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Mondwandler
von Stefanie Maucher am 04.05.2012
Handlung:
Statt einer stereotypen Werwolfstory fand ich hier ein wirklich spannendes, lesenswertes Manuskript, das mich sehr positiv überrascht hat. Ich finde es ist Dir gut gelungen, die "Entstehungsgeschichte des Werwolfs" origineller zu gestalten, als die übliche nächtliche Landstrasse, auf der man gebissen wird ;o)
Auch wie die Handlung zu Vanessa und ihrem Klarkommen nach Daniels Verschwinden schwenkte überraschte mich und fand ich super. Den Auftakt dazu bereitet hast du ja schon, indem du Daniel in der Eingangssequenz sehnsüchtig an "sie", von der er sich fernhalten muss, obwohl er sie liebt bereitet.
Figuren:
Daniel, liebender Familienvater und Werwolf
Vanessa, seine Frau, die Daniels Abschiedsbrief für Fiktion hält und einen Bestseller draus macht.
Tim, sein Sohn
Johannes, (Onkel Hannes) Bruder von Vanessa (auch Schriftsteller)
Sprache/Duktus:
Nix zu meckern. Sprachlich ausgereift, flüssig und angenehm zu lesen, nichts wo ich nennenswert drüberstolperte. Auf Facebook würd ich jetzt den "Gefällt mir Button" drücken.
Struktur:
Prolog, anschliessende Kapitel, alles sauber und ordentlich gegliedert. Nix zu meckern.
Zusammenfassend:
Liebe Claudia, ich hab mich ne Weile um die Geschichte gedrückt, weil ich dachte, Werwölfe könnten mich nicht mehr so vom Hocker reissen. Da wir uns in den letzten Tagen aber so nett unterhalten haben wurde ich doch neugierig, was du so schreibst und bin nun richtig froh, endlich nen Blick in deine Bestie geworfen zu haben. Das Lesen hat mir großes Vergnügen bereitet und darum gibts von mir auch alle Fünfe und eine Empfehlung.
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Grausam und doch fesselnd...
von melania am 01.05.2012
Handlung:
Johannes findet in Bianca seine Liebe, doch hat es ein fremder Mann/Werwolf ebenfalls auf sie abgesehen. Als Johannes Bianca unbewusst vor dem Werwolf rettet, beschwört er damit dessen Zorn herauf. Nun ist nicht nur Bianca in Gefahr, sondern auch Johannes' Schwester Vanessa. Das Schreckliche: Bald ist nicht nur der fremde Mann eine Bedrohung für Bianca...
Figuren:
Johannes, der "erfolglose" Buchautor (eigentlich ist er ja erfolgreich, er sagt es seiner Schwester aber nicht).
Bianca, die in einem Buchladen arbeitet, wo Johannes und sie sich zum ersten Mal treffen.
Vanessa, Johannes' Schwester, und ihr Sohn Tim. Ihr Mann Daniel stirbt am Anfang des Buches nach einer gefährlichen, nächtlichen Begegnung.
Der fremde Mann, der sich bald als Werwolf herausstellt und es gar nicht verträgt, dass Johannes unbewusst dafür gesorgt hat, dass er sein Opfer Bianca nicht in die Hände bekam.
Sprache/Duktus:
Der Schreibstil hat mich gefesselt, besonders die Szenenwechsel zwischen den Figuren fand ich sehr gelungen. Das hat Spannung erzeugt!
Struktur:
Das Werk ist in vierzehn Kapitel unterteilt, in denen sich die Sicht, aus der erzählt wird, immer zwischen den verschiedenen Figuren abwechselt. Wie schon gesagt, ist das echt super!
Zusammenfassend:
Ich habe dieses Werk auf mein Ebook geladen und wollte es gestern eigentlich nur kurz anlesen. Allerdings wurde aus dem "nur kurz anlesen" nichts, denn sobald ich angefangen habe, konnte ich nicht mehr aufhören. Zwar hab ich die Geschichte einmal kurz weggelegt, fünf Minuten später aber doch weitergelesen, weil sie mich nicht mehr losgelassen hat. Ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht!
"Die Bestie" ist spannend, romantisch und an manchen Stellen doch sehr grausam. Dieses Werk hat mich gefesselt, weshalb ich gerne fünf Sterne und einen Flieger gebe! LG melania :)
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Noch recht viel zu tun ...
