-
Hat Potential
von Weissnicht am 18.01.2012
Zusammenfassend:
Als ich das PDF auf meinem (billigen) eBook-Reader geöffnet habe, war ich erstmal erschrocken. Zwei Schriftarten, eine Grotest, eine Barock-Antiqua, bunt durcheinandergewürfelt, oft mitten im Wort gewechselt. Der Adobe Reader stellt den Text korrekt dar, aber diese "kaputte" Darstellung hatte ich bislang erst bei Büchern dieser Autorin.
11 Empfehlungen, also in den sauren Apfel gebissen und angefangen zu lesen. Die Geschichte ist interessant, durchaus auch spannend, und unterhaltsam.
In Interviews berichten Romanautoren immer, wieviel Zeit sie in die Recherche stecken, was man als Leser kaum nachvollziehen kann. Dass da doch etwas Wahres dran ist, merkt man erst, wenn zuwenig recherchiert wurde, was hier doch öfters auffällt.
Ausserdem würde ich mir eine Aufteilung in Kapitel wünschen und für den Lesefluss wäre es ausserordentlich hilfreich, wenn ein Buch einmal von einigen *Menschen* korrekturgelesen würde. Dann dürften im Endprodukt keine Sätze mehr drin sein, die erkennbar mehrmals umformuliert wurden und bei denen dann der Satzanfang nicht mehr zum Ende passt oder die schlussendlich gar keinen Sinn mehr zu ergeben. Stimmt, Wortwiederholungen wirken auch störend, aber bei generischen Begriffen wie "der Mann", "die Frau", teilweise auch bei "die Ärztin" wäre es oft besser gewesen, einfach "sie" oder "er" zu sagen. Vorsicht vor Rechtschreibprüfungen, die das gemeinte Wort nicht kennen und dann durchgängig z.B. "Köder" durch "Köter" ersetzen...
Auch wenn hier wieder die Kritik den meisten Raum einnimmt - ich habe gerade Anthrax angefangen (wo mir die gleichen Punkte aufgefallen sind), aber dass ich es angefangen habe, sagt ja schon, dass mich die Geschichte durchaus gut unterhalten hat.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
In eigener Mission
von Reyana am 02.12.2011
Handlung:
Bei einem Besuch ihrer Mutter erfährt die Ärztin Romana, dass ihr Jugendfreund entführt wurde.
Figuren:
Die Figuren, allen voran die Hauptfigur Romana, wurden gut getroffen.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist manchmal etwas umgangssprachlich, aber dem Genre angepasst.
Struktur:
Mir fehlte ein wenig die Aufteilung in Kapiteln, das würde die Geschichte übersichtlicher machen und es dem Leser etwas erleichtern.
Zusammenfassend:
Eine spannende Geschichte, die mir gut gefallen hat. Unten sind schon einige Fehler aufgezeigt worden, die sich sicher beseitigen lassen. Noch nicht alle Sternchen, auf jeden Fall aber eine Empfehlung.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Hat was
von tom_a am 02.12.2011
Handlung:
Ich bin mir nicht so recht sicher, ob ich die Rahmenhandlung (die grosse boese, aber trotzdem irgendwie vage bleibende internationale Verbrecherorganisation) als "glaubwuerdig" einstufen soll, oder nicht. Ist aber bei dieser Art von Roman auch nicht so wichtig, solange die Story gut unterhaelt.
Sprache/Duktus:
Grundsaetzlich fand ich die sprachliche Umsetzung ansprechend. Mehrmals gibt es jedoch unpassende Tempi (auf den ersten Seiten wird zeitweise ins Praesens gewechselt; spaeter muesste Plusquamperfekt verwendet werden, es bleibt aber beim Praeteritum), und auch manche Details erschienen mir unnoetig bzw. stoerend (das extremste Beispiel: wen interessiert es, zwischen welchen Automarken die Protagonistin einparkt? und nicht nur die Marken werden genannt, sogar die Farben der Autos!). Probleme z.T. auch bei der Kommasetzung, und in Einzelfaellen bei der Rechtschreibung (z.B. Weisenkinder, Adaption, Sattelitentelefon, ihr viel auf, Yorkscher)
Struktur:
Es waere sehr hilfreich, die Handlung in Kapitel zu unterteilen.
