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warten - M.C.Erfurth

Manchmal bedeutet warten nicht nur Langeweile. Manchmal ist es Horror.Weihnachtskrimi

Rezensionen

  • Interessante Kurzgeschichte

    von SebastianThiel am 12.04.2011

    Handlung: Ein Mann sitzt im Auto und wartet. Alles andere wäre zuviel erzählt und würde die Freude verderben.
    Figuren: Wir hören die Gedanken des Mannes und erleben alle anderen Figuren nur durch die "Brille" des Protas. Dies baut schon vorneweg eine gewisse, düstere Grundstimmung auf.
    Sprache/Duktus: Der Leser als Voyeurist verdammt. Man möchte einschreiten, selbst in der Situtation sein, so sehr leidet man dem Ende entgegen. Sprachlich mit schönen, kurzen Sätzen garniert die Autorin eine fesselnde (Wortspiel!) Geschichte die man einfach in einem Zug lesen kann und sollte. Sprachlich ist absolut nichts auszusetzen, im Gegenteil. Die Autorin versteht sich auf den Spannungsaufbau und hat keinen Satz zuviel geschrieben.
    Struktur: Gradlinig, linear - genau wie eine gute Kurzgeschichte sein sollte.
    Zusammenfassend: Das Werk ist beklemmend, lasst einen nicht mehr los und man merkt, dass man selbst gerade sehr nervös ist. Die Spannung steigert sich bis zum Schluss und erst beim sehr leisen Finale gibt es einen Aha-Effekt. Mit hat es sehr gut gefallen, ich lese gerne solche Kurzgeschichten, deshalb 5 Sterne.
    • Kommentar von MCErfurth am 12.04.2011

      Lieber Sebastian, bin gerade nach Hause gekommen und habe deine Rezi entdeckt. Hättest du das mal ein paar Wochen früher geschrieben............. Vielen Dank für das Lob. Freut mich auch jetzt noch!

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Warten

    von Conrad am 30.03.2011

    Handlung: Ein Mann wartet in einem Auto auf einem Supermarktparplatz auf Eva, die einen Weihanchtsbaum kaufen soll. Während des Wartens beobachtet der Mann im Auto, was um ihn herum passiert. In Gedaken kommentiert er das Gesehene. Plötzlich wird er Zeuge einer Entführung, greift aber nicht ein.
    Figuren: Ein wartender Mann in einem Auto auf einem Supermarktparkplatz. Die Tochter Eva, der Weihnachtsmann,
    Sprache/Duktus: Die Sprache ümfasst die Gedanken des Wartenden. Es wird beschrieben, was er sieht und denkt.
    Struktur: Gradlinig wie bei einer Kurzgeschichte üblich. Daran gibt es nicht auszusetzen.
    Zusammenfassend: Bis zum Ende rätselt man, warum der Mann, der Zeuge einer Entführung wird, nicht aussteigt und der jungen Frau hilft. Ein guter dramaturgischer Trick, um den Leser in Spannung zu halten. Die Pointe ist traurig, hat mir aber trotzdem gefallen.
    • Kommentar von MCErfurth am 30.03.2011

      "Ich lese gern intelligente Geschichten" - steht in deinem Profil. Nehme es also als großes Kompliment, dass du meine Geschichte so gut bewertet hast. Vielen herzlichen Dank!

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Passiver Beobachter

    von Exitus am 30.03.2011

    Handlung: Da sitzt jemand im Auto, beobachtet eine Entführung und greift nicht ein, ruft nicht mal um Hilfe.
    Figuren: Ein wartender Mensch in einem Auto auf einem Supermarktparkplatz. Eva, der Weihnachtsmann, Polizei.
    Sprache/Duktus: An der Sprache gibt es nichts zu bemängeln. Überwiegend klar verständliche kurze Sätze.
    Struktur: Intelligenter Aufbau. Der Leser nimmt an den Beobachtungen teil, auch an den Gedanken des Beobachters und fragt sich: Warum tut der nichts?
    Zusammenfassend: Sehr schön erdachte Geschichte. Mir gefällt, dass man als Leser erst am Schluss erfährt, warum der Beobachter sich so passiv verhält. Ich drücke den daumen für den Wettbewerb.
    • Kommentar von MCErfurth am 30.03.2011

      Ich freue mich sehr über diese Beurteilung und kann meinen Dank an die "neobooks-Technik" ausweiten, ohne deren Schwierigkeiten der Text längst weg wäre und ich keine so schönen Sachen mehr zu lesen bekäme......

  • Beitrag zum abgelaufenen Wettbewerb...

    von CBBach am 29.03.2011

    Handlung: ... der noch immer Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ein Mann beobachtet vor einem Einkaufszentrum die Entführung einer jungen Frau, kann aber nicht eingreifen.
    Figuren: Der Ich Erzähler, ein nach Schlaganfall gehandicapter Mann Die Tochter Eva Der Weihnachtsmann Das Mädel das vom Weihnachtsmann entführt wird.
    Sprache/Duktus: Kurze prägnante Sätze, Gefühl gemischt mit Beschreibung, Ausrufen etc.
    Struktur: Linear monoperspektivische Ich-Erzählung, in der man nach und nach durch die Augen des Erzählers das Geschehen mitbekommt.
    Zusammenfassend: Obwohl die Kurzgeschichte offensichtlich nicht in den Weihnachtskrimiwettbewerb aufgenommen wurde, erfährt sie noch immer eine große Beliebtheit bei den Rezensenten hier. Das hat seinen Grund. Sie ist kurz, knapp geschrieben, schnörkelos. Einfach gut zwischendurch lesbar. Und weil es nur 8 Seiten sind hat man das auch schnell geschafft. Ich finde es ist eine solide Kurzgeschichte nicht mehr aber auch nicht weniger. Wäre sicher interessant, ob man aus dem Grundgerüst nicht vielleicht etwas längeres machen könnte.
    • Kommentar von CBBach am 29.03.2011

      Hehe, es sei dir gegönnt :) Und viel Glück für den Wettbewerb.

    • Kommentar von MCErfurth am 29.03.2011

      Liebe(r)? CBBach - sympathischer Name, erinnert er doch sehr an MCErfurth - danke für die freundliche Rezi. Der Weihnachtskrimi müsste schon längst von der Plattform verschwunden sein, um Platz für andere Texte zu machen. Hängt aber mit den technischen Problemen zusammen, die Neobooks im Moment hat. Ich denke schon, dass er, genau wie die anderen Krimis, die noch zu bewerten sind, am Wettbewerb teilnimmt. Mich freut's jedenfalls, noch ein bissle gelobt zu werden.....

  • Dilemma!

    von Jorden am 29.03.2011

    Handlung: Jemand sitzt wartend im Auto und wird Zeuge eines Verbrechens.
    Figuren: Der Wartende (später erfahren wir, dass es sich um einen Mann handelt), Eva (seine Tochter), eine junge Frau, "Bad Santa"
    Sprache/Duktus: Sprachlich haben wir hier kurze abgehackte Sätze, welche die Gedanken des Protagonisten à la minute wiedergeben. Dies ermöglicht mir einen leichten und kurzweiligen Lesefluss.
    Struktur: Chronologisch in der Ich-Perspektive des Wartenden erzählt.
    Zusammenfassend: Ich mag den Schreibstil: Kurze prägnante Sätze, die mehrere Eindrücke wiedergeben, ohne verwirrend zu wirken. Zur Story: Zuerst fühlte ich mich an Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“ erinnert, da beide Figuren etwas beobachten und wegen ihres Handicaps nicht eingreifen können. Erfreut erkannte ich, dass wir hier wesentlich weniger „Palaver“ drumherum haben und das Dilemma der Wehrlosigkeit des Protagonisten mehr in den Vordergrund gerückt wird und nicht der Voyeurismus. Unser Protagonist hat keine Wahl (zwecks Spoilergefahr geh ich nicht näher darauf ein); er muss das sich ihm bietende Szenario aushalten; weggucken oder gar Eingreifen is nicht. An genau dieser Stelle hätte ich mir vielleicht ein wenig mehr Horror/Panik/Verzweiflung/Angst und - vor allem - Komplexität gewünscht - auch wenn wir hier nur eine 10-Seitige-Kurzgeschichte haben. Bis jetzt hatten wir einen so schönen Spannungsaufbauch doch dann... Des Weiteren finde ich es schade, dass es ein Happyend gibt. Den Leser mit einem beklemmenden hilflosen Gefühl zurück zu lassen, hätte ich weitaus eindrucksvoller gefunden als epische Gerechtigkeit. Aber das ist wohl Geschmackssache.
    • Kommentar von MCErfurth am 29.03.2011

      Liebe Jorden, aus mysteriösen Gründen ist mein eben für deine Rezi verfasster Kommentar verschwunden. Also noch mal: Danke dir sehr für die Beurteilung. Was das Ende betrifft, bin ich voll auf deiner Seite. Wollte eigentlich mit dem Satz "ich möchte sterben" aufhören. Aber Weihnachten! Da sollte das Ende ein bissle happy sein. Liebe Grüße!

