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RICHTIG GEIL.
von Andreas Krusch am 30.03.2012
Zusammenfassend:
Deine kleine Geschichte hat mich sofort mitgerissen. Jeder zweite Satz eine dunkle Andeutung, eine Warnung, von Seite zu Seite wird es bedrückender, unheimlicher... und am Ende tat der Gute das Böse. Richtig geil, danke dafür, Erich!
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Gradlinig in die Kurve...
von elenji am 28.01.2012
Zusammenfassend:
Tja, sieht aus, als schere ich mit meiner Rezi ein wenig aus aus der Reihe der Begeisterten - ich schreib sie trotzdem. Ich finde die KG durchaus gut geschrieben, ein ein wenig eigenwilliger, knapper, fast harter Stil, der nicht jedem gefallen muss, aber durchaus etwas hat und insgesamt fehlerfrei und flüssig zu lesen ist. Dem Polt allerdings fehlt meiner Meinung genau das: Das Eigene, Originäre, Überraschende. Mich hat die Geschichte leider überhaupt nicht eingefangen. Ich finde sie weder überraschend, da bereits in den ersten Sätzen alles erzählt wird - und mit jedem neuen Abschnitt wird nur umso klarer, dass es tatsächlich auf das hinausläuft, was zu Beginn angetriggert worden ist. Noch nimmt mich irgendeine der Figuren emotional mit - ein werdender Vater, der sich und seine besoffenen Freunde mit 250 KM/H um einen Baum wickelt! An sich eine tragische Angelegenheit, aber nur, wenn mich eine der Figuren irgendwie fasziniert oder emotional berührt! Die Aussage, dass er aus zerrütteten Familienverhältnissen kommt, reicht da für mich nicht, weil ich ihn nicht als jemanden erlebe, mit dem es sich lohnt, mit zu leiden und mitzufühlen. Ich brauche bei weitem nicht immer einen Sympathieträger als Protagonisten - ich kann auch mit Arschlöchern mitfiebern, aber dazu müssen sie mir so nahe gebracht werden, dass ich mich für sie interessiere. Das hat in diesem Fall für mich leider nicht funktioniert. Insgesamt ist mir diese Geschichte irgendwie zu gradlinig und eindimensional, deswegen jetzt nicht der große Sternenregen, sondern solide drei - aber natürlich trotzdem die besten Glückwünsche. Schließlich stehe ich mit meiner Meinung ja auch ziemlich alleine da! Nichts für ungut, Erich! Liebe Grüße, Iris
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Die Fratze des Mörders
von Erhard Schümmelfeder am 19.01.2012
Zusammenfassend:
Erich Bösch hat uns allen gezeigt, was eine Harke ist. Hart, schockierend und überraschend kommt seine Story "Highway KILLER" rüber. Am besten gefiel mir die Passage, die kurioserweise mich beschreibt: "Das Gesicht des Rezensenten verzerrte sich zu einer hässlichen Fratze. Er hatte in den letzten Minuten getan, was er hatte tun müssen (atemlos lesen). Aber nun war es Zeit, zu verschwinden ..." - Ich bin dann mal weg ...
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Das knallt...
von MWünsche am 12.01.2012
Zusammenfassend:
Hätte er doch nur auf Judith gehört! Aber nee, typisch Kerl!
Harter Stoff, mein lieber Erich - hat was von Sin City - habe irgendwie nur schwarz-weiß gesehen, im Kopf. Was soll ich schreiben: Du kannst das, das mit dem Thrill. Die Story packt und ist viel zu schnell zu lesen. Oder besser: diese Geschichte konnte ich gar nicht langsam lesen. 18 Seiten wie im Jet! Ja, ja, diesen eisigen Schauer hab ich auch gespürt...
Ich mag Deine Schreibsprache!
Großartiges Kopfkino.
Ich wünsche Dir viel Erfolg damit!
