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Wenigstens sind keine Rechtschreibfehler drin
von MarionBecker am 03.02.2012
Handlung:
Ein alternder Schauspieler tritt als Nachwuchsförderer auf. Seine Schwester will, dass er ihre Tochter fördert.
Figuren:
Der alternde Schauspieler Henry Keesal, seine Schwester, seine Nichte.
Sprache/Duktus:
Leicht verständlich geschrieben, aus der Sicht des alternden Schauspielers.
Struktur:
Chronologisch aufgebaute Geschichte, der jegliche Spannung fehlt.
Zusammenfassend:
Nach einem endlos langen, ersten Kapitel, in dem ein endloses Geplänkel zwischen Bruder und Schwester stattfindet, geht es genauso langweilig weiter. Die Personen sind ein Witz. Besonders die Schwester. Die agiert auf keinen Fall mit Maximalkapazität. Ich finde die Leseprobe leider sehr nichts sagend.
Nach Zitrone on Air, das sprachlich ganz ansprechend war, hatte ich eine unterhaltsame Leseprobe erwartet. leider habe ich mich sehr gelangweilt.
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Schon wieder ein Buch von Dir
von MarcoKupfer am 22.09.2011
Zusammenfassend:
Jetzt schon, das zweite Mal, dass ich auf eines Deiner Bücher stoße und es mir zusagt.
Vielleicht kannst du mir ja noch was beibringen ;)
Nach den ersten Seiten musste ich einfach weiterlesen, deine Art zu schrieben finde ich super. Bin gespannt wie es mit Henry und Emily weitergeht, und was noch alles so passiert. Sehr Unterhaltsam.
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Unterhaltung
von Arya am 13.08.2011
Handlung:
Henry Keesal soll seine Nichte und ihr Talent(?) fördern und berühmt machen.
Figuren:
Keesal, Hanna, Emily, die Figuren ergeben zusammen einen amüsanten Mischmasch.
Sprache/Duktus:
Im Präsenz geschrieben, lustige Nebenbemerkungen, die aber zum Teil überflüssig scheinen
Struktur:
Chronologisch aufgebaut, in der Ich-Perspektive geschrieben.
Zusammenfassend:
Unterhaltungsliteratur, die einen nach einem langen Arbeitstag ganz schnell wieder hochzieht. Mir gefällt es definitiv.
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Üben,Üben, Üben!!!
von Erhard Schümmelfeder am 22.03.2011
Zusammenfassend:
Ich stelle mir folgende Grundsituation vor: Ein Ballett-Theater-Chef gerät in einen Intra-Rollenkonflikt, als seiner Schwester ihn auffordert, ihre drei Zentner schwere Tochter die tragende Hautrolle in einem Stück zu geben. Wie soll der Profi aus dem Tanz-Theater-Geschäft der ehrgeizigen Mutter beibringen, dass ein solcher Versuch von vornherein aussichtslos ist? - In Novalees köstlichem Roman "Mehr als zwei Sätze" geht es subtiler, jedoch mindestens ebenso grotesk zu. Die Figuren dieser unterhaltsamen Realsatire sind rasch beschrieben: Eine ehrgeizige Mutter, eine überspannte und talentlose Schnepfe, die hofft, mit geringem Kraftaufwand Karriere machen zu können und ein durchschauender 71jähriger Realist, der sich nicht vor diesen Katastrophen- Karren spannen lassen möchte, weil er weiß (ahnt), das ein solches Gefährt niemals durch die amtlichen TÜV-Kontrollen gelangen wird. Soll er sich selbst lächerlich machen in der Öffentlichkeit und loben, was keinesfalls lobenswert ist? Um Emiliy, seine Nichte, zu der Einsicht zu bringen, dass sie das Zeug hat, eine charmante und überzeugende Skihosen-Verkäuferin zu werden, lässt er sie das Drehbuch zu einem Film lesen, bei der die Rolle der Frau eines romantischen Malers besetzt werden soll. Ob es der Schnepfe (Tussi) gelingt, diese Rolle überzeugend zu spielen, verrät Novalee in ihrer Leseprobe noch nicht. Man ahnt aber einiges und weiß aus Erfahrung: Hier hilft nur: Üben, Üben, Üben!!! - Den Vorwurf talentlos zu sein, muss Novalee nicht fürchten, denn als durchschauender Realist bescheinige ich ihr gerne ihre Qualitäten als Schriftstellerin mit fünf Sternen und einer Empfehlung. Tschüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüs!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Kann leider mit der Sprache nichts anfangen
von Inga Hetten am 08.03.2011
Handlung:
Schauspieler Henry Keesal soll Nichte Emilys Talent entdecken.
Figuren:
Schauspieler Henry Keesal, seine Schwester Hanna, seine Nichte Emily. Hanna und Emily fallen lästig, Henry stört das, aber er wehrt sich nicht. Henry wirkt auf mich daher lasch und passiv. Emiliy scheint ein vollkommen unmotivierter, offenbar nicht sonderlich intelligenter Teenager zu sein. Zusammen agieren die beiden nicht garade unterhaltend.
