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Chimärenblut - MS Twin

Josi und Leon sind nach einer Viren-Pandemie Mischwesen: Haifisch- und Pferde-Chimäre. Sie kämpfen ums Überleben in einer Welt, die schon morgen Wirklichkeit werden könnte.

Ein Wissenschaftsroman mit Urban-Fantasy- und Thriller-Elementen.

Rezensionen

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Teenager in als Aktivisten

    von Alegra am 14.07.2011

    Zusammenfassend: Ich konnte die Geschichte leider nur anlesen, da die Zeit drängt. Trotdem haben mir die ersten Kapitel schon viel Potential offenbart. Eigentlich erscheint die Welt wie die unsrige und viele Dinge sind gleich, aber dann merkt man, dass doch etwas anders ist. Erschreckend finde ich, dass solche Visionen wahr werden könnten. Aktivisten, die sich für Tiere einsetzen, hat es ja schon gegeben. Hier bekommt das ganze noch mal einen anderen Background. Da ich jetzt noch unbedingt wissen will, was in dem hinteren Zimmer ist, werde ich die Geschichte bald zu ende lesen. Ich muss gestehen, dass die über 400 Seiten mich so lange haben zögern lassen. Aber die Seiten bis Kapitel 9 gingen wansinnig schnell weg. Ich finde das Manuskript gelungen und kann es nur empfehlen. LG Alegra
    • Kommentar von Alegra am 14.07.2011

      P.S. das "in" im Titel muss natürlich weg.

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    moderner Mystery-Thiller

    von Ikondrar am 14.07.2011

    Zusammenfassend: Obwohl diese Art Genre-Literatur so gar nicht mein Ding ist, habe ich mit viel Interesse in das Manuskript hineingelesen. Den Leser erwartet solide Mystery-Kost, die Themen wie X-Man, Der Schwarm und Gesellschaftkritik mischt. Auch mir wäre ein wenig mehr wissenschaftlicher Background lieber gewesen. Manches erscheint mir sehr an den Haaren (;-)) herbeigezogen. Für einen Mystery-Thriller ist dies jedoch nicht so wichtig (bei X-Man hat man diese Dinge ja auch nicht hinterfragt). Der Leser wird in jedem Fall gut unterhalten. +++ Das Manuskript wurde liebevoll aufbereitet und man kommt schnell in Lesefluss. +++ Chimären-blut passt sicher gut ins NB-Programm und ich wünschte dem Titel den Sprung ins Lektorat! +++ Viel Glück!
  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Da fliegt mir doch das Blech weg

    von Sara Leub am 14.07.2011

    Zusammenfassend: Krass! Das pure Kopfkino bekomme ich geboten. Der totale Oberhammer. Sehr lebendig und unterhaltsam geschrieben. Chimärenblut brauche ich als Papierbuch und zwar schnell.
  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Über den Tellerrand.

    von Martin Mehner am 14.07.2011

    Zusammenfassend: Mit diesem Roman hat neobooks doch wieder mal die Chance, seine Marktmöglichkeiten zwischen strengen Schubladengrenzen auszureizen. Gut, für meinen Geschmack dürfte es noch ein wenig wissenschaftlicher daherkommen, aber dennoch fühle ich mich angesprochen. Die Idee liegt im Dunstkreis meiner eigenen Interessen und sie ist zeitgemäß, spannend, emotional bewegend, teilweise erschreckend und mutig umgesetzt. Von der Sprache ist mir fast nichts aufgefallen, weil mich die Handlung in den Bann gezogen hat. So muss es wohl sein. Das heißt, es hat mich nichts gestört.
  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    thriller mit übersicht

    von Billie am 14.07.2011

    Zusammenfassend: bin noch lange nicht durch u. werde es auch noch nicht in den nächsten tagen fertig gelesen habe, doch was ich bisher verschlungen habe (Freitag, 10. Mai, Chicago) hat mich absolut überzeugt. mitreissende figuren u. eine originelle idee u. eine flüssige sprache, diese sind für mich die wichtigsten bestandteile einer erfolgsstorie. einer der herausragenden stories unter den toptitel, die es eigentlich schaffen u. auf dem tisch landen sollte u. noch darüber hinaus. good luck sisters.
  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Chimärenblut

    von TobiS am 13.07.2011

    Handlung: Ein gefährlicher Grippevirus droht dei ganze Welt zu überschwemmen. Doch Ärzten ist es gelungen einen Impfstoff zu entwickeln um eine Pandemie noch rechtseitig einzudämmen. Allerdings blib keine Zeit mehr diesen Impfstoff ausreichend auf Risiken oder Nebenwirkungen zu testen. Dann geschieht etwas unerwartetes, denn bei Menschen und vorallem Kinder werden veränderungen in den Genen festgestellt. Sie werden zu Mischwesen oder sog. Chimären. Diese werden allerdings nicht in der Gesellschaft anerkannt und müssen um ihre Rechte kämpfen.
    Figuren: Bildhaft beschriebene Figuren in die man sich leicht hinenversetzen konnten. Wie schon einige male angesprochen finde ich die Idee der Mischwesen oder Chimären absolut super. Auch die darstellung dieser Karaktere ist den Autoren bestens gelungen.
    Sprache/Duktus: Ein guter und geradliniger Sprachstil der in einem guten Rythmus verläuft.
    Struktur: Es gibt einen Prolog der sich aber eher wie eine Reportage gestalltet anstatt unterahltsam zu sein. Dies hat mir nicht so gut gefallen, war aber auch das einzige was mir negativ aufgefallen ist.
    Zusammenfassend: Eine gut durchdachte Fantasygeschichte die nicht nur spannend und unterhaltsam ist sondern sich auch noch mit sozialkritischen Themen befast wie beispielsweise Rassendiskriminierung oder der Kapitalismus. Ein sehr gelungenes Werk
  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Chimärenblut

    von mumi am 12.07.2011

    Zusammenfassend: Es beginnt alles so simpel, eine Pandemie sorgt vorübergehend für Schlagzeilen in den Medien. Wen interessieren noch diese täglichen Horrormeldungen? Sie betreffen doch nicht mich! In einem Kinderzimmer in Berlin Kreuzberg (der Stadtbezirk symbolisiert für mich seit dem Jugendbuch „Boris Kreuzberg“ ein soziales Spannungsfeld) lebt eine Kathi van der Maart (weshalb ist sie adelig?). Welche bereits tausendfach erzählten Geschichten werden nun wieder mühselig zum Leben erweckt? Und das in dieser einfachen –teilweise umgangssprachlichen Ausdrucksweise! Sollte man sich das Lesen dieses Textes wirklich antun? Diese Gedanken schossen mir anfangs (auf der ersten Seite) durch den Kopf. Wären da nicht der kuriose Titel „Chimärenblut“ und der Satz „Die Katze befand sich in den Genen des Mädchens.“ (S.2) gewesen. Ich habe zunehmend immer interessierter, vorerst leider nur bis Seite 60, gelesen. Meine anfängliche Aversion verschwand mit jedem neu eingeführten interessanten jugendlichen Helden. Die Fiktionen zu den Verwandlungen der Menschen in Tiere oder tierähnliche Wesen eröffnen vielfältige Assoziationen. Bekanntestes Beispiel in der Literatur stellt Gregor der Käfer von Kafka dar. Dieser erstarrt jedoch in seiner Animalität und er „opfert“ sich für seine Familie. Die mutierten Personen im Roman stellen sich zornig und aufbegehrend gegen ihr aufgezwungenes Los. Ihre unnormale „Alltäglichkeit“ wird in stringent nachvollziehbarem Gedankengang geschildert. Spannung baut sich auf, zumal der Skandal um die Geflügelhaltung schockiert, ein Kriminalfall wird inszeniert, zarte Bande von Zuneigung zwischen Josefine und Leon entwickeln sich. Diese Komponenten sorgen dafür, dass man weiterlesen möchte. Die Figuren um Josefine sind typgerecht gezeichnet, sie sprechen ihre Jugendsprache, ihr Innenleben breiten sie weniger vor dem Leser aus, er muss sich dies durch ihre Aktionen erschließen. Was geht in einem vor, der durch tierische Gene „verseucht“ ist? Wie kommt er mit dieser fürchterlichen Realität klar? Für mich sind diese Veränderungen im Wesen der Persönlichkeit im ersten Teil des Romans das Wesentlichste. Es tut weh, die Zerrissenheit der Helden zu spüren. Ihr Kampf um Identität und gesellschaftliche Anerkennung wird glaubhaft durch die äußere Handlung transportiert. Besonders in der Szene am Strand mit der toten Chimäre wird die Akzeptanz ihrer Existenz thematisiert. Der Kampf ums Überleben spiegelt Realität wider und ist für jeden Menschen schon Herkulesarbeit genug. Wie viel Intensität setzen Personen ein, die am Rande oder außerhalb der Gesellschaft existieren? Diese Helden, hier besonders durch den Charakter von Leon dokumentiert, durchschauen die Realität viel intensiver, da ihnen das „Paradies“ auf Erden schon frühzeitig geraubt wurde. Sie sind auch bereit sich zu engagieren und für Lebensrechte (Menschenrechte-Tierrechte) einzutreten. Es werden natürlich Klischees bedient, aber den jugendlichen Chimären sei dies verziehen. Die Erwachsenen erscheinen mir vorerst in der Darstellung viel plakativer. Sie sind vom Typ her leicht in Kategorien wie gut und böse, Mann und Frau usw. einzuordnen. Die Personen tragen in einer globalisierten Welt internationale und austauschbare Namen. Die Handlungsorte und die temporalen Angaben überlagern sich-die Probleme der Chimären sind territorial nicht abgrenzbar. Die konkrete Nennung von Orten und Zeiten schafft neben dem Erzählstil eine berichtende Sichtweise auf ein vielfältiges Netz von Begebenheiten. Der Leser ist in diesem Geflecht gefangen und möchte alles wissen. Angaben zu historischen Ereignissen (Spanische Grippe, Mauerfall usw.) lassen die Fantasiewelt um die Chimären zur Wirklichkeit werden. Fantasie und Realität vermischen sich zusehens. Die Sprache ist schnörkellos, eingesetzte sprachliche Mittel sind angemessen. Die dargestellten Sachverhalte bedürfen keiner Euphorie oder einer geschönten sprachlichen Form. Der Roman erscheint mir vor allem auch für jugendliche Leser geeignet. Fazit: Mein erster Leseeindruck hat sich nicht bestätigt. Ich fühle mich vom Thema, den Problemen und den jugendlichen Helden angesprochen. Ich MUSS weiterlesen. Hochachtung den Autorinnen! Auch wenn ich etwas kritisch zu euch war, für eure Fantasie, den Fleiß und die Ernsthaftigkeit müsst ihr die höchste Bewertung erhalten.
    • Kommentar von Twin Susanne am 13.07.2011

      Liebe muml, vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar zu unserem Werk. Du hast dir viel Mühe gemacht und mir bedeutet diese ausführliche Auseinandersetzung mit dem Text sehr viel, zumal die mit einer kritischen Einstellung reingelesen hast. Danke und LG Susanne

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Chimärenblut

    von Puristin am 11.07.2011

    Handlung: Der Prolog führt einen etwas mit der Holzhammermethode in die Vorgeschichte von Chimärenblut ein - eine Pandemie (was ist eigentlich der Unterschied zw. Pan- und Epi-? Egal) eines gefährlichen Virus überzieht die gesamte zivilisierte Welt und nur diejenigen überleben, die eine schnell herbeigezüchtete Passivimpfung erhalten - diese Impfung ist jedoch eine Genschleuse für Tiergene und so entstehen Chimären - menschl-tierische Mischwesen.
    Sprache/Duktus: Die Sprache liest sich sehr angenehm, es plätschert so dahin.
    Zusammenfassend: Mir wurde das Buch empfohlen - und ich dachte mir erst Chimären, Viren, das ist nicht meine Welt. Ist es auch nicht. Aber das Autorinnenduo hat hier erstklassige Arbeit geleistet und eine stimmige Geschichte rund um Leon und Josi aufgebaut. Auch dass wichtige aktuelle Themen wie Kampf um Ressourcen und Umwelt aufgegriffen werden - und das toll verpackt - finde ich sehr spannend. P.S.: Last not least finde ich es irgendwie lustig, dass im Jahr 2030 alles elektronisch läuft (nanoC ;)) aber es gibt immer noch Bücher :))
    • Kommentar von MS Twin am 12.07.2011

      Vielen lieben Dank für deine Rezi :) Ethan und alle Personen haben im Jahr 2030 nur noch eBooks. Einzig Thomas Garden besitzt Bücher - Er ist ja bereits über 40 Jahre alt und er liebt und sammelt Bücher (er ist ja auch noch damit aufgewachsen und zum Journalisten passt diese Sammelleidenschaft). LG Susanne

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Kompliment!

    von Hibiskus am 10.07.2011

    Sprache/Duktus: Die Sprache ist durchgehend flüssig zu lesen. Fehler konnte ich keine entdecken, entweder, weil da keine sind, oder aber, weil ich von der Geschichte so gefesselt war.
    Zusammenfassend: Jetzt kann ich verstehen, weshalb sich Chimärenblut schon so lange auf der top ten Liste hält. Ich gebe ehrlich zu, dass ich mich eine Weile davor gedrückt habe, denn Sciencefiction ist nicht unbedingt mein Lieblingsgenre und Thriller erst recht nicht. Dieses Buch aber ist packend geschrieben, von der ersten bis zur letzten Seite. Die Charaktere überzeugen, wenn ich auch zugeben muss, dass ich den Krankheitsverlauf nicht ganz nachvollziehen kann. Denn eine Injektion mit tierischen Zellbestandteilen bedeutet noch nicht zwangsweise, dass das fremde Genom übernommen werden muss. Aber es handelt sich ja um einen fiktiven Text und da seien künstlerische Freiheiten gestattet. Fünf Sterne und einen Flieger!
    • Kommentar von Twin Susanne am 11.07.2011

      Vielen lieben Dank!

  • Gute Geschichte unter erzwungenen Umständen

    von aljana am 10.07.2011

    Zusammenfassend: Die Geschichte ist stilistisch gut und spannend geschrieben. Das einzige was mich an ihr stört, das dafür allerdings gewaltig, ist der an den Haaren herbeigezogene Einstieg. Ein Passivimpfstoff gegen ein Grippevirus soll dazu führen, dass Menschen zu Tierchimären werden. Wie bitte sollen Antikörper gegen ein Virus in der Lage sein, fremde DNA in das Genom aller Körperzellen einzubauen und dann auch noch so, dass sie mit der Zeit immer mehr lesbar werden bis sich Tier-Mensch-Wesen daraus entwickeln? Als dann noch die Tripplechimären dazukommen, hört es bei mir wirklich auf. Es spricht zwar für große Fantasie und das Werk an sich auch für schriftstellerisches Können. Man muss auch nicht immer hunderprozent authentisch und wissenschaftgetreu bleiben, aber diese Erklärung ist so dünn, dass es in meinen Augen glaubwürdiger gewesen wären am Anfang zu schreiben : '...und dann kam ein Zauberer, und dann war das halt so.' Das soll nicht fies gemeint sein, aber es ist wirklich einfach wenig überzeugend. Würde für den Rest gerne mehr geben, komme aber dadurch nur auf insgesamt drei Sterne.
    • Kommentar von aljana am 12.07.2011

      Das ist vieleicht alles sehr spitzfindig, aber es hat dafür gesorgt, dass ich beim ersten Anlesen das ganze sein gelassen habe und erst wochen später nochmal versuchte mich reinzufinden. Aber genau darum geht es ja. Ein Buch muss den Leser gleich packen, sonst kauft er es nicht. Ihr findet ja trotzdem ne Menge Anklang ich wünsch euch viel Erfolg für den Wettbewerb.

    • Kommentar von aljana am 12.07.2011

      Ja, aber dann wählt ihr als Impfungsart einen Passivimpfstoff. Das sind ja im Prinzip kultivierte Antikörper. Das diese antikörper zwar das Viraus an sich bekämpfen aber gleichzeitig FremdDNA in den Organismus schleusen, ist doch sehr unwahrscheinlich. Mit Aktivimfstoff macht das ganze schon wieder mehr Sinn. hilft aber in eurem Fall der Tatsachen icht weiter, dass man bereits erkrankte Personen retten kann, denn aktive Immunisierung mus vor der Ansteckung erfolgen.

    • Kommentar von Twin Susanne am 11.07.2011

      Liebe aljana vielen Dank für deine Einschätzung: Viren als Genfähren dürften dir als Tiermedizinerin sicher etwas sagen. Die wissenschaftl. Grundidee haben wir, bevor wir auch nur die erste Zeile geschrieben haben, ausführlich mit einer Ärztin einer Uniklinik diskutiert. Bisher wurden Menschen (sogar Kinder) mit menschl. Gentransporten über spez. Genfähren geheilt, es sind aber auch med. Versuche schiefgegangen und Patienten gestorben. Transport von Tiergenen ist unser fantastisches Element.

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Chimärenblut

    von susolgi2004 am 10.07.2011

    Zusammenfassend: So, endlich! Ich versuche schon so lange, ein paar freie Minuten zu finden, um eine Rezension für dieses tolle Werk zu schreiben. Auch jetzt ist die Zeit wieder knapp und zum Inhalt wurde ja wirklich schon sehr viel gesagt. Daher nur "Zusammenfassend". Mein Tipp an dieser Stelle lautet sowieso: Selber LESEN!!! Dieser Science-Fiction-Fantasy-Thriller hat mich sehr schnell gepackt. Und zwar aus folgenden Gründen: Die Charaktere haben mich in ihrer Glaubwürdigkeit überzeugt, ebenso wie die Handlung und das Tempo der Story, das zwar wechselt, den Lesefluss aber nie zum Stocken bringt. Zur Handlung: Obwohl fiktiv, vergaß ich das als Leser und tauchte tief ein. Wahrscheinlich, weil die fiktiven Wesen trotzdem so menschlich sind, denken und fühlen. Ich konnte mir die beschriebenen Figuren jedenfalls sehr gut vorstellen und mit ihnen mitfiebern. Das ist so wichtig, finde ich. Ich empfand das Werk als fesselnd und schockierend und kann es mit reinem Gewissen für den laufenden Wettbewerb empfehlen!
    • Kommentar von Twin Susanne am 11.07.2011

      Vielen lieben Dank :-)) Ich freue mich schon sehr auf meinen Sommerurlaub, denn dann kann ich endlich dein wunderbares Buch "Deine Seele in mir" lesen (bisher hatte ich nur Zeit für den Anfang; wunderbare Sprache, sehr zu empfehlen).

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    Ausgezeichnet!

    von MOCK am 09.07.2011

    Handlung: Titel: «Chimärenblut» Genre: Roman (Subgenre: Science Fiction/Fantasy) Autorenduo : Twin =============================================================== Persönliche Bewertungsskala Rezensent MOCK: ***** = Sehr gut / würde ich KAUFEN (Interesse an der ganzen Geschichte) **** = Sehr gut / würde ich aber eher nicht kaufen (trifft nicht mein Geschmack) *** = GUT / würde ich eher nicht kaufen (trifft nicht mein Geschmack) ** = Genügend / Lektüre abgebrochen * = Ungenügend / Lektüre abgebrochen =================================================================== Eine Pandemie mit schwerwiegenden Folgen bricht über die Menschheit aus. Wie bei der spanischen Grippe sterben auch bei dieser fürchterlichen Virusinfektion millionen von Menschen. Eine einfache Laune der Natur? Eine Impfung, die nicht ohne Folgen ausbleiben wird, bringt die erhoffte Rettung, um dieser Infektion Einhalt zu gebieten. Die Nebenwirkungen dieses Medikaments hat für die Menschen tierische Nebeneffekte, die irreversibel sind. Der Mensch mutiert zu einem Mischwesen, genetisch mutiert zu Tier/Homo Sapiens. Wie so oft in der realen Welt spekuliert, glauben auch Jahre später einige Aktivisten, dass dieser tödliche Virus damals von der Pharmaindustrie bewusst freigesetzt wurde. Eine actiongeladene Jagd um die Wahrheit beginnt, wobei die Machenschaften der Pharmakonzerne aufgedeckt werden und die Schuldigen bestraft werden müssen. Rezensionsumfang von MOCK dito Verlagslektorat: Min. 15 A4DIN-Normseiten = max. 25 Epub Seiten (e-book Format) Max. 30 A4DIN-Normseiten = max. 48 Epub Seiten (e-book Format) =================================================================
    Figuren: Es kommen zahlreiche Chimären Figuren vor (zu halb Mensch/Tier mutiert), die zu den Aktivisten gehören: Leon Blanc, Marc, Olga und Samuel, Josefine Garden (Josi), Andrew, ihr Ex, Lizzy, Karl Anton Wilmeroth, Kathy, eine Katzenchimäre und Josis Freundin, Annak, Lenka, Constantin, Mikael, Kevin, Olson, Ole Baum, Hillary Hilden, ihr Sohn Ethan Hilden und ihre Zwillinge Kiki und Serafina, Han Müller, Irin, Ivan Lars. Trotz der Vielfalt der vorkommenden Figuren, ist jede von ihnen einzigartig gezeichnet. Sie tragen die Geschichte und erfüllen ihre Rollen in der Handlung perfekt. Deren Individualität wird mit ausgezeichnetem Feingefühl beschrieben. Keine Figur lässt den Leser los. Alle gezeichneten Figuren erscheinen glaubwürdig.
    Sprache/Duktus: Die Sprache der Autorin sorgt dafür, dass man sich von Anfang an in die Geschichte fallen lassen kann, dass man sich alle Personen und Handlungsstränge bildlich vorstellen kann und dass dabei die Emotionen nicht zu kurz kommen. Der Leser bleibt im Lesefluss.
    Struktur: Prolog/Folgekapitel. Der Plot ist klar durchdacht und gut strukturiert. Der Spannungsbogen hält von der ersten Seite bis zum Schluss an.
    Zusammenfassend: Der Leser wird ganz schnell in die „Tiefen“ dieses packenden Science-Fiction Thrillers hineingezogen. Dur eine sehr realistische Darstellung und sehr detailreiche Verwendung von wissenschaftlichen Theorien, hat dieser Roman eine einzigartige Sogwirkung in eine tiefe Dimension, aus welcher man zwischendurch nur sehr schwer wieder auftauchen möchte. Der Für Thriller Liebhaber, mit etwas wissenschaftlicher Begeisterung, ist diese LP ein absolutes Muss. An dieser rundum gelungenen Geschichte gibt es in meinen Augen nichts zu bemäkeln. So enttäuschend reale Machenschaften von Menschen im Leben auch oft sind, so real kommt diese Story daher. In jeder Hinsicht ein mehr als gelungenes Werk mit Spannung, Kampf, Liebe und Tod. Insgesamt eine außergewöhnliche Geschichte, die es in jedem Fall zu lesen lohnt.
    • Kommentar von Twin Susanne am 11.07.2011

      Vielen lieben Dank für deine ausführliche und für alle transparente Rezi :-))

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Yiepie-ah-yeh, Schweinebacke

    von YuutoNakamura am 09.07.2011

    Handlung: Durch eine Impfung kommt es zu einer Ausbreitung von Viren. Normalerweise tauchen dann einfach Zombies auf, hier sind es feinsinnigerweise Chimäre.
    Sprache/Duktus: Prima lesbar, aufgelockert mit Dialogen und sicher auch Ansichten der Autoren. Will man gerne nach dem Anlesen auch weiterlesen. Das Zielpublikum dürfte eher ein jüngeres sein. Ein paar Kleinigkeiten, die gerade deshalb überdacht werden könnten: "Verdammtes Hühner-KZ": "Verdammtes Hühner-Gefängnis" dürfte als Aussage reichen. Weiter hinten setht das sehr böse Wort M***f***, würde ich ersetzen. Selbst Bruce Willis sagt in der dt. Fassung von Stirb langsam "Yiepie-ah-yeh, Schweinebacke" und nicht wie in der engl. Fassung "Yiepie-ah-yeh, m***f***". Klingt z.B. Schweinebacke nicht sympathischer für einen sympathischen Roman? Sonnenallee kann man eigentlich nicht als "Uralt"-Film bezeichnen. Er stammt aus dem gleichen Jahr wie "The Bad Touch" von der Bloodhound Gang, 1999. Vermutlich würde man selbst in einer nahen Zukunft als "Uralt"-Kultfilme die s/w-Klassiker oder eben auch z.B. den Zeichentrickfilm "Die Farm der Tiere" von 1954 bezeichnen. Sonnenallee wärer ein "alter Klassiker".
    Struktur: Gut unterteilt, kann man deswegen immer mal wieder etwas drin lesen.
    Zusammenfassend: Das Buch ist ein schwungvolles Buch. Mich erinnert es vom Sprachsttil mehr an Filme wie 28 Days Later / 28 Weeks Later / Resident Evil - mehrere Teile, weniger an 1984 oder Schöne Neue Welt. Hier geht es allerdings nicht einfach nur darum, Zombies abzuballern, sondern geistreicherweise mehr um das Leben der Chimäre. (Ich habe allerdings nur auszugsweise gelesen). Für junge Leute und Junggebliebene sicher sehr interessant. Das Werk halte ich (vielleicht noch etwas feinschleifen) für verkaufbar, wobei der Covervorschlag eindeutig eher junge Leute ansprechen dürfte. Bei diesem Nachwuchsteam lohnt sich das Lektorat. Also gibt es eine Empfehlung.
    • Kommentar von Twin Susanne am 11.07.2011

      Vielen lieben Dank "Hiro Nakamura" ;-), vor allem für deine M***f***-Hinweise, da war ich selbst unsicher, suchte nur das für Amis schlimmstmögliche Schimpfwort; auch deine anderen Anregungen sind heute morgen in die Überarbeitung eingeflossen.