  • Monologistische Wucht

    von tHEfOOl am 29.03.2011

    Handlung: Ein Mann fährt mit seiner Tochter zum Einkaufen. Da er offensichtlich gehbehindert ist, bleibt er 'wie immer' im Wagen auf dem Parkplatz und wird Zeuge einer Entführung, gegen die er nichts unternehmen kann.
    Figuren: Der Vater, die Tochter Eva, eine junge Frau und ein als Weihnachtsmann verkleideter Mann - ohne großartige Beschreibung, Eigenleben oder Profil.
    Sprache/Duktus: Aus der Perspektive des Erzählers in Tuchfühlung. Durchgehaltenes Präsens bis zum Schluss - sehr knappe und oft auch mehr als völlig rudimentäre Sätze, manchmal nur Ausrufe und Gedankensplitter. Solche Einschübe wie >>… Obwohl die Einkaufstour für meinen Geschmack schon ziemlich lange dauert. …<< habe ich am Anfang weggedacht, auf Seite 3 oder 4 nicht mehr wahrgenommen. Vielleicht auch anderes, Wertvolleres?
    Struktur: Ein Wechsel zwischen Weihnachtsliedern und dem, was der Protagonist aus seinem Wagenfenster sieht und was er darüber denkt.
    Zusammenfassend: Ich möchte das jetzt nicht allzu negativ verstanden wissen, aber für mich ist solcherart 'Brockenkost' sehr schwer verdaulich. Ich akzeptiere wohl die Aussage, die in diesem Text vermittelt wird, anerkenne auch die sehr gut vermittelte Hilflosigkeit des seit seinem Schlaganfall zum schweigenden, bewegungslosen Beobachter verdammten Vaters, doch um mich literarisch zu erreichen, bedürfte es dann doch etwas mehr: die mitschwingende Melodie der Sprache … die ich gerade hier natürlich nicht voraussetzen darf, da noch nie jemand die wörtlichen Eindrücke eines schweigenden Regungslosen wiedergeben hat können. Die Ausarbeitung des Finales hat mich dann zusätzlich etwas befremdet, denn gerade hier wären die 'gestammelten Gedanken' des armen Mannes im Auto von größtem Interesse für mich gewesen. Egal … die Geschichte selbst hat faszinierenden 'Drive' und wenn mir mal eine Sprache nicht gefällt, dann ist das eben so. Meine Hochachtung dennoch, M.C., denn ich habe den Text mehr oder weniger in einem Durchgang gelesen. (Und nicht, weil ich ihn schnell mal rezensieren wollte!)
    • Kommentar von MCErfurth am 29.03.2011

      Vielen Dank für diese unertwartete, ehrliche Rezi. Nachdem ich auf deinem Profil gelesen habe, dass du vieles gerne liest, "Nur keine 'Buchstabensuppen' ohne Kraft ", nehme ich es als Kompliment, dass du zu Ende gelesen hast. Obwohl - bei 8 Seiten ist das ja auch nicht sooooo schwer! Liebe Grüße.

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    warten... auf Godot?

    von stoertebeker am 25.03.2011

    Handlung: Mitnichten. Weihnachtsstimmung auf dem Parkplatz eines Supermarktes. Der geplagte Ehemann wartet bei Weihnachtsliedern die aus dem Autoradio tönen auf die shppende Gattin. Ein junges Mädchen parkt nebenan ein. "Hübsch die Kleine". Ein Weihnachtsmann nähert sich, belästigt das Mädchen... nicht nur das, er entführt sie. Der Protagonist, in dessen Kopf der Leser nun ist, kann die mangelnde Zivilcourage und die hahnebüchenen Gründe warum er nicht hilft miterleben. Ende gut alles gut.
    Sprache/Duktus: Solide Sprache die nicht von Angizismen strotzt. Mit einem Wort eine schöne (weihnachtliche) Novelle.
    Zusammenfassend: Auf 10 Seiten kann keine vielschichtige Handlung intergebracht werden. Eine solide spannende zum nachdenken anregende Kurzgeschichte-
    • Kommentar von MCErfurth am 25.03.2011

      Vielen Dank für diese angenehme Beurteilung, auch wenn ich nicht weiß, wie das funktioniert hat. Die Weihnachtskrimis kann man eigentlich gar nicht mehr bewerten. Aber wie auch sonst so oft: sag' niemals nie. Danke also. Übrigens: es war nicht der Ehemann, sondern der Papa.

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    Überraschendes Ende

    von /user/ am 21.03.2011

    Handlung: Auf einem Supermarktparkplatz sitzt ein Mann im Auto und wartet. Dabei folgt man als Leser, was er sieht und denkt.
    Figuren: Der wartende Mann, seine Tochter Eva, ein böser Weihnachtsmann, eine junge Smartfahrerin, die entführt wird.
    Sprache/Duktus: Schöne, leicht zu lesende Sprache ohne störende Fehler.
    Struktur: Die Handlung folgt einem chronologischem Ablauf und ist aus der Ich-Perspektive des Wartenden erzählt.
    Zusammenfassend: Eine spannende Geschichte mit einem unerwarteten Ende. Die Geschichte ist gut durchdacht. Die Spannung steigert sich kontinuierlich bis zur überraschenden Auflösung. Das hat mir sehr gefallen.
    • Kommentar von MCErfurth am 21.03.2011

      Nachdem ich schon ein Lob von Schiller bekommen habe, jetzt auch von Lessing! Fühle mich in den Kreis der Erlauchten aufgenommen! Vielen Dank für die Beurteilung.

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    Sprachlos!

    von Jules am 20.03.2011

    Handlung: Jemand sitzt im Auto und erzählt seine Beobachtungen.
    Figuren: Der Erzähler, Eva, eine junge Frau und er Weihnachtsmann.
    Sprache/Duktus: Kurze abgehakte Sätze, die wenn man weiß um was es geht plötzlich Sinn ergeben.
    Struktur: Klar, geradlinig und nachvollziehbar. In der Ich-Perspektive erzählt.
    Zusammenfassend: Ich bin sprachlos! Zuerst wollte ich nicht mehr weiterlesen, dann hab ich mir gedacht, irgendwas muss an der Geschichte dran sein, sonst wäre sie nicht so gut bewertet und hab weitergelesen! Du hast wirklich Gänsehaut bei mir erzeugt und ich bin einfach nur begeistert! Echt Klasse, Hut ab! LG Jules
    • Kommentar von MCErfurth am 20.03.2011

      Liebe Jules, auch dir vielen Dank für die tolle Beurteilung. Noch schöner wäre es gewesen, wenn du das vor dem 15.3. geschrieben hättest, da die Wettbewerbszeit für Weihnachtskrimis abgelaufen ist. Freue mich aber trotzdem!

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    warten

    von kvoosen am 19.03.2011

    Handlung: In der Vorweihnachtszeit fährt Eva mit dem Erzähler zum Einkaufen. Der Erzähler muss im Auto bleiben und beobachtet aus dem Wagen heraus eine Entführungen.
    Figuren: Die Eva wurde nur ansatzweise beschrieben fast oberflächlich, trotzdem hatte man ein klares Bild einer Frau mittleren Alters vor Augen. Der Weihnachtsmann hingegen wurde etwas genauer beschrieben. Obwohl auch er nicht bis ins Detail beschrieben wurde, hatte ich ein klares Bild vor Augen. Der Erzähler wurde erst zum Schluss entpuppt.
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist klar uns sehr gut nachvollziehbar. Der Text bietet einen angenehmen Lesefluss.
    Struktur: Die Geschichte wird aus der Ich Perspektive erzählt. Wobei wir erst am Schluss erfahren, wer der Erzähler ist.
    Zusammenfassend: Das ist mal ein Krimi der auch die menschliche Seite bedient. Ich bin fasziniert von der Leichtigkeit wie so viele Aspekte unter einen Hut gebracht werden. Nächstenliebe, Verantwortung, menschliche Schwächen und Spannung. Genial fand die Nichterklärung des Erzählers. Ich hab die ganze Zeit überlegt wer dort erzählt. Zuerst dachte ich es wäre ein Hund, der natürlich nichts erklären kann. Dann hab ich mal kurzweilig ein Kind in Erwägung gezogen und die Mutter schenkt ihm keinen Glauben. Aber ein Kind allein im Auto wäre überhaupt nicht gut gewesen. Auf einen Schlaganfall-Patient wäre ich nie gekommen. Super. Ich lass 5 Sterne rüberflattern.
    • Kommentar von MCErfurth am 19.03.2011

      Hallo kvoosen, denke nicht, dass diese Bewertung noch zählt, da der Wettbewerb schon abgeschlossen ist, einige - unter anderem dieser krimi - aber fälschlicherweise noch bewertet werden können. Trotzdem freue ich mich über deine gute Beurteilung. Danke.

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    Zum Mitfiebern

    von Uffalla am 15.03.2011

    Zusammenfassend: Diese Geschichte gefällt mir außerordentlich gut. Ich habe gelesen und mich gefragt, wann springt er denn nun aus dem Auto, wieso tut er nichts und war zuerst geschockt, als ich den Grund dafür erfuhr. Eine Wendung mit der ich nicht gerechnet hätte. Für einen "Weihnachts"krimi find ich es auch schön, dass es zu einem Happy End kommt. Wirklich gelungen!
    • Kommentar von MCErfurth am 15.03.2011

      Das nenne ich eine klare Aussage! Vielen Dank, Uffalla - freut mich sehr.

