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Das Luftblumenhaus, Leseprobe - Nancy Salchow.

"Wäre die Liebe ein Mensch, dann vermutlich ein übergewichtiger kleiner Mann, der mit Pfeil und Bogen Herzchen auf Menschen schießt. Wäre sie ein Ort, dann wahrscheinlich ein Haus. Das Haus, in dem ich lebe."

Als professionelle Songtexterin könnte es sich Tina aussuchen, welche Aufträge sie annimmt. Trotzdem gelingt es ihr nicht, das Angebot der Band von Piet abzulehnen, der Mann, der einst ihr Herz gebrochen und inzwischen ein Kind mit einer Anderen hat. In einem Ferienhaus an der Ostsee, ihrer alten Heimat, versucht sie, in völliger Abgeschiedenheit an den Texten für das Album der Band zu arbeiten. Doch beim Schreiben suchen Tina seltsame Ahnungen heim. Fast scheint es, als läge eine Energie in der Luft, die all die Emotionen auffängt, die je von Menschen in das kleine Haus am Meer getragen wurden. Und während die Geschichten des Hauses unerklärlichen Einfluss auf Tinas Texte nehmen, überkommt sie eine unfassbare Erkenntnis: Es ist die Liebe höchst selbst, mit der sie unter einem Dach lebt. Und die hat einiges mit ihr vor. Leseprobe Kapitel 1 bis 3

Das Sagen Leser zu diesem Buch

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Zu kurz!

    von Anne Lay am 14.07.2012

    Handlung:

    Ein Haus an der Ostsee, einsam gelegen und in Fliedertönen gehalten, soll zum Ort der Kreativität werden. Dagegen spricht die zurückliegende Beziehung zum Gitarristen, die Enttäuschung über seine neue Beziehung und sein Kind, sowie die "alte Schulfreundin", immer da, immer zu einem Schwatz bereit,... Aber dann sind sie plötzlich da, Zeilen aus dem Nichts, ein Text, der sich fast von selbst schreibt, und ein Name: Mella.

    Mehr als dieses Appetithäppchen bekomme ich leider nicht zu lesen. Das Feld, auf dem eine Menge geschehen kann, ist abgesteckt, aber was wird geschehen? Welche meiner Ideen, die  anhand der Andeutungen entstanden sind, trifft zu?

    Der Titel ist bereits erklärt, oder zumindest angedeutet, hier habe ich das Gefühl, dass noch mehr dahintersteckt und dass dies (leider) nur mit Hilfe der alten, nervigen Bekannten zu klären sein wird.

    Figuren: Tina und Piet werden in den Gedanken von ihr, zu Beginn des Aufenthaltes im Ferienhaus ausreichend dargestellt, wobei Piet noch etwas stereotyp wirkt. Auch Katja, die vermeintliche Freundin hat noch etwas von einem Abziehbild. Aber die Personen "kenne" ich nur von den wenigen Textseiten. Ich erwarte weitere Facetten der Persönlichkeiten auf den nächsten Seiten zu lesen...... (Die Leseprobe ist viel zu kurz!)
    Sprache/Duktus:

    Herrlich. Hier werden (wieder einmal) Bilder aus Worten gemalt. "Ruhe finden... obwohl ich die Ruhelosigkeit in mir trage",  oder die "Maibriese", die durch die offene Tür ins Haus kommt, wie ein Atemzug.... sind nur zwei von vielen Beispielen, an denen ich mich beim Lesen erfreue. 

    Einerseits sind mir die Betrachtungen von Tina fast zu lang. Andererseits stecken aber gerade darin diese poetischen Wendungen, die mich begeistern. Die Dialoge sind profaner, lebensecht und in ihren Grundzügen darauf angelegt, die Personen zu charakterisieren. So wird mir ein schmeichelnder Piet vorgestellt, der sein Ziel, ihre Mitarbeit, in den Gesprächen erreichen will, oder die geschwätzige Katja, die ungewollt zur Informantin wird....

