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Liest sich sehr flüssig!!
von Stefan Manuel am 19.05.2012
Handlung:
Wurde hier ja schon zu genüge beschrieben^^
Erinnert mich an bartimäus- mehr dazu an anderer Stelle
Figuren:
Wurden auch schon mehrmals charakterisiert- am Besten lernt man selbige aber kennen, indem man sich einfach die Leseprobe zu Gemüte führt! Also.. worauf wartet ihr?!??
Sprache/Duktus:
Der Schreibstil kommt dem Leser sehr entgegen, die Worte gleiten wie geschmolzenen Butter über die Lippen des Lesers. Klingt blöd, mir ist es aber so gegengen.
Und die paar fehlerchen- puh! Denkt economischer! Wir wollen ja, dass die werten Lektoren auch noch was zu tun haben.
Also- jemehr Fehler ihr macht, desto niederer wird die Arbeitslosenrate in Deutschland..
Struktur:
Die Autorin wirft den Leser direkt in die Welt der Dämonen.
Sowohl die Ich-Perspektive, also auch die Handlung selbst erinnern mich sehr stark an Bartimäus, was für mich die einzige größere Schwäche des Buches darstellt.. aber na gut, diese Halb-Plagiate sind momentan eh Modern.. außerdem hast du auch viele eigene Ideen eingebracht.
Zusammenfassend:
gebannt ist eine Art Girly-Bartimäus mit einer sehr ähnlichen Grundidee, die jedoch in eine neue Richtung geführt wird.
Wenn die paar Fehlerlein dematerialisiert^^ werden traue ich dieser Geschichte durchaus Erfolg auf den Buchmarkt zu.
Hier steht noch, ich soll schreiben, wesshalb mich das werk angesprochen hat.. na gut, ich gestehe- es war die Stripperin^^ Zufrieden??
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Rashen der Dämon
von Kratzfeder am 15.05.2012
Handlung:
Ein Dämon in einer heiklen Lage. So könnte man wohl das nennen, was dem Dämon Rashen passiert ist, der von einer jungen Menschenfrau „gebannt“ wird. Zwar nur für 22 Tage vorerst, aber immerhin. Claire, die Bannerin, hat sich allerdings nicht an die "Regeln" gehalten. Ärger ist vorprogrammiert. Die Idee des Plots gegällt mir sehr gut, originell und spritzig, Dafür 4*
Figuren:
Obgleich die Figurenbeschreibung teilweise etwas zu sehr sprachlich "konstruiert" wirkt (Näheres unter Sprache), gefallen mir die Charaktere bislang im Großen und Ganzen ganz gut. Die Beschreibung Claires ist etwas zu viel im Diminutiv, das nutzt sich nach ein paar Seiten ab. Ansonsten mochte ich den Charakter sehr gerne, allerdings hätte ich auch gerne etwas mehr über sie gewusst. Zum Beispiel, warum sie bei der Enthüllung, dass der Körper der ihres toten Ex ist, lacht? Das hat mich schon etwas irritiert. Ansonsten lässt sich der Charakter natürlich durchaus langsam "aufrollen". Auch Rashen ist gut gelungen. Der Umgang und die Gewöhnung an seinen neuen Körper erschien mir allerdings etwas zu langatmig, sein "Tonfall" wurde nach einer Weile etwas zu viel. Nervte an manchen Stellen auch schon mal. Vielleicht wäre hier weniger manchmal mehr, er muss ja das ganze Buch über tragen!? Für die Charakterzeichnung gebe ich 3*, da ich noch Überarbeitungs- bzw. Ausarbeitungsbedarf sehe.
Sprache/Duktus:
Hier scheint mir noch eine Menge Arbeit. Untenstehend einige Beispiele und Gedankensplitter, für mich 2*
Teilweise etwas (zu) flapsiger Stil. (Angestrebtes Lesealter?): Bsp. Die Beschreibung des Zungenkusses (etwas sehr pubertär, darüber amüsieren sich 13jährige), später dann sex. Themen, die man dann wieder älteren Lesern zuordnen würde?
„Lächelte sie“, „fahre ich sie an“, „sage ich“ „knurrt sie“…
Seltsame Sprachbilder: „Schnauben einer Katze“; „entdeckte ich so etwas wie eine Hose“; ein „Schmunzeln auf den Lippen“; „Das Kratzen ihrer Stimme … dem Husten eines Motiors gleich“; dann: „Stupsnase und Froschmund, Nikotinzerfressene Stimmbänder, die der Stimme ein warmes Timbre verleihen?; abgemagert mit wiegenden Hüften?; „Drohung klingt wie … das Aufheulen eines Sportwagens“; Name klingt wie „Katzenpisse“; Leberfleck wie Kackhaufen;
Teilweise etwas ugsprl.: „die anderen werden sich nicht mehr einkriegen“, „Vorbild bei den Klappergestellen in Paris nehmen“; sich aufgeführt wie „Rumpelstilzchen“; „rundum-Dämonen-Sorglos-Paket“; „dass mein Klientel gehobener geworden ist“;
Für meinen Geschmack etwas zu viele „Äußerlichkeiten“ (Beschreibungen der Charaktere) zu „gewollt“ eingebaut. „Reckte ihr sommersprossiges Kinn“ es flackert nervös in den „tiefblauen“ Augen; Eigenbeschreibung Rashens anhand des „Spiegelbildes in ihren Augen“? „Ohne mit den dichten Wimpern zu zucken“; „sehe ich ihre schlanken Waden auftauchen“;
Einige grammatikalischen Probleme, relativ viele (stehengebliebene?) RS-und auch Zeitfehler, Halbsätze. An manchen Stellen hat man das Gefühl, dass einiges aus älteren Überarbeitungen stehen geblieben ist. Wirkt unsauber.
Struktur:
Ich-Perspektive von Rashen. Ein "Prolog", den ich eher als 1. Kapitel bezeichnen würde. Dann eher das nachgeschobene Kapitel über Rashen in der Unterwelt als Prolog denkbar? Auch hier Gedankensplitter beim Lesen notiert: Struktur für mich 2-3* mit Tendenz zu 2*, da mich die fehlende Logik der Geschichte gesamt sehr gestört hat.
Erzählperspektive: Ich-Perspektive von Rashen. Teilweise sehr originell und komisch, hat aber auch Grenzen. Z.B. Für Rashen ist das alles natürlich normal. Aber was Claire betrifft, bleibt der Leser im Dunkel, zu viele Ungereimtheiten.
Logik der Geschichte: Mich hat von Anfang an irritiert, mit welchem Hintergrundwissen die Autorin hier spielt, von dem ich keine Ahnung habe. Nach den ersten Seiten dachte ich, ich hätte einen Folgeband in der Hand, den ich eben nicht verstehen kann, ohne den Vorgänger gelesen zu haben. Was sind Oishine, warum ist es für die Menschen, für Claire, so selbstverständlich, von ihnen zu wissen. Wieso geht sie so selbstverständlich mit dem Tham „Bannen“ um. Warum ist es ihr wichtig, einen gebannten Dämonen zu „besitzen“ etc. Woher weiß sie über die Dämonen so gut Bescheid? („Ihr habt doch eh kaum Gefühle“).
An einer Stelle wundert sich Rashen, warum Claire so viel über seine (persönliche) Vergangenheit weiß. Mich als Leser wundert sehr viel mehr, wieso sie überhaupt etwas von seiner Existenz weiß?
Oder: „Ich glaube, an dieser Stelle wird deutlich, was der Unterschied zwischen einem Dämon und einem Oishine ist“ … Nein. Mir als Leser wurde gar nichts deutlich :-)
Rashen: „Ich weiß, dass ich anders aussehe, als die Bilder, die über mich gedruckt wurden“ … Bilder werden nicht „über“ sondern „von“ jdn. gedruckt. Aber meine Frage ist eher: Warum?? Und auch noch im TV? Ich fühle mich als Leser dumm gehalten, denn ICH weiß das alles nicht.
Zusammenfassend:
Die Geschichte um Rashen, den arroganten und nun gebannten Dämon, hat unbenommen einen gewissen Reiz, vor allem auch durch die freche und spritzige Art, wie die Autorin versucht, die Geschehnisse aus der Sicht Rashens zu erzählen. Diese Besonderheit hat allerdings auch ihren Preis. Da es (bislang) die einzige Perspektive ist, aus der der Leser seine Informationen bezieht, bleiben viel zu viele Fragen offen und vor allem der Radius dann doch sehr eingeschränkt. Dazu kommt die etwas sehr langatmige und minutiöse Schilderung der Ereignisse, so kommt die Handlung in den 50 S. der Leseprobe nicht wirklich in Gang (dreht sich immer um das Gleiche). Das größte Manko stellt meines Erachtens jedoch die Selbstverständlichkeit dar, mit der die Autorin voraussetzt, dass der Leser ihre konstruierte Welt kennt. Das funktioniert vielleicht auf einem fremden Planeten, da kann ich mich als Leser darauf einlassen, weil ich weiß, dass mir alles fremd sein wird. Aber in „meiner“ Welt, in „meiner“ Zeit irritiert es mich gehörig, wenn ständig alle (im Buch) etwas wissen, als selbstverständlich voraussetzen, von dem ich (dummer Leser) keine Ahnung habe. Mir persönlich hat das den Spaß am Lesen sehr vermindert.
Sprachlich ist nach meinem Lesegeschmack noch einiges im Argen, wobei mir insgesamt der Erzählstil gut gefallen hat. Da sehe ich viel Potential. Deshalb für im Gesamten eine gute 3* (mit Tendenz zum Flieger, den ich auch gebe, da ich die Idee an sich wirklich gut finde und weil ich das Gefühl habe, dass die Autorin den nötigen "drive" hat). Viel Erfolg!
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Dämon in Nöten
von Schnackschnuck am 10.05.2012
Handlung:
Rashen, ein degradierter Dämon wird in den Körper des toten! Exfreundes der Stripperin Claire gebannt und fühlt sich zu ihr hingezogen.
Figuren:
Rashen wirkt zunächst etwas hochnäsig. Man erfährt aber, dass er als Dämon immer im Schatten seines Bruders stand und von seinem Herrn sogar als zu gutartig für einen Dämon bezeichnet wurde. Mit diesem Hintergrundwissen erscheint seine Selbstbeweihräucherung (rechte Hand des Fürsten etc.) in einem anderen Licht. Claire ist mutig, denn sie hat Rashen ja gebannt, und hat vermutlich einen Plan, für den sie einen Dämon braucht. Vielleicht arbeitet sie aber auch für seinen Bruder, von dem sie auch das Buch mit der Beschwörung hat. Sehr interessant! Die Nebenfiguren sind gut beschrieben.
Sprache/Duktus:
Mir sind besonders die guten Beschreibungen aufgefallen. Nicht zu ausführlich, aber sehr treffend. Rashen spricht genau so, wie man sich das bei einem übellaunigen Dämon vorstellt. Ironie kommt nicht zu kurz. Witzige Wortgefechte. Lesefluss ist völlig in Ordnung.
Struktur:
Prolog und drei Kapitel. Kapitel 1 und 2 beschreiben die ersten zwei gemeinsam verbrachten Stunden der Protagonisten. Das Dritte ist ein Rückblick auf Rashens Werdegang. Der Prolog enthält das Ende von Rashens letzter Bannung. Von da ab Wechsel zwischen Gegenwart und Rashens Vergangenheit.
Zusammenfassend:
Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen. Rashen ist witzig und steckt vermutlich tiefer in Schwierigkeiten, als ihm zum jetzigen Zeitpunkt bewusst ist. Rashens Gutartigkeit (für einen Dämon) und die Tatsache, dass sein Körper auf Claire reagiert, lassen auf eine amüsante Romanze hoffen.
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Super kurzweilig, super zum Abschalten für zwischendurch
von Pavla am 30.04.2012
Handlung:
Rashen, ein Dämon der in Ungnade gefallen ist, wird von der Stripperin Claire in den Körper ihres verstorbenen Ex gebannt. Rashen wehrt sich gegen die von ihm so verabscheuten, menschlichen Gefühle, die er für Claire entwickelt.
Figuren:
Claire wird aus der Sicht des Dämons beschrieben. Das gelingt gut. Über Rashen erfährt man insbesondere, dass er in Ungnade gefallen ist und das Menschsein hasst.
Sprache/Duktus:
Ich mag im Präsens geschriebene Bücher nicht unbedingt,, weil sie mir oftmals zu eindimensional sind. Auch dein Buch hat jetzt - wenn man von der Leseprobe ausgeht - nicht unbedingt Tiefgang, aber es ist witzig und damit sehr kurzweilig geschrieben. Es macht einfach Spaß, es zu lesen.
Struktur:
Du kennst die Struktur von Urban fantasy-Romanen und wendest sie an.
Zusammenfassend:
Eine wirklich kurzweilige Leseprobe, die mich zwar nach dem Lesen sicher nicht dazu bringen kann, über einen etwaigen tiefergehenden Sinn bzw. über eine verborgene "Message" nachzudenken (denn da ist nichts), die mir aber soeben in meiner Mittagspause einfach viel Spaß gemacht hat. Ich konnte mal zwischendrin abschalten und das hat ja seinen eigenen Wert, stimmts?
