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Kurzweilig
von MarionBecker am 02.02.2012
Handlung:
Richie hat eine eigene Sendung beim Radio und die Frau seiner Träume. Ein Leben, von dem er immer geträumt hat. Ein weiblicher Fan wird zudringlich. erst per E-Mail, dann hinterläst sie ein unangenehmes Schreiben an seinem Auto.
Figuren:
Richie, Radiomoderator, selbstbewusst, erfolgsverwöhnt, anscheinend auch gut aussehend.
Maja, seine Freundin, der Traum jeden Mannes.
Anna, eine Stalkerin.
Sprache/Duktus:
Locker, unterhaltsam, einfach, kann man schnell runterlesen, ohne dass man was verpasst.
Struktur:
Chronologisch, leicht nachvollziehbar. Der Aufbau ist einfach und durchsichtig und ein bisschen fade.
Zusammenfassend:
Locker geschriebene Geschichte, die man gut zur Entspannung runterlesen kann. Die Charaktere sind noch viel zu wenig ausgearbeitet, was sicher auch mit der Kürze der Leseprobe zu tun hat. Richie ist mir zu perfekt. Trotzdem würde ich weiterlesen.
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Schöne Handschrift
von Tina Schroff am 24.10.2011
Zusammenfassend:
Gefällt mir, der Zitronenroman. Die Mischung aus Thriller (wenn auch gemäßigt) und Liebesroman ist gut dosiert und leicht bekömmlich. Natürlich wurde auch hier nicht das Rad neu erfunden...
Auf alle Fälle hätte ich weitergelesen, wenn es mehr gegeben hätte, was als Kompliment verstanden werden darf.
LG
Tina
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hab ich da was nicht mitbekommen?
von HPKerkerling am 20.10.2011
Handlung:
Radiomoderator fühlt sich durch Fan bedroht, oder gibts da noch mehr?
Figuren:
Aalglatter, steriler, nicht gerade symphatischer Radiofuzzi und die unheimliche Psychotante Anna
Sprache/Duktus:
zuviel Dialoge zu wenig Handlung, dass es spannend werden könnte, Humor in guten Ansätzen.
Struktur:
einfacher Aufbau, aber der Spannungsbogen fehlt, der Leser kann schon ahnen wie es weiter geht.
Zusammenfassend:
Kommt mir leider vor, wie ein Drehbuch zu einer Soap. Vielleicht liegts an meiner Abneigung gegen diese Genre, aber ich kann kein GZSZ oder Marienhof mehr sehen.
Tut mir leid, aber ich hatte nicht das Bedürfnis weiterlesen zu wollen. Wohl aber wünschte ich manchmal, die Moderatoren von BIG FM würden von Stalkern heimgesucht....reicht rein subjektiv leider nur für 2 Sternchen.
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Zitrone on air
von Coccinella am 13.10.2011
Handlung:
Richie, ein aufstrebender Radiomoderator bekommt Emails eines weiblichen Fans, die er am Anfang mehr oder weniger ignoriert. Als der Fan jedoch beginnt, seine Privatsphäre zu ignorieren, hört der Spaß für Richie auf.
Figuren:
Man erfährt sehr wenig über das Aussehen der Protagonisten.
Sprache/Duktus:
Spritzig und unkompliziert geschrieben.
Besonders gut gefallen hat mir der Vergleich aus dem Tierreich auf Seite 17: "Ein Schmetterling wird schnell zur Raupe, wenn er den Raum neben einem dickbäuchigen Maikäffer betritt."
Struktur:
Sehr gut strukturiert. Manchmal war der Sprung zwischen den einzelnen Abschnitten etwas zu groß. Man verlor dann für einen Moment den roten Faden.
Zusammenfassend:
Schön - leicht - lustig; eine wunderbare Lektüre, die man ohne große Anstrengung lesen kann.
Mich würde sehr interessieren, wie es weiter geht! Was denkt sich Anna noch alles aus? Wird die Beziehung zwischen Richie und Maja leiden?
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Hat was!
von Liana am 03.10.2011
Handlung:
Radiomoderator Richie startet privat und beruflich gerade durch, da wird sein Leben durch einen Fan gestört.
Figuren:
Richie, ein erfolgreicher Radiomoderator; Maja, seine Freundin?, und einige weniger wichtige Nebenfiguren
Sprache/Duktus:
Flüssiger Schreibstil, der immer mit einem Spritzer Humor herüber kommt. Ein Stil, der sich "von selbst" liest.
Struktur:
Chronologischer Handlungsablauf! Dialoge, Handlung und Erzählung sind ausgewogen und werden angereichert durch Emails.
Zusammenfassend:
Ein Buch mit dem Titel "Zitrone on Air" hätte ich in der Buchhandlung nicht in die Hand genommen, um mal zu stöbern. Frauenbuch, kitschig, billig, gewollt humorvoll und dabei höchstens unfreiwillig komisch ... wären meine Gedanken gewesen. Aus Nachbarschaftsgründen im Ranking hab ich nun doch mal reingelesen. Um ehrlich zu sein, habe ich die Leseprobe ganz gelesen ... und ich fand sie (zu meinem Leidwesen) gut. Der Regen, mein Feind: Das ist Humor, den ich mag. Der kommt ganz leise daher und zaubert ein Lächeln aufs Gesicht. Was mir ein wenig gefehlt hat, war die Ausarbeitung der Charaktere. Ich kann Richie und Maja nicht sehen. Ohne Bauch und blaues Kleid sind wenig. Ich denke auch, dass Richie mit der Zettelnachricht durchaus noch lässiger hätte umgehen können. So ein richtiger Aufreger war das ja noch nicht. Aber trotzdem hat diese Leseprobe Lust auf mehr geweckt. (Auch, wenn ich den Titel immer noch nicht mag)
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Die verrückte Zitrone...
von sarena am 02.10.2011
Zusammenfassend:
Ich habe mir gestern die Leseprobe als "Schmankerl" zwischendurch gegönnt und möchte gerne mehr wissen. Wie wird der aufdringliche Fan Anna sich nun verhalten? Wird es noch richtig spannend oder doch eher lustig? Oder gar beides? Diese Fragen stelle ich mir grundsätzlich nur, wenn Bücher mir gefallen und das tut es definitiv. Eigentlich gehört das Buch überhaupt nicht zu meinem Genre, aber der Titel hat mich neugierig gemacht.
Das Geschriebene ist sehr unterhaltsam und lässt sich leicht lesen, dafür meine Empfehlung!!
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spritzige Sprache
von patza am 30.09.2011
Zusammenfassend:
Ich kann sagen, dass ich hier eine sprachlich professionelle Leseprobe lesen durfte, die sich nach dem leichten Anfang schnell spannend entwickelte. (Habe dann gleich geschaut unter was die Leseprobe eingeordnet ist, ob Roman oder Thriller). Die Ich-Form und vor allem die Dialoge finde ich gelungen und wirken auf mich „echt“, besonders die Absätze mit der Radiosendung (On Air), die einen scheinbar stets gut gelaunten Richie zeigen.
Am Rande: Am Anfang dachte ich Maja sei Richies Geliebte, weil von ihr kein „nimmst du den Müll mit raus?“ usw. kommt, dachte doch glatt er vergleicht das mit (s)einer Ehefrau, die ihm das aufträgt. Schnell wird dann aber klar, dass Maja seine feste Freundin ist. Ich weiß natürlich nicht, ob nur ich solche Gedanken hatte, ansonsten würde ich das eventuell klarer schreiben.
Von mir volle Punktzahl und würde gerne weiterlesen
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Schon oft gelesen
von Cord70 am 27.09.2011
Zusammenfassend:
Hier gibt es nicht viel das man bei bei Ilidko von Kürthy nicht schon gelesen hätte. Leider nicht besonders originell.
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Toll!
von Chimbika am 26.09.2011
Handlung:
Radiomoderator Richie erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Sein Erfolg hat allerdings auch Nachteile, wie er feststellen muss, als ein weiblicher Fan die Distanz anonymer Emails überbrückt und ganz real in seinem Leben auftaucht...
Die Situation ist anschaulich geschildert, man kann sich gut in Richie hinein versetzen und ist gespannt, wie es weiter geht.
Figuren:
Die Figuren sind charakterlich anschaulich beschrieben, aber erfahren wir eigentlich, wie Richie aussieht? Bis auf die Passage, in der er sich über den eigenen Bauchansatz mockiert, habe ich nichts in Erinnerung. Wenigstens die Eckdaten (ungefähre Größe, Haar- und Augenfarbe) bekomme ich jedoch gern vom Autor präsentiert, den Rest überlasse ich dann meiner Fantasie
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist frisch und lebensnah. Macht Spaß zu lesen.
Struktur:
Der Aufbau der Geschichte ist einfach und chronologisch gut geordnet.
Zusammenfassend:
Eine Geschichte, die man leicht liest und von der man gerne erfahren möchte, wie sie weiter geht. Die Figuren könnten noch etwas nach gezeichnet werden.
