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Gestopft, Ein Weihnachts-Thriller - Andreas Henschel

Am 1.Weihnachtsfeiertag will Ottmar Dornbusch, ein Produzent von Gänseleberspezialitäten, in der Firma nach dem Rechten sehen. Alles erscheint ihm unheimlich. Eine Weihnachtsüberraschung? – Der Schein trügt. Tatsächlich muss er Schreckliches erleben…

Am Heiligabend geht der Unternehmer Ottmar Dornbusch, in dessen Betrieb Enten- und Gänseleberpastete hergestellt wird, gegen Mitternacht zu Bett. In einem kurzen Gespräch teilt er seiner Frau noch mit, dass er am ersten Weihnachtsfeiertag im Unternehmen nach dem Rechten sehen muss… Einen Tag später ist es schon dunkel als er seinen Kontrollgang antreten will, und alles erscheint ihm unheimlich, anders als gewohnt. Als eine weiße Gestalt – halb als Gans, halb als Engel verkleidet – auftaucht, glaubt er zunächst, seine Angestellten wollen ihn zum Fest mit einem Geschenk überraschen. Doch das erweist sich als folgenschwerer Irrtum. Schreckliche Ereignisse nehmen ihren Lauf …

4.1 Sterne N/A
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    • Gestopft

      von RGloeck432 am 28.04.2013

      Handlung: Die Handlung ist schlüssig und die Rache der "Gefeuerten" gipfelt in einer Gerichtsverhandlung, in der ihm deutlich wird, dass hier im Auftzrag von PETA gehandelt wird, Leider bleibt etwas im Dunklen, aber dieser Mensch, über den zu Gericht gesessen wird, hat so einiges auf dem Kerbholz
      Figuren:

      Ottmar, der Inhaber der Gänseleberproduktionsfirma, ein "Harter Knochen", der mit seinen Mitarbeitern wie mit einer beliebigen Nummer umgeht

      Ina, seine Beischlafsekretärin, die aus dieser Beziehung Vorteile für sich zieht und
      seine Frau, völlig normal und in einem Bereich des Nichtverstehens angesiedelt ist

      Sprache/Duktus:

      Die Sprache ist flüssig und nicht ohne Steigerungen ins Irreale

      Macht Spaß, es zu lesen.

      Struktur: Sehr gut aufgebaut und stimmig und durch den zügigen Ablauf der kleinen Geschichte sehr klar
      Zusammenfassend: Das ist eine (vielleicht etwas kurze) Geschichte, die mir sowohl Lächeln als auch ein wenig Gänsehut verursacht.
      • Kommentar von ArnoldAndreas am 28.04.2013

        Hallo Rolf, es freut mich, dass dir das Lesen Spaß gemacht hat. Dank auch für dein freundliches Feedback! (Die Kürze war einst der Zeichenvorgabe in einem Wettbewerb geschuldet.) Aber Lächeln und Gänsehaut - das ist doch schon was... LG Andreas

    • Gestopft, geköpft, gefressen

      von Lucie am 30.03.2013

      Handlung: Der Stofleberproduzent und alternder Fremdgeher, ottmar Dornbusch hat seinen Pförtner, einen alten Mann wegen irgendwelcher Nichtigkeiten gefeuert. Der neue Wachdienst kommt erst im Neuen Jahr. Es ist Weihnachten, und Ottmar muss wohl oder Übel die Paar Tage, bis der "neue" kommt selbst überbrücken.  Also schingt er sich in seinen luxuriösen Cadillac und fährt zu seinem Werk. Dort erwartet ihn ein böse Überraschung....
      Figuren:

      Ottmar Dornbusch, der miesepetrige, rücksichtslose und wie es scheint auch absolut unsoziale Unternehmer, seine Sekretärin Ina, mit der er ab und an, den außerehelichen Besischlaf vollzieht, seine ahnungslose, biedere, bessere Hälfte, Hildegard, mit der Schafstimme, die Ottmar Dornbusch gewaltig auf den Senkel geht.

      Willy Storm, der alte, entlassene Pförtner

      Das weinachtliche Tribunal bestehend aus drei schwarz Verkleideten, die Ottmar vor nicht allzulanger Vergangenheit gefeuert hat und die ihn jetzt im Keller seiner Firma an einen Stuhl gefesselt halten und über ihn zu Gericht sitzen. Ich würde mir noch ein paar Facetten mehr für die Beschreibung der Charaktere wünschen.

