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Die Schatzfahrt, Chronik von Stefan Emberg - Inga Hetten

Kom-Kapitän Berrzak plant eine Schatzfahrt nach den Toteninseln, dort will er nur eins: Den Fluch des Kom loswerden. Doch seine Gegner gieren nach dem Schatz, er muss kämpfen. Wird er den Ort finden, an dem er lachen kann?

Zu den Toteninseln gelangen nur die besten Kom-Kapitäne, doch selbst die brauchen dazu - ein Schiff. Berrzak hat keins mehr. Statt mit Freunden und Mannschaft im Bunten Hund zu bechern, muss er völlig mittellos versuchen, irgendwie nach Klein Waal zu gelangen. Dort soll ein ominöses Erbe auf ihn warten. Ist das eine Falle oder das Schiff, das er für die Schatzfahrt in Auftrag gegeben hat? Und warum fällt ihm das Denken zunehmend schwerer? *** Die Vorgeschichte zur Schatzfahrt heißt "Kimraks Ende" und ist ebenfalls auf neobooks vertreten. (Bonusmaterial)

3.2 Sterne Aktueller Rang: 73
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    Rezensionen

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      Ein herrliches Abenteuer!

      von goldsteiner am 21.04.2012

      Zusammenfassend:

      Liebe Inga,

       ich bin sprachlos über dein Talent. Es ist immer wieder schön, zu sehen, dass es in den Massen der Gesellschaft immer wieder manche Lichtquellen gibt, die über solch eine Befähigung verfügen. Es war ein Genuß, diesen rauhbeinigen Seeleuten bei ihren derben Gesprächen zu lassen. Ich fühlte mich gleichermaßen wie in "Pirates of the Carribean"! Ganz große Meisterleistung, die die Bewertung "Fünf Sterne und Flieger" absolut zu Recht verdient. Somit von mir erteilt! Ich gratuliere dir und wünsche dir für die Zukunft nur das Beste! 

      • Kommentar von Inga Hetten am 21.04.2012

        Mögacht, goldsteiner - Du kannst nicht ahnen, wie gut Dein Name zu diesem Roman passt. Vielen Dank für Deine Worte! Nun lach nicht - mich irritiert, dass Dich diese Leseprobe offenbar kein Stück verwirrt hat. Sie wird (hoffentlich) im Herbst in die Schreibstube wandern, da eine Überarbeitung dringend notwendig ist. Doch - vielleicht haben wir ja einfach dieselbe Wellenlänge?

      • Kommentar von goldsteiner am 21.04.2012

        Verzeihung, ich meinte natürlich, "bei ihren derben Gesprächen zuzuhören"!!! *peinlich, peinlich ;)

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      Epochal contra Masse?

      von JanKempkens am 07.09.2011

      Figuren: Einige. Unten hatte jemand geschrieben, dass er sich mehr Käptn wünscht. Das stimmt irgendwie, vielleicht könnten andere Personen mehr in den Hintergrund treten, zu seinen Gunsten. Das ist nicht ganz einfach, denke ich. Aber letztlich ist es "nur" Arbeit.
      Sprache/Duktus: Anders :-) In sich stimmig und zum Inhalt, Kulisse, Zeit usw. sehr passend und handwerklich gut. Für mich war es aber trotzdem schwerer zu lesen, als ich gedacht habe. Insgesamt fehlte dafür vielleicht die Ruhe - ich lese es ja eher unter dem Aspekt der Bewertung, denn als reines Sofa-Lesevergnügen. Die Sprache ist sehr gut, aber vielleicht fehlt dem Satzfluss noch ein wenig Lockerheit. Ich bin mir noch nicht sicher, wie das praktisch aussehen könnte, es ist ein Eindruck.
      Zusammenfassend: Seefahrer-Geschichten sind nicht meins, aber es hat mir gut gefallen. Direkt der Einstieg mit der Karte und auch am Ende Glossar und Personenregister- da steh ich drauf. Ich hatte mir zwischendurch notiert, dass das bei den vielen Leute und Begriffen nötig wäre. Super Entscheidung, das ans Ende der Leseprobe zu setzen. Das war cool. Insgesamt empfand ich das Lesen als eher anstrengend - siehe Sprache. Thema ist auch nicht meins, das hilft nicht. Kulisse, Stimmung, Worte, das alles stimmt. Und ließe sich auch verkaufen. Allerdings würde ich im Augenblick sagen, dass es eher für Liebhaber, denn für die Masse ist. Für Masse - mein Eindruck- müsste es ein wenig lockerer werden (aber bei dieser Sprache bleiben, das wird schwer) und, das hat Jana gesagt: Für die Masse/ also Unterhaltungsliteratur (da wäre dann das Geld ;-) dürfte der Text weniger Konzentration /Aufmerksamkeit erfordern. Schwierig, Entscheidung der Autorin. Mit Lockerheit ein schneller Erfolg oder mit einem epochalen Werk über einen längeren Zeitraum Leser gewinnen.... Hmm, wüsste ich gerade auch nicht. Die Phantasie sucht ihresgleichen, sehr beindruckend. Jan
      • Kommentar von Inga Hetten am 12.09.2011

        Mögacht JanKempkens, vielen Dank für Deine Worte! Ja, das wird eine schwierige Überarbeitung. Nehme ich mal an, denn ich schiebe sie seit Monaten vor mir her, schreibe stattdessen andere Geschichten. Sehr erfreulich, dass Du trotzdem schon etwas mit der "Schatzfahrt" anfangen konntest. Folglich lohnt sich auch die Weiterarbeit am Projekt. Mehr Berrzak soll es werden, sehe ich ebenso. Ob ich's locker genug hinbekomme, wird sich zeigen.