    Zusammenfassend:

    Langsam startet diese Geschichte, weil viel erzählt, berichtet wird. Lebendiger wird sie in den Dialogen mit Piet in der Erinnerung, am Telefon, und der aufdringlichen Katja. Kaum bin ich "angefüttert", ist die Leseprobe vorbei. Gemein.

    Die Anlage der Personen und ihrer Beziehungen ist spannend. Die Vergangenheit wird gleich zweimal "lebendig", einmal in Form der Altlasten aus der Beziehung zu Piet und zum zweiten in Tinas Kindheit, hier vertreten durch Mutter (Anruf) und die Schulkameradin Katja. Außerdem spielt das Haus und eine ihm innewohnende Information bzw. Schwingung in das kreative Wirken von Tina hinein. Da möchte ich natürlich wissen, wie es weitergeht.

    Ich gebe zu, dass mir der Anfang etwas zu langsam (lahm) war. Diesen Anfangswiderstand hatte ich zwar schnell überwunden, aber er ließe sich sicher vermeiden. Schade wäre es um die oben benannten poetischen Momente, so dass ich keinen konkreten Vorschlag machen kann, wo oder wie ich kürzen oder umstellen würde.

    Nach zehn Seiten war ich infiziert und möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht.

  • Schöne Idee

    von fibus am 12.07.2012

    Handlung: Tina, eine Songwriterin, zieht vorübergehend in ein Haus, in dem bereits die Liebe wohnt. Sie will sich ganz auf ihre Arbeit konzentrieren und ihren Ex-Freund vergessen.  
    Figuren: Die Figuren (Tina, ihre Schulfreundin Katja u.a.) sind wunderbar lebendig beschrieben, vielleicht teilweise etwas klischeehaft.
    Sprache/Duktus: Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Sie ist angenehm zu lesen. Gute Formulierungen, manchmal viel mir der Hang zum Kitschigen negativ auf. 
    Struktur: Die Geschichte entwickelt sich langsam und chronologisch, von Rückblicken unterbrochen. Man kann gut folgen und alles ist sinnvoll.
    Zusammenfassend: Schöne romantische Frauenliteratur, sehr schöner Titel und schönes Cover. Bin gespannt wie es weitergeht! 4 Sterne!
  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Magie trifft Liebe

    von Twin Susanne am 11.07.2012

    Zusammenfassend: Ein klassischer Liebesroman mit einer eigenständigen Idee, nämlich einer unglücklichen Songschreiberin, die sich in ein einsames Haus zurückzieht und sich plötzlich damit konfrontiert sieht, Texte zu schreiben, die ihr ein anderer diktiert. Ein Hausgeist? Woher kommen die Worte, die nicht ihre sind? Wer ist Mella? Wird Tina unerwartet eine neue Liebe finden, oder gibt es einen Weg zu Piet? Alles das will glaube ich die typische Liebesromanleserin wissen. Lediglich die ständige Wiederholung des Songtextes würde ich einkürzen, zumal ich die Textzeilen auch noch nicht rätselhaft genug finde. Daran könntest du noch arbeiten. Vielleicht wandelt sich der Text auch? Tritt in echten Dialog mit Tina? Da erwarte ich mir noch einiges, und hoffe, das wird auch im weiteren Verlauf des Buchs erfüllt. Von mir alle Daumen hoch. Und damit die Luftblumen hoch fliegen können, einen Flugschein dazu ;-)
  • Wieder und wieder

    von lillimel dolphin am 10.07.2012

    Liebe neobooks-Nutzer, wegen dem Verstoß gegen die AGB von neobooks.com wurde dieser Beitrag vom neobooks-Team gesperrt. Sie haben eine Frage dazu? Bitte wenden Sie sich an team@neobooks.com

  • Träger Beginn

    von Felina am 08.07.2012

    Zusammenfassend:

    Die Geschichte beginnt recht träge und bereits die ersten Seiten wimmeln nur so von"war" und "hatte".

    Ich konnte mich für diese Leseprobe nicht begeistern.

Alle Rezensionen

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Veröffentlicht am: 22.05.2012

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Autor

Novalee

Nancy Salchow.

Mitglied seit 21.01.2011
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