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Teenager in als Aktivisten
von Alegra am 14.07.2011
Zusammenfassend:
Ich konnte die Geschichte leider nur anlesen, da die Zeit drängt. Trotdem haben mir die ersten Kapitel schon viel Potential offenbart. Eigentlich erscheint die Welt wie die unsrige und viele Dinge sind gleich, aber dann merkt man, dass doch etwas anders ist. Erschreckend finde ich, dass solche Visionen wahr werden könnten. Aktivisten, die sich für Tiere einsetzen, hat es ja schon gegeben. Hier bekommt das ganze noch mal einen anderen Background. Da ich jetzt noch unbedingt wissen will, was in dem hinteren Zimmer ist, werde ich die Geschichte bald zu ende lesen. Ich muss gestehen, dass die über 400 Seiten mich so lange haben zögern lassen. Aber die Seiten bis Kapitel 9 gingen wansinnig schnell weg. Ich finde das Manuskript gelungen und kann es nur empfehlen.
LG Alegra
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moderner Mystery-Thiller
von Ikondrar am 14.07.2011
Zusammenfassend:
Obwohl diese Art Genre-Literatur so gar nicht mein Ding ist, habe ich mit viel Interesse in das Manuskript hineingelesen. Den Leser erwartet solide Mystery-Kost, die Themen wie X-Man, Der Schwarm und Gesellschaftkritik mischt. Auch mir wäre ein wenig mehr wissenschaftlicher Background lieber gewesen. Manches erscheint mir sehr an den Haaren (;-)) herbeigezogen. Für einen Mystery-Thriller ist dies jedoch nicht so wichtig (bei X-Man hat man diese Dinge ja auch nicht hinterfragt). Der Leser wird in jedem Fall gut unterhalten. +++ Das Manuskript wurde liebevoll aufbereitet und man kommt schnell in Lesefluss. +++ Chimären-blut passt sicher gut ins NB-Programm und ich wünschte dem Titel den Sprung ins Lektorat! +++ Viel Glück!
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Da fliegt mir doch das Blech weg
von Sara Leub am 14.07.2011
Zusammenfassend:
Krass! Das pure Kopfkino bekomme ich geboten. Der totale Oberhammer. Sehr lebendig und unterhaltsam geschrieben. Chimärenblut brauche ich als Papierbuch und zwar schnell.
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Über den Tellerrand.
von Martin Mehner am 14.07.2011
Zusammenfassend:
Mit diesem Roman hat neobooks doch wieder mal die Chance, seine Marktmöglichkeiten zwischen strengen Schubladengrenzen auszureizen. Gut, für meinen Geschmack dürfte es noch ein wenig wissenschaftlicher daherkommen, aber dennoch fühle ich mich angesprochen. Die Idee liegt im Dunstkreis meiner eigenen Interessen und sie ist zeitgemäß, spannend, emotional bewegend, teilweise erschreckend und mutig umgesetzt. Von der Sprache ist mir fast nichts aufgefallen, weil mich die Handlung in den Bann gezogen hat. So muss es wohl sein. Das heißt, es hat mich nichts gestört.
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thriller mit übersicht
von Billie am 14.07.2011
Zusammenfassend:
bin noch lange nicht durch u. werde es auch noch nicht in den nächsten tagen fertig gelesen habe, doch was ich bisher verschlungen habe (Freitag, 10. Mai, Chicago) hat mich absolut überzeugt. mitreissende figuren u. eine originelle idee u. eine flüssige sprache, diese sind für mich die wichtigsten bestandteile einer erfolgsstorie. einer der herausragenden stories unter den toptitel, die es eigentlich schaffen u. auf dem tisch landen sollte u. noch darüber hinaus. good luck sisters.
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Chimärenblut
von TobiS am 13.07.2011
Handlung:
Ein gefährlicher Grippevirus droht dei ganze Welt zu überschwemmen. Doch Ärzten ist es gelungen einen Impfstoff zu entwickeln um eine Pandemie noch rechtseitig einzudämmen. Allerdings blib keine Zeit mehr diesen Impfstoff ausreichend auf Risiken oder Nebenwirkungen zu testen. Dann geschieht etwas unerwartetes, denn bei Menschen und vorallem Kinder werden veränderungen in den Genen festgestellt. Sie werden zu Mischwesen oder sog. Chimären. Diese werden allerdings nicht in der Gesellschaft anerkannt und müssen um ihre Rechte kämpfen.
Figuren:
Bildhaft beschriebene Figuren in die man sich leicht hinenversetzen konnten. Wie schon einige male angesprochen finde ich die Idee der Mischwesen oder Chimären absolut super. Auch die darstellung dieser Karaktere ist den Autoren bestens gelungen.
Sprache/Duktus:
Ein guter und geradliniger Sprachstil der in einem guten Rythmus verläuft.
Struktur:
Es gibt einen Prolog der sich aber eher wie eine Reportage gestalltet anstatt unterahltsam zu sein. Dies hat mir nicht so gut gefallen, war aber auch das einzige was mir negativ aufgefallen ist.
Zusammenfassend:
Eine gut durchdachte Fantasygeschichte die nicht nur spannend und unterhaltsam ist sondern sich auch noch mit sozialkritischen Themen befast wie beispielsweise Rassendiskriminierung oder der Kapitalismus. Ein sehr gelungenes Werk
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Chimärenblut
von mumi am 12.07.2011
Zusammenfassend:
Es beginnt alles so simpel, eine Pandemie sorgt vorübergehend für Schlagzeilen in den Medien.
Wen interessieren noch diese täglichen Horrormeldungen? Sie betreffen doch nicht mich!
In einem Kinderzimmer in Berlin Kreuzberg (der Stadtbezirk symbolisiert für mich seit dem Jugendbuch „Boris Kreuzberg“ ein soziales Spannungsfeld) lebt eine Kathi van der Maart (weshalb ist sie adelig?).
Welche bereits tausendfach erzählten Geschichten werden nun wieder mühselig zum Leben erweckt? Und das in dieser einfachen –teilweise umgangssprachlichen Ausdrucksweise! Sollte man sich das Lesen dieses Textes wirklich antun?
Diese Gedanken schossen mir anfangs (auf der ersten Seite) durch den Kopf. Wären da nicht der kuriose Titel „Chimärenblut“ und der Satz „Die Katze befand sich in den Genen des Mädchens.“ (S.2) gewesen. Ich habe zunehmend immer interessierter, vorerst leider nur bis Seite 60, gelesen.
Meine anfängliche Aversion verschwand mit jedem neu eingeführten interessanten jugendlichen Helden. Die Fiktionen zu den Verwandlungen der Menschen in Tiere oder tierähnliche Wesen eröffnen vielfältige Assoziationen. Bekanntestes Beispiel in der Literatur stellt Gregor der Käfer von Kafka dar. Dieser erstarrt jedoch in seiner Animalität und er „opfert“ sich für seine Familie. Die mutierten Personen im Roman stellen sich zornig und aufbegehrend gegen ihr aufgezwungenes Los. Ihre unnormale „Alltäglichkeit“ wird in stringent nachvollziehbarem Gedankengang geschildert. Spannung baut sich auf, zumal der Skandal um die Geflügelhaltung schockiert, ein Kriminalfall wird inszeniert, zarte Bande von Zuneigung zwischen Josefine und Leon entwickeln sich. Diese Komponenten sorgen dafür, dass man weiterlesen möchte.
Die Figuren um Josefine sind typgerecht gezeichnet, sie sprechen ihre Jugendsprache, ihr Innenleben breiten sie weniger vor dem Leser aus, er muss sich dies durch ihre Aktionen erschließen. Was geht in einem vor, der durch tierische Gene „verseucht“ ist? Wie kommt er mit dieser fürchterlichen Realität klar?
Für mich sind diese Veränderungen im Wesen der Persönlichkeit im ersten Teil des Romans das Wesentlichste. Es tut weh, die Zerrissenheit der Helden zu spüren. Ihr Kampf um Identität und gesellschaftliche Anerkennung wird glaubhaft durch die äußere Handlung transportiert. Besonders in der Szene am Strand mit der toten Chimäre wird die Akzeptanz ihrer Existenz thematisiert. Der Kampf ums Überleben spiegelt Realität wider und ist für jeden Menschen schon Herkulesarbeit genug. Wie viel Intensität setzen Personen ein, die am Rande oder außerhalb der Gesellschaft existieren? Diese Helden, hier besonders durch den Charakter von Leon dokumentiert, durchschauen die Realität viel intensiver, da ihnen das „Paradies“ auf Erden schon frühzeitig geraubt wurde. Sie sind auch bereit sich zu engagieren und für Lebensrechte (Menschenrechte-Tierrechte) einzutreten. Es werden natürlich Klischees bedient, aber den jugendlichen Chimären sei dies verziehen.
Die Erwachsenen erscheinen mir vorerst in der Darstellung viel plakativer. Sie sind vom Typ her leicht in Kategorien wie gut und böse, Mann und Frau usw. einzuordnen.
Die Personen tragen in einer globalisierten Welt internationale und austauschbare Namen.
Die Handlungsorte und die temporalen Angaben überlagern sich-die Probleme der Chimären sind territorial nicht abgrenzbar.
Die konkrete Nennung von Orten und Zeiten schafft neben dem Erzählstil eine berichtende Sichtweise auf ein vielfältiges Netz von Begebenheiten. Der Leser ist in diesem Geflecht gefangen und möchte alles wissen.
Angaben zu historischen Ereignissen (Spanische Grippe, Mauerfall usw.) lassen die Fantasiewelt um die Chimären zur Wirklichkeit werden. Fantasie und Realität vermischen sich zusehens.
Die Sprache ist schnörkellos, eingesetzte sprachliche Mittel sind angemessen.
Die dargestellten Sachverhalte bedürfen keiner Euphorie oder einer geschönten sprachlichen Form.
Der Roman erscheint mir vor allem auch für jugendliche Leser geeignet.
Fazit: Mein erster Leseeindruck hat sich nicht bestätigt. Ich fühle mich vom Thema, den Problemen und den jugendlichen Helden angesprochen.
Ich MUSS weiterlesen. Hochachtung den Autorinnen!
Auch wenn ich etwas kritisch zu euch war, für eure Fantasie, den Fleiß und die Ernsthaftigkeit müsst ihr die höchste Bewertung erhalten.
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Chimärenblut
von Puristin am 11.07.2011
Handlung:
Der Prolog führt einen etwas mit der Holzhammermethode in die Vorgeschichte von Chimärenblut ein - eine Pandemie (was ist eigentlich der Unterschied zw. Pan- und Epi-? Egal) eines gefährlichen Virus überzieht die gesamte zivilisierte Welt und nur diejenigen überleben, die eine schnell herbeigezüchtete Passivimpfung erhalten - diese Impfung ist jedoch eine Genschleuse für Tiergene und so entstehen Chimären - menschl-tierische Mischwesen.
Sprache/Duktus:
Die Sprache liest sich sehr angenehm, es plätschert so dahin.
Zusammenfassend:
Mir wurde das Buch empfohlen - und ich dachte mir erst Chimären, Viren, das ist nicht meine Welt. Ist es auch nicht. Aber das Autorinnenduo hat hier erstklassige Arbeit geleistet und eine stimmige Geschichte rund um Leon und Josi aufgebaut. Auch dass wichtige aktuelle Themen wie Kampf um Ressourcen und Umwelt aufgegriffen werden - und das toll verpackt - finde ich sehr spannend.
P.S.: Last not least finde ich es irgendwie lustig, dass im Jahr 2030 alles elektronisch läuft (nanoC ;)) aber es gibt immer noch Bücher :))
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Kompliment!
von Hibiskus am 10.07.2011
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist durchgehend flüssig zu lesen. Fehler konnte ich keine entdecken, entweder, weil da keine sind, oder aber, weil ich von der Geschichte so gefesselt war.
Zusammenfassend:
Jetzt kann ich verstehen, weshalb sich Chimärenblut schon so lange auf der top ten Liste hält. Ich gebe ehrlich zu, dass ich mich eine Weile davor gedrückt habe, denn Sciencefiction ist nicht unbedingt mein Lieblingsgenre und Thriller erst recht nicht.
Dieses Buch aber ist packend geschrieben, von der ersten bis zur letzten Seite. Die Charaktere überzeugen, wenn ich auch zugeben muss, dass ich den Krankheitsverlauf nicht ganz nachvollziehen kann. Denn eine Injektion mit tierischen Zellbestandteilen bedeutet noch nicht zwangsweise, dass das fremde Genom übernommen werden muss. Aber es handelt sich ja um einen fiktiven Text und da seien künstlerische Freiheiten gestattet.
Fünf Sterne und einen Flieger!
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Gute Geschichte unter erzwungenen Umständen
von aljana am 10.07.2011
Zusammenfassend:
Die Geschichte ist stilistisch gut und spannend geschrieben. Das einzige was mich an ihr stört, das dafür allerdings gewaltig, ist der an den Haaren herbeigezogene Einstieg.
Ein Passivimpfstoff gegen ein Grippevirus soll dazu führen, dass Menschen zu Tierchimären werden.
Wie bitte sollen Antikörper gegen ein Virus in der Lage sein, fremde DNA in das Genom aller Körperzellen einzubauen und dann auch noch so, dass sie mit der Zeit immer mehr lesbar werden bis sich Tier-Mensch-Wesen daraus entwickeln?
Als dann noch die Tripplechimären dazukommen, hört es bei mir wirklich auf.
Es spricht zwar für große Fantasie und das Werk an sich auch für schriftstellerisches Können. Man muss auch nicht immer hunderprozent authentisch und wissenschaftgetreu bleiben, aber diese Erklärung ist so dünn, dass es in meinen Augen glaubwürdiger gewesen wären am Anfang zu schreiben : '...und dann kam ein Zauberer, und dann war das halt so.'
Das soll nicht fies gemeint sein, aber es ist wirklich einfach wenig überzeugend. Würde für den Rest gerne mehr geben, komme aber dadurch nur auf insgesamt drei Sterne.
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Chimärenblut
von susolgi2004 am 10.07.2011
Zusammenfassend:
So, endlich! Ich versuche schon so lange, ein paar freie Minuten zu finden, um eine Rezension für dieses tolle Werk zu schreiben. Auch jetzt ist die Zeit wieder knapp und zum Inhalt wurde ja wirklich schon sehr viel gesagt. Daher nur "Zusammenfassend". Mein Tipp an dieser Stelle lautet sowieso: Selber LESEN!!!
Dieser Science-Fiction-Fantasy-Thriller hat mich sehr schnell gepackt. Und zwar aus folgenden Gründen: Die Charaktere haben mich in ihrer Glaubwürdigkeit überzeugt, ebenso wie die Handlung und das Tempo der Story, das zwar wechselt, den Lesefluss aber nie zum Stocken bringt. Zur Handlung: Obwohl fiktiv, vergaß ich das als Leser und tauchte tief ein. Wahrscheinlich, weil die fiktiven Wesen trotzdem so menschlich sind, denken und fühlen. Ich konnte mir die beschriebenen Figuren jedenfalls sehr gut vorstellen und mit ihnen mitfiebern. Das ist so wichtig, finde ich. Ich empfand das Werk als fesselnd und schockierend und kann es mit reinem Gewissen für den laufenden Wettbewerb empfehlen!
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Ausgezeichnet!
von MOCK am 09.07.2011
Handlung:
Titel: «Chimärenblut»
Genre: Roman (Subgenre: Science Fiction/Fantasy)
Autorenduo : Twin
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Persönliche Bewertungsskala Rezensent MOCK:
***** = Sehr gut / würde ich KAUFEN (Interesse an der ganzen Geschichte)
**** = Sehr gut / würde ich aber eher nicht kaufen (trifft nicht mein Geschmack)
*** = GUT / würde ich eher nicht kaufen (trifft nicht mein Geschmack)
** = Genügend / Lektüre abgebrochen
* = Ungenügend / Lektüre abgebrochen
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Eine Pandemie mit schwerwiegenden Folgen bricht über die Menschheit aus. Wie bei der spanischen Grippe sterben auch bei dieser fürchterlichen Virusinfektion millionen von Menschen. Eine einfache Laune der Natur? Eine Impfung, die nicht ohne Folgen ausbleiben wird, bringt die erhoffte Rettung, um dieser Infektion Einhalt zu gebieten. Die Nebenwirkungen dieses Medikaments hat für die Menschen tierische Nebeneffekte, die irreversibel sind. Der Mensch mutiert zu einem Mischwesen, genetisch mutiert zu Tier/Homo Sapiens. Wie so oft in der realen Welt spekuliert, glauben auch Jahre später einige Aktivisten, dass dieser tödliche Virus damals von der Pharmaindustrie bewusst freigesetzt wurde. Eine actiongeladene Jagd um die Wahrheit beginnt, wobei die Machenschaften der Pharmakonzerne aufgedeckt werden und die Schuldigen bestraft werden müssen.
Rezensionsumfang von MOCK dito Verlagslektorat:
Min. 15 A4DIN-Normseiten = max. 25 Epub Seiten (e-book Format)
Max. 30 A4DIN-Normseiten = max. 48 Epub Seiten (e-book Format)
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Figuren:
Es kommen zahlreiche Chimären Figuren vor (zu halb Mensch/Tier mutiert), die zu den Aktivisten gehören: Leon Blanc, Marc, Olga und Samuel, Josefine Garden (Josi), Andrew, ihr Ex, Lizzy, Karl Anton Wilmeroth, Kathy, eine Katzenchimäre und Josis Freundin, Annak, Lenka, Constantin, Mikael, Kevin, Olson, Ole Baum, Hillary Hilden, ihr Sohn Ethan Hilden und ihre Zwillinge Kiki und Serafina, Han Müller, Irin, Ivan Lars. Trotz der Vielfalt der vorkommenden Figuren, ist jede von ihnen einzigartig gezeichnet. Sie tragen die Geschichte und erfüllen ihre Rollen in der Handlung perfekt. Deren Individualität wird mit ausgezeichnetem Feingefühl beschrieben. Keine Figur lässt den Leser los. Alle gezeichneten Figuren erscheinen glaubwürdig.
Sprache/Duktus:
Die Sprache der Autorin sorgt dafür, dass man sich von Anfang an in die Geschichte fallen lassen kann, dass man sich alle Personen und Handlungsstränge bildlich vorstellen kann und dass dabei die Emotionen nicht zu kurz kommen. Der Leser bleibt im Lesefluss.