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      Klasse;D

      von Darkside am 07.09.2011

      Zusammenfassend: Hier mach ich es mal kurz. Tolles Ding, mal ein ganz anderer Schreibstil. Mich hat der Text komplett überzeugt.
      • Kommentar von Inga Hetten am 12.09.2011

        Ich glaub' micht zwickt der Nück ... Gegenweltsdank, Darkside! :)

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      Die Schatzfahrt

      von Antonina am 18.07.2011

      Handlung: Kapitän Berrzak hat ein Schiff geerbt und will damit eine Schatzfahrt unternehmen. Da ich nur bis Seite 40 gelesen habe, sind mir die weiteren Zusammenhänge noch nicht klar geworden.
      Figuren: Skizzenhafte, eigenwillige Zeichnung der Figuren. Jede bekommt etwas Eigenes verpasst, aber nicht auf die einfache Tour. Der Leser muss sich selber zu helfen wissen.
      Sprache/Duktus: Anspruchsvoll, farbig, fantasievoll. Hat mir ausgesprochen gut gefallen auch wenn ich mich in der von der Autorin beschriebenen Welt nicht wirklich zurecht gefunden habe.
      Struktur: Kurze Kapitel, mehrere Schauplätze, chronologische Erzählweise.
      Zusammenfassend: Das ist definitiv nichts für mich Landratte, aber es hat Stil. Die Schreibe hat mich überzeugt. Gewünscht hätte ich mir ein Glossar, in dem ich die vielen unbekannten Begriffe nachschlagen kann.
      • Kommentar von Inga Hetten am 19.07.2011

        Mögacht, Antonina! Die zehnte Rezension kam über mich, aus heiterem Himmel wie ein Sturm im Fänger. Naja, nicht ganz - im Fänger herrscht ewiges Zwielicht und diese Fängeranomalien sind beileibe kein Spaß. Aber die Plötzlichkeit, da stimmt das Bild ...! *** Mich dünkt, ich fasle vor Freude. Dankeschön! *** Irgendwann werde ich mir diese Welt vorknöpfen und sie so umgestalten, dass meine Leser nicht torkelnd aus der Lektüre rollen. [Jahre später ...]*** Das Glossar steht am Ende, auszugsweise.

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      Da bin ich nun auf Schatzfahrt gegangen *gg*

      von Nathan Jaeger am 17.05.2011

      Handlung: Episch und doch wieder zielgerichtet und klar, anschaulich und doch mit vielen, vielen "Fachausdrücken" ihrer eigenen, hier so herrlich erschaffenen Welt, nimmt Frau Hetten mich mit auf eine Reise. Eine Reise, die ich gern antrete und von lieber bis zum (bitteren?) Ende miterleben möchte.
      Figuren: Berrzak, der Kapitän ohne Schiff, haufenweise Seefahrer, ein Gärtner und viele lustige, bunte namen, die es mir nicht immer leicht gemacht haben. Alles zusammengenommen jedoch ergibt eine urige, "passende" Atmosphäre, die von den Charakteren getragen wird.
      Sprache/Duktus: Ja, hui! Hier hatte ich zu Anfang so meine Schwierigkeiten. Viele Begriffe erklären sich erst im Laufe des Lesens, bei manchen war mir nicht gleich klar, ob es Eigennamen, Beschreibungen oder neue Bezeichnungen für altbekannte Dinge waren. All das war jedoch irgendwie nebensächlich, denn wenn man sich nicht voll und ganz auf neue Begriffe einlassen und an Althergebrachtem festhalten möchte, dann ist die Schatzfahrt nicht das Buch der Wahl. Ich bin immer offen für Neues, besonders, wenn das Ganze in meinem Lieblings-Lesemetier, der Seefahrt, spielt. Ich, der bekennende Pirat, habe es außerordentlich genossen, Berrzak auf seiner Reise zu begleiten. Insgesamt beherrscht die Autorin einen großen, bunten und niemals langweiligen Wortschatz mit solchem Feingefühl, dass sowohl feinsinnigster Humor, wie auch derbe Zoten ihren Platz ganz natürlich im Geflecht der Sätze finden.
      Struktur: Davon abgesehen, dass man quasi ohne Vorwarnung mittendrin ist, und mir am Anfang viele Worte und deren Bedeutungen noch nicht klar waren, fand ich mich schließlich sehr gut zurecht. --- Das Mittendrinsein gefällt mir immer sehr gut, hier ist einfach das unkommentierte Vokabular der Ringwelt gewöhnungsbedürftig.
      Zusammenfassend: ja, also, mir fehlen die Worte ein bisschen, vielleicht liegt das daran, dass ich den hettenschen Sprachgebrauch (noch) nicht so gekonnt anwenden kann/möchte, wie meine Vorrezensenten. Der Eindruck, der in jedem Falle bleibt: Hier wurde nicht nur eine neue Welt erschaffen, sondern hier gibts gleich noch eine neue Sprache "obendrauf". Bonusmaterial der besonderen Art! Das finde ich toll und es erinnert mich auf ausgesprochen angenehme Weise an Tolkiens Elbensprache, die er ja nun auch extra entwickelt hat. Hier kann ich mir nur wünschen, dass dieser text eines Tages gedruckt in meinem regal steht, weil ich ihn gekauft habe und ihn immer wieder hervorhole, um mich auf die große Reise zu begeben. ... Und wer weiß? Vielleicht grüßen sich die Menschen eines Tages nicht mehr mit "Mae govannen", sondern mit "Mögacht!"? Von mir 4 Sternchen für den richtigen Kurs und ein neues Segel zum Hissen ;) LG Nathan
      • Kommentar von Inga Hetten am 19.05.2011

        (Fortsetzung) Ja, das Ende kann auch als bitter bezeichnet werden. Erfolg und Kummer ... Das Ende ist außerdem der Beginn einer neuen Geschichte. Genau, wie der Anfang nicht der Anfang ist, sondern die Fortsetzung der Geschichte davor. *** Nach so langer Zeit wieder eine Rezension für das ruhende Projekt zu erhalten ist eine sehr große Freude. Macht glattweg Lust auf mehr. Und auf die Überarbeitung. Vielen Dank, Nathan!

