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DrachenKind 1 LESEPROBE, Gegen die Finsternis - Dragons Spirit

Erics bisheriges Leben ist vorbei, die Wahrheit wurde vor ihm verborgen gehalten. Nichts ist, was es scheint. Auch er nicht. Die Welten stehen vor dem Ende, er soll sie retten. Doch ist er selbst die größte aller Bedrohungen und nur Teil eines Plans.

Eric ist 16, lebt zusammen mit seinem besten Freund Jack in einem Heim, adoptiert von Mia, der Leiterin des Heimes. Zuerst sind es nur seine jede Nacht gleichen Träume, deren seit kurzem verstörende Wirklichkeit und brutale Gewalt, Eric auf eine Veränderung in seinem Leben hinweisen. In ihm scheint etwas zu schlafen, was er weder benennen noch verstehen kann, ganz zu schweigen von glauben. Doch als er eines Tages die Bedeutung jenes Spitznamens erfährt, welchen ihm Jack vor Jahren angstvoll gab, ist dies das Ende seines bisherigen Lebens. Weder Mia noch Jack sind das, was sie zu sein scheinen. Eric selbst ist nicht das, was er sein Leben lang geglaubt hatte. Von nun an beginnt für sie ein gnadenloser Kampf ums Überleben, gegen Zweifel und Mächte einer anderen Welt, in welcher für Eric nichts mehr durchschaubar oder berechenbar ist. Es ist der Kampf gegen das Ende allen Lebens. Gegen ihn selbst.

3.4 Sterne
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    • 3.80 Sterne

      Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Psychodynamisch hoch interessant

      Von Klingsor am 31.03.2014

      Handlung: Es ist ein bekanntes Phänomen, dass sich hospitalisierte und traumatisierte Kinder und Jugendliche Parallelwelten erschaffen, sich ein „zweites Ich“ zulegen oder Größenphantasien entwickeln, die sich ins krankhaft wahnhafte steigern können. Der Sinn besteht darin, in einer als unerträglich erlebten Realität überleben zu können. Ob der Autor aus eigener Betroffenheit schreibt und selber eine solche Heimkarriere hinter sich hat, bleibt in den von mir gelesenen Kapiteln offen.
      Figuren:

      Eric, mit seinem Namen unzufrieden, Protagonist und Inkarnation des Drachen.

      Jack, Esoteriker und Sohn eines tibetanischen Lama. Klärt Eric über seine übernatürlichen Fähigkeiten auf.

      Mia, die liebe- und verständnisvolle Heimleiterin die Eric adoptiert hat. Die Figuren werden sowohl durch explizite Beschreibungen, als auch durch ihr Handeln charakterisiert. Sie entwickeln ihr „Eigenleben“ und sind gut voneinander unterscheidbar.
      Sprache/Duktus:

      Noch einige ortografische Fehler und die Zeichensetzung (insbesondere die Kommata) lässt zu wünschen übrig. Grammatikalisch zwar nicht fehlerhaft, aber etwas umständlich, der Stil noch ein wenig bemüht, manchmal etwas gestelzt, nicht immer an den jugendlichen Slang angepasst. Dies wird ausgeglichen durch die sehr bildhafte Sprache und die realitätsnahen, ungekünstelten Dialoge. Dass Jacks schlechtes Deutsch (der ursprünglich anscheinend chinesisch-tibetanisch) gesprochen hat, im O-Ton wiedergegeben wird, ist recht gelungen und dürfte fast an die Realität heran reichen, ist m.E. aber unnötig. Der Hinweis auf sein gebrochenes Deutsch würde mir ausreichen.

      Struktur:

      Das Buch ist kapitelweise gegliedert und es wird linear erzählt. Der Einstieg, die Traumsequez, die auch als Prolog vorstellbar ist, vermittelt eine bedrückende, düstere Atmosphäre, ist für meinen Geschmack aber zu langatmig und verwirrend; wird auch nicht gleich als Traum erkennbar. Im zweiten Kapitel werden dann das Heim, seine Bewohner und deren Erleben und Konflikte vorgestellt.

      Alles in Allem ist mir die Geschichte aber zu lang und könnte für meinen Geschmack kräftig gekürzt werden.