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Wissenschaftsthriller

    von Mona Frick am 08.07.2011

    Handlung: Mischung aus Wissenschaftsthriller, Anklage gegen Rassismus und Kapitalismus, Liebesgeschichte und vor allem: Fantasy.
    Figuren: Leon, führender Aktivist und Pferde-Chimäre, der eine persönliche Rng offen hat, und dann auf der Flucht ist; Josi, die Hafisch-Gene in sich hat und verliebt in Leon ist; Kathi, Josis Freundin und Halb-Katze; sowie diverse andere Aktivisten; außerdem deren Elternteile; Ethan, der Sohn der Gastfamilie, der wahrscheinlich besser ist, als Josi denkt; und schließlich skrupellose Macher u.A. Die Figuren sind deutlich gezeichnet, sowohl optisch als auch durch Dialoge und Handlungen.
    Sprache/Duktus: dem Genre entsprechend. Alles gesagt. Doof, dass man die mindest Wörterzahl einhalten muss....
    Struktur: chronologische Reihenfolge der Kapitel. Leicht zu verfolgen. Alles gesagt. Doof, dass man die mindest Wörterzahl einhalten muss....
    Zusammenfassend: Gelungene Mischung aus verschiedenen Genres. Plastische Figuren, stimmige Dialoge, interessante Story. Bin jetzt bei S.160, komme aber sicher nicht bis zum Ende heute, also die Rezi schonmal vorab. Paar Kommas fehlen, aber sonst habe ich keine Unstimmigkeiten entdeckt. Wissenschaftlich kann ich es allerdings nicht nachprüfen, klingt zumindest plausibel für mich, als Laie. Bleibt nur noch, 5 Sterne zu geben und Empfehlung.
    • Kommentar von Twin Susanne am 11.07.2011

      Vielen lieben Dank!

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    Toll

    von Amelie Rieger am 07.07.2011

    Handlung: Um eine Grippepandemie zu verhindern wird die Bevölkerung mir einem neuartigen Impfstoff versorgt. Jedoch kommt es vorallem bei Kindern zu genetischen Veränderungen. Sie werden zu Mischwesen - Chimären.
    Figuren: Sehr realistisch dargestellte Karaktere. Auch die Beschreibung der Mischwesen hat mich überzeugt.
    Sprache/Duktus: Die Schreibweise ist sehr angenehm und gut zu lesen.
    Struktur: Als erstes wird man mit Hilfe eines Prolog in den Hintergrund der Geschichte eingeweiht. Anschließend erfolgt die Erzählung in chronologischer Reihenfoge.
    Zusammenfassend: Eine Geschichte die nicht nur unterhaltsam ist sondern auch zum denken anregt. Die Umsetzung finde ich sehr gelungen und der Schreibstil hat mich absolut überzeugt.
    • Kommentar von Twin Susanne am 11.07.2011

      Vielen lieben Dank!

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Chimärenblut

    von Tabeja am 06.07.2011

    Handlung: Eine Grippewelle veranlasst Deutschland eine Passivimpfung zu verbreiten, die zur Folge hat, dass vor allem Kinder genetisch verändert werden.
    Figuren: Ich konnte mir die Figuren gut vorstellen. Sie hatten für mich noch keine greifbare Tiefe, aber ich hab auch nur den Anfang gelesen.
    Sprache/Duktus: Mir kam die Sprache jugendlich und professionell vor. Ich habe keine Fehler o.Ä entdeckt. Der Text las sich flüssig und leicht. Ich könnte mir das von der Schreibweise auch gut als Jugendroman vorstellen.
    Struktur: Der Prolog ist interessant, aber eher eine Art wissenschaftlicher Bericht, zu dem man nicht so den Bezug findet. Ich glaube, er ist der einzige Kritikpunkt. Ich hätte den Prolog vielleicht aus Sicht von einem der Kinder erzählt und im Verlauf der Handlung die Geschehnisse eingebunden. Man könnte den Prolog, wenn man die auktoriale Erzählweise beibehalten möchte, auch wie Zeitungsartikel aufbauen. Aber das ist sicher auch eine Geschmackssache - Der Rest der Geschichte ist chronologisch, die Perspektive ist gut getrennt und wechselt jeweils zwischen den Personen. Wohin das Buch will, kann ich nach 60 Seiten noch nicht genau sagen.
    Zusammenfassend: Aus Zeitgründen habe ich nur den Anfang (60 Seiten) gelesen, aber er hat mir gefallen. Normalerweise schaue ich so etwas eher als Film. Ich finde, die Idee klasse, muss aber zugeben, dass ich nicht ganz verstanden habe, wie durch die Impfung, die Tiergene von außen in die Kids gekommen sind. Aber dafür muss ich dann wohl das ganze Werk lesen, was ich auch mache, sobald ich Zeit finde. Gespeichert ist es. :o) Ich wünsche euch ganz viel Glück im Wettbewerb.
    • Kommentar von Twin Marion am 06.07.2011

      Vielen lieben Dank für deine Rezi und vor allem für deine Gedanken zum Prolog :-))))

  • Pesudowissenschaftliche und abstruse Zukunftsvision. Nix pour pepsi

    von pepsi carola am 05.07.2011

    Zusammenfassend: Diesen Roman würde ich niemals lesen wollen. Dem Plot fehlt u. a. der Aufbau von Dramatik. Der Prolog nimmt die ganze Geschichte vorweg, die Luft ist raus. Ein guter Anfang, der in die Story hineinzieht, hätte lauten können: In einem KInderzimmer in Berlin Kreuzberg ...***Mein Eindruck - im Roman werden den LeserInnen pseudowissenschaftliche Plattheiten serviert. Darauf reagiere ich allergisch.***Sprachlich reißt mich die Leseprobe auch nicht vom Hocker. Statt mir ein buntes Kopfkino zu bieten, empfinde ich den Stil als eine Mischung aus eher langatmiger Reportage und Schulaufsatzniveau.***Das größte Manko für mich ist neben Pseudogedöns und Sprache - Glaubwürdigkeit! Massentierhaltung soll der Grund für die äußerlich immer mehr zu Tieren werdenden Menschen sein? Okay. Allerdings - wenn es schon so weit gekommen sein sollte, was sollen dann die Befreiungsaktionen von Hühnern bewirken? Das finde ich völlig abstrus und von den Autorinnen einfallslos zusammenfantasiert. Würde ich an mir selbst Anzeichen erkennen, für die Kraft von Pferden in meiner Muskulatur (Quelle: siehe LP *G*), bräuchte ich vielleicht kein Auto mehr *GGG* Ich könnte mir vorstellen, dass PolitikerInnen, die das Chimärengedöns zu verantworten haben, in Raumschiff-Reservaten leben müssten, die um die Erde kreisen oder sie werden auf den Mond geschossen und tschüß! Aus Sicherheitsgründen vor dem Mob, der sie sonst zerfleischen oder für Kanarienvogelfutter schreddern würde.***Fazit: Das sprachliche Niveau dümpelt auf Low Level; die Story erscheint mir an den Haaren herbeigezogen (soweit ich mir den Text angetan habe), völlig unglaubwürdig. Die LP liest sich zäh, kein Kopfkino, Floskeln statt eigene Formulierungen mit Sprachwitz. Literatur, wie ich sie lesen möchte, ist das nicht. Bemühtes Manuskript zweier Autorinnen, deren schriftsprachliche Fähigkeiten mir begrenzt erscheinen. Nix pour pepsi. Oder sagte ich das schon? *g* Und auch nix für die Tops.
    • Kommentar von Twin Marion am 06.07.2011

      "Nix pour pepsi"? Macht nix, gibt ja andere Texte...

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Große klasse

    von Alternative am 05.07.2011

    Zusammenfassend: Ich gehöre nicht unbedingt zur Zielgruppe ... trotzdem hab ich die halbe Nacht durchgelesen und schließe mich der allgemeinen Begeisterung an. Euer Schreibstil liest sich sehr gut und die Idee ist absolut originell. Weil schon alles da war, ist es unheimlich schwer mit etwas Neuem daherzukommen. Meist geht der Versuch dann daneben, weil es zu angestrengt wirkt oder einfach nicht mehr nachvollziehbar ist. Ihr dagegen findet für euer Phänomen spannende und realistisch wirkende Erklärungen - das gefällt mir! Mit kleinen Feinschliffen hier und da wird das mal etwas ganz Großes. Ich wünsch euch beiden viel Glück! Sina
    • Kommentar von Alternative am 06.07.2011

      Bitte, gerne ;) BIn gespannt auf die überarbeitete Version! LG

    • Kommentar von Twin Marion am 06.07.2011

      Nicht zur Zielgruppe gehören und die halbe Nacht durchlesen? Danke für das große Kompliment :-))) An den Feinschliffen sind wir dran ;-)

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Habe alle Seiten gelesen!!!

    von patza am 05.07.2011

    Zusammenfassend: Es ist eine gute Geschichte mit einer brillanten Idee, die es (und das ist selten) noch nicht gibt. Gut durchdacht (mit wenigen Ausnahmen) bis zur letzten Seite. Nach dem Prolog bin ich gleich mitten im Geschehen. Durch die leicht und flüssig zu lesende Sprache ist es mir gelungen euer großes Werk in drei Tagen zu lesen (dabei muss ich gerade sehr viel schreiben). Schon ab Seite 60 ahnte ich, was passieren würde - mit den Chimären. Allerdings wurde für mich nicht erklärt, warum man die Chimären nicht „mag“. Erst auf Seite 60 sagt dann irgendwer, dass sie Geld kosten würden, aber das war mir zu wenig und vor allem zu spät. Vielleicht würde ich zu Beginn einbauen, dass manche „bissig“ geworden sind oder so, denn eigentlich sind sie doch ganz normal und nett dargestellt. Am besten von allen Figuren gefällt mir Kathi, bei der ich tatsächlich schon fast die Katze gesehen habe, wie sie die Krallen ausfährt, über den Tisch kratzt, wie sie ins Auto springt und dann dieses verlässt, weil sie gekränkt ist. So wie sich Katzen eben verhalten. Fehler, die ich gefunden habe, haben meine Vorrezensenten schon erwähnt. Zudem ist mir die Herkunft des Hai-Genes nicht klar (wurde ja auch schon oft erwähnt). Ich würde dafür nur irgendwo einen einzigen Satz einbauen, vielleicht hat sie im Zoo Haie füttern dürfen und kam einen gefährlich nahe, er streifte mit seiner glatten Haut (heißt das so bei einem Hai) leicht ihre Hand. Ich habe mich gefragt, wie man zu zweit einen langen Text schreiben kann, nun, euch ist es gelungen. Das Buch ist auch besonders gut für Jugendliche geeignet. Ihr bekommt von mir alle Sterne, einen weiteren dafür, dass ich endlich mal ein Werk zu Ende lesen konnte. Euer Werk ist absolut empfehlenswert und verdient den Flieger.
    • Kommentar von Twin Marion am 06.07.2011

      Vielen lieben Dank :-) Die Herkunft des Hai-Genes werden wir in der Überarbeitung genauer zeigen. Delfine haben übrigens eine glatte Haut, fühlt sich an wie ein gepelltes Ei. Haie nicht, wenn es sich also nach Sandpapier anfühlt ;-) dann schnell wegschwimmen ;-) Chimären werden nicht von jedem diskriminiert, sie haben auch Freunde, z.B. hier auf neobooks ;-) Doch in einer Welt der Verteilungskämpfe, wie wir sie in unserem Roman zeigen, entstehen solche Strukturen...

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Ein Lesevergnügen ganz besonderer Art

    von Talira am 04.07.2011

    Zusammenfassend: Das Buch ist einfach genial!!!!! Ihr habt da wirklich etwas ganz Besonderes zusammen geschaffen. Begründet in der jetzigen Zeit, mit den Problemen, die uns immer mehr Sorge bereiten. Ganz aktuell wieder der Ehec-Erreger. Ihr habt eine Zukunft beschrieben, die nicht unrealistisch ist. Keiner weiß wie sich alles entwickelt und auf was für weitere Gefahren wir zusteuern. Deshalb hebe ich meinen Daumen für diese Idee. Verpackt in einem Thriller, spricht es natürlich ein sehr großes Publikum an. Die Personen sind sehr gut ausgefüllt. Man kann sie sich vorstellen. Hier ist das klasse Cover auch sehr passend.Der unterschwellige Humor, der immer wieder einfließt, würzt das Lesevergnügen zusätzlich. Ich drücke die Daumen für Chimären-Blut und wünsche euch ganz viel Erfolg damit :O)
    • Kommentar von Twin Marion am 06.07.2011

      Ganz lieben Dank, freut mich, dass dir unser Buch gefällt :-)

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    Top Thriller!

    von Erich Bösch am 04.07.2011

    Zusammenfassend: Es gibt nicht viele NB-Werke, die ich genau so, wie sie hier hochgeladen wurden, kaufen würde. Dieses hier schon! Warum? 1.) Eine intelligente, in sich stimmige Handlung, die ein eigentlich (hoffentlich??) unmögliches Szenario plausibel macht. ##### 2.) Die wunderbar gezeichneten Figuren. (grosses Lob dafür, weil mich das bei so Mutation/ Dystopie Themen oft abschreckt) Aber hier erleben wir Figuren, die in den verschiedensten Facetten menschlich fühlen, denken und handeln, egal wie sie aussehen. Es fällt deshalb sehr einfach, sich mit ihnen zu identifizieren. Ja es geschieht ganz selbstverständlich! #### 3.) Die ständig präsente, unterschwellige Spannung, die einen perfekten Thriller auszeichnet. Professionell auch die kleineren Szenen, in denen das Tempo erhöht wird, ehe sich die Handlung wieder beruhigt. So ergibt sich ein, für dieses Genre, perfekter Rhythmus. Schnell genug, um den Leser zu fesseln, aber auch mit ein wenig Zeit dazwischen, um gewisse Infos zu verarbeiten ####4.) Was mich besonders beeindruckt hat, ist das hohe Mass an Intelligenz, das hinter diesem Werk steht. Das brisante Thema. Die Niederträchtigkeit der Menschen. vlt auch ein wenig der Wink, hinter die Fassade eines Menschen zu blicken. Nicht immer sind die optisch schönen und perfekten die Guten, und nicht immer sind die Ausgestossenen der Gesellschaft die Schlechten. ( Ich hoffe ich werde da jetzt nicht zu subjektiv...) KRITIK: Warum, um Himmelswillen, gibt s das nicht schon als Film (gg)
    • Kommentar von Twin Marion am 06.07.2011

      Ganz herzlichen Dank. Ich könnte es mir auch gut als Film vorstellen :-)))

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    Tolle Story

    von Codename Kolibri am 04.07.2011

    Zusammenfassend: Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, weil ich aus Zeitgründen euer tolles Buch nicht zu Ende lesen kann, werde das aber später nachholen. Bei so einer spannenden Geschichte will man schließlich wissen, wie sie ausgeht. Kompliment, ihr zwei habt da eine sehr fantasiereiche und interessante Geschichte erfunden. Mit eurem schönen Erzählstil werdert ihr bestimmt viele Leser begeistern können. Mir hat's gut gefallen und ich freue mich schon auf ein baldiges Weiterlesen. Liebe Grüße Marion
    • Kommentar von Twin Marion am 06.07.2011

      Vielen lieben Dank. Wenn wir dich gut unterhalten haben, umso besser :-)

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    Chimärenblut

    von Eichhörnchen am 01.07.2011

    Zusammenfassend: Liebe Zwillinge, euch ist da eine anständige Geschichte, mit einer neuen und mitreißenden Idee gekommen. Leider hatte ich gegen Ende das Gefühl, dass euch ein bisschen die Puste ausgegangen ist. Aber das ist euch ja offensichtlich auch schon aufgefallen (Hinweis auf Seite 408 nach euren Seitenzahlen, nicht den Livebookseitenzahlen) oder vielleicht bereits bearbeitet. In den vorherigen Rezensionen habe ich etwas von einer Fortsetzung gelesen. Ich bin gespannt darauf wie es mit Josi weitergeht und verbleibe mit freundlichem Gruß.
    • Kommentar von Twin Marion am 02.07.2011

      Liebes Eichhörnchen, es ist uns ja unangenehm, aber wir haben schlichtweg eine alte Datei mit dem knappen Ende beim Hochladen erwischt. Natürlich haben wir noch an dem Text gearbeitet, aber wir konnten das hier leider nicht mehr austauschen. Umso mehr lieben Dank für deine so positive Rezi :))) P.S. Ich mag Eichhörnchen, wir haben oft welche bei uns auf dem Hof, im Winter lege ich Nüsse hin. Eine Nuss naschen sie immer gleich, die andere wird vergraben.

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    Vorstellbar

    von Büchersammler am 23.06.2011

    Handlung: Nach einer Impfung, die durchgeführt wurde, um eine Pandemie in den griff zu bekommen, bilden sich Mischwesen auf der Erde.
    Figuren: Die Figuren sind gut vorstellbar. Ich musste umwillkürlich an Contagan denken.
    Sprache/Duktus: Gut und flüssig zu lesende Sprache mit wenigen Fehlern oder Unebenheiten.
    Struktur: Gut durchstrukturierte Geschichte. Man kann dem Verlauf problemlos folgen.
    Zusammenfassend: Ein Szenario, das durchaus vorstellbar ist. Die Geschichte ist nah an der Realität angesiedelt. Dieses Werk hat mir gut gefallen.
    • Kommentar von Twin Marion am 25.06.2011

      Auch von mir ganz lieben Dank :)) LG Marion

    • Kommentar von Twin Susanne am 23.06.2011

      Hallo Büchersammler, ganz lieben Dank für deine Rezi. LG Susanne

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    Genial - Band 2 folgt

    von Webi am 20.06.2011

    Handlung: Freu mich schon. Auch ich habe eure Geschichte verschlungen. Anspruch und Warmherzigkeit sprechen aus jeder Zeile. Ich bin absolut kein Fantasyfan, aber euer Buch hat mich zu einem gemacht - zumindest, was euren 2. Teil angeht. Immer schön weiter schreiben. Versprochen?
    Figuren: Die Opfer der Pharmaindustrie setzen sich zur Wehr - mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln - die immer mehr eingeschränkt werden. Dass es vielleicht bald keine Menschen mehr geben wird, übersehen die Verfechter diesesr Politik. Die von ihnen verabschiedeten Gesetze können sie bald selbst treffen. Ein Umweltkrimi der tiefgreifenden und nachdenklichen Art. Glückwunsch!
    Sprache/Duktus: Ein sauberes Deutsch, gute und vor allem durchdachte Formulierungen und das schon vor dem Feinschliff. Ich freue mich auf alles, was von euch kommt!
    Struktur: Eigentlich ist schon alles gesagt, man folgt der Handlung von der ersten bis zur letzten Seite!
    Zusammenfassend: Keine Kritik, Danke für das Einstellen des Buches und viel Erfolg für die Zukunft - egal ob mit oder ohne Verlag.
    • Kommentar von Twin Marion am 21.06.2011

      Von mir auch ganz lieben Dank, auch für die netten Zukunftswünsche :-)))

    • Kommentar von Twin Susanne am 21.06.2011

      Liebe(r) Webi, vielen Dank fürs Lesen und für deine netten Zukunftswünsche. LG Susanne

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    Medizinskandal

    von ERunte am 20.06.2011

    Handlung: Supter gut beeschriebene Handlung, die uns allen zu denken geben sollte. Ein Virus wird freigesetzt, dass Menschen in Chimären verwandelt. Aber statt den Menschen zu helfen, erweist es sich wieder einmal, was der Mensch nicht kennt, bekämpft er. Josi eine Mensch-Fisch-Chimäre und Leon, eine Mensch-Pferd-Chimäre, infizieren sich bei einem Einsatz zur Befreiung von Hühnern aus einer Legebatterie mit einem neuen Virus. Sie werden zu Tripple Chimären. Daraufhin werden sie von den Hintermännern, die die Versuche mit diesen Viren vorangetrieben haben verfolgt. Auch die "normalen" Menschen setzten zu einem Kesseltreiben geben die Chimären an. Gesezte werden geschaffen, diese zu unterdrücken.
    Figuren: Josi, Leon, Kathie aber auch die anderen Figuren werden mit sehr stark ausgeprägtem Charakter dargestellt, was zum Teil auch durch die Tiergene in ihnen hervorgerufen wird. Ich muss sagen, dass ich mich mit den Chimären identifizieren konnte. Die Figuen wurden so gut beschrieben, das ich sie mir genau vorstellen konnte.
    Sprache/Duktus: Sprachlich einwandfrei, gewählte Wortwahl und ein Spannungsbogen, der sich bis zur letzten Seite, und sogar darüber hinaus, spannt, da ja auchschon von einem 2. Teil die Rede ist.
    Struktur: Die gut strukturierte Aufteilung der Story machte es zu einem Genuss, sie zu lesen.
    Zusammenfassend: Hier wurde die Skrupelosigkeit der Menschen schonungslos dargestellt und wie korrupt unsere Gattung doch ist. Ihr habt es geschafft, die bedrückende Stimmung, aber auch den Lebenswillen der Chimären bildllich und sprachlich perfekt zu beschreiben. Mir hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefallen. Die Spannung schien kein Ende zu nehmen, ihr habt es sogar geschafft, die Spannung immer noch ein bisschen zu steigern. Da ihr schon den 2. Band erwähnt habt, freue ich mich schon riesig darauf. LG Elke
    • Kommentar von Twin Marion am 21.06.2011

      Vielen herzlichen Dank. Das spornt uns natürlich für Band 2 an :-)))

    • Kommentar von Twin Susanne am 20.06.2011

      Vielen Dank fürs Lesen und für deine nette Rezi - wir haben uns fest vorgenommen zum Jahresende mit Band 2 fertig zu sein - doch momentan schwitzen wir gerade über dem Feinschliff von Band 1. LG Susanne

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    ... habe es bis zu Ende gelesen :-)

    von AnnaH am 15.06.2011

    Handlung: Es ist für mich ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Vor allem, weil das Szenario gar nicht so weit hergeholt ist. Es macht Angst und lässt einen doppelt darüber nachdenken, wie man in einer Situation wie sie Josi erlebt selbst handeln würde? Kämpfen, aufgeben und das Leben beenden oder alles mit sich machen lassen?
    Figuren: Man muss sie einfach gern haben die Beiden. Man leidet mit ihnen und wenn sich Veränderungen an ihrem Körper zeigen, bangt man mit, so sollte es sein. Alle anderen Figuren passen sich perfekt an und ihre Schicksale kann man auch ohne weitere Beschreibungen nachvollziehen - man lernt ja anhand der Beiden wie es abläuft und was körperlich geschieht.
    Sprache/Duktus: Eine angenehme Lesereise in das Land der bedrückenen Fantasy - nichts auszusetzen von meiner Seite. Super!
    Struktur: Die Handlung hat mich von der ersten bis zur letzen Seite gefesselt - das sagt wohl alles aus.
    Zusammenfassend: Einfach nur gelungen. Es zeigt, dass man auch im Bereich der Fantasy Handlungsweisen der Pharmaindustrie an den Pranger stellen kann. Dickes Lob dafür.
    • Kommentar von Twin Susanne am 15.06.2011

      Lieben, lieben Dank fürs Lesen und Rezensieren :)))))

    • Kommentar von Twin Marion am 15.06.2011

      Dankeschön. :-))) Habe gelesen, du hast Zwillinge. Wie viele Zwillinge es doch so gibt! Wir sind ja auch welche, lieben Gruß von Twin Marion.

