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Bremisches Rätsel
von priemel8 am 16.03.2012
Zusammenfassend:
Gut durchdachte, einfallsreiche und lesenswerte Story, die mit einer plausibel wirkenden Schlusserklärung endet.
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Kurz und spannend!
von bruxellois am 04.03.2012
Zusammenfassend:
Für eine Kurzgeschichte werde ich nicht alle Stichworte der Bewertung abarbeiten, sonst wird die Rezi noch länger als der text!
Ja, das ist was für die kleine Lektüre zwischendurch! Aber eigentlich schade, dass es nicht länger und nach gut acht Seiten Text Schluss ist. Bremen und Yukatán - was für eine Verbindung. Da muss man erst man drauf kommen. Aber gut recherchiert und sprachlich-erzählerisch toll präsentiert. Und gut dass eine der Figuren noch mal betonte, dass es sich bei dieser unsäglichen 21.12.2012-Debatte und "esoterischen Mumpitz" handelt!
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Apocalypto in Bremen?
von Olaf_L am 20.02.2012
Allgemeines/Grundthese:
Ich kann mir nicht helfen; ich musste bei diesem Stoff irgendwie an Mel Gibsons Maya-Schlachtplatte "Apocalypto" denken ... Eine Maya-Mprdserie nach Bremen zu verlegen, das hat schon etwas Gewagtes!
Aufbereitung des Themas:
Ein Mord pro Tag; schnell genug geht es zweifellos mit den Taten - und auch mit den Ermittlungen der Polizei. Jedenfalls in der Hinsicht ein mustergültiger Krimi-"Quickie".
Struktur:
Erzählt wird teilweise aus der Sicht des Kriminalkommissars Kerber, teilweise übernimmt ein klassischer allwissender Erzähler. Das wirkt etwas inkonsequent, zumal die jeweiligen Abschnitte nicht immer klar voneinander abgetrennt sind. Ansonsten recht schnörkellos und streng chronologisch erzählt.
Sprache/Duktus:
Grundsätzlich gefällt mir, dass hier viel mit Dialogen gearbeitet wird; so was lockert einen Text auf. Der Autor hat auch versucht, den Figuren einen eigenen Tonfall zu geben; das ist manchmal recht gut gelungen (wie beim pathologen); manchmal klingt die Redeweise der Charaktere aber etwas hözern und eher protokollartig, wie etwa bei dem Leiter der Spurensicherung am Anfang. Hier könnte eine Überarbeitung weiterhelfen.
Zusammenfassend:
Die Plot-Idee an sich gefällt mir; das ist mal was anderes! Andererseits ist sie auch wieder recht abseitig, so dass etwas Ironie hier gut getan hätte. Im übrigen habe ich den Eindruck, dass die Idee etwas zu komplex war für eine Kurzgeschichte, weswegen viele Abschnitte stark geraffte 'Protokolle' von wesentlichen Handlungselementen darstellen. Wäre etwa genug Platz gewesen, um wenigstens einen Mord oder die Gefangennahme der Täter ausführlich zu schildern, so hätte das für mehr Spannung sorgen können.
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Stechbeitel und Checklist
von condo am 20.02.2012
Allgemeines/Grundthese:
Das ist das erste neobook, das ich lese, und ich glaube, ich lasse es gleich wieder.
Aufbereitung des Themas:
Die ganze Geschichte wirkt wie eine Aneinanderreihung von holzschnittartigen Klischees, inhaltlich wie sprachlich, die Charaktere scheinen nach einer Checkliste zusammengestellt.
Sprache/Duktus:
Die Sprache kennt man aus diesen Kurzkrimis in der Bäckerblume oder der Apothekenrundschau. Sicher, deren Autoren verdienen ihren Lebensunterhalt mit dem Anfertigen solcher Texte. Aber wenn jemand aus Leidenschaft schreibt, und davon gehe ich bei neobboks aus, sollte das Ergebnis vielleicht doch etwas darüber hinaus gehen.
Zusammenfassend:
Abgesehen davon, dass ich das Thema Maya-Weltuntergang jetzt nicht soo brennend interessant finde, auch nicht als Vorwand für eine Mordgeschichte, bin ich doch ziemlich enttäuscht.
Der/die Autor/in hätte die Geschichte vielleicht zunächst einmal verlässlichen Freunden für ein erstes Feedback vorlegen sollen. Dann hätte das Auto vielleicht auch nicht einmal Sharan und dann Shavan geheißen.
