Sterano ist alles in einem, ein Monster, eine hochintelligente Lebensform, ein himmlisches Wesen und sie hat Angst. Fürchterliche Angst. Nachdem die Artesianer ihre Herkunft entschlüsselt haben, entbrennt ein mörderischer Machtkampf.
...Joa Rosenn ...wünschte sich ein einziges echtes Monster auf Artesa, das alle Drehbuchschreiber und Seriendarsteller das echte Fürchten lehren konnte. Aber das müsste dann ein großes, ein sehr intelligentes und vor allem cleveres Monster sein. Er selbst konnte sich nicht vorstellen, dass es für ein Wesen von außerhalb überhaupt eine Überlebenschance auf Artesa geben könnte. Wir sind geübt aufs Abschießen, das kannst du glauben! ...
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Rezension schreibenUm über die Handlung eines Buches etwas sagen zu können muss gewährleistet sein, das der Leser nicht bereits nach den ersten Sätzen die Lust am Lesen verliert.
Langatmige Charaktereinführung ohne sich sicher sein zu können ob diese tatsächlich eine relevante Rolle in dem Werk spielen. Womöglich müsste man hierfür die eiserne Gedult aufweisen und das komplette Werk lesen.
Zuerst schreibt die Autorin etwas über einen Techniker und dann wird plötzlich ein Charakter namens Rotam eingeführt. Äußerst verwirrend!
Teilweise sehr hochgestochen und dann verfällt die Autorin ganz plötzlich in eine sehr einfache Sprache. Sie sollte dringend an einem einheitlichen Stil arbeiten. Die wörtliche Rede, insbesondere die Selbstgespräche des Technikers zu Anfang sind ebenfalls zu abgehoben - so spricht kein normaler Mensch zumindest kein Techniker und schon gar nicht wenn er mit sich selbst redet.
Was Außerartesianische Biologie sein? Erfundene Begriffe wie außerartesianisch sollten meiner Meinung nach bereit bei erster Erwähnung erklärt werden. Damit der Leser einen Bezug zu diesem Fantasie-Wort hat.
Die Absätze wurden vollkommen willkürlich gewählt, was einen zusätzlich aus dem eh schon schweren Lesefluß wirft. Zudem sollte die Autorin darauf verzichten eigenstänige Silbentrennungen vorzunehmen, da dies im Werk ersichtlich ist und unprofessionell wirkt.
Verworren da sich im Laufe des Leseprozesses nicht herauskristlisiert war wirklich relevant ist und was nicht. Zwei Charaktere innerhalb der ersten beiden Seiten, die auf den ersten Anschein nur durch die Erwähnung mit dem Postflieger in Bezug zueinander stehen.
Der Autorin steht noch eine Menge Arbeit bevor um einen gut lesbares Werk daraus zu machen. Eine professionelle Überarbeitung ist hier mehr als nur notwenigig.
8 Euro für ein Werk zu verlangen das diese gravierende Fehler aufwirft ist meiner Meinung nach mehr als nur unangemessen. Selbst wenn die Autorin dieses kostenlos anbieten würde, hätte es vermutlich nur eine geringe Anhängerschaft.
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Die Autorin entführt die LeserInnen mit ihrem Figurengeflecht in eine phantastische, verstörende Welt. Dort gibt es ungeheuerliche Vorgänge: Raum-Zeit-Amnomalien, Hyperkonsint-Infektionen, Sprünge durch Hyperräume...
Eingebettet in komplexe Umgebungen fesseln die Konflikte, die die handelnden Personen (Wesen) austragen müssen. Imaginäre Sehnsüchte, ungeheuerliche Befindlichkeitsstörungen, Intrigen, Hoffnungen, Enttäuschungen, Heimweh... - alles Prüfungen, denen auch wir (Erden)-Menschen ausgesetzt sein können.
Untergründig auch immer wieder der Konflikt zwischen dem "Weiblichen Element" und dem "Männlichem Element", derjenige Konflikt, der vielleicht sogar die interstellaren Räume durchdringt.
Man empfindet die Ängste einer "geschlossenen Gesellschaft" beim plötzlichen Auftauchen einer fremden, Gefahr bringenden Lebensform nach.
Diese ständige Furcht vor dem Kontrollverlust... Die LeserInnen können sich einlassen auf diese eigenartige (und doch irgendwie vertraute), nach unserem, durch die Wissenschaft gestützten, bereits religiös ausgeprägtem Glauben an den "ewigen Fortschritt", zukünftige Welt. Aus anderer Sicht könnte diese aber auch gerade jetzt, parallel zu unserer Zeit, existieren, irgendwo da draußen.
Und welche Veantwortung tragen wir für uns, wenn wir, "berauscht und blind" von den derzeitigen (aber doch nur begrenzten) technischen Möglichkeiten und den in "vorläufig eherne Gesetze" gegossenen Mechanismen der Umverteilung die sogenannte Entwicklung vorantreiben?
Sollten wir nicht lieber alle Energie für die Bewahrung der Schöpfung aufwenden?
Kommentar von Lindig am 29.03.2012
Nachträglicher Eigenkommentar zu eigener Rezension betreffend "Sterano auf Artesa": In meiner Rezension vom 29.03.2012 hat sich leider ein Rechtschreibfehler eingeschlichen: Es handelt sich natürlich nicht um Raum-Zeit-Amnomalien, sondern um Raum-Zeit-Anomalien. Ich hoffe sehr, dass nicht gerade eine solche Anomalie für das Auftreten des o. g. Rechtschreibfehlers verantwortlich zu machen ist...
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Kommentar von Heidi Büttner am 11.03.2012
Hallo marenne, vielen Dank für die aufmunternde Rezension. Die Artesa-Welt ist nicht wie unsere, aber bestimmte Regeln der Physik und des Zwischenmenschlichen gelten halt weiter. Es ist nur eben so, dass die Leute unter Ausnahmezuständen besondere Eigenschaften entwickeln müssen. Auch gerade dann, wenn sie mit viel Robotertechnik umgeben sind und mit dieser regelmäßig kommunizieren müssen.
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