Sprache/Duktus:
Allererster Eindruck: Ein Präsens-Roman in der Ich-Perspektive. Ich habe versprochen zu rezensieren, sonst hätte ich nicht weitergelesen. *** Ich kann leider mit der Sprache nichts anfangen. Da offenbar alle Vorrezensenten sogar lobende Worte dafür gefunden haben, darf meine Rezension als statistischer Ausreßer betrachtet werden. ;) Ich empfinde die Sprache bisweilen als unangenehm effekthascherisch. Für mich liegen immer wieder Sätze haarscharf neben einer Aussage. Manche kann ich deuten, andere nicht. Das macht die Lektüre schwerfällig. *** Es gibt hier Sätze, deren Sinn sich mir nicht erschließen will. Es ist, als fehlten ihnen wichtige Bestandteile, doch ich komme nicht immer dahinter, welche. Beispiel S. 5 (.pdf-Seitenzahlen): „Lange bevor sie überhaupt zu Vorwürfen werden können.“ Es geht um Komplimente. Die werden also stets zu Vorwürfen?– S. 6 „Und wenn ich durch meine Erfahrung und Position dazu beitragen kann, dass dieses Geschenk auch von anderen erkannt wird, fühle ich mich verpflichtet, dieser Aufgabe nachzukommen.“ Seine Erfahrung und Position tragen dazu bei, dass andere etwas erkennen? Wie geht das? Wie kann es eine Aufgabe sein? *** S.6 „Solltest du dich lieber daran erinnern, deine Familie zu unterstützen.“ Hier weiß ich sofort, was nicht stimmt: „dass du deine Familie unterstützen musst“ *** S. 7 „Ich bemühe mich, meinen Unmut über ihre Vorwürfe nicht nach außen zu kehren.“ Hier muss es heißen: nach außen zu tragen. Oder schlicht: zu zeigen.*** S.10 „dass von der Wahrheit gerade so viel übrig bleibt, um ein schlechtes Gewissen“ -> dass ein schlechtes Gewissen, oder aber: gerade genug übrig bleibt, um ein schlechtes Gewissen - dito „Mein Gewissen ist rein. Reiner als es sein müsste.“ Was soll das heißen? Ich verstehe es nicht. *** Im Anschluss will Keesal den Vorwurf der Gleichgültigkeit nicht auf sich sitzen lassen. Seine Schwester wirft ihm aber Heuchelei vor, nicht Gleichgültigkeit. *** Dito: „Sie scheint meine Abwesenheit zu bemerken.“ Henry hat aber nicht das Zimmer verlassen, er tut nur so als sei er geistesabwesend. Sie bemerkt also seine (vorgetäuschte) Geistesabwesenheit. *** Dann: „Der Trumpf des schlechten Gewissens ist verspielt“. Wieso „des schlechten Gewissens“, eben war es doch noch reiner als es sein müsste? Wessen Trumpf könnte das sein? Henrys? Sein Gewissen ist rein. Emiliys? Er sagt ihr deutlich, dass er beim besten Willen kein schlechtes Gewissen haben muss. *** Mir leuchtet nicht ein, warum sich Keesal seine Nichte aufs Auge drücken lässt. Hanna hat kein einziges Argument, das dafür spricht. *** Henry wiederholt häufig, was Hanna sagt. Auch das macht die Lektüre des ersten Kapitels mühselig. *** Kapitel zwei, S. 14, Hanna bringt die Nichte vorbei. Henrys Leben wird sich von Grund auf ändern. Dazu passt ganz und gar nicht der Satz „Ich habe nicht die Absicht, dieser Tatsache mehr Gewicht zu geben als nötig.“ Danach kommt dann auch, dass ihn der Gedanke an Einflüsse auf seine Routine stört, dass Emily Ablenkung bedeute, dass Ablenkung ihn anstrengt. Wozu dann zuvor der unpassende Satz? - Dito, ein „Spätsingle“, was heißt das? Der Mann ist im Alter von 64 Jahren Witwer geworden. *** S. 14 „Das Verdrängen dieser Tatsache verbindet uns“ Eben nicht. Das Bewusstsein derselben ist es, das die beiden verbindet. *** Auf S. 20 beschreibt Henry vermutlich Emily (Blondhaar), der Text aber deutet auf Hanna hin. Der Bezug ist irreführend. *** S. 21 „der anstelle um das Wohl seines Sohnes“ -> der statt um das - dito „Für einen ungefährlichen Einstieg in das Filmgeschäft ist eine Nebenrolle erforderlich.“ Was soll das heißen? - dito „Übrigbleiben lediglich die Schwester“ -> Übrig bleibt - S. 21 „das Grau in meinen Haaren, das den Ausfall selbiger ersetzt“ Was soll das heißen? - dito, Henry sinniert über dem Drehbuch, urplötzlich ist es zwei Tage später. Vielleicht fehlt hier auch nur ein Absatz. - dito „Sie macht den Anschein zu lächeln.“ Was soll das heißen? *** Kleinkram: S.25 „um Neun Bett“ -> um neun im Bett – S. 26 „verschrenkt“ -> verschränkt
Struktur:
Ein Präsens-Roman, der sich aus der Ich-Perspektive erzählt schwerfällig voranschiebt.
Zusammenfassend:
Irgend etwas am nüchternen oder vielleicht fatalistischen Ton von Henry gefällt mir. Die Idee, dass ein erfahrener Schauspieler das Talent seiner sehr viel jüngeren Verwandten entdeckt und fördert, könnte zu einer spannenden Handlung ausgebaut werden. Ein Entwicklungsroman. *** Leider lassen die Protagonisten Henry und Emily bisher wenig Spannung aufkommen. Die Sprache macht (offenbar nur mir) das Lesen zu anstrengend.
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Gute Unterhaltung
von Florian Tietgen am 26.02.2011
Handlung:
Schauspieler muss verwöhnte Nichte auf die Rolle bringen. Das verspricht durchaus unterhaltend zu werden, kann sowohl in der Komödie als auch im Drama enden. Im Grunde ist es die typische amerikanische Geschichte, in der meistens ein Charakter erst gebrochen werden muss, bevor er entstehen kann, bevorzugt im Sportmilieu angesiedelt. Ob sich das hier so entwickelt, kann ich nach der Leseprobe nicht sagen, die bisherigen Geschehnisse erfordern eher eine langsame Annäherung der beiden.
Figuren:
Der Erzähler Henry Keesal, 71, lebt von eines vollbrachten Leistungen gut genug, sich Personal zu leisten, gibt sich bescheiden, sieht sich eher als Arbeiter, denn als Star und hält diesen Ton auch durch. Seine Gefühlswelt ist schwer zu durchschauen. Er möchte seine Ruhe und seine Einsamkeit, das kann ich aus dem Text nicht nur lesen, sondern auch nachvollziehen, ob er mit seinem Leben zufrieden ist und bereits abgeschlossen hat, kann ich nur ahnen. * Gut getroffen die Schwester, die in einer Form manipuliert, dass man ihr trotz Bauchgrimmen nichts abschlagen kann. Da hätte der Henry gar nicht so viele gedankliche Wertungen einbringen müssen, diese Manipulation wird schon aus Handlungen und Dialogen äußerst deutlich. * Noch nicht ganz so gut getroffen die Nichte, die mir zu sehr am Rande des Klischees aufsässiger Teenager kratzt, auch, wenn sie schon 21 ist. Da muss sich im Laufe des Romans noch etwas entwickeln, damit der Konflikt zwischen Henry und ihr auch über die ganze Distanz trägt.
Sprache/Duktus:
Sprachlich ist mir nichts weiter aufgefallen. Die Geschichte liest sich flüssig, die süffisanten Nebenbemerkungen sind witzig, kommen mir aber zu häufig und kommentieren oft nur, was ich mir als Leser eh schon dachte.
Struktur:
Die Leseprobe ist chronologisch aufgebaut, die vielfach gemiedene Erzählung in der ersten Person - Gegenwart hat sofort meine Sympathie. Das ist natürlich unerheblich, aber sie stützt die Geschichte. Ab und zu sind kleine Gedanken in die Vergangenheit eingebaut, die man bisher nicht als Rückblende bezeichnen kann, die aber atmosphärisch wichtig sind.
