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Red Bullet, Leseprobe - Frank Kemper

Eine geheimnisvolle Raumkapsel aus den 60er Jahren gibt dem NASA-Pressechef Rätsel auf: Wer hat sie gebaut, wer ist mit ihr ins All geflogen? Und wer schreckt auch heute nicht vor Terror, Sabotage und Mord zurück, um ihr Geheimnis zu bewahren?

Ray Higgins, Pressesprecher der NASA, wird von seinem Chef nach Helsinki beordert, wo die finnische Regierung vor einem Rätsel steht: Ein finnisches Fischerboot hat im Nordatlantik eine sowjetische Sojus-Raumkapsel aus den 60er Jahren geborgen – doch die Russen schwören hoch und heilig, dass diese Kapsel nicht von ihnen stammt. Aber wer hat sie dann gebaut und ins All geschossen? Aus Moskau sind zwei Fachleute für Sojus-Kapseln angereist, um den Finnen bei der Wahrheitssuche zur Seite zu stehen – und um einen Image-Schaden für die russische Weltraumindustrie zu verhindern. Ray wird von der ebenso schönen wie erfolgreichen TV-Journalistin Fiona Mulholland begleitet und soll ihr dabei helfen, eine Dokumentation über die Spurensuche zu drehen. Was sich für Ray zunächst wie ein reiner PR-Einsatz anlässt, entwickelt sich zum Alptraum. Denn eine geheimnisvolle Macht setzt alles daran, um die Untersuchung der geheimnisvollen Raumkapsel zu verhindern. Sie schreckt dabei nicht vor Sabotage, Terrorismus und Mord zurück. Und Ray muss erfahren, dass nichts so ist, wie es scheint.

3.9 Sterne N/A
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      Red Bullet, Leseprobe, Frank Kemper

      von ChristaG am 08.03.2012

      Handlung:

      Obwohl (oder gerade weil!) der Plot anfangs einem bewährten Strickmuster zu folgen scheint, baut sich durch die schnörkellose Sprache, die Zielstrebigkeit des Erzählstils und die verschiedenen Handlungsorte schnell Spannung auf. Der Krimi-/SciFi-/Agententhriller-Fan geht davon aus, dass er hier bekommen wird, was er wünscht, und lässt sich auf die Handlung ein. Durch den geschickten Rückgriff auf die Zeit des Kalten Krieges (stets gut für einen Adrenalinausstoß) aus der Perspektive des Jetzt sprengt sie den bekannten Rahmen (welchen „Thriller-Charme die Eiserner-Vorhang-Ära“ selbst noch immer hat, zeigt gerade Bube, König, As, Spion) und macht neugierig. Trotz der etwas schematischen Einführung der Personen und Handlungsorte (für einen guten Lektor sicher kein Problem) möchte man wissen, wo es nun „hingeht“ und was es mit dieser Red Bullet tatsächlich auf sich hat …

      Zusammenfassend: Spannend angelegter Thriller, leseprobe mach Lust auf mehr
    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Red Bullet

      von Sumpfhexe am 22.02.2012

      Zusammenfassend: Die Leseprobe lässt auf einen wirklich gut geschriebenen und spannenden Wissenschaftsthriller schließen. Genau das, was ich gerne lese. Die wechselnde Szenerie dagegen stört mich; in den verschiedenen Handlungssträngen spielen so viele Personen mit, dass es etwas mühsam ist, der Story zu folgen. Ab Seite 16 mit dem Auftauchen von Ray klingt die Sprache bzw. Schreibweise irgendwie anders, es wird viel mehr Umgangssprache und Slang verwendet z.B. "schweineteuer", oder "intergalaktisch gut aussehend". Hier bekomme ich fast den Eindruck, als hätten verschiedene Personen an dem Text gearbeitet; aber vielleicht ist es auch vom Autor so gewollt und soll Rays Sichtweise der Dinge unterstreichen. - Insgesamt aber ist die Leseprobe wirklich alles andere als schlecht.
    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Gefällt mir sehr gut!

