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Der Weihnachtsmann geht fremd - Stephanie

In Heiligenhafen steht an Heiligabend die jährliche Bescherung für die Kinder des Ortes an. Doch in diesem Jahr wird es eine tödliche Bescherung sein...

In bitterer Kälte warten die Kinder des Städtchens Heiligenhafen an der Ostsee vor dem Restaurant "Hillige Haven" auf den Weihnachtsmann. Keiner der Gäste ahnt, dass sich währenddessen im Gebäude ein Drama abspielt. Ein Drama, in dem der Weihnachtsmann die Hauptrolle spielt.

Das Sagen Leser zu diesem Buch

  • 4.00 Sterne

    Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Der Weihnachtsmann geht fremd

    Von Nelli am 10.03.2011

    Handlung: Eine tötliche Verwechslung. Da eine Frau glaubt, ihr Ehemann vergnügt sich als Weihnachtsmann verkleidet mit einer anderen. bringt sie ihn um. Ein Fehler, denn hinter dem Kostüm steckt ein anderer. Dumme Sache.
    Sprache/Duktus: Angenehme, ruhige Sprache. Gut lesbarer Text. Flüssig geschrieben.
    Zusammenfassend: Die Idee mit dem Weihnachtsmann gefällt mir echt gut. Auch der Buchtitel ist dir gut gelungen, macht neugierig. Was mir an deinem Text auch sehr gefällt, ist das ich oftmals herzhaft auflachen mußte. Super, zum empfehlen.
  • 4.00 Sterne

    Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Natürlich

    Von vincent casca am 26.02.2011

    Handlung: Die "unchristliche" Szene in dem Waschraum empfinde ich als sehr gelungen. "Der Weihnachtsmann ist tot, der Weihnachtsmann ist tot", gefällt mir genauso gut. "Engelbert ist tot. Sie wollte ihm doch nur seinen Betrug heimzahlen. Er hätte doch nicht gleich sterben müssen." finde ich witzig (gedacht von der Mörderin) "Der Zusammenstoß mit einem Engel" auf Seite 8 - wieder zum Schmunzeln.
    Figuren: Angelika, die Protagonistin, und alle anderen, selbst die Nebenrollen sind wichtig - UND - sie sind natürlich getroffen.
    Sprache/Duktus: Über weite Strecken werden die alltäglichen Szenen sehr natürlich, eben alltäglich erzählt. Für mich kein Wort zu viel, sehr lebensecht. Außerdem ist die Sprache nicht nur flüssig und echt, sondern auch noch weitgehend fehlerfrei. "Trotz ihrer sonstigen Vorsicht, PACKTE sie die Neugier." Die Neugier hatte sie schon vorher gepackt. Ich denke, die Neugier siegte über ihre sonstige Vorsicht. Oder ist das schon Korinthenkackerei von mir? Gleiche Frage gilt hier für: Auf Seite 8 würde ich bei "recht hilflos" recht weg lassen. "Herzzerreißend" auf Seite 7 ist, glaube ich etwas anderes. "Sie musste jedoch erkennen, dass ihr das nicht gelingen würde. Alle Gäste schauten sie ..." auf Seite 8 ist mir etwas zu umständlich. "Jedoch alle Gäste schauten sie ..." könnte vielleicht eine Alternative sein
    Struktur: Bei plötzlichen Szenenwechseln muss sich der Autor immer wieder die Frage stellen, kann der Leser folgen. Hier wird dieses Problem durch große Absätze umgangen und die neue Szene angekündigt. Diese kurze Parallelszene lässt bei mir schon auf der ersten Seite Spannung aufkommen.
    Zusammenfassend: Natürlich musste die Parallelszene zu Beginn noch eine Rolle spielen. Aber ich hatte sie unterwegs bereits wieder vergessen. Das ist gut. Weil ich dadurch noch mehr Rätselfragen habe. Und natürlich kam das mit der Verwechslung nicht sehr überraschend. Aber die Frage blieb bis zum Schluss offen, wie und was Angelika verwechselt hatte. Hat sie ihren Ehemann erstochen, aber der war gar nicht der Mann auf dem Klo, sorry, Angelika, in dem Waschraum?, hatte ich mich z. B. gefragt. Die Auflösung stellt für mich immer das komplizierteste überhaupt dar. Da will ich, dass das einigermaßen logisch ist, sonst ärgere ich mich schwarz. Hier passt alles! Danke für ersparten Ärger.
    • Kommentar von vincent casca am 26.02.2011

      Und - bei anderen Weihnachtskrimis ist mir im Vergleich dazu aufgefallen, geschieht dieses Nachkarten mitnichten. Ich erinnere mich da an eine eisige Falle mitten im Wald, in die das Opfer treten muss ... In einem anderen Fall würde der Täter von jedem Dorfsheriff entlarvt, dort aber geschah nichts (auch kein Nachfragen in den Rezensionen.)

