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Der fremde Gedanke, Auszug Kapitel 1 - 3 - Novalee Namenlos

Oskar hat Gedanken. Viele Gedanken. So viele, dass es ihm zunächst nicht auffällt, dass manche davon nicht ihm gehören...

Als Schriftsteller ist es Oskars Job, viel nachzudenken. Über mögliche Figuren, Handlungsorte und Ereignisse für seine Romane. Dabei fällt ihm nur langsam auf, dass sich Gedanken in sein Unterbewusstsein schleichen, die jemand anderem zu gehören scheinen. Wer ist die Frau, deren Flucht er ständig vor Augen hat? Die Suche nach dem Ursprung der fremden Gedanken führt ihn an unbekannte Orte. Doch jedes Mal, wenn er kurz davor ist, dem Geheimnis wirklich nahe zu kommen, reißt der Gedankenfaden ab. Schon bald wird aus der Suche nach dem Grund für die seltsamen Eingebungen eine gefährliche Jagd, bei der Oskar nicht weiß, ob er Jäger oder Gejagter ist... **Leseprobe Kapitel 1-3**

Rezensionen

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Gut gelungen

    von Luther am 14.04.2011

    Handlung: Ein Autor, der Schwierigkeiten hat, sein Buch fertigzustellen, wird von wirren Gedanken überfallen, die ihm keine Ruhe lassen. Er sieht eine flüchtende Frau und findet sie in einem Maisfeld - tot.
    Figuren: Oskar, der Autor mit verrückten Bildern im Kopf, seine Frau Gabi, die wie sein Fels in der Brandung wirkt. Sein Lektor, die Tote und ein Mörder.
    Sprache/Duktus: Leicht und flüssig zu lesende Geschichte, die schnell Fahrt aufnimmt.
    Struktur: Eine chronologische Zeitabfolge, die zunehmend Spannung aufweist.
    Zusammenfassend: Die Idee hat was. Man merkt, dass Novalee ihr Handwerk beherrscht. Die Geschichte ist spannend erzählt und hat mich als Leser sofort mitgenommen. Beim Lesen habe ich mich gefragt, ob Oskar nicht selbst der Mörder sein könnte. Ich hoffe, die Lösung wird irgendwann nachgereicht.
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    Beängstigende Gedanken

    von bongi am 14.04.2011

    Handlung: Oskar ist Schriftsteller und leidet an einer Schreibblockade. Während er an der Fortsetzung seines Liebesromans schreiben will, drängen sich ihm unheimliche Gedanken auf. Für Sekunden befindet er sich anscheinend in einem anderen Körper. Er folgt diesen Visionen und findet fast wie von selbst die Leiche einer schönen, jungen Frau. Er beginnt auf eigene Faust mit seiner Recherche. Immer wieder nimmt er sich vor, die unheimlichen Gedanken in seinem Kopf einfach auszusperren. Doch sie holen in ihn immer wieder ein. Zum Schluss ist er sich nicht mehr sicher, ob er nicht vielleicht selbst in diesen Mord verwickelt ist.
    Figuren: Oskar der Protagonist, der hier seinen unheimlichen Gedanken folgen will und mit seiner Schreibblockade kämpft. Sein Freund und Lektor Lennart, der schließlich ungläubig beginnt, an Oskars Gedanken zu zweifeln. Seine Frau Gabi, die Oskar ermuntert und ihm den Rücken frei hält.
    Sprache/Duktus: Wie von Novalee gewohnt, auch hier perfekte Sprache, gut eingebrachte Dialoge. Fehlerfrei geschriebene Leseprobe. Kurze knackige Sätze, die ohne Umschweife auf den Punkt kommen.
    Struktur: Gut aufgebauter Spannungsbogen, der neugierig macht, was zum Schluss der Geschichte heraus kommt. Ist Oskar vielleicht selbst der Mörder? Zunächst deutet einiges darauf hin. Mühelos kann man der Geschichte vom Anfang bis zum vorläufigen Ziel folgen.
    Zusammenfassend: Liebe Novalee, Du hast wieder einmal eine gute Geschichte zu Papier (bisher nur PC) gebracht. Gekonnt beschreibst Du die Schwierigkeiten eines Bestsellerautors einschließlich Schreibblockade, Druck des Lektors und den damit verbundenen Stress. (Abgabetermin) Hierbei läßt Du auch nicht den Alltag außer Acht. Die Tätigkeiten im Haushalt des Autors, die von der Ehefrau durchgeführt werden, zeigen, dass auch bei Bestsellerautoren normale Zustände herrschen. Sehr gut hat mir dieser kleine Einblick in Gabis Alltag gefallen. Dann kommt das Unheimliche mit diesen Visionen, die Oskar hat. Hier beginnt die wirkliche Spannung. Du beschreibst fast perfekt, wie er sich mit diesen Gedanken auseinandersetzt, wie sie ihm Angst machen und er dennoch den Drang verspürt, seinen Visionen zu folgen. Es läßt ihn nicht mehr los und er verändert sich durch diesen Zwang, was auch den anderen auffällt. Nach und nach bekommen die gesehenen Bilder einen Namen und am Schluß bleibt nur noch die Frage: Ist Oskar vielleicht selbst der Mörder, ist er seiner Gier erlegen? Ich habe an Deiner Geschichte nichts auszusetzen. Sie hat eindeutig Krimipotential und wieder einmal hast Du Dein Können bewiesen. Von mir volle Punktzahl und die gerne vergebene Empfehlung. Viel Glück!
  • Visionen!

    von EmyPink am 14.04.2011

    Handlung: Ein Bestsellerautor hat Probleme sich in seiner neue Geschichte (tragischer Liebesroman) einzufinden. Die Entwicklung seiner Figuren will ihm nicht recht gelingen, als dann auch noch Visionen vom Mordgeschehen einer jungen Frau hinzukommen, ist es ganz vorbei. Der Auto begibt sich auf Spurensuche.
    Figuren: Oskar der Auto und Protagonist, seine Frau Gabi, der Lektor und sein freund, sowie diverse Randfiguren. Ach ja und die Tote;-).
    Sprache/Duktus: Für einen Thriller/Krimi ist mir die sprachliche Verwendung der Autorin etwas zu locker. Das kommt besonders bei der Beschreibung der Auffindung der Leiche von Oskar nicht gut rüber. Das fehlt mir an manchen Stellen einfach die Thrillertiefe. Ich hoffe ich habe verständlich machen können, was mich beim Lesen gefehlt hat. Das handwerklich Geschick ist bei der Autorin jedoch erkennbar.
    Zusammenfassend: Ich mag die idee hinter dem Buch, jedoch nicht den sprachlich lockeren Umgang damit. Das ist sicherlich geschmackssache und du hattest bestimmt auch etwas pech, das ich dich gleich hinter Florian gelesen habe. Ich verbe gute 3 Sterne und hoffe nicht falsch verstanden zu werden...hier steckt Potenzial drin.
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    Schreibblockade

