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Seit dem Tod ihres Mannes ist es für Margret Commingdale zur Passion geworden ungerecht Behandelte zu rächen. Auch vor Mord schreckt sie nicht zurück.
Im Wartezimmer ihres Orthopäden verfolgt Margret das Gespräch zweier Frauen, das sie in Rage versetzt. Daraufhin stattet sie ihrer ehemaligen Nachbarin, die inzwischen in einem Seniorenheim untergebracht ist, einen Besuch ab. Sie erfährt Ungeheuerliches und fast einen mörderischen Plan. „Racheengel aus Leidenschaft“ ist die zweite abgeschlossene Geschichte aus einer Serie.
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Handlung: Margret Commingdale, eine gelangweilte Witwe im Rentenalter, liegt auf der Lauer nach Ehebrechern, die aber leider ausbleiben. Als sie ihre ehemalige Nachbarin im Seniorenheim besucht und diese ihr von unschönen Vorkommnissen mit einer der Pflegeschwestern berichtet, beschließt Mrs. Commingdale, dieser Schwester eine Lektion zu erteilen und verbringt drei "Probewochen" in der Institution.
Figuren: Margret Commingdale, die gespielt Hinfällige mit Dutt und Dame ohne jede Eitelkeit, ist gut gezeichnet. Ebenso die "Schwester Rabiata" (Miss Blooming) kann ich mir sehr gut vorstellen. Die anderen Personen sind Nebendarsteller und werden von der Beschreibung her auch so behandelt, was in Ordnung ist.
Sprache/Duktus: Flüssig geschrieben, allerdings bin ich über ein paar Fehlerchen gestolpert. Das ist aber leicht behebbar.
Struktur: Für jemanden, der - wie ich - die Vorgeschichten nicht kennt, ist der Anfang etwas verwirrend. Ansonsten stören die kurzen Rückblicke im Verlauf der linearen Erzählung nicht.
Zusammenfassend: Margret Commingdale strebt nach Gerechtigkeit, die sie mit sehr drastische Methoden durchsetzt. Sie erinnert mich - wie hier schon öfter erwähnt - ebenfalls an Miss Marple ... allerdings klärt sie keine Verbrechen auf, sie begeht sie. Die Geschichte ist interessant geschrieben und lässt sich gut lesen. Der Schreibstil ist angenehm und bildreich. Wobei natürlich die Inkontinenz-Sequenz da etwas herausfällt ... ;) ... aber alles andere wäre auch verwunderlich. Das Ganze ist schon sehr stimmig ... und ich würde auch die nächste Commingdale-Episode lesen (die sich ja im Schlusssatz schon ankündigt). Alles Gute im Wettbewerb!
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Handlung: Mrs. Commingdale ist 75 Jahre alt und Witwe. Sie langweilt sich und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt ein Stück zu verbessern, sei es nun, in dem sie Ehebrecher öffentlich anprangert oder skrupellose Pflegerinnen in Altenheimen entlarvt.
Figuren: Margret Commingdale, die Witwe, die Gutes tun will. Ihr verstorbener Mann Mortimer. Ihre Söhne Henry, Brian und Edward. Ein Teenager namens Benny und ein gewisser Kevin. Doktor Williams, Margrets Orthopäde. Mrs. Whitacker, eine ehemalige Nachbarin von Margret, die in einem Heim lebt. Miss Blooming alias Schwester Rabiata.
Sprache/Duktus: Sprachlich nicht schlecht. Einige Rechtschreibfehler und Wortwiederholungen sind mir aufgefallen, aber ich hatte dieses Mal keine Lust, sie alle aufzuschreiben. Habe mich also mehr auf den Inhalt konzentriert.
Struktur: Der Anfang hat mich etwas verwirrt, da ich die anderen Geschichten über diese Dame nicht kenne. Hat es etwas besonderes auf sich, dass sie sich an entsetzt starrende Augen und an einen Zug erinnert? Was Benny und Kevin mit der Geschichte zu tun haben, habe ich auch nicht verstanden. Ich denke, beide beschriebenen Begebenheiten hätte man ruhig weglassen können, da sie für diese Geschichte keine Bedeutung haben. Der Rest wird chronologisch erzählt mit einigen Rückblicken auf Mrs. Commingdales Leben mit ihrem Ehemann.
