claudia
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Taubenzeit
von scottcr1 am 02.12.2011
Zusammenfassend:
Warum der Titel Taubenzeit heißt, ist mir bis zum Ende meiner persönlichen Leseprobe noch nicht so recht klar, dafür aber die Thematik. Der Autor führt uns mit klaren, kurzen, nicht überspitzten oder unnötigen verschnörkelten Sätzen in die Welt der Kinderpornografie und Selbstjustiz. Er zeigt genaustens auf, dass es mit der Wirklichkeit oft noch grausamer ist, als in unseren kühnsten Vorstellungen. Ein Krimi erster Sahne. Schon mit dem Jahr der Ratten hat der Autor bei mir ein großes Ja bekommen, das mir hiermit meinen Gesamteindruck nur bestärkt. Von Anfang an liest sich die Leseprobe wie ein fertiges Buch, weder Fehler noch totale Fehlsatzstellungen konnte ich entdecken. Auf den ersten Seiten war in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen das gleiche Wort beschrieben, (jetzt wo ich sagen will welches, finde ich es nicht einmal wieder), aber das war das Einzige was mir überhaupt aufgefallen ist. Der gesamten Leseprobe ist nur positives zu entnehmen und ich hoffe, dass das Neoteam auf diesen Autor schnell aufmerksam wird, bevor er weg ist. Ich wünsche dem Ulder viel Glück im Wettbewerb und schicke ihm alle fünf Sterne und den Flieger... LG Marion Brüning scottcr1
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Tauben?
von tom_a am 02.12.2011
Handlung:
Nicht verstanden habe ich, was genau sie mit der Dose (dem "Montageschaum"?) erreichen wollten. Da das ggf. auch anderen Lesern so geht, sollte man es im Text vielleicht irgendwie nebenbei kurz erklären.
Zusammenfassend:
Ich mäkle eigentlich immer gerne an ein paar Details herum, aber hier fällt mir schlicht nichts ein, was ich kritisieren könnte. Also einfach nur 5 Sterne. Und weil ich's partout nicht lassen kann doch noch eine Frage: Warum heisst das Manuskript eigentlich "Taubenzeit"?
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Spannend und mitreißend!
von Jutta Wölk am 02.12.2011
Zusammenfassend:
Diesen Autoren sollten wir im Auge behalten. Im Handumdrehen war ich auf Seite 20. Ich wollte nur mal reisnehen, da ich schon "Jahr der Ratten" sehr gut fand. Der Schreibstil nahm mich sofort gefangen. Meinstens genügen mir die ersten Seiten, um feststellen zu können, um mich ein Text mitreißt. Dies ist hier wieder der Fall. Sollte ich mal einen Reader haben, werde ich beide Texte bis zum Schluss lesen. Oder besser doch nicht, da ich das Ende nicht erfahren werde. Und dann bin ich sauer, weil ich nicht weiß, wie es weitergeht. Ich habe da so eine Ahnung, dass ich noch einiges von diesen Schreiber lesen werde. Auch hier kann ich nur wieder die Höchstwertung vergeben.
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Beklemmend
von Coronval am 02.12.2011
Zusammenfassend:
Von der ersten Zeile an, vermittelt diese LP Stimmungen, beschreibt Situationen und lässt einen restlos im Geschehen eintauchen. Die Wortwahl ist ausgezeichnet, der Text flüssig zu lesen. Man bekommt die Stimmungslage der einzelnen Personen mit, bevor man weiß, was sie dazu bewegt. Das erzeugt Spannung. Auch ich habe bisher nicht mehr als die ersten 2 Kapitel gelesen, aber ich muss gestehen, dass ich bei dem Gefühlskino Angst habe, mich auf eine solche Geschichte einzulassen, weil ich befürchten muss restlos von ihr verschlungen zu werden. Kindesmissbrauch, Pornografie, Selbstjustiz...
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Mein erster Eindruck
von Bolda am 01.12.2011
Zusammenfassend:
Ich habe bisher nur die ersten zwei Kapitel gelesen, aber es reizte mich schlicht, einmal die erste Rezension abzugeben. Das Buch, die Leseprobe, gefällt mir; ein spannender Einstieg, der den Leser aber bereits auf das Thema einstimmt. Sprachlich gibt es kaum etwas auszusetzen, Winzigkeiten, die den Lesefluß in keiner Weise stören; wirklich gut zu lesen. Die Beschreibungen sind gut, treffend, und lassen den Leser 'sehen', die Beklemmung und Nervosität der Protagonistin (Valerie) beim Besuch der Jugendamts-Mitarbeiterin Frau Bergen ist nachzuvollziehen.
Gekonnt geschrieben, alles paßt, nichts hakt, ich werde weiter lesen und vergebe gerne 5 Sterne und die Empfehlung. LG, Bolda
Kommentar von Ulder am 13.01.2012
Hab vielen Dank für deine tolle Rezension und für die Einschätzung, ihn so zu lassen wie er ist. Liebe Grüße, Ulder