      • Kommentar von Inga Hetten am 19.05.2011

        Mögacht, Nathan! Du schreibst etwas, das für mich sehr wichtig ist: Du willst den Text immer wieder hervorholen. Genau so ist das gedacht. So ein Ding wollte ich schreiben: Ein Werk, das bei Erstlektüre etwas überfordert, das komplex genug für -zigfaches Wiederlesen ist. *** Was der "Schatzfahrt" -außer der Überarbeitung - fehlt, ist der Prolog. "Kimraks Ende" erklärt so einiges. Meine Befürchtung war, er sei zu lang. Daher habe ich ihn getrennt eingestellt. *** (Fortsetzung)

      • Kommentar von Nathan Jaeger am 17.05.2011

        ooops das "von" unter Handlung muss natürlich ein "noch" sein. Sorry

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      Verholt noch mal und Gegenweltsdank, Inga

      von astamic am 22.03.2011

      Handlung: (Achtung Spoiler in der ganzen Rezi!) Dann machen meine Fingerchen jetzt mal einen auf *Flatterfisch*. Kapitän Berrzak wird das Schiff unterm eigenen Hintern zerschossen, während er selbst dem Kom-Rauschen zum Opfer fällt. Er wird gerettet und erbt ein neues Schiff, die Pottwal. Hässlich wie ein klobiger Holzschuh, doch mit ‚Großvaters Laken’ erhält sie ein Segel und ist seetüchtig. Berrzak und seine treuen (einer vllt. untreu?) stechen in See, um auf Schatzfahrt zu gehen. Die Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen. ‚Dieseit’, ich hoffe, ich habe es nun!
      Figuren: Menno, mein armes Landrattenhirn, mal sehen, ob ich die jetzt alle zusammen kriege. Kapitän Berrzak, Kom-Kapitän, sympathischer Mann. Manchmal hat er sein Kom nicht beisammen, dann rauscht es nicht genug, aber nach dem Austernfieber kriegt er sich wieder ein. Eine weitere Person (von unglaublich *gefühlten* vielen!) ist Stem, der Tourist, dem keiner abnimmt, dass er aus reiner Neugier durch die Gegend reist, auch er, ein sympathischer Zeitgenosse, mit seiner Hilfe habe ich auch das ‚Rauschen’ verstanden. Der Krugwirt und seine saufende Gattin, der Wirt vom Bunten Hund und seine Tine, Smut, der Koch, der seine Erinnerungen verloren hat, Mam Dongus, Pa Dongus, Dongus, Pitt, Homme und Kanda (mit getunten Kom), der alte Hetten (süße Idee), Kaptän Holler, mit ständigem Koller. Menden, der Pirat. DennDín, der Drunta. Kapitän Masten und zig Nebenfiguren... ..... All diese Figuren waren ungefähr bis Seite 40 (pdf) ein kleines Problem für mein noch kleineres Hirn. Es waren einfach zu viele! Ich war jedes Mal froh, wenn ich einen schon kannte und mich an ihn klammern konnte wie eine Ertrinkende. Auch das es zwei verschieden Wirte gibt, brachte mich gehörig durcheinander. Erst langsam konnte ich den Krugwirt von dem Hundwirt unterscheiden. Das war für mich ein Figuren Info Dump... bis Seite 40... dann lichtete sich das Rauschen und mein Kom funktionierte ohne Störung. .... .... Eine weitere kleine Schwierigkeit war, dass die Figuren in den diversen Wirtshausszenen auch noch voneinander bzw. übereinander sprachen und quasi ständig irgendwelche Namen fielen. Obendrein all die fantastischen Ortsnamen, neue geniale Wortschöpfungen, eigene Kraftausdrücke, neue Berufe, neue Maßeinheiten, fremde Getränke und interessante Gerichte (Bunter Hund, lecker!), die der unglaublichen Fantasie der Autorin entspringen, wie Millionen Wassertropfen einer Sprinkleranlage.... Da kann einem schon das Kom rauschen... ;-)
      Sprache/Duktus: Die Autorin hat eine ganz eigenständige Sprache geschaffen. Dafür schon mal großes LOB!. Sicher, bewegt sie sich zwischen Wirtshausjargon und der Erzählstimme ihres auktorialen Erzählers. Außer den anfänglich vielen verwirrenden Personen, Orten und den neuen fantastischen Fähigkeiten/Besonderheiten, ist der Text auch sehr flüssig und melodisch geschrieben. So aber musste ich oft zurückblättern. Und mein armes Hirn hat schwer arbeiten müssen. Aber wie gesagt, ab Seite 40 spätestens hatte ich es! JEP! Also, wenn ich mir da etwas wünschen könnte, dann dass die Kapitel anfangs länger bei einer Person bleiben, quasi zum warm werden und dass die Leute in den Wirtshäusern nicht auch noch soviel über andere Leute reden würden, das hat mich ganz meschugge gemacht. Aber auf der anderen Seite ist es natürlich auch ein gutes HIRNTRAINING :-). ... ... Ein paar Kleinigkeiten sind mir noch aufgefallen. So fangen auf Seite 16 (pdf) zwei Absätze hintereinander mit „Kanda wandte sich..“ an. Auf Seite 18 (pdf) (das ist mir öfter aufgefallen, hier nur ein Beispiel) sind mir zu viele Verneinungen in einem Satz, das macht ihn schwer verständlich. „...Kapitän Berrzak fand es nicht allzu schwierig, sich nicht unwillkürlich in seine Navigation einzumischen.“ Auf Seite 32 fiel mir auf, dass *Zeitland* einmal davor (keine Ahnung welche Seite, musst du mal selber suchen) *Zeitlang* geschrieben war. Auf Seite 35 steht „... als kennten sie sich seit Jahren.“ *Kennten*? Vermutlich ein Tippfehler. Auf Seite 37 klebt ein *r* vor gefragt – sicher beim Löschen übersehen. Seite 56 müsste es „Von eurem Gesöff...“ heißen nicht „Vom“. Seite 61, 3. Absatz hängt ein einsames *h* mitten im Text. Seite 70, letzter Absatz „gsanz“ – *s*. Seite 73, neues Kapitel 2. Absatz. Meinst du da wirklich *Tuck* oder Tuch? Aber das sind nur Kleinigkeiten, die mir ungewollt aufgefallen sind. Ich nenne sie nur, damit du ihnen nachgehen kannst. .... .... Einfach genial sind die Wortkreationen wie: Gegenweltsdank, Dieseit, Mögacht, Flatterfisch, Riffpinkler usw. Auch der alte Hetten, wie klasse ist das denn!!!!!!!! Und die Maßeinheit: Spanne (Armspanne). All diese Begriffe werde ich wohl nie vergessen und wenn ein Buch das schafft, ist es gut.... ..... Übrigens war ich auf Seite 46 (pdf) richtig glücklich, als dem Touristen Stem das Rauschen erklärt wurde. Da habe ich es dann auch endlich kapiert! Bin blond‚ *duckweg* . .... .... Wie schon gesagt, die Sprache ist astrein und transportiert den Charakter der Geschichte in einer einmaligen Weise. Der Hettenweise.
      Struktur: Eigentlich gradlinig. Vom verlorenen Schiff bis zum wieder gewonnen Schiff und der anstehenden Schatzfahrt. Nur in den vielen Wirtshausgesprächen werden teilweise zurückliegende Ereignisse serviert.
      Zusammenfassend: Fantasieexplosion pur!!!!! Eine Mischung aus Terry Pratchett und MZB: Darkover. Kombiniert mit der wohl einzigartigen Inga Hetten. Das kann richtig gut werden. :-) Nachdem ich erst verstanden habe, wer was ist und warum es alles so ist, wie es ist, war ich begeistert. Ich stimme dem Vorredner zu, der sagte, nach einigen Seiten habe er den Schatz erkannt. So ging es mir auch. Mögacht, Inga. Mit Freuden würde ich dir allein für deine Ideen, deine überquellende Fantasie, deine ausgeklügelte Welt, alle 5 Sterne geben.... Wenn ..... da nicht der Anfang wäre, den musst du, wenn es noch mehr Blonde diesseits gibt, etwas klären. Denn wenn es nicht dein Werk gewesen wäre, hätte ich vllt. vorzeitig das Handtuch geschmissen. Ich war anfangs komplett verwirrt. :-# Es waren einfach zu viele Dinge, die du mir so neu serviert hast. Namen, Orte, Eigenschaften.... Zu viele Wirtshausgespräche ... Ich lechze nach Abenteuer.... nicht nach Kneipe, obwohl die nicht schlecht war. (Bitte ein Omrak!).. und auf keinen Fall, so schnell, so viele Personen. Aber trotz allem ist das hier die Grundlage für eine geniale Geschichte, deswegen auf alle Fälle 4 Sterne und die Empfehlung und ein FETTES: weiter so, Inga!!!!!! Also, schön dranbleiben. Wünsche dir ganz viele Empfehlungen und sorry, es ist sicher nach 23 Uhr, wenn dies fertig ist.... Ich wollte mir nur für so eine Superrezensentin auch ganz viel Zeit nehmen! Liebe Grüße und ‚Gegenweltsdank’, für deine tollen Ideen, die astamic.
      • Kommentar von astamic am 25.03.2011