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    Spannend!

    von Sylvia Dölger am 14.03.2011

    Zusammenfassend: Da ich gerade wenig Zeit habe, fasse ich meine Eindrücke zusammen. Sehr gelungen finde ich die Idee und die Tatsache, dass ich in die Irre geführt werde. Auch ich dachte an ein etwas älteres Ehepaar. Die Gedanken des Protas gefallen mir hervorragend. Auch die Sprache überzeugt mich - bis auf den Satz mit der Erregung. Die Träne kam mir zuerst übertrieben vor, aber durch die Auflösung wird sie nachvollziehbarer. Der Beobachter tut mir leid, ich zittere mit ihm mit. Unschlüssig bin ich, was das Ende und die Struktur betrifft. Hier schließe ich mich Florian an. Vielleicht würde es die Spannung erhöhen, wenn der Leser von der Hilflosigkeit wüsste. Man fragt sich ja schon: Warum schreit er nicht, pocht ans Fenster ... oder oder ... Das Ende, hm, vielleicht zuviel des Guten. Hier hätte ich mir eine spritzigere Pointe gewünscht als eine ...Kontrolle (will ja nicht alles verraten) Insgesamt aber ein sehr gute Krimi mit hohem Spannungspotenzial! Toll gemacht!
    • Kommentar von MCErfurth am 14.03.2011

      Liebe Sylvia, ganz herzlichen Dank für deine Rezi. Du hast recht mit dem "Erregungssatz". Steht absolut auf meiner Verbesserungsliste. Schön, dass du dir Zeit genommen hast. Liebe Grüße Marita

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    Sehr gut

    von Schiller am 14.03.2011

    Handlung: Ein Mann sitzt auf dem Parkplatz eines Supermarkts im Auto und beobachtet, wie eine junge Frau entführt wird. Er kann nicht helfen, weil er anch einem Schlaganfall bewegungs- und sprachunfähig ist.
    Figuren: Der alte Mann im Auto, seine Tochter Eva, der als Weihnachtsmann verkleidete Entführer, eine junge Frau.
    Sprache/Duktus: Leicht zu lesen und zu verstehen. Man erlebt hautnah mit, was in dem Mann vorgeht, während er die Umgenung des Autos beobachtet.
    Struktur: Ich-Perspektive des beobachtenden Mannes. Gradlinig und chronologisch erzählt.
    Zusammenfassend: Eine hervorragende Idee, aus der Sicht des Schlaganfall-Patienten zu erzählen, der hilflos mitansehen muss, wie ein junge Frau entführt wird. Sehr gut umgesetzt. Man kann sich in die hilflose Situation problemlos einfühlen.
    • Kommentar von MCErfurth am 14.03.2011

      Lieber Schiller - ein großes Lob aus solch erlauchtem Munde - vielen Dank für den süßen Start in die Arbeitswoche! Freut mich sehr.

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    Gänsehaut

    von Talira am 13.03.2011

    Handlung: Ein älterer Herr, der auf Grund eines Schlaganfalls nicht mehr sprechen, schreiben und laufen kann, wird Zeuge einer Entführung.
    Figuren: Der ältere Herr, dessen Gefühle und Ängste man sehr gut miterlebt. Seine Tochter Eva, der Entführer, der sich als Weihnachtsmann verkleidet hat, das Opfer und der Gürtelverkäufer
    Sprache/Duktus: Der ältere Herr erzählt die Geschichte wie er sie erlebt. Sie ist schnörkellos.
    Struktur: Die ganze Geschichte wird fortlaufend aus der Sicht des älteren Mannes erzählt.
    Zusammenfassend: Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob die Geschichte von einem Hund erzählt wird, dann aber wurde wegen der Begriffe Mund und Kragen schon deutlich, dass es ein Mensch war. Das hat mir aber ein bißchen zulange gedauert. Trotzdem, Gänsehaut ist dem Leser garantiert. Man zittert mit dem älteren Mann mit. Gut gemacht!
    • Kommentar von MCErfurth am 13.03.2011

      Den Hund hatten schon einige vor dir "in Verdacht". Ich danke ganz herzlich für die nette Rezension!

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    warten

    von Diago am 13.03.2011

    Handlung: Der hemiplegische Vater sitzt im Wagen, während seine Tochter einkauft. Er beobachtet eine Entführung, die ihn dermaßen aufregt, die Tochter glaubt nur er habe Stess mit Weihnachten. Am Ende versteht sie seine Reaktion richtig, als sie von der Entführung erfährt.
    Figuren: Eva, Papa mit dem Schlaganfall, Der Weihnachtsmann, Die junge Frau, Der Raucher
    Sprache/Duktus: Die Sprache passt genau auf einen alten mürrischen Mann, er bräuchte noch nicht mal nen Schlaganfall zu haben.
    Struktur: Der Aufbau fängt mit dem gelangweilten Kommentaren des Papa´s an und steigert sich bis in einen aufregenden Entführungsfall. Ich glaube, ich hätte noch nen Schlaganfall bekommen.
    Zusammenfassend: Mitreißende Geschichte über den alltäglichen Trott, der auch mal ganz anders verlaufen kann.
    • Kommentar von MCErfurth am 13.03.2011

      Vielen, herzlichen Dank, Diago. Deine Beschreibung unter "Struktur" freut mich ganz besonders!

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    Meine ehrliche Meinung: Genial!

    von Captain Nemo am 12.03.2011

    Handlung: Ein Mann sitzt im Auto und wird Zeuge einer Entführung. Leider kann er wegen eines Schlaganfalls seiner Tochter nichts mitteilen. Zum Glück gibt es zum Schluss trotzdem ein Happy End!
    Figuren: Der Leser befindet sich hauptsächlich in der Gedankenwelt des Mannes, der die anderen Figuren durch seine Perspektive beschreibt. Ich fand das sehr gelungen und jeden einzelnen sehr bildhaft und nachvollziehbar beschrieben.
    Sprache/Duktus: Toll! Die Eindrücke aus der Sicht von jemandem, der sich nicht nach außen ausdrücken kann, aber geistig ganz gesund ist. Das hat mich an den Film Der verbotene Schlüssel erinnert.
    Struktur: Klar aufgebaut und für den Leser nachvollziehbar gestaltet. Passend für die Kurzgeschichte.
    Zusammenfassend: Eine Krimi der anderen Art. Spannend, unterhaltsam und mit viel Gefühl geschrieben. Dafür gibt es von mir die voll Punktzahl und die besten Wünsche an die Autorin für den Wettbewerb.
    • Kommentar von Captain Nemo am 13.03.2011

      Von Jules Verne! ;-)

    • Kommentar von MCErfurth am 12.03.2011

      Wie schön! Nach dieser langen "Eiszeit" eine so tolle Rezension zu bekommen, tut wirklich gut. Danke. Captain Nemo von Jules Verne oder von Ulrike Petermann? Verwende die Geschichten oft in meinen Entspannungskursen. Schönes Wochenende!

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    Toll

    von Ansgar am 05.03.2011

    Zusammenfassend: Was fuer eine Idee! Zeuge eines Verbrechens zu werden und nichts unternehmen koennen, ein Alptraum, der in dieser Kurzgeschichte wahr wird. Erinnert an HItchcocks Fenster zum Hof. Ganz einfache, hervorragend passende Sprache, Spannung bis zum Schluss, die Ohnmacht des Erzaehlers ist geradezu greifbar. Wunderbarer Beitrag!
    • Kommentar von MCErfurth am 05.03.2011

      ...und eine wunderbare Rezension! Vielen, vielen Dank!

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    Warten

    von Jutta Wölk am 05.03.2011

    Handlung: Der Ich-Erzähler sitzt im Auto vor einem Supermarkt. Er wartet auf Eva, die nur schnell ein paar Einkäufe erledigen will. Um sich die Zeit nicht zu lang werden zu lassen, beobachtet er die Umgebung. Was er dann sieht, lässt ihn den Angstschweiss aus allen Poren austreten.
    Figuren: Die Figuren sind recht gut beschrieben und gut zu erkennen.
    Sprache/Duktus: Eigentlich mag ich zu viele kurze Sätze überhaupt nicht. Aber in diesem Fall, ich konnte mich sehr gut in den Ich-Erzähler versetzen, da ich auch ungerne auf jemanden warte, haben die kurzen Sätze, b.z.w. Gedanken, enorm zur Spannung beigetragen. Die Sprache ist flüssig und gut zu verstehen.
    Struktur: Ich dachte, warum tut er denn nichts? Warum greift er nicht ein, oder zum Handy. Die Geschichte ist packend geschrieben. Toller Aufbau und vor allem, etwas völlig anderes.
    Zusammenfassend: Die Idee ist klasse. Mal wieder etwas völlig anderes, als Weihnachmärkte und heiße Getränke. Was mir nicht ganz so gut gefiel, war der Schluss. Da war noch Luft für das Warum. Daher vergebe ich nur vier Sterne, statt fünf, und eine Empfehlung.
    • Kommentar von MCErfurth am 05.03.2011

      Vielen Dank, liebe Jutta Wölk, für die gute Beurteilung. "Warum" bezüglich des Motivs für die Tat an sich? Wünsche noch ein wunderschönes Wochenende!