Zusammenfassend:
Ich war am Anfang eher skeptisch (wusste zunaechst nicht so recht, wo sich die Geschichte hinentwickeln wird), habe mich aber im Laufe der Lektuere eines besseren belehren lassen: Alles in allem eine gelungene, spannende Geschichte.
-
Ramonas Abenteuer
von YuutoNakamura am 02.12.2011
Zusammenfassend:
Eine kurze Rezension als subjektiver Lesereindruck nach dem Reinlesen, denn mein Kritikpunkt ist relativ klar: Mir werden zu viele alltägliche Dinge beschrieben, gerade auch am Anfang mit sehr vielen (d.h. zu vielen) Adjektiven, z.B. "ebenmäßiges Gesicht". Neben kleineren leicht behebbaren Fehlern schon auf der ersten Seite (Tempus bei blickt, lächelt) gibt es aber auch Erzählschwächen, z.B. im ersten Absatz wird die Frau als Ramona Veit vorgestellt. Der zweite Absatz beginnt dann mit "Die Frau", was für mich zu unbestimmt ist. Es müsste aus meiner Sicht entweder "Sie" oder "Frau Veit" heißen. Dadurch neigt der Text insgesamt trotz einer durchaus spannenden Handlung zur Monotonie. Wenn sie z.B. nachdenklich den Hund streichelt: An was denkt sie dabei eigentlich? Sie könnte z.B. den Hund streicheln und an ???? denken. Ein Adjektiv wäre weg und eine Erklärung/Handlung mehr wäre da. * Wenn die Spannung des Abenteuers und die Handlung (kaum jemand beschreibt sie hier ausführlich) noch besser herausgestellt wird, gerne von Anfang an, dann würde der Text sehr gewinnen. 3*, könnte noch besser werden.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Spannung pur
von Ulder am 02.12.2011
Handlung:
Die Ärztin Romana erfährt bei einem Besuch ihrer Mutter, dass ihr Jugendfreund Ralf bereits vor drei Wochen entführt wurde.
Figuren:
Romana, Ärztin, 32 Jahre alt und zum Leidwesen ihrer Mutter immer noch ungebunden und kinderlos. Ralf, der Freund mit den Problemen, eine Gruppe von Freunden, die sich zur Tarnung die Namen von Greifvögeln geben.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Sie ist dem Genre angepasst und strahlt im Gegensatz zu vielen Thrillern eine gewisse Wärme aus. Einige umgangssprachliche Ausdrücke sind mir aufgefallen. Sie wurden hier bereits mehrfach erwähnt und sie sind in der überarbeiteten Version sicherlich verschwunden. Die Dialoge könnten hier und da etwas knackiger rüberkommen.
Struktur:
Die Struktur ist linear, es wird schnell ein Spannungsbogen aufgebaut, der auch erhalten bleibt und so den Leser bindet. Das Kopfkino springt auf jeden Fall sofort an.
Zusammenfassend:
Eine spannende Geschichte, die ich eigentlich eher im Genre Krimi/Thriller vermutet hätte. Einige 'holprige' Stellen wurden bereits erwähnt, da bist du sicher schon am Überarbeiten. Die weiter unten erwähnten medizinischen Fehlerchen hätte ich als Laie gar nicht wahrgenommen und alles andere liest sich gut recherchiert und detailreich. Was den Klappentext angeht, würde ich mich da auf einen kurzen Anriss der Geschichte beschränken, quasi als Köder für den vorbeitauchenden Leser. Ich wollte eigentlich vier Sternchen geben, habe aber gesehen, dass jetzt nach mir nur noch eine Rezension fehlt, damit das Manuskript endlich dort ist, wo es meiner Meinung hingehört, im Wettbewerb. Vielleicht lässt sich so noch jemand zur Meinungsabgabe bewegen. Also volle Punktzahl und der Flieger. Viel Erfolg mit deinen Manuskripten.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
In eigener Mission auf See
von Arya am 10.08.2011
Handlung:
Romana versteckt hilft ihrem Jugendfreund Ralf, als der in Schwierigkeiten steckt.