Struktur:
Prolog/Folgekapitel. Der Plot ist klar durchdacht und gut strukturiert. Der Spannungsbogen hält von der ersten Seite bis zum Schluss an.
Zusammenfassend:
Der Leser wird ganz schnell in die „Tiefen“ dieses packenden Science-Fiction Thrillers hineingezogen. Dur eine sehr realistische Darstellung und sehr detailreiche Verwendung von wissenschaftlichen Theorien, hat dieser Roman eine einzigartige Sogwirkung in eine tiefe Dimension, aus welcher man zwischendurch nur sehr schwer wieder auftauchen möchte. Der Für Thriller Liebhaber, mit etwas wissenschaftlicher Begeisterung, ist diese LP ein absolutes Muss. An dieser rundum gelungenen Geschichte gibt es in meinen Augen nichts zu bemäkeln. So enttäuschend reale Machenschaften von Menschen im Leben auch oft sind, so real kommt diese Story daher. In jeder Hinsicht ein mehr als gelungenes Werk mit Spannung, Kampf, Liebe und Tod. Insgesamt eine außergewöhnliche Geschichte, die es in jedem Fall zu lesen lohnt.
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Yiepie-ah-yeh, Schweinebacke
von YuutoNakamura am 09.07.2011
Handlung:
Durch eine Impfung kommt es zu einer Ausbreitung von Viren. Normalerweise tauchen dann einfach Zombies auf, hier sind es feinsinnigerweise Chimäre.
Sprache/Duktus:
Prima lesbar, aufgelockert mit Dialogen und sicher auch Ansichten der Autoren. Will man gerne nach dem Anlesen auch weiterlesen. Das Zielpublikum dürfte eher ein jüngeres sein.
Ein paar Kleinigkeiten, die gerade deshalb überdacht werden könnten: "Verdammtes Hühner-KZ": "Verdammtes Hühner-Gefängnis" dürfte als Aussage reichen. Weiter hinten setht das sehr böse Wort M***f***, würde ich ersetzen. Selbst Bruce Willis sagt in der dt. Fassung von Stirb langsam "Yiepie-ah-yeh, Schweinebacke" und nicht wie in der engl. Fassung "Yiepie-ah-yeh, m***f***". Klingt z.B. Schweinebacke nicht sympathischer für einen sympathischen Roman? Sonnenallee kann man eigentlich nicht als "Uralt"-Film bezeichnen. Er stammt aus dem gleichen Jahr wie "The Bad Touch" von der Bloodhound Gang, 1999. Vermutlich würde man selbst in einer nahen Zukunft als "Uralt"-Kultfilme die s/w-Klassiker oder eben auch z.B. den Zeichentrickfilm "Die Farm der Tiere" von 1954 bezeichnen. Sonnenallee wärer ein "alter Klassiker".
Struktur:
Gut unterteilt, kann man deswegen immer mal wieder etwas drin lesen.
Zusammenfassend:
Das Buch ist ein schwungvolles Buch. Mich erinnert es vom Sprachsttil mehr an Filme wie 28 Days Later / 28 Weeks Later / Resident Evil - mehrere Teile, weniger an 1984 oder Schöne Neue Welt. Hier geht es allerdings nicht einfach nur darum, Zombies abzuballern, sondern geistreicherweise mehr um das Leben der Chimäre. (Ich habe allerdings nur auszugsweise gelesen). Für junge Leute und Junggebliebene sicher sehr interessant. Das Werk halte ich (vielleicht noch etwas feinschleifen) für verkaufbar, wobei der Covervorschlag eindeutig eher junge Leute ansprechen dürfte. Bei diesem Nachwuchsteam lohnt sich das Lektorat. Also gibt es eine Empfehlung.
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Wissenschaftsthriller
von Mona Frick am 08.07.2011
Handlung:
Mischung aus Wissenschaftsthriller, Anklage gegen Rassismus und Kapitalismus, Liebesgeschichte und vor allem: Fantasy.
Figuren:
Leon, führender Aktivist und Pferde-Chimäre, der eine persönliche Rng offen hat, und dann auf der Flucht ist; Josi, die Hafisch-Gene in sich hat und verliebt in Leon ist; Kathi, Josis Freundin und Halb-Katze; sowie diverse andere Aktivisten; außerdem deren Elternteile; Ethan, der Sohn der Gastfamilie, der wahrscheinlich besser ist, als Josi denkt; und schließlich skrupellose Macher u.A.
Die Figuren sind deutlich gezeichnet, sowohl optisch als auch durch Dialoge und Handlungen.
Sprache/Duktus:
dem Genre entsprechend.
Alles gesagt. Doof, dass man die mindest Wörterzahl einhalten muss....
Struktur:
chronologische Reihenfolge der Kapitel. Leicht zu verfolgen.
Alles gesagt. Doof, dass man die mindest Wörterzahl einhalten muss....
Zusammenfassend:
Gelungene Mischung aus verschiedenen Genres.
Plastische Figuren, stimmige Dialoge, interessante Story.
Bin jetzt bei S.160, komme aber sicher nicht bis zum Ende heute, also die Rezi schonmal vorab.
Paar Kommas fehlen, aber sonst habe ich keine Unstimmigkeiten entdeckt. Wissenschaftlich kann ich es allerdings nicht nachprüfen, klingt zumindest plausibel für mich, als Laie.
Bleibt nur noch, 5 Sterne zu geben und Empfehlung.
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Toll
von Amelie Rieger am 07.07.2011
Handlung:
Um eine Grippepandemie zu verhindern wird die Bevölkerung mir einem neuartigen Impfstoff versorgt. Jedoch kommt es vorallem bei Kindern zu genetischen Veränderungen. Sie werden zu Mischwesen - Chimären.
Figuren:
Sehr realistisch dargestellte Karaktere. Auch die Beschreibung der Mischwesen hat mich überzeugt.
Sprache/Duktus:
Die Schreibweise ist sehr angenehm und gut zu lesen.
Struktur:
Als erstes wird man mit Hilfe eines Prolog in den Hintergrund der Geschichte eingeweiht. Anschließend erfolgt die Erzählung in chronologischer Reihenfoge.
Zusammenfassend:
Eine Geschichte die nicht nur unterhaltsam ist sondern auch zum denken anregt. Die Umsetzung finde ich sehr gelungen und der Schreibstil hat mich absolut überzeugt.
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Chimärenblut
von Tabeja am 06.07.2011
Handlung:
Eine Grippewelle veranlasst Deutschland eine Passivimpfung zu verbreiten, die zur Folge hat, dass vor allem Kinder genetisch verändert werden.
Figuren:
Ich konnte mir die Figuren gut vorstellen. Sie hatten für mich noch keine greifbare Tiefe, aber ich hab auch nur den Anfang gelesen.
Sprache/Duktus:
Mir kam die Sprache jugendlich und professionell vor. Ich habe keine Fehler o.Ä entdeckt. Der Text las sich flüssig und leicht. Ich könnte mir das von der Schreibweise auch gut als Jugendroman vorstellen.
Struktur:
Der Prolog ist interessant, aber eher eine Art wissenschaftlicher Bericht, zu dem man nicht so den Bezug findet. Ich glaube, er ist der einzige Kritikpunkt. Ich hätte den Prolog vielleicht aus Sicht von einem der Kinder erzählt und im Verlauf der Handlung die Geschehnisse eingebunden. Man könnte den Prolog, wenn man die auktoriale Erzählweise beibehalten möchte, auch wie Zeitungsartikel aufbauen. Aber das ist sicher auch eine Geschmackssache - Der Rest der Geschichte ist chronologisch, die Perspektive ist gut getrennt und wechselt jeweils zwischen den Personen. Wohin das Buch will, kann ich nach 60 Seiten noch nicht genau sagen.
Zusammenfassend:
Aus Zeitgründen habe ich nur den Anfang (60 Seiten) gelesen, aber er hat mir gefallen. Normalerweise schaue ich so etwas eher als Film. Ich finde, die Idee klasse, muss aber zugeben, dass ich nicht ganz verstanden habe, wie durch die Impfung, die Tiergene von außen in die Kids gekommen sind. Aber dafür muss ich dann wohl das ganze Werk lesen, was ich auch mache, sobald ich Zeit finde. Gespeichert ist es. :o) Ich wünsche euch ganz viel Glück im Wettbewerb.
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Pesudowissenschaftliche und abstruse Zukunftsvision. Nix pour pepsi
von pepsi carola am 05.07.2011
Zusammenfassend:
Diesen Roman würde ich niemals lesen wollen. Dem Plot fehlt u. a. der Aufbau von Dramatik. Der Prolog nimmt die ganze Geschichte vorweg, die Luft ist raus. Ein guter Anfang, der in die Story hineinzieht, hätte lauten können: In einem KInderzimmer in Berlin Kreuzberg ...***Mein Eindruck - im Roman werden den LeserInnen pseudowissenschaftliche Plattheiten serviert. Darauf reagiere ich allergisch.***Sprachlich reißt mich die Leseprobe auch nicht vom Hocker. Statt mir ein buntes Kopfkino zu bieten, empfinde ich den Stil als eine Mischung aus eher langatmiger Reportage und Schulaufsatzniveau.***Das größte Manko für mich ist neben Pseudogedöns und Sprache - Glaubwürdigkeit! Massentierhaltung soll der Grund für die äußerlich immer mehr zu Tieren werdenden Menschen sein? Okay. Allerdings - wenn es schon so weit gekommen sein sollte, was sollen dann die Befreiungsaktionen von Hühnern bewirken? Das finde ich völlig abstrus und von den Autorinnen einfallslos zusammenfantasiert. Würde ich an mir selbst Anzeichen erkennen, für die Kraft von Pferden in meiner Muskulatur (Quelle: siehe LP *G*), bräuchte ich vielleicht kein Auto mehr *GGG* Ich könnte mir vorstellen, dass PolitikerInnen, die das Chimärengedöns zu verantworten haben, in Raumschiff-Reservaten leben müssten, die um die Erde kreisen oder sie werden auf den Mond geschossen und tschüß! Aus Sicherheitsgründen vor dem Mob, der sie sonst zerfleischen oder für Kanarienvogelfutter schreddern würde.***Fazit: Das sprachliche Niveau dümpelt auf Low Level; die Story erscheint mir an den Haaren herbeigezogen (soweit ich mir den Text angetan habe), völlig unglaubwürdig. Die LP liest sich zäh, kein Kopfkino, Floskeln statt eigene Formulierungen mit Sprachwitz. Literatur, wie ich sie lesen möchte, ist das nicht. Bemühtes Manuskript zweier Autorinnen, deren schriftsprachliche Fähigkeiten mir begrenzt erscheinen. Nix pour pepsi. Oder sagte ich das schon? *g* Und auch nix für die Tops.
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Große klasse
von Alternative am 05.07.2011
Zusammenfassend:
Ich gehöre nicht unbedingt zur Zielgruppe ... trotzdem hab ich die halbe Nacht durchgelesen und schließe mich der allgemeinen Begeisterung an. Euer Schreibstil liest sich sehr gut und die Idee ist absolut originell. Weil schon alles da war, ist es unheimlich schwer mit etwas Neuem daherzukommen. Meist geht der Versuch dann daneben, weil es zu angestrengt wirkt oder einfach nicht mehr nachvollziehbar ist. Ihr dagegen findet für euer Phänomen spannende und realistisch wirkende Erklärungen - das gefällt mir! Mit kleinen Feinschliffen hier und da wird das mal etwas ganz Großes. Ich wünsch euch beiden viel Glück! Sina
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Habe alle Seiten gelesen!!!
von patza am 05.07.2011
Zusammenfassend:
Es ist eine gute Geschichte mit einer brillanten Idee, die es (und das ist selten) noch nicht gibt. Gut durchdacht (mit wenigen Ausnahmen) bis zur letzten Seite.
Nach dem Prolog bin ich gleich mitten im Geschehen. Durch die leicht und flüssig zu lesende Sprache ist es mir gelungen euer großes Werk in drei Tagen zu lesen (dabei muss ich gerade sehr viel schreiben). Schon ab Seite 60 ahnte ich, was passieren würde - mit den Chimären.
Allerdings wurde für mich nicht erklärt, warum man die Chimären nicht „mag“. Erst auf Seite 60 sagt dann irgendwer, dass sie Geld kosten würden, aber das war mir zu wenig und vor allem zu spät. Vielleicht würde ich zu Beginn einbauen, dass manche „bissig“ geworden sind oder so, denn eigentlich sind sie doch ganz normal und nett dargestellt.
Am besten von allen Figuren gefällt mir Kathi, bei der ich tatsächlich schon fast die Katze gesehen habe, wie sie die Krallen ausfährt, über den Tisch kratzt, wie sie ins Auto springt und dann dieses verlässt, weil sie gekränkt ist. So wie sich Katzen eben verhalten.
Fehler, die ich gefunden habe, haben meine Vorrezensenten schon erwähnt. Zudem ist mir die Herkunft des Hai-Genes nicht klar (wurde ja auch schon oft erwähnt). Ich würde dafür nur irgendwo einen einzigen Satz einbauen, vielleicht hat sie im Zoo Haie füttern dürfen und kam einen gefährlich nahe, er streifte mit seiner glatten Haut (heißt das so bei einem Hai) leicht ihre Hand.
Ich habe mich gefragt, wie man zu zweit einen langen Text schreiben kann, nun, euch ist es gelungen.
Das Buch ist auch besonders gut für Jugendliche geeignet.
Ihr bekommt von mir alle Sterne, einen weiteren dafür, dass ich endlich mal ein Werk zu Ende lesen konnte. Euer Werk ist absolut empfehlenswert und verdient den Flieger.
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Ein Lesevergnügen ganz besonderer Art
von Talira am 04.07.2011
Zusammenfassend:
Das Buch ist einfach genial!!!!! Ihr habt da wirklich etwas ganz Besonderes zusammen geschaffen. Begründet in der jetzigen Zeit, mit den Problemen, die uns immer mehr Sorge bereiten. Ganz aktuell wieder der Ehec-Erreger. Ihr habt eine Zukunft beschrieben, die nicht unrealistisch ist. Keiner weiß wie sich alles entwickelt und auf was für weitere Gefahren wir zusteuern. Deshalb hebe ich meinen Daumen für diese Idee. Verpackt in einem Thriller, spricht es natürlich ein sehr großes Publikum an. Die Personen sind sehr gut ausgefüllt. Man kann sie sich vorstellen. Hier ist das klasse Cover auch sehr passend.Der unterschwellige Humor, der immer wieder einfließt, würzt das Lesevergnügen zusätzlich. Ich drücke die Daumen für Chimären-Blut und wünsche euch ganz viel Erfolg damit :O)
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Top Thriller!
von Erich Bösch am 04.07.2011
Zusammenfassend:
Es gibt nicht viele NB-Werke, die ich genau so, wie sie hier hochgeladen wurden, kaufen würde. Dieses hier schon! Warum? 1.) Eine intelligente, in sich stimmige Handlung, die ein eigentlich (hoffentlich??) unmögliches Szenario plausibel macht.
##### 2.) Die wunderbar gezeichneten Figuren. (grosses Lob dafür, weil mich das bei so Mutation/ Dystopie Themen oft abschreckt) Aber hier erleben wir Figuren, die in den verschiedensten Facetten menschlich fühlen, denken und handeln, egal wie sie aussehen. Es fällt deshalb sehr einfach, sich mit ihnen zu identifizieren. Ja es geschieht ganz selbstverständlich! #### 3.) Die ständig präsente, unterschwellige Spannung, die einen perfekten Thriller auszeichnet. Professionell auch die kleineren Szenen, in denen das Tempo erhöht wird, ehe sich die Handlung wieder beruhigt. So ergibt sich ein, für dieses Genre, perfekter Rhythmus. Schnell genug, um den Leser zu fesseln, aber auch mit ein wenig Zeit dazwischen, um gewisse Infos zu verarbeiten ####4.) Was mich besonders beeindruckt hat, ist das hohe Mass an Intelligenz, das hinter diesem Werk steht. Das brisante Thema. Die Niederträchtigkeit der Menschen. vlt auch ein wenig der Wink, hinter die Fassade eines Menschen zu blicken. Nicht immer sind die optisch schönen und perfekten die Guten, und nicht immer sind die Ausgestossenen der Gesellschaft die Schlechten. ( Ich hoffe ich werde da jetzt nicht zu subjektiv...) KRITIK: Warum, um Himmelswillen, gibt s das nicht schon als Film (gg)
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Tolle Story
von Codename Kolibri am 04.07.2011
Zusammenfassend:
Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, weil ich aus Zeitgründen euer tolles Buch nicht zu Ende lesen kann, werde das aber später nachholen. Bei so einer spannenden Geschichte will man schließlich wissen, wie sie ausgeht. Kompliment, ihr zwei habt da eine sehr fantasiereiche und interessante Geschichte erfunden. Mit eurem schönen Erzählstil werdert ihr bestimmt viele Leser begeistern können. Mir hat's gut gefallen und ich freue mich schon auf ein baldiges Weiterlesen. Liebe Grüße Marion
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Chimärenblut
von Eichhörnchen am 01.07.2011
Zusammenfassend:
Liebe Zwillinge,
euch ist da eine anständige Geschichte, mit einer neuen und mitreißenden Idee gekommen. Leider hatte ich gegen Ende das Gefühl, dass euch ein bisschen die Puste ausgegangen ist. Aber das ist euch ja offensichtlich auch schon aufgefallen (Hinweis auf Seite 408 nach euren Seitenzahlen, nicht den Livebookseitenzahlen) oder vielleicht bereits bearbeitet. In den vorherigen Rezensionen habe ich etwas von einer Fortsetzung gelesen. Ich bin gespannt darauf wie es mit Josi weitergeht und verbleibe mit freundlichem Gruß.
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Vorstellbar
von Büchersammler am 23.06.2011
Handlung:
Nach einer Impfung, die durchgeführt wurde, um eine Pandemie in den griff zu bekommen, bilden sich Mischwesen auf der Erde.
Figuren:
Die Figuren sind gut vorstellbar. Ich musste umwillkürlich an Contagan denken.
Sprache/Duktus:
Gut und flüssig zu lesende Sprache mit wenigen Fehlern oder Unebenheiten.
Struktur:
Gut durchstrukturierte Geschichte. Man kann dem Verlauf problemlos folgen.
Zusammenfassend:
Ein Szenario, das durchaus vorstellbar ist. Die Geschichte ist nah an der Realität angesiedelt. Dieses Werk hat mir gut gefallen.