    von ResiF am 14.04.2011

    Zusammenfassend: Nachdem mir die anderen Bücher von ihr gefallen haben, schlug mir die Autorin vor, auch mal hier einen Blick hineinzuwerfen. Zuerst war ich nicht sicher, was mich erwartet. Ein richtiger Thriller, da gebe ich den anderen hier recht, scheint es nicht zu sein. Muss ich denn eigentlich überhaupt wissen, was es ist, wenn mich die Geschichte fesselt? Also mir gefällt es!! Ich muss allerdings zugeben, dass ich keine Ahnung habe, wohin sich das alles bewegen wird. Wird Oskar verrückt? (Oder ist er es schon???) Ist er selbst der Mörder? Und wenn nicht findet er dann den richtigen? Geht es überhaupt darum, ihn zu finden oder steckt er selbst in Gefahr? Immerhin wurde er auch verfolgt, oder? Die Leseprobe hat auf jeden Fall erreicht, dass ich neugierig geworden bin und wissen will, wohin sich die Geschichte entwickelt. Den Stil der Autorin finde ich übrigens wieder einmal sehr gelungen.
  • Gedanken

    von /user/ am 14.04.2011

    Handlung: Schriftsteller Oskar hat eine Schreibblockade. Währedn er nachdenkt, überfallen ihn Bilder, die ihn schließlich zu einer Frauenleiche im Maisfeld führen.
    Figuren: Oskar, der in einer Krise steckt, seine Frau Gaby, die ihn unterstützt, außerdem sein Lektor .
    Sprache/Duktus: Eine leicht zu lesende, flüssige Sprache, die mir für einen Krimi allerdings zu ausschmückend ist. Hier müssten alle überflüssigen Adjektive gestrichen werden, damit Spannung aufkommt.
    Struktur: Die Handlung ist gradlinig und chronologisch. Sie führt ohne Umwege von A nach B.
    Zusammenfassend: Die Idee gefällt mir. Die Umsetzung nicht so sehr. Von einem Krimi erwarte ich, dass die Spannung flott gesteigert wird. Dabei muss nicht unbedingt viel Blut fließen oder eine Leiche nach der anderen produziert werden. Ein großes Hindernis für die Spannung sehe ich in der ausschmückenden Sprache. Für beispielsweise Fantasy ist diese Sprache toll, aber für einen Krimi/Thriller eher ungeeigent. Deshalb kann ich das Werk leider nicht empfehlen.
  • Das fremde Genre

    von CBBach am 13.04.2011

    Handlung: Oskar, ein Autor mit hartneckiger Schriebblockade, muss sich mit Gedanken auseinander setzen, die nicht von ihm stammen. Diese Gedanken führen ihn geradewegs zu einer Frauenleiche mitten in einem Feld.
    Sprache/Duktus: Die Autorin hat eine wirklich gelungene Schreibe, das beweisen auch ihre anderen Werke hier auf neobooks, aber sie eignet sich leider absolut nicht für das Krimi/Thriller Genre. Zwar wurde bereits angemerkt, dass die Sprache toll ist und nicht die 0-8-15 Spannung aufbaut, wie es andere Thriller tun, und das auch dies gelungen ist, weil es eben einmal etwas ganz anderes ist. Dem stimme ich nur teilweise zu. Die Sprache ist abwechslungsreich, ausschmückend, und farbenfroh, sie zeigt wie sehr es Novalee versteht mit den Worten zu jonglieren. Aber in diesem Plot ist dieses Novaleetypische ganz einfach fehl am platz, finde ich. Mir ist das für eine wirklich spannende Geschichte einfach zu ausufernd, zu viel klein klein. Das fängt bereits zu beginn an. Oskar grübelt bereits seit zwei Stunden nach einem Beruf für seinen Protagonisten. Ich denke, das diese ausführlichen Ausschmückungen, einer solchen, übrigens sehr originellen, Grundidee einfach nicht gut tun. Es plätschert so vor sich hin, in schöner melodischer Sprache aber die Sprache lässt einfach in ihrer Art zu wenig Raum, damit sich Spannung aufbauen kann, weil man die Sprache, Situationsbezogen, ernst nimmt. Auf mich wirkt das, ganz nett erzählt aber eben nicht prägnant und fesselnd. Man merkt an vielen Stellen, dass der Thriller noch nicht ganz das Metier der Schriftstellerin ist aber das kann ja durchaus noch werden.
    Struktur: Strukturell, macht diese Leseprobe absolut keine Schwierigkeiten. Die handlung folgt einem linearen Muster und spart sich unnötige Rückblenden, Vorrausgriffe oder ähnliches.
    Zusammenfassend: Das Novalee schreiben kann, darüber muss man nicht diskutieren denke ich. Auf dieser Plattform gibt es nicht viele, die so geschickt die Wörter zu Papier bringen können. Aber ihre ganz persönliche, individuelle Schreibweise, die ihren Geschichten die Novaleesche Einzigartigkeit verleiht, passt schlichtweg einfach nicht in jedes Genre. Für einen Thriller oder einen Krimi ist das einfach die falsche Sprache. Vergleichen würde ich die Problematik hier, mit der die ich auch bereits bei "Haruspex" von Tina S. ausgemacht habe. Diese ausgeschmückte, sehr detailverliebte Sprache funktioniert in diesem Genre einfach nicht, und das liegt nicht an den beiden Autorinnen, sondern am Genre selbst, das völlig andere Schwerpunkte und einen anderen Fokus in sprachlicher Hinsicht setzt, dem muss man sich nicht ganz unterwerfen aber zumindest ein bisschen anpassen sollte man sich. Die Grundidee der Erzählung finde ich, wie bereits geschrieben, wirklich gut und ich bin sicher, dass daraus ein durchaus kreativer Thriller werden könnte, ein anderes Genre würde mir für diesen Plot auch ehrlich gesagt nicht einfallen.Bisher ist es nur ein kreativer Text, den man in kein Genre so recht einordnen kann. Daher gebe ich für Text und Idee 3 Sterne und muss auch hier mit Blick auf das Genre bislang leider sagen: Thema verfehlt
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    Hirnklau

    von strassi am 13.04.2011

    Handlung: Alles wurde schon geklaut! Aber Gedanken? Wie sonst soll man zu Gedanken kommen die einem gar nicht gehören? Ist er Schizophren? Ist das Temperament mit der Autorin duchgegangen - was nebenbvei bemerkt bei Autoren (auch bei mir) viel zu selten geschieht. Die bevorstehende Lösung wird wie bei Träumen immer durch einen Filmriss aufgeschoben.
    Figuren: Oskar der Schriftsteller, aber nicht jener der die Novelle schreibt, und seine Frau. Man ist schon froh, wenn man bis auf Seite 10 nicht 20 Figuren hat die man beim Lesen nicht mehr auseinaderhalten kann.
    Sprache/Duktus: Die Sprache laässt keinen Thriller vermuten , kein Beinbruch, es ist ja meiner Meinung nach auch keiner.
    Struktur: Hier herrscht eine klare und übersichliche Struktur was sich beim Lesen als angenehm erweist.
    Zusammenfassend: Namenlos ist keine Anfängerin, das wissen wir, und das lässt sie auch bei diesem Text spüren. Gelungen.
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    Besonders