Figuren:
Romana, eine Ärztin um die dreißig, Ralf, Romanas Jugendfreund, Manuela
Sprache/Duktus:
Hier wurde sehr auf die Umgangssprache gesetzt, aber mir persöhnlich gefällt das. Aber eine Überarbeitung ist noch nötig, mir sind einige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart aufgefallen.
Struktur:
Gut strukturiert aufgebaut, leider sehr kleine Schrift, keine Einteilung nach Kapiteln, was manchmal irritiert.
Zusammenfassend:
Ich gebe zu, dass ich aus Zeitmangel nicht alles gelesen habe, aber das, was ich gelesen habe überzeugt mich auf jeden Fall. Es ist spannend und lässt einen so schnell nicht mehr los. Tolles Werk!
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Weiter so!
von elke60 am 03.08.2011
Zusammenfassend:
Das Buch ist wirklich sehr spannend. Von der ersten bis zur letzten Seite macht das Lesen Spaß. Die Sprache ist manchmal noch etwas holprig, aber das schadet der Geschichte nicht wirklich. Ein bißchen unglaubwürdig erscheint die Tatsache, dass sich ein paar Freunde zusammentun, um in Ägypten eine Schiffsmanschaft zu befreien. Die Hintergründe dieser Freunde/Gruppe sind nicht ausreichend erläutert. Vielleicht kannst Du da noch ein bißchen hinzufügen, damit die Mission glaubwürdiger wird.
Insgesamt bin ich aber bereits begeistert, so dass ich auch schon die nächsten 2 Bücher gelesen haben von Dir. Und ich kann schon jetzt sagen, es lohnt sich wirklich.
Meine Nachricht in Deinem Postfach scheint technisch irgendwie nicht angekommen zu sein. Schade, vielleicht klappt es ja beim nächsten Versuch.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Verschwörung
von /user/ am 18.07.2011
Zusammenfassend:
Diese Geschichte ist sehr spannend, aber sie weißt einige Ungereimtheiten auf. Hätte Romana nicht viel eher beobachtet werden müssen, zumal sie mit Ralf auf der Station gearbeitet hat und die Freundschaft der Beiden doch sicherlich bekannt war?
Die Schriftgröße ist hier schon bemängelt worden, sie ist wirklich problematisch, wenn man am PC liest.
Ansonsten eine tolle Geschichte ich werde bei Gelegenheit auch die Fortsetzungen lesen.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
"Eintauchen"
von Frida am 03.07.2011
Handlung:
Bei einem Besuch bei der Mutter erfährt Romana, dass ihr Jugendfreund Ralf entführt wurde. Das vermeintliche Entführungsopfer steckt tatsächlich in Schwiergkeiten. Romana hilft ihm und bietet ihm Schutz im Haus einer Freundin an.
Figuren:
Romana, Ralf, die jeweiligen Mütter, eine Freundin namens Manuela. Die Figuren sind gut beschrieben.
Sprache/Duktus:
Dieses Werk enthält ein klein wenig zuviel umgangssprachliches. Ansonsten ist die Erzählung sehr gut verständlich und macht großen Spaß
Struktur:
Prima aufgebaut, sinnig und stimmig. Allerdings wirkt die Schrifteinstellung etwas unglücklich. Etwas grösser wäre angenehmer für das Auge
Zusammenfassend:
Erneut darf ich behaupten, dass ich auch mit -In eigener Mission auf See- Spaß hatte und mich prächtig unterhalten habe. Ein paar kleine sprachliche Korrekturen könnte die Autorin jedoch in diesem Werk noch vornehmen, umgangssprachliches noch abschwächen, Kommasetzungen und Tippfehler korrigieren. Ansonsten gut gelungen
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Weiter so
von FiannaCessair am 08.06.2011
Zusammenfassend:
Ich habe noch nicht alles gelesen, aber die Geschichte hat eindeutig Potential. Sie muss noch gestrafft werden, gerade am Anfang, dafür solltest du vielleicht Romana zu Beginn ausführlicher darstellen. Ihren beruflichen Werdegang. Das fließt irgendwie alles so nebenbei ein und geht ein wenig unter. Die Schrift ist sehr klein und es ist sehr anstrengend sie am PC zu lesen.
