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Entführt (Leseprobe) - Jonas Kissel

Mitten in der Nacht klingelt es an der Tür. Davor steht der vor einem Jahr spurlos verschwundene Michael. Nicht nur seine Mutter fragt sich, was geschehen ist. Auch er selbst muss erkennen, dass sein altes Leben nicht mehr zu existieren scheint.

Der vor einem Jahr spurlos verschwundene Michael taucht mitten in der Nacht wieder auf, verletzt und verwirrt. Aber nicht sein Vater öffnet ihm die Tür, sondern ein unfreundlicher Fremder, der ihn und seine Mutter anschreit. Als dann auch noch der hünenhafte Kommissar Stätter auftaucht und Michael mehr wie ein Täter als ein Opfer behandelt, scheint die Welt des Siebzehnjährigen vollends zusammenzubrechen.

3.3 Sterne N/A
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    Rezensionen

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    • Entführt..

      von Silvia1374 am 29.02.2012

      Handlung: Ich fand die Leseprobe super und hoffe, das ich DAS Buch mal ganz lesen kann. Nach dem letzten Satz dachte ich nur : Sche...und jetzt? Ich will wissen wie es weitergeht.
      Zusammenfassend: Würde mich freuen, das Buch mal komplett lesen zu können.
    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Entführt

      von cyberzirtze am 12.02.2012

      Handlung: Am Anfang empfand ich das Buch etwas holprig. Das änderte sich dann auch bald.Leider ist die Leseprobe kurz. Hätte gern mehr davon gelesen und erfahren.
      Zusammenfassend: Hoffe ich bald das ganze Werk lesen zu können. Mein Interesse ist geweckt.
    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Lesenswert

      von AnkeD am 05.02.2012

      Zusammenfassend: In der Shoutbox wurde durch meinen Vorrezensenten Werbung für diesen Text gemacht, den ich mir daraufhin durchgelesen habe. Ein sehr emotionaler Stoff, den uns der Autor hier präsentiert. Er nimmt gefangen und lässt so manche Frage offen. Warum wurde Michael vor einem Jahr entführt? Was wird im weiteren Verlauf der Geschichte geschehen? Dem Klappentext ist zu entnehmen, dass ein nicht gerade freundlicher Kommissar ins Spiel kommen wird, der Michael eher zum Täter denn zum Opfer macht. Die Leseprobe hat mir gefallen. Ich habe gelesen, ohne dabei auf Fehler zu achten, und Ungereimtheiten sind mir ebenfalls nicht aufgefallen. Mich würde interessieren, wohin die Reise gehen wird, und vor allem, wie lang das Gesamtwerk ist. Eine Empfehlung spreche ich auf alle Fälle aus, bei der Sternenvergabe behalte ich mir einen Stern vor, da ich nicht absehen kann, ob es sich im späteren Verlauf um einen Thriller handeln wird oder mehr um einen emotional ruhigen Roman. Dennoch, auf jeden Fall lesenswert. LG Anke
    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Michael