    von Erich Bösch am 13.04.2011

    Zusammenfassend: Erst mal fällt hier schon die rein äußerliche Professionalität auf! Cover, Klappentext, das Werk - schön formatiert und strukturiert, so gut wie keine Fehler, die flüssige Sprache... Was mich aber wirklich beeindruckt hat, war die Idee an und für sich. Denn die ist echt mal etwas anderes. Als jemand, der sich jahrelang mit Meditation, Gedankenleere usw. beschäftigt hat, kann ich in vielen Situationen sehr genau nachvollziehen, wie es dem Protagonisten geht. Ich werde dieses Werk bestimmt kaufen, wenn es dann mal erscheint gg. Nur eine Kleinigkeit bzg. Genre: Ich denke auch, dass es unter Roman vlt noch Krimi fällt, nicht unter Thriller.
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    Schriftsteller mit Schreibblockade

    von SebastianThiel am 13.04.2011

    Handlung: Der Autor Oskar steckt in in einer Schaffenkrise. Plötzlich findet er eine Frauenleiche - die Frau aus seinem Träumen. Das Abenteuer kann beginnen!
    Figuren: Vielleicht liegt es an unserer Zunft, vielleicht an der gut durchdachten Figur, aber ich konnte mich sofort mit dem Prota identifizieren. Er ist gut gezeichnet und kommt glaubhaft rüber. Auch die Nebenfiguren wirken schön ausgearbeitet und tragen ihren Teil dazu bei, dass der Roman sich herrlich vor einem aufbaut.
    Sprache/Duktus: Die Sprache fließt leicht und schnörkelos dahin. Sehr gutes Handwerk. Die Autorin weiß, wann sie Akzente setzen muss. Der Leichenfund selbst scheint mir etwas zu kurz geraten. Die einzige Stelle in den ersten drei Kapiteln, wo ich mir ein wenig Überarbeitung gewünscht hätte. Die Gedanken, die Handlungen ... irgendwas stimmt da nicht. Ansonsten ist der Roman sehr gut beschrieben und schön geschildert.
    Struktur: Kurze Kapitel und ein langsam gespannter Spannungsbogen lassen die lineare Erzählweise gut zur Geltung kommen.
    Zusammenfassend: Mir hat es sehr gut gefallen. Die Autorin weiß, wie sie mit Wörter umzugehen hat, ihre Figuren sind lebhaft und beginnen ab der ersten Seite zu atmen. Im Gegensatz zu anderen Rezensenten komme ich nicht umher den Roman definitv als Thriller einzuordnen. Ein sehr gelungener Thriller wohlgemerkt. 4 Sterne + Flieger
    • Kommentar von Novalee am 13.04.2011

      Lieber Sebastian, ich habe mich sehr über deine Bewertung gefreut. Vielen vielen Dank. Schön, dass dich die Geschichte überzeugen konnte und du sogar in Richtung Thriller tendierst. Besonders freue ich mich, dass du dich mit Oskar identifizieren konntest. Die Stelle im Mais überarbeite ich gerade, um die Emotionen und Gedanken, aber auch die Tatsachen noch ein klein wenig herauszukristallisieren. Ganz lieben Dank! :-)

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    Wer war es?

    von Eisgräfin am 12.04.2011

    Handlung: Der Schriftsteller Oskar steckt in einer Schaffenskrise. Er muss einen Abgabetermin einhalten, aber er schwirren immer fremde Gedanken durch seinen Kopf. Er sieht im Geiste eine Frau auf der Flucht und weiß nicht, was das bedeutet – bis er eine Frauenleiche in einem Maifeld findet. Es handelt sich um die Frau aus seinen Gedanken. Um das Rätsel zu lösen, muss er ihren Mörder finden. Eine gefährliche Odyssee beginnt ...
    Figuren: Hauptprotagonist ist Oskar, der Schriftsteller. Er ist authentisch gezeichnet, und ich frage mich, wie der Autorin das gelungen ist. ;-)). Dann ist da noch seine patente Frau Gaby, sein Lektor, ein Barmann, die leider tote Lilliana, ihre Nachbarin und der unbekannte Täter
    Sprache/Duktus: Novalee versteht es, mit der Sprache zu spielen. Sätze wie: „Hör auf, vor dem Spiegel herumzulungern. Du bist Autor und kein Model.“ lockern die Story wunderbar auf. Der humorvolle Unterton gefällt mir sehr. Die Szene, als die Leiche gefunden wurde, könnte etwas ausführlicher sein.
    Struktur: Die Struktur ist chronologisch, der Text ist in kurze Kapitel unterteilt. Die Spannung wird von Kapitel zu Kapitel gesteigert.
    Zusammenfassend: Liebe Novalee, du hast hier eine für einen Krimifan unbefriedigende Leseprobe eingestellt. Ein Schriftsteller in einer Schaffenskrise – okay. Wer von uns kennt das nicht? Die Idee, ihn derweil auf Mörderjagd gehen zu lassen, ist super. Das abrupte Ende der Leseprobe jedoch nicht. Wie lange soll ich jetzt warten, um zu erfahren, wer die gute Liliana gemeuchelt hat? Der Mörder ist leider nicht immer der Gärtner oder der Butler, sonst hättest du diese Figuren beizeiten eingeführt. Ich habe den leisen Verdacht, dass Oskar – der es leid war, immer nur Liebesromane zu schreiben – mal eine spannende Story konstruieren wollte. Damit seine Fakten glaubwürdig wirken, musste er allerlei selbst ausprobieren. Nur als Täter konnte er sich ein genaues Bild von Lillianas Aussehen machen und den Fundort ihrer Leiche kennen. – Oder nicht? Steckt in ihm ein frustrierter Psychopath? Vielleicht liege ich auch völlig falsch. Verflixt, ich wüsste zu gern, wer der Täter ist. Deshalb hoffe ich, bald weiterlesen zu können.
    • Kommentar von Novalee am 12.04.2011

      Oh da freu ich mich jetzt aber. Noch eine Rezension. Vielen Dank! :-) Wenn es nach mir geht, sollst du natürlich nicht allzu lange warten, um zu erfahren, wer der Mörder war und was genau geschehen ist. Im Moment arbeite ich noch am Manuskript, werde es aber bald abschließen. Schön, dass dir auch der humorvolle Unterton gefällt. An der Szene mit der Leiche werde ich sicher noch etwas arbeiten. Also: Vielen Dank! Habe mich sehr gefreut.

