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Doppelkinnbonus - Nancy Salchow

Traummann oder Traumfigur - das ist hier die Frage.

Romy hatte schon immer ein paar Pfund zu viel auf den Rippen und träumt solange sie denken kann von der perfekten Bikinifigur. Umso unfassbarer erscheint ihr ihr Glück, als sich ausgerechnet der gutaussehende Alexander trotz ihrer Kurven für sie interessiert. Frisch verliebt verfällt sie ungeplant dem Klischee, gerade in der Anfangszeit ihrer Beziehung fast nur noch von Luft und Liebe zu leben. Die Zeit mit Alexander ist so aufregend und neu, dass die Pfunde praktisch von allein purzeln. Romy ist selig: Mit der Figur, die sie sich immer gewünscht hat und dem Mann ihrer Träume scheint ihr Leben perfekt. Doch ihr Glück gerät ins Wanken, als Alexander ihr gesteht, dass er sie mit ihrer neuen Figur sehr viel weniger attraktiv findet als vorher. Sein Geständnis erschüttert Romy umso mehr, als sie erkennt, dass er die Beziehung mit ihr ernsthaft in Frage stellt. Völlig überfordert steht sie vor der Entscheidung: Traummann oder Traumfigur?

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  • 4.00 Sterne

    Doppelkinnbonus

    Von colly am 11.07.2013

    Handlung: Es geht um eine junge Frau die sehr viel abgenommen hat. Dadurch ist sie aber in den Augen des Mannes, der der Mann ihres Lebens sein soll, unattraktiv geworden.
    Figuren:

    Romy scheint sehr durcheinander zu sein. Sonst ist sie sehr lustig geschrieben.

    Maik ihr Cousin ist mit seinem Leben zufrieden und sehr fürsorglich.

    Von Alexander konnte ich in der leseprobe noch nicht soviel feststellen.

    Sprache/Duktus: Die Sprache ist sehr lustig gehalten. Sehr unterhaltsam und leicht zu lesen.
    Struktur: Es ist gut aufgebaut. Erst werden die Figuren kurz vorgesetellt und ihre Problem und dann geht die Geschichte los.
    Zusammenfassend: Die Leseprobe fand ich ansich schon sehr interessant. Es lohnt sich wirklich das Buch zu lesen.
  • 3.20 Sterne

    Leichte Urlaubslektüre

    Von kathabu am 06.07.2013

    Handlung: Ich habe nur die Leseprobe gelesen, die sich in etwa mit dem deckt, was in der Inhaltsangabe steht. Der Plot - Frau nimmt ab, aber der Liebste findet sie nun überhaupt nicht mehr attraktiv - ist witzig und vielversprechend. Er hat mich neugierig gemacht.
    Figuren:

    Im Mittelpunkt steht die Ich-Erzählerin Romy. Man erfährt auf den ersten Seiten noch nicht allzu viel von ihr, doch es gibt erste kleine Hinweise auf ihren Charakter (Ausziehen vor ihrem Traummann nur im Dunkeln ...). Auch Alexander, ihr Freund, bleibt vorerst recht blass. Warum er auf mollige Frauen steht, wird allerdings schon recht deutlich ("weich"). Ich finde, im Gegensatz zu den anderen Rezensenten, seine Neigung auch keineswegs unlogisch oder unsinnig. Warum soll ein sportlicher, schlanker Mann nicht auf dicke Frauen stehen? Es gibt auch Männer, die auf rothaarige Frauen stehen, ohne dass sich das näher begründen ließe. Die Nebenfiguren, Cousin Maik und Freundin Veronika, werden sehr liebevoll charakterisiert und machen neugierig auf mehr.