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    Wow

    von KarlaM am 13.06.2011

    Zusammenfassend: Meine vielen Vorrezensenten haben eigentlich schon alles geschrieben - ich hatte mich beim Lesen des Beschreibungstextes auch erstmal an Samsa erinnerte gefühlt und mich geekelt. Das dieses Buch mich trotzdem gefesselt hat, liegt an der großartigen Ausgestaltung der Charaktere. Fantasy, Liebe, Politik, Spannung, dieses Buch packt viele Themen an und meistert die Jonglage hervorragend. Ich drücke die Daumen!!!
    • Kommentar von Twin Susanne am 13.07.2011

      Liebe KarlaM, deine Rezi ist doppelt erschienen. Doppeltes Glück?! Jedenfalls vielen Dank!!! Auch wenn die Technik den technischen "Huster" - oder war es ein Schluckauf? ;-) - beseitigen muss. LG Susanne

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    Genial!

    von Lütte am 12.06.2011

    Handlung: Fabelwesen entstehen durch nicht ausreichend getesteten Impfstoff. Diese kämpfen um ihre Anerkennung als Menschen, denn das sind sie trotz allem in ihrem Denken geblieben - Ausnahmen bestätigen die Regel, wie das auch bei nicht Mischwesen im Leben ist.
    Figuren: Gut beschrieben, vor allem die Mutationen, die mit ihnen vorgegangen sind. Irgendwie gruselig finde ich.
    Sprache/Duktus: Wohlüberlegt und auch, wenn ich nicht bis zur letzten Seite gelesen habe, alles ohne Fehler. Beeindruckend.
    Struktur: Man kann dem Geschehen gut folgen und wenn ich mehr Zeit hätte, hätte ich auch bis zu Ende gelesen - an der Spannung lag das nicht!
    Zusammenfassend: Einfach super super Klasse, mit das Beste, was ich hier gelesen habe und gehört auf jeden Fall unter die TOP 10.
    • Kommentar von Twin Susanne am 15.06.2011

      Vielen Dank, und ich hoffe, du liest es irgendwann wenn du mehr Zeit hast doch noch zu Ende ;-) Wenn nicht, wüsste ich gerne, an welcher Stelle du ausgestiegen bist. Du kannst auch hier noch einen abschließenden Kommentar anfügen, wenn du zu Ende gelesen hast. Darüber würde ich mich sehr freuen. Danke!

    • Kommentar von Twin Marion am 13.06.2011

      Ganz lieben Dank :-))

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    Intelligent und unterhaltend

    von Nadi am 12.06.2011

    Handlung: Chimären sind Mischwesen, die durch Tiergene, die durch einen Grippeimpfstoff, die Möglichkeit zum Eindringen in den menschlichen Körper und zum andoggen an die DNS erhalten haben, entstanden sind. Diese Wesen sind gezwungen, um ihre Rechte als Menschen zu kämpfen. Man fühlt mit ihnen und versteht sie und erkennt, wie schnell Skrupellosigkeit in der Forschung zu derartigen Entwicklungen führen kann. Jederzeit tatsächlich auch in der Realität - so ein Szenario wäre möglich.
    Figuren: Die Figuren, egal ob Chimäre oder Mensch, werden durch die liebevollen Beschreibungen ihrer Eigenheiten zu lebenden Wesen, mit denen man fühlt und hofft und die man vor allem auch versteht.
    Sprache/Duktus: Fehler muss man hier wirklich mit der Lupe suchen. Weniger hinterlässt meist auch ein Profilektorat nicht. Einfach noch einmal durchgehen und auf Satzstellungsfehler achten (vielleicht 4-5 im ganzen Buch).
    Struktur: Ohne Beanstandungen, der Roman ist fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Habe es in knapp 2 Tagen verschlungen. Die Ereignisse überschlagen sich zum Ende hin nicht, was sonst bei vielen Büchern der Fall ist. Alles wird harmonisch erzählt ohne dass die Handlung irgendwo stockt oder langweilig wird.
    Zusammenfassend: Ich bin begeistert und kann nur hoffen, dass dieses Buch von euch Twins veröffentlich wird. Es wird sicher auch ohne Verlag ein Hit. Danke für die angenehme Zeit, die ich beim Lesen dieses vollständigen Romans gratis haben durfte.
    • Kommentar von Twin Susanne am 15.06.2011

      Vielen Dank fürs Lesen, für deine Rezi und die wertvolle Info, dass du bis zu Ende gelesen (verschlungen) hast :))

    • Kommentar von Twin Marion am 13.06.2011

      Vielen Dank. :-)) Am meisten freut mich, dass du das Buch in zwei Tagen verschlungen hast und es nicht irgendwo in der Mitte für dich langweilig wurde oder stockte. Da der vollständige Roman die Leseprobe ist, wissen wir schon, dass wir unsere Leser bis zur letzten Seite unterhalten müssen ;-) Wenn uns das gelungen ist, umso besser :-)

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    WOW und WOW

    von AntjeM am 11.06.2011

    Zusammenfassend: Da hier schon so viel zum Inhalt, den Figuren, der Struktur und der Sprache geschrieben wurde...möchte ich mich auf die Zusammenfassung und meinen Eindruck vom Buch beschränken. ---> Alle vier Protagonisten sind mit unterschiedlichen Charakteren ausgestattet. Sie sind so greifbar für den Leser gezeichnet, dass man sich nicht entscheiden kann, welcher jetzt sein persönlicher Liebling sein wird. Das muß man einem/zwei Autor/Autoren erst einmal nach machen. Dem nicht genug sind auch Nebencharaktere, wie Kevin, wirklich gut gelungen! Ihr habt ein gutes Gespür Figuren zum Leben zu erwecken. Alles was am Text noch verbessert werden könnte, ist Sache eines Lektorates...euch unterschreibe ich, einen guten Job gemacht zu haben. Spannung und Tempo sind die Antreiber, diesen recht langen Beitrag hier doch bis zum Ende zu lesen und über Tage hinweg immer wieder zur Hand zu nehmen und nicht nach 180 Seiten die Rezi vorzuliefern;-). Hier wird oft geschrieben "gab es schon mal, ist nicht neu, hab isch so ähnlich schon gelesen" all das kann ich über "Chimärenblut nicht sagen...ihr habt eine neue Welt erschaffen und diese Vision ist nicht wirklich erstrebenswert, aber unbedingt lesenswert. Ich glaube man merkt mir die Begeisterung etwas an und daher hört die Rezension jetzt auf. Verdient im Ranking! PS: Mein Liebling ist Josi ;-))))))))
    • Kommentar von Twin Susanne am 15.06.2011

      Liebe AntjeM, ganz lieben Dank; es freut mich, dass dein Liebling Josi ist :)))) und dir der Nebencharakter Kevin gefallen hat ;-)

    • Kommentar von Twin Marion am 13.06.2011

      Bin gerade so glücklich über deine Rezi :-)) Vor allem, weil du bis zu Ende gelesen hast und daher auch alles beurteilen kannst. Ganz lieben Dank!

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    Großartige Story!

    von auko77 am 09.06.2011

    Zusammenfassend: Der Titel weckte die Neugier in mir dieses Buch zu lesen. Bereits nach den ersten Seiten wurde ich mit dem Thema konfrontiert und in die Geschichte "hineingezogen". Nachdem ich in letzter Zeit viel über Vampire gelesen hatte, war ich über dieses neue Thema und die kritischen Ansätze zum Tierschutz erfreut. Das Buch liest sich sehr flüssig, ständig passiert etwas neues, was die Handlung voranbringt. Ich finde euer Buch sehr spannend, gut geschrieben, kritisch, z.T. macht es mir Angst, weil es so auch passieren könnte. Ich wünsche den Autorinnen alles Gute und hoffe auf baldige Fortsetzung. Antje
    • Kommentar von Twin Marion am 10.06.2011

      Liebe Antje, freut mich ganz besonders, dass wir einen Vampir-Fan auch von unseren Chimären überzeugen konnten. Fantasy meets Science... Vielen Dank für deine Rezi :-))

    • Kommentar von Twin Susanne am 10.06.2011

      Hallo auko77, puh, der Titel hat dich neugierig gemacht - wir sind da nämlich etwas unsicher, wegen des Wortes Chimärenblut. Und cool - eine Vampir-Leserin mag auch Chimären ;-)

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    spannende Geschichte gut erzählt bitte mehr davon...

    von contactme3 am 09.06.2011

    Handlung: Die Geschichte spielt in der Zukunft. Eine Pandemie verändert alle Lebensformen auf der Erde und bedroht die Zukunft der Menschheit. Auf der Erde leben nach der Pandemie "normale" Menschen und durch unterschiedliche Tiergene genetisch veränderte Menschen (Chimären). Dabei werden bereits heute bestehende Konflikte wie z.B. Rassendiskriminierung, Armut, Streben nach Macht und Anerkennung und vor allem Tierschutz sehr gut auf die Handlung übertragen.
    Figuren: Die Spannung des Buches wird durch die Beziehungen der Hauptpersonen (Leon, Josefine u.a.) zueinander sowie deren Entscheidungen mit Wirkung auf Ihre Umgebung stetig gesteigert. Die Hauptfiguren werden nach und nach gut beschrieben in die Geschichte eingeführt und besitzen eigene Charaktereigeneschaften welche insb. durch die Tiergene und deren Wirkungen sehr unterschiedlich dargestellt werden.
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist sehr punktiert, inhaltsreich und schörkellos. Der Spannungsbogen wird dadurch nicht abgelenkt und konzentriert sich auf die Fakten.
    Struktur: Die Struktur des gesamten Buches ist abwechslungsreich aber trotzdem sehr klar gezeichnet. Verschiedene Orte auf der ganzen Welt dienen anschaulich als Untersetzung der Struktur. Es gibt im wesentlichen zwei Erzählstränge welche von den beiden Hauptpersonen vertreten werden.
    Zusammenfassend: Die Geschichte lebt von ihrer außergewöhlich tollen Idee - Tiergene in Menschen abzubilden. Sie ist sehr spannend erzählt, beinhaltet viele kritische Fragen. Etwa ab der Hälfte des Buches wird die anfänglich noch lockere Atmosphäre beängstigend. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Schreibt doch bitte noch weitere Bücher, ich freue mich auf eine Fortsetzung. Vielen Dank und meinen Glückwunsch für diese tolle Arbeit. Stephan
    • Kommentar von Twin Marion am 10.06.2011

      Hallo Stephan, vielen Dank fürs Lesen des kompletten Buchs und für deine Rezi, freut mich sehr, dass es dir gefallen hat :-) LG, Marion

    • Kommentar von Twin Susanne am 10.06.2011

      Hallo Stephan - contactme3 - who is contactme 1 und 2 ? ;-) Es freut mich, dass dir die eingebetteten Gegenwartsthemen (Rassendiskriminierung, Armut, Machtstreben, Tierschutz...) gefallen haben. LG Susanne

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    Große Klasse!!!

    von Blake am 09.06.2011

    Zusammenfassend: Habe erst die Hälfte gelesen(ist ja auch nicht wenig ;), bin aber begeistert und lese auf JEDEN Fall weiter, wollte euch aber nicht so lange auf die Rezi warten lassen;) Finde die Geschichte einfach nur einmalig und genial. Habe angefangen und konnte nicht mehr aufhören;) Von Anfang an fesselnd. Bin froh, dass ich durch empfehlung auf euch gekommen bin, weil ich meist nur bei Fantasy blättere;) Tja, was soll ich noch sagen. Super. Weiter so!!! Lg Blake
    • Kommentar von Blake am 10.06.2011

      Von einer Leserin, die meinte, es würde mir sicher gefallen. Recht hatte sie;)

    • Kommentar von Twin Susanne am 10.06.2011

      "Vielen Dank für die Blumen" - und ich hätte da noch eine Frage: Welche Empfehlung? Shoutbox, Forum, Facebook? Neugierig ich bin ;-)

    • Kommentar von Twin Marion am 09.06.2011

      Wow, CB ist empfohlen worden *freu* Vielen Dank für deine Rezi und dass du uns nicht hast warten lassen :-)))

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    Einfach nur gelungen

    von Sonja59 am 09.06.2011

    Zusammenfassend: Eigentlich habe ich erst zwei Drittel dieses herrlichen Werkes gelesen und werde ganz bestimmt auch noch bis zum Schluss lesen, trotzdem möchte ich jetzt schon meine Rezi dazu abgeben. Es ist ein von der ersten bis zur letzten Seite gut verfasster und mit Spannung verpackter Lesestoff, der jedes SF-Fan-Herz höher schlagen lässt. Es ist leicht zu lesen und entführt einen in die Fantasie. Alles ist so klar beschrieben, dass man es sich auch bildlich vorstellen kann. Einfach perfekt. Danke Ihr Zwei, damit habt ihr mir meine Pausen bei der Arbeit versüßt und tut es noch, bis ich alles gelesen habe. Auf den zweiten Teil freue ich mich schon.
    • Kommentar von Twin Marion am 09.06.2011

      Ganz herzlichen Dank :-))

    • Kommentar von Twin Susanne am 09.06.2011

      Huch, du bist aber schnell - du hattest erst vor 2 oder 3 Tagen in der Shoutbox geschrieben, dass du unser Werk lesen wolltest. Vielen Dank! Und viel Spaß mit dem Schluss des Romans! Ich habe mir von dir "In geheimer Mission" auf den PC geladen, brauche allerdings ein paar Tage, bis ich was dazu sagen kann. Bitte hab etwas Geduld mit mir. LG Susanne

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    Zeitmangel! Mir entgeht mal wieder so einiges ...

    von Inga Hetten am 08.06.2011

    Handlung: Vorgeschichte: Im Laufe einer Pandemie wird eine Passivimpfung verabreicht, die das Erbgut von fünfzig Prozent aller Kinder verändert. Betroffene bilden äußerliche Merkmale der Tiere nach, mit denen sie häufig Kontakt hatten. Diese Chimären gelten als minderwertige Menschen. In wenigen Metropolen existiert indes eine Chimären-Szene. Unter anderem in Chicago, der Sänger der bekannten Band „Chimärenblut“ stammt von dort. (Ob wir ihn kennenlernen?) *** Sehr passend zu aktuellen Medienmeldungen die Gerüchte über die Herkunft des Virus. *** Josi lässt sich bei einer kriminellen Unternehmung ihrer Tierschutzgruppe erwischen. Das kostet sie die Mitgliedschaft und auch Leon will offenbar nichts mehr von ihr wissen. Ihr Vater schiebt sie als AuPair nach Chicago ab. Immerhin kommt Kathi mit, ihre Freundin. *** Jugendbuch mit Hightech-Kommunikation, Science Fiction und mehr.
    Figuren: Josi, siebzehn, Journalistentochter. Haifisch-Chimäre. Mitglied einer Gruppe radikaler jugendlicher Tierschützer. Mehrfach erwischt worden, daher als kriminell eingestuft. *** Josis Schwarm Leon, Pferde-Chimäre, Anführer der Tierschützer. Aus seiner Sicht ist das eine unprofessionelle Aktivistengruppe gegen Massentierhaltung. Langzeitziel: Sie sind selbst vertiert und wollen auch in Zukunft leben. *** Leons Mähne erinnert mich ein wenig an die knuffigen Pferdedeutschen von Diana Sassé. ;)
    Sprache/Duktus: Klassische Erzählform Imperfekt plus dritte Person Singular. Liest sich angenehm. Ab und an ein eigenwilliges Komma. Ich war müde und wollte nur mal kurz reinschauen. Dachte zunächst, nicht schon wieder ein Jugendbuch, davon habe ich vorerst genug. Und dann stand da auf einmal Seite 30. *** Die aufgezeigte Problematik ist spannend, ähnlich der unsrigen (welche derzeit EHEC heißt), verschärft durch den Faktor Chimären. In den letzten Jahren spukt beständig das Pandemie-Gespenst durch die fleißig bellenden Medien, daher erscheint die Idee der „Großen Influenza“ gar nicht so abwegig. *** Lobkram: S. 2 „Kathi bekam Krallen und kletterte nachts heimlich auf Bäume.“ Schön in diesem Kontext. Lakonisch, trocken. - S. 20 „Seine innere Hasskurve überschritt augenblicklich die rote Marke.“ Das Bild gefällt mir. Würde evtl. das „augenblicklich“ rausnehmen. - S. 33 Klasse eindringlich, die Zahl der Pandemietoten über die alte Frau zu vermitteln, die nicht mehr gut sieht. Und fragen muss, welche Wand voller Urnen die Nummer 142 trägt. So viele Wände … – S. 40 Yeah, kein „Leon ist mir sowieso egal“-Teenagergetue. Josi gibt vor sich selbst zu, dass sie nur deshalb in die USA reist, weil sie wütend auf ihn ist. Im Grunde natürlich ebenfalls Teenagergetue, aber wenigstens hat sie das klar. *** Kleinkram, mein Klassiker: S. 1 (Manuskript) „Piks“ -> Pik-Asse? -> Pieks – S. 4 Welches Gespräch will Josi annehmen? – S. 23 „Sie selbst hatte ebenfalls während der Pubertät fraglos diese Pillen genommen“ Kann es sein, dass hier statt „fraglos“ (= zweifellos, ganz bestimmt) gemeint ist: „ohne es in Frage zu stellen“? – S. 25 „Sogar meine Mum hat sich gegen mich verschworen.“ Hehe. Verschwören ist wie Sich-im-Kreis-aufstellen, das können nur mehrere Personen. - S. 41 „in ihrer DNA aufgesogen wie einen Schwamm“ -> in ihre DNA aufgesogen wie ein Schwamm *** [Entzückt entdecke ich auf Seite 408 eine mit Doppelkreuzen markierte Anmerkung einer der Autorinnen. Ich mach’s mit Farben … :D]
    Struktur: Prolog, der kurz die Folgen der Pandemie zusammenfasst. Kapitel eins berichtet über Chimären an Kathis Beispiel. Kapitel zwei steigt in die Handlung ein. Nächster Auftritt Kathi in Kapitel sechs, sie kommt zu Josi. *** Leon weiß etwas. In Kapitel acht erfahren wir seine wahre Motivation. Auf Seite 35 kommt zum wiederholten (variierten) Mal „im hinteren Raum fand ich …“ Was, zum Teufel, weiß er?! Spannung! *** Kapitel 14 erlebt Doktor Marcus Mill, Josis Stiefvater (Sie lebt bei ihrem Vater, ihre Mutter hat sich wieder verheiratet.) Mill bekommt Ärger wegen Josis jüngster Aktivistenaktion. *** Wir erfahren, wie Josi in Chicago von ihrer wenig erfahrenen Gastfamilie empfangen wird, Kapitel 16 wechselt zu Leons Sichtweise über. Es gibt also mehrere parallel verlaufende Handlungsstränge, die unterschiedlich gewichtet sind.
    Zusammenfassend: Der Kurztext hat mich erst abgeschreckt. Haifisch- und Pferde-Chimäre, eh? Sowas kapiere ich nicht nach acht Stunden Spülschicht. -> Irrtum, der Roman ist gut verständlich und spannend. *** Trotzdem habe ich auf S. 74 aufgehört. Sorry, mir fehlt die Zeit für vierhundert Seiten hochkomnzentriertes Rezensionslesen. *** Neugierig bin ich sehr wohl. Beim Scrollen entdecke ich den Chimären-Nationalfeiertag, die Verfemten feiern sich selbstbewusst. Gefällt mir. *** Doch ich verpasse noch viel mehr: Politik, Thriller, Medizinskandal. Nachdem die ersten siebzig Seiten schon gut waren, tippe ich auf einen Überflieger. Wurde gut unterhalten und bedaure den Zeitmangel.
    • Kommentar von Twin Susanne am 09.06.2011

      Räusper, liebe Schwester, jetzt muss ich dich mal piksen, nicht dass jetzt einer glaubt der Piks wird mit ie geschrieben; der Duden kennt übrigens nur den Pikser, allerdings ist das Wortschatz-Portal der Uni Leipzig da umfangreicher und erfasst auch den Piks ;-) So, und weil es so schön ist, verrate ich euch noch einen herrlichen Hammer-Schreibfehler hinten im Buch (von mir gemacht): Carbol - es muss natürlich Carbon heißen ;-) der Fehler tut mir richtig weh ;-)

    • Kommentar von Twin Marion am 09.06.2011

      Vielen lieben Dank. :-) Für manche Schreibfehler ist man selbst anscheinend echt blind - und Word sowieso ;-) Dein "Lobkram" (Begriff gefällt mir) ist auch super hilfreich, nämlich zu sehen, wow das hat funktioniert und gefallen. Auch dafür tausend Dank :)))

    • Kommentar von Twin Susanne am 09.06.2011

      Vielen, vielen Dank fürs Lesen nach anstrengender Spülschicht - ich bin ganz platt, dass du es trotzdem bis S. 74 geschafft hast und wünsche dir mit dem Rest - in ausgeruhter Verfassung - viel Spaß. Danke für deine ausführliche Rezi. LG Susanne