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Tolle Popliteratur
von Cornelius_Hartz am 22.09.2011
Zusammenfassend:
Wie einigen anderen geht es mir auch: Eigentlich lese ich (nach früher Stuckrad-Barre) wenig, was in diese Richtung geht, aber die "Zitrone" gefällt mir wirklich gut. Sehr frisch und spritzig geschrieben (enstchuldigt das Wortspiel); auch das Erzählen im Präsens, was ich eigentlich gar nicht so mag, funktioniert hier richtig gut. Einzig der Name ... muss er wirklich "Richie" heißen? So was von Achtziger ... aber passt dann auch wieder irgendwie. :-) Daumen hoch von mir und ab in die Top 10!
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On Air ;)
von MarcoKupfer am 21.09.2011
Zusammenfassend:
ich schließe mich den anderen Rezensionen an. Es gehört zwar eigentlich nicht in die Kategorie, die ich gerne lese, aber man ist ja auch hier um "Neues" zu erkunden ;)
Deine Art zu erzählen gefällt mir sehr gut, die Story ist interessant und regt zum weiterlesen an, so sollte es sein :)
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ein Frucht on Air
von Readerstev am 21.09.2011
Zusammenfassend:
Alles was ich bis jetzt gelesen habe, spricht mich ab. sowohl der Plot, als auch die Geschichte selbst. Sehr unterhaltsam.
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(noch) etwas blass
von Anne Lay am 20.09.2011
Handlung:
Richie bekommt als Radiomoderator oft Post oder Anrufe. Fanpost, Bitten um Werbung,... und schließlich mehrere Mails von einer Frau, die mit verschiedenen Emailadressen überprüft, ob sie mit Standardmails abgespeist wird...
Figuren:
Richie erzählt lebendig in Ich-Perspektive. Ein Morgenmuffel, der eine Frühsendung moderiert und glücklich mit Maja liiert ist, die in einem Verlag arbeitet. Außer, dass beide glücklich miteinander sind, erfährt man wenig über sie. Lemon Chick, oder Anna, der verprellte Fan, der nach dem Test zu anderen Mitteln greift,...
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist lebendig, die Dialoge sehr natürlich. Wie schon andere Geschichten kann ich auch diese flüssig weglesen und genießen.
Zusammenfassend:
In dieser kurzen Fassung kommt mir die Handlung etwas blass daher. Einige wenige Mails, ein Zettel am Auto, da erwarte ich eigentlich mehr, bis Richie sich die Gedanken macht, wie sie hier beschrieben sind. Für mich wackelt da die Glaubwürdigkeit. So beschrieben kommt mir der Herr Moderator recht empfindlich und Ichbezogen daher. Aus meiner Sicht müssten da mehr Spannungselemente hinein, bevor er sich Sorgen macht. Die sonstigen Beziehungen bleiben noch recht blass, so dass ich dazu wenig sagen kann. Idee und Sprache gefallen mir wieder mal ausgesprochen gut, die Umsetzung könnte noch einmal vertieft werden, wobei ich natürlich nicht weiß, was noch kommt, wie verrückt Anna wirklich ist. Vielleicht bin ich auch nur verwöhnt von "Fünfzehn" oder "Der Tag, an dem ich das Leben betrog". Deine Zitrone überzeugt mich noch nicht.
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Zitrone on Air
von Feya am 19.09.2011
Sprache/Duktus:
Na ja, der eine oder andere Rechtscheibfehler hat sich eingeschummelt. Z.B. "Lieber Anna". Ansonsten schön geschrieben, locker, leicht, gut zu lesen, schöner Stil!
Zusammenfassend:
Die Grundidee finde ich nicht so reizvoll, aber ich finde, die Autorin hat sie grandios schreibtechnisch umgesetzt. Daher meine Empfehlung und 4 Sterne (weil ich nicht ganz überzeugt bin von der Geschichte). Wäre aber schon neugierig, wie's weitergeht.
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Nicht ganz mein Geschmack!
von Leeby81 am 16.09.2011
Handlung:
Siehe Klappentext! Dort erfährt man alles wichtige!
Figuren:
Richie steht natürlich im Fokus der Geschichte. Ein gutaussehender und erfolgreicher Radiomoderator, der natürlich eine hübsche Freundin hat.
Da ist leider genau mein erstes Problem. Es ist mir ein wenig zu klischeehaft. Da auch in Hollywood Blockbustern nur gutaussehende, intelligente und erfolgreiche Menschen die Protagonisten spielen. Ich hätte mir ehrlich gesagt mal zur Abwechslung einen Antihelden gewünscht. Die können auch durchaus sympathisch sein.
Sprache/Duktus:
An der Sprache ist nichts auszusetzen. Du beherrscht dein Handwerk und bringst Witz und Spritzigkeit in die Geschichte.
Zusammenfassend:
Der Plot leider nicht so ganz mein Fall. Ich finde den Protagonisten gar nicht mal so sympathisch und auch die Handlung hat mir leider nicht so gut gefallen. Für dein sprachliches Talent und dein Einfühlungsvermögen gebe ich dir neutrale 3 Sterne. Und natürlich eine Flugstunde.
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Merkwürdige Fanpost
von Heike Wolter am 15.09.2011
Handlung:
Richie ist Radiomoderator, glücklich verbandelt mit Maja und lebt ein recht angenehmes Leben, als er plötzlich merkwürdige Post von einem weiblichen Fan namens Anna erhält.
Figuren:
Richie und Maja, die beiden Hauptcharaktere der Leseprobe, sind gut skizziert. Auch von Anna, dem "anhänglichen" Fan, kann man sich durch ihre E-Mails ein gutes Bild machen.
Sprache/Duktus:
Sehr flüssig und fehlerfrei geschrieben, leicht zu lesen. Die "Ich"-Form ist konsequent eingehalten. Die Dialoge wirken sehr natürlich.
Zusammenfassend:
Eine sehr vielversprechende Leseprobe, die den Leser durch Spannungsaufbau zum Ende hin "bei der Stange" hält. Ich möchte gerne wissen, wie es weitergeht ... wird Anna zum wirklichen Problem? Ihre letzte Nachricht an Richies Autoscheibe lässt das vermuten. Ich hoffe, dass es auch irgendwann das ganze Werk zu lesen gibt ... denn ich bin ziemlich neugierig geworden.
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Zitrone On Air
von etre et devenir am 12.09.2011
Zusammenfassend:
Spritzig, frische Story! Im wahrsten Sinne des Wortes ein Lesevergnügen....ist nur viel zu schnell vorbei ;)
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Aus dem Alltag einer öffentlichen Person...
von MarkC am 05.09.2011
Zusammenfassend:
Eine schnelle, kurzweilige und abwechslungsreiche Leseprobe macht Interesse auf mehr.
Wie schon von meinen Vor-Rezensenten vorgeschlagen, würde dem Roman eine Fortsetzung als Krimi gut stehen. Als Alternative schlage ich eine Geschichte vor, welche die Entwicklung der Hauptfigur - Richie - zum zentralen Thema hat.
Mich würde einfach interessieren, wie sich Richie entwickelt, innerhalb seines Aufstieges zum Radiostar in Verbindung mit seiner Beziehung und einem Fan der ein Stalker sein dürfte... viell. wäre der Krimi-Anteil eine erfrischende Nebenhandlung.
Alles in allem: Mir gefällt das, was ich lesen durfte. Auch wenn ab und an manche Teile zu häufig aus vorwiegend kurzen Sätzen bestehen. Man könnte hier kurze Sätze mit längeren msichen, dann würde es nicht so abgehakt bzw. "atemlos" wirken (als Technik eingesetzt um einer Szene zu mehr Tempo zu verhelfen, eignen sich kurze Sätze gut, aber Tempo war hier nicht notwendig gewesen, wie ich finde).
Letztlich ist alles Geschmackssache und hier handelt es sich um meine persönliche Meinung.
Mir gefällt das Buch und wenn ich im Buchladen darauf stossen sollte, dann würde ich es mir auch kaufen. ;-)
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Sauer macht nicht immer lustig
von Kiste am 26.08.2011
Handlung:
Richie ist Radiomoderator, sehr bliebt bei den Fans, und karrieremäßig auf der Überholspur. Seine Freundin Maja ist für ihn ein wahr gewordener Traum, und sein Leben könnte nicht besser sein. Wären da nicht diese merkwürdigen Fan-Mails einer Zuhörerin, die ihn erst kaum beunruhigen, ihn aber wachrütteln, als so eine Nachricht auch an seinem Auto unter dem Scheibenwischer auftaucht.
Figuren:
Richie. Ein sympathischer, aber leicht perfektionistischer Zeitgenosse. Mir gefällt, wie sein Charakter durch Nebensächlichkeiten verdeutlicht wird. Seine frühmorgendliche Laune. Sein Hang dazu, seine Moderationen aufzunehmen. Seine Art Maja wahrzunehmen. Seine Standard-Mails.
Maja ist scheinbar, wie gesagt, unkompliziert. Sie läßt Richie Freiraum, und er scheint sie umso mehr dafür zu lieben.
Sprache/Duktus:
Einfach gesagt: Mitreißend. Sprachlich leichtfüßig, begleitet Richie den Leser durch seinen Alltag. Es ist die Einfachheit der Sprache, die mir ausgesprochen gut gefällt. Ein Beispiel: Maja verpasst Richie einen 'mütterlichen' Kuss, worauf er lapidar feststellt: 'Maja darf das'. Dieser Satz ist einfach genial. Drei Worte, und er drückt aber so viel aus, was die Beziehung zwischen Maja und Richie angeht. Dafür würde ich bereits einen Extra-Stern vergeben. :-)
Ach ja, falls es noch keiner meiner Vorredner angesprochen hat: Direkte Anrede solltest Du groß schreiben: "Du", "Dein", usw.
