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Ausgeliefert - Alegra

Kate, eine fünffache Mutter, liegt morgens tot in ihrem Bett, wo ihre 14-jährige Tochter Jannet sie findet. Was ist passiert? Und warum taucht plötzlich Sam, der verhasste Ex-Freund der Mutter wieder auf und macht Andeutungen über ihren Tod?

Die Teenager Jannet und Josh finden ihre Mutter eines Morgens tot im Bett auf. Sie wollen den Notarzt rufen, aber das Telefon ist verschwunden. Als Josh sich mit dem Fahrrad auf den Weg zu den Nachbarn machen will, taucht plötzlich Sam, der verhasste Ex-Freund der Mutter, auf. Was will er und warum macht er Andeutungen, etwas mit ihrem Tod zu tun zu haben? Sam nistet sich im Haus ein und übernimmt das Kommando. Er will sich für Vergangenes rächen, aber nicht nur das. Es geht um sehr viel Geld und um da heranzukommen, gibt es für ihn keine Tabus.

Das Sagen Leser zu diesem Buch

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Hochprofessionell geschrieben!

    von Michaela Gruenig am 13.04.2013

    Handlung: Ein alptraumartiger Plot, in dem eines Morgens 5 Kinder ihre getoetete Mutter im Bett vorfinden und dann von deren Ex-freund und Mörder aufs übelste tyrannisiert werden. Das Ganze hat m.E. weniger von einem sanften Thriller, sondern grenzt schon fast an Horror -Lit, denn der Leidensdruck der Kinder wird mit jeder Seite auswegloser und intensiver. Dem Leser wird keinerlei Verschnaufpause durch eine Parallelhandlung verkönnt. Harter Tobak!
    Figuren: Die Kinder haben gut ausgeprägte, verschiedene Charaktere, besonders die beiden älteren. Sam ist durchgehend schlecht und dadurch -wahrscheinlich gut zum Genre passed- etwas sterotyp.
    Sprache/Duktus: Hochprofessionell und wirklich spannend. Auch wenn ich nicht zu den Fans dieser Art von Literatur gehöre, muss ich neidlos zugeben, dass die Sprache den Leser vollkommen mitreisst und das MS dadurch absolut zurecht in den Top Ten steht.
    Struktur: Hier habe ich auch etwas am Prolog zu kritteln, der zwar sehr spannend und gut geschrieben ist, aber das erste und zweite Kapitel des MS fast überflüssig macht, weil man die gleichen Infos noch einmal bekommt. Ausserdem hätte Jan Sam ja in den Schuppen gehen sehen müssen, wenn sie tatsächlich die ganze Zeit aus dem Fenster gesehen hat. Oder?
    Zusammenfassend: Obwohl ich wie bereits erwähnt kein Fan dieser Gattung von Literatur bin, war ich durch diese LP ruckzuck durch. Wirklich spannend und qualitativ hochwertig geschrieben, wird dieses Werk mit Sicherheit eine treue Fangemeinde aufbauen können! Viel Glück dabei! Und toi, toi, toi für den WB.LG Michaela
  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    spannend