Zusammenfassend:
Ein guter Unterhaltungsroman, der sicher keinen Anspruch auf tiefe und anspruchsvolle Literatur erhebt und entsprechend auch nicht so gelesen werden möchte. Trotzdem weisen zwei der Figuren durchaus Tiefe auf. Handwerklich gut geschrieben. Gern einen Flieger, kleiner Punktabzug wegen der vielen Bewertungen, die mich etwas gestört haben. Liebe Grüße, Florian
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I am Henry the eighth, I am! ;-)
von Bloodymary am 26.02.2011
Handlung:
Henry Keesal lebt seinen Alltagstrott, seitdem seine Frau vor sieben Jahren gestorben ist. Er ist 71, ein ehemaliger, sehr erfolgreicher Schauspieler und versucht nun junge Nachwuchstalente zu fördern. Bis seine Schwester auf die Idee kommt, ihm ihre verzogene Tochter unter seine Fittiche zu geben. Er soll aus dem perspektivlosen Mädchen eine Schauspielerin machen. So wie sich das Mädchen gibt, scheint es zu einer seiner größten Herausforderungen zu werden ...
Figuren:
Eine ziemlich rabiate, kleine Schwester Hannah, Henry, der in Ich-Perspektive erzählt und die Hauptfigur der Geschichte ist, Emily, die Tochter von Hannah. ++++ Henry scheint mir ein gutmütiger, älterer Herr zu sein, der sich gegen die Frauen in seinem Leben (seine Haushälterin, seine Schwester) nicht so recht fähig zu sein scheint, sich durchsetzen zu können. Bsp: S. 12: "Die Argumente gehen mir aus." Vorschlag von mir: Ich habe keine Lust?! ;-) Die Figuren werden über Handlung und Konversation vorgestellt und gut umrissen. Als Leser hat man ein gutes und deutliches Bild vor Augen.
Sprache/Duktus:
Die Geschichte ist im Präsens geschrieben. Das gefällt mir persönlich nicht so, obwohl es z.Z. in Mode zu sein scheint. (Tribute von Panem, etc.) Doch mich haut es irgenwie immer raus, da bin ich wohl etwas konservativ und bevorzuge, wenn Geschichten im Präteritum erzählt werden. ;-) Dennoch benutzt die Autorin eine flüssige, angenehme Sparche in die man gut reinkommt. Ihr Stil hat mich an Kinsella erinnert, kann das sein? Die Sätze sind kurz, verständlich und abwechslungsreich.
Struktur:
Scheint sich linear aufzubauen, über Henrys Gedanken kleinere Rückblicke. Alles top! :o)
Zusammenfassend:
Im Großen und Ganzen ist das eine nette, unterhaltsame Geschichte. Ich persönlich lese diese Art Stories in meiner Freizeit nicht so, kenne aber viele Leute, die diese Art Geschichte sehr sehr gerne liest. Die äußere Form (Sprache, Stil) ist top, da gibt´s nichts zu beanstanden. Ich bin sicher, dass die Autorin großen Erfolg und viele Fans mit ihrem Stil bekommen kann. Man merkt ihr die tiefe Leidenschaft fürs Erzählen und Schreiben an, was ein riesengroßes Plus ist. Einziges kleines Manko von mir, die (für mich) verhasste Präsens-Erzählform. Aber sie scheint, wie gesagt, zur Zeit "in" zu sein! :o) Ich wünsche Novalee weiterhin viel Erfolg, Muse und Happy Writing. Ich bin überzeugt, dich irgedwann (und zwar nicht in zu ferner Zukunft) in den Regalen einer Buchhandlung zu sehen!
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Mehr als zwei Sätze
von zauberfeder am 20.02.2011
Sprache/Duktus:
Es ist das erste Werk, das ich von Novalee lese und ich muss sagen, dass mich die Sprache sehr beeindruckt hat. Für mich auch nicht typisch weiblich, die Schreibe. Interessant, witzig, abgeklärt. Perfekte Figurenbeschreibungen. Henry wirkt auf mich sehr überzeugend und ich finde die Handlung auch nicht abgedroschen oder zu banal, wie ich es von anderen gelesen habe.
Zusammenfassend:
Wenn das die ersten Buchseiten wären, würde ich es nach diesen dreißig Seiten nicht zur Seite legen. Ich wäre gespannt, welche Konflikte diese beiden Wesen, Henry und Emily, miteinander auszutragen haben, welche Kriege oder Erfolge beide ausleben werden. Von mir aus könnte sich die komplette weitere Handlung in Henrys Arbeitszimmer abspielen (aber das nur am Rande).
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Mehr als zwei Sätze
von moods am 16.02.2011
Handlung:
Ein Regisseur und NachwuchsProtege, wir von seiner Schwester Hanna, darum „ersucht“ – sie tut es, indem sie ihm den Vorwurf macht, er kümmere sich um alle Anderen mehr als um seine Familie – , seine Nichte, die absolut talentfrei und faul zu sein scheint, zu protegieren.
Figuren:
Henry Keesal, der Schauspieler und Regisseur, Schwester Hanna, die eine Boutique besitzt und die 19-jährige Emily –die von ihrer Mutter Hanna gern als neueste Filmdiva gesehen werden würde.
Sprache/Duktus:
Ich-Erzähler( der Regisseur aus seiner Sicht der Dinge) dialoglastig und daher sehr lebendig
Struktur:
Chronologisch, soweit die Leseprobe und der Beginn ist unmittelbar, es gibt kein Vorgeplänkel
Zusammenfassend:
Dieses ist meine erste Rezension(ich musste erst einmal schauen, wie es hier vonstatten geht.) Ich habe wahllos eine Geschichte aus der Liste genommen (das vorliegende Werk) Ich fand es gut gemacht, obwohl es über diesen Stoff bereits Filme gibt, das ist wahr. Aber die Buchhandlungsregale sind voll mit Werken, die sich alle gleichen, das weiß jeder, der viel liest. Und ganz „gleich“ sind sie ja nicht, sonst wären es Plagiate. Jeder Autor bringt seinen eigenen Stil hinein. Einer mehr, der andere weniger gut. Novalee gehört zu den guten Autoren und ich wünsche ihr, dass sie bei Lesern und Verlag besteht. Deshalb gebe ich ihr auch diese wichtige Empfehlung
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Nachwuchstalent
von Michael 67 am 16.02.2011
Handlung:
Ein alternder Filmstar mit Beziehungen soll für die Tochter seiner Schwester die Türen zum Show-Business öffnen. Doch leider erweisen sich die schauspielerischen Fähigkeiten der jungen Frau als dürftig.
