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Neckisch
von Mahony am 03.02.2011
Zusammenfassend:
Sehr amüsant geschriebene Geschichte über eine Frau, die das Leben zu Weihnachten recht beutelt. Da hat es mir schon bisweilen mehr als nur ein Schmunzeln entlockt. Leider habe ich auch ein bis fünf ABER.
Zunächst sind mit ein paar Ungereimtheiten aufgefallen: Sie hat kein Geld, kauft sich aber dann einen neuen Korkenzieher und andere Dinge. Dann ist ihr Kühler kaputt, die Arme ;-). Sie schreibt, sie hat keine Winterreifen, dann sind sie aber im Keller. Wieso baut sie die neue Küche wieder auf? Im Grunde nichts weltbewegendes.
Dann fehlt mir hier auch die Entwicklung, das Aneinanderreihen von Tagen funktioniert bei einer KG, bei einem Roman ermüdet es schnell. Auch das für meine Begriffe zu oft eingesetzte "Das Leben ist ...", wobei ich die Vergleiche an sich in Ordnung fand.
Ein runnig gag, der zu oft eingesetzt wird, läuft sich am Ende tot.
Trotzdem mag ich diese Art von Humor und würde gern mehr davon lesen. Die Leseprobe ist mir im Moment allerdings noch zu unausgegoren.
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Das Leben ist eine fliegende Tiefkühlente
von Novalee am 01.02.2011
Zusammenfassend:
Mir gefallen an dem Tagebuch vor allem die Stellen, in denen die Sinnbilder ihre Gedanken zum Leben darstellen. Oft schiebt sich ein wirklich originelles Fazit dazwischen. Außerdem begeistert mich die Art, wie die Autorin sich selbst durch den Alltag schleppt. Allerdings ist es mir mit der Zeit ein wenig zu ereignislos, auch wenn ihr Alltag genau genommen natürlich alles andere als ereignislos ist. Man merkt der Autorin allerdings eine sehr erfrischende Selbstironie an und eine sehr angenehme Art und Weise, diese in Worte zu fassen. Man möchte sich zu ihr aufs Sofa setzen und sagen "Ja, das Leben ist eine fliegende Tiefkühlente – aber irgendwann wird es auch für dich zum Schwanensee" (natürlich die Version von "Schwanensee" mit Happy End :-)).
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das Leben ist ein körperfressender Alien
von HeikoX am 31.01.2011
Handlung:
Die Tage um Weihnachten für eine geschiedene Frau mit Tochter
Figuren:
die Ich-erzählende Mama, Tochter, Mutant Wellensittich, Meerrschweine, Aldiwein, Nachbar und Exmann
Sprache/Duktus:
es ist gut geschrieben, frisch, leicht humorvoll, etwas überdreht, aber nicht zu sehr. etliche Kommafehler
Struktur:
In Tagebuchform geschrieben, Kapitel sind die Tage, es sind nur wenige
Zusammenfassend:
es ist gut, leicht erheiternd, gelacht habe ich nicht aber geschmunzelt, mit manchem kann sich wohl jeder identifizieren. Aber ich finde, es ist genug für eine Kurzgeschichte, so ca 12 bis max 15 Seiten, dann wird es mir zu viel. Wie ein Mantra, das sich immer wieder wierderholt.
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
LACHEN
von vincent casca am 31.01.2011
Handlung:
Frau raucht sich durch die Weihnachtstage und macht sich über sich selbst lustig.
Sprache/Duktus:
"Leidenschaftlich vor sich hinnadeln" war schon eine schöne Begrüßung. Auf Seite 1 habe ich bereits dreimal gelacht (nicht geschmunzelt). Es geht so weiter, auf Seite 10, ich will die Pointe nicht vorwegnehmen, habe ich den Sprudel in meinem Mund nicht länger kontrollieren können und ihn auf der Tastatur wiedergefunden ...
Zusammenfassend:
Das Thema Alleinerziehende Mütter ist natürlich für viele nicht zum Lachen. Aber trotzdem kann es vielleicht auch noch anderen als den Mitgliedern der Gruppe der ledigen Kinderlosen eine schöne Zeit bereiten. Fünf Sterne gebe ich, glaube ich, nur für ein ganzes Werk. Aber den Flieger habe ich sogar schon bei meinen Bekannten verteilt
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