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    Chimärenblut

    von Frieda Y am 07.06.2011

    Figuren: Die Figuren sind einfallsreich gestaltet und gerade dadurch so liebenswert. Winzige Details wie das Hafermüsli zum Frühstück für die Pferdechimäre lassen einen schmunzeln.
    Sprache/Duktus: Die Geschichte ist leicht verständlich und flüssig zu lesen. Wenige Formulierungen könnten noch einen Hauch Feinschliff vertragen, einfach um das positive Gesamtbild zu perfektionieren.
    Struktur: Die Geschichte ist sowohl inhaltlich als auch optisch gut gegliedert. Klare Kapiteleinteilungen mit Ortsangabe erleichtern einem die Perspektivwechsel. Die Kapitel haben eine sehr gute Länge - sie sind weder zu langatmig, noch wird man durch zu häufige Wechsel von Ort oder Perspektive irritiert.
    Zusammenfassend: Allzu viel habe ich gar nicht zu sagen. Die Geschichte überzeugt mich sowohl inhaltlich als auch optisch. Das Cover und die Einteilung der Kapitel samt optischer Trennung machen visuell was her. Blocksatz würde den Textfluss vielleicht ein wenig beruhigen, aber guter Blocksatz ist aufwändig und noch ist es ja auch kein gedrucktes Werk. Noch! Denn eure Geschichte hat alles was ein Buch braucht: Eine gute und innovative Grundidee, einfallsreiche Charaktere, einen angenehm zu lesenden Schreibstil, einen Hauch Witz verpackt zwischen reichlich Spannung. Euer Werk ist schon ziemlich reif - druckreif. Großes Lob an euch. Macht weiter so! PS: Ich hoffe doch, dass es euer Werk dann auch bald gedruckt gibt. Raschelndes Papier ist beim Umblättern doch angenehmer als Klicken. Vielleicht bin ich auch einfach altmodisch...
    • Kommentar von Twin Marion am 07.06.2011

      Hallo Frieda, herzlichen Dank. Besonders freut mich, dass die Details eben auch auffallen, haben schließlich Mühe gemacht ;-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 07.06.2011

      Hallo Frieda, vielen Dank für deine Rezi und - lach - vielleicht erfindet bald einer E-Reader mit Original-Papier-Rascheleffekt - Eselsohren kann mein Reader schon ;-)

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    Chimärenblut

    von Ralf Reschke am 03.06.2011

    Handlung: Mit einer Passivimpfung geht etwas schief. Verantwortlich ist, wie so oft, das Pharmakartell. Die, die darunter zu leiden haben, werden natürlcih abgebügelt und, weil sie aufbegehren, rechtlos.
    Figuren: Die Hauptfiguren werden stark mit Leben erfüllt, sodaß mir vor dem geistigen Auge ein Film ablief. Gerade die Veränderungen, die durch die geänderte DNA hervorgerufen werden, lassen Raum für irrwitzige Fantasien. Leon und Josi, ein Paar, was erst am Ende zusammenkommt und erfährt, daß es sich liebt...dadurch wird der Spannungsbogen bis zum Ende fast unerträglich für den Leser. Natürlcih Kathi, die kleine, trotzige Katzenfrau und Freundin von Josi
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist für jedermann verständlich und klar umrissen. Das medizinische Wissen beeindruckt, da hat jemand ordentlich recherchiert. Erstaunlich finde ich, daß an diesem Werk 2 Frauen geschrieben haben, denn es wirkt wie aus einem Guß. Sicher war das nur möglich, weil es Zwillinge sind. Schade ist nur ein Punkt. Die Seitenzahlen, als auch der Titel "Chimärenblut" tauchen dauernd und unvermittelt im Text auf. Leider wird ein Buch, was einmal eingestellt ist, nicht mehr geändert.
    Struktur: Es forderte mich, als Leser, sehr, die Sprünge zwischen den Orten und Personen gedanklich zu erfassen. Es sind ja nicht wenig Personen, die ich mir dauernd ins Gedächtnis rufen mußte. Nein, ich bin noch nicht dement.
    Zusammenfassend: Ein äußerst gelungenes Werk, was um so ertaunlicher ist, da es als erstes, veröffentlichtes Buch zur Verfügung steht, weiter so...Bitte Bitte. Die fünf Sterne hat es, nach meinem Dafürhalten auf jeden Fall verdient.
    • Kommentar von Twin Marion am 07.06.2011

      Hallo Ralf, vielen, vielen Dank :-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 05.06.2011

      Hallo Ralf, vielen Dank für deine Rezi. Es freut mich, dass du den Spannungsbogen fast unerträglich findest... ;-) und ja, wir schreiben natürlich weiter :)

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    Chimärenblut

    von Karen Erbs am 28.05.2011

    Zusammenfassend: Wow! Habe gerade nur einige Seiten angelesen und wünschte, es wäre ein Buch, das ich mit ins Bett nehmen könnte. Schließe mich den vielen positiven Rückmeldungen an: Eine klasse, abgefahrene Idee voller Power und wenigen Unebenheiten, die ein gutes Lektorat und konzentrierte Überarbeitung beheben wird. Leider lese ich nicht gerne längere Texte am Bildschirm, aber eure Geschichte ist schon eine große Versuchung. Das erste Mal nun, dass ich mir so ein Reader-Dingsbums wünsche und ich halte meine Liebe zum bedruckten Papier eigentlich für unverwüstlich. Ich bin erst seit gestern hier bei neobooks und alleine euer Text hat mir schon bewiesen, warum so ein Forum echt eine tolle Idee ist und echte Chancen birgt - für Autoren und Leser. Eigentlich mag ich diese Art von Zukunftsromanen nicht, weil sie halt so beängstigend sein können in ihren nicht so unrealistischen Visionen, aber ihr scheint euch da in eine Riege der Klassiker einfügen zu wollen und das wirkt so easy, von Beginn an spannend und macht Lust auf dicke Bücher von euch - bitte aber bald auf Paper! Weiter so! Eure Arbeit wird bestimmt sehr viele Menschen begeistern. P.S.: Ich mochte das Lied von der Bloodhound Gang ja immer schon gerne, aber nun wird es mich immer an eure tolle Idee erinnern. Wird Zeit, dass ich die verliehene CD bei meiner Freundin abhole! :-)
    • Kommentar von Twin Susanne am 03.06.2011

      Hallo Karen, vielen Dank für deine positive Rezi - vor allem, da du ja selbst schon einige Kurzkrimis etc. veröffentlicht hast (z.B. in: Mordsmütter, Wie werde ich Witwe?, Tod in dunkler Nacht), freue ich mich sehr über deine Meinung :) und wünsche dir weiterhin viel Erfolg :)

    • Kommentar von Twin Marion am 28.05.2011

      Hallo Karen, vielen Dank. :-) ) Du kannst einen eReader gewinnen, mach beim Wettbewerb "Tag des Schreibens" mit, vielleicht klappt es ja ;-) Herzliche Grüße und weiterhin viel Spaß beim Lesen, Marion

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    Chimärenblut

    von LyFa am 25.05.2011

    Zusammenfassend: Eine schöne Idee , die wirklich sehr gut umgesetzt wurde. Freue mich schon auf die Fortsetzung. Ich mag E-Books, sie brauchen wenig Platz , vergilben nicht, man kann sie nicht verlegen und ............... habe aber eine ganz große Bitte an euch, stellt die Fortsetzung bitte auch als EPub ein, dann kann man es besser auf dem Reader lesen :)
    • Kommentar von Twin Susanne am 26.05.2011

      Hallo LyFa vielen Dank für deine Rezi - eine kleine Frage, konntest du die Schrift in der Pdf nicht auf deinem E-Reader vergrößern? Auf meinem Reader geht das nämlich, trotz Pdf. LG Susanne

    • Kommentar von Twin Marion am 26.05.2011

      Vielen lieben Dank :-) Das fehlende EPub tut uns sehr leid, wir haben es schlicht nicht hinbekommen. Allein die PDF hochzuladen hat uns sechs Versuche gekostet und immer waren die Felder wieder verschwunden, die wir eigentlich ausfüllen wollten. Vielleicht kann uns jemand von neobooks beim nächsten Mal helfen. Lieben Gruß, Marion

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    Überzeugend

    von /user/ am 22.05.2011

    Handlung: Die Handlung ist komplex und beschäftigt sich mit ... Was wäre wenn. Hier ist es bereits passiert: die Horrorvorstellung der Menschheit.
    Figuren: Man kann sich sehr gut vorstellen, wie die Wesen aussehen, die durch Mutation der Gene entstanden sind.
    Sprache/Duktus: Der Text liest sich gut und flüssig. Abgesehen von kleinen Unsauberkeiten gibt es nichts zu beanstanden.
    Struktur: In einem Prolog wird dir Problematik erklärt. Dadurch ist man gleich mittendrin im Geschehen.
    Zusammenfassend: Was für eine Idee! Nicht nur der Plot, sondern auch die wissenschaftlichen Details überzeugen. Insgesamt eine herausragende Arbeit.
    • Kommentar von Twin Marion am 23.05.2011

      Hi Schreiber! Wow. Vielen Dank! Das Lob eines Journalisten freut mich besonders. Lieben Gruß, Marion

    • Kommentar von Twin Susanne am 23.05.2011

      Lieber Schreiber, vielen herzlichen Dank für dein dickes Lob :-) LG Susanne

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    Grausige Vorstellung

    von Luther am 22.05.2011

    Handlung: Um eine weietre Ausbreitung einer Pandemie zu verhindern, werden die Menschen geimpft. Aber der Imfstoff hat es in sich. Es entstehen Mischwesen, die sogenannten Chimären, dei sich einen Platz in dieser Welt erkämpfen müssen.
    Figuren: Die Figuren sind überzeugend und ausreichend beschrieben. Ich konnte mir auch die Chimären gut vorstellen.
    Sprache/Duktus: Flüssige, elicht zu elsende Sprache. Kleine Unebenheiten können noch überarbeitet werden.
    Struktur: Am Begin nsteht ei Prolog, der den Leser mit dem Sachverhalt vertraut macht. Danach geht es gradlinig weiter.
    Zusammenfassend: Der Plot hat was. Es ist nicht auszuschließen, dass so etwas irgendwann einmal auf unserer schönen Erde passiert. Gut geschrieben, sehr unterhaltsam.
    • Kommentar von Twin Marion am 23.05.2011

      Hi Luther (Mann, Frau?), vielen herzlichen Dank! :-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 23.05.2011

      Hallo Luther, ich danke dir fürs Lesen und freue mich, dass wir dich so gut unterhalten haben. LG Susanne

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    Chimärenblut

    von Antonina am 20.05.2011

    Handlung: Nach einer verhängnisvollen Impfung werden Menschen zu Chimären. Die Welt gerät aus den Fugen. Nichts ist mehr, wie es mal war. Ein düsteres und durchaus nicht unrealistisches Szenario, das den Leser sofort in seinen Bann zieht. Anmerkungen zur Handlung/Verständnisfragen: Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe: Die Hühner in der Farm waren mit dem Fische-Virus infisziert. Ist das das Gleiche, wie das Mammal-Virus? Oder nicht? Kann man dem Mammal-Virus irgendwelche Tiergene "beigeben"? (Sorry, bin keine Biologin). Dafür spräche die Veränderung von Han Solo äh, dem Minister, oder? Was wäre passiert, wenn ein Mensch (nicht eine Chimäre) sich mit dem Fische-Virus angesteckt hätte? Wäre er dann noch mehr verfischt als Josi? In dem Fall würde die Tatsache des Chimären-Seins eine mildernde Wirkung auf das Fisch-Virus ausüben, stimmt das? Und zuletzt: Das mit der erhofften "Heilung" Mensch-Mensch-Tier-Chimäre hab ich nicht begriffen. Aber ich hätte gerne weitere 300 Seiten darüber gelesen...
    Figuren: Haben mich überzeugt. Sowohl die Menschen als auch die Chimären werden differenziert dargestellt. Geschickt vermeiden es die Autorinnen, zu werten und die beiden Arten allzu einfach in schwarz-weiss, gut und böse Kategorien einzuteilen.
    Sprache/Duktus: Flüssig zu lesen, überzeugende Dialogsprache. Gut gefallen hat mir die Art und Weise, wie es die Autorinnen immer wieder geschafft haben, Verbindungen mit unserer Zeit herzustellen (Wasserhund, erster schwarzer Präsident, alter Computer etc.). Dies führte dazu die Geschichte "realer" zu machen. Auch der Humor der Figuren hat mir sehr gut gefallen: "Fisch mit Fahrrad".
    Struktur: Gelungener Prolog, danach Kapitel in angenehmer Länge mit Ort und Zeitangaben, die es dem Leser leicht machten, den verschiedenen Handlungsfäden zu folgen. Sehr gute Spannungserzeugung zu den Kapitelenden hin.
    Zusammenfassend: Die Story hat mir sehr gut gefallen und mich überzeugt, obwohl (oder vielleicht weil?) mir das biologische Wissen dafür fehlt, wie wahrscheinlich oder eben nicht, das Ganze ist. Unheimlich ist es allemal und spannend war die Geschichte auch. Die Handlung ist durchdacht und hat Tiefe und ich hab mich sehr gut unterhalten. Nur das allerletzte Wort gefällt mir gar nicht: ENDE - Das könnt ihr doch nicht machen!!
    • Kommentar von Twin Marion am 23.05.2011

      Liebe Antonina, deine Fragen beantworte ich gerne per PN, damit ich für andere Leser nichts vorweg nehme und somit authentische Rezis bekomme, wie sie den Text verstanden haben. Ich habe mal auf deine Homepage geschaut, eine tolle Sache für Zwillingseltern. Meine Mutter hätte sich gefreut - damals ;-) Damals wusste sie noch nicht einmal, dass wir zwei werden, Ultraschall gab es noch nicht. Aber Zwillinge wollte sie unbedingt! Vielen lieben Dank für deine Rezi :-)

    • Kommentar von Antonina am 23.05.2011

      Ja, dass es eine Fortsetzung geben soll, hab ich dann kurz nach dem Absenden der Rezi auch mitbekommen, Schöööön :-). Bin gespannt.

    • Kommentar von Twin Susanne am 23.05.2011

      Liebe Antonina, vielen Dank fürs Lesen und für deine Rezi, deine Fragen werden wir bei der Überarbeitung vertiefen. Das ENDE eines Buchs können wir leider nicht abschaffen ;-) Ein kleiner Trost vielleicht: Wir arbeiten an Band 2, und da gibt es auch noch mehr zum Mammal-Virus und zur Frage Mensch-Mensch-Chimäre... und natürlich über Josi und Leon und... ach, ich darf ja nichts verraten, sonst schimpft Marion ;-) LG Susanne

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    Zwillingswerk

    von Exitus am 18.05.2011

    Handlung: So etwas passiert, wenn die Menschen glauben, sie können gegen alles irgendein Mittelchen erfinden. Manchmal geht der Schuss nach hinten los. In diesem Falle entstehen nach der Impfung Chimären.
    Figuren: Die Figuren der Chimären fand ich sehr interessant und auch gelungen. Darauf muss man erst mal kommen - obwohl die Wissenschaft auch davon nicht mehr weit entfernt ist.
    Sprache/Duktus: Die Sprache liest sich leicht und flüssig. Kleine Unebenheiten lassen sich rasch beseitigen und haben das Lesen nicht beeinträchtigt.
    Struktur: Die Geschichte ist übersichtlich gegliedert bzw. in Kapitel unterteilt.
    Zusammenfassend: Chimärenblut - eine tolle Geschichte, die in nicht allzu weiter Zukunft durchaus vorstellbar ist. Insgesamt gut geschrieben, aber es gibt noch einige kleine Fehler in Rechtschreibung und Interpunktion, die aber schon angemerkt wurden und gewiss bei der Überarbeitung ausgemerzt werden.
    • Kommentar von Twin Marion am 19.05.2011

      Herzlichen Dank. Freut mich, dass dir die Geschichte gefällt. Viele liebe Grüße :-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 19.05.2011

      Liebe(r) Exitus, vielen Dank fürs Lesen und für deine Rezi - in der Tat hat diese Rohfassung noch Stellen, die wir verbessern und/oder korrigieren können. Deshalb stellen wir den Roman auch noch nicht in den Verkauf ;-) Am liebsten wäre mir natürlich ein E..... mit L... na was sich halt alle hier erhoffen ;-) LG Susanne

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    Go for Paperback!!!

    von Ilka Zuzak am 17.05.2011

    Handlung: Chimären Thema mit Fantasie und fundiertem Hintergrundwissen in ein spannendes Buch verpackt. Die Chimären sind eine Minderheit unter der größeren Gruppe der Menschen.
    Figuren: Chimären und Menschen. Warum soll ich hier mindestens 50 Zeichen schreiben......................................................................................................?
    Sprache/Duktus: In dieser Rubrik und unter dem Reiter "Struktur" schreiben hier offensichtlich Autoren über Autoren. Meistens sehr detailliert beschrieben und fachlich orientiert. Ich gehören eindeutig zur Rubrik der "ausschließlichen Leser", was mich direkt weiter zur Rubrik "Zusammenfassend" führt....
    Struktur: siehe Sprache/Duktus...In dieser Rubrik und unter dem Reiter "Struktur" schreiben hier offensichtlich Autoren über Autoren. Meistens sehr detailliert beschrieben und fachlich orientiert. Ich gehören eindeutig zur Rubrik der "ausschließlichen Leser", was mich direkt weiter zur Rubrik "Zusammenfassend" führt....
    Zusammenfassend: Um meiner Zusammenfassung die richtige Note zu geben muss ich hier ein paar Dinge vorweg sagen: 1. Ich lese eigentlich NIE ebooks, geschweige denn benutze ich einen Reader.... 2. Ich mag keine Computer 3. habe ich nicht aufgegeben, mich hier anzumelden... TROTZDEM, oder gerade deswegen: Diese Buch sollte meiner Meinung nach unbedingt auch als gedruckte Version erscheinen, um es der Gruppe der "ich lese Abends im Bett Eselsohren in meine Lieblingsbücher" nicht vor zu enthalten! Als bekennender "Anti Ebooker" bin ich so also leider erst in den Genuss der ersten 40 Seiten gekommen. Diese habe ich mir auch noch ausgedruckt.... und diese ersten Seiten machen süchtig nach mehr davon! Ich bin mächtig stolz auf Euch, das Ihr so ein Hammer Thema ausgewählt habt und es versteht, ein so spannendes und fesselndes Buch daraus zu entwickeln! Mein Fazit: Ich brauche dringend einen Reader!!!
    • Kommentar von Twin Marion am 19.05.2011

      Liebe Ilka, tausend Dank :-) Ein E-Book selbst ausdrucken, das ist ja mal eine ganz neue Variante. Bin gerührt :-) Und schön, dass du Spaß beim Lesen hattest!

    • Kommentar von Twin Susanne am 19.05.2011

      Hallo Ilka, du als Buchleserin, hast 40 Seiten ausgedruckt, um sie zum Lesen mit ins Bett nehmen zu können - Respekt! Ich danke dir für diese tolle Rezi - sollte dieses Buch tatsächlich gedruckt werden -- und damit womöglich zu den letzten gedruckten Büchern dieses Jahrhunderts ;-) gehören --, schicke ich dir ein Buch mit Widmung. Bis dahin LG Susanne

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    You and me baby ain't nothing but mammals...

    von Jorden am 15.05.2011

    Handlung: Als große Headline sehe ich hier eine klassische Dystopie, die sich neben vieler seines Genres einreihen kann: Der Schwarm, Clockwork Orange, 12 Monkeys, Minoriy Report, als Antonym Huxley's Schöne neue Welt und sogar diverse Computer-/Videospiele. Ich kann mir diese Geschichte nicht nur verfilmt vorstellen, sondern auch richtig gut ver-grafik-t in einem Computerspiel
    Figuren: Es gibt viele Figuren, aber das störte mich nicht. Was ich nicht ganz so gut fand, waren die Namen... die waren mir ein wenig zu banal/normal.
    Sprache/Duktus: Druckreif, bis auf ein paar klitzekleine ... – jaja, schon gut. Wie bei 3 - 5 anderen Werken (u.a. z.B. Zum Teufel mit Barbie, DarkTech-Vamire Rising, Picknick in Plunderland), würde ich auch hier ein sofortiges „Go!“ geben. Mädels, ihr seid zurecht auf den oberen Ränken. Meinen Respekt!
    Struktur: Ich finde es sehr gut durchstrukturiert. Erst ein Prolog, der mich an die Hand nimmt, danach chronologisch weiter erzählt (mit u.a. Ort-/Datum-/Zeit-Angabe) und dabei sinnvoll unterteilt. (Dazu muss ich sagen, dass ich schon vor längerer Zeit an dem Schätzchen gelesen habe, dann hat mich eine „Große Influenza“ [ik schwör – mindestens genauso schlimm!!! ;)] dahingerafft, sodass ich es nicht mal mehr vor den PC geschafft habe. Was ich damit sagen will: Auch mit längerer Unterbrechung, kann man der Storyline gut folgen und sich wieder einfinden – eben weil es so gut strukturiert ist.) - Good job.
    Zusammenfassend: Oha. Puh. Wow. Dies sind alles Kritikpunkte, die euch nicht viel weiterbringen, aber was soll ich machen? Ich habe nix zu meckern. Ich bin so begeistert, dass mir kaum zusammenhängende Sätze einfallen und immer wieder nur auf einen Nenner komme: O!M!F!G! Moment, ich habe noch mehr: Beängstigend; Real; Nachdenklich machend; Toll umgesetzt; Beeindruckend; Toller Plot; Stimmiges Konzept; Gut recherchiert; Mit Liebe und Respekt präsentiert und nicht einfach so dahingeklatscht. Lasst euch Knutschen, danke!
    • Kommentar von Twin Marion am 19.05.2011

      Danke, danke, danke. Ich bin voll gerührt über deine Rezi. Und ja, wir können uns die Dystopie auch als Film oder Spiel vorstellen. Wer weiß, eines Tages ... bis dahin schreiben wir einfach weiter. :-) :-)

    • Kommentar von electroboy am 16.05.2011

      So eine Lobeshymne der von mir sehr geschätzten Jorden - da muss ich mal reinlesen ;-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 16.05.2011

      Gänsehaut - ich weiß gar nicht, was ich darauf antworten soll. DANKE! LG Susanne

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    Geschwitzt

    von vincent casca am 15.05.2011

    Handlung: Die Pharma-Industrie ist mir schon lange ein Dorn im Auge, bei der Kritik an der Tierhaltung halte ich mich zurück. Weil ich gar zu gerne Fleisch esse. Dass an diesem Fall einiges unwahrscheinlich ist, ja phantastisch, stört mich überhaupt nicht (woanders oft schon) – it`s fiction. Ich weiß, ich bin unsachlich, weil bei anderen Büchern (auch außerhalb dieser Plattform) bin gelegentlich sehr pingelig diesbezüglich.
    Figuren: Dass Chimären nicht nur die Rächer der Unterdrückten sind, sondern auch noch in dem ganzen Spektakel Zeit für die Liebe haben, wusste ich nicht, hat die Lesefreude aber noch erhöht. Wenn ich bei einem Fall richtig dabei sein will, dann können die Bösen für mich gar nicht schwarz genug gemalt sein.
    Sprache/Duktus: Was mich angemacht hat bei diesem Stück, war von der ersten Sekunde an die Sprache. Ich habe bis auf Seite 40 durchgelesen, ohne dass ich gewusst hätte, was ich zum Ganzen sagen soll. Dieses Höllentempo. Phänomenal! Da sind mir einige kleine Holperer kaum aufgefallen und die, die es taten, konnten meinen Fluss, ja fast Rausch, nicht bremsen. Allerdings war ich nach den ersten vierzig Seiten reichlich geschwitzt. Nachher legte sich das etwas.
    Struktur: Struktur? Wenn es von Beginn an in diesem Affenzahn VORANfliegt (fliegen Affen?) juckt mich keine Struktur. Es ist spannend, aufregend, erregend (nicht im erotischen Sinne) – das ist doch Struktur. Oder?
    Zusammenfassend: Ich glaube, es ist bereist alles gesagt. Glückwunsch zu einem tollen Text. Noch zwei drei solcher Texte auch aus dem fantasy-Bereich etwa, wobei ich kann die Genres nicht unterscheiden, für mich war das hier, nei, ich habe keine Ahnung, auf alle Fälle noch zwei drei texte dieser Art - und ich wechsle als Leser mal mein Genre.
    • Kommentar von Twin Marion am 19.05.2011

      Wow. Vielen lieben Dank! Wir hatten immer nur beim Schreiben diese Dystopie vor Augen und dann wurde es mit der Genre-Zuordnung plötzlich schwierig. Wir ordnen es inzwischen als Science-Thriller ein. Wenn wir andere für dieses vielleicht auch neue Genre Science-Fantasy-Dystopie ;-) begeistern können, umso besser :-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 16.05.2011

      Freut mich, dass du beim Lesen ins Schwitzen geraten bist. Herzliche Grüße Susanne

    • Kommentar von vincent casca am 15.05.2011

      Habe gerade Wanderslebens Rezi gelesen - das stimmt, daran kann ich mich erinnern, dass ich das zu Beginn unterwegs gedacht habe Contergan. Und dass das, was jetzt auf mich zukommt, gar nicht so unwahrscheinlich anmuten muss, wie ich es erwarte.

