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Die Intrigen der Götter: Yohna, Erdenkind - astamic

Eine Gefahr, die unsere heutige Welt bedroht; zwei Männer, zwischen denen es sich zu entscheiden gilt und Götter, die nur mit unserem Leben spielen.

Yohna, eine Studentin aus Hamburg traut keinem Mann mehr, da ihr Exfreund sie schwer enttäuscht hat. Aber ausgerechnet sie wird zum Spielball der leichtlebigen Götter, die in ihrer Unsterblichkeit vor nichts Halt machen, was ihnen die Zeit vertreiben könnte. Als der geheimnisvolle und zügellose Creihdos bei Yohna einzieht, erklärt er ihr, dass sie ein Kind der Götter sei. Er gibt sich als ihr Beschützer aus und warnt sie vor den Nexuss, einer fremden und brutalen Spezies, die schon seit Jahren heimlich unter uns leben und nach den verborgenen Töchtern der Götter suchen, um sich fortzupflanzen. Bald schon müssen sie sich verstecken. Bei einem kurzen Zwischenaufenthalt in den Tropen erfährt Yohna mehr über diese gefährliche Bedrohung. Als Creihdos in einen Hinterhalt gerät, entschließt sie sich, den Köder für den Anführer der Nexuss zu spielen, um ihn zu rächen. Aber die Götter haben ihre eigenen, undurchsichtigen Pläne.

Rezensionen

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Fantastisch

    von /user/ am 14.04.2011

    Handlung: Yohna ist ein normales Mädchen das jedoch keine Ahnung von ihrer Herkunft hat. Eines tages wird sie von unbekannten angegriffen und fast vergewalltigt. In letzter Sekunde wird sie von ihrem neuen Mitbewohner Creihdos, einem geheimnisvollen und gut aussehenden jungen Mann, gerette. Zusammen flüchten sie nach Thailand wohin ihnen die Unbekannten allerdings folgen. Yohna wird erneut angegriffen und Chreidos, der ihr wieder zur Hilfe eilt, wird gefolltert.
    Figuren: Studentin Yohna ist in wirklichkeit ein Halbgöttin weis dies allerdings nicht. Tom, ein schwuler Frisör und ihr bester Freund steht ihr zur Seite. Creihdos ein Engel der Yohna beschützen soll.
    Sprache/Duktus: Eine flüssige Sprache die viel Spaß macht zu lesen. Der Autorin gelingt es den Leser an die Seiten zu fesseln.
    Struktur: Die Geschichte wird chronologisch aus der Sicht von Yohna erzählt. Gelegentliche Rückblicke machen die Erzählung lebendig und helfen dem Verständniss
    Zusammenfassend: Die Idee hinter der Geschiche gefällt mir unglaublich gut und ich konnte mich kaum von den Seiten losreißen. Die Autorin schafft es geschickt den Spannungbogen aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Alles in allem eine sehr gelungene Fantasygeschichte.
    • Kommentar von astamic am 14.04.2011

      Oh... da bin ich mal kurz weg und dann sowas.....FREU! !!!!!!!! Danke, Vivil, für diese tolle Rezi und die vielen Sterne... Drücke uns allen hier weiterhin die Daumen, hier gibt es so viele tolle Werke... Ich wünsche dir noch ganz viel Spaß hier und schicke dir die lestzten Sonnenstrahlen aus Hamburg... Ich freue mich riesig. GlG, von astamic

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    Kreide und Playdo *g*

    von Julia Tarach am 14.04.2011

    Zusammenfassend: Die Handlung wurde schon oft genug zusammengefasst, denke ich, über Struktur habe ich eh meist nicht viel zu sagen und ich will auch nicht jedes einzelne sprachliche Patzerchen erwähnen, das mir ins Auge gefallen ist. Nur soviel: Die Story selbst gefällt mir, die Figuren sind schön lebhaft gezeichnet (vor allen Tom finde ich toll :D). Beim Namen Creihdos fielen mir als allererstes Kreide und Playdo-Knete ein, nur komplizierter geschrieben :D Und als Yohna ihr Schminkzeug einpackte, wurde mir mal wieder bewusst, wie wenig Frau ich wohl bin *lach* Sprachlich bin ich über ein paar Dinge gestolpert, beispielsweise über den teilweise gehäuften Gebrauch von Hilfsverben, die vermieden werden könnten oder auch Formulierungen, die schräg klangen, Dopplungen, etc. Warum ist z.B. die Stimmung plötzlich so "ungewohnt gelöst", nachdem die seltsamen Typen die Bar verlassen haben? Gelöst, okay. Aber ungewohnt? Dass sich nach so einem "Ereignis" erstmal Erleichterung breitmacht, ist nachvollziehbar. Was genau ist dann also ungewohnt, fragte ich mich als Leser. Naja, die Kritikpunkte sind nur Details, insgesamt ist die Leseprobe für mich stimmig, deshalb vier Sterne und ein Flieger :)
    • Kommentar von astamic am 14.04.2011

      Uff, danke Julia! ;-) Ja, die kleinen Patzerchen sind schon in der Mangel! Ungewohnt war es wohl eher für Yohna, die sonst nicht so gelöst ist.... Das muss ich aber noch etwas deutlicher bringen. UND die Hilfsverben... die werden alle gescannt und rausgeworfen. Wenn ich da eine elegantere Lösung für habe... Was ich doch stark hoffe. Danke dir!!!!!! So langsam wird es spannend hier... bibber... Schicke dir sonnige Grüße aus dem Norden, die astamic

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    Yo und Creihdos ...tolle Namen!

    von EmyPink am 14.04.2011

    Zusammenfassend: Zur Handlung, den Figuren und der Sprache haben meine Vorrezensenten schon sehr viel geschrieben. Ich schließe mich hier an. Yo gefällt mir sehr gut, sie hat gute Moralvorstellungen, die ich selbst auch teile...ich kann ihre Fluchtreaktion über den Dreier;-) sehr gut nachvollziehen. Mir gefällt die spracheliche Verwendung bei Um- und Beschreibungen gut (" Ein eisiger Schleier überlief ihre Haut" ), die wörtliche Rede ist mir zu lang und viel zu ausgeprägt. Da würde ich noch einmal kürzen und lieber etwas mehr im Verlauf der Geschicht durchblicken lassen. Daher vergebe ich 4 Sterne, aber den Flieger. LG Emy
    • Kommentar von astamic am 14.04.2011

      Huch, das ging aber schnell... Danke, Emy, für deine Berichtigung - sieht einfach hübscher aus... Und danke für dein Lob und das Lesen.... Drücke uns allen mal die Daumen, hier leiegn die Nerven schon ein bisschen blank :-) GlG, aus Hamburg, die astamic

    • Kommentar von EmyPink am 14.04.2011

      @neobooks: Ich wollte den Flieger vergeben, hab auch geklickt, aber er ist nicht da...kann man das bitte berichtigen! LG EmyPink

    • Kommentar von astamic am 14.04.2011

      Toll emy, aber der Flieger ist nicht da... Kannst du den bitte nachtragen lassen. Denn sonst geht das eher nach hinten für mich los... Gerade jetzt..!!! Ganz liebe Grüße Astamic

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    Eine Erfahrung

    von vincent casca am 14.04.2011

    Zusammenfassend: Da ich kein Freund von Fantasy bin, wie sich herausgestellt hat allerdings vor allem wohl auch, weil ich keine Ahnung davon hatte, habe ich mir den Text vorgenommen wegen der vielen inhaltsvollen und intensiv geschriebenen Rezensionen der Autorin. Ich bin "enttäuscht" worden, astamic kann auch anders. Während ich bei den Rezensionen schon mal zweimal gucken musste, um mitzukommen, geht das hier wie in einem Rutsch. Das einzige, was störte, war der laptop auf dem Bauch auf der Couch, ein Buch hätte die Leichtigkeit noch leichter werden lassen und das Knabberzeug erreichbarer. Und das will wirklich was heißen bei einem, der vom Gesellschaftsroman kommt und den zwiespältigen Typen. Da ich kein Fachmann bin, ist eine Empfehlung meinerseits wohl eher lächerlich, aber wenn ich von jemandem weiß, der Fantasy mag, oder besser so, wenn ich von jemandem weiß, der fantasy nicht mag, so, dem würde ich sagen, probier das mal und sag mir dann, ob du dein Urteil aufrecht hältst.
    • Kommentar von astamic am 14.04.2011

      Hey... Vincent, gerade von einem *Nicht-Fachmann, der Fantasy* ist das ein großes Kompliment! Ich freue mich, dass du meine Leseprobe genießen konntest und jetzt am Ende des Wettbewerbs freue ich mich noch mehr über die vielen Sterne und die Empfehlung. JUHUH....;-)))))))) Tausend x Danke von astamic.....

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    Yohna, Creihdos und Co

    von GENNY am 13.04.2011

    Zusammenfassend: Ich muss zugeben, dass ich noch nicht ganz durch bin mit der Leseprobe, aber nach 2/3 des Textes, der mich bis zu dieser Stelle sehr beeindruckt hat, wollte ich meiner Stimme Gehör verleihen und eine Empfehlung für dieses Werk aussprechen. Die Figuren sind sehr interessant, die Story wirkt sehr gut strukturiert und obwohl diese Art von fantasy nicht unbedingt mein Genre ist, gefällt mir die Umsetzung hier sehr gut. Ich hoffe, bald mehr über Yohna, Creihdos und Co zu lesen, daher vier Sterne plus Empfehlung.
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    Yohna

    von /user/ am 13.04.2011

    Handlung: Yohna ist eine Studentin, die sich ihr Studium verdienen muss. Sie sucht dringend eine neue Mitbewohnerin. Ihr schwuler Freund Tom schleppt den geheimnisvollen Fremden Creihdos an, den Yohna notgedrungen als neuen Mitbewohner akzeptiert, obwohl er ihr ein wenig unheimlich ist. Ich hätte ihn nicht sofort aufgenommen. Creihdos wird dann ihr Beschützer, und sie erfährt erst anch und nach, was es damit auf sich hat.
    Figuren: Studentin Yohna, die eine Halbgöttin ist. Tom, ihr schwuler Freund und Friseur. Creihdos, der zwielichtige Beschützer, Professor Gillscheck ...
    Sprache/Duktus: Leicht un flüssig zu lesen. Man kann der Handlung gut folgen. Wenige Fehler machen das Lesen angenehm. Die utorin kann gut mit der Sprache umgehen. Die vielen Adjektive passen zu einer Fantasystory.
    Struktur: Chronologischer Aufbau, aus Yohnas Perspektive erzählt. Einige Rückblenden helfen dem Verständnis.
    Zusammenfassend: Fantasy ist eigentlich nicht mein Genre, aber diese Geschichte ist schon aufgrund des guten Stils der Autorin lesenswert. Manche Stellen sind ein bisschen langatmig, aber das gehört wohl dazu. Sprachlich hat es mir gefallen und auch der Plot scheint mir gelungen. Wie gesagt, Fantasy ist nicht mein Ding, aber wenn ich den Text so objektiv wie möglich betrachte, bleibt ein durchaus positiver Eindruck bei mir zurück.
    • Kommentar von astamic am 13.04.2011

      Ich freue mich Lessing, dass ich doch so einen positiven Eindruck auf einen Nicht-Fantasy-Fan hinterlassen habe. Danke für dein Lob und für deine tolle Rezi. ;-))))))) Ganz liebe Grüße aus Hamburg, von astamic

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    Engel können auch kämpfen

    von bebo am 13.04.2011

    Handlung: Eine Studentin, die nicht ahnt, wer sie wirklich ist, außerirdische Feinde, ein geheimnisvoller Fremder. Eine plötzliche Bedrohung und unerwartete Rettung. Eine Flucht nach Thailand, Gefühlsverwirrungen, eine Falle und eine ausweglose Situation.
    Figuren: Yohna, Studentin in Hamburg. Tom, bester Freund. Creihdos, geheimnisvoller Fremder mit Superkräften und dunkler (Erz-) Engel. Die kalten Nexuss, die nicht von dieser Welt sind. Brian, nach Gehirnwäsche menschliche Drohne der Nexuss. Weitere Engel und menschliche Helfer
    Sprache/Duktus: Routiniert und gekonnt. Zum Genre passen auch die Adjektive. In der 3. Person aus Sicht Yohnas geschrieben.
    Struktur: Einleitung mit einem Traum, der Geheimnisvolles offenbart. Dann chronologischer Aufbau des Handlungsstranges mit wenig Rückblenden.
    Zusammenfassend: Spannend und aufregend, ein Abenteuerroman mit Ausserirdischen, Halbgöttern, gewalttätigen Engeln, Urban Fantasy und Romantasy. Ein Text, den ich in einem Rutsch durchgelesen habe.
    • Kommentar von astamic am 13.04.2011

      Vielen Dank, liebe/r bebo... Es freut mich sehr, dass dir mein Leseprobe gefallen hat. Danke für die Komplimente...Hier gibt es übrigens noch viele tolle Leseproben und ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen. Liebe Grüße aus Hamburg, die astamic

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    sehr lesenswert

    von lanawede am 13.04.2011

    Handlung: Yohna studiert in Hamburg Design, hat es nicht leicht dabei, weil sie ihr Studium mit Kellnern finanzieren muss. Als ihre Untermieterin kurzfristig auszieht und ihre Finanzkrise verschärft, schleppt ihr bester Freund und Friseur einen neuen Untermieter an, Creihdos. Dieser bringt Yohna gehörig durcheinander, weil er genau der Typ Mann wie ihr Ex ist: gut aussehend, verführerisch und untreu. Und plötzlich ist nichts mehr wie es ist: bedrohliche Wesen verfolgen Yohna und lauern ihr auf, aus dem Nichts taucht ihr Untermieter schwer bewaffnet auf und tötet die Angreifer. Nun erfährt Yohna, dass sie eine Halbgöttin ist – und in Gefahr. Sie flieht mit Creihdos, der eine Art Engel ist, nur interessanter, nach Thailand und wird dort für ein neues Leben vorbereitet...
    Figuren: Yohna, Protagonistin, Studentin, Halbgöttin. Tom, ihr bester Freund und Friseur. Creihdos, Untermieter und Beschützer, Ahne. Mirameh und Neriboh, weitere Ahnen. Professor Gillscheck, Widerling, Dozent an der Kunstakademie. Weitere Helfer und Antagonisten.
    Sprache/Duktus: Der Erzählstil ist sehr flüssig und zieht sogartig in die Geschichte, man sich nicht entziehen. Die Sprache fesselt und regt das Kopfkino an.
    Struktur: Der Aufbau ist chronologisch mit nur wenigen Rückblenden. Schöner Spannungsbogen. Ich ahne, dass da noch ganz viel Spannendes kommt...
    Zusammenfassend: Abenteuer, Magie, ein bisschen Liebe, ein Hauch Mystik bilden eine spannende Melange, die ich gerne zum Abschalten lese. Diese Leseprobe hat mir ungewöhnlich gut gefallen, ich würde mich sehr freuen, wenn es gedruckt wird. Obwohl ich noch recht frisch hier bin, werde ich versuchen die 5 Sterne zu aktivieren und den Papierflieger. Toi, toi, toi !
    • Kommentar von astamic am 13.04.2011

      Oh, vielen Dank, für dein Interesse! Schön, dass es mir gelungen ist dich zu begeistern. Das wir mal gedruckt werden, davon träumen wir hier alle.... und es hätten wirklich ganz viele hier verdient. Ich kann dir noch so einige Tipps geben, falls du dich selbst noch nicht so umgesehen hast. Das größte Kompliment ist für mich, dich gut unterhalten zu haben, genau das hatte ich vor... ;-) Liebe Grüße und viiiiieeelen Dank aus Hamburg, die astamic

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    Kaufe ich mir!

    von MCErfurth am 12.04.2011

    Handlung: Die völlig ahnungslose, einigermaßen emanzipierte, ziemlich naive und verdammt eifersüchtige Schöne wird vom wilden Helden gerettet. Klingt billig, ist aber der Stoff, aus dem gute Unterhaltungsliteratur dieses Genres gemacht ist und astamic hat wirklich was draus gemacht.....
    Figuren: Die Schöne, der Held, das Schwulen-Pärchen, die sanfte, selbstlose Geliebte und jede Menge Böse!
    Sprache/Duktus: Sehr leicht zu lesen, einige kleinere Ausrutscher und ein paar Fehler. Nicht immer korrekt im Ausdruck, aber stets leicht und fließend.
    Struktur: Kerzengerade im Aufbau und genau die richtige Geschwindigkeit, um erotisches Prickeln aufkommen zu lassen. Die Protas "haben sich" am Ende der LP immer noch nicht - immerhin Seite 141 - das spricht für ein gekonntes Timing!
    Zusammenfassend: Eine gelungene Mischung zwischen J. R. Ward und Kristin und P.C. Cast. Weniger rasant, aber mit genausoviel Romantik. Bisher kommt m. E. die Rahmenhandlung etwas zu kurz, erst gegen Ende der LP übernehmen die Nexuss das Geschehen. Würde sagen: es handelt sich hier um einen Liebesroman, der eingebettet in eine abenteuerliche Fantasy-Handlung absolut geeignet ist, ein verregnetes Wochenende zum Genuss werden zu lassen. Ich liiieeeeebe solche Storys. Deshalb die volle Ladung an Sternen und Fliegern!
    • Kommentar von astamic am 13.04.2011

      ;-))))))

    • Kommentar von MCErfurth am 12.04.2011

      Das ist jetzt mal ein netter Kommentar! Fein.

    • Kommentar von astamic am 12.04.2011

      Hey... McErfurth, du kennst.. J.R. Ward?!... Schenkelklopf.... I love her! Danke, für all deine Blumen in Form von Sternchen..... .... Mehr will ich nicht, ich will an einem verregneten WE nur gut unterhalten!!!!! Dir sei verraten, dass das Abenteuer nicht zu kurz kommt und ganz überraschende Wendungen, allerdings gut nachvollziehbar, geschehen werden. Danke für dies tolle Rezi... ich strahle wie ein Honigkuchenpferdchen - gibt es so was überhaupt.. Beste Grüße aus HH, die astamic *smile*

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    Genau MEINS !

    von AntjeM am 12.04.2011

    Handlung: So...141 Seiten...geschafft und es war ein Genuss! Manchmal habe ich gedacht, du warst in meinem Kopf;-)))...genau für einem Jahr habe ich die selben Gedanken umgesetzt...z.B. der Gestank in der U-Bahn, die Studentin als Hauptfigur und eine WG für wohnliche Zwecke. Am Anfang hat mich das etwas beklemmt beim Lesen, dann aber ging dein Plot in eine andere Richtung und aufatmend habe ich bis zur letzten Seite weitergeschmöckert. Deine Idee Engel und Götter mal so ganz glaubensfremd für uns Menschenkinder darzustellen ist richtig gut, besonders deine Erklärungen zur Bigamie von unsterblichen Seelen ist mir sehr einleuchtend, wenn auch ähnlich erschreckend wie bei Yo;-)!
    Figuren: Natürlich Yo (Yohna, das Erdenkind, deren Mutter eine Göttin ist und deren Vater ein Mensch war), Creidhos der Ahnensohn und ihr neuer Beschützer mit nymphomanen Zügen, die seinem Wesen als Unsterblicher zuzuordnen sind, Yo´s bester Freund Tom (Tommy ist homosexuell und Friseur) desen neuer Freund Jim (aber schlag mich nicht, wenn das falsch war), die Nexuss mit ihrem Anführer Wn´dar und nicht zu vergessen die aktuellen Gespielinnen von Creidhos Mirameh und Shia. Deine zwei Hauptfiguren Yohna und Creidhos tragen die Geschichte hervorragen, ihr Zusammenspiel zwischen Wut, Frust, aufkommender Zuneigung und dem Hauch Unverständnis für ein anderer machen sie für mich sehr lebendig. Ich habe sie spüren können. Sehr gut ist dir auch Tom gelungen, seine etwas unaufmerksame Art und die scheinbare Oberflächlichkeit, ziehst du gnadenlos durch...schön.
    Sprache/Duktus: Ich mag deinen Stil in diesem Buch gern lesen und besonders die Ironie im Text spricht mich sehr an. Trotzdem wirkt der Text insgesamt nicht lapidar, sondern durchdacht. Hier nun meine berühmt berüchtigten Anmerkungen, für eine evetuelle Überarbeitung als Hilfestellung: Seite 8: "Es muß ja nicht für lange Zeit sein." - besser finde ich klingt vorübergehend oder für lange sein;-) // Seite 19 "Mein Name lautet Leon" - mein Nachname ist Leon, das lautet stört mich hier ein bissel // Seite 20 : "eine mysteriöse Gefahr" und dann kommt in 4 Sätzen das Wort Gefahr- hier vielleicht eine andere Varation wählen.// Seite 36: "Mit raschen Schritten durchmaß siedie Straße" und " Ein eisiger Schleier überlief ihre Haut" - das klingt beides nicht so recht für mich. // Seite 55: 2 mal "allmählich" steht direkt untereinander // Seite 58 : Tippfehler, da hast was verbesser und den Absatz "öffnete ihre Augen" zweimal stehen //
    Struktur: Der Aufbau ist sehr gut gelungen, nur hier und da bin ich noch über Unstimmigkeiten gestolpert: Seite 19: Du schreibst " Das ist der Wohnungsschlüssel" und dann holt sie 4 Schlüssel raus, da passt was nicht. // Seite 61: "Unsere Gene und Armreifen überwinden selbst größte Distanzen..." - der Satz macht noch keinen Sinn...wie überwinden Gene Distanzen? // Seite 129: "Sie haben dir eine Spritze gegen, sieh dir deinen Arm an, da ist bestimmt noch ein Loch"- besser fänd ich "Einstich zu sehen" // Seite 136: Die fliegen mit dem Hubschrauber von Thailand nach Deutschland zurück, das dauert dann aber ne Runde;-)
    Zusammenfassend: Liebe Astamic, ich hatte heute einen guten Tag mit deinem Werk und fühle mich sehr gut unterhalten...ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht und das ist doch das Ziel eines jeden Autoren. Somit hast du alles richtig gemacht. Nur eine Sache möchte ich am Schluß noch kurz mit auf den Weg geben, die Bösewichte, die Yo nach Deutschland bringen sollen sind für ein Gefangenen-Wärterverhältnis Stellenweise zu auskunftsfreudig...hier würde ich ein wenig Info im Bezug auf das weitere Geschehen und oder die grobe Verschleppung/Behandlung von Creidhos herausnehmen, erhöt den Spannungsbogen und die Bösen wirken noch böser. Hui...LG Antje;-)))
    • Kommentar von astamic am 13.04.2011

      lol *smile* ...... <3

    • Kommentar von AntjeM am 12.04.2011

      ;-) AHHHAAAAAA...da ich bin ja gespannt, wie ein Flitzebogen gell;-) Schlaf gut Liebelein LG zurück... die Antje

    • Kommentar von astamic am 12.04.2011

      Wow, liebe Antje.... so eine ausführliche Rezi mit so wertvollen Tipps... Ähm... von 4 Schlüsseln weiß ich gar nichts.... muss doch mal gucken... ;-( Und die Bösen konnten am Ende diese Auskünfte geben, weil alles doch ganz anders kommen wird... da habe ich mir was bei gedacht ;-) Alles andere ist notiert, gespeichert und wird geändert. Danke, ich freue mich riesig, dass es dir gefallen hat und du den Text auch so gut verstanden hast. Siehst du: HÜPF; HÜPF!!! Ganz liebe Grüße aus HH, die astamic

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    Die Intrigen der Götter

    von kvoosen am 12.04.2011

    Handlung: Die Studentin Yohna meint ein ganz normales Leben zu führen, mit ganz realen Problemen. Plötzlich wird sie angegriffen und Konflikte aus einer anderen Welt drängen sich in ihr Leben. Nach und nach erfährt sie, dass sie einen Halbgöttin ist. Sie flüchtet nach Thailand........
    Figuren: Die Figuren sind in meinen Augen hervorragend beschrieben. Nichts bleibt offen, der Leser bekommt Stück für Stück die Einzelheit serviert und wird nicht sofort mit fremden Geschöpfen überschüttet.
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist der Geschichte angepasst. Sie reißt den Leser mit, man will einfach nicht aufhören.
    Zusammenfassend: Diese Genre gehörte bis vor kurzem noch nicht zu meinen Leidenschaften. Aber auf dieser Plattform hab diese Art schätzen und lieben gelernt. Liebe astamic, dein Buch ist was besonderes, herzlichen Glückwunsch.
    • Kommentar von astamic am 12.04.2011

      Danke liebe Kvoosen, für all dein Lob und die Sterne. Ich verstehe hier gerade nichts mehr... In den letzten Tagen habe ich so viele tolle Stimmen bekommen und rutsche immer weiter ab... Sorry, da kannst du ja nichts für...Dir also, meinen herzlichsten Dank und lieb Grüße aus Hamburg, die astamic

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    Von Göttern und Studenten

    von SebastianThiel am 12.04.2011

    Handlung: Yohna denkt, dass sie eine ganz normale Studentin ist - weit gefehlt. In Wahrheit ist sie eine Halbgöttin und sieht sich nun etlichen Problemen konfrontiert. Mehr und mehr gerät ihre Welt auf den Fugen, nur gut, dass es Mitbewohner gibt.
    Figuren: Von der ersten Seite an, bestechen die Figuren durch klare Linien und Tiefe. Es macht Spaß der einfachen Studentin zuzusehen, wie sie anhand ihrer Träume mehr und mehr erfährt, dass sie eine Halbgöttin ist. Liebevoll zeichnet die Autron dadurch nicht nur ihre Protas, sondern auch die Nebenfiguren.
    Sprache/Duktus: Das MS ist leicht zu lesen und die Geschichte "geht gut runter". Ich möchte mich an dieser Stelle meinen Vorrendern anschließen - ab und zu wirkt ein Satz mit zu vielen Adverben und Adjektiven überlastet. Ansonsten ist der Stil herrlich leichtfüßig und die Autorin führt uns sicher durch das Werk.
    Struktur: Stück für Stück versteht sich die Autorin darauf, Spannung aufzubauen. Wir begebnen hier einen linearen Schreibstil, der sich durch viel Sicherheit auszeichnet.
    Zusammenfassend: Kurz und knapp: Die Intrigen der Götter ist ein MS, welches ist nur zu gerne gelesen habe. Ab und zu erinnert es mich an "Percy Jackson", es besticht trotzdem durch hervorragende Ideen und tollen Figuren. Ich kann dieses Werk jedem ans Herz legen, der sich für dieses Genre interessiert. Ihr werdet nicht enttäuscht sein! Ohne Frage, 5 Sterne + Flieger
    • Kommentar von astamic am 12.04.2011

      Lieber Sebastian auch dir ein fröhliches Dankeschön. Das ist eine schöne Überraschung heute Morgen. Erst der Schreck - um 23 Uhr - einen gewaltigen Satz nach hinten zu machen und dann das hier. FREU! Soviele Sterne, so tolle Anerkennung.... Tausend Dank dafür aus Hamburg. Ich freue mich sehr, dass meine Leseprobe dir so gut gefallen hat. Die glückliche astamic ;-)))

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    Spannender Beginn

    von Ansgar am 11.04.2011

    Zusammenfassend: Ich habe es bei den ersten 30 Seiten belassen (gleich gibt's naemlich Abendbrot, und die Szene, in der Creidhos Yohna mit einem reich bestueckten Fruehstueckstisch ueberrascht, hat mich noch hungriger gemacht) und muss sagen, dass dank der Beitraege auf neobooks allmehlich mein Interesse fuer Fantasy geweckt wird. Astamic ist eine Schoenschreiberin! Die Saetze wirken geschliffen, wohl bedacht, Adjektive werden genretypisch grosszuegig genutzt, aber gekonnt, ohne dass dem Leser Bilder aufgedraengt werden. Sehr geschickt versteht es astamic, genau dann Spannung zu erzeugen, wenn der Leser argwoehnt, es koennte in Kitsch abgleiten (der mysterioese neue Mitbewohner, der ihr abgezaehlt den Mietzins ueberreicht, ohne nachgezaehlt zu haben - seine Faehigkeit, womoeglich Gedanken lesen zu koennen - die Art, wie er mit Messern umgeht). Die Figuren wirken authentisch und ini ihren Eigenarten aeussert sympathisch. Obwohl nicht mein Genre habe ich nichts gefunden, was ich bemaekeln koennte. Daher schweren Herzens...Spaessle g'macht!
    • Kommentar von astamic am 12.04.2011

      Lieber Ansgar, wie schön, dass dir mein Text gefallen hat. Riesig freue ich mich über dein Lob, all die Sterne und die Empfehlung. Obwohl es hier in Hamburg regnet, lässt deine Rezi hier für mich die Sonne strahlen. Danke, und herzliche Grüße aus dem Norden, die astamic

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    Göttlich intrigant

    von Myself am 11.04.2011

    Handlung: Die Studentin Yohna wird gleich mit mehreren Problemen konfrontiert, in dieser Welt wie auch in der Welt der Götter. Das sei es auch mit letzterer zu tun hat, erfährt sie erst noch. So geraten ihre Probleme in unser Welt auf einmal in den Hintergrund.
    Figuren: Yohna - eine Göttin/ Halbgötting/Studentin Tom - ein neuer Mitbewohner von Yohna, der sich als hilfreich erweist diverse andere Nebenfiguren - eigentlich allesamt "liebevoll" umschrieben
    Sprache/Duktus: Flüssig zu lesen, atmosphärisch gut passende Dialoge und Umschreibungen. Geradezu erfrischende Wendungen ( z.B. Engel sind gar nicht so friedliebend). Ab und zu sind es für meinen Geschmack ein paar Adjektive/Adverben zu viel. Weniger ist manchmal mehr, aber manchmal ist das auch nur Geschmackssache.
    Struktur: Chronologisch aus Sicht von Yohna aufgebaut. Die Spannung wird Stück für Stück aufgebaut
    Zusammenfassend: Wer das Genre mag, wird angetan sein. Wer einfach nur neugierig ist, könnte das Genre lieb gewinen. Schon nach den ersten Seiten wusste ich, ich musste weiterlesen. Muss man da noch mehr sagen? Selber Lesen und weiter empfehlen, einer meiner Favoriten für den Wettbewerb!
    • Kommentar von astamic am 11.04.2011

      Ich freue mich riesig, dass ich dich mitziehen und begeistern konnte. Und dann so viele Sterne und die Empfehlung. Aber das größte Lob ist wohl, dass ich jetzt zu einem deiner Favoriten geworden bin. Das ist wirklich ein dickes Kompliment. Danke für dein Lesen, deine Zeit und diese tolle Rezi. Herzliche Grüße aus Hamburg, von astamic.... lol

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    ein Halbgott - ein Gott?

    von strassi am 10.04.2011

    Handlung: Ich habe es nicht so mit den Göttern. Aber was astamic hier zu papier gebracht hat - und hoffentlich noch bringt - isz schon sehr ansprechend. Obwohl ich das Lesen zig mal unterbrechen musste weil meine Katzenviecher mich terrorisieren! war ich beim neuerlichen inhalieren der Lektüre sofort wieder imk Bilde. Auch ein Atheist wie ich freundet sich mit den Halbgöttern rasch an.
    Figuren: Yohna ist eine Halbgöttin und besitzt keine belastbare Kreditkarte??? das muss sich ändern!!!!! Böse gibt es auch reichlich - das braucht so ein Plot und der gute Freund ist Tom.
    Sprache/Duktus: Der Bogen ist immer gespannt und flüßig - mehr braucht es nicht.
    Struktur: Ein Prolog - ich weiß nicht so recht, aber das ist wohl Geschmackssache. Im Übrigen wünschte ich mir so etwas auf das Papier bringen zu können - mein Respekt.
    Zusammenfassend: Da ist alles drinnen, geschlemmt wird für meine Verhältnisse wenig aber mein Arzt sagr das ist auch gut so. Sex, crime sind eben das Salz des Romans. Das Buch wird sicher ein Hit und gedruckt.
    • Kommentar von astamic am 11.04.2011

      Oh... Wow... now ... bin ich sprachlos... Strassi. .... So eine lustige Rezi habe ich lange nicht mehr bekommen. Millions of kisses for you.. und für deine Katzen tooo.... Strassi, das ist cool...;-)))) wie meine Tochter so schön sagt. .... .... Einen dicken Schmatzer für dich... die grinsende astamic. Ganz liebe Grüße von Nord nach Süd für Strassi von astamic....