Dafür vielen herzlichen Dank! :-)
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*sich Luft zuwedelt*
von Shadowfang am 24.04.2012
Zusammenfassend:
Uff, damit hab ich echt nicht gerechnet. Ich dachte - gut, Platz 3, kann man ja mal reinlesen. Und dann bin ich dran hängen geblieben. Ich mag deine unverblümte Art zu schreiben. Gerade heraus, so dass der - entschuldige - "Anschiss" von Rashen so ziemlich perfekt zur Geltung kommt. Ein paar Fehler gibt's noch, teilweise hast du Worte vergessen oder aus einem ihr wurde ein ich, etc. Hier evtl. nochmal etwas genauer drüber gehen und die Rechtschreibfehler ausmerzen. Ab und an kannst du auch Erklärungen streichen - z.B. seine Aussage: Da würden einige Dämonen ja ein Herz bekommen! Die Erklärung danach, dass Dämonen eigentlich kein herz haben, ist überflüssig. Der Leser kapiert das bereits bei diesem Satz und er kommt stärker rüber, wenn du es weglässt. Wenn es selbstverständlich ist, dass das jeder weiss. Aber das sind nur Kleinigkeiten am Rande. Ansonsten echt witzig und ich hab echt gegrinst und uiuiuiui sehr sexy das Ganze ;) Bin gespannt, was noch kommt und wie lange das Buch dann ist. Ich kann mir noch nicht so ganz vorstellen, wie sich die Geschichte abgesehen von der Spannung zwischen den beiden entwickelt. Daher und in Anbetracht der doch noch vorhandenen Rechtschreibfehler, gibt's von mir 4* und das Fliegerchen!
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Oishine
von Mona Frick am 16.04.2012
Zusammenfassend:
endlich bin ich auch zu "Gebannt" gekommen. Ich finde die Geschichte originell und die Protas ganz interessant. Ein paar Kommas fehlen, einmal kommt, realtiv am Anfang, eine Doppelung von "gerade" und einmal hast du "aber" statt "habe" geschrieben. Aber das ist nicht der Grund, weshalb ich einen Stern der fünf möglichen abziehe. Irgendwie bleiben mir zuviele Fragen offen. Wer weiss alles von diesen Dämonen? Woher wissen die das? Was ist überhaupt ein "Oishine"? Ich habe zwar verstanden, dass er unter einem Dämon steht, aber zumindest bis auf S.29 im download noch keine richtige Auskunft. Einerseits mag ich, dass man gleich mitten im Geschehen ist, anderseits wären ein paar Erklärungen, gern auch als Handlung, zu Anfang hilfreich. Nach Umarbeitung könnte ein richtig gutes Buch draus werden. Viel Erfolg!
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Gebannt
von Geneviere am 14.04.2012
Zusammenfassend:
Ich hab an der ganzen Geschichte nur eines zu meckern: Die Leseprobe war viel zu kurz ;-) Ein paar kleinere Fehler im Satzbau sind mir aufgefallen (hab ich mirnur natürlich in meiner Lesefreude nicht alle aufgeschrieben) Aber nichts gravierendes. Viel Glück für den Wettbewerb! LG Ginny
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Überzeugt
von Elin Hirvi am 14.04.2012
Zusammenfassend:
Ich habe nur mal so aus Neugier reingelesen, zuerst hat mich das Cover ein wenig abgehalten, ich glaube, ich gehöre hierbei nicht mehr zur Zielgruppe ;-) Trotzdem hat mich dein Schreibstil überzeugt und ich habe doch weitergelesen. Interessant fand ich auch die Perspektive, wählen doch die meisten Urban Fantasy Romane (zumindest meinem Eindruck nach, denn so viel habe ich in diesem Genre noch nicht gelesen) die Perspektive des Menschen und nicht des übernatürlichen Gegenstücks. Das macht Rashen zwar ein wenig "menschlicher", aber ich finde es nicht nachteilig für die Geschichte. Auch mit Claire ist dir ein ungewöhnlicher Charakter gelungen. Die Geschichte wird lebhaft und temporeich erzählt. Du hast ungewöhnliche Ansätze darin und damit hebt sie sich ab. Hat mich überzeugt. LG, Elin
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Gespannend... ähem...
von elenji am 14.04.2012
Zusammenfassend:
ich wollte eigentlich so kurz vor schluß keine rezi mehr schreiben, weil ich mir nicht vorwerfen lassen wollte, "zünglein an der waage" spielen zu wollen. da ich diesen text allerdings schon vor wochen gelesen habe und nur vergessen hatte, ihn zu rezensieren, mach ich es doch. ich halte mich kurz: ich finde die idee des dämonen, der gerne viel böser sein möchte, als er eigentlich ist und sich nun im körper des ex-freundes der striptease tänzerin claire gebannt wiederfindet, sehr neu und sehr originell. was mir besobders gefallen hat, sind die rotzigen figuren, die so gar keinem klischee entsprechen und die ausgesprochen witzigen dialoge. der text ist gut geschrieben und aufgebaut. einziger kritikpunkt hier ist mögliecherweise - aber da bin ich mr selbst nicht so sicher - dass es wie eine sehr lange exposition erscheint, sprich: so richtig weiß ich noch nicht, was der plot sein wird - auch wenn ich einiges erahne (z. Bsp. dass die beiden sich ineinander verlieben werden ;0)) aber das ist ja nicht die story, oder? insgesamt und in relation zu dem, was ich bisher in diesem wettbewerb gelesen und bewertet habe komme ich auf vier sterne und eine empfehlung und wünsche - mit oder ohne top ten - alles gute für diese vielversprechende idee.
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Gebannt macht "gespannt.." =)
von Banja am 14.04.2012
Zusammenfassend:
... gespannt, ja weil es mich wirklich interessieren würde weiter zu lesen. Ich habe mir die Leseprobe schon vor einigen Tagen vorgeknöpft und dann aber ein anderes Werk von Dir rezensiert. Ich war mir sicher, dass "Gebannt" es in die Top 10 schafft und wollte Deinem neuen Buch eine Chance geben. Da es aber zur jetzigen Zeit anders aussieht, muss ich wohl doch noch schnell eine Empfehlung abgeben. Mir hat das, was ich bisher gelesen habe, sehr gut gefallen. Rashen habe ich direkt in mein Herz geschlossen, Du hast in sehr gut charakterisiert und die Handlungsabschnitte sind schlüssig. Jetzt kann ich nur noch eins tun: Daumen drücken und mit 5 Sternen und einem Fliegerchen versuchen meinen Teil dazu beizutragen, dass Dein Werk auf dem richtigen Schreibtisch landet! Viel Glück!
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Rashen der frustrierte Oishine
von Hydon am 14.04.2012
Handlung:
Rashen, der Oishin wird von der jungen Frau Clair in einen menschlichen Körper gebannt, der dummerweise der ihres verstorbenen Exfreundes ist und offenbar noch einiges für sie übrig hat. Sie fliehen vom Dachboden eines Hauses und landen dann in einem Club im Rotlichtviertel, in dem Clair als Striperin arbeitet. Viel mehr passiert eigentlich nicht, in der kurzen Leseprobe, mal abgesehen von einem kurzen Rückblick in Rashens früheres Leben als Dämon, bevor er zum Oishin degradiert wurde.
Figuren:
Rashen der Dämon ist ein ziemlich frecher Kerl, mit einer sehr direkten Art. Er hasst es gebannt zu werden und damit unter der Knute von jemandem zu stehen, mal abgesehen davon, dass er doch viel lieber ein Blutdämon geworden wäre. Zudem empfindet er die menschlichen Regungen seines neuen Körpers als ziemlich lästig (hat mich fast ein bisschen an meinen Dean erinnert ;-) )
Clair ist eine starke Frau, die zu wissen scheint, was sie will. Allerdings wird in der Leseprobe noch nicht ganz klar, was sie eigentlich will und warum sie Rashen überhaupt gebannt hat. Offenbar hegt sie noch Gefühle für ihren Exfreund, dessen Gestalt sie dem Oishin verliehen hat.
Ich muss gestehen, dass es eine Weile gedauert hat, bis ich mir ein Bild von ihr machen konnte. Die Beschreibung, die Rashen bei ihrer ersten Begegnung von ihr abgibt hat mich doch sehr irritiert. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass er eine Frau, die als Striperin arbeitet und durchaus attraktiv sein muss mit Rupert Grint vergleicht und für einen Jungen hält. By the way, wen soll eigentlich die Person auf dem Deckblatt darstellen? Clair oder Rashen?
Sprache/Duktus:
Die Sprache der Geschichte gefällt mir sehr gut. Sie ist frech und direkt und mal abgesehen von ein paar kleineren Flüchtigkeitsfehlerchen, die sich schnell ausbügeln lassen trägt sie den Leser schnell und gut von einem Schauplatz zum nächsten.
Struktur:
Die Geschichte wird aus Rashens Sicht erzählt, wobei man quasi als stiller Zuhörer direkt in seinem Kopf hockt und alles, was unklar sein könnte von ihm in pragmatisch direkter Art erklärt bekommt. Der Verlauf ist chronologisch, wobei am Ende ein Rückblick auf sein altes Leben in der Dämonenwelt auftaucht.
Zusammenfassend:
Der Stil der Geschichte gefällt mir sehr gut und wäre für mich schon ein Grund zum weiterlesen. Allerdings weiß ich noch nicht so recht, wohin der Weg wohl gehen wird. Clairs Beweggründe für die Bannung von Rashen sind noch in keinster Weise erklärt worden.
In der Bannungszene auf dem Dachboden bin ich erst mal davon ausgegangen, das es sich eher um eine Art Jugendroman alla Bartimäus handelt, was wohl auch damit zusammen hängt, das Rashen Clair als Jungen wahrnimmt und sie erst sehr verunsichert wirkt. Das es dann doch eher eine Geschichte für ältere Leser ist, wurde mir eigentlich erst klar, als sie im Nachtclub sind und die Beschreibungen etwas expliziter werden.
Wie gesagt, ich weiß noch nicht, ob die Geschichte mich auf Dauer begeistern kann, würde an diesem Punkt aber auf jeden Fall weiter lesen. Also wünsche ich viel Glück im Wettbewerb und rauf aufs Treppchen LG Hydon
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Super!
von schokomuffin98 am 14.04.2012
Zusammenfassend:
Das ist eine wirklich tolle Geschichte! Rashen hat mir am besten gefallen. Von ihm würde ich gerne mehr lesen. Claire ist auch cool, so wie sie ihn fertig macht. Bin gespannt, was dahinter steckt. Ich finde, dass diese Geschichte unbedingt in die Top Ten gehört. Deshalb gebe ich alle Sterne und den Flieger, damit du durchstarten kannst. Viel Glück!!!
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Auf Bitte der Autorin
von Jassihasi am 12.04.2012
Handlung:
Liebe Carolin,
deine Werbung (Bannspruch) wurde erhört und ich habe gelesen.
Figuren:
Claire, eine Stripperin und Rashen, der Oishine (was ist das) / Dämon.
Sprache/Duktus:
Frech und witzig beschreibt den Duktus wohl am besten. Manchmal schien es mir aber, als würden die Sätze unfertig verhallen und mir fielen noch einige Fehler auf.
Zusammenfassend:
Eine lustige Geschichte, die ich nicht in allen Punkten völlig nachvollziehen konnte. Zum Beispiel finde ich Claire und ihre Beweggründe noch ziemlich undurchsichtig. Sie, ihre Motivation .. müsste noch besser herausgearbeitet werden, um wirklich auf Augenhöhe mit Rashen zu sein, der die Geschichte bislang dominiert, obwohl es Claire sein sollte, die den Dämon im Griff hat. Ab und an überrumpelt sie ihn und behält die Zügel in der Hand, was amüsant ist. Aber noch nicht ganz glaubhaft.
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Gebannt
von Tabeja am 12.04.2012
Handlung:
Rashen ist ein degradierter Dämon und muss die Arbeit eines Oishine tun. Als die junge Frau Claire ihn bannt, ergeben sich allerhand Probleme, denn Rashen ist nun in dem Körper ihres verstorbenen Freundes ... und der hat noch Gefühle für Claire.
Figuren:
Rashen ist für mich nicht so sehr der Ar..., der er gern sein möchte. Er meint, dass er ach so böse ist, allerdings kommt er mir gar nicht so vor. Das bringt eine gewisse Grauzeichnung in die Story. Find ich gut, das hier nicht schwarz-weiß "gemalt" ist. Auch gefällt es mir, dass es aus seiner Sicht ist, ich mag männliche Protagonisten.
Claire ist etwas Besonderes. Ich konnte mich zwar nicht so mit ihr identifizieren, aber sie hat viel Energie und man fühlt sie sehr stark. Vom Aussehen her, sehe ich immer nur Teile, kein Ganzes. Ich weiß nicht warum, sie ist eigentlich gut beschrieben. Vielleicht ist es deshalb, weil ihr Charakter alles überlagert, oder vielleicht weil Rashen sie teils so sieht.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist umgangssprachlich, manchmal witzig, aber auch schmutzig. Ich musste mich daran gewöhnen, aber hey, Rashen ist ein Dämon. Was soll man da erwarten? ;o) Auch mit dem Präsens musste ich wieder einmal warm werden. Da es aber wirklich gut umgesetzt ist, gelang mir das nach zwei Seiten. Mir sind recht viele Flüchtigkeitsfehler aufgefallen, vor allem Groß- und Kleinschreibung. Da sollte der Text nochmal aufmerksam durchgegangen werden.
