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Nicht jeder, der in das Labyrinth hineingeht, kommt auch wieder heraus. Es kann sogar geschehen, dass die Identität eines Menschen sich an diesem Ort ändert! "Ich geh da nie wieder rein!" - O-Ton Dylan Jackson
Kenny, der vierzehnjährige Sohn von Polizeichef Thomas Brand, sendet seinem Vater einen Hilferuf mittels einer Mini-Kamera. Er wird an einem Ort festgehalten, der unter den Einwohnern als "Das Labyrinth" bekannt ist. In dieser Gegend ist schon einmal ein furchtbares Verbrechen geschehen. Dylan Jackson, der heute sechzehn Jahre alt ist, wurde dort jahrelang von seinem Vater festgehalten und misshandelt, bis ihm die Flucht gelang. Nun will Thomas, dass Dylan mit ihm an den Ort seiner Albträume zurückkehrt, um nach Kenny zu suchen. Eine spannende Verfolgungsjagd beginnt, die nicht alle Teilnehmer lebend überstehen werden.
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Ich schreibe eine Zusammenfassung der ersten 56 Seiten mit ein paar Verbesserungsvorschlägen. Das Rest des Werkes wollte ich ungestört genießen und mir keine Notizen mehr machen ;) War spannend!
Auf den Seiten 4 und 5 erzählst Du, rand wäre Leiter des Polizeipräsidiums. Da es sich aber um Amiland handelt (Atton County), solltest Du auf die Begriffswahl achten.
Die Polizei ist in den USA auf kommunaler Ebene geregelt. Größere Städte haben ein Police Department für die unterschiedlichen Bezirke, kleine Städte besitzen ein County- Sheriff Department. Im Police Department größerer Städte kann ein Detective nicht die Leitung haben (Chief sein), dafür müsste er mindestens Commander sein.
Um dieses schwierige Werk zu umgehen, solltest Du dem Ort angepasst, Brand zum Sheriff machen. Sheriff ist kein Dienstgrad, nur die Bezeichnung dafür, dass er da das sagen hat. Auch die wenigen Untergebenen, lassen eher auf ein paar Deputys schließen. Zudem würde die Handlung logischer erscheinen, denn Sheriffs sag man ja oft nach, dass sie ihre Fälle aufgrund Vertrauensmangel in höhere Instanzen lieber mit sich selbst austüfteln. Oder aber Du machst Brand zu einem FBI-Agent, da ja besonders in dem Fall von Dylan davon auszugehen ist, dass das FBI damals gehörig mitgemischt hat.
Dann hätte ich als Leser auch gerne erfahren, warum ausgerechnet Brands Sohn entführt wurde.
Auf S. 6. "Kehle wurde eng"- klingt komisch. Besser: "Kehle schnürte sich zusammen"
S. 9: Logikfehler bezügl. der Kamera. Entweder ist sie Hightech und kann auch weit entfernt senden, dann könnte man sie aber orten, oder aber sie ist es nict, was bedeuten würde, Kenny kann nicht sehr weit entfernt sein. Besser wäre, dass die Kleinstadt nicht über Mittel verfügt so etwas zu orten (plausibler).
Der zweite Logikfehler hier: 24h warten, wegen Vermisstenanzeige. Kenny hat mit der Kamera einen Hilferuf losgelassen. Nicht zu handeln wäre unterlassende Hilfeleistung, die Polizei MUSS sofort handeln.
S. 12: Brand fährt die Straßen ab, obwohl er durch die Kamera bereits wusste, dass sich Kenny irgendwo drinnen aufhält. Bei erster Kontaktaufnahme besser erwähnen, dass Umgebung nicht erkennbar war!
S. 14: Ich würde hier "Dienstpistole" durch "Dienstwaffe" ersetzen.
S. 16: "Dort hinein gingen sie." Besser: "Dort gingen sie hinein"
S. 18 "Kratzer traktierten sein Herz": Das habe ich bis dato schon 2x gelesen, vielleicht eine andere Redewendung benutzen um das Gefühl zu beschreiben
Kapitel 4: Sehr nüchterne Gedankengänge für einen 14jährigen. Klar, er ist Polizistenkind, aber er muss trotzdem eine Saupanik haben. Vielleicht findet sich hier eine Kombination?
