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Zuwenig Stimmung
von Antonina am 25.02.2011
Handlung:
Klara entdeckt am Weihnachtsmorgen einen Schneemann zuviel. Es ist Albert und er ist ermordet worden.
Figuren:
Ausser Klara bleiben alle Figuren relativ blass. Es wird zwar beschrieben von wo sie kommen und was sie tun, aber der Leser bekommt nicht wirklich ein Gefühl dafür, wer sie sind und was sie umtreibt. Bei Klara sind ansprechende Ansätze vorhanden.
Sprache/Duktus:
Hier fehlt mir vor allem die Atmosphäre und die Spannung. Es wird zwar mehrmals beschrieben, dass Klara eine Gänsehaut bekommt, aber diese überträgt sich leider nicht auf den Leser.
Struktur:
Lineare Struktur mit Rückblicken auf den vergangenen Abend.
Zusammenfassend:
Die Geschichte ist von der Idee her vielversprechend. Ein menschlicher Schneemann ist eine richtig gruselige Sache, aus der man etwas machen könnte und auch die Abgelegenheit des Berggasthofes bietet genug Ansatzpunkte für Nervenkitzel. Aber leider gelingt es der Autorin noch zu wenig, diese Stimmung und das Grauen, das Klara erfasst haben muss auf den Leser zu übertragen. Mit einer gründlichen Überarbeitung des Textes liesse sich das vielleicht ändern.
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naja
von April2011 am 18.02.2011
Zusammenfassend:
Albert ist tot! Aber Spannung ist gleich Null. Figuren, Umgebung, nichts kommt rüber, leider.
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Schade, wo ist das Feeling??
von HeikoX am 15.02.2011
Zusammenfassend:
Herr Hänschle erfährt, dass Albert tot ist, trinkt noch einen Schluck und liest weiter im Buch. Das ist ungewöhnlich, aber er war nicht der Täter. Die Geschichte ist ganz gut aber leider bleibt alles blass, die Figuren, die Umgebung, die Kälte, dafür gibts wirklich zu oft die Worte Schnee und Schneemann. Es fehlt ein wenig die Spannung und das Winter- und Weihnachtsfeeling!! Für mich wirkt es, wie so ein Kurzkrimi in Illustrierten, Schnell geschrieben, schnell gelesen, schnell vergessen.
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Der war gestern aber noch nicht da...
von JuLie am 15.02.2011
Handlung:
Ein Schneemann, der vorher noch nicht da gewesen ist und sich als Leiche entpuppt.
Figuren:
Klara - Hauptprotagonistin, arbeitet im Dezember auf einer Hütte. Viel erfährt man nicht über sie, außer das ihr Vater Polizist ist.
Viele weitere Angestellte und Gäste, sowie ein Toter, die nicht näher beschrieben werden.
Sprache/Duktus:
Im Großen und Ganzen flüssig geschrieben. Allerdings noch ein paar Hinweise: Wortdoppelungen stören den Lesefluss. Insbesondere auf Seite drei im PDF ab Zeile drei bis Zeile acht neunmal das Wort Schnee oder Schneemann, etc. Seite fünf PDF letzte Zeile bei "Albert" fehlt in einen "S". Einige Beschreibungen der nebensächlichen Handlungen erweisen sich aus meiner Sicht ebenfalls störend, etwa "Leila ein Zeichen geben, dass sie sich um den Gast kümmern soll." Das zersplittert die Spannung und ist für die Geschichte unwichtig.
Struktur:
Klara entdeckt den Schneemann und stürzt sich in die Ermittlungen. Einige Rückblenden auf andere Tage in der Hütte und den Heiligenabend, bis wir uns wieder im hier und jetzt befinden.