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    Unheimliche Vorstellung

    von Wandersleben am 15.05.2011

    Handlung: Die Menschen auf der Erde werden nach einer Pandamie mit einem neuen Serum geimpft. Nebenwirkungen treten auf. Es entstehen Chimären, die teils menschliche, teil tierische Gene haben.
    Figuren: Spannend fand ich die Beschreibungen der Chimären, die man sich gut vorstellen kann. Allerdings ist mir nicht ganz klar geworden, aus welchem Grund sie so diskriminierend behandelt werden.
    Sprache/Duktus: Bis auf wenige Unebenheiten liest sich die Leseprobe flüssig. Wenige Rechtschreib und Tempusfehler, die ich aber nicht als störend empfunden habe, weil die Geschichte so spannend ist.
    Struktur: Am Anfang erfährt man in einem Prolog, wie es zu den Mutationen kam. Danach geht es chronologisch weiter. An machen Stellen könnte man etwas kürzen, wo nebensächliche Dinge sehr ausführlich beschrieben werden.
    Zusammenfassend: Mir kamen sofort Bilder von Contagan in den Sinn. Heutzutage ist so eine Szenerie genauso möglich wie damals. Warum nicht auf diese Weise? Das ist ein spannendes Thema, das mich immer wieder Staunen ließ. Ich hatte den Eindruck, dass die wissenschaftlichen Aspekte gut recherchiert und deshalb stimmig sind. Für diese Art Literatur gibt es ganz sicher einen Markt. Ich dürcke der ... den Autorinnen die Daumen.
    • Kommentar von Twin Marion am 19.05.2011

      Vielen lieben Dank fürs Daumen drücken :-) und Sternenregen und Empfehlung :-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 16.05.2011

      Vielen Dank fürs Lesen, die vielen Sterne, den Flieger ... und fürs Daumendrücken. Liebe Grüße Susanne

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    Ab S. 160 wollte ich nicht mehr aufhören zu lesen

    von Nordlicht am 12.05.2011

    Handlung: Die Handlung beginnt langsam, mehrere Handlungsstränge sind geschickt miteinander verwoben, und nimmt etwa ab S. 160 richtig Fahrt auf. Die einzelnen Kapitel haben meist einen gelungenen Spannungsbogen und oft gute Cliffhanger, die mich zum Weiterlesen trieben. Ab S. 160 hielt die Spannung für mich bis zum Ende, davor gab es immer wieder Passagen, die ich als langatmig empfunden habe. Z. B. auf S. 81 ging es mir so, dass ich dachte: Wozu wird diese Basketballszene so ausgewalzt beschrieben? Manche Passagen zu Beginn waren mir zu beschreibend. Beispielsweise waren mir die Unruhen, die den Planeten umspannen, zu fern. Meist erfahren die Protagonisten von ihnen nur durch die Nachrichten. Als Josi und Ethan die Uni besuchen, erleben sie die Unruhen eigentlich hautnah mit, aber für mich blieb diese Szene zu blass. Z. B. auf S. 150: ein Professor äußert umstrittene Thesen. „Jemand schmiss ein Ei. Der Professor wischte sich die Stirn ab und verließ ohne ein weiteres Wort den Saal.“ Das geht mir hier zu schnell. Wo landete das Ei? Auf der Stirn des Professors? Oder nur in seiner Nähe, und er wischt sich den Schweiß ab? Und er verlässt einfach so den Saal? Das erscheint mir nicht glaubwürdig. Sehr gelungen finde ich dagegen die eklige Vision der Hühnerhaltung auf S. 266. Ab S. 160 nimmt die Bedrohungslage zu, Leon ist auf der Flucht und kann nirgendwohin, auch Josi schwebt zunehmend in Gefahr, das gefällt mir, so was mag ich. An die Vielfalt der Chimären hatte ich mich inzwischen gewöhnt und auch an das, was man bei der Lektüre des Romans wohl akzeptieren muss: Dass es offenbar möglich ist, sich sozusagen nachträglich durch Mutationen teilweise in ein anderes Wesen zu verwandeln. Ihr sagt ja, ihr hättet alles recherchiert und das sei tatsächlich realistisch. Es fiel mir sehr schwer, das zu glauben. Als Josi auf S. 282 endgültig Abschied von ihrem Menschsein nimmt, habt ihr mich gepackt. Das war beklemmend, traurig, echt. Ich bin mit einem Kloß im Hals schlafen gegangen. Das Ende ging mir dann fast ein bisschen zu schnell. Hier blieben für mich einige Fragen offen, die ich hier aber schlecht stellen kann, da ich dann das Ende vorwegnehmen würde.
    Figuren: Der Leser begleitet verschiedene Figuren, sowohl Protagonisten als auch (manchmal) Antagonisten. Innerhalb der einzelnen Kapitel bleibt die Perspektive in der Regel bei einer Figur. Leon und Josi, die zentralen Figuren der Geschichte, waren für mich am Anfang noch etwas blass und manchmal auch nicht stimmig. Leon beispielsweise sorgt sich auf im 2./3. Kapitel um seine Gruppe, um sein Versagen, jedoch nicht für mich spürbar um Josi. Dennoch aber scheint er sie zu lieben bzw. schickt sie aus Liebe weg. Oder auf S. 105, da wirkt Leon so abgeklärt, es wird einfach beschrieben, was er tut. ich habe mich gefragt: hat er gar keine Angst? S. 112 der Satz „Er kämpfte mit den Tränen und seiner Wut“, der ist eigentlich schön, aber zu wenig vorbereitet, ich habe Leon die Tränen und die Wut nicht abnehmen können. Auf S. 75 nimmt sich Leon vor, Kevin abzutasten, um sicherzugehen, dass er vertrauenswürdig ist, und nach dem Gespräch sinniert er darüber, doch ich habe nichts in dem Gespräch gefunden, mit dem er Kevin abgetastet hätte. Auch Josis Liebeskummer wird für mich nur selten wirklich greifbar, eigentlich erst ganz am Ende. Oder als ihr auf S. 159 Schwimmhäute wachsen, da bekommt der Schock, den sie durchlebt, gerade mal 4 Zeilen im Text. Das ist mir zu wenig. Schön dagegen fand ich den Streit zwischen Ethan und Josi und die Versöhnung. Das hat mich berührt, das war für mich echt, nah, dicht. Gut gefallen hat mir auch ihre (ich nenn das jetzt mal so:) emotionale Verwandlung zum Hai, wie sie da im Wasser schwimmt, was sie da denkt, spürt und fühlt, das war für mich stimmig und überzeugend.
    Sprache/Duktus: Der Text lässt sich gut lesen. Die Sprache ist flüssig. Gegenstände wie der NanoC sind harmonisch in den Text eingebaut. Es gibt kaum Rechtschreib- und Tippfehler. Gelegentlich fielen mir Tempusfehler auf. Einige Formulierungen wiederholen sich zu oft. Zum Beispiel „Er/sie wusste, was er/sie zu tun hatte“ oder „das mit Josi hätte nicht passieren dürfen“. An mehreren Stellen sind die Bezüge nicht klar, wenn Personalpronomen (er/sie) anstelle der Namen verwendet werden, z. B. Seite 58, Z 1: „Eine halbe Stunde später erreichten sie die Villa Hilden. Sie verkniff sich ein A und O…“. Klar, man weiß, dass sich Josi das A und O verkneift, aber so wie es da steht, müsste es die Villa tun. Manchmal zerstörten für mich Nachsätze gelungene Emotionen, z. B. auf S. 115: „Raus aus diesem Gefängnis, in dem ich keine Luft mehr bekomme.“ oder auf S. 281: „Mit einem Seufzer ließ sie sich fallen und schaltet ihre Gedanken ab“ – hier hätte ich jeweils den 2. Teilsatz weggelassen, aber das mag auch Geschmackssache sein. Eine kleine Frage noch: Wieso sind ab der Mitte des Buchens Städte- und Ortsnamen kursiv gedruckt? Das hat mich beim Lesen gestört. Ach, und noch etwas Nebensächliches, das vielleicht nur mir so geht: Ich finde, Ethan nennt Josi zu oft „Honey“.
    Struktur: Geschickt miteinander verwobene Handlungsstränge, wie schon unter Punkt „Handlung“ ausgeführt, mit guten Spannungsbögen und Cliffhangern. Nur einmal habe ich diesbezüglich gestutzt: Auf S. 188 kommt nach sehr, sehr langer (für mich zu langer) Zeit wieder Leon „ins Bild“, der dann plötzlich doch zur Polizei gehen will. Ich habe extra noch mal zurückgeblättert, aber keinen Hinweis gefunden, wie es zu diesem Sinneswandel kam. Ansonsten aber großes Kompliment für die Struktur, die ist sehr gelungen und sehr gekonnt.
    Zusammenfassend: Es hat ein 160 Seiten gedauert, bis mich das Buch gefangengenommen hat, aber dann hat es mich so richtig gepackt. Ab da stimmte so ziemlich alles, und ich hätte wohl die Nacht durchgelesen, wenn ich nicht am nächsten Morgen wieder hätte früh aufstehen müssen. So musste ich leider immer irgendwann ins Bett gehen und das Weiterlesen auf den nächsten Abend verschieben. Wie viele der Vorrezensenten bin auch ich der Meinung, dass dieses Buch irgendwann in den Regalen stehen wird, denn es ist eine wirklich tolle Idee, spannend umgesetzt und gut geschrieben. Für druckreif halte ich das Manuskript aber noch nicht. Meines Erachtens solltet ihr den Anfang noch deutlich straffen, dort Josi und Leon noch plastischer zeichnen und an manchen Stellen an der Sprache arbeiten. Ich habe hier mehrere Zettel vollgeschrieben, falls ihr möchtet, kann ich euch die (absolut nicht vollständige, aber doch recht umfangreiche) Fehlerliste per PN zukommen lassen (wenn ihr nicht schon eine viel umfangreichere von Nathan habt…;-) ). Auch das Ende bedarf meines Achtens noch eines Daran-Feilens, insbesondere in Bezug auf das Mammal-Virus, das m. E. zu wenig Raum und Erklärung bekommt und am Ende (vielleicht?) zu schnell „besiegt“ wird (bzw. der Sieg wird möglicherweise möglich, sozusagen). Trotz der insgesamt vielen Kritikpunkte entscheide ich mich aber für 4 Sterne, denn die hat euer „Chimärenblut“ auf jeden Fall verdient: einen für die ausgesprochen gekonnte Struktur, einen für das fesselnde Leseerlebnis ab S. 160 und zwei für die wirklich ungewöhnliche und über weite Strecken überzeugend und stimmig ausgearbeitete Idee. Drei Sterne würden dem Werk einfach nicht gerecht werden. Liebe Grüße, Sabine
    • Kommentar von Nordlicht am 14.05.2011

      Gern geschehen! Hat Spaß gemacht und sich nicht wie Arbeit angefühlt.

    • Kommentar von Twin Susanne am 14.05.2011

      Liebes Nordlicht, auch von mir vielen Dank für dein gründliches Lesen und deine Mühe mit unserem Text - ich bin ganz platt, dass sich jemand so viel Arbeit macht - da haben wir ja eine super Liste für die Überarbeitung. Ganz besonders freut mich, dass dir Josis Schicksal so nahe gegangen ist. LG Susanne

    • Kommentar von Twin Marion am 13.05.2011

      Liebes Nordlicht, vielen Dank für deine ausführliche Rezi :-) Dass es dich ab Seite 160 so richtig gepackt hat, freut mich sehr. Deine Liste hätte ich gerne. Das Mammal-Virus bekommt in Band 2 mehr Raum. Die letzte Szene ist tatsächlich zu kurz, wir haben versehentlich die falsche Szene hochgeladen, konnten das aber nicht mehr ändern. Auch haben wir noch nicht die letzte Korrektur gelesen, dazu wollten wir etwas Abstand zum Text, um die Fehler zu finden. Ganz lieben Dank :-)

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Chimärenblut

    von chriskus am 11.05.2011

    Handlung: Um eine Pandemie einzudämmen, werden die Menschen geimpft. Leider hat dieser Impfstoff Nebenwirkungen, die nicht vorhersehbar waren.
    Figuren: Auf der einen Seite gibt es Menschen, auf der anderen Seite die Chimären. Das sind Mischwesen aus Mensch und Tier. Sehr schön beschrieben.
    Sprache/Duktus: Ein Text mit wenig Flüchtigkeitsfehlern. Dadurch lässt er sich leicht lesen.
    Struktur: Der Roman ist in einzelne Kapitel unterteilt. Die Aufteilung leuchtet ein.
    Zusammenfassend: Hinter diesem Roman steckt eine tolle Idee. Was hier beschrieben wird, könnte in der Zukunft durchaus auf unserem Planeten passieren. Das ist schon erschreckend.
    • Kommentar von Twin Marion am 13.05.2011

      Herzlichen Dank für deine Rezi. Freut mich, dass dir die Idee gefällt. :-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 11.05.2011

      Hallo chriskus, vielen Dank für deine Rezi. Für mich erschreckend ist, dass die Chimärenforschung (Mensch-Tier) in den Labors gemacht wird, bevor ethische und rechtliche Konsequenzen öffentlich diskutiert wurden. Mit unserem Kunstgriff der Pandemie haben wir das zum weltumspannenden Thema in unserem Roman gemacht. Wie die Zukunft auf diesem Planeten aussieht, kann auch ich nicht wissen - ich hoffe Mensch UND Tier behalten eine faire Chance. LG Susanne

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    Zwei Dinge stören mich

    von Kirk Spader am 07.05.2011

    Zusammenfassend: 1. Das dieser Roman so verdammt spannend ist, dass ich selber nicht mehr zum Schreiben komme, weil ich ihn weiterlesen muss. (Das ist ein 5 Sterne-Kompliment) 2. Das ihr den Roman als Wissenschaftsroman deklariert. Damit habt ihr die Vulkanier geweckt, die auch bei "Hänsel und Gretel" noch schreiben würden: "Wenn die Hexe Kinder isst, dann muss sie doch Sodbrennen bekommen. Was nimmt sie dagegen ein?" Für mich ist es eine Fantasy-Geschichte mit Wissenschafts- und Thriller-Elementen. Dafür aber eine der besten, die ich seit langer Zeit gelesen habe. Professionell und lesenswert, das Cover ist Top und von mir 5 Sterne und den Flieger. LG Kirk
    • Kommentar von Twin Marion am 13.05.2011

      Hi Kirk, vielen lieben Dank für deine Rezi. Schön, dass du es spannend fandest. Danke für Sterne und Flieger :-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 11.05.2011

      Hallo Kirk, vielen Dank für deine Rezi "wenn die Hexe Kinder isst ..." klasse :-)) LG Susanne

    • Kommentar von debruma am 07.05.2011

      Naja. Als Vulkanier hätte man sich schon nach dem Prolog von Pille was gegen die nervösen Zuckungen holen müssen, die man vor lauter Wissenschaft bekommen hat. Was gerne nicht geglaubt wird, aber wahr ist: auch der Blub von 9/15 H-I liest durch, ob Autor sicher ist oder oder schwammig schwimmt. Entweder man erfindet sein eigenes (und lügt gut) oder man macht es ganz und richtig. In dem Falle hier sehe ich es genau wie du: Lügen bis die Balken biegen. Aber halb ist halb und bleibt halb.

  • Ich sag es ja, Freilandhaltung ist das Ende der Menschheit ...

    von debruma am 06.05.2011

    Handlung: Der Plot ist mit der Axt gezogen. Wenig Feinheiten. Aber immerhin ist es einer und mit Schmackes. Das enorme Tempo ist die wesentliche Stärke des Textes. Da passiert was - vielen Dank. Nur der angestrebte Wissenschaftsroman ist es nicht. Bei allem guten Willen meinerseits: im Detail ist das schlicht gruslig. Warum eigentlich dies Bemühen um einen Wissenschafts-Anstrich? Die Story taugt. Böse Pharma, gute Tiere. Warum sich mit Fakten, die sich nicht im Sinne des Plot biegen lassen, ständig selbst das Wasser abgraben? Braucht es nicht. Man lasse es ala 'Fringe' bei kruden Behauptungen und Überzeugungskraft. Reicht.
    Figuren: Da sind einige und das ist gut so. Denn die hübschen Tierwesen machen etwas her. Allerdings liest man den Figuren an, dass sie sich an den Plot zu halten haben. Soll heißen, man kann die Fäden sehen, an denen der Autor zieht - das wirkt hie und da steif oder konstruiert. Die Charaktere sind solide und alle da, die man so erwartet. Wie den Figuren so fehlt auch dem Hintergrund die 100 %ige Stimmigkeit, Glaubwürdigkeit. Bsp. erschließt sich der Grund für die Diskriminierung nicht. Nicht aus der Geschichte, nicht aus der Stimmung. Natürlich kann Autor sagen: Ist eben so. Basta. Nur ist dies schade und verschenktes Potential.
    Sprache/Duktus: Das ist eine Grundsatzfrage: Die Sprache ist schnell. Gut. Dennoch kommt hin und wieder ein Juhu-Mädchen-Ton durch. In einem Frauenbuch über Männer und Schuhe wäre das passend, doch bei dieser Art Text wünschte ich mir die Sprache noch ein wenig zurückgenommener, der Handlung untergeordnet.
    Struktur: Kapitel, nach Ort und Zeit. Gerader Verlauf. und jetzt muss ich das auf fünfzig Zeichen fülllen ... tatatata ...
    Zusammenfassend: Das Buch wird sicherlich Leser finden. Nicht mich, aber das kann man durchaus als gutes Omen werten. Das hohe Tempo, die solide Story und Charaktere .... Dennoch wäre in Erwägung zu ziehen, ob weniger Wissenschaftssprech und stattdessen mehr Fundament nicht interessant wären. Was ist das für eine Welt, die sich plötzlich Tiermenschen gegenüber sieht? Was empfinden die Menschen? Angst? Überlegenheit? Warum? Welche Folgen hat das? In Familien? Für die Tierwesen? (Btw. wenn das Hirn nicht betroffen ist, warum fangen die alle an das Wesen ihrer Viecherseite zu übernehmen?) Bei all diesen Fragen bleibt der Text bei den erwartbaren Standards. Im Prinzip ist das ein Klischee-Jugend-rebelliert-ein-bisschen-Roman nur das die Protas Fell haben. Oder Schuppen. Das ist so Mittelfeld - wäre aber mehr drin.
    • Kommentar von Twin Marion am 06.05.2011

      Herzlichen Dank für deine kritische Meinung; sie hat uns auf eine - wie wir glauben - sehr gute, weitere Idee gebracht, dir wir gerne noch umsetzen möchten, über die wir aber an dieser Stelle nichts verraten möchten/können. :-) LG

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    Ich bin irgendwie nicht so überzeugt ...

    von Bloodymary am 04.05.2011

    Handlung: Nach einer Pandemie, die Mio. von Menschen das Leben gekostet hat, entstehen durch eine rettende Passiv-Impfung Tier-Chimäre (Mensch-Tier-Mischwesen). Soweit ich es richtig verstanden habe, sei wohl jedes zweite Wesen/Mensch betroffen. D.h. sehr, sehr viele. Weshalb ist die Gruppe denn dann dennoch geächtet? Als Minderheit kann man diese Gruppe nicht mehr sehen, oder? Bei 50% der Bevölkerung? Oder ist das eine Art Symbolik für Jugend gegen Erwachsene?
    Figuren: Sehr viele. Sie werden nach und nach eingeführt und dem Leser gut über Handlung und Konversation näher gebracht, was natürlich ein großes Plus ist. :-) Trotzdem hatte ich Schwierigkeiten, eine Identifikation herzustellen, was natürlich aber auch an mir liegen kann. Obwohl Josis Verliebtheit zu Leon gut rüberkommt, blieben sie mir irgendwie fern. Was ich allerdings ein wenig zu bekritteln habe, sind die Namen. Die Geschichte spielt in der Zukunft, nehme ich an? Trotzdem sind die meisten Namen alles typische Modenamen aus meiner Generation. Andrew, Josefine, Leon, Marc, Karl, etc. (naja, Karl vielleicht nicht so ;)) Hier hätte ich mir vielleicht etwas ungewöhnlichere, abgefahrenere Namen gewünscht. Etwas, das auf die Zukunft hindeutet, ohne zu abgespact/gewollt zu klingen. Oder habe ich mich mit der Zeiteinordnung völlig vertan?
    Sprache/Duktus: Alles super, nichts daran auszusetzen. ;-) Druckreif sozusagen. Daumen hoch!!! :-)
    Struktur: Das Feld fällt mir immer am schwersten. Nach einem einführenden, leicht rückblickenden Prolog, baut sich der Roman linear auf.
    Zusammenfassend: Ich bin überzeugt, bzw. habe aus euren Kommentaren die Gewissheit, dass ihr sehr detailliert den wissenschaftl. Background recherchiert habt. Es stimmt z.B., dass Menschen und Schweine sich auf molekularbiologischer Ebene gesehen am ähnlichsten sind (nicht etwa Mensch - Affe). Ich kenne mich allerdings in der Transplantationsmedizin zu wenig aus, um abschätzen zu können, was davon bisher noch Zukunftsvisionen oder greifbare Realität ist. Trotzdem hatte ich beim Lesen öfters das Gefühl, das die wissenschaftl. Erklärungen bzw. Einschübe etwas (nicht bös gemeint) an den Haaren herbeigezogen waren, weshalb ich letztendlich ausgestiegen bin und nicht weiterlesen mochte. Z.B. "7 Mio. Jahre der Evolution der Menschheit nahmen mit einem kleinen Piks ..." Menschen gibt es nicht seit 7 Mio. Jahren. Der erste, der zur "Homo-" Gattung gehörte, war der Australopithecus und die ältesten Funde gehen max. 4 Mio. Jahre zurück, wenn nicht eher nur 3 Mio. Dann Sätze wie "Ihrem Nano-Computer befahl sie ..." Nano-Computer - ein Computer, der auf Nano-Technologie beruht, Nano-Bildschirm? Das wirkte für mich wie eine zwanghafte Zukunftsdarstellung. Nach dem Motto: "Lass uns ein paar Worte aus der Physik und Biologie reinwerfen, die meisten kennen sich eh nicht gut genug aus." Vielleicht liegt es an dem Wort Nano bzw. Nanotechnologie, was schon recht abgedroschen daherkommt. Was ich hingegen sehr gut fand, war, wie ihr beschreibt, dass sie den Knopf am Ohrring drückt und daraufhin die Musik auf Lautlos geschaltet wird. Das ist eine "Eigene" Beschreibung von etwas, dass es in der Zukunft geben könnte und wird nicht groß erklärt, weil es zu dem Zeitpunkt normal/bekannt ist. Genauso wie wir heutzutage in einem Buch nicht die Funktion des Telefons beschreiben würden, sondern es ausreicht zu sagen "Sie telefonierte" Es weiß ja (hoffentlich) jeder, was damit gemeint ist. ;) Auch, dass alte Songs gerade wieder voll "In" sind. Das wurde so rübergebracht, dass man sich gut vorstellen kann, dass es in der Zukunft tatsächlich so einen Revival gibt. Also, das waren Dinge, die mir sehr gut gefallen haben. Was mir den Einstieg allerdings etwas erschwert hat, war, dass ich die ganze Zeit "12 Monkeys" im Hinterkopf hatte beim Lesen - zumindest erschien mir die Grundidee sehr/ zu (?) ähnlich. Liebe Twins, ich hoffe ihr seid mir wegen der Rezi nicht böse und ich habe bisher nur ziemlich viel kritisiert, ohne das Positive herauszuheben. Aber das habe ich deshalb getan, weil ich ziemlich überzeugt bin, dass ihr wisst, wie gut ihr seid. Deshalb darf man bei euch bzw. eurer Geschichte auf hohem Niveau kritisieren. ;) Handwerklich gesehen, ist die Geschichte Top, da muss man gar nichts weiter zu sagen. Wegen der Kritikpunkte 3,5 *, die ich auf 4 aufrunde und nen Flieger, weil ich ungeachtet meiner persönlichen Präferenzen denke, dass es durchaus einen Markt für diese Geschichte gibt. Weiterhin viel Erfolg, God´s bless und Happy Writing, eure Bloody ;)))
    • Kommentar von Bloodymary am 05.05.2011

