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GEFLEGELTE WORTE, Eine Auswahl gesammelter Ungereimtheiten des menschlichen Mit-, Neben-, Gegen- und Durcheinanders - Erhard Schümmelfeder

222 unzensierte Gedanken eines stillen Weltbeobachters unserer Zeit.

Nach dem Vorbild des Göttinger Philosophen Georg Christoph Lichtenberg führe ich seit vielen Jahren Tagebücher. All meine Beobachtungen über die Menschen und die Zeit, in der ich lebe, könnte man schmunzend "Denkzettel eines Zweiflers" nennen, da sie von einem optimistischen Skeptizismus geprägt sind. Von den 222 passenden und unpassenden Gedanken zu jeder Gelegenheit findet sich hier eine kleine Auswahl mit meinen Fotos und Collagen.

3.2 Sterne Aktueller Rang: 76
38 Empfehlungen

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    Rezensionen

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      zum verdreifeln!

      von elenji am 28.10.2011

      Zusammenfassend: sehr schöne sachen sind da unter den geflegelten worten; mir gefallen "zum verdreifeln" und der krieg als letzte konsequenz der humorlosigkeit, sowie der fehlende "führerschein" ganz besonders!
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 30.10.2011

        Liebe elenji, mein Werk "Geflegelte Worte" ist dank Ihrer Rezension doch nicht ganz vergessen. Vielen Dank dafür sagt Ihr ES.

    • ich find's gut

      von MDillon am 22.10.2011

      Zusammenfassend: Tagebuchführen, eine Supersache in unserer schnelllebigen Welt und wenn man daraus dann noch solch nette Sprüchlein herausfiltert, dann zeugt das von einer gewissen Lebenserfahrung und vielleicht auch Lebenskunst. Es sticht auf jeden FAll heraus, aus dem sprachlichen Wirrwarr, der hier leider oftmals als Literatur angeboten wird. Weiter so...
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 30.10.2011

        Lieber MDillon, erst jetzt sehe ich, dass sie mein Buch rezensiert haben. Herzlichen Dank. Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen Ihr E.S.

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      Das Tiefe, Gelungene, Doppelbödige einfach rausfiltern

      von ArnoldAndreas am 07.08.2011

      Handlung: Es gibt einige wenige Menschen, denen sagst du irgendein Wort, und sie weben einen schlauen Spruch drum herum. Zu ihnen gehört Erhard S. Was heißt hier Handlung? Sagen wir einfach "Kopflung". Auch Bewegung im Kopf ist wünschenswert. Besonders imponieren mir doppelbödige Sprachbilder, philosophisch Angehauchtes und Tiefes über die Defizite des allgemein Anerkannten. Etwa: Lotto spielen: Die törichte Hoffnung auf das unverdiente Glück. Seine Weltanschauung beschränkt sich auf die Geldanschauung.
      Figuren: Das schöne an Aphorismen ist, das man sich die Figuren, Personen selbst aussuchen darf, auf die sie zutreffen.
      Sprache/Duktus: Eleganz im Umgang mit Sprache und ein reicher Wortschatz sind wohl die wichtigsten Voraussetzungen, die einen Aphoristiker von einem Schwätzer unterscheiden. Erhard Sch. zähle ich zum erstgenannten Typus.
      Struktur: Ja, auch ich meine, dass irgendein (vielleicht auch originelles) Ordnungsprinzip im Labyrinth der schlauen Gedanken dem Ganzen guttun würde. Der Leser müsste nicht allzu große Gedankensprünge vollziehen und könnte sich thematische Vorlieben rauspicken.
      Zusammenfassend: Der Autor serviert uns eine intelligente, teils pikante und sprachlich gediegene Spruchsammlung. Bei solch einer Fülle von Einfällen (und die wächst wohl noch) lohnt es sich so langsam besonders Gelungenes herauszufiltern. (Nach dem Motto: "Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins...")
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 08.08.2011

        Lieber Andreas, danke für Lob und Sterne. Meine Intention war diese: Zu den gesammelten Ungereimtheiten sollte auch eine formale Unordnung gehören. Fast alleLeser haben diese Unordnung bemängelt. Evtl. werde ich meinen Standpunkt noch einmal überdenken. Tschüs bis neulich sagt Erhard.

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      bis bald

      von LyFa am 06.07.2011

      Zusammenfassend: Lieber Erhard, du hast mir mal wieder den Abend gerettet. Ich mag deine Sprüche, fast alle, ok ein paar mehr als andere...wie auch immer....Alle Macht uns Frauen, denn den Männern ist nicht zu trauen<---dafür bekommst du von mir die 5 Punkte :))))
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      Der liebe Onkel Schümmelfeder, zieht gewaltig hier vom Leder,

      von Nathan Jaeger am 23.06.2011

      Handlung: zeigt Einblicke in sein Gehirn, ich griff mir dabei an die Stirn.
      Figuren: Jetzt suche ich nen guten Spruch, die meine Meinung zeigt genuch.
      Sprache/Duktus: Weil ich auch mal die Nase rümpf, sind’s der Sterne keine fünf
      Struktur: gelacht hab ich nicht ständig hier, drum sind’s auch leider keine vier.
      Zusammenfassend: Die Drei, die Drei, die ist dabei, da geh ich mit, ich bin so frei.// Drum lieber Onkel Schümmelfäder, komm bitte nie unter die Räder,// Du hast den Witz, du hast den Charme, lass weg den bitterbösen Schmarrn,// dann bleibt der Diamant bestehn, und Meckerer wie ich könn‘ gehn ;)// Sei mir nicht bös‘, mein Reim ist schlecht, doch hoffentlich trotzdem gerecht.// um Schluss schick ich noch liebe Grüße und hoff du sagst nicht „Küss mir die Füße“// Nathan
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      JAAAAA

      von FiannaCessair am 23.06.2011

      Zusammenfassend: Ich mag Zitate, Sprüche und Aphorismen. Gerade, wenn ich sauer bin oder mir die menschliche Ignoranz anschaue. Ich werde mit Sicherheit einige deiner gesammelten Werke für den einen oder anderen Zweck nutzen(können). Danke für diese Sammlung!
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      Die Lektüre dieser Worte hat eine Reizung meiner Gesichtsmuskulatur verursacht ...

      von Kirk Spader am 01.03.2011

      Zusammenfassend: mal ging es nach oben, dann nach unten mit den Zügen. "Bücher sind die Dankstellen der Fantasie" Wangen zeigten nach oben, "Adam wurde aus dem Paradies EVAkuiert" Zähne klapperten, "In der Werbung: Mit weiblichem Speck fängt man die meisten Mäuse" Gesicht entgleist Richtung Boden. Aber: Wer alle 222 geflegelten Worte gelesen hat, sieht aufgrund der beschriebenen Effekte jünger aus, weil die Gesichtsmuskulatur straffer geworden ist. Alles Geschmackssache, aber gut, dass es auch so eine Sammlung von Weisheiten hier gibt. LG Kirk
      • Kommentar von FiannaCessair am 23.06.2011

        Öhm ich bin bloß Heidjer.......kein Westfale

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 01.03.2011

        Lieber Kirk Spader, als Münsteraner du bist Westfale wie ich. Du weißt, dass wir Westfalen zusammenhalten müssen gegen den Rest der Welt, weil wir sonst nämlich ziemlich alt aussehen. Danke für die fünf Sterne. Ich werde dich demnächst auch rezensieren. Wie? Es sind nur drei Sterne? Na ja, auch das ist typisch für die Westfalen: Sie segnen nur das ab, was sie auch unterschreiben würden. Tschüs bis bald sagt dein Landsmann Erhard.

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      Das mit dem Schmetterling und der Waage...

      von MCErfurth am 26.02.2011

      Zusammenfassend: Also, die Rezensenten mit einem Stern haben Recht. Wirklich. -- Wenn der eine Spruch nicht wäre: "In der Prüfung: "Die, äh, Leiden des jungen Werther sind auch die, äh, Werte des Jungen. Leider..äh...""
      • Kommentar von MCErfurth am 26.02.2011

        Schöne Grüße an die Frau Gemahlin. Vielleicht erinnert sie sich ja noch an die Zeit, als man frohen Mutes eine ganze LP wegen eines Liedes kaufte. Und das, als 5 Sterne und ein Flieger noch einen stabilen Kurs hatten! Bei DYLAN war das Verhälnis allerdings immer wesentlich konsumentenfreundlicher...... Wünsche ebenfalls ein wunderschönes und sonniges Wochenende.

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 26.02.2011

        Liebe MCErfurth, für mich, den oft zu Unrecht Geprügelten, Gescholtenen und zur Ader Gelassenen, ist jedes Lob lebenswichtig. Ihre Rezension hat hat bei aller Verwirrung, die sie auslöste, auch etwas Tröstliches und ist vergleichbar mit einer BLUTSPENDE. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich, auch im Namen meiner Frau. Ein sonniges Wochenende wünscht Ihnen Erhard Schümmelfeder

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      Futter für Hirn und Herz

      von Twin Marion am 21.02.2011

      Handlung: Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und meine Lieblingssprüche notiert: Fanatismus: Allzu viel Stroh im Kopf erhöht die Brandgefahr. Die schnell schießenden Scharfschützen unter den Kritikern treffen selten die Mitte. Alle lebenswichtigen Erkenntnisse auf Erden wurden schon geäußert. Aber nicht alle Menschen haben zugehört. Bücher sind die Dankstellen der Fantasie. Die unerträglichste Form von scheinbarer Harmonie ist der militärische Gleichschritt.
      Sprache/Duktus: Wie es sich für solche Sprüche gehört, ist die Sprache klar und angemessen auf den Punkt gebracht/zugespitzt.
      Struktur: Unsortiert! Natürlich ließe sich nach Themen sortieren, aber wozu?
      Zusammenfassend: Futter für Hirn und Herz: Ich habe mich glänzend unterhalten gefühlt. Wäre eine nette Zugabe für einen Kalender, dann hätte ich täglich etwas zu schmunzeln und grübeln, und es rauscht nicht so an mir vorbei.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 21.02.2011

        Liebe Twin Marion, als kleiner Junge lernte ich, dass man jeden Tag eine gute Tat vollbringen solle (Pfadfindergesetz). Ihre GUTE TAT für heute ist diese wunderschöne Rezension, denn damit haben Sie mein Herz berührt. Ich muss Schluss machen, denn meine Frau fragt mich gerade, was ich hier schreibe Tschüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüs!!!!!!!

