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Ich höre, was Du sagst, sehe aber nicht, was Du meinst...
von Kiste am 24.01.2012
Handlung:
Kurzfristig war ich versucht, meine Rezension für Band 1 zu reaktivieren. Natürlich ist zu spüren, dass Band 1 und Band 2 dem gleichen Stil, der gleichen Art zu schreiben folgen, und im Grunde könnte ich die gleichen Punkte anführen, die mir bereits bei Band 1 aufgefallen sind. Allerdings möchte ich Dir doch auch in diesem Fall differenzierter über meinen Eindruck eine Rückmeldung zukommen lassen.
Gelesen habe ich Band 2 in etwa bis zur Hälfte. Mara findet sich im Tempel von Samala Elis wieder. Allein die Tatsache, dass ich nicht genau weiß, wie sie dorthin gekommen ist, beweist, dass ich doch eine eklatante Wissenslücke in Bezug auf Band 1 aufweise. Alle Anmerkungen sind bitte vor diesem Hintergrund zu verstehen. Der Leser begleitet Mara auf den ersten Schritten in dieser neuen Umgebung, und lernt mit ihr einige der Charaktere kennen, die mutmaßlich in Band 1 eingeführt worden sind.
Figuren:
Zuallererst eine Frage: Im Falle einer Veröffentlichung, wie stellst Du Dir Band 1 und Band 2 vor? Als tatsächlich zwei aufeinander folgende Bücher einer Reihe? In diesem Fall würde ich empfehlen, den Protagonisten in Band 2 etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen, um sie – vielleicht nach längerer Lesepause – dem Leser wieder näher zu bringen. Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob die Charaktere eine genauere Beschreibung in Band 1 erhalten haben, aber in Band 2 fehlt sie mir eindeutig. Damit sind wir beim ersten Problem angelangt: Ich habe praktisch kein Bild vor Augen, wie die vielen Protagonisten aussehen; was sie zum Beispiel unterscheidbar macht. An dieser Stelle fehlen mir Beschreibungen von Aussehen, Handlungsweisen, Eigenarten, die mir dabei helfen, ein Verständnis für die Charaktere zu entwickeln, insbesondere für wichtige Personen wie Lorana, Malin, Mila, Sina (eine kurze Anmerkung: Mara, Malin, Mila sind sehr ähnliche Namen; ich bin nicht sicher, ob Du gerade mit den wenigen Beschreibungen den Leser damit nicht verwirrst). Ich vermute, der Hauptgrund dieser charakterlichen Unbestimmtheit liegt in den Dialogen begründet, denn sie sind bei Dir genau das: Ein verbaler Schlagabtausch. Das ist insbesondere auffällig auf Seite 6 und Seite 32 – die Handlung wird an diesen Stellen alleinig von den Dialogen geschrieben, ohne Beschreibung davon, was passiert, was die Protagonisten machen, ihre Gesten, die Umgebung. Im Prinzip passiert nichts, außer einem Gespräch (das könnte an dieser Stelle natürlich auch eine extrem männlich geprägte Sichtweise sein ;) ). Gleichermaßen greift der Kritikpunkt, den ich bereits in Band 1 geäußert habe: Mir fehlen Beschreibungen der Umgebung, in die sowohl die Protagonisten und die Handlung gebettet sind. Auffällig wird dies insbesondere vor dem Gespräch zwischen Jula und Mara, als die drei Mädchen / Frauen in die Stadt gehen – so, wie die Stadt beschrieben ist, ist sie beliebig, sie hat keine Ecken und Kanten, keine Eigenarten, erzeugt kein außergewöhnliches Bild vor meinen Augen. Was schade ist, schließlich machst Du Dir die Mühe, eine eigene Welt für Deine Geschichte zu kreieren, die allerdings ohne nähere Beschreibungen Gefahr läuft, austauschbar zu bleiben.