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Genial - Band 2 folgt
von Webi am 20.06.2011
Handlung:
Freu mich schon. Auch ich habe eure Geschichte verschlungen. Anspruch und Warmherzigkeit sprechen aus jeder Zeile. Ich bin absolut kein Fantasyfan, aber euer Buch hat mich zu einem gemacht - zumindest, was euren 2. Teil angeht. Immer schön weiter schreiben. Versprochen?
Figuren:
Die Opfer der Pharmaindustrie setzen sich zur Wehr - mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln - die immer mehr eingeschränkt werden. Dass es vielleicht bald keine Menschen mehr geben wird, übersehen die Verfechter diesesr Politik. Die von ihnen verabschiedeten Gesetze können sie bald selbst treffen. Ein Umweltkrimi der tiefgreifenden und nachdenklichen Art. Glückwunsch!
Sprache/Duktus:
Ein sauberes Deutsch, gute und vor allem durchdachte Formulierungen und das schon vor dem Feinschliff. Ich freue mich auf alles, was von euch kommt!
Struktur:
Eigentlich ist schon alles gesagt, man folgt der Handlung von der ersten bis zur letzten Seite!
Zusammenfassend:
Keine Kritik, Danke für das Einstellen des Buches und viel Erfolg für die Zukunft - egal ob mit oder ohne Verlag.
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Medizinskandal
von ERunte am 20.06.2011
Handlung:
Supter gut beeschriebene Handlung, die uns allen zu denken geben sollte. Ein Virus wird freigesetzt, dass Menschen in Chimären verwandelt. Aber statt den Menschen zu helfen, erweist es sich wieder einmal, was der Mensch nicht kennt, bekämpft er. Josi eine Mensch-Fisch-Chimäre und Leon, eine Mensch-Pferd-Chimäre, infizieren sich bei einem Einsatz zur Befreiung von Hühnern aus einer Legebatterie mit einem neuen Virus. Sie werden zu Tripple Chimären. Daraufhin werden sie von den Hintermännern, die die Versuche mit diesen Viren vorangetrieben haben verfolgt. Auch die "normalen" Menschen setzten zu einem Kesseltreiben geben die Chimären an. Gesezte werden geschaffen, diese zu unterdrücken.
Figuren:
Josi, Leon, Kathie aber auch die anderen Figuren werden mit sehr stark ausgeprägtem Charakter dargestellt, was zum Teil auch durch die Tiergene in ihnen hervorgerufen wird. Ich muss sagen, dass ich mich mit den Chimären identifizieren konnte. Die Figuen wurden so gut beschrieben, das ich sie mir genau vorstellen konnte.
Sprache/Duktus:
Sprachlich einwandfrei, gewählte Wortwahl und ein Spannungsbogen, der sich bis zur letzten Seite, und sogar darüber hinaus, spannt, da ja auchschon von einem 2. Teil die Rede ist.
Struktur:
Die gut strukturierte Aufteilung der Story machte es zu einem Genuss, sie zu lesen.
Zusammenfassend:
Hier wurde die Skrupelosigkeit der Menschen schonungslos dargestellt und wie korrupt unsere Gattung doch ist. Ihr habt es geschafft, die bedrückende Stimmung, aber auch den Lebenswillen der Chimären bildllich und sprachlich perfekt zu beschreiben. Mir hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefallen. Die Spannung schien kein Ende zu nehmen, ihr habt es sogar geschafft, die Spannung immer noch ein bisschen zu steigern. Da ihr schon den 2. Band erwähnt habt, freue ich mich schon riesig darauf. LG Elke
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... habe es bis zu Ende gelesen :-)
von AnnaH am 15.06.2011
Handlung:
Es ist für mich ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Vor allem, weil das Szenario gar nicht so weit hergeholt ist. Es macht Angst und lässt einen doppelt darüber nachdenken, wie man in einer Situation wie sie Josi erlebt selbst handeln würde? Kämpfen, aufgeben und das Leben beenden oder alles mit sich machen lassen?
Figuren:
Man muss sie einfach gern haben die Beiden. Man leidet mit ihnen und wenn sich Veränderungen an ihrem Körper zeigen, bangt man mit, so sollte es sein. Alle anderen Figuren passen sich perfekt an und ihre Schicksale kann man auch ohne weitere Beschreibungen nachvollziehen - man lernt ja anhand der Beiden wie es abläuft und was körperlich geschieht.
Sprache/Duktus:
Eine angenehme Lesereise in das Land der bedrückenen Fantasy - nichts auszusetzen von meiner Seite. Super!
Struktur:
Die Handlung hat mich von der ersten bis zur letzen Seite gefesselt - das sagt wohl alles aus.
Zusammenfassend:
Einfach nur gelungen. Es zeigt, dass man auch im Bereich der Fantasy Handlungsweisen der Pharmaindustrie an den Pranger stellen kann. Dickes Lob dafür.
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Wow
von KarlaM am 13.06.2011
Zusammenfassend:
Meine vielen Vorrezensenten haben eigentlich schon alles geschrieben - ich hatte mich beim Lesen des Beschreibungstextes auch erstmal an Samsa erinnerte gefühlt und mich geekelt. Das dieses Buch mich trotzdem gefesselt hat, liegt an der großartigen Ausgestaltung der Charaktere. Fantasy, Liebe, Politik, Spannung, dieses Buch packt viele Themen an und meistert die Jonglage hervorragend. Ich drücke die Daumen!!!
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Genial!
von Lütte am 12.06.2011
Handlung:
Fabelwesen entstehen durch nicht ausreichend getesteten Impfstoff. Diese kämpfen um ihre Anerkennung als Menschen, denn das sind sie trotz allem in ihrem Denken geblieben - Ausnahmen bestätigen die Regel, wie das auch bei nicht Mischwesen im Leben ist.
Figuren:
Gut beschrieben, vor allem die Mutationen, die mit ihnen vorgegangen sind. Irgendwie gruselig finde ich.
Sprache/Duktus:
Wohlüberlegt und auch, wenn ich nicht bis zur letzten Seite gelesen habe, alles ohne Fehler. Beeindruckend.
Struktur:
Man kann dem Geschehen gut folgen und wenn ich mehr Zeit hätte, hätte ich auch bis zu Ende gelesen - an der Spannung lag das nicht!
Zusammenfassend:
Einfach super super Klasse, mit das Beste, was ich hier gelesen habe und gehört auf jeden Fall unter die TOP 10.
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Intelligent und unterhaltend
von Nadi am 12.06.2011
Handlung:
Chimären sind Mischwesen, die durch Tiergene, die durch einen Grippeimpfstoff, die Möglichkeit zum Eindringen in den menschlichen Körper und zum andoggen an die DNS erhalten haben, entstanden sind. Diese Wesen sind gezwungen, um ihre Rechte als Menschen zu kämpfen. Man fühlt mit ihnen und versteht sie und erkennt, wie schnell Skrupellosigkeit in der Forschung zu derartigen Entwicklungen führen kann. Jederzeit tatsächlich auch in der Realität - so ein Szenario wäre möglich.
Figuren:
Die Figuren, egal ob Chimäre oder Mensch, werden durch die liebevollen Beschreibungen ihrer Eigenheiten zu lebenden Wesen, mit denen man fühlt und hofft und die man vor allem auch versteht.
Sprache/Duktus:
Fehler muss man hier wirklich mit der Lupe suchen. Weniger hinterlässt meist auch ein Profilektorat nicht. Einfach noch einmal durchgehen und auf Satzstellungsfehler achten (vielleicht 4-5 im ganzen Buch).
Struktur:
Ohne Beanstandungen, der Roman ist fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Habe es in knapp 2 Tagen verschlungen. Die Ereignisse überschlagen sich zum Ende hin nicht, was sonst bei vielen Büchern der Fall ist. Alles wird harmonisch erzählt ohne dass die Handlung irgendwo stockt oder langweilig wird.
Zusammenfassend:
Ich bin begeistert und kann nur hoffen, dass dieses Buch von euch Twins veröffentlich wird. Es wird sicher auch ohne Verlag ein Hit. Danke für die angenehme Zeit, die ich beim Lesen dieses vollständigen Romans gratis haben durfte.
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WOW und WOW
von AntjeM am 11.06.2011
Zusammenfassend:
Da hier schon so viel zum Inhalt, den Figuren, der Struktur und der Sprache geschrieben wurde...möchte ich mich auf die Zusammenfassung und meinen Eindruck vom Buch beschränken. --->
Alle vier Protagonisten sind mit unterschiedlichen Charakteren ausgestattet. Sie sind so greifbar für den Leser gezeichnet, dass man sich nicht entscheiden kann, welcher jetzt sein persönlicher Liebling sein wird. Das muß man einem/zwei Autor/Autoren erst einmal nach machen. Dem nicht genug sind auch Nebencharaktere, wie Kevin, wirklich gut gelungen! Ihr habt ein gutes Gespür Figuren zum Leben zu erwecken. Alles was am Text noch verbessert werden könnte, ist Sache eines Lektorates...euch unterschreibe ich, einen guten Job gemacht zu haben.
Spannung und Tempo sind die Antreiber, diesen recht langen Beitrag hier doch bis zum Ende zu lesen und über Tage hinweg immer wieder zur Hand zu nehmen und nicht nach 180 Seiten die Rezi vorzuliefern;-). Hier wird oft geschrieben "gab es schon mal, ist nicht neu, hab isch so ähnlich schon gelesen" all das kann ich über "Chimärenblut nicht sagen...ihr habt eine neue Welt erschaffen und diese Vision ist nicht wirklich erstrebenswert, aber unbedingt lesenswert. Ich glaube man merkt mir die Begeisterung etwas an und daher hört die Rezension jetzt auf. Verdient im Ranking!
PS: Mein Liebling ist Josi ;-))))))))
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Großartige Story!
von auko77 am 09.06.2011
Zusammenfassend:
Der Titel weckte die Neugier in mir dieses Buch zu lesen. Bereits nach den ersten Seiten wurde ich mit dem Thema konfrontiert und in die Geschichte "hineingezogen".
Nachdem ich in letzter Zeit viel über Vampire gelesen hatte, war ich über dieses neue Thema und die kritischen Ansätze zum Tierschutz erfreut.
Das Buch liest sich sehr flüssig, ständig passiert etwas neues, was die Handlung voranbringt.
Ich finde euer Buch sehr spannend, gut geschrieben, kritisch, z.T. macht es mir Angst, weil es so auch passieren könnte.
Ich wünsche den Autorinnen alles Gute und hoffe auf baldige Fortsetzung.
Antje
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spannende Geschichte gut erzählt bitte mehr davon...
von contactme3 am 09.06.2011
Handlung:
Die Geschichte spielt in der Zukunft. Eine Pandemie verändert alle Lebensformen auf der Erde und bedroht die Zukunft der Menschheit. Auf der Erde leben nach der Pandemie "normale" Menschen und durch unterschiedliche Tiergene genetisch veränderte Menschen (Chimären).
Dabei werden bereits heute bestehende Konflikte wie z.B. Rassendiskriminierung, Armut, Streben nach Macht und Anerkennung und vor allem Tierschutz sehr gut auf die Handlung übertragen.
Figuren:
Die Spannung des Buches wird durch die Beziehungen der Hauptpersonen (Leon, Josefine u.a.) zueinander sowie deren Entscheidungen mit Wirkung auf Ihre Umgebung stetig gesteigert.
Die Hauptfiguren werden nach und nach gut beschrieben in die Geschichte eingeführt und besitzen eigene Charaktereigeneschaften welche insb. durch die Tiergene und deren Wirkungen sehr unterschiedlich dargestellt werden.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist sehr punktiert, inhaltsreich und schörkellos. Der Spannungsbogen wird dadurch nicht abgelenkt und konzentriert sich auf die Fakten.
Struktur:
Die Struktur des gesamten Buches ist abwechslungsreich aber trotzdem sehr klar gezeichnet. Verschiedene Orte auf der ganzen Welt dienen anschaulich als Untersetzung der Struktur.
Es gibt im wesentlichen zwei Erzählstränge welche von den beiden Hauptpersonen vertreten werden.
Zusammenfassend:
Die Geschichte lebt von ihrer außergewöhlich tollen Idee - Tiergene in Menschen abzubilden. Sie ist sehr spannend erzählt, beinhaltet viele kritische Fragen. Etwa ab der Hälfte des Buches wird die anfänglich noch lockere Atmosphäre beängstigend.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Schreibt doch bitte noch weitere Bücher, ich freue mich auf eine Fortsetzung. Vielen Dank und meinen Glückwunsch für diese tolle Arbeit.
Stephan
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Große Klasse!!!
von Blake am 09.06.2011
Zusammenfassend:
Habe erst die Hälfte gelesen(ist ja auch nicht wenig ;), bin aber begeistert und lese auf JEDEN Fall weiter, wollte euch aber nicht so lange auf die Rezi warten lassen;) Finde die Geschichte einfach nur einmalig und genial. Habe angefangen und konnte nicht mehr aufhören;) Von Anfang an fesselnd. Bin froh, dass ich durch empfehlung auf euch gekommen bin, weil ich meist nur bei Fantasy blättere;) Tja, was soll ich noch sagen. Super. Weiter so!!! Lg Blake
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Einfach nur gelungen
von Sonja59 am 09.06.2011
Zusammenfassend:
Eigentlich habe ich erst zwei Drittel dieses herrlichen Werkes gelesen und werde ganz bestimmt auch noch bis zum Schluss lesen, trotzdem möchte ich jetzt schon meine Rezi dazu abgeben. Es ist ein von der ersten bis zur letzten Seite gut verfasster und mit Spannung verpackter Lesestoff, der jedes SF-Fan-Herz höher schlagen lässt. Es ist leicht zu lesen und entführt einen in die Fantasie. Alles ist so klar beschrieben, dass man es sich auch bildlich vorstellen kann. Einfach perfekt. Danke Ihr Zwei, damit habt ihr mir meine Pausen bei der Arbeit versüßt und tut es noch, bis ich alles gelesen habe. Auf den zweiten Teil freue ich mich schon.
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Zeitmangel! Mir entgeht mal wieder so einiges ...
von Inga Hetten am 08.06.2011
Handlung:
Vorgeschichte: Im Laufe einer Pandemie wird eine Passivimpfung verabreicht, die das Erbgut von fünfzig Prozent aller Kinder verändert. Betroffene bilden äußerliche Merkmale der Tiere nach, mit denen sie häufig Kontakt hatten. Diese Chimären gelten als minderwertige Menschen. In wenigen Metropolen existiert indes eine Chimären-Szene. Unter anderem in Chicago, der Sänger der bekannten Band „Chimärenblut“ stammt von dort. (Ob wir ihn kennenlernen?) *** Sehr passend zu aktuellen Medienmeldungen die Gerüchte über die Herkunft des Virus. *** Josi lässt sich bei einer kriminellen Unternehmung ihrer Tierschutzgruppe erwischen. Das kostet sie die Mitgliedschaft und auch Leon will offenbar nichts mehr von ihr wissen. Ihr Vater schiebt sie als AuPair nach Chicago ab. Immerhin kommt Kathi mit, ihre Freundin. *** Jugendbuch mit Hightech-Kommunikation, Science Fiction und mehr.
Figuren:
Josi, siebzehn, Journalistentochter. Haifisch-Chimäre. Mitglied einer Gruppe radikaler jugendlicher Tierschützer. Mehrfach erwischt worden, daher als kriminell eingestuft. *** Josis Schwarm Leon, Pferde-Chimäre, Anführer der Tierschützer. Aus seiner Sicht ist das eine unprofessionelle Aktivistengruppe gegen Massentierhaltung. Langzeitziel: Sie sind selbst vertiert und wollen auch in Zukunft leben. *** Leons Mähne erinnert mich ein wenig an die knuffigen Pferdedeutschen von Diana Sassé. ;)
Sprache/Duktus:
Klassische Erzählform Imperfekt plus dritte Person Singular. Liest sich angenehm. Ab und an ein eigenwilliges Komma. Ich war müde und wollte nur mal kurz reinschauen. Dachte zunächst, nicht schon wieder ein Jugendbuch, davon habe ich vorerst genug. Und dann stand da auf einmal Seite 30. *** Die aufgezeigte Problematik ist spannend, ähnlich der unsrigen (welche derzeit EHEC heißt), verschärft durch den Faktor Chimären. In den letzten Jahren spukt beständig das Pandemie-Gespenst durch die fleißig bellenden Medien, daher erscheint die Idee der „Großen Influenza“ gar nicht so abwegig. *** Lobkram: S. 2 „Kathi bekam Krallen und kletterte nachts heimlich auf Bäume.“ Schön in diesem Kontext. Lakonisch, trocken. - S. 20 „Seine innere Hasskurve überschritt augenblicklich die rote Marke.“ Das Bild gefällt mir. Würde evtl. das „augenblicklich“ rausnehmen. - S. 33 Klasse eindringlich, die Zahl der Pandemietoten über die alte Frau zu vermitteln, die nicht mehr gut sieht. Und fragen muss, welche Wand voller Urnen die Nummer 142 trägt. So viele Wände … – S. 40 Yeah, kein „Leon ist mir sowieso egal“-Teenagergetue. Josi gibt vor sich selbst zu, dass sie nur deshalb in die USA reist, weil sie wütend auf ihn ist. Im Grunde natürlich ebenfalls Teenagergetue, aber wenigstens hat sie das klar. *** Kleinkram, mein Klassiker: S. 1 (Manuskript) „Piks“ -> Pik-Asse? -> Pieks – S. 4 Welches Gespräch will Josi annehmen? – S. 23 „Sie selbst hatte ebenfalls während der Pubertät fraglos diese Pillen genommen“ Kann es sein, dass hier statt „fraglos“ (= zweifellos, ganz bestimmt) gemeint ist: „ohne es in Frage zu stellen“? – S. 25 „Sogar meine Mum hat sich gegen mich verschworen.“ Hehe. Verschwören ist wie Sich-im-Kreis-aufstellen, das können nur mehrere Personen. - S. 41 „in ihrer DNA aufgesogen wie einen Schwamm“ -> in ihre DNA aufgesogen wie ein Schwamm *** [Entzückt entdecke ich auf Seite 408 eine mit Doppelkreuzen markierte Anmerkung einer der Autorinnen. Ich mach’s mit Farben … :D]
Struktur:
Prolog, der kurz die Folgen der Pandemie zusammenfasst. Kapitel eins berichtet über Chimären an Kathis Beispiel. Kapitel zwei steigt in die Handlung ein. Nächster Auftritt Kathi in Kapitel sechs, sie kommt zu Josi. *** Leon weiß etwas. In Kapitel acht erfahren wir seine wahre Motivation. Auf Seite 35 kommt zum wiederholten (variierten) Mal „im hinteren Raum fand ich …“ Was, zum Teufel, weiß er?! Spannung! *** Kapitel 14 erlebt Doktor Marcus Mill, Josis Stiefvater (Sie lebt bei ihrem Vater, ihre Mutter hat sich wieder verheiratet.) Mill bekommt Ärger wegen Josis jüngster Aktivistenaktion. *** Wir erfahren, wie Josi in Chicago von ihrer wenig erfahrenen Gastfamilie empfangen wird, Kapitel 16 wechselt zu Leons Sichtweise über. Es gibt also mehrere parallel verlaufende Handlungsstränge, die unterschiedlich gewichtet sind.
