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Tödliches Chaos, Kommissar Krohns sechster Fall - Andrea Martini

Leben Sie allein? Vergessen Sie manchmal, das Treppenhaus zu putzen? Oder überschreitet die Hecke Ihres Schrebergartens die zulässige Wuchshöhe? Dann seien Sie auf der Hut! Es könnte ein übles Ende mit Ihnen nehmen.

Hauptkommissar Klaus Krohn hat drei Morde aufzuklären. Ein Zufallsfund im Internet führt ihn auf die Spur eines Serientäters, und zu weiteren Opfern. Wer ist der Wahnsinnige, der scheinbar wahllos allein lebende Menschen tötet?

3.1 Sterne Aktueller Rang: 89
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    Rezensionen

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    • 1 Stern

      Tödliches Chaos

      von Max Weber am 13.01.2012

      Handlung: Ein Toter. Schon länger tot. Kriminaltechnik ist schon da. Der Kommissar kommt hinzu. Täter bietet keinen Anhaltspunkt auf seine Identität. Keine Spuren. Ermittlungen gestalten sich schwierig. Zufällig (???) entdeckt Tochter des Kommissars im Internet Fotos des Opfers, die nur vom Täter sein können. Weitere - bereits zu den Akten gelegte Fälle scheinen dazu zu passen. Ein Serientäter. Ermittlungen bringen nur die Identitäten der noch unbekannten Toten hervor und dass diese alle alleine gelebt haben. Erst als Täter erneut Daten ins Internet einstellt kann er gefasst werden.

      Figuren: Kommissar Krohn zu blass (zu kurzer Text) und zweifelhaft ...Was? Ey, sag, daß das nicht wahr ist... (warum sagt er das?) ...Krohns Magen allerdings wollte das Essen nicht behagen...; ...leichte Panik stieg in ihm auf, als er den Namen des Users klickte... (der Mann ist zu weich für die Kriminalpolizei, es fehlt ihm an emotionalem Abstand, um bestehen und neutral-sachlich-kühl ermitteln zu können, ausserdem gibt es mittlerweile wohl mehr als genug schwedische Möchtegernkriminalisten mit psychischen Problemen - vielleicht auch Autoren) Sein Kollege Niehaus ist auch nicht viel anders: ...Mit vor Entsetzen offenem Mund... Die anderen Figuren werden mehr beiläufig erwähnt, oder nach Bedarf eingestreut.

      Sprache/Duktus: Erzählerin nicht neutral genug: ...makaberen Halsschmuck... (Wertung) Teilweise unpassend saloppe Ausdrucksweise: ...hatte seinem Appetit den Rest gegeben...; ...Zahnärzte der Stadt abklappern...; ...verschlang das Rinderfilet...; Sonst - für den Anfang - insoweit akzeptabel geschrieben, dass ein paar hundert weitere Seiten zu einer brauchbaren (?) Autorin führen könnten (!). Könnten.

      Struktur: Glatte Abfolge. Stimmig. Sehr schneller Verlauf des Geschehens. Zu schnell.

      Zusammenfassend: Das Thema ist für so einen kurzen Text deutlich zu gross. Autorin zu lax in der Ausarbeitung. Tätermotiv und Auflösung zu billig. Also, Frau Martini, werfen Sie den Text weg. Vollständig. Arbeiten Sie die Geschichte neu aus. Legen sie Handlung und Figuren angemessen breit und tief an. Jede Figur ihre eigene Geschichte. Jede Szene vollständig. Kürzen können Sie hinterher immer noch. Professionell ausgearbeitet ist mit 500 bis 600 Seiten zu kalkulieren. Insofern kann der Text dem Geschehen nicht gerecht werden. Insoweit insgesamt lesbar.

    • 3 Sterne

      Jetzt nochmals ran, dann wird das.....

      von ChristianWeiss am 13.08.2011

      Handlung: 3 Morde, die aufgeklärt werden wollen. Hauptkommissar Krohn ist hier im Einsatz und kommt bald einem Serienmörder auf die Spur.

      Figuren: Heftiges Namengewirre, das ist eindeutig zuviel! Neben Klaus Krohn, dem ermittelnden Beamte, Silke Rieger, Baumann...recht blass allesamt

      Sprache/Duktus: Immerhin konnte mich die Autorin sprachlich begeistern. Dieses Handwerk hat sie gut gelernt.

      Struktur: Der Aufbau ist logisch und absolut korrekt. Unproblematisch für den Leser

      Zusammenfassend: Die Zufälle häufen sich, es fehlen Überraschungsungsmomente und das Unvorhersehbare. So will nicht recht Spannung aufkommen. Das ist aber das grundlegend Prinzip an einem Krimi. Also noch mal an das Eingemachte. Die Grundvoraussetzungen sind doch schon gut gemeistert. Chris

    • 3 Sterne

      Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Fünf Tote

      von Arya am 13.08.2011

      Handlung: Fünf Tote, deren Morde Hauptkommissar Klaus Krohn aufklären muss, da kommt keine Langeweile auf!

