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Lisas Geheimnis - Eisgräfin - Claudia Rimkus

Erschießen, erschlagen, ertränken, erdrosseln, vergiften, überfahren, in die Luft sprengen? Man kann unliebsame Mitmenschen auch auf unspektakuläre Weise ins Jenseits befördern ...

Lisa leidet seit Jahren unter ihrem dominanten Gatten Herbert. Hätte sie vor der Hochzeit nicht einen Ehevertrag unterzeichnet, wäre sie längst gegangen. Als sie erfährt, dass ihr Mann sie schon lange betrügt und sie obendrein zum ersten Mal schlägt, muss Lisa eine Entscheidung treffen.

3.8 Sterne N/A
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    Rezensionen

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    • Lisas Geheimnnis

      von oscher am 09.02.2012

      Allgemeines/Grundthese: Grundthese: In einer ungleichen und ungerechten Partnerschaft/Ehe gelingt es dem Unterdrückten durch die Gunst der Stunde in Verbindung mit einem glücklichen Einfall sich des Unterdrückers zu entledigen und dessen gesammelten Reichtum für sich zu nutzen.
      Aufbereitung des Themas: Lisa ist in einer freudlosen Ehe, die sie wegen eines Ehevertrags nicht durch Verlassen ihres Mannes oder Scheidung aufgeben kann, gefangen. Ihr herrschsüchtig-unsensibel-kleinlich fordernder Ehemann Herbert hält sie zudem finanziell kurz, so dass sie am Essen sparen muss; andererseits fordert Herber aber etwas „Vernünftiges“ zum Essen. Das Wirtschaftsgeld hat Herbert seit 10 Jahren nicht erhöht, obwohl die Lebenshaltungskosten stiegen. Rücksichtslos setzt er zu Hause seine Interessen durch, z. B. bei der Wahl des Fernsehprogramms. Lisa versucht, sich so gut wie möglich zu arrangieren, nimmt kostenlose Angebote zu ihrer Weiterbildung wahr (Radio, Vorträge, Museumsbesuche, Lesen) und lässt sich von ihrer Freundin Ellen gelegentliche Cafébesuche finanzieren. Herbert hat allerdings zwei Probleme: Er ist herzkrank und hat Angst vor Spinnen. Dies nutzt Lisa, indem sie im Badezimmer eine Spinne unter den umgedrehten Zahnputzbecher setzt, was bei Herbert zu einem Herzinfarkt führt, der von Herberts Aufschrei begleitet wird. Lisa lässt sich bewusst viel Zeit, bevor sie reagiert, nach Herbert sieht und den natürlich zu spät den Hausarzt anruft, der nur noch Herberts Ableben bestätigen kann. Lisa entdeckt den Reichtum ihres verstorbenen Mannes und kann sich jetzt, befreit von der Tyrannei, ihre Wünsche erfüllen, unter anderem eine kleine silberne Brosche in Spinnenform, in der Lisas Schicksal geheimnisvoll enthalten ist, was sie aber für sich behält
      Struktur: Die Geschichte ist chronologisch mit einige Rückblicken auf die Vergangenheit erzählt. Vom banalen Geschirrabräumen am Anfang steigert sich die Handlung, in der immer mehr charakterliche Facetten der Ehepartner zum Vorschein kommen, bis zu Herberts Tod als Höhepunkt und in der abfallenden Handlung zum nutznießenden Ausgleich von über 30 Jahren qualvoller Ehe.
      Sprache/Duktus: Flüssig und leserfreundlich erzählt, keine Fehler.
      Zusammenfassend: Charakterisierung: Es geht um eine klassische Partnerschafts- bzw. Ehekonstellation mit einem Herren und einer Unterdrückten, bei der die Verfasserin ein wenig dem Klischee dieser Art von Beziehung verfallen ist. Der Mann ist böse und die Frau nur unterdrückt und leidend, wobei dem Leser bei ihr die Entscheidung, ob sie nun gut oder böse ist, schwerfällt. Abgesehen vom der Szene mit Herberts Herzinfarkt, hatte sie gar keine Chance, böse zu sein. Erst die verzögerte Hilfeleistung weist sie als doch nicht ganz so gut aus, wie der Leser bis dahin vermuten könnte. Fazit. Flott zu lesen; der durch „natürliche“ Umstände ausgelöste Herzinfarkt des Anti-Protagonisten ist mal was Anderes, das Geheimnis der Brosche lässt den Leser trotz der Tragik schmunzeln.
      • Kommentar von Eisgräfin am 17.02.2012