Struktur:
Die Überschriften sind mal etwas anderes und sollen amüsant wirken; mir persönlich würden prägnante, kurze besser gefallen. Der Prolog verwirrte mich, obwohl ich natürlich schnell begriffen habe, um was es geht. Wenn diese Sache mit der Hexe aber in dem restlichen Buch nicht mehr vorkommt, würde ich es streichen. Eigentlich hält es auf, irritiert und trägt nicht zur Story bei. Ansonsten finde ich den Aufbau gut, man nimmt alles aus Rashens Sicht wahr. Allerdings waren es mir anfangs ein bisschen zu viele Gedankendialoge und zu wenig Handlungsstrang. Das bremste die Story ein wenig. Im Bordell kam es dann wieder mehr in Fahrt. Die Rückblende am Schluss würde ich eventuell etwas ankündigen. Du könntest erwähnen, dass Rashen an diese Zeit zurückdenkt und dann kommt das Kapitel von Rashens Vergangenheit. Der Übergang wäre etwas fließender und nicht so abrupt, denn man erwartet ja eigentlich, dass es weitergeht.
Zusammenfassend:
Nachdem ich mich an den Schreibstil und das Präsens gewöhnt hatte, floss die Geschichte nur so in meinen Kopf. Hat mir gut gefallen. Als ich am Ende der Leseprobe war, hatte ich mich richtig eingefunden und Rashen und auch Claire waren mir "ans Herz gewachsen". Lustig finde ich, dass du hier Dämon und Flaschengeist ein wenig gemischt hast. Mir gefiel das gut. Ich wünsche dir viel Glück beim Wettbewerb!
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Einfach nur WOW!!!
von Kate Stark am 12.04.2012
Zusammenfassend:
Hey!
Also, du hast mich ja um eine Rezi gebeten und -tata- hier ist sie!
Ich bin nicht so der Typ, der Handlung, Finguren, etc. alles einzeln macht, das ist mir igrendwie zu umständlich, also mach ich halt alles zusammenfassend.
Okay, also ein gaaanz großes Lob! Ich liebe Rashen! Er wäre der perfekte Partner für meine Vampirin Cat. Die ist nähmlich genauso drauf... Und Claire find ich auch echt super.
Das war schon mal das eine... So, jetzt nochmal ein Lob: Ich finde es echt klasse, dass du (zumindest die Hauptgeschichte) im Präsens schreibst. Für mich wäre das eine Nummer zu groß, aber dir gelingt es echt total gut.
Im Prolog und im ersten Kapitel sind mir eigentlich überhaupt keine Fehler aufgefallen und ich muss echt sagen, dass ich die Überschriften wirklich sehr interessant finde! :)
Im zweiten Kapitel sind zwar ein paar kleine winzige Grammatik- wie Rechtschreibfehler gewesen, aber das war echt minimal und für den Umfang der LP wirklich erstaunlich gut!
Also, ich weiß nicht, was ich sonst noch so schreiben soll, denn ich denke es ist alles gesagt. Aber eins noch! Der Lektor, der dieses Buch, bzw. diese Geschichte, nicht gut finden, der hat es nicht wirklich verdient einer zu sein! (Sorry, falls du das jetzt liest, lieber Lektor, aber es ist wirklich so!!!)
Ich würde das Buch, falls es verlegt werden würde, auf jeden Fall kaufen!
Ich drück dir noch fleißig die Daumen!
Kate
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Spannend!
von sammanu am 12.04.2012
Zusammenfassend:
Hallo!
Die Handlung ist spannend geschrieben sie beschreibt die Situation der Protagonisten sehr anschaulich beschrieben und man kann sich sehr gut in die Personen und deren Handlung hineiversetzen!
Die Sprache und der Erzählstil deiner Geschichte wird niemals langweilig!
Alles in allem ist dein Buch sehr spannend und mitreißend!
Gefällt mir gut!
LG Samantha
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Ich muss einfach grinsen
von sasakisadako am 10.04.2012
Handlung:
Die Handlung wird in der zusammenfassung gut wiedergegeben also denke ich muss ich nicht weiter darauf eingehen.
Dennoch ist zu sagen das die Orte in denen Die Handlung der Spielt glaubwürdig Wechseln und wirklich sehr gut die eigentliche Story unterstreichen.
Figuren:
Unser Protagonist Rashen lebt in erster Linie von seinen wiedergegebenen Gedanken. und beschreibungen über die Eigenen Empfindungen. Ebenfalls passt Claire ebenfalls in das an sich schmutzige Setting und gibt durch ihre ungewöhnliche Äußere erscheinung dem ganzen einen doch sehr eigenwilligen Touch
Sprache/Duktus:
Die Leseprobe ist flüssig geschrieben und beschreibt die Story aus der Sicht von Rashen.
Er beschreibt seine Angst vor den Menschlichen gefühlen, oder seine Abneigung diesen gegenüber mit Witz und wundervollen vergleichen.
Die Gespräche sind niemals Langweilig und Leben von der Aussprache wie auch der Gehstik der Figuren.
Struktur:
Die Story hat einen flüssigen verlauf der sich sehr gut Lesen lässt. Es gibt keine wirklich nennenswerten Längen und Gespräche wechseln sich immer ab mit Handlungs oder Denkpassagen.
Zusammenfassend:
Es hat mir spaß gemacht diese 50 Seiten zu lesen.
Und das obwohl ich nicht unbedingt ein Dämonenfan bin.
Doch der Autor hat es geschafft ein wirklich Interessantes Setting zu Bauen.
Zwar spielt die Story in der Gegenwart aber dennoch hatte ich oft das gefühl mich in einem Klassischen Fantasyroman zu befinden.
Bei den Beschreibungen der Gefühle des Protagonisten und auch die immer wiederkehrende Abneigung gegenüber Menschlichen gelüsten und lastern musste ich wiederholt Lächeln.
Es ist einfach toll wenn er beschreibt warum er Küssen Abartig findet, wie es dazu kommt das er Claire mit Ron verwechselt hat oder wie die kleine Claire mit einer gigantischen Oberweite wirken würde.
Natürlich darf man auch nicht das eigentliche Dämonentum vergessen was er in einer sehr erfrischenden Art an den Leser trägt.
Es ist irgendwie eine Mischung aus Moderner Vampirsaga und Klassischen Damonen Fantasy.
Seine Parallelen zu Realen Filmen, Sprichwörtern und Orten unterstreichen das Frische Setting sehr gut.
Ich gebe der Leseprobe Vier Sterne da Dämonen nicht zu meinen Lieblingsfiguren gehören, es aber dennoch einfach toll geschrieben ist und Spaß macht.
Ich bin gespannt darauf ob ich irgendwann weitere Kapitel davon Lesen werde :)
PS. as alte rein raus spiel ... erinnert mich ein wenig an Clockwork Orange :)
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Viel besser
von Regina Mengel am 10.04.2012
Handlung:
Ein degradierter Dämon, der von einer jungen Frau gebannt wird und ihr nun 22 Tage lang zu Diensten sein muss. Eigentlich ist alles im Klappentext gesagt. Gleich mal vorweg: Für meine Begriffe ist der Klappentext zu lang und verrät viel zu viel. Mir persönlich sagen die Übertreibungen /Widerholungen nicht zu 'Schlusslicht der Schlusslichter' 'ganz, ganz, ganz' nicht zu, ich würde auf Füllworte beinahe vollständig verzichten und auch ein bisschen an Adjektiven sparen - um ein bisschen mehr Neugier zu erzeugen.
Insgesamt gefällt mir die Leseprobe, die Geschichte verspricht interessant zu werden. Mir fällt auf, wie sehr sich die Autorin entwickelt hat, das letzte Buch, das ich von ihr gelesen habe, hat von mir nur zwei Sterne bekommen, die doppelte Ausbeute diesmal spricht also bereits für sich.
Inhaltlich sind mir einige Fragezeichen aufgefallen: Seite 19: Die Sache mit dem Kalkstein - das verstehe ich nicht, wieso sieht man weiß im Gesicht auf, wenn man einen Kalkstein im Mund hat? 'Ihre Sommersprossen sind verblasst.' Was soll das bedeuten? Die verblassen doch nicht einfach - oder ist das als Metapher gemeint? Seite 23: Wieso bringt sie sich in Sicherheit? Hier habe ich keine Gefahr entdecken können, obwohl ich mehrmals nachgelesen habe . Ich bin an diesem Satz richtiggehend hängengeblieben.
Insgesamt irritiert mich die Moschusduft-Geschichte und Rashens Reaktion darauf. In meiner Wahrnehmung ist Moschusduft mit 'männlichem Duft' (Moschusochse) gleichzusetzen und würde für mein Verständnis eher Frauen ansprechen, daher leuchtet mir Rashens überschwängliche Reaktion darauf nicht ein.
Insgesamt ist mir die Tendenz aufgefallen, dass die Fehlerdichte/Unsauberkeiten mit zunehmender Länge der Leseprobe deutlich zunahmen. Da müsste nochmal jemand drüber schauen.
Figuren:
Insgesamt gefallen mir die Figuren gut, die Idee, die dahinter steht, 'Stripperin, die sehr jung wirkt und auf den ersten Blick eher unbedarft' und ein 'degradierter Dämon', sehr gut ausgedacht.
Allerdings erscheinen mir die Figuren nicht durchgängig stimmig. Inisbesondere stellte ich mir die ganze Zeit die Frage, wieso Rashen Claire zuerst als Jungen, dann recht schnell als schon regelrecht sexy und dann gleich als verdorben einstuft - aus der Leseprobe ging für mich diese 'Verwandlung' überhaupt nicht hervor. Bei mir ist der Eindruck entstanden, dass du, als Autorin, viel mehr über die Figur weißt, als der Leser und du ohne es zu bemerken voraussetzt, dass ich als Leser die Figur genauso sehe. Ich habe aber das Hintergrundwissen nicht, ich sehe zunächst nur eine junge Frau, die halbwegs selbstbewusst daher kommt und sich durch das Leben kämpfen muss. Erst als sie Rashen mit in die Nuttenzone nimmt, kommt ein Hauch Verdorbenheit hinzu, jedoch wirkt Claire auf mich auch hier nicht verdorben, sondern eher wie jemand, der in diese Szene hineingeraten ist und sich darin halbwegs gut behaupten kann.
Auch bei Rashen habe ich so meine Fragezeichen: Ich habe es so verstanden, dass er ja eigentlich emotionslos ist als Dämon (Oishine), andererseits empfindet er aber Schadenfreude, kann auch als Dämon nach Belieben Geilheit empfinden, usw. Dass er die menschlichen Gefühle mitempfindet, kann ich nachvollziehen, aber immer wieder wird auch deutlich, dass er auch als Dämon nicht emotionslos ist, im Gegenteil, er scheint mir sogar recht viel zu empfinden - dämonische Gefühle eben.
Sprache/Duktus:
Kompliment, du hast dich toll entwickelt. Ganze Passagen las ich mit Genuss, ohne dass mich Fehler oder Längen allzu sehr vom Geschehen abgelenkt hätten.
Trotzdem einige Punkte: Erst mal die Unsauberkeiten je weiter die Leseprobe fortschreitet, fehlende Worte, teilweise ganze Sätze, die ich mehrmals lesen musste, um sie zu verstehen. Beispiel Seite 17, der ganze Absatz hat mich in Verwirrung gestürzt, ab "Der Dämonenfürst Mag".
Es gibt, obwohl du deutlich straffer schreibst, als früher, immer noch Redundanzen, Beispiel: Seite 24, 2. Absatz (hier könntest du m.E. den 2. und 3. Satz weglassen) Satz 1 und 2 ersetzen einander und dass er ein Damön war und Claire das Medallion besitzt ist dem Leser durchaus präsent.
Sehr oft verwendest du halbe Sätze, in denen ein wesentliches Satzmerkmal (Subjekt oder Prädikat) fehlt. Als Stilmittel ist das für mein Verständnis durchaus attraktiv. Aber nicht in dieser geballten Form, oftmals ließe sich das Gesagte einfach an einen anderen Satz anhängen.
Der Dativ ist dem Genitiv sein Feind? Seite 24 vorletzter Absatz: In das Innere von dem Bordell - 'des Bordells'
Manches Bild ist schief: 'bezahlte Versprechungen' oder 'Schilder, die einen in den Abgrund ziehen sollen' (die Verwendung des Wortes 'einen' gefällt mir in diesem Zusammenhang übrigens gar nicht, das kann man für mein Verständnis maximal in der wörtlichen Rede verwenden, nicht in der Schriftsprache).
Mit zunehmender Textlänge sind mir verstärkt Passivkonstruktionen, Hilfsverben und Modalverben (anstelle von Vollverben) aufgefallen. Ganz besonders in den Beschreibungen. Beispiel für beides in Kombination: Seite 25 "Die Vorhalle ist in trübes Licht getaucht." Wie wäre es mit: Eine einzelne Lampe taucht die Vorhalle in trübes Licht.