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    Gedanken sind frei

    von /user/ am 12.04.2011

    Handlung: Ein Schriftsteller mit Schreibblockade, das kennen hier wahrscheinlich einige Leser. Oskar hat aber immer wieder Gedanken und Bilder im Kopf, die er nicht zuordnen kann. Es sieht immer wieder eine Frau, die vor irgend jemandem auf der Flucht ist. Er muss herausfinden, was es damit auf sich hat. Schließlich findet er die Frau aus seinen Gedanken tot in einem Maisfeld. Er macht sich daran, den Mord aufzuklären und gerät dabei in höchste Gefahr.
    Figuren: Schriftsteller Oskar, seine Frau Gaby, sein Lektor Lennard, die tote Liliana und ein Mörder.
    Sprache/Duktus: Leicht und flüssig zu lesende Sprache, klar und unkompliziert erzählt. Die Autorin weiß mit Sprache sicher umzugehen. Sie ist stilsicher und hat den Text mit einer Prise Humor gewürzt.
    Struktur: Eine chronologische Struktur, die mit Oskars Gedanken gespickt ist. Ein Spannungsbogen ist klar erkennbar.
    Zusammenfassend: Wenn Schriftsteller über Schriftsteller schreiben ... Sehr gelungen. Die Autorin scheint sich in diesem Metier auszukennen. Der Plot ist eine gute Idee. Man fiebert mit Oskar, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Für einen Thriller halte ich diesen Text dennoch nicht. Dafür fehlt mir die atemlose Spannung. Trotzdem hat mir die Leseprobe gefallen.
    • Kommentar von Novalee am 12.04.2011

      Du hast Recht. Ein Thriller ist es eher nicht, ich bin selbst nach am Überlegen, wie ich dieses Werk am besten einordne. Für die Einordnung in einen "normalen Roman" ist mir die Handlung dann doch etwas zu speziell. Ich danke dir sehr für deine Worte, die Sterne und den Flieger. Auch das Lob meines Stils hat mich sehr gefreut. DANKE!

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    Fremde Gedanken

    von LDraco am 12.04.2011

    Handlung: Der Autor Oskar arbeitet an seinem neuen Roman. Während er versucht sich in die Handlung einzudenken, schleichen sich plötzlich fremde Gedanken in seinen Kopf. Die Gedanken eines Mörders, der eine junge Frau verfolgt. Sie lassen ihn nicht mehr los. Kommen wieder und wieder und treiben Oskar immer tiefer in das Leben von Opfer und Mörder. Um die Gedanken wieder los zu werden und weil es ihm einfach keine Ruhe lässt begibt sich Oskar auf die Suche nach der Frau in seinem Kopf. Zuerst findet er die Frau tot in einem Maisfeld. Puzzleteil um Puzzleteil verfolgt Oskar die Spur zurück, lässt sich dabei von den fremden Gedanken steuern und gerät schließlich sogar selbst ins Visier des Mörders.
    Figuren: Hauptfigur ist der Schriftsteller Oskar. Begleitet wird er von seiner Frau Gaby, seinem Lektor Lennard und natürlich der toten Lilliana Falkner sowie dem unbekannten Mörder
    Sprache/Duktus: Eine sehr bildhafte, klare Sprache, die den Leser sofort mitten ins Geschehen reißt. Durch die in der Gegenwart geschriebene Geschichte fühlt es sich aber der ersten Seite direkt sehr persönlich an, man ist praktisch Teil der Geschichte, erlebt sie in dem Moment, in dem man sie liest. Novalee schreibt in einem wunderschönen, beschreibenden Stil, in dem man sich problemlos verlieren kann. Soweit es mir aufgefallen ist keine Fehler :)
    Struktur: Chronologisch und sehr gut gegliedert. Jedes Kapitel ist kurz und knackig und die Spannung wird von Abschnitt zu Abschnitt gesteigert.
    Zusammenfassend: Wie das ist schon zu Ende? Diese Geschichte hat sofort meine innere Miss Marple angesprochen :D Ohne es wirklich zu merken beginnt man schon während des Lesens mitzurätseln wer denn nun der Mörder ist? Was genau geschehen ist? Warum Lilli sterben musste? Einfach grandios! Das ist es doch, was einen richtig guten Krimi ausmacht! Die Idee hinter der Geschichte erinnert mich an ein Buch von Dean Koontz "Das Versteck". Wobei diese Geschichte hier ihren ganz anderen, eigenen Charme hat und gerade durch diese Persönlichkeit viel intensiver wirkt. Als wenn ich eine Vermutung über den Mörder anstellen darf: Entweder ist Oskar zwiegespalten und wars selber :D oder vielleicht sogar die Direktorin? Die war immerhin krank zu der Zeit...? :) Novalee, ich hoffe das Buch gibts bald als Ganzes im Handel. Ich mags mir kaufen! :) PS: Hmm... ich hab auch ein Fischernetz als Gardine im Fenster... Muss ich mir jetzt Sorgen machen? :D
    • Kommentar von Novalee am 12.04.2011

      Vielen vielen Dank, Draco, für diese charmante und sehr persönliche Rezension. Eine große Freude, sie zu lesen. Ich finde es sehr interessant, aus den Augen der Lesern das Genre herauszufiltern. Krimi, Möchtegern-Thriller - oder noch was anderes? ;-) Auch deine Theorien erscheinen mir sehr interessant. Aber verraten kann ich über den Ausgang der Geschichte natürlich nichts. ;-) Zum Fischernetz: Ich hoffe doch nicht. ;-) Schön zu hören, dass deine Miss Marple geweckt wurde. :-)

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    Sehr lesenswert, tolle IDEE!