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      Mit weiblichem Speck fängt man Mäuse...

      von Sumpfhexe am 20.02.2011

      Zusammenfassend: Eben hab ich mich ganz schön erschrocken. Die Vorbemerkung des Autors beginnt mit den Worten: wenn man merkt, dass sich das Leben bald dem Ende nähert... lieber Erhard, so alt bist du nun auch wieder nicht! Was wird bleiben von Deinen Werken? Hoffentlich der Picknick, für mich eines der schönsten Bücher auf der gesamten Plattform. Hier erfreut uns ES (nicht zu verwechseln mit Stephen King's ES) mit einer Art selbsterstellten Zitatesammlung. Obengenannter Spruch gefiel mir am besten. Ich hoffe, mir hängen keine Mäuse an den Hüften. Einziges Manko an der Sache: ich kann mir ehrlich gesagt nicht recht vorstellen, dass die Geflegelten Worte von DK verlegt würden... daher erlaube ich mir die Unverfrorenheit, einen Punkt abzuziehen. Ansonsten: wie immer schön gemacht.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 21.02.2011

        auch hier gefragt. Wenn ich mir heute oder morgen deine Erzählungen vorknöpfe, werde ich nicht zu den neobooks-Leuten schielen und mich fragen: Ob euch das wohl gefällt? Nein, ich werde meine subjektive Meinung in die Welt hinausposaunen. Und wem das nicht passt, der darf über mich lästern. Ich bin gespannt, ob es hier noch einen Rezensenten gibt, der für die "Geflegelten Worte" ein paar Sterne springen lässt. - Ich wünsche dir eine sonnige Woche. Dein Erhard.

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 21.02.2011

        Liebe Martina, endlich mal wieder ein Erfolgswerlebnis! Nach so vielen Totalverrissen richtet es mich auf, wenn eine TOP-Rezensentin ein gutes Wort für einen armen Poeten übrig hat. Du kannst dir nicht vorstellen, das KD verlegen würden. Das ist o.k. Ich halte es für äußerst wichtig, dass Leser entscheiden was SIE für gut halten. Wie KD oder andere Verleger damit umgehen ist eine ganz andere Sache. Als Leser denke ich nicht unbedingt im Sinne eines Verlages. Ich denke ich bezogen - und das ist

    • Auf Bitte des Autors...

      von LSAnderson am 19.02.2011

      Zusammenfassend: habe ich mich mit seinen "Geflegelten Worten" befasst.Und, tja, was soll ich sagen? Etwas durcheinander, und es ist von Allem etwas dabei: Plattes (- die Dummen, die sich durch Frechheit durchsetzen; der Brotkorb als Maulkorb; Weltanschauung und Geldanschauung; Frauen verstehen und Geige spielen…, aber vielleicht habe ich das Letzte irgendwie mißverstanden) – Wortspiele (Rügen mit kurzen Beinen; Dankstellen; Deppe und Deppressionen) – Elitäres (Mehrheit - Dummheit; Einseitigkeit und die richtige Seite) – gelegentlich ein schönes Bild („das Geröll unerfüllter Wünsche“) – Sinnsprüche, Schuljungs-Humor (Liebesakt – Wackelkontakt) und echte Witze (Rente – Sterbehilfe). Hitlers Führerschein ist mir auch schon mal eingefallen, isch schwöhre. Vor Jahren habe ich mal versucht, meine Mutter, eine alte Nationalsozialistin, Gott hab‘ sie selig, damit aufzuziehen. Hat nicht geklappt. Nazis haben keinen Humor. --- Vielleicht fallen dem Autor ja nochmal 144 Sprüche ein (ja – einen für ein Schaltjahr), dann lassen sich alle zusammen für einen Kalender verwenden. Es tut mir leid, etwas Besseres fällt mir nicht ein. PS. Hitler liebte Hunde.Deshalb (?) gibts bei der Polizei bis heute „Hundeführer“. (Wie …? Okay, okay, war nur ein Versuch.)
      • Kommentar von LSAnderson am 20.02.2011

        Kann es sein, dass du ärgerlich bist, Erhard? Wenn, dann tut es mir leid, das war nicht meine Absicht. Nicht alle können wir geistreich sein und ich gebe gerne zu, ich habe schon mal Schwierigkeiten damit, Genialität überhaupt zu erkennen, und deshalb auch, sie zu würdigen - Du hattest 47 Bewertungen, bis wir uns über den Weg gelaufen sind - und du hast mir praktisch den Arm verdreht, um meine auch noch zu kriegen. Ich hätte auch lieber geschwiegen.

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 19.02.2011

        Lieber LSanderson, ich finde es bemerkenswert, dass du doch den Mut aufbringen konntest, meiner Aufforderung zu folgen. Die Frage, warum du schreibst, beantwortest du in deinem Profil mit den Worten "Weil ich schreiben kann." Den Beweis hast du erbracht. Mit dem Denken und Rezensieren klappts noch nicht so gut. Auch deine verstorbene Mutter solltest du künftig aus dem Spiel lassen. Manche Kritiker widerlegen sich selbst, ohne dass sie es merken - und das in aller Öffentlichkeit. Tschüs sagt E.

    • Bitte net bös mit mir sein ...

      von Bloodymary am 14.02.2011

      Handlung: Wenn ich mir bei einer Bewertung nicht sicher bin, gehe ich inzwischen ganz systematisch vor und driesel nach einzelnen Punkten auf. Handlung: Die ist hier schwer zu beschreiben, da es keine gibt. Es handelt sich um eine Auzählung von Sprüchen. Ich habe keine neuen Ekenntnisse aus den vorliegenden Sprüchen ziehen können, mir kamen sie sehr "altbekannt" vor. Es gab eine Zeit (so zwischen 12 und 18) als ich meine "wilde" Revoluzzer-Phase hatte und total besessen von solchen Weisheiten war. Diese Phase habe ich inzwischen überbrückt. Vielleicht liegt da das Problem. Diese Sammlung erinnert mich an die ganzen pseudointerlektuellen, kiffenden Typen mit Che Guevara auf dem T-shirt, die sich abends in der alternatives Kneipe tafen, um mit anderen pseudointerlektuellen, kiffenden Typen mit John Lennon Sonnenbrille über Gott und die Welt zu philosophieren. Es war eine zeitlang cool (so als ich 13 war) bis ich feststellte: Nö, doch nicht meine Welt und zur nächsten Phase getrottet bin. Das heißt nicht, lieber Erhard, dass ich von dir denke, du wärst ein pseudointerlektueller, kiffender Alternativer - Gott bewahre. Aber diese Sammlung hat mich daran erinnert.
      Figuren: Keine Figuren - es handelt sich um Sprüche. Neobooks will 50 zeichen??? Hier, hier!!!! Happy? (manchmal gibt´s halt nichts zu schreiben, was 50 Zeichen lang wäre) ;-)))
      Sprache/Duktus: Wie schon in Handlung erwähnt, kamen mir diese Weisheiten leicht abgedroschen vor. Ich sehe vor meinem gesitigen Auge eine runde Typen, die sich gegenseitig abwechselnd auf die Schultern oder sich selbst auf den Schenkel klopfen, während sie immer wieder einen Spruch loslassen. Bsp. S.8: "Die Weltanschauung beschränkt sich auf die Geldanschauung." Okay! Nicht neu. ++++ S.9: Zunehmen? Abnehmen? GRAMMatikprobleme" ++++ S.9: "Die suptile Form der Folter: Einen Ungeduldigen warten lassen" Schenkelklopfer! ++++ S. 10: "Fanatismus: Allzuviel Stroh im Kopf erhöht die Brandgefahr" Sorry - nicht lustig. ++++ S. 13 "Französische Revolution: die HAUPTsachen erledigten die Henker" Kategorie: Schenkelklopfer. Da war S. 9 "Ein Treppenwitz der Geschichte: Hitler besaß keinen FÜHRERschein" einer der noch lustigeren Sprüche - aber vom Hocker reissen tuts mich leider nicht.
      Struktur: Keine Struktur. Die hätte man irgendwie hier reinbringen können, indem man sie nach Themen ordnet. Wo sind eigentlich die Bilder und Collagen? Naja.
      Zusammenfassend: Nach der Audrieselung der einzelnen Punkte muss ich leider zu dem Schluss kommen, dass diese Sammlung (für mich) nicht mehr als einen Stern aus mir herauskitzeln kann. Ich hoffe ich habe meine Rezension ausreichend genug bewertet und vor allem, dass ich die empfindliche Seele des Autors nicht allzu sehr verletzt habe. Wie sagte noch unser Dekan im ersten Semester kurz vor der ersten Prüfung? "Ganz gleich, wie das heute hier für euch ausgeht. Ihr seid alles wertvolle Menschen!"
      • Kommentar von Bloodymary am 15.02.2011

        Wieder löschen??? Um Gottes Willen, jetzt mach mir doch kein schlechtes Gewissen! Das ist bloß meine Meinung und die ist doch nicht das Non-Plus-Ultra. :-) Schau, du hast bis dato 29 Empfehlungen und zahlreiche 4 bis 5 Sternebewertungen. Da fällt so eine kleine garstige Bewertung meiner Wenigkeit doch überhaupt nicht ins Gewicht! :o) Ebenfalls eine schöne Woche wünscht dir Bloody. (P.S. "Dein Che" <- gefällt mir *g*)

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 14.02.2011

        Liebe Bloodymary, ich bin schockiert von deiner Rezension. Ich hätte nie gedacht, dass so viele Argumente gegen mich sprechen. Ganz lieb und nett finde ich, dass du es mir mit bewundernswerter Sachlichkeit geschrieben hast. Jetzt überlege ich ernsthaft, ob ich die "Geflegelten Worte" wieder löschen soll. Mal schauen, was die anderen Rezensenten noch zu sagen haben. Ich wünsche eine erlebnisreiche und friedliche Woche und verbleibe mit herzlichen Grüßen als Dein "Che".

