Kairra, eine junge Frau auf der Sonnenwelt, kämpft täglich ums Überleben. Um ihren kleinen Bruder zu schützen, begibt sie sich in die Hände eines grausamen Despoten. Er zwingt sie auf die Erde zu reisen. Was erwartet Kairra dort? Findet sie Frieden?
Die Sonnenwelt, Sillnar, ist eine unwirtliche Welt. Ihre zwei Sonnen sorgen für ein tödliches Klima. Tagsüber ist das Leben auf der Oberfläche unmöglich. Nur die Hauptstadt verfügt über einen Schutzschild, doch nur wenige dürfen dort wohnen. Die meisten Bewohner der Sonnenwelt hausen unterirdisch in einem Slumring, der die Stadt umschließt. Erst, wenn der kleine Mond, Nadorr, aufgeht, können sich die Verdammten außerhalb des Schildes frei bewegen. Die junge Kairra gehört zu den Verdammten. Um zu überleben, muss sie jagen, stehlen und manchmal auch morden. Sie glaubt nicht mehr an Gerechtigkeit oder an ihr persönliches Glück. Ihr einziger Wunsch ist es, für ihren kleinen Bruder, dem sie Vater und Mutter zugleich ist, eine bessere Zukunft zu finden. Als sie jedoch durch eine ungewöhnliche Gabe ins Blickfeld des despotischen Statthalters gerät, ändern sich die Umstände. Er zwingt Kairra auf eine entfernte Welt, die Erde, zu reisen und ein Kind der Götter zu stehlen. Kairras Weltbild bricht zusammen, nichts scheint mehr, wie es ist. Doch gerade in dieser Veränderung findet Kairra einen Weg und eine Liebe.
Das Sagen Leser zu diesem Buch
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
... was soll ich sagen? Fantasy war vor neobooks eigentlich nie mein Ding. Nicht einmal Harry Potter konnte mich vom Hocker reißen. Ich weiß, ich weiß. Asche auf mein Haupt. Aber ich finde, hier tummeln sich so einige Autor(inn)en, die über eine wahnsinnige Gabe verfügen. So viel Schrift gewordene Fantasie ist einfach nur wunderbar. Du hast in „Kairra – Fluch der Sonnenwelt“ wieder eine vollkommen neue Welt erschaffen, in die du mich als Leserin förmlich eingesogen (und mit dem Ende der Leseprobe unsanft wieder ausgespuckt) hast. So bleibe ich mit tausend Fragen neugierig zurück und hoffe sehr, bald mehr von dieser tollen Story lesen zu dürfen. Empfehlenswert? Absolut!!!
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Kommentar von astamic am 12.04.2012
Liebe Lisa, dein Lob erfüllt mich mit Stolz! Ja, es ist in der Tat eine Menge Arbeit so eine Welt zu konzipieren. Und es dauert wesentlich länger, als das reine Schreiben der Leseprobe. Aber gerade im Genre Fantasy muss alles hieb- und sichfest sein, sonst glaubt einem niemand das gesamte Konstrukt. Diesmal wollte ich Nägel mit Köpfen machen, wenn dann so eine Rezi, wie die deine kommt, bestätigt mich das ungemein! Vielen Dank für deine begeisterten Worte und ganz liebe Grüße aus Hamburg, astami
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Kommentar von Jutta Wölk am 14.04.2012
Hallo astamic, nein, keine Sorge, durchs Lesen deines Werkes wird meine "Abneigung" Fantasie gegenüber ganz sicher nicht vergrößert, im Gegenteil. Aber wie du selber sagtest, konzentriere ich mich mehr auf meine Arbeit. LG Juitta
Kommentar von astamic am 12.04.2012
Uff, Jutta, ich hoffe, ich habe nicht dazu beigetragen und deine Aversion gegen das Genre Fantasy noch bestärkt. Aber dann wäre da wohl nicht diese positive Bewertung herausgekommen. Ich danke dir, dass du noch einmal eine Ausnahme gemacht hast. Und wünsche dir ganz viel Zeit für deine Projekte und ganz viel Erfolg. Ganz liebe Grüße aus Hamburg von Asta
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Kommentar von astamic am 11.04.2012
Oh, wow, liebe Tabeja. Ich freue mich riesig. .... Jetzt kann ich dir ja gestehen, dass mir deine Engelseelen schon so gut gefallen haben. Ich hatte sie mir damals runtergeladen und war aber erst viel zu spät zum Lesen gekommen. ;-( Beim nächsten Mal bin ich schneller ... versprochen ! Ich danke dir! Das ist heute schon die 2te tolle Rezension. ;-))) All diese schönen Rezensionen ermutigen mich, auf jeden Fall. Egal, was bei diesem Wettbewerb rauskommt. Denn es gibt hier so viele schöne Werke!