Abschließend lässt sich meine Kritik in folgender Forderung festhalten: Beschreibungen, Beschreibungen, Beschreibungen. Gerade Lorana scheint lt. Klappentext für den weiteren Verlauf eine besondere Rolle zu spielen, weswegen ich insbesondere bei ihr den Fokus auf ihre Intention und Motivation legen würde. Durchleuchte Deine Figuren, damit der Leser einen Eindruck von ihnen bekommt.
Bei Sina und Mara habe ich, ehrlich gesagt, bei ihrer ersten Begegnung Schwierigkeiten, die Beziehung glaubwürdig zu finden. Ganz davon abgesehen, dass mir ‚das Süße’ als etwas zu modern und abwertend aufstößt (‚süße Mara’ finde ich um ein Vielfaches passender), wirkt Sinas Verhalten wenig glaubwürdig, da Mara sie zum Beispiel noch siezt, Sina aber bereits in die Vollen geht. Die Beschreibung auf S. 24, in der Sina vorsichtig Grenzen austastet, ausprobiert, scheint mir wesentlich treffender und glaubwürdiger zu sein.
Sprache/Duktus:
Damit Du mich nicht falsch verstehst – ich bin so ehrlich mit meiner Kritik, weil ich gerade sprachlich bei Dir durchaus das viel versprechende Potential sehe, eine außergewöhnliche Geschichte zu erzählen und eine phantastische Welt zu erschaffen. Dementsprechend gering fällt meine Kritik in Bezug auf Sprache aus. Mir sind ein paar Kleinigkeiten aufgefallen, und an ein paar Stellen scheinen die Bilder nicht ganz zu passen: S.6 „…, trotzdem er natürlich dem Befehl des Königs untersteht“ => „…, obwohl er natürlich…“ – S.6 „Unvermittelt standen wir…“ – das Bild ‚unvermittelt’ passt an dieser Stelle nicht, insbesondere, da Du kaum den Weg bis zur Küche beschreibst – deswegen klingt es, als würden sie aus dem Nichts auftauchen“ – S.7 „Hungrig, aber ausgeruht und gut gelaunt…“ – das ‚ausgeruht’ ist irritierend, wenn sie aus der Küche kommt – wie viel Zeit hat sie dort vor ihrer Milch verbracht, um tatsächlich ausgeruht sein zu können? – S.11 „tut es mir (leid)“ – S.13 im Dialog sagt Lorana „Ihr stört mich nicht“ – damit nimmst Du Bezug auf den vorhergehenden Absatz, den Mara allerdings nicht laut ausgesprochen hat – entweder Lorana kann auch Gedanken lesen, oder Du solltest zum Beispiel bei „Bleibt doch“ bleiben – S.14 „wütend stand ich auf, und drehte mich zu Lorana um“ – diese Bewegung ist für den Leser nicht nachvollziehbar, da Du vorher die jeweilige Position von Lorana und Mara nicht eindeutig beschrieben hast – so hört es sich an, als hätte Mara vorher mit dem Rücken zu Lorana gestanden – S.20 „meine Gestik(,) meine Mimik und ebenso meine Stimme“ - S.22 „von Blutergüssen (übersäht) war“ – S.29 hier fabrizierst Du einen seltsam anmutenden, urplötzlichen, nicht erklärten Bruch in der Stimmung: „’Ja, so sollte es sein. Immer.’ Als würde plötzlicher Nebel die Sonne verschlucken, die Sterne vom Himmel holen.“ – gerade der zweite Teil wirkt völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Besser vielleicht: „Als würde plötzlicher […], verdunkelte sich ihre Stimmung schlagartig. Sie verstummte.“
Struktur:
Die Struktur ist ein weiterer Punkt, auf den ich gerne eingehen würde. Wie gesagt, sprachlich hast Du durchaus eine schöne Art zu schreiben, allerdings wirkt gerade der Anfang etwas ziellos, der rote Faden scheint zu fehlen. Du verlierst Dich etwas in Nebensächlichkeiten, wie die Küche, das Spielen mit der Katze, ohne erkennbar zur Handlung beizutragen. Schön hingegen finde ich die Seiten ab S. 20 bis zum nächsten Dialog, in denen Du merklich an Fahrt aufnimmst, Dir die Zeit nimmst, die wesentlichen Dinge zu beschreiben, die mutmaßlich die Geschichte voranbringen. Vor allem konzentrierst Du Dich hier auf das Wesentliche. Auf die Ausbildung, Maras Beziehung zu den Tempelwächterinnen und Priesterinnen zum Beispiel. Spannend finde ich an dieser Stelle auch, wie Du Maras langsam wachsenden Kräfte und Fähigkeiten beschreibst. Davon würde ich mir mehr wünschen. An dieser Stelle treibst Du die Geschichte tatsächlich voran.