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    Yohna,Erdenkind

    von Bibi Nail am 10.04.2011

    Zusammenfassend: Eine Geschichte nach meinem Geschmack! Schon nach den ersten zwei Seiten war ich "in der Geschichte drin" (wichtig - sonst sind Bücher nichts für mich!). Die Charaktere sind gut beschrieben. Ich konnte sie mir bildlich, wie alles was beschrieben wurde, sehr gut vorstellen. Sie sind in der - leider - kurzen Leseprobe schon meine Freunde geworden (so muss es - für mich - bei einem guten Buch auch sein). Die Handlung ist gut und spannend aufgebaut. Ich hoffe wir erfahren hier auch wie es mit Yohna und ihren Freunden weiter geht! Kurz gesagt: Wow - bitte unbedingt weiter schreiben!
    • Kommentar von astamic am 10.04.2011

      Liebe Bibi Nail, ich freue mich sehr, dass dir meine Leseprobe so gut gefallen hat. Die Geschichte ist übrigens schon bis zum Ende geschrieben - so als gedrucktes Buch (ohne 1,5 zeiligen Zwischenraum) komme ich auf 420 Seiten. Es passieren noch viele überraschende Wendungen, aber der Tenor bleibt so. Noch bin ich am Kürzen, aber ich habe schon einigen versprochen, dass sie auf jeden Fall weiterlesen können... wenn ich soweit bin. Wünsche dir noch einen schönen Sonntagabend, die astamic aus HH

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Genau mein Ding!

    von Amelie Rieger am 10.04.2011

    Handlung: Die Hauptprotagonistin Yohna ist ein junges Mädchen das keine Ahnung von ihrer Vergangenheit hat oder weiß wer sie wirklich ist. Als Studentin verdient sie ihr knappes Geld mit kellnern und als ihre Mitbewohnerin urplötzlich aus der gemeinsamen Wohnung auszieht steht sie vor einem Problem. Jedoch dank ihrers Freundes Tom findet sie bald einen neuen Mitbewohner. Ein sehr gut aussehener junger Mann namesn Creihdos, der ihr allerdings vom ersten Moment an etwas suspekt erscheint. Dann wird es aufregend. Yohna wird von den sogenannten Nexuss angegriffen, welche sich mit ihrer Hilfe vortpflanzen wollen um sich auf der Erde anzusiedeln. Ausgerechnet Creihdos eilt ihr zur Hilfe und vernichtet die Angreifer in einem Gemetzel. Von ihm erfährt sie auch das sie in wirklichkeit eine Halbgöttin ist und das ihr Leben in großer Gefahr ist. Zusmmen flüchten sie nach Thailand, wo die Prolbleme allerdings weitergehen. Erneut wird Yohna von Fremden angegriffen und Creihdos, der ihr abermals zur Hilfe eilt wird ebenfalls gefangen genommen. Spannend!
    Figuren: Yohna, die kleine kellnernde Studentin, die sich als Halbgötting entpupt ist eher etwas zurückhaltend. Sie scheint etwas überfordert angesichts der extremen Veränderungen und Ereignisse die schon fast im Minutentakt auf sie einprasseln. Ihre Skepsis gegenüber ihrem Beschützer Creihdos kann sie die ganze Zeit über nicht wirlich ablegen. Ihr Freund Tom hat eher einen Nebenpart ist aber trotzdem wichtig für die Erzählung, da er Yohna begleitet. Dann gibt es noch den gutaussehenden Creihdos. Ein Engel der in Yohnas Leben getreten ist um sie mit allen Mitteln zu beschützen. Den Part des Bösen ist perfekt von den Nexuss besetzt. Grausame Wesen ohne Gewissen die vor rein gar nichts zurückschrecken würden um zu bekommen was sie wollen. Auch die restlichen Nebenkaraktere, von denen es noch einige gibt, sind sehr schön gestalltet und passen sich perfekt der Erzählung an.
    Sprache/Duktus: Eine in sich schlüssige und fllüssige Sprachen die in einem angenehmen Rythmus zu lesen ist . Die Dialoge fand ich ebenfalls sehr gelungen und gut gewählt. Insgesamt hat es mir Spaß gemacht zu lesen.
    Struktur: Eine ordentliche chronologische Erzählweise von Yohnas Sicht aus. (Was sich bei dieser Geschichte ja auch anbietet) Die Kapitel sind gut gewählt und der sich langsam aufbauende Spannungsbogen fesselt einen regelreicht an den Seiten.
    Zusammenfassend: Für mich als Fantasy Fan war es eine Freude den Ausschnitt dieses Buches zu lesen. Von der Schreibweise und des Aufbaues der Erzählung her hat es einfach Spaß gemacht sich hier einzulesen. Die Geschichte enthält alles was das Herz gegehrt. Liebe, Spannung, Aktion, Sex und einige fantastische und liebevoll gestalltete Karaktere. Gerne hätte ich das komplette Buch gelesen :-)
    • Kommentar von astamic am 10.04.2011

      :-)))) Ganz herzlichen Dank, liebe Amelie, ich freue mich riesig, dass dir meine Leseprobe so gut gefällt. Wünsche dir noch einen schönen Sonntag... Ganz liebe Grüße aus Hamburg, die astamic

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    Yohna

    von Sanna am 09.04.2011

    Handlung: Yohna studiert und jobbt in einer Bar. Als ihre Mitbewohnerin Knall auf Fall auszieht, braucht sie einen neuen Untermieter. Über ihren Freund Tom, einen schwulen Frisör, lernt sie Creihdos kennen, der bei ihr einzieht. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Yohna wird von unheimlichen Männern verfolgt und Creihdos rettet sie und Tom vor ihnen. Yohna erfährt, dass sie das Kind einer Göttin und eines irdischen Mannes ist und von den unheimlichen Männern, den Nexuss, verfolgt wird, dass die Nexuss planen sich auf der Erde anzusiedeln und sich nur mit halbgöttlichen Frauen wie Yohna fortpflanzen können. Creihdos, ein Engel, wurde daher geschickt um sie zu beschützen. Er bringt sie, Tom und dessen Freund Jan nach Thailand, wo sie seine Mitstreiter Mirameh und Neriboh kennenlernen. Yohna tut sich schwer sich mit ihrem Schicksal abzufinden und Creihdos, der nicht viel von seiner Aufgabe sie zu beschützen, hält und sie dies auch spüren läßt, macht es ihr nicht einfacher. Auch die offen gelebte Sexualität zwischen den Engeln stößt Yohna ab. Als sie Creihdos, Mirameh und Neriboh zusammen im Bett findet, flieht sie schließlich, fällt aber "Drohnen" - Menschen, die für die Nexuss arbeiten - in die Hände. Creihdos, der ihr zur Hilfe kommt, wird ebenfalls von den Drohnen festgesetzt und gefoltert. An dieser Stelle endet die PL. *** Mir gefällt die Idee und die Handlung gut, allerdings bin ich ab und zu darüber gestolpert, dass ich einiges nicht nachvollziehen konnte. Zum Beispiel ist Creihdos Yohna sofort unheimlich, als Tom ihn als potenziellen Untermieter vorstellt. Auch die Information, dass er sich illegal in Deutschland aufhält, trägt nicht gerade dazu bei, dass sie sich mit ihm wohler fühlt. Wieso sie ihm dann ein Zimmer vermietet, ist mir nicht ganz klar. Oder: Nachdem Creihdos Yohna, Tom und Jan vor den Nexuss gerettet hat, sammeln sie Leichenteile auf gehen sie alle zusammen zurück in Yohnas Wohnung, nur um am nächsten Tag übereilt nach Thailand zu fliehen. Die Ruhe, mit der Leichen beiseite geschafft werden, nehme ich den Figuren nicht ab. Ausserdem erfährt Yohna zu diesem Zeitpunkt von ihrer Herkunft und den Nexuss, scheint dies aber nicht grossartig zu hinterfragen. Genauso Tom und Jan, die diese Information vollkommen fraglos hinnehmen und ihr Leben einfach so hinter sich lassen. Diese Szene sollte nach Möglichkeit noch ausgebaut werden, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen. *** Ansonsten: Über die kreativen Foltermethoden der Drohnen musste ich lachen (und weiss nicht, ob das gewollt ist oder nicht :-) - Spass beiseite: Sex spielt eine grosse Rolle in dieser Geschichte; ich denke, man muss aufpassen, dass das nicht "too much" wird.
    Figuren: Yohna, eine Halbgöttin, Creihdos, ein (Schutz-) Engel, einige Nexuss, Tom, Yohnas schwuler Kumpel, dessen Freund Jan, Mirameh und Neriboh, beides ebenfalls Engel. Insgesamt eine genretypische Charakterisierung. Yohna scheint doch etwas unfähig, auf sich aufzupassen (da muss ich Creihdos Recht geben ;-) und ich hoffe, sie entwickelt sich später in der Geschichte vom "hilflosen Mädel" zu einer etwas handfesteren Frau ... . Creihdos wird sehr stereotyp dargestellt, kantiges Gesicht, Muskeln und kampfgewandt - mich stört das allerdings nicht, da es zu seiner Rolle als Bodyguard passt. Die Nexuss sind nur böse ;-). Tom bedient hingegen wieder eine Stereotyp (schwuler Frisör). Insgesamt sind die Figuren gut gezeichnet (Creihdos am besten), und ich würde mir dringend Yohnas Weiterentwicklung im Laufe der Geschichte wünschen!
    Sprache/Duktus: Flüssige Sprache, die insgesamt gut zu lesen ist. Ab und zu fallen einige Worte oder Redewendungen auf, die etwas seltsam anmuten (z.B. S.3 "... heißen Wasserhahn..." --> Heißwasserhahn?, S. 17 "... sensitiv..." --> sensibel (i.S.v. empfindlich)?, S.34 "... und fokussierte die Ecke." --> und sah hinüber in die Ecke), S.41 "... die sie langsam und genüsslich einkreisten." --> wie kreist man jemanden genüsslich ein?). Was mir gut gefallen hat, waren die Namen der Charaktere - die Namen Götter und der Engel sind melodisch, der des Oberbösewichts unsympathisch.
    Struktur: Ein Prolog, dann chronologische Erzählweise, ausschließlich aus Yohnas Perspektive. Die Kapitelüberschriften sind meiner Meinung nach nicht notwendig - ich ziehe Kapitel ohne Überschriften vor, da so keine bestimmte Vorstellung über den Fortgang der Handlung beim Leser erzeugt wird.
    Zusammenfassend: Die Idee und Handlung der Geschichte gefallen mir sehr gut! An einigen Stellen konnte ich die Handlungen der Protagonisten allerdings nicht ganz nachvollziehen - s. oben - was für mich der grösste Schwachpunkt ist, an dem noch gearbeitet werden muss. Und ich hoffe auch, dass, obwohl die Figuren z.T. stereotyp sind, sich im weiteren Verlauf der Geschichte keine stereotypen Abläufe ergeben, gerade was die Liebesgeschichte zwischen Yohna und Creihdos angeht .... . Und ich will natürlich alles lesen :-) LG, Sanna
    • Kommentar von astamic am 09.04.2011

      Teil 2: Als Autor der Geschichte ist man ja leider nicht immer so objektiv. ;-))) Ich freue mich riesig über deine Empfehlung und die vielen Sterne und die wertvollen Tipps - UND darüber, dass du mich überhaupt gelesen hast. Und bis zum Ende! Ich danke dir für deine Zeit und dein Interesse. Herzliche Grüße aus Hamburg, von astamic

    • Kommentar von astamic am 09.04.2011

      Danke, Sanna für die wertvollen Hinweise. Hier ganz kurz: natürlich wird sich Yohna entwickeln und es folgt auf keinen Fall eine stereotype Geschichte. Es kommt alles anders als man jetzt denkt. Auch die Bösen stellen sich noch ganz anders da... Denn der wahre Antagonist sind (Achtung: Spoiler) die Götter. Bei der Namensgebung habe ich mir sehr viel gedacht. Deine anderen Anmerkungen sind schon in der Überarbeitungen, damit es keine Zweifel mehr an der Glaubwürdigkeit gibt. Teil 2. Folgt:

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    Zum Träumen und Bangen

    von Twin Marion am 07.04.2011

    Handlung: Dem Genre absolut angemessen ein klassischer Handlungsverlauf mit einer besonderen Prota, Yohna, die nichts über ihre wahre Herkunft weiß und nur unbestimmte Ahnungen durch ihre Träume hat. Yohna bringt eine Vorgeschichte mit, die in kleinen Einschüben erzählt wird und andeutet, dass sie auf gutaussehende Männer gerade nicht steht. Doch genau so einer wird ihr neues WG-Mitglied und muss sie auch noch beschützen… Die Geschichte wird in plausibler, richtiger Folge erzählt. Da gibt es nichts dran auszusetzen. Jedoch gibt es Kleinigkeiten, die nicht so ganz logisch sind. Wenn die Verfolger sich eine Frau (Yohna) suchen, um sich weiter zu vermehren, und diese Frauen, das meistens nicht überleben, wie können sie sich dann weiter vermehren? Aber vielleicht klärst du das ja später noch auf. Und das iPhone nehme ich ihr nicht ab, wenn sie so knapp bei Kasse ist hat sie doch ein billigeres Handy oder? Tja und dass sie die Leichen so schnell zusammentragen und in der Wohnung nicht hinterher viel blutverschmierte Kleidung rumliegt ist komisch, aber da ließe sich bestimmt ein Nebensatz einfügen; Creihdos hat doch auch die Wohnung schon so schnell blitzblank geputzt (darüber musste ich allerdings sehr schmunzeln, aber das hat mir gefallen, ein Macho-Putzteufel).
    Figuren: Die Guten und die Bösen und die Undurchsichtigen sind in angemessener Zahl vorhanden, tauchen an genau den richtigen Stellen auf und sind mit genau den Worten gezeichnet, dass sie ihre Rolle voll ausfüllen. Natürlich fehlt einem Nur-Bösen Tiefgang, ist die Prota hilflos (zunächst - sie wird sich bestimmt noch entwickeln) und schmachtet sie mit jeder Ablehnung schon jetzt ihren Helden an (ich gebe zu, das lese ich normalerweise wirklich nicht), doch in dieses Genre passt es und deshalb gebe ich für die Figuren volle Punktzahl.
    Sprache/Duktus: Romantisch verspielt, mit kleinen Schwächen. Da ich diese Art von Fantasy und folglich diese Sprache normalerweise nicht lese, fürchte ich, dass ich bei der Sprache zu kritisch bin, wenn ich all die anderen positiven Stimmen hier so betrachte. Doch einen Hinweis erlaube ich mir: „Er bewegte sich mit traumwandlerischer Sicherheit in Richtung Küche.“ Wie meinst du das? Dass er den Weg kennt (den muss er an dieser Stelle ja kennen) oder dass er sich so selbstbewusst verhält?
    Struktur: Tipp-top logisch aufgezogen. Die Spannungsbögen ziehen in die Geschichte und von Szene zu Szene, das ist absolut gelungen. Die Szenen bringen den Plot voran. So soll es sein.
    Zusammenfassend: Erzähltempo, Story, Figuren und Ablauf sind stimmig. Wenn es so weitergeht, dann wirst du sicher viele Leserinnen und Leser begeistern. Viel Erfolg!
    • Kommentar von astamic am 07.04.2011

      Ich glaube, ich träume, es ist noch so früh am Morgen ;-). Vielen Dank, Twin Marion, an der Sprache gibt es bestimmt noch das Eine oder Andere zu überarbeiten. Die Feile ist schon gewetzt! Die Stelle mit der traumwandlerischen Sicherheit, sollte eigentlich da stehen, wo er das erste Mal in ihrer Wohnung ist und diese noch nicht kennt. Das muss ich gleich mal nachsehen. Die Prota entwickelt sich in der Tat! Ich freue mich sehr, dass du meine Leseprobe gelesen und so toll bewertet hast. GlG, Asta

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    Trotz Zeitmangel musste ich weiter lesen..

    von Egypt am 06.04.2011

    Handlung: Die Handlung ist schon genügend beschrieben worden.
    Figuren: Die Figuren sind klar gezeichnet und man kann sie vor sich sehen
    Sprache/Duktus: Spannende Sprache, man wird immer weiter in diese Geschichte hineingezogen.
    Zusammenfassend: Eigentlich wollte ich nur mal vorbeischauen, gar keine Rezension schreiben. Das ist definitiv nicht mein Genre und ich bin bestimmt nicht deine Zielgruppe. Trotzdem hat mich die Story gefesselt. Ich habe drei Tage gebraucht bis ich sie fertog lesen konnte (weil ich dauernd gestört wurde). Und jetzt will ich wissen, wie es weiter geht! Ich habe lange nicht mehr so ein Erlebnis beim Lesen gehabt, kam mir vor als wenn ich nochmal ganz jung wäre! Viel Erfolg mit diesem Buch...
    • Kommentar von astamic am 06.04.2011

      ... folgt: ...und selbst ganz viel positives Feedback auch für dich. Herzliche Grüße aus Hamburg, die astamic

    • Kommentar von astamic am 06.04.2011

      Hey, das ist ja ein tolles Kompliment, Egypt.... Ähnliche Worte hat meine Mutter auch gebraucht... obwohl ich glaube, dass du viel jünger als sie bist. :-) Es gibt nichts Schöneres, als zu hören, dass man so viele Altersgruppen ansprechen und erreichen kann. Von 15 bis 79 (meine Mama und meine Schwiegereltern) das ist nicht zu verachten. Ich danke dir für deine Worte und deine Begeisterung und kann nur hoffen, dass dir der Rest auch gefallen würde... Wünsche dir alles Liebe .... Fortsetzung...

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    Die Zielgruppe wird es lieben: Urban Fantasy in Höchstform

    von Ikondrar am 06.04.2011

    Handlung: Die Intrigen der Götter: Yohna, Erdenkind ist ein spannender Urban-Fantasy-Roman mit einer sehr wendungsreichen Handlungsführung. Yohna leidet seit ihrer Kindheit unter seltsame Träume, in denen seltsam vertraute Götter (zumeist eine Frau) zu ihr sprechen. Nachdem ihr Freund sie vor kurzem betrogen hat geht sie vorerst auf Distanz zu anderen Männern. Doch alles kommt anderes als gedacht. Eines Tages, präsentiert ihr schwuler Freund Tom, einen attraktiven, aber auch sehr geheimnisvollen Interessenten für Yohnas Mini-WG. Creihdos nennt sich der geheimnisvolle Schöne Dann überschlagen sich die Ereignisse. Schon in der darauffolgenden Nacht kommt es zu einem szenischen Höhepunkt. Yohna wird von seltsamen wollmützenbekleideten Typen angegriffen und von Creihdos durch ein blutiges Gemetzel gerettet. Yohna erfährt von den grausamen Nexuss, wer sie wirklich ist und dass ich nur noch die Flucht bleibt, um Ihr Leben zu retten. Daraufhin springt die Geschichte (und die Protagonisten) nach Thailand. Dort spitzt sich die Geschichte dann zu ...
    Figuren: Die Studentin Yohna, die erstmals mit der Tatsache konfrontiert wird, dass sie von sogenannten Göttern (eine Art Superzivilisation?) abstammt, der machohafte Schönling Creihdos, Yohnas Freund Tom (ein schwuler Friseur), Mirameh, Shia und die seltsamen und hochgefährlichen Wesen mit dem Namen Nexuss.
    Sprache/Duktus: Die Autorin kann gut erzählen und eine Geschichte entwickeln. Hin und wieder finden sich holprige Formulierungen (da werden z.B. Augen weit aufgerissen ... autsch) doch nichts wirklich Gravierendes. Ich habe die relativ lange Leseprobe zügig zu ende gelesen und wollte auch wissen, wie es weitergeht.
    Struktur: Bisher streng chronologisch. Erinnert erzähltechnisch an amerikanische Mystery-Serien.
    Zusammenfassend: Hauptproblem in der vorliegenden Leseprobe sind die (nach meinem Empfinden) einfach so in den Raum gestellten phantastischen Elemente und mit welcher emotionalen Abgebrühtheit die Protagonisten darauf reagieren. Mir persönlich geht das alles zu schnell. Da wird eine Gruppe seltsamer Angreifer (die Nexuss) von dem „Lichtschwertschwingenden“ Creihdos in ihre Einzelteile zerlegt und die zerstückelten Körperteile von der angegriffenen Gruppe bei Seite geschafft. Ein solch end-emotionalisiertes Verhalten (auch wenn man den Schock berücksichtigt) kann ich mir einfach nicht vorstellen. Das mag in einer Fernsehserie funktionieren (die ja auf Actionsequenzen „optimiert“ wurde) aber nicht in einem literarischen Text. Bis auf die durchaus stimmungsvolle Einleitung wird der Kampf relativ zügig und fast schon bürokratisch abgehandelt. Auch ein wenig problematisch empfinde ich die zu oberflächlich gezeichneten Figuren. Creihdos entspricht ganz dem Klischee des machohaften Schönlings. Gerade bei dieser Figur hätte ich mir mehr Innenansicht gewünscht und weniger Hinweise darauf, wie unglaublich schön und sexy er ist und wie alle Frauen in seiner Nähe ihm hingebungsvoll verfallen. Auch das Verhalten der Frauen erinnerte mich eher an solche „Männerfilme“ wie James Bond, in dem dieses Verhalten zumindest ironisch gebrochen wird (so hoffe ich zumindest). Ich glaube, die ohnehin gute Leseprobe könnte durch eine gründliche Überarbeitung noch einiges an Dramatik und Glaubhaftigkeit gewinnen. Genügend Potential für einen hervorragenden Urban-Fantasy-Roman ist in jedem Fall vorhanden. Genug der Meckerei: Vier Sterne und einen Flieger!
    • Kommentar von astamic am 06.04.2011

      Danke, lieber Ikondrar, für deine ehrliche Meinung. Ich habe versucht die Elemente der Schönheit auch ein wenig ironisch darzustellen, dies wird aber erst später deutlicher. Die Kampfszene kann definitiv noch etwas dramatischer werden... Da war ich wohl zu schnell. Dass es trotzdem noch für 4 Sterne und eine Empfehlung gereicht hat, macht mich schon ein wenig stolz - weiß ich doch, dass Männer nicht in erster Linie die Zielgruppe sind. Ich danke dir für deine Geduld und deine Zeit! GlG, astamic

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    Die Frau versteht was...

    von CBBach am 05.04.2011

    Handlung: vom Schreiben, ganz klar. Und weil alle hier schon so viel geschrieben haben, fasse ich mich relativ kurz. Yohna ist Studentin, erfährt von Creihdos, dass sie eine Halbgöttin ist und wird dann plötzlich von finsteren Typen gejagt, den Nexus. Wer mehr wissen will liest den Text selbst, den Klappentext oder eine der ausführlichen Rezis.
    Figuren: Yohna: Studentin in Hamburg, als Kleinkind ausgesetzt, erfährt, dass sie ein Kind der Götter ist Creihdos: Der mysteriöse Unbekannte, der vor allem von den weiblichen Leser hier bereits jetzt "geliebt" wird.Wenn eine Autorin das mit ihren Worten hinbekommt, tja dann ganz einfach Hut ab Die restlichen Figuren führe ich nicht weiter aus, es gibt sie aber.
    Sprache/Duktus: Unglaublich leicht zu lesen, obwohl einige Male in die Rückblende gegangen wird, aber eben nie sehr lange, deshalb fällt das nicht so auf. Ansonsten habe ich nichts zu bemäkeln.
    Struktur: Linear, linear und noch mal linear. Und sonst nun ja sehr detailiert alles, aber das darf es ruhig sein.
    Zusammenfassend: Obwohl mir die Geschichte nicht zusagt, ich denke ich verfehle hier einfach die Zielgruppe, muss man astamic das Kompliment machen, dass sie es versteht eine Geschichte in einer Wortgewandheit und Abwechslungsreichtum zu erzählen, der es leicht macht der Handlung zu folgen. Man wird an kaum einer Stelle durch Unebenheiten aus dem Text geworfen und so muss das ja eigentlich auch sein. Weil ich glaube, dass es noch einen Fitzel besser werden könnte, so dass selbst jemand wie ich die Geschichte komplett lesen würde vergebe ich 4 Sterne und eine Empfehlung.
    • Kommentar von astamic am 05.04.2011

      Rätsel gelöst ... ein Christian ;-))). Den anderen Stern hole ich mir noch... Mögen die neobooks-Sterne mit uns allen sein... *g*

    • Kommentar von CBBach am 05.04.2011

      Ja das "r" bei "Liebe/r" darfst du stehen lassen. Und viel bedanken musst du dich auch nicht :) Ich habe ja auch an zu vielen Worten gespart, andere haben sich dafür intensiver hingesetzt. Ich finde du hast die Anerkennung, mit deinem Werk auf jeden Fall verdient und da du ja noch überarbeitest steht dann beim nächsten Mal einem 5. Stern hoffentlich nichts mehr im Weg. Viele Grüße Christian

    • Kommentar von astamic am 05.04.2011

      Uff, noch eine so tolle Rezension... Habt ihr euch heute abgesprochen???? Tagelang kommt nix und dann versetzt ihr mich in helle Aufregung. Liebe/r CBBach (muss ich gleich mal gucken gehen), ich danke dir für deine Anerkennung und deine Anregungen... ...ÄHM, so allmählich gehen mir hier schon die Worte aus... ;-) Ich bin einfach sehr, sehr glücklich, dass mich so viele lesen mögen und ich sie gut unterhalten kann. Diesen Tag male ich mir ROT im Kalender an... Ganz liebe Grüße aus HH von astamic

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    Noch liegt die Schönheit vor den Intrigen...

    von Karsten am 05.04.2011

    Handlung: Yohna ist eine Halbgöttin ohne es zu wissen. Eine dunkle Bedrohung in Form der Nexxus schwebt über ihr, von der sie ebenfalls nichts ahnt. Als sich die Nexxus ihrer habhaft machen wollen, entpuppt sich Yohnas neuer Mitbewohner Creihdos als ihr Beschützer. Und er ist nichts anderes als ein Sohn der Götter. Für Yohna, Tom und dessen neuen Lebensgefährten Jan beginnt eine Flucht ins Paradies und ein göttliches Abenteuer.+++ Schon der Klappentext machte mich neugierig. Die super Idee der versteckten Halbgötter auf Erden, deren Häschern in Form der bösartigen Nexxus und die Anwesenheit echter Götter sind absolut mein Ding! Kompliment dafür! Den Anfang mit den Vorstellungen der Protagonisten fand ich ebenfalls gelungen. Als dann die Nexxus erstmals auftraten, lehnte ich mich genüßlich zurück, um eine scheinbar genau auf mich zugeschnittene Leseprobe zu genießen. Doch nun wurde ich leider ein wenig enttäuscht. (Sorry, meine lieben weiblichen Vorrezensenten). Es ist deutlich, daß die Autorin mehrere Themen in der Leseprobe aufgreift: Spannende Fantasy mit Inhalten einer versteckt gesellschaftskritischen Lovestory. Die Gewichtung gerät hier allerdings etwas aus den Fugen. Die provozierenden gesellschaftlichen Vergleiche in Sachen (sexuellen) Beziehungen und Moralvorstellungen fand ich absolut okay. Für spannende Fantasy sind mir die Nexxus allerdings bisher zu harmlos. Jede Gang hatte sich ähnlich verhalten können. Was mich jedoch mehr störte, war die Tatsache, daß offensichtlich die Lovestory im Vordergrund steht. Die Vorzüge des Creihdos sind nun wahrlich nicht selten erwähnt. Im Gegenteil! Selbst in der Szene, als er unter Bedrohung seines Lebens in Ketten hängt, wird er noch in sexy Jeans beschrieben. Sorry astamic, spätestens hier wurde mir klar, daß ich nicht zur Zielgruppe gehöre! ;-) Dennoch bin ich von der Gesamthandlung absolut überzeugt! Mich würde aber doch interessieren für welche Zielgruppe du eigentlich schreiben wolltest.
    Figuren: Die Zeichnung der Protagonisten und Nebenfiguren ist sehr gut gelungen. Sie erklären sich selbst und zeigen durch ihre gut umrissenen Charaktereigenschaften sofort Wirkung auf den Leser. Wenn sich der Leser zwischendurch Gedanken darum macht, ob er einen Prota mag oder nicht, muß dieser definitiv dreidimensional gelungen sein. Ich habe mir entsprechende Gedanken gemacht. Lediglich Tom hat mir gleich zu Anfang auf die Füße getreten: Würde ein Freund einer wirklich guten Freundin einen wildfremden Mann als Mitbewohner empfehlen? Ohne etwas über ihn zu wissen? (Außer natürlich, daß er blendend aussieht) Ich glaube nicht...
    Sprache/Duktus: Sprachlich absolut überzeugend. Schöner flüssiger Erzählstil, der den Leser direkt in die Geschichte führt. Ich war auf Grund des schönen Satzrhythmus schnell in der Handlung versunken.
    Struktur: Die Story ist chronologisch aufgebaut und entwickelt sich aus Sicht von Yohna weiter. Bisher kommt die Geschichte ohne längere erklärende Rückblenden aus. Der Prolog sorgt sofort für eine gewisse Erwartungshaltung des Lesers. Yohnas Verbindung zu den Göttern und eine kommende Bedrohung sind durch den Prolog vorgegeben.
    Zusammenfassend: Qualitativ hochwertig! Eine gut geschriebene, absolut solide Leseprobe! Inhaltlich läßt es sich bekanntlich immer streiten. Wie bereits in „Handlung“ erwähnt, dürfte die Zielgruppe entscheidend sein. Als Frauenroman (Gibt es Frauenfantasy???) absolut genial. Falls generell Fantasyfans angesprochen sind, würde ich die Hommage an Creihdos etwas reduzieren und die Nexxus ein wenig schärfer auftreten lassen. Anschließend noch ein paar Dinge die mir aufgefallen sind: In Yohnas Heizung war ein Ventil verstopft? Okay! Und Creihdos repariert ohne Werkzeug? Hm, ein Beweis, daß mein Sanitärinstallateur kein Gott ist...+++Auf Seite 23 fängt eine Überleitung (neuer Absatz) mit “...verspürte sie eine unerklärliche Furcht“ an. Eine Umschreibung dieser Furcht ist denke ich besser (show, don`t tell) +++Wieso schleppen Tom und Jan einfach unbeeindruckt Leichenteile der Nexxus? Kein Schock, keine Hysterie oder gar Apathie?+++Als Yohna von Creihdos gedrängt wird eilig aufzubrechen, weil ihr Leben bedroht ist, denkt sie wirklich zuerst an Duschen und Zähneputzen?+++Die Beschreibungen auf Seite 72 bis 74 klingen ein wenig nach Reiseführer. So gewollt?+++Ich glaube zwischendurch ist vom „Stein der Reisen“ die Rede. (Finde ich wegen des Vergleichs zum Stein der Weisen unglücklich) Später heißt es dann der „Reif der Reisen“. (Schon besser!) Für eine starke, gute Arbeit vier Sterne und den Flieger!
    • Kommentar von astamic am 05.04.2011

      ... dass sich hartgesottene männliche Fantasy Fans hier nicht wiederfinden. Ich danke dir für all die wertvollen Tipps, für die Zeit die du mir gewidmet hast und auch für das große Lob. Ich kann mit deinen Anmerkungen sehr viel anfangen. Liebe Grüße und ganz großen Dank von astamic

    • Kommentar von astamic am 05.04.2011

      Danke Karsten, für diese tolle Rezi!!!!!! Die Knackpunkte, die du erwähnst, sind schon in der Überarbeitung... Manches sieht man erst mit Abstand klarer. Zur Frage der Zielgruppe ein definitves 'Ja'... Der Roman richtet sich an weibliche Fantasy-Fans, die Richtung nennt sich Romantasy. Ist ganz große in den Staaten und inzwischen auch hier sehr beliebt. Und es sind tatsächlich immer 'schöne' Menschen drin... Die Mischung aus Abenteuer, Fantasy und Romantik macht es dort aus... Mir ist klar, ...