      • Kommentar von Bloodymary am 14.02.2011

        sorry, soll unter Zusammenfassend natürlich heißen "... ich hoffe, ich habe meine Rezension ausreichend genug begründet ..." (nicht bewertet)

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      Einfach gut!

      von Jutta Wölk am 14.02.2011

      Handlung: Die Handlung besteht aus sehr gelungenen Sprüchen, die oftmals der Wahrheit entsprechen.
      Sprache/Duktus: Von Ironie über Sarkasmus bis Witz ist alles dabei. Sehr schön vorgetragen.
      Struktur: Eine Struktur gibt es nicht, muss auch nicht. Es macht auch so Spaß!
      Zusammenfassend: Die Idee ist sehr gelungen. Ich habe öfter herzhaft gelacht. Nur zu empfehlen! Dafür fünf Sterne und eine Empfehlung.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 14.02.2011

        Liebe Jutta Wölk, deine Rezension zeigt mir, dass es noch Rezensentinnen mit Kopf und HERZ gibt. Ich hoffe, dass es mir gelingt, deine Werke in gleicher Weise zu rezensieren. Für heute wünsche ich einen schönen Abend und verbleibe mit allerbesten Grüßen als Dein Erhard.

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      Unterhaltsam

      von JuLie am 13.02.2011

      Handlung: Eine Handlung gibt es hier wohl eher nicht. Man könnte eher sagen: Reaktionen auf Handlungen und Co.
      Figuren: Figuren, nein auch Figuren sind hier nicht zu finden. Wobei, wenn ich mir zu den Sprüchen einen Menschen vorstelle: macht den Eindruck von Frustration, Nachdenklichkeit, gerne auch ein Stück Überheblichkeit und Witz. Von allem etwas.
      Sprache/Duktus: Kurze Sätze, Spruch für Spruch. Kursiv- und Großschrift wären meiner Meinung nach nicht nötig gewesen, aber dafür haben wir die künstlerische Freiheit.
      Struktur: Da kam beim Lesen eine Frage auf: Warum ist alles durcheinander. Klar - Spruch, Leerzeile, neuer Spruch. Aber es werden verschiedene Themen angesprochen, die sich mitunter wiederholen.
      Zusammenfassend: Es ist ein amüsantes, zum Teil auch nachdenkliches Werk mit Scharfsinn und Witz. Das es nie auf Platz eins einer Bestseller-Liste stehen wird, ist wohl klar. Nicht weil es keinen Spaß macht zu lesen, sondern weil sich die meisten Menschen eher Sprüchsammlungen mehrerer Menschen kaufen, als nur Sprüche eines einzelnen Menschen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Sprüche ein wenig sortiert gewesen wäre (wie schon in Struktur angedeutet). Das ließe sich schnell und einfach machen. Thematisch wiederholten sich viele Sachen, so wären mögliche Kategorien: Politik, Geld, Kinder, Glaube, Glück und Partnerschaft. Das lockert das Ganze ein wenig auf. Und wo bitte sind die Fotos und Collagen? Oder verstehe ich die Beschreibung falsch? Würde sich aber nicht schlecht machen. Ein paar passende Bildchen hier und da noch eingefügt ließe das Ganze ansehnlicher werden. Alles in allem gibt es von mir vier Sterne dafür.
      • Kommentar von JuLie am 13.02.2011

        Also für das Video gibts fünf Punkte. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass einige der Sequenzen länger gezeigt werden. Bei einigen musste ich mich leider entscheiden: Bild oder Text (aber man kann ja zurückspulen).

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 13.02.2011

        Liebe JuLi, du bist eine gründliche Rezensentin mit Blick für die Schwächen. Es wäre eine Kleinigkeit, eine gewisse Ordnung in das MS zu bringen. Es gehört zum Konzept, dass die Ungereimtheiten auch unordentlich daherkommen. Innerhalb diese Forums habe ich einigemale daruf hingewiesen, dass dasBuch insgesamt ca 200 Seiten hat. Von den etwa hundert Collagen, Fotos und Cartoons könntst du sofort 30 aufrufen bei youtube.Müsstest nur den Titel eingeben:Geflegelte Worte. Danke für die Rezi, dein Erh

    • Erhard Schümmelfeder wie er schreibt und lebt

      von Antonina am 08.02.2011

      Handlung: Ganz klar: Es geht einzig und allein um Erhard Schümmelfeder.
      Figuren: Gedankenmonster, Gedankenschönheiten, Gedankenhelden, Gedankenbesucher, Gedankendiebe von Erhard Schümmelfeder.
      Sprache/Duktus: Gekonnt. Die Grossschreibung gewisser Wortteile kann m.E. weggelassen werden. Der geneigte Leser begreift auch so, worum es geht und wenn nicht, hat er das falsche Buch in den Händen bzw. auf dem Bildschirm.
      Struktur: Kritikpunkt: Erhard Schümmelfeders Gedanken sind undiszipliniert und wirr. Das Lesevergnügen würde durch eine gewisse Ordnung in der Unordnung erhöht.
      Zusammenfassend: Erhard Schümmelfeder wie er schreibt, schreit (Grossbuchstaben im Internet verstehe ich auch als schreien, da muss ich Gerda recht geben) und lebt. Insgesamt eine ansprechende, kurzweilige Mixtur. Fotos und Collagen bitte nicht erwähnen, wenn sie nicht drin sind.
      • Kommentar von Antonina am 09.02.2011

        Ja, die Situation kommt mir allerdings bekannt vor. Meine Zwillinge haben ja noch drei Brüder :-)

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 09.02.2011

        Liebe Antonia, du bist Mutter von Zwillingen. Also weißt du auch, wie schwierig es ist, beim Schreiben Ordnung zu halten. Ich bin Vater von Vierlingen. Ein Sprössling sitzt ständig auf meinen Schultern, während ich am PC tippe, ein Kandidat turnt auf dem Schreibtisch herum, ein Störenfried zieht unter dem Tisch die Kabel aus der Steckdose, während Nr. 4 in der Küche irgendwas anstellt. Wie soll man da noch Ordnung im MS schaffen? He, es riecht hier plötzlich so verbrannt. Ich muss mal eben kurz

    • au wei

      von /user/ am 05.02.2011

      Zusammenfassend: stimmt ja, dieser grässlich schreiend an-moderierte text steht ja auf der leser-gunst weit vorne. nun isst man ja bekanntlich mit vollem mund schlecht, doch nicht nur deswegen bleiben mir die sprüche des autors im halse stecken. nun mag er mir ver-zeihen, oder besser doch nicht - und nie wieder was schreien wie GEFLEGELTE WORTE, denn ich fasse die nicht ...
      • Kommentar von tHEfOOl am 11.02.2011

        Schade, dass manche 'Literaten' Inhalte an Groß-oder Kleinschreibung von ansonsten sehr aussagekräftigen Buchstaben festmachen. MAN, BMW, VW etc... kann man schlecht kleinschreiben .. d. h. man muss diese Firmennamen im Netz schreien, oder? GEFLEGELTE WORTE ... wer ermisst, was sich E. Sch. dabei gedacht hat ... braucht keinen Hinweis auf Kapitale!

      • Kommentar von /user/ am 05.02.2011

        Großschreiben - GEFLEGELTE WORTE - (in Internetforen usw.) war immer 'Schreien' und ich denke, dass man das auch wissen kann ...

      • Kommentar von Rossini am 05.02.2011

        Ich dachte, ich hätte mal im Duden etwas von einer Groß- und Kleinschreibung gelesen? Kann man auf der Lesergunst auch stehen? Tztztz, Sachen gibt es da auf dieser Welt.

      • Kommentar von boettcher am 05.02.2011

        Ich wollte nur kurz anmerken: Herr Schümmelfeder schreit die Geflegelten Worte meiner Meinung nach nicht, er schreibt sie. Musste herzlich lachen, vielen Dank für den schönen Morgen.

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 05.02.2011

        Liebe Gerda, ich bin ein netter und äußerst charmanter Mann. Die Frauenherzen fliegen mir zu. Manche Damen schmelzen begeistert dahin. Auf diese Damen schimpft meine Frau wie ein Rohrspaoz! Gelegentlich treffe ich Frauen wie Gerda, die mich aus undurchsichtigen und irrationalen Gründen nicht nett und charmant finden. Diese Kandidatinnen werden von meiner Frau GELOBT. Wissen Sie was? Setzen sie sich mit meinr Frau zusammen und lästern sie weiter. Ich schreibe inzwischen den nächsten Bestseller.E

    • Ganz nett, aber mehr nicht

      von Sandra Fischer am 04.02.2011

      Zusammenfassend: Es handelt sich um eine Auflistung von mal mehr, mal weniger geistreichen Sprüchen. Aber mir ist unbegreiflich, wie dieses Buch auf Platz 3 eines Literaturportals stehen kann. Es tut mir sehr leid, diese belehrenden Schenkelklopferweisheiten habe ich noch nie gemocht, nicht mal als Abreißkalender. Leider habe ich auch die im Kurztext versprochenen Fotos und Collagen vermisst. Hoffentlich wird mir von den anderen Usern der Community, die dieses Werk offenbar sehr mögen, nicht der Kopf abgerissen, weil ich mich hier kritisch äußere, aber so ist nun einmal meine Meinung.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 04.02.2011

        Liebe Sandra Fischer, danke dass sie es wenigstens versucht haben, das Buch zu verstehen.Mit freundlichen Grüßen E.S.