Beste Grüße
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Überraschendes Ende ...
von Bloodymary am 09.01.2012
Zusammenfassend:
Lieber Erich, mit deinem überraschenden Ende hast du mich gekriegt :))). Erst dachte ich: "Naja, ganz coole Idee die Situation im 15-min. Takt zu erzählen. Ich habe mich gefragt, wie wohl die Auflösung aussieht ... welche Gründe die dunkle Gestalt auf der Rückbank hat, den Mord auszuüben. Ist es Rache, weil Sam und Oli im Suff jemanden tot gefahren hatten? Jemand, der sowas aus Prinzip nicht gutheißt und dem ein Ende setzen wollte? Ein selbsternannter Weltverbesserer? Tja ... und ich bin voll auf drauf reingefallen, was? ;))) +++ Fehlerchen (nur als Hilfe für dich): S. 11/Mitte: Das altbekannteGefühl (Space fehlt); S. 11/unten: In diesem Moment beugte sich der Dunkelgekleidete nach vor (vorne). Da war noch ein Dritter, den ich gerade nicht finde. Blubb. Naja. +++ Also, was soll ich sagen? Don´t drink´n´drive ;) Und fünf Sterne für dich! :o)
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Schauer auf dem Rücken
von Silber am 08.01.2012
Allgemeines/Grundthese:
Eine ganz andere Geschichte als gedacht und doch so passend zum Thema des Wettbewerbes. Schon oft dachte ich bei Zeitungsartikeln und in meinem früheren Job, dass es Mord ist, was teilweise auf unseren Straßen geschieht, ausgeführt mit einem Werkzeug, das uns allen dient (genau wie Messer, Schere, Seile etc.). Hier ist es in Worte gefasst, was ich immer dachte: es ist Mord.
Aufbereitung des Themas:
Gut dargestellt ist der Ablauf bis hin zum Aufprall, das Blut fließt in Strömen, und ist doch ungewollt.
Struktur:
Zunächst der Aufprall, dann die Vorgeschichte. Gut gefallen hat mir der dunkle Mann auf dem Rücksitz, der bis zum Ende der "dunkle Mann" blieb.
Zusammenfassend:
Diese Geschichte sticht aus den anderen Beiträgen hervor, weil sie so anders ist und die Tat "Mord" neu interpretiert wurde. Gelungen bis zum Ende, das ich nicht vorwegnehmen will. Viel Glück für den Wettbewerb
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Mord war es nicht...
von AnkeD am 07.01.2012
Zusammenfassend:
... auch kein Totschlag, höchstens fahrlässige Tötung. Es kommt jedoch auf's Gleiche raus. Irgendjemand schrieb bereits, dass dieser Beitrag ein echter Klassiker wäre für: Dont`t drink and drive! Richtig. Die Sprache hat mir gefallen. Der Text lässt sich schnell und flüssig lesen. Spannend ist er allemal. Einziger Kritikpunkt, er geht ein klein wenig am Thema Krimi vorbei. Dafür ziehe ich mal einen Stern ab. Ansonsten wurde ich gut unterhalten. Ich wünsche Dir viel Glück im Wettbewerb. LG Anke
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Rasant
von Murkele am 07.01.2012
Zusammenfassend:
Bereits nach den ersten Sätzen wusste ich, dass dies eine Geschichte nach meinem Geschmack wird - und du hast mich nicht enttäuscht.
Kopfkino vom Feinsten, Raum für eigene Gedanken und Vorstellungen, Locken auf falsche Fährten und ein Schluss, der viel offen lässt. Und ich kann jetzt zusehen, wie ich das alles wieder aus dem Kopf bekomme. Aber jetzt noch nicht ... ;)
Fünf Sterne und viel Glück für den Wettbewerb! :)
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Ein Erich, wie er im Buche steht
von Ansgar am 07.01.2012
Zusammenfassend:
...und trotzdem fuehle ich mich aehnlich wie nach einem Coitus Interruptus....unbefriedigt halt. Eines ist klar, und das hatte mir bei 'Smaragdgruen' schon so gefallen: Du schreibst authentisch und lebendig, verwendest die passende Sprache, so dass sich der Leser mitten im Geschehen befindet. Die Atmosphaere stimmt. Die vollkommen ueberraschende Aufloesung hingegen habe ich innerlich nur mit einem "Och ne" kommentiert. Ein harter Junge bleibt zurueck mit Schuldgefuehlen. Das war's. Lektuere, die Fahrteufeln, Alkoholikern und Rasern auferlegt werden sollte. Als Krimi-Fan...? Viel Glueck, Erich, auch fuers gerade begonnene Jahr!