      Zusammenfassend:

      Ein äußerst ambitioniertes (vielleicht noch zu ambitioniertes) Werk eines jungen Nachwuchs-Autoren, dem ich vollen Respekt und Anerkennung zollen möchte. Das Buch ist phantasievoll und psychodynamisch vermutlich hoch interessant und brisant. Für mich stellt sich die Frage, an welches Publikum sich Dragon Spirit mit seinem Roman wendet. Für ein Jugendbuch ist es entschieden zu lang. Die Generation Twitter ist es gewohnt, sich seine Informationen und Vergnügungen mit kurzen Klicks durchs Internet zu verschaffen. Für Erwachsene, die auf der Suche nach tiefgründiger, ernsthafter und vielleicht spannender Lektüre sind, ist das Buch literarisch noch nicht ausgereift genug. Aber ich sehe hier ein großes Potential auf Seiten des Autors. Allerdings – und dies ist nicht Gegenstand der Bewertung – steigt in mir ein Gefühl von Einsamkeit auf, wenn ich mir vorstelle, dass ein 15 oder 16 Jahre alter Jugendlicher Monate damit verbringt, ein solches Epos auf die Beine zu stellen. Sich die Nächte am Laptop um die Ohren schlägt, statt Fußball zu spielen, mit seiner Freundin in die Disko zu gehen oder am Lagerfeuer Würstchen zu grillen und ein, zwei (oder drei) Fläschchen Bier abzupumpen. Ich wünsche Dragon Spirit alles Gute in seiner weiteren Autorenkarriere und gebe gerne meine Empfehlung für den Wettbewerb.

      • Kommentar von DragonsSpirit am 01.04.2014

        Herzlichen Dank für deine Rezension und die hilfreichen Anmerkungen. Was Länge und Zielgruppe betrifft, bin ich sicherlich noch nicht am Ende...aber mit dem Kürzen bin ich vorsichtig.

    • 5.00 Sterne

      Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Entdeckung mit sehr viel Potenzial.

      Von mKhur am 03.03.2014

      Handlung:

      Ein Junge entdeckt sein wahres Inneres, sein wahres Wesen. Er ist der letzte Drache, das gefährlichste und mächtigste aller Wesen. Jene Aufgabe, welche ihm rücksichtslos auferlegt wird, lässt keinen Raum zum Scheitern. Er muss vor allem zwei Dinge tun: Sich selbst unter Kontrolle halten und lernen, mit der Wahrheit umzugehen: Entweder, er rettet die Welten und das Leben, oder er vernichtet alles und niemand könnte ihn aufhalten. Die Entscheidung liegt allein bei ihm. Doch unter dem falschen Einfluss könnte sie ihm entrissen und seine Macht missbraucht werden. Eine Gratwanderung zwischen zwei Extremen beginnt. Ein langer Lernprozess, der viel Freude, aber zunehmend mehr Schmerz und Verzweiflung bereithält.

       

      Zusammenfassend:

      Ich habe das Buch jetzt nicht analysiert, sondern einfach nur gelesen. Daher nur eine Zusammenfassung.

       

       

      Durch und durch anders! Angefangen bei der Sprache, welche hier mit unglaublicher Leichtigkeit eingesetzt wird. Geradezu unbeschwert. Gerade heraus, ohne viel Federlesen. Die Sprache ist eher jugendlich, sehr beschreibend, leicht zu lesen. Einige Sätze könnten kürzer sein oder anders aufgeteilt werden.

       

       

      Zwischen den Zeilen entstehen teilweise ganz eigene Geschichten oder Parallelen zum wirklichen Leben, ich geriet immer wieder ins Grübeln und betrachtete die Dinge mal wieder von einer neuen Seite.

       

       

      Darüber hinaus habe ich mich fast durchgängig so gefühlt, als wollte ich weiter lesen und mehr erleben. Die beschreibende Sprache provoziert und produziert beim aufmerksamen Leser sehr detailreiche Bilder und Eindrücke. Für mich unerwartet stark, da ich erst nur am Inhalt interessiert war, nicht unbedingt daran, das Buch wirklich zum "Lese-Erlebnis" zu machen und mir Zeit zu nehmen.

       

       

      Dennoch hat mich der Stoff mit seinen vielen, fantasiereichen und durchaus auch komplexen Ideen und Ansätzen beeindruckt und sehr unterhalten. Es baut sich durchgängig eine Spannung auf, bis man die letzten Kapitel einfach nicht mehr abwarten kann. Von psychologischer und philosophischer Seite her, gibt es ebenfalls einige starke Momente in diesem Buch.