Zusammenfassend:
Was bleibt abschließend zu sagen? Sprachlich ist der vorliegende Band sehr gut, allerdings finde ich persönlich, dass Du aus Deinen sprachlichen Fähigkeiten zu wenig herausholst. An erster Stelle solltest Du Dir mehr Zeit für Beschreibungen der Protagonisten und der Umgebung nehmen, um die Einzigartigkeit Deiner erdachten Welt zu unterstreichen. An zweiter Stelle würde ich mir die Dialoge vorknöpfen, und die Struktur von einem rein verbalen Austausch zu einem Dialog mit Beschreibungen wandeln – hier verschenkst Du unnötigerweise Potential, Deine Welt und Protagonisten zu beleuchten. In Bezug auf die Struktur würde ich gerade die ersten Seiten nochmals prüfen, inwieweit hier für die Geschichte relevantes versteckt ist, und entsprechend am roten Faden arbeiten.
Mein Urteil: Gut, aber mit Verbesserungspotential.
P.S.: Alle meine Punkte sind natürlich nur als Anregungen zu verstehen - ich erwarte nicht, dass Du Deine Geschichte komplett umschreibst. ;-)
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Mara
von scottcr1 am 17.01.2012
Zusammenfassend:
Guten Morgen Nicole, wie es mir scheint bin ich mit dem zweiten Teil angefangen :-),
deshalb vielleicht meine anfänglichen Startschwierigkeiten. Aber, mir gefällt die kleine- große Mara, die sich selbst erst kennen lernen muss. Mit ihren Kräften weiß sie auch noch nicht viel anzufangen- ich würde es vergleichen mit pupertierendem Gemüse (Kinder meinte ich natürlich jetzt!). Du hast eine ruhige, angenehme Art zu schreiben, der einen entspannt durch die Geschichte führt. Auch die Ich-Form gefällt mir persönlich sehr gut. Da ich selber kein Fantasyschreiber bin, und mir jegliche Fähigkeit des Feingefühls dafür fehlt (ich müsste mal spaßeshalber eine Liebesgeschichte einstellen, ihr würdet euch schlapp lachen), kann ich vor euerm Schreiben immer nur den Hut ziehen. Mir ist aufgefallen das du manchmal ein paar Adjektive zu viel einsetzt (ich hoffe ich quatsche jetzt nichts nach- das kann ich nämlich gut, weil ich es möglichst immer vermeide vorher die anderen Bewertungen zu lesen), bin mir aber nicht ganz so sicher, ob es nicht beabsichtigt ist und zu deinem persönlichen Stil gehört? Vielleicht könntest du in die Geschichte noch ein wenig Pepp reinbringen? Kann dir da aber nicht helfen- würde völlig daneben gehen:-). Also, ich liege zwischen vier und fünf Sternen. Da ich möchte, das diese ruhige Geschichte aber auch weiter kommt, gebe ich gerne 5 und natürlich den Flieger.