    Sprache/Duktus: Die Sprache ist flott und flüssig. Die vielen Dialoge machen die Geschichte lebendig, man kann sie in einem Rutsch durchlesen. Allerdings geht es auch nicht sonderlich in die Tiefe. Originelle Wortschöpfungen fehlen und einiges klingt doch recht klischeehaft. Manches Adjektiv würde ich streichen, die Leser dürfen gern auch ein bisschen die eigene Fantasie spielen lassen. ;-)
    Struktur: Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt und spielt in der Gegenwart, einige Rückblenden fließen ein. Das ist alles stimmig und passend.
    Zusammenfassend: Dies ist eine leichte Sommerlektüre, ideal für ein paar entspannte Stunden im Strandkorb. Irgendwo las ich, dass das Manuskript beim Chick-Lit-Wettbewerb eingereicht wurde. Das ist ganz passend, obwohl es mir dafür fast ein bisschen zu brav daher kommt. Und das ist auch der Grund, warum ich nicht den gesamten Text gelesen habe. Für meinen Geschmack plätschert die Geschichte zu seicht dahin. Dabei gibt es so viele tolle Momente, aus denen man viel mehr rausholen könnte. Allein die Idee mit der ersten Begegnung in der Apotheke ist großartig, verpufft dann aber leider ein wenig. Schade. Erfolg hast Du aber ja trotzdem mit Deiner kleinen Geschichte, das heißt, viele Leser mögen es gern leicht und seicht. Und darauf kommt es letzten Endes an. Viel Erfolg weiterhin!
  • 3.40 Sterne

    Ein Bonus zum Streiten

    Von Monika am 04.04.2013

    Handlung:

    Die 29jährige mollige Romy lernt ihren Traummann Alexander in einer Apotheke kennen. Er; schlank und rank, athletisch. Sie; mollig kurvig mit weichem Kinn(Doppelkinn). Anfangs schien das Glück perfekt, doch schon nach 5 Monaten herrscht Funkstille. Der erste Streit. Romy kann es nicht begreifen, dass sich ihr (angeblicher Traummann) Alexander nicht für sie freuen kann, als sie es schafft sich von ein paar Pfunden zu verabschieden. Genau die Pfunde, die eine wunderbar röllchenfreie Taille verwehrten. Sie fühlte sich wohl. Zum ersten Mal fühlte sie sich anzüglich und vorzeigefähig. Das ihre beider Meinungen derart auseinander gehen konnte sie nicht ahnen ... sollte sich jetzt alles zwischen ihnen ändern? Bisher glaubte sie, dass er sie allein ihrer Persönlichkeit wegen liebte. Sollte die Beziehung wegen ein paar Röllchen zu wenig auf der Taille und dem fehlenden weichen Kinn auseinander gehen?

    Figuren:

    29jährige Romy, Hauptfigur und Ich-Erzählerin, Romys Traummann Alexander, Romys Cousin Maik und ihre Freundin Veronika.

     

    Sprache/Duktus: In der Ich-Perspektive erzählt. Im ganzen flüssig und flott zu lesen. Kurze Rückblicke geben wenig Einblick über ihre Person. Auf Grund der mir vorliegenden Leseprobe, will ich nicht ausschließen, dass der weitere Verlauf der Geschichte dem Leser einen tieferen Einblick gewährt. Über die Grammatik möchte ich kein Kommentar abgeben, da ich nicht Firm genug darin bin, um hier zu urteilen.
    Struktur:

    Romy erzählt in der Ich-Form. Lässig und gut strukturiert. Durch Rückblicke wird der Leser mit einzelnen Informationen  gefüttert, jedoch nicht gänzlich gestillt. Ich würde mir hier mehr Rückblicke wünschen, um den Leser mit mehr Hintergrundinformationen einzelner Figuren zu füttern.

    Zusammenfassend: Die Geschichte ist im großen und ganzen flüssig zu lesen. Eine super Idee Nancy, durch Gewichtsabnahme den Stand einer Beziehung zum Kippen zu bringen. Mit deiner spritzigen und humorvollen Art, dazu etwas mehr tiefere Einblicke, könnte dies durchaus ein wunderbarer Roman werden. Dazu wünsche ich dir viel Erfolg, liebe Nancy.
  • 4.00 Sterne

    Humorvoll und nachdenklich

    Von LaureenSt am 17.03.2013

    Handlung: Romy lernt in einer Apotheke den Atlethen Alex kennen. Die ist nicht gerade dünn, aber nach ein paar Monaten hat sie viel abgenommen und stellt fest, dass Alex ihren Pfunden wohl nachtrauert...
    Figuren: Die Figuren sind frisch und lebendig gezeichnet, sie gefallen mir überaus gut in ihren Rollen.
    Sprache/Duktus: Eine Sprache, die die Geschichte vorantreibt, man schwimmt mit ihr durch den Text ohne dass es langweilig wird.
    Struktur: Ich finde die Texteinteilung und den Ablauf der Geschichte gut, es gibt nichts zu meckern.
    Zusammenfassend:

    Eine Geschichte die tragisch und humorvoll zugleich ist. Ich finde sie gekonnt erzählt. Weiter so!

