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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Hin- und hergerissen
von Sylvia Dölger am 24.02.2011
Handlung:
Liebe Sofie, deine Handlung erinnert mich an Twilight. Ich weiß, dass dies schon andere erwähnt haben, aber mich hat es gestört. Mag sein, dass es daran liegt, dass ich kein großer Biss-Fan bin. Andererseits finde ich die neue Variante sehr schön und bin gespannt, was noch passiert, wie du den Meermenschen realisierst. Da ich aber nicht viel mit Fantasy anfangen kann, freue ich mich darüber, dass es auch sehr realistische Teile gibt. Übrigens empfinde ich es - abgesehen von der Trauer um den Vater - als sehr heile Welt. Vor allem die Darstellung der braven Jugendlichen. Da könntest du noch ein paar Ecken und Kanten einbauen.
Figuren:
Deine Figuren sind aus dem Leben gegriffen, bis auf Nikanor natürlich. Trotzdem bleibt die Prota für mich ziemlich blass. Was zeichnet sie aus? Gib ihr irgendetwas besonderes, dann kannst du mich als Leser gewinnen. Insgesamt werden die Figuren für mich uninteressanter, je mehr du sie beschreibst. So geschehen bei der Runde der neuen Clique. Das ist dann auch zu viel auf einmal. Den fremden Jungen jedoch finde ich gelungen, erinnert mich aber auch sehr an Edward, weniger äußerlich als mehr vom Verhalten her. Und dann: zu viele blaue Augen! Er hat doch nur zwei. Du erwähnst sie zu oft. Irgendwann bis Seite 30 dachte ich nur noch: Ja, ich weiß, dass sie in seinen Augen versinkt. Mir wäre hier eine subtilere Anziehungskraft lieber. Ich hoffe du verstehst wie ich das meine. Es wird mir irgendwann zuviel. Du darfst deine jungen Leserinnen nicht unterschätzen. Da reicht schon ein roter Kopf und die wissen, dass es geschnackelt hat. ;-)
Sprache/Duktus:
Auch hier bin ich hin- und hergerissen. Einerseits ist die Sprache sehr einfach gehalten, vor allem vom Satzbau her. Somit erreichst du die Zielgruppe sehr gut. Andererseits sind es mir viel zu viele Erläuterungen. (siehe Figuren). Meine Gedanken sind dann eben immer: ja, ich weiß. oder das sehe ich auch so. Hier könntest du durch Kürzen schon eine Menge erreichen. Dann sind mir doch einige Fehler in der Interpunktion aufgefallen. Schau da bitte noch mal drüber.
Struktur:
Die Geschichte beginnt sehr langsam. Der Spannungbogen ist flach, wird aber zunehmend steiler. Aufgrund der genannten Punkte habe ich nur die ersten 30 Seiten gelesen. Ich habe ehrlich gesagt, darauf gewartet, dass es losgeht. Die Andeutung dessen, was kommt, sind gut gelungen. Sie sind in From von Träumen eingebunden und machen neugierig.
Zusammenfassend:
Liebe Sofie, ich will dich wirklich nicht entmutigen. Viele Dinge sind gut gelungen. Aber ganz hat mich deine Leseprobe leider nicht überzeugt. Da ich die erste Fassung nicht gelesen habe, kann ich keine Vergleiche anstellen. Ich gebe dir drei Sternchen und den Flieger für das Potenzial! Bleib unbedingt dran!
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
... eine männliche Arielle
von Bloodymary am 18.01.2011
Handlung:
Es geht darum, wie ein junges Mädchen - Luna - nach einem tragischen Unfall ihres Vaters versucht mit ihrem neuen Leben zurecht zu kommen. Sie zieht mit ihrer Mutter und ihren beiden Brüdern nach Norddeutschland und wird, um ihre Mutter mental und im Haushalt zu unterstützen, zwangsläufig schneller erwachsen, als andere Mädchen ihres Alters. Dann trifft sie auf den geheimnisvollen Nikanor, der sich als franz. Austauschschüler ausgibt, jedoch ein Geheimnis hat. Lunar und er fühlen sich magisch voneinander angezogen und verlieben sich ineinander. Zunächst versucht Nik sich nicht auf Luna einzulassen - er ist bereits einer anderen versprochen, zudem ist er kein Mensch. Doch seine Gefühle zu Luna sind stärker. Leider endet die Leseprobe, als man von Niks wahrer Natur erfährt und der Leser (ich) fragt sich nun natürlich, wie diese ungewönliche Liebe die Barrieren zwischen Land- und Wasserwesen überbrückt. Ein modernes Arielle-Märchen und ich hoffe, dass es glücklicher endet, als das Märchen von Hans Christian Anderson.
Figuren:
Man erfährt hauptsächlich von Luna und später, gegen Ende der Leseprobe auch mehr von Nikanor etwas. Luna ist mehrschichtig gezeichnet und ich denke, dass sich Mädchen der Zielgruppe (12-16) gut in sie hineiversetzen werden können. Durch den Tod ihres Vaters ist die Grudstimmung etwas melancholisch, doch gleichzeitig merkt man, wie sich durch die Liebe etwas in Luna wandelt und sie wieder anfängt glücklicher zu werden. Man fiebert mit ihr mit und ich wollte wissen, wie es weiterging mit ihr und Nik.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist schön und einfach gehalten mit einigen schönen Sprachbildern, die jedoch nie überstrapaziert oder gewollt wirken. Für die Zielgruppe ist die etwas einfachere, leichtere Schreibweise m.M. nach völlig angemessen und passend.
Struktur:
Die Handlung verläuft,hin und wieder durch einen Rückblick durchbrochen, linear.
Zusammenfassend:
Ich habe bereits die erste Version bzw. die kürzere Version rezensiert und dort - weil ich von einer falschen Zielgruppe ausgegangen war, leider keine Empfehlung gegeben. Ich bin froh, dass die Autorin nun die längere Fassung eingestellt hat, um diesen Fehler auszubügeln. ;-) Kleinere Flüchtigkeits- und Tippfehler sind mir aufgefallen, die jedoch nicht weiter dramatisch sind. Wenn ein unabhängiger Beta-Leser drüber liest, sind die ganz schnell behoben. Alles in allem eine schöne, spannende, herzschmerz, hoffentlich mit Happy-End, jungend Liebesgeschichte. Vier Sterne + Empfehlung und die besten Wünsche an die Autorin!!! ;o)
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look in the eyes
von HeikoX am 17.01.2011
Zusammenfassend:
Ich habe mal reingelesen, es ist einfach und gut geschrieben, für Jugendliche. Ein paar Formulierungen oder auch einzelne Wort passen nicht so ganz, ist aber auch Geschmackssache. Z. B. im 2. und 3. Satz dicht hintereinander "ganz". "Es leerte sich" finde ich etwas unglücklich. Was leerte sich? Die Mutter sagt am Morgen, Sie kann sie nicht zur Schule begleiten. Wer sagt schon begleiten? Eher mitkommen, mit die gehen, oder so. Das nur, damit du weisst, was ich meine mit einzelnen Worten und Formulierungen.
Die Figurenbeschreibungen kommen gut, der Anfang ist ein wenig zu Spannungslos aber das wird in der Schule und mit ihrem Traum besser. Ich sage nicht schlecht! Aber auch nicht super.
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