von Bloodymary am 14.01.2012
Zusammenfassend:
Der Prolog ist die Eintrittskarte zu einer Geschichte. Oft entscheidet der Leser auf den ersten paar Zeilen, ob er weiterlesen möchte, oder das Buch (in der Buchhandlung) ins Regal zurückstellt. Das habe ich selbst am eigenen Leib erfahren müssen ;)) weshalb ich damals den Prolog über den Haufen warf und neu aufbereitet hatte. Hier habe ich aber trotzdem weitergelesen, obwohl bereits im Prolog - sorry - einiges im Argen liegt. Oft ist es ja so, dass der Prolog - im Bestreben etwas ganz besonderes zu machen - ein Schuss in den Ofen ist und die eigentliche Geschichte dann echt gut wird. Doch auch als ich weitergelesen habe, musste ich feststellen, dass leider noch recht viel zu tun ist und das Werk noch nicht so weit ist, auf den Lektoratstisch zu kommen. Besser ist es denke ich, wenn man nochmal gründlich überarbeitet und dem Lektorat dann ein Werk präsentiert, dass auch eine Chance hätte. +++ Zu meinen Kritikpunkten: S.4: "Die Nacht war stets seine bevorzugte Tageszeit gewesen" <-- wieso gewesen? Ist sie es jetzt nicht mehr. Die Vorvergangenheit beschreibt ja ein vorangegangenes Ereignis, das abgeschlossen ist. Wenn also die Nacht stets seine bevorzugte Tageszeit gewesen ist, so müsste er sie jetzt nicht mehr gut finden und den Tag bevorzugen. +++ Gleiche Seite: "Es hatte zu schneien begonnen" <--- falsch! "Es scheite" reicht aus, da es ja noch immer schneit. +++ S.6: "Viel konnte er nicht erkennen, denn (denn=unnötiges Füllwort. Kann weg. Der Sinn des Satzes verändert sich nicht, wenn man ihn beendet und einen neuen beginnt.) es war bereits dunkel, die Hoflaterne ein gutes Stück entfernt und der Mond noch nicht aufgegangen (erinnert zu sehr an das Kinderlied - unschön) aber die Innenbeleuchtung war eingeschaltet und beleuchtete ab und an (Füllwort) das Gesicht der Frau." Abgesehen davon, dass der Satz viiiel zu lang ist, erschließt sich mir nicht ganz der Inhalt. Wenn die Frau auf der Motorhaube liegt, wie kann denn dann das Gesicht ab und an beleuchtet werden? Windet sie sich? Falls ja, steht das aber nicht da. Ich würde den Satz so umstellen: "Viel konnte er nicht erkennen. Es war bereits dunkel - eine mondlose Nacht - und das spährliche Licht der Hoflaterne reichte nicht aus. Durch die eingeschaltete Innenbeleuchtung des Wagens, wurde das Gesicht der Frau jedoch jedes Mal beleuchtet, wenn sie sich auf der Haube wand." (So oder so ähnlich wäre mein spontaner Vorschlag - auch noch nicht perfekt, das bekommst du bei einer ÜA sicher besser hin ;)) +++ Die anschließende äußere Beschreibung der Frau, die gerade Oralsex bekommt, ist irgendwie ... möp. Wirkt ein wenig, als hättest du darauf eigentlich keine Lust gehabt, aber wolltest ihr Aussehen noch irgendwie reinnehmen. Verstehst du, wie ich das meine? Ich würde solche Dinge lieber in einer Stelle verweben, wo es passt. So wirkt es mMn gewollt. +++ Die anschließende Sex-Szene hat dann fast einen ungewollt komischen Effekt :o) +++ Ist man sich in so einer Situation selber bewusst, dass die Rolle des Voyeurs einen fasziniert? Der Satz wirkte in dem Moment merkwürdig auf mich. +++ "Über dem Fabrikgebäude schob sich orangerot und voll tauchte er das Gelände langsam in sein Licht." <-- gerade eben war der Mond noch nicht aufgegangen, jetzt steht er plötztlich schon recht hoch. Geht das so schnell? Ich mag mich irren, aber ich glaube, den Mond sieht man schon vorher (gerde wenn es Vollmond ist). Ich bis jetzt von einer Neumondnacht ausgegangen ... aber ich kann mich auch irren :o) +++ "Gemeinsam mit dem Mondlicht erreichte er den Wagen" ?????????? Wie soll das denn gehen? Hä? +++ An dieser Stelle höre ich mal auf, da ich denke, dass das Prinzip klar sein sollte. Das mag dir jetzt sehr spitzfindig erscheinen, doch es gibt bisher wirklich kaum ein Satz, in dem nicht irgendwo der Wurm drin steckt. Ich denke, ich kann mir vorstellen, was deine Absicht ist. Ein schöner, poetischer (vielleicht romantischer?) Text, der beim Leser schöne Bilder im Kopfkino erzeugt. Glaub mir, in diese Falle bin ich mit meinen älteren Texten auch wirklich sehr, sehr gerne getappt. Leider erzeugt man mit diesen schiefen Bildern genau das Gegenteil, weil der Leser die ganze Zeit damit beschäftigt ist, zu versuchen, sich vorzustellen, wie das jetzt gehen soll und dabei immer aus der Geschichte geworfen wird. Und manchmal möchte man auch einfach wissen, wie es weitergeht, etwas, das die Geschichte vorantreibt, statt von poetischen Bildern erschlagen zu werden. +++ Wie gesagt denke ich, dass du deinen Text ersteinmal gründlich überarbeiten, straffen und kürzen solltest, bevor du ihn ein Lektorat zeigst. In der Form - und ich denke, ich kann das inzwischen beurteilen - hätte er nämlich absolut keine Chacen. Wirklich nicht. Liebe Murkele, ich habe mir gerade recht viel Zeit genommen und ich hoffe, dass du die Kritik nicht als böswillige Abwertung verstehst. Das ist nämlich überhaupt nicht meine Absicht. ich denke, dass dir viel mehr damit geholfen ist, wenn dir jemand die Schwächen in deinem Text aufzeigt. Bei mir war es bisher jedenfalls immer so und ich konnte mich nach und nach (hoffentlich) etwas verbessern. :o) LG, Mary
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Bleib nachts besser daheim
von Reeker89 am 14.01.2012
Sprache/Duktus:
Hier fiel mir nix auf was man nicht mit einem guten Korrekturprogramm und durch ein Korrektorat beheben könnte. Die Bilder sind absolut stimmig und reissen mit.