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Die Stadt in der Sonne ist kein Reich für Sonnenanbeter. Es geht um eine Welt, in der die Menschen ihre Höhlen nur verlassen, wenn der Mond aufgeht, denn die Strahlen der Sonne dort sind tödlich, und ihnen ausgesetzt zu werden, dient den Herren jener Sphären als bewährte Foltermethode. Die Titelheldin Kairra, ihr kleiner Bruder Lorrin und der Greis Paddin sind die Identifikationsfiguren für den Leser – sie bilden eine kleine Bastion gegen das Böse (den tyrannischen Herrscher Zekoll), und in ihrer unterirdischen Höhle fühlt der Leser sich zusammen mit den Figuren geborgen, ohne zu vergessen, dass es stets auf der Hut zu sein gilt. Der Schutzwall gerät schon bald in höchste Gefahr.
Ein großes Plus ist die Schärfe der Charaktere – die tapfere Kairra, der findige Lorrin, der abgeklärte alte Paddin, der kaltherzige Zekoll. Jede der Figuren trägt zur Würzmischung dieses Romans seine ganz spezielle Geschmacksnuance bei, und wo verschiedene Charaktere sich begegnen, entsteht Zusammenspiel, aber auch Konflikt – so schafft es die Autorin mühelos, den Leser bei der Stange zu halten, und man blättert und blättert. Vor allem, als der kleine Lorrin in Gefahr gerät, hat der Leser keine Chance mehr, sich der Faszination des Romans zu entziehen.
Wenn man einen Fantasy-Roman liest, empfiehlt es sich, erst einmal alles zu vergessen, was man je über diese Welt gelernt hat. Da gibt es Scapara-Erze, die sowohl Licht als auch Kühle spenden, da gibt es Ölfilme auf der Haut von Menschen, die vor tödlichem Sonnenlicht schützen, und da gibt es bereits auf den ersten Seiten Namen und Begriffe, die man als gewöhnungsbedürftig empfindet: Hearre und Nemarre, Cahchtar, Jaccula, Decta-Verra … die Liste könnte endlos fortgesetzt werden. Doch eh man sich versieht, ist daraus auf einmal eine Erlebniswelt entstanden, ein in sich geschlossenes Etwas, wie eine Seifenblase oder ein Ballon, und der kann hoch steigen, und man steigt mit, immer von jenem schützenden Kokon umgeben, den die Autorin geschaffen hat, deren Fantasie groß ist und keinen Looping scheut. Ich finde den Roman (vor allem für Fans dieses Genres) in höchstem Maße lesenswert.
Kommentar von astamic am 11.04.2012
Lieber Oliver, es ist für mich eine große Ehre, dass der Autor, meiner geliebten Klavierbrücke, meine Geschichte so sehr lobt. Genaugenommen, Oli, habe ich durch dich gelernt, unwichtiges wegzulassen. Denn deine Klavierbrücke ist in meinen Augen auf dem Punkt - doch von deinem Können bin ich noch weit entfernt. Schön, dass es zumindest etwas abgefärbt hat. ;-))) Ich danke dir ganz herzlich für diese schöne Rezension und wünsche dir ganz viel Erfolg. GlG, Asta ;-)))
Mein Werk könnte auch gefallen, wem Folgendes gefallen hat
Richtung: Charlaine Harris, Ilona Andrews ... Und NEIN! Ich habe noch nicht die *Tribute von Panem* gelesen und auch nicht *City of Bones*, werde es aber nachholen, da meine Tochter meint Kairra geht in diese Richtung
Kommentar von Andreas Krusch am 11.04.2012
Klar gibt es eine Menge guter Autoren, aber keiner von denen hat so ein schönes Buchcover!
Kommentar von astamic am 10.04.2012
*hust* ... *rotwerd* ... *räusper* ... ;-))))) Danke für die begeisterte Rezi! Eigentlich bin ich ja hier, um zu sehen, ob mein Plot gefällt ... ob er auffällt ... und jetzt, ob er auch unter den TOPs bis zum Ende bleibt. Dann, wenn man mich hier nicht haben will, wende ich mich an Agenten, Verlage und Hollywood ;-))). Leider vermute ich, dass es eine Menge guter Autoren gibt, und ich nicht gerade diejenige bin, auf den diese warten. Aber ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen. GlG, Asta