Zusammenfassend: Vom Klappentext ausgehend und von den Rezis habe ich mir viel von dieser Geschichte versprochen. Ich mag alte wehrhafte Damen. Meine Geschichte "Teatime" beinhaltete ja auch eine alte und sehr boshafte Dame. Nun bin ich enttäuscht. Wie unter "Struktur" schon angemerkt, ist vieles, was am Anfang erwähnt wird, überflüssig. Vielleicht hat das im Zusammenhang mit den anderen Geschichten eine Bedeutung, aber hier verwirrt es mich nur. Kevin und Benny tauchen ja auch in der restlichen Geschichte gar nicht mehr auf. --- Die Idee zu dieser Story finde ich genial. Das bei uns Pflegenotstand herrscht, ist ja schon reichlich durch die Presse gegangen. Dass das in England auch so sein könnte, kann ich mir also vorstellen. Die Geschichte spielt doch in England? --- Nun aber zur Umsetzung. Das Probewohnen finde ich gelungen, obwohl ich nicht weiß, ob es so etwas gibt. Ich weiß nur, dass man auf einen Heimplatz bei uns ziemlich lange warten muss.. Eine "Schwester Rabiata" gibt es wohl auf jeder Station. Zumindest ist mir das aus dem "Krankenhausjargon" geläufig. Diese hier beschriebene Miss Blooming, empfinde ich aber nicht als soooo böse. Sie war ja noch nicht mal unfreundlich. Manche Pflegerinnen oder Pfleger reden mit Patienten richtig kindlich oder auch "böse", damit meine ich lauthalt schimpfen, anschreien, den Waschlappen um die Ohren hauen usw. Miss Blooming sagt immer noch bitte. Sie ist zu lieb! Das was du mit dem "wir" ansprichst ("haben wir denn Stuhlgang gehat") ist weit verbreitet. Auch Ärzte sagen das oft. --- Die ganze Situation ist mir zu harmlos dargestellt. Ich kann keinen richtigen Hass auf Miss Blooming entwickeln. Gib ein bisschen mehr Gas, so dass sie der Leser am liebsten selbst erwürgen möchte. Sie muss so richtig fies sein. Ein Beispiel: "... das ganze Bett vollgesch... wie ein Baby! Wie soll ich das nur wieder sauber kriegen? Eine einzige Sauerei! Schämen sie sich nicht?!" usw. --- Ich will ja hier nicht das Ende verraten, aber wie kann ich das umschreiben? Es hat mir auf jeden Fall nicht gefallen. Wo ist der Lerneffekt? Wird sich eine der anderen Pflegepersonen deswegen ändern? Werden sich die Bedingungen für die Pflegebedürftigen verbessern? Die Antwort ist: NEIN! Es wird einfach eine neue Miss Blooming kommen. Margret hat damit nichts bewirkt. Ich hoffe, du verstehst, was ich damit sagen will. --- Warum wurde Margret im Pflegeheim eigentlich gewaschen? Sie hat doch nichts an den Händen. Gerade in Altenheimen und in der Geriatrie wird wert darauf gelegt, dass die Patienten so viel wie möglich selbst machen. Das heißt nicht, dass die Pflegeperson in jedem Fall die ganze Zeit anwesend ist. Vermutlich hätte die Schwester Margret ans Waschbecken gesetzt und ihr den Waschlappe in die Hand gedrückt. Wenn sie viel zu tun hat, hätte sie sie womöglich zu lange dort sitzen lassen. Das ist auch eine Form von Körperverletzung. --- Das Thema finde ich sehr wichtig, aber ich finde nicht, dass es so gut umgesetzt wurde. Tut mir leid. Trotzdem LG und nichts für ungut. Die Kritik ist nicht pesönlich gemeint, sondern richtet sich aussschließlich an die Geschichte. Den Hoffnungsflieger schicke ich trotzdem los, denn mit ein wenig mehr Power wird das eine richtig tolle Story. LG Alegra
Kommentar von Alegra am 21.09.2011
Schön, dass du nicht sauer bist. Ich meine es wirklich nie böse mit meinen Anmerkungen. Ich komme selbst aus dem Pflegeberuf und weiß, wie anstrengend das ist. Habe allerdings auf Intensiv gearbeitet. Ich finde halt, dass der Lerneffekt bei deinem Ende nicht gegeben ist. Der Pfelgenotstand ist erst mal noch höher, da eine fehlt und dann wird jemand neues eingestellt. Ob der dann besser oder noch schlechter ist, weiß man ja nicht. LG Alegra
