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Traumsplitter (aktualisiert) - Michaela_M

Was, wenn Menschen das Leben der letzten Traumspinnerin bedrohen? Was, wenn du deinen Vater ermordet auffindest? Was, wenn du dich auf eine lange Reise begeben musst, um deine Liebsten zu beschützen?

Vier unterschiedliche Völker leben in der Welt der vier Jahreszeiten - Talveen, Keväät, Suvii und Syskii.Lange Zeit bekämpften diese vier Völker die Wesen des Verlorenen Volkes - da diese ihre Magie durch das Traumtrinken der Träume von Menschen erhielten. Nun, einige Jahrhunderte später, wacht die letzte Traumspinnerin über die vier Völker. Wenn sie erwacht, könnte ein neuer Krieg drohen. Denn die Legende, dass die Traumsplitter seinen Träger mit Macht und Magie ausstatten, bringt einige Gefahren mit sich. Wenn die Traumspinnerin erwacht und ihr magischer Traum zerfällt, wird der Krieg um die Splitter erst beginnen...

3.6 Sterne N/A
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    • Traumsplitter

      von BBramlage am 15.04.2013

      Handlung:

      In diesem Fantasy-Roman geht es um vier unterschiedliche Völker, die in der Welt der vier Jahreszeiten - Talveen, Keväät, Suvii und Syskii - leben. Lange Zeit bekämpften diese vier Völker die Wesen des Verlorenen Volkes - da diese ihre Magie durch das Traumtrinken der Träume von Menschen erhielten. Einige Jahrhunderte später, wacht die letzte Traumspinnerin Udinaa über die vier Völker. Die Legende, dass die Traumsplitter seinen Träger mit Macht und Magie ausstatten, bringt einige Gefahren mit sich. Wenn die Traumspinnerin erwacht und ihr magischer Traum zerfällt, wird der Krieg um die Splitter erst beginnen ...

      Figuren:

      Kanaael, 20 Jahre und zukünftiger Thronerbe, der die Gabe hat, in die Träume anderer Menschen einzudringen; gehört zum Volk der Suvii; er erfährt, dass er Traumtrinker ist und nicht der legitime Sohn des Königs, sondern eines Weltenwandlers; er spürt, dass er allein die Macht hat, zur schlafenden Prinzessin Udinaa nach Talveen zu reisen, wohlwissend, dass niemand von dort lebend zurückkommt.

      Inael ist die kleine Schwester von Kanaael, ein sehr aufgewecktes und neugieriges Mädchen, die behütet hinter Schlossmauern aufwächst.

      Paelaa ist die Königin des Sommervolkes Suvii und Mutter von Kanaael und Inael.

      Wolkenlied, Dienerin von Inael, singt der Kleinen „verbotene Lieder“ vor; sie wurde dazu gezwungen, weil sie eine Überlebende des verlorenen Volkes und Traumsängerin ist, denn ihr Gesang ist mit Magie versetzt.

      Udinaa, die schlafende Prinzessin, die Träume schickte und die letzte Traumspinnerin der vier Welten ist.

      Naviia, junge Frau, die mit ihrem Vater in einem Dorf Ordiin im Norden Talveens wohnt, sie leben vom Verkauf von Fellen. An dem Tag des Brandes im Dorf findet sie ihren Vater ermordet im Schuppen und schwört Rache; in dem Tagebuch ihres Vaters entdeckt sie Hinweise auf seine Herkunft und macht sich auf die Suche nach dem Mörder.

      Daniaan, ihr bester Freund und Beschützer, ist verliebt in sie und will sie heiraten, um sie von ihrem Plan abzubringen.

       

      Sprache/Duktus:

      Den Gedanken und Gefühlen der Protagonisten wird viel Raum eingeräumt, sicherlich mit dem Ziel, ihre Wesenszüge besser fassen zu können. Die Emotionen werden durchaus plakativ dargestellt. Dadurch bekommt der Leser ein Bild vor Augen, was die Personen bewegt. Es ist sehr flüssig geschrieben, die Stimmung ist gut eingefangen, wenn gleich ich mir an der oder anderen Stelle mehr Handlung gewünscht hätte anstatt der emotionalen Zustandsbeschreibungen.

      Struktur:

      Der Prolog führt in die Geschichte ein und lässt erkennen, welche Charaktere im Verlauf wichtig werden. Die Geschichte spielt an zwei Orten, an denen unterschiedliche Völker leben und wird hauptsächlich aus den Perspektiven von Naviia und Kanaael erzählt. Beim Lesen ist zu spüren, dass es eine Verbindung zwischen diesen beiden Hauptprotaginisten gibt.