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Der Tod fährt mit!
von Rebecker am 06.01.2012
Zusammenfassend:
Da platzt mir aber gleich der Kragen, wenn ich lese: "Warum hat mir das Leben niemals eine faire Chance gegeben?" ...Im Höllentempo besoffen über den Highway donnern und sich dann wundern, dass es beim ...zigten Mal schief geht? Wow, welche Überraschung! Damit konnte nun aber wirklich Niemand rechnen....Na ja, also mit dem "Mörder" habe ich absolut kein Mitleid und auch ebenso wenig Verständnis...nun aber zum Positiven...Bei dieser Geschichte handelt es sich nicht um einen typischen Krimi, aber düster und gruselig ist sie allemal, denn der Tod fährt mit...Ein Beitrag, der gleich zu Beginn Vollgas gibt und den Puls des Lesers innerhalb weniger Sekunden von Null auf zweihundert beschleunigt...rasant geschildert, mit einem bitteren, alkoholisierten, faden Nachgeschmack....Im Übrigen hatte ich unterwegs das Bedürfnis aus dem fahrenden Wagen springen zu wollen...Lieber Erich, auch dir wünsche ich viel Glück für den Wettbewerb...zurück bleibt eine rasende Rebecker
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Fahrt in den Tod
von Anne Lay am 05.01.2012
Zusammenfassend:
Er, der Mörder hört Stimmen... Kein Mord im strafrechtlichen Sinn, wohl aber im moralischen. Das Schicksal hatte ihm keine Chance gegeben? Mmh, ich weiß nicht. Es ist düster und rasant geschrieben. Falsche Fährten kommen ins Spiel, insofern ist es wohl doch ein Krimi (?). Ein "war" ist zu überzählig, ansonsten eine fesselnde, spannende Geschichte, die ich an einigen Stellen mit meiner Phantasie vervollständigen muss. Aber das mag ich durchaus, zumal die Bilder so eindrucksvoll geschrieben sind. Viel Glück im WB!
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Der doppelte Mord
von Heike Wolter am 05.01.2012
Zusammenfassend:
Diese Geschichte könnte für die Kampagne "Don't drink an drive" verfilmt werden. Wirklich einprägsam und gut dargestellt, wie Samuel und sein Freund Oliver durch den vielen Alkohol jeden Bezug zur Geschwindigkeit verlieren, bis es schließlich zu spät ist. Die Kurzgeschichte besticht vor allem durch die Bildhaftigkeit, die beim Leser die Szenen vor dem inneren Auge ablaufen lassen ... das mag ich. Es ist gekonnt und spannend geschrieben, die Figuren gut dargestellt und glaubhaft. Auch ich habe eigentlich etwas anderes erwartet und wurde in mehr als einer Hinsicht überrascht ... aber gerade das ist ja eigentlich das Schöne an einer Geschichte. Einmal ist mir eine Dopplung aufgefallen (Baumwipfel ... Wipfel ... in einem Satz. Baumkronen wäre vielleicht beim ersten Wort eine Alternative) und ein paar Leerzeichen fehlen, aber ansonsten wirklich gut geschrieben. Hat mir spannende Minuten des Lesens verschafft und den vollen Sternensegen verdient. Viel Glück im Wettbewerb! Lieber Gruß, Heike W.