        Vielen Dank für diese ausführliche Rezi. Du hast genau das erwähnt, worauf es mir ankam. LG - Claudia

    • Man sollte es nie zu weit treiben ...

      von Bücherwürmchen am 24.01.2012

      Zusammenfassend: Eine gut geschriebene Geschichte, die mich zum Schmunzeln gebracht hat. Als Leser habe ich zwar geahnt, worauf es hinauflaufen wird, aber das war sicher nicht anders zu lösen – und es hat den Unterhaltungswert der Geschichte nicht gemindert. Ich wünsche viel Erfolg mit dieser wunderbare Geschichte, die so ganz ohne blutige Stellen auskommt.
      • Kommentar von Eisgräfin am 17.02.2012

        Danke, liebes Bücherwürmchen. Es freut mich, dass dir die Geschichte gefällt.LG - Claudia

    • Gottesanbeterin?

      von herby101 am 23.01.2012

      Zusammenfassend: Hervorragende Story. Locker, frei und unterhaltsam. Trotz des voraussehbaren Endes, Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite. Viel Erfolg beim Wettbewerb.
      • Kommentar von Eisgräfin am 17.02.2012

        Danke, herby 101, für die nette Rezi. Das hat mich sehr gefreut. LG- Claudia

    • Arachnophobie

      von Silber am 16.01.2012

      Allgemeines/Grundthese: Es gibt einfach unangenehme Zeitgenossen und Frauen sind übel dran, wenn sie sich an ein solches Exemplar gebunden haben - und dann auch noch per Ehevertrag. Doch am Ende gewinnt die Gerechtigkeit.
      Aufbereitung des Themas: Gelungene Darstellung eines Ehedramas, das die Figuren laufen lassen bis es nicht mehr geht. Bis hin zum Höhepunkt, der nicht ganz überrascht. Dafür grinst man aber mit der Ehefrau.
      Struktur: Chronologisch wird hier das Leben zweier Menschen geschildert, der eine böse und geizig, die andere unterdrückt und so arm dran, dass sie von der Freundin zum Kuchen eingeladen werden muss. Die Geschichte steigert sich gekonnt bis hin zum großen Finale und der Verwandlung der armen Frau.
      Sprache/Duktus: Flüssige geschrieben, gut lesbar und spannend auch noch. Was will man mehr?
      Zusammenfassend: Ein altes Thema, neu aufbereitet und mit einer neuen ekligen Kleinigkeit versehen. Was das ist? Lesen! Mir hat es sehr gut gefallen. Ich wünsche viel Glück für den Wettbewerb!
      • Kommentar von Eisgräfin am 17.02.2012

        Danke, liebe Silber, für die ausführliche Rezi und die guten Wünsche. LG- Claudia

    • Eine kleine Spinne

      von Heike Wolter am 06.01.2012

      Zusammenfassend: Gut geschriebene Geschichte über den Haustyrannen und seine machtlose Ehefrau. Ob es wirklich ein Krimi ist, möge die Jury entscheiden ... es war auf alle Fälle eine Viertelstunde Lesevergnügen, das durch den angenehmen Schreibstil und die gut vorstellbaren Figuren entstanden ist. Was mich allerdings dann doch etwas gestört hat, war die Vorhersehbarkeit. Spätestens nach Herberts erstem Badezimmerbesuch wusste ich Bescheid und musste über das Ende der Geschichte nicht mehr rätseln. Das hat mir (leider) viel von der Spannung genommen, deshalb reichts bei mir für den vollen Sternensegen nicht ganz. Trotzdem ... solide Arbeit, gut und flüssig gemacht und durchaus mit Unterhaltungswert. Viel Glück im Wettbewerb ... LG Heike W.
      • Kommentar von Eisgräfin am 08.01.2012

        Vielen Dank fürs Lesen, liebe Heike. Es freut mich, dass ich dich unterhalten konnte. LG - Claudia

    • schwarze Witwe

      von Anne Lay am 04.01.2012

      Zusammenfassend: Ein bedrückendes Bild einer unglücklichen Beziehung wird hier gezeichnet und mein volles Mitgefühl gilt Lisa. Ich warte darauf, wie sie es tun wird, und dann kommt doch alles etwas anders... Bei der "schönen Brosche" musste ich schmunzeln. Ein eher leiser und unblutiger Krimi mit unerwarteten Wendungen, der mich in seinen Bann gezogen hat, trotz seiner vorhersehbaren Elemente. Viel Glück im WB!
      • Kommentar von Eisgräfin am 05.01.2012