Zusammenfassend:
Na klar kann dieses Thema weiter reizen und spannend unterhalten, auch wenn völlg ausgelutscht in anderen Büchern aufbereitet. Hier packt mich Spannung, ein super Plot und saubere Sprache, keine Frage! Deshalb von mir an dieser Stelle die volle Fünfe und eine Empfehlung!
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Bestie im Aufwind
von Dirk Radtke am 14.01.2012
Zusammenfassend:
Für eine Kurzgeschichte zu lang, einen Roman zu kurz, dennoch in den Überlegungen gut ausgearbeitet. Die stellenweise blumige Sprache mag nicht jedermanns Sache sein, unterstützt aber meiner Meinung nach den Charakter der mit erotischen und phantasievollen Elementen gespickten Geschichte.
Vier Sterne - und den fünften für das in dem Text schlummernde Potential, welches die Autorin bestimmt noch herauszukitzeln schafft!
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Johannes
von /user/ am 14.01.2012
Zusammenfassend:
Werwölfe mit Potential. Sehr anschaulich wird geschildert, wie ein Mensch zu einen Werwolf wird, wie er darum kämpft, seine Menschlichkeit zu behalten, den erwachenden Instinkten zu widerstehen. Die Geschichte ist spannend, teilweise etwas verwirrend, aber sie fesselt den Leser. Mit ein wenig Überarbeitung wird es dir sicherlich gelingen, die Gefühle der Menschen, die selber nicht verwandelt wurden, noch intensiver darzustellen.
Vanessa und Bianca wirken zeitweise zu "abgeklärt". Ihre Gefühle und Überlegungen zu schildern würde dazu führen, dass die Geschichte auch länger wird.
Ansonsten ist alles vorhanden. Solltest du ein Lektorat bekommen, wird man dir sicherlich helfen können. Ich wünsche dir viel Glück für den Wettbewerb und würde deine Geschichte gerne als fertiges Werk lesen.
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Die Bestie
von Mark Brahan am 14.01.2012
Zusammenfassend:
Mir gefällt die Geschichte,da sie anders angelegt wurde als man es erwartrt hätte.Ich lese aus der Geschichte einen Zwiespalt und Überlegungen heraus - zwischen Werwolf/Mensch oder umgekehrt.Möchte gerne mehr von der Autorin lesen,nicht nur hier bei neobooks.
Liebe Grüsse,Mark Brahen.
P.S. Hoffe das du es noch in die Top Ten schaffst.
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Ärgerlich
von Florian Tietgen am 13.01.2012
Zusammenfassend:
Schon in den ersten drei Sätzen des Prologs wechselt mit jedem Punkt auch die Erzählperspektive. Vom Vollmond zu den Wellen, die (wie auch immer sie dies tun) aktiv mit dem bleichen Licht spielen und zwei Menschen mit ihrem Rauschen (völlig unnötige Substantivierung eines Verbs) umfangen (Wellen, die weder Arme, noch sonst irgendetwas haben, das wen oder was fangen geschweige denn umschließen könnte "umfangen" mit "ihrem Rauschen"? Hat sich das bitte einer mal bildlich vorgestellt?) zu ebendiesem Menschen, von denen die Frau gleichzeitig ihren Kopf an die Schulter des Mannes legt und doch hinauf zu den Sternen sieht (ach nein, der Blick hat sich ja selbstständig gemacht und dabei in der Weite des Sternenhimmels verloren, ich hoffe, er wird wiedergefunden). Der Mann betrachtet das Meer und schließt die Augen (weil er dann besser betrachten kann?), lauscht den Wellen, die plötzlich nicht mehr rauschen, sondern singen, was vielleicht besser gewesen wäre, um jemanden zu umfangen, hat ja bei den Sirenen auch schon funktioniert. Am Ende sind beide Jesus, denn sie sind von der Ewigkeit des Meeres umgeben, schaffen es aber dennoch in Sand zu sinken, der doch Wasser sein müsste, es sei denn, sie sind eben doch nicht von Meer umgeben ... *** Ganz ehrlich Leute (und extra nicht Murkele allein), wenn so viel ausgemachter Unsinn in den Tops steht, ohne dass irgendwer mal über derart unausgegorene Sprache stolpert, dann bleibt mir leider nichts anders übrig, als mich ganz destruktiv unbeliebt zu machen. Wenn schon nur im Prolog solch ein ausgemachter sprachlicher Blödsinn steht, was erwartet mich dann beim Rest des Buches? Und nein, das hat nichts mit Metaphern und Bildern zu tun, denn selbst die müssen stimmig sein. In einer Word-Datei, in der ich nicht jedes einzelne Wort abtippen muss, um etwas als Beispiel darzulegen, bin ich gern bereit, der Autorin ein paar konstruktive Anmerkungen und Beispiele für die Sprachbilder zu bieten. Es geht auch nicht darum, hier irgendwas blind zu verreißen, noch Murkele zu kränken oder zu schaden. Schlechte Texte passieren jedem. Hochgradig unfair finde ich aber Lobeshymnen für einen solchen Text, die weder den Text noch dessen Autorin weiterbringen, sondern nur dem Ego schmeicheln. Es tut mir leid, Murkele, dass es deinen Text trifft, denn ähnliches hätte ich zu manchem Text hier schreiben können. Liebe Grüße, Florian
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Geruhsamer Bestientext mit Effekte
von YuutoNakamura am 13.01.2012
Sprache/Duktus:
Das Buch macht streckenweise noch den Eindruck einer nicht weiter sprachlich überarbeiteten Arbeitsskizze. / So werden auch öfter Hauptsätze einfach durch Kommas abgetrennt. Erst rauscht das Meer. Dann ist es wie Gesang (??? Rauschen und Gesang sind genau das Gegenteil voneinander) / "umfangen" ist (laut Duden) ein hartes, materielles Wort, insofern umfängt das Rauschen niemanden (auch nicht "fig") / er dreht sich nach ihr um, obwohl sie neben ihm (und nicht hinter ihr!) steht / seufzend kann man keinen Kaffee trinken (weil man Kaffee im Mund hat), (nur beispielhaft) usw.