    von Anne Lay am 12.04.2013

    Handlung: Nach einem kurzen Prolog verfolge ich den vermeintlich normalen Start in den Tag, begleite Jannet beim Erwachen, wie sie sich um ihre Schwester kümmert und dabei merkt, dass etwas nicht stimmt...
    Figuren: Jannet und Josh, die seelenverwandten Geschwister, sind Sam ausgeliefert. Beide erscheinen mir auf den ersten 31 Seiten authentisch und glaubwürdig in ihren Reaktionen, dem Schwanken zwischen Angst und Wut in der Konfrontation mit dieser unfassbaren Situation.
    Sprache/Duktus: Gleich zu Beginn sind mir zwei Fehler aufgefallen (Getrennt-/ Zusammenschreibung), ansonsten ist der Text flüssig zu lesen und wirkt sehr professionell. Aufgefallen sind mir immer wieder Vergleiche, die mit "wie..." eingeleitet werden. Beim Lesen habe ich überlegt, ob einige davon sprachlich anders gefasst, gefälliger wären, unauffälliger. Für mich kam ein Hauch von Konstruktion auf.
    Struktur: Bis auf den Prolog, der mich im direkten Übergang zunächst sehr irritiert hat, wird bisher linear erzählt. Beim weiteren Lesen habe ich immer wieder verglichen, welchen Zeitpunkt der Prolog beschreibt. Geschickt gemacht, finde ich.
    Zusammenfassend: Um dieses Werk bin ich lange herumgeschlichen... Nach einigen anderen Texten von dir, war mir anhand des Covers eigentlich klar, dass ich solche Texte zum Schlafen-Gehen eher nicht brauche... Im Rahmen der Thriller-Kurzgeschichten traue ich mich nun an diese Gattung heran. :-) Du entwirfst hier ein Szenario, das in seiner Boshaftigkeit und Ausweglosigkeit bedrückend ist, gerade kommt mir Kafkas Maus (die von der Katze in Ecke getrieben wird) in den Sinn. Deine eher etwas distanzierte, neutrale Schreibweise macht das Geschehen für mich erträglich, vielleicht für versierte Thrillerfans ein Manko, für mich nicht. Viel Glück im Wettbewerb!
    • Kommentar von Alegra am 12.04.2013

      Liebe Anne! Es freut mich sehr, dass du dich an diesen Text herangewagt hast, auch wenn das eigentlich nicht dein Gebiet ist. Danke auch für deine Hinweise! Da werde ich noch mal nachsehen, obwohl mir der Anfang, der hier eingestellt ist, schon ganz gut gefällt. Mit dem Rest hadere ich noch. Eigentlich würde ich das ganze gerne neu schreiben, was vermutlich auch einfacher wäre. Mein Schreibstil hat sich sehr verändert und es ist schwer die Teile nun anzupassen. LG Alegra

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Tolles Buch

    von LaureenSt am 12.04.2013

    Handlung: Kate, eine Mutter, wird von ihren Kindern eines Morgens tot aufgefunden. Josh versucht Hilfe zu holen, da taucht plötzlich der verhasste Ex-Mann von Kate auf...
    Figuren: Die Figuren finde ich toll beschrieben und ausgearbeitet, sie sind für mich dreidimensional und haben alles, was sie brauchen, um für den Leser lebendig zu erscheinen.
    Sprache/Duktus: Eine schöne, flüssige Sprache, die einen mitreißt und Bilder vor dem inneren Auge entstehen lässt.
    Struktur: Vom Aufbau her spannend gemacht. Die Texteinteilung finde ich leserfreundlich, nur die Kapitel haben leider keine Überschriften. Aber muss ja nicht sein, ich persönlich mag es halt.
    Zusammenfassend:

    Eine tolle Geschichte, die mit den Protagonisten mitfühlen lässt und spannend ist.

    Meine Empfehlung!

    • Kommentar von Alegra am 12.04.2013

      Vielen Dank! Es freut mich sehr, dass dir die Geschichte bis hierhin gefallen hat : ) Nach der ca. 15 ten Überarbeitung weiß ich langsam selbst nicht mehr, welche Version hier eingestellt ist und gerade überarbeite ich wieder. Es gibt immer noch was zu verbessern, finde ich. Leider fallen einem bei den eigenen Geschichten Fehler nicht so auf, wie bei anderen, weil man ja weiß, was man damit sagen will oder was dort stehen sollte. LG Alegra

  • Unglaubwürdig

    von Einschlafgehilfe am 09.04.2013

    Handlung:

    Siehe Kurztext.

    Sehr zäh. Ich habe die Leseprobe vor einigen Tagen nach 40 Seiten abgebrochen, habe aber heute, nachdem das Buch weiterhin unter den Top 10 ist, weitergelesen.