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Ein Blender
von vitello am 05.01.2012
Zusammenfassend:
Zweifellos eine rasante Geschichte. M.E. zwar am Krimithema weit vorbei - und das war die eigentlich große Überraschung, nach den Dingen, die im Klappentext angekündigt werden. Der Schreibstil und der ganze Aufbau haben mir jedenfalls gefallen, auch, wie gekonnt du das Fast&Furios-Feeling eingebaut hast. Irritiert hat mich, mit welcher Gewalt du deine Leser auf eine falsche Fährte lenken wolltest - und die geröteten Augen, die im dunklen Wageninneren im Rückspiegel geblitzt habe. Aber vielleicht war es ja doch eine Radarbox? Der "Dritte Mann" wäre zwar die mysteriöse Figur, die ein Thriller braucht, aber in dem Moment, wo sich Ollie umdreht und nach den Bieren sucht, war klar, dass dort nichts sein kann, was nicht hingehört.
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Unglaublich
von bongi am 05.01.2012
Zusammenfassend:
Rasante Geschichte, die einen nicht zu Atem kommen läßt. Ausserdem einmal ein ganz anderes Thema, nicht die üblichen Krimis. Gut durchdacht und oft so wahr. Nimmt man sich endlich vor, ein besserer Mensch zu werden, passiert dann zu guter Letzt doch noch etwas Schreckliches. Für mich ein super Beitrag zum Wettbewerb, der mir, wenn ich Pech habe, einen Albtraum bescheren wird. Lieber Erich, großes Kompliment.
Schade, ich hätte gerne weiter gelesen.
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Ein Mord der eigentlich ein Unfall war?
von Sonja59 am 05.01.2012
Zusammenfassend:
Mich hat vor allem der Klappentext gereizt diese Kurzgeschichte zu lesen.
Ein gut in Szene gesetzter Anfang, der mehr verspricht. Nur leider, so tragisch der weitere Verlauf auch ist, verfehlt die Handlung das Versprechen des Klappentextes. Dass der betrunken gefahrene Samuel sich selbst, durch sein unvernünftiges, unverantwortliches Verhalten, wie ein Mörder fühlt, kann man nachvollziehen. Nur kommt das nicht klar zum Ausdruck und wird noch zusätzlich durch die Kapitelüberschriften verschleiert. Die Idee den Tod mitfahren zu lassen, fand ich gut.
Einige kleine Schusselfehler sind mir aufgefallen. So zum Beispiel auf Seite 8, vorletzter Absatz, erster Satz. Dort heißt es: Von Anfang an war Samuel war einer der wenigen...
Und auch noch auf einer anderen Seite gab es solch eine Wiederholung. Sowie ein vergessenes Leerzeichen. Alles wie gesagt Schusselfehler, die passieren und behoben werden können, weshalb ich sie in meiner Bewertung nicht beachten werde. Wie auch, wo ich doch viel mehr Fehler mache. ;-)
Als Literatur-Quicke gefällt mir die Geschichte sehr gut. Deshalb voller Sternenhimmel. Viel Erfolg beim Wettbewerb. LG Bärbel
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Rasant, trotzt kleinerer Ungereimheiten.
von Jutta Wölk am 05.01.2012
Zusammenfassend:
Als ich den Titel las, dachte ich zuerst an einen Film: Hitcher Der Highwaykiller. Dann kam ea aber doch anders, als ich dachte. Die Idee zieht sich ransant durch den Plot und lässt sich auch ganz gut lesen, und ist sehr bildhaft geschrieben. Aber! Ein paar Ungereimheiten gafallen mir nicht: Eine Mondsichel kann die Umgebung nicht ausleuchten, ein Vollmond schon. Auch kann sich glühendes Glas nicht in etwas hineinbohren, denn in diesem Zustand ist es etnweder geschmolzen oder beim Abkühlen sehr biegsam. Und warum kann Samuel ein Flüstern verstehen, wenn er brüllen muss, um sich zu verständigen, weil er Motor ohrenbetäubend aufheult und die Musik aus den Boxen in voller Lautstärke dröhnt. Was mich aber am meisten stört, sind die Überschriften und der Titel, was m.M.n. überhaupt nicht passt. Wenn du den Leser durch solche Überschriften locken willst, muss auch das Genannte dahinter stecken. Du schreibst z.B.: "45 Min. vor dem Mord", "30 Min. vor dem Mord", "der Mord". Samuel ist nicht absichtlich vor den Baum gefahren, um seinen Freund und den Betrunkenen auf der Rückbank zu töten. Mord hat immer mit Vorsatzt zu tun. Hättest du "Unfall" geschrieben, ja, dann hättest du mich begeistern können. Aber schon im Prolog schreibst du, wie der "Mörder" der Flammenhölle entkommt. Damit fürhst du den Leser absichtlich in die Irre, genau wie mit den Kapitelüberschriften. Daher war ich vom Ende ziemlich enttäuscht, sorry. Für die Ausführung hätte ich gerne mehr Sterne vergeben, muss aber zwei wegen meiner Kritik abziehen. Daher leider nur 3.