Kommentar von Jutta Wölk am 21.09.2011
Ich wollte mit diesem Text auch aufmerksam machen, aber nicht anklagen. Deine Kritik hilft mir sehr, und ich werde mir Gedanken darüber machen. Zuerst möchte ich aber noch weitere Beruteilungen abwarten, auch was das Ende betrifft. Also nochmal vielen Dank! Und sorry für die Fehlerchen in meinen Kommentaren. Ich schreibe zu schnell und übersehe diese dann. LG Jutta
Kommentar von Jutta Wölk am 21.09.2011
Im bin aber im Zwiespalt mit deinen Gedanken über die Ausführung der Boshaftigkeit von Schwester Rabiata. Ich sehe zwei Seiten, in die ich mich hineinversetzen kann, da ich beide Seiten kennen gelernt habe, bzw. beobachten durfte. Das Personal ist in vielen Einrichtungen hoffnungslos überlastet, und nicht jede Altenpflegerin verhälst sich wie Blooming. Wie lange eine Pflegekraft enen solchen Druck aushalten, bis ihr die Nerven durchgehen? Weiter Teil 3
Kommentar von Jutta Wölk am 21.09.2011
Hallo Alegra, zuerst vielen Dank für deine sehr ausführliche Rezi. Margrets Erinnerungen an entsetzt starre Augen haben mit dem ersten Teil zu tun, den ich gerade überarbeite, wie auch Benny und Kevin. Kevin wird in späteren Geschichten auftauchen. Und ja, die Geschichte spielt in England. Das Probewohnen muss ich tatsächlich in Kurzzeitpflege umschreiben. Was ich sehr schön finde, ist, dass du dir Gedanken darüber gemacht hast, wie ich die Geschichte verbessern kann. Weiter Teil 2
Kommentar von Alegra am 20.09.2011
Kann dir leider keine PN schicken. Postfach voll? Mir ist eingefallen, dass du das "Probewohnen" in eine "Kurzzeitpflege" umwandeln könntest. Das wäre realistischer. Zum Ausgang der Geschichte wollte ich dir auch noch was schreiben, um es hier nicht zu verraten. Wenn du magst, schreib mich an. LG Alegra
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Handlung: Da es sich um eine Kurzgeschichte handelt, verzichte ich auf die Handlung. Diese erfährt man ausreichend über den Klappentext.
Figuren: Protagonistin Margret, Mrs. Witacker (Margrets ehemalige Nachbarin), Sr. Rabiata (Altenpflegerin, Frau Blooming)
Sprache/Duktus: Die charakteristische Art der Autorin ihren Text zu schreiben, ist einfach , unkompliziert. Man liest den Text leicht, ohne das etwas unverständlich erscheint.
Struktur: Die Struktur ist ebenfalls geradlinig und klar. Gut aufeinander aufgebaut, ohne endloses hin und her in dem Geschehen.
Zusammenfassend: Ehrlich gesagt sehe ich Margret vor mir, wie die weltbekannte Miss Marple, die in überlegenden Situationen ihre Lippen nachdenklich kräuselt oder ein ärmelloses Kleid trägt, mit riesigen Blumenbukett im Ausschnitt, um tanzend und dann ohnmächtig zusammen klappend, einen Täter zu überführen. Hier ist es aber die nach aussen, gute, alte Margret, die sich hinter einem äusserlichem Nichts, mit grauem Haardutt und demonstrativ humpelnd, den nicht zu glaubenden Racheengel im Altenheim spielt. (Möchte hier nicht mehr verraten, deshalb selber lesen). Liebe Jutta, die Geschichte gefällt mir gut und du hast sich auch nett geschrieben. Nur etwas stört mich, was vielleicht an meiner ausgeprägten Krimileidenschaft liegt. Der Erzählstil müsste gerade zum Ende hin spannender werden. Trotzdem finde ich die Kurzgeschichte gelungen. LG Marion Brüning scottcr1
Kommentar von Jutta Wölk am 20.09.2011
Hallo scottcr1, zuerst vielen Dank für deine Empfehlung! Ich freue mich, und es macht mich sehr stolz, dass du Margret mit Miss Marple vergleichst. Deine Anregung, dass der Schluss etwas spannender gestaltet sein könnte, nehme ich gerne an und versuche es in Zukunft besser zu machen. Nochmal danke! Gruß Jutta
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Handlung: Ich verweise auf den Klappentext! Dort erfährt man alles wichtige!