Aber es hat mir gefallen. Für den Anfang drei Sterne und ein Flieger, damit auch andere lesen und dir mit ausführlichen Rezis helfen können. Ich kann den Stil hier nicht beschreiben oder beurteilen, weil ich einfach nicht weiß, wie ich es ausdrücken soll. Schriftlich ist das immer schwierig.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Taucher unter sich
von wesson am 25.05.2011
Zusammenfassend:
Man liest hier, dass die Autorin eine leidenschaftliche Taucherin ist. Viel technische Details werden erklärt und auch vermittelt. Die Story ist gut und ich bewundere Menschen, die sich so ein Skript ausdenken und es auch recht schlüssig zu Papier (in den PC) kriegen. Manchmal musste ich allerdings wirklich lachen, wenn z. B. ein Köter statt eines Köders geschluckt wurde. Aber das sind Fehler, die sich durch ein vernüftiges Lektorat schnell berichtigen lassen, genauso wie die Sachen mit dem Dativ und dem Akkusativ. Man darf auch nicht vergessen, dass hier Laien schreiben und es unlektoriert ins Netz stellen. Hut ab davor. Ich freue mich auf die nächsten Missionen.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Spannend!
von Alegra am 18.05.2011
Handlung:
Die Ärztin Romana besucht ihre Mutter und erfährt, dass ihr Jugendfreund entführt wurde. Wenig später kontaktiert sie dieser Freund und bittet um Hilfe. Romana findet ihn in und will ihm helfen. Die beiden verstecken sich im Haus einer Bekannten von Romana.
Ich habe nur bis Seite 40 gelesen. Nicht, weil die Geschichte nicht spannend ist, sondern weil ich im Moment wenig Zeit habe. Später werde ich in Ruhe weiter lesen.
Figuren:
Romana ist eine Ärztin um die dreißig. Sie hat wohl zusammen mit ihrem Jugendfreund Ralf auf einer Forschungsstation gearbeitet. Nun arbeitet sie in einem Krankenhaus.
Ralf arbeitete bis zu seiner Flucht auf einer Forschungsstation.
Romanas Mutter und Ralfs Mutter.
Manuela, eine Freundin von Romana.
Sprache/Duktus:
Die Geschichte lässt sich leicht lesen. An einigen Stellen ist sie mir etwas zu umgangssprachlich. Als Romana sich nach dem Hund der Mutter bückt, steht dort beispielsweise: "Sie bückte sich runter". An dieser Stelle hätte mir "herunter" besser gefallen. Das ist mir an einigen Stellen aufgefallen.
Interpunktion und Rechtschreibung sollten auch noch mal überarbeitet werden. Auf Kleinigkeiten achte ich da gar nicht. Selbst bin ich ja auch nicht perfekt, aber hier gab es schon einige Dinge über die ich gestolpert bin.
Z.B. ein Satz auf S. 26
"Zum Glück, es war noch da." Den Satz habe ich mehrmals lesen müssen. Eine einfache Umstellung der Wörter würde reichen, um ihn verständlicher zu machen.
"Zum Glück war er noch da."
Auf S. 16 ist ein Punkt falsch gesetzt. Auch hier musste ich ein paar Mal lesen.
"Abgesehen davon, dass er nass wie ein Pudel war, wie sie selbst auch. Trug er ..."
Dort hätte der Punkt weg gemusst.