Sprache/Duktus:
Wie andere Rezensenten vor mir schon bemerkt haben, gehört die Autorin handwerklich zu den geübteren Autoren bei Neobooks. Der Roman ist sehr routiniert verfasst und besonders die Dialoge lesen sich flüssig und ungestelzt. Hier gibt es nichts zu mäkeln. Handwerklich gehört der Roman zu den besseren Titeln unter den Neobooks-Manuskripten und dürfte ein Lektorat relativ unkorrigiert durchlaufen.
Zusammenfassend:
Die Autorin bat mich sehr freundlich um eine Rezension ihrer hochgeladenen Manuskripte. Ich versuchte mich daher dem Text so objektiv zu wie möglich zu näher, da das Thema nicht unbedingt meine Lesevorlieben trifft.
Meine eigentliche Kritik betrifft die dargestellten Figuren und die Geschichte. Besonders die Figuren sind mir für ein literarisches Werk in diesem Genre zu eindimensional angelegt. Mir fehlt das Besondere an den Charakteren. Das kauzige oder verrückte. Charaktere, wie sie Erhard Schimmelfeder (Menschliche Regungen) oder Brigitte (Su) in ihren Leseproben entwickelt haben. Zur Handlung lässt sich noch nicht allzuviel sagen. Hier baut sich Vieles erst noch auf und ein Urteil ist für mich schwer festzumachen. Im Moment empfinde ich den Handlungsverlauf als zu trivial. Aber das ist jedoch mein persönlicher Geschmack und soll nicht in die Wertung einließen. Ich vergebe daher neutrale drei Sterne.
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Mehr als zwei Sätze
von Nelli am 15.02.2011
Figuren:
Die Figuren sind sehr gut und vorallem real beschrieben.
Sprache/Duktus:
Habe leider nicht viel Zeit. Doch bei Deinen wundervollen Seiten blieb ich hängen. Deine schöne Sprache macht einfach Lust auf ein WEITER!
Struktur:
Übersichtlich. Gut aufgebaute Kapitel. Sehr schöne Formulierung. Das Lesen dieses Buches lässt deutlich Bilder im Kopf entstehen.
Zusammenfassend:
Bin gespannt, wie es weitergeht. Dein Erzählstil gefällt mir gut. Man wird sicher noch einiges von Dir hören. Freue mich schon aufs Weiterlesen!
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Mehr als zwei Sätze
von mandala am 15.02.2011
Handlung:
es findet gleich am anfang ein gespräch zwischen zwei ungleichen geschwistern statt: einem erfolgreichen künstler und seiner manipulativen schwester. mit dem nächsten gepräch zwischen dem ich-erzähler und seiner oberflächlichen, aber absolut von sich überzeugten nichte, endet die leseprobe.
mir sind ein paar ungereimtheiten aufgefallen, die mich gestört haben. zum einen bedient es wohl eher ein gängiges klischee, dass älter werdende menschen morgens immer zeitiger aufstehen. ich kenne alte, aber auch ganz junge frühaufsteher -die nur in einer zeit belächelt werden, wo der natürliche rhythmus von tag und nacht eher ignoriert wird- und ich kenne junge, aber auch ganz alte menschen, die gerne lange schlafen. zum anderen hätte henry zwischen 6 uhr aufstehzeit und 13:30 uhr ankunftszeit seiner schwester doch wohl etwas mehr zeit als nur für ein kurzes frühstück?!
Figuren:
aus unerklärlichen gründen, wenn man mal von der einsamkeit absieht, die henrys leben nach dem tod seiner frau begleitet, gibt der erfolgreiche künstler dem drängen seiner schwester nach, seine nichte als schauspielerin zu protegieren. die handelnden bekommen gekonnt und treffsicher ihren eigenen charakter, ein unverwechselbares gesicht.
Sprache/Duktus:
das werk besticht durch einen flüssigen, sehr angenehm zu lesenden schreibstil.
Struktur:
vielleicht ist die probe ein wenig zu kurz, um die struktur der geschichte wirklich beurteilen zu können. die vorliegende handlung entwickelt sich aber logisch, nachvollziehbar, klar und folgerichtig.
Zusammenfassend:
die geschichte behandelt ein thema, dass in einer zeit von deutschland (?) sucht einen "superstar" oder das "next topmodel" vielfach auf interesse stoßen dürfte. über intrigen, protektionen, zickenkrieg im film- o.ä. -geschäft zu lesen, ist jedoch nicht wirklich mein geschmack, es erinnert mich zu sehr an storys aus der boulevardpresse, die ich auch nicht unbedingt verfolge. wenn es im vorliegenden werk noch zu einem handfesten, spannenden konflikt kommt, mag es dafür aber durchaus ein zahlreiches publikum geben. der autorin mit dem angenehmen schreibstil sei es gegönnt.
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Mehr als zwei Sätze
von Sumpfhexe am 15.02.2011
Handlung:
Henry Keesal wird von seiner dominanten Schwester Hanna genötigt, seiner Nichte Emily eine Rolle in einem Film anzubieten. Die hat wenig Lust zu arbeiten, kaum Talent und noch weniger Einsicht.
Figuren:
Henry Keesal widmet sich der Förderung junger Nachwuchstalente. Für einen Star, wenn auch einen ehemaligen, wirkt er auf mich recht unterwürfig und beugt sich den Wünschen seiner jüngeren Schwester sehr schnell. Er erweckt den Eindruck, als hätte er sein Leben lang nach ihrer Pfeife tanzen müssen. - Passt dann aber, wenn wir uns Hanna ansehen, eine wirklich unangenehme, herrische, selbstgerechte Person. - Emily ist ein hübsches Schaufensterpüppchen, verzogen und oberflächlich. Ich hätte ihr an Henrys Stelle gleich mal eine Rolle gegeben, in der sie selbst einen schwierigen Stunt ausführen muss und auf die Nase fällt. - Kurzum: gut gezeichnete Figuren, wenn auch Henry viel zu weichherzig dargestellt ist.
Sprache/Duktus:
Sehr schöne Sprache! Hier liegt für mich das größte Plus. Es wird flüssig und angenehm erzählt, humorvoll und ironisch "Hanna weiß ihre Dankbarkeit wie immer gut zu verbergen..." Gekonntes Handwerk!