      Figuren: Mir etwas zu blass. Es gibt einfach zu viele Namen, die man sich merken muss. Hauptkommissar Krohn wirkt sehr brav, fast ohne Ecken und Kanten

      Sprache/Duktus: Authentisch, Der Romen lässt sich schnell und flüssig lesen.

      Struktur: Chronologisch aufgebaut, beginnt gleich mit einem Mord.

      Zusammenfassend: Etwas für Krimifans ist es auf alle Fälle, aber logisch gibt es manchmal kleine Reibungen. Höhepunkte sucht man vergeblich, was mich dazu bringt, nur drei Sterne zu geben , außerdem den Flieger, damit die Autorin weiterschreibt. Potenzial gibt es da auf alle Fälle!

    • 2 Sterne

      Dummer Täter? Oder doch nur fehlgeleitet?

      von Marshall am 04.02.2011

      Handlung: Gemäß einem krimi stapeln sich hier die Leichen und die Hauptfigur darf das Puzzle mit hartnäckigem Ehrgeiz zusammensetzen.

      Figuren: Die Haupt- und Nebendarsteller sind nur wenig beschrieben und ich hätte mir einige Macken, Ticks oder andere Merkmale gewünscht, an denen man sie schnell unterscheiden und zuordnen kann. So musste ich mir einfach nur viele Namen und ihren dazugehörigen Status merken.

      Sprache/Duktus: Für einen Krimi / Thriller ein wenig zu offen, besonders "Kollege Zufall" ist mir sauer aufgestoßen. Obwohl sich das Buch wegen der einfachen Sprache schnell lesen lässt, wird man nicht durch Highlights, Erkenntnisse oder überraschende Wendungen unterhalten.

      Struktur: Die hauptfigur bekommt einen Fall und kümmert sich, stochert naturgemäß in der Vergangenheit herum und pflegt nebenbei sein Familienleben.

      Zusammenfassend: Hier fehlen einfach die Highlights, die Kehrtwendungen, die Überraschungen für alle Beteiligten, incl. dem Leser. Als dass auch noch Bilder bei Twitter auftauchen, habe ich nur den Kopf geschüttelt. Der Täter hat ein klares Motiv für sein Handeln, ist überzeugt von seinen Taten, darf aber bitte nicht so dumm sein, sich im Internet zu outen. Hier hätte man ihm auch anders auf die Schliche kommen können.

    • 5 Sterne

      Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Mord bei Twitter

      von Twin Susanne am 02.02.2011

      Handlung: Erst eine Tote, Silke Rieger, mit der Spitze eines Kehrblechs getötet, dann noch ein Toter, Erich Baumann, erdrosselt, tätig bei der Müllabfuhr ... usw. Am Ende sind es 3 Tote mit geklärter Identität, und zwei noch ungeklärte .... Hauptkomimissar Klaus Krohn hat zu tun.

      Figuren: Hauptkommissar Klaus Krohn, wirkt ruhig, menschlich, mitfühlend und nett, er kocht für seine Tochter und ist nicht ganz so fit in Computersachen wie sie. Er hat nette Kollegen, keine Konflikte weit und breit untereinander sichtbar (da bräuchte ein kompletter Roman noch Futter). Er hat einen Job, und den macht er immer einen logischen Schritt nach dem anderen erledigend. Für diese Kurzfassung des Krimis genügt mir das. Doch denke ich, dass sich da noch jede Menge Schleifen und Schwierigkeiten einbauen lassen. So gründlich wie die Autorin die einzelnen Figuren auf den wenigen Seiten gezeichnet hat, traue ich ihr das durchaus zu, dass auch hier nach und nach ein wenig von der braven Oberfläche der Figuren bröckeln könnte.

      Sprache/Duktus: Was soll ich sagen. Auffällig, ja herausragend gut. Ich trau mich kaum es für alle lesbar zu schreiben, aber stilistisch würde ich sie an Andreas Franz ran rücken. Sie hat genau den richtigen Blick für klassische Krimis.

      Struktur: Es beginnt mit dem Tatort, der Toten, Silke Rieger, 32 Jahre und allein lebend. Danach kommen andere ungeklärte Morde zur Sprache. Es wird chronologisch und logisch aufbauend in kurzen Kapiteln erzählt. Ab Kapitel 6 scheint für meinen Eindruck mit Absicht gerafft worden zu sein. Hier könnte die Autorin ansetzen, und die erwähnten Recherchen zu den Toten als komplettes Buch konzipieren. Kapitel 7 zeigt hier zwar schon die Auflösung, aber auch dort ist mehr denkbar. Der Ermittler könnte nichts ahnend Kontakt zum Mörder haben. Das Umfeld des Mörders ließe sich noch zeigen. Claudia, die Tochter des Ermittlers könnte in Gefahr geraten ... etc.