        Den alten Hetten, den adoptiere ich... <3 .... Ebenso wie deine fantastische Welt. Inga, pack die Bürste weg... du bist für Größeres geboren... Bin sehr gespannt auf weitere Ideen von dir. Da müssen sich die alten Fantasy Hasen aber warm anziehen... ;-))))) Gegenweltsdank!

      • Kommentar von Inga Hetten am 25.03.2011

        Mögacht, astamic! Gegenweltsdank für Deine Rezension, ich bin hin und weg davon, wie gut Du in meine Welt hineingefunden hast. Nixda blond = unfähig, meine elende Autorenblindheit ist schuld! Die hat Dir den Einstieg ins Buch verschwurbelt. Im Grunde genommen hat diese Welt keinen Anfang, ich erzähle eine Geschichte zwischen anderen ... Deine Sichtweise ist wieder anders und gibt mir weitere wertvolle Hinweise, wie die Überarbeitung anzugehen ist. Ein Mögacht nur für Dich vom alten Hetten! ;)

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      was - in teufels namen -

      von michaelkoehn am 17.03.2011

      Zusammenfassend: hat mich diesen (schatz *g*) text lesen lassen ... ich begann vorne, wie eigentlich immer - lol; las mich aber leider nicht fest, blätterte weiter - las mich fest! kehrte auf anfang ... und begann neu. fazit: es hat sich echt gelohnt! ich wurde gut unterhalten! und mehr brauche ich nicht, um stars, flieger und meine achtung zu vergeben.
      • Kommentar von Inga Hetten am 17.03.2011

        Mögacht michael! Das nenne ich kurz aber kräftig. :D Vielen Dank für Deine Worte, die ich verblüfft und entzückt zum Frühstück las. Herrlicher Ansporn, mich in die Schreibstube zu begeben. "Tau ho!" auch von Berrzak! ;)