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Boah, ich hab'ne Gänsehaut
von Bolda am 05.01.2012
Zusammenfassend:
Und das bedeutet dann wohl, der Text wirkt. Ist wirklich gut geschrieben, genau richtig. Auch die kurzen Dialoge, umgangssprachlich, immer ein bißchen wie Sprüche klopfen, sehr passend zum Thema. Und rasant, mit hohem Tempo, im wahrsten Sinne des Wortes, bis... Dieser Cliffhanger, gemein. Zum Inhalt schreibe ich besser nichts, verrate sonst nur alles, das Wörtchen 'Mord', bzw. 'Mörder' durchaus passend, wem wäre das noch nicht durch den Kopf gegangen.
Sprachlich gibt es wenig auszusetzen, zwei, drei winzige Fehler, läßlich, dafür Punkte abziehen, nee. Aber ein Lob für die vielen Assoziationen und gedanklichen Verbindungen, die Du geweckt/geschaffen hast. Auch wenn kein klassischer Krimi, ich drück' Dir die Daumen für den Wettbewerb. Bolda
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Wie wird man zum Mörder?
von Alegra am 05.01.2012
Zusammenfassend:
Ich bleibe etwas ratlos zurück. Durch meine Fragen würde ich vielleicht zu viel verraten. Bei dem Titel habe ich sofort "Hitcher - Der Highwaykiller" assoziiert und dann doch etwas anderes serviert bekommen. Ehrlich gesagt, bin ich nicht wirklich durchgestiegen, obwohl es natürlich extrem spannend war. Ich habe mir Sicherheit keinen Alkohol getrunken, wie deine Protas, was diese aber auch besser hätten bleiben lassen sollen. Eine ganze Flasche Whiskey und der Kerl ist noch fahrtüchtig? Wow! Warum war sich Samuel sicher, dass ihm auf dieser Straße kein anderes Auto begegnen würde? Irgendein Depp fährt doch immer auf verlassenen Nebenstraßen herum ; ) Das "Warum" bleibt mir zu offen. War es Zufall? Und wer war denn nun eigentlich der zweite Mann? Ich wünsche dir mit diesem rasanten Beitrag viel Glück für den Wettbewerb! LG Alegra
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HighwayKiller
von LyFa am 05.01.2012
Zusammenfassend:
Hart. Schockierend. Überraschend....stimmt. Du entfesselst ein wahres Kopfkino und bringst den Leser dazu noch auf eine falsche Fährte...( Mann auf der der Rückbank).....Mord in dem Sinne ( also strafrechtlich) wohl eher doch nicht. Aber seine Gefühle sagen ihm etwas anderes. Der Schluß ist richtig unheimlich...Rache/ Vergebung ...Ich wüsste gern , wie die letzten 3 Jahre für ihn verlaufen sind...Ich wünsche Dir viel Erfolg im Wettbewerb
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Der Killer auf dem Highway!
von Leeby81 am 05.01.2012
Zusammenfassend:
Ohne Zweifel ist deine Sprache sehr bildhaft! (Kopfkino) Du schaffst es mit lebhaften Beschreibungen eine knisternde Atmosphäre zu erzeugen. Die Konstruktion deiner Geschichte fand ich allerdings etwas zu einfach gestrickt. Der Aha-Effekt ist zwar gegeben, man kann ihn allerdings zu schnell erahnen. (Zumindest war es bei mir so) Auch Dialoge wirken an manchen Stellen doch zu plump. Bsp. "Scheiße, mann!" lachte Oliver schallend, "Du bist zu krass!"