Zusammenfassend:
Der Kurztext hat mich erst abgeschreckt. Haifisch- und Pferde-Chimäre, eh? Sowas kapiere ich nicht nach acht Stunden Spülschicht. -> Irrtum, der Roman ist gut verständlich und spannend. *** Trotzdem habe ich auf S. 74 aufgehört. Sorry, mir fehlt die Zeit für vierhundert Seiten hochkomnzentriertes Rezensionslesen. *** Neugierig bin ich sehr wohl. Beim Scrollen entdecke ich den Chimären-Nationalfeiertag, die Verfemten feiern sich selbstbewusst. Gefällt mir. *** Doch ich verpasse noch viel mehr: Politik, Thriller, Medizinskandal. Nachdem die ersten siebzig Seiten schon gut waren, tippe ich auf einen Überflieger. Wurde gut unterhalten und bedaure den Zeitmangel.
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Chimärenblut
von Frieda Y am 07.06.2011
Figuren:
Die Figuren sind einfallsreich gestaltet und gerade dadurch so liebenswert. Winzige Details wie das Hafermüsli zum Frühstück für die Pferdechimäre lassen einen schmunzeln.
Sprache/Duktus:
Die Geschichte ist leicht verständlich und flüssig zu lesen. Wenige Formulierungen könnten noch einen Hauch Feinschliff vertragen, einfach um das positive Gesamtbild zu perfektionieren.
Struktur:
Die Geschichte ist sowohl inhaltlich als auch optisch gut gegliedert. Klare Kapiteleinteilungen mit Ortsangabe erleichtern einem die Perspektivwechsel. Die Kapitel haben eine sehr gute Länge - sie sind weder zu langatmig, noch wird man durch zu häufige Wechsel von Ort oder Perspektive irritiert.
Zusammenfassend:
Allzu viel habe ich gar nicht zu sagen. Die Geschichte überzeugt mich sowohl inhaltlich als auch optisch. Das Cover und die Einteilung der Kapitel samt optischer Trennung machen visuell was her. Blocksatz würde den Textfluss vielleicht ein wenig beruhigen, aber guter Blocksatz ist aufwändig und noch ist es ja auch kein gedrucktes Werk. Noch! Denn eure Geschichte hat alles was ein Buch braucht: Eine gute und innovative Grundidee, einfallsreiche Charaktere, einen angenehm zu lesenden Schreibstil, einen Hauch Witz verpackt zwischen reichlich Spannung. Euer Werk ist schon ziemlich reif - druckreif.
Großes Lob an euch. Macht weiter so!
PS: Ich hoffe doch, dass es euer Werk dann auch bald gedruckt gibt. Raschelndes Papier ist beim Umblättern doch angenehmer als Klicken. Vielleicht bin ich auch einfach altmodisch...
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Chimärenblut
von Ralf Reschke am 03.06.2011
Handlung:
Mit einer Passivimpfung geht etwas schief. Verantwortlich ist, wie so oft, das Pharmakartell. Die, die darunter zu leiden haben, werden natürlcih abgebügelt und, weil sie aufbegehren, rechtlos.
Figuren:
Die Hauptfiguren werden stark mit Leben erfüllt, sodaß mir vor dem geistigen Auge ein Film ablief. Gerade die Veränderungen, die durch die geänderte DNA hervorgerufen werden, lassen Raum für irrwitzige Fantasien.
Leon und Josi, ein Paar, was erst am Ende zusammenkommt und erfährt, daß es sich liebt...dadurch wird der Spannungsbogen bis zum Ende fast unerträglich für den Leser.
Natürlcih Kathi, die kleine, trotzige Katzenfrau und Freundin von Josi
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist für jedermann verständlich und klar umrissen. Das medizinische Wissen beeindruckt, da hat jemand ordentlich recherchiert.
Erstaunlich finde ich, daß an diesem Werk 2 Frauen geschrieben haben, denn es wirkt wie aus einem Guß. Sicher war das nur möglich, weil es Zwillinge sind.
Schade ist nur ein Punkt. Die Seitenzahlen, als auch der Titel "Chimärenblut" tauchen dauernd und unvermittelt im Text auf. Leider wird ein Buch, was einmal eingestellt ist, nicht mehr geändert.
Struktur:
Es forderte mich, als Leser, sehr, die Sprünge zwischen den Orten und Personen gedanklich zu erfassen. Es sind ja nicht wenig Personen, die ich mir dauernd ins Gedächtnis rufen mußte. Nein, ich bin noch nicht dement.
Zusammenfassend:
Ein äußerst gelungenes Werk, was um so ertaunlicher ist, da es als erstes, veröffentlichtes Buch zur Verfügung steht, weiter so...Bitte Bitte.
Die fünf Sterne hat es, nach meinem Dafürhalten auf jeden Fall verdient.
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Chimärenblut
von Karen Erbs am 28.05.2011
Zusammenfassend:
Wow! Habe gerade nur einige Seiten angelesen und wünschte, es wäre ein Buch, das ich mit ins Bett nehmen könnte.
Schließe mich den vielen positiven Rückmeldungen an: Eine klasse, abgefahrene Idee voller Power und wenigen Unebenheiten, die ein gutes Lektorat und konzentrierte Überarbeitung beheben wird.
Leider lese ich nicht gerne längere Texte am Bildschirm, aber eure Geschichte ist schon eine große Versuchung. Das erste Mal nun, dass ich mir so ein Reader-Dingsbums wünsche und ich halte meine Liebe zum bedruckten Papier eigentlich für unverwüstlich.
Ich bin erst seit gestern hier bei neobooks und alleine euer Text hat mir schon bewiesen, warum so ein Forum echt eine tolle Idee ist und echte Chancen birgt - für Autoren und Leser.
Eigentlich mag ich diese Art von Zukunftsromanen nicht, weil sie halt so beängstigend sein können in ihren nicht so unrealistischen Visionen, aber ihr scheint euch da in eine Riege der Klassiker einfügen zu wollen und das wirkt so easy, von Beginn an spannend und macht Lust auf dicke Bücher von euch - bitte aber bald auf Paper! Weiter so! Eure Arbeit wird bestimmt sehr viele Menschen begeistern.
P.S.: Ich mochte das Lied von der Bloodhound Gang ja immer schon gerne, aber nun wird es mich immer an eure tolle Idee erinnern. Wird Zeit, dass ich die verliehene CD bei meiner Freundin abhole! :-)
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Chimärenblut
von LyFa am 25.05.2011
Zusammenfassend:
Eine schöne Idee , die wirklich sehr gut umgesetzt wurde. Freue mich schon auf die Fortsetzung.
Ich mag E-Books, sie brauchen wenig Platz , vergilben nicht, man kann sie nicht verlegen und ...............
habe aber eine ganz große Bitte an euch, stellt die Fortsetzung bitte auch als EPub ein, dann kann man es besser auf dem Reader lesen :)
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Überzeugend
von /user/ am 22.05.2011
Handlung:
Die Handlung ist komplex und beschäftigt sich mit ... Was wäre wenn. Hier ist es bereits passiert: die Horrorvorstellung der Menschheit.
Figuren:
Man kann sich sehr gut vorstellen, wie die Wesen aussehen, die durch Mutation der Gene entstanden sind.
Sprache/Duktus:
Der Text liest sich gut und flüssig. Abgesehen von kleinen Unsauberkeiten gibt es nichts zu beanstanden.
Struktur:
In einem Prolog wird dir Problematik erklärt. Dadurch ist man gleich mittendrin im Geschehen.
Zusammenfassend:
Was für eine Idee! Nicht nur der Plot, sondern auch die wissenschaftlichen Details überzeugen. Insgesamt eine herausragende Arbeit.
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Grausige Vorstellung
von Luther am 22.05.2011
Handlung:
Um eine weietre Ausbreitung einer Pandemie zu verhindern, werden die Menschen geimpft. Aber der Imfstoff hat es in sich. Es entstehen Mischwesen, die sogenannten Chimären, dei sich einen Platz in dieser Welt erkämpfen müssen.
Figuren:
Die Figuren sind überzeugend und ausreichend beschrieben. Ich konnte mir auch die Chimären gut vorstellen.
Sprache/Duktus:
Flüssige, elicht zu elsende Sprache. Kleine Unebenheiten können noch überarbeitet werden.
Struktur:
Am Begin nsteht ei Prolog, der den Leser mit dem Sachverhalt vertraut macht. Danach geht es gradlinig weiter.
Zusammenfassend:
Der Plot hat was. Es ist nicht auszuschließen, dass so etwas irgendwann einmal auf unserer schönen Erde passiert. Gut geschrieben, sehr unterhaltsam.
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Chimärenblut
von Antonina am 20.05.2011
Handlung:
Nach einer verhängnisvollen Impfung werden Menschen zu Chimären. Die Welt gerät aus den Fugen. Nichts ist mehr, wie es mal war. Ein düsteres und durchaus nicht unrealistisches Szenario, das den Leser sofort in seinen Bann zieht.
Anmerkungen zur Handlung/Verständnisfragen: Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe: Die Hühner in der Farm waren mit dem Fische-Virus infisziert. Ist das das Gleiche, wie das Mammal-Virus? Oder nicht? Kann man dem Mammal-Virus irgendwelche Tiergene "beigeben"? (Sorry, bin keine Biologin). Dafür spräche die Veränderung von Han Solo äh, dem Minister, oder? Was wäre passiert, wenn ein Mensch (nicht eine Chimäre) sich mit dem Fische-Virus angesteckt hätte? Wäre er dann noch mehr verfischt als Josi? In dem Fall würde die Tatsache des Chimären-Seins eine mildernde Wirkung auf das Fisch-Virus ausüben, stimmt das? Und zuletzt: Das mit der erhofften "Heilung" Mensch-Mensch-Tier-Chimäre hab ich nicht begriffen. Aber ich hätte gerne weitere 300 Seiten darüber gelesen...
Figuren:
Haben mich überzeugt. Sowohl die Menschen als auch die Chimären werden differenziert dargestellt. Geschickt vermeiden es die Autorinnen, zu werten und die beiden Arten allzu einfach in schwarz-weiss, gut und böse Kategorien einzuteilen.
Sprache/Duktus:
Flüssig zu lesen, überzeugende Dialogsprache. Gut gefallen hat mir die Art und Weise, wie es die Autorinnen immer wieder geschafft haben, Verbindungen mit unserer Zeit herzustellen (Wasserhund, erster schwarzer Präsident, alter Computer etc.). Dies führte dazu die Geschichte "realer" zu machen. Auch der Humor der Figuren hat mir sehr gut gefallen: "Fisch mit Fahrrad".
Struktur:
Gelungener Prolog, danach Kapitel in angenehmer Länge mit Ort und Zeitangaben, die es dem Leser leicht machten, den verschiedenen Handlungsfäden zu folgen. Sehr gute Spannungserzeugung zu den Kapitelenden hin.
Zusammenfassend:
Die Story hat mir sehr gut gefallen und mich überzeugt, obwohl (oder vielleicht weil?) mir das biologische Wissen dafür fehlt, wie wahrscheinlich oder eben nicht, das Ganze ist. Unheimlich ist es allemal und spannend war die Geschichte auch. Die Handlung ist durchdacht und hat Tiefe und ich hab mich sehr gut unterhalten. Nur das allerletzte Wort gefällt mir gar nicht: ENDE - Das könnt ihr doch nicht machen!!
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Zwillingswerk
von Exitus am 18.05.2011
Handlung:
So etwas passiert, wenn die Menschen glauben, sie können gegen alles
irgendein Mittelchen erfinden. Manchmal geht der Schuss nach hinten los.
In diesem Falle entstehen nach der Impfung Chimären.
Figuren:
Die Figuren der Chimären fand ich sehr interessant und auch gelungen. Darauf muss man erst mal kommen - obwohl die Wissenschaft auch davon nicht mehr weit
entfernt ist.
Sprache/Duktus:
Die Sprache liest sich leicht und flüssig. Kleine Unebenheiten lassen sich rasch beseitigen und haben das Lesen nicht beeinträchtigt.
Struktur:
Die Geschichte ist übersichtlich gegliedert bzw. in Kapitel unterteilt.
Zusammenfassend:
Chimärenblut - eine tolle Geschichte, die in nicht allzu
weiter Zukunft durchaus vorstellbar ist. Insgesamt gut geschrieben,
aber es gibt noch einige kleine Fehler in Rechtschreibung und Interpunktion,
die aber schon angemerkt wurden und gewiss bei der Überarbeitung ausgemerzt werden.
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Go for Paperback!!!
von Ilka Zuzak am 17.05.2011
Handlung:
Chimären Thema mit Fantasie und fundiertem Hintergrundwissen in ein spannendes Buch verpackt. Die Chimären sind eine Minderheit unter der größeren Gruppe der Menschen.
Figuren:
Chimären und Menschen. Warum soll ich hier mindestens 50 Zeichen schreiben......................................................................................................?
Sprache/Duktus:
In dieser Rubrik und unter dem Reiter "Struktur" schreiben hier offensichtlich Autoren über Autoren. Meistens sehr detailliert beschrieben und fachlich orientiert. Ich gehören eindeutig zur Rubrik der "ausschließlichen Leser", was mich direkt weiter zur Rubrik "Zusammenfassend" führt....
Struktur:
siehe Sprache/Duktus...In dieser Rubrik und unter dem Reiter "Struktur" schreiben hier offensichtlich Autoren über Autoren. Meistens sehr detailliert beschrieben und fachlich orientiert. Ich gehören eindeutig zur Rubrik der "ausschließlichen Leser", was mich direkt weiter zur Rubrik "Zusammenfassend" führt....
Zusammenfassend:
Um meiner Zusammenfassung die richtige Note zu geben muss ich hier ein paar Dinge vorweg sagen:
1. Ich lese eigentlich NIE ebooks, geschweige denn benutze ich einen Reader....
2. Ich mag keine Computer
3. habe ich nicht aufgegeben, mich hier anzumelden...
TROTZDEM, oder gerade deswegen: Diese Buch sollte meiner Meinung nach unbedingt auch als gedruckte Version erscheinen, um es der Gruppe der "ich lese Abends im Bett Eselsohren in meine Lieblingsbücher" nicht vor zu enthalten!
Als bekennender "Anti Ebooker" bin ich so also leider erst in den Genuss der ersten 40 Seiten gekommen. Diese habe ich mir auch noch ausgedruckt.... und diese ersten Seiten machen süchtig nach mehr davon! Ich bin mächtig stolz auf Euch, das Ihr so ein Hammer Thema ausgewählt habt und es versteht, ein so spannendes und fesselndes Buch daraus zu entwickeln! Mein Fazit: Ich brauche dringend einen Reader!!!
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You and me baby ain't nothing but mammals...
von Jorden am 15.05.2011
Handlung:
Als große Headline sehe ich hier eine klassische Dystopie, die sich neben vieler seines Genres einreihen kann: Der Schwarm, Clockwork Orange, 12 Monkeys, Minoriy Report, als Antonym Huxley's Schöne neue Welt und sogar diverse Computer-/Videospiele. Ich kann mir diese Geschichte nicht nur verfilmt vorstellen, sondern auch richtig gut ver-grafik-t in einem Computerspiel
Figuren:
Es gibt viele Figuren, aber das störte mich nicht. Was ich nicht ganz so gut fand, waren die Namen... die waren mir ein wenig zu banal/normal.
Sprache/Duktus:
Druckreif, bis auf ein paar klitzekleine ... – jaja, schon gut. Wie bei 3 - 5 anderen Werken (u.a. z.B. Zum Teufel mit Barbie, DarkTech-Vamire Rising, Picknick in Plunderland), würde ich auch hier ein sofortiges „Go!“ geben. Mädels, ihr seid zurecht auf den oberen Ränken. Meinen Respekt!
Struktur:
Ich finde es sehr gut durchstrukturiert. Erst ein Prolog, der mich an die Hand nimmt, danach chronologisch weiter erzählt (mit u.a. Ort-/Datum-/Zeit-Angabe) und dabei sinnvoll unterteilt. (Dazu muss ich sagen, dass ich schon vor längerer Zeit an dem Schätzchen gelesen habe, dann hat mich eine „Große Influenza“ [ik schwör – mindestens genauso schlimm!!! ;)] dahingerafft, sodass ich es nicht mal mehr vor den PC geschafft habe. Was ich damit sagen will: Auch mit längerer Unterbrechung, kann man der Storyline gut folgen und sich wieder einfinden – eben weil es so gut strukturiert ist.) - Good job.
Zusammenfassend:
Oha. Puh. Wow. Dies sind alles Kritikpunkte, die euch nicht viel weiterbringen, aber was soll ich machen? Ich habe nix zu meckern. Ich bin so begeistert, dass mir kaum zusammenhängende Sätze einfallen und immer wieder nur auf einen Nenner komme: O!M!F!G! Moment, ich habe noch mehr: Beängstigend; Real; Nachdenklich machend; Toll umgesetzt; Beeindruckend; Toller Plot; Stimmiges Konzept; Gut recherchiert; Mit Liebe und Respekt präsentiert und nicht einfach so dahingeklatscht. Lasst euch Knutschen, danke!
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Geschwitzt
von vincent casca am 15.05.2011
Handlung:
Die Pharma-Industrie ist mir schon lange ein Dorn im Auge, bei der Kritik an der Tierhaltung halte ich mich zurück. Weil ich gar zu gerne Fleisch esse. Dass an diesem Fall einiges unwahrscheinlich ist, ja phantastisch, stört mich überhaupt nicht (woanders oft schon) – it`s fiction. Ich weiß, ich bin unsachlich, weil bei anderen Büchern (auch außerhalb dieser Plattform) bin gelegentlich sehr pingelig diesbezüglich.