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    Oh... mein ... Gott....

    von LDraco am 05.04.2011

    Zusammenfassend: Ich krieg grad keine komplette Rezi hin, deshalb die Zusammenfassung... Erstmal: Sage mal, das ist ja wohl mal die absolut unmöglichste Stelle für das Ende der Leseprobe, wa?? Ich sterbe hier grade vor Neugier!!! Das ist so unglaublich spannend! Warum ist das schon zu Ende?! *luftholt* astamic, mein Kompliment! Ich habe ewig nichts mehr gelesen, was mich so dermaßen gefesselt und in seinen Bann gezogen hat! Ich weiß gar nicht was ich zu erst schreiben soll... Die Geschichte an sich ist schon unglaublich genial. Die Idee, die Ausarbeitung, die Umsetzung, deine Wortwahl, dein Stil... grandios! Von der ersten Zeile an war ich in den Geschichte, konnte mir jede Szene sehr gut vorstellen, miterleben. Die Charaktere, wenn auch nicht alle vollends beschrieben, sind fantastisch ausgearbeitet. Man versteht sie und kann mit ihnen fühlen. Und...oh Gott, ich liebe Creihdos! *fähnchenschwing* Diese Geschichte hat das gleiche, reale Welt ausblendende Suchtpotential wie "Black Dagger" auch wenns komplett verschiedene Welten sind! Ich würde jetzt so wahnsinnig gern weiterlesen! Ich will wissen obs n Happy End gibt, Herrgott! :D Also, liebe astamic, nehme dir nun einen Zettel und einen Stift, schreibe oben auf den Zettel "signierte Exemplare" und dann darunter meinen Namen. Denn ich werde mir sowas von als Erste das Buch kaufen, wenns raus kommt! Gibts da schon n Termin? :D Zusammenfassend: Der pure, absolut süchtigmachende Wahnsinn!
    • Kommentar von astamic am 05.04.2011

      ..dein Lesen, deine Zeit und deine Superrezi!!!! Ich freue mich so sehr.... Ganz liebe Grüße aus HH, die glückliche astamic

    • Kommentar von astamic am 05.04.2011

      Puh, das freut mich so richtig doll!!!!!!! Denn ich wollte wirklich etwas ähnlich suchtmachendes schreiben wie Ward... Es gibt ein Art Happy End, aber etwas anders als du dir vorstellst, da kommt ja noch ein anderer Typ ins Spiel. (Achtung Spoiler: sie wird sich nicht so einfach entscheiden können). Liebe LDraco, es bedeutet mir sehr viel von dir zu hören, dass ich bei meiner Zielgruppe ankomme... JUHU! Und ... Sorry, das Ende der Leseprobe ist fies... ich weiß.... *schäm*. Tausend Dank, für dei

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    Phantastisch real

    von MWünsche am 04.04.2011

    Zusammenfassend: "Die Warnung" - Von der ersten Zeile an, hat mich dieses, schon jetzt umfangreiche Werk, in den Bann gezogen, auch, oder besser, obwohl mich die Kurzbeschreibung erstmal nur begrenzt neugierig gemachte hat - so sorry! Aber das ist ja letztlich völlig egal, da mich die Autorin durch ihr großes Talent der beschreibenden, zum Teil bildhaften Sprache für sich gewinnen konnte. Spannend fand ich die Figuren und deren Rollen, hierbei besonders die des (sehr menschlichen) Creihdos. Für mich hat dieser Romanauszug viel mit unserer Jetzt - Gesellschaft zu tun und ich würde ihm das Prädikat 'Wertvoll', im Hinblick auf Moral und Wertevorstellung, verleihen. Im besten Sinne konservativ und doch modern! Klasse!
    • Kommentar von astamic am 04.04.2011

      Uff, da bin ich aber platt!!!!! Das freut mich wahnsinnig, dass es dir so gut gefallen hat und du den Hintergrund der Story so präzise erkannt hast. Ich wollte tatsächlich unsere aktuellen Beziehungskonstruktionen und Moralvorstellungen ein wenig thematisieren und in einem etwas anderem Licht darstellen. Tausend Dank für deine tolle Rezension, dem großen Lob, die vielen Sterne und die Empfehung. Ich freue mich riesig....:-)))) Herzliche Grüße aus Hamburg von astamic

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    Lektüre mit Suchtpotential!

    von Susanne Böckle am 02.04.2011

    Handlung: Yohna ist Studentin, von ihrem Ex-Freund bitter enttäuscht und auf der Suche nach einem neuen Mitbewohner. Ihr Freund Tom schleppt einen an, der bei Yohna einziehen will, den geheimnisvollen Creihdos. Yohna wehrt sich mit aller Macht gegen ihre aufkeimenden Gefühle für den schönen Mann. Er gibt sich als ihr Beschützer aus und das wird bald nötig, denn sie werden von den Nexuss angegriffen, die es auf Yohna abgesehen haben. Creihdos nimmt Yohna und ihren Freund mit an einen sicheren Ort in Thailand. Dort erfährt sie, dass sie Halbgöttin ist und in großer Gefahr, denn die Nexuss jagen sie. Aber auch die ungewöhnliche Lebensweise der Ahnen, die Yohna nun umgeben, verwirren sie, genau wie ihre Gefühle für Creihdos, gegen die sie ankämpft. Als sie ihn mit anderen gemeinsam im Bett erwischt, dreht sie durch und flieht zu einem Club ans Meer. Dort wird sie von den Helfern der Nexuss gefangen genommen und verschleppt. Aber auch Creihdos gerät in deren Hände, als er Yohna retten will. Die Helfer der Nexuss quälen ihn barbarisch und überlassen ihn in dann Yohna, um ihn gesund zu pflegen. Denn sie haben noch einiges mit ihnen beiden vor ...
    Figuren: Die Studentin Yohna, die erfährt, dass sie Halbgöttin und bedroht ist, der schöne Ahne Creihdos, Yohnas Freund Tom, Mirameh und Shia und Brian, der Yohna entführt und gefangen hält.
    Sprache/Duktus: Sprachlich habe ich wenig auszusetzen. Vielleicht könnte man an manchen Stellen etwas straffen, aber eigentlich habe ich fast ohne abzusetzen gelesen, was für die sprachliche Qualität der Geschichte spricht.
    Struktur: Chronologische Abfolge der Geschehnisse aus Sicht von Yohna. Mir war beim Lesen immer klar, wo ich mich in der Geschichte befinde und was passiert. Nirgends wurde es kryptisch oder unverständlich, was in Fantasy-Geschichten leider oft vorkommt, weil die Welt eine andere ist und mehr im Kopf des Autors existiert als dem Leser vermittelt wird. Das ist hier nicht der Fall. Ich hatte kaum einen Hänger, was ich als sehr angenehm empfunden habe.
    Zusammenfassend: Wow, liebe astamic, ich bin begeistert. Aufgrund der Länge habe ich die Geschichte in zwei Etappen geteilt, was aber der Spannung kaum einen Abbruch brachte. Ich war beim zweiten Lesen sofort wieder drin und gefangen von Deiner tollen Handlung und den Gefühlen von Yohna. Dafür mein großes Kompliment. Gerne würde ich nun wissen, wie es weiter geht, denn diese Leseprobe MUSS ein Buch werden, sie hat es verdient, denn die Geschichte ist grandios, sprachlich beinahe einwandfrei und auch stilistisch hervorragend geschrieben. Mir gefällt Deine detailreiche Schreibe, die Bilder sprudelten mir vor den Augen herum. Es war ein sehr intensives Lesevergnügen und ich konnte mich kaum losreißen. Ich habe keine andere Wahl als Dir dafür 5 Sterne und eine Empfehlung zu schenken und wenn es das Buch zu kaufen gibt, sag mir Bescheid, ich komme, lG, Susanne.
    • Kommentar von Susanne Böckle am 02.04.2011

      Vielen Dank, liebe Asta, aber man resigniert mit der Zeit und hat keine Lust mehr. Aber Deine Worte tun mir gut und machen mich ein wenig zuversichtlicher. Ich danke Dir, schönen Tag wünsche ich Dir, Susanne.

    • Kommentar von astamic am 02.04.2011

      Wow, liebe Susanne ich bin total gerührt. Es gibt nichts Schöneres für mich, als zu hören, dass mein Text ankommt, verstanden und verschlungen wird. Du hast mir da ein gewaltiges Kompliment gemacht - und dies alles, obwohl du selbst gerade mit deinem schönen Werk hier so viele technische Probleme hast. Bitte gebe nicht auf, habe noch Geduld! Ich denke, den Leuten von neobook ist es ebenso unangenehm, dass du immer wieder aus den wohlverdienten Top10s rausfällst. Ich werde da nachfragen,GlG, Asta

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    Kulturschock mal anders

    von FiannaCessair am 31.03.2011

    Handlung: Yohna ist ein Findelkind, das bei Adoptiveltern aufwächst und ohne Kontakt zu ihren Eltern jetzt in Hamburg studiert. Das einzig Aussergewöhnliche in ihrem Leben, sind seltsame Träume. Chronischer Geldmangel zwingt sie zum jobben und dazu Mitbewohner zu haben. Als ihre Mitbewohnerin überraschend aussieht, schleppt ihr Friseur Tom ihr den gutaussehenden Creihdos an.Nach einer sehr schmerzhaften Erfahrung mit ihrem Ex-Freund, misstraut Yohna jedem gutaussehenden Mann, erst recht, wenn er sich als ziemlich arrogant und selbstgefällig herausstellt. Creihdos bestätigt ihr Misstrauen ziemlich schnell, in dem er anscheinend wahllosen Sex hat. Als sie von seltsamen Männern angegriffen wird, rettet er allerdings sowohl ihr, als auch Tom und dessen Freund das Leben. Dann erklärt er ihr, dass sie ein Kind der Götter sei und er ihr Beschützer. Er bringt sie und die beiden Männer nach Thailand, wo sie mehr über ihre Herkunft und ihre Gegner erfährt. Nach einem Eifersuchtsanfall von ihr, gerät sie in Gefangenschaft, genau wie Creihdos, der ihr gefolgt ist, um sie zu retten.
    Figuren: Yohna, ein junges Mädchen. Einzelgängertyp mit nur einem Freund, der homosexuell ist. Tom, Yohnas Freund Creihdos, strafversetzt und zum Schutz Yohnas abkommandiert.
    Zusammenfassend: Alles ist eigentlich normal, bis auf seltsame Träume, aber dann bekommt Yohna einen Mitbewohner. Äusserst attraktiv, aber eben auch einer der Fälle, von denen ein altes Sprichwort sagt: Von einem schönen teller ist du nie alleine. Innerhalb weniger Stunden wird Yohnas Leben völlig auf den Kopf gestellt. Sie ist ein Götterkind und muss geschützt werden........ausgerechnet, von einem Mann, den sie sehr anziehend findet, der aber aus ihrer Sicht moralisch äusserst fragwürdig findet.Daran ändert auch die Erklärung nichts, dass das bei seiner Art eben so sei. Faszinierend finde ich die unterschiedlichen Moralvorstellungen, die ja nun mal mit der Gesellschaft in der wir aufwachsen zusammen hängen.Was für Creihdos normal ist, ist für Yohna undenkbar. Ausserdem ist mir aufgefallen, das Creihdos anscheinend nicht nur wütend ist, dass er sozusagen strafversetzt wurde, sondern er macht auf mich den Eindruck, dass er auf sich selber wütend ist, weil er anscheinend mit den Gefühlen, die Yohna in ihm weckt, nicht umgehen kann oder will. Das Aufeinandertreffen dieser beiden Personen ist ein Kulturschock vom Allerfeinsten. Ich möchte hre Geschichte mitsamt der Bedrohung durch die Nexuss weiter verfolgen. Ich bin mir völlig sicher, dass da noch einige Überraschungen ins Haus stehen. Ich möchte bitte mehr!!!!
    • Kommentar von astamic am 31.03.2011

      Liebe Fianna, ich freue mich wahnsinnig, nicht nur über die vielen Sterne und die Empfehlung, sondern auch darüber wie gut du meine Geschichte verstehst. Du hast mit allem den Nagel auf dem Kopf getroffen - und es stimmt, es stehen noch einige Überraschungen ins Haus. Übrigens den Spruch: Von einem schönen Teller isst du nie alleine, kenne ich noch nicht. ;-) Den muss ich mir merken. Du hast mir ganz viel Sonne nach Hamburg (hier regnet es...) gebracht, ich danke dir, die glückliche astamic ;-))

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    Götter und Helden

    von Eisgräfin am 29.03.2011

    Handlung: Yonah ist eine Studentin in Geldnot. Sie braucht dringend einen neuen Mitbewohner, um ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Ihr Freund Tom stellt ihr Creihdos vor, einen handwerklich begabten junger Mann. Obwohl er Yonah etwas unheimlich ist, nimmt sie ihn in ihrer Wohnung auf. Bald stellt sich heraus, dass Creihdos ein Engel ist. Yonah weiß nicht, dass sie ein Kind der Götter ist, das von ihm beschützt werden soll. Götterkinder auf der Erde sind eine begehrte Beute der Nexuss. Von ihnen werden die Götterkinder gebraucht, um sich fortpflanzen zu können. Um Yonah zu beschützen, bringt Creihdos sie auf eine kleine tropische Insel Thailands. Doch auch dort ist sie nicht sicher.
    Figuren: Yonah, eine Studentin, die nicht weiß, dass sie von Göttern abstammt. Ihr Freund Tom, der Frisör, der ihr Creihdos vorstellt. Dieser Typ ist attraktiv und mit allen Vorzügen ausgestattet, die man insgesamt bei Männern seltener findet, aber bei Engeln allemal. Die Spezies der Nexuss, die unsere alte Mutter Erde als neues Wohngebiet erobern wollen.
    Sprache/Duktus: Die Sprache an sich gefällt mir trotz vieler Adjektive gut. Eine Formulierungen sind etwas holprig, wie beispielsweise das hübsche Gesicht, das fragend an ihr hängen blieb. Da müsste es eher der Blick sein, oder ein fragender Ausdruck der Augen. Oder aber der Grundriss des Hauses, der so groß nun wirklich nicht sein kann. Hier ist sicher die Grundfläche gemeint. Es gibt noch einige solcher unstimmigen Formulierungen, die einem beim Korrekturlesen oft durchrutschen. Da ist es hilfreich, es sich laut vorlesen zu lassen – oder im besten Fall, jemanden zu haben, der den Text nüchtern auf Fehler prüft. Bei einer so schönen Geschichte fällt es aber sicher schwer, den Inhalt außen vor zu lassen.
    Struktur: Die Geschichte wird in der dritten Person im Imperfekt erzählt. Die Spannung baut sich zunehmend auf, auch wenn streckenweise etwas langatmig erzählt wird. Aber das ist Geschmacksache. Vielleicht gehört das auch zu einer Fantasygeschichte dazu. Leider habe ich damit keine Erfahrung.
    Zusammenfassend: Endlich habe ich es geschafft, die Leseprobe im Ganzen zu lesen. Eigentlich bin ich kein großer Fan von Fantasygeschichten, aber hier konnte ich nicht wieder aufhören. Das lag sicher auch an der schönen Erzählweise. Die Autorin versteht es, die Leser in ihren Bann zu ziehen. Die Handlung hat mich überzeugt. Der Aufbau von der ersten Begegnung Yonahs mit Creihdos und ihr anfängliches Misstrauen sind nachvollziehbar. Auch ihre Reaktion, als sie merkt, dass er ihr etwas bedeutet, finde ich realistisch. Sie hat eine Enttäuschung hinter sich und sperrt sich erst Mal gegen die neuen Gefühle. Zusätzlich ist sie verunsichert durch das, was plötzlich alles passiert und ihr Leben durcheinanderbringt. An manchen Stellen könnte sie ein bisschen „erwachsener“ reagieren und nicht wie ein trotziger Teenager. Aber das gehört vielleicht zu ihrem Wesen. Mich hat die Leseprobe gut unterhalten. Astamic ist hier eine bislang wunderbare Fantasygeschichte gelungen, die schöne neue Ideen enthält. Ich bin gespannt, wie das Happyend aussehen wird.
    • Kommentar von astamic am 30.03.2011

      Danke, habe das gerade jetzt erst dein Komm entdeckt... Tja, rezensieren tu ich schon lange, aber immer viel zu aufwendig.... Jetzt habe ich es aber geschafft....

    • Kommentar von Eisgräfin am 30.03.2011

      Guten Morgen, meine Liebe, ich habe gestern ganz vergessen, dir zur Aufnahme in den erlauchten Kreis der Toprezensenten zu gratulieren! Willkommen! Wünsche dir einen sonnigen Tag! LG - Claudia

    • Kommentar von Eisgräfin am 29.03.2011

      Ich bin sehr gespannt! Wenn das so weitergeht, werde ich noch Fantasy - Fan. Liebe Grüße - Claudia

    • Kommentar von astamic am 29.03.2011

      Wow, das freut mich aber sehr, dass es dir gefallen hat. Und vor allem, dass du Yohna verstanden hast. Einige Sachen sind mir trotz laut lesen und zig Gegenlesern noch entgangen. Ich versuche sie aber alle in der Überarbeitung auszumerzen. Aber eines kann ich dir versprechen, die Geschichte wird immer spannender, das hier ist erst der Anfang ;-) Vielen Dank und ganz liebe Grüße von astamic

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    Götter´kind

    von Bücherwürmchen am 29.03.2011

    Handlung: Studentin Yohna sucht dringend einen neuen Mitbewohner. Aus finanziellen Gründen nimmt sie den undurchsichtigen Creihdos in ihrer Wohnung auf, den ihr Freund Tom anschleppt. Creihdos wird zu ihrem Beschützer. Er ist ein Engel und, was Yohna nicht weiß, sie ist ein Götterkind. Er soll sie vor den Nexuss beschützen, die Götterkinder von der Erde zur Fortpflanzung benötigen. Um dem Zugriff der Nexuss zu entkommen, bringt Creihdos seinen Schützling auf eine thailändische Insel. Wegen des heißen Klimas können die Nexuss dort nicht existieren – wohl aber ihre Drohnen, die Yonah gefangen nehmen.
    Figuren: Die Charaktere wurden gut herausgearbeitet. Man kann sich die einzelnen Figuren vorstellen. Yonah ist eine moderne junge Frau, die zunächst sehr misstrauisch auf Creihdos reagiert. Das ist gut nachvollziehbar. Ihr Leben wird so ziemlich auf den Kopf gestellt, deshalb müsste sie eigentlich viel mehr nach den Gründen forschen.
    Sprache/Duktus: Die Sprache lässt sich flüssig lesen. Es gibt aber eine Reihe von holprigen oder unstimmigen Formulierungen, die aber schon angemerkt wurde, so dass ich sie hier nicht wiederhole.
    Struktur: Die Stuktur ist chronologisch. es beginnt mit einem Prolog. Der Aufbau ist übersichtlich und gut zu lesen.
    Zusammenfassend: Trotz kleinerer sprachlicher Schwächen eine angenehm zu lesende Lektüre. Es fiel mir etwas schwer, mich mit Yohna zu identifizieren, weil sie manchmal mehr wie ein Teenager reagiert. Ansonsten eine schön erdachte Geschichte, die ich gern gelesen habe.
    • Kommentar von astamic am 29.03.2011

      Vielen Dank, Bücherwürmchen. ;-) Ich dachte schon, ich träume, so früh am Morgen schon eine so tolle Rezi. Die kleinen sprachlichen Stolpersteine habe ich schon alle notiert. Es freut mich sehr, dass du meine Leseprobe gern gelesen hast. Wünsche dir einen schönen Tag und ganz herzliche Grüße aus HH von astamic

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    Never choose a book by it's cover? Doch!

    von TinaS am 28.03.2011

    Figuren: Ich finde sowohl Yohna als auch Creihdos sehr schön und klar gezeichnet, allerdings war ich mir über das Alter der beiden nicht ganz sicher. Sie wirkte irgendwie jünger, er älter - beide Aufgrund ihrer Sprache und ihres Verhaltens, bei Creihdos kam dann auch noch die Einführung als "Mann" hinzu, die mich (wahrscheinlich rein subjektiv) immer an jemanden mit grauen Haaren denken lässt. Ich hab das Problem aber in meinen Texten auch, dass man diese Gruppe von 20 bis 30 irgendwie nicht gefasst bekommt ...
    Sprache/Duktus: Sehr gelungen, Hut ab! Ich fand den Text absolut flüssig durchformuliert, weder zu ausschweifend noch zu knapp - hier ist jedes Wort an dem Platz, an den es gehört. Und für mich dürfen es auch gern noch ein paar mehr "Schnörkel" sein, um meine Vorrednerin Novalee zu zitieren - ich mag es, wenn mit bebildernden Adjektiven gearbeitet wird, weil das die Geschichte einfach bunter und anschaulicher macht. Ein paar Stellen fand ich zu gezwungen lustig bzw. zu speziell ("Villeroy und Boch").
    Zusammenfassend: Eine Sprache, wie ich sie liebe, weil sie so ruhig, anspruchsvoll und trotzdem packen ist, und eine Geschichte, die einiges an Spannung birgt! Ich muss zugeben, dass mich das Cover davon überzeugt hat, in diesen Text reinzulesen, weil ich eher kein Fantasy-Leser bin und das Wort "Götter" immer so hochtrabend bis schwerfällig finde - das Cover ist auf jeden Fall ein Hingucker und ebenso gekonnt wie passend gestaltet. Zurück zu den Göttern: Hier gelingt der Autorin eine schöne Vermittlung zwischen dem Erdenkind, das dann irgendwie doch keines ist (ach was! ;-) und den Göttern, die einerseits ein wenig vorhersehbar sind (z.b. die dröhnende Sprechweise Torgahrts), aber andererseits auch viel Neues bieten. Den Schauplatzwechsel fand ich sehr originell und überraschend, die Begründung mit der Temperatur ... nun ja, warum nicht, irgend eine Sache muss es doch geben, die die Bösen auf Abstand hält! Ich wüsste nicht, wofür ich ein Sternchen abziehen sollte, also gebe ich 5, einen Flieger und wünsche weiterhin viel Erfolg auf dem Weg durchs Ranking!
    • Kommentar von TinaS am 28.03.2011

      Hi astamic! Der Text stand schon länger auf meiner Liste, aber ich hinke mit dem Lesen fast ebenso hinterher wie mit dem Schreiben ;-) Deine kleine Eigenwerbung in der Shoutbox war dann genau die richtige Erinnerung!

    • Kommentar von astamic am 28.03.2011

      Wow, TinaS, jetzt hat mich der Schlag getroffen! Habt ihr euch alle abgesprochen, ich komme ja kaum nach mit dem Kommentaren... Es freut mich riesig, dass es dir gefallen hat, gerade weil du nicht unbedingt eine Fantasy-Leserin bist. Das mit Villeroy und Boch ist schon gestrichen (schäm). Manches sieht man nur mit zeitlichem Anstand in der eigenen Geschichte. Was ist das für ein toller Montag, erst der Abrutsch im Ranking, jetzt hat es Super-Rezis gehagelt. Ich bin fassungslos, GlG, astamic

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    Die Intrigen der Götter

    von Nofretete am 28.03.2011

    Zusammenfassend: Der Prolog hat mich etwas abgeschreckt. Ich kann es nicht erklären, aber ich hatte eine starke Assoziation zu den griechischen Sagen. Es ist nicht so, dass mir die Sagengeschichten nicht gefallen, aber neu aufbereitet stand ich dem Projekt skeptisch gegenüber. Aber als ich weiterlas, wurde ich eines Besseren belehrt! ;-) Und mein erster Eindruck wurde dieser grandiosen Geschichte nicht gerecht. Die Handlung ist völlig neu und anders, als alles, was ich bisher im Fantasy verschlungen habe, die Figuren sind sehr einfühlsam und tiefgründig beschrieben. Jede ist mit ihren Macken und Kanten liebenswert gezeichnet. Die Antagonisten versprühen trotzdem die notwendige Antipathie. In einem sehr angenehmen Erzählton entführt die Autorin den Leser immer tiefer in die mystische und nicht immer glanzvolle Welt der Götter, Engel, Heiligen und Unheiligen, sodaß man das Werk nicht mehr aus der Hand legen kann. Sehr gerne will ich unbedingt wissen, wie es weitergeht! 5 Sterne und eine Empfehlung! Erwähnenswert sei hier noch das tolle Cover anzumerken, dass potentielle Leser in einem Laden sicher anlockt! Großes Lob an dieses erzählerische Talent.
    • Kommentar von Nofretete am 28.03.2011

      Liebe astamic, oh schande ... da habe ich ganz vergessen in die Rezension zu schreiben, dass sich der Prolog während der Leseprobe auflöst und zum weiteren Verständnis durchaus nötig ist. Nun ja, dann auf diesem Wege! ;-) Viel Glück und Erfolg für den Wettbewerb!