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    Warten

    von Bücherwürmchen am 05.03.2011

    Handlung: Jemand sitzt auf dem Supermarktparkplatz in einem Auto und wartet auf Eva. Dabei geht immer allerlei durch den Kopf. Alle, was er sieht, kommentiert in seinen Gedanken. Plötzlich sieht er wie eine junge Frau anscheinend entführt wird, hilft aber nicht.
    Figuren: Ich-Erzähler, von dem man nicht weiß, welche Figur dahintersteht, Eva, Weihnachtsmann, junge Frau.
    Sprache/Duktus: Die Sprache hat mich überzeugt. Sie ist leicht zu lesen und zu verstehen. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive erzählt. Dadurch ist man nahe am Geschehen.
    Struktur: Eine gradlinige Struktur, aufgebaut auf das Warten auf Eva. Die Spannung steigt, weil man als Leser nicht weiß, warum der Ich-Erzähler der jungen Frau nicht hilft.
    Zusammenfassend: Eine spannende Geschichte mit einem überraschenden Ende. Erst zum Schluss wird aufgelöst, weshalb sich der Wartende so passiv verhält. Das sehe ich als eine gelungene, wenn auch traurige Pointe.
    • Kommentar von MCErfurth am 05.03.2011

      Freue mich wirklich sehr über diese gute Rezension. Danke.

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    Warten

    von Verena75 am 05.03.2011

    Handlung: Jemand beobachtet aus einem Auto heraus eine Entführung, kann diese aber niemandem erzählen, weil er seit einem Schlaganfall nicht mehr sprechen und schreiben kann.
    Figuren: Ein Mann, der im Auto wartet. Seine Tochter, die im edeka einkauft. Der Entführer, der als weihnachtsmann verkleidet ist und die Entführte.
    Sprache/Duktus: Die Geschichte wird aus der Sicht des Schlaganfallopfers erzählt. Sehr mitreißende Sprache.
    Struktur: Sehr spannend aufgebaut, die Handlung besteht aus der Szene auf dem Parkplatz sowie einer späteren "Unetrhaltung" mit der Tochter, als sie endlich versteht, was er ihr auf dem Parkplatz sagen wollte.
    Zusammenfassend: diese Geschichte sorgt für Spannung von Anfang bis Ende. Origineller Schauplatz und tolle Sprache, die fast ein wenig frech ist. Super.
    • Kommentar von MCErfurth am 05.03.2011

      Vielen, vielen Dank für diese schöne Rezension!

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    Warten

    von bongi am 04.03.2011

    Handlung: Ein zunächst unbekannter Beobachter, der mit einer Frau zum Einkaufen fährt und währenddessen im Auto warten muß, beobachtet eine Entführung. Doch er kann nicht helfen. Durch seine Unfähigkeit zum Handeln ist die Entführung tatsächlich erfolgreich. Der Beobachter leidet Höllenqualen. Jedoch sind seine Qualen auch sein Glück, denn könnte er sprechen und schreiben, wäre er vielleicht das nächste Opfer geworden.
    Figuren: Der durch einen Schlaganfall geschädigte Vater, der hier Beobachter eines Verbrechens wird. Die Tochter, die ahnungslos einen Weihnachtsbaum kauft. Der Entführer, hier als Weihnachtsmann verkleidet. Die Entführte, hier nicht weiter beschrieben.
    Sprache/Duktus: In der Ich-Form aus der Sicht des Beobachters erzählt. Leicht und schlüssig zu lesen. So gut wie fehlerlos. Auf Seite vier unten ist meiner Meinung nach ein Komma zuviel. Sonst ist mir nichts aufgefallen.
    Struktur: Guter Spannungsbogen, chronologisch erzählt. Kurze, prägnante Sätze, die gut zur Gesamtlänge des Textes passen.
    Zusammenfassend: Vielversprechende, kurzweilige Krimigeschichte mit entsprechendem Weihnachtstouch und genügendem Lokalcolorit. Am Anfang dachte ich zuerst an einen Hund, der im Auto auf sein Frauchen wartet, jedoch spätestens beim Schweißausbruch wusste ich Bescheid. Gut gelungenes Verwirrspiel, das ich absolut nicht verwerflich finde. Gefallen haben mir auch die eingestreuten Weihnachtslieder, die einem eine gute Vorstellung von der Wartezeit des Vaters geben. Die Hilflosigkeit des kranken Mannes machen hier die eigentliche Spannung aus. Das ist mal etwas anderes. Gerne 4 Sterne wert und eine Empfehlung.
    • Kommentar von MCErfurth am 04.03.2011

      Liebe bongi, allerherzlichsten Dank für die schöne Rezension, die auch den bisher unkommentierten Aspekt erwähnt, dass die Lähmung des Vaters gleichzeitig auch sein Glück ist. Auch für den Bezug auf die unten stehende Beurteilung vielen Dank!

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Leider mit Beigeschmack

    von Florian Tietgen am 03.03.2011

    Handlung: Aus einem Auto heraus wird eine Entführung beobachtet. Wie beim Fenster zum Hof liegt das Spannungsmoment dabei weniger auf der Entführung als auf der Hilflosigkeit des beobachtenden Erzählers. Das ist für die kurze Distanz gut aufgebaut und auch das Ende ist plausibel und gut vorbereitet.
    Figuren: Ein Icherzähler, von dem man lange Zeit nicht weiß, um wen es sich dabei handelt. Es könnte fast genau so gut ein Kind oder ein Hund sein. Auf Hund hatte ich zuerst getippt. Bei einem Kind hätten die Einflechtungen zu "früher" nicht gepasst. Es gibt auch Einflechtungen, die gegen Hund sprechen, dennoch war ich nicht immer sicher, ob es sich bei dem Beobachter um einen Menschen handelt. Alle anderen Personen sind aus dieser Perspektive geschildert und durchaus glaubhaft und für eine Geschichte dieser Kürze ausreichend charakterisiert.
    Sprache/Duktus: Von einem reinen SOC zu sprechen, wäre vielleicht übertrieben, die Sprache ist aber grundsätzlich darauf angelegt, entsprechend kurz sind die Sätze, entsprechend knapp kommentiert die Beobachtungen und die Gefühle dazu.
    Struktur: Die Geschichte ist in der ersten Person Gegenwartsform erzählt, was zu der Sprache passt und die Geschichte gut vorantreibt. Ich frage mich, warum Identität und Handycap des Erzählers erst so spät aufgelöst werden. Das hat für mich den unangenehmen Beigeschmack eines Schlaganfalls als Pointe und ich überlege, ob die Spannung für den Leser nicht in Kenntnis dessen höher gewesen wäre, weil der die Hilflosigkeit viel realistischer hätte einschätzen und nachfühlen können.
    Zusammenfassend: Ein durchaus spannender Krimi, auch wenn das Weihnachtsfest für die Geschichte nicht zwingend ist, so gehört es doch dazu. Wegen meiner Kritik an der Struktur ein Stern Abzug, aber gern eine Empfehlung. Liebe Grüße, Florian
    • Kommentar von MCErfurth am 03.03.2011

      Lieber Florian, herzlichen Dank für deine umfassende Rezension. Deine Sichtweise des Plots unterstreicht die außerordentlich human ausgerichtete Denkungsart, die du in den Texten und Rezensionen beweist, die ich bisher von dir gelesen habe. Tatsächlich macht es in meinen Augen einen Teil der Spannung aus, dass man sich fragt, warum der Ich-Erzähler so passiv bleibt. Die Folgen eines Schlaganfalls erscheinen mir da plausibel und ich sehe eigentlich nichts Verwerfliches darin. Liebe Grüße,Marita

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Das war spannend...

    von Jana am 02.03.2011

    Handlung: Eigentlich ein ganz harmloser Weihnachtseinkauf den seine Tochter Eva da machen möchte ...
    Figuren: Die Hauptfigur hat keinen Namen, scheint aber der Vater von Eva zu sein der nach seinem Schlaganfall weder reden noch schreiben kann. Schlechte Voraussetzungen also, wenn man Zeuge eines Verbrechens wird. Der Vater denkt "nur" in dieser Geschichte. Das ist aber so hervorragend gemacht, dass der Leser ziemlich schnell mitbekommt welches Alter der Prota ungefähr haben müsste.
    Sprache/Duktus: Sehr gelungen, wie bei Figures schon erwähnt, durch die Sprache erfährt der Leser auch ohne weitere Informationen, dass hier ein älterer Mensche denkt.
    Zusammenfassend: Toll! Ich fand es sehr spannend geschrieben, stilistisch gut. Meiner Meinung nach zu recht unter den Top 10
    • Kommentar von MCErfurth am 02.03.2011

      Liebe Jana, deine Rezension kommt genau zum richtigen Zeitpunkt ( zum trösten) und freut mich natürlich sehr. Vielen Dank und schöne Fasnacht!!!!