    von AntjeM am 12.04.2011

    Handlung: Ein etwas verzweifelter (weil unter Abgabetermindruck stehender) Schriftsteller von tragischen Liebesromanen hat zwischen seinen eigen Plotentwicklungen Visionen eines Mordes. Er sieht die Bilder in seinem Kopf ohne sie kontrollieren zu können...das alles aus der Sicht des Mörders. Toll finde ich, dass die Autorin nicht den üblichen Weg (ich jage den Mörder und rette das letzte Opfer) geht. Hier beginnt sie mit dem Mord an einer Frau und verfolgt den Mörder und seine gedanklichen Visionen quasi rückwärts zum Ursprung der Tatplanung. Das ist sehr spannend für den Leser.
    Figuren: Die Tote Lilli (Liliana), der Buchautor Oskar Holstein, sein Lektor und Freund Lennard, seine Frau Gaby (so heisst meine Mutti ;-) ), der Barmann Barney und die alte Nachbarin von Lilli...den Mörder natürlich nicht zu vergessen. Mir kommt Oskar sehr nahe, ich mag seine Verwirrtheit und kann mir diesen Charakter sehr gut vorstellen. Gaby ist mir noch etwas unschlüssig in ihren Aussagen...sie spricht recht überlegt und kommt für mich als sein Fels in der Brandung rüber. Ihrere wörtliche Rede passt aber manchmal nicht zu ihrer Rolle (Beispiel zum verdeutlichen, was ich genau meine, auf deiner Seite 12: "Hat er dich wieder mit seiner Happy End-Illusion zugetextet?"...das passt für mich nicht zu eine Dame in diesem Alter und zu ihrer sonst recht besonnen Art sich auszudrücken.).
    Sprache/Duktus: Bitte nicht falsch verstehen, die Autorin hat eine wunderbare, teilweise ironische Art zu schreiben, die mir sehr gut gefällt....hier geht es nur um die FEINHEITEN ! Ab und an passt es für mich noch nicht ganz z.B. Seite 12. - Die ersten Zeilen sind schöner, als er gedacht hatte - schöne Zeilen?...vielleicht besser: Die ersten Zeilen lesen sich besser, als er gedacht hat. // Seite 13: "..vom Strandhaus entfernte und auf den Strand zusteuerte" - Haus reicht, sonst hast du zweimal Strand, das ist unnötig. // "...ließ sie das Ufer des Meeres langsam hinter sich" - des meeres brauchst du an der Stelle nicht, der leser weiss an der Stelle, das ihr am Stand/Wasser seid. ....ich glaube ohne kleinlig zu wirken, da müsstest du nochmal drüber...das sind die ersten Zeilen eines Bestsellerautors. // Seite 14 und 15 hast du Ursprünge, Stadt, Eingebung und Moment im Satz doppelt verwendet...das wirkt mir als Stilmittel zu viel, auch weil di in diesem Abschnitt in 3 Sätzen aufeinander folgen "Die Frau..." jeweils am Anfang verwendest.
    Struktur: Prima Aufbau, aber auch hier gab es zwei drei Stellen, da war mir der Sprung zu groß...von Kapitel 2 auf 3 - Schock die Leiche...Aplaus bei einer öffentlichen Veranstaltung 3 Tage später...da könntest du noch mehr rausholen. // Von Kapitel 1 auf 2 - Ich hab erst am Ende des Absatzes verstanden, das der Lektor Lenard selbst Anwesend ist, ich dachte zunächst, dass Oskar sich an seine Worte erinnert hätte. // Bei der Leichenfindung war auch so ein Moment: "Kein Puls", dann kommt die beschreibung wie die Frauenleiche vorgefunden wird und dann das Rascheln im mais und er läst ihre kalte Hand fallen. Mir fehlt hier der Teil, wo er die Leiche berührt...nur "Kein Puls" als einzige Aussage ist da glaub ich zu wenig...es ist doch die Schlüsselszene..da fehlte mir etwas mehr Grusel und Grauen bei Oskar.
    Zusammenfassend: Liebe Novalee, es hat mir sehr viel Spass gemacht dein Werk zu lesen und meine kleinen Anmerkungen nebenbei mitzuschreiben...bei einem Text der schon viel zu bieten hat, kann man auch mal kleinlicher lesen...damit hoffe ich dir einen anderen Aspekt der Sicht zu liefern. Mir hat die Idee und die bisherige Umsetzung sehr zugesagt und ich finde nicht, das ein Thriller immer nur durchweg düster geschrieben sein muss...etwas Ironie verträgt sich für mich durchaus. Meine Anmerkungen sind nur für die Überarbeitung gedacht und sollen an meinem Gesamteindruck nicht einen Stern fehlen lassen. LG Antje;-)
    • Kommentar von Novalee am 12.04.2011

      Vielen Dank, Antje, auch für deine Anmerkungen, von denen ich einige ganz sicher auch berücksichtigen werde. Danke für die Zeit, die du investiert hast. Die fünf Sterne und das Flugzeug nehme ich natürlich auch sehr gerne entgegen. :-) Schön, dass dir die Idee hinter der Geschichte gefallen hat.

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    Puzzle

    von FiannaCessair am 12.04.2011

    Zusammenfassend: Ein Schriftsteller unter Termindruck empfängt fremde Gedanken. Er braucht eine Weile, um sie richtig einzuordnen und plötzlich ist er dabei, mit Hilfe dieser Gedanken so etwas wie Puzzle-Teile zusammenzutragen. Er selber steht dem Ganzen sehr ungläubig und hilflos gegenüber. Man gerät sehr schnell in den Bann dieser Geschichte. Als Leser sucht man nach Hinweisen darauf, inwiefern Oskar etwas mit der toten Frau zu tun hat, warum ausgerechnet er diese Gadanken empfängt. Jaaa, ich will weiterlesen.
    • Kommentar von Novalee am 12.04.2011

      Also: Ich habe mich sehr über die Sterne und den Flieger gefreut! :-)

    • Kommentar von Novalee am 12.04.2011

      Hab ganz lieben Dank, Fianna. Schön, dass dir meine Probe gefallen hat. Danke für deine Zeit. Nur soviel sei verraten: Oskars Suche bringt noch einige Erkenntnisse aber auch viele neue Fragen mit sich.

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    Spannung

    von Sofie Fischer am 11.04.2011

    Handlung: Die Gedanken eines Fremden befallen Oskar, einen Schriftsteller, der auf Grund dieser Gedanken eine Schreibblockade hat.Als er diesen flüchtigen Einblicken nachgeht, muss er erkennen, dass die Geschichte dazu wahr ist. Er findet die Leiche einer jungen Frau auf einem Maisfeld und versucht von nun an, dem Mord auf zu klären ... immer geleitet von diesen Gedanken, die er selbst nicht versteht.
    Figuren: Oskar, 48 Jahre alt, Schriftsteller von Liebesromanen; alle anderen Figuren sind bisher eher Nebenfiguren: Oskars Frau Gaby, sein Freund und Lektor Lennard, die Tote Liliana Falkner, der Mörder selbst
    Sprache/Duktus: Wie schon in meiner ersten Rezension an Dich, liebe Novalee: Du verstehst es unglaublich gut, sehr flüssig und bildhaft zu schreiben, ohne dabei das Vorantreiben der Handlung aus den Augen zu verlieren. Wieder ein Lieblingssatz von mir zu Oskars Schreibblockade: "Weder von allein noch von Oskar." So charmant führst Du die Person ein, schöööön!
    Struktur: Es ist ja nur eine Leseprobe, aber was am Anfang in Gedankenfetzen daher kommt, wird immer mehr zu einem spannenden Mordfall und verspricht, immer ergreifender zu werden.
    Zusammenfassend: Es ist kein reißerischer Thriller, es wird nicht mit viel Blut und Ekel gearbeitet. Einfach "nur" ein sehr feinfühliger Krimi, der durch die Sprache der Autorin lebt (knapp und präzise)... und weil der Leser über Oskar die Gedanken des Mörders teilt, Gänsehaut erzeugt. Ich bin echt gespannt, wann Deine Bücher im Regal stehen, liebe Novalee. ;-)
    • Kommentar von Novalee am 12.04.2011