    Diese paar Stunden zwischen dem Auffinden der toten Mutter und dem nach Hause kommen der kleineren Geschwister dauert unheimlich lange. Da könnte Vieles schneller abgehandelt werden, z. B. dieses langwierige Hin und Her, bis die Kinder mal aus dem Haus sind. Seien wir uns ehrlich. Wenn ein Teenager in diesem Alter seine Mutter vermeintlich tot im Bett findet, dann tut er was, egal ob die Geschwister klein sind oder nicht. Josh findet das Telefon nicht aber auch dann vergeht zu viel Zeit, bis er endlich versucht, Hilfe zu holen.

    Der Mutter wurden mehrere Organe entnommen. Wo? Im Schlafzimmer? Sehr steril. Der Arzt konnte sich bei 5 Kindern mit seinen ganzen Gerätschaften ins Haus schleichen? Oder wurde die Mutter betäubt, in eine Klinik gebracht und wieder ins Bett gelegt? Das würde jedenfalls das fehlende Blut erklären. Leider sehr unglaubwürdig.

    Figuren:

    Die Kinder sind bis auf Ben altersgemäss glaubwürdig, Ben ist mir für ein Kindergartenkind etwas zu weit. Stichwort " Der soll in meinem Zimmer nichts durcheinanderbringen."  Ob das einen 5jährigen so interessiert?

    Ich bin immer wieder über die Schreibweise der Namen Jannet und Angy gestolpert. Ist da nicht Janet und Angie geläufiger? Aber das ging vielleicht nur mir so.

    Sam ist ein kranker Fiesling, der seine Rache an den Kindern seiner Exfreundin mit der Chance auf das große Geld verbindet. Er ist ein glaubwürdiger Sadist.

    Sprache/Duktus: Die Sprache ist flüssig und fast fehlerlos, nur auf S. 38  gibt es eine Wiederholung "gefiel ihm ausgesprochen gut". Aufgefallen sind mir die teilweise sehr kurzen Sätze.
    Struktur: Der Prolog mit der direkten Ansprache passt nicht zum Rest. Wie wäre es mit einem Prolog aus Sicht der Mutter vor ihrem Tod? Die restliche Struktur ist in Ordnung.
    Zusammenfassend: Leider nicht mein Fall, alles etwas zu weit hergeholt und nicht glaubwürdig.  Trotzdem weiterhin viel Erfolg!
    • Kommentar von Alegra am 09.04.2013

      Lieber Einschlafgehilfe! Danke für deine Meinung. Wie und wo die Mutter ums Leben kam wird nach und nach geklärt. Schade das Dir die Geschichte so gar nicht gefallen hat. Deine Meinung zu den restlichen medizinischen Details wäre mir sehr wichtig gewesen. Ich komme zwar auch aus diesem Arbeitsbereich, aber eine zweite Meinung wäre schon toll gewesen. LG Alegra

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Son of Sam

    von Lucie am 31.03.2013

    Handlung:

    Jannet, Josh, Angy und Ben, haben verschlafen, an diesem wunderschönen Tag. Ihre Mutter Kate, hat sie nicht, wie sonst, geweckt.  Und anders als sonst, hört Jannet, das Baby, Joleen weinen, das erst ein paar Monate alt ist.  Der Grund wird ihr grausam offenbar, als sie das Zimmer ihrer Mutter betritt, die starr und steif in ihrem Bett liegt, wie eine Schaufensterpuppe.  Kate ist tot! Jannet begreift es nicht. Gestern Abend hat sie ihre Mutter noch kerngesund auf dem Sofa sitzen sehen.  Josh, ihr 15-jähriger Bruder will mit dem Fahrrad bei den Nachbarn Hilfe holen, nachdem seltsamerweise das Telefon in ihrem Haus nicht auffindbar ist, doch dazu kommt es nicht., Im Schuppen, wo die Fahrräder stehn, erwartet ihn eine böse Überraschung. Sam! Der Ex-Freund der Mutter. Sam ist nicht ohne Grund zurückgekommen.  Er will sich an der Kindern von Kate rächen, die ihn nicht mit dem nötigen Respekt behandelt haben, als er sich in Kates Haus breitzumachen  begann. Doch das ist nur ein Teil seines perfiden Planes…

    Figuren:

    Jannet, und Josh, die beiden ältesten Kinder von Kate  -beide ihm Teenageralter, Protagonisten der Geschichte, die in ihrem eigenen Zuhause von einem wahren Monster mit einem teuflischen Plan gefangen gehalten werden, der ihre Mutter getötet hat,  und die in ihrem Spwiespalt, ihrer Angst, aber auch ihren Verantwortungsbewustsein und ihrem wachsenden Mut hervorragend charakterisiert werden.