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Geflegelte Worte

      von boettcher am 04.02.2011

      Zusammenfassend: Lieber Erich, ich finde Deine "geflegelten Worte" sehr interessant, nachdenkenswert und einfach gut zu lesen. Erinnert mich ein bißchen an das Buch "Geflügelte Worte", eine Sammlung von Aphorismen, die ich damals schon (vor nunmehr 33 Jahren ) gerne gelesen habe. Ich gebe Dir 5 Sterne und eine Empfehlung.. Noch besser als Dein Buch fand ich Deine Kommentare. Herrlich, ich habe selten so gelacht; ob Herr Ratlos, oder den weißen (weisen) Mann, ich habe geschrien vor Lachen. Danke Dir, dass Du mir den Abend so sehr verschönt hast, Du schreibst wunderbar amüsant! Deine Kommentare haben mich übrigens auch erst neugierig auf Dein Buch gemacht! Und ich freue mich jetzt schon auf "Picknick in Plunderland", das lese ich gleich morgen. Mach weiter so! PS: Bin gespannt, welchen Kommentar ich von Dir erhalte!
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 06.02.2011

        Liebe Sandra, sie sind nicht unintelligent, scheint mir. DIESES Werk mit den wunderschönen Fotos und Cartoons in der Endfassung (200 S.) wird sie vom Hocker hauen - und zwar achtkantig!!!!!!!! Sie benötigen dafür ein klein wenig Humor, innere Freiheit und die Bereitschaft, OHNE Sicherheitsgurt auf dem Hocker zu lesen. Das ist zwar strafbar, aber ich werde sie nicht verpfeifen. Versprochen. Ihr Erhard.

      • Kommentar von Sandra Fischer am 05.02.2011

        Lieber Erhard, wie kommen Sie darauf, dass ich sie nicht leiden kann? Ich kenne Sie doch überhaupt nicht. ;-)) Nur dieses Werk hat mich nicht vom Hocker gerissen. Das ist alles. Liebe Grüße, S.F.

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 05.02.2011

        Liebe(r) boettcher, man sollte nicht beschwipst Briefe schreiben. Der Satz, den ich ausdrücken wollte, müsste lauten: Aber deine Ankündigung, "Pickinick in Plunderland" zu lesen, ist für meine Seele mindestens ebenso gut wie eine Therapie gegen meine Wahnvorstellung, dass mich manche Leser (siehe oben) nicht leiden können. So wird ein Schuh daraus. Tschüs bis bald!

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 04.02.2011

        Liebe() boettcher, als ich in deinem Profil las, dass du Psychtherapeutin bist, dachte ich einen Moment ehrlich daran, mir einen Gesprächstermin bei dir zu holen. Aber deine Ankündigung, "Picknick in Plunderland" zu lesen (siehe auch Aufsatz im Forum), ist für meine Seele mindestens ebenso gut wie meine Wahnvorstellung, dass mich manche Leser (siehe oben) nicht leiden können. Du gefällst mir. Danke! Dein Erhard. (P.S. Ein Spruch in meinem Buch lautet:" Verleser: PSYCHOTERRORPEUT")

    • Ratlos ...

      von System Shock am 02.02.2011

      Zusammenfassend: Hiermit kann ich leider überhaupt nichts anfangen. Zitate oder weise Worte sind für mich so etwas wie indirekte Ratschläge. Psychologisch gesehen sind "Ratschläge" auch "Schläge". Da steckt immer etwas Belehrendes drin. In diese gesammelten Form "erschlägt" mich das Werk. +++ Vielleicht würde ich als Kind ja zu sehr geprägt. ;-)
      • Kommentar von System Shock am 03.02.2011

        Lieber Erhard Schümmelfeder, Ratlos war ich nur in Bezug auf die gesammelten Weisheiten. Ich habe als Kind vielleicht zu viele Weisheiten eingetrichtert bekommen. Mit freundlichem Gruß!

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 03.02.2011

        Lieber System Shock, du bist achtundzwanzig Jahre alt und überschreibst deine Rezension mit dem Titel "Ratlos..." Als ich achtundzwanzig Jahre alt war, hatte ich bereits ein kleines Bündel mit Aphorismen verfasst. Außerdem war ich Vater von zwei Kindern, bastelte an meinem ersten Roman und musste mich mit ALLEN Schwierigkeiten des Lebens abplagen, die man sich denken kann (Arbeitslosigkeit, Krankheit usw). Aber ich war nie ratlos. Ich hoffe, dass du dich als Spätentwickler erweist. Alles Gute:E.

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      Sprüche klopfen gekonnt

      von Twin Susanne am 02.02.2011

      Zusammenfassend: Das ist ja mal eine interessante Überraschung für mich gewesen - damit habe ich nicht gerechnet - so viele gute Sprüche auf einmal. Mach 365 draus und einen Jahreskalender! Klasse!
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 03.02.2011

        Liebe Twin Susanne, dein sympatisches Autorenprofil zeigt mir, dass auch du eine verwandte Seele bist. Zu gegebener Zeit werde ich hier nach Texten von dir suchen und gerecht rezensieren. Da du auch Mutter zweier Kinder bist, würde mich dein Urteil zu "Picknick in Plunderland" (siehe auch den Aufsatz im Forum) brennend interessieren. Ich verbleibe mit großem Dank für das mir geschenkte Lob als dein Erhard.

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      Amüsante Sprüchesammlung

      von Susanne Böckle am 01.02.2011

      Zusammenfassend: Eigentlich hatte ich hier Geschichten erwartet, keine Sprüche, und wollte mich schon abwenden. Aber dann bin ich hängengeblieben und habe bis zum Ende gelesen, oft mit einem Nicken oder einem Schmunzeln auf den Lippen. Es müssen also nicht immer Geschichten sein, auch eine Sprüchesammlung kann gut unterhalten, vor allem, wenn sie mit so viel Wortwitz daherkommt. Das ist hier der Fall und es hat mir Spaß gemacht, sie zu lesen.
      • Kommentar von Susanne Böckle am 02.02.2011

        Lieber Erhard, danke für Deine Worte. Nun antworte ich mal auf diesem Wege, da das Nachrichtensystem hier auf neobooks nicht zu funktionieren scheint. Ich habe nämlich schon mehrfach versucht, Dir eine Nachricht zu schicken bzw. auf Deine Nachricht zu antworten, immer ohne Erfolg. Du musst mich ja schon für unhöflich halten. Ja, die Namensähnlichkeit mit Birgit Böckli ist schon witzig, aber in Zukunft werden hoffentlich keine Verwechslungen mehr auftreten. Liebe Grüße zurück, Susanne.

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 01.02.2011

        Liebe Susanne Böckle, erst einmal tausend Dank für deine Rezension zu den "Geflegelten Worten". Ich verwechsele dich immer wieder mit Birgit Böckli. Wenn du mich noch einmal rezensieren solltest, werde ich es endgültig verinnerlicht haben: Susanne Böckle ist die nette Dame, die sich schon von mir abwenden wollte aber dann doch noch von MIR zum Schmunzeln gebracht wurde. Tschüs bis neulich sagt Erhard.

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      Genial

      von schmidtiberg am 01.02.2011

      Zusammenfassend: Einfach nur genial, schön, amüsant und teilweise auch nachdenklich!
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 01.02.2011

        Lieber Schmidiberg, für das knappe aber deutliche Lob, wie es unter echten Männer üblich ist, bin ich dir sehr verbunden. Ich wünsche gutes Gelingen für deinen Klimawandel-Roman und hoffe, dass er genial, schön, amüsant und in der Hauptsache nachdenklich wird. Ich verbleibe mit besten Grüßen Erhard.

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      Einfach gut!

      von /user/ am 30.01.2011

      Zusammenfassend: Habe den Abend mit diesen Sprüchen und einer Kurzgeschichte aus neobooks verbracht. Oft ist es so, dass ich im Nachhinein denke, ich hätte meine Zeit sinnvoller investieren können, doch heute war das anders. Beide Werke sind sehr gelungen und Ihre Sprüche, werter Schümmelfeder, habe ich wirklich sehr gern gelesen. Eigentlich wollte ich nur reinlesen, aber dafür war es zu amüsant und .... gut!
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 30.01.2011

        Liebe(r) Masha, danke für deine lobenden Worte. Aufschlussreich finde ich, dass es draußen im Lande noch Menschen gibt, die die Muße besitzen, einen Abend mit zeitgenössischer Literatur zu verbringen. Ich wünsche dir einen sonnigen Sonntag nd verbleibe mit herzlichen Grüßen Erhard.

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      Schmunzelblätter

      von Schnickschnack am 28.01.2011

      Zusammenfassend: Insgesamt eine herrlich erfrischende Sprüchesammlung. Was mir besonders gefällt ist der immer wieder bemerkbare Hang zum Skurilen bis Absurden. Auf fast jeder Seite stahl sich ein Schmunzeln in mein Gesicht, weshalb ich Erhard Schümmelfeders "geflegelte Worte" innerlich als "Schmunzelblätter"abgestempelt habe. Der Autor selbst empfiehlt den Lesern die Lektüre von Lichtenbergs Aphorismen. Auf meinem Regal würden die "geflegelten Worte direkt neben Lichtenbergs Sudelblättern stehen -sozusagen als Erbe oder weiter Verbreiter der pointiert, knappen und amüsanten Lebensweisheit. Als Abreiskalender könnte ich mir das Werk nicht vorstellen - da stimme ich Silberfeder zu. Es kam mir jedoch heute morgen ein anderer Gedanke: Erhard Schümmelfeder spielt mit der Veränderung des Altbekannten - manchmal erkennt man erst auf den zweiten Blick die Genialität eines Spruches, der durch seine Einfachheit besticht. Ich könnte mir diese Aphorismen gut an öffentlichen Plätzen vorstellen,wo sie die Menschen zum schmunzeln bringen. Zum Beispiel auf Bus- und Bahnfahrkarten gedruckt.Oder auf dem Monitor des Geldautomaten erscheint nach Auszahlung des Geldes ein geflegeltes Wort. Das würde den Alltag der Menschen ein kleinwenig absurder, ein bisschen weniger vorhersehbar machen. In diesem Sinne: ein sehr empfehlenswertes Buch!
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 28.01.2011

        Liebe (r) Schnickschnack, "Schmunzelblätter" nennst du meine Sprüche. Das ist ja interessant. Ich persönlich sehe sie als Ergebnis intellektueller Anstrengungen, bei denen meine Stirn Runzeln bekam. "Runzelblätter" klingt auch gut. Andere Männer in meinem Alter rühmen sich, einen Waschbrettbauch vorweisen zu können. Ich aber habe eine Waschbrettstirn. Unter uns gesagt: Ich möchte nicht tauschen. Ein sonniges Wochenende wünscht E.S.