Auch konnte ich nicht ganz nachvollziehen,weswegen sie einen trinken, nachdem sie knapp dem Tod von der Klinge gesprungen sind. Ok man steht unter Schock, aber wenn man kurz voher einem Autounfall entronnen ist, begießt man sich doch nicht und riskiert einen weiteren Unfall. Zudem wie kann man wissen, dass Samuel der beste Autofahrer der Stadt ist. So etwas kann man nicht ermitteln.
Für gelungen halte ich allerdings, dass du mit dem "Killer" beginnst und dann wieder in die Vergangenheit zurückschaltest. Das WAS ist hier nicht entscheidend, sondern eher das WIE. Ich schwanke zwischen drei und vier Sternen, da es mich inhaltlich nicht überzeugen konnte. Aufgrund deines anschaulichen Sprachstils runde ich auf vier Sterne auf.
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Höchstgeschwindigkeit
von YuutoNakamura am 05.01.2012
Allgemeines/Grundthese:
Noch ein Nebenaspekt: Der Nissan GT-R fährt sogar über 300 km/h; welches Modell hatten sie in der Geschichte? (Ich frage das nur, weil ich erst überrascht war, dass es überhaupt einen Nissan gibt, der so schnell ist, dachte erst mehr an Familienkutsche). Ggf. könnte man den Nissan gleich als "Sportwagen" benennen.
Aufbereitung des Themas:
Die Härte des Lebens, das Schnelle der Landstraße, ja und eine kriminelle Handlung, über die man sich fragen kann, wie kriminell ist sie (im Sinne der Höhe des Strafmaßes und der persönlichen Konsequenzen.)
Struktur:
Vorweg eine Art Prolog und dann geht es im Viertelstundentakt weiter, mit einem weiter gefassten Schluss.
Sprache/Duktus:
Wirklich gelungen! Schnelle Passagen wechseln sich mit nachdenklichen gut ab. / nebenbei: irgendwo steht 2x "kam" (eins muss weg davon)
Zusammenfassend:
Eine nachdenkliche Geschichte. Alles andere habe ich schon unter den anderen Punkten erwähnt. Vielleicht nicht ganz so urban, aber dafür wird ein nachdenklicher Aspekt der Geschwindigkeit beschrieben, was für mich überwiegt. Die erzeugte Stimmung ist auf jeden Fall sehr gut. Ein echter Literatur-Quickie.
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Driven by Wahnsinn - Achtung: Rezi-Spoiler
von MissGlueck am 05.01.2012
Zusammenfassend:
Mit dem Satz zu Anfang "Er hatte in den letzten Minuten getan, was er hatte tun müssen" hast Du mich auf eine völlig falsche Fährte gelockt. Das lasse ich aus dramaturgischen Gründen gelten, bzw. es ist mordsfrech im positiven Sinne. In der Rückschau aber denke ich: Hmmm ... Davon ab gefällt mir, dass Du diesen Wahnsinn 'Mord' nennst und damit das aussprichst, was es ist. Auch wenn es als Unfall in eine Statistik eingehen wird. Klasse Zug/Idee natürlich auch der Dunkle auf der Rückbank, die Spannung, als Oliver nach dem Whiskey sucht und ... wuah - gut gegangen oder nicht? - vom dritten Fahrgast nichts mitbekommt. Fazit: Sehr spannend. Rasant allein aufgrund der Autofahrt mit gewünschten 250 Sachen. Sehr ungewöhnlicher Plot im Sinne eines Krimis. Sehr gelungen geschaffene Atmosphäre. Ich wünsche Dir jede Menge Glück und Erfolg im Wettbewerb :-)
Kommentar von Erich Bösch am 30.03.2012
wow, vielen Dank! seit langem wieder eine rezi und dann noch so eine tolle! lg, Erich