    • Kommentar von astamic am 28.03.2011

      Liebe Nofretete, ich freue mich, dass es dir so gut gefallen hat .... Ich bin ganz sprachlos, so viele Sterne und so viele Flieger.... WOW. Die Traumsequenz am Anfang ist vielleicht irritierend, aber schon nötig, um die Dimensionen aufzuzeigen... Ich dachte mir schon, dass da einige zurückschrecken... Aber du hast die 2 Seiten ja überlebt ;-) Den Göttern sei Dank! Ganz liebe Grüße von astamic

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    Yohna

    von Novalee am 28.03.2011

    Sprache/Duktus: Zu Beginn musste ich mich an die leichten Schnörkel in der Sprache gewöhnen, da ich persönlich es lieber "einfach" mag. Aber schon nach den ersten Zeilen wird deutlich, dass gerade dieses Talent den besonderen Stil der Autorin ausmacht und sie stets an der richtigen Stelle dafür sorgt, nicht zu dick aufzutragen und dadurch das genau richtige Maß findet. Schön. Einzige Anmerkung, die mir spontan einfällt: Ich finde das Wort "wispern" ein wenig unnatürlich – wäre flüstern nicht schöner?
    Zusammenfassend: Die Mischung aus Realität und Übersinnlichem ist hier sehr geschickt dargestellt. Ich mag den Erzählstil von Asta, dem sehr deutlich ihr Können anzumerken ist. Auch sehr schön die Darstellung des "Traums" zu Beginn der Geschichte. Dass ein schwuler Freund Friseur sein muss, ist zwar etwas klischeehaft, aber manchmal müssen Klischees einfach auch erfüllt werden. :-) Ich habe aus Zeitmangel nicht alles gelesen, werde dies aber ganz sicher bald nachholen. Dennoch: Schon jetzt ist deutlich zu erkennen, wie viel Potential in dieser Geschichte liegt. Der Anspruch liegt hier sehr weit oben, mich würde interessieren, ob es auch Werke der Autorin aus anderem Genre gibt?
    • Kommentar von astamic am 28.03.2011

      Liebe Novalee, gerade wollte ich verzweifeln, weil so gar keine Rezis mehr ankommen und ich schon einen fiesen Satz nach hinten gemacht habe... Da kommst du mit dieser tollen Rezension. DANKE, Novalee. Du hast meinen Tag gerettet, schon komisch wie abhänig man hier von Feedbacks wird.;-) Ich schreibe fast nur im Bereich der Urban-Fantasy. Realität mit Mystik vermischt. Aber ich habe noch einen Roman für Kinder geschrieben ;-). Aber der liegt schon länger auf Halde. Ganz herzlichen Dank, astamic

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    Wann wird der Roman veröffentlicht?

    von Sandra Fischer am 25.03.2011

    Figuren: Ganz tolle Charaktere, mit denen man mitfühlt und die man sehr deutlich vor Augen hat. Vor allem Yohna und Creihdos haben mir gut gefallen, weil sie so gefühlsnah (mir fällt kein besseres Wort ein) beschrieben sind, was für tragende Rollen der Geschichte sehr wichtig ist. Aber auch die anderen bzw. Nebencharaktere (Tom, Mira, Jan, Shai, Prof. Gillscheck, die Nexus) werden von der Autorin so beschrieben, dass das Kopf-Kino auf hochtouren läuft. Ganz, ganz toll!!!
    Sprache/Duktus: Sehr angenehme, professionelle Sprache, die wirklich gut zu lesen ist. Ich bin über die Qualität sehr oft sehr positiv überrascht, die sich auf dieser Seite finden lässt. Hier liegt ein Werk vor, das sehr viel besser geschrieben ist, als so manches Buch, das bei mir im Bücherregal steht.
    Zusammenfassend: Ich bin vollkommen begeistert und möchte gerne wissen, wie es weitergeht. Einen herzlichen Dank an Bloodymary, die mir diese Geschichte weiterempfohlen hat. Was bleibt mir noch anderes zu sagen, als 5 Sterne und eine ganz ganz dicke Empfehlung zu vergeben? Weiter so, liebe astamic!!!
    • Kommentar von astamic am 25.03.2011

      Oh wie toll! Danke, liebe Sandra. Wie schön, dass dir meine Leseprobe so gut gefällt! Und ein ganz großes Dankeschön auch an Bloody... Hat sie mich einfach empfohlen... ;-)))) Tz Tz.... Das ist total nett! Heute spielt hier ja alles verrückt. Erst war ich ohne die Krimis auf Platz 12, nun wieder auf Platz 20, aber deine tolle Rezi hat mir den Abend versüßt. Ganz herzliche Grüße von astamic :-)

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    Wie geht's weiter?!

    von MarieTherese am 23.03.2011

    Handlung: Yohna bekommt einen neues Mitmieter, der sich in einer sehr brenzlichen Situation in einer Bar/ später auf der Straße als wahrer Beschützer entpuppt. Es stellt sich heraus, dass Creihdos, ihr Beschützer, ein Engel ist, der Yohna, ihres Zeichens ein heimliches Götterkind, vor den parasitären Nexuss beschützen soll. Die Nexuss können sich nur mit Hilfe von Götterkinders fortpflanzen, die es auf der Erde gibt. Um Yohna in Sicherheit zu bringen, bringt Creihdos sie auf eine Insel in Thailand, die die Nexuss aufgrund der tropischen Hitze nicht betreten können. Wohl aber ihre Drohnen, denen Yohna prompt in die Finger gerät.
    Figuren: Die Figuren sind einfach super beschrieben. Man fühlt richtig mit Yohna, merkt, wie sehr der Kulturwechsel (ich nenne es jetzt einfach mal so), ihr zusetzt und sie mit ihrer neuen Lebenssituation überfordert ist. In einem Punkt allerdings, finde ich sie, nein, vielmehr ihre Reaktion vollkommen unlogisch: Creihdos nennt sie mehrmals "kleine Heilige" und sie fragt überhaupt nicht nach. Ich würde sie auch mehr bohren lassen, was Informationen betrifft. Ein "Mensch", dessen Leben sich in kürzester Zeit so stark verändert, stellt Fragen. Creihdos... hmmmmmmmmmmm, wer würde den nicht gern als Beschützer haben? Ein wahnsinns Kerl! Tom, Jan, Mira, Shai: angenehme, wundervoll ergänzende Charaktere neben Yohna und Creihdos. Bin gespannt, welche Rolle sie, vor allem auch Jan, noch im weiteren Verlauf des Buches einnehmen.
    Sprache/Duktus: Was soll man dazu sagen? Einfach super. Wäre es gestern Abend nicht schon so spät gewesen, als ich anfing zu lesen, ich hätte in einem Stück durchgelesen. Die Erzählweise des Buches hat mich richtig gefangen genommen und nicht mehr losgelassen. Zwischendurch haben mich nur die kurzen, aber markanten Perspektivwechsel irritiert.
    Struktur: Chronologisch, mit einem sehr langen Anfangskapitel, welches ich evtl. in 2 Kapitel teilen würde. Ansonsten angenehm für's Auge, sehr schön aufgebaut.
    Zusammenfassend: Was soll ich noch groß sagen, liebe astamic? Als ich den Titel las, war ich skeptisch, bin nicht so der Fan von Romanen mit Göttern. Aber, großes ABER, es hat mich, wie schon gesagt, richtig in den Bann gezogen. Da haben mir deine Götter also wirklich ein Schnippchen geschlagen. 5 Sterne und gäbe es mehr, ich würde mehr geben und eine Empfehlung mit Aufruf an neobooks, bitte diese LP ans Lektorat zu geben. Ich bin absolut begeistert!
    • Kommentar von astamic am 23.03.2011

      FREU! Marie Therese.., es freut mich umso mehr, da du so skeptisch warst. Danke für die tolle Rezi und die vielen Sterne. Ist schon komisch, dass man hier als Autor so süchtig danach werden kann. ;-)))))) Das mit dem Nachfragen (Yohna) habe ich mir auch überlegt, aber dann wäre es noch länger geworden....Und irgendwann hatte die Geschichte sich fast von selbst geschrieben. Ich werde da noch mal drüber nachdenken. Dir erst einmal ein ganz herzliches DANKE und ganz viele Grüße aus HH von astamic

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    Wow!

    von delaluna am 21.03.2011

    Handlung: Als ich den Kurztext gelesen hatte, fühlte ich mich zuerst an Trudi Canavans "Das Zeitalter der fünf" erinnert, wurde jedoch schon auf den ersten Seiten eines besseren belehrt. Die Handlung scheint mir neu und genau im Trend zu sein. Zudem gibt es mit Sicherheit eine enorme Leserschar, die sich nur zu gut mit Yohnas Situation identifizieren können. Das weckt gleich zu Anfang das Interesse.
    Figuren: Yohna ist mir sofort sympatisch. Sie schlägt sich durch, um sich ihren Traum zu verwirklichen. Auch ist sie authentisch und ihr Handeln nachvollziehbar. Wer sich schon einmal mit mehreren Jobs durchgeschlagen hat, weiß, was ich meine. Creihdos ist sehr mysteriös und ich kann nur allzugut verstehen, warum Yohna sich von ihm angezogen fühlt ;) Die Figuren sind so lebensecht beschrieben, dass ich sie wirklich vor mir gesehen habe. Nur Tom finde ich nicht ganz glaubwürdig. Zuviele Klischees. Sein Verhalten wirkt aufgesetzt. Natürlich, es gibt viele Frisöre, die sich genau so verhalten, doch nicht gegenüber seiner besten Freundin. Er könnte im Gespräch mit Yohna ruhig etwas ernsthafter geschildert werden.
    Sprache/Duktus: Ich wollte die LP eigentlich nur kurz anlesen, doch deine Erzählweise hat mich so eingelullt (im absolut positivsten Sinne), dass ich gar nicht gemerkt habe, wie weit ich schon bin. So muss ein Buch geschrieben sein! Die RS und Grammatik sind nahezu perfekt. Ich bin über keine verschachtelten Sätze oder merkwürdigen Formulierungen gestolpert. Nur ein Flüchtigkeitsfehler ist mir aufgefallen: S 4: "... und mit IHNEN die Dunkelheit..."
    Struktur: Geradlinige Struktur, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann. Das erste Kapitel ist mir etwas zu lang. Ich würde hier etwas mehr unterteilen, um dein Werk etwas übersichtlicher zu gestalten. Das ist aber Geschmacksache.
    Zusammenfassend: Ich bin begeistert. Danke für den Tipp, liebe astamic, du hattest Recht. Das ist genau die Art von Fantasy, die ich gerne lese. Du fesselst die Leser mit deiner Schreibweise und ziehst sie in deinen Bann. Leider konnte ich aus Zeitmangel nur die hälfte der LP lesen, doch ich werde sobald ich kann auch noch den Rest verschlingen. Und hier liegt auch mein größter Kritikpunkt, der eigentlich aber gar keiner ist: Deine LP ist sehr lang. Sobald man angefangen hat, freut man sich sehr darüber, mehr zu lesen. Doch ich kann mir vorstellen, dass es viele Rezensenten abschreckt, einen so umfangreichen Titel überhaupt erst zu beginnen. Das jedoch nur als kleiner Tipp. Ansonsten muss ich sagen: Wow! Fünf Sterne und einen Flieger.
    • Kommentar von astamic am 21.03.2011

      Hey, das freut mich total!!!!! *ichSpringindieLuft* und *hüpfaufeinemBein*. DANKESCHÖN, liebe delaluna :-)))). Das mit dem Friseur habe ich weiter unten schon erklärt: Tom hat als einziger ein lebendiges (wenn auch verschollenes) Vorbild und der ist exakt so, wie ich ihn beschrieben habe. Selbst die Unterhaltung könnte O-Ton sein! Er entspricht leider damit dem Klischee, aber wenn es zuviele stört kann ich das schnell ändern. Wie unten schon gesagt: eine Hommage. Ganz viel Sonne wünscht, astamic

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    Toll!

    von Captain Nemo am 20.03.2011

    Handlung: Ich habe bis Seite 40 gelesen. Ich bin so begeistert, dass ich sofort eine Rezension schreiben will, weil ich leider gerade keine Zeit zum Weiterlesen habe. Aber ich werde innerhalb der nächsten Tage bis zum Schluss lesen. Die Studentin Yohna sucht verzweifelt nach einem neuen Mitbewohner und nimmt wegen finanzieller Probleme den unheimlichen Creihdos auf. Ihr bester Freund Tom und ihre Geldsorgen besiegen ihre Bedenken. Die Autorin wirft den Leser sofort in die Handlung, was sehr gut ist. Ein Traum am Anfang sorgt für mystische Stimmung. Abgesehen von ihrem schmierigen Professor, kommt noch eine unheimliche Gang vor, die sie scheinbar beobachtet und verfolgt.
    Figuren: Yohna. Sehr schlagfertig und frech aber auch verletzlich. Ihr Misstrauen wird gut vermittelt und nachvollziehbar erklärt. Tom. Der schwule Friseur, er erfüllt zwar das Klischee, aber dieses Klischee trifft oft wirklich zu, deshalb hat mich das nicht gestört. Es gibt Gründe, warum Klischees zu Klischees werden. Creihdos. Unheimlich, übersinnlich, sexy, gefährlich. Er erzählt Yohna, dass sie sich nicht vor ihm fürchten soll, weil er für sie ein Beschützer ist. Durch diese Andeutung baut die Autorin gekonnt Spannung auf. Die seltsame Gang und der wiederliche Professor, die sicherlich im weiteren Verlauf der Geschichte eine größere Rolle einnehmen werden.
    Sprache/Duktus: Für die Zielgruppe perfekt. Fehlerfreie, professionelle Sprache in personaler Erzählform. Man liest gerne weiter und merkt nicht, wie die Seiten an einem vorüber rauschen.
    Struktur: Ein Traum, der für den weiteren Verlauf sicherlich fürs Verständnis wichtig ist. Die Geschichte baut sich von da an linear und klar strukturiert auf.
    Zusammenfassend: Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ich werde sie bis zum Ende der Leseprobe weiterlesen. Leider hört sie an einer spannenden Stelle auf, wie ich anderen Rezensionen entnommen habe. Schade, aber dann muss man auf die Veröffentlichung warten. Fünf Sterne und eine klare Empfehlung.
    • Kommentar von astamic am 20.03.2011

      Oh, wie toll! :-)))) Ich freue mich immer, wenn meine Leseprobe so begeistert aufgenommen wird. Würde mich auch freuen, wenn du weiterliest. Leider stimmt das mit dem Cliffhanger am Ende der Leseprobe. Es war einfach zu verlockend da aufzuhören, da es dann erst richtig los geht! Vielen Lieben Dank Captain Nemo. Ich wünsche dir noch viel Spaß weiterhin und wenn dir noch etwas auffällt gern eine Mail an mich. Ich notiere mir jede Anmerkung und gehe ihr nach! GlG, die astamic

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    Doch eine Liebesgeschichte. ;)

    von Inga Hetten am 19.03.2011

    Handlung: +++ Achtung, durchweg Spoiler! +++ Yo bekommt einen seltsamen neuen Mitbewohner. Er rettet sie noch am selben Tag aus ungeahnter Gefahr und bringt sie und ihre zufälligen Begleiter nach Thailand. Dort unterhalten die „Ahnen“ einen prachtvollen Landsitz. Das Klima ist notwendig, weil der Feind Hitze schlecht verträgt, allerdings kommen seine Helfer damit klar …
    Figuren: Yohna, das Erdenkind. ;) Studentin Anfang zwanzig. Und halbgöttlicher Abstammung. *** Tom, begnadeter Friseur, schwul. Scheint ein reichlich oberflächlicher Gesell zu sein. Bisher nur ein Plappermaul. *** Creihdos, attraktiver geheimnisvoller Fremder. Aber mit demselben merkwürdigen „h“ im Namen wie die Heldin. Er ist wunderschön, extrem schnell, ein überirdisch guter Kämpfer, telepathisch begabt, ein Grenzgänger … er ist mir etwas gar zu gut. Bis die Autorin das elegant löst, indem sie ihn „Ihr nennt uns Engel.“ sagen lässt. Prompt ist sogar notwendig, dass er so viel besser ist als Menschen. *** Professor Gillscheck, ein Ekelpaket. Wird nur anfangs erwähnt, doch … warum eigentlich? *** Die Nexuss, Aliens mit Kollektivintelligenz, die sich auf der Erde ansiedeln wollen. Auf Seite 44 muss ich grinsen, weil die Ultrabösen aussehen wie eine Horde sonnenscheuer Neonazis: Glatzen, Bomberjacken und Stiefel. Bleich und eklig. :D *** Völkerhierarchie: Menschen – Nexuss (Aliens, aber von den Göttern geschaffen) - Mittler (Ahnen/Engel) – Götter. Witzige Idee, dass junge Engel in der „heißen Phase“ sind.
    Sprache/Duktus: Ich mag die Namen der Engel. *** Angenehmer Tonfall, aber noch nicht ganz rund: Zum Beispiel zu viele Possessivpronomen: S. 31 „dann hob er seinen Blick“ -> den Blick - S. 33 „hastig hielt sie es sich an ihr Ohr“ -> ans Ohr - S. 28 „Seine langen Haare“ -> Das lange Haar – S. 47 „und wischte sich mit seinen blutverschmierten Händen seine Haare aus dem Gesicht“ -> mit blutverschmierten Händen die Haare aus dem Gesicht *** Getrennt-/Zusammenschreibung von Verben würde ich bisweilen anders handhaben, wie z.B. auf Seite 33 „den Rücken zu kehrte“ -> zukehrte *** Öfter mal Wiederholungen, auch unwillkürliche, z.B. S. 9 „Er lebte sein ganzes bisheriges Leben auf der Überholspur“ -> Er lebte auf der Überholspur, dann fällt das zweite „Leben“ im übernächsten Satz nicht mehr auf. – S. 17 „Er blickte ihr durchdringend in die Augen“ -> Er blickte sie durchdringend an, dann fällt das zweite „Augen“ … ;) – S. 43 „tödlich“ (die Bösen), S. 45 noch zweimal „tödlich“ (der Gute) - S. 49 „ließ sie langsam frei. Vorsichtig richtete er seinen freien Oberkörper“ - Das Adjektiv „spöttisch“ im Zusammenhang mit Creihdos. (kommt bis S. 50 sechs Mal vor) *** Beim Löschen übersehen: S. 58 „wagte sie ihre Augen wieder zu öffnen. Öffnete sie ihre Augen.“ Hier auch wieder das überflüssige Possessivpronomen „ihre“. *** Die Leerzeichen vor den Auslassungspunkten fehlen häufig, z. B. auf Seite 66 „zu dir, Yohna…“, S. 72 „auf den Hintern gesehen…“ *** Anmerkungen querbeet: S. 5 „noch bedenklicher stimmte sie der“ -> noch bedenklicher fand sie den, oder noch nachdenklicher stimmte sie der – S. 6 „hatte scheinbar seinen Dienst eingestellt“ -> hatte offensichtlich seinen Dienst eingestellt, besser ganz löschen – S. 9 „ein für alle Male“ -> ein für alle Mal, dito „Allein, der Gedanke“ -> Allein der Gedanke - S. 20 „sprengte ihre Vorstellungen an Intimsphäre“ -> ihre Vorstellung von Intimsphäre – S. 21 „Als sie direkt vor ihrer Hochschule stand“ -> Als sie vor der Hochschule stand – S. 22 „wäre es nicht angebracht“ -> wäre es da nicht angebracht (klingt nachdrücklicher) – S.39 „die Idee in den Kopf, ob er sie“ -> die Frage in den Kopf, ob, oder: die Idee in den Kopf, dass er sie, dito „dieser Tag entwickelte sich von Atemzug zu Atemzug zu einer Katastrophe“ -> von Atemzug zu Atemzug mehr zu einer Katastrophe – S. 60 „das hübsche Gesicht der unbekannten Frau blieb fragend an ihr hängen“ -> der Blick bleibt hängen, nicht das Gesicht – S. 61 „beliebig zu allen Seiten“ -> beliebig nach allen Seiten - S. 68 Jan sitzt entweder mit offenem Mund da oder er stopft sich mit Gebäck voll. – S. 78 „Mit langen Fingern fischte sie sich ein warmes Handtuch“ -> Hihi, sie „macht lange Finger“ (= klauen)? S. 81 Nicht der Grundriss, die Grundfläche des Hauses misst 600 qm. *** Wertes Publikum, hier enden die Anmerkungen zur Sprache. Ich gestehe, dass mir der Text zu schade ist, um nebenher alles aufzulisten, was mir so auffält. Ich möchte lieber lesen, was passiert.
    Struktur: Klassische Erzählweise, dritte Person Imperfekt, angenehm und entspannend zu lesen. Keine parrallelen Handlungsstränge. Ein als Traum getarnter Prolog/Vorausblick, gut gemacht. Ich würde lediglich den ersten Satz kürzen. *** Der Gute ist wunderschön und verbreitet Frische, Sauberkeit und Wärme. Die Bösen sind hässlich, eklig und klebrig, sie verbreiten Kälte. Und fressen ihre Weibchen bei der Paarung. Ist mir zunächst zu Schwarz-Weiß. Wird dann aber entschärft durch die Drohnen und, siehe „Figuren“, die Verquickung der Guten mit Engeln. Als solche _müssen_ sie sogar beachtliche Fähigkeiten haben. *** Wieso können die Nexuss unerkannt unter Menschen leben? Vielleicht verbreiten sie allein nicht so viel Kälte? *** Eine witzige Idee, diese abstoßenden Alienmänner in gar nicht mal so ungewöhnlicher Kleidung. Könnten in jedem Supermarkt in der Kassenschlange hinter einem stehen - igitt! ;) *** Auf Seite 40 verstehe ich nicht: Sie kann sich nicht umdrehen, denn einer der Typen hat sich herangeschlichen und sie gegen die Wand gepresst. Das soll sie nicht bemerkt haben? Nun gut. Aber wenn sie mit dem Gesicht zur Wand steht, kann sie ihm nicht das Knie zwischen die Beine rammen. *** Witzig Yohnas Selbstbetrachtung, z.B. auf S. 78: Sie ist zwar nicht blond, was sie zeitlebens sein wollte, aber immerhn hat sie nun eine göttliche Abstammung. *** S. 81 Der „Stein der Reisen“. Gene und Armreifen überwinden größte Distanzen, zum Mitreisen muss man sich nur dran festhalten. Ist mir etwas zu märchenhaft, die Flucht wird sehr einfach dadurch. *** Schön der Kontrast Yohnas Wohnung/Menschen - Thailand/Ahnen. *** Ein Lehrfilm erklärt Heldin und Leser, was Nexuss sind. Mir gefällt das. Aber, Frage: Warum sind die Nexuss erst jetzt hinter Yohna her, wo sie doch seit zehn Jahren von den heimlichen Kindern der Götter wissen? Wurde sie gerade erst entdeckt? (Sorry, wenn ich das überlesen habe.) *** Die Liebesgeschichte finde ich nun nicht gerade im Hintergrund angesiedelt. ;) *** Yohna reagiert wie eine sehr junge Frau. Sie redet sich ein, sie hasse, verachte oder ignoriere das Objekt ihrer Begierde, hackt aber ununterbrochen auf ihm herum, fragt sich, was er wohl von dies und jenem hält, leugnet jedes Interesse, ist eifersüchtig, akzeptiert seine Engel-Promiskuität nicht (sie wird ihn nie für sich allein haben können, oder?). Das ist in dieser Länge und Intensität etwas nervig für den Leser, denn der weiß seit der ersten Begegnung der beiden, dass sie auf ihn abfährt. *** Warum läuft Yohna sofort davon, als sie Creihdos beim Sex mit einem Mann und einer Frau erwischt? Das weiß sie doch längst. Was ist daran auf einmal so ganz besonders schrecklich? „Die Nexuss waren jetzt nicht so wichtig.“ (S. 117) Bitte? Hat sie denn gar nichts begriffen? Diese Verhaltensweise ist einer Sechzehnjährigen angemessen. Hätte lieber einen glaubhafteren Grund für ihr Davonrennen. Der aus dem Schlaf gerissene Creihdos könnte z.B. etwas so herablassend Verächtliches sagen, dass er ernstlich ihre Gefühle verletzt. Oder sie schämt sich entsetzlich, weil sie sich verklemmt vorkommt und sich einbildet, alle Ahnen lachten sie deswegen aus. *** So ein Zufall, dass sie genau in die Arme des Engländers läuft. Na gut, sowas kommt vor. *** Während der Entführung denkt sie für mein Empfinden zu viel und zu abstrakt (in Metaphern). Auch zu spöttisch, Creihdos’ Anblick muss sie doch halb zu Tode erschrecken? *** Wie konnte Brians Trupp auf Creihdos Ankunft vorbereitet sein? Yohna ist doch urplötzlich davongestürzt. *** Auf Seite 126 verstehe ich nicht: „… dass sie ganz umsonst in diese gemeine Falle getappt war.“ In welche Falle? Und warum umsonst? Ist dieser Satz vielleicht das Relikt einer früheren Fassung? *** Auf Seite 128 erklärt ihr Creihdos die Sache mit der Promiskuität der Engel. a) In dieser Situation hat er nichts Besseres zu tun? b) Das wird zum gefühlt –zigsten Mal erklärt. Dadurch wirkt Yohna schwer von Begriff. Vielleicht eine beim Überarbeiten des Textes entstandene Redundanz? *** Mich stört der Kontrast zwischen der erheiternden Idee der dauernd und quer durch alle Betten rammelnden Engel (ausgerechnet) und der darauf reichlich pienzig reagierenden Yohna. Erst mal geschockt sein, es ablehnen, widerwärtig finden – o.k. Aber die kriegt sich ja überhaupt nicht wieder ein. Niemand zwingt sie, das gutzuheißen oder gar mitzumachen. *** S. 130 Yohna ist maßlos enttäuscht von Creihdos und reichlich sauer auf ihn. Warum? Weil er nicht so ist, wie sie ihn gern hätte. Reichlich pubertär für eine 22jährige - was zum Teufel geht Yohna an, wie Creihdos lebt? Sie hat keinerlei Ansprüche auf ihn. Er hat ihr nichts vorgemacht, sie nicht belogen, im Gegenteil. *** Tragikomisch die Foltermethode der Drohnen. :D Hätte ich gern etwas weiter ausgemalt gelesen. *** Entspannend für den Leser, dass Yohna sich nach der zweiten, fiesen Folter endlich ihre Zuneigung zu Creihdos eingesteht.
    Zusammenfassend: Mir ist die Leseprobe nicht zu lang. Habe sie ganz gelesen, musste das aus Zeitgründen in zwei Schüben tun und habe mich auf Teil zwei gefreut.*** Die Sprache muss die Autorin noch in Form bringen, am auffälligsten sind die vielen Possessivpronomen. Es sind viele Kleinigkeiten, aber insgesamt ist das hier zweitrangig. *** Yohna ist noch nicht in jeder Situation eine überzeugende Zweiundzwanzigjährige, mehr siehe „Struktur“. Anfangs – einwandfrei. Nachvollziehbar auch (für das Alter), dass sie ihre Zuneigung zu Creihdos nach der Enttäuschung mit dem Ex krampfhaft vor sich selbst leugnet. *** Ich bin mir sicher, dass astamic ihre Heldin zur Ordnung rufen kann. ;) Dann werden sich auch Leserinnen mit Yohna identifizieren können, die dem Teenageralter längst entwachsen sind. *** Creihdos dagegen – Leser weiß zwar nicht, was er denkt, doch diese herrliche Variante eines Engels ist überzeugend dargestellt. Immer wieder wird angedeutet, er interessiere sich über sein sexuelles Bedürfnis hinaus für Yohna, das erzeugt Spannung. *** Auf S. 136 kommt mir urplötzlich die Idee, der oberste Nexuss könne Professor Gillscheck sein. ^^ (Ob das stimmt? Neugier …!) *** Für mich steht bisher die Liebesgeschichte im Vordergrund. Die Heldin denkt in so ziemlich jeder Situation an Creihdos, das Ganze spielt sich vor der Kulisse der Bedrohung durch die Nexuss ab. Selbst als Yohna geradewegs zu deren Helfershelfern läuft, wird ihr Angebeteter nachgeliefert. ;) Gemeiner Cliffhanger – wer kommt zu Hilfe? *** „Die Intrigen der Götter“ ist unterhaltsam, ich möchte weiterlesen. Immer wieder denke ich, naja, das ist jetzt aber zu … und dann nimmt astamic elegant die Kurve und es wird richtig gut. Der Sprache und Yohnas wegen müsste ich eigentlich zwei Sterne abziehen und drei vergeben. Doch dafür ist anderes so gut gelungen, dass ich mich für dreieinhalb entscheide und erleichtert auf vier aufrunden kann. Plus Flieger, versteht sich.
    • Kommentar von Inga Hetten am 22.03.2011

      Woas, ich liege komplett falsch? Sehr cool, das wird spannend!

    • Kommentar von astamic am 20.03.2011

      Boah, Inga... da habe ich jetzt erst mal einiges zu Verarbeiten. ;-) So viele wichtige Tipps ... ich weiß nicht, wie ich dir dafür danken kann. Nur eine Illusion muss ich dir nehmen, so einfach wie es sich anfänglich darstellt, wird es nicht. Alles was du vermutest, trifft nicht ein: auch dass es klar ist wen sie wählt. Aber der oberste Nexuss spielt noch eine interessante Rolle in ihrem weiteren Abenteuer. Lass dich ganz doll drücken und dir danken für diese wertvolle Rezension!!!! GlG, astamic

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    Faszinierend ...

    von Kirk Spader am 19.03.2011

    Handlung: Yohna, Studentin aus Hamburg lernt über ihren besten Freund Tom "Creihdos" kennen. Der wird ihr neuer Mitbewohner und Yohna haut ihn mit der Miete übers Ohr. Schon bald stellt sie fest, das Creihdos kein Mensch ist, sondern ihr Beschützer. Denn es gibt Wesen, die es auf sie abgesehen haben. Nicht um sie zu töten, sondern um sich mit ihr zu paaren ...
    Figuren: Yohna, Studentin; Tom, Friseur; Jan, Toms neuer Freund; Creidhos, Engel; die Nexus, böse Wesen, die auf der Jagd nach Yohna sind;Mirameh und Neriboh, Ahnen
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist gut verständlich. Leider ist sie in einigen Bereichen stilistisch noch zu verbessern: Die Sprache selbst schwankt bei den Protagonisten teilweise zwischen niveauvoll-feierlich und Strassenslang, das ist mir besonders bei Creihdos aufgefallen. Ferner finde ich den Humor teilweise etwas bemüht. Hier könnte die Story noch mehr Coolness und Lockerheit vertragen, z.B. "Villeroy und Boch ließen grüßen", das muss weg. Ich hätte vielleicht geschrieben: "Das Badezimmer sah so aus, wie Yohna es sich bei einem Scheich oder in einem Palast vorgestellt hätte." Gestört haben mich auch teilweise die üppig verwendeten Adjektive. Trotzdem habe ich die Story gerne gelesen und konnte auch nicht aufhören.
    Zusammenfassend: Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen, doch fehlt mir das Neue, Innovative. Die Personen und Motive aus der Story kamen mir bekannt vor. Creihdos erinnerte mich zu sehr an Edward, Tom ist ein Klischeefriseur und Yohna hat mir zu wenig Ecken und Kanten. Ich würde mich freuen, wenn die Story nochmal in überarbeiteter Form rauskäme. Das Buch würde ich mir dann auf jeden Fall kaufen. Drei Sterne und einen für das Cover. Gerne auch einen Flieger, denn die Story hat das Zeug zum Favoriten.
    • Kommentar von astamic am 19.03.2011

      Herzlichen Dank, Kirk, komme gerade von der Buchmesse und sehe ich habe eine neue Rezi!!! Eines kann ich dir versichern, das Innovative kommt noch. Das hier ist ja erst die Einführung. Und mit Edward hat Creihdos eigentlich nichts zu tun. Und Tom ist die einzige Person, die real existiert. ein verschollener Freund, dem ich hiermit eine Hommage gesetzt habe. Ich ahnte schon, dass man mir hier mit Klischees kommt ;-). Aber das war es mir wert. Alle anderen Punkte werde ich überprüfen. GhD, astamic

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    Die Götter wollen nur spielen...

    von gerry am 18.03.2011

    Handlung: Handlung: Yohna´s Studentenleben in Hamburg gerät ordentlich durcheinander, als der ebenso attraktive wie undurchsichtig Creihdos in ihr Leben tritt. Mit seiner losen Moral erinnert er sie zu sehr an ihren Ex, der sie so verletzt hat. Seine Rolle als Beschützer offenbart sich, als geheimnisvolle Verfolger Yohna und ihre Freunde bedrohen und überfallen. Yohna erfährt, dass sie Kind einer Göttin ist und die Verfolger, die „Nexuss“, nicht menschlich sind. Diese haben ihren Planeten fast unbewohnbar gemacht und ihre Weibchen nicht selten beim Liebesakt verspeist. Nun wollen sie die Erde übernehmen und sich mit den wenigen geeigneten Töchtern der Götter paaren. Yohna und Creihdos fliehen mit einem Teleporter nach Thailand, wo Creihdos und weitere halbgöttliche „Ahnen“ (interessanterweise auf Erden als Engel bekannt) eine Basis unterhalten, von welcher aus der menschliche Geheimbund der „Shadows“ im Kampf gegen die „Nexuss“ geführt wird. Yohna´s Gefühle für Creihdos werden stärker, obwohl sie sie bekämpft. Creihdos freizügige Art irritiert sie und als sie Creihdos mit einem Mann und einer Frau eng umschlungen im Bett schlafend findet, flieht sie – direkt in die Arme, der durch Gehirnwäsche manipulierten menschlichen „Nexuss- Drohnen“. Creihdos, der sie sucht, wir ebenfalls gefangen und gefoltert – und da endet die Leseprobe mit einem fiesen Cliffhanger. Ich wüsste ja gerne, wie es weiter geht.
    Figuren: Yohna, Designstudentin, mit vom Ex noch angebrochenen Herzen. Tom, Friseur und ihr bester Freund. Jan, dessen neuer Freund. Creihdos, „Ahne“ (= Engel) auf intergalaktischer Mission zum Schutz von Yohna ausgesandt. Mirameh und Neriboh, Freunde von Creihdos und selber Ahnen. Der fiese Kunst- Professor Gillscheck mit seiner Günstlings-Wirtschaft hat wohl eher eine Nebenrolle.
    Sprache/Duktus: Der Erzählstil ist szenisch. Erzählt wird aus Yohna´s Sicht in der 3. Person. Die Sprache ist treibend, ich konnte gar nicht aufhören zu lesen... Es gelingt der Autorin, Bilder im Kopf des Lesers plastisch werden zu lassen.
    Struktur: Nach dem Hook mit dem Traum baut sich im ersten Kapitel der Spannungsbogen zunehmend auf und kulminiert mit dem Überfall der Nexuss und der Rettung durch Creihdos. Im zweiten Kapitel folgt nach dem Aufwachen der Start der Heldenreise, der erste Plotpoint, als Yohna klar wird, dass ihr Leben sich komplett ändern wird und sie mit den Freunden flieht. Im zweiten und dritten Kapitel dann die Ausbildung in Thailand und der zweite Plotpoint mit der Gefangennahme Yohna´s und Creihdos
    Zusammenfassend: Eine aufregende Mischung aus zeitgenössischem Alltagsroman, Liebe, Abenteuer und Fantasy. Ein Buch, das man anfängt und nicht mehr aus der Hand legen mag. Bin gespannt auf mehr! Wenn es käuflich ist, bitte ISBN an mich.
    • Kommentar von astamic am 18.03.2011