      Zusammenfassend: Die Autorin sollte meiner Einschätzung nach unbedingt in diesem Genre weiter arbeiten. Krimis scheinen ihr zu liegen. Sie hat einige Aspekte und Elemente eines guten Krimis hier gezeigt. Eigentlich gibt es an nichts von dem, was ich gelesen habe, etwas zu meckern. Außer: Es ist noch zu wenig und ich weiß nicht, ob diese Leseprobe ein Appetithäppchen für einen gesamten Roman sein soll. Ich gehe jetzt mal davon aus und gebe deshalb den Empfehlungsflieger.

    • 3 Sterne

      Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Kein Ende...

      von Lucie am 01.02.2011

      Handlung: Eine Tote wartet auf Kommissar Krohn und Mitarbeiter. Eine Kehrschaufel hat ihr die Halsschlagader zerfetzt. Sie hat ein paar Wochen lang das Haus nicht geputzt. Nur deshalb haben die lieben Nachbarn, die sonst keine weitere Notiz von der jungen Frau nahmen, sie bei der Hausverwaltung angeschwärzt. Als daraufhin der Hausmeister die Wohnung öffnet liegt sie halb verwest auf ihrem Teppich. Da sie nicht putzte und oft auch erst am morgen nach Hause kam, war man schnell dabei, sie als Nutte zu titulieren. War sie nicht, wie sich herausstellt. Sie bleibt nicht die einzige Tote. Den Zusammenhang zu den Anderen, die jeder für sich, auf verschiedene Art und Weise ihr Leben aushauchten, weil sie ihre Wohnung vermüllten, ihre Hecken nicht ordentlich geschnitten hatten und zu viel Gerümpel in ihrem Garten herumliegen ließen, konnte Krohn den Zusammenhang herstellen. Krohns Tochter hatte die Bilder der Ermordeten in einem Twitter- Blog gefunden. Der Blogger nannte sich dealth – on – disorder. Die Kripo identifiziert über seine IP Adresse seinen Standort. Jetzt ist er Tatverdächtiger und man sagt ihm die Ermordung der fünf Personen auf den Kopf zu, deren Bilder er ins Net gestellt hat. Er macht nicht einen Versuch es zu leugnen. Stattdessen erläutert er der Polizei, dass er sie nicht ermordet, sondern befreit, erlöst hätte, denn sie wären einsam und ohne Freunde gewesen, obendrein hätten sie ihre Umgebung vermüllt und verdreckt und somit keine Daseinsberechtigung.

      Figuren: Hauptkommissar Krohn, leitet die Ermittlungen. Seine Tochter Claudia, hilf ihm, rein zufällig, einen Serienmörder zu finden, als sie eine Entdeckung im Twitter macht. Weitere Kollegen von der Mordkommission bringen die Handlung voran, werden aber weniger intensiv charakterisiert, war ich nicht als Mangel empfand. Die Mordopfer werden namentlich erwähnt( Baumann , Steinert ,Heinrich Windisch und Hildegard Höller).und ihre Todesursache wird beschrieben, jedoch bleiben auch sie( und ihr Fall) Statisten( mit Ausnahme von Silke Rieger).

      Sprache/Duktus: Einfache aber allen Situationen gerecht werdende Sprache. Authentische Dialoge, die gut auf die Handelnden zugeschnitten sind.

      Struktur: Die Ermordete am Start des Krimis. Danach Weiterentwicklung des Plots durch den Zufall( Twitterblog) und hier beginnt der Spannungsbogen, denn es wird klar, das man einem Serienkiller hinterher jagt. Die Spannung bleibt erhalten bis Ende des vorletzten Kapitels. Hier kommen der Cut und die Auflösung mit der Festnahme des Täters.