     

    LG

  • 3.40 Sterne

    Plötzlich schlank

    Von Fyona am 23.09.2012

    Handlung: Romy, knapp 30 (der ganze Plot spielt in ein paar Wochen vor ihrem 30.), wurde zwar offenbar nach Romy Schneider benannt, hatte aber kaum deren Sissi-Traumfigur. Die Betonung liegt auf hatte: Denn zu Beginn der Handlung passt sie plötzlich in Größe 38 (statt 44). Doch anstatt dass sich ihr neuer Freund Alexander darüber freut, trauert dieser den verlorenen Pfunden hinterher.
    Figuren:

    Hauptfiguren sind natürlich das Hop-on-hop-off-Paar Romy und Alex(ander). Er ist offenbar Profi-Koch und Restaurant-Besitzer mit einer Tendenz zum Kontroll-Freak, sie ein Ex-häßliches-Entlein, dass zum schönen Schwan mutiert - der auch noch quaken-, äh, singen kann! Daneben treten noch die alleinerziehende, toughe Freundin Veronika und der Cousin Maik als wichtige Nebenfiguren auf.

    An Romy hat mir gefallen, dass sie nach der (vorläufigen (?)) Trennung von Alex eine (vorerst bescheidene) Sängerinnen-Karriere startet; das gibt ihr etwas mehr Profil, nachdem sie vorher hauptsächlich über ihr Äußeres und ihre Beziehung zu Alex definiert wurde. Aber warum taucht das so spät im Text auf? Zumindest in der Leseprobe sollte es mit angedeutet sein; dann hätte mein Vor-Rezensent ev. auch weitergelesen ...

    An Alexander irritiert mich sein irgendwie unerklärliches Verhalten: Seine Vorliebe für Pummelige wäre nachvollziehbar, wenn er die Figur von Maik hätte. Da er aber ausdrücklich als Athlet bezeichnet wird, wirkt seine Vorliebe für rundliche Formen unlogisch. Man häte das ev. motivieren können, indem man ihm eine rundliche Mutter verpasst. Aber da geht wohl wieder die Freud-Verehrerin mit mir durch ...

    Sprache/Duktus: Über dieses Buch bin ich während der Lektüre der Beiträge zum Chick-Lit-Wettbewerb gestoßen, und dazu passt es stilistisch auch recht gut. Es ließt sich flott runter, ist mit einigem Witz geschrieben, der allerdings manchmal etwas bemüht wirkt. (Das mit dem "Hüftrollenflüsterer" habe ich nicht verstanden.)
    Struktur: Erzählt wird alles in der Ich-Form von der Hauptfigur Romy und streng chronologisch. Eingestreut sind Rückblicke auf das erste Treffen mit Alexander. Ein paar mehr Rückblicke auf das 'Vorleben' der Hauptfiguren hätte das Buch wohl noch vertragen; es hätte ihnen mehr Profil verschaffen können.
    Zusammenfassend: Die Idee 'Erst Fett weg, dann Freund weg' ist derart skurril, dass man daraus durchaus einen Roman machen kann, und das Chick-Lit-Genre passt dazu natürlich wie die Faust aufs Auge. Freilich schreit das andererseits auch wiederum nach einer mehr satirischen Herangehensweise, wo Schlankheits-Wahn, Diät-Irrsinn und verlogene Schönheitsideale ihr Fett abbekommen, um im Bild zu bleiben. Alexanders Job als Koch passt eigentlich dazu, und ansatzweise findet sich das ja auch im Text, wenn etwa Alex versucht, seine Romy klammheimlich zu mästen. Mehr davon würde dem Buch mehr, nun ja, Biss und literarischen Nährwert verschaffen; dafür könnte man einige von Romys Selbstgesprächen streichen.
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Nancy Salchow

Doppelkinnbonus

Doppelkinnbonus
3.2 Sterne
N/A
Seiten 133
ISBN-13 978-3-8476-2043-3
Veröffentlicht am: 05.12.2012
Aktualisiert am 02.10.2014

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Verlag neobooks Self-Publishing

Autor

Nancy Salchow

Nancy Salchow

Mitglied seit 09.03.2012
17 Veröffentlichungen