S. 29: Das Gitter: Hätte die Polizei es damals nach dem Fall nicht entfernt? Vielleicht kann man anmerken, dass es für den Entführer Arbeit war, wieder alles so herzurichten, dass das Gewölbe als Verlies dient? Auf S. 37 das Gleiche: Dylan erwähnt Sprengstoff. Besser wäre er sagt, dass damit wieder zu rechnen sei.. Die Polizei hätte es damals entfernt!
S. 31: Ein Schauder: sagt man fast nie, auch wenn es das gibt. Es heisst zwar "erschaudern", aber als Nomen würde ich "Schauer" verwenden.
S. 42: "gab ihm einen Stich". Besser: "versetze ihm einen Stich".
S. 55-56: Dylans Verhalten ist unlogisch. Lässt er sich das so gefallen? Ein Fluchtversuch, etc. könnte eingearbeitet werden.
Insgesamt finde ich auch Brands Verhalten seltsam. Klar, es ist eine psychische Ausnahmesitution, als Leser hätte ich mir gewünscht mehr von den leitenden, abstrakten Gedanken zu erfahren, die ihn dazu bringen so zu handeln. Sonst ist das Nichteinschalten seiner Leute, den Tausch Kenny-Dylan nicht schlüssig. Ich würde da etwas mehr drauf eingehen, immer mal wieder.
Ein spannendes Werk und größtenteils echt gut geschrieben! Ich will es auch nicht haarklein auseinander nehmen, aber Du hattest in der Shout Box um Meinungen gebeten und ich dachte ein paar Tipps können nicht schaden. 4 Sterne und den Flieger. Alles Gute im WB! =))
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Kommentar von Alegra am 13.04.2012
Vielen Dank! Ja, den Reader habe ich auch gerne, nur zu wenig Zeit, um darauf zu lesen. Schön, dass dir die Geschichte gefallen hat, auch wenn das Ende traurig ist. Ich finde erzwungene happy ends furchtbar und es geht ja nicht für alle Protas schlecht aus. LG Alegra
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Ungereimt scheinen die Aussagen über den Dienstweg von Thomas. Der Anfang suggeriert, es ist erst 34, noch sehr jung für seinen Posten. Doch auf S.11 ist dann die Rede vom Fall Dylan "damals", als er seinen Posten antrat. Das erweckt den Eindruck er wäre doch schon älter und länger auf seinem Posten. Vielleicht solltest du am Anfang schon ein höheres Alter einbauen und rückblicken auf damals, als er mit 34 diesen Posten annahm...
Auch die Überlegungen seine Kollegen nicht einzuschalten, einmal wegen den abzuwartenden 24 Stunden,oder damit niemand anders den Fall übernimmt fand ich nicht ganz überzeugend.Und die Frage "ob die Polizei für ihn eine Ausnahme machen und doch gleich die Augen offenhält". Er ist der Leiter der Diesntstelle, also: der Chef. Wenn der sagt: melden wenn du meinen Junior siehst! würde das mit Sicherheit jeder ihm unterstellte Beamte tun, auch wenn er keine richtige Fahndung einleitet.
S.11: er hatte diese Regelung immer gutgeheissen, besonders als einOfficer .. den Vergewaltiger seiner Tochter erschoss. Dieses Satz musst du am besten ein "besonders seit... erschossen hatte" ändern um die gewünschte Aussage zu erhalten.
S.12 "der Teil des Labyrinths den sie finden konnten" finde ich, ohne weitere Erklärung über einen unauffindbaren Teil komisch. entweder man entdeckt das labyrinth, das ja ein Ganzes sein muss, oder nicht...möglich, dass es verschüttete, unzugängliche Teile gibt, aber darauf solltest du dann an der Stelle etwas näher eingehen.
S.14 Detective Murdock? Grins, den Namen mochte ich. Ich mag Dark City! Toller Film mit labyrinthartiger Stadt. Eine Huldigung?