Struktur:
Das Buch macht gerade am Anfang große Sprünge mit dem Prolog, 4.10., dann gleich 30.10. / Da auf S. 140 der Epilog beginnt, gehe ich davon aus, dass hier das gesamte Manuskript einsteht.
Zusammenfassend:
Eine eher kurze Story mit Werwölfen, Mond, Gewalt, Sex. Eine eigenwillige Mischung, deren Potential ich durchschnittlich sehe, zumal noch eine Überarbeitung sinnvoll wäre. Zum Zeitpunkt der Rezension sehe ich den Text (noch) nicht unter den ersten ca. 20 Plätzen. Erotik - zu kurz umschrieben, teilweise relativ platte Gewaltdarstellungen, dann aber wieder relativ lyrisch mit Mond, Wasser, Sterme. Für Horror/Thriller ist die Sprache mir generell zu ruhig. Der Werwolf als Fantasy (ich erinnere mich an den American Werewolf von vor 30 Jahren), aber für Fantasy/Erotik auch recht einfach gehalten. / Die Sterne möchte ich im Vergleich zu anderen Romanen (denen ich auch öfter 3* gebe), ebenfalls bei 3* belassen; für eine Empfehlung würde ich an vielen Stellen inhaltlich/sprachlich ausführlichere Beschreibungen, Erzählteile erwarten. 20 Seiten mehr (Figuren/Handlung/Genre-typische Erzählteile) könnten dem Buch daher nicht schaden, sondern eher nutzen.
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Werwölfe?
von Scott am 12.01.2012
Zusammenfassend:
Ich war zunächst sehr skeptisch. Werwölfe? Nicht unbedingt ein neues Thema.
Dann fing ich an zu lesen und war sehr schnell mitten im Geschehen. Durch die rasanten Perspektiv-Wechsel "erlebte" ich die Geschichte. Die Aufbereitung dieses Themas IST neu.
Spannend, rasant, immer wieder überraschend und mitreißend.
Eine Sache muss ich dennoch bemängeln:
Die Geschichte ist zu kurz!
Viel Erfolg beim Wettbewerb!
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Beobachte nie Liebespaare...
von DominiqueB am 12.01.2012
Zusammenfassend:
Sprachlich fesselnde Geschichte./ Gut gezeichnete Protagonisten. /Man wird schnell durch die Geschichte geführt./ Sprachlich gut bis sehr gut./ Spannung da und für die Romantiker auch etwas Liebe(sakte) / aus Zeitgründen bin ich hier so kurz ab. Viel Glück
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Laß es knurren...
von Kiste am 09.01.2012
Handlung:
Gelesen habe ich bis Seite 60, danach ein paar Seiten quer bis zum Schluss. Die Handlung bis dahin: Daniel Döring wird Zeuge einer sexuellen Begegnung, die für die beteiligte Frau unschön endet. Doch auch Daniel verändert sich nach dieser Erfahrung, und zieht sich immer mehr von seiner Frau Vanessa und seinem Sohn Tim zurück. Nur ein paar Tage später wird er in seinem Garten ermordet. Es stellt sich heraus, dass er in seiner Phase der Zurückgezogenheit seine wirren Gedanken aufgeschrieben hat, aus denen Johannes, Vanessas Bruder, einen Roman verfasst. Nahezu gleichzeitig wittert ein Mann mit tierischem Trieb / Drang mit der Buchhändlerin Bianca Wagner ein neues Opfer. Doch als Bianca Johannes näher kommt und er allein durch seine Anwesenheit der Bestie den finalen, letalen Schlag verdirbt, wird auch Johannes überfallen…
Figuren:
Ein paar Protagonisten tauchen auf. Daniel, dessen ursprünglicher Charakter unscharf bis vage bleibt; lediglich an ein paar Stellen wird angedeutet, wie glücklich er und Vanessa gewesen sein müssen. Der Eindruck, den er beim Leser hinterlässt, wird bestimmt durch den Kampf mit dem Tier, das zusehends Kontrolle über ihn übernimmt. Vanessa selbst bleibt bis Seite 60 ebenfalls undeutlich. Bianca Wagner, die Buchhändlerin, wird als unsichere, eher schüchterne Person dargestellt, ihre Freundin Corinna mit Tendenz zum Gegenteil. Das ist vom Bild her sicherlich nicht neu, aber durchaus passend-familiär. Johannes gibt sich galant, der Nachtschwärmer und Autor, durchaus freundlich und hilfsbereit, generös (der Erlös des Buches soll seinem Neffen und seiner Schwester zugute kommen). **** Hier zeichnet sich u. U. auch ein Problem ab, es werden relativ viele Protagonisten eingeführt, aber relativ wenig Zeit darauf verwendet, sie zu beleuchten (Vergangenheit, Sorgen, Wünsche, Nöte). Lange Zeit blieb mir auch unklar, wer von den Charakteren die eigentliche Hauptperson ist (bis auf die Bestie, deren Anwesenheit sich durchaus früh bemerkbar macht), auf wen ich mich als Leser also konzentrieren sollte. Daniel stirbt, Vanessa und Tim verschwinden nach einer kurzen Episode vorerst wieder im Dickicht der Handlung. Johannes selbst taucht relativ spät auf, und Bianca, als mutmaßliche Hauptfigur, sogar erst ab Seite 23, wobei anfänglich der Fokus so gesetzt ist, als wäre sie lediglich ein weiteres Opfer. Das ist schade, denn mit den relativ häufigen Perspektivwechseln (mehr dazu unter Struktur) fehlt dem Leser eine Konstante, ein durchgängiger Handlungsstrang, an dem er sich orientieren könnte.