        Auch dir danke ich sehr, liebe Anne. LG - Claudia

    • Fein gesponnen

      von Murkele am 04.01.2012

      Zusammenfassend: Eine fein erzählte Geschichte, mit authentischen Figuren und nachvollziehbaren Handlungen. Auch wenn man wusste, worauf es hinauslief, tat es dem Lesevergnügen keinen Abbruch - manchmal muss man keine kunstvollen Verstrickungen aufbieten, um zu unterhalten. Im übrigen hat mich das 'Danke' beim Freilassen der Täterin schmunzeln lassen - eine der Kleinigkeiten, die eine Geschichte lesenswert machen. :) Fünf Sterne von mir und viel Glück im Wettbewerb!
      • Kommentar von Eisgräfin am 05.01.2012

        Vielen Dank, liebe Murkele. Dein Schmunzeln freut mich besonders. LG - Claudia

    • Endlich tot

      von bongi am 04.01.2012

      Zusammenfassend: Liebe Claudia, natürlich ist diese Geschichte vorhersehbar und mit einem einfach gestrickten Ende. Ein typischer Kurzkrimi eben, wie man ihn viel schlechter oft zu lesen bekommt. Mir hat es gefallen und ich habe mich gefreut, als dieses Ekelpaket endlich ins Gras gebissen hat. Du hast die Geschichte wunderbar und ausserdem fehlerfrei erzählt, in einer Sprache, die den Leser mitnimmt. Was will man mehr? Viel Glück wünscht Bongi-Birgit
      • Kommentar von Eisgräfin am 05.01.2012

        Liebe Birgit, ich danke dir für deine positive Meinung. LG- Claudia

    • Tod durch Spinne!

      von elenji am 02.01.2012

      Zusammenfassend: Eine kleine Rachegeschichte, schön geschrieben mit ausführlichen Figurenzeichnungen. Ich denke auch, dass es solche Beziehungen durchaus noch gibt. Trotzdem machen Begriffe wie "Wirtschaftsgeld" das ganze m. E. unnötig altmodisch. Ebenso die Figurenzeichnung des Mannes, da hätte man andere Züge finden können als das Staub kontrollieren, die ihn unsympathisch gezeichnet hätten. Ich finde, dass es durchaus eine interessante Kurzgeschichte ist, als Wettbewerbsbeitrag fehlt mir jedoch hier die nötige Spannung, das Urbane und auch das Düstere. Deshalb drei Sterne aber natürlich trotzdem alle guten Wünsche für den Wettbewerb!
      • Kommentar von Eisgräfin am 02.01.2012

        Danke für deine Meinung, liebe elenji. Beim nächsten Mal schreibe ich etwas richtig Böses! LG - Claudia

    • Langweilig

      von Kratzfeder am 02.01.2012

      Zusammenfassend: Die KG hat mich – als Krimi – überhaupt nicht überzeugen können. Zum einen war es von Anfang an offensichtlich, wohin der Plot laufen wird, zum anderen war es für meinen Geschmack viel zu überladen mit klischeehaftem (und teilweise auch nicht nachvollziehbarem) Verhalten. Das ganze mutet eher als KG aus einer Frauenillustrierten der 50er an, als ein Krimi. Absolut keine Spannung, langweiliger Schluss. Den Perspektivwechsel am Ende fand ich handwerklich gesehen etwas unschön, ansonsten sauber geschrieben.
      • Kommentar von Eisgräfin am 02.01.2012

        Darauf habe ich schon gewartet. Trotzdem danke fürs Lesen. Schade dass du es so langweilig fandest. LG - Claudia

    • Böse Witwe

      von Feya am 02.01.2012

      Zusammenfassend: Mich würde mal interessieren, ob das als Mord durchgeht. Insofern weiß ich auch nicht, ob es sich wirklich um einen Krimi handelt. Aber coole Idee, gute Umsetzung, super Unterhaltung. Dir viel Glück im WB!!!
      • Kommentar von Eisgräfin am 02.01.2012

        Danke, liebe Feya. Ein Mord ist es wohl nicht. Eher unterlassene Hilfeleistung mit Todesfolge. Ein paar Jährchen Knast bringt das wahrscheinlich auch ein.LG - Claudia