       

       

      Vieles ist streitbar, regt zum Denken an. Ich bin kein Fantasy-Typ und habe nicht viel Ahnung von dem Genre, aber ich wage zu behaupten, dass dieses Buch nicht nur im Fantasy-Bereich seine Stärken hat. Es ist ein gewagter, doch gelungener Mix aus vielerlei. Ich bin gespannt, wie diese Geschichte weiter gehen wird und wünsche der Person hinter diesem Werk alles Gute :)

      • Kommentar von DragonsSpirit am 06.03.2014

        Vielen herzlichen Dank für dein Feedback und den Flieger. Einmal mehr erfreut, dass jemand mit der Geschichte etwas anfangen kann! Und vor allem spannend zu lesen, dass du einige der Haupt-Punkte ziemlich richtig erkannt hast...wunderbar :)

    • 2.60 Sterne

      Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Noch ein Manuskript, kein Buch

      Von kurioso am 24.02.2014

      Handlung: Eric ist ein Heimkind, das mit vielen anderen Kindern aufwächst. Sein bester Freund ist der chinesische Junge Jack. Es sind Jack und seine Erzieherin Mia, die Eric dabei unterstützen, den in ihm schlummernden Kräften beizukommen und sie zu nutzen. In Eric steckt nämlich ein Drache mit ungeheurer Kraft.
      Figuren: Eric ist ein Jugendlicher mit besonderen Kräften, die er nach und nach entdeckt. Um ihn herum wuseln die anderen Heimkinder, unter ihnen sein radebrechender Freund Jack. Während Eric noch ein paar differenzierte Persönlichkeitseigenschaften aufweist (er kann zornig sein, hilfsbereit, stolz, unsicher), sind die anderen Figuren nur noch Spielfiguren ohne Charakter; sie werden einfach hin und herbewegt, aber nicht belebt. Angefangen von der gutherzigen Mia zu den anderen Jugendlichen, die platt und eindimensional bleiben.
      Sprache/Duktus: Schon dem zweiten Satz gebricht es an literarischer Ausdrucksfähigkeit und Klarheit. Was soll das heißen: Es war weit und breit kein Ende zu erkennen, nicht einmal in Gedanken? Das erste Kapitel ist eine sprachliche Trümmerlandschaft, die zwar pathetisch sein will, es aber nicht ist. Die nachfolgenden Kapitel werden viel zu langatmig erzählt, es fehlt an Spannung und an stringenter Entwicklung.
      Struktur: Der Aufbau der Geschichte ist üblich und führt (wenn auch langatmig) in die Geschichte ein. Die Traumsequenz im ersten Kapitel weckt die Neugier, die weiteren Kapitel strapazieren diese dann sehr, weil sie lange nicht auf irgendeinen Punkt kommen. Zu lange wird das Heimleben dargestellt. Auch viele der Dialoge sind nicht pointiert genug.
      Zusammenfassend: Die Leseprobe verspricht noch kein gutes Buch, eher einen Text im Manuskriptstadium, der deutlich und gründlich überarbeitet werden muss. Viele Längen und sprachliche Schwächen, große Baustelle. Deshalb nur eine halbe Empfehlung.
      • Kommentar von DragonsSpirit am 24.02.2014

        Es gibt tatsächlich einige Leute, denen dieses Skript, inkl. Teil 2, viel Freude bereitet hat. Welch eine Ironie: Die Sprache und der Stil haben SEHR viel dazu beigetragen. Ihrer Rezension nach, wären all diese Personen nicht ernst zu nehmen oder einfach bekifft und bekloppt, ist ihnen doch nicht aufgefallen, wie unheimlich flach, eindimensional, langatmig und un-pointiert die Geschichte, ihre Charaktere und Verläufe sind....schade!

      • Kommentar von DragonsSpirit am 24.02.2014

        Hi. Diese Rezension ist nicht hilfreich und so oberflächlich und negativ wie alle bisherigen Ihrer Rezensionen. Sinn gemacht hat sie für beide Seiten NICHT. Nicht alles, was Sie nicht kennen oder verstehen, ist ein Fehler, eine Schwäche, falsch, unreif oder eine Trümmerlandschaft. Hätten Sie weit genug gelesen (nicht wirklich weit), dann wäre klar, was der zweite Satz bedeutet. Sie sind noch neu hier bei Neobooks, Viel Spaß noch, mehr Offenheit hilft!

    • 5.00 Sterne

      Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Kraftvoll und vielschichtig: Blauer Drachen

      Von karlG am 19.02.2014

      Handlung:

      Eric ist ein Teenager mit normalem Leben. Zumindest bis er herausfindet, wer und was er wirklich zu sein scheint und welch unheimliche Kräfte in ihm stecken. Kräfte, die es zu kontrollieren gilt. Kräfte, die in beide Richtungen unbegrenzte Potenziale entwickeln können: Gut oder Böse. Begehrt von beiden Parteien in einem Krieg, muss er zwischen den Fronten seinen Weg finden, seine Verbündeten vorsichtig wählen und aufpassen, nicht in die Hände der finsteren Mächte zu geraten und selbst all das auszulöschen, wofür er kämpfen muss.