  • schwacher plot

    von pepsi carola am 02.03.2011

    Handlung: der protagonist beobachtet beim warten im auto auf dem parkplatz eines supermarktes, wie der weihnachtsmann eine junge frau in sein auto zerrt und davon fährt.
    Figuren: protagonist, falscher, weihnachtsmann und sein opfer, tochter des protagonisten.
    Sprache/Duktus: mir gefällt die innenansichts des ich-erzählers. alerdings ist sie nicht konsequent durchgehalten. sätze wie "mein herz pocht wie verückt" (abgesehen davon, dass es eine abgedroschene formulierung ist) oder "mein gesicht ist jetzt tränenüberströmt" haben in der ich/präsens-perspektive nix zu suchen. diese info muss aus dem kontext selbst herauszulesen sein, ohne es den leserInnen direkt mitzuteilen. das ist die kunst dabei, finde ich. die hast du noch nicht drauf. der weg ist das ziel ;-)
    Struktur: chronologisch erzählt. 50 zeichen will die software von mir lesen blabla ...
    Zusammenfassend: der schluss verdirbt die anlage des plots. keine ahnung, warum er dem mädchen nicht hilft, sondern zum gaffer und glotzer versteinert. da verschenkst du inhaltlich alles, finde ich. ich wende mich von ihm ab. mit solchen typen will ich nix zu tun haben. schon gar nicht zu weihnachten *g* ich an deiner stelle würde mir einen anderen schluss ausdenken. dieser macht die geschichte kaputt. denkbar wäre, dass er dem mädchen zu hlfe kommt, den weihnachtsmann mit der rute verprügelt. der weihnachtsmann, der schon generationen von kindern in angst und schrecken versetzt hat mit seiner schwarzen pädagogik, hätte das echt mal verdient *G*
    • Kommentar von MCErfurth am 02.03.2011

      Vielen Dank für deine Beurteilung. Um deinem Rat bezügl. Plot zu folgen, hätte es allerdings einer völlig anderen Grundidee bedurft.

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    Gänsehaut

    von Nordlicht am 01.03.2011

    Zusammenfassend: Dies ist meine erste Rezension einer Kurzgeschichte, und ich habe gerade das, was ich unter "Handlung" geschrieben habe, wieder gelöscht, weil ich irgendwie mit den Begriffen aufgrund der Kürze des Textes nicht zurecht komme. Also beschränke ich mich ausnahmsweise mal auf "Zusammenfassend". Mir hat die Geschichte sehr gefallen. Während der Protagonist wartet, folgen wir seinen Gedanken und Beobachtungen. Der innere Monolog ist bis auf an einer Stelle für mich sehr überzeugend und stimmig. Der Satz "Eine Welle der Erregung schießt durch mich hindurch" ist für meinen Geschmack nicht passend, fällt sprachlich irgendwie raus. Die Erregung kann man sicher auch anders darstellen, im inneren Monolog bleiben. Oder den Satz einfach weglassen, ich glaube, die Geschichte funktioniert auch ohne ihn. Das war aber auch die einzige für mich nicht stimmige Stelle. +++ Gut gefallen hat mir, wie ich während der Lektüre immer mehr zu ahnen beginne, dass etwas mit dem Protagonisten nicht stimmt. Erst denkt man, OK, er kann wohl nicht laufen, aber dass er dann auch nicht ..., naja, ich will hier nicht noch mehr verraten. Das macht alles noch bedrohlicher, ich habe eine Gänsehaut bekommen. Sehr spannend auch der Moment, wo der Weihnachtsmann bemerkt, dass es einen Zeugen gab, und sich dem Protagonisten nähert... +++ Etwas überrascht war ich, dass Eva die Tochter des Protagonisten ist. Ich hatte vorher irgendwie gedacht, es sei seine Frau. Irgendwie hat es mich gestört, mir das Verhältnis der beiden plötzlich anders zu denken, als ich es mir zuvor gedacht hatte. +++ Insgesamt ein toller Kurzkrimi, den ich für den Wettbewerb nur empfehlen kann! Liebe Grüße, Sabine
    • Kommentar von Nordlicht am 01.03.2011

      Bitte, gerne. Übrigens KOMME ich nur aus dem Norden, WOHNE mittlerweile aber im Süden der Republik… ;-)

    • Kommentar von MCErfurth am 01.03.2011

      Liebe Sabine, freue mich sehr über deine Beurteilung. Der erwähnte Satz ist tatsächlich einer von jenen, die ich zweimal gelöscht und dann doch wieder eingesetzt habe. Interessante Bemerkung. Danke und liebe Grüße in den hohen Norden.

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    Gruseliges Warten mit Weihnachtsmann

    von Marla am 01.03.2011

    Zusammenfassend: Eine leise aber spannende kleine Geschichte; einzig der Schluss könnte prägnanter sein, es würde schon helfen, den letzten Satz/Absatz wegzulassen, ist aber vielleicht Geschmackssache.
    • Kommentar von MCErfurth am 01.03.2011

      Herzlichen Dank, Marla, für deine Beurteilung. Der Schluss: wie gesagt... Liebe Grüße.

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    Wir lieben Lebensmittel , eh ... solche Geschichten.

    von Eisgräfin am 01.03.2011

    Handlung: Jemand ( Es bleibt lange verborgen, wer das ist) beobachtet auf einem Parkplatz aus dem Auto eine Entführung, kann aber aus irgendeinem Grund nicht eingreifen. Diesen Grund erfährt der Leser erst am Schluss.
    Figuren: Weihnachtsmann, junge Frau, Person im Auto, Eva, die sich später als Tochter entpuppt.
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist angemessen und leicht zu verstehen. Es gibt keine Missverständnisse. Kurze Sätze, die gut zu den Gedanken des Ich-Erzählers passen.
    Struktur: Spannender Aufbau, der chronologisch die Ereignisse vor dem Edeka-Markt erzählt.
    Zusammenfassend: Zuerst wusste ich nicht so recht, was für ein komischer Kauz da im Wagen sitzt und Eva nicht beim Weihnachtsbaumkauf hilft. Typisch Ehemann, erklang eine leise Stimme in mir. Zu allem, was er sieht, einen Kommentar bereit haben, aber faul im Auto sitzen bleiben, wenn mal männliche Stärke gebraucht wird. – So kann man sich täuschen. Vom Autor absichtlich erzeugtes Glattgleis – zumal in einem Weihnachtskrimi? Anzunehmen. Die Idee hat mir sehr gefallen. Auch, dass man erst sehr spät erfährt, wer der Beobachter ist – und aus welchem Grund er nicht helfen konnte. Ein kleiner Nebeneffekt: Man kann sich nun gut vorstellen und auch nachempfinden, wie es einem Menschen nach einen Schlaganfall zumute sein kann.
    • Kommentar von Eisgräfin am 03.03.2011

      @mandala: Ich habe noch nicht alle Beiträge zum Weihnachtskrimiwettbewerb gelesen, arbeite mich langsam vor. Die ich bisher rezensiert habe, gefallen mir alle sehr, weil tolle Ideen dahinterrstehen. Man sollte damit ein gesondertes Buch herausbringen. Mit der Zeit werde ich bestimmt auch auf Storys stoßen, die ich nicht so gelungen finde. Nur Geduld. Die bisherigen haben es ja nicht grundlos in die Top 10 geschafft.

    • Kommentar von mandala am 03.03.2011

      aber auffällig ist es schon, wenn jemand durchgängig alle werke mit 5* und flieger bewertet..:) sicher ist das legitim, aber auch hilfreich für den autor?

    • Kommentar von MCErfurth am 02.03.2011

      @Eisgräfin: Danke für den freundlichen Kommentar. Um es nicht mit vincent casca zu tun zu bekommen: ICH GLAUBE, sie/er (man weiß ja nie) versucht, über diese Plattform ihren persönlichen Frust abzubauen. Wenn´s hilft.....

    • Kommentar von Eisgräfin am 02.03.2011

      Sorry, sie heißt ja pepsi carola!

    • Kommentar von Eisgräfin am 02.03.2011

      @McErfurth:Lass dich von pepsi cola light nicht beirren. Die Story ist wirklich gut und spannend. Ich drücke dir die Daumen.

    • Kommentar von Eisgräfin am 02.03.2011

      @pepsi cola:Macht es eigentlich Spaß, andere Rezensenten zu beleidigen?

    • Kommentar von MCErfurth am 02.03.2011

      Schlechte Laune?

    • Kommentar von pepsi carola am 02.03.2011

      eher davon, schleimspuren zu hinterlassen *glitsch*

    • Kommentar von MCErfurth am 01.03.2011

      Vielen, vielen Dank für die schöne Rezension. Und jemand mit so einem winterlichen Namen muss ja was von Weihnachtskrimis verstehen.....