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      Anspruchsvoll

      von Jana am 14.03.2011

      Handlung: Kapitän Berrzak braucht ein Schiff, denn er will sein Erbe finde, das aber befindet sich auf der Insel Klein Waal.
      Zusammenfassend: Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass das Werk anstrengend zu lesen ist. Stilistisch einwandfrei ist es doch in einem Stil geschrieben, der den Leser zur Konzentration zwingt. Und das stört mich wenn ich Unterhaltungsliteratur lese, denn bei der Arbeit muss ich mich schon sehr konzentrieren. Trotzdem liebe ich solche Geschichten, eine Schatzsuche in unbekannten Gewässern ... was will man mehr? Bei der Sternenvergabe bin ich hin und her gerissen, dass mir der Stil nicht zusagt ist ja nicht die Schuld der Autorin. Deshalb als Kompromis 3 Sterne und Flieger.
      • Kommentar von Inga Hetten am 16.03.2011

        Mögacht Jana! Vielen Dank, dass Du Dir trotz der anstrengenden Lektüre die Zeit genommen hast, Deine Meinung zu äußern. In ehrlichen Worten, das ist Gold wert! Mit jeder solchen Rezension erkenne ich besser den Weg, den ich bei der Überarbeitung einzuschlagen habe.

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      Mögacht Inga …

      von Kratzfeder am 01.03.2011

      Handlung: Käptn Berrzak braucht ein Schiff und sucht einen Schatz und der geheimnisvolle Stem sucht … ja nach was? All diese Suchen verquicken sich zu einem einzigartigen voluminösen Strang Seemannsgarn von seltener Qualität :-)
      Figuren: Der Käptn natürlich, Stem der Fremde und viele andere, die zum einen schon angeführt wurden, zum anderen dem Personenregister entnommen werden können. Anmerken würde ich hier gerne, dass Berrzak und Stem ein wenig blass wirken durch die vielen vielen Nebenfiguren, Geschichten, Handlungen. Hier würde es sich sicher lohnen, zwiebelartig den Kern der Geschichte etwas herauszuschälen und den vielen wunderbaren Nebenfiguren, (ich liebe den alten Hetten!) … ihren eigenen Platz/Raum zu geben. Wie die Autorin das hinbekommt *hust* … da habe ich volles Vertrauen in ihre Fähigkeiten.
      Sprache/Duktus: Die Autorin ist unbenommen sprachgewaltig. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Teilweise ist diese Urgewalt etwas viel und zu schnell, was mir manches Mal das Gefühl der Ratlosigkeit vermittelte. Diese Sprachbeherrschung, der feine (und auch mal derbe) Witz, die Wortspielereien, die zwischenmenschlichen (Sprach-)interaktionen sind es aber auch besonders, die mich an dieser Arbeit begeistern.
      Struktur: *hust* Okay. Der alte Hetten wusste es schon immer. Eine gute Geschichte im Nebenzimmer ist Gold wert. Viele gute Geschichten sind durchaus auch viel Gold wert, aber die alten Seebären, Kneipengänger, Schiffsbesitzer, Smutjes etc. sind wilde Kerle und sicher manchmal schwierig zu maßregeln. Aber genau das brauchen sie noch. Dringend. Ob sie maulen oder nicht. Dann klappt das auch mit der Struktur.
      Zusammenfassend: War das jetzt der alte Hetten, der der Autorin die Grundlagen des Erzählens vermittelt hat? Sicher weiß man es nicht, zuzutrauen wäre es dem alten Schlitzohr schon. Wenn er es war, dann hat er seine Sache gut gemacht. Richtig gut gemacht. Eine Schatzfahrt mit Hindernissen, ein geheimnisvoller Fremder und eine Menge Seemannsgarn, DAS ist es, was ich lesen möchte. Ganz frisch, ganz eigen, ganz Hetten. Dennoch: es ist noch eine ganze Menge zu tun. So ist der Text sicher zu speziell und … naja, noch nicht wirklich leserfreundlich. Und ich finde, das sollte er dringend werden und zwar bald, damit ich nochmal abtauchen kann in die Welt des Hettenwerks. Deshalb von mir auf jeden Fall einen Flieger, aber eigentlich nur drei Sterne. Aber weil ich insgesamt dennoch begeistert war und gibt es noch einen oben drauf, der Engländer würde sagen: And one for the pot. In diesem Sinne: ran an den Text Frau Hetten *heckheck*
      • Kommentar von Inga Hetten am 02.03.2011

        Mögacht, Kratzfeder! Vielen Dank für die herrlich hettische Rezension. *g Dem Sog meiner Sprachgewalt ist es also nicht gelungen, Dich sprachlos genießend in den Tiefen der "Schatzfahrt" versinken zu lassen ... eho. Mal sehen, wie ich das hinbekomme. *** Bald? Sorry, das geht nicht. Heute habe ich eine Figur streng angeschaut. Ergebnis: "Du willst mich kürzen, du Schlamonze? Dich hat wohl der Nück gezwickt!" Hilfe ... gegen solche Attacken muss ich mich mit viel Rezensentenpower aufladen. ;)

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      Mögacht und verholt noch mal...