      Räusper, was soll ich dazu sagen.... Millions of Kisses for you... Ich bin beschämt, wie gut du mich verstanden hast. Ganz herzlichen Dank, Gerry, obwohl ich nicht wollte, dass du mich rezensierst... Aber du hast deinen eigenen Kopf....die beschämte astamic

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    Super, Achtung: SPOILER

    von JuLie am 17.03.2011

    Handlung: Yohnas neuer Mitbewohner ist unheimlich, gutaussehend und… ihr Beschützer. Sie wird plötzlich aus ihrem normalen Leben herausgerissen und findet sich wieder in einem asiatischen Land zwischen Ahnen und mit dem Wissen die Nachkommin von Göttern zu sein. Creihdos soll sie beschützen vor den bösen Nexuss, die ihr nicht nur nach dem Leben trachten, sondern auch eine Gebärmaschine in ihr sehen.
    Figuren: Eshra – Göttin und Yohnas Mutter; schickt ihr Träume um sie zu warnen; wird erwähnt und ist in einer Rückblende zu sehen; tritt sonst nicht weiter in Erscheinung * Yohna – Erdenkind, träumt ständig von Eshras Warnung; Yohna lernt man am besten kennen, da es ihre Gedanken sind, die genannt werden; Yohna kann einem irgendwie leid tun, kennt ihre leiblichen Eltern nicht, wurde als Kind ausgesetzt; das Verhältnis zu ihren Adoptiveltern scheint auch nicht das Beste zu sein; eigentlich ist sie ziemlich einsam* Tom – Freund von Yohna, immer aufgedreht; Frisör, ziemlich witzig, ziemlich oberflächig* Jan – neue Eroberung von Tom und in der misslichen Lage in das Welten/Götterchaos hineingezogen zu werden, scheint ihn aber nicht weiter zu stören; für mich auch eine Figur, die man streichen könnte; trägt bisher nicht weiter zur Handlung bei* Creihdos – neuer Untermieter von Yohna; für mich die interessanteste Figur in dieser Geschichte, vielleicht weil er so geheimnisvoll wirkt; er ist gut beschrieben und vermittelt etwas mysteriöses (weil Ahne); wegen meiner müsste er sich nicht gerade durch die Menschheit schlafen, aber jedem das Seine* Gillscheck – Dozent von Yohna, scheint einen Hass aus sie zu haben; überaus unwichtige Figur, es scheint als wäre es so eine Art Lückenfüller* Nexuss – haben es auf Yohna abgesehen, böse, greifen Yohna und ihre Freunde an* Mirameh – ich vermute, dass sie für Creihdos etwas mehr Gefühle hat, als man im Moment merkt, auch wenn sie mit Neriboh in einer Beziehung ist; bleibt derzeit noch ein wenig blass* Neriboh – lehrt Yohna und ihren Freunden die Verteidigung gegen Nexuss, sonst erfährt man auch noch nicht viel
    Sprache/Duktus: Einfache Wortwahl, liest sich schnell. Man kann gut in die Geschichte eintauchen. Die Beschreibungen sind aussagekräftig, wirken aber nicht überladen. Die Geschichte ist spannend. Noch ein paar Anmerkungen: Seite 44 (41 nach deiner Seitenanzahl) es wird beschrieben, dass die Männer Wollmützen tragen, trotzdem beschreibt Yohna sie in ihren Gedanken als haarlos – widersprüchlich. Das Kapitel „Vernichtende Tatsachen“ beginnt ein wenig langatmig, viel hin und her zwischen Yohna und Creihdos, was hauptsächlich aus Wiederholungen besteht („pack deine Sachen“, „du bist in Gefahr“, „müssen hier weg“, „hier her geschickt“). Was mich umso mehr irritiert hat, war das Jan und Tom überhaupt nicht diskutierten. Da steht ein Fremder, der meint sie wären in Gefahr, ein Fremder der einige Leute mit Schwertern getötet hat, und die beiden stellen keinen Moment in Frage, ob sie wirklich mitgehen sollen. Seite 58 (55 nach deiner Seitenzahl) – weiter unten muss was schiefgegangen sein – Rest vom Satz „öffnete sie ihre Augen“. Seite 118 (115 nach deiner Seitenzahl) elfte Zeile von unten „Wenn das kein Pech war.“ – da ist ein „e“ an kein, was da nicht hingehört. Seite 119 (116): „vor weM du davon gelaufen bist“
    Struktur: Chronologischer Aufbau der Geschichte mit kurzen Rückblenden, etwa den Tag, an dem man Yohna fand. Am Anfang finde ich die Handlung etwas langatmig, etwa das Kapitel in der Uni, es wirkt wie eine verkrampfte Füllung zwischen zwei interessanten Handlungspunkten (Kennenlernen Creihdos und Verfolgung durch die Unbekannten).
    Zusammenfassend: Interessanter Einstieg in eine interessante Handlung. Mitunter etwas langatmige Passagen, die nicht recht passen, siehe Struktur und Sprache. Alles in allem hat mich die Geschichte aber gefangen und ich würde zu gerne wissen, wie es weitergeht. Wobei ich fast denke, dass es zwischen Yohna und Creihdos zu einem Happy-End kommen wird. Fragt sich nur, wie der Weg dahin ist. Obwohl die Leseprobe sehr lang war, hatte man wirklich nicht den Eindruck, dass es wirklich so viele Seiten waren. Das aber ausgerechnet an einer so spannenden Stelle aufgehört wird ist nicht freundlich. Vier Sterne und eine Empfehlung von mir.
    • Kommentar von JuLie am 17.03.2011

      Wie noch ein anderer Mann? Ich hoffe, dann rückt Creihdos nicht zu sehr in den Hintergrund. Den hab ich echt lieb gewonnen.

    • Kommentar von astamic am 17.03.2011

      ...erklären, da es sonst missverständlich wirkt. Was Creihdos angeht kommt ja später noch ein anderer Mann ins Spiel. So einfach wird das nicht, mit den Beziehungen.;-) Ich freue mich riesig über deine tolle Rezi. Und wünsche dir ein schönes Wochenende und ganz viel Erfolg auch mit deinem eigenen Werk. Liebe Grüße astamic -

    • Kommentar von astamic am 17.03.2011

      Herzlichen Dank JuLie, da hast du ja noch eine Menge Tippfehler gefunden :-). Werde sie alle ausmerzen. Dein Einwand, dass die Nexuss ja nicht erkennbar Haarlos sein können, wegen der Wollmütze, ist weiter unten auch schon einmal erwähnt worden. Haarloser Eindruck kann meiner Meinung nach auch enstehen, wenn unter der Mütze (die muss ja nicht zwangsläufig den ganzen Schädel bedecken), keine Haare rauslugen. Ebenso fast keine Wimpern und Augenbrauen etc. Aber das muss ich wohl noch mal besser...

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    Ein nützlicher Engel..

    von Malu am 15.03.2011

    Handlung: Yohna hat schon lange seltsame Träume von einer Göttin, was allein merkwürdig genug ist. Aber dann wird plötzlich auch noch ihr 'richtiges Leben' völlig auf den Kopf gestellt. Ein neuer Mitbewohner zieht ein: Creihdos, ein Engel. Von diesem Tag an ist nichts mehr, wie es war.
    Figuren: Die Figuren werden auf angenehme Weise nacheinander ins Geschehen eingeführt, doch sie bleiben bis dato noch recht blass. Yohna kann ich mir so wie beschrieben vorstellen und mit ihr mitgehen, in ihrer Vielschichtigkeit lernt man sie aber erst nach und nach kennen. Creihdos fand ich in seiner geheimnisvollen Erscheinung gut gelungen, andererseits kommt er fast machohaft rüber: z.B. die Stelle, wo er Yohna in ihrer eigenen Wohnung fragt, ob sie Tee möchte, oder die Stelle, wo er sich ganz frech und unerlaubt ihres Notebooks bedient.
    Sprache/Duktus: Leichte Erzählsprache, ruhiger, gediegener Unterton. Die Erzählweise hat mir gut gefallen, auch schöne Vergleiche kommen vor: 'Eshras Worte summten so leicht wie eine Sommerbrise'. Hin und wieder stören falsch benutzte Zeiten: **Sie wurde als Säugling gefunden**. Besser: **War gefunden worden**. Einige Formulierungen klangen in meinen Ohren schräg: 'Der dröhnende Schatten'.
    Struktur: Ein Prolog mit Yohnas Traumsequenzen führt in die Geschichte ein, die dann chronologisch mit Rückblenden forterzählt wird.
    Zusammenfassend: Yohna, der Name ist ein Ohrwurm und wird den künftigen Lesern bestimmt gefallen. Bei Creihdos hatte ich so meine Probleme: Wo kommt nun das 'h' hin- vor dem i oder danach. Schwierig. Ich habe bis Seite 42 eingelesen. Für mich gab es noch viele Längen und Ungereimtheiten. Würde man jemanden, den man nicht kennt, und den der gute Freund auch gerade erst kennen gelernt hat, sofort als neuen Mitbewohner akzeptieren, noch dazu, wenn man hört, dass er illegal im Land ist, und wo er einem ohnehin verdächtig vorkommt und man ihn auf den ersten Blick nicht leiden kann? Würde man dann diesen Kerl auch noch sofort allein in der Wohnung lassen, um zum Friseur zu gehen? Ich würde das glaube ich nicht tun. Abgesehen davon zieht die Friseur-Szene m.E. die Geschichte unnötig in die Länge. Desweiteren fiel mir die Szene mit Creihdos in der Bar auf: Er war umringt von eifrigen Bewunderinnen, sie klettern sogar auf seinen Schoß- wie Katzen-, und eine hübsche Blonde schmiegt sich an seine Schulter. Das war mir zuviel. Klischees tauchen auf: Der schwule Friseur, die muskelbepackten, durch und durch bösen Männer mit den eiförmigen Köpfen. Aufgefallen ist mir, dass die Autorin gern 'doppelt moppelt', z.B. gleich zu Beginn: **Sie wachte fröstelnd auf. Es war so kalt, dass sie... mit klappernden Zähnen erwachte... und später noch einmal: **Es war so kalt, dass ihr Atem dampfte.** Oder: **Wie kommt es, dass du schon unter den Lebenden weilst... murmelte ihr um diese Uhrzeit schon erstaunlich wacher Freund.** Zweiten Satz hätte man weglassen können. Oder: **Wie ein Parasit ungebeten eingenistet hatte**. Das 'Ungebeten' wäre hier nicht nötig. Manche Sätze verwirrten mich: 'Die körperliche Nähe sprengte ihre Vorstellungen an Intimsphäre'. Oder: 'Ich sei zu sensitiv, um in der Großstadt zu leben- müsste es nicht sensibel heißen? **Mit Tom verband sie unter anderem eine verkorkste Kindheit** klingt, als seien sie Geschwister. Vielleicht besser: Mit Tom verband sie die Erfahrung einer verkorksten Kindheit. Einen kleinen inhaltlichen Fehler gibt es ca. S. 40: Erst hat Yohna das Notebook in ihrem Zimmer- dann findet sie es wieder in Creihdos' Zimmer. S.36 taucht die Frage auf, ob Creihdos die Frauen alle in ihre Wohnung verschleppt hatte. Hm. Wie kann er das, er sitzt doch selbst noch in der Kneipe, oder? Nun habe ich fast nur gemeckert, aber vielleicht helfen meine Anregungen ja ein paar Schritte weiter. Liebe Autorin, deine Geschichte- und das sieht man an den vielen guten Kritiken- findet bestimmt großen Gefallen bei den Fantasy-Lesern, schon deines geheimnisvollen Engels wegen- der auch noch die Hausarbeit erledigt ;-)), und nicht zuletzt wegen der leichten, gekonnten Erzählweise. Auch mir hat die Idee sehr gut gefallen, aber für meinen Geschmack müsste noch einmal kräftig am Text gefeilt werden. Ich vertraue darauf, dass dies ohnehin passieren wird und gebe daher eine Empfehlung.
    • Kommentar von Malu am 15.03.2011

      Oh, da habe ich wohl wirklich etwas überlesen, sorry Astamic! Dann streiche einfach meine zwei letzten Kritikpunkte. Ich wünsche dir noch einen schönen, sonnigen Tag!

    • Kommentar von astamic am 15.03.2011

      2. Beispiel: Creihdos verschwindet mit den Frauen vor dem Auftritt der Wollmützen aus der Kneipe, siehe meine Seitenzahlen S. 36... Also ist es ja nur logisch, dass sie sich darüber wundert. Das ist jetzt nicht als Rechtfertigung gemeint. Ich weiß, auf die Schnelle überliest man manchmal einiges. Ich versuche nur mich nicht zu wiederholen, deswegen reicht es mir, wenn ich manches nur einmal erzähle. Danke für all die anderen wichtigen Hinweise und für den Flieger, ganz liebe Grüße astamic

    • Kommentar von astamic am 15.03.2011

      Liebe Malu, herzlichen Dank für deine ausführliche Rezi! Einige Punkte werde ich ganz sicher mit in meine Überarbeitungen nehmen, aber an einigen Punkten hast du etwas überlesen, da ich schon zu sehe, dass meine GEschichten in sich logisch bleiben. Da wäre das Notebook: Sie hat ihm das zuvor vor die Tür gestellt (meine nummerierten Seitenzahlen: S.32), dann ging sie schlafen... Also kein Kunststück, dass sie es dann in seinem Zimer findet. Nächstes Beispiel, siehe oben Komm. 2.....

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    Toll!!!

    von Monika am 13.03.2011

    Handlung: Nachdem Yohnas Mitbewohnerin, Hals über Kopf die gemeinsame Wohnung verließ, schlug Tom - ein Freund - ihr Creidhos, als neuen Untermieter vor. Obwohl sie den reizvollen Männern, genau diese Art von Creidhos den Rücken kehren wollte, willigte sie ein. Aber auch nur, weil sie seinen zahlungswilligen Argumenten nicht standhalten konnte. Sie brauchte das Geld. Sie konnte ja nicht ahnen, dass sein plötzliches Auftreten und die darauffolgend unheimlichen Begegnungen nicht ohne Grund passierten. Doch das sollte sie allerdings schon sehr bald auf ihrer Flucht herausfinden.
    Figuren: Yohna, Götterkind. Bisher träumte sie nur von den Göttern. Creidhos, Beschützer von Yohna. Tom, Friseur und bester Freund von Yohna mit seinem geliebten Jan, die sich gemeinsam mit Yohna und ihrem Beschützer auf der Flucht befanden
    Sprache/Duktus: Es gab einige Stellen im Ausdruck, die mich aus dem Lesefluss brachten. Trotzdem fand ich den Text sehr anschaulich, flüssig und spannend geschrieben.
    Struktur: Geradlinig. Auch die kurzen Rückblicke waren verständlich und gut in den Text eingearbeitet. Schöner Aufbau
    Zusammenfassend: Toll! Zwar hatte ich einige Probleme mit der kleinen Schrift auf dem Bildschirm, sodass ich anfangs garnicht anfangen wollte. Aber nach der n.N. und der Spannung, die schon nach wenigen Zeilen aufkam, war ich nicht mehr aufzuhalten. Toll geschrieben. Toll umgesetzt. Schöner Sprachfluss, bis auf ein paar Hölperchen alles bestens.
    • Kommentar von Monika am 15.03.2011

      Bin noch nicht lange hier, hab den Downloadlink nicht beachtet. ;-) Danke für den Hinweis :-o Upps Na dann werden die nächsten wohl etwas besser zu lesen sein :-)) lach lg Monika

    • Kommentar von astamic am 13.03.2011

      Hey, Monika, das ist ja super toll, dass es dir gefallen hat.:-))))) Freue mich sehr! Hast du die Leseprobe den nicht 'downgeloadet' ? Dann dürfte es kein Problem mehr mit der Schrift sein....??? Direkt in den Leseproben zu lesen, ohne sie downzuloaden ist wirklich schwer.... Aber du hast durchgehalten und ich bin happy. Danke für dein großes Lob, zwei so tolle Rezis an einem Tag, da kommt wirklich Freude auf! Ganz liebe Grüße von astamic

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    von Nana152 am 13.03.2011

    Handlung: Yohna hat ein normales Leben, Hochschule, Geldsorgen und einen Job. Ihre letzte Liebe hat sie zutiefst verletzt, ihre Mitbewohnerin Hals über Kopf die Wohnung verlassen. Wie durch ein Wunder überbringt ihr Tom, ihr Freund, einen neuen Mitbewohner, der ziemlich unkompliziert scheint. Finstere Gestalten lauern Yohna auf, sie verdrängt den Gedanken, bis sie auch bei ihr auf Arbeit auftauchen. Es kommt zum Kampf, doch ihr neuer Mitbewohner rettet sie und startet somit eine Reise in ungeahnte Gebiete.
    Figuren: Yohna, Halb Göttin, halb Mensch, kess und frech mit einem Händchen für Probleme --- Creihdos, neuer Mitbewohner und Beschützer --- Tom und Jan, ein schwules Pärchen und Yohnas beste Freunde --- Mirameh, Gefährtin von Creihdos --- Neriboh ebenfalls Gefährte --- Nexuss, düstere kanibalistische Wesen aus einer anderen Welt
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist sehr ausschmückend und zeichnet Figuren wie Umgebung prima. Die Dialoge sind gut formuliert und auch die Ausflüge in Yohnas Gedanken helfen beim Zeichnen der Figuren und Charakter.
    Struktur: Chronologisch, durchsetzt von kleineren Rückblenden, die nicht störend wirken oder die Geschichte gar in Teile sprengen, perfekt.
    Zusammenfassend: Ich wurde auf dieses Werk nett aufmerksam gemacht und wusste daher nicht wirklich, was mich erwartet. Mit Göttern etc habe ich es eigentlich weniger und hätte daher vermutlich nicht unbedingt eine so umfangreiche LP gelesen (Stichwort meine begrenzte Zeit) aber von den ersten Seiten an, war ich tief in die Geschichte versunken und wollte immer und immer mehr wissen und erfahren. Die Spannungsbögen sind prima gelungen und ziehen einen in ihren Bann. Es gibt keine größeren Patzer in Rechtschreibung (zumindest fiel mir keiner auf) und auch sonst sind die Sätze gut formuliert: --- S. 20 Was gut war, wenn man kreativ tätig sein wollte, aber offensichtlich schlecht, wenn man in einer Großstadt überleben wollte (hier vielleicht einmal wollte durch ein anderes Wort austauschen, bin dran hängen geblieben) --- S. 28 [...]wie selbstverständlich mit ihrer Fernbedienung durch die Nachrichtenkanäle surfte (hier fand ich surfen nicht ganz passend, zappen hätte mir besser gefallen, surfen ist, meiner Meinung nach, eher was fürs Internet) --- S. 58 Erst als sie wieder festen Grund unter den Füßen spürte, wagte sie ihre Augen wieder zu öffnen, öffnete sie ihre Augen. (doppelt gemobbelt, denke man kann den Satz bis wagte sie ihre Augen wieder zu öffnen - stehen lassen) --- Gegen Ende der LP sind drei Mal kurz hintereinander das Wort "bar" benutzt worden, vielleicht da nochmal drüber gehen. --- So, alles in allem, sehr sehr spannend, und ich bin froh, dass ich den Hinweis hierauf bekommen habe und ein Leser der Geschichte sein durfte, wenn die Story sich so weiter zieht, wie sie bisher verlaufen ist, geht es fesselnd und logisch weiter und würde von mir doch tatsächlich fertig gelesen werden :)
    • Kommentar von astamic am 14.03.2011

      Hier ein extra Spezial Hüpf-Tanz für Nana: JUMP HIGH, JUMP DOWN, GET HiGHER, AND HIGHER AND NEVER FALL DOWN.... SPRING AND LAUGH LOUD ...SINGING: I'AM HAPPY.... IN THE RAIN....HAPPY.... na gut den Rest erspare ich dir... ;-) Fantasie, brauchst du nun nicht mehr dafür.... oder...???? You see, I'm HAPPY....

    • Kommentar von Nana152 am 13.03.2011

      Huhu astmatic, garkein Thema, wenn man nett drauf geschupst wird und dann so einen tollen Lesespaß hat, macht man es gerne. Ich hab es stellenweise sogar nicht abwarten können bis unser Baby endlich schlummert, damit ich weiter lesen kann :) Und ich kann mir, dank jeder Menge Phantasie, die Sprünge gut vorstellen :) Geht mir bei meinen Werken auch so. LG Nana

    • Kommentar von astamic am 13.03.2011

      Wow, liebe Nana152, ich freue mich richtig, dass es dir so gut gefallen hat. Und dass du trotz der Länge der Leseprobe, deinen Kids und deiner Arbeit usw. so schnell durchgekommen bist. Deine Anmerkungen werde ich alle mit in die Korrektur aufnehmen. Irgendetwas übersieht man leider immer. :-( Vielen, lieben Dank auch für all die Sterne und die Empfehlung. Schade, dass du meine Freudensprünge nicht sehen kannst. ;-))) Wünsche dir noch einen tollen Sonntag und herzliche Grüße von astamic

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    Die Intrigen der Götter: Yohna, Erdenkind

    von Diago am 12.03.2011

    Handlung: Das Werk handelt von Yohna, einem Waisenkind, das sich mit Nebenjobs das Studium finanziert. Schon immer hat sie Träume von Göttern, an die sie eigentlich nicht glaubt. Ihr Leben nimmt eine dramatische Wandlung, genau als sich die Träume verändern und dann auch noch ein junger Mann namens Creihdos in Erscheinung tritt.
    Figuren: Die Waise Yohna,will Karriere in ihrem Traumberuf machen. Tom ihr bester Freund. der schwulen Frisörs ist sehr sympathisch. Creihdos, ein Unbekannter mit sehr außergewöhnlichem Namen taucht mit Geld in Yohnas Leben ein und möcht neuer Mitbewohner in der WG werden. Gillscheck, Ihr Professor
    Sprache/Duktus: Man kann nicht mehr aufhören zu lesen, da das Werk einen immer weiter zieht. Die Wortwahl ist genial.
    Struktur: Klarer, durch überhaupt keine Löcher in der Geschichte, vorhandener Aufbau.
    Zusammenfassend: Ein sehr gut abgerundetes Werk, an dem ich nichts beanstanden möchte. Ich würde gerne das fertige Werk kaufen.
    • Kommentar von astamic am 12.03.2011

      Hey, vielen lieben Dank, Diago. Es freut mich sehr, dass dir meine Leseprobe so gefallen hat. Und dann auch noch 5 Sterne und Empfehlung... :-))))) Danke, das baut mich wieder auf! Ganz liebe Grüße, die astamic

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    Erdenkind

    von Birgit Böckli am 11.03.2011

    Handlung: Die Studentin Yohna wird jäh aus ihrem Leben gerissen. Zuerst zieht ein neuer Untermieter ein, dann wird sie offensichtlich von einer Gruppe seltsamer Männer verfolgt, die ihr gegenüber sogar Morddrohungen aussprechen, und bevor sie überhaupt versteht, was mit ihr geschieht, befindet sie sich auf der Flucht. Nach und nach erfährt Yohna, wer sie wirklich ist und was diese Leute von ihr wollen...
    Figuren: Die Figur des Creidhos hat mir sehr gut gefallen, er wirkt trotz seiner anfangs etwas arroganten Art und seiner triebhaftigkeit sympatisch und jederzeit greifbar, das ist der Autorin gut gelungen. Für mich war er beim Lesen die eigentliche Hauptfigur. Mit Yohna konnte ich zwar mitgehen, aber sie hat mich eher durch die Entwicklung der Handlung berührt, als Charakter selbst konnte ich mich nicht restlos in sie hinein versetzen, was auch ein wenig an ihrem Verhalten lag, beispielsweise, als sie gegen Ende der Leseprobe da hing, da waren mir ihre Reaktionen und Gedanken entschieden zu cool für die ansonsten ernsthafte Geschichte. Sie ist ausgeliefert und muß damit rechnen, bald ein entsetzliches Schicksal zu erleiden, sie müßte fertig mit den Nerven sein. Der schwule Freund war ein wenig klischeehaft gezeichnet, aber das hat mich in diesem Text überhaupt nicht gestört, ganz im Gegenteil, er hat mit seiner Art den ganzen Text schön aufgelockert.
    Sprache/Duktus: Die Sprache schwankt für meinen Geschmack noch zwischen einem wirklich schönen, rhythmischen Erzählton und weniger glücklichen Formulierungen, die mich beim Lesen immer wieder rausgeworfen haben. Da würde ich auf jeden Fall nochmal drüber gehen. Leider hab ich es beim Lesen auf dem Reader versäumt, mir Notizen zu den einzelnen Beispielen zu machen, ich kann aber gerne in den nächsten Tagen nochmal nachschauen und, falls Interesse besteht, ein paar dieser Beispiele nachreichen. Wobei das selbstverständlich alles sehr subjektive Dinge sind.
    Struktur: Der Text verläuft chronologisch und ich konnte ihm leicht folgen. Mißverständnisse gab es nicht.
    Zusammenfassend: Insgesamt finde ich die Idee für das Buch sehr gelungen. Probleme hatte ich stellenweise mit dem Spannungsbogen. Während weniger wichtige Details sehr ausführlich beschrieben werden, was mir auch gut gefallen hat, kommt es bei Szenen, die sich eigentlich als kleine Highlights anbieten würden, wie etwa dem Kampf zwischen Creidhos und den Nexxus zu einer Art verknappung, das ist mir noch an mehreren Stellen aufgefallen. Ich finde, gerade aus solchen szenen könnte die Autorin spannungsmäßig viel mehr heraus holen. Die erste Zeit auf der Insel hingegen fand ich ein wenig langatmig dargestellt, erst gegen Ende, als die beiden Protas gefangen genommen wurden, stieg die Spannung meines Erachtens steil an. Diese Szene hat mich auch dazu bewogen, den vierten Stern herauszukramen, obwohl ich mich eigentlich schon für drei Sterne entschieden hatte. Den Flieger gibt es für die Idee, die mir wirklich sehr gut gefallen hat. Also Fazit: tolle Idee, die sich sicher in der Ausführung noch verbessern ließe.
    • Kommentar von astamic am 11.03.2011

      Liebe Birgit, ganz herzlichen Dank für deine Rezi. Ich würde mich sehr freuen, wenn du die eine oder andere Stelle noch herausfinden könntest und sie an mich weiterleiten würdest. Du weißt ja, manchmal ist man selbst etwas Blind, was das eigene Werk angeht. Ich freue mich sehr, auch über den Flieger. Ganz lieben Dank, auch für die Zeit, die du damit mir gewidmet hast. Schönes, sonniges WE und liebe Grüße von astamic

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    Affengeile Story. Man gebe mir MEHR davon :D

    von Nathan Jaeger am 09.03.2011

    Handlung: Yohna, die ein Mischlingskind von göttlicher Mutter und irdischem Vater ist, hatte ihr Leben lang eher Pech als Glück, hangelt sich so durch, wurde von einem Mann verarscht und wird von ihrem Professor gegängelt. Ihr bester Freund Tom, der mysteriöse Creihdos und Toms Kneipenbekanntschaft Jan werden zu einer Flucht vor den bösartigen Nexuss gezwungen. Eine sehr schöne, flüssige Handlung, die so ziemlich nichts entspricht, was ich bisher gelesen habe. Super!.
    Figuren: Alle Personen, die für den Fortgang der Geschichte nötig sind werden nacheinander eingeführt und treiben die Geschichte auf eine authentische Art und Weise voran. Die Handlungsfäden und Begebenheiten greifen ineinander, hinterlassen aber nie ein Chaos beim Leser.
    Sprache/Duktus: Eine sehr angenehme, bildhafte Sprache, die mir Yo und ihre freiwilligen und unfreiwilligen Freunde nahe gebracht hat. Im Ausdruck liegen leider noch einige Fehler, die sich auf zeitfehler, Satzbauten, falsche Bezüge und ähnliches verteilen, aber allesamt nicht in der Lage waren, mir meinen Lesespaß zu nehmen. Eine Fehlerliste habe ich während des Lesens nicht verfasst, ich war zu gefesselt von Yo und Co. Es handelt sich bei den Fehlern auch nicht um Weltbewegendes, sondern um Kleinigkeiten.
    Struktur: Auktorialer Erzähler mit Blickwinkel aus Yohnas Richtung, sehr schön gemacht und aus meiner Sicht die beste Erzählposition für diese Geschichte. Alles bleibt Chronologisch. Was mich etwas gestört hat waren die Kapiteltitel. Ich kann nicht einmal genau sagen, woran das lag, vielleicht hatte ich einfach das Gefühl, mir würde durch den jeweiligen Sinn der Überschrift ein wenig Spannung genommen. Die Handlung wurde dadurch auch ein wenig vorhersehbarer. Ich wusste quasi ungefähr, was mich auf den kommenden Seiten erwartet. Ich denke, das ist es, was mich gestört hat.
    Zusammenfassend: Tja, was soll ich sagen? Ich will mehr davon. Und mir ist vollkommen schnurzpiepe, ob Männer sowas nun lesen dürfen, oder nicht: Ich WILL es lesen. PUNKT. Und das möglichst bald und möglichst schnell und möglichst oft. --- Die Autorin zeigt sich ambitioniert, verfügt über einen wunderschönen Sprachschatz und hat mir - so ganz nebenbei - sogar ein wenig Thailändisch beigebracht :) Auch den kurzen Ausflug ins Englische konnte ich prima verschmerzen, wobei ich mir dort, da es nun einmal wörtliche Rede war, vielleicht etwas mehr Umgangssprache gewünscht hätte. Aber das ist nur eine Randbemerkung. Wichtig ist, dass ich die Geschichte, das Paralleluniversum, das die Autorin hier aufgebaut hat, toll finde und mich darin sehr wohl gefühlt habe. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass ich vorwärts gedrängt oder zurückgelassen wurde, ich war stets "Aug in Aug" mit den Guten, wie den Bösen. Danke für diesen Lesespaß! Sollte es Ungereimtheiten gegeben haben, so waren sie mir nicht wichtig genug, um sie hier anzumerken, bzw sie im Gedächtnis zu behalten. Die Geschichte passt und sie passt MIR. Dafür 5 Sterne und nen Flieger aus Papier ;) Liebe Grüße Nathan
    • Kommentar von astamic am 11.03.2011

      Barbie meets Yohna... das wäre es doch.... Aber entscheiden könnte ich mich nicht ...beide sind cool... So what. Es müssen einfach mehr Bücher veröffentlicht werden... :-)))) JUHU.