Bei den Konjunktiv-Konstruktionen mit würde, wäre, usw. ließe sich oftmals auch ein 'echter Konjuntkiv' verwenden. Beispiel: Seite 25: "Ich würde glatt einen doppelten nehmen." Warum nicht: Ich nähme glatt einen doppelten." ?
Struktur:
Nach einem Prolog geht es zunächst mal inhaltlich chronologisch voran, ehe eine Rückschau in Form eines eigenständigen Kapitels eingeschoben wird, wobei mich irritiert, dass es nicht als Kapitel nummeriert ist. Vielleicht soll es ein Schub innerhalb des Kaptitels sein? Mir würde es als eigenständiges Kapitel besser gefallen.
Den Prolog empfinde ich als überflüssig, die Handlung ist für mich auch ihn nachvollziehbar und da der Prolog sehr kurz ist, macht er für mich auch keinen Sinn. Das würde ich überdenken. Möglicherweise ist er für die spätere Handlung wichtig, aber da er so kurz ist, könnte man die paar Zeilen auch dann in die Handlung integrieren.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Geschichte im Präsenz erzählen würde oder doch lieber im Präteritum. Ich glaube Präsenz ist schwer durchzuhalten und kann schnell ermüdend wirken. In der Leseprobe funktioniert es. Vielleicht könnte man auch mal testen, wie die Geschichte klänge, wenn sie aus der Perspektive 'personaler Erzähler' (in der dritten Person aus dem Blickwinkel von Rashen) erzählt würde. Das könnte interessant sein.
Zusammenfassend:
Sehr schöne Geschichte, die noch interesant zu werden scheint. Was mir fehlt, ist ein Hinweis darauf, warum Claire Rashen gebannt hat. Benötigt sie Hilfe? Wolle sie es einfach mal ausprobieren? Ist sie geldgierig? Was soll er für sie tun? Das hätte m.E. nach noch in den Klappentext gehört.
Mir gefallen die Charaktere schon sehr gut, ein bisschen ist noch zu tun. Sprachlich viel besser, als z.B. Runa und auch deutlich straffer und die Handlung geht flott voran. Trotzdem gibt es noch Verbesserungspotential. Das lässt sich aber bei einer Überarbeitung bestimmt beseitigen.
Ich würde raten, vor dem Hochladen unbedingt noch einmal ein oder zwei Testleser mit orthografischen und Interpunktionskenntnissen drüber lesen zu lassen ;-).
Insgesesamt ein gelungener Romaneinstieg und ein, wie mir scheint, vielversprechender Plot. Wegen der doch noch zahlreichen sprachlichen Nachbesserungsaspekte würde ich gern 3,5 Sterne geben - geht nicht, also runde ich auf 4 auf. Eine Überarbeitung würde ich gern noch einmal lesen.
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Verhängnisvolles Bernsteinmedaillon...
von Rebecker am 09.04.2012
Zusammenfassend:
Schlechte Zeiten für Rashen, einen in Ungnade gefallenen, von seinem Fürsten zur Sklavenarbeit degradierten Dämonen... der als emotionsloser Oishine die nächsten 22 Tage in Menschengestalt einer ausgesprochen vorlauten und selbstbewussten Göre Claire zu Willen sein muss... und welche ihn ständig aufs Neue verblüfft...
Wow! Habe mich lange vor diesem Werk "gedrückt", da ich mit Dämonen eigentlich nicht allzuviel am Hut habe... Wie gesagt, eigentlich ;-) Doch ich finde, dass diese Story derart charmant und humorvoll geschrieben ist... und die Figuren sehr authentisch und sympatisch gezeichnet sind, dass mir das Lesen meiner persönlichen LP großen Spaß bereitet hat... und ich sicherlich noch weiterlesen werde...
Liebes Schlauchen... fasziniert muss ich dir enormen Einfallsreichtum zugestehen, den du wunderbar in eine Fantasy-Story mit hohem Unterhaltungswert kunstvoll eingearbeitet hast... Klasse-Werk... verlangt Klasse-Beurteilung... Fünf Daumen hoch ;-) Liebe Grüße Rebecker :-D
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Von Oishinen, Menschen und Dämonen
von MarionBecker am 09.04.2012
Handlung:
Also, ich glaub's jetzt nicht! Ich habe hier tonnenweise reingetextet und beim Klick auf Absenden war alles weg. Jetzt kratz ich aus dem Gedächtnis zusammen, was ich zusammen kriege.
In Ungnade, ehemaliges hohes Dämonen-Tier wird von einer Prostituierten/Stripperin gebannt. Als Oishine muss er 22 Tage und 22 Stunden der Bannerin dienen. Dann darf er wieder zurück in seine Dämonenwelt. Pikantes Problem: Die Bannerin hat Rashen den Körper ihres besten Freundes verpasst.
Figuren:
Rashen, ein in Ungnade gefallener Dämon, jetzt Oishine, ein Wunschsklave für Menschen, der im Körper des Menschen mit Emotionen klar kommen muss. Cooler Name, Rashen. Der Junge ist reichlich selbstverliebt und ein cooler Typ, der aber immer wieder durch Claire überrascht wird. Die 20-jährige Claire, die in Rashens Augen aussieht wie eine 12-Jährige. Und ein paar andere, deren Namen ich vergessen habe, Mme. Pompadour zieht einen Dämonen hinter sich her, den Rashen nur sehen kann, weil er gerade mal ein Mensch ist.
Sprache/Duktus:
Eine fette Sprache, die die Dinge beim Namen nennt und mich sofort in die Geschichte hineingezogen hat.
Die zahlreichen Fehlerchen, die sich aber durch ordentliches Lektorieren schnell ausmerzen lassen, sind dem System zum Opfer gefallen. Die such ich jetzt nicht nochmal raus, war eh kein schöner Anblick. Such sie selbst.
Struktur:
Einstieg über einen Prolog, der ein Rückblick ist. Das hat mir sehr gut gefallen. Der Dialog ist richtig klasse!
Der Rest der Geschichte geht chronologisch - langsam - voran. Ich habe den Text schon einmal gelesen und bin auf S. 14 ausgestiegen, das wäre mir heute fast wider passiert. Ich hab mich dann gezwungen, weiterzulesen. Da ist irgendeine Länge drin, die ich Dir nicht erklären kann. Vielleicht ist die Szene, in der Rashen und Claire aus dem Fenster springen nicht rund.
Zusammenfassend:
Mit Dämonen und Konsorten habe ich sonst nichts am Hut, jedenfalls nciht mit diesen. Trotzdem hat mich die Geschichte gepackt. Es ist mir leicht gefallen, sie einfach auf die Menschenwelt zu übertragen (nicht böse sein), denn es gibt viele Bezüge, die das zulassen, und die fand ich richtig Klasse! jDie Textstelle find ich jetzt nicht auf die Schnelle. Da steht,irgendwas von "so machen die Menschen das doch?" und dann kommen ein paar prägnante menschliche Schwächen wie "sich besser machen als man ist". Hätte ich nicht in einem Dämonen-Buch erwartet, aber dieses Dämonen-Buch hat auch einen witzigen, lakonischen Unterton, der das Lesen leicht macht. Hat mir sehr gut gefallen. Vielleicht sind es im Vergleich mit ein paar anderen Texten, besonders in sprachlicher Hinsicht, nicht ganze 5 Sterne, aber ich geb sie trotzdem, weil die Story an sich originell ist, die Charaktere ganz klasse gezeichnet sind (Lajos Egri pur), der Ort, das Bordell, echt was hat. Und ich frag mich auch: Was können Rashen und Claire wohl noch zusammen erleben
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Hey, Rash! Hat Dein Bono immer Pause?
von Michaela Gruenig am 06.04.2012
Handlung:
Rash ist eine schlimmer Junge... äh, Dämon, aber dem Herrscher Pragaz ist er noch nicht böse genug und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. Aus Neid unternimmt er etwas (was wissen wir leider noch nicht!) und wird zum Oishine degradiert. Diese können von Menschen in Körper gebannt werden und müssen dann zu Diensten sein. Die Gebrauchsanweisung dazu gibt es praktischerweise in einem BUCH (sag` mal einer das Lesen nicht bildet!). Die Stripperin Claire hält sich jedoch nicht an die Spielregeln und so findet sich Rash nicht nur im von ihm so geliebten Puff wieder, sondern leider auch in den eigentlich verbotenen Körper eines vormals real existierenden Menschen gebannt, Claires Ex! Komplikationen sind vorprogrammiert.
Figuren:
Claire - dünne, ultracoole Stripperin
Rash - bitterböser (?) Oishine mit einem wunderbar lakonischen Erzählstil
Pragaz - Chef der Dämonen
Madame Pompadour - Puffmutter
in Nebenrollen: Rash Bruder, Nutten und Dämonen
Die Hauptfiguren sind sensationell gelungen.
Sprache/Duktus:
Ok, der Text muss nochmal auf Schreibfehler und fehlende Wörter durchgesehen werden, aber das verblasst doch total neben dieser Sprache und diesem unglaublich coolen Erzählstil. Ich habe mich köstlich über Rashs menschenverachtende Sprüche amüsiert: "Rundum Dämonen-Sorglos-Paket", "dieses Ding mit der Zunge" und die ihm verhasste Funktion von Emotionen... Herrlich!
Struktur:
Grosses Kompliment: Ich habe noch niemals ein Buch über Dämonen gelesen und hatte keine Ahnung wie sie "funktionieren". Trotzdem habe ich mich durch die Exposition nicht erschlagen gefühlt. Alle Informationen werden peu a peu genau dann eingestreut, wenn sie wichtig sind.
Zusammenfassend:
Ein cooler Fantasy Roman mit einem ironisch-lakonischen Antihelden. Das hat mir total gefallen. Ich finde toll, dass die LP sich selbst nicht so bitterernst nimmt. Das Puff-Millieu ist im Zusammenhang mit Fantasy (zumindest für mich) sehr originell. Ich hätte gerne weitergelesen und gewusst, ob Rash und Claire doch noch "das Ding mit der Zunge" machen :-)! Viele Glück im WB!
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Gebannt (blöd gelaufen für Rashen :))
von melania am 04.04.2012
Handlung:
Der Oishine Rashen wird von der Stripperin Claire gebannt. Nun muss er ihr für 22 Tage dienen, doch wieso hat Claire gerade ihn gebannt? Was nützt es ihr? Und was hat Rashens Bruder damit zu tun?
Figuren:
Rashen, der ehemalige Dämon, der zu einem Oishine gemacht wurde. Claire, die Rashen gebannt hat, was aber noch nicht das Schlimmste ist, denn sie hat bei der Bannung eine wichtige Regel missachtet (Oishines müssen in Fantasiekörper gebannt werden!).Pragaz, der Fürst der Unterwelt, der Rashen einmal lächerlich gemacht hat, indem er ihn als "gutmütig" beschrieben hat, was eine schlimme Beleidigung unter den Dämonen ist. Und dann gibt es da noch Chaske, Rashens Bruder, der offenbar etwas mit seiner Bannung zu tun hat. Denn von wem sonst soll Claire das Buch haben?
... Der Ich-Erzähler Rashen ist sehr gut gezeichnet, ich konnte seine Handlungen und Gedanken gut nachvollziehen. Claire ist immer wieder für eine Überraschung gut. Zum Beispiel hätte ich sie der Beschreibung ihres Aussehens nach, niemals auf zwanzig geschätzt. Wie bereits im Klappentext erwähnt, ist sie ziemlich verdorben und Rashen fühlt sich (leider) zu ihr hingezogen, was auch ein bisschen an dem Körper liegt, in den er gebannt wurde... Pragaz ist noch ein wenig unklar, genauso wie Chaske, aber ich bin mir sicher, dass vor allem zu Rashens Bruder noch jede Menge kommt.
Sprache/Duktus:
Ein flüssiger Schreibstil, der angenehm zu lesen ist und eine Sprache, die witzig und manchmal ein wenig sarkastisch ist. Ich habe noch einige Fehler gefunden, die Dir bei einer weiteren Überarbeitung bestimmt noch aufgefallen wären (vielleicht sind sie das schon?). Auf jeden Fall werde ich Dir die Fehlerliste als Nachricht schicken, damit Du sie dir mal ansehen kannst. Meine Vorrezensentin hat ja bereits die Wortwiederholungen angesprochen... Alles in allem denke ich, dass die Fehler nicht so schlimm sind. Du wirst bestimmt noch die letzten ausmerzen und ansonsten gibt es ja auch noch die Lektoren, die dem Text noch den letzten Schliff geben können :)
Struktur:
Die Kapitel sind chronologisch geordnet. Die LP beginnt mit einem Prolog und geht dann zu Rashens Bannung über. Danach bekommt der Leser einen kleine Einblick in Claires Leben und erfährt etwas über den Körper, in den Rashen gebannt wurde. Gut hat mir gefallen, dass in diesen Kapiteln einiges über die Dämonen erzählt und dem Leser damit ein Einblick in Rahens Welt und Regeln gewährt wird. Am Ende der LP gibt es den (ersten?) Rückblick in Rashens Vergangenheit, als er noch glorreiche Zeiten hatte und kein Oishine war...