Kommentar von Alegra am 15.03.2012
Vielen Dank Steffi! Damit hast du mir wirklich weiter geholfen. Ich habe den Anfang so oft umgeschrieben, dass ich selbst gerade nicht weiß, was nun drin steht. Aber ich will ja eh noch mal an die ganze Geschichte ran. Da kann ich das gleich alles mit einbeziehen. LG Alegra
Kommentar von Stefanie Maucher am 15.03.2012
argh...diese Rezi ist grausam. Rhetorik, Wortwiederholungen, 4 mal das Wort Posten hintereinander....Tippfehler. Steffi, setzen, 6! aber ich denke du verstehst trotzdem worauf ich hinaus wollte. lg
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Kommentar von Alegra am 22.02.2012
Wollte nur kurz noch mal hier vorbeischauen und wurde mit einer neuen Rezi belohnt. Danke schön! Freut mich sehr, wenn dir die Geschichte gefallen hat, besonders die Charakterisierung der Personen (mein wunder Punkt). Hach, das ist toll. Die Stelle die du meinst, schaue ich mir gerne noch mal an. Bin immer dankbar für Verbesserungsvorschläge. Schönen Abend und LG Alegra
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Kommentar von Alegra am 19.02.2012
Hallo Anke! Vielen Dank für deine Rezi. Danke auch für den kritischen Blick auf diese Geschichte. Wenn man selbst schreibt, erscheint einem alles klar und logisch, deshalb ist es wichtig, die Meinung von Lesern zu bekommen. Ich weiß noch nicht wann ich mich zu einer Überarbeitung aufraffen kann. Im Moment mag ich gar nichts schreiben. Aber ich werde auf jeden Fall alle Anmerkungen die ich hier bekomme einarbeiten. Ob ich die Geschichte nach Deutschland verlege, weiß ich aber nicht. LG Alegra
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Kommentar von Alegra am 02.02.2012
P.S. Du hast die Geschichte in einem durchgelesen? Wow!
Kommentar von Alegra am 02.02.2012
Wenn diese Geschichte dich nicht schlafen ließ, tut es mir leid. Ich finde, Geschichten sollten zum Nachdenken anregen und im Kopf des Lesers nachhallen. Romane die man einfach wieder vergisst sind nicht gut. Mit dem Ende habe ich auch lange gehadert, aber schließlich habe ich mich für dieses entschieden. Ein absolutes Happy End hätte für mich nicht gepasst. Den Anfang muss ich wohl noch mal überarbeiten. Da habe ich zu viele Infos reingesteckt. Danke für deine Meinung. LG Alegra
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Kommentar von Alegra am 26.01.2012
Ich habe deine Rezi jetzt zum dritten Mal gelesen. Die Protas haben dir gefallen? Super! Ich freu mich riesig! Das ist ja meist der Punkt, der bei mir bemängelt wird. Hach, jetzt hat dieser Tag doch noch was Positives. Ja, mit dem Anfang hast du wohl Recht. Da habe ich zu viel reingepackt. Das könnte noch gekürzt oder in zwei Kapitel unterteilt werden. Vielen Dank für die Zeit, die du dir genommen hast. LG Alegra
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Kommentar von Alegra am 05.01.2012
Danke für deine kurze aber für mich natürlich tolle Bewertung! LG Alegra
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Kommentar von Alegra am 19.12.2011
Liebe Marion, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, diese Geschichte noch einmal zu lesen. Es freut mich sehr, dass sich (in deinen Augen) die Überarbeitung gelohnt hat. Wieviele Seiten die Geschichte hat, habe ich erst gemerkt, als ich das Format richtig eingestellt hatte. Zum besseren Lesen lasse ich das MS zuerst in größerer Schrift. Sicher könnte man noch ein wenig mehr Hintergrund in viele Szenen bringen, was die Seitenzahl dann strecken würde. LG Alegra
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Kommentar von Alegra am 12.12.2011
Liebe Rebecker, vielen Dank, aber einmal hätte doch gereicht. Ich denke mal, dass NB die doppelte Bewertung schnell wieder raus nimmt. Natürlich muss hier alles fair zugehen. Wie hast du das nur geschafft, mich zwei Mal zu bewerten? Offenbar braucht diese Geschichte noch eine Nachbearbeitung. Nur blöd, dass ein Interessent schon auf das Manuskript wartet und so schnell bin ich dann leider doch nicht. Auch deine Kritikpunkte werde ich noch mit in die Liste aufnehmen. Danke und LG Alegra
Kommentar von Rebecker am 12.12.2011