    • Kommentar von astamic am 11.03.2011

      Barbie meets Yohna... das wäre es doch.... Aber entscheiden könnte ich mich nicht ...beide sind cool... So what. Es müssen einfach mehr Bücher veröffentlicht werden... :-)))) JUHU.

    • Kommentar von Sylvia Dölger am 10.03.2011

      Ich lese das gerade erst. Ihr seid ja nett! Dankeschön im Namen von Sue! @Asta: Wie Texte doch verbinden können. Schön, dass ich dich hier "treffen" durfte. Das gilt natürlich auch für Yohna!

    • Kommentar von Nathan Jaeger am 10.03.2011

      Oh, dann muss ich ja auch noch was dazu sagen.... Das war gar nicht als Kritikpunkt gedacht, nur eine Anmerkung, und das Cover fließt auch nicht in meine Bewertung ein, ich finde deine covers übrigens saucool Sylvia :D Dennoch freue ich als Leser mich, wenn auf dem Cover der/die Prota(s) abgebildet sind. ;)

    • Kommentar von astamic am 10.03.2011

      Sylvia, dein Cover und dein Buch sind ja wohl auch allererster Sahne... Da mach dir mal keine Gedanken... Ich wünsche dir einen fetten Verlagsvertag. So. Das muss auch mal gesagt werden...:-))) *zwinker*

    • Kommentar von Sylvia Dölger am 09.03.2011

      Liebe Asta! Ich finde das Cover superklasse! Zeigt mir doch bitte mal eines der neueren Bücher, wo auf dem Cover der oder die Prota abgebildet ist. ;-) Es geht doch um den Ausdruck und die Stimmung, die gezeigt wird. Und die passt! (Ich musste das mal loswerden, weil ich dieses Argument bein meinem Buch auch schon gehört habe) Liebe Grüße von Sylvia

    • Kommentar von astamic am 09.03.2011

      Kleiner Nachsatz, deine Anmerkung mit den Kapiteltitel finde ich höchst interessant. Denn genau darüber habe ich oft nachgedacht! Danke auch dafür... :-)

    • Kommentar von astamic am 09.03.2011

      Wow, *ichfalltotum*!!!... Das freut mich riesig, dass dir der Text so gut gefallen hat. Ich weiß, ich (und andere Testleser) habe noch eine Menge kleiner Fehler überlesen...;-( Übrigens bist du der erste, dem das mit dem Cover aufgefallen ist. Das Foto ist aus einem Archiv und ich musste da echt Abstriche machen. Aber der Blick, der passte irgendwie.. ;-). Nochmals herzlichen Dank, Nathan, hier regnet es zwar, aber du hast die Sonne strahlen lassen... :-)))), astamic

    • Kommentar von Nathan Jaeger am 09.03.2011

      ah! eine Sache fällt mir noch ein: Das süße Mädel auf dem Cover hat aber keine Yohna-Frisur, schade :(

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    Yohna, Erdenkind

    von IMMON am 07.03.2011

    Handlung: Yohna hat seit ihrer Kindheit Träume, die ihr zeigen, dass sie anders ist. Als ihre Mitbewohnerin auszieht, ist Freund Tom zur Stelle und schleppt einen Mann an, der bereit ist, überproportional viel Mietanteil zu zahlen. Dieser neue Mitbewohner Creihdos sieht gut, aber ungewöhnlich aus und benimmt sich sehr geheimnisvoll. Bereits kurz darauf rettet Creihdos Yohna bei einem Angriff und es stellt sich heraus, dass er als Beschützer gekommen ist.
    Figuren: Yohna, ein Findelkind, deren leibliche Eltern nicht bekannt sind, erst später erfährt sie, dass ihre Mutter eine Göttin ist. Yohna ist ein bisschen chaotisch, hat schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht, ist Studentin, die ständig zu spät kommt –kurzum eine Frau wie Du und ich(?) ;-). Tom ist schwul und Frisör (ein Klischee? Nö, mein Frisör ist auch schwul, heißt aber nicht Tom – dafür heiße ich Tom, bin aber nicht schwul). Creihdos, der Geheimnisvolle: gutaussehend, wirkt anziehend auf Yohna, die aber zunächst auf Grund ihrer Männererfahrungen sehr skeptisch auf ihn reagiert. Insgesamt sind die Figuren sehr bildhaft gestaltet, die Mischung von Interieur zu Exterieur, ist für meinen Geschmack manchmal etwas zu stark zu letzterem ausgerichtet. Aber für das Genre durchaus passend.
    Sprache/Duktus: Die Autorin schreibt gekonnt, flüssig und beherrscht ihr „Handwerkszeug“. Vor allem die Dialoge sind sehr gelungen. Manche Satzkonstruktionen erscheinen mir, etwas zu kompliziert aufgebaut, insbesondere dann, wenn der zweite Teil eines Satzes verwendet wird, um den ersten nochmal zu erklären oder in der Wirkung zu verstärken, z.B. S6: Nach der leidvollen… Auch mit einigen Bildern hatte ich ein bisschen Probleme, z.B. S3: Zaghaft blinzelnd…(der gesamte Satz) oder „sie dreht den heißen Wasserhahn auf“ (aua ;-)), „Zeiger, die sich in Akkordgeschwindigkeit drehen“. Mir fiel weiterhin auf, dass Einrichtungsgegenstände gerne mit einem Personalpronomen verwendet werden. Das schafft Verwechslungsmöglichkeiten, z.B. „schimmerte durch ihre langen Vorhänge“ (ein simples „die“ würde klarmachen, das nicht Yohna Vorhänge hat). Ab und an gibt es auch mal einen kleinen Zeitfehler: z.B. S.10, sie wurde als Säugling... Insgesamt sind das aber schnell korrigierbare Kleinigkeiten.
    Struktur: Nach einem „Traum“-Prolog wird die Geschichte chronologisch mit Erinnerungs-Rückblicken aus der Perspektive von Yohna erzählt.
    Zusammenfassend: Fantasyfans werden diesen Stoff lieben. Ich tue mich mit Fantasy etwas schwer, ebenso wie mit Frauenromanen – hier kommt beides zusammen und trotzdem hat es mir gefallen. Ich fühlte mich wirklich gut unterhalten und das liegt vor allem an der Idee, die dieser Story zu Grunde liegt und dem mitreißenden Schreibstil der Autorin. Dafür gerne 4 Sterne + Flieger. Wenn auch die o.a. sprachlichen Ecken noch etwas geglättet werden, wartet schon ein Fünfter auf Abholung bei mir.
    • Kommentar von astamic am 07.03.2011

      Hey, wie toll ist das denn! 4 Sterne und einen Flieger von Immon, der eigentich kein Fantasy-Fan ist!!!! Ich freue mich sehr darüber, dass es dir gefallen hat :-)))). Deine Anmerkungen sind alle schon notiert, ist manchmal schon merkwürdig, was man so alles überlesen kann. Sorry dafür. Ganz liebe Grüße und ein herzliches DANKESCHÖN, von astamic

  • Da gibt es noch einiges zu tun

    von Antonina am 04.03.2011

    Handlung: Die Studentin Yohna hat immer wieder seltsame Träume, in denen die Götter zu ihr sprechen. Sie fühlt sich "irgendwie" nicht richtg dazugehörig und freundet sich nur sehr schwer mit anderen Leuten an. Ihr Freund hat sie vor kurzem betrogen und sie befindet sich noch in einer Art Schockzustand, in welcher sie nichts von Männern wissen will. Eines Tages, ihre Mitbewohnerin ist gerade ausgezogen, bringt ihr einziger Freund, der schwule Tom, einen unheimlich attraktiven, aber auch unheimlich unheimlichen Interessenten für das freie Zimmer. Yohna akzeptiert ihn als neuen Mitbewohner und wird schon in der folgenden Nacht von ihm gerettet. Er erzählt ihr von den grausamen Nexuss und wer sie eigentlich ist, nämlich die Tochter einer Göttin. Creihdos, der geheimnisvolle Mitbewohner, der sich als Yos Beschützer outet, bringt sie zusammen mit Tom und dessen Eroberung Jan nach Thailand in Sicherheit. Dort wird Yohna schon am zweiten Tag von Drohnen (Menschen, die nach einer Gehirnwäsche für die Nexuss arbeiten) entführt. Creihdos wird mit einer List ebenfalls überwältigt und ist in ziemlich bedauernswertem Zustand, als die Leseprobe abbricht.
    Figuren: Yohna. Kind einer Göttin und eines irdischen Vaters. Sie wirkt auf mich in ihrem Verhalten um etliches jünger und naiver, als es sich für eine 22jährige Studentin "gehört". Gleichzeitig scheint sie sich über nichts wirklich zu wundern (z.B. Creihdos Auftauchen aus dem Nichts während des Angriffs der Nexuss). Creihdos. Engel in der heissen Phase. Kommt sehr plastisch und wirklich heiss rüber. Ist so richtig schön machohaft und trägt offenbar ein Geheimnis mit sich rum. Tom und Jan, das schwule Pärchen. Der Friseur Tom wirkt frisch und glaubhaft, seine Eroberung Jan weniger. Er scheint kein Vorleben zu haben. Allgemein freue ich mich sehr, dass ein schwules Paar dabei ist. Weitere Engel, viele eierköpfige Nexusse, dazu die ganze göttliche Verwandschaft von Yohna, viele Drohnen und auf der anderen Seite die Guten, die "Schattenkämpfer".
    Sprache/Duktus: Durchzogen, zum Teil gut, zum Teil weniger. Sehr gut gefallen mir die Wortwechsel zwischen Yohna und Creihdos. Allerdings nur, wenn sie nicht in völlig abwegigen Situationen geführt werden, wie dort, als beide im Lagerhaus gefangen sind und sich in aller Gemütsruhe über das Sexualleben der Ahnen unterhalten. Da muss ich nur den Kopf schütteln. Allgemein gefallen mir alle "spannenden" Szenen noch nicht allzu gut, weil keine Spannung aufkommt, jedenfalls bei mir nicht. Das beginnt mit der Szene in der Bar, als Yohna die Polizei informiert und von einem der Nexuss bedrängt wird. Dort wird alle Spannung aus der Szene genommen durch die Verwendung einer undramatischen Zeitform. (Ich glaube es war das Plusquamperfekt). Dann die Kampfszene: Wenn der gute Creihdos die Nexuss zweiteilt, müssten logischerweise auch ganz viele abgetrennte Unterarme bzw. Hände herumliegen. Davon steht aber nichts. Hatte die Autorin vielleicht Skrupel, den Kerlen durch Creihdos den Kopf abschlagen zu lassen? Also mir wäre es egal gewesen ;-). Auch das Verhalten der "Menschen" nach der Kampfszene ging mir nicht so recht "runter". Ausserdem hätte Creihdos die Schweinerei mit einem Zauber oder wie er das macht (analog dem Kühlschrankputzen) bestimmt ganz schnell beseitigen können. Da müssen doch die armen Menschen nicht die Leichenteile aufsammeln und der Verbrennung zuführen. Jeder normale Mensch ist danach traumatisiert und gehört in psychologische Behandlung. Beim Erzählstil gibt es m.E. noch einiges zu optimieren. z.B. könnte die Autorin noch besser darauf achten, für wen sie welche Worte benutzt. Wenn Tom sein "Haupt" schüttelt, will das nicht richtig passen, ebenfalls nicht, dass sich Yohna "nach Hause begeben sollte". Diese "gehobenen" Ausdrücke würde ich für die Ahnen und die Götter reservieren. Weiter sind noch viele ungenaue oder schiefe Wendungen im Text (z.b. zappt man mit der Fernbedienung, man "surft" nicht; "mit Abstand der erste Mann..." klingt in meinen Ohren etwas seltsam; "von Null auf Hundert explodierten wieder ihre Vorurteile", könnte man vielleicht auch anders etwas "schöner" ausdrücken. Einen Niessanfall bekam ich an der Stelle wo steht "sein Kopf wirbelte herum, dass seine Haare nur so aufstoben". Dies sind nur einige Beispiele, um der Autorin zu zeigen, was ich meine. Es gibt viele andere Stellen, die mir sehr gut gefallen haben.
    Struktur: Ich merke, ich muss mich kürzer fassen. Also: Ich bin nicht glücklich mit dem Beginn des Buches. Meines Erachtens kommt die prekäre monetäre Situation von Yohna viel zu wenig klar zum Ausdruck (oder anders gesagt, dass sie den Typen als Mitbewohner akzeptiert hat mich fast vom Weiterlesen abgehalten, so unglaubwürdig wirkte das auf mich , v.a. weil die unheimliche Aura des Fremden von der Autorin sehr gut beschrieben wurde. Vielleicht möchte die Autorin darüber nachdenken, mit einer Szene in der Bar zu beginnen, wo man Yohna beim Arbeiten zusieht und sie sich dann auf dem Heimweg Gedanken macht über ihre prekäre Situation (Arbeiten, Studium, fehlende Mitbewohnerin, Ex-Freund etc.) . Ein sehr reizvolles Element, ist, dass die Ahnen Gedanken von ebenfalls telepathisch Veranlagten (hallo, wann merkt Yohna das endlich ;-) ) "lesen" können. Aber dass Mira ausgerechnet nicht mitbekommt, dass Creihdos Yohna auf den Mund geküsst hat (obwohl Yohna daran denkt, es steht im Text), finde ich....schade. Da müsste sich die Autorin vielleicht entscheiden, welchen Weg sie gehen will.
    Zusammenfassend: Die Idee der Geschichte ist sehr fantasievoll und sicher eine, worauf junge, weilbliche Erwachsene "anspringen". Man merkt, dass die Autorin sehr viel Herzblut in die Erarbeitung des Textes gelegt hat. Noch gibt es jedoch allzuviele Szenen und Details, die einer Überarbeitung bedürfen, bevor ich den Text empfehlen kann. --- Bemerkung am Rande: Was mich bei der Stange gehalten hat (ja, hab ich jetzt absichtlich so ausgedrückt ;-) ) ist Creihdos, der der Autorin wirklich gut gelungen ist. Ich hoffe, der Arme kommt wieder auf die Beine. So einen Engel könnte ich auch gebrauchen --- bald steht ja der Frühlingsputz an ;-). Noch eine Frage zum Abschluss: Was für Wesen entstehen eigentlich aus der Lendenfrüchten von Ahnen und menschlichen Frauen? Davon müsste es auf der Welt ja wimmeln...
    • Kommentar von Antonina am 05.03.2011

      Liebe astamic. Ich will auch keinesfalls deine Geschichte auseinander nehmen. Dazu hat sie mir zu gut gefallen (immerhin hab ich 140 Seiten gelesen und würde furchtbar gerne wissen, ob die Göttin der Heilung den anbetungswürdigen Creihdos wieder so schön hinbekommt, wie er mal war). Aber ich bin halt auch eine ziemlich kritische Fantasy-Leserin, ist nicht zu ändern. Wenn diese "Ungereimtheiten" aber nur mich stören ist es ja nicht schlimm... Schönes Wochenende, Antonina

    • Kommentar von astamic am 04.03.2011

      Okay, ich will mich ja nicht rechtfertigen, aber beim Kämpfen hatten die die Arme vllt. oben? Und Creihdos ist schnell und wirbelte zwischen ihnen. Das mit Miras Satz war in dem Moment eher empathisch gemeint. Das geht mir auch manchmal so, ohne telepathisch veranlagt zu sein, die Gedanken anderer zu erahnen. Aber gut, wenn man es streng nimmt, hast du natürlich recht. Fantasy ist da manchmal nicht so streng. Danke, nochmal für deine Anregungen und Antworten...Wünsche dir ein schönes WE, astamic

    • Kommentar von Antonina am 04.03.2011

      Liebe astamic: Aber die Arme reichen doch unter Bauchnabelhöhe, ausser man hat sie ganz angewinkelt. Und stell dir das mal technisch vor: Um einen sauberen Schnitt horizontal auf Bauchnabelhöhe durchzuführen, musst du ja fast auf den Knien sein... Und das andere: Yo überlegt sich, ob sich Engel auch mit AIDS anstecken können... und Mira beantwortet ihre Frage klar mit "Nein, wir sind immun gegen eure Krankheiten." Das ist schon mehr, als Gefühlszustände erkennen, finde ich.

    • Kommentar von astamic am 04.03.2011

      2. ... erkennen, keine klaren gedachten Worte,aber das steht auch alles im Text. Trotzdem, wenn du es anderes verstanden hast, werde ich diese Stellen noch einmal gründlich prüfen... Es sollte eigentlich kar rüberkommen. Also, vielen Dank für dein Lesen und die Rezi, Liebe Grüße astamic

    • Kommentar von astamic am 04.03.2011

      Liebe Antonia, vielen herzlichen Dank für die ausführliche Rezension. Ganz viele Anregungen und Anmerkungen kann ich nachvollziehen und werde sie bei der Bearbeitung mit einbeziehen, aber einige auch nicht... So zum Beispiel, wenn Creihdos die Nexuss in der Mitte ihres Rumpfes auf Bauchnabelhöhe durchtrennt, bleiben die Arme und Beine an den Körperhälften. Und zaubern kann er nicht, er hatte Hilfe für das Putzen in der Wohnung...aber das kommt erst später... Mirameh, kann eher Gefühlszustände...

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    Klasse!

    von MOCK am 02.03.2011

    Handlung: Schauplatz: Erde und Welt der Engel - wunderbar! Das Gotteskind Yohna ist die Tochter von Eshra - Göttin der Heilung. Auch unter den Göttern gibt es eine menschliche Seite, das Böse, verkörpert von den bösen Nexuss, die die Halbgötter bedrohen. Eshra beauftragt ihre Engel, Yohna zu beschützen. Creidhos ist einer dieser Engel, in welchem sich Yohna verliebt. Die Liebesgeschichte und das Abenteuer beginnt... mehr verrate ich nicht. Unbedingt lesen!
    Figuren: Alle Figuren (Protas und Nebenfiguren) sind dreidimensional gezeichnet. Der Identifikationsfaktor ist gegeben.
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist sehr schön, emotional, passend zu den Welten, passend zu den Geschehnissen und den einzelnen Szenen.
    Struktur: Der Plot sitzt von Anfang an und der rote Faden zieht sich durch, so wie der Spannungsbogen.
    Zusammenfassend: Lesegenuss pur! Eine wundervolle Geschichte, nach meinem Geschmack. Ich würde auf alle Fälle weiterlesen wollen, weil mich Engel schon immer fasziniert haben. Die LP macht Neugierig auf mehr und das ist in meinen Augen das Wichtigste. Für mich war bisher die Story einfach rund, gut und dosiert "gewürzt" mit Liebe, den zwei Welten, den passenden Figuren und der wundervollen Sprache. Ich kann die Lektüre nur jedem empfehlen! Deshalb gibt es von mir die volle Punktzahl, plus Empfehlung - mein Geschmack wurde getroffen und die Geschichte hat mich unterhalten! Ich hoffe wirklich, dass dieses Werk auf den Lektorentisch kommt - ich würde es kaufen:-)
    • Kommentar von MOCK am 02.03.2011

      Du hast es klasse gemacht Astamic! Ein grosses Kompliment von mir und ich drücke dir die Daumen, dass dieses Werk beim Lektorat Beachtung findet!Liebe Grüsse Mock

    • Kommentar von astamic am 02.03.2011

      Herzlichen Dank, Mock, das haut mich jetzt aber um. Du hast die Leseprobe mit wenigen Worten treffenden Worten besprochen und mir damit gezeigt, dass mein Funke übergesprungen ist. Mehr kann man als Autor nicht verlangen! :-)))) Ein ganz fettes DANKESCHÖN für die vielen Sterne und die dicke Empfehlung. Wünsche dir ebenso guten Erfolg und ganz liebe Grüße, astamic

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    Wann gibt es das Buch?

    von Jana am 27.02.2011

    Handlung: Yohna schafft es als Studentin gerade so ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Neben dem Studium muss sie arbeiten gehen, ihre scheinbare "Faulheit" macht sie bei manchen Professoren unbeliebt. Sie ahnt noch nichts, dass sie etwas ganz Besonderes ist und aus diesem Grund mächtige und vor allem zahlreiche Feinde hat ...
    Figuren: Yoha, ein Findelkind, ihre Mutter ist eine Göttin aber das ahnt Yohna noch nicht. Und dann ist da noch Tom, der schwule Friseur. Ok, ein Klischee, aber Klischees haben es nun einmal an sich, dass sie treffend sind. Creihdos, der gut aussehende Fremde, den Tom quasi anschleppt. Astamic hat es geschafft diese Figuren lebendig zu zeichnen. Es sind interessante Charaktere und man möchte mehr über sie herausfinden. Vor allem natürlich über den geheimnisvollen, schönen Creihdos ...
    Sprache/Duktus: Flüssig geschrieben. Wenn auch hier meine einzigen Kritikpunkte sind. Der Text muss noch einmal auf überzählige Adjektive hin untersucht werden. Auch wird das Wort "wieder" oft und gerne benutzt. Möglicherweise wäre mir das aber nicht aufgefallen, wenn ich nicht gerade dabei wäre meinen eigenen Text dahin gehend zu prüfen.
    Struktur: Klar strukturiert. Die Geschichte beginnt mit einem Traum. Dann aber setzt die Realität ein. Das ganze wird gradlinig erzählt.
    Zusammenfassend: Ich würde mir gerne das Buch kaufen und das ist sicherlich das größte Lob, das man hier aussprechen kann. Die Geschichte liest sich wunderschön, selbst am Computer was normalerweise keine Freude ist. Ein Fantasyroman, der sich endlich einmal von den Vampirromanen löst.
    • Kommentar von Sylvia Dölger am 28.02.2011

      Ja, er kann ja Friseur sein. Mir würde es gefallen, wenn er eine überraschende Eigenschaft hätte. Nur so als Idee. Ich mag diesen Tom! LG Sylvia

    • Kommentar von Jana am 28.02.2011

      Meinetwegen kannst du Tom ruhig Friseur sein lassen. Der Charakter ist gut gezeichnet und das ist ja die Hauptsache :)

    • Kommentar von astamic am 27.02.2011

      Danke dir ganz herzlich, Jana! Das *wieder* wird geprüft. Und die Adjektive auch. Versprochen! Es freut mich sehr, dass dir meine Leseprobe gefallen hat. Tja, dass Tom ein wenig dem Klischee eines schwulen Frisörs entspricht, war mir schon klar. Leider ist er eine Hommage an einen alten Freund. Aber vllt. sollte ich das doch ändern? Ich freue mich, dass es dir gefallen hat und du mich empfehlen kannst. Wünsche dir einen schönen restlichen Sonntag. GlG, astamic

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    Götterkind

    von Regina Mengel am 26.02.2011

    Handlung: Wieder einmal zeigt sich, womit manche Kinder belastet werden, wenn sich die Eltern ohne Rücksicht auf Verluste paaren. Da landest du schon mal ausgesetzt in einem schweren Leben in der Welt deines Vaters und deine Mutter ist weit weg. Ganz schön gemein. Immerhin träumt Yohna schon ihr Leben lang von der Geborgenheit der Mutter. Und ausgerechnet das, versucht man ihr schon immer auszureden, dabei liegt sie doch völlig richtig. Yohna weiß von all dem gar nichts und lebt ihr Leben in der Welt der Menschen als Studentin, die sich als Barfrau durchschlägt. Als ihre Mitbewohnerin plötzlich aus der gemeinsamen Wohnung auszieht, kommt ihr bester Freund Tom mit einem schönen Fremden (vielleicht eine Spur zu klischeehaft) daher, der kurzfristig eine Bleibe sucht. Damit rettet er Yohna finanziell den Hals. Doch schon bald zeigt sich, dass es nicht nur ihren Kontostand im grünen Bereich hält, sondern tatsächlich dazu bestimmt ist, Yohnas Leben zu schützen. Eine spannende Geschichte, die zunächst als 'normale' Liebesgeschichte daher kommt, aber schon bald viel mehr offenbart - fremde Welten, Götter und Engel. Gut aufgebaute Handlung, die mich mitgezogen hat. An der Stelle, an der Mirameh die HIntergründe offenbart, empfand ich den Informationsgehalt als etwas zu groß. Vielleicht ließe sich hier im Vorfeld bereits einiges erklären, z.B. durch Creihdos. Ich könnte mir aber auch einen zweiten Handlungsstrang vorstellen.
    Figuren: Gut gelungene Figuren, deren Eigenheiten und Ambivalenzen gut zum Vorschein kommen. Yohna könnte vielleicht noch eine Spur selbstbewusster sein, sie hat ja schon viel mitgemacht als Findelkind und muss eine gewisse Stärke besitzen, um überhaupt so weit gekommen zu sein, denn auch zu ihren Adoptiveltern hat sie ja keinen Kontakt mehr. So mit Anfang 20 allein auf der Welt zu sein, müsste sehr stark machen. Daher empfinde ich ihre Duldsamkeit im Umgang mit dem Professor als nicht ganz passend. Der schwule Friseur Tom ist eine wunderbare Figur. Ich empfinde ihn als lebensnah, ziemlich witzig und symphatisch. Es ist sehr angenehm, dass astamic auf klischeehafte, überzogene Bilder von Schwulen verzichtet hat. Creihdos (aus irgendeinem Grund heißt er bei mir immer Creidhos) ist für mich sehr schwierig zu packen, was aber gut so ist, denn ich blicke ja mit Yohnas Augen und die Unsicherheit, was und wie er nun ist, trägt zur Geschichte bei. Er hat für mich nur ein Spur zu viel Klischee-Schönheit im Gepäck, da wäre irgendein Makel etwas abmildernd, z.B. ein äußerlicher Schönheitsfehler - dicke Narbe im Gesicht. Pickel auf der Nase ;-) (kleiner Scherz) oder irgend etwas anderes, das die Perfektion bricht. Die Dialoge sind gut geschrieben und passen zu der jeweiligen Figur. Das gefällt mir sehr.
    Sprache/Duktus: astamic kann sich wunderbar ausdrücken und zeichnet schöne Bilder. Die Sprache ist gekonnt und nimmt mich mit in die Szene. Ich habe gelesen und kaum noch auf Fehler geachtet, was bei mir immer ein gutes Zeichen ist. Die Sprache fließt und hat Melodie, das ist mir immer wichtig und astamic scheinbar auch. Sehr gelungen. Ein paar winzige Brüche sind mir aufgefallen, die mir persönlich nicht so ganz lagen: Seite 8, ...'aber er hatte so einige Laster' (ist m.e. redundant, da die Laster zuvor aufgezählt werden). Seite 10: ...'aber ihr Bauchgefühl mahnte sie gleichzeitig zur Vorsicht'. (warum nicht mit 'obwohl'? - es soll doch gerade Gegensätzliches darstellen). Letzte Zeile 'beide' (redundant). Seite 20: beidhändig veranlagt (klingt sehr merkwürdig). 'ihr Pfefferspray' (ich fände 'ein Pfefferspray' gelungener). Seite 24: 'nach Hause begeben' (klingt gestelzt). 'stöpselte' (stöpselt man nicht eher einen Stecker irgendwo ein - klingt für mich unpassend in Verbindung mit Ohren - andererseits gibt es natürlich Ohrstöpsel). Seite 33: 'unerklärliche Furcht' .. 'beängstigendes Gefühl'. (Hier würde ich auf die Adjektive verzichten und die körperlichen Reaktionen schildern. Gerade diese beiden Adjektive sind sehr diffus). 'eiskalte Schauer' (häufig bemühter gängiger Klischeeausdruck - da fällt dir bestimmt etwas besseres ein.). 'macht einsam' (müsste es nicht 'machte' heißen?). Seite 35: "schlechte Ausstrahlung" (Was ist das? Hier fehlt auch die Beschreibung) S. 42: entweder erkenne ich die Wesen als haarlos, dann tragen sie keine Mützen. Wenn sie aber Mützen tragen, kann ich nicht erkennen, ob sie haarlos sind. 'nur noch Rümpfe und Unterkörper' (hm? Das klingt so technisch - hat mich mehr zum Schmunzeln als zum Gruseln bewogen) Ebenso 'zusammentragen' (grins). Seite 55: ' als wenn er ihn signierte' (das Verb passt m. E. nicht, verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht. Außerdem gefiele mir 'als ob' besser). Ein 'Augen öffnen' ist auf dieser Seite doppelt. S. 58: 'meine Wenigkeit' (passt nicht zu der sonstigen Sprechweise der Figur). ****Insgesamt könnte man der Autorin ab und an Verbfaulheit vorwerfen, weil sie gern mit Hilfverben arbeitete, da es jedoch überschaubar bleibt, kann ich ganz gut damit leben.
    Struktur: Auf einen kurzen Prolog, der eine Traumsequenz darstellt, folgt eine lineare Erzählung, der sich gut folgen lässt.
    Zusammenfassend: Schöne Geschichte, ich bin (vorerst) bei Seite 71 ausgestiegen, weil mir ein wenig die Zeit fehlt an diesem Wochenende. Das bedaure ich sehr, weil die Geschichte mir gefällt und ich werde auf jeden Fall bei nächster Gelegenheit weiter lesen. Aber dennoch reichen 70 Seiten sicherlich aus, um zu dem Urteil zu kommen, das es mir rundum gefällt und ich der Autorin ganz besonders zu ihrer Phantasie gratulieren möchte. Spaßig und spannend wirkt das Buch auf mich und die Liebe kommt auch nicht zu kurz, trotz der wohl noch (laut Autorin versprochenen) heftigen Action-Szenen. Der schöne Schreibstil macht es mir leicht, den Geschehnissen zu folgen. Ein Genuss. Die wenigen sprachlichen Unsauberkeiten, die ich entdeckt habe, sind kaum der Rede wert. Einzig könnte ich mir noch vorstellen, die Informationen, die Yohna nach ihrer Flucht bekommt, etwas breiter zu streuen, um eine Überfrachtung an dieser Stelle auszuschließen. Fazit: Wenn dieses Buch veröffentlicht wird, werde ich es bestimmt kaufen.
    • Kommentar von astamic am 27.02.2011

      Danke, Wenyueding, aber du weißt ja selbst, wie schnell das alles wieder vorbei sein kann. Warten wir es ab.... Den Moment genieße ich zumindest ;-)

    • Kommentar von wenyueding am 27.02.2011

      Glückwunsch zum aktuellen Top 10, astamic.