      Zusammenfassend: Die Autorin versteht einen Krimi aufzubauen, Spannung zu erzeugen und zu halten. Ihre Erzählweise ist ausgefeilt, die Dialoge lebendig. Hauptkommissar Krohn ist ein Sympathieträger, ebenso seine Tochter Claudia. Mir gefällt ihr Stil.Womit ich Probleme habe, sind ein paar Dinge der Logik. Zuerst einmal die Leiche von Silke Rieger. Ist jemand, der durch eine Schlagaderblutung 6 Liter seines Blutes in den Teppich gegossen hat, wirklich blau- violett, wenn man ihn Wochen später findet? Zweitens. Diese Wohnung stinkt wie eine Aasgrube. Aber in der Küche sitzt der Hausmeister und wartet? Das kann ich mir nicht vorstellen. Und dann frage ich mich, wie hat der Postbeamte Einblicke in das Leben der Ermordeten erhalten. Er musste sie Monate lang beobachtet haben. Okay, aber er sagt bei seiner Vernehmung, sie hätten ihre Berufe schlampig ausgeübt. Woher will er das wissen? Woher wusste er von verlorengegangenen Beihilfeanträgen, oder dass Silke die Treppe nicht geputzt hat? Selbst wenn er in diesem Haus auf der Lauer gelegen hätte, woher hätte er wissen sollen, dass gerade Silke nicht gewischt hat, und nicht eine anderer Mieter? Und schließlich - ihre Wohnungen. War er in jeder dieser Wohnungen drin? Wie hat er es angestellt, dass ihn z.B die (wahrscheinlich) schöne junge Silke zu sich einlässt? Einen 46-jährigen unscheinbaren Hanswurst in Bundfaltenhosen mit Brillantine verpappten grauen Schläfen? Einen, aus der unsichtbaren Ecke? Sie war doch eine kleine Callcenter Angestellte, keineswegs eine Prostituierte, die eventuell einen Freier mitgenommen hätte. Wie ist er in die Wohnung der getöteten Männer gekommen? Alles das, was man vielleicht arglos eingelassen hätte, war er nicht? War er Postbote? Und wenn. Einen Postboten lässt man doch nicht zwangsläufig herein. Also, wie hat er es angestellt? Eigentlich schreit dieser Kurzkrimi nach Erweiterung. Der Plot gibt viel mehr her. Als am Schluss dieser Freund von Silke Rieger hereinstürmt, habe ich schauen müssen, ob die Autorin etwas von einer Leseprobe geschrieben hat. Das Ende kam zu abrupt. Und dass dieser Mörder so dämlich ist und seine eigene IP verwendet, um seine Mordphotos im Netz zu lancieren, das nehme ich ihm sogar richtig übel. Lässt sich so mir nichts dir nichts erwischen? Bei seinem krankhaften Perfektionismus? Von ihm erwartet man einfach, dass er dann seinen Plan auch perfektionistisch ausarbeitet und es den Bullen nicht so leicht macht. Aber wie gesagt, dann wird der Kurzkrimi-Rahmen gesprengt.(Was ich mir wünschen würde, wenn ich dürfte) Denn die Autorin kann Krimi! Den Flieger bekommt sie trotzdem von mir.

    • 5 Sterne

      Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Ein Muss für jeden Thrillerfan!

      von Jutta Wölk am 29.01.2011

      Handlung: Hauptkommissar Klaus Krohn ermittelt in drei Fällen. Durch Zufall stößt seine Tochter bei einem gemeinsamen Essen im Internet auf ein Bild, dass Krohn zum Täter führt.

      Figuren: Die Figuren, bis auf den Täter, sind nur knapp beschrieben, was der Handlung keinesfalls schadet.

      Sprache/Duktus: Die Sprache ist locker gehalten und gut zu verstehen.

      Struktur: Die Strucktur ist hervorragend. Der Leser wird sofort in das Geschehen gezogen. Die Spannung wird von Anfang an hoch gehalten.

      Zusammenfassend: Ich bin begeister! Die Leseprobe ließt sich bis auf wenige zu beanstandende Kleinigkeiten wie ein fertiges Buch. Meiner Meinung nach gehört dieser Text zu den Besten bei neobooks. Ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht! Dafür fünf Sterne und eine dicke Empfehlung.

    • 4 Sterne

      Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Das ist noch nicht das Ende

      von Gänsekiel am 01.01.2011

      Handlung: Die immer noch gerühmte deutsche Ordnungsliebe, entfaltet hier ihre mörderische Kraft. Ein Postangestellter richtet wegen Unordentlichkeit. Wer schon ein mal die Satzung eines Kleingärtnervereins gelesen hat, findet diese Vorstellung womöglich nicht allzu übertrieben.

      Figuren: Kommissar Krohn, Kollege Niehaus, die Tote (Rieger), Tochter Claudia. Krohn wird mit weigen Strichen ganz gut gezeichnet. Er ist Witwer seit einem Unfall, bei dem seine Frau starb, isst regelmäßig mit seiner Tochter zu Abend und leidet unter Kopfschmerzen.

      Sprache/Duktus: Klare, einfach lesbare Sprache. Ging in einem Rutsch durch.

      Zusammenfassend: Das Ende mit dem hereinstürmenden Freund des Opfers Silke Rieger deutet sich für meine Begriffe eine Fortsetzung an. Kommt noch was ?

    • 4 Sterne

      Zuviel Ideen für wenig Text

      von Malu am 29.12.2010

      Handlung: Eine Frau wird mit einer Kehrschaufel ermordet aufgefunden. Nach und nach kommt man auch noch weiteren Morden auf die Spur. Der Täter ist ein Psychopath, der Unordnung nicht erträgt. Aufgeklärt wird der Fall von Hauptkommissar Klaus Krohn.

      Figuren: Klaus Krohn, der Kommissar, der Rechtsmediziner, die tote Frau Rieger, Kollege Niehaus, Tochter Claudia und v.a.

      Sprache/Duktus: Empfand ich als sehr angenehm zu lesen, keine Stolperstellen, keine Schnörkel, fließend erzählt.

      Struktur: Der Kurzkrimi ist in verschiedene Kapitel aufgeteilt, mit Beschreibungen vom Leben des Hauptprotagonisten und immer wieder neu auftauchenden Figuren.