Figuren: Wenn ich an diese alte Frau denke dann fallen mir so viele adjektive ein. Man kann sie charakterlich kaum erfassen:)! Liebenswert, hinterhältig, gerecht, teuflisch, unberechenbar,.........Hast du Zeit bis morgen?;)
Sprache/Duktus: Ganz ehrlich ich mag deinen ruhigen Erzählstil. Es muss nicht immer so rasant und hektisch sein damit es gut ist. Schön finde ich auch, dass man bei manchen Sätzen auch zwischen den Zeilen lesen kann. Ich liebe sowieso Zweideutigkeiten und Raum zum interpretieren.
Zusammenfassend: Insgesamt eine solide Leistung. Sowohl sprachlich, als auch inhaltlich habe ich keine Einwände. Schön finde ich das man einen Charakter mit so vielen Gefühlfacetten darstellen kann.
Kommentar von Jutta Wölk am 17.09.2011
Guten morgen Leeby, zuerst vielen, vielen Dank für deine Rezi und die Empfehlung! Ich habe mich sehr darüber gefreut. Dann möchte ich mich noch ganz herzlich bei allen Rezensenten bedanken, die dazu beigetragen haben, dass Margret in die Top 10 aufgestiegen ist. Ich freue mich gerade riesig. Auch wenn Margret wieder absteigt, ist diese Platzierung ein großer Erfolg für mich. Danke, danke, danke! Liebe Grüße Jutta
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Zusammenfassend: Bin nur durch den unteren Kommentar auf diese Geschichte gestoßen. Hervorragend! Diese Frau weckt in mir die verschiedensten Gefühle. Ihre Art, "Rache" zu üben ist so gewitzt, dass ich sie bewundere. Auch ihre Selbstüberwindung für den guten Zweck fordert Respekt. Ich könnte sie erwürgen und ich finde sie doch irgendwie anziehend. So viel Witz steckt in der Erzählung (Charme einer Müräne) ... es hat einfach Spaß gemacht zu lesen. Da gibt es nur eine Wertung.
Kommentar von Jutta Wölk am 16.09.2011
Hallo Liana, auch dir danke ich. Ich konnte so viel lernen, und lerne immer noch. Ich freue mich sehr, und es brachte mich zum Lachen, dass Du Margret den Hals umdrehen möchtest, andererseits diese rachsüchtige Dame auch anziehend findest. Gruß Jutta
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Zusammenfassend: Meinen ersten freundlichen Totalverriss bei neobooks verfasste ich im November 2010 über das Buch "Mrs. Commingdale". Jutta Wölk, meine verehrte Schreiberkollegin, hat meine tadelnden Worte offenbar verinnerlicht, denn die Fortsetzung ist deutlich besser gelungen. Wer sagts denn! Es geht doch! "Mrs. Commingdale II" ist sprachlich schöner und souveräner gestaltet und besitzt etwas von dem englischen Charme, den ich sehr schätze. Besonders gut hat mir gefallen, dass Jutta Wölk auch das Tabuthema "Inkontinenz" angepackt hat. Mir persönlich wäre das ein viel zu "heißes Eisen". Ehrlich. Mrs. Commingdale erinnert mich immer an Miss Marple. Somit haben Jutta Wölk und ich eine Gemeinsamkeit: Wir mögen schrullige alte Damen, die für Verwirrung und gute Unterhaltung in dieser manchmal sterbenslangweiligen Welt. Dafür sei der Autorin eine kleine Belohnung in Form von 5 Bonbons gegönnt. Tschüsssssssssssssssssssssss!!!!!
Kommentar von Jutta Wölk am 16.09.2011
Lieber Ehrhard, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Dankeeeeeeeeeeeeeeeeeee! Gruß Jutta
Kommentar von Erhard Schümmelfeder am 15.09.2011
... Welt sorgen - muss es heißen. Sowas ...
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Zusammenfassend: Wie sympathisch die Selbstjustiz doch manchmal personifiziert sein kann. War leider ein wenig kurz, die Leseprobe aber ich kann mir gut vorstellen, das auch der Rest des Werkes sehr lesenswert ist. Werde nun sicherlich auch noch einen Blick in die erste Episode werfen. Mein Fazit; toller Stil, flüssig lesbar, ein wenig störte mich die Formatierung, da die Schrift ein wenig lau rauskommt und das nach ein paar Seiten ziemlich anstrengend ist. Auf alle Fälle empfehlenswert!