      von YuutoNakamura am 26.01.2012

      Handlung: Michael kehrt als von der Mutter verloren geglaubte Sohn zurück (Das Vater-Sohn-Verhältnis bleibt absichtlich noch nebulös). Michael muss erst wieder seine Gedanken ordnen; dabei erfährt man nach und nach Zusammenhänge, Geschehnisse und Ansichten. / Ein Kritikpunkt (zusammen mit dem Kurztext): Es bleibt recht unklar, was die Geschichte noch bieten wird und wie weit sie den Handlungsbogen spannen wird.
      Figuren: Michael ist die Hauptfigur; der restliche Rahmen bleibt überschaubar, Marie (Jugendliche am Rande des Erwachsenwerdens), seine Eltern (Mutter, Vater, dann sein Vater?), Freunde, ein Betrunkener Fußball-Fan
      Sprache/Duktus: Zuerst erinnert es etwas an Fantasy (Lichtball, mattorange, Finsternis). reichte nicht die Laterne oder die Dunkelheit? Der Kreis ist eigentlich eine Kreisfläche. / S. 7 u. S. 9 dass ... , dass in einem Satz, dann 2x Dass ... Dass - Satzanfänge / 30:12, weil verloren eher als 12:30 / S. 8 muss.", (Punkt weg) / fünf, sechs Lieder (welche? Beispiele) / Manchmal zur Abstraktion neigend, z.B. S. 12 unendliche Freude, ggf. herzerwärmende Freude "besser", sinnlicher / irgendwo stand "überlassen" (war mir unklar) / Der "Schürhaken" weckte Thriller-Ambitionen, blieb dann aber eher ruhiger, obwohl doch auch emotional-aufwühlend / manchmal längere Satzkonstruktionen (erwähne ich nur - ist aber ok) / flüsterte er mehr, als er sprach, hauchte er mehr ... (das ist mir zu genau beschrieben an dieser Stelle) / Bsp. S. 9 "was bei den", "die es da", "als sie es", "wenn man sonst" diese einfachen Zwischenteile "verlangen" m.E. nach starken Subjektiven für die Aufmerksamkeit des Lesers, was oft gelingt (z.B. "Eisaugen"), aber manchmal auch schon ein wenig monoton sowie zu sehr auf Korrektheit der Struktur bedacht wirkt.
      Struktur: Verwebte Handlungsstränge (Michael, Michael und Marie, Muter, Vater (ist Michael unklar), Michael wieder zu Hause) mit Rückblenden (Waldhütte, Party) und Gedanken (ist es mein Vater?) / hier habe ich soweit nichts dran auszusetzen
      Zusammenfassend: Der Autor präsentiert einen Romananfang, der emotional geschildert ist und sprachlich/strukturell sehr ansprechend ist. Für die Kleinigkeiten / Vorschläge / Anmerkungen würde ich einen halben Stern abziehen. Mein zusätzlicher Hauptkritikpunkt bleibt aber, dass ich (noch) keine Richtung des Romans erkennen kann. Wird er sehr spannend (fast wünschte ich mir doch etwas stärker den Thriller-Aspekt betont) oder wird es eine eher ruhige Story, in der der Autor vielleicht (ggf. zu) viele Eigenheiten der Hauptfigur auslebt (und sie immer wieder in Gedanken und Strukturelementen versinken lässt)? Wohin geht die Reise in der Handlung? Das Interesse ist geweckt, aber auf was eigentlich genau? Vielleicht braucht es doch für starke Bücher die bei Droemer-Knaur übliche 30seitige Leseprobe, um die Richtung noch besser beurteilen zu können. (Kommissar, Entführung ist ein Hinweis, aber das gibt es ja auch oft.) / Eine kritische Durchsicht bleibt wie bei (fast) jedem Text hier sinnvoll. Deshalb in der Wertung des Autors eine 4+ (Tendenz eher Richtung 5*) und gerne eine Empfehlung für das Manuskript.
    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Entführt (Leseprobe)

      von /user/ am 26.01.2012

      Handlung: Ein Thema, dass alle Möglichkeiten bietet, sich schriftstellerisch "auszutoben". Beginnend mit der Heimkehr, die im chronologischen Ablauf des gesamten Romans hoffentlich in der Mitte plaziert ist. Das führt zwangsläufig zu Rückblenden eingefügt in die Gegenwart und den weiteren Verlauf. Nach der Leseprobe bin ich sicher, dass meine Erwartung nicht enttäuscht wird. Ich liebe solche Romane, da sie durch die Zeitsprünge immer wieder Spannungsbögen erzeugen können.
      Figuren: Ein in seinem Wesen und Empfinden sehr gut dargestellter Hauptprotagonist. Das Verhalten beider Jugendlicher ist durchaus nachvollziehbar dargestellt. Gefühle der Mutter sind blendend beschrieben. Insbesondere ihre Hilflosigkeit in dieser Situation. Der Charakter des Lebensgefährten erfährt hoffentlich im weiteren Verlauf noch eine genauere Beschreibung.
      Sprache/Duktus: Der Autor versteht es, mit einfachen Worten Gefühle eindrucksvoll zu beschreiben. Keine lingualen Kopfstände, wie man sie leider häufig vorfindet. Die Begleitumstände werden nur dort beschrieben, wo sie zum Verständnis und zur Atmosphäre der Geschichte beitragen. Das ermöglicht ein flüssiges Lesen und die Konzentration auf die wesentlichen Dinge.
      Struktur: Den Anfang mit der Rückkehrvon Michael zu machen ist ein sehr guter Gedanke.K. ist zwar nicht der Erste der so verfährt, aber für die Geschichte die er erzählen will genau der richtige Ansatz. Nach der Leseprobe glaube ich nicht, dass der Autor die Übersicht über Gegenwart, Vergangeheit und Zukunft verlieren wird. Am Ende wird sicherlich ein rundes Ganzes stehen.
      Zusammenfassend: Diese Leseprobe macht Lust auf mehr. Aus meiner Sicht finden sich in der Leseprobe keine Kritikpunkte. Wortwahl, Satzbildung und Gefühlsbeschreibung sind in jeder Hinsicht treffend. Das Thema bietet genug Möglichkeiten, die Protagonisten im Verlauf der Geschichte näher zu beschreiben. Charaktere in dieser Phase der Geschichte weiter auszuwalzen würde nur den Lesefluss stören. In diesem Roman gehen (so weit man dies anhand der Leseprobe beurteilen kann) Idee und Umsetzung Hand in Hand. Ein wirkliches Lesevergnügen. Den fünften Stern hebe ich mir für das Gesamtwerk auf.
    • Nächtliche Heimkehr