Figuren:
Dass Chimären nicht nur die Rächer der Unterdrückten sind, sondern auch noch in dem ganzen Spektakel Zeit für die Liebe haben, wusste ich nicht, hat die Lesefreude aber noch erhöht. Wenn ich bei einem Fall richtig dabei sein will, dann können die Bösen für mich gar nicht schwarz genug gemalt sein.
Sprache/Duktus:
Was mich angemacht hat bei diesem Stück, war von der ersten Sekunde an die Sprache. Ich habe bis auf Seite 40 durchgelesen, ohne dass ich gewusst hätte, was ich zum Ganzen sagen soll. Dieses Höllentempo. Phänomenal! Da sind mir einige kleine Holperer kaum aufgefallen und die, die es taten, konnten meinen Fluss, ja fast Rausch, nicht bremsen. Allerdings war ich nach den ersten vierzig Seiten reichlich geschwitzt. Nachher legte sich das etwas.
Struktur:
Struktur? Wenn es von Beginn an in diesem Affenzahn VORANfliegt (fliegen Affen?) juckt mich keine Struktur. Es ist spannend, aufregend, erregend (nicht im erotischen Sinne) – das ist doch Struktur. Oder?
Zusammenfassend:
Ich glaube, es ist bereist alles gesagt. Glückwunsch zu einem tollen Text. Noch zwei drei solcher Texte auch aus dem fantasy-Bereich etwa, wobei ich kann die Genres nicht unterscheiden, für mich war das hier, nei, ich habe keine Ahnung, auf alle Fälle noch zwei drei texte dieser Art - und ich wechsle als Leser mal mein Genre.
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Unheimliche Vorstellung
von Wandersleben am 15.05.2011
Handlung:
Die Menschen auf der Erde werden nach einer Pandamie mit einem neuen Serum geimpft. Nebenwirkungen treten auf. Es entstehen Chimären, die teils menschliche, teil tierische Gene haben.
Figuren:
Spannend fand ich die Beschreibungen der Chimären, die man sich gut vorstellen kann. Allerdings ist mir nicht ganz klar geworden, aus welchem Grund sie so diskriminierend behandelt werden.
Sprache/Duktus:
Bis auf wenige Unebenheiten liest sich die Leseprobe flüssig. Wenige Rechtschreib und Tempusfehler, die ich aber nicht als störend empfunden habe, weil die Geschichte so spannend ist.
Struktur:
Am Anfang erfährt man in einem Prolog, wie es zu den Mutationen kam. Danach geht es chronologisch weiter. An machen Stellen könnte man etwas kürzen, wo nebensächliche Dinge sehr ausführlich beschrieben werden.
Zusammenfassend:
Mir kamen sofort Bilder von Contagan in den Sinn. Heutzutage ist so eine Szenerie genauso möglich wie damals. Warum nicht auf diese Weise? Das ist ein spannendes Thema, das mich immer wieder Staunen ließ. Ich hatte den Eindruck, dass die wissenschaftlichen Aspekte gut recherchiert und deshalb stimmig sind. Für diese Art Literatur gibt es ganz sicher einen Markt. Ich dürcke der ... den Autorinnen die Daumen.
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Ab S. 160 wollte ich nicht mehr aufhören zu lesen
von Nordlicht am 12.05.2011
Handlung:
Die Handlung beginnt langsam, mehrere Handlungsstränge sind geschickt miteinander verwoben, und nimmt etwa ab S. 160 richtig Fahrt auf. Die einzelnen Kapitel haben meist einen gelungenen Spannungsbogen und oft gute Cliffhanger, die mich zum Weiterlesen trieben. Ab S. 160 hielt die Spannung für mich bis zum Ende, davor gab es immer wieder Passagen, die ich als langatmig empfunden habe. Z. B. auf S. 81 ging es mir so, dass ich dachte: Wozu wird diese Basketballszene so ausgewalzt beschrieben? Manche Passagen zu Beginn waren mir zu beschreibend. Beispielsweise waren mir die Unruhen, die den Planeten umspannen, zu fern. Meist erfahren die Protagonisten von ihnen nur durch die Nachrichten. Als Josi und Ethan die Uni besuchen, erleben sie die Unruhen eigentlich hautnah mit, aber für mich blieb diese Szene zu blass. Z. B. auf S. 150: ein Professor äußert umstrittene Thesen. „Jemand schmiss ein Ei. Der Professor wischte sich die Stirn ab und verließ ohne ein weiteres Wort den Saal.“ Das geht mir hier zu schnell. Wo landete das Ei? Auf der Stirn des Professors? Oder nur in seiner Nähe, und er wischt sich den Schweiß ab? Und er verlässt einfach so den Saal? Das erscheint mir nicht glaubwürdig. Sehr gelungen finde ich dagegen die eklige Vision der Hühnerhaltung auf S. 266. Ab S. 160 nimmt die Bedrohungslage zu, Leon ist auf der Flucht und kann nirgendwohin, auch Josi schwebt zunehmend in Gefahr, das gefällt mir, so was mag ich. An die Vielfalt der Chimären hatte ich mich inzwischen gewöhnt und auch an das, was man bei der Lektüre des Romans wohl akzeptieren muss: Dass es offenbar möglich ist, sich sozusagen nachträglich durch Mutationen teilweise in ein anderes Wesen zu verwandeln. Ihr sagt ja, ihr hättet alles recherchiert und das sei tatsächlich realistisch. Es fiel mir sehr schwer, das zu glauben. Als Josi auf S. 282 endgültig Abschied von ihrem Menschsein nimmt, habt ihr mich gepackt. Das war beklemmend, traurig, echt. Ich bin mit einem Kloß im Hals schlafen gegangen. Das Ende ging mir dann fast ein bisschen zu schnell. Hier blieben für mich einige Fragen offen, die ich hier aber schlecht stellen kann, da ich dann das Ende vorwegnehmen würde.
Figuren:
Der Leser begleitet verschiedene Figuren, sowohl Protagonisten als auch (manchmal) Antagonisten. Innerhalb der einzelnen Kapitel bleibt die Perspektive in der Regel bei einer Figur. Leon und Josi, die zentralen Figuren der Geschichte, waren für mich am Anfang noch etwas blass und manchmal auch nicht stimmig. Leon beispielsweise sorgt sich auf im 2./3. Kapitel um seine Gruppe, um sein Versagen, jedoch nicht für mich spürbar um Josi. Dennoch aber scheint er sie zu lieben bzw. schickt sie aus Liebe weg. Oder auf S. 105, da wirkt Leon so abgeklärt, es wird einfach beschrieben, was er tut. ich habe mich gefragt: hat er gar keine Angst? S. 112 der Satz „Er kämpfte mit den Tränen und seiner Wut“, der ist eigentlich schön, aber zu wenig vorbereitet, ich habe Leon die Tränen und die Wut nicht abnehmen können. Auf S. 75 nimmt sich Leon vor, Kevin abzutasten, um sicherzugehen, dass er vertrauenswürdig ist, und nach dem Gespräch sinniert er darüber, doch ich habe nichts in dem Gespräch gefunden, mit dem er Kevin abgetastet hätte. Auch Josis Liebeskummer wird für mich nur selten wirklich greifbar, eigentlich erst ganz am Ende. Oder als ihr auf S. 159 Schwimmhäute wachsen, da bekommt der Schock, den sie durchlebt, gerade mal 4 Zeilen im Text. Das ist mir zu wenig. Schön dagegen fand ich den Streit zwischen Ethan und Josi und die Versöhnung. Das hat mich berührt, das war für mich echt, nah, dicht. Gut gefallen hat mir auch ihre (ich nenn das jetzt mal so:) emotionale Verwandlung zum Hai, wie sie da im Wasser schwimmt, was sie da denkt, spürt und fühlt, das war für mich stimmig und überzeugend.
Sprache/Duktus:
Der Text lässt sich gut lesen. Die Sprache ist flüssig. Gegenstände wie der NanoC sind harmonisch in den Text eingebaut. Es gibt kaum Rechtschreib- und Tippfehler. Gelegentlich fielen mir Tempusfehler auf. Einige Formulierungen wiederholen sich zu oft. Zum Beispiel „Er/sie wusste, was er/sie zu tun hatte“ oder „das mit Josi hätte nicht passieren dürfen“. An mehreren Stellen sind die Bezüge nicht klar, wenn Personalpronomen (er/sie) anstelle der Namen verwendet werden, z. B. Seite 58, Z 1: „Eine halbe Stunde später erreichten sie die Villa Hilden. Sie verkniff sich ein A und O…“. Klar, man weiß, dass sich Josi das A und O verkneift, aber so wie es da steht, müsste es die Villa tun. Manchmal zerstörten für mich Nachsätze gelungene Emotionen, z. B. auf S. 115: „Raus aus diesem Gefängnis, in dem ich keine Luft mehr bekomme.“ oder auf S. 281: „Mit einem Seufzer ließ sie sich fallen und schaltet ihre Gedanken ab“ – hier hätte ich jeweils den 2. Teilsatz weggelassen, aber das mag auch Geschmackssache sein. Eine kleine Frage noch: Wieso sind ab der Mitte des Buchens Städte- und Ortsnamen kursiv gedruckt? Das hat mich beim Lesen gestört. Ach, und noch etwas Nebensächliches, das vielleicht nur mir so geht: Ich finde, Ethan nennt Josi zu oft „Honey“.
Struktur:
Geschickt miteinander verwobene Handlungsstränge, wie schon unter Punkt „Handlung“ ausgeführt, mit guten Spannungsbögen und Cliffhangern. Nur einmal habe ich diesbezüglich gestutzt: Auf S. 188 kommt nach sehr, sehr langer (für mich zu langer) Zeit wieder Leon „ins Bild“, der dann plötzlich doch zur Polizei gehen will. Ich habe extra noch mal zurückgeblättert, aber keinen Hinweis gefunden, wie es zu diesem Sinneswandel kam. Ansonsten aber großes Kompliment für die Struktur, die ist sehr gelungen und sehr gekonnt.
Zusammenfassend:
Es hat ein 160 Seiten gedauert, bis mich das Buch gefangengenommen hat, aber dann hat es mich so richtig gepackt. Ab da stimmte so ziemlich alles, und ich hätte wohl die Nacht durchgelesen, wenn ich nicht am nächsten Morgen wieder hätte früh aufstehen müssen. So musste ich leider immer irgendwann ins Bett gehen und das Weiterlesen auf den nächsten Abend verschieben. Wie viele der Vorrezensenten bin auch ich der Meinung, dass dieses Buch irgendwann in den Regalen stehen wird, denn es ist eine wirklich tolle Idee, spannend umgesetzt und gut geschrieben. Für druckreif halte ich das Manuskript aber noch nicht. Meines Erachtens solltet ihr den Anfang noch deutlich straffen, dort Josi und Leon noch plastischer zeichnen und an manchen Stellen an der Sprache arbeiten. Ich habe hier mehrere Zettel vollgeschrieben, falls ihr möchtet, kann ich euch die (absolut nicht vollständige, aber doch recht umfangreiche) Fehlerliste per PN zukommen lassen (wenn ihr nicht schon eine viel umfangreichere von Nathan habt…;-) ). Auch das Ende bedarf meines Achtens noch eines Daran-Feilens, insbesondere in Bezug auf das Mammal-Virus, das m. E. zu wenig Raum und Erklärung bekommt und am Ende (vielleicht?) zu schnell „besiegt“ wird (bzw. der Sieg wird möglicherweise möglich, sozusagen). Trotz der insgesamt vielen Kritikpunkte entscheide ich mich aber für 4 Sterne, denn die hat euer „Chimärenblut“ auf jeden Fall verdient: einen für die ausgesprochen gekonnte Struktur, einen für das fesselnde Leseerlebnis ab S. 160 und zwei für die wirklich ungewöhnliche und über weite Strecken überzeugend und stimmig ausgearbeitete Idee. Drei Sterne würden dem Werk einfach nicht gerecht werden. Liebe Grüße, Sabine
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Chimärenblut
von chriskus am 11.05.2011
Handlung:
Um eine Pandemie einzudämmen, werden die Menschen geimpft. Leider hat dieser Impfstoff Nebenwirkungen, die nicht vorhersehbar waren.
Figuren:
Auf der einen Seite gibt es Menschen, auf der anderen Seite die Chimären. Das sind Mischwesen aus Mensch und Tier. Sehr schön beschrieben.
Sprache/Duktus:
Ein Text mit wenig Flüchtigkeitsfehlern. Dadurch lässt er sich leicht lesen.
Struktur:
Der Roman ist in einzelne Kapitel unterteilt. Die Aufteilung leuchtet ein.
Zusammenfassend:
Hinter diesem Roman steckt eine tolle Idee. Was hier beschrieben wird, könnte in der Zukunft durchaus auf unserem Planeten passieren. Das ist schon erschreckend.
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Zwei Dinge stören mich
von Kirk Spader am 07.05.2011
Zusammenfassend:
1. Das dieser Roman so verdammt spannend ist, dass ich selber nicht mehr zum Schreiben komme, weil ich ihn weiterlesen muss. (Das ist ein 5 Sterne-Kompliment)
2. Das ihr den Roman als Wissenschaftsroman deklariert. Damit habt ihr die Vulkanier geweckt, die auch bei "Hänsel und Gretel" noch schreiben würden: "Wenn die Hexe Kinder isst, dann muss sie doch Sodbrennen bekommen. Was nimmt sie dagegen ein?"
Für mich ist es eine Fantasy-Geschichte mit Wissenschafts- und Thriller-Elementen.
Dafür aber eine der besten, die ich seit langer Zeit gelesen habe.
Professionell und lesenswert, das Cover ist Top und von mir 5 Sterne und den Flieger.
LG Kirk
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Ich sag es ja, Freilandhaltung ist das Ende der Menschheit ...
von debruma am 06.05.2011
Handlung:
Der Plot ist mit der Axt gezogen. Wenig Feinheiten. Aber immerhin ist es einer und mit Schmackes. Das enorme Tempo ist die wesentliche Stärke des Textes. Da passiert was - vielen Dank. Nur der angestrebte Wissenschaftsroman ist es nicht. Bei allem guten Willen meinerseits: im Detail ist das schlicht gruslig. Warum eigentlich dies Bemühen um einen Wissenschafts-Anstrich? Die Story taugt. Böse Pharma, gute Tiere. Warum sich mit Fakten, die sich nicht im Sinne des Plot biegen lassen, ständig selbst das Wasser abgraben? Braucht es nicht. Man lasse es ala 'Fringe' bei kruden Behauptungen und Überzeugungskraft. Reicht.
Figuren:
Da sind einige und das ist gut so. Denn die hübschen Tierwesen machen etwas her. Allerdings liest man den Figuren an, dass sie sich an den Plot zu halten haben. Soll heißen, man kann die Fäden sehen, an denen der Autor zieht - das wirkt hie und da steif oder konstruiert. Die Charaktere sind solide und alle da, die man so erwartet. Wie den Figuren so fehlt auch dem Hintergrund die 100 %ige Stimmigkeit, Glaubwürdigkeit. Bsp. erschließt sich der Grund für die Diskriminierung nicht. Nicht aus der Geschichte, nicht aus der Stimmung. Natürlich kann Autor sagen: Ist eben so. Basta. Nur ist dies schade und verschenktes Potential.
Sprache/Duktus:
Das ist eine Grundsatzfrage: Die Sprache ist schnell. Gut. Dennoch kommt hin und wieder ein Juhu-Mädchen-Ton durch. In einem Frauenbuch über Männer und Schuhe wäre das passend, doch bei dieser Art Text wünschte ich mir die Sprache noch ein wenig zurückgenommener, der Handlung untergeordnet.
Struktur:
Kapitel, nach Ort und Zeit. Gerader Verlauf. und jetzt muss ich das auf fünfzig Zeichen fülllen ... tatatata ...
Zusammenfassend:
Das Buch wird sicherlich Leser finden. Nicht mich, aber das kann man durchaus als gutes Omen werten. Das hohe Tempo, die solide Story und Charaktere .... Dennoch wäre in Erwägung zu ziehen, ob weniger Wissenschaftssprech und stattdessen mehr Fundament nicht interessant wären. Was ist das für eine Welt, die sich plötzlich Tiermenschen gegenüber sieht? Was empfinden die Menschen? Angst? Überlegenheit? Warum? Welche Folgen hat das? In Familien? Für die Tierwesen? (Btw. wenn das Hirn nicht betroffen ist, warum fangen die alle an das Wesen ihrer Viecherseite zu übernehmen?)
Bei all diesen Fragen bleibt der Text bei den erwartbaren Standards. Im Prinzip ist das ein Klischee-Jugend-rebelliert-ein-bisschen-Roman nur das die Protas Fell haben. Oder Schuppen. Das ist so Mittelfeld - wäre aber mehr drin.
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Ich bin irgendwie nicht so überzeugt ...
von Bloodymary am 04.05.2011
Handlung:
Nach einer Pandemie, die Mio. von Menschen das Leben gekostet hat, entstehen durch eine rettende Passiv-Impfung Tier-Chimäre (Mensch-Tier-Mischwesen). Soweit ich es richtig verstanden habe, sei wohl jedes zweite Wesen/Mensch betroffen. D.h. sehr, sehr viele. Weshalb ist die Gruppe denn dann dennoch geächtet? Als Minderheit kann man diese Gruppe nicht mehr sehen, oder? Bei 50% der Bevölkerung? Oder ist das eine Art Symbolik für Jugend gegen Erwachsene?
Figuren:
Sehr viele. Sie werden nach und nach eingeführt und dem Leser gut über Handlung und Konversation näher gebracht, was natürlich ein großes Plus ist. :-) Trotzdem hatte ich Schwierigkeiten, eine Identifikation herzustellen, was natürlich aber auch an mir liegen kann. Obwohl Josis Verliebtheit zu Leon gut rüberkommt, blieben sie mir irgendwie fern. Was ich allerdings ein wenig zu bekritteln habe, sind die Namen. Die Geschichte spielt in der Zukunft, nehme ich an? Trotzdem sind die meisten Namen alles typische Modenamen aus meiner Generation. Andrew, Josefine, Leon, Marc, Karl, etc. (naja, Karl vielleicht nicht so ;)) Hier hätte ich mir vielleicht etwas ungewöhnlichere, abgefahrenere Namen gewünscht. Etwas, das auf die Zukunft hindeutet, ohne zu abgespact/gewollt zu klingen. Oder habe ich mich mit der Zeiteinordnung völlig vertan?
