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Eine geheimnisvolle Raumkapsel aus den 60er Jahren gibt dem NASA-Pressechef Rätsel auf: Wer hat sie gebaut, wer ist mit ihr ins All geflogen? Und wer schreckt auch heute nicht vor Terror, Sabotage und Mord zurück, um ihr Geheimnis zu bewahren?
Ray Higgins, Pressesprecher der NASA, wird von seinem Chef nach Helsinki beordert, wo die finnische Regierung vor einem Rätsel steht: Ein finnisches Fischerboot hat im Nordatlantik eine sowjetische Sojus-Raumkapsel aus den 60er Jahren geborgen – doch die Russen schwören hoch und heilig, dass diese Kapsel nicht von ihnen stammt. Aber wer hat sie dann gebaut und ins All geschossen? Aus Moskau sind zwei Fachleute für Sojus-Kapseln angereist, um den Finnen bei der Wahrheitssuche zur Seite zu stehen – und um einen Image-Schaden für die russische Weltraumindustrie zu verhindern. Ray wird von der ebenso schönen wie erfolgreichen TV-Journalistin Fiona Mulholland begleitet und soll ihr dabei helfen, eine Dokumentation über die Spurensuche zu drehen. Was sich für Ray zunächst wie ein reiner PR-Einsatz anlässt, entwickelt sich zum Alptraum. Denn eine geheimnisvolle Macht setzt alles daran, um die Untersuchung der geheimnisvollen Raumkapsel zu verhindern. Sie schreckt dabei nicht vor Sabotage, Terrorismus und Mord zurück. Und Ray muss erfahren, dass nichts so ist, wie es scheint.
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Obwohl (oder gerade weil!) der Plot anfangs einem bewährten Strickmuster zu folgen scheint, baut sich durch die schnörkellose Sprache, die Zielstrebigkeit des Erzählstils und die verschiedenen Handlungsorte schnell Spannung auf. Der Krimi-/SciFi-/Agententhriller-Fan geht davon aus, dass er hier bekommen wird, was er wünscht, und lässt sich auf die Handlung ein. Durch den geschickten Rückgriff auf die Zeit des Kalten Krieges (stets gut für einen Adrenalinausstoß) aus der Perspektive des Jetzt sprengt sie den bekannten Rahmen (welchen „Thriller-Charme die Eiserner-Vorhang-Ära“ selbst noch immer hat, zeigt gerade Bube, König, As, Spion) und macht neugierig. Trotz der etwas schematischen Einführung der Personen und Handlungsorte (für einen guten Lektor sicher kein Problem) möchte man wissen, wo es nun „hingeht“ und was es mit dieser Red Bullet tatsächlich auf sich hat …
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Kommentar von Giulia90 am 17.02.2012
Ach so, und Raymond heißen die Leute auch immer bei mir :D
Mein Werk könnte auch gefallen, wem Folgendes gefallen hat
Frederick Forsythe, Frank Schätzing, Ken Follett
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