    • Absehbar, aber nicht schlecht.

      von Coronval am 02.01.2012

      Zusammenfassend: Obwohl nach dem ersten Spinnenaufritt fast klar ist, was geschehen wird, muss man immer weiter lesen. Lisas Wandlung hätte für meinen Geschmack noch etwas langsamer vollzogen werden können, allerdngs fürchte ich, dass das Zeichenlimit überschritten werden würde. Wenn noch etwas Platz dafür sein sollte, würde ich empfehlen ihn zu nutzen, da ich das aber nicht beutteilen kann, vergebe ich hier alle Sterne für einen Gefühlskrimi.
      • Kommentar von Eisgräfin am 02.01.2012

        Vielen Dank, liebe Coronval. Es musste alles in den vorgegebenen Rahmen passen. - Sonst wäre die Geschichte zu lang geworden.LG- Claudia

    • einfach auf unspektakuläre Art entledigen^^

      von Mephista am 02.01.2012

      Allgemeines/Grundthese: Hab ich schon einmal angemerkt, wie sehr ich Spinnen hasse? :)
      Zusammenfassend: Wie nicht anders erwartet trägt unsere Claudia wieder einmal stark, überzeugend und unglaublich fesselnd zum aktuellen Wettbewerb bei und weiß ihre Thematik wie gewohnt an die Anforderungen anzupassen. Ja, du hast mich erneut begeistert und ich wünsche dir Glück und Erfolg mit dieser Kurzgschichte, wie auch allgemein für das neue Jahr 2012. Alles Liebe von Lela
      • Kommentar von Eisgräfin am 02.01.2012

        Liebe Lela, was hast du gegen Spinnen? Sie können doch ganz nützlich sein. :-)) Danke für deine lieben Worte. LG - Claudia

    • Hiebe statt Liebe!

      von Leeby81 am 02.01.2012

      Zusammenfassend: Dir ist es gelungen den dominanten Ehemann mit seiner eher devoten Frau authentisch in Szene zu setzen. Insgesamt fand ich die Geschichte ok. Gelegentlich wird die Geschichte durch unnötige Beschreibungen und belanglose Dialoge etwas ausgebremst, Ansonsten ein toller Beitrag zum Thema. Dir noch viel Erfolg für den WB!
      • Kommentar von Eisgräfin am 02.01.2012

        Danke, Leeby, schön, dass du die Figuren authentisch findest. LG- Claudia

    • Hinterhältige Haustiere

      von Ulder am 02.01.2012

      Zusammenfassend: Mir hat die Geschichte gut gefallen. Sie ist sehr unterhaltsam und gut geschrieben. Aus meiner beruflichen Erfahrung weiss ich, dass es solche und ähnliche Ehemodelle leider immer noch gibt und es den Betroffenen schwer fällt, sich aus einer solchen Situation zu lösen. Die innere Zerissenheit fand ich gut dargestellt. Ich wünsche ein frohes neues Jahr und viel Erfolg im WB. Liebe Grüße.
      • Kommentar von Eisgräfin am 02.01.2012

        Lieber Udo, ich danke dir für deine Meinung. Ich wünsche dir auch ein erfolgreiches neues Jahr! LG- Claudia

    • Rache ist süß

      von Alegra am 02.01.2012

      Zusammenfassend: Liebe Claudia! Da ist dir eine wunderbare Geschichte gelungen. Ich ahnte zwar recht schnell, worauf du hin arbeitest, aber trotzdem tat das dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Diese Geschichte erinnerte mich ein wenig an meine Kurzgeschichte "Haustyrann" aus meinem Adventskalender. Dein Ende gefällt mir aber viel besser. Ich wünsche dir alles Gute für den Wettbewerb! LG Alegra
      • Kommentar von Eisgräfin am 02.01.2012

        Vielen Dank, liebe Alegra. Es freut mich dass es für dich ein Lesevergnügen war. LG- Claudia

    • Das geschieht ihm recht!

      von AnkeD am 01.01.2012

      Zusammenfassend: Liebe Claudia, ich sitze hier mit einem verschmitzten Schmunzeln im Gesicht (wo auch sonst :-)). Auch wenn man schon zu Beginn ahnt, worauf es wohl hinauslaufen wird, es hat mir ausgesprochen gut gefallen. Dafür gibt es den vollen Sternenhimmel. LG und viel Glück im WB sowie ein erfolgreiches 2012. Anke
      • Kommentar von Eisgräfin am 02.01.2012