    • Kommentar von astamic am 26.02.2011

      Danke, liebe Regina! Jetzt hatte ich ein wenig Zeit um mich zu fassen. Ich dachte, mich trifft der Schlag, als wir nach Hause kamen, und ich um 23.10 Uhr neobooks öffnete. Zwei so tolle Rezis und - vermutlich ein vorübergehendes Phänomen - von N/A auf Platz 6! Das ist fast ein bisschen zu viel. Hey, ich will mich nicht beschweren! ;-))) Danke auch für all deine wichtigen Hinweise! Ich werde sie alle sorgsam überprüfen und korrigieren. Ich bin wirklich noch sprachlos... die aufgeregte astamic ;-)

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Sehr, sehr gut!

    von susolgi2004 am 26.02.2011

    Handlung: Auch ich habe bis tief in die letzte Nacht hinein gelesen und gelesen und muss sagen .... Wow!!!! Ich war noch nie ein Fantasy-Fan, aber diese Plattform könnte das durchaus ändern. Eine grandiose Elfe, jetzt auch noch Götter und Engel, die bisher so gar nicht meins waren... Gut, zurück zur Handlung: Yohna ist ein Gotteskind. Sind wir das nicht alle? Nicht so unmittelbar wie sie, denn Yohna ist die Tochter der Göttin der Heilung (Eshra). Das auch Götter nicht von elterlichen Sorgen befreit sind wird bald schon klar, denn die bösen Nexuss stellen eine schreckliche Gefahr für Halbgötter dar. Also beauftragt Yohnas Mutter Eshra ihre Engel, die Tochter zu beschützen. Yohna verliebt sich in ihren Beschützer Creidhos. Durch eine Fehlreaktion läuft sie den Feinden direkt in die Arme...
    Figuren: Yohna ist wirklich nicht ganz leicht einzuordnen, man kann sie nicht in eine bestimmte Schublade stecken, aber genau das macht sie als Protagonistin unglaublich interessant. Zu den Fakten: Sie ist ein Findelkind, die leiblichen Eltern sind unbekannt. In ihren Träumen begegnet sie ihrer leiblichen Mutter jedoch immer wieder. In "dieser" Welt ist Yohna eine Studentin, die versucht ihr Leben zu meistern und es dabei alles andere als leicht hat. Sie leidet noch unter der Trennung von ihrem Ex-Freund, kämpft mit alltäglichen Geldproblemen und mit ihrem Prof (altes Ekelpaket) an der Uni. Creihdos kommt als neuer Mitbewohner in ihr Leben und nimmt ihr zunächst einmal die Sorge, allein auf der Miete sitzen zu bleiben. Ihn fand ich sehhhhr interessant. Nicht auf Anhieb mega-sympathisch, natürlich mysteriös und ... na ja, ziemlich sexy.
    Sprache/Duktus: Hier kann ich mich vielen meiner Vorrezensenten nur anschließen: Ich bin echt überwältigt, mit welcher Wortgewandtheit und mit wie viel Gefühl die Autorin ihre Geschichte nimmt und sie in das Herz der Leser trägt. Man kann nicht anders als mitzufiebern. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und das passiert mir nicht oft. Bin letzte Nacht erst um halb fünf ins Bett gekommen und heute mit tiefen Ringen unter den Augen rumgerannt. Vielen Dank auch. Neben der sehr spannenden Handlung war die Sprache der Autorin dafür verantwortlich.
    Struktur: Die Handlung beginnt im ganz normalen Alltag einer Studentin und driftet im Verlauf der Geschichte immer mehr in die Parallel-/Fantasie-/Götterwelt ab. Als Leser folgt man absolut willig und ich für meinen Teil habe keinen der Fantasy-Aspekte in Frage gestellt, was von mir ein Riesen-Kompliment ist, weil mir das nur seeeehhhhhr selten passiert.
    Zusammenfassend: Ich bin begeistert, will wissen, wie es weiter geht und bin angefressen, dass die LP an so einer spannenden Stelle aufgehört hat... Also, was bleibt mir anderes übrig als fünf Sterne + Empfehlung zu vergeben und auf Veröffentlichung zu hoffen... Nein, ganz ehrlich: Von Herzen, für ein wirklich sehr gutes Werk!!!
    • Kommentar von astamic am 26.02.2011

      Schluck.... Wenn man beim Tippen stammeln kann, dann ist es jetzt so weit! Ich bin die glücklichste astamic der Welt.... :-))))))) Danke, dir.... Danke für all die Komplimente.... Deine Zeit, deine Interesse... Ich muss das alles erst einmal realisieren und auch Reginas Rezi noch lesen... Ich bin überwältigt.... :-)))))) Wow, die verblüffte astamic

  • Ganz klar ein Erdenkind.

    von Martin Mehner am 26.02.2011

    Handlung: Yohna ist eine junge Frau von besonderer Herkunft. Das erfährt sie im Lauf der Geschichte. Sie trifft wie zufällig mit einem jungen Mann zusammen, der ebenfalls etwas Besonderes an sich hat. Schlagartig muss sie sich mit den neuen Realitäten abfinden und auch noch mit ihren Gefühlen klar kommen. Gerade letzteres nimmt einen großen Teil der Handlung ein. Für mein Empfinden einen etwas zu großen sogar. Aber wen wundert's, ich bin ja schließlich keine Frau. Nun habe ich also durchaus mit Interesse bis zur Seite 80 oder so gelesen und danach noch ein bisschen rumgeschmökert. Und ich frage mich, was mich zum Weiterlesen reizen könnte. Ob Yohna und Creihdos zusammenfinden? Eigentlich absehbar. Ob sie die Nexuss besiegen? Wer wollte es bezweifeln? Ach ja, da war ja noch die Entscheidung zwischen zwei Männern! Und ein Hinterhalt. Die Hauptspannung bezieht die Geschichte aber dennoch aus der lovestory. Das muss man mögen. Warum so viele Worte? Weil ich finde, die Geschichte könnte für männliche Leser durchaus auch interessant werden, wenn ein wenig mehr Action drin wäre oder die Hauptheldin ein wenig weniger abweisend. Ein kleiner Hinweis zur Plotentfaltung sei mir noch gestattet: S.56: Eben haben sie noch friedlich geschlafen, und nun plötzlich soll alles ganz schnell gehen. Das empfinde ich als widersprüchlich.
    Figuren: Yohna ist durchaus interessant. Aber für mich auch anstrengend. Ich finde die Persönlichkeit nicht so recht heraus. Wofür schwärmt sie, was hasst sie? Sie studiert Design, aber leider erfahren wir nichts über ihre Präsentation in inhaltlicher Hinsicht. Und sie ist ständig in der Defensive. Passt das zu ihrer Herkunft? Creihdos dagegen finde ich sehr gut. Vor allem gefiel mir die Überraschung, dass er so ein Wesen ist, von dem wir uns gewöhnlich ein ganz anderes Bild machen würden. Der schwule Kumpel Tom ist auch sehr liebevoll gezeichnet und auch andere Figuren sind markant eingeführt, selbst wenn sie wenig Auftritt haben. Die Nexuss halte ich für eine hervorragende Idee.
    Sprache/Duktus: Hier liegt eine große Stärke. Die Autorin schreibt adjektivreich und ausführlich. Sie kann es sich leisten, auf Details einzugehen, ohne dass es eintönig wird. Die Dialoge wirken natürlich. Einzelne Stellen behindern allerdings den Lesefluss noch: S.4: dass ein „Schatten“ dröhnt und seine weißen Zähne entblößt, überzeugt mich nicht*** S.6, Abs.1: bitte die „war“s zählen!*** S.10 häufen sich „hatte“s*** S.11, 3.Abs.: das „er“ hat einen unklaren Bezug, man könnte denken, es geht um den Fremden*** S.16: bodenlanger Mantel? Klingt zwar fast wie Lodenmantel, aber mehr als knielang kann ich mir nicht vorstellen*** S.21 unten: unklar, wer „sie“ ist, Yohna oder die Lieblingsstudenten*** S.36 wieder Häufung von „war“s*** S.42 fehlt mir ein Hinweis auf die Polizei, die ja dann noch gekommen sein müsste*** S.45: entschieden zu viel „tödlich“, mind. 3x auf der Seite*** in dieser Szene stört mich die Bezeichnung „Schatten“ für diese Typen doch sehr*** S.49 oben: fixierte sie mit seinem Körper..., davon kriege ich leider kein Bild*** S.52: „An zwei der Fensterplätze...“, den Satz geh noch mal gründlich durch.*** S.57, 2.Abs.: Satzbau und Zeitform*** S.58, 3.Abs.: Wortwiederholung „wieder“*** S.62, großer Abs.: müsste „erkennen“ statt „entdecken“ heißen*** S.70 unten: hatte, hatte, hatte*** S.74: Dass Creihdos (bisher) noch nie eine geküsst hat, finde ich einen genialen Einfall*** S.76 oben: „nicht durch unnötigen Zierrat erstickt werden zu müssen“ fände ich besser*** S.88: muss sie nicht Verletzungen von dem Sturz haben?
    Struktur: Die Struktur ist chronologisch. Es ist eine fortlaufende Yohna-Perspektive. Sehr interessant ist der Sprung nach Thailand und damit der Wechsel von klirrender Kälte zu tropischer Hitze. Finde ich sehr geschickt verwoben, diese Ebenen. Leider hatte ich manchmal auch Sehnsucht, aus Yohnas Kopf herauszukommen und aus einem anderen Blickwinkel mitzuerleben.
    Zusammenfassend: Positive und negative Eindrücke kämpfen in mir gegeneinander. Leserinnen werden (und taten schon) begeisterter urteilen. Der persönliche Geschmack spielt letztlich immer eine große Rolle, deshalb sage ich mal, für mich ist es schon gut, wenn es nicht um Models oder Schauspielerinnen geht. Weil mir die Sprache insgesamt und einzelne Details sehr gut gefallen, runde ich auf vier Sterne auf.
    • Kommentar von astamic am 26.02.2011

      Danke, lieber Martin, für all die Sterne und die wertvollen Anmerkungen. Die ich auch alle überprüfen werde. :-) Du hast dir ja richtig viel Zeit genommen. Die Aktion nimmt noch zu und es wird ganz bestimmt kein Liebesroman, aber das darf ich hier nicht verraten. Ganz liebe, Grüße von astamic

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    Göttlich

    von Talira am 26.02.2011

    Handlung: So, ich habe die ganze LP durch und bin begeistert. Aber nun zur Handlung: Yohna ist das Kind der Göttin der Heilung. Diese beauftragt ihre Engel, Yohna vor den bösen Nexuss zu beschützen. Diese benutzen die Halbgötter nicht nur als Festmahl, sie nutzen sie als Zuchtanlage. Problematisch wird die Situation als Yohna sich in ihren Beschützer Creihdos verliebt. Sie läuft weg und den Drohnen der Nexuss geradewegs in die Arme. Natürlich folgt Creihdos ihr und gemeinsam warten sie nun auf ihre Reise zu dem Obernexuss.
    Figuren: Yohna Leon, Kind einer Göttin, Creihdos, Ahnenprinz, Engel und ihr Beschützer, Tom, ihr bester Freund, sein neuer Partner, Jan. Mirameh, ein Engel, Neriboh, ebenfalls Engel und Bruder von Creihdos. Nebenbei noch einige Personen wie Shai, Wu, Brian und diverse andere Gestalten. Bei den Nexuss wurde ich unwillkürlich an die grauen Herren von Momo und den Dementoren von Harry Potter erinnert.
    Sprache/Duktus: Die Autorin besitzt einen sehr flüssigen Sprachstil. Ich war gefesselt und hätte am liebsten weitergelesen. Die Sprache wirkt nicht gekünstelt und ist wohl dosiert.
    Struktur: Die Geschichte wird fortlaufend erzählt. Am Anfang tauchen einige Traumszenen auf die aber nicht verwirren und sich ergänzen. Die Spannungsbögen sind geschickt gezogen und fesseln den Leser.
    Zusammenfassend: Neben der letzten Elfe das schönste Fantasy Werk welches ich hier bisher lesen durfte. Eigentlich waren Engel nicht so mein Ding, doch Du hast es geschafft, dass ich diese Lichtwesen nun mit ganz anderen Augen sehe. Ein großes Kompliment an die Autorin. :))
    • Kommentar von astamic am 26.02.2011

      Was für ein schöner Morgen! Danke, Talira, für dein großes Kompliment. Das freut mich sehr! !!!! Jetzt sitze ich an diesem kleinen Kommentarkasten und mir fehlen die Worte... Aber vielleicht kannst du meine Freude trotzdem spüren... Ganz lieben Dank für all die Sterne, den Flieger und deine schöne Rezi. Liebe Grüße, astamic

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    Rohdiamant

    von Sylvia Dölger am 25.02.2011

    Handlung: Liebe Asta! Ich kann mich nach dem Lesen von 80 Seiten nur K. Illing anschließen. Fantasy ist ja so gar nicht meins. Ich musste mich an die Ausdrucksweise erst gewöhnen. Sicherlich braucht der Autor in diesem Genre eine spezielle Sprache, um den Leser in seine, eine völlig fremde Welt zu versetzen. Die Handlung jedoch hat mich so sehr angesprochen, dass ich viel weiter gelesen habe als geplant. Ich finde den Plot sehr spannend, nachvollziehbar und vielschichtig. Ein Hoch auf deine scheinbar unerschöpfliche Fantasie!
    Figuren: Die Figuren wurden hier schon näher erläutert. Sie alle sind liebevoll und mit vielen Details gezeichnet. Ich mag vor allem Yohna sehr, habe sie gleich in mein Herz geschlossen. Auch muss ich Florian widersprechen. Auf mich wirkt Yohna nicht besonders zickig, in Anbetracht dessen, dass gerade ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird. Creihdos ist mir ein wenig suspekt. Auch er ist in der Darstellung sehr gelungen. Yohnas Freund Tom ist - wie schon erwähnt - ein typischer, man könnte auch sagen klischeebehafteter Homosexueller. Hier hätte ich mir evtl. ein paar individuellere Chrakterzüge vorstellen können. Das Gleiche gilt für seine Bekanntschaft Jan (warum ein unschuldiger Name?). Alle sind aber sympathisch. Besonders gefällt mir, dass die drei gemeinsam die Reise antreten. Das ist ein sehr cleverer Schachzug. Astamic weiß genau, was sie will und schreibt so, dass man die Figuren vor Augen hat. Kompliment, liebe Asta!
    Sprache/Duktus: Die Autorin versteht es den Leser mit ihrer Sprache zu fesseln. Man blättert Seite für Seite um. Bilder entstehen vor meinen Augen, denen ich mich nicht entziehen kann. Allerdings könnten für meinen Geschmack einige Sätze überarbeitet und vor allem gekürzt werden. Manches ist sicherlich einfach bei der Überarbeitung übersehen worden. Das passiert wirklich jedem mal. In einem Wald nimmt man nicht jeden Baum und jeden Strauch war. Aber es wird auch viel geseufzt, gekeucht. Einige Adverbien (vor allem im ersten Kapitel) sind mir zu beschreibend. Du solltest dir auch noch mal die wörtliche Rede anschauen. Das eine oder andere Mal wird ein Satz gegrinst, was ich nicht so schön finde. Aber das sind Dinge, die bei einem Lektorat schnell geändert werden können. Insgesamt ist die Sprache sicherlich dem Genre geschuldet und passend.
    Struktur: Der Roman ist geradlinig aufgebaut. Es steckt ein ausgeklügelter Plot dahinter. Es läuft also alles auf die Gefahr, die im Klappentext erwähnt wird, hinaus. Den Anfang empfinde ich nicht als zu langsam. Man braucht auch seine Zeit die Figuren kennen zu lernen, sonst ist man nicht bereit, ihnen auf ihrer seltsamen Reise zu folgen. Ich könnte mir vorstellen, dass es noch sehr spannend werden wird. Ihr Talent für spannende Szenen hat die Autorin schon bei der ersten "Schlacht" gegen die Nexuss bewiesen.
    Zusammenfassend: Ich empfehle diesen Roman nicht nur für Fantasy-Leser sondern für jeden, der gerne ein spannendes, überzeugendes Buch liest. Für mich ist es eine völlig neue Idee, die unbedingt auf den Buchmarkt gehört und sicherlich ein breites Publikum finden wird! Mich hast du jedenfalls schon eingefangen, was nicht leicht ist. Und mit einem kleinen sprachlichen Schliff wird der Diamant richtig funkeln! Liebe Grüße an die talentierte Autorin!
    • Kommentar von Sylvia Dölger am 25.02.2011

      Jetzt habe ich glatt vergessen, das geniale Cover zu erwähnen. Der Blick der Prota hat mich sofort gefangengenommen. Sehr gelungen!

    • Kommentar von astamic am 25.02.2011

      Was für eine tolle Rezi! Ich habe richtig ein bisschen gezittert, da ich ja wusste, dass du dir meine Leseprobe anschaust. Du bist mir als durchaus kritische Rezensentin bekannt. :-) Das größte Kompliment für mich ist, dich als Nicht-Fantasy-Fan begeistert zu haben. Danke, nun kann das Wochenende nur noch schöner werden, die *frohe*astamic

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    Nervenaufreibend

    von Florian Tietgen am 24.02.2011

    Handlung: Die Handlung beginnt in realistischer Gegenwart und drifte langsam in die Fantasyebene ab. Das trägt durchaus über viele Seiten, erst recht, wenn die Figuren so angelegt sind, dass sie Abwechslung bieten.
    Figuren: Yohna ist ganz schön katholisch und zickig. Sie träumt den Jungmädchentraum vom Familienglück an der Seite eines verlässlichen Mannes, als hätte es nie eine Emanzipationsbewegung gegeben. Demgegenüber steht Creihdos, der omnipotente Ahne als Beschützer der Göttin, der diese katholische Moral immer wieder herausfordert. Dagegen sind vor allem Tom und Jan für mich als Leser sehr entpannend. Was negativ wirkt, ist natürlich kein Qualitätsmanko der Geschichte, ich habe hier weder die politische Haltung noch die Sympathiewerte der Protagonistin zu bewerten. In ihrer Zickigkeit ist Yohna gut getroffen. Und würde sie die Handlung so einfach akzeptieren, ohne innnerlich dagegen zu rebellieren, wäre es nicht glaubwürdig. Ihre Zickigkeit sei ihr also gestattet. ;) Nach der Flucht nach Thailand scheint ihr Studium allerdings gar keine Rolle mehr zu spielen, was mich wundert, da sie es doch trotz des Professors mit Leidenschaft angeht. Der Studieninhalt oder -gegenstand müsste sie also auch dort beeinflussen. Ein paar Figuren wie der Engländer befinden sich an der Grenze des Chargierens, erscheinen mir recht eindimensional böse. Aber das ist sicher dem Genre geschuldet.
    Sprache/Duktus: Über weite Strecken ist die Sprache sehr stimmig, die Adjektive und Adverbien gehören dazu. Zwischendrin gibt es dann immer wieder Absätze, bei denen ich das Gefühl habe, sie wurden in der xten Überarbeitungsfassung schlicht überlesen, da häufen sich dann die "dass"-Konstruktionen, die substantivierten Adjektive und Verben, die zugunsten schönerer Sätze leicht zu umgehen gewesen wären. An solchen Stellen blüht dann auf einmal auch ein bisschen Gossenslang durch die Fugen. Ich hätte mir beim Lesen Notizen machen sollen, um einige davon für die Rezension wiederzufinden. Da sich bei solchen Stellen aber immer nur um ein oder zwei Absätze handelt, nach denen es wieder sauber weitergeht, nehme ich wirklich an, es handelt sich schlicht um noch übersehene Stellen.
    Struktur: Die Struktur ist geradlinig auf Spannung ausgebaut, nur zu Beginn in Thailand schleppt die Geschichte etwas. Wendungen wie die Gefangennahme erhöhen die Spannung wieder. Der Konflikt zwischen Yohna und Creihdos wird mir manchmal zu breit getreten.
    Zusammenfassend: Mich nervt alles an diesem Buch, vor allem die entsetzliche Zickigkeit der Protagonistin. Ich kann mit diesem Genre leider überhaupt nichts anfangen. Zu bewerten habe ich aber, ob es gut geschrieben ist. Und das ist es bis auf die erwähnten Absätze. Das Buch hat eine in sich logische und glaubwürdige Struktur, das gilt auch für die Charaktere, selbst, wenn sie mich nerven, und es ist spannend. Insofern gibt es auch nur für die kleinen sprachlichen Mängel einen Stern abzuziehen.
    • Kommentar von astamic am 24.02.2011

      Danke, Florian, ein Wunder, dass bei soviel *generve* eine so tolle Rezi rausspringt. :-) Ich weiß deine Arbeit sehr wohl zu schätzen, da du überhaupt kein Fantasy-Fan bist. Dafür hast du ja richtig lang durchgehalten! Das freut mich sehr. ... .. Ich würde mich noch mehr freuen, wenn du diese *speziellen* Absätze noch erinnern würdest. Ganz unzickigen Dank von astamic ;-)

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    Yohna Leon

    von K Illing am 24.02.2011

    Zusammenfassend: Ich sage es gleich: ich bin überhaupt kein Fan von Fantasie-Romanen, aber da der Name der Autorin sozusagen Programm wegen ihrer ausgezeichneten Rezensionen auf Neobooks ist, war ich schlicht und ergreifend neugierig auf ihren Text. Mir ist - natürlich - sofort der etwas zu großzügige Gebrauch von Adjektiven und Adverbien aufgestoßen, ich mag es da eher etwas spartanischer, aber mir scheint, dass Leser von Fantasie das quasi als "Salz in der Suppe" erwarten. Und dann bin natürlich auch über die Namen gestolpert: Yohna, Creidhos. Wer heißt denn um Gotteswillen so? Aber auch das gehört wohl einfach zur Fantasie dazu. Nachdem ich mich an all das für mich Ungewohnte gewöhnt hatte, bin ich auf einen schönen, flüssig zu lesenden, handwerklich herausragenden Text gestoßen. Die Figuren sind sehr gut gezeichnet, ich hatte sofort entsprechende Bilder im Kopf. Etwas zu breit dargestellt ist für meinen Geschmack, dass Yohna so viel neben ihrem Studium jobben muss. Es reicht, dass es anfangs gesagt wird, und muss dann nicht immer wieder erwähnt werden. Auf Seite 22 /23 ist mir der inflationäre Gebrauchs des Hilfsverbs sein in Form von "war" aufgefallen. Und das mit dem "sie war beidhändig veranlagt" habe ich nicht verstanden. Mit der einer Hand das Handy halten, mit der andern nach dem Pfefferspray greifen, kann das nicht jeder? Ich hätte das nicht als eine besondere Begabung gesehen. Mit der Figur des Creidhos hadere ich ein wenig. Ich finde ihn nicht ganz glaubwürdig. Auf der einen Seite ist er geheimnisvoll, in sich zurück gezogen, aber auf der anderen Seite wirkt er unverschämt, etwas aufdringlich, selbstgefällig. Ich würde ihn mir geheimnisvoller, verschlossener wünschen. Eine Brise Arroganz und Selbstbewusstsein schadet sicher nicht. Frauen stehen da ja angeblich drauf. Aber nicht zu viel, sonst wird er dann doch zu unsympathisch. Ich habe nicht alles gelesen, ich gebe es zu, Fantasie ist wirklich nicht mein Ding. Aber was ich gelesen habe, hat mir durchaus gefallen. Einige Kleinigkeiten sind mir aufgefallen, aber nichts, was nach einer Überarbeitung nicht behoben wäre. Einige wenige Flüchtigkeitsfehler in der Kommasetzung + Seite 15: siegten über all ihrer Bedenken, ein "r" zu viel + Auslassungspunkte hängt man nicht direkt an das Wort an, sondern macht ein Leerzeichen, es nicht überall falsch, aber häufig + Auf Seite 18: "Yohna ist meine beste Freundin. Lass mich nicht bereuen, dich hierher gebracht zu haben." Der 2. Teil des Satzes klingt für eine wörtliche Rede etwas sehr gestelzt + Auf Seite 22: dahinten schreibt sich auseinander + Auf Seite 31: "Seine Brauen schnellten widerwillig in die Höhe." Widerwillig? Scheint mir der falsche Begriff zu sein. Vielleicht eher unwillg? Ich würde es einfach weglassen. Dass die Brauen in Höhe schnellen, sagt bereits alles. Aber - wie bereits gesagt - sehr anschaulich geschrieben, mit ein paar Längen, dafür von mir 4 Sterne und einen Flieger.
    • Kommentar von astamic am 24.02.2011

      Wow, was für ein Tag! Danke auch dir K lling. All deine Anmerkungen werden gleich notiert. Ich bin leider etwas in Eile... Hier nur rasch ein SUPERFETTES DANKESCHÖN, GAnz liebe Grüße, astamic

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    wenn Götter ihr Spiel spielen ...

    von Bloodymary am 24.02.2011

    Handlung: Schon am Anfang wird klar: Johna ist es etwas besonderes, scheint von Göttern auserwählt. Die Info erhält der Leser durch einen Traum und erfährt nebenbei, dass Johna diese Art Träume nicht zum ersten Mal hatte, Wohl aber, dass zum ersten Mal ein unbehagliches Gefühl zurückbleibt. Bevor sie jedoch allzulang darüber nachdenken kann, holt die Realität ihrer unterkühlten Wohnung sie ein. Die Therme (Heizung? Ahja, habs grad gegoogelt, typisch für Wohnungen im Norden Deutschlands - zumindest kenn ich sie aus Berlin) ist kaputt. Zu allem Überfluss ist ihre Mitbewohnerin, wegen eines neuen Mannes Hals über Kopf ausgezogen (ziemlich unloyal und leichtsinnig meiner Meinung nach) doch Johna beweist geduldiges Verständnis, indem sie sie ziehen lässt, obwohl sie mit Nebenjob schon so kaum genug Geld hat, ihr Studium zu finanzieren (kenne ich :o) und *ich* hätte die Mitbewohnerin nicht ziehen lassen ;-)) Das Schicksal meint es allerdings gut mit Johna, denn ihr schwuler, exzentrischer Kumpel, hat eine neue Bekanntschaft am Start, die dringend eine neue Bleibe sucht. Trotz Bedenken, weil der Typ ein Mann ist (aus Johnas Vergagenheit erfährt man nur, dass sie ein Findelkind ist und ihr Ex-Freund ein Kotzbrocken (O-ton Astamic ;-)) darf der Mann mit dem ungewöhnlcihen Namen Creihdos einziehen. Un dass, obwohl er ihr nicht ganz geheuer zu sein schient. Und Johna soll recht behalten ...
    Figuren: Yohna: Findelkind, ihre leiblichen Eltern sind unbekannt, zu ihren Adoptiveltern scheint das Verhältnis nicht so warm gewesen zu sein (sie haben keinen Kontakt mehr). Später erfährt man, dass die Göttin Eshra (die ihr in ihren Träumen erscheint) ihre Mutter ist. Als Studentin versucht Johna ihr Leben so gut es geht alleine und unabhängig zu meistern, jobbt neben der Uni, ist mit Problemen auf sich allein gestellt, etc. Johna ist sehr bildhaft und sympathisch gezeichnet, mit fiel es nicht schwer, mich mit ihr zu identifizieren. Von der ersten Zeile an. Dass starke Frauen immer gleich als zickig beschrieben werden müssen @ Oli *kopfschüttel* (kleiner Scherz ;-) Nicht´s für Ungut, Oliver) Mir erschien sie mehr gehörig selbstironsch. Tom: Ihr exzentrischer, schwuler Friseurkumpel. Er hilft ihr mit einem neuen Mitbewohner aus (wozu sind Freunde da? ;-)). Er ist sozusagen "die beste Freundin". Creidhos: Johnas neuer Mitbewohner. Dunkel, mystisch, seltsam, zum sterben gutaussehend und sich dessen bewusst (arrogant) zunächst. Im Laufe der Leseprobe entfaltet er sich nachvollziehbar zu einem göttlichen Wesen und ist, was noch wichtiger ist, da, um Johna zu beschützen. Die Mischung aus "überlegener Haltung" und "Beschützer" fand ich sehr gelungen (wir Mädels stehen halt auf solche Jungs ;-)) Nexuss: Die "Gegenspieler", furchterregend und extremst gut gelungen. Mir gefiel sehr die Idee, dass die Götter über "menschlcihe Normen" der Treue erhaben sind und so menschliche Gefühle wie Eifersucht nicht kennen - so stelle ich mir auch die Struktur unter den Elfen vor ;-)
    Sprache/Duktus: Bereits nach der ersten Seite wusste ich, dass ich dieses Buch auch dann lesen würde, wenn nichts spannendes passiert (was allerdings nach der ersten Seite klar war, dass das nicht passieren würde - äh, du weißt, wie das gemeint ist.) Der Stil der Autorin ist zur Geschichte passens blumig und ausschmückend. Ich finde das gehört zu Fantasy, wie der Joint zum Hippie. Das erwartet ein Fantasy-Leser einfach. Die Figuren werden prägnant und bildhaft zum Leser rübergebracht. Wie heißt es immer? Show, don´t tell ... muss ich mehr sagen? Wenn man sehen will, wie dieses Prinzip umgesetzt wird, sollte man nur diese Geschichte lesen. Mit jeder Zeile, mit jedem Buchstaben wurde ich tiefer in eine liebevoll erstellte und sehr phantasievoll erdachte Welt gezogen, mit netten (und auch nicht so netten ;-)) glaubhaften Charakteren, die ihre Ecken, Kanten, Probleme und Freuden hatten. Mir fällt absolut nichts ein, das ich bemängeln könnte, gar nichts! Ich mag durch Adjektive gestützete Beschreibungen. Dass Autoren Adjektive zu meiden haben, wie Vampire das Weihwasser halte ich für ein Trugschluss. Weiter so, Asta!!!
    Struktur: Chronologisch linear, die (vermute ich) hin und wieder durch Traumsequenzen unterbrochen sein wird (wie am Anfang). Der leser wird an einem roten Fade durch die Geschichte geführt, Fragen bleiben keine offen!
    Zusammenfassend: Eine phantasievolle, neue, kreative, nie dagewesene Geschichte. Und etwas anderes hätte ich von der perfektionistisch anmutenden Userin Asta auch gar nicht erwartet. ;-) Weißt du noch, was ich dir neulich in einer PN geschrieben habe? Ich prophezeie das weiterhin. ;-) Wenn man deine Geschichte liest, könnte man - wegen deiner Phantasie, deinem Stil, deiner Ideen, deiner Neuartigkeit, etc. etc. - als kleiner Fantasy-Schreiberling glatt Komplexe bekommen. Ein fantastisches Werk (in jeder Bedeutung des Wortes), das du hier zu Papier gebracht hast. Wenn das nicht verlegt wird, dann weiß ich auch nicht ... ich wünsche dir viel Glück und Erfolg für den Wettbewerb und drücke dir ganz, ganz, ganz feste die Daumen. Ich sehe hier einen neuen Stern am Top10-Himmel und vergebe meinerseits 5. Und eine dicke-fette Empfehlung obendrauf! :-)))
    • Kommentar von astamic am 24.02.2011