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      Unterhaltung mit Köpfchen

      von Roger Miller am 28.01.2011

      Handlung: Geflegelte Worte ist in meinen Augen ein wunderbar satirischer Spiegel auf unsere Gesellschaft. Nahezu alle Gedanken kann man auf sein eigenes Leben übertragen und nachvollziehen und nicht selten huscht einem dabei ein Lächeln über die Lippen.
      Sprache/Duktus: Selten zuvor habe ich einen derart ausgeprägten Wortwitz erlebt. Einige Phrasen sind schlichtweg genial, aber leider nicht durchgehend, es gibt Ausnahmen. Insgesamt ist der sprachliche Ausdruck aber mehr als überzeugend.
      Struktur: Das ist leider der große Knackpunkt an diesem Werk. Es sind Gedanken, die zusaamenhanglos aneinandergereiht wurden, es ist keine klare Struktur erkennbar. Positiv daran ist, dass man keine Ahnung hat, was einen schon im nächsten Satz erwartet, aber genau das ist leider auch ein Nachteil. Von daher ist die Struktur ein zweischneidiges Schwert. Ich persönlich mag es, aber manche würden sicher eine gewisse Ordnung bevorzugen, um sich besser darin zurecht zu finden.
      Zusammenfassend: Kritisch, witzig, immer mit einem Augenzwinkern. Leider sind ein zwei Phrasen etwas platt und trüben das Gesamtbild, welches jedoch überragend ist. Ich kann es jedem denkenden Menschen ans Herz legen, aber auch andere werden mitunter einiges zum Lachen haben. Leider durch die Struktur und dem nicht immer gehaltenen Niveau nur 4 Sterne, aber dafür eine Empfehlung von mir.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 28.01.2011

        Lieber Roger, als Autor ist man auf die Rückmeldung des Lesers angewiesen, denn nur auf diese Weise lässt sich feststellen, wie ein Text auf andere Menschen WIRKT. Für deine konstruktiven Hinweise bin ich sehr dankbar. Mit kollegialen Grüßen: Erhard.

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      Wunderbar

      von kvoosen am 27.01.2011

      Zusammenfassend: Ich lasse die Wiederholungen mal bei Seite und beschränke mich lediglich auf die Zusammenfassung. Am besten hat mir der Spruch" Am freiesten atmet man in der Nähe von Menschen, denen man nichts beweisen muss." gefallen. Wie wahr!!! Dieses Werk ist eine geniale Sammlung von Sprüchen für fast alle Lebenslagen. Ich mag diese Art sehr, daher gebe ich die volle Punktzahl. Glückwunsch zu der Gabe die Wörter so zusammen würfeln zu können:)
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 27.01.2011

        Liebe Kirsten Voosen, am freiesten atme ich in der Nähe von Menschen, die mich nehmen, wie ich bin. SIE gehören dazu. Dafür bedanke ich mich ganz, ganz herzlich. Ihr Erhard Schümmelfeder

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      Wer zum Henker ist Erhard Schümmelfeder?

      von Silberteder am 27.01.2011

      Zusammenfassend: Ein weiser Lehrmeister, der uns die Welt erklärt? Ein Träumer, der die Welt verklärt? Ein Charmeur, der zum Lachen verführt? Oder doch ein Zyniker, der uns unsere Leichtgläubigkeit scharfsinnig vor Augen führt? Liest man sein Werk „Geflegelte Worte“, so erscheint der Autor zwischen den Zeilen als all dieses und mehr. Die wichtigere Frage jedoch ist: Warum hört man erst jetzt von ihm? Wer das Leben in all seinen Facetten so treffend einfangen und auf den Punkt bringen kann, wie es Erhard Schümmelfeder in seiner Spruchsammlung gelingt, dem gehört Gehör geschenkt. Von der Anfertigung eines Abreißkalenders, wie es hier häufiger vorgeschlagen wurde, würde ich allerdings abraten, das würde den Sprüchen und kleinen spitzfindigen Weisheiten nicht die Anerkennung bieten, die ihnen zusteht – vielmehr lohnt es sich, ein solches Werk immer griffbereit zu haben und wieder darin stöbern zu können. Die Strukturlosigkeit der Geflegelten Worte wurde hier oft bemängelt, erscheint mir jedoch eher Programm als Fehler des Autors zu sein. Ganz nach Peter Hilles Auffassung: „Ein Drehbuch habe ich nicht, die Welt hat auch keines“ (oder so …). Ich habe das Lesen dieser aus dem Leben gegriffenen Sprüche sehr genossen. Als einzigen Tipp an den Autor möchte ich hier anmerken, dass jemand, der die Sprache so gut beherrscht und die sprichwörtliche Feder schwingen kann wie einen Degen, keinerlei Grund hat, sich einem Reimschema zu unterwerfen. Die Sprüche in der Sammlung, welche mir weniger zusprachen, waren jene wenigen, die ein wenig unbeholfen gereimt erschienen und damit Gefahr laufen ins Banale abzurutschen. Möglicherweise verbirgt sich hinter jenen Sprüchen aber auch ein abstruser Humor des Autors, der seine Leser an der Nase herumführt und ihnen vorgaukelt, er habe versucht seine Weisheit in Reimen auszudrücken … Insgesamt ein sehr gelungenes Werk und eine Empfehlung wert! Weiter so!
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 27.01.2011

        Liebe (r) Silberfeder, zunächst einmal bedanke ich mich für die anerkennenden Worte. Da ich als Autor von Aphorismen häufig angegriffen, manchmal sogar angegiftet werde, freue ich mich über solch kompetentes Lob besonders. Der Hinweis auf meinen verstorbenen Kollegen Peter Hille ist für mich sehr wertvoll. Das erwähnte Zitat steht sogar in meinem meiner Tagebücher. Vielleicht werde ich in der Endfassung des Buches (ca. 200 Seiten mit Fotos) darauf zurückgreifen. Tschüs bis neulich sagt Erhard.

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      Ein geistiges Feuerwerk

      von gucki11 am 24.01.2011

      Zusammenfassend: Zuerst hatte ich Probleme mit den Sprüchen. Der Autor Wirke auf mich zuweilen etwas exzentrisch. Aber wenn man sich erst einmal eingelesen hat, ist man begeistert von diesem geistigen Feuerwerk. Der beste Spruch lautet: " Die Arbeitsweise des Dichters entspricht exakt der Arbeitsweise eines 4-Takt-Motors: Ansaugen, Verdichten, Zünden- Aufpuffen." Einfach nur genial. Genauso gerne lese ich inzwischen die vielen Kommentare zwischen Autor und Leser. 5 Sterne und eine Empfehlung!
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 24.01.2011

        Liebe (r) gucki, danke für Lob und Sterne. Falls es interessiert: Im Forum von neobooks, in der Rubrik "Autoren stellen ihr Werk vor", kann man nachlesen, dass hinter jedem Spruch eine komplexe Geschichte steckt. 8 Beispiele wurden dort von mir benannt. Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Erhard.

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      135 x Amüsement

      von tHEfOOl am 24.01.2011

      Handlung: keine ... auch wenn jeder Spruch für sich, in sich und um sich herum viel Handlung vor dem geistigen Auge des Leser anregen kann
      Figuren: Keine Personen im Sinn ausgearbeiteter Charaktere, aber Hinweise auf Einzel- und Kollektivschicksale
      Sprache/Duktus: sicher, virtuos, oft sogar brillant. Was mich stört, sind die Hervorhebungen durch Kapitale. Die Betonungen in der Sprache sollte der Leser eigentlich selbst erkennen können, um den gewollten Sinn mit einem Wortspiel http://www.neobooks.com/werk/2802-geflegelte-worte.html#reviewTabs_tabcontent_3oder einem Querverweis zu verstehen
      Struktur: Überhaupt keine … und das ist vielleicht das große Manko dieser Auswahl (und wohl auch des kompletten Manuskriptes). Es gibt keine Ordnung (bitte nicht alphabetisch!) in diesem Sammelsurium. Aber das liegt möglicherweise daran, dass der Autor für einzelne Themen-Überschriften (noch ?) nicht genügend Aphorismen zusammen hat. Warten wir vielleicht (noch ?) zwanzig Jahre … dann sind's eventuell 666 Sprüche … und dann ist möglicherweise jeder Bereich abgedeckt. Ich wünsch Dir noch viele 'göttliche' Eingebungen, Erhard!
      Zusammenfassend: Ganz persönlich liebe ich solche Sprüche-Sammlungen und in meiner bescheidenen Bibliothek finden sich aus vielen Bereichen eine Menge Büchlein mit höchst unterhaltsamem Wert, zu denen ich eine Sammlung wie die des besprochenen Wortakrobaten gerne bauen würde. Klar, dass ich nicht mit jedem einzelnen Spruch konform gehen kann. Die große Übersicht jedoch hinterlässt bei mir das wohlige Gefühl von Zufriedenheit. Der Autor hat Esprit, offenbar auch gewisse Lebenserfahrung und zudem das Quäntchen erdigen Humor, mit dem man als Gesprächspartner glänzen, unterhalten und gar begeistern kann. An einen Tisch mit E. Sch. würde ich mich gerne setzen und losplaudern … und -philosophieren. Dies vermittelt mir diese Auswahl seiner Weisheiten, Bonmots, Wortspiele, Plattitüden und Bosheiten. [Und weil ich noch viel mehr zu sagen hätte, werde ich vielleicht ganz ungehörig eine interne Nachricht schicken, die meine restlichen Gedanken beinhaltet … na ja … ein paar wohl eher! Châpeau & Good Luck … die Fehler abgerechnet, meine Vorlieben hinzu - dann kommt das raus, was meine Bewertung anzeigt. (Obwohl ich nicht sicher bin, wie dieser Text im Wettbewerb reüssieren soll … es geht um die Anzeige: würde ich auf einem Lektortisch sehen!)]
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 24.01.2011

        Im CLUB DER TOTEN DICHTER begrüße ich mit großer Freude Alex, den Autor des Romans CODES WORT. Für das Schulterklopfen bedanke ich mich. Die Kritikpunkte sind voll berechtigt. Aber ein wenig Eigensinn beherrscht mein Denken noch. Ich orientiere mich dabei an Lichtenberg, der seine Sprüche immer unstrukturiert in die Sudelhefte pfefferte. Im fertigen MS gibt es einen Satz, der deine Rezension würdigen soll: "Tadel verpflichtet, wenn er von Kritikern geäußert wird, die es gut mit dir meinen." E.