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    Er wartet und wartet und wartet...

    von Novalee am 01.03.2011

    Handlung: Jemand wartet im Auto auf Eva, die im Edeka unterwegs ist. Auf dem Parkplatz beobachtet er einen Weihnachtsmann, der sich als Entführer herausstellt.
    Figuren: Der Vater, Eva, der "Weihnachtsmann" und die Entführte
    Sprache/Duktus: Sehr geschickt. Die Perspektive des Vaters wird sehr schön durch die knappe Schilderung seiner Gedanken rübergebracht. Schnörkellos und clever. Gefällt mir.
    Struktur: Gradlinig, den roten Faden bilden die Gedanken des Vaters mit Auflösung des Rätsels zum Ende der Geschichte
    Zusammenfassend: Die Geschichte ist toll erzählt, es wird besonders durch den mitreißenden Erzählstil Spannung aufgebaut. Nur das Ende stört mich ein wenig, genau genommen der Satz der Tochter: "Warst du deswegen..." usw. Das ist mir ein bisschen zu viel Aufklärung. Eleganter und mysteriöser, vor allem aber passender zum Stil der vorherigen Seiten hätte ich es gefunden, wenn der Vater mit seinem Wissen alleine geblieben wäre.
    • Kommentar von MCErfurth am 01.03.2011

      Liebe Novalee, freue mich sehr über deine Beurteilung. Bei dem Schluss bin ich im Prinzip voll bei dir - aber, wie schon zuvor erwähnt - `s ist halt ein Weihnachtskrimi....

  • warten

    von mandala am 28.02.2011

    Handlung: ein mann wartet im auto und wird augenzeuge eines verbrechens...
    Figuren: von eva erfährt man nicht allzuviel. sie ist geschäftig, fürsorglich, naiv... der weihnachtsmann bekommt ein undeutliches, aber unverwechselbares gesicht. der ich-erzähler, handlungs- und bewegungsunfähig, erlebt eine ganze bandbreite von gefühlen, die man als beobachter einer untat haben wird und gerät schließlich selbst in gefahr. seine erzwungene untätigkeit verleiht der geschichte etwas unverwechselbares.
    Sprache/Duktus: die sprache ist angemessen und spiegelt wohl pointiert das wechselbad der gefühle eines mannes wider, der helfen möchte und nicht kann. die geschichte läßt sich angenehm lesen und ist nachvollziehbar geschrieben.
    Struktur: eine reihe von liedern ertönt aus dem autoradio und unterstreicht die relative länge der wartezeitzeit, ohne dass dies vordergründig würde. gefällt mir! die handlung gewinnt nach einem recht langsamen start allmählich an fahrt und hat regelrecht tempo, als der beobachter selbst entdeckt wird...
    Zusammenfassend: der kurzkrimi lebt von der gewaltigen innneren spannung des prota, der objektiv nicht in der lage ist, diese abzubauen. hervorragende idee! das ende der geschichte konnte mich dagegen nicht so recht überzeugen, es ist mir zu... zu harmlos!
    • Kommentar von MCErfurth am 01.03.2011

      Schade, schade, dass ich dich nicht zu einem Flieger überreden konnte.... aber auf jeden Fall vielen Dank für die freundliche Rezension. Der Schluss ist exakt der wunde Punkt!

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    Markerschütternd!

    von Susanne Böckle am 26.02.2011

    Handlung: Ein alter Mann, der sich nicht bewegen, nicht sprechen kann (Schlaganfall?) sitzt im Auto vor einem Einkaufsmarkt zur Weihnachtszeit und wartet auf seine Tochter. Dabei beobachtet er, wie ein als Weihnachtsmann verkleideter Mann ein Mädchen entführt ...
    Figuren: Der alte, behinderte Mann als Ich-Erzähler, seine Tochter Eva, das entführte Mädchen und der als Weihnachtsmann verkleidete Entführer sind die Protagonisten der Geschichte.
    Sprache/Duktus: Erzählung aus der Ich-Perspektive des alten Mannes, ungewöhnlich, aber sehr reizvoll, da sich die ganze Story in den Beobachtungen, Gedanken und Gefühlen des alten Mannes abspielt. Das hat mir gut gefallen. Sprachlich habe ich nichts auszusetzen, auch sind mir keinerlei Fehler aufgefallen.
    Struktur: Chronologische Erzählweise, spannend geschrieben. Der Anfang könnte mE etwas gestrafft werden, der ist etwas zu langatmig ausgefallen.
    Zusammenfassend: Mal eine ganz andere Art von Krimi, die ich aber mit großer Spannung gelesen habe. Das Happy End hat mir in diesem Fall gut gefallen, hat den Spannungsbogen und damit den Konflikt des Ich-Erzählers aufgelöst, genau wie es sein sollte und wie ich es gerne lese. Dafür ein großes Kompliment an die Autorin. Ich vergebe gleich mal 5 Sternchen und natürlich einen Flieger, was denn sonst?
    • Kommentar von MCErfurth am 26.02.2011

      Liebe Susanne, deine Rezension tut wirklich gut. Vielen, vielen Dank und noch einen schönen, regnerischen Samstagabend (hier schüttet es)!

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    Das Hündchen?

    von Martin Mehner am 26.02.2011

    Zusammenfassend: Bei diesem Werk ist die Spoilergefahr recht groß. Dabei liest es sich flüssig und schnell runter und hält die Spannung bis zum Schluss. Für meine Begriffe ein schönes, kleines Geschichtchen fast ohne Stolperfallen. Das wird wohl bestens in die Antho passen. Kleine Anmerkung allerdings: Kann nicht reden heißt auch kann nicht gestikulieren und die Stimme benutzen? Müsste nicht eine andere Plausibilität dafür geschaffen werden, dass er nicht irgendwie Terror macht? Oder wäre Querschnittslähmung vielleicht passender?
    • Kommentar von MCErfurth am 26.02.2011

      Au. Noch nie gehört. Danke!

    • Kommentar von Martin Mehner am 26.02.2011

      heißt, dass man zu viel verrät, wenn man den Text beschreibt...

    • Kommentar von MCErfurth am 26.02.2011

      Lieber Martin, allerherzlichsten Dank für die gute Beurteilung. Stimmt schon, dass i.d.R. eine halbseitige Lähmung die Folge eines Schlaganfalls ist und spätestens zu Hause, in Ruhe dann doch eine Form der Verständigung möglich wäre. Man könnte aber auch den denkbar schlimmsten Fall einer völligen Lähmung voraussetzen. Müsste man nochmal drüber nachdenken. Danke für die Anmerkung. Ein schönes Wochenende wünscht Marita. PS: was heißt "Spoilergefahr"?

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    Toll geschriebener Krimi

    von Malu am 26.02.2011

    Zusammenfassend: Toll geschriebener Krimi, in dem die Autorin tiefe Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt eines alten Mannes gewährt- aber ich will nicht alles verraten. Mir persönlich war der Beginn einen Tick zu sehr in die Länge gedehnt, ansonsten war der Text in einem Rutsch und fließend zu lesen. Auch das Happy-End hat mir gefallen, obwohl ich eher für die krummen, die offenen Enden bin. Im Fall 'Warten' wäre ich ohne diese Auflösung ratlos zurück geblieben. Respekt und Daumen hoch!
    • Kommentar von MCErfurth am 26.02.2011

      Herzlichen Dank, Malu. Freut mich sehr, zumal - glaub´s oder nicht - ich gerade dabei bin, deine www´s zu lesen. Schönes Wochenende wünsche ich!

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    Tief berührt

    von Sandra Fischer am 25.02.2011

    Zusammenfassend: Dieser Krimi hat mich sehr tief berührt. Der Horror schwingt unterschwellig und leise mit. Für mich ist das mal eine ganz neue Form des Genres (ich kannte diese Art des Krimis bisher jedenfalls nicht). Sehr schön, gefühlvoll und authentisch geschrieben. An der sprachlichen Umsetzung habe ich nichts zu beanstanden, sie passt zum Stil. Die Struktur ist klar und übesichtlich und das Ende überraschend! Dafür vergebe ich fünf Sterne und eine Empfehlung. Ich wünsche ganz viel Erfolg für den Wettbewerb.
    • Kommentar von MCErfurth am 25.02.2011

      Liebe Sandra, ganz herzlichen Dank für die wunderschöne Beurteilung.

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    Wahnsinn!!!

    von Bloodymary am 24.02.2011

    Handlung: Der Ich-erzähler sitzt im Auto und beobachtet. Super gezeigt, dass die Person schon älter ist, geistig gesund aber unfähig mit der Umgebung zu kommunizieren. Ich wusste nur lange Zeit nicht, ob es Evas Opa, Oma, Vater oder Mutter ist. Erster Hinweis, als derjenige das junge Mädchen beschreibt, dass es ein älterer Herr ist ... musste aber nicht sein!
    Figuren: Man befindet sich im Kopf des Ich-erzählers und erlebt die Welt durch seine Augen bzw. generell durch seine Sinne. Was mir sehr gefallen hat, waren die "Song"-Einschübe. Die haben alles sehr lebendig gemacht.
    Sprache/Duktus: Die Autorin muss ein unheimlich guter und intensiver Beobachter sein. Mir war, als würde ich mit dem älteren Herrn dort sitzen. Es wurden Kleinigkeiten beschrieben, die die gesamte Szenerie unheimlich lebendig gemacht haben. Der Einkaufswagen, die Lieder, der parkende LKW! Super!
    Zusammenfassend: Wahnsinn!!! Ich mag Krimis normalerweise nicht gerne Lesen, aber der hat mich vom Hocker gehauen. Ich finde das Ende genau richitg. Muss nicht immer alles brutal und schlimm sein. Hätte mir für den Alten unheimlich leid getan, wenn das Ende schlimm gewesen wäre. Die gesamte Lage ist eh schon tragisch genug für ihn. Noch mal kurz die Formalitäten: Die vorgegebenen Kriterien (Weihnachten, Regionalbezug, Weihnachten) wurden von der Autorin perfekt erfüllt! Den Krimi möchte ich unter den Gewinnern sehen!!! Fünf Zackige, ein Fliegender! :o)))
    • Kommentar von MCErfurth am 24.02.2011

      Liebe bloodymary - freue mich total über deine Beurteilung. Vielen, vielen Dank! Und das für eine Nicht-Krimi-Leserin...