Leider sind auch viele Zeitfehler im Text, die den Leser stocken lassen. Von der Vergangenheitsform wird auf einmal in die Gegenwart gesprungen.
z.B. S.11 "Doch sie haben sich nie aus den Augen verloren". Dort hätte es "hatten" statt "haben" heißen müssen.
Hier gibt es also noch einiges zu tun.
Struktur:
Leider war die Geschichte trotz der Vergrößerungsfunktion für mich schwer zu lesen, da ich nur ein Netbook benutze. Die Schrift war wirklich sehr klein.
Die Geschichte ist nicht in Kapitel unterteilt, was ich schade finde. Es gibt zwar Absätze, aber keine Kapitel, an denen man sich einen Punkt suchen könnte, um später weiter zu lesen oder die Geschichte besser zu strukturieren.
Ich habe zwar nur bis Seite 40 gelesen, aber da es bis hierher keine Kapitel gab, denke ich, dass das so bleibt.
Zusammenfassend:
Ich finde die Geschichte wirklich spannend und werde sie auch weiter lesen.
Ein bisschen haben mich die vielen Zufälle gestört. Romana hat Manuela gerade erst kennen gelernt und dann überlässt diese Romana die Hausschlüssel für ein großes Haus. Sie ist ein Jahr weg und hat zufällig sogar ihren Wagen verkauft, damit Romana ihr Auto in der Garage verstecken kann und da hat sie nicht daran gedacht, dass sich jemand um das Haus kümmern muss? Das halte ich für unwahrscheinlich.
Manuela scheint den ganzen Hausstand mitgenommen zu haben. Anscheinend hat sie weder Anziehsachen zurück gelassen, noch eine Schere mit der Rals sich den Bart stutze kann.
Ein großer Zufall ist auch, dass Romana ihrer Mutter ein Netbook schenken will. Das kann Ralf dann gut gebrauchen.
Ich frage mich, wie Ralf und Romana damals zu der verfallenen Hütte gekommen sind. Sie scheint ja weit weg zu liegen und schwer zu erreichen zu sein.
Wie hat Ralf Romana den Zettel zugesteckt? Bei dem Schneetreiben und seinen Wunden und zerissenen, blutigen Anziehsachen kann er doch nicht selbst den weiten Weg gemacht haben, oder?
Am meisten haben mir die medizinischen Details zu schaffen gemacht. Ich komme aus diesem Bereich und musste da des öfteren schmunzeln.
Du beschreibst z.B. in allen Einzelheiten wie Ralf eine Spritze bekommt. Leider benutzt Romana einen Gummischlauch, was auf einen sehr alten Notfallkoffer schließen lässt. Heute benutzt man Stauschleuche bzw. Einhand Venenstauer. Diese Gummidinger benutzen nur noch Junkies in schlechten Filmen. Außerdem vergisst du Romana den Stau lösen zu lassen, bevor sie das Medikament injiziert. So wäre es nicht in der Vene gelandet, sondern in ihrem Gesicht.
Ich würde die Details einfach weg lassen und nur schreiben, dass sie ihm eine Spritze gibt.
Die Flüssigkeit aus der Kanüle zu spritzen, damit keine Luft drin ist, ist auch nicht üblich. Das machen nur die Ärzte in Filmen. Man versucht schon die Luftblasen aus der Spritze zu bekommen, aber das macht man bevor die Kanüle aufgesetzt wird. Um einem Patienten mit Luft in den Venen zu schaden, braucht es schon eine sehr große Menge. Da reicht eine kleine Spritze nicht aus, auch wenn sie komplett mit Luft gefüllt wäre.
Ralf hat eine stark blutende Kopfwunde, die aber erst in dem Haus versorgt wird. Als Ärztin hätte sie direkt vor Ort etwas auf die Wunde gelegt.
Ralf schläft im Auto sofort ein, was Romana alarmiert haben müsste. Er hat sich am Kopf verletzt, also bestand die Gefahr einer Hirnblutung. Da hätte sie ihm sofort in die Pupillen geleuchtet.