Zusammenfassend:
Bis jetzt habe ich nur Lob ausgesprochen, dennoch ist die Leseprobe nichts für mich. Das liegt an der Handlung, die für mich reichlich nichtssagend scheint. Möglicherweise ist die Leseprobe auch nur zu kurz, denn ich habe keine Ahnung, wohin die Reise geht: entwickelt sich Emily doch noch als Ausnahmetalent? Oder erfindet Henry die dollsten Ausflüchte, um sie doch noch loszuwerden? - Was kommt da noch? Da fehlt mir ein roter Faden. Ich muss mich der Meinung einiger meiner Vorgänger anschließen: das gab's alles schon, mir fehlt die orginelle Story. Schade, aus meiner Sicht ist das Talent der Autorin hier fast verschenkt! Drei Sterne für die tolle Schreibe. Magst Du nicht mal einen Thriller schreiben, Novalee, das wäre eher was für mich ;-)
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Wie gehts weiter?
von JuLie am 14.02.2011
Handlung:
Ein 71-jähriger Mann nimmt seine 19-jährige Nichte auf und soll aus ihr die nächste Oscar-Preisträgerin machen (übertrieben gesagt).
Figuren:
Henry: er ist alt, teilt sich seine Zeit selbst ein und liebt die Ruhe in seinem Leben. Er fördert junge Talente, ist aber überhaupt nicht davon begeistert seine Nichte fördern zu sollen.fördert "Talente", knapp 70, seit sieben jahren allein
Hanna: sie ist Henrys Schwester und bittet ihn um Mithilfe aus ihrer Tochter Emily etwas zu machen.
Emily: anscheinend verzogenes Balg, was sich zu gut für alles hält und nun die nächste große Schauspielerin werden soll.
Sprache/Duktus:
Angenehme Schreibweise, Fehler konnte ich keine Endecken. Allerdings brach der Lesefluss für mich zwischendurch ein paar Mal ab, durch die wiederholten Zweifel des Onkels. Das er diese Zweifel an seiner Nichte hat, ist nachvollziehbar, aber es muss nicht immer wiederholt werden.
Struktur:
Chronologisch aufgebaute Handlung mit Erinnerungsfetzen des Hauptprotagonisten in die Vergangenheit.
Zusammenfassend:
Ein schöner Einstieg in einen Roman, der sicherlich noch Witz und Streit beinhaltet. Ich bin erstaunt über den großen Altersunterschied der Protagonisten und stelle mir vor, dass auch dieser zu Konflikten führen könnte. Aus der Leseprobe ist noch nicht viel darüber zu erfahren, wohin das Ganze führen wird. Sicherlich wird es Proben zwischen Henry und Emily geben und ich denke, dass auch Hanna sich noch einmischen wird. Als kleine Anmerkung nur die Sache unter Sprache. Möglicherweise kann man diese Zweifel an ein, zwei Stellen streichen oder auf andere Art und Weise näher bringen, etwa in einem Dialog. Deine Dialoge gefallen mir sehr gut. Trotzdem gibts fünf Sterne und eine Bewertung, da ich denke, dass in dieser Geschichte viel Potenzial steckt.
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hat sie mehr als zwei Sätze verdient?
von kvoosen am 13.02.2011
Zusammenfassend:
Dieses Werk ist sprachlich einwandfrei.Die Geschichte ist nicht neu aber immer wieder gut. Nichts planende junge Nichte wird vom großen Onkel auf die Berufswelt vorbereitet.Obwohl mir ein wenig die Würze der Aufmüpfigkeit und Selbstverständlichkeit aus der Sich der Nichte fehlt, gefällt mir die Brücke zum Familienzusammenhalt. Hier liegt ja nur eine Leseprobe vor, ich stelle mir vor, dass es dann noch richtig spannend wird und die Höhen und Tiefen des Werden und Sein rausgearbeitet werden. Ich mag Geschichten die Generationsübergreifend Denkanstöße geben. Dies ist mir 4 Sterne wert.
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Schade, dass es nur eine Leseprobe ist
von jessyswelt am 13.02.2011
Zusammenfassend:
Ich schreibe hier eigentlich selten Rezensionen, weil mir die Zeit zum Lesen fehlt. Aber erstens fiel mir das schöne Buchcover auf und Dein Name hat mich neugierig gemacht. Ich mag die Dialoge, ich mag die Idee, Henry zu fordern und ich hätte sehr, sehr gerne weitergelesen. Eigentlich nur 4 Sterne, weil ich es nicht leiden kann, wenn ich ein Ende nicht kenne, aber 5 Sterne plus Empfehlung, weil ich glaube, dass der Rest auch gut ist und ich es unbedingt zuende lesen will;O)
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Unspannend
von K Illing am 12.02.2011
Zusammenfassend:
Ich habe die beiden anderen Leseproben der Autorin mit großen Vergnügen gelesen und war sehr gespannt auf diesen Titel. Ich bin - so leid es mir tut - ziemlich enttäuscht. Handwerklich - das habe ich auch nicht anders erwartet - ist nichts ausszusetzen an dem Text. Die Sprache ist locker, die Dialoge sitzen, aber das Ganze ist ohne rechte Spannung, jedenfalls wollte bei mir keine aufkommen. Schon der Eingangsdialog zwischen Henry und seiner Schwester hat unnötige Längen.
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austauschbar
von Marie am 12.02.2011
Zusammenfassend:
flüssige dialoge und eine saubere schreibe. leider ist mir der rest viel zu belanglos, ja austauchbar. hiervon gibt es schon hundertfach in den buchläden. davon braucht die welt nicht noch mehr. sorry, hierfür gebe ich nur zwei sterne und dies nur wegen des ordentlichen handwerks.
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Filmstöffchen?
von Martin Mehner am 12.02.2011
Handlung:
So geht es vermutlich zu in der Branche. Nichts ist wichtiger, als Connections zu haben. Was das manchmal bedeuten mag für diejenigen, die entscheiden können, wird hier beleuchtet. Wie bringt man eine vermutlich absolut talentfreie Verwandte im Filmgeschäft unter? Das ist ein interessanter Stoff, der mich am Ende der Leseprobe neugierig zurück lässt, wie es denn weiter geht. Es gibt viele Möglichkeiten. Super.
Figuren:
Die Hauptperson ist Henry Keesal, der berühmte Schauspieler im Ruhestand. Man kann sich das sehr gut vorstellen, wie er eigentlich nur noch seine Ruhe haben möchte. Doch genau hier fand ich ihn ob der unerwarteten Störung und der fiesen Manipulationen seiner Schwester doch ein wenig zu stoisch, zu sachlich. Als Leser bin ich gewisser Maßen auf meiner Wut sitzen geblieben.
Die berechnende Hanna ist genial gezeichnet. Und das, obwohl sie fast nur spricht. Und auch Emily kann man sich sehr gut vorstellen.