      Nanu, noch eine Rezension zum fremden Gedanken und dann noch so eine schöne! Dabei hatte ich gedacht, die Leute lesen lieber andere Sachen von mir. Ich freue mich auch hier SEHR über deine Worte, Sofie. Du hast Recht, es ist kein reißerischer Thriller, das will er auch nicht sein. Viel mehr liegt die Spannung hier im Stillen, das sich langsam aufbaut. Daher freut mich dein Eindruck sehr. Danke, dein Lob hat mir sehr geschmeichelt, vor allem die Zitate. :-)

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    Noch ein tolles Werk einer tollen Autorin

    von Amelie Rieger am 10.04.2011

    Handlung: Oskar ist ein ausgezeichneter Schriftsteller der in einer Schreibblockade steckt. Immer wieder jagen ihm Bilder und Gedanken durch dem Kopf, die ihm völlig fremd sind. Die fremde Frau, die sich augenscheinlich auf der Flucht vor etwas oder jemand befindet, erscheint ihm immer öffter vor dem geistigen Auge und lässt ihn nicht mehr los. Letztendlich entschließt er sich diesen "Visionen" nachzugeben um dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Er gelangt zu einem abgelegenen Maisfeld wo einen schrecklichen Fund macht. Eine weibliche Leiche - die Frau aus seinen "Visionen"! Ein unheimlicher Verdacht beschleicht ihn. Er scheint eine geistige Verbindung zum Mörder der Frau zu haben. Die verschiedensten Gedanken schießen ihm durch den Kopf und er beschließt dem ganzen auf den Grund zu gehen.
    Figuren: Die Hauptfigur ist der Schriftsteller Oskar. Er steckt mitten in einer Schreibblockade als ihm immer wieder seltsame Bilder vor dem geistigen Auge herumschwirren. Als er dem Ganzen auf den Grund geht macht er eine schreckliche Entdeckung. Man kann seine Krise mitempfinden und auch den Schreck als er versucht Licht in die ganze Sache zu bringen. Er stellt sich die Frage ob er die fremde Frau hätte retten können.
    Sprache/Duktus: Ein sehr klare und flüssiger Schreibstil der es einem leicht macht der Geschichte und Handlung ohne Plrobleme zu fogen. Sehr angenhem zu lesen.
    Struktur: Eine schöne chronologische Abfolge ohne große Ausbrecher.
    Zusammenfassend: Es ist eine eher düstere Handlung, die einem die Abgründe des Menschen etwas näher bringt. Mich hat ein unheimliches, schauderndes Gehühl beschlichen beim lesen. Obwohl es kein Blut oder ähnliches gibt fand ich den Gruselfaktor beim finden der Leiche doch sehr hoch. Der Spannungsbogen wurde wunderbar ausgebaut und eines ist dieses Werk auf jeden Fall nicht - vorhersehbar!
    • Kommentar von Novalee am 10.04.2011

      Oh, eine Rezension für den „fremden Gedanken“. Damit hätte ich gar nicht mehr gerechnet. Danke dir, liebe Amelie, auch hier für deine Worte und den Vermerk „tolle Autorin“ ;-). Es freut mich, dass du mitfiebern konntest. Hab ganz lieben Dank für die tolle Rezension und die Zeit, die du dir genommen hast.

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    Packende Geschichte!!!

    von Monika am 09.03.2011

    Handlung: Der Schriftsteller Oskar, wird durch fremde Gedanken aus dem Konzept gebracht. Immer und immer wieder sah er die Fremde. Sie war auf der Flucht. Erst als er den Gedanken zuließ, den Ort erkannte, dem Drang dorthin zu gehen folgte und die Leiche der Fremden im Maisfeld fand, wurde ihm bewusst das er auf eigenartige Weise mit einem ihn unbekannten Menschen verbunden war. Dem Täter! Schuldgefühle quälten ihn, nachdem er sich die Frage stellte; Hätte ich sie retten können? Als ihn dann weitere Visionen einnahmen, entschied er sich ihnen nachzugehen.
    Figuren: Der Schriftsteller Oskar versucht verzweifelt seinen Roman zu schreiben, doch er kann sich nicht konzentrieren. Immerzu verschwamm das Bild seiner Protagonistin und eine andere, ihm vollig Fremde Szenerie spielte sich vor seinem inneren Auge ab. Lange brauchte er um zu begreifen das es nicht einer seiner Vorstellungen gewesen sind.
    Sprache/Duktus: Flüssig geschrieben. Auch hier hat die Autorin mit ihrem Stil überzeugt.
    Zusammenfassend: Der Text war flüssig. Auch die Gedankenfetzen machten mir keine Schwierigkeiten. Die gekonnte Umsetzung der Idee ist der Autorin super gelungen. Auch wenn es eigentlich nicht mein Genre ist, würde ich gern mehr lesen wollen.
    • Kommentar von Novalee am 10.03.2011

      Danke, Monika, für diese tolle Rezension! Es ist immer wieder schön, die Handlung aus den Augen anderer beschrieben zu bekommen. Danke. :-)

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    Fremde Gedanken

    von Jana am 09.03.2011

    Handlung: Ein Bestseller Autor in der Schreibkrise. Gedanken, die sich in seinen Kopf schleichen und schließlich zu einer Leiche führen.
    Figuren: Oskar der Schriftsteller. Normalerweise fällt ihm das Schreiben leichter, jetzt aber scheint er mit dem Plot zu kämpfen und dann ist da auch noch die Frau, die sich immer wieder in seine Gedanken drängt. Oskar ist überzeugend dargestellt. Man glaubt ihm seine Schreibblockade.
    Sprache/Duktus: Flüssig geschrieben aber ... für einen Krimi/Thriller fand ich den Erzählton fast schon zu entspannt. Es wollte nicht die Atmosphäre aufkommen, die ich mit diesem Genre normalerweise assoziere.
    Zusammenfassend: Die Geschichte liest sich gut und flüssig. Man merkt, dass hier eine Könnerin am Werk ist und dennoch, die Spannung blieb für mich aus. Vor allem wie bei Sprache/Duktus angemerkt weil das Ganze zu entspannt erzählt wurde. Trotzdem ist es ein Buch, das ich lesen würde einfach weil es so flüssig und gekonnt geschrieben ist.
    • Kommentar von Novalee am 11.03.2011

      Na mal schauen, ob ich es noch weiter damit probiere. "Nicht mein Genre" bezieht sich ehrlich gesagt auch ein klein wenig darauf, dass ich mich selbst wohler in anderen Gebieten fühle, weil mir dort das Schreiben noch mehr Freude bereitet. Aber das ist vielleicht auch abhängig von der jeweiligen Phase, in der man sich gerade befindet. :-)

    • Kommentar von Jana am 09.03.2011

      Die vier Sterne hast du auf jeden Fall verdient :) Mir gefällt dein Schreibstil und würde auch nicht sagen, dass du aufhören solltest Krimis zu schreiben. In einem neuen Genre braucht man ja immer etwas Übung.