Sprache/Duktus:
Alles super, nichts daran auszusetzen. ;-) Druckreif sozusagen. Daumen hoch!!! :-)
Struktur:
Das Feld fällt mir immer am schwersten. Nach einem einführenden, leicht rückblickenden Prolog, baut sich der Roman linear auf.
Zusammenfassend:
Ich bin überzeugt, bzw. habe aus euren Kommentaren die Gewissheit, dass ihr sehr detailliert den wissenschaftl. Background recherchiert habt. Es stimmt z.B., dass Menschen und Schweine sich auf molekularbiologischer Ebene gesehen am ähnlichsten sind (nicht etwa Mensch - Affe). Ich kenne mich allerdings in der Transplantationsmedizin zu wenig aus, um abschätzen zu können, was davon bisher noch Zukunftsvisionen oder greifbare Realität ist. Trotzdem hatte ich beim Lesen öfters das Gefühl, das die wissenschaftl. Erklärungen bzw. Einschübe etwas (nicht bös gemeint) an den Haaren herbeigezogen waren, weshalb ich letztendlich ausgestiegen bin und nicht weiterlesen mochte. Z.B. "7 Mio. Jahre der Evolution der Menschheit nahmen mit einem kleinen Piks ..." Menschen gibt es nicht seit 7 Mio. Jahren. Der erste, der zur "Homo-" Gattung gehörte, war der Australopithecus und die ältesten Funde gehen max. 4 Mio. Jahre zurück, wenn nicht eher nur 3 Mio. Dann Sätze wie "Ihrem Nano-Computer befahl sie ..." Nano-Computer - ein Computer, der auf Nano-Technologie beruht, Nano-Bildschirm? Das wirkte für mich wie eine zwanghafte Zukunftsdarstellung. Nach dem Motto: "Lass uns ein paar Worte aus der Physik und Biologie reinwerfen, die meisten kennen sich eh nicht gut genug aus." Vielleicht liegt es an dem Wort Nano bzw. Nanotechnologie, was schon recht abgedroschen daherkommt. Was ich hingegen sehr gut fand, war, wie ihr beschreibt, dass sie den Knopf am Ohrring drückt und daraufhin die Musik auf Lautlos geschaltet wird. Das ist eine "Eigene" Beschreibung von etwas, dass es in der Zukunft geben könnte und wird nicht groß erklärt, weil es zu dem Zeitpunkt normal/bekannt ist. Genauso wie wir heutzutage in einem Buch nicht die Funktion des Telefons beschreiben würden, sondern es ausreicht zu sagen "Sie telefonierte" Es weiß ja (hoffentlich) jeder, was damit gemeint ist. ;) Auch, dass alte Songs gerade wieder voll "In" sind. Das wurde so rübergebracht, dass man sich gut vorstellen kann, dass es in der Zukunft tatsächlich so einen Revival gibt. Also, das waren Dinge, die mir sehr gut gefallen haben. Was mir den Einstieg allerdings etwas erschwert hat, war, dass ich die ganze Zeit "12 Monkeys" im Hinterkopf hatte beim Lesen - zumindest erschien mir die Grundidee sehr/ zu (?) ähnlich. Liebe Twins, ich hoffe ihr seid mir wegen der Rezi nicht böse und ich habe bisher nur ziemlich viel kritisiert, ohne das Positive herauszuheben. Aber das habe ich deshalb getan, weil ich ziemlich überzeugt bin, dass ihr wisst, wie gut ihr seid. Deshalb darf man bei euch bzw. eurer Geschichte auf hohem Niveau kritisieren. ;) Handwerklich gesehen, ist die Geschichte Top, da muss man gar nichts weiter zu sagen. Wegen der Kritikpunkte 3,5 *, die ich auf 4 aufrunde und nen Flieger, weil ich ungeachtet meiner persönlichen Präferenzen denke, dass es durchaus einen Markt für diese Geschichte gibt. Weiterhin viel Erfolg, God´s bless und Happy Writing, eure Bloody ;)))
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Glaubhaft
von /user/ am 04.05.2011
Handlung:
Endlich mal wieder etwas Neues auf dieser Plattform. Der Plot ist überzeugend und schon oft beschrieben, dass ich es nicht wiederholen muss.
Figuren:
Eine schöne Idee, dass menschlichen Wesen mit tierischen Genen ausgestattet sind. Man kann sie sich gut vorstellen.
Sprache/Duktus:
Bis auf einige kleine Unebenheiten und ab und zu einem fehlenden Wort habe ich absolut nichts an der Sprache auszusetzen.
Struktur:
Mir gefällt es, dass ein Prolpg vorangestellt ist, der den Leser in die Materie einführt. Danach folgt eine chronologische Struktur. Das Werk ist sinnvoll in Kapitel unterteilt.
Zusammenfassend:
Dieses Werk ist eine der wenigen Ausnahmen, das mir hier restlos gefallen hat. Es ist nicht wie viele hier eine Variante der unzähligen Vampir - oder Elfengeschichten, sondern ein gut durchdachter, realistischer Roman über ein Ereignis, das in der heutigen Zeit durchaus möglich ist. Saubere Recherche im wissenschaftlich/medizinischen Bereich runden die Glaubwürdigkeit ab. Ein Kompliment an das Autoren-Zwillings-Duo.
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Perfekte Unterhaltung
von mandala am 04.05.2011
Handlung:
Meine Empfehlung: Diesen Roman unbedingt selber lesen!!
Figuren:
Vier Protas- vier unterschiedliche Charaktere mit Ecken und Kanten: Sympathisch, sehr individuell, eigenwillig, mit Identifizierungspotential.
Die Antagonisten vielleicht nicht ganz so herausragend: Ivan der Schreckliche (natürlich (?) ein Russe) bedient kiloweise Klischees... und leider bleibt die Dame in Weiss und ihr Motiv weitgehend im Dunkeln. Dafür ist Kevin wirklich gut und gezeichnet: Ein in sich zerrissener Verräter. Gut gelungen!
Sprache/Duktus:
Es gab keine Fehler, die mich aus dem Stoff geworfen hätten, mit Ausnahme der Formulierung auf S. 197 vielleicht , wo es sinngemäß in der letzten Zeile heißt: ".. es war kein Wind gegangen..." Sagt man das so? Das ist nicht eher mundartlich?
Auf S. 26 fehlt im 4.Absatz ein "die" nach dem Komma, auf S.175 die Ausführungszeichen in der wörtlichen Rede, auf S. 261 im letzten Satz des 52.Kapitels ein "sie". Das sind aber Peanuts, auch sprachlich fand ich die Geschichte sehr überzeugend, klar und schnörkellos. Kopfkino lief auf Hochtouren!
Struktur:
Die Unterteilung der Kapitel empfand ich als wohltuend. Ich konnte -obwohl es mich gereizt hätte- nicht durchgängig am PC lesen und kam auf diese Weise auch nach Unterbrechungen problemlos wieder in die Geschichte rein.
Zusammenfassend:
Ein Thriller vom Feinsten! Temporeich, logisch nachvollziehbar und emotional packend wird eine Geschichte erzählt, in der es vor Spannung von Anfang an knistert.
Vielleicht ist es die zeitliche Nähe, in der die Handlung angesiedelt ist, dass man ihr die unglaublichen Vorkommnisse ohne Weiteres abnimmt, vielleicht sind es die gut recherchierten medizinischen Zusammenhänge zwischen Impfung und deren möglichen Schäden, die betroffen machen. Sehr wahrscheinlich ist es aber die gelungene Mischung von allem: Superidee, medizinisches Wissen, sympathische Protas, politisch interessante Zusammenhänge, klare Sprache, spannender Stil, was diesen Roman auszeichnet und aus ihm einen Bestseller machen könnte! Volle Punktzahl und eine Empfehlung von mir- ich hätte hiervon wirklich gerne ein Buch, ein richtiges, mit Papierseiten und diesem tollen Cover, auch zum Verschenken!
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Gute Idee
von /user/ am 02.05.2011
Handlung:
Um eine Pandemie auf der Erde einzudämmen, wird ein neuer Impfstoff eingesetzt. Nebenwirkungen bleiben nicht aus. Es entstehen Mischwesen aus Mensch und Tier.
Figuren:
Die Figuren der Chimären sind alle mit einer tierischen Eigenart ausgestattet, die glaubhaft dargestellt wurde.
Sprache/Duktus:
Hier gibt es noch ein paar Stolpersteine, wie fehlende Kommas, einige Flüchtigkeitsfehler und unglückliche Formulierungen, die sich aber elciht überarbeiten lassen.
Struktur:
In einem Prolog wird erklärt, wie es zu den Anomalien gekommen ist. Danach läuft die Geschichte chronologisch ab.
Zusammenfassend:
Ein Zukunftsroman, wie man ihn selten findet. Es ist möglich, dass so etwas Ähnliches tatsächlich eines Tages auf der Erde passieren kann. Das Autorenduo scheint gut recherchiert zu haben, da auch die wissenschaftlichen Aspekte glaubhaft wirken. Mich hat das Werk überzeugt. Ich kann dazu nur gratulieren.
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Hervorragend - in jeder Hinsicht
von K Illing am 01.05.2011
Zusammenfassend:
Ein SF-Thriller für Jugendliche vom Feinsten. Durchgehend spannend, sehr gut geschrieben. Auch wenn es nicht mein Genre ist und ich nicht bis zum Ende gelesen habe, hat mich dieser Roman restlos überzeugen können. Bis auf ein paar kleinere sprachliche Patzer, die aber schon von den Vorrezensenten genannt wurden, ist mir nichts aufgefallen. Ganz hervorragende Arbeit. Ich wage die Prognose, dass es dieses Werk auf jeden Fall in die Verkaufsregale der Buchhandlungen schaffen wird. Kompliment den beiden Autorinnen.
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Realistisches Szenario
von Eisgräfin am 01.05.2011
Handlung:
Eine Pandemie schrecklichen Ausmaßes wütet auf der Erde. Durch eine Passivimpfung soll sie eingedämmt werden. Doch der Schuss geht nach hinten los. Ungeahnte Nebenwirkungen des Serums lassen vereinzelte Menschen zu Wesen mutieren, die teils menschliche, teils animalistische Merkmale aufweisen.
Figuren:
Als Hauptprotagonisten haben wir Josefine, eine Haifisch-Chimäre, von der man allerdings nicht erfährt, wie sie mit den Fischlein in Berührung kam. Dann ist da Leon, der Pferdechimäre, Constantin der Chamäleonchimäre und Ethan, der nur menschliche Gene in sich trägt. Die Hauptfiguren sind schlüssig gezeichnet, die Nebenfiguren prägnant angerissen. Das erscheint mir gut ausgewogen.
Sprache/Duktus:
Die Sprache hat mich sofort in die Geschichte gezogen. Sie ist leicht und verständlich. An manchen Stellen merkt man manchmal, dass hier ein Autoren-Duo am Werk war und zwar an unterschiedlichen Schreibweisen von gleichen Wörtern. (Jacht, Recht etc.) Das Wort „Pisse“ würde ich durch Urin ersetzen. Dass das synthetische Virus nicht natürlichen Ursprungs ist, klingt doppelt gemoppelt. Hier und da fehlt mal ein Komma, aber diese Kleinigkeiten haben den Lesefluss nicht im geringsten beeinträchtigt.
Struktur:
Vorangestellt ist ein Prolog, der den Leser in die Problematik einführt. Man erfährt, wie es zu den Mutationen gekommen ist. Das ist gut gelöst, so dass man anschließend gleich informiert in das Geschehen eintauchen kann. Das Buch ist übersichtlich in einzelne Kapitel unterteilt.
Zusammenfassend:
Zuerst hatte ich mit einem weiteren Fantasy-Roman gerechnet, die sich auf dieser Plattform schon fast übermäßig häufen. Dann war ich angenehm überrascht über die realistischen Elemente. Ein Szenario, wie es hier beschrieben wird, könnte in dieser oder ähnlicher Form jederzeit auf unserer Erde passieren. Die Pharmaindustrie setzt Medikamente ein, von denen die Nebenwirkungen auf lange Sicht nicht restlos abzuschätzen sind. Ein Virus entweicht aus einem Labor, in dem es zu militärischen Zwecken gezüchtet wurde. (Nebenbei bemerkt, glaube ich immer noch, dass das HIV-Virus auf eine solche Weise feigesetzt wurde.) Die Verknüpfung verschiedener Genres scheint mir hier sehr gelungen. Auch finde ich es an der Zeit, darauf aufmerksam zu machen, dass auch Tiere Wesen sind, die eine Seele besitzen. Der Mensch bezeichnet sich gern als Krone der Schöpfung, aber man muss nur in eine Zeitung schauen, um berechtigte Zweifel daran zu hegen. Fazit: Die Geschichte ist gut durchdacht und umgesetzt. Sie hat das Potential, eines Tages die Bestsellerlisten zu stürmen.
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Toll!!!
von Monika am 29.04.2011
Zusammenfassend:
Ein Genre der besonderen Art. Hut ab. Das Werk ist flüssig zu lesen. Gut strukturiert und spannend aufgebaut. Bisher habe ich das erste viertel durchgelesen und war begeistert. Nicht wegen des Stils, der Perspektive (die hier nicht unbedingt meinen Geschmack treffen) - Nein, es ist die Geschichte selbst, die einen mitreißt, von der man mehr erfahren möchte. Ich kann mir gut vorstellen, dass es verlegt wird - auch wenn man es keinem Genre direkt zugeordnet werden kann, aber genau das macht es interessant. :-) Einfach Toll!!!
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ein neues Subgenre?
von IMMON am 29.04.2011
Handlung:
Ein neuer gelungener Mix aus verschiedenen Genrestilen, den die Twins hier präsentieren. Ich habe noch nicht alles gelesen, bin aber überrascht und begeistert über dieses neue Subgenre, das ich mal Science-Thrill-Fantasy-Roman nennen möchte. Auch wenn es nicht 100% mein Geschmack ist, so halte ich diese Umsetzung für absolut markttauglich.
Sprache/Duktus:
Klar und flüssig, für meinen Geschmack manchmal etwas zu nüchtern und zu distanziert. Dieser Stil wird aber konsequent durchgehalten und lässt viel Platz für die Handlung, Brüche (durch die 2 Autorinnen) konnte ich nicht feststellen.
Zusammenfassend:
Ein Werk, das u.a. dadurch besticht, dass es marktaugliche Elemente verschiedener Genres so geschickt kombiniert, dass sie eher als neues (Sub-) Genre, den als Mix wirken. Sehr gut gemacht. Das Buch ist (soweit ich gelesen habe) durchdacht und geplant (vielleicht sogar manchmal eine Spur zu sehr) und wirkt bereits ohne Lektorat sehr professionell. Ich fasse mich in dieser Rezi sehr kurz, da ich aus Zeitgründen aktuell gar nicht rezensieren wollte. Dieser Roman ist aber aus meiner Sicht so markttauglich, gerade auch weil es einfach etwas in dieser Form Neues ist, dass ich ihn unbedingt im nächsten Finale sehen möchte. Mein persönlicher Geschmack liesse mich nur 4 Punkte vergeben, aber für die perfekte Erfindung dieses Mixes vergebe ich noch einen Hochachtungspunkt. Gerne würde ich 5 Flieger anklicken, weil es für mich, der bisher aussichtsreichte Titel bei NB ist.
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ich, der Realo....
von strassi am 28.04.2011
Handlung:
Trotzdem habe ich jetzt etwa 120 Seiten gelesen und wie ich mich kenne werde ich auch den Rest inhalieren. Also ich muss schon sagen, da kann man sich mit diesemm genre anfreunden. Klar da kommt einem die eine oder andere Idee... nur dann kriegen wir am Ende (falls es jemals eines gibt) auf 48 Bände!
Figuren:
Die Fini; so heißt bei uns die Josefine ist toll getroffen.
Sprache/Duktus:
Ich habe es schon erwähnt, das ist nicht meine Welt, aber diese Sprache gehört vermutlich dahin wo sie ist, in deimem TEXT!!!!!
Zusammenfassend:
Sollte ich eigentlich warten woie es weitergeht, doch andere haben es auch schon gestanden, dass sie noch nicht am Ende sind aber vom roman überezugt, warum soöll es mir anders gehen?
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Bizarr hervorragend!
von MWünsche am 27.04.2011
Zusammenfassend:
Ich bin noch nicht komplett durch (bis Seite 220), wage es aber trotzdem bereits eine Prognose abzugeben: Das Teil ist heiß! Das Teil wird seinen Weg in die Fensterauslagen der Buchhandlungen dieser Welt finden! Ich war/bin ganz und gar gefangen von der brillianten Schreibweise, dem Handlungsstrang und dem Plot - da bleibt mir nur "Herzlichen Glückwunsch!" auszurufen und in den nächsten Tage wieder einzutauchen, in die Sphären der Chimären.
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Chimärenblut
von Mondentochter am 24.04.2011
Zusammenfassend:
Also ich bin platt. Möchte gar nicht lange auf den Inhalt eingehen, denn der ist brisant, verstörend, macht nachdenklich, bleibt im Kopf hängen wie ne dunkle Wolke... Ich bin einfach nur sprachlos ob der Dichte dieses Buches. Das ist meiner Meinung nach ganz großes und schweres Kino, Filme wie Twelve Monkeys usw. geisterten beim Lesen durch meinen Kopf. Da habt ihr etwas geschaffen, das unbestritten im Gedächtnis bleibt und verändert, Gänsehaut erzeugt und die Gedanken zum Laufen bringt. Ich bin noch nicht ganz durch, die nächsten Tage weiß ich aber auf jeden Fall was ich zu tun hab! Einfach danke!
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Ich bin sehr, sehr zwiegespalten ...
von Nathan Jaeger am 23.04.2011
Handlung:
Nach dem Cover dachte ich, wir haben es mit einer Dystopie zutun, in der vier junge Menschen, die zum Teil Chimären sind, als eine Art Guerilla oder wie eine ernstere Version der Fantastic Four o.ä. zusammenarbeiten. Weit gefehlt! Ich weiß nicht, was mich seitdem ich den Text vollständig gelesen habe, am Cover stört, aber ich glaube, es ist schlicht der erste Endruck, der hier (glücklicherweise!) nicht erfüllt wurde. Soll heißen: Josi, Leon, Ethan und Constantin treffen sich auf andere Art oder überhaupt nicht und irgendwie ist das auch ganz gut so. Aber nun mal zur Handlung: Erschreckend, manchenteils möglich und auf alle Fälle herrlich NEU, das sind wohl die Hauptkriterien, die ich der Handlung geben möchte. Umrahmt wird der Kern der Chimärenthematik von Mafiathriller und düsterem Zukunftsregime a la 1984.