      5.)Demograf. Wandel: Stimmt, eure Erklärung kann ich so nun nachvollziehen - vielleicht könnet ihr diesen Punkt mit in die Geschichte einbauen?! Ansonsten, seid mir wegen meiner Kritik bitte nicht böse :-) Ich hatte eben etwas Probleme einen Zugang zu finden, was doch aber nicht schlimm ist. Vielen anderen gefällt die Story sehr gut, das kann ja auch an mir liegen. Liebe Grüße

    • Kommentar von Bloodymary am 05.05.2011

      Was meinst du mit alles andere ist leider wahr? Leider wird gerade in dem Gebiet auf einer populärwissenschaftl. Ebene Panik gemacht (ich sage nicht, dass ihr das tut. Nur, dass man da etwas aufpassen muss - oder man setzt es bewusst ein, aber dann beschweren sich halt Leute, die sich etwas auskennen ;)) 3.)Die Namen - stimmt, habt ihr Recht :-) 4.)Ich sagte nicht, dass ihr 12 Monkeys kopiert, sondern, dass eine Assoziation bestand - ich mochte den Film, ist ja nichts schlimmes)

    • Kommentar von Bloodymary am 05.05.2011

      Hi, ihr zwei. :-) 1.)Der von euch gemeinte Schädel aus dem Tschad wies hominide Züge auf und wird als Bindeglied zw. Mensch - Tier gesehen. Ist wohl Auslegungssache und insofern okay, wie ihr es schreibt. ;) 2.)Mit der Chimärenforschung bin ich aus dem Studium vertraut, Transposons in den 80ern bereits im Mais, etc. Ich finde es völlig okay, wenn man im Fantasy Dinge weiterspinnt (Spider Man - Biss von einer genet. manip. Spinne - Spinnen-DNA baut sich in menschl. DNA ein - völlig in Ordnung ;))

    • Kommentar von Twin Marion am 05.05.2011

      12 Monkeys handelt von einem ehemaligen Sträfling, der in die Vergangenheit reisen muss, um ein Virus aufzuhalten, das die ges. Menschheit zerstört hat (5 Milliard. Tote). Die wenigen Überlebenden hausen unterirdisch. Zu unserer Dystopie: Überalterung der Gesellschaft ist wiss. stat. Fakt (demograf. Wandel). Jeder 2. Jugendl. ist von d. Chimärenbild. betroffen; Vorbilder für Ausgrenzung bietet die Geschichte (z.B. Weiß gegen Schwarz), nicht selten haben Minderheiten das Sagen... LG+Danke :-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 04.05.2011

      Liebe B., der älteste menschl. Schädel wurde im Tschad/Zentralafrika gefunden u. ist 7 (!) Mill. Jahre alt ;-) Chimärenforschung befasst sich mit diversen Tier-Mensch-Embryonen. Geplant: Mensch-Ziege, Mensch-Kaninchen etc. Ebenfalls aktuell: Gen-Fähren und Springende Gene; wir spinnen natürlich weiter ... alles andere im Roman ist leider wahr. Heutige Kindernamen sind: Leon und Josi, und die sind in 20 Jahren junge Erwachsene (die alte Frau ist 2030 hundert Jahre) Danke + LG Susanne

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    Glaubhaft

    von /user/ am 04.05.2011

    Handlung: Endlich mal wieder etwas Neues auf dieser Plattform. Der Plot ist überzeugend und schon oft beschrieben, dass ich es nicht wiederholen muss.
    Figuren: Eine schöne Idee, dass menschlichen Wesen mit tierischen Genen ausgestattet sind. Man kann sie sich gut vorstellen.
    Sprache/Duktus: Bis auf einige kleine Unebenheiten und ab und zu einem fehlenden Wort habe ich absolut nichts an der Sprache auszusetzen.
    Struktur: Mir gefällt es, dass ein Prolpg vorangestellt ist, der den Leser in die Materie einführt. Danach folgt eine chronologische Struktur. Das Werk ist sinnvoll in Kapitel unterteilt.
    Zusammenfassend: Dieses Werk ist eine der wenigen Ausnahmen, das mir hier restlos gefallen hat. Es ist nicht wie viele hier eine Variante der unzähligen Vampir - oder Elfengeschichten, sondern ein gut durchdachter, realistischer Roman über ein Ereignis, das in der heutigen Zeit durchaus möglich ist. Saubere Recherche im wissenschaftlich/medizinischen Bereich runden die Glaubwürdigkeit ab. Ein Kompliment an das Autoren-Zwillings-Duo.
    • Kommentar von Twin Marion am 05.05.2011

      Vielen herzlichen Dank! :-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 04.05.2011

      Liebe Romanistin, vielen Dank für deine Rezi - mir haben manchmal die Worte gefehlt, als ich in der aktuellen wissenschaftlichen Forschung recherchiert habe - gruselig - im Text sollten die Worte trotzdem nicht fehlen ;-)) LG Susanne

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    Perfekte Unterhaltung

    von mandala am 04.05.2011

    Handlung: Meine Empfehlung: Diesen Roman unbedingt selber lesen!!
    Figuren: Vier Protas- vier unterschiedliche Charaktere mit Ecken und Kanten: Sympathisch, sehr individuell, eigenwillig, mit Identifizierungspotential. Die Antagonisten vielleicht nicht ganz so herausragend: Ivan der Schreckliche (natürlich (?) ein Russe) bedient kiloweise Klischees... und leider bleibt die Dame in Weiss und ihr Motiv weitgehend im Dunkeln. Dafür ist Kevin wirklich gut und gezeichnet: Ein in sich zerrissener Verräter. Gut gelungen!
    Sprache/Duktus: Es gab keine Fehler, die mich aus dem Stoff geworfen hätten, mit Ausnahme der Formulierung auf S. 197 vielleicht , wo es sinngemäß in der letzten Zeile heißt: ".. es war kein Wind gegangen..." Sagt man das so? Das ist nicht eher mundartlich? Auf S. 26 fehlt im 4.Absatz ein "die" nach dem Komma, auf S.175 die Ausführungszeichen in der wörtlichen Rede, auf S. 261 im letzten Satz des 52.Kapitels ein "sie". Das sind aber Peanuts, auch sprachlich fand ich die Geschichte sehr überzeugend, klar und schnörkellos. Kopfkino lief auf Hochtouren!
    Struktur: Die Unterteilung der Kapitel empfand ich als wohltuend. Ich konnte -obwohl es mich gereizt hätte- nicht durchgängig am PC lesen und kam auf diese Weise auch nach Unterbrechungen problemlos wieder in die Geschichte rein.
    Zusammenfassend: Ein Thriller vom Feinsten! Temporeich, logisch nachvollziehbar und emotional packend wird eine Geschichte erzählt, in der es vor Spannung von Anfang an knistert. Vielleicht ist es die zeitliche Nähe, in der die Handlung angesiedelt ist, dass man ihr die unglaublichen Vorkommnisse ohne Weiteres abnimmt, vielleicht sind es die gut recherchierten medizinischen Zusammenhänge zwischen Impfung und deren möglichen Schäden, die betroffen machen. Sehr wahrscheinlich ist es aber die gelungene Mischung von allem: Superidee, medizinisches Wissen, sympathische Protas, politisch interessante Zusammenhänge, klare Sprache, spannender Stil, was diesen Roman auszeichnet und aus ihm einen Bestseller machen könnte! Volle Punktzahl und eine Empfehlung von mir- ich hätte hiervon wirklich gerne ein Buch, ein richtiges, mit Papierseiten und diesem tollen Cover, auch zum Verschenken!
    • Kommentar von Twin Marion am 05.05.2011

      Ganz lieben Dank! Besonders freut es mich, dass dir Kevin gefällt. Jeder hat die Chance zur Umkehr – und deshalb habe ich mir mit dieser Figur besonders viel Mühe gegeben. LG Marion

    • Kommentar von Twin Susanne am 04.05.2011

      Liebe Mandala, dass wir dich so gut unterhalten haben, freut mich sehr. Vielen Dank fürs Lesen und herzliche Grüße von Susanne

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    Gute Idee

    von /user/ am 02.05.2011

    Handlung: Um eine Pandemie auf der Erde einzudämmen, wird ein neuer Impfstoff eingesetzt. Nebenwirkungen bleiben nicht aus. Es entstehen Mischwesen aus Mensch und Tier.
    Figuren: Die Figuren der Chimären sind alle mit einer tierischen Eigenart ausgestattet, die glaubhaft dargestellt wurde.
    Sprache/Duktus: Hier gibt es noch ein paar Stolpersteine, wie fehlende Kommas, einige Flüchtigkeitsfehler und unglückliche Formulierungen, die sich aber elciht überarbeiten lassen.
    Struktur: In einem Prolog wird erklärt, wie es zu den Anomalien gekommen ist. Danach läuft die Geschichte chronologisch ab.
    Zusammenfassend: Ein Zukunftsroman, wie man ihn selten findet. Es ist möglich, dass so etwas Ähnliches tatsächlich eines Tages auf der Erde passieren kann. Das Autorenduo scheint gut recherchiert zu haben, da auch die wissenschaftlichen Aspekte glaubhaft wirken. Mich hat das Werk überzeugt. Ich kann dazu nur gratulieren.
    • Kommentar von Twin Marion am 05.05.2011

      Auch von mir herzlichen Dank, Lesetiger. :-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 03.05.2011

      Hallo Lesetiger, vielen Dank fürs Lesen und für deine Rezi. Es freut mich, dass dich das Werk überzeugt hat. LG Susanne

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    Hervorragend - in jeder Hinsicht

    von K Illing am 01.05.2011

    Zusammenfassend: Ein SF-Thriller für Jugendliche vom Feinsten. Durchgehend spannend, sehr gut geschrieben. Auch wenn es nicht mein Genre ist und ich nicht bis zum Ende gelesen habe, hat mich dieser Roman restlos überzeugen können. Bis auf ein paar kleinere sprachliche Patzer, die aber schon von den Vorrezensenten genannt wurden, ist mir nichts aufgefallen. Ganz hervorragende Arbeit. Ich wage die Prognose, dass es dieses Werk auf jeden Fall in die Verkaufsregale der Buchhandlungen schaffen wird. Kompliment den beiden Autorinnen.
    • Kommentar von Twin Susanne am 03.05.2011

      Vielen Dank für dein Kompliment. Hoffentlich stimmt deine Prognose :-) Herzliche Grüße Susanne

    • Kommentar von Twin Marion am 01.05.2011

      Tausend Dank, bin platt über so viel Lob. :-)

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    Realistisches Szenario

    von Eisgräfin am 01.05.2011

    Handlung: Eine Pandemie schrecklichen Ausmaßes wütet auf der Erde. Durch eine Passivimpfung soll sie eingedämmt werden. Doch der Schuss geht nach hinten los. Ungeahnte Nebenwirkungen des Serums lassen vereinzelte Menschen zu Wesen mutieren, die teils menschliche, teils animalistische Merkmale aufweisen.
    Figuren: Als Hauptprotagonisten haben wir Josefine, eine Haifisch-Chimäre, von der man allerdings nicht erfährt, wie sie mit den Fischlein in Berührung kam. Dann ist da Leon, der Pferdechimäre, Constantin der Chamäleonchimäre und Ethan, der nur menschliche Gene in sich trägt. Die Hauptfiguren sind schlüssig gezeichnet, die Nebenfiguren prägnant angerissen. Das erscheint mir gut ausgewogen.
    Sprache/Duktus: Die Sprache hat mich sofort in die Geschichte gezogen. Sie ist leicht und verständlich. An manchen Stellen merkt man manchmal, dass hier ein Autoren-Duo am Werk war und zwar an unterschiedlichen Schreibweisen von gleichen Wörtern. (Jacht, Recht etc.) Das Wort „Pisse“ würde ich durch Urin ersetzen. Dass das synthetische Virus nicht natürlichen Ursprungs ist, klingt doppelt gemoppelt. Hier und da fehlt mal ein Komma, aber diese Kleinigkeiten haben den Lesefluss nicht im geringsten beeinträchtigt.
    Struktur: Vorangestellt ist ein Prolog, der den Leser in die Problematik einführt. Man erfährt, wie es zu den Mutationen gekommen ist. Das ist gut gelöst, so dass man anschließend gleich informiert in das Geschehen eintauchen kann. Das Buch ist übersichtlich in einzelne Kapitel unterteilt.
    Zusammenfassend: Zuerst hatte ich mit einem weiteren Fantasy-Roman gerechnet, die sich auf dieser Plattform schon fast übermäßig häufen. Dann war ich angenehm überrascht über die realistischen Elemente. Ein Szenario, wie es hier beschrieben wird, könnte in dieser oder ähnlicher Form jederzeit auf unserer Erde passieren. Die Pharmaindustrie setzt Medikamente ein, von denen die Nebenwirkungen auf lange Sicht nicht restlos abzuschätzen sind. Ein Virus entweicht aus einem Labor, in dem es zu militärischen Zwecken gezüchtet wurde. (Nebenbei bemerkt, glaube ich immer noch, dass das HIV-Virus auf eine solche Weise feigesetzt wurde.) Die Verknüpfung verschiedener Genres scheint mir hier sehr gelungen. Auch finde ich es an der Zeit, darauf aufmerksam zu machen, dass auch Tiere Wesen sind, die eine Seele besitzen. Der Mensch bezeichnet sich gern als Krone der Schöpfung, aber man muss nur in eine Zeitung schauen, um berechtigte Zweifel daran zu hegen. Fazit: Die Geschichte ist gut durchdacht und umgesetzt. Sie hat das Potential, eines Tages die Bestsellerlisten zu stürmen.
    • Kommentar von Twin Susanne am 03.05.2011

      :-)) Da hat mir der Zeilen-Umbruch doch glatt das Lächeln zerlegt ;-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 03.05.2011

      Liebe Claudia, vielen Dank fürs Lesen und für deine Rezi. Wow, wenn dein letzter Satz auch nur halbwegs wahr wird ... :-)) Ganz liebe Grüße von Susanne

    • Kommentar von Twin Marion am 01.05.2011

      Vielen herzlichen Dank. Die Schreibfehler sind für die Überarbeitung notiert!

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    Toll!!!

    von Monika am 29.04.2011

    Zusammenfassend: Ein Genre der besonderen Art. Hut ab. Das Werk ist flüssig zu lesen. Gut strukturiert und spannend aufgebaut. Bisher habe ich das erste viertel durchgelesen und war begeistert. Nicht wegen des Stils, der Perspektive (die hier nicht unbedingt meinen Geschmack treffen) - Nein, es ist die Geschichte selbst, die einen mitreißt, von der man mehr erfahren möchte. Ich kann mir gut vorstellen, dass es verlegt wird - auch wenn man es keinem Genre direkt zugeordnet werden kann, aber genau das macht es interessant. :-) Einfach Toll!!!
    • Kommentar von Twin Marion am 30.04.2011

      Ganz herzlichen Dank auch von mir. :-)

    • Kommentar von Monika am 29.04.2011

      Ich liebe die ICH Perspektive, aber das wichtigste an einem Text sind mir die meitreißenden Emotionen. Wenn die nicht vorhanden sind macht das Lesen wenig Sinn (bei mir ist das zumindest so) dann bleibt einfach nicht viel hängen. :-)) LG Monika

    • Kommentar von Twin Susanne am 29.04.2011

      Liebe Monika, deine Meinung ist mir sehr wichtig - habe gerade in dein Profil gelinst: du bist eine Twilight- und Fantasy-Leserin, magst vermutlich gerne die Ich-Perspektive. Da freut es mich ganz besonders, dass meine Schwester und ich dich trotzdem mit Chimärenblut mitreißen konnten. LG Susanne

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    ein neues Subgenre?

    von IMMON am 29.04.2011

    Handlung: Ein neuer gelungener Mix aus verschiedenen Genrestilen, den die Twins hier präsentieren. Ich habe noch nicht alles gelesen, bin aber überrascht und begeistert über dieses neue Subgenre, das ich mal Science-Thrill-Fantasy-Roman nennen möchte. Auch wenn es nicht 100% mein Geschmack ist, so halte ich diese Umsetzung für absolut markttauglich.
    Sprache/Duktus: Klar und flüssig, für meinen Geschmack manchmal etwas zu nüchtern und zu distanziert. Dieser Stil wird aber konsequent durchgehalten und lässt viel Platz für die Handlung, Brüche (durch die 2 Autorinnen) konnte ich nicht feststellen.
    Zusammenfassend: Ein Werk, das u.a. dadurch besticht, dass es marktaugliche Elemente verschiedener Genres so geschickt kombiniert, dass sie eher als neues (Sub-) Genre, den als Mix wirken. Sehr gut gemacht. Das Buch ist (soweit ich gelesen habe) durchdacht und geplant (vielleicht sogar manchmal eine Spur zu sehr) und wirkt bereits ohne Lektorat sehr professionell. Ich fasse mich in dieser Rezi sehr kurz, da ich aus Zeitgründen aktuell gar nicht rezensieren wollte. Dieser Roman ist aber aus meiner Sicht so markttauglich, gerade auch weil es einfach etwas in dieser Form Neues ist, dass ich ihn unbedingt im nächsten Finale sehen möchte. Mein persönlicher Geschmack liesse mich nur 4 Punkte vergeben, aber für die perfekte Erfindung dieses Mixes vergebe ich noch einen Hochachtungspunkt. Gerne würde ich 5 Flieger anklicken, weil es für mich, der bisher aussichtsreichte Titel bei NB ist.
    • Kommentar von Twin Marion am 30.04.2011

      Hi Tom, dass du trotz Zeitmangel bei uns rezensiert hast, freut mich doppelt. Vielen, vielen Dank. Ich bin schon sehr auf deinen Roman "Gleichgewicht" gespannt :-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 29.04.2011

      Hallo Thomas, deine Rezi zaubert ein Lächeln in mein Gesicht (ich muss gleich mal in den Spiegel schaun, grins). Und was macht dein Buch? LG Susanne

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    ich, der Realo....

    von strassi am 28.04.2011

    Handlung: Trotzdem habe ich jetzt etwa 120 Seiten gelesen und wie ich mich kenne werde ich auch den Rest inhalieren. Also ich muss schon sagen, da kann man sich mit diesemm genre anfreunden. Klar da kommt einem die eine oder andere Idee... nur dann kriegen wir am Ende (falls es jemals eines gibt) auf 48 Bände!
    Figuren: Die Fini; so heißt bei uns die Josefine ist toll getroffen.
    Sprache/Duktus: Ich habe es schon erwähnt, das ist nicht meine Welt, aber diese Sprache gehört vermutlich dahin wo sie ist, in deimem TEXT!!!!!
    Zusammenfassend: Sollte ich eigentlich warten woie es weitergeht, doch andere haben es auch schon gestanden, dass sie noch nicht am Ende sind aber vom roman überezugt, warum soöll es mir anders gehen?
    • Kommentar von Twin Marion am 28.04.2011

      48 Bände? *grins* Ganz lieben Dank für deine Rezi!

    • Kommentar von Twin Susanne am 28.04.2011

      Hallo strassi, einen Roman "inhalieren" – das ist ja mal was ganz Neues ;-)) Fini gefällt mir auch :-) Lieben Dank für deine Rezi. LG Susanne

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    Bizarr hervorragend!

    von MWünsche am 27.04.2011

    Zusammenfassend: Ich bin noch nicht komplett durch (bis Seite 220), wage es aber trotzdem bereits eine Prognose abzugeben: Das Teil ist heiß! Das Teil wird seinen Weg in die Fensterauslagen der Buchhandlungen dieser Welt finden! Ich war/bin ganz und gar gefangen von der brillianten Schreibweise, dem Handlungsstrang und dem Plot - da bleibt mir nur "Herzlichen Glückwunsch!" auszurufen und in den nächsten Tage wieder einzutauchen, in die Sphären der Chimären.
    • Kommentar von Twin Marion am 28.04.2011

      Herzlichen Dank für deine "heiße Prognose" :-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 27.04.2011

      Lieber Mathias, vielen, vielen Dank für deine Rezi – deine Prognose gefällt mir – und viel Spaß mit dem Rest des Romans :-)) LG Susanne

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    Chimärenblut

    von Mondentochter am 24.04.2011

    Zusammenfassend: Also ich bin platt. Möchte gar nicht lange auf den Inhalt eingehen, denn der ist brisant, verstörend, macht nachdenklich, bleibt im Kopf hängen wie ne dunkle Wolke... Ich bin einfach nur sprachlos ob der Dichte dieses Buches. Das ist meiner Meinung nach ganz großes und schweres Kino, Filme wie Twelve Monkeys usw. geisterten beim Lesen durch meinen Kopf. Da habt ihr etwas geschaffen, das unbestritten im Gedächtnis bleibt und verändert, Gänsehaut erzeugt und die Gedanken zum Laufen bringt. Ich bin noch nicht ganz durch, die nächsten Tage weiß ich aber auf jeden Fall was ich zu tun hab! Einfach danke!
    • Kommentar von Twin Susanne am 26.04.2011

      Bei so einer himmlischen Rezi bekomme ich selbst eine Gänsehaut. Einfach danke zurück :-))

    • Kommentar von Twin Marion am 25.04.2011

      Wow, vielen herzlichen Dank. Schön, dass wir dich so gut unterhalten konnten. :-)

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    Ich bin sehr, sehr zwiegespalten ...