      Sprache/Duktus: Zügig, flüssig, leicht zu lesender - mit Witz ausgestatteter Schreibstil - authentische Dialoge.  
      Struktur: Sich schnell entwickelnder Plot, der bereits auf den wenigen, zur Verfügung stehenden Seiten der Leseprobe, dramatisch an Spannung gewinnt. Aus der Sicht des allwissenden Erzählers, im Hier und Jetzt angesiedelt, lässt die Handlung den Leser teilhaben. 
      Zusammenfassend: Beinahe freut man sich, dass diesem Ekel Ottmar der Prozess gemacht wird -aus Sicht eines Vegetariers aus ethischen Gründen, allemal, und Letzterer bedauert es sehr, nicht mehr erfahren zu können, ob Ottmar jetzt vielleicht endlich mal die Wonnen des Stopfens am eigenen Leib erfahren darf. Sehr gute Idee; leider ist das Trextangebot zu kurz -doch allein für den Plot und die tadellose Verarbeitung und in der Hoffnung, das der Autor auch den großen Rest ebenso souverän meistert, volle Punkte. 
      • Kommentar von ArnoldAndreas am 31.03.2013

        Hallo Lucie, vielen Dank für deine zustimmenden Worte. Ja, die Zeichenzahl war im KG-Wettbewerb leider auf 20.000 begrenzt. Und mach dir keinen Kopf, - Flieger gibt beim selfpublishing ohnehin nicht. Mit lieben Grüßen - Andreas

      • Kommentar von Lucie am 30.03.2013

        Ohje, jetzt habe ich Dir den Flieger nicht gegeben, wie ich es vorhatte - vielleicht lässt sich das noch nachträglich über neobooks bewerkstelligen? Lg Lucie

    • Gestopft

      von Lisa Fink am 25.02.2013

      Handlung:

      Auch wenn Weihnachten vorbei ist, musste ich zumindest die Leseprobe lesen, nachdem ich über das schreckliche Bild mit der Stopfgans gestolpert bin!

      Der Gänseleberspezialitäten-Fabrikant Ottmar überprüft am ersten Weihnachtsfeiertag seine Firma, weil er den Pförtner gefeuert hat. Dort erwartet ihn eine ganz besondere Überraschung ...

       

      Figuren:

      Ottmar, aus dessen Sicht die Leseprobe geschrieben ist, verkörpert den grantigen, egozentrischen Erfolgsmann, der ohne Rücksicht sein Ding durchzieht. Und dann hat er auch noch eine Geliebte, der Herr Saubermann...

      Seine Frau (köstlich, ich muss immer an ihre Stimme denken - blök, blök), eine eher gutmütige Frau, der die Familie wichtig ist.

      Seine Entführer: Von ihnen bekommt in der Leseprobe noch nicht viel mit, aber die wissen, was sie wollen.

      Sprache/Duktus:

      Beeindruckt hat mich ganz besonders die Sprache. Ich kann das kaum in Worte fassen. Da steckt so ein trockener Humor dahinter, einfach klasse!

      Gänsekeulen aus Plastik am Christbaum - die sehe ich direkt vor mir... Achja, und die Bartbinde...

      Einzig im ersten Absatz hat mich "der nagelneuen, edlen 999 Euro teuren Beschallungsanlage" irritiert. Das sind ein bisschen viele Adjektive, oder Absicht? Jedenfalls habe ich erst nicht verstanden, worum es geht. Aber das klärt sich ja schnell.

       

      Struktur: Die Geschichte wird chronologisch in kurzen Kapiteln erzählt. Das passt alles.
      Zusammenfassend: Als Vegetarierin aus Überzeugung liegt mir das zugrundeliegende Thema natürlich besonders am Herzen. Dass es hier eher humorvoll behandelt wird, ist mal eine andere Möglichkeit als der ewige moralische Zeigefinger. Ich hoffe, Ottmar kriegt noch sein "Fett" weg!
      • Kommentar von ArnoldAndreas am 26.02.2013

        Hallo Lisa, hätte die neue Rezension beinahe übersehen, da ich nur noch sporadisch bei NB reinschaue. Ja, Dornbusch kriegt noch sein Fett weg, und da geht es ganz schön zur Sache ... Vielen Dank für deine Rezension samt freundlicher Einschätzung! LG Andreas

    • Charles Dickens?