      von Malu am 23.02.2011

      Handlung: Kapitän Berrzak muss nach Kleinwaal, doch ohne Schiff geht das schlecht. Auf Kleinwaal erwartet ihn ein geheimes Erbe.
      Figuren: Hier beweist die Autorin enorme Fantasie und lässt gleich in den ersten Kapiteln mehr als eine Handvoll Figuren zum Leben erwachen, wovon die meisten recht anschaulich beschrieben sind. Ans Herz gewachsen ist mir bislang keine so recht, aber ich habe nur einen Teil gelesen.
      Sprache/Duktus: Ausgefeilte, schnörkellose und sehr fantasiereiche Sprache, die nur wenige Fehler erkennen lässt. Allenfalls tauchen einmal solche Sätze auf **... musterten ihn zwei, schüttelten wortlos ablehnend den Kopf...** Hier würde ein einfaches 'schüttelten den Kopf'' genügen, das ist ja schon ablehnend, und da sie nichts sagten, impliziert das bereits ein wortlos. Außerdem schütteln zwei Männer nicht den Kopf, sondern die Köpfe. **Berrzaks Ruhm war in Vergehen begriffen** klingt nach Verbrechen und müsste heißen: **im Vergehen**. **Das Gasthaus tauchte auf und beendete seine Grübeleien vorerst**. Hm. Wie macht es das? Aber- das sind Kleinigkeiten, die leicht zu beheben sind.
      Zusammenfassend: Mannomann, liebe Autorin, da hast du ein echtes Monumentalwerk geschaffen, und diese komplexe Geschichte im Kopf zu haben würde mich als Schreiberling wahrscheinlich überfordern. Es tut mir leid, aber ich kann dem Text nicht wirklich entspannt folgen. Hier stürmt wahnsinnig viel Info auf mich ein, so dass ich immer wieder stocke und überlege: Wer war das jetzt noch? In welchem Ort befinde ich mich? Was bedeutet nochmal eine 'verholte Prunkhose'? Super neue Welt, neue Sprache, aber zuviel, zuviel. Auf jeder Seite neue, sicher spannende, doch zu geballt auf den Leser einstürmende Infos. Gerade, wenn man denkt: Jetzt, ja! Jetzt bin ich mittendrin in der Story- und es ist zweifellos eine tolle Story- reißt einen der Infodump wieder heraus. Dabei empfand ich gerade die ersten Kapitel als dennoch zu langatmig gestaltet, weil die Handlung fehlt. Für wen ist das Buch denn gedacht? (Ich meine z.B. solche Namen wie dein **kleiner Bruder Frauenschön**, was sich märchenhaft anhört und mich an Lektüre für Jugendliche denken lässt.) Normalsterbliche Jugendliche sind damit aber bestimmt überfordert. Speck den Text ab, einige wenige deiner schönen neuen Begriffe wären hier mehr, würden das Werk gewinnen lassen und den Leser verzaubern.
      • Kommentar von Inga Hetten am 25.02.2011

        Herrlich, so soll meine Arbeit bei den Lesern ankommen! Es wird allerdings noch dauern. Habe mehrere Nebenprojekte, bin gar zu neugierig auf weitere Lesermeinungen. *** Zwei Sätze, und die Autorin hüpft vor Freude durch die Schreibstube. Danke für die Anmerkung, Malu! ;)

      • Kommentar von Malu am 24.02.2011

        Bitte nach dem Abspecken Bescheid geben! Die Schatzfahrt ist durchaus eines der Werke, die ich ein zweites Mal lesen möchte.

      • Kommentar von Inga Hetten am 23.02.2011

        Vielen Dank, Malu, für die Rezension! "Tau ho!" von Kapitän Berrzak. ;) *** "In Vergehen begriffen" ist ja mal ein origineller Tippfehler. :D *** Bei "die Köpfe" denke ich an Englisch - lifted their arms/hoben den Arm, so hieß es damals in der Schule. Aber das kann seitdem durchaus reformiert worden sein ... *** Gedacht ist das Buch für Erwachsene, nach der Neobooks-Klassifizierung >17. Ich dachte eher an noch Ältere. *** Vielen Dank für Deinen Rat! Abspecken, das wird noch was. Muss aber sein.

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      Käpt´n Blaubär in ernst?!

      von Bloodymary am 22.02.2011

      Handlung: Besser als der Kurztext kann ich es auch nicht :-) Trotzdem ein Versuch: Käpt´n Berrzak ist auf der Suche nach einem Boot, pardon, Schiff, das ihn zu den Toteninseln bringt. Wie Käpt´n (!) Jack Sparrow ist er allerdings erst im Begriff, sich eines zu besorgen. Da diese Geschichte sehr viel "realistischer" und weniger Klamauk ist, fällt es ihm etwas schwerer, als dem guten Jack. Schließlich scheint sich aber doch eine Chance aufzutun und Berrzak - argwöhnisch, der er ist - bleibt misstrauisch ...
      Figuren: Die Figuren sind allesamt (Haupt- sowie Nebencharaktere) schnörkellos, doch prägnant beschrieben. Ich frage mich immer, wie die Autoren etwas hinkriegen, wofür ich eine halbe Seite brauche *schnüff*. Die Königsdisziplin meiner Meinung nach. Irgendwo hattest du, Inga (ich glaube im Forum) gesagt, dass du ursprünglich unter einem mänlichen Synonym veröffentlichen wolltest. Normalerrweise bin ich recht gut darin, das Geschlecht des Autora "herauszulesen" Hier hätte ich tatsächlich falsch gelegen. ;-) J.K. Rowlings Verlag hat übrigens aus Marketing-Gründen Mrs. Rowling darum gebeten, ihren Vornamen durch Initialen abzukürzen, da Jungs nix lesen würden, was von einer Frau geschrieben wurde. Insofern findet die kleine Feministin in mir es Klasse, dass du unter Inga veröffentlicht hast.
      Sprache/Duktus: Die Sprache ist wahnsinnig anspruchsvoll und professionell. Hier handelt es sich um keine leichte Lektüre für Zwischendurch. Ich musste etliche Passagen doppelt lesen, um der Geschichte folgen zu können. Daher ziehe ich hier auch (ungerechterweise) das eine Sternchen ab. Als Studi (der fernsehen hasst - ja, ich habe *wirklich* keinen) möchte man sich zur Entspannung berieseln lassen. Ich muss den ganzen Tag wissenschaftliche Paper lesen, da möchte ich in meiner Freizeit beim Lesen nicht denken müssen. :-) Gleichzeitig beweist die Autorin durch die Namens- und Ortsgebung eine unschätzbare Phantasie. Hut ab! (Oder kenne bloß ich die ganzen Begriffe nicht? Nautische Begriffe?) Also sprachlich anspruchsvoll und einwandfrei.
      Struktur: Die Struktur ist soweit linear udn falls es Rückblenden gab, so sind sie derart flüssig in die Geschichte eingewebt, dass sie mir nicht als "Alarm: Eine Rückblende" aufgefallen wären.
      Zusammenfassend: Es tut mir wahnsinnig leid, dass die Rezi so kurz ausfällt, aber mir fällt einfach nichts ein, was ich groß bemängeln könnte. Ich schwöre, ich habe aufmerksam gelesen (wie gesagt, manches sogar mehrmals) Es gibt nichts zum Ankreiden. Obwohl Schatzfahrten nicht wirklich meins sind, hat es mir unheimlich gut gefallen. Es erschien mir, wie eine ernstere Version von 13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär (entschuldige den Vergleich - ist aber ein Kompliment) oder halt, noch besser: 20 000 Meilen unter den Meeren. Das ist, glaube ich, eines der wenigen Bücher, die auf nem Boot mit nem Käpt´n spielen, die ich gelesen habe. Also, sprachlich, stilistisch und Phantasie-mäßig kannst du mit dem alten Verne mithalten, meine ich. Aber auch er ist keine leichte Kost. Daher vier Seesterne und ein Bötchen! :o)
      • Kommentar von Bloodymary am 23.02.2011