    von Nathan Jaeger am 23.04.2011

    Handlung: Nach dem Cover dachte ich, wir haben es mit einer Dystopie zutun, in der vier junge Menschen, die zum Teil Chimären sind, als eine Art Guerilla oder wie eine ernstere Version der Fantastic Four o.ä. zusammenarbeiten. Weit gefehlt! Ich weiß nicht, was mich seitdem ich den Text vollständig gelesen habe, am Cover stört, aber ich glaube, es ist schlicht der erste Endruck, der hier (glücklicherweise!) nicht erfüllt wurde. Soll heißen: Josi, Leon, Ethan und Constantin treffen sich auf andere Art oder überhaupt nicht und irgendwie ist das auch ganz gut so. Aber nun mal zur Handlung: Erschreckend, manchenteils möglich und auf alle Fälle herrlich NEU, das sind wohl die Hauptkriterien, die ich der Handlung geben möchte. Umrahmt wird der Kern der Chimärenthematik von Mafiathriller und düsterem Zukunftsregime a la 1984.
    Figuren: Josefine, die für mich nicht schlüssig erklärt eine Haifisch-Chimäre ist, die sehr zweidimensionales Denken in Bezug auf ihr Liebesleben und ihre Aktivistenzeit an den Tag legt, in Gesprächen mit Ethan jedoch bemerkenswerte Tiefe zeigt. Nicht schlüssig, weil nie herauskommt, woher sie die Haigene hat und, sorry, eine Gesichtscreme mit 12 halte ich da nicht für ausreichend, dann eher eine Haifischflossensuppe beim Chinamann. --- Leon, der Pferdechimäre, der durch die Nutztiere seines Onkels den zusätzlichen Genpool erhält, der erst sehr erwachsen, dann etwas dümmlich und schlussendlich verwirrt, aber nicht verbittert erscheint, wie ich ihn mir vorgestellt hätte, angesichts seiner Erlebnisse in Kaliningrad. --- Ethan, der zu Anfang aus Josis schwarzweiß-Sicht gezeichnet wird und dabei unglaublich snobistisch und oberflächlich gezeichnet wird, was ihm - für mich völlig ersichtlich - von Anfang an zu unrecht geschah. Er ist kein Sohn von Beruf, nur weil er auch die Sonnenseite kennt. Das wird dann ja auch gezeigt, somit war ich wieder versöhnt. --- Constantin, der verbittert und aktiv zugleich ist, depressiv und tröstlich, ein Mann voller Gegensätze. --- Josis Vater Thomas, der eigentlich nur durch zwei Eigenschaften auffällt: er ist dreimal chemisch gereinigter Journalist und überfürsorglicher Vater, zwei Rollen, die sich gegenseitig eigentlich ausschließen müssten, in diesem Fall aber seinen Zwiespalt zwischen eigenem Beruf und der Verpflichtung gegenüber der Wahrheit und dem Schutz seiner Tochter andeutet. Hier hätte ich mir evtl. etwas mehr Sichtbarkeit des inneren Konflikts gewünscht. --- Alle anderen noch aufzuführen halte ich nicht für nötig, die Nebenfiguren werden markant, aber nicht aufdringlich beschrieben, die nicht unerheblichen Nebenhandlungen finden alle irgendwann zum Hauptstrang zurück, soweit also vollkommen in Ordnung.
    Sprache/Duktus: Die Zwillinge Susanne und Marion bemühen sich auf eine ungezwungene Art um einen gleichbleibenden Stil, der sich durch klare Bilder, klare Worte und situationsangemessenen Sprachgebrauch äußert. Grundsätzlich nichts zu meckern, doch sind mir einige Dinge aufgefallen, die ich auflisten möchte, um als Hinweise für künftige Nachbearbeitungen zu dienen (ich liste einfach auf, die Seitenzahlen hab ich nicht alle notiert): 1. "Hufen" - kommt mehrmals vor, das heißt Huf oder Hufe, ich konnte keine Version mit n dran finden. 2. "du hast recht" << schreibt ihr mal Recht und mal recht, 3. Yacht schreibt ihr mal Jacht und mal Yacht. 4. in der TV-Diskussion: "Das synthetische Virus ist nicht natürlichen Ursprungs" << der Satz ist Quatsch, ein synthetisches Virus ist nie natürlich. An der Stelle wäre es besser zu sagen: "Das Virus ist synthetisch und nicht natürlichen Ursprungs!" (Es geht ja um die Bekräftigung) 5. S202 Polizeichef/Polizeipräsident, das ist das Gleiche, der Polizeichef einer Bezirkseinheit ist ein Polizeipräsident, da wäre klarere Ausdrucksweise besser 6. das einzige Bild über das ich immer wieder stolperte: er/sie zog die Mundwinkel nach unten << also wenn, dann ist das für mich eine mimik, die Abschätzigkeit vermittelt, nicht Ärger 7. Logik: S 126 steigen Ethan und Josi in den Lamborghini, obwohl sie mit dem Rolls zur Summer Lounge gefahren waren. 8 "Bike" zwischendurch wäre Fahrrad mal schön, oder ist das ein anderes Fahrzeug, das futuristischer ist? dann braucht der leser ne Erklärung 9. S375 die "Corvette der Hildens" die haben doch gar keine Corvette??? 10. "Es roch nach Pisse und Kot" öhm, also entweder nach Pisse und scheiße/kacke oder nach Urin und Kot. 11. Leon sieht fern, das ausgebrannte Auto, da jubeln immer irgendwelche schüler über einen Punkt, habt ihr da was weggestrichen, was nun unerklärt im Folgetext auftaucht? 12. S 408 steht noch ein Kommentar von einem von euch in ### eingefasst 12 als leon das Wasser erbricht habt ihr zweimal spuken statt spucken geschrieben 13. ganz zu anfang irgendwo gibts ein Schild auf dem "Wellcome" steht, ein L weg bitte 14. Sonntag 2. Juni gibts zweimal mit Charakter Leon direkt nacheinander, kann man das vielleicht zusammenfassen? 15. Skorpione die an Glasfronten hochkrabbeln? No way. 16 Hej oder Hey << taucht beides auf, mir ist nicht klar wieso. In den Oststaaten wird als "Hallo" oft "Ahoi" gesagt, vielleicht wäre das deutlicher?
    Struktur: Einleitender Prolog, recht distanziert gehalten, eher wie eine alte Nachrichtensendung oder eine doku-soap, nicht schlecht gemacht, hat mir gefallen. Die Kapitelüberschriften fand ich gut, der zeitliche abstand war dadurch gut erkennbar.
    Zusammenfassend: Nun wird's schwierig. bislang konnte ich mich an Fakten entlanghangeln, jetzt also mein Freischwimmer: Die Chimärenthematik reizte mich sehr, das tut sie noch immer. Mischwesen bei denen sich die ethische Frage stellt, ob sie Tiere oder Menschen sind (wobei ja Menschen auch "nur" Tiere sind). Die gedankengänge von josi in der Diskussion mit Ethan zeigen das sehr schön auf. Die Anfänge mit der Influenza (Grippe sind übrigens immer Viren, es gibt keine bakterielle Grippe) fand ich gut, ist sie doch ein Schreckgespenst selbst in der modernsten Welt. Die gentransfers bei manchen Chimären war mir jedoch total unklar. die meisten haben Haustiere oder Nutztiere abbekommen, aber wo zum Teufel kommt der hai her, wenn man ihn nicht gegessen hat? Zu den Mutationen generell: Natürlich gibt es hier durch die Fiktion des Ganzen eine gewisse künstlerische Freiheit, aber eine Sache empfand ich als deutlich zuviel: Selbst wenn wir es bei den meisten Chimären mit Kindern im Wachstum zutun haben besteht meiner meinung nach genau 0,0 Prozent Chance, dass sich aus einem Kinderarm mit Hilfe einer Zurückbildung ein Flügel entwickeln kann, ebensowenig eine Hasenpfote. Dieser partielle Umbau des menschlichen Phänotypus ist als Fantasyelement natürlich durchaus legal, ich empfand es dennoch als "too much" und es hat dem ganzen die Glaubwürdigkeit einer möglichen Zukunft genommen. Dies fand ich serh schade. --- An einer, nein zwei Stellen hätte ich euch beide erwürgen mögen: "als ich den hinteren Raum betrat, sah ich ..." und das gleich zweimal am ende einer szenensequenz? Bitte nicht! einmal war cool, aber zweimal erinnerte mich auf unangenehme art und weise an die "spannungsaufbautechnik" eines gewissen herrn Brown. habt ihr das nötig? ich denke nicht! Es gab noch ein paar andere molekularbiologische dinge, die mir nicht ganz klar wurden, aber auch die werde ich auf künstlerische freiheit anerkennen. Aber ich frage mich, woher dieses Mammal-Virus plötzlich kommt, wer diese komischen Rebellen sind, die, anstatt mit Luke Skywalker gegen das böse Imperium zu arbeiten sogar einen Han (nicht Solo!!) gegen sich aufbringen. Da kriegt "Schwein gehabt" ne völlig neue Bedeutung. ;) und: es sterben mir zu viele Protagonisten! Aber ich komme nun mal langsam zum Ende, das wird ja hier sonst unlesbar bis episch: da hätten wir also Sterne für die Idee, die generelle Ausführung, den Spannungsaufbau und die angenehme Sprache. Hm, irgendwie bin ich NOCH nicht ganz soweit, den fünften zu geben, aber andererseits weiß ich keinen Grund, wieso ich auf dieses seltsame Zögern achten sollte. Hier sind also die vollen fünf plus Pappjet zum Olymp des NB-Wettbewerbs. Leider ist meine rezi nicht die 11. die euch reinkatapultiert, aber sie ist schritt 10 auf dem weg dahin ;) Liebe Grüße und wehe ich kriege band 2 nicht bald zu lesen -.- Liebe Grüße Nathan
    • Kommentar von Nathan Jaeger am 27.04.2011

      Hi Susanne, danke für die "Erleuchtung" ja, Kinoplakat, deshalb kam ich auf die Fantastic Four *gg* Und: okay, dann hatte ich das mit dem Hej deshalb durcheinandergebracht, hatte irgendwie verdrängt dass Lars Schwede is *peinlich* Zur Proteomik: das schau ich mir an, danke. Auf molekularer Ebene geht ja einiges, aber im körperlichen System wirkte es für mich nicht plausibel. LG Nathan

    • Kommentar von Twin Susanne am 26.04.2011

      Lieber Nathan, vielen Dank!!! "Hej" sagt Lars, weil er aus Schweden kommt, denn dort heißt es Hej. Ahoj sagt man in Tschechien und der Slowakei. Woher Josi die Haigene hat, verraten wir vielleicht im zweiten Buch. Bei X-Men und den Werwölfen funktionieren die Umwandlungen zack-zack, das wollten wir glaubwürdiger und irreversibel haben (Wachstumshormone), Glaubwürdigkeit für Organumwandlungen gibt es unter dem Stichwort Proteomik. Das Cover soll wie ein Kinoplakat wirken ;-) LG Susanne

    • Kommentar von Nathan Jaeger am 25.04.2011

      Hallo Marion, immer gern. Ich werde es sicherlich noch mal lesen und falls mir noch andere Dinge auffallen, sende ich sie euch gern, das waren jetzt die Dinge, die mir ins Auge fielen, die meisten davon übrigens, weil ich bestimmte Worte selbst gern "mal so mal so" schreibe und mich auf eine Linie einigen musste (und das mit mir selbst *gg*). :)

    • Kommentar von Twin Marion am 25.04.2011

      Lieber Nathan, was für eine tolle und hilfreiche Rezension. Wir sind sprachlos und begeistert. Vielen, vielen Dank. Das ist eine sehr wertvolle Hilfe für unsere Überarbeitung, gerade die unterschiedlichen Schreibweisen müssen wir noch aus dem Text filtern. Danke, dass du so genau gelesen hast. :-) und :-)

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    Dustere Aussichten!

    von Jutta Wölk am 22.04.2011

    Handlung: Die Erdbevölkerung wird von einer Pandemie heimgesucht, die durch eine Passivimpfung bekämpft wird. Doch die Nebenwirkungen, oder was sich darin befindet, lässt Menschen zu Mischwesen mutieren.
    Figuren: Josi, die sich einer Gruppe anschließt, und andere. Die Figuren sind recht gut beschrieben, soweit ich eingelesen habe.
    Sprache/Duktus: Bei zitierten Songtexten, die eine Bedeutung haben, würde ich mir eine deutsche Übersetzung wünschen, die wie nebenbei eingefügt ist. Nicht jeder kann perfektes Englisch oder besitzt wie ich einen Übersetzer. Etwas verwirrend ist auch der Übergang von dem heruntergeladen Song, Seite 4 oben, und einem Anruf?, den Josi entgegennimmt. Hat ein Signal sie darauf aufmerksam gemacht? Ein Klingelton? Seite 8 3. Absatz: Marc war plötzlich abgebogen und parkte in einem Gebüsch. Olga schaltete die Kameras ab … Welche, die am Gebäude? Sicher sind es die Kameras am Gebäude, aber es wirkt auf den Leser verwirrend. So auch, wo sie sind? Vor der Anlage des Züchters? Dann flutete unvermittelt blaues Licht den Raum. Etwas mehr Beschreibung wäre hilfreicher. Wie und wo sie sind, wie sie sich an die Anlage anpirschen, die Kameras ausschalten und in das Gebäude dringen. Und was ist ein NanoC, Seite 9,auch da würde ich mir Erklärungen wünschen. Z.B. Josis NanoC, ein …, ich weiß ja nicht was es ist, zeigte an … Zwar verstehe ich die Zusammenhänge, aber der Text kommt mir sehr futuristisch vor. Mehr Erklärungen würden bei nicht mehr ganz jungen Lesern, wie ich es bin, sehr hilfreich sein. Ansonsten ist der Text gut zu verstehen.
    Struktur: Die Spannung wird von Anfang an aufrecht erhalten, gelungen.
    Zusammenfassend: Die Handlung macht neugierig. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Geschichte bei der Zielgruppe gut ankommt. Dafür vier Sterne und eine Empfehlung.
    • Kommentar von Twin Susanne am 26.04.2011

      Liebe Jutta, vielen Dank fürs Reinlesen und deine Empfehlung. Der Songtext ist das Klingelsignal des Handy-Computers (NanoC). LG Susanne

    • Kommentar von Twin Marion am 23.04.2011

      Ganz herzlichen Dank für deine Empfehlung, trotz einzelner Punkte, die dir nicht verständlich erschienen. Wir werden solche Dinge (Übersetzungen, technische Erklärungen, Zukunftserfindunge, medizinische Zusammenhänge etc.) in einen Anhang packen. Und die Stelle mit der Kamera schauen wir uns nochmal zusammen an und schauen, wo es klemmt!

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    Ausgrenzung

    von FiannaCessair am 22.04.2011

    Zusammenfassend: Gleich zu Anfang: Ich habe es noch nicht vollständig gelesen, aber ich werde es machen. Nach den ersten Seiten kam mir sofort Contagan in den Sinn. Damals ist es ähnlich abgelaufen und das Zeug wird bis heute produziert und in Südamerika vertrieben. Ich kenne Betroffene und auch sie werden ausgegrenzt. In deinem Roman spielt sich das Ganze in einem viel größeren und weitaus gefährlicherem Rahmen ab. Ich habe nicht genügend Ahnung von Biologie um beurteilen zu können, ob so etwas wirklich möglich ist, aber die Vorstellung erschreckt mich zutiefst. Aber noch schlimmer empfinde ich die von dir aufgezeigten Reaktionen der nicht betroffenen Menschen. Und die halte ich für sehr wahrscheinlich, wenn es jemanls soweit kommen sollte. Ein Roman, der aufwühlt und hoffentlich daruf aufmerksam macht, dass der Mensch nicht alles ausprobieren muss, was möglich sein kann. Damit verlieren wir nämlich letztendlich unsere Menschlichkeit, selbst wenn wir keine genetischen Veränderungen haben.
    • Kommentar von Twin Susanne am 26.04.2011

      Liebe Fianna, vielen Dank für deine Rezi. Der Roman soll aufwühlen, und zum Weiterdenken anregen. LG Susanne

    • Kommentar von Twin Marion am 22.04.2011

      Vielen lieben Dank! Wir schreiben zu zweit unter MS Twin und rezensieren als Twin Marion und Twin Susanne. Wir sind Zwillinge. In der Tat haben wir ein Szenario gewählt, welches theoretisch möglich ist, denn Viren als Gen-Fähren, das wird in der Forschung schon gemacht, und Chimären-Forschung (menschliche Gehirnzellen in Mäusen etc.) gibt es auch (natürlich mit heilenden, forschenden Zielen!). Der Rest aus unserem Roman ist Fiktion. Schöne Osterfeiertage wünsche ich dir. :-)

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    Susanne und Marion erobern den Literaturmarkt

    von Erhard Schümmelfeder am 14.04.2011

    Zusammenfassend: Als Erzähler-Duo sind Marion und Susanne unschlagbar. Was sie hier vorlegen, wird den Weg in die Top Ten finden - das sage ich schon jetzt voraus. Neben der eigentlichen Geschichte interessieren mich auch immer die Sekundär-Themen eines Buches. "Die Würde der Tiere" ist ein solches Thema. Die Geschichte lenkt durch die spannende Handlung auch auf den Gedanken, dass Tiere beseelte Wesen sind, die einen Anspruch auf ein lebenswertes Dasein besitzen. - Das Buch "Chimärenblut" verbindet in der Tat Fantasy- und Thriller-Elemente mit unterschwelliger Sozialkritik und bietet ein breites Spektrum für Bezüge zur Realität des heutigen Lebens. Die sprachliche Umsetzung ist außerordentlich gut gelungen. Eine frische und unverbraucht wirkende Sprache, ein gut durchdachter Plot und eine deutliche Figurenzeichnung machen dieses Werk zu einem Lesevergnügen mit "Nachhaltigkeit". Beiläufig erfahre ich, dass Marion und Susanne von "1984" und "Farm der Tiere" ebenso beeinflusst sind wie ich. Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern gebe ich den Zwillingen meinen Segen und wünsche eine angenehme Reise zu den 5 Sternen am Literaturhimmel.
    • Kommentar von Twin Marion am 15.04.2011

      Auch von mir herzlichen Dank. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und verrate dir ein Geheimnis: Da ich sieben Minuten älter als Susanne bin, hat unsere Mutter immer mich zuerst gerufen, wenn einer im Haushalt helfen sollte. Bin ich froh, dass du Susanne mal zuerst genannt hast ;-) Sie hat es auch doppelt verdient, denn die Idee zu diesem Roman ist von ihr.

    • Kommentar von Twin Susanne am 14.04.2011

      Lieber Erhard, vielen Dank. Genau so war es gedacht. Der Subtext handelt von Tier- und Menschenrechten, denn wenn Menschen sich zu Tieren wandeln - und umgekehrt -, dann werden die bisher getrennten Rechte zu einem gemeinsamen Anliegen. Das Vermischen von Tieren und Menschen ist bereits aktuelle Chimären-Forschung (bis auf die Chimären-Viren-Impf-Katastrophe ist alles wahr in unserem Buch!), und wir hoffen, zu vermitteln, dass das Tier ein "leidensfähiges Wesen" ist, ebenso wie der Mensch.

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    Schrill!

    von Sumpfhexe am 14.04.2011

    Handlung: Eine Pandemie wütet auf der Erde und rafft einen nicht unbeträchtlichen Anteil der Menschheit dahin. Eilig wird ein Impfstoff herbeigeschafft, allerdings fehlt die Zeit, ihn zuvor ausgiebig zu testen. Bei Kindern und Jugendlichen ruft der Impfstoff einen Gendefekt hervor: sie mutieren zu Mischwesen, zu Chimären und sind fortan halb Tier, halb Mensch. Diese Chimären werden von den überlebenden Menschen als ethnische Minderheit angesehen und müssen fortan um ihre Rechte kämpfen. - Als eine Gruppe Tierschützer um die Pferde-Chimäre Leon Hühner aus einer Legebatterie befreien will, macht Leon eine grausige Entdeckung: Hühnerbaron Wilmsdorf missbraucht die Tiere für schreckliche Forschungszwecke.
    Figuren: Meine Vorgänger vergleichen die Chimären mit den X-Men. Das kommt ganz gut hin, auch wenn sie sich klar voneinander abgrenzen. Trotz ihrer bemerkenswerten Fähigkeiten gelten sie vor allem in Deutschland eher als minderwertige Wesen, was einen ausgeprägten sozialkritischen Aspekt in die Geschichte einbringt. Die drohende Apokalypse während der Pandemie bringt die Menschen nicht dazu, ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln, sondern sie haben nichts Besseres zu tun, als hinterher gleich mal eine neue 2-Klassen-Gesellschaft aufzubauen. - Aber die Chimären lassen sich nicht unterkriegen und kämpfen um ihre Rechte und die der Tiere, mit denen sie sich natürlich stark verbunden fühlen. Das macht sie für den Leser natürlich außerordentlich sympathisch und man stellt sich sofort auf ihre Seite. Sie haben das Zeug zum Kult-Status. - Der Homo sapiens ist im Allgemeinen eher unsympathisch dargestellt, sei es der Wachmann mit seinem Pitbull, der skrupellose Hühnerbaron Wilmsdorf, die steinreiche Chigaoer Familie mit den verzogenen Zwillingen. - Allerdings habe ich aus Zeitgründen nur bis S.100 gelesen, werde den Rest aber bei Gelegenheit nachholen.
    Sprache/Duktus: Sprachlich gibt es hier nichts auszusetzen. Die Geschichte ist (so weit ich das erkennen kann) sauber und fehlerfrei geschrieben und ein Lektor hat wahrscheinlich nicht mehr allzu viel zu tun. Tja, was soll ich sagen, das habt ihr sehr gut gemacht.
    Struktur: Es gibt einen kurzen Prolog, der für meinen Geschmack ausführlicher sein könnte. Ich mag's gerne, wenn ich mit Vorab-Infos gefüttert werde, bevor die eigentliche Geschichte losgeht. Da ich mit dieser Meinung aber meistens alleine dastehe, nehmt sie euch nicht allzu sehr zu Herzen. Ich wollt's nur gesagt haben. - Danach geht die eigentliche Geschichte mit der Hühner-Befreiung und ihren Folgen los, erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven von Chimären.
    Zusammenfassend: Ein Science-Roman, gemischt mit Fantasy-Elementen. Dieser Mix ist durchaus gelungen. Aber der Science-Leser in mir sehnt sich nach ein paar Erklärungen. Wie kann ein Impfstoff einen Menschen in eine Chimäre verwandeln? Wie funktioniert das biologisch bzw. pharmazeutisch? - Zu Anfang lesen wir von dem Mädchen, das seine Katze im Arm hält, während ihm die Injektion verabreicht wird. Daher muss ich an eine Kontamination oder ein Vermischen von Genstrukturen denken, ähnlich wie im Film "Die Fliege". Aber dann taucht Josi, die Haifischchimäre auf, und dann wird's schwierig: woher kommt der Haifischanteil in ihr? Das verstehe ich nicht ganz. Die Erklärungen, die ihr dafür geliefert habt, reichen mir dafür nicht ganz aus.- Das klingt jetzt arg nach Kritik, soll aber eher als Anregung gemeint sein: denkt euch ein Szenario aus, wie sowas passieren kann! Es muss ja nicht übertrieben ins Detail gehen und auch nicht besonders kompliziert sein, aber ich denke, euch zwei hellen Köpfchen wird da schon was einfallen. Die Geschichte würde dadurch an echter Glaubwürdigkeit gewinnen. - Natürlich ist das nur meine persönliche Meinung, außerdem habe ich ja nicht den ganzen Text gelesen, vielleicht erfolgt die Erklärung ja auf S.110, dann vergeßt einfach, was ich geschrieben habe. - Noch eine kleine Idee, die mir während der Lektüre gekommen ist: was haltet ihr davon, die Chimären "tierisch" riechen zu lassen? Das würde auch erklären, warum sie sich so minderwertig fühlen, oder warum Josi davon überzeugt ist, dass Leon sie nicht begehrt - wenn sie leicht nach Fisch riecht... Erwähnen möchte ich noch, was mir besonders gut gefallen hat: was Leon hinter dem Hühnerstall findet. Das war richtig schön widerlich und gottseidank nur Fiktion. Ich mag Tiere ja auch sehr gerne! - Ich habe bisher wenig Bücher von einem Autorenduo gelesen und frage mich immer wieder, wie das funktioniert, ohne dass man sich dabei gegenseitig an die Gurgel geht. Tja, bei euch hat das gut geklappt. Viel Glück mit eurem Roman. Wegen obengenanntem Punkt erlaube ich mir ein Sternchen abzuziehen. Achja, ich könnte mir für diesen Stoff gut eine Verfilmung vorstellen, oder ein Comic.
    • Kommentar von Lucy am 22.04.2011

      Ein solcher Anhang wäre eine sehr gute Idee.

