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Ein wenig anders
von
Jacque am
21.03.2013
Handlung:
Interessanter Rückblick in die NS-Zeit und ein Einblick in eine Freundschaft. 3*
Figuren:
Die Figuren müssen hier, wie ich finde, noch ein bisschen besser belichtet werden. Über mehr Tiefe kann man sich hier streiten, weil es ja darauf ankommt, was der Autor mit seinem Werk erreichen will. Wenn es emotionaler werden soll, dann gib deinen Figuren bitte mehr Tiefe! 3*
Sprache/Duktus:
An der Sprache habe ich nichts auszusetzen. Sie ist etwas gehobener und manchmal muss man den einen oder anderen Satz nochmal gründlicher Lesen, um es zu verstehen, dennoch passt es zu der Geschichte :) 4*
Struktur:
Zwar gibt es hier wenig Absätze, dennoch gefällt mir das Format. Erinnert an ein richtiges Buch. 4*
Zusammenfassend:
Ich gebe 3* und einen Flieger noch dazu und wünsche dem Autor viel Erfolg!
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Gut recherchiert, etwas lehrbuchhaft
von
Sinjane am
03.02.2013
Handlung:
Franz und Robert sind Schulkameraden und Freunde. Doch unter der Nazi-Herrschaft stehen sie auf verschiedenen Seiten.
Figuren:
Schöne Namen: Scharfschwerdt, Buhl sagt schon alles, oder? Die Figuren sind ein bisschen gefühlsarm. z.B. Robert: "Was wohl Vater gerade macht" finde ich reichlich entspannt dafür, dass er von der Gestapo geholt wurde. Für mich ist es nichtnachvollziehbar, warum die beiden noch befreundet sind, obwohl sie politisch so unterschiedliche Wege gehen. Gut finde ich die anfängliche Naivität der beiden, was die grausame Herrschaft anbelangt.
Sprache/Duktus:
1. Satz: Viel zu lang, zuviele Informationen drin. Das alte Diktum, wer was wann wo in den ersten Satz zu pressen, hat ausgedient ;-) - Ein paar RSF fallen auf, z.B. S. 19 Mop = Mob. S. 29 Athmosphäre = Atmosphäre. S. 32: Akten unter dem rechten Arm, der sich sofort fragte: grammatisch ist es der Arm, der fragt... ;-) S. 47: Herrmann der CHERUSKer, nicht ETRUSker. Vermutlich ein Schreibfehler wegen der Lautähnlichkeit.
Struktur:
Die Handlung schreitet chronologisch voran. 3. Person, wechselnde Perspektiven. Mir sind keine Brüche oder unbegründeten Einschübe aufgefallen. Nachvollziehbar und gut zu lesen.
Zusammenfassend:
Insgesamt gelungen, sauber recherchiert, korrekte Sprache. Ein wenig schade, dass der Grundkonflikt schon auf der ersten Seite klar wird; Franz & Robert haben sich zu dem Zeitpunkt, wo Du ansetzt, schon zu weit auseinandergelebt. etwas mehr Subtilität würde den Text weniger lehrbuchhaft erscheinen lassen. Trotzdem definitiv lohnend.
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Freundschaft unter dem Joch der SS
von
Mona Frick am
03.02.2013
Handlung:
Anhand von zwei, ehemals besten Freunden, die zusammen aufgewachsen sind, erleben wir die aufkeimende Diktatur und ihre Auswirkungen auf zwei junge Männer in ihrer Abiturphase, die unterschiedlicher nicht denken könnten.
Figuren:
Robert und Franz, der eine glühender Verehrer von Hitler und der ganzen Propaganda, der andere besonnen und nachdenklich, dann noch diverse Schergen und idelogische Lehrer, aber auch kritische Eltern, die die Jungen warnen vor dem, was noch kommen kann.
Sprache/Duktus:
Die Sprache liest sich recht flüssig und weitestgehend fehlerfrei. Ganz am Anfag Filiusses liest sich unfreiwillig komisch. Ich würde Filius` schreiben.