    • Ein Genuss

      von Malu am 24.01.2011

      Struktur: Hier fehlt mir noch selbige. Vielleicht alphabetisch anordnen, oder nach Thema?
      Zusammenfassend: Es ist schon so viel zu den 222 Gedanken gesagt worden, dass ich nur noch zusammenfasse: Die Sammlung ist gelungen, herrlich spitzfindige Sprüche oder einfach erfrischend banal, aber ob das in dieser Form für den nächsten Bestseller reicht? Jedenfalls hat mich das Büchlein erheitert und gleichwohl nachdenklich gemacht. Die Wortspiele sind ein Genuss und ich vergebe gern vier Sterne.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 24.01.2011

        Liebe Malu, danke für die positive Bewertung. Übrigens habe ich mit voller Absicht auf eine alphabetische Strukturierung der Sprüche verzichtet. Das Leben vollzieht sich auch nicht alphabetisch oder gar logisch. Das Leben besteht aus Chaos und Widersprüchen. Insofern erklärt sich die vorhandene Anordnung der gesammelten Ungereimtheiten. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche und verbleibe mit besten Grüßen Ihr E.S.

    • Eher nur wahllos festgehaltene Sprüche.

      von /user/ am 22.01.2011

      Handlung: Die Handlung besteht wohl am ehesten darin, dass der Rezensent etwas zu den mehr oder weniger sinnvollen, mehr oder weniger neuen, mehr oder weniger lehrreichen (also summa summarum philosophisch angehauchten) Sprüchen schreibt. Da nicht viel dasteht, kann das nicht viel werden. Lesen, nachdenken, annehmen oder nicht – weglegen, nachdem ich meine eigenen Philosophien damit etwas bereichert, oder sie für besser befunden, habe.
      Figuren: Es geht um allerlei (nein, nicht das aus Leipzig), dennoch ist die einzige Figur, die mich aus den Seiten heraus ansieht, der Autor selber. Was kann ich zu ihm sagen? Er kommt mir zum zweiten Mal unter, wobei das erste Mal nebulös blieb. Ich hoffe, er ist nicht so, wie es da aus den Zeilen scheint, denn sonst ist er im Alltag ein schwerer (Denk-)Brocken, so gar nichts für unsere leichtlebige Spaßgesellschaft.
      Sprache/Duktus: Knapp und präzise, Spruch für Spruch. Das ist aber zweitrangig. Will uns der Autor damit denn überhaupt etwas sagen? Zunächst sage ich, dass da etliches nichts Neues ist, sehr ähnlich auch unter anderen Namen zu finden ist. Aber, wer will schon prüfen, was wer wie und wann mal gesagt hat. Seien wir froh, dass wir (jetzt noch mehr) Sprüche haben, sonst könnten wir sie nachher nicht klopfen.
      Struktur: ? Doch, der eine Spruch endet, es folgt eine Leerzeile, dann kommt der nächste. Aufgelockert wird alles durch manch kursiv geschriebenes Wort. Genialität der Einfachheit?
      Zusammenfassend: Leider wird dieses Werk ein Schattendasein fristen. Das muss nicht heißen, es wäre nicht verkaufsfähig, wenn zwanzig Mal mit der (schnapsgefährdeten) Zahl elf gefüllt, also volltrunken, sozusagen. Ich meine damit eher den Zustand im heimischen Bücherschrank. Gern hat so manch einer gerade Solches darin stehen, nur leider nicht um es selber zu lesen und damit (geist-)reicher an angelesenen Weisheiten zu werden, sondern eher, um damit anderen vorzugaukeln, das eigene sinnfreie Geschwafel wäre damit vergleichbar. So gieren jene, die sich keine eigenen Sprüche (besser Spruchfindungen) zutrauen (ich könnte es auch anders sagen) nach den von anderen aufgeschriebenen. Eigentlich wäre es besser, diesen Leuten nur einen Zettel zu geben mit höchstens fünf Sprüchen drauf und sie würden nach jedem gelesenen, auf den Sinn bezogen, ausrufen „Heureka“. Davon kann aber keiner leben, die Zettel-Logistik wäre nicht zu bezahlen, deswegen müssen Sammlungen ja sein. Wenn ich nun bewerte, dann nicht die persönliche Brillanz in deinen Sprüchen, lieber Schümmelfeder, sondern das Werk im Wettbewerb zu den anderen. Dafür sehe ich gerade so drei Sterne, aber keine Empfehlung, weil das wahllose „Hintereinanderpappen“ von gesammelten Sprüchen nicht zum Veröffentlichen taugt. Nicht mal sortiert! Für die Faulheit sollte man noch mal einen Stern abziehen. Es soll aber Gnade vor Originalität walten, sprach der Richter vom königlich bayerischen Amtsgericht und ging mit dem Herrn Ökonomierat beim Rosenbräuwirt zum Klöße essen. Wohl bekommt’s (die Lektüre natürlich).
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 22.01.2011

        Liebe Nebula, als Demokrat lasse ich selbstberständlich auch deine Meinung gelten. Ich gebe dir für deinen Beitrag 5 Sterne (erstens für die Mühe und zweitens für den satirischen Unterhaltungswert). Weiter so! Ein beschauliches Wochenende wünscht Erhard.

    • weise worte

      von Marie am 21.01.2011

      Handlung: lebensweisheiten, kluge sprüche, nachdenkliches, aber auch egozentrisches und moralisierendes.
      Sprache/Duktus: mal humorvoll, mal banal, mal tiefgründig, mal sarkastisch ... hin und wieder auch belehrend.
      Zusammenfassend: eine spüchesammlung in diesem umfang ist ein sehr ehrgeiziges vorhaben. schließlich stellt ein spruch oder eine "weisheit" die "essenz" von lebenserfahrungen dar. ich finde, hier mischt sich geniales mit profanem. das passt nicht immer zusammen.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 21.01.2011

        Liebe Marie, die "Geflegelten Worte" wären alles andere als geflegelt, wenn sie nicht auch bei einer jungen Studentin berechtigten Widerspruch wecken würden. Ich möchte dir für die Freundlichekeit des Lesens danken durch einen Spruch, den ich noch keiner anderen Person anvertraut habe: "Wenn ein Leser dein erstes Buch aufschlägt, so halte ihm auch dein zweites hin." In diesem Fall "Florian Grobian". Oder "Leicht-Sinn-Geschichten". Aber das wären ja schon drei. Tschüs bis neulich sagt Erhard.

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      klasse

      von mandala am 19.01.2011

      Zusammenfassend: superidee, die sprüchesammlung mal in den top10 einzustellen- sie wären mir anderenfalls garantiert durchgeschlüpft! wer solche sprüche zaubert, muss ein glänzender gesellschafter sein... mir haben sie -mal mehr oder weniger, manche ausgesprochen gut- gefallen! könnte mir vorstellen, sowas auch zu kaufen und vergebe dafür einen flieger.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 19.01.2011

        Dear Mandala, mein Bewährungshelfer hat mir geraten, auch einmal ein paar kritische Worte zum Berühmtsein (Top-Ten) für interessierte Leser zu schreiben. Bitteschön:"Die Begeisterung des Massenpublikums für Stars im Rampenlicht hat uns eine neue Volkskrankheit beschert - die STARsinnigkeit." Du, liebe Mandala, bist die erste Leserin der Welt, die diesen Spruch zu Gesicht bekommt. Ich hoffe auf eine auch in Zukunft gute Zusammenarbeit und verbleibe mit zärtlichen Grüßen als Dein Erhard.

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      Die Utopie einer anderen Welt

      von Holle am 18.01.2011

      Zusammenfassend: Besonders gut hat mir in der Aphorismus „Liebe auf Krankenschein – das wäre Die Lösung“ gefallen, weil er die Utopie einer anderen Welt enthält. Wer wünschte sich nicht, dass es weder Kriege, noch Mord und Totschlag mehr gäbe. Witzig, scharfsinnig und nachdenklich kommen die „Geflegelten Worte“ des Autors daher. Eine gelungene Sammlung !
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 18.01.2011

        Liebe Frau Holle, heute haben Sie mich zur Goldmarie im Sternentalerregen gemacht. Für die schönen Worte danke ich Ihnen und verbleibe mit herzlichen Grüßen Ihr Erhard Schümmelfedr.

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      Hochleistungsverblüffer

      von MWünsche am 16.01.2011

      Zusammenfassend: Du Wortakrobat, oder heiß das Akrobatiker? Ich habs nicht so mit dem Schreiben - Du ja schon! Deine Aphorismen gefallen mir wirklich, wirklich sehr gut. Dein ungenierter Umgang mit Sprache begeistert und fasziniert mich. "Bücher sind die Dankstellen der Fantasie", wo holst Du das denn her? "A-FROH-rismus" - auch schön. Und ja, "Feigheit ist stärker als Weisheit"! Du lebst Sprache, verformst sie, doch zerstörst Du sie nie - ich schätze, weil Du sie liebst. Also mich haste jetzt zum Fan gemacht - dat haste jetzt davon! Sobald ich wieder Zeit und Muse hab, kommen die anderen Schümmelfedern dran! Für innet Kopfkissen ;-)
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 16.01.2011

        Lieber MW, auch Männer freuen sich über Komplimente. Aber deinen Hochleistungsverblüffer kann ich nicht überbieten. Ich kehre daher zum sachlichen Alltagsgeschäft zurück und verrate dir meinen letzten Spruch: Ein Beruf im Wandel der Zeit: Furchenzieher, Bauer, Landwirt - Ackerdemiker. Yours faithfully Erhard.