      Zusammenfassend: Eine schöne Geschichte hat sich die Autorin da ausgedacht, gefällt mir gut, ist mir aber für einen Kurzkrimi zuviel des Guten. Die Thematik wäre prädestiniert für einen längeren Text. Der Krimi beginnt mit dem Üblichen, ein Mord, Kommissar und Rechtsmediziner, die Leiche ist schon stark verwest und stinkt etc. Es werden auch falsche Fährten gelegt, die Tote Rieger gilt in der Nachbarschaft als Prostituierte, weil sie stets nachts aus dem Haus geht usw. Zwischendurch gibt es auch noch Rückblicke auf frühere Morde, deren Konsens es ist, dass man sie erst nach Tagen entdeckt. Das soll die Einsamkeit der Opfer darstellen, die allein lebten und allesamt irgendwie unordentlich waren. Die Figuren bleiben eher blass, außer dem Hauptkommissar, dem Kollegen Niehaus und vielleicht noch Tochter Claudia. Wie gesagt, nicht schlecht gemacht, dieser Kurzkrimi, aber zuviel Fantasie in viel zu wenig Text.

    • 4 Sterne

      Der Mörder war ein Schwabe

      von marcelr am 16.12.2010

      Handlung: Kurzer Kurzkrimmi. Kollege Krohn löst in supereile einen Kriminalfall. Die Handlung noch mehr zu beschreiben würde die Länge der Geschichte selbst jedoch überschreiten.

      Figuren: Wie bei einer Kurzgeschichte zu erwarten erfährt man kaum näheres über die Figuren. Dennoch scheinen sie einem irgendwie wohl vertraut.

      Sprache/Duktus: Flott und angenehm. Ich bin sofort zurechtgekommen und habe mich 'zuhause' gefühlt. Die Autorin kann schreiben, keine Frage, und mit unserer Sprache umgehen.

      Struktur: Ich halte es da mit einem meiner Vorrezensenten: Etwas besser strukturiert (Absätze) würde das lesen erleichtern und den Gesamteindruck steigern. Allerdings machen das die wenigsten hier bei Neobooks, weshalb man sich so langsam daran gewöhnt...

      Zusammenfassend: Ich denke mit meinem Rezessionstitel nicht zu viel verraten zu haben. Das Büchlein ist viel zu kurz. Ist eigentlich recht nett und clever geschrieben, so dass man gerne noch mehr erfahren würde.

    • 4 Sterne

      Ordentlicher Kurzkrimi

      von fraun am 28.11.2010

      Handlung: Kriminalhauptkommissar Krohn und sein Kollege Peter Niehaus ermitteln in einem Serienmord, der Mörder stellt sich schließlich als der ordnungsfanatische Postbote heraus.

      Figuren: Die Hauptfigur Kommissar Krohn (von Kopfschmerzen geplagt nach einem nicht näher aufgezeigten und sechs Jahre zurückliegenden Unfall, bei dem er seine Frau verloren hat) wird nicht detailliert beschrieben, genauso wenig sein Kollege Peter Niehaus. Aber das ist bei einer Kurzgeschichte auch nicht unbedingt nötig. Der Mörder (Postbote) wird auf der letzten Seite präsentiert, ist ein durchgeknallter Ordnungsfanatiker.

      Sprache/Duktus: Die Sprache ist einwandfrei, bis auf einige wenige und vermutliche Tippfehler, ist nichts zu beanstanden. Man liest flüssig durch, es gibt lediglich einen Hänger, an denen der Lesefluss gestört wird===> Als zur Sprache kommt, dass Krohn die Kopfschmerzen wegen eines Unfalls hat, bei dem seine Frau gestorben ist:===> "Seine Frau kam dabei ums Leben. Wie erwartet hatte Herbst noch keine Ergebnisse für ihn gehabt." Was haben die Ergebnisse des Kollegen Herbst mit dem Unfall seiner Frau zu tun, da doch vermutlich die Ergebnisse der Obduktion gemeint sind? Ein kleiner Absatz oder eine Überleitung fände ich hier passender. Aber das ist wirklich die einzige Stelle. Ansonsten gut geschrieben.+++

      Struktur: Kurzkrimi, am Anfang wird die Leiche gefunden, es wird ermittelt und am Schluss wird der Täter präsentiert. Es gibt keine überraschende Wendung, wie sie oft in Kurzkrimis auftauchen.

      Zusammenfassend: Handwerklich gut geschriebener Text, der leicht zu lesen ist. Gehört zwar eigentlich in das Genre Kurzgeschichtensammlung, aber handwerklich wirklich gut gemacht. Kompliment! +++ In einem Kurzgeschichtenwettbewerb wahrscheinlich oben im Ranking zu finden. Von mir 4 Sterne für diesen Kurzkrimi

    • 3 Sterne

      Tödliches Chaos

      von Sumpfhexe am 13.11.2010

      Handlung: Kommissar Krohn klärt eine Reihe von zusammenhängenden Morden auf.

      Figuren: Der Kommissar ist zwar nicht näher dargestellt, aber das stört nicht, denn er wirkt sympathisch und agiert als unterhaltsame Figur. Betrachtet man die Kürze der Geschichte, sind die Randfiguren ausreichend geschildert.