Bianca selbst wird hingegen relativ langwierig eingeführt, was sich gegenüber dem anfänglichen Tempo der Geschichte etwas abbremsend auswirkt. An dieser Stelle – hier mein persönlicher Eindruck – häuft sich zu oft Achterbahn, Flattermänner, Falter, Schmetterling, trockener Mund, Sich-Weg-Wünschen, Im-Boden-Versinken. Vielleicht spricht hier der Mann aus mir, aber vielleicht wäre an dieser Stelle weniger mehr.
Ein weiteres Kuriosum, über das ich gestolpert bin, ist, dass nach Daniels Tod seine durchaus ungewöhnliche Art des Sterbens nicht thematisiert wird, weder durch seine Frau (warum hat jemand meinen Mann ermordet), noch in Bezug auf Polizei, Ermittlungen oder sonstige Untersuchungen.
Ich hätte auch wetten können, Johannes wusste alles über die Bestie, da er Bianca zwei Mal so zielsicher vor ihrem sicheren Tod bewahrt hat – etwas viel des Zufalls? Ich weiß es nicht, aber es könnte vielleicht nicht schaden, wenn er sie beim zweiten Mal direkt nach der Arbeit abholt – und nicht noch panikartig hinterhergefahren kommt. Ansonsten läufst Du Gefahr, es zu konstruiert wirken zu lassen („Okay, irgendwie muss ich es erreichen, dass Johannes immerzu gerade noch rechtzeitig auftaucht“).
Sprache/Duktus:
Sprachlich habe ich wenig bis nichts zu meckern. Du schreibst sicher, gut, spannend, und ich würde Dir an dieser Stelle ohne schlechtes Gewissen Talent attestieren, mich auch über die Länge eines ganzen Buches zu fesseln. Ein paar Dinge, die mir aufgefallen sind und an die ich mich noch erinnern kann (wer soll meine Notizen auch lesen können!?): **** S.6, Z.6 sprichst Du von sonntäglicher Stille, was etwas befremdlich ist, da in einem Gewerbegebiet sicherlich nur sonntags diese Stille vorherrscht – es aber klingt, als wäre es immer so „Normalerweise gab es dort nur sonntägliche Stille“ – hier würde es ein ‚um diese Zeit’ sicherlich richten **** S.9 „Also (sieh) zu, dass du hin fährst“ **** S.20 „nichts drin, (das) es schaffte“ **** S.30 „hatte (sie) sich sofort in dieses“ **** Als sprachlich nicht ganz ausgewogen und elegant empfinde ich das ‚machte’ an den folgenden Stellen: S. 27 „machte ihn erregt“ -> „erregte ihn“ und „machte das trockene Laub an den Bäumen und Büschen wispern“ -> „ließ das trockene…wispern“ **** Die Konstruktion „…. ob….“, die Du an mehreren Stellen verwendest, liest sich in meinen Augen unnötig antiquiert, z.B. S.29 „ob der jähen Richtungsänderung“ -> „die jähe Richtungsänderung ließ sie“, „aufgrund der jähen“, …. **** auch auf S.36 „schüttelte den Kopf ob ihrer kurzen Verwirrtheit“
Struktur:
Die Geschichte lebt und gewinnt an Tempo durch rasche, schnelle Perspektivwechsel – es gelingt Dir dabei ziemlich gut, Spannung zu erzeugen, allerdings sehe ich hier auch Nachteile (siehe oben). An manchen Stellen frage ich mich allerdings, ob diese Perspektivwechsel grundsätzlich notwendig sind, z.B. führst Du für eine Mordszene ein neues Paar im Auto ein, sogar mit Namen, nur um es kurz darauf wieder umzubringen. Das erinnert irgendwie an die Eröffnungsszene eines Horrorfilms, ist für die Geschichte aber m. E. nicht unbedingt erforderlich und ließe sich auch anders darstellen, z.B. nur aus der Sicht der Bestie. Als unschön empfinde ich Perspektivwechsel inmitten eines Kapitels oder Absatzes, wie es Dir auf S.35 passiert – hier schwenkst Du mit Deinem Erzähler-Fokus von Bianca zu Corinna um – das ist für den Leser u.U. verwirrend und ein Bruch (es lässt sich auch schnell überlesen, dass gerade ein anderer Protagonist am Zug ist).