      Manno ...äh, Frauo, jetzt rollen noch mehr Freudentränen. Mist, meine Wimperntusche! DANKE, Bloody, du hast mir den Rest gegeben... Bin geradewegs in den Himmel gerauscht, und wenn ich schon mal da bin puste ich für euch alle ein paar Wolken weg. Klaro, erinnere ich mich an deine PN und glaube mir, du brauchst nun wirklich keine Komplexe zu haben. :-) Dieser Morgen geht in meine persönliche Geschichte ein, als unvergesslich! Deine dankbare und überglückliche, astamic

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Meet the angels!

    von Oliver Fehn am 24.02.2011

    Handlung: Die Engel sind anders, als wir denken. Sie sind polygam, gelegentlich auch ziemlich schwul, fahren mit Motorrädern zu Szene-Clubs und können auch schon mal stinkarrogant rüberkommen. Wie Sodom und Gomorrha, denkt sich Erdenkind Yohna, die Heldin dieses Buches, als sie erstmals die exotischen Gefilde der Nicht-Irdischen betritt. Dabei hatte alles so profan begonnen: Mit einer kaputten Gastherme und dem neuen, von ihrem schwulen Freund Tom vermittelten Mitbewohner Creihdos, der Yohna nicht allzu sympathisch war. Dann jedoch tauchten in der Stadt, in der sie wohnt, die Nexuss auf - durchtrainierte Randalierer aus einer anderen Welt, und als Yohna erfährt, was sie von ihr wollen und wer sie - das Findelkind, dessen Background niemand kennt -in Wahrheit ist, wird ihr klar, dass jener seltsame Creihdos ihr ebenso wichtig sein muss wie ihr eigenes Leben.
    Figuren: Yohna, die Titelheldin, ein wenig verzickt, ein wenig verklemmt, aber interessant gezeichnet - und dann ihr neuer Wohnungsgenosse Creihdos. Schon sein Name weist darauf hin, dass er wohl nicht der schüchterne Boy von nebenan ist. Die Gestalt Creihdos fasziniert - weil es dem Leser ebenso ergeht wie Yohna: Ein Typ zum zwanglosen Knuddeln ist er nicht, auch keiner, den man gleich in sein Herz schließt. Doch die erotische Faszination, die von dem meist barfuß und mit nacktem Oberkörper in Erscheinung tretenden jungen Mann ausgeht, überwältigt auch den Leser. Hier ist der Autorin eine sehr stimmige Figur gelungen, deren wildem Charme man sich nur schwer entziehen kann. *** Yohnas "bester" und schwuler Freund Tom und sein neuer Stecher Jan, die - obwohl sie mit der eigentlichen Story ursprünglich nichts zu tun haben - wider Willen in Yohnas Abenteuer hineingezogen werden. Die beiden Jungs sind so etwas wie die Nabelschnur, die Yohna noch mit der alten Welt verbindet, von der sie sich nun vermutlich für lange Zeit verabschieden muss. *** Die sanfte Shai sowie Mirameh, beide nicht von dieser Welt. Letztere ist so etwas wie Creihdos' feste Freundin, dann aber auch wieder nicht, dann aber auch wieder doch. Fest steht: Die abendländischen Normen von Monogamie, Treue und Besitz gehen den Göttern am Allerwertesten vorbei. *** Neriboh, das weitaus nettere Gegenstück zu Creihdos. Er wird noch eine spannende Rolle spielen, da bin ich mir sicher. *** Das gleiche gilt für den Wn'dar, dem besten Nexuss-Kämpfer, den aber noch nie jemand gesehen hat und der auf Grund seiner halbmenschlichen Herkunft viele im Kampfe hinderliche Mängel seiner Artgenossen vermissen lässt. - Beide scheinen mir die Rolle von Creihdos' Antagonisten zu verkörpern - der eine im Krieg, der andere in der Liebe. Und da hält die Autorin sicher noch manchen spannenden Konflikt parat.
    Sprache/Duktus: Ich musste beim Lesen der Geschichte immer an den guten Walter Ernsting denken, dessen Science-Fiction-Stories ich als Junge verschlang und dessen Stil sich angenehm von dem oft banalen Geseihere seiner Kollegen abhob. Astamic bewegt sich sicher in der Sprache, und auf Anfängerfehler - wie in manch anderen hier veröffentlichten Texten - stößt man in der Göttergeschichte nicht. Was nicht heißt, dass nun gar nichts an der Sprache zu bemängeln wäre: Manche Beschreibungen - wie z. B. die Ankunft unseres Trios im thailändischen Paradies - könnten ein wenig gestrafft werden. Manchmal reichen zwei oder drei besonders hervorstechende Details, und den Rest der Landschaft spinnt sich der Leser dann selbst zusammen. Keine große Affäre, aber wenn man zu detailliert beschreibt (und glaub mir, liebe Astamic, da ist Umberto Eco tausendmal schlimmer als du), überliest der Leser manchmal etliche Zeilen, weil er ja wieder will, dass etwas passiert. *** Es gibt ein paar Adverbien, die könnte man raushauen, weil sie nicht viel Neues bieten, und manchmal wählt Astamic auch die falsche Zeit. Ein Beispiel: "Sie könnten Brüder sein" geht nicht, wenn man in der Vergangenheit erzählt, da muss es heißen: "Sie hätten Brüder sein können." Ich erwähne das nur, weil mir solche Stellen öfter mal aufgefallen sind. Das zu beheben, ist aber bei der Korrektur Sache von ein paar Sekunden. *** Jetzt noch was ganz Positives: Die Autorin hat ein sehr gutes Gespür für Absätze, und den vermisse ich eigentlich bei vielen Autoren. Es gehört einiges an Erfahrung und Intuition dazu, immer genau zu wissen, wann man die Enter-Taste zu drücken hat, denn kein Leser plagt sich gern durch öde Textwüsten. *** Überdies gefallen mir auch manche Sprachbilder sehr gut: "Die Zikaden zirpten lauter, so als würden sie lachen" ist eine jener Stellen, die ich mir als Bild notiert habe, das in mir etwas ausgelöst hat. Auch die Szene auf dem Nachhauseweg von der Bar durch die menschenleere Stadt ist eine meiner Lieblingsstellen im Buch.
    Struktur: Die Geschichte bewegt sich linear nach vorne, am Anfang allerdings - und ich gehe mal davon aus, das wird im Roman noch öfter vorkommen - steht eine surreale Szene zwischen Traum und Realität. Was es mit den Stimmen und Traumbildern auf sich hat, erfährt der Leser später, ich will da jetzt nichts ausposaunen. Jedenfalls: Die Anderswelt ist stets präsent, auch wenn die Story in der Gegenwart des 21. Jahrhunderts spielt.
    Zusammenfassend: Ich habe aufgehorcht, als ich - ziemlich weit hinten in der Leseprobe - etwas von den "menschlichen Drohnen" las, und ich dachte mir: Dahinter verbirgt sich ja eine sehr gute Parabel für unsere Gesellschaft an der Pforte zum großen Wandel (ob man nun an 2012 glaubt oder nicht). Das könnte der Geschichte - je nachdem, wie sie weitergeht - sogar etwas Visionäres verleihen. Und da ich bei der Lektüre des Romans nun auch etwas Engel-isch gelernt habe, bleibt mir nur zu sagen: Kop khun krap, Creihdos. Kop khun krap, Astamic.
    • Kommentar von astamic am 24.02.2011

      Boah, ich bin platt. Was für ein schöner Morgen! :-)))))) Danke, für diese fantastische Rezension. Mir kullern gerade ein paar Freudentränen aus den Augenwinkeln, gleichzeitig strahle ich heller als die Sonne... wenn das denn möglich wäre. Ich bin stolz eine so gute Rezension, von einem Autor bekommen zu haben, den ich persönlich sehr bewundere. Danke, Oliver... die rahme ich mir ein! Ganz liebe Grüße, astamic

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Astamic erklärt die Welt!

    von Lucy am 20.02.2011

    Handlung: Ein realer Traum am Anfang, das Ergebnis zwischen dem Zusammenspiel höherer Mächte und den Erdenbürgern- Wer weiß? Yohna lebt, wie viele andere junge Studentinnen mit Nebenjob, in einer WG. Doch ihre Mitbewohnerin ist ausgezogen und eine Nachmieterin muss dringend her. Tom, Yohnas guter Freund, stellt ihr einen neuen Mieter vor. Wollte Yohna eher eine weibliche Mitbewohnerin, locken Geld und geringe Ansprüche an die Wohnverhältnisse, Creihdos als Nachmieter zu akzeptieren. Außerdem hat der gute Tom ihn angepriesen. Mit Creihdos Einzug beginnt die Geschichte um Yohnas wahre Herkunft, eng verknüpft mit guten göttlichen, bösen teuflischen Mächten und unwissenden Erdenbewohnern. Der Leser wird unter Umständen die Welt am Ende des Buches nicht mehr mit den gleichen Augen sehen können, wie zuvor.
    Figuren: Yohna ist eine junge Frau, die versucht, ihr Leben zu meistern. Große Unterstützung hat sie nicht, da sie zu ihren Adoptiveltern keinen Kontakt und ihre leiblichen Eltern nie kennen gelernt hat. Sie ist ein Findelkind. An diesem Punkt haben Yohna und der Leser das gleiche Wissen. Man wird Zeuge des Einzuges ihres neuen WG-Mitbewohners, darf gemeinsam mit Yohna hinter das Geheimnis ihrer Herkunft blicken und Bedrohungen auf sie zu kommen sehen, die Yohna einiges abverlangen. Insofern hat diese Figur eine tragende Rolle. Sie leitet den Leser durch die Geschichte. Dabei ist Yohna dem Leser sehr nahe. Sie eignet sich prima als Identifikationsfigur. Sie ist so gut dargestellt, dass sie authentisch rüber kommt, lebendig. Sie nimmt den Leser für sich ein. Tom, ein guter Freund, der genau diese Rolle glaubhaft rüberbringt. Diese Figur hat eine unterstützende Aufgabe. Tom begleitet Yohna, teilt ihre Unwissenheit und trägt ihr Schicksal mit, wie unter guten Freunden. Obwohl sie gemeinsam in ein Abenteuer geraten, ist diese Figur so gut gezeichnet, dass sie Yohna nicht überragt. Die Hauptrolle bleibt bei Yohna. Creihdos, das zunächst unbekannte, undurchsichtige Wesen. Ganz langsam entpuppt sich seine wahre Identität und nimmt gleichzeitig an Wichtigkeit zu. Er ist der männliche Hauptprotagonist, überlässt trotz allem Yohna die erste Hauptrolle. Die Autorin hat ihn wunderbar dargestellt, als eigenartigen Wohnungssuchenden, dem man eine menschliche Rolle abnimmt und ebenso glaubhaft leitet sie über und demaskiert ihn als göttliches Wesen. Er ist Yohnas Beschützer. Dass verdankt er der ausgearbeiteten Darstellung der Autorin. Eshra, die Mutter von Yohna wird in einem Traum vorgestellt. Göttliche Wesen muss man in diesem Buch erst mal kennen lernen, um zu verstehen, warum Yohna ausgesetzt wurde und dennoch so geliebt wurde, dass Eshra ihrer Tochter in Träumen erscheint, um ihr mütterliche Ratschläge zu erteilen. Dies alles gelingt der Autorin durch den Handlungsverlauf glaubhaftzu erzählen. Die geringe Präsenz von Eshra hat trotzdem Folgen für das gesamte Geschehen. Mirameh sei noch erwähnt, da auch durch sie Informationen zu Gunsten der Handlung verdeutlicht werden können und auch ihre Darstellung lässt das göttliche Wesen glaubhaft erscheinen. Eine Mutter, die zwischen den Welten agiert. Ganz stark, unheimlich und Furcht erregend sind die Nexuss. Klasse, wie diese Antagonisten ausgearbeitet sind. Jedes Detail ist durchdacht und stimmig. Die Wollmützen Idee passt bestens. Der Dozent Gillscheck erfüllt seine kleine Rolle am Rande ebenso gut wie auch noch erwähnenswert, Torgahrt, Symbihos, Neriboh, und Shai. Mag sein, dass ihre Rollen im Romanverlauf noch eine andere Bedeutung bekommen. Nils, der Ex von Yohna hat aber nur eine ganz geringe Bedeutung.
    Sprache/Duktus: Streckenweise war es ein wenig zu Adjektiv-lastig. Es würde nicht schaden daraufhin noch mal durch zu gehen. Wirklich gestört hat es mich allerdings nicht. Es fiel mir jedoch im Gegensatz zu anderen Texten hier auf. Sei es drum erwähnt. Abgesehen davon hat die Autorin einen fantastischen, sauberen, klaren Schreibstil. Der Text liest sich gut und flüssig. Keine Stolperstellen. Man muss konzentriert lesen, um diese erfundene Welt zu verstehen. Doch die Sprachweise der Autorin erklärt verständlich und lässt kein Detail aus. Geschickt nutzt die Autorin kleine Wortspielereien z.B., als Tom zu Yo bei der Empfehlung Creihdos für die Wohnung sagt „Komm Yo, stell dich nicht quer. Er ist dein rettender Engel!“ Ein vielfach hingesagter Satz und doch mit unglaublicher Bedeutung in diesem Roman, zu einem Zeitpunkt als vieles noch nicht klar ist. Ein weiters Beispiel S. 44 „Was zum Teufel hatte sie getan, um sich so finstere Feinde zu schaffen?“ Es werden gelungene Querverbindungen geschaffen.
    Struktur: Hier habe ich gar nichts zu beanstanden. Der Handlung kann einwandfrei gefolgt werden. Alles ist logisch aufgebaut und erklärt. Ein eindeutiger roter Faden. Handlungsstränge, die die Geschichte vorantreiben und die Spannung halten. Gerader der Spannungsbogen baut sich kontinuierlich auf und lässt den Leser am Ende dieser Leseprobe bereits verzweifelt zurück, weil er nun unbedingt wissen muss, wie es weiter geht. Mich zumindest! Das Buch beginnt zunächst scheinbar harmlos, einfach schön erzählt und nimmt dann plötzlich eine dramatische Wende und steigert sich. Mit der Spannung steigt ebenso das Tempo.
    Zusammenfassend: Ich bin beeindruckt von dem Ideenreichtum der Autorin. Der Inhalt ist gut ausgetüftelt. Das alleine genügt natürlich nicht. Auch dem Anspruch, dass jedes Detail einer erfunden Welt absolut stimmen muss, damit der Leser folgen kann und alles annimmt, wird sie gerecht. Sehr guter Spannungsaufbau und perfekt gezeichnete Figuren runden das Ganze ab. Besonders wertvoll ist es, wenn zum Inhalt eine solchen fiktiven Buches, der Gedanke zugelassen werden kann: „Ja, so könnte es sein!“ Genau der Effekt ist hier gegeben. Wer weiß, wer uns beschützt und wie viele der Nexuss uns bereits umgeben? Die Nexuss brauchen einen neuen Planeten –die Autorin begründet. Sie sind vom Aussterben bedroht - weil sie in zwei von drei Fällen ihre Weibchen nach der Paarung fressen. Nun der Versuch, sich mit Menschenfrauen zu paaren. Auch Yohnas Herkunft wird sehr gut erläutert. Eine göttliche Mutter, ein irdischer Vater. Nach drei Monaten bei der göttlichen Mutter muss normalerweise eine irdische Familie gesucht werden. Manchmal muss es schneller gehen, das Kind wird ausgesetzt- Yohnas Schicksal. Ein Hinweis auf „Kuckucksei“ Kinder, wieder der reale Bezug. Durch Träume kann die göttliche Mutter ihrem Kind Botschaften zukommen lassen. Alles klar, wie ausgetüftelt diese Buchidee ist? Die Engel sind Ahnen und diese Begriffswahl erklärt von alleine, das Gedankenpotential, was darin steckt. Es gibt Menschen die einer Gehirnwäsche unterzogen wurden – Drohnen – Ihr einziger Lebenssinn ist, dass die Nexuss die Macht auf der Erde übernehmen „Jeder Mensche könnte eine Drohne sein.“ Wie erschreckend! Sexuelle Spannung, Erotik und Liebe fehlen in diesem Buch nicht. Ich finde das Titelbild dieses Buches besonders erwähnenswert. Eine tolle Gestaltung im Aufbau und ein ausdrucksstarkes Bild, dass eine ebensolche junge Frau, die Yohna, zeigt. Ihr Blick spiegelt ein wenig Furcht, trotzdem Selbstbewusstsein und Verletzliches. Angelehnt an eine Steinwand ist es fast schon sinnbildlich zu sehen. Yohna braucht Schutz, jemanden an den sie sich anlehnen kann. Ein Cover, das zum Inhalt passt.
    • Kommentar von astamic am 20.02.2011

      Uff, Lucy.... ich kann mir nur eines wünschen, dass es mehr Rezensenten gibt die meinen Roman so gut verstehen und erfassen, was ich sagen will - wie du. Was kann sich ein/e Autor/in mehr wünschen? Deine Rezi hat mich umgehauen. Sie ist so ausführlich, wie auf den Punkt gebracht. Ich sitze hier mit roten Wangen und freue mich - unsagbar! Mir fehlen die Worte.... Ganz lieben Dank, die glückliche astamic....:-))))))) Die Adjektivlastigkeit prüfe ich gern... danke, auch für diesen Hinweis!

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Wunderbar unterhaltend!

    von Grit Richter am 20.02.2011

    Handlung: Erzählt wird die Geschichte von Yohna, einer Waisen, die sich mit mehreren Nebenjobs ein Studium zur (Grafik?)-Designerin finanziert. Seit ihrer Kindheit hat sie Träume von Göttern, an die sie eigentlich nicht glaubt. Ihr Leben nimmt eine einschneidende Wendung, als auch die Träume sich verändern und ein junger Mann namens Creihdos auf der Bildfläche erscheint.
    Figuren: Yohna, eine Waise, die hart für ihr Studium arbeitet. Sie ist das Mädchen von nebenan, nur will sie keine Hausfrau sein, sondern Karriere in ihrem Traumberuf machen. Tom, ein Frisör und ihr bester Freund. Er erfüllt fast schon zu sehr das Klischee des "schwulen Frisörs" ist aber gerade deswegen sympathisch. Creihdos, der große Unbekannte mit dem außergewöhnlichen Namen taucht plötzlich mit viel Geld in Yohnas Leben auf und "bewirbt" sich als neuer Mitbewohner. Gillscheck, Yohnas Prof. Jeder Kreative wird zustimmen, dass er mindestens einen Dozenten/Prof hatte, der sich genau so verhält! Ein Hass-Lehrer eben.
    Sprache/Duktus: Wie von den Vor-Rezenten schon beschrieben ist die Sprach fast schon poetisch. Es macht unglaublich Spaß die Geschichte zu verfolgen und die schöne Wortakrobatik zu entdecken. Der Anfang ist nach meinem Empfinden etwas langatmig, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich daran nur wenige stören.
    Zusammenfassend: Ein rundum gelungenes Werk, an dem es kaum etwas zu rütteln gibt. Das Publikum für mystische Geschichten wird davon begeistert sein.
    • Kommentar von astamic am 20.02.2011

      Vielen Dank, Grit, bin ganz gerührt. Eben dachte ich noch, warum kriege ich bloß keine neuen Rezis und dann kommst du. :-)))) Schön, dass es dir so gut gefällt. Der Frisör ist wie unten schon erwähnt eine Hommage an einen verschollenen Freund, ich würde ihn gern so lassen. Ganz liebe Grüße, astamic

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Das wird bestimmt verlegt!

    von fraun am 19.02.2011

    Handlung: Studentin Yohna hat einen Traum, die Göttin Eshra warnt sie vor den "Anderen". Diese Träume über Götter hat Yohna seit ihrer Kindheit +++ Dann springt die Geschichte in die Realität nach Deutschland (Hamburg). Yohnas Mitbewohnerin ist ausgezogen, Yohnas schwuler Freund Tom besorgt Ersatz, männlichen. Obwohl sie keinen männlichen WG-Bewohner möchte, da sie mit Männern keine gute Erfahrung hat, ihr letzter Freund Nils hat sie mies behandelt (wie mies siehe Seite 87) +++ Der neue Bewohner, Creihdos ist sehr mysteriös, bezahlt im Voraus und gibt an, illegal hier zu sein. +++Auf dem Heimweg von der Uni fühlt sie sich verfolgt. Eine Gruppe unheimlicher Muskelmänner beobachtet sie +++Während ihres Nebenjobs in einer Bar wird sie von einem Muskelmann (der Leser vermutet richtigerweise einen" Anderen") bedrängt, der sie mit dem Tode bedroht. Urplötzlich verschwindet dieser Typ wieder und nimmt seine Muskelfreunde mit. Auf ihrem Heimweg werden Yohna, Tom und dessen Freund Jan von einer Überzahl Muskelmänner eingekreist (die alle seltsam eiförmige Köpfe haben). Ein geheimnisvoller Schwertkämpfer kommt zu Hilfe und zerteilt die Muskelmänner in ihre Einzelteile. Der Retter entpuppt sich als Creihdos, der die Angreifer als nicht menschlich outet (sie heißen Nexuss) und sie verbrennen will +++ Da sie in Gefahr sind, bringt Creihdos Yohna, Tom und dessen Freund Jan in Sicherheit. Sie „apparieren“ an einen anderen Ort, auf eine heiße Insel irgendwo bei Thailand. Dort erfährt Yohna, dass die Nexuss vom Planeten Nex stammen. Da ihr Planet bald nicht mehr bewohnbar ist, suchen die Nexuss eine neue Bleibe. +++ Außerdem sind die Nexuss auf der Suche nach Frauen aus anderen Welten, mit denen sie sich paaren können. Yohna ist so eine Frau. Sie ist die Tochter einer Göttin. Eshra aus ihren Träumen ist ihre Mutter +++ Yohna soll über ihre Vergangenheit erfahren +++ Creihdos, ihr Beschützer, ist ein Wesen der Zwischenwelt, ein Engel. Unter der Führung dieser Engel oder auch Ahnen genannt, arbeitet ein Geheimbund (Schattenkämpfer) im Verborgenen gegen die Nexuss +++ Yohna wird trainiert und ausgebildet. Sie soll auch eine Shadow werden +++ Während ihres Zusammenseins mit Creihdos passiert, was sie nicht wollte. Gefühle für Creihdos! +++ Trotz ihres Beschützers wird sie entführt. Und der Beschützer Creihdos auch => mittels eines Betäubungspfeils wurde er unschädlich gemacht. Creihdos wird bis zur Unkenntlichkeit gefoltert, dann endet die Leseprobe.
    Figuren: Yohna Leon, Anfang 20 , die als Säugling vor einer Klinik in Hamburg gefunden wurde (in einer seidigen Decke, auf welcher der Name Yohna gestickt war), zu ihren Adoptiveltern hat sie keinen Kontakt mehr, sie sieht wohl gut aus ==> O-Ton Professor Gillscheck (cooler Name) „Bei Ihrem Aussehen dürften Sie dort mehr Erfolge haben als bei …“ +++ Tom, der blonde, engelsgleiche Typ, Anfang 20, ein Friseur +++ ein Fremder namens Creihdos, mit schwarzem Haarzopf und groß, der seine Ruhe haben möchte, sich aber als Yohnas Beschützer entpuppt +++ Mirameh +++ Die Nexuss +++ Göttin Eshra +++ Neriboh, Freund Creihdos und einige andere
    Sprache/Duktus: Mich hat die Sprache von Anfang an gefesselt, ich habe den Text in drei Etappen vollständig gelesen und bin begeistert. +++ Mir hat der Sprachstil sehr gut gefallen, der Text war flüssig und angenehm zu lesen und ohne Holperstellen, wie man so schön sagt. Erzählt wird in der 3. Person, Präteritum, Erzählperspektive Yohna +++ Der Autorin ist es wunderbar gelungen, zwischen Alltagsgeschichten eine Prise Spannung einzubauen, so dass man atemlos weiterliest (z. B. die Szene mit dem Muskelmann in der Bar und kurz darauf auf Yohnas Heimweg oder die erste Begegnung mit Creihdos die neugierig macht ==> Creihdos Satz „für dich bin ich keine Bedrohung … eher ein Beschützer …“ ). +++ Wie die Scheiben parkender Autos gefrieren, als die Muckibrüder vorbeilaufen, fand ich klasse! +++ Die Einführung zu Beginn des Buches fand ich nicht störend oder langatmig, es wurden für mich genügend Details eingebaut, die mich zum Weiterlesen animierten, weil ich sie als spannend empfand (wie oben erwäht). Weiteres Beispiel für Spannung ist der folgende Satz: „Eine unerklärliche Vorahnung sagte ihr, dass sie diese Männer nicht zum letzten Mal gesehen hatte.“ +++ Wenn kürzen, dann evtl. die Szenen auf der Insel (z. B. am Pool oder Yohna im Zimmer/Dusche, evtl. die Motorradfahrt) +++ Sätze wie „würde ich eher die Flucht durch eine haiverseuchte Bucht wagen“ haben mir gefallen und fand ich in der einen oder anderen Art immer mal wieder. +++ Wenn es was zu monieren gibt, dann höchstens Kleinigkeiten, wie beispielsweise folgende Vorschläge: Seite 18 erster Satz beginnt mit "Als… ", ebenso Seite 19 oben, Seite 20 Mitte. Seite 22 letzter Satz. Seite 28 unten, Seiten 94 ,112 und 122. Damit ich wenigstens einen kleinen Verbesserungsvorschlag habe, weil ich irgendwo mal gelesen habe, dass man einen Satz besser nicht mit „Als“ beginnen sollte. +++ Seite 25 „barfuss“ (barfuß) +++ Seite 42 zweimal „tödlicher“, Seite 116 „vor wen“ (vor wem) , Seite 117 …und befahl mit harscher Stimme. „Packt sie in den Jeep.“ => ich glaube, da gehört ein Doppelpunkt vor den Dialog. +++ Seite 122 in einem Absatz für meinen Geschmack etwas zu oft das Possessivpronomen „sein“. ==> Das sind aber wirklich nur Kleinigkeiten, die ich nur der Vollständigkeit halber erwähne, die meinen Lesegenuss aber überhaupt nicht gestört haben.
    Struktur: Von vorn bis zum Ende der Leseprobe streng durchgeplant. Mir sind beim Lesen keine Logikfehler aufgefallen.
    Zusammenfassend: Ich mag Geschichten mit Mystik, Engeln, Göttern, Schwertkämpern, Unsterblichen und fremden Welten. Und wenn dann alles in einem Roman vorkommt und auch noch klasse geschrieben ist, die Stimmung stimmt usw., ja dann bin ich begeistert. Das trifft auf vorliegenden Text 100 % zu. +++ Was mir zum Schluss noch einfällt. Das Klischee des schwulen Friseurs wurde bedient. Das hat mich zwar nicht gestört, aber ein Fotograf oder ähnliches hätte mir auch gut gefallen, muss aber nicht sein. Ist mir jetzt spontan noch eingefallen. +++ Beim Lesen habe ich mir gedacht: Mensch, diese Nexuss, die gibt es doch längst. Schaut euch mal um, wo sitzen denn die alle? Natürlich in der Politik und in den Konzernzentralen. Aber das nur nebenbei +++ Ich denke, ich lehne mich nicht weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass ich diesen Roman bald wieder lesen werde. Gedruckt zwischen zwei Buchdeckeln! Liebe Asta, von mir bekommst du 5 Sterne und eine Empfehlung.
    • Kommentar von astamic am 19.02.2011

      Ich bin ganz sprachlos! Das nenne ich einen perfekten Start ins Wochenende. Danke, Fraun, für die tolle Rezi. Deine Anmerkungen werde ich alle sorgsam mit einarbeiten. Tom, den Friseur würde ich nur ungern ändern, er ist eine Hommage an einen sehr guten Freund. Aber deine kleine Liste wird brav abgearbeitet ;-). Nochmals Dankeschön...... *FREU*!!!!!!!

  • Gemütliches Erzähltempo

    von Sumpfhexe am 18.02.2011

    Handlung: Die Studentin Yohna bekommt in Creihdos einen etwas seltsamen, undurchsichtigen Untermieter, der über geheime Kräfte zu verfügen scheint. Plötzlich wird sie von Männern in Bomberjacken und Wollmützen verfolgt. Ich las bis S. 40.
    Figuren: Yohna scheint mit ihrem Leben nicht recht zufrieden. Ihr Exfreund hat sie vor kurzem verlassen, sie leidet unter der Trennung. Ihr Professor macht ihr das (Studien)leben schwer, und das Geld ist knapp. Dann droht sie auch noch alleine auf der Miete sitzenzubleiben - bis Creihdos kommt. Obwohl die Geschichte aus Yohnas Sicht erzählt wird, bleibt diese für mich etwas blass und unscheinbar, ebenso wie ihr Bekannter Tom. Creihdos selbst hat sicher noch einige Überraschungen für den Leser parat (sein Name erinnert mich an einen Deoroller, da gab's mal einen namens Credo, das ist jetzt aber nicht bös gemeint :-) Professor Gillschock reagiert wirklich recht unprofessionell, sein Spruch ist absolut abwertend und geht unter die Gürtelline, aber solche Typen soll's ja geben.
    Sprache/Duktus: Hier habe ich nichts auszusetzen, die Autorin erzählt stilsicher und fehlerfrei. Die Sprache an sich ist sehr beschreibend detailliert, wodurch sich die Geschichte etwas in die Länge zieht, dazu mehr unter "Struktur". Manche Formulierungen haben fast schon poetischen Charakter, wie z.B. "das Messer ruhte vertraut in seiner Hand" oder "die U-Bahn warf sie aus, nicht ohne sie in körperlichen Ausdünstungen zu ersticken". Hat auf jeden Fall was Eigenes!
    Struktur: Das Erzähltempo ist sehr langsam, weswegen mir die Leseprobe etwas schwerfiel. Natürlich muss nicht jede Geschichte mit dem großen Knall beginnen, aber hier werden mir einfach zu viele Nebensächlichkeiten erörtert, bis was passiert. Die Geschichte mit der defekten Heizung z.B., die ist unnötig, da könnte ordentlich gestrafft werden. Wenn ich schon meckere, möchte ich auch Beispiele nennen, wie es mir besser gefallen könnte: als Einstieg in die Geschichte die U-Bahn-Szene mit den seltsamen Männern wählen. Das ist natürlich nur eine Idee von mir...
    Zusammenfassend: Sprachlich astrein, vom Erzähltempo einmal abgesehen. Das ist Geschmackssache, aber mir ist es eindeutig zu langatmig, daher wollte bei mir leider keine Spannung aufkommen, sorry!
    • Kommentar von astamic am 18.02.2011

      Hey, Sumphexe, vielen Dank für deine Rezi. Ich dachte schon, ich gehe hier unter :-). Ist schon komisch, wie unterschiedlich die Empfindungen sein können. Die meisten meiner Testleser empfanden das Erzähltempo sogar als schnell. Schade dass, du nur bis Seite 40 gelesen hast. Die Spannung steigert sich noch.... Aber die Geschmäcker sind verschieden. Dir ganz vielen Dank! Auch für das Lob und die drei Sterne...Liebe Grüße, astamic

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Seiten 141
ID 03831
Veröffentlicht am: 17.02.2011

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