      Sprache/Duktus: Sehr flüssig geschrieben, leicht und fesselnd zu lesen. Meiner Meinung nach könntest du die Geschichte noch ein wenig "auflockern", indem du mehr Absätze einfügst.

      Struktur: Die Spannung steigt schnell an und wird problemlos gehalten. Eine Autorin, die ihr Handwerk versteht.

      Zusammenfassend: Eine gute und interessante Kriminalgeschichte, aber wie viele meiner Vorgänger bin ich der Meinung, daß sie viel zu kurz ist und der Fall zu schnell und einfach aufgeklärt wurde. Aus der Idee des ordnungsliebenden Psychopathen hätte man mehr machen können. Ihn näher beschreiben, erklären, warum er so geworden ist. Daher nur drei Sterne.

    • 4 Sterne

      Viiiiel zu kurz

      von Kadhira am 07.11.2010

      Zusammenfassend: Das schreit nach mehr. Stilistisch hervorragend, die Sätze sitzen, die Figuren sind eigen und dem Genre treu.Es gibt nur ein grundsätzliches Problem: Jemand, der akkurat Ordnung hält (zwanghaft), wäre nicht in der Lage, seine Opfer in einem Chaos zu hinterlassen. Er "muss" einfach Ordnung machen, weil er keine Unordnung ertragen kann. Hier geht der Mörder sogar noch weiter (Zwangshandlung aus seiner gestörten Logik) und tötet die Übeltäter. Fazit: gelungener Roman, den man allerdings keinem Psychologen in die Hand geben dürfte. Danke.

    • 1 Stern

      Tödliches Chaos

      von pepe am 07.11.2010

      Handlung: Kurzkrimi - der sich erst als solcher beim Lesen herausstellt, was ich traurig fand, da ich dachte, ich lese einen Kriminalroman.

      Figuren: Das Familienleben des Kommissar wurde kurz dargestellt.

      Sprache/Duktus: kurze und einfache Sätze eingebettet in extrem kurze Kapitel. Die Erzählung beschränkt sich auf das Wesentliche.

      Zusammenfassend: Der Krimi ist gut zu lesen, aber es kommt keine richtige Spannung auf und ein Miträtseln ist nicht möglich.

    • 2 Sterne

      Tödliches Chaos

      von diver13125 am 09.09.2010

      Zusammenfassend: Netter Kurzkrimi der Lust auf mehr macht,der Autor hat Potential

    • 4 Sterne

      Tödliches Chaos

      von JosWill am 23.08.2010

      Handlung: Typischer Täter-Opfer-Krimi mit sympathischen Protagonisten

      Figuren: Gut charakterisiert. Man kann sich schnell mit den Personen identifizieren.

      Sprache/Duktus: flüssiger, angenehmer Schreibstil. Einfach zu lesen.

      Struktur: Die Handlung ist in sich schlüssig und hat einen klaren Ablauf

      Zusammenfassend: Ein locker- flockiger Kurzkrimi der durchaus Potenzial hat.

    • 3 Sterne

      Schwarzhumoriger Krimi

      von Ikondrar am 18.08.2010

      Handlung: Kurzer und alltagstauglicher Kurzkimi. Psychologisch geschickt aufgebaut. Zu Beginn vielleicht etwas zu brav.

      Figuren: Glaubaft geschilderte Handlungsfiguren. Neben dem souverän beschriebendem Kommissar wirken die anderen Protagonisten jedeoch etwas zu blass. Bei einer Kurzgeschichte dieser Länge ist das aber kein Problem.

      Sprache/Duktus: Die sauber formulierten Dialoge und die präzisen Beschreibungen erzeugen eine ganz besondere Grundstimmung.

      Struktur: Gut erzählte Pointengeschichte. Keine Längen. Alles routiniert geschrieben.

      Zusammenfassend: Schrullige Kriminalgeschichte, die eine etwas überraschendere Auflösung verdient hätte (das ist aber Jammern auf hohem Niveau ...). Besonders die Darstellung des Kommissars unterscheidet sich angenehm von den üblichen Klischeevorlagen aus dem Fernsehen. Ich könnte mir gut eine ganze Kollektion solcher Kurzgeschichten vorstellen.

    • 4 Sterne

      Tödliches Chaos, Kommissar Krohns sechster Fall

      von PeterOgen am 16.08.2010

      Handlung: Eine klassische Serienmördergeschichte mit sympathischem Ermittler.

      Figuren: Der Komissar ist sehr gelungen dargestellt, trotz der Kürze der Erzählung hat die Figur Tiefe, man interessiert sich für ihn. Die Figur würde in einem Roman ebenso funktionieren. Der Mörder bleibt leider etwas blass, was vielleicht eben jener Kürze geschuldet ist.