Struktur:
Weitestgehend linear in der Ich-Perspektive erzählt. Mir gefällt die Auflockerung durch die E-Mails, die der Geschichte eine besondere Note verleihen.
Zusammenfassend:
Meiner Meinung nach eindeutig ein Buch für die TOP10. Ehrlich gesagt, wüßte ich nicht, ob mir das Buch im Buchladen in die Hände fallen würde, weil es eigentlich nicht meinem 'Bücher-Beuteschema' entspricht. Umso überraschter stelle ich jetzt fest, dass ich es jetzt glatt zu ende lesen würde, und das auch noch gerne. Ich kann gar nicht anders, als Dir eine TOP-Bewertung zu verpassen.
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Hoffentlich wird es ein Krimi!
von Tuppek am 22.08.2011
Zusammenfassend:
Hoffentlich wird es ein Kriminalroman, wünsche ich mir nach der Leseprobe von "Zitrone on Air".
Wenn die Stalking-Geschichte breit entwickelt wird, würde die Gefahr sicherlich gebannt, auf die hier in einigen Rezensionen hingewiesen wurde - die Gefahr, dass in dem Roman erzählerisch alles zu glatt dahinplätschert, zu wenig konturiert, zu erwartungsgemäß auch in der Figurenzeichnung. Vor allem Maja ist (bislang) recht stromlinienförmig, einseitig geraten: Nur schön, nur gut, nur erfolgreich. (Diese Einseitigkeit wäre geeignet für den Einstieg, wenn am Ende Maja sich als das Zitronenhühnchen entpuppen würde.)
Ich glaube, der Richie, den ich auf den wenigen Seiten kennengelernt habe, würde - entsprechend der Chronologie der Ereignisse - vor dem Abendempfang sicherlich ausführlich über seine Samstags-Sendung-Premiere berichten. Als letzte konstruktiv-kritisch gemeinte Anmerkung sei der Hinweis auf die (für mich) zu schnelle "Ausweitung der Kampfzone" auf den Privatbereich von Richie gestattet. Die Bedrohung (Spannungsbogen!) sollte langsamer aufgebaut werden.
Auf jeden Fall möchte ich weiterlesen!!!!!
Gute vier Sterne und einen Flieger!
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Vergnügen
von Arya am 11.08.2011
Handlung:
Richie hat einen eigenen Radiosender, eine wunderbare Freundin, ein perfektes Leben. Bis zu einer Fanmail...
Figuren:
Richie, Radiomoderator, Maja, seine Freundin und Lektorin, seine Kollegin, seine Fans, Stalkerin
Sprache/Duktus:
Einige sehr schöne Wendungen und Sätze, z. B. Der Kaffee bahnte sich mühsam seinen Weg in meine Zellen
Struktur:
Mir fällt nichts auf, was stört. Alles wirkt so locker von der Hand geschrieben, dass man einfach weiterlesen muss
Zusammenfassend:
Eine tolle Geschichte, nicht zu tiefgehend, eher ein Lesevergnügen für einen besonders miesen Tag. Die fünf Sterne plus Flieger sind verdient!
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Zitrone On Air
von /user/ am 21.07.2011
Sprache/Duktus:
Auch mein Lieblingssatz: "Ein Schmetterling wird schnell zur Raupe, wenn er den Raum neben einen dickbäuchigen Maikäfer betritt".
Zusammenfassend:
Ich lese schon einige Zeit immer mal bei neobook. Nun bin ich frisch registriert und wollte eigentlich noch keine Rezension abgeben. Diese LP reizt mich aber, es doch zu tun.
Gerne schließe ich mich einigen Vorrednern an. Der Stil und die Geschichte sind unhaltsam und kommen leicht daher. Ein Lesevergnügen ohne Stolpersteine. Was sich da so leicht und einfach präsentiert, zeugt von einem sehr guten Sprach- und Inszenierungsvermögen.
Wie ein Jongleur, der seine Bälle durch die Luft wirft, hält Novalee die Fäden ihrer Geschichte scheinbar mühelos in der Hand. Hier kommt Schreiben nicht als Selbsttherapie daher, sondern es wird Freude am Schreiben spürbar. Das ist wirklich wohltuend.
Dabei ist völlig egal, ob die Story über besonderen Tiefgang verfügt. Dort, wo sie angesiedelt ist, ist sie meines Erachtens kaum zu toppen.
Und was das Wichtigste -meiner Meinung nach - ist: Novalee ermüdet ihre Leser nicht. Und sie beginnt nicht die Todsünde, sie zu langweilen. Auf keiner Seite (hoffentlich bis zum Ende).
Wäre toll, wenn mir das eines Tages auch einmal so gelingt. Nämlich, dass ich beim Schreiben (woran ich mich versuche) nicht die Leser außer Acht lasse.
Und ihr Vergnügen. Weiter so, Novalee.
P.S.: Auch mich hat das Cover neugierig gemacht. Leseprobe und Cover enttäuschen sich gegenseitig nicht. Professionell gemacht. Mein Glückwunsch.
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Nun ja
von Webi am 20.06.2011
Handlung:
Hier kommt das Motto "Es ist nicht alles Gold was glänzt." zum Tragen. Man darf gespannt sein, was da noch alles folgt.
Figuren:
Eine Geschichte zum Feierabend. Der Anspruch bleibt im Rahmen und das Thema ist und wird immer wieder aktut sein - diese Weiber (oder Kerle) wird es immer geben. Die Charaktere sind entsprechend des Anspruchs gestaltet.
Sprache/Duktus:
Für mich absolut ok und passend. Bin aber auch kein Rechtschreib- und Grammatiktyp (außer, man kommt aus dem Tritt beim Lesen). Die Worte müssen passen und einen erreichen und das tun sie hier bei mir.
Struktur:
Der Höhepunkt und dann kommt der gewisse Punkt, an dem die Probleme beginnen. Der arme Kerl.
Zusammenfassend:
War eine nette Abwechslung - hatte vorher mehr Texte, die aderer Natur waren - daher wahrscheinlich auch das Wohlgefühl beim Lesen.
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Finde ich auch ... unterhaltsam
von AnnaH am 19.06.2011
Handlung:
Wie schnell man in Schwierigkeiten geraten kann, hier wieder einmal ein Beweis dafür. Niemand ist vor bösen Überraschungen sicher.
Figuren:
Hier habe ich mich leicht zurecht gefunden zwischen den Gefühlen und Ansichten aller Akteure.
Sprache/Duktus:
Leicht, locker und unterhaltsam - so wie es eben sein sollte bei diesem Gengre.
Struktur:
Auch hier gibt es nichts zu beanstanden. Man kann sich zurück lehnen und seinen Feierabend genießen - mit einem guten Buch, wie man so schön sagt.
Zusammenfassend:
Keine Weltliteratur, aber für mich völlig ausreichend, um mir den Feierabend zu versüßen. Danke!
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Liest sich leicht und unterhaltsam
von Nadi am 08.06.2011
Handlung:
Ein Radiomoderator geht seinen Weg. Eine für ihn perfekte Freundin runden sein Leben auf angenehme Weise ab. Auch seine Lebensgefährtin geht beruflich ihren Weg. Natürlich erhält ein Moderator auch Fanpost, die er beantworten sollte und auch beantwortet - leider mit einer Standardantwort, wie eine wahrscheinliche Stalkerin enttäuscht feststellt. Wie weit wird sie in ihrer Wut darüber gehen?
Figuren:
Die Figuren sind nicht übertrieben charakterisiert, aber man kann sich sich aufgrund des Verhaltens die Beteiligten vorstellen un sich ein Bild machen.
Sprache/Duktus:
Ein sehr schöner Stil, der durch nichts gestört wird. Auch wenn das Thema nicht neu ist, das Lesen macht einfach Spaß.
Struktur:
Übersichtlich, nachvollziehbar und auch hier nichts zu beanstanden. Super.
Zusammenfassend:
Ich weiß nicht, ob man wegen solcher Kleinigkeiten gleich so in Panik verfallen würde. Das kommt mir etwas übertrieben vor, aber sonst - macht wie gesagt einfach Spaß zu lesen!
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Zitrone On Air
von kvoosen am 20.03.2011
Handlung:
Richie scheint vom Leben geküsst zu sein. Bis ein weiblicher Fan diese Welt ins wanken bringt.
Figuren:
Die Figuren wurden nur oberflächlich dargestellt. Ich gehe aber davon aus, dass dieses Defizit in den verborgenen Seiten bereinigt wird.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist wie immer ohne Beanstandung. Der Text liest sich leicht und flüssig.
Struktur:
Die Struktur ist klar und nachvollziehbar. Der Text ist durchzogen von den E-Mail, diese heben sich optisch vom eigentlichen Text ab.
Zusammenfassend:
War die Leseprobe, so wie man es von Novalee gewohnt ist. Sprachlich hat es mal wieder an nichts gefehlt. Ich bin immer wieder begeistert von diesem Stil. Diese Autorin hat die besondere Fähigkeit in allen Fazetten die Wörter gekonnt zu Papier zu bringen. Diese Leseprobe ist bis hier her sehr schöne und angenehme leichte Kost. Ein feines Buch für den Liegestuhl oder den Abend. Diese Leseprobe ist mir 4 Sterne wert.