Zusammenfassend:
Die Bewertung fällt mir dieses Mal nicht leicht. Sprachlich konntest Du mich mit Deiner Geschichte durchaus fesseln. Du hast eine spannende Art zu schreiben, setzt Spannungseffekte auch gekonnt ein, und auch die Perspektivwechsel sind prinzipiell eine gute Art, Spannung zu erzeugen. Allerdings bleiben die Charaktere etwas auf der Strecke, und es fehlt mir auch ein entsprechender roter Faden (anfänglich wirkt die Geschichte, übertrieben gesagt, ein bisschen wie eine Aneinanderreihung von Opfern der Bestie). Die Geschichte ist relativ kurz, weswegen ich durchaus noch Potential sehe, die Protagonisten etwas auszubauen. Ich möchte noch einmal betonen, dass ich hier keine professionelle Meinung, sondern lediglich meinen Lesereindruck wiedergebe. Sprachlich sind es unbestreitbar fünf Sterne, für den Ausbau der handelnden Figuren würde ich noch einen Stern einbehalten wollen. Meine Kritik sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier ein guter, im besten Sinne routiniert geschriebener Wettbewerbsbeitrag vorliegt, der seine Empfehlung über alle Maßen verdient hat.
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In der Dunkelheit
von Alegra am 04.01.2012
Zusammenfassend:
... lauert so manches Wesen. Ich habe diese Geschichte leider nur bis Kapitel 6 lesen können. Mehr ging zeitlich nicht. Trotzdem fühle ich mich in der Lage eine Rezi abzugeben. Deine Geschichte ist wirklich fesselnd, so dass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Wenn ich Zeit habe, werde ich sicher fortfahren. Sehr gekonnt führst du die Protagonisten ein. Auch die Dialoge sind sehr gut gelungen und könnten genauso gesprochen werden. Ich finde, dass du sehr gut Atmosphäre schaffen kannst. Ich konnte mir die Situationen alle sehr gut vorstellen. Auch Gefühle, wie das Verliebtsein von Bianca, hast du prima transportieren können. Kompliment. --- Nun zu den Dingen, die mir aufgefallen sind: Am Anfang der Geschichte war mir nicht richtig klar, dass Daniel die ganze Nacht weg war. --- Dann bleibt er sehr lange (Tage?) im Keller. Muss er nicht mal etwas essen oder trinken oder auf die Toilette? Gibt es so etwas im Keller? --- Die Stellen an denen der mysteriöse "ER" auftaucht, sollten deutlicher abgegrenzt werden, evtl. größere Absätze. Da bin ich einige Male gestolpert. --- Bei Kapitel 5 hast du kein Datum angegeben, wobei das sonst immer der Fall war. --- Es ist so dunkel im Park, dass Bianca das Gesicht von Johannes nicht sehen kann. Ist der Park irgendwie beleuchtet? Sie kann ja später die Umgebung ganz gut sehen. Auch bei dem gemeinsamen Spaziergang mit Johannes kann sie die Umgebung des dunklen Schlossparks gut erkennen. Auch hier frage ich mich nach der Beleuchtung. Im Dunkeln würde ich evtl. auch mit einer Taschenlampe spazieren gehen, wie ich das mit meinem Hund immer mache. --- So, genug gemeckert ; ) Ist alles nicht böse gemeint, sondern nur als Denkanstoß. LG Alegra
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Spannung pur
von FiannaCessair am 04.01.2012
Zusammenfassend:
In einem Rutsch habe ich die Geschichte gelesen. Verwirrten mich noch zu Beginn, die sprunghaften, abrupten Übergänge, war es dann doch so, dass gerade sie zur Spannung betrugen, dass ich geradezu darauf wartete, dass aus der anderen Sicht erzählt wird. Unglaublich hart und brutal und doch so voller "menschlicher" Gefühle.
Dann die Überraschung ...
Eine tolle Story, die so überhaupt nicht dem entspricht, was ich sonst so lese.
Fehler habe ich keine entdeckt. Obwohl mir klar ist, dass man in dem Erzähltempo keine 300 Seiten durchhalten kann, wünschte ich mir es wären mehr Seiten gewesen.
Alles in Allem: GENIAL
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Überzeugend und spannend
von Mephista am 20.12.2011
Zusammenfassend:
Murkele ist in jedem Genre heimisch angesiedelt! Und weiß ganz wunderbar entsprechend mit Worten und beschriebener Atmosphäre zu spielen. Das Beklemmende, das den armen Prota Daniel zunehmend gefangen nimmt ist glaubwürdig aufgegriffen und wiedergegeben worden. Du hast mich begeistert und vor allem hast du einer Fantasygestalt Attraktivität zurückgegeben, die bei der Fülle angebotener Geschichten im Bereich der Werwölfe für mich eher verloren geglaubt war. Ein Werk, das unbedingt Beachtung finden sollte. Ganz viel Glück im Wettbewerb, herzliche Grüsse von Lela und Frohe Weihnachten!