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Bremen - Denia
von YuutoNakamura am 16.02.2012
Allgemeines/Grundthese:
Zu bemerken vielleicht noch, dass man hier erfährt, dass man in Bremen mit der Straßenbahn zum Flughafen kommt. Solche spezifischen Details erhöhen den urbanen Wert der Geschichte.
Aufbereitung des Themas:
Bremen, ein düsterer, internationaler Plot, mit Figuren verschiedener Herkunft (darauf wird sehr viel Betonung gelegt)
Struktur:
Bei der Struktur hat mich nur gewundert, dass Kerber von Garcia eine E-Mail erhält, Kerber ihm später auch anbietet Infos per E-Mail nachzusenden ("falls Ihnen noch etwas einfällt") und dann extra nach Spanien fliegt. Warum sollte sich ein gesuchter Terrorist mit einem Polizisten treffen? Und warum nicht einfach von Bremen nach Denia telefonieren? (minus 0,5*)
Sprache/Duktus:
Viele präzise Details werden erzählt (gut recherchiert - ein Vorteil der Geschichte); diese wirken aber mit der teilweise eher saloppen, umgangssprachlichen Darstellung nicht immer so gut zusammen. (minus 0,5*)
Zusammenfassend:
Der Autor hat sich mit der Geschichte vermutlich viel Mühe gegeben, so dass ein detailreicher, internationaler Plot entstanden ist. Ein wenig merkt man dem Text diese Mühe aber auch an, insofern alles immer erklärt wird, warum es so oder so ist (obwohl z.B. die Reise nach Spanien, rein subjektiv aus meiner Sicht, an sich keinen erzählerischen Sinn macht). 4* für eine gute Geschichte.
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Nicht schlecht, aber auch nicht großartig.
von Stefanie Maucher am 15.02.2012
Allgemeines/Grundthese:
Eine Mordserie, 3 in 3 Tagen, mit Gift von Pfeilfröschen und Botschaften, die auf das Volk der Maya hinweisen beschert Kommissar Gerber einen Haufen Arbeit, aber auch einen Ausflug ins schöne und nicht ausliefernde (? stimmt das?) Spanien, zu einem Treffen mit einem International gesuchten Ex-Terroristen, der ihm prompt die Lösung seines Falles in die Hände spielt.
Struktur:
Chronolog wird, aus Sicht des Ermittlers, die Geschichte, von der Entdeckung der Morde, über die Ermittlungen bis zur Auflösung erzählt. Teilweise gespickt mit geschichtlichen Fakten.
Sprache/Duktus:
Sprachlich sehe ich die Geschichte etwas gemischt. Teilweise ist sie sehr gut erzählt, doch manche Formulierung brachte mich aus dem Konzept, erschien überflüssig oder unpassend. Was zum Beispiel ist "die frische Brise der Wümmewiesen"? Eine besondere Luft die über einen Acker in dieser Region weht? Ein bisschen platt und pietätlos formuliert fand ich, wie Cortez die Mayas nur noch plattmachen und dem angewirtschafteten Volk nur noch den Rest geben musste. Einen historischen Völkermord kann man auch taktvoller Beschreiben. .....Auf Seite 12 fand ich die Formel 1 Vergleichsstellung sehr unnötig. Trägt nicht zur Handlung bei, ob ein Alonso einen Vettel in den Griff bekommen sollte...
Zusammenfassend:
Am Anfanf hatte mich die Geschichte in ihren Lesebann gezogen, doch der verlor sich gegen Ende ein wenig. Die Auflösung hat mir nicht wirklich gefallen. Wegen einer bevorzugten Automarke werden gestohlene Fahrzeuge überprüft, eine Diebesbande hochgenommen, die zur Beschreibung des spanischen Exterroristen zu passen scheint und damit die Mordserie, bzw. der Maya-Spuk als erledigt betrachtet. Möglich, dass die Polizei einer solchen Fährte folgen würde, dann doch aber sicher, um in diesem Kreis erst mal zu ermitteln, bis fest steht WER die Morde begangen hat. Nicht 7 Leute oder so einbuchten und die ganze Sache als gegessen ansehen....Und der wirkliche Schluß, eine Nachricht auf Kerbers Mailbox, in der ihn sein Historiker-Freund wissen lässt, dass der ganze Maya-Weltuntergangskram esoterischer Mumpitz ist und Kerber beruhigt Weihnachtsgeschenke für 2012 shoppen kann, hat mich irgendwie auch nicht vom Hocker gerissen. Ich fand die Story nicht schlecht, aber auch nicht wirklich klasse, darum vergebe ich durchschnittliche drei Sterne.
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