Sprache/Duktus:
Wie auch die Anderen hier möchte ich die Dialoge hervorheben, die hervorragend gelungen sind. Es geht um den Film und es liest sich auch wie ein Drehbuch. Jedenfalls ließe sich wohl mühelos auch eins draus machen. Aber auch die beschreibenden Passagen sind angenehm mühelos formuliert, so dass man die Sprache kaum merkt, sondern sich ganz auf den inneren Film einlassen kann. Verbesserungswürdige Details:
S.10 : außer dem monatlichen Unterhalt hat sie noch nichts von ihr gehört... kann man also Unterhalt neuerdings hören?***
S.12 oben muss Dativ sein: als 25-jährigem Einzelkind, sonst denkt man leicht, es geht um Hanna, das Einzelkind***
S.21 mitte: da scheint mir eine Verwechslung Klaus/Thomas passiert zu sein***
weiter unten in der Klammer: eine Formulierung mit „anstelle..um...“, stimmt das so?***
S.24 unten: finde ich ein bisschen gewagt, angesichts der Erzählperspektive, von dem inneren Film des Mädchens zu reden
Struktur:
Bisher verläuft die Handlung chronologisch, und das könnte sicher auch so bleiben. Es sei denn, Hanna spinnt auf einem Nebengleis weitere Intrigen, um nichts unversucht zu lassen. Doch das würde die Autorin hinkriegen.
Zusammenfassend:
Ich hatte einen guten inneren Film beim Lesen und wurde mit einer psychlogischen Neugier zurückgelassen, wie sich das Mädchen entwickelt und was der alte Henry mit ihr macht.
Aber dieses eine bisschen Emotion am Anfang habe ich vermisst. Hervorzuheben ist der klare und mühelose Stil der Autorin, vor allem in den Dialogen.
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Toller Einstieg, tolles Thema
von Susanne Böckle am 12.02.2011
Handlung:
Henry Keesal lebt seit dem Tod seiner Frau alleine und hat sich damit arrangiert. Seine einzige Verwandtschaft ist seine jüngere Schwester Hanna und deren Tochter Emily. Hanna will, dass ihr Bruder Emily unter seine Fittiche nimmt, seinen Einfluss in der Filmbranche geltend macht und seiner Nichte zu einer Karriere beim Film verhilft. Henry ist davon wenig überzeugt, lässt sich von seiner Schwester aber überreden, seine Nichte bei sich aufzunehmen.
Figuren:
Henry Keesal als Ich-Erzähler, seine Schwester Hanna und seine Nichte Emily sind die Hauptpersonen. Außerdem treten als Neben-Protagonisten noch zwei Hausangestellte von Henry auf.
Sprache/Duktus:
Die Sprache hat mir gut gefallen. Sie ist abwechslungsreich, flüssig und leicht zu lesen.
Struktur:
Ich bin nirgends ins Stocken geraten, konnte der Handlung problemlos folgen. Die Autorin versteht es, lebensnahe Dialoge zu schreiben, die den Konflikt zwischen dem Ich-Erzähler und seiner Schwester bzw. seiner Nichte deutlich zu Ausdruck bringen.
Zusammenfassend:
Gerne hätte ich weitergelesen. Nach nur kurzem Anlesen der Geschichte war ich mitten im Geschehen, sah die Protagonisten vor mir und spürte den Konflikt zwischen der Erwartungshaltung der Schwester dem Bruder gegenüber, der aus Gutmütigkeit und Loyalität seine Nichte Emily bei sich aufnimmt, obwohl er kein schauspielerisches Talent bei ihr entdecken kann.
Besonders gut gefallen hat mir, wie die Autorin die jugendliche Selbstüberschätzung von Emily in den Dialogen herausarbeitet. Man hat beim Lesen das Gefühl, der jungen Dame links und rechts an die Backen hauen zu wollen. Ich finde, wenn ein Text solche Emotionen auslösen kann, kann man ihn nur empfehlen. Deshalb 5 Sterne von mir.
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Urlaubslektüre für Girls und Ladies
von Maja Roedenbeck am 11.02.2011
Handlung:
Die Einführung in diese offenbar groß angelegte Geschichte hat Hand und Fuß, ja, auch ich sehe hier die Eröffnungsszenen eines Kinofilms. Erwarte nach dieser Leseprobe locker-leichte Unterhaltung mit viel Augenzwinkern und wenig Tiefgang - genau das, was ein großes Publikum unter einer unterhaltsamen Ferienlektüre versteht. Eine Prise Luxusleben, eine Prise Sehnsucht nach Ruhm, die in uns allen steckt, eine Prise Familienstreitereien, die wir auch alle kennen - die klassischen Zutaten eben. In Kapitel 3 müsste jetzt aber langsam mal was Knackig-Knalliges passieren, um die Aufmerksamkeit zu fesseln, oder ein unerreichbarer Prinz Charming her, um noch weitere Handlungsstränge zu eröffnen.
Zusammenfassend:
Ich gebe eine Empfehlung, weil ich denke, Sprache/Stil und Story sind solides Handwerk und werden unter dem Aspekt der Verkäuflichkeit im Lektorat punkten. Aber ich gebe nur drei Sterne, weil bei mir persönlich der Funke noch nicht übergesprungen ist. Was ist das Besondere an dieser Geschichte, was macht sie zu etwas, das ich so noch nie gelesen (oder als Film gesehen) habe? Zumindest in dieser Leseprobe kommt das noch nicht raus.
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Familienroman?
von andremeyer am 11.02.2011
Handlung:
Ein Filmstar kümmert sich um die Förderung von jungen Schauspielern, dafür ist er bekannt und beliebt. Bis seine Schwester vor der Tür steht und die Förderung für ihre Tochter Emily für sich beansprucht.
Figuren:
Henry, Anfang 70, Emily, 19 und Henrys Schwester Hanna
Sprache/Duktus:
Besonders heraus sticht die schöne Form der Dialoge. Allgemein ein sehr schöner Schreibstil in der Ich-Form und im Präsens.
Struktur:
In Kapiteln aufgebaut, durchzogen von Dialogen und Erzählung aus der Sicht von Henry
Zusammenfassend:
Ich weiß nicht, ob es sich hier um einen Familienroman handeln wird, aber ich bin gespannt, wie es weitergeht. Die Handlung verspricht sehr viel. Schöne Grundlage. Ich hoffe, so geht es weiter!
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Interessante, gut gemachte Unterhaltung
von Antonina am 11.02.2011
Handlung:
Henry Keesal, 71, Schwergewicht der Schauspielerzunft, wird von seiner deutlich jüngeren Schwester gebeten, sich zur Abwechslung mal um die Förderung eines Familienmitglieds zu bemühen. Es geht um Hannas 19jährige Tochter Emily. Sie zieht bei Henry ein. Er soll ihre Talente entdecken, sie in einem Film unterbringen und ihr eine Karriere ermöglichen. Henry ist ziemlich ratlos, da Emily null Bock auf Arbeit hat und das Ganze offensichtlich für ein Kinderspiel hält.