Zusammenfassend:
Wieso muss die Leseprobe so kurz sein?! Gerade als es so richtig spannend wurde und ich mitten im Geschehen war, war sie fertig :(
Mir hat das bisher gelesene sehr gut gefallen. Ich habe bisher noch nie ein Buch mit dem Thema Dämonen gelesen - auch ein Grund, dass es mir gefallen hat. Man betritt damit ein neues Terrain, das man durch die Schilderungen der Autorin schnell kennenlernt. Ich denke, dass dieses Buch besonders in Zeiten von "Twilight" und "Die Tribute von Panem" viele Leser gewinnen kann, vor allem wenn es gedruckt werden würde. Auch ich würde gerne erfahren, wie es weitergeht, deshalb bekommst Du für diese spannende Leseprobe einen vollen Sternehimmel und eine Empfehlung! LG melania :)
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Wer sind eigentlich Edward Cullen und Stefan/Damon Salvator?!
von Lisa Leiteritz am 04.04.2012
Handlung:
Rashen - ehemaliger Dämon, jetzt Oishine - wird gebannt. Von einem Jungen. Nein! - auch noch von einem Mädchen, das aussieht wie ein Junge! Aber der Schein trügt: Claire ist eine vorlaute zwanzigjährige, die nur vorgibt burschikos und erst zwölf Jahre alt zu sein. Und eine weitere Überraschung folgt: Sie arbeitet als Prostituierte! Wie soll der selbst nicht schüchterne Rashen mit dieser Situation umgehen? Und was - zur Hölle - will sie eigentlich von ihm? ...
Figuren:
Rashen ist wunderbar charakterisiert und die Autorin zeigt Feingefühl für ihre Figuren. Man sieht die Welt durch seine Augen und erfährt als "Unwissender" wie die Dämonen über die Welt der Menschen denken. Seine sarkastische Art ist äußerst amüsant und hält einen bei der Stange. Seine Gefühle und Eindrücke sind sehr gut herausgefiltert und lassen den Leser ganz nah an den Charakter "Rashen" heran. Claire ist - wie von der Autorin gewollt - vorerst schwer einzuschätzen. Sie bietet dem Oishine die Stirn, wirkt dann aber im nächsten Moment sehr verletzlich. Mit spitzer Zunge stellt sie sich ihm entgegen und wenn sie nicht mit ihm reden möchte, schweigt sie eben. Auch hier konstruiert die Autorin einen Charakter, der die Stärken und Schwächen einer "nicht-fiktiven Figur" hat und bleibt so sehr authentisch. Die wenigen Nebenfiguren, die auftreten, sind erst einmal nicht von Belang und können erst im weiteren Verlauf eingeschätzt werden.
Sprache/Duktus:
Der Stil der Autorin kann noch verfeinert werden. Sätze wie "Das Kratzen in der Stimme kommt dem Husten eines Motors gleich, jahrelanger Nikotinmissbrauch, der sich in die Stimmbänder eingefressen hat." sind einfach grandios! Hier kann man das Potential erkennen, dass auf jeden Fall in der Autorin schlummert. Locker, flockig und mit einer Spritze Humor und Sarkasmus wird der Leser durch die Handlung geführt und das macht wirklich unglaublichen Spaß. Aber es fallen auch kleinere bis größere Fehler in der Rechtschreibung und Kommasetzung auf. Hier und da wurde ein Wort oder ein Buchstabe vergessen oder zu viel gesetzt. Auch die Groß- und Kleinschreibung wurde teilweise missachtet. Aber das sind alles Fehler, die schnell ausgemerzt werden können. Auch am Wortschatz im Werk kann noch gearbeitet werden. Worte(Wortgruppen) wie "grinsen", "Augen verdrehen" und "Brauen heben" treten gehäuft auf und sollten an manchen Stellen durch Synonyme ersetzt werden.
Struktur:
Die Leseprobe zeigt ein aufgeräumtes und überschaubares Innenleben. Im Prolog lernen wir Rashen kennen, der gerade am Ende einer Bannung steht und sich von seiner "Bannerin" verabschiedet. In den Kapiteln 1 und 2 (die mit tollen Überschriften versehen sind!!) wird chronologisch die Geschichte der Bannung von Rashen an Claire erzählt. Darauf folgt ein Ausflug in Rashen's Vergangenheit, der für einen kurzen Moment irritierend wirkt, dann aber den Leser wieder völlig fesselt.
Zusammenfassend:
Liebe schlau-chen, mit diesem Werk ist dir wirklich ein Coup gelungen! Die Geschichte ist absolut fesselnd und man will (und muss!!) unbedingt wissen, wie es weitergeht. Sprachlich kann man noch einiges verbessern, aber das ist eben auch das gute an der Sprache: Man kann sie verbessern. Ich würde dir vielleicht einen halben Stern dafür abziehen, aber da ich das nicht kann, bleibt es für mich bei den 5 Sternen, da ich von der Geschichte vollends überzeugt bin und dieses Werk gern in meinem Bücherregal stehen haben möchte! Das Gespür, das du für deine Figuren und die Handlung beweist, kann man nur schwer erlernen oder verbessern. Und Hut ab für die Wahl deines letzten Satzes: Ich wollte meinen PC am liebsten aus dem Fenster werfen, weil ich nicht wollte, dass es schon endet ;-) Viel Erfolg mit diesem Buch!! Ich werde es auf jeden Fall kaufen, wenn es so weit ist! Liebe Grüße, Lisa.
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Auch ein Dämon ist nur Mensch :)
von Andreas Krusch am 02.04.2012
Handlung:
Rashen, ein Dämon, ekelt sich vor Sex mit Menschen. Er wird von Claire gebannt, einer 20 jährigen Stripperin, die auf 12 macht, um mehr zu verdienen... und nach und nach verfällt der Dämon der toughen jungen Frau.
Figuren:
Einfach toll, wie uns die Autorin in die Seele eines Dämon blicken lässt. Ich hatte sofort Mitleid mit Rashen, gebannt von einer Kindfrau, macht er allzu Menschliches durch mit diesen "Weibsbildern"... Die Ich-Perspektive war hier die erste Wahl. Beide Hauptfiguren, Claire und Rashen sind so verdammt zynisch, dass es wirklich Freude macht, ihren Weg zu begleiten. Die geistigen Monologe und die Dialoge sind genial aufgebaut.
Sprache/Duktus:
Frech, frisch, und immer die Handlung unterstützend, ist die Sprache für Leser eine Wohltat. Viel Witz und Sarkasmus - ich liebe es! Die Beschreibungen der Orte und Personen sind nie überladen, sehr bildhaft und lassen einen den Film zum Buch schon ahnen. Mit einer Selbstverständlichkeit führt uns die Autorin durch eine abstruse Menschen/Dämonen Welt, die einem schon nach wenigen Seiten völlig real erscheint. Das ist nur den wunderbar stimmigen Dialogen, Beschreibungen und Gedankengängen der Figuren zu verdanken. Hier kann eine wirklich schreiben...
Struktur:
Professioneller Aufbau. Toller Prolog. Sehr spannend und witzig zugleich. Jeder Absatz verbirgt neue Wendungen und Details auf Zukünftiges. Viele fantasievolle Ideen und ein genial angelegter Plot!
Zusammenfassend:
Sehr gelungene Gratwanderung in einer skurrilen Welt der Menschen und Dämonen. Es so witzig anzulegen, darauf wäre ich nie gekommen. Als Buffy Fan erinnerte mich einiges an die TV Serie (Schwarzer Humor, Angel und die Dämonenbar...) aber hier wirkt alles viel erwachsener, viel literarischer. Ein toller Stoff, ein toller Schreibstil... und hoffentlich bald ein toller Film!
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Haben wir etwa allen einen Dämonen hinter uns?
von missisabella am 07.03.2012
Handlung:
Rashen, ein Oishine, wird aus seiner Dämonen-Welt gebannt und muss nun auf der Erde Stripperin Claire zu Diensten sein. Auf der Erde gibt es Dämonen in Menschenkörpern und unsichtbare Dämonen, die Menschen folgen. Warum Claire Rashen gebannt hat und dazu noch in den Körper ihres Ex-Freundes wird in der Leseprobe nicht verraten.
Sprache/Duktus:
Mir persönlich ist die Sprache manchmal zu flapsig, aber das ist Geschmackssache. Einige Beschreibungen der Figuren finde ich nicht wirklich gelungen. So Madame Pompadour: ihre Stimme kratz vorm vielen Nikotin hat aber dennoch ein warmes Timbre und ist sexy? Das geht vielleicht noch, aber wenn sie eine sexy Stimme hat dann passen Stupsnase, Froschmund und grimassenartiges Grinsen einfach nicht dazu. Ich kann mir die Frau beim besten Willen nicht vorstellen.
Zusammenfassend:
Ich finde die Idee super, der Roman hat jede Menge Potential spannend mit einer guten Prise Humor zu werden. Daher 5 Punkte und falls sich jemand wundert, warum ich trotz vorheriger Kritik die volle Punktzahl vergebe: Ich beurteile eine Leseprobe, die mir gut gefallen hat. Aber es ist eben nur eine Leseprobe, die verbessert werden kann und sollte. Aber wenn eine Probe das Zeug hat mit einigen Verbesserungen richtig gut zu werden, dann gebe ich 5 Punkte.
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Will auch ein Rashen ... ;-(
von astamic am 04.03.2012
Handlung:
Rashen, ein Dämon... Pardon, ein Oishine, wird von Claire, einer Stripperin gebannt. Ausgerechnet im Körper ihres toten Ex, was ... logisch ... zu schweren Verwicklungen führen wird.
Warum Claire ihn gebannt hat, wird bis zum Ende der - leider viel zu kurzen Leseprobe - nicht erzählt. Denn Claire ist verschlossen, obwohl sie wie eine 12 jährige aussieht.
Figuren:
Herrlich gut beschrieben, aus der Ich-Perspektive, ist Rashen. Absolut nachvollziehbar in seinen Gedanken und Reaktionen. Doch ebenso überzeugt mich Claire, die hat es faustdick hinter den Ohren. Aber auch alle anderen Nebenrollen sind für mich fühlbar. So soll es sein! Super!
Sprache/Duktus:
Locker geschrieben mit ganz viel Humor gespickt. Es sind noch kleine Fehler drin (Worte die nicht gelöscht worden) und auch ein paar Flüchtigkeitsfehler in der Rechtschreibung. Aber die fehlen in keinem Manuskript. Doch in dieser veschwindend kleinen Zahl, dürften sie auch keinen Lektor schocken.
Struktur:
Das lässt sich ohne Exposé für mich schlecht beurteilen. Für mich hätte die Kennlernphase der beiden leicht gekürzt werden können, aber das ist schwer zu beurteilen, da die Leseprobe noch nicht verrät, worauf es hinauslaufen soll. Der Spannungsbogen hätte vllt. noch ein bisschen mehr gezurrt werden können. Noch hängt er ein bisschen durch. Klar ist, die beiden Hauptakteure werden ein Abenteuer meistern. Aber wie.... da bin ich gebannt... äh ... gespannt. ;-)
Zusammenfassend:
Einfach herrlich amüsant, Schlauchen. Dein "Gebannt" macht Spaß und man merkt, dass du nicht zum ersten Mal schreibst. Dafür kommt diese Leseprobe schon viel zu souverän rüber. Tolle Ideen, sprachlich lecker verpackt, verdienen meiner Meinung nach 5 Sterne und den Flieger ... Ich freue mich darauf, das Gesamtwerk irgendwann in meinen Händen zu halten. Also, immer schön weiter schreiben! Grüße aus Hamburg von astamic
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Gebannt...
von Lesewurm am 26.02.2012
Zusammenfassend:
...hat mich dieses Buch und begeistert.Rashen und die vorlaute Claire, die längst nicht so jungenhaft oder unschuldig ist, wie man anfangs vermuten könnte, sind humorvolle, witzige und gut beschriebene Figuren, denen man gerne folgt. Zwar hat der Text auch Mängel, sollte evtl. noch einmal gründlich überarbeitet und korrigiert werden, aber soweit ich diese Plattform verstanden habe, geht es hier mehr um die Bewertung der Ideen, als um die Bewertung des letzten Schliffes. Die Idee fand ich auf jeden Fall sehr amüsant und die Umsetzung gelungen. Darum würde ich dieses Buch empfehlen.
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Super
von Stefanie Maucher am 24.02.2012
Sprache/Duktus:
Auf Seite 24 gibt es einen kleinen Fehler der korrigiert werden müsste und den ich in den äusserst ausführlichen Rezensionen meiner Vorredner noch nicht entdeckt habe :"..während reißt ihre Augen erschrocken auf".
Zusammenfassend:
Ansonsten möchte ich in den Lobeshymnen singenden Choral einstimmen. Dein Buch der Oishine macht, wenn man großzügig über Fehler hinweg liest, wirklich großen Spaß. Die Figuren sind toll getroffen und man hat das Geschehen sehr bildhaft vor Augen. Ist wirklich sehr gut gelungen! Ein wenig Clockwork Orange las ich auch raus (das alte rein raus Spiel) und überhaupt hat das Buch was liebenswert Schräges. Ich bin begeistert und lasse einen Flieger steigen. Allerdings nur einen mit 4 Sternchen. 5 bekommt dann das überarbeitete, rechtschreibkorrigierte Gesamtwerk. :)
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Dämonen...
von Mondentochter am 22.02.2012
Handlung:
Der Oishine Rashen wird von Claire in einen menschlichen Körper gebannt. Das Warum bleibt bis zum Schluss der LP verborgen, bis dahin ist aber die Geschichte spannend aufgebaut.