Am besten fand ich das Klammergerät, welches ich wohl vom OP kenne, aber welches ich noch nie in einem Notfallkoffer gesehen habe. Es passt auch nicht zu dem altmodischen Gummischlauch.
Sollte Romama aber so gut ausgestattet gewesen sein, hätte sie ihn vor dem klammern wohl örtlich betäubt. Zumindest hätte Ralf geschrien und beim Klammern nicht weiter geschlafen, es sei denn, er hätte im Koma gelegen. Dafür ging es ihm aber am nächsten Tag zu gut.
Es gibt da noch einige Punkte, aber ich will das jetzt nicht noch weiter ausführen. Den medizinischen Teil würde ich noch mal komplett mit jemandem überarbeiten, der sich da auskennt. Du kannst aber auch viel googeln. Wenn ich dir bei irgendwelchen Fragen helfen kann, mache ich das natürlich gerne.
Ich gebe der Geschichte trotz meiner Meckerei (die du mir hoffentlich nicht übel nimmst) vier Sterne. Ich sehe Potential in der Geschichte und sie hat mich gut unterhalten.
LG Alegra
-
Könnte was werden
von CBBach am 16.05.2011
Handlung:
Romana trifft ihren Jugendfreund , den Sohn der Blumenhändlerin und jetzigen Meeresbiologen,Ralf wieder. Der sollte eigentlich nicht in Deutschland sein, ist es aber dennoch und scheint in größeren Schwierigkeiten zu stecken.
Figuren:
Die Protagonistin Romana Veit, fährt einen metalic blauen Honda Civic, kann den Duft von Schnee riechen, hat wunderschön gewelltes Haar,
Die Blumenhändlerin, eine nah am Wasser gebaute ältere Dame
Elfriede, Romanas Mutter
Ralf, arbeitet auf einem Forschungsschiff, steckt in Schwierigkeiten
Sprache/Duktus:
Einige grobe Schnitzer sind mir aufgefallen. So wird beispielsweise in der Szene mit der Blumenhändlerin kurz die Zeitform vom Präteritum ins Präsens gewechselt, das sollte tunlichst vermieden werden, weil es einfach auffällt und störend ist. Die Dialoge wirken auf mich noch zu wenig geschliffen. Es ist meistens schön Dialoge zu konzipieren, die der Realität nahe kommen aber dadurch werden sie auch sehr schnell langweilig. Also muss man manchmal abwägen, ist es wirklich notwendig die Figuren so und so reden zu lassen, ohne dass dies die Geschichte voran bringt. Ein Punkt den ich ansprechen möchte ist das Problem der Unmöglichkeit des Erzählten. Klingt komisch ist aber eigentlich ganz simpel. Es gibt viele Sätze die sich unglaublich gut anhören mögen, aber eigentlich etwas beschreiben was eigentlich unmöglich ist obwohl es eigentlich ganz banal ist, mein Beispiel hierzu wäre "Romana blieb einen Moment stehen und sog den Duft von frischem Schnee ein", Wie riecht Schnee? Warum muss dieser Satz so da stehen wenn die Luft vorher bereits frisch und sauber riecht? Ich hoffe du weißt worauf ich hinaus will. Solche Sätze lesen sich an den richtigen Stellen toll aber sie sind tückisch. Insgesamt finde ich auch, dass ein vielen Stellen zu detailiert beschrieben wird. Bsp. Romana findet eine Parklücke vor dem Blumenladen. Mir persönlich reicht die Information, dass sie eine Parklücke findet, wenig interessiert mich hingegen ob vor ihr dann ein schwarzer Mercedes, und hinter ihr ein roter Ford steht, solange kein Ufo hinter ihr in der Parklücke steht, dass für die weitere Handlung wichtig ist, kann diese Information schlichtweg entfallen. Sie erfüllt, denke ich, keine Zweck und ist daher unnötig. Insgesamt sollte auch noch mehr auf Wortwiederholungen geachtet werden, auch wenn der Wortreichtum schon sehr professionell und gut ist. Probleme mit der Rechtschreibung habe ich keine gehabt, liegt aber auch daran, dass ich selbst kein Duden bin und so etwas, sofern es keine richtig groben Schnitzer sind, gerne überlese.