      von hardt am 12.01.2012

      Handlung: Vor einem Jahr wurde der siebzehnjährige Michael entführt. Jetzt taucht er eines Nachts schwer verletzt wieder auf. Offenbar konnte er seinen Peinigern aus einer Waldhütte entkommen. Zu Hause wartet eine böse Überraschung auf ihn: Seine Eltern habe sich getrennt und der neue Partner seiner Mutter ist nicht sehr erfreut, dass er plötzlich ins Haus schneit.
      Figuren: Zu den Figuren lässt sich aufgrund der Leseprobe noch nicht viel sagen. Am meisten ist naturgemäß Michael ausgearbeitet, da alles aus seiner Perspektive erzählt wird. Alle anderen bleiben blass: Marie, die Freundin, es fehlt jede Beschreibung, die kleinen Details, die zeigen, dass Michael in sie verliebt ist. Der neue Partner der Mutter ist übertrieben unsympathisch gezeichnet. Bei der Mutter weiß man nicht, warum eine Frau, wie sie beim Gespräch mit ihrem Sohn rüberkommt, mit einem solchen Stinkstiefel zusammen sein sollte.
      Sprache/Duktus: Die Sprache ist zu oberflächlich, zu allgemein. Das Ganze soll aus der Perspektive des Jugendlichen erzählt sein, doch stattdessen wird immer wieder analysiert und allgemein beschrieben; definiert, was er jetzt empfindet und breitgetreten, warum er es empfindet.
      Struktur: Der Aufbau scheint mir im Prinzip in Ordnung zu sein. Die szenische Ausarbeitung lässt allerdings zu wünschen übrig.
      Zusammenfassend: Interessante Idee. Muss aber noch stark überabeitet werden. Anhand der Leseprobe wurde ich sagen: Die Szenen müssen ausgearbeitet werden und die Figuren brauchen Fleisch und Blut. Mir fehlen konkrete, spezifische Details, die die fiktionale Welt wirklich erscheinen lassen.
    • Entführt

      von Sarah Sandner am 09.01.2012

      Zusammenfassend: Hallo Jonas! Du hast mich vom ersten Wort an gefesselt und wirklich "entführt" in Michaels Welt. Dein Schreibstil ist sehr klar und liest sich flüssig. Du kannst wahnsinnig gut Emotionen vermitteln. Ich habe deine Leseprobe mit Herzklopfen gelesen und will nun unbedingt wissen, was mit Michael passiert, warum sich seine Eltern getrennt habe, wie es Marie geht, warum und von wem er entführt wurde und einfach mit ihm mitfühlen. Ich hoffe, ich höre noch mehr von dir! Ganz liebe Grüße, Sarah

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    Veröffentlicht am: 08.01.2012

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    Autor

    J Kissel

    Jonas Kissel

    Mitglied seit 06.01.2012
    1 Veröffentlichungen