    • Kommentar von Sumpfhexe am 15.04.2011

      Einen solchen Anhang würde ich begrüßen, Susanne. LG

    • Kommentar von Twin Susanne am 14.04.2011

      Liebe Sumpfhexe, ich bin sehr froh über deine Fragen, weil ich bereits darüber nachgedacht habe, einen kleinen wissenschaftlichen Anhang zu schreiben (was im Roman ist wahr, was erfunden, wo genau setzt die Fiktion an, welche Visionen haben Wissenschaftler bereits heute? Wir waren dazu auf einem Chimären-Wissenschafts-Kongress in Berlin und bei einer Podiumsdiskussion über synthetische Biologie/Leben aus dem Baukasten). LG

    • Kommentar von Sumpfhexe am 14.04.2011

      Das klingt natürlich hochinteressant und animiert mich auf jeden Fall dazu, die Geschichte zu Ende zu lesen. LG

    • Kommentar von Twin Susanne am 14.04.2011

      Liebe Sumpfhexe, vielen Dank. Auf alle Fragen gibt es Antworten im Roman. Um ein Infodump zu vermeiden, haben wir diese Informationen und wissenschaftlichen Erklärungen über das Buch verteilt - und natürlich auch, um neugierig zu machen. Wir halten uns bei den Erklärungen an die aktuelle Forschung (Stichwort: Viren als Genfähren und aktuelle Chimärenforschung, z.B. Mensch-Schwein bis zum 32-Zellstadium oder Mäusen mit Menschenhirn, Schweine mit menschlichen Herzklappen etc.) LG Susanne

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    Grandios... druckreif!

    von astamic am 12.04.2011

    Handlung: Nach einer weltweiten Pandemie und einem hilflosen Impfversuch entstehen über die Jahre Mischwesen: Chimären. Mit hauptsächlich menschlichen Zügen, aber auch mit tierischen. Eine Gruppe junger Aktivisten versuchen die üblen Machenschaften der Leute aufzudecken, die vllt. sogar absichtlich an diesem Virus verdient haben. Josi und Leon sind Haifisch- und Pferde-Chimäre. Sie und ihre Freunde kämpfen um ihre eigene Zukunft.
    Figuren: Josie, Fisch-Chimäre mit Kiemen, Leon der Anführer einer Rebellengruppe, ein Pferde-Chimäre. Der zwielichte Wilmershofen mit seinen Machenschaften. Die geschiedenen Eltern von Josie und die anderen Chimären. Alle Figuren sind feinfühlig eingeführt. Mit dem Fortgang der Geschichte sind sie mir rasch ans Herz gewachsen - oder im Falle von Wilmershofen, eher nicht.
    Sprache/Duktus: Absolute Spitze, so muss ein Buch geschrieben sein. Hier könnte sich manch gedrucktes Buch eine Scheibe abschneiden. Bravo!
    Struktur: Nach einem kurzen Prolog, der die Hintergründe und die fiktiven Tatsachen klärt, geht es direkt in die Geschichte und die lässt nicht locker, die Spannung steigt mit jedem Detailwissen. .. So sollte es sein.
    Zusammenfassend: Völlig neuartig und dennoch zeitgemäß. Gute Unterhaltung mit Anspruch und wissenschaftlicher Utopie. Ein absolutes *Muss* für alle Erwachsene, die jung geblieben sind oder für jugendlichen Fantasy-Fans. Ich muss gestehen, dass ich aus Zeitgründen nur bis Seite 28 gelesen habe und danach quer. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der Anspruch des Anfangs auch gehalten wird. Hier steckt ein (oder zwei ;-)) perfektionistisches Gehirn dahinter. Wenn es ein Buch gibt, dass ich nach dem Wettbewerb mit Freude bis zum Ende lese, dann dies! !!!!!!! Ach... auch der Titel ist fantastisch! Von mir gibt es jetzt leider nur 5 Sterne und dafür eine Rakete... Ganz liebe Grüße aus HH, die astamic
    • Kommentar von Twin Susanne am 12.04.2011

      Gerne doch, da hast du aber Glück und bekommst schon das (in kleinen Details) verbesserte Ende... und vielen Dank noch für die "Rakete". LG Twin Susanne

    • Kommentar von astamic am 12.04.2011

      ;-) . Kannste mir... oder könnt ihr mir das ganze Ding nicht nach dem Wettbewerb per Mail schicken... Ich würde gern mal anders lesen, als am Rechner... Schiel....;-) Gebe euch dann die meine Adresse.... Muss unbedingt weiterlesen... gut gemacht!

    • Kommentar von Twin Marion am 12.04.2011

      Tausend Dank für die Rakete und dein dickes Lob, liebe Asta. Das spornt uns an, weiter zu schleifen und (auch) korrigieren. Besonders die letzte Szene hat inzw. noch etwas Feinschliff (von drei zusätzlichen Seiten) bekommen. ;-)

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    Fantastischer Roman

    von SebastianThiel am 12.04.2011

    Handlung: In nicht allzu ferner Zukunft wütet eine Pandemie über der Erde. Jeder muss ich seiner Impfung unterziehen, doch dieser hat Nebenwirkungen: Menschen werden zu Mischwesen. Wir begleiten eine Gruppe Jugendlicher, die ihren Kampf gegen einen übermächtigen Gegner austragen.
    Figuren: Die Figuren sind liebevoll und mit viel Herzblut zum Detail gezeichnet. Sie haben alle verschiedenen Fähigkeiten und Eigenschaften, so dass man schnell "in den Roman" findet. Die beiden Autorinnen habe dort ganze Arbeit geleistet, sicherlich eine stärke - die Charakterausarbeitung!
    Sprache/Duktus: Also ich habe keine Fehler gefunden. Der Stil der Sprache gefällt mir, anderes schreiben die Bestellerautoren aus Amerika auch nicht. Es gibt keine Logikfehler und tatsächlich nichts, was ich an diesem Punkt bemängeln möchte.
    Struktur: Wir haben es hier mit einem linearen Spannungsaufbau zu tun, der wunderschön in die Geschichte einführt und alle Fragen beantwortet.
    Zusammenfassend: Auch, wenn ich ein paar mal stoppen musste, so möchte ich mich doch bei den Autorinnen bedanken, welche mir die Nachtschicht mehr als versüßt haben. Die Geschichte ist interessant, es gibt viele parallenen zu der heutigen Zeit und auch das Cover sieht einfach herrlich aus. Einige Vorredner haben schon die Nähe zu dem X-Men niedergeschrieben. Ich weiß nicht, ob die Autorinnen sich davon haben inspirieren lassen, aber dieses Werk ist völlig anders und ist defintiv sehr gute Unterhaltung! 4 Sterne + Empfehlung!
    • Kommentar von Twin Marion am 12.04.2011

      :-) Ganz lieben Dank für deine Rezi und Empfehlung. Das Werk geht auf eine Kurzgeschichte von Susanne zurück, die sie vor zwei Jahren geschrieben hat. Es hat definitiv nichts mit X-Men zu tun, wie du ja auch ganz richtig erkannt hast. Toll, dass du den ganzen Roman gelesen hast. :-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 12.04.2011

      Wow! Diese Rezensionen bedeutet mir sehr viel. Schließlich stammt sie von einem Autoren, der es immerhin mit dem Roman "Die Hexe vom Niederrhein" bereits auf Platz eins der Bestsellerliste der "Rheinischen Post" gebracht hat, und dort stand z.B. auch Sebastian Fitzek (Der Augensammler) drauf (mit Platz 4). Vielen, vielen Dank für dieses tolle Lob! LG Twin Susanne

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    Unterhaltsam!

    von fraun am 05.04.2011

    Handlung: Eine Pandemie wütet über der Erde. Millionen Menschen sterben an einem Virus. Eine Impfung soll Rettung bringen, doch sie hat tierische Nebenwirkungen, werden doch Kinder und Jugendliche zu Mischwesen. +++ Jahre später ==> eine Gruppe Chimären ist in einer Gruppe Aktivisten, den Assisis engagiert, welche radikalen Tierschützern ähneln, befreien sie doch u.a. Hühner aus einer Massentierhaltung. +++ Interessante Theorie am Rande: Die Möglichkeit einer absichtlichen Freisetzung des Virus, damit die Pharmaindustrie an den Impfungen verdient.
    Figuren: Josi ist ein bisschen Hai, Andrew hat eine Pferdemähne, Samuel ist vermutlich eine Ziegenchimäre (verheimlicht das aber, ist wohl eher peinlich), die Katzenchimäre Olga, Marc, und der Hühnerbaron Wilmershofen, der Massentierhaltung betreibt. Und zahlreiche weitere Figuren. +++ Die Hauptfiguren sind die Mischwesen, vor allem Josi und Andrew. Insgesamt erinnern mich die Chimären ein bisschen an die X-Men, die ebenfalls von dem Rest der Gesellschaft geächtet werden und sich in Gruppen zusammenfinden.
    Sprache/Duktus: Sehr angenehm zu lesen, macht wirklich Spaß. Die Twin schaffen es, den Leser gleich in die Handlung zu stürzen und ihn im Strom der Ereignisse mitfließen zu lassen. Und das mit einer Sprache, die mir gut gefällt. +++ Man sieht, dass zwei talentierte Autorinnen am Werke sind und sich gegenseitig über die Schulter schauen, das minimiert die Fehler auf ein Mindestmaß. Wobei mir beim Lesen gar nichts Negatives aufgefallen ist. Dann hätte ich Fehler geradezu "suchen" müssen. Aber wieso verkrampft nach Fehlern suchen, wenn die Geschichte außergewöhnlich gut gefällt?
    Struktur: Ein Prolog führt in die Geschichte ein, man erfährt von der Pandemie, dem Virus und den Millionen Toten. Anfangs dachte ich, das geht los, wie in einem Zombifilm, dort sind die Einleitungen des Hintergrundsprechers ähnlich. +++ Dann geht es mit den Chimären weiter, die ähnlich erfolgversprechend scheinen wie die X-Men. Wobei man diese beiden verschiedenen Gattungen wohl nicht vergleichen kann.
    Zusammenfassend: Sehr gut geschriebenes Werk zweier Autorinnen, von denen man sicher noch viel hören wird, da bin ich mir sicher. Das Zusammenspiel der Twins funktioniert, das sieht bzw. liest man eindeutig. Ein Duo wie Volker Klüpfel / Michael Kobr. Wunderbar!!! Trotz Unterhaltung bietet der Stoff genügend zum Nachdenken. Für mich 5 Sterne und eine Empfehlung wert.
    • Kommentar von Twin Marion am 06.04.2011

      Lieber fraun, ganz herzlichen Dank, auch für den Vergleich mit dem erfolgreichen Duo Klüpfel/Kobr. Gruß an Susanne unter mir ;-) ich habe auch geschwitzt.

    • Kommentar von Twin Susanne am 05.04.2011

      Lieber fraun, vielen Dank für deine Rezi, und vor allem freut mich dein Lob über unser "Zusammenspiel", denn ganz ehrlich, das hat manchmal viel Schweiß gekostet, bis beide von uns zufrieden waren. Viele Grüße Twin Susanne

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    Hervorragend.

    von MCErfurth am 03.04.2011

    Handlung: In einer Zukunftsversion - und wohlgemerkt: die nahe Zukunft in 20 Jahren ist gemeint - der dramatischen Art kämpfen die Schönen und Guten gegen die Mächtigen und Skrupellosen der Pharmaindustrie und Massentierhaltungs-Befürwortern in rasanter, extrem spannender James-Bond-Manier, um zwar unwahrscheinliche aber leider nicht völlig unvorstellbare Machenschaften aufzudecken.
    Figuren: Halb Mensch, halb Tier - Chimären eben - , die ihr Schicksal erstaunlich gelassen annehmen, ausgegrenzt werden und dennoch Spaß am Leben haben - lieber das Gen einer hübschen Katze als das eines weniger attraktiven Tieres, wie einer Ziege oder eines Schweins in sich haben und jenseits des Kampfes für die Gerechtigkeit noch Zeit für die Liebe aufbringen.
    Sprache/Duktus: Schnörkellos und gradlinig, sehr flüssig zu lesen - die Sprache, in der Bestseller geschrieben sind! Im bisher gelesenen Teil sind mir folgende, kleine Verbesserungsvorschläge ins Auge gesprungen: Seite 32: "...wie wieder gesund.." - das "wie" sollte weg. Seite 36: Der Satz "Er hätte sich am liebsten ein Monogramm......" fällt aus der sonst sehr kultivierten Sprache raus und stört mich persönlich an dieser Stelle. Das gleiche gilt für den Satz auf Seite 48: "Leon ging das Geschwafel voll auf die Nüstern". Zwar in Bezug auf das Pferde-Gen ein passender Joke, aber eben ein Joke. Und der passt halt irgendwie da nicht. Seite 52: Lilly vif??? Seite 80: "Ihre Stimmen halten... (da fehlt ein "l"). Ein cooler Satz auf Seite 85: "Nur eine Gruppe von Horn- und Geweih-Chimären.....Touristen aus der Schweiz!"
    Struktur: Glasklar und chronologisch, der Spannungsbogen wird nicht nur perfekt aufgebaut, sondern besteht vom ersten Satz an und steigt dennoch kontinuierlich!
    Zusammenfassend: Ein Action-Thriller ersten Ranges und eines der besten - wenn nicht das beste Buch, das ich bisher hier gelesen habe. Bin noch nicht durch, aber bereits so gefangen, dass es für eine emotionale Beurteilung durchaus reicht. Auch wenn die Schwestern selbst sehr umfassende und gute Rezensionen machen, denke ich, sie werden mit dieser zusammengefassten Begeisterung auch klar kommen. Denn - es gibt in meinen Augen nichts zu verbessern oder anzuregen. Wenn das kein Bestseller wird, dann weiß ich es nicht!
    • Kommentar von Twin Marion am 18.04.2011

      Das freut uns sehr! Der merkwürdige Satz gibt einen Einblick in unsere Zusammenarbeit, es ist eine Regieanweisung, die wir vergessen haben zu löschen. In der Tat haben wir die letzte Szene etwas verlängert, können das aber hier nicht austauschen. Wer sie haben möchte, per PN. Sonnige Grüße.

    • Kommentar von MCErfurth am 16.04.2011

      Hab's jetzt durch. Bis auf den merkwürdigen Satz auf S. 408 ###das geht mir zu schnell...### bleibt das Buch, wie erwartet, spannend und überzeugend bis zum Schluss!

    • Kommentar von Twin Marion am 04.04.2011

      Liebe McErfurth, herzlichen Dank für deine tolle Rezension und für dein Lob, das hat mich echt umgehauen :-) Und "vif" heißt "lebhaft"; ja, das Wort gibt es wirklich ;-)

    • Kommentar von Twin Susanne am 04.04.2011

      Liebe McErfurth, vielen Dank für deine Rezension - eine so schnelle und eindeutige Antwort freut mich ganz besonders. Herzliche Grüße Twin Susanne

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Kann man sich dieser Zukunft entziehen?

    von Lucy am 03.04.2011

    Handlung: Menschen heute, in einer Welt, die eine Menge Probleme und Katastrophen bietet. Doch was passiert, wenn wir nicht aufpassen, wenn wir nicht Einhalt gebieten. Hier können wir nachlesen wie unsere Welt in Zukunft aussehen könnte, wohin sie sich nach heutigen Erkenntnissen entwickelt, wenn wir nicht aufpassen. Chimären wecken unsere Aufmerksamkeit.
    Figuren: Da sind Leon Blanc, Marc, Olga und Samuel die Aktivisten und natürlich Josefine Garden (Josi), Andrew, ihr Ex, Lizzy, Karl Anton Wilmeroth, Kathy, eine Katzenchimäre und Josis Freundin, Annak, Lenka, Constantin, Mikael, Kevin, Olson, Ole Baum, Hillary Hilden, ihr Sohn Ethan Hilden und ihre Zwillinge Kiki und Serafina, Han Müller, Irin, Ivan Lars. Eine Vielfalt an Figuren, repräsentativ für Menschen unserer Zeit und einer wohlmöglich derart sich entwickelnde Zukunft. Jede Figur für sich, hinterlässt einen bleibenden Eindruck, was für Haupt- und Nebenfiguren schon mal eine Besonderheit ist. Trotzdem sind Leon, die Pferdechimäre und Josefine, die Fischchimäre, als Hauptprotagonisten stärker im Vordergrund. Man kommt nicht umhin, sie leibhaftig vor sich zu sehen und glaubt gleichzeitig ihr Seelenleben zu kennen. Die Art und Weise, wie diese Figuren ausgearbeitet und dargestellt sind unterbreitet dem Leser Chimären so, dass er sich sehr gut etwas unter diesen Mischwesen vorstellen bzw. etwas mit ihnen anfangen kann. Als Leser mag man die beiden und fiebert in jeglicher Hinsicht mit. Vor allem das Geheimnisvolle, das Leon umgibt, die Frage, wer er wirklich ist, dient der Spannung. Darüber hinaus wirken die auftretenden Chimären in diesem Werk authentisch, was an und für sich eine erschreckende Wirkung erzeugt. Hierzu passen sich die Aktivisten in diesem Buch hervorragend dem Thema an und wirken glaubwürdig. Mit den Figuren wird mitgefiebert, zum einen, was werden sie erreichen und zum anderen, was wird aus infizierten Menschen werden. Wie wird die Chimärenzukunft sein. Wilmeroth gibt gut den Antagonisten, der böse Hühnerbaron, stellvertretend für alle heutigen kommerziellen Tierhalter, die keinen gesunden Bezug zu Tieren mehr haben. Man wird ihn nicht mögen und das ist wohl so gewollt. Insofern gelungener Bösewicht. Hillary Hilden zeigt die Welt des Luxus, sorglos durchs Leben gehen und alles für Geld zu haben. Ethan, ihr Sohn ist nicht weniger stark in diesem Roman als Leon und Josi. Alles in allem eine bunte Mischung an Charakteren.
    Sprache/Duktus: Temporeich, schnörkellos und klar ist die Sprache im Buch. Gut platzierte Dialoge und spannend erzählte Handlung im Wechsel. Beachtenswert finde ich, dass zwei Autorinnen gemeinsam dieses Buch geschrieben haben. Ich zitiere MS Twin „Hier müsste eigentlich stehen: "Über uns", denn wir schreiben als Team und sind echte Zwillinge. Einzeln rezensieren wir hier auf neobooks unter dem Namen twin Susanne und twin Marion.“. Beachtenswert deshalb, weil es mir trotz Bemühung nicht gelungen ist, zwei verschiedene Schreiberinnen zu enttarnen. Das spricht dafür, dass diese beiden eine gemeinsame Sprache gefunden haben und konsequent durchgehalten haben. Außerdem sind mir viele nette Wortspielereien jeweils bezüglich der betreffenden Chimäre aufgefallen. Je nach dem welches, Tier sich in dem Menschen zeigt, greifen die Autorinnen Eigenschaften auf und verwenden sie fast versteckt im Ausdruck. Dennoch würzt es den Text auf besondere Weise.
    Struktur: Das Buch beginnt mit einem Prolog, der mir hier besonders gut gefällt. Der Prolog fängt den Leser ein, weckt sein Interesse. Das eingebaute Lied aus der realen Zeit der spanischen Grippe „I had a little bird, ist name was Enza. I opended the window and in-flu-enza” erzeugt eine derart tiefgehende Wirkung, dass man weiter lesen will. Dann folgt das erste Kapitel, sieben Jahre nach der im Prolog beschriebenen Pandemie. Das stimmt zufrieden, denn die Wirkung die der Prolog erzeugt hat, wissen zu wollen was passiert, wird hier bedient. Als Leser werde ich aufgefangen und kann dem Geschehen nun folgen, ohne auf Spannung verzichten zu müssen. Wieder begegnet mir ein geschickt gesetztes Zitat, diesmal aus George Orwells Farm der Tiere „Die Tiere draußen schauten von Schwein zu Mensch und von Mensch zu Schwein…, aber es war bereits unmöglich, zu sagen, wer das Schwein und wer der Mensch war.“ Lange her, hat viele Leser begeistert, heute noch eine unglaubliche reale Aussage und unterstützt hier natürlich den Handlungsverlauf dieser Geschichte. So wie eine logische Erklärung folgt, warum Josi nach Amerika geht, so logisch ist das Ganze Buch aufgebaut. Überschriften kündigen an, wo man sich gerade befindet und dienen als hilfreiche Wegweiser. Ein klarer, unübersehbarer, roter Faden zieht sich von Anfang bis Ende. Insgesamt ein sehr guter Plot, der ganz sauber ausgearbeitet ist.
    Zusammenfassend: Ich bin begeistert. Eine Dystopie erster Klasse. Ein fantastisch ausgeklügeltes Werk, voller Spannung. Ein fiktives Werk mit durchaus möglichem realem Bezug. Ein aufrüttelndes Buch, das zum Nachdenken anregt. In einer gut erzählten Geschichte mit Figuren, die dem Leser sehr vertraut werden, wird nebenher ganz leicht Wissen vermittelt. Wissen um Zustände, die heute erkennbar sind und morgen so enden könnten. Deshalb sei der Vergleich mit „Der Schwarm“ erlaubt, worin uns Frank Schätzing auch auf Umweltprobleme aufmerksam macht, die allzu real sich so weiter entwickeln könnten. Der Markt braucht meiner Meinung nach solche Bücher. Den Unterhaltungswert mindert es nicht im Geringsten. Ich habe das Buch sehr gerne und mit großem Interesse gelesen, trotz kritischer Begutachtung keinen Fehler gefunden und gebe somit logischerweise fünf Sterne und eine Empfehlung. Auch das Rassismusthema entdecke ich in diesem Buch, sowie Terrorismus (Rebellen) und auch das Thema Liebe fehlt nicht. Die Qual einer Veränderung. wird gezeigt, wie z.B. auf ergreifende Art bei Josi, um nicht die Szene in Dubai auf der Yacht der Hildens zu vergessen. Viele Schauplätze, die keine Langeweile aufkommen lassen. Was ist, wenn ein Mensch zum Tier mutiert und sich wohlmöglich ein weiters einmischt? Diesen Thriller lesen! Ein Mensch wird zur Chimäre. Ein trauriges Schicksal und doch beinhaltet es Hoffnung, aber dazu ist es nötig etwas zu tun. Ich zitiere aus dem Buch „Hoffen und Handeln“.
    • Kommentar von Twin Marion am 04.04.2011

      Liebe Lucy, vielen, vielen Dank. Besonders freue ich mich, dass dir der Prolog gefällt, daran haben wir hart gearbeitet, bis wir den hatten.

    • Kommentar von Twin Susanne am 04.04.2011

      Liebe Birgit, vielen Dank für deine ausführliche Rezension. Ich bin überrascht wie viel du über das Buch geschrieben hast und freue mich, dass es dir so gut gefallen hat. Liebe Grüße Twin Susanne

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Chimärenblut

Chimärenblut
Seiten 416
ID 04957
Veröffentlicht am: 01.04.2011

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Schöne neue Welt; 1984; Farm der Tiere; Der Schwarm; Alles, was wir geben mussten.

Autor

MS Twin

MS Twin

Mitglied seit 01.04.2011
1 Veröffentlichungen