Figuren:
Josefine, die für mich nicht schlüssig erklärt eine Haifisch-Chimäre ist, die sehr zweidimensionales Denken in Bezug auf ihr Liebesleben und ihre Aktivistenzeit an den Tag legt, in Gesprächen mit Ethan jedoch bemerkenswerte Tiefe zeigt. Nicht schlüssig, weil nie herauskommt, woher sie die Haigene hat und, sorry, eine Gesichtscreme mit 12 halte ich da nicht für ausreichend, dann eher eine Haifischflossensuppe beim Chinamann. --- Leon, der Pferdechimäre, der durch die Nutztiere seines Onkels den zusätzlichen Genpool erhält, der erst sehr erwachsen, dann etwas dümmlich und schlussendlich verwirrt, aber nicht verbittert erscheint, wie ich ihn mir vorgestellt hätte, angesichts seiner Erlebnisse in Kaliningrad. --- Ethan, der zu Anfang aus Josis schwarzweiß-Sicht gezeichnet wird und dabei unglaublich snobistisch und oberflächlich gezeichnet wird, was ihm - für mich völlig ersichtlich - von Anfang an zu unrecht geschah. Er ist kein Sohn von Beruf, nur weil er auch die Sonnenseite kennt. Das wird dann ja auch gezeigt, somit war ich wieder versöhnt. --- Constantin, der verbittert und aktiv zugleich ist, depressiv und tröstlich, ein Mann voller Gegensätze. --- Josis Vater Thomas, der eigentlich nur durch zwei Eigenschaften auffällt: er ist dreimal chemisch gereinigter Journalist und überfürsorglicher Vater, zwei Rollen, die sich gegenseitig eigentlich ausschließen müssten, in diesem Fall aber seinen Zwiespalt zwischen eigenem Beruf und der Verpflichtung gegenüber der Wahrheit und dem Schutz seiner Tochter andeutet. Hier hätte ich mir evtl. etwas mehr Sichtbarkeit des inneren Konflikts gewünscht. --- Alle anderen noch aufzuführen halte ich nicht für nötig, die Nebenfiguren werden markant, aber nicht aufdringlich beschrieben, die nicht unerheblichen Nebenhandlungen finden alle irgendwann zum Hauptstrang zurück, soweit also vollkommen in Ordnung.
Sprache/Duktus:
Die Zwillinge Susanne und Marion bemühen sich auf eine ungezwungene Art um einen gleichbleibenden Stil, der sich durch klare Bilder, klare Worte und situationsangemessenen Sprachgebrauch äußert. Grundsätzlich nichts zu meckern, doch sind mir einige Dinge aufgefallen, die ich auflisten möchte, um als Hinweise für künftige Nachbearbeitungen zu dienen (ich liste einfach auf, die Seitenzahlen hab ich nicht alle notiert): 1. "Hufen" - kommt mehrmals vor, das heißt Huf oder Hufe, ich konnte keine Version mit n dran finden. 2. "du hast recht" << schreibt ihr mal Recht und mal recht, 3. Yacht schreibt ihr mal Jacht und mal Yacht. 4. in der TV-Diskussion: "Das synthetische Virus ist nicht natürlichen Ursprungs" << der Satz ist Quatsch, ein synthetisches Virus ist nie natürlich. An der Stelle wäre es besser zu sagen: "Das Virus ist synthetisch und nicht natürlichen Ursprungs!" (Es geht ja um die Bekräftigung) 5. S202 Polizeichef/Polizeipräsident, das ist das Gleiche, der Polizeichef einer Bezirkseinheit ist ein Polizeipräsident, da wäre klarere Ausdrucksweise besser 6. das einzige Bild über das ich immer wieder stolperte: er/sie zog die Mundwinkel nach unten << also wenn, dann ist das für mich eine mimik, die Abschätzigkeit vermittelt, nicht Ärger 7. Logik: S 126 steigen Ethan und Josi in den Lamborghini, obwohl sie mit dem Rolls zur Summer Lounge gefahren waren. 8 "Bike" zwischendurch wäre Fahrrad mal schön, oder ist das ein anderes Fahrzeug, das futuristischer ist? dann braucht der leser ne Erklärung 9. S375 die "Corvette der Hildens" die haben doch gar keine Corvette??? 10. "Es roch nach Pisse und Kot" öhm, also entweder nach Pisse und scheiße/kacke oder nach Urin und Kot. 11. Leon sieht fern, das ausgebrannte Auto, da jubeln immer irgendwelche schüler über einen Punkt, habt ihr da was weggestrichen, was nun unerklärt im Folgetext auftaucht? 12. S 408 steht noch ein Kommentar von einem von euch in ### eingefasst 12 als leon das Wasser erbricht habt ihr zweimal spuken statt spucken geschrieben 13. ganz zu anfang irgendwo gibts ein Schild auf dem "Wellcome" steht, ein L weg bitte 14. Sonntag 2. Juni gibts zweimal mit Charakter Leon direkt nacheinander, kann man das vielleicht zusammenfassen? 15. Skorpione die an Glasfronten hochkrabbeln? No way. 16 Hej oder Hey << taucht beides auf, mir ist nicht klar wieso. In den Oststaaten wird als "Hallo" oft "Ahoi" gesagt, vielleicht wäre das deutlicher?
Struktur:
Einleitender Prolog, recht distanziert gehalten, eher wie eine alte Nachrichtensendung oder eine doku-soap, nicht schlecht gemacht, hat mir gefallen. Die Kapitelüberschriften fand ich gut, der zeitliche abstand war dadurch gut erkennbar.
Zusammenfassend:
Nun wird's schwierig. bislang konnte ich mich an Fakten entlanghangeln,
jetzt also mein Freischwimmer: Die Chimärenthematik reizte mich sehr,
das tut sie noch immer. Mischwesen bei denen sich die ethische Frage stellt,
ob sie Tiere oder Menschen sind (wobei ja Menschen auch "nur" Tiere sind).
Die gedankengänge von josi in der Diskussion mit Ethan zeigen das sehr schön auf.
Die Anfänge mit der Influenza (Grippe sind übrigens immer Viren, es gibt keine
bakterielle Grippe) fand ich gut, ist sie doch ein Schreckgespenst selbst in der modernsten Welt.
Die gentransfers bei manchen Chimären war mir jedoch total unklar. die meisten haben Haustiere oder
Nutztiere abbekommen, aber wo zum Teufel kommt der hai her, wenn man ihn nicht gegessen hat?
Zu den Mutationen generell: Natürlich gibt es hier durch die Fiktion des Ganzen eine gewisse
künstlerische Freiheit, aber eine Sache empfand ich als deutlich zuviel:
Selbst wenn wir es bei den meisten Chimären mit Kindern im Wachstum zutun haben besteht meiner
meinung nach genau 0,0 Prozent Chance, dass sich aus einem Kinderarm mit Hilfe einer Zurückbildung
ein Flügel entwickeln kann, ebensowenig eine Hasenpfote. Dieser partielle Umbau des menschlichen
Phänotypus ist als Fantasyelement natürlich durchaus legal, ich empfand es dennoch als "too much"
und es hat dem ganzen die Glaubwürdigkeit einer möglichen Zukunft genommen. Dies fand ich serh schade.
--- An einer, nein zwei Stellen hätte ich euch beide erwürgen mögen: "als ich den hinteren Raum betrat,
sah ich ..." und das gleich zweimal am ende einer szenensequenz? Bitte nicht! einmal war cool, aber
zweimal erinnerte mich auf unangenehme art und weise an die "spannungsaufbautechnik" eines gewissen
herrn Brown. habt ihr das nötig? ich denke nicht!
Es gab noch ein paar andere molekularbiologische dinge, die mir nicht ganz klar wurden, aber auch die werde ich auf künstlerische freiheit anerkennen.
Aber ich frage mich, woher dieses Mammal-Virus plötzlich kommt, wer diese komischen Rebellen sind, die, anstatt mit Luke Skywalker gegen das böse Imperium
zu arbeiten sogar einen Han (nicht Solo!!) gegen sich aufbringen. Da kriegt "Schwein gehabt" ne völlig neue Bedeutung. ;)
und: es sterben mir zu viele Protagonisten! Aber ich komme nun mal langsam zum Ende, das wird ja hier sonst unlesbar bis episch: da hätten wir also Sterne für die Idee,
die generelle Ausführung, den Spannungsaufbau und die angenehme Sprache. Hm, irgendwie bin ich NOCH nicht ganz soweit, den fünften zu geben, aber andererseits weiß ich keinen Grund,
wieso ich auf dieses seltsame Zögern achten sollte. Hier sind also die vollen fünf plus Pappjet zum Olymp des
NB-Wettbewerbs. Leider ist meine rezi nicht die 11. die euch reinkatapultiert, aber sie ist schritt 10 auf dem
weg dahin ;) Liebe Grüße und wehe ich kriege band 2 nicht bald zu lesen -.- Liebe Grüße Nathan
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Dustere Aussichten!
von Jutta Wölk am 22.04.2011
Handlung:
Die Erdbevölkerung wird von einer Pandemie heimgesucht, die durch eine Passivimpfung bekämpft wird. Doch die Nebenwirkungen, oder was sich darin befindet, lässt Menschen zu Mischwesen mutieren.
Figuren:
Josi, die sich einer Gruppe anschließt, und andere. Die Figuren sind recht gut beschrieben, soweit ich eingelesen habe.
Sprache/Duktus:
Bei zitierten Songtexten, die eine Bedeutung haben, würde ich mir eine deutsche Übersetzung wünschen, die wie nebenbei eingefügt ist. Nicht jeder kann perfektes Englisch oder besitzt wie ich einen Übersetzer.
Etwas verwirrend ist auch der Übergang von dem heruntergeladen Song, Seite 4 oben, und einem Anruf?, den Josi entgegennimmt. Hat ein Signal sie darauf aufmerksam gemacht? Ein Klingelton?
Seite 8 3. Absatz: Marc war plötzlich abgebogen und parkte in einem Gebüsch. Olga schaltete die Kameras ab … Welche, die am Gebäude? Sicher sind es die Kameras am Gebäude, aber es wirkt auf den Leser verwirrend. So auch, wo sie sind? Vor der Anlage des Züchters? Dann flutete unvermittelt blaues Licht den Raum. Etwas mehr Beschreibung wäre hilfreicher. Wie und wo sie sind, wie sie sich an die Anlage anpirschen, die Kameras ausschalten und in das Gebäude dringen.
Und was ist ein NanoC, Seite 9,auch da würde ich mir Erklärungen wünschen. Z.B. Josis NanoC, ein …, ich weiß ja nicht was es ist, zeigte an …
Zwar verstehe ich die Zusammenhänge, aber der Text kommt mir sehr futuristisch vor. Mehr Erklärungen würden bei nicht mehr ganz jungen Lesern, wie ich es bin, sehr hilfreich sein.
Ansonsten ist der Text gut zu verstehen.
Struktur:
Die Spannung wird von Anfang an aufrecht erhalten, gelungen.
Zusammenfassend:
Die Handlung macht neugierig. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Geschichte bei der Zielgruppe gut ankommt. Dafür vier Sterne und eine Empfehlung.
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Ausgrenzung
von FiannaCessair am 22.04.2011
Zusammenfassend:
Gleich zu Anfang: Ich habe es noch nicht vollständig gelesen, aber ich werde es machen.
Nach den ersten Seiten kam mir sofort Contagan in den Sinn.
Damals ist es ähnlich abgelaufen und das Zeug wird bis heute produziert und in Südamerika vertrieben.
Ich kenne Betroffene und auch sie werden ausgegrenzt. In deinem Roman spielt sich das Ganze in einem viel größeren und weitaus gefährlicherem Rahmen ab.
Ich habe nicht genügend Ahnung von Biologie um beurteilen zu können, ob so etwas wirklich möglich ist, aber die Vorstellung erschreckt mich zutiefst. Aber noch schlimmer empfinde ich die von dir aufgezeigten Reaktionen der nicht betroffenen Menschen. Und die halte ich für sehr wahrscheinlich, wenn es jemanls soweit kommen sollte.
Ein Roman, der aufwühlt und hoffentlich daruf aufmerksam macht, dass der Mensch nicht alles ausprobieren muss, was möglich sein kann. Damit verlieren wir nämlich letztendlich unsere Menschlichkeit, selbst wenn wir keine genetischen Veränderungen haben.
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Susanne und Marion erobern den Literaturmarkt
von Erhard Schümmelfeder am 14.04.2011
Zusammenfassend:
Als Erzähler-Duo sind Marion und Susanne unschlagbar. Was sie hier vorlegen, wird den Weg in die Top Ten finden - das sage ich schon jetzt voraus. Neben der eigentlichen Geschichte interessieren mich auch immer die Sekundär-Themen eines Buches. "Die Würde der Tiere" ist ein solches Thema. Die Geschichte lenkt durch die spannende Handlung auch auf den Gedanken, dass Tiere beseelte Wesen sind, die einen Anspruch auf ein lebenswertes Dasein besitzen. - Das Buch "Chimärenblut" verbindet in der Tat Fantasy- und Thriller-Elemente mit unterschwelliger Sozialkritik und bietet ein breites Spektrum für Bezüge zur Realität des heutigen Lebens. Die sprachliche Umsetzung ist außerordentlich gut gelungen. Eine frische und unverbraucht wirkende Sprache, ein gut durchdachter Plot und eine deutliche Figurenzeichnung machen dieses Werk zu einem Lesevergnügen mit "Nachhaltigkeit". Beiläufig erfahre ich, dass Marion und Susanne von "1984" und "Farm der Tiere" ebenso beeinflusst sind wie ich. Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern gebe ich den Zwillingen meinen Segen und wünsche eine angenehme Reise zu den 5 Sternen am Literaturhimmel.
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Schrill!
von Sumpfhexe am 14.04.2011
Handlung:
Eine Pandemie wütet auf der Erde und rafft einen nicht unbeträchtlichen Anteil der Menschheit dahin. Eilig wird ein Impfstoff herbeigeschafft, allerdings fehlt die Zeit, ihn zuvor ausgiebig zu testen. Bei Kindern und Jugendlichen ruft der Impfstoff einen Gendefekt hervor: sie mutieren zu Mischwesen, zu Chimären und sind fortan halb Tier, halb Mensch. Diese Chimären werden von den überlebenden Menschen als ethnische Minderheit angesehen und müssen fortan um ihre Rechte kämpfen. - Als eine Gruppe Tierschützer um die Pferde-Chimäre Leon Hühner aus einer Legebatterie befreien will, macht Leon eine grausige Entdeckung: Hühnerbaron Wilmsdorf missbraucht die Tiere für schreckliche Forschungszwecke.
Figuren:
Meine Vorgänger vergleichen die Chimären mit den X-Men. Das kommt ganz gut hin, auch wenn sie sich klar voneinander abgrenzen. Trotz ihrer bemerkenswerten Fähigkeiten gelten sie vor allem in Deutschland eher als minderwertige Wesen, was einen ausgeprägten sozialkritischen Aspekt in die Geschichte einbringt. Die drohende Apokalypse während der Pandemie bringt die Menschen nicht dazu, ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln, sondern sie haben nichts Besseres zu tun, als hinterher gleich mal eine neue 2-Klassen-Gesellschaft aufzubauen. - Aber die Chimären lassen sich nicht unterkriegen und kämpfen um ihre Rechte und die der Tiere, mit denen sie sich natürlich stark verbunden fühlen. Das macht sie für den Leser natürlich außerordentlich sympathisch und man stellt sich sofort auf ihre Seite. Sie haben das Zeug zum Kult-Status. - Der Homo sapiens ist im Allgemeinen eher unsympathisch dargestellt, sei es der Wachmann mit seinem Pitbull, der skrupellose Hühnerbaron Wilmsdorf, die steinreiche Chigaoer Familie mit den verzogenen Zwillingen. - Allerdings habe ich aus Zeitgründen nur bis S.100 gelesen, werde den Rest aber bei Gelegenheit nachholen.
Sprache/Duktus:
Sprachlich gibt es hier nichts auszusetzen. Die Geschichte ist (so weit ich das erkennen kann) sauber und fehlerfrei geschrieben und ein Lektor hat wahrscheinlich nicht mehr allzu viel zu tun. Tja, was soll ich sagen, das habt ihr sehr gut gemacht.
Struktur:
Es gibt einen kurzen Prolog, der für meinen Geschmack ausführlicher sein könnte. Ich mag's gerne, wenn ich mit Vorab-Infos gefüttert werde, bevor die eigentliche Geschichte losgeht. Da ich mit dieser Meinung aber meistens alleine dastehe, nehmt sie euch nicht allzu sehr zu Herzen. Ich wollt's nur gesagt haben. - Danach geht die eigentliche Geschichte mit der Hühner-Befreiung und ihren Folgen los, erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven von Chimären.
Zusammenfassend:
Ein Science-Roman, gemischt mit Fantasy-Elementen. Dieser Mix ist durchaus gelungen. Aber der Science-Leser in mir sehnt sich nach ein paar Erklärungen. Wie kann ein Impfstoff einen Menschen in eine Chimäre verwandeln? Wie funktioniert das biologisch bzw. pharmazeutisch? - Zu Anfang lesen wir von dem Mädchen, das seine Katze im Arm hält, während ihm die Injektion verabreicht wird. Daher muss ich an eine Kontamination oder ein Vermischen von Genstrukturen denken, ähnlich wie im Film "Die Fliege". Aber dann taucht Josi, die Haifischchimäre auf, und dann wird's schwierig: woher kommt der Haifischanteil in ihr? Das verstehe ich nicht ganz. Die Erklärungen, die ihr dafür geliefert habt, reichen mir dafür nicht ganz aus.- Das klingt jetzt arg nach Kritik, soll aber eher als Anregung gemeint sein: denkt euch ein Szenario aus, wie sowas passieren kann! Es muss ja nicht übertrieben ins Detail gehen und auch nicht besonders kompliziert sein, aber ich denke, euch zwei hellen Köpfchen wird da schon was einfallen. Die Geschichte würde dadurch an echter Glaubwürdigkeit gewinnen. - Natürlich ist das nur meine persönliche Meinung, außerdem habe ich ja nicht den ganzen Text gelesen, vielleicht erfolgt die Erklärung ja auf S.110, dann vergeßt einfach, was ich geschrieben habe. - Noch eine kleine Idee, die mir während der Lektüre gekommen ist: was haltet ihr davon, die Chimären "tierisch" riechen zu lassen? Das würde auch erklären, warum sie sich so minderwertig fühlen, oder warum Josi davon überzeugt ist, dass Leon sie nicht begehrt - wenn sie leicht nach Fisch riecht... Erwähnen möchte ich noch, was mir besonders gut gefallen hat: was Leon hinter dem Hühnerstall findet. Das war richtig schön widerlich und gottseidank nur Fiktion. Ich mag Tiere ja auch sehr gerne! - Ich habe bisher wenig Bücher von einem Autorenduo gelesen und frage mich immer wieder, wie das funktioniert, ohne dass man sich dabei gegenseitig an die Gurgel geht. Tja, bei euch hat das gut geklappt. Viel Glück mit eurem Roman. Wegen obengenanntem Punkt erlaube ich mir ein Sternchen abzuziehen. Achja, ich könnte mir für diesen Stoff gut eine Verfilmung vorstellen, oder ein Comic.