      Figuren:

      Die Charaktere sind alle sehr stark ausgebildet, verfügen über Tiefe und Potenzial. Egal ob Tier, Mensch oder anderes Wesen: Alles hat seinen Platz und seine Funktion, ist lebendig und irgendwie interessant. Am Anfang ein paar Stereotypen, aber am Ende bin ich mir sicher oder wünsche mir schon, dass die auch eine Täuschung sind. Das ein oder andere Mal wirken Dialoge etwas konstruiert, zB. als der Adler versucht, Milian zur Mitarbeit zu bewegen. Doch nie so, dass es stört. Ansonsten durchweg überzeugt!

      Sprache/Duktus:

      Großes Streitthema, wie aus den bisherigen Rezensionen herauszulesen. Daher nur ein kurzer Kommentar dazu:

       

      Ich glaube zu verstehen, weshalb die Sprache bei manchen so schwer bemängelt und bei anderen so gelobt wurde. Ja, sie ist recht jugendlich und nahe am Alltag gehalten. Ja, sie ist teils ungewöhnlich beschreibend und dicht, manche Sätze könnten kürzer sein. Ja, sie verlangt Aufmerksames Lesen, Überfliegen des Textes bringt hier nur Verwirrung. ABER: Meiner Meinung nach ist sie nicht "unausgegoren", "...pubertär" oder ein "Manko...Schwäche...Fehler...Katastrophe" oder was ich sonst noch zwischen den Zeilen mancher Rezensionen lese. Die Rezensenten haben ihre Meinung geäußert, keiner von uns hat die Weisheit mit Schaufeln gefressen. Zu sagen "es ist" finde ich hier etwas zu weit gegangen, "ich finde..." passt besser. Alles subjektiv!

       

      Mir hat es sehr zugesagt, auch wenn ich selbst am Anfang ein paar Mal innegehalten habe um nach dem nächsten Punkt zu suchen. Doch sobald ich die ersten Seiten hinter mir hatte, war das vorbei. Denn hier entstehen Bilder ohne Ende, Gefühle und Gedanken, die ohne solch tolle Beschreibungen bei mir nicht funktionieren würden. Und zwischen den Zeilen passiert hier einiges, finde ich. Eine wahre Reise, mal knapp und hart, mal weich und emotional, nachdenklich und bedächtig. Freidenkerisch und offen, provokant und manchmal einfach naiv jung: Die Charaktere leben und der Text tut es auch.

       

      Ganz sicher würde die Zusammenarbeit mit einem Lektorat hier noch Verbesserungen bringen, um das Skript für noch mehr Leser zugänglich zu machen. Allerdings ist die Zielgruppe hier meiner Meinung nach nicht jene, welche "mal eben schnell" ein "leichtes" Buch lesen möchte. Hier werden Fragen gestellt und wichtige Facetten unseres Lebens und unserer Art zu handeln berührt. Und ganz nebenbei, auch noch eine spannende, fantasievolle und geladene Geschichte erzählt!

      Struktur: Unspektakulär. Imperfektum, linear erzählt. Ein Erzähler führt durch die Geschichte, manchmal jedoch übernehmen die Charaktere selbst das Ruder und man erlebt durch sie einen Teil ihrer jeweiligen Ansichten und Handlungen. Gelungen!
      Zusammenfassend:

      Nun nach einer solch wuchtigen, überschwänglichen Rezension, jetzt ein paar Kritikpunkte:

       

      Ich weiß nun, dass ein paar der "sehr stereotypen" Charaktere am Anfang, tatsächlich ihren Sinn haben und diese flache Art wirklich geplant und berechtigt ist. ABER: Das wird erst im zweiten Buch, weit nach der Hälfte aufgelöst!! Das geht so nicht, oder ist zumindest sehr riskant. Wie du auch in anderen Rezensionen lesen kannst, empfinden manche diese Figuren als störend, weil sie nicht weit genug lesen. Aber sie lesen vielleicht nicht weit genug, weil der erste Eindruck nicht gut war. Teufelskreis!