Kommentar von Jutta Wölk am 11.09.2011
Hallo etre et devenir, vielen Dank für die Einschätzung und die Empfehlung. Den ersten Teil habe ich gelöscht, er wird gerade überarbeitet und später neu eingestellt. Weitere Episoden folgen auch noch. LG Jutta
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Zusammenfassend: ALLES sehr gut beschrieben - und ich bin im handumdrehen ein fan von Mrs. Commingale geworden. auch lese ich gerne zwischen den zeilen - und komme auch hier voll auf mein kosten :-)) fazit: gerne weiter so ...
Kommentar von Jutta Wölk am 11.09.2011
Hallo Michael, vielen Dank für deine Beurteilung. Ich freue mich, dass dir meine Geschichte gefallen hat, auch für die Empfehlung. LG Jutta
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Zusammenfassend: Sehr gut zu Lesen, trotz kleiner Fehler...die wir alle mal machen...;0))...(auch ich..in der letzten Rezension) Bin schon gespannt wie es weitergeht... Trifft meinen Geschmack in sachen lesespass!!!!!
Kommentar von Jutta Wölk am 23.07.2011
Hallo Räubertochter, ich freue mich, dass ich deinen Geschmack getroffen habe. Und ja, es geht weiter. Der dritte Fall von Margret Commingdale wird demnächst hier veröffentlicht. Und danke auch für Sterne und Empfehlung. Liebe Grüße Jutta
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Zusammenfassend: Habe schon den ersten Teil "Mrs. Commingdale, Rache schmeckt bitter" gelesen und freute mich auf den zweiten Teil. Mrs. Commingdale setzt sich ein. Soviel sei verraten. Eine gute Kurzgeschichte. Prima.
Kommentar von Jutta Wölk am 05.06.2011
Hallo Helene2211, es freut mich, dass Dir meine Kurzgeschichte gefallen hat. Und vielen Dank für die Empfehlung. Liebe Grüße Jutta
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Handlung: Mrs. Commingdale, eine alte verbitterte Schrulle, rächt sich an allem und Jedem. Auslöser war, dass sie jahrelang von ihrem Mann betrogen wurde. Also macht sie nach dessen Tod Jagd auf die anderen Fremdgeher in Ihrer Nachbarschaft - mit der Kamera, und in Ermangelung dieser, sucht sie sich andere Objekte für ihre zwanghaften Rachegelüste, die sich in ihren Augen eher als vollstreckte Gerechtigkeit darstellen. Ihre Pläne strickt sie dabei mit perfidem Einfallsreichtum, und schreckt nicht mal davor zurück, sich in ihrer Kacke zu sielen, wenn sie sich dadurch von einem Mordverdacht reinwaschen kann.
Figuren: Margret Commingdale, wer die als Nachbarin hat, braucht keine Feinde mehr. Sie hat drei Söhne, die sie gern in einem Altenheim sähen, damit sie das Haus verkaufen können – so denkt Mama Commingdale. Vielleicht stimmt´s, vielleicht nicht, da bahnt sich schon die nächste Episode an( denn einer der Söhne ist wohl der Katzenvergifter, der Schuld an dem Katzensterben in der Nachbarschaft ist. Vorerst ist aber schon mal die Altenpflegerin Blooming vernichtet. Beide Hauptfiguren sind dermaßen gekonnt ausgeleuchtet, dass ich sie leibhaftig vor mir sehe.
Zusammenfassend: Ich mag Stories wie diese, die in der Lage sind, in meinem Kopf einen Film ablaufen zu lassen. Ich mag es, wenn ein Wald beschrieben wird, und ich fast die würzige Luft riechen kann: Hier ist es eher der Gestank im Zimmer von Margret, aber nichtsdestotrotz – ich habe ihn empfunden. Schwester Bloomings Gesicht konnte ich mir ebenso ausmalen, wie ich auch ihre Gedanken zu fühlen in der Lage war. Falls Zeiten - und Kommafehler drin gewesen sind, kann man sie mit einem Korrektorat eliminieren. Gespürt habe ich sie hingegen nicht, und deshalb bekommst du dafür alle Punkte, die zur Verfügung stehen.
