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Mord für Mord
von Silber am 19.01.2012
Allgemeines/Grundthese:
Ein Auftragskiller wird von anderen Auftragskillern überholt und so um seinen Auftrag gebracht. Bei dem Versuch, mehr über die anderen herauszufinden, gerät er selbst in deren Fänge, aus denen er sich nur auf beste Schnüffler-Art entziehen kann.
Aufbereitung des Themas:
Gelungene Darstellung eines vereitelten Mordes, der doch ausgeführt wird. Interessante Perspektive, nämlich die des Mörders. Gut eingebaut sind die geforderten Straßen und die Düsternis.
Struktur:
Chronologisch wird die Geschichte aus der Perspektive eines Auftragmörders erzählt, der um seinen Job gebracht die Hintergründe aufklären will, um doch noch an seinen Lohn zu kommen.
Sprache/Duktus:
Sehr schöne Sprache, ein wenig amerikanisiert, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut.
Zusammenfassend:
Ungewöhnlicher Beitrag, der sehr spannend erzählt wird. Lediglich das Ende habe ich nicht ganz verstanden: wer gibt den Auftrag für den neuen Mord? Irgendwer? Was hat die Ehefrau des Toten damit zu tun? Trotzdem war es ein Vergnügen, die Geschichte zu lesen. Viel Glück beim Wettbewerb!
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Streetview
von Ansgar am 19.01.2012
Zusammenfassend:
Kim Basinger und Brandon Lee und sehr, sehr viele Strassennamen. Ich kenne das Konzept von Streetview nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Haeufung an Strassennamen und Plaetzen, ohne dass ihnen eine gewisse Bedeutung zuteil wird, dem Anspruch des Projekts gerecht wird. Auf den ersten Seiten hat mich die Anzahl an Strassennamen derart verwirrt, dass ich einige Absaetze erneut lesen musste, vermute ich als Leser doch, dass die vielen Infos spaeter relevant werden koennten (Bsp. S. 7 Absatz beginnend mit 'Am Exerzierplatz'). Mit Klischees und Referenzen spielen finde ich grundsaetzlich witzig, aber auch da wird uebertrieben. An einigen Stellen kuerzen, an anderen (Motivlage, Charaktere) zulegen, dann haette ich fuer meinen Geschmack mehr Spass und Lesefreude gehabt. Trotzdem, nette Idee und viel Glueck!
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Action pur!
von Leeby81 am 18.01.2012
Zusammenfassend:
In der Tat ein Krimi mit Lichtgeschwindigkeit. Spannend, rasant und düster! Schon die ersten Seiten sind extrem actiongeladen, dass ich mir wie in einem Hollywoodstreifen vorkam. Den Plot hast du auch in einer raffinierten Sprache umgesetzt. Nur die Beschreibung vom Glatzkopf fand ich etwas klischeehaft. (aber vielleicht erfüllen solche finsteren Gestalten wirklich alles Klischees) 5 Sterne vergebe ich liebend gerne!
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Kieler Stimmung
von YuutoNakamura am 18.01.2012
Zusammenfassend:
Ein rasanter Unterhaltungs-Krimi. Klar, spielt in Kiel (steht im Kurztext), aber vielleicht sollte es am Anfang auch in der Geschichte erwähnt werden, damit die Geschichte für sich stehen kann; "Kiel" taucht erst später im Text auf. Es gibt die etwas Klischeehaften osteuropäischen Schurken und den Killer, dem der Auftrag vermasselt wurde. Es waren auch schon sehr viele Straßennamen für Ortsunkundige. Meine Geschmacksbeurteilung als Leser: 4*.
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Der Verfolger...
von Rebecker am 17.01.2012
Zusammenfassend:
Ein spannender Kieler Krimi, aus der Perspektive des Verfolgers... an dessen Fersen ich mich heftete und somit endlich einmal durch die Straßen von Kiel hetzen konnte...Sehr professionell und locker vom Hocker zu Papier gebracht..mit dem nötigen Ernst, aber auch einer gehörigen Portion Humor... Obwohl dieser Beitrag bei Nieselregen in den frühen Abendstunden eines tristen Januarabends spielt, fehlt mir trotz der ausgeprägten Urbanität die Düsternis der Tat...Dafür war die Auflösung am Ende echt gelungen...zwei Kritikpünktelein hätte ich anzumerken, die mich etwas stutzig machten...Bin mir nicht sicher, ob man ein Tatoo im Schein der Laterne erkennen kann...und die Äußerung des Verfolgers sinngemäß: "...und hielt die Waffe mit beiden Händen auf den ankommenden Wagen..." Da fehlt der Hinweis, dass der Verfolger einen anderen Wagen als den Audi zum Halten bringen will... Vielleicht liegt es aber auch an meinem Unverständnis :-) Die Story an sich ist mir aber fünf Euro... äh... fünf Sterne wert... Viel Glück für den Wettbewerb wünscht Rebecker
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Wie gehts weiter?
von Jutta Wölk am 17.01.2012
Zusammenfassend:
Rasant ging es durch den Text. Ehe ich mich versah, war Schluss, und ich sauer, da ich nicht weiterlesen konnte. Klasse geschrieben. Die Gedanken werden gut rübergebracht. Düster ist es in diesem Milieu sowieso. Sehr spannend gemacht. Alle Kriterien erfüllt, daher die volle Punktzahl.
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Aus dem Leben eines Auftragsmörders
von volkerhesse am 17.01.2012
Zusammenfassend:
Der anfangs wirklich schön aufgebaute Spannungsbogen fällt zum Schluss leider in sich zusammen, als es in Richtung "neuer Auftrag" geht. Das Überraschungsmoment, das mit der neuen Zielperson sicherlich einsetzen soll, reißt das leider nicht heraus, auch wenn der Ansatz "kinotechnisch" gut nachvollziehbar ist.
Zu Beginn eine kleine technische Panne: Keine Waffe fällt unter dieser Anspannung einfach so herunter, da bräuchte es vielleicht ein Verhaken im Gürtel oder etwas dergleichen. Durch die geriffelten Griffschalen kann so etwas normalerweise nicht passieren.
Ansonsten sehr schöne Sprache, tolle Bilder und ein Stil, der mich nach drei Sätzen in die Geschichte hineingezogen hatte. Super Idee, 4 Sterne!
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