LG Marion Brüning scottcr1
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Mandura
von AnkeD am 14.01.2012
Sprache/Duktus:
Wie schon im 1. Teil leicht zu lesende Sprache, gut verständlich. Für meine Begriffe besser als zu Beginn von Teil 1. Mir fiel auf, dass die förmliche Anrede noch einmal korrigiert werden muss. Mal ist sie groß geschrieben, was richtig ist, dann wieder klein. Manchmal zu viel hintereinander gesetzte Adjektive. Beispiel von S. 6: Unvermittelt standen Malin und ich in einer großen, lauten, heißen, mit Dampf und dem Geruch nach Essen gefüllten Küche. Mein Magen knurrte. Eine große, massige Frau mit einem runden, roten Gesicht, die zwei weiteren Frauen Anweisungen gab, bemerkte uns und wandte sich uns neugierig zu. – Warum nicht einfach: Unvermittelt standen Malin und ich in einer großen Küche. Es war laut und heiß. Die Luft war geschwängert mit dem Dampf und dem Geruch der vielen Speisen, sodass mein Magen zu knurren begann. Ich sah mich um, und mein Blick blieb an einer hochgewachsenen Frau hängen, die gerade zwei anderen Köchinnen Anweisungen erteilte. Sie war korpulent und ihr Gesicht von der Hitze gerötet. Als sie auf Malin und mich aufmerksam wurde, trat sie neugierig auf uns zu. – Da sind auch all Deine Adjektive enthalten, aber nicht ganz so hintereinander geballt. Das war hier ein Paradebeispiel, tritt aber im Folgetext so extrem nicht wieder auf und lässt sich mit einer Überarbeitung beheben.
Struktur:
Die Handlung schließt unmittelbar an den ersten Teil an. Dieser endet mit den Worten: Und mit dieser Gewissheit schlief ich ein. – (51.Tag) Der 2. Teil beginnt dann mit dem Aufwachen nach dem Einschlafen zum Ende von Teil 1. Ich hatte den Eindruck, es wurde, aus welchem Grund auch immer, einfach mal ein neues Buch begonnen. Und genau darin sehe ich einen Schwachpunkt. Ich muss zugeben, dass ich Teil 1 nicht komplett gelesen habe und nun ziemlich auf dem Schlauch stehe, um die Zusammenhänge zu erkennen. Es geht beispielsweise um einen Streit, den Mara und Sina hatten. Er wird erwähnt, aber nicht, worum es ging. Der Leser erfährt, dass Mara anscheinend auf Frauen steht ... Sicher, normaler Weise liest man den 1. Teil, dann den 2. Es muss aber auch möglich sein, in ein Buch aus einer Reihe einzusteigen, ohne blind durch die Geschichte zu stolpern. Was ich damit sagen will. Dem Text fehlt ein wenig Hintergrundinformation, was im 1. Teil geschehen ist. Wo befinden wir uns? In einem Tempel. Wer sind die beiden, die sich 1,5 Seiten zu Beginn des Buches unterhalten? Das eine ist Mara. Doch wer ist die andere Person? Ein Mann, dachte ich und musste feststellen, dass es sich um eine Frau handelt. Ansonsten ist zu sagen, dass die Geschichte einem roten Faden folgt.