    • Kommentar von Bloodymary am 24.02.2011

      Ach quatsch ... ist schon spät! ;-) Unter vorgegebenen Kriterien soll stehen: Weihnachten, Regionalbezug, Krimi!

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    Spannend

    von Twin Marion am 23.02.2011

    Handlung: Da die Handlung bereits ausführlich beschrieben wurde, schildere ich hier mehr meine Eindrücke: Ja, auch ich dachte anfangs, es ist ein Hund, der erzählt. Das hielt mich neugierig dabei und zog mich in die Geschichte. Das ist auf jeden Fall gelungen. Beim Kragen wurde aufgelöst, ein Mensch, und ich grübelte: Behinderung, Kind? Auf den Vater kam ich nicht von selbst. Das ist gelungen und wurde für mich zum richtigen Zeitpunkt aufgelöst. Die Geschichte nahm mit dem Weihnachtsmann ordentlich Fahrt auf, ich dachte lange Zeit an einen geplanten Überfall und Geldraub, auch hier hielt mich die Spannung voll dabei. Aber ich wunderte mich über so viel Aufwand, um die Frau zu entführen. Der Täter muss ja sein Opfer wohl gekannt haben oder? Und das wird leider nicht aufgelöst. Möglicherweise ist das einer der Gründe, warum ich mit dem Schluss noch nicht so zufrieden bin. Und ja, es war ein Happy End, wogegen ich normalerweise nichts habe, doch wenn die Spannung so zusammensackt, ist es auch ein wenig schade. Da verfliegt die ganze tolle Energie, die in der Geschichte steckt. Ich glaube ein offenes Ende hätte mir besser gefallen, aber das ist nur ein ganz vorsichtiger Vorschlag, müsste man mal ausprobieren, wie es wirkt.
    Figuren: Der Ich-Erzähler, der Vater, beobachtet und zeigt mir die richtigen Dinge, das macht ihn sympathisch, denn niemand will frieren. Wer warten muss, will etwas zu sehen haben, die Musik kann ganz schön nerven, verstehe ich auch, und aus Langeweile fängt er an, alles sehr genau zu beobachten. Passt! Nebenbei erfährt man so einiges über Eva, zugleich kommt die Ahnung rüber, dass Eva möglicherweise nicht so lange braucht, wie der Ich-Erzähler behauptet, sondern er es nur so empfindet, weil ihm das Warten schwer fällt. Das ist alles sehr stimmungsvoll gelungen. Die Figuren sind unglaublich lebendig.
    Sprache/Duktus: Auch die Sprache hat mir sehr gefallen, die kurzen Sätze passen zum Ich-Erzähler, aber was mich am meisten überzeugt hat, war dass ich als Leser seine Perspektive einnehmen konnte, ich sackte quasi beim Lesen auf dem Autositz zusammen und betrachtete mit dem Ich-Erzähler diesen Edeka-Markt-Eingang. Das ist wirklich gelungen.
    Struktur: Ich erkenne drei Teile: Im ersten Teil wird mir der Ort gezeigt und ich bekomme das Rätsel, wer der Ich-Erzähler ist. Das ist ein angemessener langsamer Einstieg, der zur Geschichte und zum Ich-Erzähler passt. Dann kommt der Mittelteil, in dem das Rätsel um den Weihnachtsmann gesteigert wird, und auch bei mir ist die Spannung gestiegen, ich habe mit dem Ich-Erzähler gerätselt und war ganz in seine Gedankenwelt eingetaucht. Super. Dann kommt der Schluss, meine Neugier ist befriedigt, ich nehme das Happy End hin, freu mich für die Frau, und danach blieb so ein leicht unbefriedigtes Gefühl zurück. Der Schluss war zu glatt. Entweder er muss noch verzweifelt versuchen, an die Zeitung zu kommen oder mit einem Stift im Mund etwas aufzuschreiben oder das Ende dürfte offen gestaltet sein.
    Zusammenfassend: Toll erzählt, spannend aufgebaut, mal etwas völlig anderes, ein besonderer Ich-Erzähler, der sehr sympathisch ist. Ich könnte rundum zufrieden sein, wenn nicht am Schluss noch ein kleines Sandkörnchen fehlen würde.
    • Kommentar von MCErfurth am 24.02.2011

      Liebe Marion, aufrichtigen Dank für die umfangreiche, tolle Rezension. Man merkt, dass du ein Beurteilungs-Profi bist. Allerdings dachte ich eher an einen Zufall, dass er gerade das Mädchen entführen will. Habe vorausgesetzt, dass man beim Einkaufen früher oder später jemanden ausmacht, der ein "passendes Opfer" wäre. Man muss vielleicht nur lange genug warten. Wollte ursprünglich wirklich bei "ich möchte sterben" aufhören, aber weil´s halt ein Weihnachtskrimi ist....

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    mal ein völlig anderer und gelungener Weihnachtskrimi

    von Ziska am 22.02.2011

    Handlung: Ein alter Mann ist mit seiner Tochter unterwegs. Während sie einkauft, bleibt er im Wagen zurück und beobachtet den Parkplatz. Die Handlung zieht sich zum Anfang etwas hin, wird aber dann doch spannend und mitreißend.
    Figuren: Die Figuren werden wie meistens in einer Kurzgeschichte nur angedeutet. Den einzigen, den man näher kennenlernt, ist der Protagonist (Evas Vater). Dies erfolgt v.a. durch die Ich-Perspektive und die Auflösung zum Ende.
    Sprache/Duktus: Der Text lässt sich flüssig lesen und überzeugt durch eine klare und einfache Sprache.
    Struktur: Den Titel find ich leider eher langweilig. Passt natürlich total zur Geschichte, sagt aber meiner Meinung nach zu wenig aus. Der Spannungsbogen der Kurzgeschichte ist gut aufgebaut und lässt den Leser auf die Auflösung warten.
    Zusammenfassend: Wirklich eine gut gelungene Kurzgeschichte, die den Leser von Anfang an mit dem Protagonisten mitfühlen lässt.
    • Kommentar von MCErfurth am 23.02.2011

      Liebe Ziska, freue mich sehr über deine Beurteilung. Vielen Dank. Aber Mann - dabei fand ich den Titel so gut......

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    Toll

    von JuLie am 22.02.2011

    Handlung: Ein alter Mann beobachtet vom Auto aus den Parkplatz vor einem Einkaufscenter.
    Figuren: Eva - Tochter. Ein älterer Herr: Evas Vater, beim einem Apoplex wurde das Sprachzentrum getroffen.
    Sprache/Duktus: Flüssig geschrieben, schnell zu lesen. Am Anfang wunderte ich mich, warum die zweite Person nie etwas sagte und Eva immer nur am reden ist. Aber die Auflösung kam noch.
    Struktur: Geradlinig, chronologisch ablaufende Handlung mit Auflösung auf der letzten Seite.
    Zusammenfassend: Die Geschichte war wirklich gut, besonders weil es einen medizinischen Hintergrund gab. Eine zeitlang dachte ich beim Lesen, dass gar nicht mehr aufgelöst wird, in welchem Verhältnis Eva und die Person im Wagen stehen, doch das klärte sich. Ich finde die Idee super und das Ende gefiel mir auch. Muss halt nicht immer Mord und Totschlag sein.
    • Kommentar von MCErfurth am 22.02.2011

      Freue mich ganz besonders über deine Rezension, JuLie. Sehr fair. Vielen Dank.

    • Kommentar von MCErfurth am 22.02.2011

      Freue mich ganz besonders über deine Rezension, JuLie. Sehr fair. Vielen Dank.

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    Nicht schlecht

    von Rosalie am 22.02.2011

    Zusammenfassend: Mal was anderes, als Glühwein und Weihnachtsmarkt. Es dauert ein bisschen, bis die Geschichte an Fahrt gewinnt, ich wollte schon aufhören, da wurde es dann richtig spannend auf dem Parkplatz vorm Supermarkt. Die Sätze sind ein bisschen abgehakt, aber ansonsten hats mir gefallen.
    • Kommentar von MCErfurth am 22.02.2011

      Freut mich wirklich, Rosalie, dass du doch noch zu Ende gelesen hast. Vielen Dank für die Beurteilung!

    • Kommentar von MCErfurth am 22.02.2011

      Freut mich wirklich, Rosalie, dass du doch noch zu Ende gelesen hast. Vielen Dank für die Beurteilung!

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    Genial.

    von Kirk Spader am 22.02.2011

    Zusammenfassend: Der erste Krimi/Thriller, bei dem man nicht rumrätselt wer der Täter ist. Auch nicht, wer das Opfer ist. MCErfurth führt den Leser geschickt in verschiedene falsche Richtungen. Die Sprache erscheint zunächst etwas "Telegrammstilartig", aber am Ende weiß man, warum das so ist. Sehr gut gefallen hat mir die beklemmende Atmosphäre und die Tatsache, das man einen guten Thriller auch mit Happy End schreiben kann. Applaus, falte Flieger und entnehme dem Firmament 5 Sterne zur Weitergabe an eine tolle Autorin.
    • Kommentar von MCErfurth am 22.02.2011

      Ich bin überwältigt. Vielen Dank! Und der selbst gebastelte Flieger ist klasse geworden!