        Hi Inga, freut mich, dass dich die Rezi freut! :o) Die "Die 13 1/2 Leben ..." kann ich dir nur wärmstens ans Herz legen. +++ Fernseher - inzwischen haben sich die Leute daran gewöhnt *g* +++ Rah kenne ich (seit 2 Sek. - hab´s gerade gegoogelt) +++ Danke für das Kompliment an die "Blutelfe" *lach* Das ist aber - würde ich sagen - extrem-female-writing *g* aber was soll ich machen? Ich benutze auch Erdbeer-Shampoo. :o)

      • Kommentar von Inga Hetten am 23.02.2011

        Zum Autorennamen - ja, es sollte ursprünglich ein männlicher sein. Warum? Schlag mich, weil ich bei Frauennamen ein Vorurteil habe. :D Genau wie die doofen Jungs bei Rowlings. Erstmals positiv überrascht hat mich eine Frau hier auf neobooks, und zwar Nicole Schmidt mit "Hund und Adler". Ist zwar keine Fantasy, aber herrlich unfraulich geschrieben. ;) Und dann gibt es da noch die Blutelfe, die kann Atmosphäre und sympathische Protagonistin. Danach fand ich einen Frauennamen ganz o.k. ;)

      • Kommentar von Inga Hetten am 23.02.2011

        Mögacht, Bloodymary! Vielen Dank für die Seesterne. Habe mir erlaubt, sie mit etwas Wasser ins Boot zu setzen, weil sie ständig auf allen Fünfen davonarmen. ;) *** Ist es die Möglichkeit - auch ich lebe ohne Fernseher! *** Nee, das sind schon alles meine Wörter *behaupt* (Eine Rah und so'n Kram wirst Du ja kennen?) *** Ich erblasse beim Vergleich mit den Erzählergrößen. Danke ... *** Wird Zeit, dass ich mal einen Moers lese. Wurde schon für von ihm inspiriert gehalten, kenne aber nichts von ihm.

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      Mögacht Inga!

      von fraun am 17.02.2011

      Handlung: Kapitän Berrzaks Schiff , die Seedrache ist zerstört, er muss aber dringend nach Klein Waal, da dort ein geheimnisvolles Erbe wartet. Was für ein Glück, dass das Erbe ein Schiff ist. +++ Der Kapitän hat vor zwei Jahren ein geheimes Tagebuch entdeckt, in dem von einem Schatz auf den Toteninseln die Rede ist +++ Mit der Pottwal und seiner Mannschaft macht er sich auf die Reise.
      Figuren: Berrzak ( Kapitän ohne Schiff), Dongus, DennDin, DennMutch, Pitt, Kanda, Stem, Homme, der alte Hetten, der Smut, Krugwirt, Hundwirt, Kapitän Holler, Kanda, Stimme u. a. +++ Auf kürzestem Raum werden eine Vielzahl an Figuren eingeführt, die wahrscheinlich für ein halbes Dutzend Schatzfahrten ausreichen würden. +++ Das finde ich problematisch, da man sich die vielen Personen nicht merken kann, zwei Sätze später kann man sie nicht mehr einordnen, muss zurückblättern und nachlesen. Das finde ich schade, die Namen sind gut ausgedacht, gefallen mir alle, bollern mich aber total weg. Ich kann mit keinem richtig warm werden, weil einfach viel zu viele. +++ Ich hätte mir mehr Kapitän Berrzak gewünscht, dafür ein paar Figuren weniger.
      Sprache/Duktus: Sprachliche Fehler sind mir nicht aufgefallen, diesbezüglich ist der Text ohne Fehl und Tadel , etwas anderes habe ich bei Inga Hetten nicht erwartet +++ Mir gefallen Beschreibungen wie z. B. „die Gedanken wirr wie kabbelige See" +++ Dennoch ist es mir schwergefallen zu lesen und dranzubleiben (vor allem geistig). Durch die vielen Erklärungen und das ganze Drumherum war ich schnell ermüdet. Ganz besonders die vielen vielen Namen der Figuren, Inseln usw. +++ Das ist echt schwierig alles in einen Kopf zu bekommen. +++ Die Szenen in den Gasthäusern, müssen die wirklich sein, sind sie wichtig für den Fortgang der Geschichte? Ich fand sie eher lähmend und langweilig. +++ Das Kapitel "Messerfalle" - konnte ich irgendwie nicht einordnen. Das Kapitel, in dem Stem zum ersten Mal auftritt, konnte ich auch mit dem Gesamttext nicht in Verbindung bringen. Vielleicht ist das Kapitel wichtig, aber aufgrund der Fülle konnte ich nicht mehr unterscheiden zwischen Wichtig und Unwichtig.
      Struktur: Chronlogisch aufgebaut, erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven. Kapitän Berrzaks Perspektive wird unterbrochen von z. B. Dongus, Stem, Smut, Kapitän Holler, wieder Stem, Smut. +++ Das fand ich z. T. echt verwirrend. Wenn ich wieder einigermaßen drin war in der Geschichte, kam wieder eine andere Perspektive und ich dachte: Um was geht es jetzt? +++ Mir gefiele es besser, wenn hauptsächlich aus Berrzaks Perspektive erzählt wird +++ Ist es wirklich wichtig, aus Smuts oder Stems Blickwinkel zu erzählen? +++ Mich hat das ziemlich gestört +++
      Zusammenfassend: Liebe Inga, deine Rezensionen sind klar, übersichtlich und man weiß sofort, was man falsch gemacht hat. +++ Der vorliegende Text ist sprachgewaltig und sauber geschrieben, handwerklich perfekt, aber dennoch nicht so leicht zu lesen wie deine hervorragenden Rezensionen. +++ Der Klappentext verspricht eine Schatzfahrt, also ein Abenteuer mit Gefahren, vielleicht sogar Piraten. Man denkt an Captain Jack Sparrow und erwartet eine leichte Lektüre zum Entspannen. Also etwas, das Kinder und Jugendliche auch gerne lesen. +++ Ich denke aber, dass jüngere Leser das Werk überfordert aus der Hand legen +++ Die Idee und die Phantasie für eine großartige Schatzfahrt ist eindeutig vorhanden, deshalb empfehle ich das Werk, meine aber, dass man nachbessern kann. Daher gibt es von mir bisher 3 Sterne.
      • Kommentar von Inga Hetten am 17.02.2011