Struktur:
Die Struktur baut sich linear auf, Hintergrundinformationen erhält man oftmals durch die ,für meinen Geschmack etwas zu breit angelegten, Dialoge. Dieses Mittel des Informationsflusses finde ich gut und erspart unnötige Rückblenden und die Nutzung des Plusquamperfekts.
Zusammenfassend:
Zur Story kann ich noch nicht so viel sagen. Aber abgesehen davon, dass der Anfang sehr schleppend verläuft, könnte daraus, denke ich, dennoch eine spannende Geschichte werden. Was mich davon abgehalten hat weiter zu lesen sind viele Langatmigkeiten, die sich aus dem Punkt "Sprache/Duktus" erklären lassen. Wenn hier noch einmal gut gearbeitet wird, würde ich dieses Manuskript auf jeden Fall noch einmal in Angriff nehmen. In der jetzigen Form steht ein recht solides Grundgerüst auf dem jetzt aufgebaut werden muss, der Grundstein ist auf jeden Fall gelegt, für mehr als 3 Sterne reicht es derzeit aber noch nicht.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Gefällt mir
von Kirk Spader am 29.04.2011
Handlung:
Dr. Romana Veit trifft unerwartet ihren Jugendfreund Ralf wieder und das Abenteuer beginnt.
Figuren:
Dr. Romana Veit, ihre Mutter Elfriede, Jugendfreund Ralf, der in ziemlichen Schwierigkeiten steckt
Sprache/Duktus:
Einige Rechtschreibfehler lassen den Lesefluß an manchen Stellen stocken. Was mir sehr gut gefällt ist die warme und menschliche Sprache, die man sonst in Thrillern eher nicht findet. Zum großen Teil geschrieben wie gesprochen ohne künstliche Stilelemente. Das ist es, was diese Geschichte authentisch macht.
Zusammenfassend:
Der Anfang des Buches hat was von einem Arzt- oder Liebesroman, was mich bei der ersten Lektüre der Geschichte leider dazu gebracht hat, nicht weiterzulesen. Das war definitiv ein Fehler. Ich habe genau da aufgehört, wo aus der Sache ein spannender Abenteuerroman wird. Das würden andere vielleicht auch, deswegen bitte gerade den Anfang schneller und spannender machen.
Gestört hat mich der Klappentext.Der Leser soll selbst entscheiden, ob der Roman "spannend und unterhaltsam" ist und "mit überraschenden Wendungen in Atem hält".
Ich bin ein absoluter Fan von Romanen, die mit dem Meer, Tauchen oder Schatzsuche zu tun haben. Die Romane von Clive Cussler über Dirk Pitt haben einen Stammplatz in meinem Bücherschrank, linke Seite (da stehen meine Lieblingsbücher) und, liebe Bärbel ich muss sagen: Du bist auf einem guten Weg. Was dir noch fehlt ist das Know-How einer Autorin, aber man kann alles lernen.
Deine Romane haben unglaublich viel Potential, weil sie authentisch sind.
Von mir vier Sterne und einen Flieger. Die anderen Bände werde ich auch noch lesen.
Kommentar von Sonja59 am 19.01.2012
Recht herzllichen Dank für Deine Rezi und die guten Tipps. Ich werde versuchen sie bei der Überarbeitung zu beherzigen. Ich freue mich, dass Dir wenigstens die Geschichte gefällt und Du deshalb auch weiterlesen möchtest. Wie Du aber schon festgestellt hast, wirst Du auch da die selben Fehler finden, die ich Dir per PM auch versucht habe zu begründen. Was aber auf keinen Fall die Bitte um einen Freibrief bedeuten, sondern nur erklären soll, was den Lesespaß auch weiter beeinträchtigen wird.