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      Sehr unterhaltsam!

      von Stin am 15.01.2011

      Zusammenfassend: Ich habe die "Geflegelten Worte" gelesen, fand sie sehr unterhaltsam und werde sie weiter empfehlen. Danke für dieses Werk. Am besten gefiel mir: "Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, dann werden die KIinder wie Ihr! Wollt Ihr das wirklich?"
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 16.01.2011

        Liebe (r) Stin, spontan fällt mir ein: Wenn ihr nicht werdet wie Stin, hat das Leben keinen Sinn. Aber für solche flachen Sprüche hättest du mir höchstens einen Stern gegeben. Danke für das Lob sagt Erhard.

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      geflegelt oder nicht, es macht Spaß

      von /user/ am 14.01.2011

      Zusammenfassend: Habe mir die "Geflegelten Worte" über eine Woche hinweg häppchenweise gegönnt. Hat für amüsante Stunden gesorgt. Danke an den Autoren, der wirklich eine sehr philosophische Ader hat und eine Empfehlung für den Wettbewerb.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 14.01.2011

        Lieber Herr Toelpel, ich bin zur Zeit etwas erkältet und ziemlich geschwächt. Ihre schöne Rezension aber hat meine Temperatur von 39,5 auf 38,5 gesenkt. Dafür möchte ich Ihnen danken. Tschüs bis neulich sagt Erhard.

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      Ein Philosoph unter uns

      von /user/ am 09.01.2011

      Zusammenfassend: Meine Damen und Herren, wir haben hier einen Philosophen unter uns. Und das Beste ist: Er teilt seine Weisheiten mit uns. Vielen Dank für amüsante und ausgefeilte Gedankenzüge. Bin durch eine Rezension auf den Autoren aufmerksam und neugierig geworden. Mir hat das Lesen große Freude bereitet.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 10.01.2011

        Heute Abend werde ich in mein Tagebuch schreiben: Ein Leser bzw. eine Leserin namens klitzeklein hat bei mir einen riesengroßen Stein im Bett. Danke sagt E.

    • Kritische Worte...

      von delaluna am 06.01.2011

      Handlung: Eine Sammlung von kritischen, witzigen oder poetischen Sprüchen. Für jeden etwas dabei...
      Figuren: Figuren gibt es hier nicht direkt, was bei einer Sprüchesammlung ja zu erwarten ist.
      Struktur: Meiner Meinung nach wahllos aufgelistet. Und hier liegt, denke ich, das größte Problem. Die fehlende Struktur läßt die Sammlung unfertig wirken, was wohl auch die "Abreiß Kalender" Empfehlungen hervorruft. Ich würde eine Gliederung in Themen vorschlagen. Z.B. Politik, Wortspiel, Liebe... jeweils mit dem aussagekräftigsten Zitat als zweite Überschrift, oder so in der Art.
      Zusammenfassend: Ich fand die Sprüche sehr Unterhaltsam und viele regen zum nachdenken an. Aber wie ich schon unter dem Punkt Struktur bemerkte, noch unfertig. Am besten hat mir "Der Witz ist der pubertierende Sohn der Weisheit" gefallen. Da ist was wahres dran. Was mich allerdings irritiert hat: Wo sind die Fotos und Collagen? Ist hier die Technik schuld, oder habe ich da etwas falssch verstanden? Hier leider nur drei Sterne für witzige und geistreiche Sprüche, die mir persönlich aber noch nicht reif für die Veröffentlichung scheinen.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 06.01.2011

        Dear delalun, mit den Fotos gab es technische Probleme, aber sie existieren. Ich habe es irgendwo bereits erwähnt: Auf youtube gibt es unter dem Titel "Geflegelte" Worte" einen kurzen Film von 3 Minuten mit etwa 30 Fotos zu meinen Aphorismen. Für Deine konstruktiven Hinweise danke ich herzlich. E.

    • Ein Lebenswerk?

      von Leerzeichen am 06.01.2011

      Handlung: 222 Gedanken und Sprüche, sicherlich in vielen Jahren Lebenserfahrung zusammen getragen.
      Figuren: Menschen, Tiere, Dinge, die Welt, die Träume und Wünsche
      Sprache/Duktus: Von hui bis pfui, würde ich mal sagen. Für jeden was dabei.
      Struktur: Die Reihenfolge scheint beliebig. Ich konnte keine Ordnung feststellen.
      Zusammenfassend: Viel zum Grinsen und zum Lachen. Manches macht nachdenklich. Traurig macht mich insbesondere, dass der Autor trotz dieser Lebensweisheiten, etwas respektlos mit den Kritikern umgeht und sie gar als Meute beschimpft. HeikoX wird gar die Gegenrezension entzogen, weil er seine Meinung sagt. Das beeinflußt meine Wertung allerdings nicht.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 06.01.2011

        Lieber (s) Leerzeichen, ich danke dir für die Stellungnahme. Das gibt mir Gelegenheit, ein kleines Missverständnis aus der Welt zu räumen. Ich habe die Kritiker nicht als "Meute" beschimpft. Ich wollte das Wort "Leute" schreiben, bin aber auf der Tastatur abgerutscht und ... Ja, ja, ich bin ja schon still, denn es klingt nicht überzeugend, aber im Moment fällt mir keine bessere Antwort ein. Mit freundlichen Grüßen: E.

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      Wie das Leben auch spielt - ich spiele mit!

      von susolgi2004 am 06.01.2011

      Zusammenfassend: Gedanken aus dem Leben, über das Leben, für das Leben. Regen zum Nachdenken an und brachten mich (teilweise) zum Schmunzeln. Ich wollte eigentlich nur mal reinlesen, hab dann aber alle 222 Sprüche der Reihe nach "verspachtelt". Mir haben die kleinen und großen Weisheiten zum größten Teil gefallen. Spaß gemacht haben sie mir allemal. Daher vergebe ich gerne vier Sterne, eine Empfehlung und die besten Wünsche an einen Autoren, der neobooks mit seinen Beiträgen, auch als Rezensent, immer einen Ticken interessanter macht. Auch das muss gekonnt sein. ;o)) Liebe Grüße, Susanna
      • Kommentar von susolgi2004 am 06.01.2011

        oh, oh... muss ich jetzt Angst haben? ;o) Aber ganz ehrlich, dann haben wir etwas gemeinsam. Ich habe so darauf gewartet, dass mein Sohn alt genug ist. Nun ist er endlich sechs und wir lesen jeden Abend einige Seiten aus Wilhelm Buschs Werken. Er liebt es, genau wie ich, als ich in seinem Alter war. *freu*

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 06.01.2011

        Liebe Susnna, das hast Du ganz lieb gesagt. Ich habe Dich seit einiger Zeit auf dem Kieker, schon deshalb, weil Du in Deinem Roman das Gedicht von Wilhelm Busch aus "Schein und Sein" zitierst. Busch war meine erste literarische Erfahrung. Ich lese ihn bis heute. Auf meiner Rezensionsliste stehst du in der Mitte. Aber ich werde ich vorziehen, denn es drängt mich danach. Herzliche Grüße von Erhard.

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Mit-,Neben-,Gegen-und Durcheinander

      von Hexefräulein am 05.01.2011

      Zusammenfassend: Ich habe sehr gelacht,die Ironie,der Wortwitz und dein Einfallsreichtum könnten nicht besser sein ,solltest mal Postkarten mit einzelnen Sprüchen drucken lassen wäre lustig
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 05.01.2011

        Die Welt ist nicht immer so wie man sie sieht, nein es gibt auch nette Leute. Zum Beispiel hexefäulein. Danke für das Lob sagt Erhard.

    • intelligente Sprüche

      von Sylvia Dölger am 04.01.2011

      Zusammenfassend: Hier liegt kein Buch oder Roman vor, sondern eine Spruchsammlung, die von viel Lebenserfahrung zeugt. Ein kleines aber feines Stück Literatur, das man immer mal wieder hervorholt, sei es nur um einen Spruch für einen besonderen Anlass zu finden. Einige der Textchen haben mich zum Nachdenken gebracht. Schöne Wortspielerei! Dafür vergebe ich vier Sterne!
      • Kommentar von Sylvia Dölger am 05.01.2011

        Sylvia reicht. ;-) danke für den Blumenstrauß! Da hat man Leser und weiß nichts davon. Sowas ...

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 04.01.2011

        Liebe Sylvia Dölger, die famose Autorin von "Hinter der Tür" hat mich auch als gerechte Rezensentin überzeugt. Schöne Grüße sendet E.

    • nur Worte

      von HeikoX am 04.01.2011

      Zusammenfassend: Mein Humor ist ein anderer, ich kann hiermit nichts anfangen. Ob das Werk als Buch eine Chance hätte kann ich mir wenig vorstellen, eher auf dern Rückseiten eines Abreißkalenders (ist nicht negativ gemeint). Geschrieben ist es ordentlich. Es ist mal was anderes, ich wünsche dem Autor viel Glück und sorry für nur einen Stern.
      • Kommentar von HeikoX am 06.01.2011

        danke

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 04.01.2011

        "... Ob das Werk als Buch eine Chance hätte, kann ich mir wenig vorstellen ..." Das macht nix, lieber HeikoX. Schade finde ich nur, dass ich jetzt meine Rezension zu "Vergeltung" in die Tonne kloppen muss. Auch Dir wünsche ich viel Glück und sorry für mein nachvollziehbares Fehlverhalten. E.

    • Naja ...

      von JensH am 04.01.2011

      Handlung: Eine Handlung ist hier naturgegeben nicht auszumachen ...
      Figuren: Auch Figuren gibt es nicht wirklich ... auch das bringt eine Sprüchesammlung mit sich.
      Sprache/Duktus: Eine lose Sprüchesammlung - da bleibt die Sprache zum Teil auf der Strecke.
      Struktur: Eine Struktur ist doch eher etwas für eine Geschichte, nicht für Sprüche ...
      Zusammenfassend: Wenn man sich mit Lichtenbergs Sudelbüchern messen will, muss man schon ein gesundes Selbstvertrauen mitbringen. Ich finde, der Versuch ist misslungen, bin aber auch nicht sicher wie ernst es der Autor gemeint hat ... In diesem Sinne mache ich jetzt erst einmal eine schöne Flasche Rotwein auf - denn, ein guter Tropfen in Maßen genossen, schadet auch in großen Mengen nicht ...
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 04.01.2011

        Lieber JensH, DU gabst mir nur einen Stern. ICH aber habe Dich trotzdem gern. Ich verbleibe mit zärtlichen Grüßen E.