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Lemon Chick for the win!
von Jorden am 11.03.2011
Figuren:
Soll ich ehrlich sein?
Richie interessiert mich nicht sonderlich, alle scheinen ihn toll zu finden, der braucht mich in seiner Fanblock nicht auch noch.
Die supertolle Maja ebenso. Mein Gott, was ist das nur für eine mega Traumfrau?!
Was ich will, ist das bitter-saure Chick!^^
Sprache/Duktus:
Ich mag deinen Stil. Kurze prägnante Sätze; frech und aufrichtig.
Ich-Perspektive? Super! Damit ermöglichst du dem Leser auf schnellstem Weg eine Beziehung aufzubauen.
Zusammenfassend:
Cover und Titel haben mich neugierig gemacht – aber das hast du sicherlich schon öfter gehört.
Für mich ganz wichtig: was drauf steht, sollte auch drin sein.
->Good Job *Sternchen*
LemonChick82 find ich einfach super. Ich mag den Nick. Er fällt auf und macht neugierig, wer oder was dahinter steht.
Storyline… Ich muss sagen, manchmal war ich gelangweilt. Dass liegt aber an meinen persönlichen Vorlieben. Zum Beispiel kann ich mit der Musik nix anfangen. Das soll aber nicht dein Problem sein, sondern meins.
Immerhin hast du die erste - und meiner Meinung nach wichtigste - Hürde im Sturm eingerissen: ich habe auf das Cover geklickt und die LP gelesen. :)
Des Weiteren fand ich den Sprung von den e-Mails gleich hin zum Zettel am Auto etwas schnell. Hier hätte ich gern mehr „Vorspiel“ gehabt. Aber ich versteh’, warum du es nicht gemacht hast. Der Grad ist extrem schmal, eine Story voranzutreiben um dem Leser schnellstmöglich einen Komplettabriss zu bieten und der Aufzug eines prächtigen Spannungsbogens.
P.S.
Was mich persönlich stört, ist die e-Mail-Addy: Richie Piorek @ Oldie Radio 90,7
Die Leerzeichen machen mich Wahnsinnig!^^ Aber das ist selbstverständlich Meckern auf hohem pedantischen Niveau. Sorry dafür.
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Lemon Chick
von Onyx am 27.02.2011
Handlung:
Richie macht Karriere als Radio-Moderator. Alles scheint perfekt zu laufen, bis auf die penetranten Botschaften, die er von einem weiblichen Fan erhält.
Figuren:
Richie ist ein karriereorientierter Typ, der als relativ oberflächlich dargestellt wird. Das ist wahrscheinlich auch beabsichtigt, vermute ich. Dennoch finde ich, dass er noch ein paar Eigenheiten vertragen könnte, um ihn etwas lebendiger wirken zu lassen. Zumal seine Freundin so gar keine Besonderheiten aufweist und einfach nur unkompliziert ist.
Sprache/Duktus:
Die Spache kommt recht locker daher, ganz so, wie es für einen Roman dieses Genres passt. Die Dialoge sind glaubwürdig und der enthaltene trockene Humor gefällt mir gut. Mein Lieblingssatz ist: "Ein Schmetterling wird schnell zur Raupe, wenn er den Raum neben einen dickbäuchigen Maikäfer betritt". Da musste ich doch sehr schmunzeln.
Struktur:
Der Roman ist linear aufgebaut, unterbrochen wird er durch die kursiv dargestellten E-Mails der Fans.
Zusammenfassend:
Mir hat diese Leseprobe gut gefallen. Sie liest sich sehr flüssig, ich konnte sie ohne Probleme in einem Zug durchlesen. Und sie macht Lust aufs Weiterlesen und neugierig darauf, wie sich der Roman entwickelt. Man fragt sich, ob alles eher in der Komödien-Schiene bleibt oder das Manuskript durch den Einfluss der Stalkerin dramatische Züge annimmt. Ich könnte mir den Roman auch sehr gut als Film vorstellen. Mir ist er eine Empfehlung wert - einen Stern Abzug gibt es wegen der noch ein bisschen zu blassen Charaktere.
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Eigene Erzählstimme
von Malu am 27.02.2011
Handlung:
Richie arbeitet bei einem Radiosender und bekommt viel Fanpost, vor allem von Frauen. Eine Stalkerin tritt in sein Leben.
Figuren:
Richie, der Radiomoderator, seine unkomplizierte und hübsche Freundin Maja, Claire, Bernd, die Stalkerin. Leider haben mich die Figuren nicht wirklich überzeugt, die Empathie fehlte mir, man sieht sie zwar bildlich vor sich, aber sie haben etwas Unfertiges, dem noch Leben eingehaucht werden muss.
Sprache/Duktus:
Mich hat die Erzählsprache in der Ich-Form überzeugt, sie ist angenehm ruhig, die Dialoge geschliffen, nichts stört den Lesefluss.
Zusammenfassend:
Das größte Plus dieser Autorin ist ihre Erzählsprache, die mich fesselte, obwohl nach einigen Seiten Leseprobe etwas Langeweile in der Geschichte aufkam. Aber dann trat die Stalkerin auf, und es wurde besser. Ich hätte gern den vollen Sternenhagel gegeben, denn Novalee Namenlos ist sprachlich eine der wirklich guten Autorinnen. Aber in dieser Geschichte fehlt mir die Kontur der Figuren, was ich für das größte Manko halte. So sind es drei Sterne geworden.
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Ich mag Richie nicht besonders :-(
von Antonina am 22.02.2011
Handlung:
Ein erfolgreicher Radiomoderator wird von einem Fan zunehmend durch E-Mails und schriftliche Nachrichten belästigt.
Figuren:
Richie, der erfolgreiche Moderator. Mr. Goldie Oldie. Maja, seine Freundin, die Unkompliziertheit in Person, einige Kollegen vom Radio, Lemon Chick 82, der aufdringliche Fan.
Während der kurzen Leseprobe ist es mir nicht gelungen, mit einer der Figuren richtig warm zu werden. Sie erscheinen mir noch ziemlich blass und relativ flach. Ich kann Richies sprunghaften Gedanken nicht ganz folgen und finde, dass seine Reaktion auf die einzelnen Nachrichten von Lemon chick 82 unbedingt verfeinert werden sollte, da ich ihm das so sonst nicht abnehmen kann.
Sprache/Duktus:
Der Text liest sich flüssig mit mehreren witzigen Highlights, aber zum Teil fand ich auch unelegante bzw. "unfertige" Passagen (z.B. ganz am Anfang die Beschreibung der Schlafposition oder auch der erste Abschnitt auf Seite 15, wo mehrmals hintereinander das Wort "Moderationen" vorkommt). Insgesamt erscheint mir der Text noch nicht "fertig".
Struktur:
Vorläufig lineare Struktur, wie es weitergeht, ist noch nicht abzusehen.
Zusammenfassend:
Diese Geschichte hat mich nicht so gepackt, wie "Mehr als zwei Sätze" der gleichen Autorin (eigentlich ist es ja "fies" wenn man vergleichen kann, aber es ist nun mal so). Die Figuren bleiben blass, Richie ist mir sogar ein klein wenig unsympathisch (könnte vielleicht auch an der Ich-Erzählperspektive liegen). Die Begeisterung bzw. die Besessenheit, die er für seine Arbeit haben soll, ist leider bei mir nicht angekommen.
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Zitrone On Air
von Janeho am 22.02.2011
Zusammenfassend:
Ich wurde gebeten, einmal reinzuschauen und kann nur sagen: Ich hab es nicht bereut! Die Idee hinter dem Buch, Richie und vor allem natürlich die Frage nach der anonymen Anna: Toll! Wozu ist sie fähig, was wird sie sich noch ausdenken und wird Richie ihr das Handwerk legen können? Ich bin gespannt und zwar sehr. Auch hier konnte man sich voll und ganz fallen lassen in eine Geschichte, die unterhält und gleichzeitig
neugierig macht. Neugierig auf den Rest des Buchs, von dem ich schon jetzt weiß, dass es mir gefallen wird.