Figuren:
Rashen, ein zum Oishine verbannter Dämon mit unglaublich viel Sarkasmus in sich - er ist böse und er liebt es!
Claire, eine Stripperin die Rashen bannt und ihrerseits durchaus mit seinem Sarkasmus Schritt halten kann. Beide Figuren empfinde ich als äusserst lebendig gezeichnet.
Sprache/Duktus:
Die Sprache im Präsenz und in der Ich-Perspektive zu halten, finde ich in diesem Fall als außerordentlich gelungen. Rashen kommt einem dabei so nahe, dass er mir (trotz Dämon!) irgendwie sympathisch war. Die viele wörtliche Rede lässt deine Geschichte unglaublich lebendig werden, dafür ein ganz großes Plus von mir! Ich hatte mit dem Lesefluss keine Probleme und wieder einmal finde ich großartig, wie der Witz deiner Figuren deinen eigenen Witz spiegelt (auch wenn ich dich eigentlich nicht kenne, spür ich das...).
Struktur:
Deine Überschriften gefallen mir - ungewöhnlich und lebendig wie die ganze Geschichte! Der Rückblick am Ende macht das Ganze natürlich noch einmal extra spannend, bringt Neugier auf noch Kommendes!
Zusammenfassend:
Etwas Anderes und doch dein Stil! Ich mag deine Art, dich authentisch und lebendig in deine Figuren hinein zu versetzen, sie sind so greifbar! Deine lockere Sprache passt zum Setting deiner Geschichte, was wiederum sehr gut zu Dämonen passt. Der Aufbau ist spannend, immer wieder bringst du kleine Dinge zur Sprache, die aber im Lauf der Geschichte ein Problem werden (der Körper des Ex-Freundes!). Meine Neugier ist angeheizt und ich freue mich, wenn es mehr zu lesen gibt! Danke für`s Teilen und für den Spaß beim Lesen!
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Dämon, nicht aus der Lampe
von YuutoNakamura am 19.02.2012
Handlung:
Hier ist der Kurztext aussagekräftig, allerdings bin ich manchmal orientierungslos im Text. Nicht immer weiß ich, wo etwas stattfindet (Erzählreihenfolge), wieso kommt das Dachgeschoss erst auf S. 9? So stelle ich mir vorher ggf. etwas ganz anderes vor, z.B. eine normale Wohnung auf S. 8. Das führt zu echten "Kollisionen" in der Vorstellung. (minus 1*, siehe auch Struktur, aus meiner Sicht, bitte auf die Erzählreihenfolge achten)
Figuren:
Die Figuren sind o.k., werden auch beschrieben, vor allem Rashen, ein Dämon, Claire, die ihn bannt, weitere.
Sprache/Duktus:
S. 8 (pdf) Was hat das Fauchen (Roaaaar! oder so ähnlich) mit dem Schnauben (Pffff! oder so ähnlich) miteinander zu tun? / Tippfehler (sind nicht schlimm, findet aber jedes Rechtschreibprogramm) Triumpf --> Triumph / kleines Grinsen (was soll das sein?), überhaupt wird dauernd gegrinst, fiktiv bzw. nicht fiktiv (???) / sorry, ich habe natürlich auch unten in die Rezensionen gesehen und so bedarf es einer Überarbeitung und dafür ziehe ich auch 1,5* ab, denn es sind zu viele, augenfällige Schwachstellen enthalten (Tippfehler gar nicht mitgerechnet).
Struktur:
Der einzige Eindruck, den der Prolog bei mir hinterlässt, ist Verwirrtheit. Szenen, die einfach so ggf. mitten aus dem Text vorne dran gestellt werden, sind m.E. überflüssig. - Ich will den Prolog gleich am Anfang verstehen und nicht erst, nachdem ich 10, 20 oder mehr Seiten gelesen habe. Zudem eröffnet sich ein Fantasy(!)-Buch mit Vulgärsprache eher schlecht (Arsch, Miststück) Nun wäre es natürlich leicht, den Prolog wegzulassen, deshalb lasse ich auch dafür nur 1/2* weg. (Ggf. müsste dann aber der Anfang anders sein, siehe auch im Zusammenhang mit Handlung) / "Was willst Du jetzt tun?" Der Raum stinkt (z.B. auch ein unnötiger Bruch in der Erzählung, weil auf eine Frage ein Sinneseindruck kommt, der an sich gar nichts mit der Frage zu tun hat)
Zusammenfassend:
Prolog, "Erzählreihenfolge" und sprachliche Umsetzung sind für mich Schwachpunkte, die zu 1/2, 1 und 1,5, also insgesamt 3* Abzug führen, und so sind 2* auch mein Gesamteindruck (detaillierte, durchaus aufwendige Überarbeitung notwendig). Fantasie und Story Outline sind da (obwohl mir die Idee zu "Das Erbe der Welt" auch besser gefallen hat, die Story ist mir fast schon zu einfach). Die Umsetzung spricht mich noch wenig an, auch im Vergleich mit Büchern aus vergangenen Top10-Werken und Texten, die hier vom Lektorat mit 3* bewertet wurden. 3* erreicht das Buch zurzeit meiner Meinung nach nicht, könnte aber durchaus einmal eine nette Unterhaltung draus werden.
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Was zum Teufel macht Justin Bieber auf dem Cover?
von Bloodymary am 19.02.2012
Handlung:
Vorweg: Ich fand diese Leseprobe so dermaßen geil, dass ich mir die? den? das? PDF auf meinen Reader geladen habe, um sie in Ruhe und entspannt UND komplett lesen zu können. Das ist das erste Mal, dass ich für eine NB-LP soviel Aufwand betrieben habe. :o))) ------ Zur Handlung: Rashen, ein Dämon ... nein, ein zum Oishine degradierter Ex-Dämon findet sich gebannt in einen Körper wieder, muss seiner Bannerin zu Diensten sein, sofern sie die Regeln kennt und sie anzuwenden weiß. Seine anfängliche Hoffnung, dass dem nicht so ist, versiegt nach und nach. Seine Bannerin ist Stripperin, immerhin. So fühlt er sich in der Umgebung von Siff, Sex und Abgründe wenigstens wie zu Hause. Den Beschreibungen nach scheint Claire auch nicht gerade im besten Etablissement der Stadt (welcher? Habe ich das Überlesen? Da wäre es nicht schlecht nochmal drauf einzugehen ... auf jeden Fall schein die Story in Dt. angesiedelt zu sein) zu arbeiten. Weshalb Claire Rashen gebannt hat - wozu sie ihn haben will - wird in der LP noch nicht geklärt. Sie nimmt ihn mit auf ihre Arbeit, wo man sehr viel über die beiden Protagonisten - Rashen und Claire - ihre Wesensarten und die beginnende Beziehung (ich meine nicht unbedingt Liebesbeziehung) zueinander erfährt.
Figuren:
Yeah, baby! Genauso soll es sein!!! :o))) Claire und Rashen - und auch die anderen Charaktere, wie die Puffmama Madame Pompadour (geil) und ihre Kollegin Gloria, sowie der dicke Paul (Kunde), etc. - werden wunderbar über Konversationen und Handlungen eingeführt. Man bekommt ein wunderbar klares Bild vor Augen. Beschreibungen werden mit in die Handlung verwoben. Claire ist eine selbstbewusste, schlagfertige junge Frau, die - trotz der schwierigen Umstände - klarzukommen scheint. Sie gibt sich hinterhältiger, als sie in Wirklichkeit ist (zumindest kaufe ich ihr die Berechenbarkeit und Hinterhältigkeit nicht ab ;)). Sie scheint zum Schutz eine kalte Wand um sich herum aufgebaut zu haben und ich bin sicher, dass diese Wand im Laufe der Geschichte noch anfangen wird zu brökeln. Ich bin sehr gespannt, in welche Richtung sie sich entwickelt. Rashen ist mir richtig ans Herz gewachsen, mit seiner arroganten, trockenen, sarkastischen Art. Er versucht immer böser und fieser rüberzukommen, als er eigentlich ist und versucht aus seiner Situation das Beste zu machen. Er kämpft mit menschlichen Schwächen, die sein Menschenkörper, in den er gebannt wurde, mit sich bringt. Das macht ihn sehr sympathisch! ------ Fragen bleiben dennoch offen: 1.) Seine Gestalt ist eine - im besten Fall - erdachte. Also nicht echt. In diesem Fall handelt es sich um *das Abbild* von Claires totem Ex ... aber nicht der echte Körper von ihrem Ex, oder? Das heißt, der Körper kann irgendwo in einem Grab verwesen, während ein ebenbürtiges Abbild herumrennt, oder? Habe ich das richtig verstanden? Wenn es aber nur das Abbild ist, wieso hat Rashen dann trotzdem mit den ehemaligen Gefühlen des Ex zu kämpfen? Das müsste dann doch nur einseitig - von Claires Seite aus - so sein, weil sie eben Erinnerungen an das Aussehen ihres Ex hat, Rashen ja aber jemand "völlig Neues" ist. 2.) Er ist zwar ein gebannter Dämon, aber ich finde, er könnte ruhig noch etwas gefährlicher rüberkommen, Claire das eine oder andere Mal etwas mehr Angst machen, damit sie begreift, dass sie es mit einem 400-jährigen Dämon zu tun hat, der kein Plüschtier ist. 3.) Ist es wichtig, auf wessen Dachboden sie ihn gebannt hat? 4.) In welcher Stadt spielt die Story?
Sprache/Duktus:
Zu Beginn wollte ich "nur" vier Sterne geben, da zu häufige Adjektive, unnötige Sprechverben und häufige Füllworte den Lesefluss etwas behindert haben (da bitte nochmal mit kritischem Blick rübergehen ;)), das verliert sich jedoch im Laufe der LP und wird immer besser. ------ Allgemein: Die Sprache ist aus der Ich-Perspektive (my favorite :o))) im Präsens (buörgs) gehalten ... ans Präsens gewöhnt man (ich) sich jedoch recht schnell. Der umgangssprachliche, lockere Umgangston passt gut zur Stimme des Protas und zur Geschichte und ich muss sagen - Schlauchen - die hast du voll drauf! Super gemacht! Du machste hier absolut Show, don´t tell!!! Nur an einigen Stelle hast du ein wenig "tell", was, da Rashen erzählt, etwas oberlehrerhaft daherkommt - an dem Problem bin ich mit meiner Ta aber auch gerade am Knabbern, wie will man sonst die Welt, inder es spielt , plausibel erklären? Randanmerkung: Falls dir was tolles einfällt, wie man das umgehen könnte, lass es mich bitte wissen ... ich suche auch noch nach einer Lösung ;))).
Struktur:
Zunächst ein Prolog, der 10 Jahre (ca.?) zuvor spielt, dann geht es chronologisch weiter, in dem die Ereignisse nach und nach aufgedeckt werden, bis zum letzten Kapitel, in dem gekonnt ein Rückblick verarbeitet wird ... dann endet die LP leider!!! :(((
Zusammenfassend:
Schlauchen ... ich muss wirklich sagen, dass du mich mit dieser Geschichte von den Socken gehauen hast!!! Du wirst immer besser, ehrlich! Der Stil, den du hier an den Tag legst, ist um klassen besser, als noch bei deiner Runa oder DEdW. Ganz großes Kino! es hat mir wirklich Spaß gemacht zu lesen und ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Inzwischen - v.a. aufgrund der Sterneinflation hier auf NB - gebe ich nicht mehr gerne 5 Sterne, da ich mir - selbst wenn ich begeistert bin - gerne noch Luft nach oben lasse. Leider ist das oft kontraproduktiv (wenn man das Werk fürs Lektorat empfehlen will), da ein Werk es hier kaum noch in die Top10 schafft, wenn mal eine 4-Sterne-Rezi den Schnitt "versaut" - so paradox das auch klingen mag. Man kommt in ein Dilemma zwischen der persönlichen, ehrlichen Meinung und dem Wunsch, das Werk fürs Lektorat zu empfehlen. Hier habe ich dieses Dilemma zum Glück nicht, da es kaum noch Luft nach oben gibt. Fragen (die paar, die ich hatte) lassen sich bei/während einem Lektorat klären/ ausbessern, die gelegentlichen RS- bzw. Tippfehler sowieso! ------ Daher bleibt mir nichts weiter zu sagen, als: Viel Glück und rock die Top10, Süße!!! :o))) Fünf Sternchen und eine dicke Empfehlung!
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Völlig gebannt von dieser Leseprobe
von AnkeD am 19.02.2012
Handlung:
Die Handlung ist ausreichend im Klappentext beschrieben und sagt alles zu der eingestellten LP.
Figuren:
Rashen, ein Oishine, ein Sphärendämon, ehemals ein gefürchteter Dämon, die rechte Hand von Fürst Pragaz, den Herrscher über die Region Europa. Er und die 20-jährige Stripperin Claire sind sehr gut gezeichnet. Es fällt nicht schwer, sich in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Hauptprotagonisten hineinzuversetzen. Claires Gefühlswelt ist manchmal ein wenig widersprüchlich, aber so sind Menschen nun einmal. Nicht alles mag für den anderen logisch erscheinen. Dennoch bitte noch einmal genau drüberschauen.