      Zusammenfassend: Ein guter und gut geschriebener kleiner Krimi um einen ordnungslieben Postboten/Serienmörder (ich meine mich zu erinnern, dass gerayde diese Berufsgruppe am meisten zu Amokläufen neigt). Der Komissar ist trotz der Kürze der Erzählung sehr gut charakterisiert, von ihm möchte man mehr lesen. Das ist zugleich auch das Manko: mit dem Auffinden der ersten Leich und den Fotos im Internet wird ein riesiger Spannungsbogen aufgemacht, der dann zum Schluss hin leider ziemlich unspektakulär abgehandelt wird, die Jagd nach dem Mörder, sowie der Mörder selbst bleiben eher blass. ps. für mich das Highlight: das vom Bücherregal begrabene Opfer (s. meine Kurzgeschichte "Stapel", wenn mir die Werbung verziehen wird...)

    • 5 Sterne

      Krimi um einen Mörder mit Ordnungswahn

      von Marenka Kreß am 07.08.2010

      Handlung: Ganz im klassischen Zuschnitt folgt die Handlung dem Ermittler von Leiche zu Leiche, bis Recherchen im Internet der Schlüssel zur Lösung werden

      Figuren: ein besonders sympathischer Ermittler mit intaktem Familienleben, dem die Aufklärung dieser makaberen Morde wirklich am Herzen liegt

      Sprache/Duktus: ruhig erzählt, mit Liebe zum Detail ohne Effekthascherei

      Zusammenfassend: Moderner Krimi mit sympathischer Hauptfigur, der seinen Reiz aus der Beschäftigung mit einer Persönlichkeitsstörung zieht

    • 4 Sterne

      spannender krimi

      von mandala am 06.08.2010

      Handlung: die geschichte über serienmorde beginnt mit einem paukenschlag. die leiche mit der kehrschaufel in der kehle ist wirklich originell, wenn man das in diesem zusammenhang mal so salopp formulieren darf. der weitere verlauf gestaltet sich spannend. die twitter-geschichte ist mal was aktuelles, auch die providerrecherchen fand ich- als laie- interessant. mir hat aber zwischen dem 6. und dem 7. kapitel etwas gefehlt. die jagt nach dem mörder war einfach viel zu schnell zu ende- schließlich erfährt man nicht alle tage von einem mord, wenn noch nicht mal was von einer leiche bekannt ist. die einführung von werner uhl am schluss empfand ich als überflüssig.

      Figuren: gut charakterisiert, der prota und seine tochter sind ein eindrucksvolles team.

      Sprache/Duktus: die sprache verständlich, anschaulich, angemessen, wörtliche rede wird gezielt eingesetzt, um spannung aufzubauen. gefällt mir.

      Struktur: ich hätte bei so einer kurzen geschichte nicht unbedingt kapitel gebraucht.

      Zusammenfassend: gelungener, spannender krimi mit steigerungspotential

    • 3 Sterne

      Tödliches Chaos

      von pepsi carola am 06.08.2010

      Zusammenfassend: Liebe Andrea, ich fand das Motiv deines Mörders richtig verstörend krass. Das werde ich so schnell nicht vergessen. Ich bin mir sicher, solche Typen gibt es in echt. *grusel* Dein Stil hat mir auch sehr gut gefallen. Insbesondere weil er so schnörkellos wie korrekt ist und "fließt" statt aufgesetzt zu sein a la - guckt mal alle gefälligst, was für eine geniale Künstlerin ich bin. Vom Plot her finde ich es schade, dass du es dir ein bisschen einfach gemacht hast. Ganz besondere der Anfang ist mir viel zu konventionell. Das habe ich schon zig und zig mal gelesen oder im Tatort gesehen oder was weiß ich, wo noch. Die Leiche ist stark verwest - müsste es nicht auch schon im Treppenhau erbärmlich stinken? Dass der Mörder die Bilder bei Twitter einstellt, passt nicht zu ihm, finde ich, oder besser gesagt, du hast es nicht so geschildert, dass ich es dir abnehme. Am Schluss die Pointe. Ich finde sie zu schwach. Es hätte auch anders kommen können ;-) z. B. durch die Schlamperei des Mörders im sorglosen Umgang mit dem Internet, ist Krohn ihm auf die Spur gekommen. Schlamperei erträgt der Psychopath nicht. Sagt er im Verhör ja selbst.Blitzschnell holt er seine Rescuetropfen aus der Hosentasche und schluckt sie. Selbstjustiz und Krohn hat noch ne Leiche an der Hacke ;-) oder so oder anders. Zusammenfassung der Zusammenfassung ;-) Daumen hoch! Ich als Lektorin hätte dich als Krimiautorin auf dem Zettel. Hau rein! LG pepsi carola

      • Kommentar von pepsi carola am 06.08.2010

        Habe 3 Sterne vergeben. Angezeigt werden 4. Da sitzt wohl noch der Teufel in der Technik?

    • 3 Sterne

      Toll geschrieben, Schluß überzeugt nicht

      von Birgit Böckli am 04.08.2010

      Handlung: Die Handlung ist interessant gewählt und baut neben der Spannung auf einer angenehmen Athmosphäre auf.