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Leider nur die Zitrone diesmal
von Mopple The Whale am 21.02.2011
Zusammenfassend:
Schade! Nachdem ich seit Fisch im Nest und Tofuwürstchen zum Novalee-Namenlos-Fan geworden bin, jetzt eher eine Enttäuschung. Der Text hat mich von Anfang an nicht in die Geschichte hineingezogen. Woran es liegen mag? Zum einen tippe ich auf Formales: Ich bin mir nicht sicher, ob Präsens und Ich-Erzähler in diesem Fall die beste Wahl sind. Jonathan Franzen, der ja ein bisschen was vom Romane-Schreiben versteht, hat mal gesagt, man möge vom Ich-Erzähler die Finger lassen, solange man nicht eine sehr intime Perspektive einnimmt und eine Figur mit einem ganz eigenen Erzählton hat. Wann man vom Präsens die Finger lassen soll, hat mir zwar noch keiner richtig erklärt, aber ich habe versuchsweise einen Abschnitt mal ins Imperfekt gesetzt und er klang besser. Eine andere Ursache dafür, dass der Text diesmal eher glanzlos, uninspiriert und oberflächlich wirkt, ist vermutlich, dass die Autorin mit der Figur des Ritchie nicht recht warm geworden ist (anderes Geschlecht? anderer Beruf? anderer Typ von Mensch?), sich über die (ihr vielleicht fremde) Textumwelt weniger Gedanken gemacht hat. Holprige Sätze wie "wie sich die Entspannung dieser Schlafhaltung definiert", Perspektivbrüche wie der plötzliche und unpassend wirkende Schwenk von der Figuren- zur auktorialen Perspektive auf Seite 5 ("Wie üblich ignorierte sie meinen Wunsch ...) sind mir in den anderen Manuskripten der Autorin auch nicht begegnet. Dass die Story an sich das Problem ist, glaube ich weniger. Beim Schreiben geht es, glaube ich, eher um das wie, nicht um das was, das immer Geschmackssache ist. Aus Anhänglichkeit und weil die Autorin auch hier noch spritziger, unterhaltsamer und technisch besser schreibt als die meisten auf dieser Plattform vergebe ich vier Sterne. Aber diesmal keine Empfehlung.
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Wenig Beschreibung
von AnyGrey1982 am 21.02.2011
Handlung:
Die Story an sich finde ich nicht schlecht, wobei mich das Ganze an einen Sat1-Film erinnert.
Was ich gut finde, dass man eine eigene Sprache aus dem Geschriebenen heraushört.
Jedoch haben die einzelnen Personen keinen richtigen Charakter -ich kann mir zu den Menschen kein richtiges Bild machen.
Zusammenfassend:
Alles in allem ein Buch, dass ich gerne mal abends in meiner Badewanne lesen würde.
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star trifft auf fan
von Marie am 20.02.2011
Handlung:
richie, ein erfolgreicher radiomoderator führt ein sorgenfreies und erfolgreiches Leben samt unbeschwerter beziehung. dann bekommt richie jedoch post von einem unbekannten weiblichen fan. eine stalkinggeschichte nimmt ihren lauf.
Sprache/Duktus:
sprachlich gibt es am manuskript nichts auszusetzen. dialoge und beschreibungen sind hervorragend ausformuliert. Die autorin beherrscht den literarischen smalltalk ausgezeichnet.
Zusammenfassend:
so leid es mir tut. ich konnte leider auch mit dem vorliegendem manuskript nicht richtig warm werden. die figuren sind mit alle zu glatt. die handlung könnte aus einer beliebigen fernesehserie stammen. das ist mir alles zu künstlich. irgendwie auch austauschbar. ich bekomme die figuren nicht richtig zu fassen. die handlung plätschert irgendwie dahin. dabei fand ich die idee mit dem aufdringlichen fan durchaus interessant. aber entweder entwickelt man hieraus einen knackigen psychologischen thriller, oder eine absurde kömödie. so ist mir das alles zu nichtssagend. meinen fernseher hab ich vor einigen jahren wegen solcher sendungen der wohnung verwiesen.
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Urlaubsbuch
von Julia Tarach am 19.02.2011
Zusammenfassend:
Nach der Tofuwurst nun die Zitrone... Die im Gegensatz zur anderen Story eher dahinplätschernd anfängt - in welchem Tempo es weitergeht, kann der Leser noch nicht wirklich erahnen, aber das ist auch nicht weiter schlimm - der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Mir fiel allerdings auf, dass deutlich weniger Kleinigkeiten beschrieben wurden, was dem Leser mehr Freiraum für eigene Bilder lässt. Die Zitrone ist - wie die Wurst :D - ein Buch, das ich im Urlaub mit an den Strand nehmen würde, um es zu lesen, während ich mich von der Sonne verbrutzeln lassen würde.
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Der Wechsel von süßem zu saurem Leben
von Talira am 19.02.2011
Handlung:
Aufsteigender Radiomoderator lebt in einer glücklichen Beziehung und wird Opfer von einer Stalkerin.
Figuren:
Obwohl Richies Aussehen nicht wirklich beschrieben wird, stört es nicht großartig. Auch die anderen Personen werden nur grob beschrieben. Richies Charakter sticht deutlich hervor. Es passt alles zusammen.
Sprache/Duktus:
Der spritzige Erzählstil der Autorin führt durch die ganze Probe. Der Leser ist richtig im Geschehen drin.
Struktur:
Die Geschichte baut sich langsam auf, indem das harmonische aber sehr interessante Leben von Richie deutlich im Vordergrund steht. Dann taucht Anna auf und die Kontaktaufnahmen verschärfen sich.
Zusammenfassend:
Ich bin voll und ganz von der Geschichte überzeugt und hätte sie gerne sofort, obwohl ich müde bin, weitergelesen. Super gemacht!
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Wie mache ich aus einer Zitrone eine zuckersüße Orange?
von Lucy am 18.02.2011
Handlung:
Richie ist Radiosprecher. Er lebt mit Maja in einer festen Beziehung. Seine Karriere läuft und Fans hat er auch. Mit professioneller Gleichgültigkeit erledigt er routiniert seine Fanpost bis Anna ihm schreibt.
Figuren:
Richie, den Hauptprotagonisten, lernt der Leser am deutlichsten kennen. Er ist Radiosprecher und auf einem Karriereweg. Privat ist er mit Maja glücklich. Die notwendigen Fans hat er auch, einschließlich eines besonders hartnäckigen. Die Autorin zeigt Richie in verschiedenen Situationen, lässt ihn handeln und zeigt damit Stück für Stück sein Wesen.
Die Frau an seiner Seite, Maja, erscheint wesentlich blasser. Das ist eigentlich zu Beginn auch nicht anders machbar, da es in erster Linie Richies Geschichte zu sein scheint.
Claire und Christoph sind Randfiguren, die nur dem Namen nach in Erinnerung bleiben.
Eine weitere wichtige Figur wird Anna sein. Noch nicht so deutlich wie Richie dargestellt, aber bereits mit starker Präsenz. Ich gehe davon aus, dass der Leser sie im Verlauf des Buches besser kennen lernen wird. Sie scheint Richies Gegenspielerin zu sein.
Sprache/Duktus:
Die Geschichte ist klar und flüssig erzählt. An der Sprache gibt es für mich nichts auszusetzen. Ich finde den spürbaren Wechsel zwischen Radio- und Normalsprache von Richie gut gelungen, wobei die dargestellte Radiostimme hervortritt. Das passt.
Struktur:
Die Struktur ist sauber und geordnet. Ein deutlicher Handlungsstrang, logisch aufgebaut. Erzählung, Radiosendung, Mails, alles ist sehr gut voneinander zu unterscheiden.
Zusammenfassend:
Ein schönes Buch, eine gute Idee. Beginnt man zu lesen, fühlt man sich wie in einem Boot auf stiller See. Möwen ziehen ihre Kreise, die Sonne schient, alles ist nahezu perfekt, wenn nicht das winzige Gefühl von Langeweile mitrudern würde. So geht es bis auf Seite 24, dann wendet sich das Blatt und Spannung kommt auf. Die See ist rauer geworden, Wind ist aufgekommen und dunkle Wolken stehen nun am Himmel. Doch der scheinbar beginnende Sturm legt sich schneller als gedacht und genau so plätschert die Geschichte weiter und der Bootinsasse darf sich dem Einerlei hingeben.
Als Leser bin ich zwar jetzt sensibilisiert, denn ich frage mich, ob Ann Lemon Chick 82 eine Stalkerin ist oder ob gar Maja dahinter steckt, die ihrem Freund etwas beibringen will. Eine Lektion fürs Leben! Diese Vermutungen sind interessant und bergen Potential. Ich kann mich natürlich irren und die Autorin hat sich etwas ganz anderes einfallen lassen. Selten, aber hier ist es der Fall – die Leseprobe ist mir zu kurz. Ich kann nicht abschätzen, ob die Handlung weiter langsam und bedächtig bis zum Buchende führt oder, ob Spannung, turbulente Handlung und Konflikte die Handlung vorantreiben. Genau das würde zur Buchidee passen. Die Leseprobe endet auf jeden Fall mit geweckter Neugier.
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Ein Buch wie ein Videoclip
von Fritz am 18.02.2011
Handlung:
Erfolgreicher Radiomoderator im Rampenlicht als Stalkingopfer.
Figuren:
Richie, der erfolgreiche Radiomoderator: Er wirkt ein wenig abgehoben, beinahe arrogant, besonders im Umgang mit Claire, seiner Assistentin. Kein Typ, mit dem ich auf ein Bier gehen möchte.
Maja, seine Freundin: In der Leseprobe leider sehr schablonenhaft gezeichnet. Ein Bier mit Maja stelle ich mir eher langweilig vor.
Anna, die Stalkerin.
Sprache/Duktus:
In der Leseprobe wird ein großer Teil der Handlung durch die Dialoge getragen. Dadurch wirkt der Erzählstil sehr flott. Die Ausgestaltung des Rahmens bleibt der Fantasie des Lesers überlassen.
Dadurch wirkt die Erzählung beinahe wie ein Videoclip. Vieles wird angedeutet, selbst Ortswechsel in der Handlung sind nicht immer klar. Vieles bleibt schemenhaft, undeutlich, so habe ich in der Leseprobe gar keinen Eindruck von der Veranstaltung des Verlages für die Angestellten bekommen. "Der Saal ist übervoll." - mehr erfahren die Leser nicht.