Sprache/Duktus:
Ein aus der Sicht des Dämons geschriebener Text im Präsens.. Schön zu lesende, flüssige Sprache. Ab und an ein kleiner Orthographiefehler, der leicht zu beheben ist. Sehr umgangssprachlich werden die Gedanken der Figuren widergegeben, sodass der Leser sich damit identifizieren kann. Versteckter Wortwitz ließ mich des Öfteren schmunzeln. Ich mag solche Texte.
Struktur:
Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, den ich zuerst nicht wirklich zuordnen konnte. Er hat mich irgendwie irritiert. Nach dem Lesen dann war sein Inhalt verständlich. Dann folgt die Geschichte einem chronologischen Ablauf mit gelegentlichen Rückblenden, um die Handlung zu erklären.
Zusammenfassend:
O Gott. Aus der Sicht eines der Protagonisten geschrieben und dann auch noch im Präsens. HILFE!!!! Dann habe ich gelesen und diese Leseprobe in einem Rutsch verkonsumiert. Ich muss sagen, dass sie mir gefallen hat. Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die bei einer Überarbeitung behoben werden sollten, wie der Prolog, der mich nicht wirklich mitgenommen hat, da ich ihn nicht zuzuordnen vermochte. Dennoch bin ich richtig neugierig geworden, wie es weitergeht. Die Idee, die hinter dieser LP steckt, ist ausgesprochen gut und macht Lust auf mehr. Die Bewertung fällt somit nicht schwer. Voller Sternenhimmel und einen Flieger Richtung Wettbewerb dazu. LG Anke
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Gebannt!
von Frieda Y am 17.02.2012
Figuren:
Soweit die Figuren in der Leseprobe vorgestellt wurden, fand ich sie interessant und überzeugend geschildert. Lustigerweise habe ich Rashen aber anders als Leeby wahrgenommen, nicht wirklich aggressiv und bösartig - eher so als wäre er es gerne. Meine Einschätzung des Charakters mag aber auch vollkommen daneben liegen - das würde sich ja im Gesamtwerk noch zeigen ;)
Den Namen Rashen fand ich klanglich passend, habe aber bisher nicht heraus finden können, ob es ein real existierender oder ausgedachter Name ist. Auf jeden Fall gelungene Namensgebung.
Sprache/Duktus:
Im Großen und Ganzen habe ich an der Sprache nichts auszusetzen. Die Geschichte liest sich locker und angenehm, ein wunderbares Kopfkino entsteht. Allerdings bin ich über ein paar kleinere Fehler gestoßen, die sich fix beheben ließen. An ein paar Stellen hatte ich das Gefühl, dass Zeitfehler drin sind - ich meine damit nicht die Rückblicke, sondern bspw. S.36 "...ahmte sie meinen Tonfall nach und weicht keinen Zentimeter zurück."
Ich liebe übrigens diese unterschwellige Art von Humor, die sich durch den Text zieht. Großartig!
Struktur:
Die Struktur an sich finde ich gelungen, also die Aufteilung in Kapitel samt lustigen Überschriften, aber der Prolog... Die Autorin möge mir verzeihen, ich meine es nicht böse, aber der Prolog hat mich dermaßen abgeschreckt, dass ich fast aufgehört hätte zu lesen - was definitiv schade gewesen wäre! Der Prolog war mir in der Form viel zu kurz und hat mich nur mit Fragezeichen und verwirrt zurück gelassen. Ich würde mir einen Prolog wünschen, der einem in die Geschichte hilft - oder ihn einfach weglassen. Das ist nur meine persönliche Meinung, aber daran würde ich noch einmal arbeiten.
Zusammenfassend:
Diese Geschichte ist vollkommen anders als Runa, aber ich liebe sie! Und das obwohl Geschichten in Ich-Form und Gegenwart mich eher abschrecken. Ich mag diese Art von Humor und ich mag Dämonengeschichten (was für andere die Vampire sind...). Wie gesagt, das einzige was mich nicht überzeugen konnte war der Prolog - mehr habe ich absolut nicht zu meckern! Ich wünsche der Autorin viel Erfolg und Glück mit dieser Geschichte und würde mich sehr freuen, wenn ich sie eines Tages (in welcher Form auch immer...) zu Ende lesen dürfte. Für den Prolog ziehe ich 0,5 kleine Sternchen ab. ;)
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Die Wunderlampe!
von Leeby81 am 16.02.2012
Handlung:
Die Handlung hat mich doch ziemlich an das Märchen von Aladdin und der Wunderlampe erinnert. Nur halt in moderner Form und neu erzählt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sich Fantasyfreunde für diese Geschichte begeistern könnten.
Figuren:
Rashen, der Menschenfreund widerwillen, kommt mir eine Spur zu aggressiv und bösartig vor. Wenn das die Absicht der Autorin war, ist ihr das sehr gut gelungen. Claire hingegen wirkt noch ziemlich blass und widersprüchlich in ihrer Beschreibung. Anfangs dachte ich es handelt sich um ein Kind, da was sie sagt und wie sie sich verhält doch sehr kindlich wirkt. Warum der Vergleich mit Harry Potter? Der hat doch meines Wissens braune Haare. (Oder meintest du Ron?) Einerseits beschreibst du Claire als sehr schüchtern und prüde, andererseits arbeitet sie als Stripperin. Das passte nicht ganz. Außerdem sieht sie doch nicht aus wie eine Frau und hat sorry für den Ausdruck eine "Hühnerbrust" wie kann sie dann so einen Beruf ausüben? Generell hat mir das Who is who am Anfang etwas gefehlt, sodass die Figuren etwas farblos wirken.
Sprache/Duktus:
Bereits im ersten Satz hab ich mich gefragt, ob es denn jetzt nun ein Schauben oder ein Fauchen ist. Der Text lässt sich flüssig lesen, weist aber meiner Meinung nach noch kleine Mängel auf. Wörter wie "schreckensgeweiteten" sind leider etwas unglücklich gewählt. Allerdings sehe ich hier kein Problem, welches man nicht mit ein paar einfachen Handgriffen beheben könnte. Die Satzstruktur ist ok und auch was Grammatik und Rechtschreibung angeht, scheint die Verfasserin sehr bewandert zu sein. Schwächen sehe ich in der Wortwahl, die nicht immer ganz treffend erscheint. Hier kann Thesaurus Abhilfe schaffen.
Struktur:
Der Prolog war mir eindeutig zu kurz. Gerade ein Prolog ist ja dafür da. dass sich der Leser langsam an eine Geschichte rantasten kann. Nebenbei den Namen Cayenne würde ich streichen. Ich hätte mir überhaupt etwas mehr Erläuterungen gewünscht, die Fragen wie "Was sind Oishine genau?" oder "Wer sind die einzelnen Personen?" beantworten. So wird der Leser leider sofort ins kalte Wasser geworfen und es dauert einige Seiten, bis er sich orientiert und den roten Faden gefunden hat. Mit anderen Worten es wird zu viel Vorwissen vorausgesetzt, das der Leser nun mal nicht haben kann.
Zusammenfassend:
Eigentlich lese ich ja kein Fantasy, aber da mich die Autorin nett drum gebeten hat, habe ich mir mal das gute Stück angesehen. Inhaltlich fand ich das Konzept sehr interessant und ist man erstmal in der Geschichte, fällt einem das Weiterlesen nicht schwer. Der Beginn müsste allerdings auf jeden Fall überarbeitet werden. Eine "einführendere" Einführung wäre hier ratsam. Die Figuren wirken leider noch etwas grautönig. (Hauptproblem) Sprachlich lässt sich der Text flüssig lesen, aber hier und da hat er halt noch einige Ecken und Kanten, die sich leicht beheben lassen. Für eine Empfehlung reicht es leider noch nicht, aber die 4 Sterne hast du schon mal von mir Safe.
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Rashen....
von LyFa am 14.02.2012
Zusammenfassend:
Deine Leseprobe hat mich wirklich gebannt :) Ich hätte gern weitergelesen, eine schöne Dämonenwelt hast Du dir da ausgedacht.S.25 ist ein Wortverdreher: Menschenskalven statt Sklaven, ansonsten wurde ja schon alles gesagt. Mir fällt nur auf, dass Claire so dünn gekleidet ist. Immerhin ist es doch Winter. Bei ihrem Job, kannn sie sich doch ein Jacke leisten? Wieso bannt sie Rashen ausgerechnet dort, wo sie unwillkommen ist? Sie hätte sich doch ein gemütlicheres Plätzchen suchen können.Zum Bannen braucht sie das Buch (oder eine Seite) und die Kette..so habe ich es zumindest verstanden. Zumindest denke ich, wäre es nicht schlecht, wenn noch eine Information darüber kommt, wieso gerade dort und warum sie sich nicht besser vorbereitet hat. Ansonsten denke ich, dass das ein richtig tolles Buch werden wird. Erinnert mich ein bisschen an Bartimäus,obwohl natürlich ganz anders ;-)....Viel Erfolg...btw Oishine hab ich gleich mal gegoogelt
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Gebannt
von Alegra am 14.02.2012
Handlung:
Rashen (cooler Name übrigens) hat Mist gebaut und ist von der Karriereleiter gehörig abgestürzt. War er doch einst die rechte Hand von Pragnaz, dem Dämonenfürsten und lehrte die Menschen das Fürchten, muss er nun als Oishine, die unterste Kategorie der Dämonen, den Menschen Wünsche erfüllen. Jedenfalls denen, die Geheimnis entschlüsseln können. Cayenne hat es bereits geschafft und nun versucht Claire ihr Glück.
Figuren:
Rashen, der Oishine Widerwillen, wird hier sehr schön arrogant gezeichnet, obwohl schon ein bisschen Menschlichkeit durchschimmert.
Claire, die aussehen soll wie Rupert Grint, versucht Rashens Geheimnis zu lüften, damit er ihr Wünsche erfüllt. Leider hat sie das Dämonenhandbuch nicht gut gelesen und einige Regeln gebrochen.
Cayenne, eine Hexe, die Rashen schon früher gebannt hat.
Pragaz, der Dämonenfürst für Europa(?).
Gloria, eine "Freundin" von Claire.
Madame Pompadour, die Arbeitgeberin von Claira
Dorm, ein Dämon
James, der tote Ex-Freund von Claire.
Chaske, der Bruder von Rashen
Sprache/Duktus:
Mir hat die Sprache sehr gut gefallen, weshalb ich auch keine Lust hatte auf Fehler zu achten. Einige sind mir jedoch leider so stark ins Auge gesprungen, dass ich sie kaum übersehen konnte. Ich habe vorhin in Feyas Kritik die meisten wiedergefunden und verzichte deshalb auf eine nochmalige Aufzählung. Du solltes sie unbedingt bei der Überarbeitung berücksichtigen, weil sie z.T. den Lesegenuss erheblich stören.
Struktur:
Der Prolog ist aus Rashens Sicht geschrieben. Dann folgen zwei Kapitel. Im dritten hört die LP leider auf. Ich hätte gerne mehr gelesen. Für mich gut strukturiert. Informationen, die man über die Welt der Dämonen haben sollte, fließen gekonnt ein.
Zusammenfassend:
Gebannt habe ich diese LP gelesen. Mir hat sie sehr gut gefallen. Eine interessante Idee! Vor allem hast du dir die Welt der Dämonen wunderbar ausgedacht und fast jede Frage sofort geklärt. Hier möchte ich noch einmal die Stellen ansprechen, bei denen ich mir Fragezeichen gemacht habe: Können Katzen schnauben? Warum fällt Gloria nicht auf, dass Rashens Körper so heiß ist (immerhin schmilzt der Schnee unter seinen nackten Füßen)? Warum reagiert Claire nicht emotionaler, als sie den Körper ihres toten Freundes zum Leben erweckt sieht? Ich würde denken, dass sie ihn ungläubig anstarren würde, ihn eventuell anfassen. Außerdem benimmt sich Rashen doch sicher ganz anders, als es der Freund getan hat. Tut ihr das nicht weh, den vertrauten Körper so zu sehen? Du vergibst eine tolle Chance Pragaz vorzustellen. Du schreibst zwar, dass er nicht der Teufel ist und das die Welt in Bereiche eingeteilt ist, aber genau an dieser Stelle hättest du sein Gebiet erwähnen können. Später kommt das zwar noch, aber bei der ersten Erklärung fände ich es besser. --- Ganz toll fand ich übrigens das "Dämonen-sorglos-Paket". Auch an anderen Stellen musste ich schmunzeln. Das Cover finde ich ebenfalls gelungen. Von mir bekommst du den vollen Sternenregen und den Flieger. Leider wird diese Geschichte hier viel zu wenig beachtet. Vielleicht kann ich ihr ja einen kleinen Schubs in die richtige Richtung geben. Alles Gute und LG Alegra
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Coole Geschichte
von Feya am 11.02.2012
Handlung:
Worum geht's? Rashen ist ein Oishine, der unterste Dämon sozusagen. Und er begegnet Claire, einem Mensch, oder viel mehr wird er von ihr gebannt. So weit so gut. Eigentlich passiert in der Leseproben noch nicht so viel mehr. Es wird von ihren ersten gemeinsamen Stunden erzählt. Genau genommen weiß ich noch nicht, wohin die Reise geht. Claire hat Rashen den Körper ihres toten Ex-Freundes gegeben. Ob's was damit zu tun hat?