Figuren:
Der Ich-Erzähler ist Henry, der alternde Kinostar. Er zeichnet sich durch seine gewählte Sprache und seinen leicht ironischen Tonfall aus. (Nebenbei: S. 20. Ich würde es passender finden, wenn der Autorin statt "verarscht" ein anderes Wort einfallen würde. da dieser Ton für Henry gar nicht passt.) Auch die anderen Figuren (Hanna, Emily, die Bediensteten) werden treffend gezeigt, so dass man sofort ein Bild von ihnen vor Augen hat.
Sprache/Duktus:
Sehr angenehm zu lesen, exzellente Dialoge. Vor allem der ironische Unterton gefällt mir. Deutlich sind die einzelnen Personen auf Grund der direkten Rede unterscheidbar. Auch die beschreibenden Passagen sind sehr gut gelungen. Frage am Rande: Auf S. 5 geht es um tätowierte Augenbrauen... Kann man die tätowieren? Oder sind tätowierte Augenlider gemeint, oder vielleicht gepiercte Augenbrauen?
Struktur:
Es beginnt mitten in einem Gespräch der Geschwister Henry und Hanna. Danach verläuft die Geschichte linear, mit kurzen Rückblicken, Erinnerungen in Henrys Vergangenheit. Am Ende der Leseprobe war ich sehr gespannt auf den weiteren Verlauf.
Zusammenfassend:
Die Leseprobe hat mich überzeugt. Das flutscht ;-). Ich bin gespannt auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Das ist gute Unterhaltung, die mich zum Schmunzeln bringt.
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Henry, Emily und das (fehlende?) Talent...
von Janeho am 10.02.2011
Handlung:
Henry, Schauspieler im eher höheren Alter, ist bekannt dafür, junge Schauspieler/innen zu fördern. Eines Tages steht seine Schwester Hanna vor der Tür mit ihrer Tochter Emily im Schlepptau, aus der Henry ebenfalls eine große Nummer im Showgeschäft machen soll
Figuren:
Henry, 71, Hanna, Schwester von Henry, Emily, 19, ihre Tochter
Sprache/Duktus:
Ohne Frage wieder sehr schön. Schon bei der ersten Leseprobe, die ich von der Autorin gelesen habe, wurde ihr äußerst ansprechender Stil deutlich. Aus der Perspektive von Henry geschrieben.
Zusammenfassend:
Diese Autorin könnte sich zu einer meiner Lieblingsautorinnen mausern. Auch diese Geschichte zieht in ihren Bann, überrascht immer wieder und lässt den Leser zum Teil der Handlung werden.
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Gefällt mir
von herby101 am 10.02.2011
Zusammenfassend:
Ich habe mich eingelesen und finde, dass schon am Anfang der normale Familienwahnsinn deutlich rüber kommt. Die Schreibweise ist locker und fließt.
Vier Sterne und eine Empfehlung.
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Klingt gut.
von Jutta Wölk am 09.02.2011
Handlung:
Henry, ehemaliger Schauspieler und Förderer von Nachwuchsschauspielern, soll seiner Nichte, auf Druck seiner Schwester, zu einer Karriere verhelfen. Doch Emely will nicht klein anfangen. Die Neunzehnjährige fühlt sich unterfordert, eine Nebenrolle zu besetzen und hält die Hauptrolle für angemessen.
Figuren:
Der einundsiebzigjährige Henry, seine Schwester, die mit nichts zufrieden ist, und Emely. Eine verzogene Neunzehnjährige, die sehr von sich überzeugt ist,
Sprache/Duktus:
Die Autorin schreibt wie ein Profi. Ich glaube nicht, dass sie eine Anfängerin ist. Wenn doch, besitzt sie großes Talent.
Ich bin sehr erstaunt und erfreut darüber, dass sie keine Fremdwörter verwendet hat.
Struktur:
Obwohl ich meistens nur einlese, habe ich die Lesprobe bis zum Ende gelesen. Ich wurde mit Leichtigkeit in die Handlung gezogen, was für eine gute Struktur spricht.
Zusammenfassend:
Ich denke, noch Einiges von der Autorin zu lesen. Ihr Schreib- und Erzählstil gefällt mir. Dafür gebe ich gerne vier Sterne und eine Empfehlung.
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Henry vs. Emily - Viele mögliche Szenarien machen diese Begegnung spannend
von schmidtiberg am 07.02.2011
Handlung:
Ein 71 jähriger Onkel, der sich aus der aktiven Schauspielerei zurückgezogen hat und stattdessen als Talent-Scout die Rollen in den Filmen seines besten Freundes mit neuen, talentierten Jungschauspielern besetzt. Seine Schwester Hanna platz mal wieder in sein geordnetes Leben, dass er mit seiner Haushälterin und seinem Gärtner harmonievoll im Griff hat. Hanna, die resolute, unnachgiebige und etwas blauäugige Schwester, nervt ihn solange, bis er sich ihrer Tochter Emily annimmt, bei der nach Meinung der Mutter, ungeahnte Talente schlummern sollen, die er, Henry, endlich zum Vorschein und zum Leuchten bringen soll. Nur um das, was er am meisten liebt - seine Ruhe - wiederzubekommen stimmt er dem Experiment zu und hofft, dass sich die Sache binnen kürzester Zeit wieder erledigt hat. Weit gefehlt: Es zeigt sich, dass er das Töchterlein mit starkem Selbstbewußtsein so schnell nicht mehr los wird, es sei denn sie selbst merkt, dass sie keinerlei Talente hat, jedenfalls nicht in seinem Fachgebiet.
Figuren:
Die 3 Figuren sind sehr schön durch die realistischen Dialoge beschrieben. Ich hatte sofort Maximillian Schell als Onkel, Katja Riemann als Schwester und Carolin Kebekus als Tochter vor Augen. Natürlich könnte man die Personen noch direkt etwas näher skizzieren, aber dies ist bei Fortführung der Geschichte in der bisherigen Form nicht notwendig. Es wird sich ergeben...
Sprache/Duktus:
Schöne Dialoge, unterbrochen von den verschiedenen Gedanken der Sprechenden, die wiederum das Gesagte unterstützend gestalten. Kleine Anflüge von Ironie und ein bisschen Sarkasmus beim Onkel passen gut dazu. Die Ich-Erzählform aus Sicht des Onkels ist stimmig zum Thema. Die Dialoge lassen die Geschichte schön fließen.