      Was mir bei der Leseprobe gefehlt hat, ist eine Erklärung, was einen Traumsänger und einen Traumtrinker unterscheidet und was es mit den Traumsplittern auf sich hat. Die sehr ähnlichen Begriffe haben mich verwirrt.

      Zusammenfassend:

      Die Ideen, die hinter der Geschichte stehen, sind originell, fantasiereich, spannend miteinander verwoben und erfüllen sicherlich die inhaltlichen Ansprüche von Fantasy-Lesern. Es braucht allerdings mehr als die Leseprobe, um sich in das Zusammenspiel der unterschiedlichen Völker, Lebensweisen und Charaktere hineinzudenken. Der Gefühlswelt der Hauptprotagonisten wird ein bisschen zu viel Raum eingeräumt, dadurch kommt die echte Handlung meines Erachtens ein wenig zu kurz. Empfehlenswert ist die deutliche Differenzierung zwischen Traumsänger, Traumtrinker und Traumsplitter, da die sehr ähnlichen Begriffe verwirrend sind.

       

      • Kommentar von Michaela_M am 15.04.2013

        Vielen Dank!

    • Traumhaft?

      von FranzDampf am 06.04.2013

      Zusammenfassend: Eine unheilvolle Wechselwirkung zwischen Traum und Realität: ironischerweise ist das offenbar auch gerade ein Thema in vielen Geschichten aus dem Thriller-Special. Hier steht das Motiv im Zentrum eines wohl recht breit angelegten Fantasy-Romans. Setting und Personal kommen einem recht bekannt vor: Eine vage mittelalterliche Szenerie, ein Königshaus in Nöten, Menschen mit magischen Kräften ... Das ist alles nicht neu, und die häufigen Szenenwechsel in dieser Leseprobe, verbunden mit eher sparsamen Beschreibungen, machten es mir sehr schwer, mir ein Bild jener Welt zu machen. Auf Seite 24 wird dann die mythologische Vorgeschichte slizziert, die den Hintergrund des Plots darstellen dürfte. Als Ansatz gar nicht mal uninteressant, aber wie wird das literarisch umgesetzt? Die Darstellung von Träumen ist attraktiv fürs Kino, für die Literatur aber ziemlich schwierig. Wie diese Traum-Trinkerei, -Spinnerei und -Sängerei funktionieren soll oder kann, davon erfahren wir leider wenig bis nichts.
      • Kommentar von Michaela_M am 06.04.2013

        Ich lasse den Leser langsam an das Thema heran, es sind doch sehr viele verschiedene Begriffe und Bezeichnungen, schön, dass du sie alle aufgezählt hast. Mehr folgt im weiteren Verlauf, je tiefer die Charaktere in sich und ihre eigene Vergangenheit eindringen. Danke fürs Lesen und rezensieren, 2 Sterne mal wieder kurz vor WB-Ende - das kenne ich doch :-)

      • Kommentar von Michaela_M am 06.04.2013

        Lieber FranzDampf, Vielen Dank für deine Rezension. Das Werk ist bereits seit einigen Monaten online, für das ähnliche Thema kann ich also recht wenig. Manche wollen mehr Beschreibungen, manche mehr Handlung. Das Buch umfasst 600 Seiten, mehrere längere Reisen und verschiedene Handlungsstränge. Kapitel 4 "Traumtrinker" - Kanaael dringt in den Traum einer Dienerin ein, um mehr über Wolkenlied herauszufinden; ich weiß nicht, ob du dieses Kapitel gelesen hast?

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Traumspinnerin

      von Mephista am 02.04.2013

      Figuren:

      Streckenweise wunderbare Innenansichten der Figuren. Emotional sehr stark, manchmal ein wenig zu viel. Hier wäre angeraten nicht zu ausladend zu werden.

      Auch bei den Außenansichten  würde ich dringend anraten mehr die Figuren leben zu lassen, um sich durch ihr Handeln zu beschreiben.

      Ich überlege, wie ich dies erklären könnte: Es ist nicht notwendig -nur als Beispiel- die genaue Körpergröße einer Figur zu beschreiben "Er war 2m groß". Viel mehr reicht es völlig aus, wenn der Leser ein Bild davon hat, dass er eben nicht klein geraten ist: "Er betrat den Raum und schlug sich fluchend den Kopf am Türrahme an." Diese Beschreibung erklärt, dass der Prota sehr groß ist, gibt aber auch durch sein Fluchen noch einen kleinen Beigeschmack davon, dass er ungeduldig ist, oder mürrisch von Natur aus, vielleicht auch nur schlecht gelaunt.

      Ich hoffe ich kann mich hier ausreichend erklären. Trotzallem finde ich die Figuren sehr gelungen und gebe für diese 4*.