Obwohl vieles skizzenhaft bleibt, gelingt es Novalee Namenlos, die wesentliche Handlungslinie in den Dialogen sehr gut abzubilden. Die kurzen Sätze dieser Dialoge wirken stroboskopartig, aber klar.
Wer diese Art der Sprache mag, wird das Buch lieben. Hier geht es nicht um ein opulentes Epos, hier wird eine Skizze präsentiert. Genau hier liegt die schriftstellerische Leistung der Autorin, denn diese Skizze ist nicht rasch hingeworfen, sie enthält alles, um ein stimmiges Bild zu erzeugen.
Trotzdem ist sie wir persönlich zu karg. Mit Ausnahme der Regenszene kommt bei mir beim Lesen der Leseprobe kein Gefühl für das Ambiente auf. Die Sprachbeherrschung der Autorinlegt nahe, dass das durchaus beabsichtigt ist.
Struktur:
Guter Aufbau eines Spannungsbogens. Klare Handlung, in der Leseprobe keine Nebenhandlungen. Erzählung aus de Ich-Perspektive des Moderators.
Zusammenfassend:
Sprachlich knackig und knapp. Der Plott der Leseprobe hat sehr viel Potential, ich bin sicher, dass der Rest des Buches dieses Potential ausschöpft.
Wer sowas mag, der mag dieses Buch. Mir persönlich sprachlich ein wenig zu skizzenhaft.
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Wie sag ichs nur?
von Nana152 am 17.02.2011
Handlung:
Ein Radiomoderator, im Rampenlicht, ein aufdringlicher Fan. Stalking wie er sein kann.
Figuren:
Richie, der Radiomoderator mit großem Fankreis.
Maja, seine Freundin.
Und natürlich die Stalkerin
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist sehr ausmalend geschrieben, ich konnte mir vieles gut vorstellen und fand die Metaphern witzig und passend geschrieben.
Aber, mir gefiel dies in der Gegenwart so garnicht. Ich fand es sehr anstrengend zu lesen, es waren so viele kurze Sätze drin, das ich nicht dran bleiben konnte.
Struktur:
Gradlinig, ohne Schnörkel, von A nach B eins nach dem anderen, ok.
Zusammenfassend:
Ich wurde gebeten mal reinzulesen und das hab' ich nun endlich geschafft.
Womöglich liegt es an mir, aber ich konnte nicht wirklich am Ball bleiben. Es floss sehr viel in kurzen Bemerkungen ein, auch fand ich es schwer im hier und jetzt zu sein beim Lesen der Geschichte, irgendwie konnte ich mich damit nicht anfreunden (mag ggf. auch persönlicher Geschmack sein).
Das Thema an sich finde ich spannend, aber ich finde es lässt alles etwas auf sich warten.
Ich kenne nach der Leseprobe nun Richie gut, seine Freundin auch und was er für sie und umgekehrt empfindet und irgendwie klingt es aber bis hierhin wie ein "ach übrigens, da gibts noch die Stalkerin" ich finde einfach es dauert zu lange, selbst mit dem Einwurf an dem regnerischen Tag.
Es tut mir wirklich Leid, aber mich konnte es nicht wirklich überzeugen. Aber du hast ja auch schon unzählige gute Meinungen bekommen.
Für Figuren und Struktur möchte ich einen Stern geben, Handlung und Sprache hat mich, wie erwähnt, nun leider nicht mitgerissen und gebe daher aufgerundet 3 Sterne.
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Sehr pannend! Mehr davon.
von Jutta Wölk am 17.02.2011
Handlung:
Die Handlung ist im Kurztext beschrieben. Ich werde sicher nichts verraten. Lesen, es lohnt sich!
Figuren:
Richi, Radiomoderator. Maja, sein Sonnenschein. Und die große Unbekannte.
Sprache/Duktus:
Der Erzählstil der Autorin ist meiner Meinung nach sehr erfrischend und kommt mir entgegen. Keine hochliterarische Kunst, sondern Worte, die jeder versteht. Dazu lebendig geschrieben. Etwa habe ich aber doch noch zu meckern, sorry: Der Titel ist zu harmlos und lässt einen anderen, vielleicht komödialen, Text vermuten. Diesen würde ich ändern. Auch der Name "Piorek" ist m.E. nach zu "normal".
Struktur:
Tja, mit ihr größtes Talent. Ich weiß nicht, wie sie es schafft, mich in ihre Texte, bis auf einen, der einem Theaterstück oder Drehbuch gleicht, und nicht mein Ding ist, zu ziehen. Ehe mich mich versah, war die Leseprobe zu Ende. Welch Qual!
Zusammenfassend:
Wieder einmal sehr, sehr gut!. Bisher hatte ich keinen "Lieblingsautor", aber das hat sich nun geändert. Dafür fünf Sterne und eine Empfehlung.
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süsses oder saures?
von Eve Lyn am 16.02.2011
Handlung:
ein humorvoller Krimi, der zum Weiterlesen anregt!
Figuren:
Richie scheint ein etwas tollpatschiger, jedoch selbstbewusster und netter Typ zu sein, dem sein Job sehr am Herzen liegt und noch mehr seine Freundin Maya. Diese wird durch die Ich-Perspektiv auf eine Art Podest gehoben, was zeigt, wie sehr Richie seine Freundin liebt.
Sprache/Duktus:
locker-leicht, stellt auf! So weit ich beurteilen kann, keine Rechtschreibefehler und gute Dialoge. Auch die E-Mail-Passagen sind gut eingebaut.
Struktur:
teils etwas unregelmässig, was jedoch nicht stört. Man kommt gut mit und liest gerne weiter.
Zusammenfassend:
das Lesen macht Spass, man möchte wissen, wie es weiter geht!
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Angenehm zu lesen
von Claudiamaus am 16.02.2011
Figuren:
Also ich kann jetzt irgendwie nicht so genau sagen, warum, aber ich mag die Figur Richie gern. So unkompliziert. Auch Maja ist mir sehr symphatisch. Lemon Chick macht mir unterschwellig Angst aber das soll wohl so sein =)
Sprache/Duktus:
Schön strukturiert und einfach zu lesen =) Leichte Kost
Zusammenfassend:
Also mir hat diese Leseprobe sehr sehr gut gefallen, und ich fand es sehr schade, als ich am Ende angelangt war, ich hätte zu gerne noch gelesen wie es weitergeht. Es war schön und angenehm zu lesen, war amüsant und gut geschrieben!
Mein Kompliment =)
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Zitrone on Air
von bongi am 16.02.2011
Handlung:
Fest im Leben stehender Radioreporter mit tollem Background. Gut aussehende Frau zu Hause, viele Verehrerinnen und anscheinend im Traumjob fest verankert. Was will er eigentlich mehr? Jedoch die Briefe seiner weiblichen Fans beantwortet er lieblos mit Standartsprüchen. Bis die große Unbekannte auftaucht. Zuerst versucht sie, per Mail Kontakt aufzunehmen. Sie reagiert ziemlich sauer auf die immer wieder gleichen Antwortet. Nun kommt sie persönlich ins Spiel. Sie hinterläßt ein Briefchen an seinem Wagen. Richie ist es gar nicht recht, dass sie nun weiß, wer er ist. Er beginnt, sich Gedanken zu machen. Was will sie von ihm?
Figuren:
Richie, der Radioreporter wird hier nur sehr spartanisch beschrieben. Von seiner Freundin kann man sich schon schnell ein Bild machen. Sie scheint eine Traumfrau zu sein.
Die Unbekannte (Stalkerin?) scheint sein Leben durcheinander zu bringen.
Sprache/Duktus:
Sehr fließende Sprache, absolut fehlerfrei. Der Spannungsaufbau ist gut gelungen, die Dialoge spritzig und lebendig.
Struktur:
Von vorne herein bekommt man Lust auf mehr, weil wie schon erwähnt, der Spannungsaufbau logisch und gut vonstatten geht. Die Dialoge machen den Anfang dieses Romans zu einem Leseerlebnis.
Zusammenfassend:
Ein überaus gut gelungener Romananfang, der viel verspricht. Wie wird die Geschichte weitergehen? Handelt es sich um eine harmlose Verehrerin oder gar eine gefährliche Stalkerin? Wird die Unbekannte das Leben von Richie und seiner Freundin beeinflussen und wenn ja, auf welche Weise? Ich habe den Anfang dieser Geschichte mit Freude gelesen. Die Autorin hat auf jedenfall das Zeug zum guten Schreiben. Mir ist noch nicht ganz klar, ob es sich um einen humorvollen oder einen tragischen Roman handelt. Aber das ist ja auch der Sinn der Sache. Man muss ja neugierig sein, auf das, was noch kommt. Bin sehr gespannt, deshalb von mir 4 Sterne und eine Empfehlung.
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Stalking - ein ernstes Thema, aber gut umgesetzt
von Susanne Böckle am 16.02.2011
Handlung:
Ritchie ist erfolgreich als Morgenmoderator bei Radio 90,7 und glücklich liiert mit Maja. Bald soll er auch Samstags auf Sendung gehen, ein Karrieresprung. Dann schleicht sich über die Fanmails eine Stalkerin in sein Leben und Ritchie merkt plötzlich, dass der Ruhm auch seine Schattenseiten mit sich bringt.