    • Spruchsammlung

      von fraun am 04.01.2011

      Handlung: Mal wird die schmale Rente als Sterbehilfe bezeichnet, der Ehekrach als ein Polterabend, die Weltanschauung als Geldanschauung oder der moralische Wohlstand als ein reines Gewissen. Ich drücke dir beide Daumen, sagte der Folterknecht und zog die Schrauben an.
      Sprache/Duktus: Schümmelfeders Sprache eben: knapp, gut und anschaulich. Da gibt es nichts zu meckern.
      Struktur: Spruch für Spruch reiht sich aneinander bis zum Schluss
      Zusammenfassend: Eine Sammlung netter Sprüche und Weisheiten zum Nebenzudurchblättern und Schmunzeln. Nett gemacht, dafür gibt es 4 Sterne. Danke für die gelungene Abwechslung. Wäre vielleicht was für ein Kalenderabreißblatt.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 04.01.2011

        Lieber fraun, danke für die Sterne. Ich denke doch eher an ein Buch mit schönen Fotos. Auf youtube habe ich ein Video unter dem Titel "Geflegelte Worte" hochgeladen. In dem Film sind einige der Sprüche mit Fotos und Collagen von mir versehen. Tschüs bis neulich sagt E.

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      Sehr Empfehlenswert!

      von gougou am 03.01.2011

      Zusammenfassend: Vielleicht geeignet als Bildband, eine Seite, ein Spruch, ein Bild. Es passen Bilder aus der Natur, meditative Landschaften, Seen, Berger, Wälder, Blumen, Bäume, Tiere, vielleicht auch Menschengesichter, ganze Junge und sehr Alte, Schöne und wenige Schöne, Frauen und Männer, die weinen, lachen, aus allen Nationen, ... Ich würde mich sehr freuen, das Buch gedruckt zu sehen, irgendwann.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 05.01.2011

        Auch gougou habe ich in mein Herz geschlossen. Was aber mache ich mit dem Rest der hetzenden Meute?

    • nicht überzeugend

      von Artari am 03.01.2011

      Zusammenfassend: mich konnte diese ansammlung geisiger ergüsse leider nicht begeistern. wie bereits schon von anderen geschrieben, gäbe es evtl. einen netten sprüchekalender ab. auch wenn zugegebenermaßen wirklich einige gute sprüche dabei sind. in buchform gibt das für mich leider keinen sinn.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 05.01.2011

        "... auch wenn ZUGEGEBENERMASSEN wirklich einige GUTE Sprüche dabei sind." Danke, Artari, DASS will ich hören.

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      Lektüre für Sekunden

      von Oliver Fehn am 03.01.2011

      Handlung: Dass der Brotkorb vieler Lohnabhängiger auch gleichzeitig deren Maulkorb ist und Hitler nicht mal einen FÜHRERschein hatte - das sind doch herrliche Aphorismen. Als ich die letzten beiden Rezensionen las, dachte ich, hier hätte vielleicht einer nur Banalitäten aufgeschrieben, die er fälschlich für kleine Weisheiten hielt. Doch im Gegenteil: Zwischen den Zeilen von Schümmelfeders Minimal-Texten lauert eine Menge Denkwürdiges. Eine Art "Lektüre für Sekunden" - und das auch noch mit viel Humor.
      Figuren: Hier handelt es sich in erster Linie um Sprachfiguren, und die finde ich - wie es bei guten Figuren der Fall sein sollte - durchaus mehrdimensional.
      Sprache/Duktus: Schümmelfeders Sprache ist knapp und schnörkellos. Ich habe auch mal ein wenig in seinen anderen Texten geblättert und musste feststellen, dass er - was auf dieser Plattform nicht von jedem behauptet werden kann - frei von solch lästigen Krankheiten wie Adjektivitis oder hinkenden Metaphern ist.
      Zusammenfassend: Texte in einem Werk dieser Art sind natürlich immer von unterschiedlicher Qualität, und ich muss dazu sagen, dass man ein solches Buch auch nicht in einem Zug lesen kann. Ich bin einfach ein bisschen herumgewandert, um mal zu schmunzeln, mal die Stirn zu runzeln und dann wieder lauthals zu lachen. Dass manchen dieses Brevier so gar nicht originell erscheint, finde ich echt zum Verzweifeln ... ach was, zum Verdreifeln.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 05.01.2011

        Dieser Mann hat erkennbar literarisches Format und menschliche Größe. Kein Wunder, dass er von den Lesern bei neobooks auf Platz 1 gewählt wurde.

    • Rutschpartie

      von Arne am 02.01.2011

      Zusammenfassend: Tut mir leid, das hat mich gar nicht begeistert. Und ich glaube, Herr Schümmelfeder wollte hier mal auf die Schnelle die Begeisterungswut der Rezensentenscharr auf das Glatteis führen. Flach, mäßig originell oder einfach nur abgegriffen - das kann doch nicht ernst gemeint sein. Wer auf dem glitschigen Untergrund ausrutscht oder sonst zu Schmerzen kommt, dem empfehle ich die anderen Werke von Herrn Schümmelfeder oder die lyrische Hausapotheke von Herrn Kästner.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 05.01.2011

        Lieber Arne, Erich Kästner macht einst darauf aufmerksam, dass junge Dichter die strengsten Richter seien. Später, so führte er weiter aus, würden sie Verteidiger werden. Wann ist es bei dir soweit? E.

    • Überraschung !!!!

      von Gänsekiel am 02.01.2011

      Zusammenfassend: Über das ungemein rege Interesse, dass eine Sprüchesammlung hervorruft:) Auch wenn sie schümmelfederisch sind. Ja- sie sind gut und trotzdem bin ich kein Freund von solchen Essenzen. Das Leben ist einfach komplexer, oder wie Reinhard Mey einmal sagte: "Meine Überzeugungen passen nicht auf einen Knopf auf meiner Brust" Ist natürlich auch ein Spruch :-D Allzu gerne prägen sich diese, gut zu behaltenden Weisheiten, nachhaltig ein und bekommen Urteilscharakter. Das da natürlich etwas für einen "coach" dabei ist.... klar.Das stand zu befürchten. Die Branche lebt ja von der Simplifizierung wie keine andere. Damit möchte ich dem Autor aber auf keinen Fall unterstellen, dass es seine Intension sei die legitime Nachfolge der Chaka-Chaka Erfolgstrainer - die´s ja nach und nach alle zerrissen hat - mit Munition zu versorgen. Aber die Gefahr besteht. :) Also - ich liebe keine Sprüche, empfehle aber ausdrücklich die anderen Werke von Erhard.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 05.01.2011

        Gänsekiel? Der Autor von "Vier Reiche"? Ich dachte, der wäre abgetaucht. Jetzt ist er wieder da. Aber noch nicht vollständig, denn ich zähle nur 3 Sterne...

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      super

      von hexekira am 02.01.2011

      Zusammenfassend: Tolle Sprüche, gute Idee. Leider noch nicht so, dass es direkt in ein Buch umgesetzt werden kann, aber auf jeden Fall empfehlenswert. Weisheit, Ironie, Witz, alles vorhanden.
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 05.01.2011

        hexekira, danke für die Empfehlung. Hast du mir schon deine Kontonummer übermittelt? Ja? Dann freu dich! Erhard.

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      klasse

      von Brigitte am 02.01.2011

      Zusammenfassend: Als Buch direkt nicht wirklich geeignet - aber tolle Kalenderweisheiten sind das auf jeden Fall, vielleicht mit Zeichnungen kombiniert? Oder als Beipackzettel zu einem guten Fläschchen Wein ;-) zur Bewusstseinserweiterung ... und BewustseinserHeiterung "Nur" vier Sterne, weil es nicht unmittelbar verwertbar ist, sondern noch ein bisschen aufgepeppt werden muss
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 05.01.2011

        Nur vier Sterne von Brigitte? Dann sehe ich mich gezwungen, von meiner Bewertung für "Su" auch einen Stern in Abzug zu bringen. Aber dann sind wir uns auf der ganzen Linie einig.

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      Ein FILOUsoph

      von /user/ am 02.01.2011

      Zusammenfassend: Kompliment! Eine Rezension im eigentlichen Sinne eruebrigt sich hier. Fast jeder Gedanke, Spruch ein Volltreffer, voller Weisheit, Ironie. Der Autor ist ein kleiner, liebenswerter Sprachkuenstler. Ich kann nur empfehlen: Selber lesen!!
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      Coole Sprüche

      von wenyueding am 02.01.2011

      Zusammenfassend: Ich liebe Sprüche. Allerdings würde ich diese Texte in Sachbuch führen. Hinter diesen Worten versteckt ein weißer Mann.
      • Kommentar von wenyueding am 21.01.2011

        Ein weiser Mann? Besser so? :-)

      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 05.01.2011

        ... ein weißer Mann? Ich ahne, was du meinst. Mit deiner Einschätzung liegst du fast richtig. Frau hält mich für unvernünftig und infantil. Ich aber sage: Die Wahrheit liegt in der Mitte. Tschüs sagt Erhard.

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      Sehr unterhaltsam

      von Florian Tietgen am 02.01.2011

      Zusammenfassend: Nicht jede Formulierung ist in Sprachwitz und Pointierung schon perfekt, aber das wird ein mögliches Lektorat schon finden. Kein Buch, es an einem Stück zu lesen, eher eines, um immer mal wieder darin zu blättern. Liebe Grüße, Florian
      • Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 05.01.2011

        Vier Sterne von Florian Tietgen? Das ist ein guter Anfang. E.

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    Veröffentlicht am: 02.01.2011

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    Erhard Schümmelfeder

    Erhard Schümmelfeder

    Mitglied seit 20.11.2010
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