Zusammenfassend:
Ich werde sicher sowohl Teil 1 als auch die hier vorliegende LP von Teil 2 komplett lesen, wenn ich denn mal einen Reader mein Eigen nenne. Es gibt noch ein paar Mängel, die ich unter Struktur angesprochen habe. Dennoch ist es ein gut zu lesender Text, der seine Fans im Bereich Fantasy finden wird. Liebe Bolda, ich wünsche Dir alles erdenklich Gute mit „Mandura“ und vor allem viel Glück im kommenden Wettbewerb. LG Anke
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Hm, nicht so gut wie der Anfang
von Lemmi am 11.01.2012
Handlung:
Ich tat mich mit diesem Abschnitt der Geschichte etwas schwer. 99 Seiten, und eigentlich passiert... nichts! Zumindest nichts, was die Handlung vorwärts transportieren würde. Mara wird zur Königin eingeladen, und als sie wieder geht, weiß der Leser noch immer nicht, was die Königin eigentlich von ihr wollte. Es wird ihr der Zugang zu historischen Dokumenten erst verweigert, dann doch gewährt, sie öffnet einen verschlossenen Tempel ohne Schloß, aber das alles bleibt ohne Folgen, zumindest bisher. Mara stellt auch kaum Fragen, und die paar, die sie stellt, werden so gut wie gar nicht beantwortet, die Unterhaltungen verlieren sich nach kürzester Zeit wieder in Belanglosigkeiten. So bleibt auf diesen 99 Seiten nicht mehr viel anderes übrig als Maras Liebesabenteuer. Gegen ein wenig Romantik, ja selbst gegen einen Schuß Erotik in einem Fantasyroman ist überhaupt nichts einzuwenden. Du solltest Dir aber überlegen, was genau Du eigentlich erzählen willst: soll es ein erotischer Liebesroman in Fantasy-Deko sein, dann kannst Du so weitermachen. Soll es aber ein Fantasy-Roman sein, dann wäre es gut, du würdest Maras Liebesleben ein wenig zügeln und Dich statt dessen wieder mehr auf das Drumrum konzentrieren.
Figuren:
Mara ist durchaus eine interessante Figur, aber sehr widersprüchlich. Ihre Stimmungsschwankungen sind ausgesprochen anstrengend. Sie klagt über Einsamkeit, hat aber gleichzeitig drei Liebeleien am Laufen, oder wie sonst soll man ihr Verhalten Jula, Sina und Reik gegenüber verstehen? Das Problem ist, daß nicht klar wird, warum sie das tut. Will sie einfach nur möglichst viel Spaß haben, ist sie nicht bereit, auf etwas, das ihr gefällt, zu verzichten, wenn sie es doch haben kann? Oder versucht sie auf diese Weise, ihre Einsamkeit zu bekämpfen, die sie Reik so unmittelbar deutlich gemacht hat? - Seltsam auch das Verhalten der anderen Drei. Keiner von ihnen scheint eifersüchtig auf den anderen zu sein. Jula hat offenbar plötzlich auch kein Problem mehr damit, mit einer Frau zu schlafen, von der er weiß, daß sein zukünftiger König ein Auge auf sie geworfen hat. Es mag ja durchaus freizügige Gesellschaften geben, aber sooo freizügig... - Lorana tauchte in diesem Abschnitt so gut wie gar nicht auf. Ihren Versuch, Mara zur Priesterin zu weihen, kann ich gut nachvollziehen, hätte ihr bei dem Versuch, Mara unter ihre Kontrolle zu bringen, aber mehr Rafinesse zugetraut. Schade. Und ihr Sinneswandel in Bezug auf die historischen Unterlagen ist überhaupt nicht nachvollziehbar.
Sprache/Duktus:
Sprachlich fließt es jetzt besser, nur an manchen Stellen wirkt der Satzbau etwas sperrig, wenn zum Beispiel Adjektive dem eigentlichen Satz noch mit einem Komma hinterhergeschoben werden.
Struktur:
Die Szene im Speisesaal - nach Maras Besuch bei der Königin - wird von einem neutralen Erzähler erzählt, und ich kann nicht nachvollziehen, warum Du das gemacht hast. Mara ist anwesend und könnte das selbst erzählen. Jeder Erzählerwechsel verlangt vom Leser ein gedankliches Umsteigen. Das sollte man nur tun, wenn es nötig ist, also wenn dem Leser Details vermittelt werden sollen, die die Erzählperson nicht wissen kann. Außerdem wäre es gut, wenn Du die Erzählerwechsel besser kennzeichnetest. Die größeren Absätze genügen dafür nicht immer, weil Du auch an anderen Stellen solche größeren Absätze drin hast, ohne den Erzähler zu wechseln.