Figuren:
Ritchie, der beliebte Morningshow-Moderator, seine Freundin Maja, seine Kollegen Claire und Bernd, Stalkerin Anna, die sich "Lemon Chick 82" nennt und ein paar weitere Nebenprotagonisten.
Sprache/Duktus:
Sprachlich sehr ansprechend und flüssig geschrieben. Ich bin nirgends hängengeblieben, was ich als angenehm empfunden habe. Vor allem möchte ich die Fehlerfreiheit des Textes loben. Viele Formulierungen und Metaphern haben mir gut gefallen, dafür ebenfalls ein Kompliment. So macht Literatur Spaß.
Struktur:
Chronologische Erzählweise aus der Sicht des Radiomoderators Ritchie in Ich-Perspektive.
Zusammenfassend:
Das ist mal eine Leseprobe, die Lust auf mehr macht. Ich war echt ein wenig enttäuscht, als der Text zu Ende war und wäre brennend an einer Fortsetzung interessiert. Das Thema ist hochaktuell, schließlich hört man immer wieder von Promis, die von Fans gestalkt werden. Das ist leider die Kehrseite von Ruhm und Bekanntheitsgrad. Ich finde, die Autorin hat sich diesem Thema sehr gut genähert und die Stalkerin behutsam und fast nebenbei in Ritchies Leben eingeführt. Genau deshalb verspüre ich auch die Lust weiterzulesen, denn mich interessiert, welche Höhepunkte sie im weiteren Verlauf der Geschichte noch zu bieten hat. Deshalb 5 Sterne und eine Empfehlung.
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Weiblicher Radiostalker
von Borsti am 16.02.2011
Handlung:
Richie ist ein erfolgreicher Radiomoderator und führt zudem noch eine glückliche Beziehung. Doch dann tritt ein weiblicher Fan in sein Leben, die scheinbar mehr von ihrem Radiomoderator erwartet, als gute Musik und gute Unterhaltung am morgen.
Figuren:
Richie, der Ich-erzählende Protagonist ist ein ziemlich ausgeglichener Mensch, der zwar viel arbeitet, aber dies auch mit Leidenschaft tut. Gleichzeitig ist die Arbeit nicht alles für ihn, zum Beispiel verbringt er seine Abende lieber mit seiner Freundin, als mit seinen Kollegen ins Kino zu gehen. Er hat also auch noch ein Privatleben unabhängig von seiner Arbeit. Ich habe leicht Zugang zu dem Charakter gefunden, da er eben so ausgeglichen und bodenständig ist.
Die restliche Charaktere kann ich auf Grund der Leseprobe noch nicht wirklich bewerten. Seine Freundin Maja scheint, wie er selbst beschreibt, ein sehr unkomplizierter Typ zu sein.
Mich würde interessieren, wie sich der Charakter der Stalkerin Anna, aka Lemonchick82, weiter entwickelt. Ist sie einfach nur die aufdringliche Verehrerin oder hat sie auch liebenswerte Seiten. Bin mir aber selbst nicht sicher, was interessanter wäre ;-)
Sprache/Duktus:
Die Geschichte ist wirklich gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Ich finde es auch angenehm, dass die einzelnen Seiten von Layout her nicht zu vollgestopft sind, da liest es sich gleich noch mal besser.
Struktur:
Die Geschichte ist chronologisch aufgebaut und zwischendurch gibt es immer wieder "Mitschnitte" von Richies Moderationen oder von E-mail Nachrichten. Dadurch wird der Text aufgelockert und dem Leser wird auf unkomplizierte Weise Informationen über Richies Arbeit und die Kommunikation mit Anna gegeben.
Zusammenfassend:
Ich finde die Geschichte wirklich gelungen und würde gerne wissen, wie es weitergeht.
Eine einzige Frage habe ich mir während des Lesens gestellt. Wie kann es sein, dass sein Tank gerade vor seiner eigenen Haustür leer ist und der Wagen gar nicht mehr anspringt? Das würde ja bedeuten, dass er wirklich mit den allerletzten Tropfen nach Hause gefahren ist. Wäre es nicht auch möglich, dass er losfährt und dann merkt, dass er dringend tanken muss und als er dann, nachdem er bezahlt hat den Zettel von Anna an seinem Auto findet? Du kannst es natürlich so schreiben, wie du es willst, aber an der Stelle habe ich wirklich mal kurz stocken.
Aber wie schon gesagt, ansonsten finde ich die Geschichte es super und geben deswegen 5 Sterne und eine Empfehlung für den Wettbewerb.
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das
von /user/ am 16.02.2011
Zusammenfassend:
kann man gut lesen. davon kann mehr kommen. ich bin dabei und vote sehr gerne mit :-)
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Zitronenstalking
von Verena75 am 16.02.2011
Handlung:
Richie (ein Moderator beim Radio) ist mit seiner Freundin Maja glücklich, hat Erfolg im Job und viele Fans. Bis eine Stalkerin in sein Leben tritt.
Figuren:
Richie – Radiomoderator
Maja – seine Freundin
Bernd – Richies Kollege
Claire – Radioassistentin
ein paar Nebenrollen
Sprache/Duktus:
Wie auch die anderen Bücher der Autorin sehr flüssig und schnell zu
lesen.
Struktur:
Es geht schnell und vorwärts voran. Zwischendurch gibt es Richies Moderationen (schöne Brücke zu "Fisch im Nest" ;-)) sowie eingeschobene
Emails.
Zusammenfassend:
Auch von diesem Buch war ich begeistert! Kann ehrlich gesagt nicht ganz verstehen, Warum bei einer Leseprobe wie dieser, die sich wirklich nicht verstecken muss, Zwei-Sterne-Rezensionen dabei sein können? Fand die Geschichte ganz und gar nicht verwirrend. Auch eine Autorin, deren Talent gelobt wird, braucht gute Rezensionen, um das Lektorat auf sich aufmerksam machen zu können und kann dies unmöglich alleine schaffen. Aber natürlich hat jeder seine eigene Meinung zu einem Buch und das ist auch gut so. Mir hat jedenfalls auch diese Geschichte sehr gut gefallen. Schade nur, dass sie bisher nur ein Buch komplett hochgeladen hat. Die Leseproben vergehen leider viel zu schnell! Bei diesem Werk bin ich besonders gespannt darauf, wie sich die Sache mit Lemon Chick entwickelt. Taucht sie noch mal richtig im Buch auf und wenn ja, wie
sieht dieser Auftritt aus? Das nächste Mal bitte das ganze Werk, Novalee! :-)
Ps. Das Cover mag ich sehr!!!
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Kommt da noch was?
von vincent casca am 15.02.2011
Handlung:
Der Radioansager Richie Piorek steuert in der Leseprobe so ahnungslos auf die Konfrontation mit einer Stalkerin zu, wie ein jeder von uns beim Arzt spürt, dass aus einer Routineuntersuchung etwas Ernsteres wird: der Moment der ersten Wahrnehmung und ihrer Verdrängung. Bis zu dem Moment, dass es nun ernst wird, ist es hier in dieser Leseprobe wohl nicht mehr weit. Bis dahin wird das "glückliche Leben" von ihm und seiner Freundin emotionslos reportiert, sowie die gängigen Dialoge im Radiostudio abgespult.
Figuren:
Richie Piorek ist zwar ein Besessener in seiner Arbeit, kommt mir dafür aber in seinem Leben zu zufrieden vor für einen positiv Besessenen. Seine Definition für Besessenheit finde ich sehr hübsch. Vielleicht bietet die weitere Story hier noch die Möglichkeit, dass sich die Figur entwickelt. Für meine Unterhaltung wäre dies unbedingt notwendig.
Sprache/Duktus:
Novalees Sprache ist wieder sehr leicht, die Dialoge sitzen, allerdings drückt auch keine der Figuren irgend etwas komplizierteres aus, so dass ich zügig voran kam beim Lesen, was gewiss auch durch das augenfreundliche Schriftbild unterstützt wurde - würde gerne wissen, wie viel Einfluss man beim Einstellen des Textes darauf hat - ABER! dann kamen Stellen: Se. 8 „hat er on Air nicht viel zu melden“ sicherlich ein Flüchtigkeitsfehler; Se. 18 oben die ersten fünf Zeilen kriege ich nicht in meinen Schädel rein, habe die Seite davor und die 18 jetzt achtmal gelesen. Bin ich zu blöd dafür oder stimmt da was nicht??? Wo befindet sich der Richie gerade? Und warum fragt die Maja?, ob er zu Hause ist, oder fragt das jemand anderer, und wieso antwortet er "Im Büro" oder??? Ich weiß mir keinen Rat, außer zu fragen.
Des öfteren weiß ich nicht gleich, wer was sagt. Gerade für so flinke Dialoge halte ich das aber für wichtig, weil man so schnell weiter huscht. Se. 25 unterste Zeile „Ihr Blick wandert ins Leere“, wieder musste ich gucken wer das davor sagt, für mich langsam-Merker hätte da „Majas Blick hingehört.
Struktur:
Zielstrebig schreitet die ganze Sache auf den ersten Höhepunkt, das Realisieren des Stalkings zu, der sicherlich bald kommt. Die Personen geben noch nicht viel her, eigentlich gar nichts - hier würde ich mir wünschen, s. o., dass Richie eine Wandlung durchlebt.