Kommentar von Jutta Wölk am 01.06.2011
Hallo Lucie, zuerst vielen Dank für deine Rezesion. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Sehr amüsant fand ich diese zudem. Nochmals danke! Lieben Gruß Jutta
Handlung: Die verbitterte Mrs. Commingdale greift zur Selbstjustiz in mehreren Bereichen. Anhand des vorangegangenen Ehebruchs ihres Mannes, ist die "Observierung" anderer Ehebrecher nachzuvollziehen. Dieses Motiv erscheint schlüssig und als Beschäftigung für ältere Vereinsamte glaub- wenn auch fragwürdig. Dann wird es aber ziemlich übertrieben klischeehaft. Das Gespräch im Wartezimmer mag ja möglich sein, wirkt aber dennoch gestellt. Der daraus folgende Schluss, dass Senioren nicht ernst genommen werden, dann auch entsprechend übertrieben. Der Besuch im Seniorenheim, die daraus gezogene Schlussfolgerung, dass das Personal brutal zu den Bewohnern ist mit anschließendem Probewohnen wird nur dann schlüssig, wenn man die gestörte Persönlichkeit der Prota berücksichtigt. Für mich als Leser klang das bisher geschilderte nicht nach dringendem Handlungsbedarf. Die geschilderten Abläufe im Heim sind denn auch teilweise einfach dem Realismus des Pflegealltags geschuldet und ich muss sagen, dass Schwester Rabiata sich über weite Strecken völlig normkonform verhält. Wo das nicht mehr gilt, würde ich - anhand meiner Erfahrung während 3 Jahren Nachtwache im Seniorenheim - sagen, dass es sich auch kaum so abspielen würde. Beispiel: Wenn der Piepser angeht und die Bewohnerin noch auf dem Bett sitzt, würde man nicht mit dem lang dauernden Prozess des Waschens beginnen, sondern die Frau gut aufgehoben, wie sie offenbar war, sitzen lassen und erst nach dem Notruf schauen. Denn um einen solchen scheint es sich ja beschriebenermaßen gehandelt zu haben. Auch eine schlechte Pflegerin würde das tun. Welchen Vorteil hätte sie von anderem Handeln? Davon abgesehen hat Rabiata auch in dieser Situation angemessen gehandelt. Wäre da auch nicht ewig stehen geblieben und hätte gewartet. Geht einfach in dem Job nicht. Tragen sollte sie die Frau allerdings wirklich nicht. Hier übrigens ein Logistik Fehler: Erst zieht mann der Bewohnerin die Pantoffeln an, dann stellt man sie auf die Beine.. Anschließend entschuldigt sie sich außerdem bei Margret. Was will man mehr? Die Reaktion der Heimleiterin auf die Beschwerde Margrets zeugt dann wiederum von professionell / realistischem Handeln dieser Figur. Sie wird ihre Pflegekräfte schon kennen und weiß aus Erfahrung, dass die Arbeit der Sr. Rabiata herb aber ganz sicher nicht brutal ist. Ich sehe sie jedenfalls so. Der anschließende Racheakt mit dem Abführmittel stimmt dann in folgendem Punkt nicht mit dem üblichen Ablauf in der Pflege überein: Wenn eine mit Durchfall eingekotete Bewohnerin im Bett liegt, würde auf jeden Fall erst zumindest das Gröbste im Liegen gesäubert. Sonst würde alles beim Aufstehen die Beine hinunter laufen. Und tragen würde Rabiata sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht. Sonst wäre sie selbst sofort verschmutzt. Es sei denn, sie würde Margret mit ausgestreckten Armen halten.
Figuren: Margret, äußerst unsympathisch und extrem empfindlich. Wird für meinen Geschmack zu lange in ihrem Vortäuschen von körperlichen Beschwerden beschrieben. Sr. Rabiata, die in meinen Augen gar nicht so rabiat ist. Und noch einige mehr.