Struktur:
Bisher geradlinig, klar strukturiert in der Ich-Form erzählt.
Zusammenfassend:
Ich finde die Idee bzw. den thematischen Ansatz spannend. Ein "kleiner" Generationenkonflikt, in dem Altersweisheit und Lebenserfahrung auf ungestüme, jugendliche Selbstüberschätzung und grenzenlosen Optimismus stößt. Sicherlich wird der Onkel eine Entscheidung pro oder contra Schauspielkarriere von Emily treffen. Diese Entscheidung wird den weiteren und dann sicherlich spannenden Fortgang der Geschichte prägen. Auf jeden Fall werden sich am Ende der Onkel, die Schwester und deren Tocher vertragen und jeder - je nach Entscheidung - seine Lehren aus diesem Arrangement gezogen haben, die aber für jeden selbst nur positiv sein können.Gewinn an Erfahrung und Zusammengehörigkeitsgefühl als Familie(nmitglieder)!
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Henry und Emily – kann das gut gehen?
von Verena75 am 07.02.2011
Handlung:
Henry Keesal, Schauspieler, der bereits die Siebzig überschritten hat, ist für sein großes Herz bekannt. Er nutzt seinen Einfluss in der Filmbranche, um junge Nachwuchstalente zu fördern. Seine Schwester Hanna steht eines Tages vor seiner Tür, um ihn dazu zu bringen, sich um ihre Tochter Emily zu kümmern. Laut Hanna steht auch Emily eine große Filmkarriere bevor. Henry kann jedoch kein Talent erkennen und steht zwischen den Stühlen – soll er seiner Familie beistehen (die nach dem Tod seiner Frau Maria nur noch aus Hanna und Emily besteht) oder seinem künstlerischen Gespür vertrauen, dass ihm nur allzu deutlich macht, dass aus Emily nicht die nächste Audrey Hepburn werden kann?
Figuren:
Henry Keesal, 71, Schauspieler und Förderer junger Nachwuchsschauspieler, Hanna Keesal, Mitte 40, Henrys Schwester und Besitzerin einer eigenen Boutique, Emily, 19, Hannas Tochter und Henrys Nichte
Sprache/Duktus:
Sehr auf die Gedanken der Hauptfigur Henry fixiert, viele Dialoge, die die Handlung schildern, schöne Formulierungen, einfach gestrickt
Struktur:
In Kapiteln aufgebaut, übersichtlich strukturiert, man ist direkt in der Geschichte drin und kann sich nicht mehr entziehen
Zusammenfassend:
Auch diese Leseprobe konnte mich überzeugen. Schade nur, dass sie so kurz ist, hätte gerne mehr gelesen. Deutlich wird aber sofort: diese Geschichte hat Potenzial. Alles ist möglich, die Geschichte steckt voller Handlungsvarianten. Bin sehr gespannt und hoffe, dass die Autorin ein Herz hat und sehr bald auch den Rest online stellen wird. Fünf Sterne und ein Flugzeug!
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Mit in den Flieger
von vincent casca am 06.02.2011
Handlung:
Der schon betagte, in guter Position beim Film tätige Witwer Henry Keesal nimmt Emily, die Tochter seiner Schwester Hanna, bei sich auf und soll sie wohl auch beim Film protegieren.
Figuren:
Henry Keesal, Schauspieler, Regisseur und Protegee junger Schauspieler (innen, mit Silikon?);
Hanna, seine Schwester, die nach Keesals Auffassung versucht, andere durch das Bereiten eines schlechten Gewissens zu nötigen
Emily, Hannas Tochter, ohne Vater aufgewachsen
Sprache/Duktus:
Schon wieder. Mir fällt auf, das, was mir Schwierigkeiten bereitet, (Dialoge zu kreieren), das gelingt hier bei neobooks so einigen. Diese hier (u. a. zu Beginn) sind so schwungvoll, erst auf Seite 4 bekomme ich mit, dass es einen Ich-Erzähler gibt. Sehr schönes Versteckspiel.
Struktur:
Die Geschichte startet mittendrin und dann noch gleich mit Wörtlicher Rede. Eine schöne Begrüßung mit dem Zuruf, komm mit auf die Reise.
Die Beschreibungen der Personen erscheinen en passant, in immer wieder schönem Rhythmus gesetzt.
Zusammenfassend:
Schon vor Jahren habe ich es eingesehen. Triviales kann ICH nicht schreiben. ABER lesen. Und genießen. Dieser Anfang hier vor mir hätte große Chancen, Quatsch, ich würde im Laden vor dem Abflug in den Urlaub nicht mehr weiter suchen müssen – das Buch käme ins Handgepäck und als Flieger mit in den Flieger.
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Schöner Anfang, das könnte ein gutes Buch werden!
von Egypt am 04.02.2011
Sprache/Duktus:
Angenehme Sprache, macht Lust darauf weiter zu lesen. Die Leseprobe ist leider sehr kurz.
Struktur:
Gute Struktur, soweit man das bei dieser kurzen Probe erkennen kann.
Zusammenfassend:
Ich bin gespannt darauf wie es weiter geht. Weil es nur eine Leseprobe ist von mir nur vier Punkte. Anmerkung: mir gefällt das Werk auch weil es so schön und übersichtlich formatiert ist!
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ein Leckerli
von HeikoX am 03.02.2011
Handlung:
Henry Keesalfördert Nachwuchstalente beim Film. Seine Schwester "bittet" ihn, sie um ihre Tochter Emily zu kümmern... Sie zieht bei ihm ein...
Figuren:
Henry Keesal, 71, Schwester Hanna mit Tochter Emily, 19, Paul und Isabell, Angestellte im Hause Keesal
Sprache/Duktus:
Es ist prima geschrieben und liest sich gut und unterhaltsam, ein Fehler fiel mir auf, ich finde ihn aber nicht wieder. Lange Dialoge bestimmen das Werk und machen es lebendig und kurzweilig, die feine ironie geben das Salz, der Charakter von Henry den Pfeffer und leichte aufkommende Spannung runden das Ganze ab.
Struktur:
Eine Leseprobe eeines Romans, mit kapiteln, in Ich-Form
Zusammenfassend:
gefunden durch die Werbung im Forum, dachte ich, lese ich mal rein... Es beginnt mit einem langen Dialog, die Ganze Geschichte lebt durch die Dialoge, uns sie sind SEHR gut, wie der ganze Text. Einfach, nicht übertrieben, unterhaltend, witzig, ironisch, es schreit nach mehr! Stell das Buch ein, ich will es lesen. Bestimmt versucht sie, den alten zu verführen um ihre Grenzen auszutesten, ich freue mich schon drauf.
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