      Figuren: Der Kommissar ist deteilreich und sympathisch gezeichnet, jedoch auch ein wenig klischeebehaftet

      Sprache/Duktus: Die Sprache ist toll, es hat sehr viel Spaß gemacht, den Text zu lesen.

      Struktur: Alles ist logisch durchdacht. Die Auflösung, was die Tochter nun im Netz gesehen hat, kam mir allerdings etwas zu spät

      Zusammenfassend: Ein beeindruckend starker Schreibstil leitet den Leser durch die spannungsreiche Handlung. Der Schluß hat jedoch auch mich enttäuscht. Zum einen war mir die Erklärung für die Taten zu einfach und auch nicht unbedingt neu, dann fand ich es auch zu einfach, wie die Polizei ihm schließlich auf die Schliche kommt. Ein Antagonist sollte der Hauptfigur ebenbürtig sein, aber in diesem Fall war es sehr leichtsinnig, wie der Täter vorgegangen ist, er hätte wissen müssen, daß sie ihn auf diese Weise bald schnappen.

    • 3 Sterne

      Als Kurzgeschichte ganz gut

      von chiefcolumbus am 04.08.2010

      Zusammenfassend: Sehr gut geschriebene Kurzgeschichte. Allerdings mit vielen gewohnten Versatzstücken aus herkömmlichen Krimis, die die Autorin jedoch routininiert und gut lesbar einsetzt. Der Schluss mag etwas abrupt wirken, ist aber ganz bewusst gesetzt: Der Mörder hat sich in seinem Opfer in einem entscheidenden Punkt getäuscht...Ich habe die Geschichte gerne gelesen, würde mir jetzt aber nicht einen ganzen Roman in dem Stil antun. Dazu sind mir das Setting, der Kommissar und seine Tochter etc. nicht interessant und außergewöhnlich genug, als dass sie meiner Spannung über mehr als ein paar Seiten gewiss sein könnten.

      • Kommentar von chiefcolumbus am 04.08.2010

        Äh, eigentlich habe ich nur drei Sterne gegeben. Hab ich mich vielleicht vertippt? Chiefcolumbus.

    • 5 Sterne

      Feiner Krimi

      von Kratzfeder am 04.08.2010

      Handlung: … Kommissar Klaus Krohn und sein Team auf der Suche nach einem Serienmörder … mehr sollte man hier nicht verraten.

      Figuren: Die Figuren sind sehr gut eingeführt und gezeichnet … Vor allem den Kommissar finde ich gut gelungen, da außer der professionellen Seite auch sein persönliches Schicksal mit hineinschwingt.

      Sprache/Duktus: Durchgängig klare, gut gewählte Sprache und Formulierungen. Sehr überzeugend.

      Struktur: Der Aufbau und die Entwicklung der Geschichte hat mich rundum überzeugt … bis auf den Schluss. Mit dem bin ich leider gar nicht klar gekommen. Habe ich bis dahin voller Spannung gelesen, hat mich das Ende doch etwas ernüchtert. Vor allem die Einführung des letzten Protagonisten kann ich gar nicht nachvollziehen. Es klang fast so, als würde die GEschichte hier gewaltsam abbrechen??

      Zusammenfassend: Ganz toller Krimi, der mich (obwohl ich kein Krimileser bin!!) sehr gefesselt hat. Habe mit Spannung am Text geklebt. Leider hat mich der Schluss/die Auflösung nicht überzeugt und auch etwas enttäuscht. Dennoch absolut lesenswert!!

    • 4 Sterne

      Tödliche Ordnung

      von Andreas am 04.08.2010

      Handlung: Kommissar Krohn sucht einen mehrfachen Mörder.Mithilfe des Internets macht er eine überraschende Entdeckung.

      Figuren: Das gesamte personal wird sehr lebendig herrübergebracht. Vor allem den Täter finde ich glänzend getroffen.Ich will da nicht zuviel verraten, aber die Person hat es in sich. Zum Gruseln und zum Schmunzeln.

      Sprache/Duktus: Genreüblich knapp, geht die Autorin in den wichtigen Momenten ins Detail. Die Sprache ist sattelfest und passt, wie gesagt, perfekt auf einen Krimi. Feiner Erzählton.

      Struktur: Zu Beginn werden die Toteneingesammelt, dann die Ermittlungen im Internet, zum Schluss die überraschende Auflösung. Alles Griffig und passgenau.

      Zusammenfassend: Tödliches Chaos ist ein technisch sauberer Krimi. Spannend, mit raschen Handlungsfolgen, plastischen Charakteren und überraschendem Ende. Die Sprache ist ûberzeugend, die Auflösung klug gewählt. Ein überzeugender Einstand.

    Andrea Martini

    Tödliches Chaos

    Tödliches Chaos
    3.1 Sterne Aktueller Rang: 89
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    Seiten 19
    ID 00339
    Veröffentlicht am: 04.08.2010

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    Andrea Martini

    Andrea Martini

    Mitglied seit 04.08.2010
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