Zusammenfassend:
Insgesamt scheint es, als hättest Du dich in diesem Teil der Geschichte etwas verzettelt. Unerhebliche Kleinigkeiten - wie Maras Überlegungen bezüglich des Dieners, der ihr beim König Tee serviert oder die umständliche Art und Weise, wie Mara zum König gelangt - bremsen nicht nur den Handlungsverlauf, sie wirken auch steif und unnatürlich. Andere, wichtige Aspekte werden dafür in einem Nebensatz abgetan, wie zum Beispiel Maras Studien oder die bedrohliche Entwicklung im Osten. Vielleicht liegt es daran, daß die Leseprobe so kurz ist ;-) , und das alles kommt noch.
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Reik
von FiannaCessair am 08.01.2012
Zusammenfassend:
Mandura ...und Mara, sie hat besondere Kräfte und weiß eigentlich selbst nicht genau, welche Kräfte und wofür.Gleichzeitig Kind und Frau, selbstsicher und doch verletzlich, kalt und dennoch mitfühlend. Alles in Allem verwirrend.
Auch dieser zweite Teil hat mich wieder in seinen Bann gezogen. Ich liebe diese Geschichte.
Aber ...Es sind wieder ganz viele Perspektive-Wechsel darin. Einige kleiner Fehler, aber nichts, was gravierend wäre. Eben nur die Sache mit der Perspektive und dafür, dass der zweite Teil "Reik Domallen heißt, spielt er erst ziemlich spät eine Rolle.
Und wie geht es weiter????
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Und es geht weiter...
von Shadowfang am 08.01.2012
Handlung:
Mara ist in der Hauptstadt Samala Elis angekommen und hat mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Nicht nur in Sachen Beziehungen, sondern auch ganz ernste Probleme wie die Hohepriesterin Lorana, die mir irgendwie verdächtig erscheint und der drohende Krieg, in dem anscheinend von ihr verlangt wird, dass sie eine grössere Rolle darin spielt.
Sprache/Duktus:
Eigentlich findet sich hier mein einziger Kritikpunkt. Ein paar Rechtschreibfehler haben sich eingeschlichen (das kennen wir ja alle) und ja, ein paar Formulierungen könnten allenfalls eine Überarbeitung vertragen. Grundsätzlich sind die Dialoge manchmal etwas verwirrend, ab und an verlor ich den Faden, wer jetzt was sagt, an sich nichts gravierendes, aber es stört den Lesefluss ein bisschen, weil ich dann kurz abgelenkt bin und überlegen muss, von wem jetzt welcher Satz stammt. Und du hast dir die Kritiken zu Buch 1 zu Herzen genommen, ich hab ein paar sehr schöne Beschreibungen gefunden!
Zusammenfassend:
Juhu, wieder die erste mit einer Rezi zu Mandura :) Liebe Nicole, ich muss sagen ich bin ein bisschen hin- und her gerissen. Ok, das auf hohem Niveau aber trotzdem. Im Vergleich zu Buch 1 hat mich Buch 2 am Anfang etwas weniger gepackt. Gegen zweite Hälfte der Leseprobe wird es aber spannend und ich würde gern wissen, wie es weiter geht. Du deutest ja einiges schon in der Kurzbeschreibung an und ich bin an einem Punkt, an dem ich liebend gern mehr lesen würde! Die Story ist genau mein Geschmack, aber aufgrund der Rechtschreibung und einiger Wirrungen in den Dialogen und der Struktur wäre ich eigentlich für 4*... andererseits bin ich absoluter Fan von der Story (und stehe dazu) und ich fände es schade, da Abzug zu geben weil ich denke mit einem Lektor an der Seite und etwas Feinschliff hat es grosses Potenzial. Darum von mir als Startbonus und weil ich die Geschichte so klasse finde und total in den Jula und den Reik verknallt bin - 5* :)
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