    • Kommentar von Novalee am 09.03.2011

      Vielen Dank, Jana, für deine Rezension. Große Freude! Ja, ich glaube, dass dieses Genre eher nicht so geeignet für mich ist. Dass es trotzdem vier Sterne geworden sind, freut mich sehr. Danke. :-)

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    DIE KUNST DES MAGISCHEN ERZÄHLENS

    von Erhard Schümmelfeder am 26.02.2011

    Zusammenfassend: Wenn ich von einem literarischen Werk überzeugt bin, gerate ich gelegentlich außer Rand und Band. Meine Begeisterung für Novalees Roman "Der fremde Gedanke" ist so flammend, das ich schon aus Gründen der Selbsttherapie das Ventil einer Rezension wählen muss. Was hat die Autorin uns zu erzählen? - Oskar Holstein, ein Schriftsteller, der sich dem Happy-End-Genre in seinen Geschichten bisher verweigerte, arbeitet an seinem neuen Roman. Die Arbeit geht nur mühsam voran. Während des Schreibprozesses wird der Protagonist plötzlich von fremden Gedanken befallen. Immerzu denkt er an eine fremde Frau auf der Flucht. Die Bedrohlichkeit jener Gedanken wird übermächtig. Eines Tages folgt er einer spontanen Eingebung und fährt hinaus in die Felder seiner Umgebung. - Auf einem Hochsitz findet er die Leiche einer schönen jungen Frau. Als sich Schritte aus einem Maisfeld nähern, flieht Oskar Holstein. Der Zeitungsbericht, den er bald darauf liest, eröffnet ihm die Erkenntnis, dass die Frau erdrosselt wurde. Der Schriftsteller vernimmt noch immer die geheimnisvollen Botschaften, die sein Denken beherrschen. Er macht sich auf die Suche, um das Geheimnis zu ergründen. - Diese in Gegenwartsform verfasste Geschichte ist eine vielschichtige und raffinierte gedankliche Konstruktion, die mir, dem männlichen Kollegen, Bewunderung und ehrliche Anerkennung entlockt. Novalee besitzt ein hohes Maß an Reife - besonders die Passagen, in denen der Schreibprozess des Protagonisten behandelt wird, machen dies deutlich. Mir fiel die Stelle auf, in der die Autorin das Vermeiden von trivialen Klischees skizzenhaft anreißt:"Regnet es? Nein, zu abgedroschen. Zu oft hat er es in seinen Romanen regnen lassen." Unkonventionell geht es auch zu bei winzigen Szenen wie dieser:"Der Blick in den Spiegel verheißt nichts Gutes. Krähenfüße haben sich zum gemeinschaftlichen Verbleib an seinen Augen verabredet." Durch und durch gelungen ist die Figurenzeichnung in diesem Werk. Der Schriftsteller Oskar Holstein erinnert mich fast ein wenig an mich selbst. Oft höre ich meiner Frau interessiert zu, während sie über ihre beruflichen Erlebnisse berichtet. Plötzlich aber schweife ich gedanklich ab und befinde mich in der dramatischen Handlung zu meiner neuesten Geschichte. Wenn ich dann im Gespräch mit meiner Frau nur "ja" oder "nein" äußere, weiß sie, dass ich wieder in "kreative Sphären" abgedriftet bin. So ergeht es auch dem Protagonisten in Novalees Roman. Überzeugend beschrieben ist auch Gaby, seine verständnisvolle Frau (meine Frau heißt zufällig auch Gaby):"Ih r Lächeln ist wissend." Mit vier dürren Worten beschreibt die Autorin einen Charakter, für den andere Schreiber vierzig Seiten benötigen und dennoch unklar bleiben. Die Kenntnis des beruflichen Metiers und der Menschen, die hier beschrieben werden, zieht sich durch den gesamten Text. Eindrucksvoll ist auch die Szene bei der Autorenlesung, in der Oskar Holstein vor dem Publikum seine "Standardsprüche" von sich gibt, während das Publikum amüsiert reagiert. "Alles Routine. Und dennoch fremd." - Wer die heitere Atmosphäre der Romane von Novalee kennt, wird bei jetzt feststellen, dass diese außergewöhnlich professionelle Autorin über ein wesentliches breiteres Spektrum verfügt. Psychologische Tiefe, Ernst, Präzision in der Detailbeschreibung, Menschenkenntnis, Beherrschung des Stoffes - all dies und mehr wird schon nach wenigen Seiten deutlich. Erzählerische Klarheit, sichere Linienführung, prickelnder Spannungsaufbau und eine fesselnde Handlung machen dieses Buch nicht nur zu einem kurzweiligen Lesevergnügen, sondern erheben es auch in den Rang der anspruchsvollen Unterhaltungsliteratur. Große Teile der bluttriefenden Thriller-Schmöker würde ich auf dem Flohmarkt für 10 Cent verkaufen. Dieses Buch aber behielte ich für mich, denn als Autor kann ich daraus etwas lernen über die hohe Kunst des magischen Erzählens. Zuvor aber sollte das Werk gedruckt werden. Die Frage liegt auf der Hand: Von wem? - Ich wüsste da eine Adresse ...
    • Kommentar von Novalee am 26.02.2011

      Lieber Erhard, vielen Dank für diese tolle Rezension. Was soll man da noch sagen. In Anspielung auf meine letzten Rezensionen in deinem Reich: Mein Mann ist heute Abend unterwegs, daher darf ich hochoffiziell anmerken: Ich bin zutiefst von deinen Worten gerührt. Wobei mir einfällt: Gabi ist auch der Name der Ehefrau von Armin Müller-Stahl, morgen werden die Oscars verliehen und The King´s Speech ganz sicher als strahlender Sieger hervorgehen. Hier schließt sich der Kreis. Danke. :-)