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Sie sind unter uns ... grrr
von AntjeM am 19.12.2011
Zusammenfassend:
Habs endlich geschafft, aber bin auch nur so spät, weil ich seit über einer Woche im Bett liege mit der dicksten Erkältung aller Zeiten. Aber genug von meinem Schleim, kommen wir zu deiner tollen absolut schleimfreien Geschichte. ;-D Nach dem Prolog, also mit der Autoszene hast du mich sofort gehabt. Gut, Ly hat erst vorgelesen, aber ich hab dann alleine weiter geschmökert und das war ein echtes Vergnügen. Du schreibst einfach klasse und ich bin mittendrin. Vor deinem Werk hätte ich fast geschworen diese Thematik funktioniert nicht mit Namen wie: Daniel, Bernd, Tim, Vanessa, Johannes, Markus, Bianca, oder Corinna. Schon garnicht bei uns hier in Germany-, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Herzlichen Dank für die schöne, lange Lektüre und viel viel Erfolg damit. Liebste Grüße (inzwischen) vom Sofa deine Antje;-DDD
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Die Bestie
von Ulder am 16.12.2011
Handlung:
Daniel wird auf dem Nachhauseweg zufällig Zeuge eines Geschlechtsaktes, der unvorhergesehen endet. Durch diese Begegnung verändert sich Daniel's Leben und er verwandelt sich in einen Werwolf.
Figuren:
Die Protagonisten, insbesondere die Hauptperson Daniel, sind gut getroffen. Vor allem mit Daniel erscheint ein plastisches Abbild vor dem geistigen Auge.
Sprache/Duktus:
Eine sehr angenehme, vielschichtige Sprache, die in der Lage ist, aus Worten ein ein Bild zu formen, geleitet den Leser durch die Geschichte. Fehler, die den Lesefluss stören, sind mir nicht aufgefallen.
Zusammenfassend:
Eine interessante Mischung aus Fantasy, Thriller und alten Mythen wird dem Leser hier sehr appetitlich dargeboten. Ich bin erst ein wenig zurückgeschreckt wegen der Zahlen am Rande und der schlecht lesbaren Schrift. Aber sich von solchen Nebensächlichkeiten abhalten zu lassen, würde dem Werk der Autorin nicht gerecht werden. Mich hat diese Geschichte verzaubert und ich wünsche der Autorin damit viel Erfolg im Wettbewerb.
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Geniale Mischung!
von Rebecker am 16.12.2011
Handlung:
Daniel befindet sich auf dem Nachhauseweg von einem Klassentreffen und wird mehr oder weniger unfreiwillig Zeuge eines zunächst anmutenden Geschlechtsaktes, der jedoch für die weibliche Person überaus tragisch endet...Diese Nacht verändert Daniels und das Leben seiner kleinen Familie von Grund auf...Fortan ist nichts mehr so wie es mal war...Während des Vollmondes scheint künftig eine Wandlung in und mit Daniel vorzugehen, in Verbindung mit aufkommender Unruhe und Angst vor Kontrollverlust, aber der Gewissheit, es nicht verhindern zu können...Nach einem Elternabend in der Schule seines Sohnes kommt es in der folgenden Nacht zu einer Auseinandersetzung mit einem Unbekannten, die für Daniel tödlich endet...Aus seinen schriftlichen Aufzeichnungen entsteht mit Hilfe seines Schwagers ein Roman, der nicht nur Leser neugierig macht, sondern noch ganz andere Geschöpfe auf den Plan ruft...Mehr möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten...außer...dass es sich lohnt!
Figuren:
Daniel Döring, ein scheinbar normaler Ehemann und Familienvater, dessen Schicksal in der Nacht nach einem Klassentreffen auf dem Heimweg eine jähe Wende nimmt...Vanessa, seine Ehefrau und Mutter seines Sohnes Tim...Johannes Bruckner, Vanessas Bruder und Schriftsteller...und?...Bianca Wagner, Buchhändlerin und vielleicht ein wenig verliebt in Johannes?...Nicht zu vergessen die Werwölfe, die in diesem Buch selbstverständlich die Hauptrolle spielen...
Sprache/Duktus:
Zu Beginn der Geschichte nahm ich eine überaus weiche, warmherzige und einfühlsame Sprache wahr...mit liebevoll gewählten Worten... bildlich und charakteristisch sehr gelungen...teilweise beabsichtigte, veraltete Ausdrucksweise, der Situation angemessen und passend...Für eine Brillenschlange wie mich mutete die Schriftfarbe etwas schwach an und ich musste mein Laptop das ein oder andere Mal in meinem Sessel sitzend ziemlich weit zur Nase heranziehen (lach)... Die vorangestellten Ziffern auf den einzelnen Seiten zauberten mir ein Schmunzeln auf die Runzeln, weil mir ähnliches auch passiert ist...Sehr schön empfand ich zu Beginn den poetischen Vers über die Sehnsucht nach dem Licht...beinahe noch besser gefallen hat mir die Aussage der Bestie, die ich jedoch erst am Ende der Geschichte so richtig verstanden habe..doch dann bekam ich eine Gänsehaut "er liebt sie, darf ihr jedoch nicht zu nahe kommen, weil es ihren Tod bedeuten würde"...Rechtschreibfehler sind mir nicht ins müde Auge gesprungen, denn während des Lesens war ich hellwach...