Rebecker, Rebecker, ohne Flüchtigkeitsfehler geht´s auch bei dir nicht (tadel) ...Muss in der Zusammenfassung richtig lauten: JEMALS und nicht NIEMALS...und DAS war so klar...nicht und DANN...(schäm)
Kommentar von Alegra am 12.12.2011
Danke für deine Meinung, auf die ich großen Wert lege. Deshalb überlege ich bereits, die Geschichte ganz rauszunehmen und in der untersten Schublade meines (nicht vorhandenen) Schreibtisches zu verstecken. Offenbar kann ich meine eigenen Geschichten überhaupt nicht einschätzen. An ein paar Stellen hat diese Rezi eicht weh getan. Autsch. Vielleicht sollte ich die alten Geschichten ruhen lassen und lieber neue schreiben. Ach, ich weiß auch nicht. LG Alegra
Kommentar von YuutoNakamura am 12.12.2011
"sei shon" bitte wegdenken; beim Löschen schiefgegangen. VG
Kommentar von Alegra am 12.12.2011
Kein Problem, Tom_a. Ich verteidige meine Babys immer, denn das sind meine Geschichten für mich, aber es muss natürlich alles fair bleiben und deswegen soll auch jeder seine ehrliche Meinung schreiben. Das zu verarbeiten ist dann Sache des Autors. Danke für deine Mühe! LG Alegra
Kommentar von tom_a am 12.12.2011
Meine Rezension war eigentlich nicht Verriss gedacht (sonst haette ich weniger als 3 Sterne gegeben). Ich finde, man kann die Story gut lesen, sie ist beileibe nicht schlecht. Mir fehlt nur der zuendende Funke, das Gefuehl des "Wow, das hat was!" - Wobei die oben aufgefuehrten Detailpunkte damit nur eher am Rande zu tun haben, die nannte ich nur, weil sie mir persoenlich aufgefallen sind, und weil man das m.E. sorgfaeltiger machen koennte, aber wie wichtig das ist, ist sicher Geschmackssache.
Kommentar von Alegra am 12.12.2011
Die Carpenters könnten die Villa von den Eltern geerbt haben. Darüber habe ich mir aber keine weiteren Gedanken gemacht. Muss man denn immer bis ins letzte, langweilige Detail gehen? Ich gebe zu, dass deine Rezi mich getroffen hat, da die Geschichte für mich viel besser ist, als vor der Überarbeitung und selbst da bekam sie keine drei Sterne. Schade, dass dir die Figuren immer noch zu blass sind. Mehr kann ich leider nicht. Sorry für deine verschwendete Zeit. LG Alegra
Kommentar von Alegra am 12.12.2011
Kopftuch. Den Detective Inspektor habe ich aus einem Thriller, den ich zu der Zeit las, als ich die Geschichte schrieb, was schon ein paar Jahre her ist. Gib den Titel bei Google ein, dann bekommst du Beispiele. Der Ort der Handlung ist mir nicht so wichtig. So ausschweifend wollte ich nicht werden. Es geht ja nur um das Labyrinth. Im Erzgebirge wollte ich die Geschichte jedoch nicht ansiedeln ; ) Der Professor hat außerhalb studiert und sich aufs Land zurückgezogen, da er schon pensioniert ist.
Kommentar von Alegra am 12.12.2011
Lieber Tom, danke für deinen kritischen Blick auf diese Überarbeitung. Warum hast du nur nicht die erste Version gelesen? Niemand hat diese Punkte beanstandet und deshalb hielt ich es nicht für nötig sie auszuführen. Ein bisschen muss der Leser ja auch selbst denken. Warum sollte Thomas nicht mit 20 Jahren Vater werden? Ist nicht so ungewöhnlich. Warum sollte er seine Frau nicht schon seit der Schulzeit kennen? Sie starb übrigens an Krebs, was aber nur angedeutet wird, durch das Siechtum und das
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Kommentar von Alegra am 12.12.2011
Vielen Dank, Udo! Du warst aber schnell. Das Ende solltest du unbedingt noch lesen, auch wenn du das dazwischen weg lässt ; ) Das mit dem Hundewelpen ist mir als Vergleich so spontan eingefallen. Zu soft für einen Detective? Ich danke dir für deine Zeit. LG Alegra
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Kommentar von Banja am 06.05.2012
Mein Gott, überall fehlen Buchstaben in meiner Rezi.. Und sowas will Dir Tipps geben =D
Kommentar von Alegra am 06.05.2012
Vielen Dank! Deine Rezi hilft mir wirklich weiter. Oft ist für den Autor einiges plausibel, aber für den Leser nicht. Genau so ein Feedback habe ich mir gewünscht, damit ich bei der nächsten Überarbeitung auf diese Dinge achten kann. Schön, dass es dir trotz allem noch gefallen hat und du es spannend fandest. Ich habe mich sehr gefreut mal wieder eine Rezi zu dieser Geschichte, die ich sehr mag, zu bekommen. LG Alegra