Stellen Sie sich einmal vor, Ihr Leben wäre genau so gelaufen, wie Sie es sich gewünscht hätten. Wären Sie glücklich damit? Mein Leben hätte besser laufen können. Aber auch schlechter.
Schlomo erzählt den ersten Teil der Geschichte von Schlomo Asmaniel Jonsen, ein im schnuckeligen Retortenstaat geborener Sohn eines Schafhirten. Durch die Augen des hochbegabten Jungen erleben Sie einen völlig neuen Blick auf menschliches Zusammenspiel in der Welt. Wortgewandtheit und detailreiche Beschreibungen von Themen, mit denen sich jeder irgendwann konfrontiert sieht. Ein Roman wie Sie ihn sicherlich noch nie zuvor erlebt haben. Like Schlomo auf Facebook! www.facebook.com/SchlomoAsmanielJonsen
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Rezension schreibenDieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Da ich lediglich die frei zugängliche Leseprobe (von leider nur zwei Seiten) gelesen habe, muss ich in dieser Kategorie passen. In die Handlung einzusteigen, geschweige denn einen gerafften Überblick niederzuschreiben, ist nach zwei Seiten schlicht nicht möglich. Ich verweise daher auf den Kurztext für nähere Aufschlüsse, die Handlung betreffend.
Was jedoch gesagt werden kann: Der mit 'Anfang' betitelte Teil, der wohl einem Prolog entspricht, stellt den 'überbemittelten' dem eher 'minderbemittelten' Menschen gegenüber. Ab Kapitel 1 geht es dann damit weiter, dass der Durchschnittsmensch, dessen geistige Kapazitäten wohl irgendwo zwischen den Extremen angesiedelt sind, näher unter die Lupe genommen wird.
Auch hier: Aufgrund der nur zweiseitigen Leseprobe ist es mir unmöglich, eine Charakterisierung einer/der Figur(en) vorzunehmen. Es gibt bislang keine handelnde Figur (im eigentlichen Sinne), sondern lediglich den Ich-Erzähler. Dieser scheint es jedoch knüppeldick hinter den Ohren zu haben, soviel sei schon einmal gesagt...
Grammatikalisch makellos. Gebrauch von Fremdwörtern und Fachtermini durchgehend korrekt. An der Kommasetzung hapert es noch ein wenig - die gehäuft auftretenden, bisweilen langen und komplex konstruierten Hypotaxen verlangen schlicht auch gehäuften Kommagebrauch. Dies ist aber ein Detail, das dem Lesefluss (und dem Lesevergnügen) nun wirklich keinen Abbruch tut.
Zusammengefasst: Wer auf der Suche nach leicht und vor allem schnell lesbaren Texten ist, wird sich hier schwertun. Besagte lange Satzgebilde verlangen Konzentration beim Lesen. Wer sich aber heranwagt, wird reich belohnt: Mit Ironie, Witz, Sarkasmus, pointierter, treffsicherer, kompetenter Wortwahl und alles in allem schlicht und ergreifend qualitativ hochwertiger Prosa.
Eine Anmerkung:
-S.06: "...irgendwo genau dazwischen" => hier liegt ein Sinnwiderspruch vor. Entweder liegt man irgendwo zwischen den Extremen (was eine gewisse Spannbreite und somit Streuung der Möglichkeiten impliziert) oder aber man befindet sich genau dazwischen (=punktuell ohne Varianz)
Auch hier gilt noch einmal: Da die Leseprobe so kurz ausfällt, kann über die Struktur nicht viel gesagt werden.
Geschickt erscheint mir jedoch der Aufbau aus 'Anfang' (= Prolog), der oben bereits beschriebene Extreme erläutert und dann dem 'Schnitt' zum ersten Kapitel, wo nunmehr der sich dazwischen befindliche, 'normale' Mensch in den Fokus rückt.