        Danke - liebe Anke! Es freut mich, dass ich dich zum Schmunzeln gebracht habe. Auch für dich viel Erfolg im neuen Jahr! LG - Claudia

    • Mann und Frau - und eine Spinne

      von YuutoNakamura am 01.01.2012

      Zusammenfassend: Ich denke, dass die Geschichte für eine gewisse Zielgruppe, die so etwas erlebt hat, eine tiefere Bedeutung haben kann. Dieses Hineinschlittern mit dem Gefühl, nichts ändern zu können, die Abhängigkeit. - Andererseits kommt mir dieses Modell der Ehe zwar realistisch, aber auch ungeheuer veraltet vor (frühe 60er Jahre?) mit "Wirtschaftsgeld" und das sie nicht weiß, was er verdient, Frau kümmert sich um Kinder und Haushalt / Mann arbeitet und macht, was er will usw., so dass die Geschichte nichts mehr mit einer urbanen, modernen Familie zu tun hat (was ja auch durch die andere Frau angedeutet wird). Dieser Mega-klischeehafte Herbert und die überaus gute Ehefrau - das ist mir für die heutige Zeit zu übertrieben gezeichnet (auch wenn es noch Paare geben mag, die wie vor 45 Jahren leben - aber das kann im Dorf oder in der Stadt sein). Hinterher ist die Frau so locker, bereut gar nichts. Die Spinne ist als Symbol der "Befreiung" zu verstehen. Die Sternebewertung fällt mir schwer. Stilistisch gut, inhaltlich irgendwie sehr veraltet (mögen andere aber ganz anders sehen). Ich sag mal 3* in der Mitte und denke, für den einen oder anderen auch mehr wert.
      • Kommentar von Eisgräfin am 02.01.2012

        Lieber Yuuto, danke für deine Meinung. Ich stimme dir zu: Solche Ehen sind heute sicher die Ausnahme, aber es gibt sie noch. Ich möchte in einer Geschichte von ungewöhnlichen Konstellationen erzählen, die mir interessanter als das Alltägliche erscheinen, denn gerade außergewöhnliche Formen des Zusammenlebens beschwören manchmal böse Gedanken und Taten in uns herauf. LG- Claudia

    • Spinnenfobie!

      von Rebecker am 01.01.2012

      Zusammenfassend: Beinahe schon fies meine Schadenfreude über den tödlichen Ausgang der Geschichte (grien)...Aber ich habe mir so sehr gewünscht, dass sie wenigstens einmal die Kraft aufbringt sich zu wehren...und ihm all seine Demütigungen heimzahlt...mit Zins und Zinseszins...und wie man am Ende der Geschichte sieht, war es gar nicht einmal so schwer.... Hin und wieder kam mir auch schon mal der Gedanke, dass man auch mich auf unomplizierte Art und Weise für immer ins Jenseits befördern könnte...eben wegen der Spinnenfobie....Brrrrrrr, mich fröstelt! ....Liebe Claudia, unheimliche Vorstellung meinerseits, aber grandiose Leistung deinerseits.... Gruseliger Beitrag durchaus gelungen...Viel Glück wünscht dir Rebecker
      • Kommentar von Rebecker am 01.01.2012

        ich würde doch niemals von einer GRANDIOSEN Leistung sprechen, wenn ich nur drei Sterne vergebe...tztztz....Vertrauen ist gut...Kontrolle ist besser :-))

      • Kommentar von Eisgräfin am 01.01.2012

        Du wolltest mir sogar 5 geben? Wie lieb von dir! NB wird das sicher ausbügeln. Ich danke dir!

      • Kommentar von Rebecker am 01.01.2012

        Ohoh, was ist denn hier wieder passiert? ....Es müssen FÜNF Sterne sein....HILFE! ....Werde NB sofort anschreiben, dass da mal wieder etwas schief gelaufen ist :-(((

      • Kommentar von Eisgräfin am 01.01.2012

        Auch dir vielen Dank, liebe Rebecker. Ich hoffe von Herzen, dass niemand auf die Idee kommt, deine Angst vor Spinen auszunutzen. LG- Claudia

    • Achtung Spinne!