Sprache/Duktus: Gut zu lesende Sprache, allerdings einige Fehler und manchmal eine ungeschickte Wortwahl: S. 8 - gewährt statt gewehrt. / im Bezug auf statt in Bezug auf S.9 - vertiefte sie sich äußerlich... besser: vordergründig / trotz Termine statt Terminen / geschwätzigen Gesprächen - gibt es das? S. 10 Vielleich(t) S.11 nur gutes statt Gutes S.12 - einen Charme wie eine Muräne. Besser: den Charme einer Muräne. S. 15 - Oder sind (Sie) aus Zucker? S. 17 - hatte mit ihr geredete / Margret Innere statt Margrets Innerem / Verbitterte und selbstbemitleidende Seele widerspiegelte - ist da Margrets Seele gemeint? Sonst wäre es nicht korrekt angewandt. S. 23 - sagte Margret (sich) geübt erschüttert
Zusammenfassend: Nicht, dass mich hier jemand missversteht. Es gibt jede Menge - in Worten: JEDE MENGE Gewalt in der Pflege. Auch Rabiatas Umgang mit den Senioren könnte man als Gewalt bezeichnen, da Sie der Bewohnerin ihren Willen aufzwingt und ihr in den genannten Situationen nicht die Freiheit zur Eigenständigkeit gibt. Aber im Zusammenhang betrachtet ist das nun mal mehr als gerechtfertigt (bis auf das Tragen), zumal Margret sich ja extra schwer und störrisch anstellt. Zaubern kann die arme Rabiata halt nicht. Kann die Geschichte denn auch (noch) nicht empfehlen. Trotzdem wünsche ich Jutta viel Erfolg damit. Würde mir aber eine Überarbeitung in Ro. g. Sinne wünschen.
Kommentar von MCErfurth am 25.04.2011
Da bin ich dir wohl dazwischen gekommen. Aber auch hier gilt, was bereits unten erwähnt. Dir noch einen schönen Ostermontag bei herrlichem Wetter!
Kommentar von Jutta Wölk am 25.04.2011
Hallo marita, leider ist nur eine begrenzte Anzahl an Zeichen zum Kommentieren gegeben, daher musste ich aufteilen. Vielleicht gibt dir meine Geschichte den Anreiz als Insider selbst etwas Ähliches zu schreiben. Ich würde mich freuen, denn dadurch könnte mehr Aufmerksamkeit auf solche Misstände gelenkt werden. Gruß Jutta
Kommentar von Jutta Wölk am 25.04.2011
der Pflege, auch häusliche Pflege, bekannt, nur wird leider nicht viel dagegen getan. Und ich möchte nochmals betonen, dass es nicht überall so ist, es gibt sehr schöne Einrichtungen und liebevolle Kräft. Gruß Jutta
Kommentar von Jutta Wölk am 25.04.2011
oberflächlich arbeitet und wichtige Dinge nicht beachtet. Was nutzt einem Heiminsassen der Notrufknopf, den er eigentlich am Arm oder um den Hals tragen sollte, wenn er in unerreichbarer Ferne vergessen wurde. Ich könnte noch etliche andere Beanstandungen nennen, aber ich denke, du weist was ich meine. Aber solche Missstände sind allgemein in
Kommentar von MCErfurth am 25.04.2011
hallo jutta, macht nix, dass dein kommentar im satz abreißt - stimme dir auch so 100% zu. nur in deiner geschichte wird das eben für mich nicht so recht deutlich. liebe grüße von marita
Kommentar von Jutta Wölk am 25.04.2011
ich in der Geschichte beschrieben habe, habe ich selbst erlebt, als Zuschauer. Und nicht nur ich. Natürlich kann ich die Plegekräfte verstehen, und es sind ja auch nicht alle so rabiat. Die Schuld am Personalmangel tragen andere. Was mich, und auch viele andere, die Ähliches erlebt haben, aber sehr ärgert, ist, dass manche Kraft aufgrund von Überforderung durch Personalmangel zu häufig zu
Kommentar von Jutta Wölk am 25.04.2011
Hallo MCErfuhrt, zuerst vielen Dank für die ausführliche Rezi, die mir wieder sehr hilft. Dann zur Pflege: Vor sehr vielen Jahren habe ich Einblicke in einem Altenheim bekommen, nicht als Pflegekraft. Damals sagte ich mir: Niemals werde ich in einer solchen Institution landen! Vor wenigen Jahren noch dachte ich, dass sich die Lebenumstände in Pflegeheimen sehr zum Besseren geändert hätten. Aber dann wurde ich leider mal wieder eines Besseren belehrt. Vieles, das
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Handlung: Margret spielt die hilflose alte Dame und täuscht damit nicht nur ihre Söhne. Sie geht frteiwillig in ein Altenpflegeheim, als ihre ehemalige Nachbarin ihr von brutalen Pflegerinnen berichtet. Und als sie feststellt, dass Drohungen und Übergriffe auf die alten Leute der Wahrheit entsprechen und die Heimleitung nichts unternimmt, beschliesst sie zu handeln
Figuren: Margret, ein wirklich hinterlistige alte Frau, die sich zum Rächer für alle erhabet, die ihrer Meinung nach ungerecht behandelt werden. Margrets Söhne und ihre ehemalige Nachbarin, sowie eine für die Altenpflege völlig ungeeignete Schwester und die Heimleiterin.