Figuren:
Rashen, der Dämon und Claire, die Frau, die ihn bannt. Am Anfang taucht auch noch Cayenne auf und einige Nebendarsteller gibt's auch.
Sprache/Duktus:
Eine tolle Erzählstimme, die mir sehr gut gefällt. Locker-flockig, witzig. Sehr angenehm zu lesen. Macht Lust auf MEHR! Sprachlich gibt es jedoch noch Bearbeitungsbedarf. Rechtschreibfehler sind mir jetzt gar nicht so aufgefallen, aber einige Flüchtigkeitsfehler, Kommafehler, der Ausdruck ist nicht immer so gut, manche Sachen hören sich noch nicht rund an, daran kann noch gefeilt werden. Auch gibt es eine Häufung von dass-Konstruktionen und „würde“.................. Die Geschichte wird im Präsens erzählt, aber dann stolpert man plötzlich über Vergangenheitsformen. War die Geschichte ursprünglich in der Vergangenheit geschrieben? „pressten“, „sagte“ , „seufzte“, „ahmte“, „starrte“ ..................... Ansonsten hier mal beispielhaft das Gröbste, was mir so aufgefallen ist: „nicht unweit von hier“ – doppelte Verneinung, nicht günstig. Und was soll ausgesagt werden? Nicht weit von hier? Oder doch eher fern? ...................... deine Kochen – Knochen ………. „nicht gerade“ zweimal im selben Satz ………. „Dann beuge mich“ – hier fehlt das „ich“…………… sie ist sowas unbeschreiblich klein – fehlt da das „von“? …………….. „graues Licht taucht den Hinterhof […] in ein sprödes Licht“…………… „aller nicht Dämonen unter uns“ – „Nichtdämonen“ oder „Nicht-Dämonen“ …………… „verwandelt sich ihr Gesicht in eine Tomate“ – ich weiß, was gemeint ist, aber dieser Satz erzeugt ein seltsames Bild …………. gefürt – geführt ……………. „perplex und verwirrt“ – doppeltgemoppelt, drückt doch beides dasselbe aus, oder nicht? ………..“Ich würde ich mein Shirt […] würde ich eins besitzen“ – da fehlt ein „ihr“ und die beiden würde kann man besser formulieren : „Ich gäbe ihr mein Shirt, besäße ich eins“………………… „das heftige auf und ab senken ihres Brustkorbes“ – „Das heftige Auf-und-ab-Senken“ ………….. „und die ich immer nur als Gegenstand der Sphäre“ – fehlt da das „auf“? ……….. die graue Hauswand blättert bereits ab. - Wohl eher die Farbe blättert oder der Putz bröckelt ab ……… „außer vielleicht, dass sich hinter den meisten Seitensprüngen ein Dämon steckt“ – entweder ohne „sich“ oder „versteckt“ ………………… „Aber ich es nicht gleich gesagt“ – Habe ?? …………. „Gloria’s“ – Glorias…………. „während reißt ihre Augen erschrocken auf“ – kein Vorschlag, verstehe ich nicht. Was soll das bedeuten? …………… „Scheiße“ wird immer groß geschrieben ………………. „verpönt“ ………… „Menschenskalven“ – soll wohl „sklaven“ heißen ………………. Zur Erklärung alle Unwissenden – „aller“ ……………… „Wenn das noch nicht bekannt sein sollte“ – wenn: „bekannt gewesen sein sollte“ (weil spätestens mit der Erklärung ist das Nichtwissen Vergangenheit, aber den Satz kann man getrost ersatzlos streichen. „Zur Erklärung aller Unwissenden: Dämonen haben keine Herzen“ sagt alles aus!! (finde ich) …………. „zu Feier des Tages“ – „zur“ ………………….. einen doppelten – einen Doppelten ……………. einen Dreifachen ………….. „so gut fühlt es sich“ – das „an“ fehlt“ ………………. „Stupsnase, breiter Froschmund, der sich zu einem grimassenartigen Grinsen verzogen hat und kältesten Augen, die ich jemals bei einem Menschen gesehen habe“ – fehlt da ein „die“ vor „kältesten“ ? ……………………… „verbindet sich mit dem Geruch, der ihre dunkle Kleidung verströmt – „den“ …………………… „kann.Madame“ – hier fehlt der Abstand hinterm Punkt ……………….. „das klügste“ – „das Klügste“ ………………. „was die betrifft, Robert“ – „dich“ ……………….. „die in hier arbeiten“ - ????? …………………….. „Zwei Pullover und ein gewaltiger Haufen Dessous liegt „ – „liegen“ ………………. „Essensrest“ – „Essensreste“?? ………………… „ein erschrockenes Quietschen von nackten Claire“ ………….. „wenn man es eindeutig unpassend ist“ ……………. „macht den Wasserhahn zu“ – besser: „dreht ihn zu“ ................... „Ihre Mund“ …………. „dass ich immer noch gewaltige Beule in der Hose habe“ ………………. "Gewaltig, gewaltig, aber trotzdem" – was soll dieser Satz? ……………… „den ich zu aussprechen im ersten Moment nicht getraue“ …………………. „Die Tür öffnet sich, nackte, tapsige Füße, die in meinem Blickfeld auftauchen.“ – Klingt komisch „Die Tür öffnet sich. Nackte, tapsige Füße tauchen in meinem Blickfeld auf.“ …………“durch ihr äußeres Auffallen“ – andersherum: „durch ihr Äußeres auffallen“ ………… ein stummes duellieren“ – „Duellieren“ ………….. „jeden meiner Bewegungen nachahmen“ – „jede“ …………….. „ein kurzer, erniedrigenden Wink“ – „erniedrigender“ ………….. „an seine katapultieren“ – fehlt hier „Stelle“? ……………. „Züngelte Flammen“ – „Züngelnde?
Struktur:
Es gibt einen Prolog und zwei Kapitel. Im zweiten endet die Leseprobe. Das erste Kapitel ist mir persönlich zu lang, andererseits passt es aber. Ich suche bei Büchern nur immer den Punkt, an dem ich zu lesen aufhören kann und das ist meist das Kapitelende. Hier musste ich lange warten, aber das ist mein Problem, also nicht davon beeinflussen lassen. Was ist mir sonst noch aufgefallen? Ich weiß gar nicht, ob das alles hier unter Struktur passt. Ich lege einfach mal los. Ich mag den Einsatzsatz. Es ist eine klare Aussage, ich war sofort mittendrin im Geschehen. Gepackt von Emotionen. Jemand hat sich gewaltig geärgert, sonst hätte dieser Jemand nicht diesen Satz gesagt. Was ich jetzt schade finde: Mir fehlt die Erklärung. Die wird nicht mehr mitgeliefert. Was ist denn vorher passiert, dass Cayenne Rashen diesen Satz um die Ohren gehauen hat? .........................
Wieso interessiert Rashen, ob eine Frau echte oder unechte Brüste hat? Ein paar Seiten vorher hat er gesagt, dass ihn das ganze Drumherum nicht interessiert. Er will nur rein/raus......................... Ich hoffe, kein Robert wird diesen Text lesen, der könnte sich leicht beleidigt fühlen …............. „nach diesem paradiesischen Erlebnis“ – welches paradiesische Erlebnis? Dass er in den Puff gehen durfte? Ist das schon paradiesisch genug für ihn? Oder die Begegnung mit dem Dämon? ................................ „Sie versucht nicht mal, ihre schmale Gestalt zu verstecken. Ich habe kein Problem damit.“ – Genau genommen hat er ein Problem damit, nämlich eine Beule in der Hose. Vielleicht hat er eher „nichts dagegen, sie weiter nackt zu sehen“? ........................ „Ein dickes Fragezeichen erscheint auf meiner Stirn“ – Mal abgesehen davon, dass es ja nicht tatsächlich dort erscheint, der Ich-Erzähler könnte das gar nicht sehen. Also irgendwie unpassend, finde ich.......................... Claire kann Rashens Gedanken lesen, aber so oft und viel wie er denkt, kommt das nicht so rüber. Besonders aufgefallen ist mir das in der Szene, als Claire sich vor Rashen nackt auszieht. Sie fragt „Was ist?“ und hat nichts von den Gedanken gelesen, die er bei ihrem Anblick hatte?? ...................... Mich persönlich stört es jetzt nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es einigen Lesern zu viele umgangssprachliche Ausdrücke gibt, besonders das A-Loch kommt häufig vor.
Zusammenfassend:
……………..Scheiße. Leseprobe zu Ende! Geiles Ding! Mir hat schon Runa sehr gut gefallen. Und dieses Werk hier ist anders, aber trotzdem bin ich genauso neugierig, weiterzulesen. Gefällt mir richtig gut! Auch, wenn’s vielleicht nach einem Blick auf Sprache/Duktus/Struktur nicht so scheint. Das sind Defizite, die man ausmerzen kann. Die Geschichte ... riecht nach einem Leckerbissen. Die Art Fantasy, die sogar ich als Nicht-Fantasy-Fan liebend gern lese. Ich hoffe, Du nimmst es mir nicht übel, dass ich Dir wegen der Mängel einen Stern abziehe. Ohne das wären's glatte fünf Sterne. Ich finde es sogar schade, dass ich den Stern abziehen muss, aber nach so viele Gemecker, kann ich keine fünf Sterne rechtfertigen. Aber ich wüsste wirklich gern, wie's weitergeht. Also, falls du mal irgendwann Testleser brauchst.... Bei Rückfragen, immer melden! LG, Feya
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Seit heute steh ich auf spezielle Fantasy-Romane
von Aragonit am 07.02.2012
Zusammenfassend:
heul-kreisch - WIESO ist diese Leseprobe schon zuende?
Wow - ich wollte ja nur ein bischen -
Warum gibt es nur 5 Sterne?
Tolle Geschichte - spricht mich unheimlich stark an -
kann mich sooo super hineinversetzen,
weiß nicht, wen ich besser finde - Claire oder Rashen -
wer ich lieber selber sein würde.
Was für eine gute Idee - Bitte schreib schnell weiter
Gib mir mehr. Danke für deinen Anstoß.
Dachte, ich steh nicht so auf Fantasy - aber jetzt wohl doch.
Gruß ko
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Faszinierend
von Anne Lay am 06.02.2012
Handlung:
Gebannt. So fängt die Handlung an. Rashen, von dem wir im Prolog erfahren, dass er sich von einer Hexe befreit fühlt, ist wieder in einem menschlichen Körper gebannt. Claire, die dieses Kunststück vollbracht hat, ist anders, als sie zunächst scheint...
Figuren:
Rashen, der gefallene Dämon, ist in seiner Abgeklärtheit und seinem Ärger über sein Gebannt-Sein gut gezeichnet. Noch staune ich über die Anlage des gesamten Werks, das ja durch Rashens Eigenart stark bestimmt ist und frage mich trotz Klappentext, wohin die Reise geht. Claire der rothaarige Struwwelkopf, in viel zu dünnen, abgetragenen Sachen überrascht immer wieder nicht nur Rashen, sondern auch mich als Leser. Wer ist das?
Sprache/Duktus:
Die Sprache nimmt mich unmittelbar mit hinein ins Geschehen. Aus "mal eben reinschauen" sind im Handumdrehen 20 Seiten geworden. Bei Seelensorger habe ich gestutzt, andererseits gefallen mir die Beschreibungen, etwa "ihre blasse Haut wirkt im faden Licht, (...) seltsam fahl, als habe sie einen Kalkstein verschluckt und vergessen, ihn auszuspucken".
Zusammenfassend:
Die Leseprobe hat mich eingefangen. Bei der Überlegung, ob die Oishine außer in diesem Text noch irgendwo auftauchen, stoße ich auf eine andere Veröffentlichung (mit Foto?) von dir. Die Anlage, die für mich vollkommen neuartig ist, die Hin- und Hergerissenheit der Figuren ist faszinierend. Ehrlich gesagt, würde ich den Klappentext noch einmal überdenken. Die Länge schreckt mich eher ab und der Text führt (scheinbar?) viel weiter, als ich hier lesen kann, oder? Auf Fehler habe ich nicht geachtet, sondern habe diese Idee und die Erzählung genossen. Da ich die Eindrücke frisch niederschreiben wollte, habe ich dies jetzt, nach der halben Leseprobe getan, werde aber in jedem Fall weiterlesen.
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Dämonenbrut
von Bolda am 06.02.2012
Zusammenfassend:
Gefällt mir, die Geschichte, mal etwas Anderes. Und ziemlich amüsant. Die Handlung ist im Klappentext hinreichend beschrieben. Ich habe jetzt nicht so genau auf die Sprache geachtet, doch sind mir einige Fehler/Schnitzer aufgefallen, fehlende oder falsch platzierte Worte, Kommafehler (wo nicht?), weshalb ich dann doch einen Stern abziehe. Und - natürlich - endet die Leseprobe mit einem gemeinen Cliffhanger, wobei sich mir die Frage aufdrängt, was bedeutet einem Dämon seine menschliche Geliebte, und muß der Begriff 'Geliebte' in diesem Fall nicht ganz neu definiert werden? Aber das... gehört schon nicht mehr in eine Rezension, von daher: Viel Glück im Wettbewerb. Und ich will wissen, wie es weitergeht, Bolda
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