Am 1.Weihnachtsfeiertag will Ottmar Dornbusch, ein Produzent von Gänseleberspezialitäten, in der Firma nach dem Rechten sehen. Alles erscheint ihm unheimlich. Eine Weihnachtsüberraschung? – Der Schein trügt. Tatsächlich muss er Schreckliches erleben…
Am Heiligabend geht der Unternehmer Ottmar Dornbusch, in dessen Betrieb Enten- und Gänseleberpastete hergestellt wird, gegen Mitternacht zu Bett. In einem kurzen Gespräch teilt er seiner Frau noch mit, dass er am ersten Weihnachtsfeiertag im Unternehmen nach dem Rechten sehen muss… Einen Tag später ist es schon dunkel als er seinen Kontrollgang antreten will, und alles erscheint ihm unheimlich, anders als gewohnt. Als eine weiße Gestalt – halb als Gans, halb als Engel verkleidet – auftaucht, glaubt er zunächst, seine Angestellten wollen ihn zum Fest mit einem Geschenk überraschen. Doch das erweist sich als folgenschwerer Irrtum. Schreckliche Ereignisse nehmen ihren Lauf …
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Rezension schreibenOttmar, der Inhaber der Gänseleberproduktionsfirma, ein "Harter Knochen", der mit seinen Mitarbeitern wie mit einer beliebigen Nummer umgeht
Ina, seine Beischlafsekretärin, die aus dieser Beziehung Vorteile für sich zieht und
seine Frau, völlig normal und in einem Bereich des Nichtverstehens angesiedelt ist
Die Sprache ist flüssig und nicht ohne Steigerungen ins Irreale
Macht Spaß, es zu lesen.
Kommentar von ArnoldAndreas am 28.04.2013
Hallo Rolf, es freut mich, dass dir das Lesen Spaß gemacht hat. Dank auch für dein freundliches Feedback! (Die Kürze war einst der Zeichenvorgabe in einem Wettbewerb geschuldet.) Aber Lächeln und Gänsehaut - das ist doch schon was... LG Andreas
Ottmar Dornbusch, der miesepetrige, rücksichtslose und wie es scheint auch absolut unsoziale Unternehmer, seine Sekretärin Ina, mit der er ab und an, den außerehelichen Besischlaf vollzieht, seine ahnungslose, biedere, bessere Hälfte, Hildegard, mit der Schafstimme, die Ottmar Dornbusch gewaltig auf den Senkel geht.
Willy Storm, der alte, entlassene Pförtner
Das weinachtliche Tribunal bestehend aus drei schwarz Verkleideten, die Ottmar vor nicht allzulanger Vergangenheit gefeuert hat und die ihn jetzt im Keller seiner Firma an einen Stuhl gefesselt halten und über ihn zu Gericht sitzen. Ich würde mir noch ein paar Facetten mehr für die Beschreibung der Charaktere wünschen.
Kommentar von ArnoldAndreas am 31.03.2013
Hallo Lucie, vielen Dank für deine zustimmenden Worte. Ja, die Zeichenzahl war im KG-Wettbewerb leider auf 20.000 begrenzt. Und mach dir keinen Kopf, - Flieger gibt beim selfpublishing ohnehin nicht. Mit lieben Grüßen - Andreas
Kommentar von Lucie am 30.03.2013
Ohje, jetzt habe ich Dir den Flieger nicht gegeben, wie ich es vorhatte - vielleicht lässt sich das noch nachträglich über neobooks bewerkstelligen? Lg Lucie
Auch wenn Weihnachten vorbei ist, musste ich zumindest die Leseprobe lesen, nachdem ich über das schreckliche Bild mit der Stopfgans gestolpert bin!
Der Gänseleberspezialitäten-Fabrikant Ottmar überprüft am ersten Weihnachtsfeiertag seine Firma, weil er den Pförtner gefeuert hat. Dort erwartet ihn eine ganz besondere Überraschung ...
Ottmar, aus dessen Sicht die Leseprobe geschrieben ist, verkörpert den grantigen, egozentrischen Erfolgsmann, der ohne Rücksicht sein Ding durchzieht. Und dann hat er auch noch eine Geliebte, der Herr Saubermann...
Seine Frau (köstlich, ich muss immer an ihre Stimme denken - blök, blök), eine eher gutmütige Frau, der die Familie wichtig ist.
Seine Entführer: Von ihnen bekommt in der Leseprobe noch nicht viel mit, aber die wissen, was sie wollen.
Beeindruckt hat mich ganz besonders die Sprache. Ich kann das kaum in Worte fassen. Da steckt so ein trockener Humor dahinter, einfach klasse!
Gänsekeulen aus Plastik am Christbaum - die sehe ich direkt vor mir... Achja, und die Bartbinde...
Einzig im ersten Absatz hat mich "der nagelneuen, edlen 999 Euro teuren Beschallungsanlage" irritiert. Das sind ein bisschen viele Adjektive, oder Absicht? Jedenfalls habe ich erst nicht verstanden, worum es geht. Aber das klärt sich ja schnell.
Kommentar von ArnoldAndreas am 26.02.2013
Hallo Lisa, hätte die neue Rezension beinahe übersehen, da ich nur noch sporadisch bei NB reinschaue. Ja, Dornbusch kriegt noch sein Fett weg, und da geht es ganz schön zur Sache ... Vielen Dank für deine Rezension samt freundlicher Einschätzung! LG Andreas
Kommentar von ArnoldAndreas am 14.01.2013
Mein Dank, liebe Dorli, für deine Zustimmung zu meiner Kurzgeschichte kommt etwas verspätet, aber umso herzlicher. Es freut mich, deinen literarischen Geschmack bzw. Anspruch getroffen zu haben. Die Kürze war (leider) der Zeichenbegrenzung in einem Wettbewerb geschuldet. Nochmals vielen Dank und liebe Grüße Andreas
Die Struktur ist völlig in Ordnung. Die Handlung schreitet ohne Rückblenden voran und ist verständlich. Durch die Dialoge wird der Text insgesamt aufgelockert.
Die Leseprobe gefällt mir sehr gut, toller Schreibstil gepaart mit einer guten Idee, was will man da als Leser mehr? Gut gemacht!
Kommentar von ArnoldAndreas am 24.11.2012
Vielen Dank, lieber Addy, für das herzerfrischende Feedback zu so später Stunde. Es lässt mich trällernd schlafen gehen ... Mit lieben Grüßen aus Elbflorenz Andreas
Kommentar von ArnoldAndreas am 20.11.2012
Vielen, vielen Dank, liebe MaAnne, fürs Lesen und wohlwollende Rezensieren meines kurzen Weihnachts-Thrillers. Ja, ist halt so ne Sache, - ich hab schon 50 Prozent des Textes zum Lesen freigegeben. Bei mehr wäre die Story ja fast schon gratis. Aber immerhin hat es mich gefreut, dass die Geschichte auch so gut bei dir ankam. Mit lieben Grüßen aus Dresden! Andreas