    • Kommentar von vincent casca am 26.02.2011

      Was mich bei den Rezensionen auf dieser Seite etwas verwundert, ist die Tatsache, dass das ganze als unrealistisch angesehen wird und dass das stört. Meine Mutter hat immer gesagt damals: "Ist doch nur ein Film."

  • 2.00 Sterne

    Der Weihnachtsann geht fremd

    Von bongi am 25.02.2011

    Handlung: Angelika wartet auf ihren Mann, der beim Weihnachtsfest für die Kinder den Weihnachtsmann spielen soll. Langsam wird sie ungeduldig. Als sie auf der Toilette einen kostümierten Mann mit rotem Rücken in eindeutiger Situation mit einer beflügelten Dame vorfindet, glaubt sie, ihren Ehemann vor sich zu haben. Als er wenige Minuten später in der Küche Kaffee trinkt, ersticht sie ihn in jähzorniger Wut. Erst später kommt heraus, dass es sich nicht um ihren Mann handelte, sondern um den Verlobten von Beeke, der Dame aus der Toilette. Doch das Weihnachtsfest geht weiter.
    Figuren: Angelika, die vergebens auf Engelbert wartet, der jedoch bei der Feuerwehr weilen muss, weil ein Baum umgestürzt ist. Der Verlobte von Beeke. Die beiden treiben es auf der Toilette. Einige andere Mitspieler, die hier nicht näher beschrieben werden.
    Sprache/Duktus: Es sind mir keine nennenswerten Fehler aufgefallen, aber auch keine bedeutenden Dialoge.
    Struktur: Gut aufgebaute Handlung. Flüssig zu lesen. Keine Spannung vorhanden, jedoch einige Stellen, die zum Lachen anregen.
    Zusammenfassend: Eine für mich ganz lustige Geschichte, die allerdings sehr unglaubwürdig ist. Wie kann z.B. ein Weihnachtsfest weiter gefeiert werden, obwohl in der Küche ein gerade erst ermordeter Weihnachtsmann liegt. Das geht auch den Kindern zuliebe absolut nicht. Spannung konnte ich leider gar nicht finden. Ich finde diesen "Krimi" eher amüsant anstatt schockierend. Warum treiben es z.B. die Verlobten ausgerechnet an diesem Tag auf der Toilette? Haben die etwa kein gemütliches Bett, oder ist es einfach so über sie gekommen? Außerdem scheint kaum jemand betroffen zu sein. Im Gegenteil. Ein Ersatzmann ist schnell gefunden und weiter gehts mit "Oh du Fröhliche" Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, ein Krimi sieht einfach anders aus. Für die lustigen Aspekte trotzdem 2 Sterne.
    • Kommentar von vincent casca am 26.02.2011

      Hi Bongi, unglaubwürdig meinst du, z.. B., dass die Zwei es sich in dem Waschraum schön machten, ob es einfach so über sie gekommen ist. Also unglaubwürdig?, ich bin nicht mehr der jüngste, aber ich meine, ich könnte mich da dunkel erinnern. Selbstverständlich hätte ich mich als Weihnachtsmann natürlich trotzdem korrekt verhalten. UND - Ich habe ja auch noch kein Messer im Rücken.