      von Jutta Wölk am 21.02.2012

      Handlung: Der Inhalt ist im Klappentext beschrieben, mehr muss ich nicht hinzufügen. Für mich ist der Plot ein wirklich guter Politthriller, den ich bis Seite 20 verschlungen habe.
      Figuren: Am Anfang sind die Figuren blass, was, wie ich denke, so sein muss/soll, da diese nicht die Hauptakteure sind. Im zweiten Teil werden die Personen genauer beschrieben und ich konnte mir ein Bild desjenigen machen.
      Sprache/Duktus: Die Sprache gefällt mir sehr gut. Ein Mix aus Fachchinesisch (Nur zu Anfang), was dem Lesespaß aber keinen Abbruch tat, Umgangston und gut verständlicher Schreibe. Der Autor schreib sehr bildhaft, so dass ich das Geschehen vor meinem geistigen Auge genau verfolgen konnte. Auch nahm ich ihm jedes Wort ab, entweder kennt er sich ziemlich gut aus oder hat hervorragend recherchiert. Natürlich kann ich nicht nachvollziehen, ob alles stimmt, was er über bestimmte Machinen oder jeweiligen Einheiten geschrieben hat. Das muss und will ich auch gar nicht, wie gesagt, glaube ich, dass alles seine Richtigkeit besitzt und das genügt mir. Ein paar Dinge möchte ich dem Autor allerdings näherbringen, die mir "nicht so gut“ gefielen: Auf der ersten Seite im 1. Absatz, ist ihm ein Flüchtigkeitsfehler unterlaufen: Er schreibt einmal »Wladimir« statt Vassili. --- Wortwiederholungen in zu kurzem Abstand sind schnell aus der Welt geschafft. Z.B. Seite 6 unten: statt "jetzt" das Wort »nun« verwenden, statt "würde" »sollte« die Reise gehen, schreiben. Auf Seite 8, letzter Satz: statt "hinteren" »letzten« Waggon ... --- Der Autor könnte auch öfter das eine oder andere Wort einfach weglassen. Z.B. Führerstand. Wenn vorher schon beschrieben wurde, wo sich wer aufhielt, genügt es, dass z.B. die leere Wodkaflasche auf dem Boden lag. (Ohne: »des Führerstandes«) Oder: Einfach nur »Fernsteuerung«, ohne Kran. Der Leser weiß, was gemeint ist. --- So, ich denke, das reicht an Beispielen und der Autor weiß, was ich damit sagen will. Ab Seite 16 lassen die Wortwiederholungen so stark nach, dass mir keine nennenswerte mehr aufgefallen sind.
      Struktur: Die schnellen Szenenwechsel gefielen mir sehr gut. Diese tragen dazu bei, dass die Spannung beibehalten bzw. gesteigert wird. Und packend geschrieben ist die Leseprobe allemal, ich habe richtig mitgefiebert und war beim Flug der U-2-LR zum Rendezvous dabei, klasse.
      Zusammenfassend: Ich liebe Politthriller, und dieser gefiel mir ausgesprochen gut. Gerne würde ich den Rest der Geschichte erfahren. Daher gibts von mir auch die volle Punktzahl und den Flieger.
    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Spannend!

      von Marketingcook am 17.02.2012

      Handlung: Ein Thriller um eine verschwundene Sojus-Raumkapsel, die plötzlich wieder auftaucht und einige Bösewichter ganz schön in Bedrängnis bringt.
      Zusammenfassend: Obwohl es sich um Fiction handelt, wirken sowohl die handelnden Personen, als auch die Schauplätze sehr authentisch.
    • NASA, Frank Schätzing und Ray

      von Giulia90 am 17.02.2012

      Sprache/Duktus: Ich finde, dass Du sehr flüssig und lebendig schreibst. Ich hatte bei der Leseprobe die Situationen, die Menschen vor Augen und muss gestehen, dass ich begeistert war. Manchmal, so habe ich das Gefühl, wirst Du etwas umgangssprachlich, aber sonst habe ich das Gefühl einer klaren Linie.
      Zusammenfassend: Was soll ich sagen? Mag sein, dass ich nicht ganz Unvoreingenommen bin, denn als großer Frank Schätzing-Fan und begeisteter Hobby-Weltraumforscher, habe ich mich wirklich auf dieses Buch gestürzt. Wenn nicht "Limited" auf mich warten würde, würde ich nach mehr Kapitel schreien, aber so habe ich etwas mehr Geduld. Das Buch würde ich mir definitiv kaufen. Mir haben die 24 Seiten gefallen.
      • Kommentar von Giulia90 am 17.02.2012

        Ach so, und Raymond heißen die Leute auch immer bei mir :D

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    Veröffentlicht am: 16.02.2012

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    Autor

    Frank_Kemper

    Frank Kemper

    Mitglied seit 16.02.2012
    1 Veröffentlichungen