      von dorli am 13.01.2013

      Handlung: Ebenezer Scrooge, oh Verzeihung! Ich meinte Ottmar Dornbusch, Gänseleberfabrikant, Hildes Ehemann (wenn auch treulos) wird im Zuge seiner Weihnachtsinspektion, die er in seiner Firma durchführen will, gekidnappt. Ein klein wenig erinnert mich diese Geschichte an Charles Dickens und seine Weihnachtsgeschichte. Aber das macht nichts! Sie kann sich mit ihr durchaus messen! 
      Figuren: Ottmar Dornbusch, (böser) Stopfleberfabrikant. Hilde, seine nervende Frau, uvm. Der Autor versteht es brillant, seinen Figuren Leben einzuhauchen. 
      Sprache/Duktus: Die Erzählung im Präsens gehalten und aus der Sicht des Ottmar Dornbusch erzählt, verleiht der Geschichte zusätzlich Tiefgang. Das nennt man einen unverwechselbaren Stil, gewürzt mit einem Schuss Ironie! Weniger ist mehr! Das trifft in dieser Geschichte absolut zu. Hier gibt es keine langen Erklärungen, keine Stolperfallen. Gefällt mir ausgesprochen gut! 
      Struktur: Zwar ist die Leseprobe meines Erachtens ein wenig zu kurz, aber das was der Autor bis zu deren Ende zeigt, lohnt sich allemal, gelesen zu werden. Rückblenden gab es keine, dafür aber viel Platz für meine eigenen Gedanken. Ein wahrer Meister seines Faches, der in seine kurzen Sätze und Dialoge soviel Lebendigkeit bringt. "Show, don't tell" Dies beherrscht Andreas Henschel aus dem effeff! 
      Zusammenfassend: Fünf Sterne für eine unverwechselbare Geschichte und einen unverwechselbaren Schreibstil! Und dafür, dass ich eben an Scrooge und an Hitchcocks "Vögel" erinnert wurde (die vermeintlichen Krähen ließen das Bild von Tippi Hedren vor meinem geistigen Auge auferstehen ;-)) War zwar ein viel zu kurzer, aber dennoch ungemein vernüglicher Lesegenuss!  
      • Kommentar von ArnoldAndreas am 14.01.2013

        Mein Dank, liebe Dorli, für deine Zustimmung zu meiner Kurzgeschichte kommt etwas verspätet, aber umso herzlicher. Es freut mich, deinen literarischen Geschmack bzw. Anspruch getroffen zu haben. Die Kürze war (leider) der Zeichenbegrenzung in einem Wettbewerb geschuldet. Nochmals vielen Dank und liebe Grüße Andreas

    • Wer hier wohl gestopft wird?

      von Addy am 23.11.2012

      Handlung: Fabrikant Ottmar Dornbusch verbringt das Weihanchtsfest, seine familiäre Pflichtübung, zuhause und ist froh, als es zu Ende ist und er endlich ins Bett darf, wo ihn aber seine Ehefrau nervt. Am nächsten Morgen muss er in seiner Firma - die Gänleberpasteten herstellt - nach dem Rechten sehen. Dort beschleicht ihn schon das Gefühl, das etwas anders ist als sonst, und schon gerät er in arge Bedrängnis. Hier endet dann auch die Leseprobe.
      Figuren: Ottmar Dornbusch, Fabrikant, genervter Ehemann, der ein Verhältnis mit seiner Sekretärin hat. Seine Ehefrau Hildegard. Und die verkleideten Gestalten.
      Sprache/Duktus: Die Sprache ist einfach gehalten und sehr gut ausformuliert, gefällt mir. Der Dialog zwischen Ottmar und Hildegard entlockte mir ein Schmunzeln. Zudem möchte man als Leser schon gerne wissen, wie es weitergeht. Alles zusammen genommen eine überragende Arbeit, und ich würde schon gerne weiterlesen.
      Struktur:

      Die Struktur ist völlig in Ordnung. Die Handlung schreitet ohne Rückblenden voran und ist verständlich. Durch die Dialoge wird der Text insgesamt aufgelockert.

      Zusammenfassend:

      Die Leseprobe gefällt mir sehr gut, toller Schreibstil gepaart mit einer guten Idee, was will man da als Leser mehr? Gut gemacht!

      • Kommentar von ArnoldAndreas am 24.11.2012

        Vielen Dank, lieber Addy, für das herzerfrischende Feedback zu so später Stunde. Es lässt mich trällernd schlafen gehen ... Mit lieben Grüßen aus Elbflorenz Andreas

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    Andreas Henschel

    Gestopft

    Gestopft
    4.1 Sterne N/A
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    Seiten 17
    ISBN-13 978-3-8476-2212-3
    Veröffentlicht am: 29.10.2012

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    Autor

    ArnoldAndreas

    Andreas Henschel

    Mitglied seit 27.06.2011
    2 Veröffentlichungen