Struktur:
Während des Prologes gewährte die Autorin dem Leser einen kurzen Einblick in die Gegenwart eines Beobachtenden...dem ein Blick in die Gegenwart folgte und einer Vergangenheit aus der Er-Perspektive wich...Diverse Perspektivwechsel folgen und spannen den Leser immer mehr auf die Folter und erzeugen beeindruckende Faszination und Begierde nach dem Wer...wie...was...warum?...
Zusammenfassend:
Ein anspruchsvolles Werk aus einer gelungenen Mischung von Fantasy, Mystery, Horror, Werwölfen und bei dem auch die Liebe eine tragende und tragische Rolle spielt....Bin noch immer gefesselt von dem exzellenten Schreibstil dieser Autorin, die es durchaus versteht, den Leser zu fesseln und in ihren Bann zu ziehen....Puhhh!....Bevor ich zu NB kam, mochte ich überhaupt keine Fantasy-Geschichten...Doch es gibt hier bereits einige Autorinnen, die mich mit ihren Werken beeindrucken konnten...Nun gehörst auch du zu meinem Favoritenkreis, liebe Claudia....und ich muss mein Profil bezüglich meines Lieblingsgenres unbedingt einmal ändern...denn mein Lesegeschmack hat es ja auch getan....dein Cover ist sehr schlicht, aber unheimlich treffend...Empfinde aufrichtiges Mitleid mit der Bestie (seufz)...Insgesamt gesehen bin sehr beeindruckt und kann dein Werk nur wärmstens empfehlen...Hier nun der Lohn für deine Müh...Viele glänzende Sterne...Wünsche dir ganz viel Glück und Erfolg mit diesem Klassebuch! Liebe Grüße Rebecker
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Hallo Murkele
von scottcr1 am 16.12.2011
Zusammenfassend:
Gestern Abend- ich hatte Neobooks schon längst verlassen, da bin ich über facebook hierauf aufmerksam gemacht worden. Wollte mal eben anlesen und fand mich schnell auf Seite 33 wieder, obwohl ich eigentlich ins Bett wollte. Ich kannte noch kein Werk der Autorin, was ich im nachhinein schade finde. Mir hat es hier nämlich sehr gut gefallen. Murkele hat so eine ruhige, angenehme Art zu schreiben und schafft es damit, das ich einfach nur weiter lesen möchte. Hier schreibt sie zwar Fantasy und sie wird mich jetzt sicher böse anschauen, aber ihr Stil würde auch gut zu einem herrlichen Roman passen (vielleicht sogar Liebesroman), wo man sich so gemütlich aufs Sofa setzen und einfach nur lesen kann. Aber auch für Fantasy schön geschrieben und an den richtigen Stellen spannend geschrieben. Liebe murkele, ich wünsche dir viel Glück im Wettbewerb und hoffe das du mir das mit dem "Roman" nicht übel nimmst, war ein positives Gefühl von mir. LG Marion Brüning scottcr1
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Die Mischung (Mystery,Erotik, Horror) stimmt
von LyFa am 13.12.2011
Zusammenfassend:
Die Zahlen an der Seite irritieren, aber das vergisst man fast, wenn man beginnt zu lesen. Eigentlich wollte ich nur anlesen, aber die Geschichte hat mich gleich in ihren Bann gezogen. Daniel Döring wurde infiziert. Vanessa , seine Frau ahnt nichts, sie ist nur verärgert, dass Daniel sich verändert hat. Sie glaubt er kümmert sich nicht mehr um Tim, den gemeinsamen Sohn. Sie merkt das etwas mit ihm ganz und gar nicht stimmt. Die Geschichte handelt von einer Infektion, die durch Bisse übertragen wird. Die Gebissenen werden zu Bestien, zu Werwölfen. Sie verwandeln sich bei Vollmond, nachts und doch gibt es Unterschiede. Unkontrollierbar sich selbst verlierend, töten sie, doch sie wissen was sie tun. In der übrigen Zeit, leben sie normal und unauffällig unter uns. Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, die Story ist sehr gut aufgebaut, fesselnd bis zum Ende. Auch wenn die Geschichte abgeschlossen ist, so kann ich mir gut vorstellen, dass sie nicht zu Ende ist. Ich sehe hier den spannenden Auftakt zu einer faszinierenden Serie. Wird er es schaffen, herauszufinden ob es noch weitere seiner Art gibt und wie sie leben? Gibt es welche, die es geschafft haben sich zu kontrollieren und besser noch ein Heilmittel? Ich kann mir vorstellen, dass Schwester und Geliebte versuchen werden ihm zu helfen. Eine Geschichte, die es ziemlich weit bringen könnte, auch als Serie. Die Mischung von Horror, Mystery und Erotik ist schon mal perfekt. Das Cover gefällt mir sehr gut...............
Ich kann mir vorstellen, dass sich das Buch (und die folgende Serie) gut verkaufen lässt.
Kommentar von Stefanie Maucher am 05.05.2012
Böser Fehler bei"Handlung"...wollte sagen, durch die Passage, in der er an "Sie" denkt, taktet die Story schön auf.