Zusammenfassend:
An sich keine schlechte Idee. Aber es kommt überhaupt nicht recht Spannung bei mir auf. Jedesmal, wenn ich dachte, dass es spannend wird, wurde man mit Nebensächlichkeiten abgelenkt. Auch habe ich mich gefragt, ob man vom Fenster aus, wirklich erkennen kann, dass der Schneemann nicht aus Schnee ist. Gut, man weiß nicht, wie weit er weg steht, aber es liegt Schnee (der bei möglicher Sonneneinstrahlung blendet) und er steht unter einem Baum (der Schatten wirft). Die Beschreibung sollte man erst später einfließen lassen, vielleicht wenn sie vor dem Schneemann steht. Warum der Gunter wegen Totschlag gesucht wird fand ich auch irrelevant. Es hat keinen Einfluss auf die Geschichte. "Oh, er wird gesucht. Oh, er ist weg." - da hätte man noch mehr drauß machen können. So ist es leider nur eine ablenkende Nebensächlichkeit geworden. Wobei man sich gut vorstellen könnte, dass Gunter unter Verdacht fällt. Ein Totschläger + ein Toter = Täter? An der Geschichte muss textlich noch einiges gemacht werden, auch wenn mir die Idee gefällt und die Rahmenbedingungen eingehalten wurden. Leider nur drei Sterne, dafür aber keine Empfehlung.
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Der Schwarzwald muss mehr hergeben!
von schmidtiberg am 15.02.2011
Handlung:
Auf einer Schwarzwaldhütte geschieht ein Mord. Nachdem das Telefon nicht funktioniert, holt der Hüttenwirt die Polizei per Motorschlitten. Zwischenzeitlich "ermitteln" Klara, deren Vater Polizist ist, und die anderen Mitglieder des Personals selbst. Alles deutet auf Gunter hin, der auch nicht in seinem Zimmer ist. Als die Polizei kommt, ist der Fall schon gelöst ...
Figuren:
Die Figuren sind sind mir etwas schwach gezeichnet, aber vorstellbar.
Sprache/Duktus:
Die Geschichte wird geradlinig erzählt und liest sich angenehm. Auf der Autoren-Seite 5 ganz unten, fehlt es "s" bei Alberts Bauch. Autoren-Seite 8: Bei der wörtlichen Rede "Er hatte ein Messer im Bau, das." Sie brach den Satz ab ... Hier fehlt hinter "das" ein Leerzeichen und dann die 3 Auslassungspunkte.
Struktur:
Ein paar Absätze mehr zur Übersichtlichkeit wären vielleicht nicht schlecht. Leider entwickelt sich keine rechte Spannung, weil Klara praktisch sofort nach dem Aufstehen ihre "Ermittlungen" beginnt. Da keiner der Figuren wußte, wo Gunter abgeblieben war, wäre hier die Möglichkeit gewesen, Spannung aufzubauen, weil alle ihn verdächtigten und dadurch Angst vor ihm hatten. Vielleicht kommt er ja zurück und bedroht sie. Am Besten wäre gewesen, wenn er gar nicht gegangen, sondern in der Hütte geblieben wäre, dann wäre es noch dramatischer geworden, als er gemerkt hätte, dass alle ihn verdächtigen und er schließlich ausrastet und sie bedroht oder als Geisel nimmt. So aber ist die Geschichte etwas blass - es wird unterm Strich lediglich der Fall rekonstruiert und dass nicht immer ganz logisch.
Zusammenfassend:
Die Wettbewerbsvorgaben sind erfüllt. Trotzdem hätte ich mir zumindest für die Hütte und deren Räume, wo die Geschichte spielt, ein paar mehr Details gewünscht. Aber es gibt auch ein paar inhaltliche Punkte: Wann erkannte Klara, dass das Messer des Gastes Hänschle die Mordwaffe war? Vorher ging sie irgendwie von einem Küchenmesser aus, die aber alle da waren. Wenn er das Jagdmesser am Tag zuvor als Geschenk bekommen hat, wie kommt dann der Mörder daran? Warum ist Frau Beilmann überhaupt nicht überrascht, dass vor ihrer Hautür ein Mord passiert ist. Bis sie von oben aus Gunters Zimmer wieder herunterkommt, wußte sie nichts davon. Als sie es durch eine Vermutung der Mitarbeiterinnen geradezu beiläufig erfährt, geht sie gar nicht darauf ein bzw. nimmt es sehr gelassen und beteiligt sich an der "Ermittlung". Ich empfehle das Werk, weil mir die Geschichte in der einsamen Hüttenatmosphäre gefällt, und wegen einem Mörder, bei dem man nicht weiß, wo er ist. Das wäre richtig gut ausbaufähig (Tagelange Angst, Bedrohung durch den Mörder, Geiselnahme und Stürmung durch die Polizei)! Wegen einiger Ungereimtheiten und der fehlenden Spannung gibts aber nur 2 Sterne.
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