      Zusammenfassend:

      Hier die Zusammenfassung meines Eindrucks: Gleich zweimal hintereinander hatte ich großes Glück mit den ausgewählten Werken hier im Wettbewerb, die ich beide während der vergangenen Tage genussvoll gelesen habe.

      Eine schöne, wirklich bezaubernde Fantasiegeschichte wurde mir mit Traumsplitter geboten, in der ich mich voll und ganz den Emotionen und Gedanken, dem Innenleben der Figuren hingeben durfte.

      Deswegen empfehle ich diese Erzählung mit gutem Gewissen weiter. Zusammenfassend 5 *.

      Liebe Michaela, mein Dankeschön für eine bezaubernde Geschichte! Grüße von lela

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      :)

      von Jacque am 09.03.2013

      Zusammenfassend: PS: Mir fällt kein Titel zu der Rezi ein, aber egal xD

      Das Cover und der Titel haben mich natürlich wieder einmal dazu verleitet überhaupt hier erst hinein zu lesen. Was ich eigentlich gut finde, denn das, was man als erstes in einem Buchgeschäft sieht, sind die Cover und die Titel. Und allein die, finde ich, sollen dementsprechend auch schön geschmückt sein.

      Zur Story: Farbenfroh, fantasiereich, so wie ich es mag, da ich nicht nur diese Genre lese, sondern auch selbst innerhalb dieser Genre schreibe.

    • Was hat es mit den Traumsplittern auf sich?

      von Barone_Sabbato am 07.02.2013

      Handlung: Mir gefällt die Idee der Traumspinnerin Udina: Falls sie in ihrem Gefängnis erwacht, zerfällt ihr Traum in tausend Splitter, die Magie in sich tragen und denjenigen, die sie treffen, große Macht verleihen. Die Leseprobe lässt allerdings vermuten, dass sich die Geschichte möglicherweise etwas zäh dahin streckt, denn es wird den Gedanken, den Gefühlen und der Beschreibung der Charaktere mehr Platz beigemessen als tatsächlichen Taten. Der Prolog kommt etwas gekünstelt daher, mir wurde erst im Nachhinein bewusst, dass der junge Kanaael gerade Unglaubliches erfahren hat.
      Figuren: Die Figuren sind reichlich klischeehaft, besonders Kanaael ist mir unsympathisch in seiner perfekten, kühlen Art. Das erinnert mich zu sehr an die gähnend langweiligen Vampire, die vor weniger Zeit Lesehypes ausgelöst haben. Naviia, auch wenn ich mir schon vorstellen kann, dass auch sie schön, klug, mutig und aufopfernd ist, scheint mir da interessanter. Ich verstehe, dass Protagonisten gewisse heldenhafte Charakterzüge aufweisen sollten, aber ich hoffe auch, dass der hasenfüßige Jovieen weiterhin eine Rolle spielen wird. Solche Art von Figuren bieten immer eine Abwechslung zu allzu ernsten Protagonisten.
      Sprache/Duktus:

      Stilistische Abzüge gibt es dafür, dass die Emotionen der Figuren, meist sehr starke und dramatische, sehr plakativ dargestellt werden. Die Beschaffenheit der Augen, des Atems, des Körpers im Allgemeinen wird sehr deutlich dargestellt, was zugleich kitschig wirkt und dem Leser jegliche Möglichkeit nimmt, sich selbst die Bilder vorzustellen. Insgesamt muss an der Ausdrucksweise noch sehr gearbeitet werden, sowohl um Kitschiges (eine klare, direkte Sprache wirkt besser und gibt dem Leser mehr Imaginationsfreiheit) als auch um Umgangssprachliches auszumerzen. In ein mittelalterlich geprägtes Setting gehören keine Begriffe wie „durchtrainiert“, das macht die Atmosphäre kaputt.

      Zusammenfassend:

      Die Idee der Geschichte klingt schön und hat Potential für viel Spannung und Drama, aber an der sprachlichen Umsetzung und an der Plausibilität der Charaktere muss noch gearbeitet werden. Im Prinzip interessiert es mich schon, was es mit den Traumsplittern auf sich hat, aber bei der bisherigen Schreibqualität würde es sich für mich nicht lohnen, weiterzulesen. Ich räume der Autorin viel Fantasie ein, mit der sie ihre Geschichte mit Sicherheit gespickt hat, dafür gibt es ein Extra-Sternchen.

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    Michaela_M

    Traumsplitter (aktualisiert)

    Traumsplitter (aktualisiert)
    3.6 Sterne N/A
    26 Empfehlungen
    Seiten 70
    ID 15241
    Veröffentlicht am: 12.09.2012
    Aktualisiert am 14.03.2013

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    Autor

    Michaela_M

    Michaela_M

    Mitglied seit 14.08.2012
    2 Veröffentlichungen