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Grandios... druckreif!
von astamic am 12.04.2011
Handlung:
Nach einer weltweiten Pandemie und einem hilflosen Impfversuch entstehen über die Jahre Mischwesen: Chimären. Mit hauptsächlich menschlichen Zügen, aber auch mit tierischen. Eine Gruppe junger Aktivisten versuchen die üblen Machenschaften der Leute aufzudecken, die vllt. sogar absichtlich an diesem Virus verdient haben. Josi und Leon sind Haifisch- und Pferde-Chimäre. Sie und ihre Freunde kämpfen um ihre eigene Zukunft.
Figuren:
Josie, Fisch-Chimäre mit Kiemen, Leon der Anführer einer Rebellengruppe, ein Pferde-Chimäre. Der zwielichte Wilmershofen mit seinen Machenschaften. Die geschiedenen Eltern von Josie und die anderen Chimären. Alle Figuren sind feinfühlig eingeführt. Mit dem Fortgang der Geschichte sind sie mir rasch ans Herz gewachsen - oder im Falle von Wilmershofen, eher nicht.
Sprache/Duktus:
Absolute Spitze, so muss ein Buch geschrieben sein. Hier könnte sich manch gedrucktes Buch eine Scheibe abschneiden. Bravo!
Struktur:
Nach einem kurzen Prolog, der die Hintergründe und die fiktiven Tatsachen klärt, geht es direkt in die Geschichte und die lässt nicht locker, die Spannung steigt mit jedem Detailwissen. .. So sollte es sein.
Zusammenfassend:
Völlig neuartig und dennoch zeitgemäß. Gute Unterhaltung mit Anspruch und wissenschaftlicher Utopie. Ein absolutes *Muss* für alle Erwachsene, die jung geblieben sind oder für jugendlichen Fantasy-Fans. Ich muss gestehen, dass ich aus Zeitgründen nur bis Seite 28 gelesen habe und danach quer. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der Anspruch des Anfangs auch gehalten wird. Hier steckt ein (oder zwei ;-)) perfektionistisches Gehirn dahinter. Wenn es ein Buch gibt, dass ich nach dem Wettbewerb mit Freude bis zum Ende lese, dann dies! !!!!!!! Ach... auch der Titel ist fantastisch! Von mir gibt es jetzt leider nur 5 Sterne und dafür eine Rakete... Ganz liebe Grüße aus HH, die astamic
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Fantastischer Roman
von SebastianThiel am 12.04.2011
Handlung:
In nicht allzu ferner Zukunft wütet eine Pandemie über der Erde. Jeder muss ich seiner Impfung unterziehen, doch dieser hat Nebenwirkungen: Menschen werden zu Mischwesen. Wir begleiten eine Gruppe Jugendlicher, die ihren Kampf gegen einen übermächtigen Gegner austragen.
Figuren:
Die Figuren sind liebevoll und mit viel Herzblut zum Detail gezeichnet. Sie haben alle verschiedenen Fähigkeiten und Eigenschaften, so dass man schnell "in den Roman" findet. Die beiden Autorinnen habe dort ganze Arbeit geleistet, sicherlich eine stärke - die Charakterausarbeitung!
Sprache/Duktus:
Also ich habe keine Fehler gefunden. Der Stil der Sprache gefällt mir, anderes schreiben die Bestellerautoren aus Amerika auch nicht. Es gibt keine Logikfehler und tatsächlich nichts, was ich an diesem Punkt bemängeln möchte.
Struktur:
Wir haben es hier mit einem linearen Spannungsaufbau zu tun, der wunderschön in die Geschichte einführt und alle Fragen beantwortet.
Zusammenfassend:
Auch, wenn ich ein paar mal stoppen musste, so möchte ich mich doch bei den Autorinnen bedanken, welche mir die Nachtschicht mehr als versüßt haben. Die Geschichte ist interessant, es gibt viele parallenen zu der heutigen Zeit und auch das Cover sieht einfach herrlich aus. Einige Vorredner haben schon die Nähe zu dem X-Men niedergeschrieben. Ich weiß nicht, ob die Autorinnen sich davon haben inspirieren lassen, aber dieses Werk ist völlig anders und ist defintiv sehr gute Unterhaltung!
4 Sterne + Empfehlung!
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Unterhaltsam!
von fraun am 05.04.2011
Handlung:
Eine Pandemie wütet über der Erde. Millionen Menschen sterben an einem Virus. Eine Impfung soll Rettung bringen, doch sie hat tierische Nebenwirkungen, werden doch Kinder und Jugendliche zu Mischwesen. +++ Jahre später ==> eine Gruppe Chimären ist in einer Gruppe Aktivisten, den Assisis engagiert, welche radikalen Tierschützern ähneln, befreien sie doch u.a. Hühner aus einer Massentierhaltung. +++
Interessante Theorie am Rande: Die Möglichkeit einer absichtlichen Freisetzung des Virus, damit die Pharmaindustrie an den Impfungen verdient.
Figuren:
Josi ist ein bisschen Hai, Andrew hat eine Pferdemähne, Samuel ist vermutlich eine Ziegenchimäre (verheimlicht das aber, ist wohl eher peinlich), die Katzenchimäre Olga, Marc,
und der Hühnerbaron Wilmershofen, der Massentierhaltung betreibt. Und zahlreiche weitere Figuren. +++
Die Hauptfiguren sind die Mischwesen, vor allem Josi und Andrew. Insgesamt erinnern mich die Chimären ein bisschen an die X-Men, die ebenfalls von dem Rest der Gesellschaft geächtet werden und sich in Gruppen zusammenfinden.
Sprache/Duktus:
Sehr angenehm zu lesen, macht wirklich Spaß. Die Twin schaffen es, den Leser gleich in die Handlung zu stürzen und ihn im Strom der Ereignisse mitfließen zu lassen. Und das mit einer Sprache, die mir gut gefällt. +++ Man sieht, dass zwei talentierte Autorinnen am Werke sind und sich gegenseitig über die Schulter schauen, das minimiert die Fehler auf ein Mindestmaß. Wobei mir beim Lesen gar nichts Negatives aufgefallen ist. Dann hätte ich Fehler geradezu "suchen" müssen. Aber wieso verkrampft nach Fehlern suchen, wenn die Geschichte außergewöhnlich gut gefällt?
Struktur:
Ein Prolog führt in die Geschichte ein, man erfährt von der Pandemie, dem Virus und den Millionen Toten. Anfangs dachte ich, das geht los, wie in einem Zombifilm, dort sind die Einleitungen des Hintergrundsprechers ähnlich. +++ Dann geht es mit den Chimären weiter, die ähnlich erfolgversprechend scheinen wie die X-Men. Wobei man diese beiden verschiedenen Gattungen wohl nicht vergleichen kann.
Zusammenfassend:
Sehr gut geschriebenes Werk zweier Autorinnen, von denen man sicher noch viel hören wird, da bin ich mir sicher. Das Zusammenspiel der Twins funktioniert, das sieht bzw. liest man eindeutig. Ein Duo wie Volker Klüpfel / Michael Kobr. Wunderbar!!! Trotz Unterhaltung bietet der Stoff genügend zum Nachdenken. Für mich 5 Sterne und eine Empfehlung wert.
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Hervorragend.
von MCErfurth am 03.04.2011
Handlung:
In einer Zukunftsversion - und wohlgemerkt: die nahe Zukunft in 20 Jahren ist gemeint - der dramatischen Art kämpfen die Schönen und Guten gegen die Mächtigen und Skrupellosen der Pharmaindustrie und Massentierhaltungs-Befürwortern in rasanter, extrem spannender James-Bond-Manier, um zwar unwahrscheinliche aber leider nicht völlig unvorstellbare Machenschaften aufzudecken.
Figuren:
Halb Mensch, halb Tier - Chimären eben - , die ihr Schicksal erstaunlich gelassen annehmen, ausgegrenzt werden und dennoch Spaß am Leben haben - lieber das Gen einer hübschen Katze als das eines weniger attraktiven Tieres, wie einer Ziege oder eines Schweins in sich haben und jenseits des Kampfes für die Gerechtigkeit noch Zeit für die Liebe aufbringen.
Sprache/Duktus:
Schnörkellos und gradlinig, sehr flüssig zu lesen - die Sprache, in der Bestseller geschrieben sind!
Im bisher gelesenen Teil sind mir folgende, kleine Verbesserungsvorschläge ins Auge gesprungen: Seite 32: "...wie wieder gesund.." - das "wie" sollte weg.
Seite 36: Der Satz "Er hätte sich am liebsten ein Monogramm......" fällt aus der sonst sehr kultivierten Sprache raus und stört mich persönlich an dieser Stelle. Das gleiche gilt für den Satz auf Seite 48: "Leon ging das Geschwafel voll auf die Nüstern". Zwar in Bezug auf das Pferde-Gen ein passender Joke, aber eben ein Joke. Und der passt halt irgendwie da nicht. Seite 52: Lilly vif??? Seite 80: "Ihre Stimmen halten... (da fehlt ein "l"). Ein cooler Satz auf Seite 85: "Nur eine Gruppe von Horn- und Geweih-Chimären.....Touristen aus der Schweiz!"
Struktur:
Glasklar und chronologisch, der Spannungsbogen wird nicht nur perfekt aufgebaut, sondern besteht vom ersten Satz an und steigt dennoch kontinuierlich!
Zusammenfassend:
Ein Action-Thriller ersten Ranges und eines der besten - wenn nicht das beste Buch, das ich bisher hier gelesen habe. Bin noch nicht durch, aber bereits so gefangen, dass es für eine emotionale Beurteilung durchaus reicht. Auch wenn die Schwestern selbst sehr umfassende und gute Rezensionen machen, denke ich, sie werden mit dieser zusammengefassten Begeisterung auch klar kommen. Denn - es gibt in meinen Augen nichts zu verbessern oder anzuregen. Wenn das kein Bestseller wird, dann weiß ich es nicht!
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Kann man sich dieser Zukunft entziehen?
von Lucy am 03.04.2011
Handlung:
Menschen heute, in einer Welt, die eine Menge Probleme und Katastrophen bietet. Doch was passiert, wenn wir nicht aufpassen, wenn wir nicht Einhalt gebieten. Hier können wir nachlesen wie unsere Welt in Zukunft aussehen könnte, wohin sie sich nach heutigen Erkenntnissen entwickelt, wenn wir nicht aufpassen. Chimären wecken unsere Aufmerksamkeit.
Figuren:
Da sind Leon Blanc, Marc, Olga und Samuel die Aktivisten und natürlich Josefine Garden (Josi), Andrew, ihr Ex, Lizzy, Karl Anton Wilmeroth, Kathy, eine Katzenchimäre und Josis Freundin, Annak, Lenka, Constantin, Mikael, Kevin, Olson, Ole Baum, Hillary Hilden, ihr Sohn Ethan Hilden und ihre Zwillinge Kiki und Serafina, Han Müller, Irin, Ivan Lars. Eine Vielfalt an Figuren, repräsentativ für Menschen unserer Zeit und einer wohlmöglich derart sich entwickelnde Zukunft. Jede Figur für sich, hinterlässt einen bleibenden Eindruck, was für Haupt- und Nebenfiguren schon mal eine Besonderheit ist.
Trotzdem sind Leon, die Pferdechimäre und Josefine, die Fischchimäre, als Hauptprotagonisten stärker im Vordergrund. Man kommt nicht umhin, sie leibhaftig vor sich zu sehen und glaubt gleichzeitig ihr Seelenleben zu kennen. Die Art und Weise, wie diese Figuren ausgearbeitet und dargestellt sind unterbreitet dem Leser Chimären so, dass er sich sehr gut etwas unter diesen Mischwesen vorstellen bzw. etwas mit ihnen anfangen kann. Als Leser mag man die beiden und fiebert in jeglicher Hinsicht mit. Vor allem das Geheimnisvolle, das Leon umgibt, die Frage, wer er wirklich ist, dient der Spannung. Darüber hinaus wirken die auftretenden Chimären in diesem Werk authentisch, was an und für sich eine erschreckende Wirkung erzeugt. Hierzu passen sich die Aktivisten in diesem Buch hervorragend dem Thema an und wirken glaubwürdig. Mit den Figuren wird mitgefiebert, zum einen, was werden sie erreichen und zum anderen, was wird aus infizierten Menschen werden. Wie wird die Chimärenzukunft sein.
Wilmeroth gibt gut den Antagonisten, der böse Hühnerbaron, stellvertretend für alle heutigen kommerziellen Tierhalter, die keinen gesunden Bezug zu Tieren mehr haben. Man wird ihn nicht mögen und das ist wohl so gewollt. Insofern gelungener Bösewicht.
Hillary Hilden zeigt die Welt des Luxus, sorglos durchs Leben gehen und alles für Geld zu haben. Ethan, ihr Sohn ist nicht weniger stark in diesem Roman als Leon und Josi.
Alles in allem eine bunte Mischung an Charakteren.
Sprache/Duktus:
Temporeich, schnörkellos und klar ist die Sprache im Buch. Gut platzierte Dialoge und spannend erzählte Handlung im Wechsel. Beachtenswert finde ich, dass zwei Autorinnen gemeinsam dieses Buch geschrieben haben. Ich zitiere MS Twin „Hier müsste eigentlich stehen: "Über uns", denn wir schreiben als Team und sind echte Zwillinge. Einzeln rezensieren wir hier auf neobooks unter dem Namen twin Susanne und twin Marion.“. Beachtenswert deshalb, weil es mir trotz Bemühung nicht gelungen ist, zwei verschiedene Schreiberinnen zu enttarnen. Das spricht dafür, dass diese beiden eine gemeinsame Sprache gefunden haben und konsequent durchgehalten haben.
Außerdem sind mir viele nette Wortspielereien jeweils bezüglich der betreffenden Chimäre aufgefallen. Je nach dem welches, Tier sich in dem Menschen zeigt, greifen die Autorinnen Eigenschaften auf und verwenden sie fast versteckt im Ausdruck. Dennoch würzt es den Text auf besondere Weise.
Struktur:
Das Buch beginnt mit einem Prolog, der mir hier besonders gut gefällt. Der Prolog fängt den Leser ein, weckt sein Interesse. Das eingebaute Lied aus der realen Zeit der spanischen Grippe „I had a little bird, ist name was Enza. I opended the window and in-flu-enza” erzeugt eine derart tiefgehende Wirkung, dass man weiter lesen will. Dann folgt das erste Kapitel, sieben Jahre nach der im Prolog beschriebenen Pandemie. Das stimmt zufrieden, denn die Wirkung die der Prolog erzeugt hat, wissen zu wollen was passiert, wird hier bedient. Als Leser werde ich aufgefangen und kann dem Geschehen nun folgen, ohne auf Spannung verzichten zu müssen. Wieder begegnet mir ein geschickt gesetztes Zitat, diesmal aus George Orwells Farm der Tiere „Die Tiere draußen schauten von Schwein zu Mensch und von Mensch zu Schwein…, aber es war bereits unmöglich, zu sagen, wer das Schwein und wer der Mensch war.“ Lange her, hat viele Leser begeistert, heute noch eine unglaubliche reale Aussage und unterstützt hier natürlich den Handlungsverlauf dieser Geschichte. So wie eine logische Erklärung folgt, warum Josi nach Amerika geht, so logisch ist das Ganze Buch aufgebaut. Überschriften kündigen an, wo man sich gerade befindet und dienen als hilfreiche Wegweiser. Ein klarer, unübersehbarer, roter Faden zieht sich von Anfang bis Ende. Insgesamt ein sehr guter Plot, der ganz sauber ausgearbeitet ist.
Zusammenfassend:
Ich bin begeistert. Eine Dystopie erster Klasse. Ein fantastisch ausgeklügeltes Werk, voller Spannung. Ein fiktives Werk mit durchaus möglichem realem Bezug. Ein aufrüttelndes Buch, das zum Nachdenken anregt. In einer gut erzählten Geschichte mit Figuren, die dem Leser sehr vertraut werden, wird nebenher ganz leicht Wissen vermittelt. Wissen um Zustände, die heute erkennbar sind und morgen so enden könnten. Deshalb sei der Vergleich mit „Der Schwarm“ erlaubt, worin uns Frank Schätzing auch auf Umweltprobleme aufmerksam macht, die allzu real sich so weiter entwickeln könnten. Der Markt braucht meiner Meinung nach solche Bücher. Den Unterhaltungswert mindert es nicht im Geringsten. Ich habe das Buch sehr gerne und mit großem Interesse gelesen, trotz kritischer Begutachtung keinen Fehler gefunden und gebe somit logischerweise fünf Sterne und eine Empfehlung. Auch das Rassismusthema entdecke ich in diesem Buch, sowie Terrorismus (Rebellen) und auch das Thema Liebe fehlt nicht. Die Qual einer Veränderung. wird gezeigt, wie z.B. auf ergreifende Art bei Josi, um nicht die Szene in Dubai auf der Yacht der Hildens zu vergessen. Viele Schauplätze, die keine Langeweile aufkommen lassen. Was ist, wenn ein Mensch zum Tier mutiert und sich wohlmöglich ein weiters einmischt? Diesen Thriller lesen! Ein Mensch wird zur Chimäre. Ein trauriges Schicksal und doch beinhaltet es Hoffnung, aber dazu ist es nötig etwas zu tun. Ich zitiere aus dem Buch „Hoffen und Handeln“.
Kommentar von Alegra am 14.07.2011
P.S. das "in" im Titel muss natürlich weg.