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    Die Welt aus einem Autofenster ... kann nervenaufreibend sein

    von schmidtiberg am 22.02.2011

    Handlung: Während Eva in einem Einkaufszentrum ihre Weihnachtseinkäufe tätigt, wird ihr Papa Zeuge eines Verbrechens. Sein Problem: Er kann niemanden alarmieren - ein Nervenkrieg für ihn beginnt.
    Figuren: Evas Papa ist der Protagonist, der im Auto warten muss. Er kann sich nicht bewegen und sprechen. Ihm schwirren alle möglichen Gedanken durch den Kopf, die ihn, seine Gefühlslage, Teile seiner Vergangenheit und seine Einstellungen schön beschreiben.
    Sprache/Duktus: Kurze Sätze prägen die Geschichte. Sie stellen die Gedanken des Mannes dar, die wiederum die Geschichte fortschreiben. Die Gedanken sind es auch, die den Stil der Story bestimmen und ihr damit die persönliche Note des Protas aufdrücken. Der Papa ist der Erzähler und hat auch immer eine gehörige Portion an Sarkasmus oder Eigenheiten im Gepäck.
    Struktur: Geradlinige, aus der Sicht des im Auto sitzenden Papas durch dessen Gedanken erzählt Ein schöner Spannungsbogen, der erst auf der letzten Seite aufgelöst wird, aber doch mit einem logischen Grund. Auch wenn dieser ggf. banal erscheint, so ist er doch passend, denn das Leben ist nun mal banal.
    Zusammenfassend: Ein Krimi mal ganz anders. Der Leser sitzt mit im Auto und ist genauso wie der Papa zum Nichtstun verdammt (vom Lesen mal abgesehen ;-) ). Durch das Handycap des Papas ist der Leser ebenfalls in seiner Wahrnehmung eingeengt. Man möchte mehr wissen, die Polizei alarmieren, aussteigen und weglaufen, aber man kann es nicht. Papa und ich als Leser, müssen auf Eva warten, ob wir wollen oder nicht und nur sie kann uns wieder beruhigen. Sehr schön! Die Wettbewerbsvorgaben sind erfüllt. Für diese Idee einer Geschichte meine Empfehlung und 5 Sterne.
    • Kommentar von MCErfurth am 22.02.2011

      Wow. Das nenn´ ich mal einen schönen Feierabend-Empfang. Vielen Dank.

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    DER ERSTE SCHLAGANFALL-TRHILLER IST DA!

    von Erhard Schümmelfeder am 22.02.2011

    Zusammenfassend: Der Schlaganfall ist ein ernstes Thema, von dem in jedem Jahr Millionen Menschen betroffen sind. Die Lebensperspektive der Erkrankten (Sprachlosen) ist ein weites Feld, das literarisch bislang kaum bzw. gar nicht ausgeleuchtet wurde. M.C Erfurth ist vielleicht die Begründerin eines neuen Genres. Als Beweis nenne ich die Story "warten". Gelungene Figurenzeichnung, bester Spannungsaufbau, solide Pointe. Bewertung: 5 Sterne und - was noch? Vielleicht fällt es mir später wieder ein ...
    • Kommentar von MCErfurth am 22.02.2011

      Vielen Dank für die tolle Beurteilung. Das mit der "Begründerin eines neuen Genres" ist wohl etwas zuviel der Ehre. Klingt aber gut.....

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    Ich lag lange falsch...

    von Antonina am 21.02.2011

    Handlung: Die Handlung wird nicht verraten. Es steht genug im Klappentext. --- Bemerkung am Rande: Ich gebe zu, dass ich zuerst gemeint habe, es gehe um einen Hund ;-) (Der fiese Satz: "Ich bleibe natürlich im Auto"), hat mich erwischt. Erst beim Schweiss, der in den Kragen rann, entdeckte ich dann meinen Irrtum.
    Figuren: Der Wartende. Wer es ist, wird erst ganz zum Schluss aufgedeckt. Eva, die einkaufen geht, eine junge, knackige Frau, die schlecht einparkt, der billige Weihnachtsmann. Alle Personen werden aus der Sicht des Wartenden beschrieben und gekonnt und zum Teil witzig charakterisiert.
    Sprache/Duktus: Hat mir sehr gut gefallen. Ein innerer Monolog des Wartenden. Mit Witz und einem Schuss Sarkasmus erzählt.
    Struktur: Die Struktur ist linear, genau passend zu einem spannenden Kurzthriller.
    Zusammenfassend: Die Geschichte hat mir gut gefallen, weil ich auf eine falsche Fährte gelockt werden konnte. Der Schluss gefällt mir auch, v.a. dass Eva feinfühlig genug ist und merkt, was los gewesen sein muss.
    • Kommentar von MCErfurth am 22.02.2011

      Lieber HeikoX: soll ich das jetzt ironisch nehmen? Liebe Antonina: Ich auch. Manchmal. Schön.

    • Kommentar von Antonina am 21.02.2011

      Ich mag halt Happy Ends ;-)

    • Kommentar von HeikoX am 21.02.2011

      ja. Schreib noch: Sie wischt mir die Tränen fort und nimmt mich fest in den Arm. Ich spüre tiefe Erleichterung in mir aufsteigen. Nun füllen sich meine Augen wieder mit Tränen, Tränen der Freude. "Ja, Papa, ich bin auch froh, dass der Kerl erwischt wurde und es dem Mädchen gut geht."

    • Kommentar von MCErfurth am 21.02.2011

      Vielen, vielen Dank Antonina. Kann ich den Schluss also doch lassen?

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Thriller

    von vincent casca am 21.02.2011

    Handlung: Schon auf der ersten Seite wird Spannung aufgebaut, weil ich mich frage, wer ist der Ich-Erzähler. Bereits in „reingewaschen“ trieb MC Erfurth ihre perfiden Spielchen mit unseren Nerven und ließ uns zappeln. Selbst die Auflösung (Die letzten beiden Reihen hätte ich weg gelassen) gefällt mir diesmal (im Vergleich zu einer Reihe anderer Kurzkrimis hier), bei diesem, ja, ich würde es eher Thriller nennen.
    Figuren: Der Ich-Erzähler (habe ich schon bei der Handlung beschrieben/oder eben nicht) wartet auf eine Frau. Eine zweite (junge attraktive) Frau. Was will die da? Der Weihnachtsmann. Nebenbei auch endlich mal ein Weihnachtskrimi/thriller, der dem Namen gerecht wird und bei dem das Weihnachtliche nicht irgendwo hingepackt wird, um der Anforderung genüge zu tun.
    Sprache/Duktus: Gegenwart Ich-Erzähler Se. 5 zweimal Wagen. Die Gedanken erzählt MC Erfurth beinahe im Telegramm-Stil, benutzt also eine andere Technik als noch in „reingewaschen“. Dass sie dies genauso sicher meistert, zeugt von ihrem Format als sprachliche Ausgestalterin. Hier erinnern mich einige Gedankenfolgen an eine Passage aus der Ulysses von Joyce, in der er zwei Seiten ohne Punkt und Komma denkt (wäre hier vielleicht auch gegangen). Folgen kann man den Gedanken auf jeden Fall. Denken funktioniert genau so in solchen Fetzen. ZACK-ZACK-ZACK Auf Seite 6 denkt der ich-Erzähler glaube ich nicht „schade“ sondern mindestens "Mist". Se. 7 „zahlt“ statt „bezahlt“. „Eva..?“ auf Seite 7.
    Struktur: Die Neugierde, wer ist „Ich“, wächst parallel zur Spannung der Geschichte, die sich beim Denken über das Beobachtete langsam entwickelt.
    Zusammenfassend: Also ich habe geschwitzt - vor Spannung. Mit dem Ich-Erzähler. Ich weiß, meine Frau hat schon gesagt, Vincent, das ist doch nur ein Film, aber die hatte immer gut reden.
    • Kommentar von MCErfurth am 21.02.2011

      Lieber Vincent - deine Rezension ist Labsal für meine Seele!

  • Warten

    von HeikoX am 21.02.2011

    Zusammenfassend: nicht schlecht. Ich hatte schon früh die Vermutung mit altem Mann, aber das ist ok. Nur der Schluss, den hätte ich mir ein wenig anders vorgestellt. Noch ein Knaller oder ne Pointe. Aber nette Geschichte und gut geschrieben.
    • Kommentar von MCErfurth am 21.02.2011

      Danke für die schnelle Rezension, HeikoX. Der Schluss ist tatsächlich etwas "light" ausgefallen, weil ich einem Weihnachtskrimi das Happy-End gönnen wollte. Sollte ich vielleicht nochmal aufpeppen!

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Seiten 12
ID 03967
Veröffentlicht am: 21.02.2011

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Autor

MCErfurth

M.C.Erfurth

Mitglied seit 17.01.2011
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