      von scottcr1 am 01.01.2012

      Zusammenfassend: Am Ende der Geschichte war meine erste Frage: Warum um alles in der Welt rennt der nicht einfach........ Stop! Liest einer meine Rezension vor der Geschichte habe ich wieder alles ausgequatscht. Also, besser die Frage per PN an Claudia. Der Kurzkrimi hat mir gut gefallen. Dem blöden Ehemann hätte ich immer links und rechts eins aufs Hörnchen geben können. Mit der Protagonistin habe ich mitgefühlt und konnte mich kaum zurück halten ihr zu zurufen, sie solle dem Hornochsen mal gewaltig den Kopf waschen. Aber, auch ein zutiefst gedemütigter Mensch kann manchmal den Kopf in den Sand stecken und dort verharren, bis es vorbei ist.... :-))))) Frohes neues Jahr und viel Glück im Wettbewerb LG Marion Brüning scottcr1
      • Kommentar von Eisgräfin am 01.01.2012

        Vielen Dank, liebe Marion. Übrigens: Mein Postfach ist nicht voll. Du musst die Nachricht an Eisgräfin schicken. Ich bin gespannt. LG- Claudia

      • Kommentar von scottcr1 am 01.01.2012

        Kann keine PN an Claudia schicken, vielleicht ist ihr Briefkasten voll? Naja, vielleicht erfahre ich es auch noch so...............

    • Die Spinne

      von LyFa am 01.01.2012

      Zusammenfassend: Eine Frau, die Spinnen mag und sie nicht tötet. Das finde ich schon mal gut. Die Geschichte gefällt mir, ist gut geschrieben und sehr unterhaltsam. Am Schluß hatte sie wirklich Glück, befreit kann sie es genießen, denn auch wenn sie jahrzehntelang unterdrückt wurde, hat sie sich nicht selbst verloren. Das Cover sagt ja schon einiges aus, gut gemacht. Ich wünsche viel Erfolg im Wettbewerb und ein erfolgreiches neues Jahr.
      • Kommentar von Eisgräfin am 01.01.2012

        Vielen Dank, liebe LyFa. Bis zu einer bestimmten Größe sind Spinnen gar nicht so gruselig. :-)) LG - Claudia

    • Etwas betulich...

      von Ansgar am 31.12.2011

      Zusammenfassend: ...aber sehr unterhaltsam. Das Thema scheint Dir zu gefallen, liebe Claudia: In einem anderen Wettbewerbsbeitrag hatte sich die Schwaegerin von einem Tyrannen befreien muessen, was ebenfalls sehr amuesant zu lesen war. Das schicke Titelbild verraet, wie das Lisa gelingt. Und so sind sie, die Herren der Schoepfung: Skatabend (Jaaaa!), Saufen, herrisch, selbstverliebt und Ehebrecher. Eine Spinne hingegen laesst Machos erzittern (und mehr). A propos: Unser Rechtssystem laesst einen vollstaendigen Unterhaltsverzicht Gott sei Dank nicht zu. Alora, unterhaltsam, gut geschrieben, witzig, vielleicht etwas zu unspektakulaer fuer die 'Aufgabenstellung'. Viel Glueck und einen guten Start ins neue Jahr!
      • Kommentar von Eisgräfin am 05.01.2012

        Sorry, es muss natürlich "verzichtet haben" heißen.

      • Kommentar von Eisgräfin am 01.01.2012

        Ich habe mich noch mal schlau gemacht. Erst seit 2001 sind der Ehevertragsfreiheit Grenzen gesetzt. Demnach könnte Lisa vor 30 Jahren auf jeglichen Unterhalt im Falle einer Scheidung zugestimmt haben.

      • Kommentar von Eisgräfin am 31.12.2011

        Lieber Ansgar, vielen Dank für deine Meinung. Tatsächlich kenne ich einige tyrannische Männer, die mich immer wieder zu solchen Geschichten inspirieren. Diese hier ist schon ein paar Jahre alt. Habe sie nur überarbeitet. Ich weiß nicht, wie das mit den Eheverträgen vor 30 Jahren war, aber danke für den Tipp. Ich wünsche dir einen guten Rutsch und viel Erfolg im neuen Jahr. LG- Claudia

    Eisgräfin - Claudia Rimkus

    Lisas Geheimnis

    Lisas Geheimnis
    3.8 Sterne N/A
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    ID 10632
    Veröffentlicht am: 31.12.2011

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    Autor

    Eisgräfin

    Eisgräfin - Claudia Rimkus

    Mitglied seit 09.10.2010
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