    Angy(eigentlich Angela) und Ben, die beiden mittleren Kinder  die noch die Grundschule besuchen, und ein Stückweit  hilflose Spielbälle der Ereignisse sind, ebenso wie  das Baby, Joleen, das erst ein paar Monate alt ist.

     

    Der Soziopath Sam, EX-Freund der Mutter und pervers bis in die letzte Zelle seines kranken Hirns, der einen wahrhaft teuflischen Plan ausgeheckt hat. 

    An Rande erwähnt: Benjamin Kirkland, der Vater von Angy und Ben und den beiden älteren Kindern ein lieber Stiefvater, sie sogar addoptierte.   Eines Tages war er einfach verschwunden  und die Mutter hatte den Kindern erzählt, dass sich Benjamin irgendwo, weit entfernt, eine neue Arbeit gesucht hatte.  Dass er nie zurückkam, hatte vor allem Josh als schweren Vertrauensbruch empfunden.

    Ein Arzt(bis Ende Leseprobe wird nur bekannt, dass es sich um ein ebenso widerliches, geldgieriges, wie mental kaputtes Monster handeln wird, wie Sam es ist.

     

    Sprache/Duktus: Wenn man beim Lesen eventuelle Holper nicht bemerkt, obwohl man nicht nur so einen fertigen Thriller ließt,
    Struktur:

    Die Story entwickelt linear und  zügig und die Spannung, die bereits von Anfang an spürbar ist –eben auch weil man sie zwangsläufig erwartet, nachdem man von Kurztext und vor allem dem Cover , eingestimmt wurde, wächst mit der Anzahl der gelesenen Seiten; und zwar in einem fein dosiertem Verhältnis.  In einem kurzen Rückblich auf Seite 57 bekommt man den Ein- und Überblick über die familiären Verhältnisse der alleinerziehenden Kate, mit ihren fünf Kindern, den man irgendwie schon vermisst hat. 

    Zusammenfassend:

    Alegra hat mit Ausgeliefert, etwas geliefert, das sich neben anderen Thriller-Authors  keinesfalls verstecken muss. Ich wähle mit Bedacht die englische Form von Autor, weil  Alegras Schreibstil mich an so manchen amerikanischen Bestseller erinnert, den ich gelesen habe.  Der Aufbau des Plots macht ihn zum Pageturner – und mir drängt sich ein Vergleich auf.  Evil von Jack Ketchum – einem Meister des Genres, neben Clive Barker.

    Ich habe bereits deine Urversion gelesen und bewertet, Alegra.  Es ist lange her, daher erinnere ich mich nicht mehr an jedes Detail, was auch nicht nötig ist, denn wie sie auch immer ausschaute, die Urversion – diese hier ist ein druckreifes, beindruckendes Werk.  Du hast die Büchse der Thriller-Pandora geöffnet, und der Satan Sam ist hervorgekrochen, der hoffentlich seinen Weg zwischen die Buchdeckel machen wird.  Ich ziehe meinen Hut!

    • Kommentar von Alegra am 31.03.2013

      Vielen Dank für deine tolle Rezi! Ich nehme sie als Ostergeschenk ; ) Leider kann ich immer noch nur mit links tippen, was ziemlich anstrengend ist. Ich wünsche weiterhin tolle Ostertage! LG Alegra

    • Kommentar von Lucie am 31.03.2013

      :-)))<Oh Gott! Man verzeih´mir den "Spwiespalt", irgendwie:-))

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Alegra

Ausgeliefert

Ausgeliefert
Seiten 81
ID 10923
Veröffentlicht am: 19.01.2012

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Autor

Alegra

Alegra

Mitglied seit 17.03.2011
3 Veröffentlichungen