Ein paar Absätze würden sicher auch das Lesen vereinfachen. Manchmal schien mir ein Komma falsch gesetzt.
Zusammenfassend:
Wichtige Thematik, gut beschrieben anhand der, gut eingeführten befreundeten Jungen, die beide, noch nicht, Böses tun sondern nur Idealen nachhängen.
Ich lese aus Zeitgründen nicht weiter als bis S.60, kann den Text aber uneingeschränkt empfehlen. Gerade weil wir es nicht mit Monstern sondern eben nur mit einem, von vielen, verblendeten jungen Menschen zu tun haben, macht es einem die Entwicklung umso unerträglicher.
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Freund - oder Freindschaft.
von
Farbenrausch88 am
03.02.2013
Handlung:
Eine Freundschaft zwischen zwei Extremen. Auf der einen Seite Robert, großer Befürworter Hitlers, auf der anderen Seite sein bester Freund Franz, Sozialdemokrat.
Figuren:
Robert: Nationalsozialist, wächst unter Hitler auf und wird von ihm geprägt. Ein großer Befürworter seiner Partei.
Franz: Sozialdemokrat, der sich nicht für Hitler begeistern kann und auch nicht möchte.
Zwei Freunde, die zwischen zwei Fronten stehen. Ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt, denn sie müssen beide in den Krieg.
Sprache/Duktus:
Eine angenehme Sprache, der ich gern gefolgt bin. Interessant finde ich die Umstände, wie sich die beiden äußern. Das Extreme wird sehr gut dargestellt und man erhält einen guten Eindruck von dem Umständen. Die Masse machts. Ein Fisch unter Tausenden, herausgefiltert und gut beschrieben.
Struktur:
Eine angenehme Struktur, gerader Handlungsverlauf und gut zu lesende PDF Datei. Leider fehlen mir einige Absätze.
Zusammenfassend:
Dieses Werk beschreibt eine Freundschaft, die aufgrund unterschiedlicher Interessent zu zerbrechen droht. Dann kommt der Krieg und plötzlich stehen sich Freund und Freund als Feind gegenüber.
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Bewegende Geschichte
von
nicole94 am
04.01.2013
Handlung:
Zwei Freunde zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, die eine komplett konträre Meinung zu der politischen Entwicklung haben.
Ich finde es auch nicht schlimm, dass es schon ähnliche Geschichten gibt. Die gibt es in jedem Genre, ganz egal ob Liebesgeschichten oder Krimis.
Figuren:
Robert, ein großer Anhänger und Befürworter Hitlers. Er denkt, dass der Führer in allem Recht hat und dass die Juden schlecht sind. Er ist von der Propaganda total manipuliert und hört auch nicht auf seinen Vater, der gegen Hitler ist.
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Franz, ein Skeptiker, der glaubt, dass das, was sie in der Schule über Hitler beigebracht bekommen, nicht richtig ist. Als sein Vater in ein KZ gebracht wird, hat er nichts anderes mehr im Kopf, als seinem Vater zu helfen. Dabei vernachlässigt er auch die Schule.
Sprache/Duktus:
Sehr interessant und spannend geschrieben. Die Figuren sind sehr überzeugend. Auch das Thema ist immer wieder aufs Neue bewegend. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Protagonisten kommen sehr gut hervor.
Struktur:
Ich habe es als sehr angenehm empfunden, dass auf jeder Seite eher weniger steht. Das erleichtert das Lesen.
Die Dauer der Szenen trifft genau meinen Geschmack. Sie sind nicht allzu lange geschrieben, aber auch nicht zu kurz gehalten.
Zusammenfassend:
Ein sehr interessantes Thema, das du dem Leser mit deiner Geschichte spannend übermittelt hast. Ich bin mir sicher, dass die Entwicklung der Freundschaft zwischen Robert und Franz sicher spannend verläuft und empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
Kommentar von lukas am 31.12.2012
Vielen Dank für diese Einschätzung. Möglicherweise sind 20 gelesene Seiten nicht ausreichend, um ein fundierteres Urteil geben zu können.