        Eins noch: "Zu viele Figuren" habe ich schon öfter gehört und nie kapiert. Ganz im Ernst: Habe ein Personenregister erstellt und hielt es damit für getan. Du schreibst: "mehr Kapitän Berrzak". Meine Güte, das trifft es. Ich glaube, genau das will ich auch: Mehr Kapitän Berrzak! *** Genial, so eine Rezension! Gegenweltsdank, lieber fraun. ;)

      • Kommentar von Inga Hetten am 17.02.2011

        Mögacht, fraun! Was für eine geniale Rezension. Warum habe ich Dich vor einem Jahr noch nicht gekannt?! Ich verpacke den Rest meiner Begeisterung in eine PM, sonst gibt das wieder fünf Fnster hier. ;) *** Ich weiß nicht, ob die ausufernde Orgie für Jugendliche geeignet ist. Beim Schreiben habe ich mir erwachsene Leser vorgestellt, für Kinder ist das eher nichts. Aber ob jung, ob alt, es soll Spaß machen und nicht anstregen. Da hab' ich noch ordentlich zu tun!

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      Kapitän Berrzak

      von vincent casca am 12.02.2011

      Handlung: Kapitän Berrzak auf „Schatz“suche, selbstverständlich stellen sich ihm die Bösen in den Weg. Hier geht es aber nicht nur um das Materielle eines Schatzes.
      Figuren: Die Anzahl der Personen und der Schiffe und der Inseln und der Städte ist verwirrend, vor allem weil sich HETTEN wirklich Namen ausgedacht hat. Die Karte vor Beginn des Textes könnte eine gute Hilfe sein, auf meinem Bildschirm kann ich sie allerdings leider nicht entziffern.
      Sprache/Duktus: Ich weiß nicht, was mich am Lesen hält, vielleicht diese Sprache, ich sehe den Berrzak vor mir, den Hafen, das Schiff, es entsteht ein Film. Die Sätze sind wie druckreif, nicht zu lang, nicht zu kurz. Ich glaube, man nennt das Spannung, die mich erfasst hat.
      Struktur: Der Roman ist in Kapitel unterteilt, die sehr chronologisch aufeinander aufbauen. Die Geschichte gerät professionell stringend erzählt.
      Zusammenfassend: Für das Genre Abenteuer interessiere ich mich nicht. Bin durch Zufall auf diesen Text aufmerksam geworden. Das Einbandbild ist schon beeindruckend. Aufgeschlagen, s. Sprache. Bin noch nicht durch, werde aber zu Ende lesen (doch nur, wenn die Guten gewinnen). Für Liebhaber des Genres denke ich, ist HETTENS Text eine reizvolle Ergänzung ihres Sortiments, und so begleitet ein kleiner Flieger Kapitän Berrzak.
      • Kommentar von vincent casca am 13.02.2011

        Sökers Philosophie ist, wer wartet, übt sich in Geduld. Schönen Tach noch und viele Rezensenten, dafür sind wir hier. Vincent.

      • Kommentar von Inga Hetten am 12.02.2011

        Mögacht, vincent casca! Vielen Dank für die erste Rezension meines Schmökers! Du lobst meine Sprache, ich bin erbaut von der Deinigen. ;) *** Oh, schade um die Karte. Im PDF-Download lässt sie sich vergrößern. *** Es ist nur eine Leseprobe. Berrzak und seine Freunde haben es nicht einfach, am Ende gibt es Opfer auf beiden Seiten. Die Guten erreichen ihr Ziel, aber kommen sie besser weg dabei? Hm ... *** Ha, Dich kenn' ich doch. "Söker" wartet seit 21.01. auf meiner Festplatte. :D

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    ID 03652
    Veröffentlicht am: 09.02.2011

    Gelesen 2090
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    Autor

    Inga Hetten

    Inga Hetten

    Mitglied seit 06.11.2010
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