Zusammenfassend:
Schnelles unangestrengtes Lesen - in diesem Fall klappte das nicht einmal, wobei es an mir gelegen haben kann, ist für mich immer wieder mal eine verlockende Angelegenheit, vor allem auch abends im Bett. Aber dies ist mir einfach zu flach. So erwarte ich einfach nicht, dass da noch Kicks für mich kommen werden, wenn ich weiter blättern könnte.
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unangenehme Fanpost
von Kratzfeder am 15.02.2011
Handlung:
Richie liebt seinen Beruf und seine Freundin Maja. Die routinierte Selbstverständlichkeit seines Lebens gerät ins Wanken, als eine Stalkerin in sein Leben tritt.
Figuren:
Richie, in dessen Perspektive der Leser rutscht, seine geliebte Freundin Maja und die (in der Leseprobe noch anonyme) Stalkerin Anna oder "Lemon Chick"
Ich weiß nicht, an was es lag, sämtliche eingeführten Personen sind bei mir nicht wirklich "angekommen". Richie in seiner reflektiven Art war mir fast ein wenig unsympathisch, was sicher nicht in der Absicht der Autorin ist und Maja konnte ich gar nicht greifen, sie nimmt eine unscheinbare Randnotiz ein, die sie sicher nicht verdient hat. Welche Rolle sie im weiteren Verlauf der Handlung nimmt, lässt sich aus dieser diffusen Einführung heraus demanch auch nicht ableiten.
Sprache/Duktus:
Die hier eingestellte Leseprobe liest sich sehr schön und flüssig. Richies Sendeansprachen könnte man vielleicht lieber absetzen (Anführungszeichen oder kursiv), so ist man immer kurz im Lesefluss unterbrochen, bis man merkt, dass es eine direkte Rede ist.
Struktur:
Gradliniger Aufbau der Handlung, keine Rückblenden, vermutlich wird so weiter erzählt, was man aber bei der Kürze der Leseprobe nicht sagen kann.
Zusammenfassend:
Ich habe mit diesen Text der Autorin gewählt, weil mich das Thema "Stalking" eher gereizt hat, als die Beschreibungen der anderen eingestellten Texte. Mir fällt die Bewertung nun ein wenig schwer, mag sein, dass es mit einer etwas längeren oder aussagekräftigeren Leseprobe einfacher wäre. Sprachlich, stilistisch ist überhaupt nichts auszusetzen. Die Handlung wird vor dem Leser aufgerollt, für meinen Geschmack allerdings etwas zu langsam. Es plätschert … könnte man sagen, so war ich auf Seite 17 eigentlich soweit, den Text einigermaßen gelangweilt zur Seite zu legen. Ich habe ihn nur zu Ende gelesen, weil die Probe nicht zu lang ist. Es hat sich aber auch im weiteren Lesen keine Spannung eingestellt. Richie dachte dies, dachte das, war hier ein wenig eingeschnappt und hat da seine Maja bewundert. Hätte ich in einer Buchhandlung in diesen Text reingelesen, ich hätte es sicher zur Seite gelegt. Die Autorin hat an mehreren Stellen schon geäußert, dass es ihr wichtig ist, die Handlung langsam anzugehen, den Stoff vorsichtig aufzurollen. Das ist natürlich eine sehr persönliche Entscheidung, aber vielleicht könnte es eine Anregung sein, einmal zu versuchen, auch in diesem langsamen Aufrollen in die Kapitel kleine Spannungsbögen einzubauen, um den Leser wirklich mitzunehmen. Vielleicht auch durch einen Perspektivwechsel? Sprung zu Anna … Rückblende … Andeutungen … keine Ahnung, da gibt es sicher viele Möglichkeiten und ich bin mir sicher, die Autorin kann es. Für Sprache und saubere Ausführung von mir gerne drei Sterne.
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Eine Story, bei der die Hauptfigur auf Seite 2 zum Kaffeemaschine läuft, muss gut sein ;-)
von schmidtiberg am 15.02.2011
Handlung:
Richie lebt mit Maya und ist Radiomoderator. Er erledigt seinen Job perfekt, mit Hingabe und Professionalität. Klar das er auch jede Menge Fan-Mails erhält, die er zunächst wie gewohnt, mit Standardantworten erwidert. Dann aber taucht ein eine Anna in den Mails auf, die sich nicht so leicht abspeisen lässt. Jetzt kommen erste Stalker-Hinweise in die Geschichte ...
Figuren:
Die Figuren sind sehr schön sprachlich, als auch durch die Handlung beschrieben. Ich sehe mich auch noch dabei, dem blauen Kleid Mayas nachzuschauen... ;-)
Sprache/Duktus:
Was soll man da sagen? Lebendiger, flüssiger und angenehmer gehts nicht. Sehr passend zur Geschichte und den Protagonisten. Sehr schöne Dialoge! Fehler, bis auf ein (sicherlich versehentlich) vergessenes LEER vor den Auslassungspunkten (WR Autoren-Seite 5), absolute Fehlanzeige! Prima. Der Stil gefällt mir gut!
Struktur:
Die Geschichte wird aus Sicht des Protagonisten und Radiomoderators in der Ich-Form erzählt. Schöne Strukturierung u.a. durch die passend eingestreuten Emails, die der Geschichte noch mehr Realität verleihen.
Zusammenfassend:
Klasse Ansatz! Schön geschrieben. Für mich, der am Monitor nicht so gerne lange Geschichten liest (ist für meine Augen unangenehmer), war diese Leseprobe definitiv zu kurz. Da stimme ich meiner Vorrednerin zu! Schnell weiterschreiben ... Novalee: 12 Points!
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Eine email, als würde man in eine Zitrone beißen...
von Sumpfhexe am 15.02.2011
Handlung:
Der erfolgreiche Radiomoderator Richie steigt die Karriereleiter zielstrebig nach oben. Gerade will man ihm noch die Wochenendshow anvertrauen, sein Privatleben mit Maya läuft wie geschmiert... da beginnt ihn ein weiblicher Fan zu terrorisieren. Stalking citrus.
Figuren:
Richie, obwohl Hauptfigur, erscheint mir noch ein wenig blass. Auch Maya ist einen Tick zu perfekt geraten: wunderschön, erfolgreich als Lektorin, und dazu vollkommen anspruchslos... solche Schablonengesichter kommen in den meisten Romanen vor, ich hab gerne ein paar Ecken und Kanten an den Figuren. Aber da die Leseprobe recht kurz ist, kann das ja noch kommen.
Sprache/Duktus:
Die Sprache überzeugt auch hier. Einfach, schnörkellos und flüssig. Schön zu lesen. Auf S.10: die Ansprache Richies hätte ich etwas dynamischer gestaltet, vielleicht mit Gänsefüsschen oder so... Ansonsten hab ich nichts zu meckern.
Struktur:
Schwierig zu beurteilen. Die Leseprobe müsste etwas länger sein.
Zusammenfassend:
Wirklich Namenlos ist die Novalee nun wirklich nicht mehr auf der Plattform. Schiebt ein hitverdächtiges Werk nach dem anderen hier an... hier handelt es sich eindeutig um ein Thema, das mir mehr zusagt als ihre anderen Werke, aber die Leseprobe ist einfach zu kurz. Die Figuren müssten vertieft werden, die Bedrohung, die sich schnell und deutlich aufbaut, muss klarer werden. Was hat die miese Zitronentante noch so alles in Petto? Bis jetzt hält es sich ja in Grenzen, aber eindeutig kommt da noch einiges auf den Leser zu. Schade, ich würde gerne mehr erfahren. Daher - sorry - wieder nur drei Sterne von mir, aber auf jeden Fall eine Empfehlung und meinen Rat, etwas längere Texte einzustellen. Die Seitenzahl alleine reicht als Anhaltspunkt nicht aus, weil bei dieser (sehr angenehmen) Formatierung viel weniger Zeichen auf eine Seite passen.
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Kein Zweifel, auch das kommt in die Top 10
von JuLie am 15.02.2011
Handlung:
Eine kurze Leseprobe über einen Radiomoderator, der offensichtlich einen Stalker hat.
Figuren:
Richie: nett, charmant, moderiert Radiosendung, die Frauen lieben ihn, doch er selbst wird häufig von Selbstzweifeln geplagt und versucht stetig sich zu verbessern
Maja: Richies Freundin, arbeitet in einem Verlag, im Moment noch ein wenig blass, aber das ändert sich sicherlich noch
Sprache/Duktus:
Angenehm, flüssige Schreibweise. Es liest sich schnell und die Leseprobe ist daher viel zu rasch zu Ende.
Struktur:
Die Aufteilung gefällt mir. Die Unterteilung mit Sternen für einen neuen Handlungsansatz gliedern das Buch besser. Auch die Einstreuung der E-Mails war gelungen.
Zusammenfassend:
Vorneweg: Wiedermal ein sehr schönes Cover. Was soll ich zur Leseprobe sagen? Fehler sind mir erstmal keine aufgefallen. Es liest sich angenehm, schnell und ich will wissen, wie es weitergeht. Einfach toll! Fünf Sterne und Empfehlung und ich bin mir sicher, dass auch dieses Buch bald in den Top 10 steht.
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