  • 3.00 Sterne

    Eiskalte Weihnacht

    Von melnise am 22.02.2011

    Handlung: Angelika glaubt ihren Mann im Weihnachtsmannkostüm bei einem Schäferstündchen zu beobachten. In Rage bringt sie ihn um. Erst später wird ihr ihr fataler Fehler bewußt...
    Figuren: Im Zentrum steht Angelika, der Hauptperson und Mörderin. In der Kürze der Geschichte wird sie als penible, erbsenzählerische Person dargestellt, die nicht nur gerne organisiert, sondern es ebenso gerne hat, dass alles nach Plan läuft. Wenig Hintergrundwissen wird geboten, wie zum Beispiel zu ihrer Ehe, die etwas Licht auf die Affekttat werfen könnte.
    Sprache/Duktus: Teilweise sehr sachlich (eher Stil Zeitungsartikel), an anderer Stelle etwas näher an den Figuren. Läßt sich überwiegend gut lesen. Die Wut, in der letztendlich das Opfer erstochen wird, könnte jedoch noch etwas herausgearbeitet werden.
    Struktur: Es werden die Geschehnisse am Tatort geschildert, unterbrochen von zwei 'Berichten'. Wobei meiner Meinung nach der erste 'Bericht' eher den Lesefluss stört, und zur Geschichte nicht wesentlich beiträgt - da im letzten 'Zeitungsartikel' eigentlich der notwendige Sachverhalt erklärt wird. Ich würde den Teil rauslassen, und ggf. den letzten Zeitungsbericht anpassen.
    Zusammenfassend: Eine nette Geschichte. Sie könnte aber noch deutlich gewinnen, wenn etwas stärker auf den emotionalen 'Blackout' der Täterin vor der Tat eingegangen werden würde.
  • 3.00 Sterne

    Schäferstündchen mit fataler Fehlinterpretation

    Von schmidtiberg am 21.02.2011

    Handlung: Angelika Petersen ersticht einen in ein Weihnachtsmannkostüm gehüllten Mann. Das es sich dabei um eine tragischen Irrtum handelt wird ihr später klar... Die Bescherung für die Kinder kann stattfinden ...
    Figuren: Die Protagonistin Angelika sowie die anderen beteiligten Figuren werden relativ wenig beschrieben. Einzig die Reaktion von Angelika auf der Toilette, läßt auf schnelles, unüberlegtes Austicken schließen.
    Sprache/Duktus: Die Geschichte liest sich einfach und zügig. Größer Fehler sind mir soweit nicht aufgefallen. Es fehlen mir mehr Dialoge und Beschreibungen der Figuren, Orte und Stimmung(en). Für mich persönlich liest sich die Geschichte wie eine Nacherzählung oder ein unspektakulärer Zeitungsbericht (ein paar Szenen ausgenommen), dadurch kommt für mich keine rechte Spannung auf. Ist mir irgendwie zu sachlich. Etwas mehr Gespräche innerhalb der Story würden zu mehr Lebendigkeit beitragen.
    Struktur: Linear nach Tagen erzählt aber leider nicht wirklich fesselnd. Anfangs werden die Geschehnisse in 2 verschiedenen Orten beschrieben. Die Szene nach dem Mord mit den ganzen Leuten in und vor der Küche ist mir zu unübersichtlich und führt etwas hektisch zum Ende. Am Ende erfolgt die Auflösung mittels eines Zeitungsberichtes. Dabei ist anzumerken, dass in solchen Berichten normalerweise NIE vollständige Namen genannt werden. Auch würden bestimmte Formulierungen so nicht in einem Polizeibericht stehen. Alles wäre noch kürzer gefasst.
    Zusammenfassend: Für mich persönlich fehlt es an Spannungspunkten. Aus dem Schäferstündchen inklusive Verwechslung und fataler Falschinterpretation durch die Protagonistin hätte man wirklich was machen können. Etwas zweifelhaft halte ich auch die Tatsache, dass man auf Biegen und Brechen versucht, die Bescherung durchzuziehen. Gerade in einem Dorf eher unwahrscheinlich, denn da kennt jeder jeden und es wäre eher geschmacklos angesichts eines Verbrechens, die Veranstaltung weiterzuverfolgen. Einige offene Fragen, die bereits JuLie angefragt hat, bleiben auch bei mir stehen. Zu den Wettbewerbsvorgaben: Krimi - ja, Weihnachtsstimmung - ja, könnte aber etwas schöner ausgeschmückt sein, Ortsbezug ist da, wenn auch etwas wenig ausgeschmückt. Mir gefällt die grundsätzliche Idee bzw. Konstruktion der Geschichte, aber leider nicht so recht die Umsetzung. Ich gebe 3 Sterne (2 Sterne Abzug für wenig Spannung, offene Fragen und wenig Dialoge)
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Stephanie

Der Weihnachtsmann geht fremd

Der Weihnachtsmann geht fremd
Seiten 11
ID 03918
Veröffentlicht am: 20.02.2011

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Autor

Stephanie

Stephanie

Mitglied seit 04.10.2010
1 Veröffentlichungen