       

      Die Sprache: Funktioniert, und du hast scheinbar schon einige Leser überzeugt. Mich inklusive. Bleibe dir selbst treu, wenn du es so willst, dann lass es so. Sei dir aber im Klaren darüber, dass du auf diese Art ständig mit negativem Feedback zur Sprache konfrontiert sein wirst. Einfach, weil sie so stark polarisiert. Entweder gemocht, oder nicht gemocht. Keine Graustufen. Sie trägt einen riesen Teil dazu bei, dass das Buch funktioniert und man sich darauf einlässt. Wenn sie einem also nicht zusagt, ist Schluss. Sehr schade!!

       

      Jacks Sprache: Für mich in Ordnung, aber ich kann mir vorstellen, dass auch dieses Detail einer Überarbeitung bedarf, falls die Absicht ist, noch mehr Leser zu gewinnen.

       

      Teil 2 ist noch nicht komplett online...was soll das??? ;-) Da ich nun weiter lesen durfte, warum nicht andere?

       

      Falls du wirklich 16 warst, als du dieses Skript verfasst hast, dann lass dir sagen, du hast Talent. Entwickle es weiter, es wird mir eine Freude sein, weitere Arbeiten von dir zu lesen und Feedback zu geben! Respekt!!

      Was ist mit dem Monua Projekt? Das ist doch großartig…stell die Leseprobe in den Wettbewerb und schau, was passiert!

       

    • 2.80 Sterne

      Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Weck den Drachen in dir...

      Von Sinjane am 14.02.2014

      Handlung: Eric und Jack wachsen im Waisenhaus auf. Aber in Eric steckt mehr, als auf den ersten Blick zu sehen: Unter Anleitung seines Freundes Jack, später auch mit Hilfe der Ziehmutter Mia, findet er den Drachen in sich. Während die Jungen in der äußeren Welt schon mit Mobbing zu kämpfen haben, lauert in der Traumwelt vernichtende Gefahr. - Die Geschichte selbst ist spannend, wird aber leider etwas unausgegoren präsentiert.
      Figuren: Die Figuren bleiben trotz faszinierender Ansätze flach. Es passiert viel, aber wer die Charaktere wirklich sind, erschließt sich mir aus der Handlulng nicht ausreichend: Sie bleiben Kopfgeburten, mit denen ich nicht mitfühle.
      Sprache/Duktus: Die Sprache ist die große Schwäche dieses Werks: Sie schwankt zwischen Pathos und leicht schrägen Formulierungen; das trübt den Lese-Genuss. Beispiele: "er konnte zum Teil Fluchen" "Sie ließ ihn auf einer Liege im Büro liegen."
      Struktur: Die Struktur ist in Ordnung. Es werden gängige Formen bedient, etwa, als sich die Bedrohung im ersten Kapitel dann doch als Traum entpuppt. In einem Gespräch mit Jack wird alles wiederholt, was Eric in dem Traum erlebt hat - eine unnötig langatmige Wiederholung. Von diesen Schwächen abgesehen,  konnte ich den Ereignissen problemlos folgen, der Aufbau ist logisch und nachvollziehbar.
      Zusammenfassend: Gute Story, aber Stolperfallen im sprachlichen Bereich. Der Autor hat dieses Werk im Alter von 16 Jahren verfasst - eine erstaunliche Leistung! Inhaltlich packend, auch die Charaktere haben Potenzial, das aber nicht ganz ausgeschöpft wurde. Eine komplette sprachliche Überarbeitung, idealerweise unter professioneller Anleitung, wäre notwendig, um aus der guten Idee ein gutes Jugendbuch zu machen. Empfehlung trotzdem in Hinblick darauf, dass für junge Leser vielleicht jetzt schon ihre Freude an dem Buch haben.
      • Kommentar von Sinjane am 14.02.2014

        Ich antworte dir gerne demnächst per PN

      • Kommentar von DragonsSpirit am 14.02.2014

        Danke für die Rezension! Schade, dass Dir die Charaktere so flach und die Geschichte unausgegoren erscheinen...die Sache mit der Sprache haben bereits einige genannt. Bin gespannt, wie das weitere Feedback sein wird. Danke für den Flieger :)

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    Dragons Spirit

    DrachenKind 1 LESEPROBE

    DrachenKind 1 LESEPROBE
    3.4 Sterne
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    26 Empfehlungen
    Seiten 176
    ID 28337
    Veröffentlicht am: 07.12.2013
    Aktualisiert am 28.03.2014

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    0,00 €

    Autor

    DragonsSpirit

    Dragons Spirit

    Mitglied seit 08.01.2012
    3 Veröffentlichungen