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    Oskar und der fremde Gedanke

    von Verena75 am 22.02.2011

    Handlung: Oskar ist Schriftsteller und mitten in der Arbeit für sein neues Buch. Da ereilen ihn plötzlich seltsame Bilder und Gedanken, die irgendwie nicht zu den Ideen für sein Manuskript passen. Eine Frau, die immer wieder in seinem Kopf erscheint und die schließlich ermordet wird. Dabei nimmt Oskar die Perspektive eines Mannes ein, dessen Gedanken ihn auf seltsame Spuren führen. Immer ein Ziel vor Augen: Den Mörder der Frau (Liliana zu finden)
    Figuren: Oskar, seine Frau Gaby, sein Kumpel und Lektor Lennard, und dann (leider schon tot) Liliana – welche Rolle spielt sie?
    Sprache/Duktus: Der Stil der Autorin kann mich auch hier überzeugen. Ich mag ihre lockere und knappe Art, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Man wird von den Worten getragen.
    Struktur: Chronologisch, hin und wieder unterbrochen von Gedankenfetzen des Autors Oskar, von denen nicht ganz klar ist, ob sie aus der Vergangenheit, Gegenwart oder der Zukunft stammen.
    Zusammenfassend: Ein sehr spannendes Buch, das auch ohne großen Grusel und Blut auskommt. Interessant, auch mal ein völlig anderes Buch der Autorin zu lesen. Ich muss zugeben, dass ich lieber die "heiteren" Werke der Autorin lese, aber auch hier bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht. Mir gefällt die Rolle des Oskar und seine rätselhafte Suche nach der mysteriösen Frau sehr. Auch in diesem Fall muss ich wieder sagen: Tolles Buchcover!!!
    • Kommentar von Novalee am 26.02.2011

      Danke, Verena! Wieder mal für diese nette Rezension. Ich freue mich, wenn du dich freust. :-)

  • Thriller?

    von K Illing am 21.02.2011

    Zusammenfassend: Die Erwähnung von Therapie, Sebastian Fitzeks Debut, den die Autorin als Vergleich zu ihrem Roman heran zieht, hat mich neugierig gemacht. Der Plot: ein Schriftsteller in der Schreibkrise macht sich auf die Suche nach einer unbekannten Frau, die sich ständig in seine Gedanken drängt. Er gibt diesem Drängen nach und findet sie schließlich - tot, und er begibt sich auf Spurensuche. An sich eine gute Idee. Dennoch hat mir die Umsetzung nicht wirklich gefallen. Warum. Die Sprache ist, wie ich es von der Autorin gewöhnt bin, stilsicher, locker mit einer winzigen Spur Ironie. Dieser Stil passt wunderbar zu einem "Frauenbuch", womöglich auch zu seiner "Krimikomödie", aber nicht zu einem Thriller. Da erwarte ich Spannung, die sich auch in der Sprache niederschlagen muss. Die Szene, in der Oskar die Lilianas Leiche findet, verdeutlicht vielleicht ganz gut, was ich meine. Die Frau ist erwürgt worden, das sieht sehr unschön, sehr schlimm aus. Der Anblick durchbohrt Oskar bis aufs Mark. Das fühlt er beim Anblick der Leiche? Das berührt mich nicht. Die Autorin beschreibt diese erschütternde Szene wie nebenbei, mit nicht mehr Gefühl, als hätte Oskar ein weiteres graues Haar entdeckt. Der Grundton ist leicht und locker, einem Thriller einfach nicht angemessen. Ich hoffe, ich konnte einigermaßen verständlich machen, was ich meine? Vielleicht ist das Thriller-Genre nicht so wirklich das Gebiet, auf dem die Autorin, tätig werden sollte? Die anderen Texte von ihr haben mir wesentlich besser gefallen. (die Zitrone kenne ich allerdings noch nicht) Und von Novalees "Schreibe" bin ich wirklich ein Fan. Aber für einen Thriller passt sie irgendwie nicht. Apropos: wie viele verschiedene Werke hast du denn noch in der Schublade, das ist ja beängstigend. Ich sehe dich schon von Patz 1 -10 die Rangliste dominieren. :-))
    • Kommentar von Novalee am 21.02.2011

      Wirklich zu Hause fühle ich mich aber eher bei anderen Sachen, die teilweise auch schon hier zu lesen sind. Was meine Schublade angeht: Keine Sorge, soo tief ist die nicht. Einiges liegt zwar noch darin, aber ob ich es auch hier uploaden werde, ist die zweite Frage. Ich möchte ja nicht zur Novalee Meyer-Landrut von Neobooks mutieren, von der alle nur noch genervt sind, weil der Name an jeder zweiten Ecke auftaucht... ;-)

    • Kommentar von Novalee am 21.02.2011

      Danke, K…. Illing. ;-) Ja. Meine „Schreibe“ ist schon ein wenig eigen. Mein Ziel war es, es damit auch mal in diesem Genre zu probieren. Hoch geladen habe ich die Probe, um zu sehen, ob es den Leser berühren, ihn ansprechen kann. Der richtig brutal-blutige Thriller darf von mir vermutlich auch nicht erwartet werden… aber wer weiß. Es gibt durchaus Werke, die ich in einem anderen Stil verfasst habe, sie erinnern mich allerdings eher an den Versuch, jemand anderen nachzuahmen...

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    Spannend!

    von JuLie am 21.02.2011

    Handlung: Der Bestsellerautor Oskar arbeitete an seinem neuen Buch. Doch fremde Gedanken mischen sich in seine eigenen und er begibt sich auf die Suche nach dem Ursprung.
    Figuren: Oskar: Bestsellerautor, 48 Jahre alt, mit Gaby verheiratet. Oskar verliert allmählich die Lust am schreiben. Anfangs euphorisch, hat er die Leichtigkeit verloren. Es scheint, als wären ihm die ablenkenden Gedanken willkommen. Lennard: sein Lektor und guter Freund.
    Sprache/Duktus: Liest sich schnell und flüssig, keine Rechtschreibfehler entdeckt. Einziger Hinweis: Vielleicht an zwei, drei Stellen die Gedanken von Oskar über die fremden Gedanken rausnehmen. Man bekommt sehr schnell mit, dass es nicht seine eigenen sind und die Wiederholung seiner "wo kommen die her? von wem sind die?etc." führt zu kurzen Brüchen im Lesefluss.
    Struktur: Bisher chronologischer Aufbau der Geschichte. Wobei die Gedankenfetzen wohl eher Vergangenes darlegen, jedenfalls in der bisherigen Leseprobe.
    Zusammenfassend: Da fragt man sich doch mit wie vielen Titeln Novalee es noch in die Top 10 schaffen möchte. Ich denke, auch hier ist das Potenzial gegeben. Die bisherige Leseprobe macht Lust auf mehr. Man kann sich gut in Oskar hineinversetzen, ihn verstehen und beginnt auf neue Hinweise zu warten. Es ist spannend geschrieben und anders als die beiden Leseproben, die ich bisher von Novalee gelesen habe. Doch anders heißt hier auf keinen Fall schlecht. Die Autorin schafft es zu fesseln, den Leser in den Bann zu ziehen und ich will wissen, wie es weiter geht. Was soll ich sagen? Fünf Sterne und Empfehlung.
    • Kommentar von Novalee am 21.02.2011

      Danke, Julie. Deine Rezension hat mich wirklich gefreut, dass du mitgehen konntest und du wissen möchtest, wie es weitergeht. Danke auch für deine Hinweise.

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Seiten 41
ID 03944
Veröffentlicht am: 21.02.2011

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Novalee Namenlos

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