Sprache/Duktus: Leicht zu lesen, ohne viel Schnörkel. Sehr gradlinig und flüssig.
Zusammenfassend: Eine "alte" Frau ist anscheinend über Jahre betrogen worden von ihrem inzwischen verstorbenen Ehemann und sieht sich jetzt als Rächerin aller Menschen, denen Betrug oder Unrecht angetan wird. Sie spielt allen in ihrer Umgebung etwas vor, sogar ihren Söhnen. Ich würde mal sagen, sie ist extrem verbittert und eigentlich ein Fall für den Psychater. Die Geschichte ist super geschrieben, auch wenn mir die Hauptheldin zutiefst unsympathisch ist. Schon alleine die Eingangsszene mit der Digicam sorgt bei mir dafür, dass ich Abneigung empfinde. Allerdings soll es ja Menschen geben, die solche Personen mögen. Und da es lesenswert ist, gebe ich dir einen Flieger.
Kommentar von Jutta Wölk am 21.04.2011
Hallo FiannaCessair, ich freue mich, dass dir meine Geschichte, trotz Abneigung für die böse Lady, gefallen hat. Und vielen Dank für Sternchen und Flieger. Liebe grüße Jutta
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Handlung: Margret ist alles andere als eine zerbrechliche, verwirrte und nette alte Dame, wie alle glauben. Sie macht sich nicht nur`nen Spaß daraus, ihre Mitmenschen hinters Licht zu führen, sondern nutzt dies besonders als Tarnung. Denn Margret ist durchtrieben und nimmt ihr Vorhaben, als Selbstjustizler sehr ernst. Erst knöpft sie sich die Eheuntreuen aus ihrer Gegend vor und dann plant sie einen Racheplan gegen Schwester Rabiata, die die Leute im Heim ungerecht behandelt.
Figuren: Margret Commingdale als Hauptfigur wurde gut beschrieben. Auch Schwester Rabiata/Miss Blooming wurde gut beschrieben.
Sprache/Duktus: Sprachlich: geradlinig und schnörkellos. Flüssig und leicht zu lesen.
Struktur: Chronologischer Aufbau, flüssig von Anfang bis Ende, auch die Spannungsbögen fand ich gelungen.
Zusammenfassend: Zum 1. Teil kann ich nichts sagen, da - noch nicht gelesen. Aber dieser Teil hat mir gefallen. Die Spannung kam gleich zum Anfang auf, sodass ich es bis zum Ende lesen wollte. Zur Gramatik kann ich hier kein Urteil abgeben, bin nicht Firm genug darin. :-) Bin im Forum darauf aufmerksam geworden. Auch wenn das nicht unbedingt mein Genre ist - Fand ich´s lesenswert
Kommentar von Jutta Wölk am 21.04.2011
Hallo Monika, er freut mich besonders, da nicht dein Genre, dass Dir meine Geschichte gefällt. Und vielen Dank für Sterne und Empfehlung. Liebe Grüße Jutta
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Handlung: Margret Commingdale hat Geschmack daran gefunden, unrechtes Tun und Denken anzuprangern. Da die Jahreszeit den Ausblick auf Liebespaare von ihrer Wohnung aus trübt, sucht sie sich ein weiteres Betätigungsfeld.
Figuren: Margret Commingdale als Hauptfigur überstrahlt diesmal eine ansehnliche Anzahl von Figuren, die alle ohne großen Aufwand sehr präzise gezeichnet werden. Besonders im Fokus: die Pflegerin Miss Blooming, genannt Schwester Rabiata.
Sprache/Duktus: Wie auch schon im ersten Teil der Mrs. Commingdale ist die Sprache geradlinig und schnörkellos - dennoch ausreichend beschreibend. Eine kleine Unsicherheit in der Kommasetzung und (ein weit verbreitetes Manko) der grammatikalischen Zeitenbehandlung ausgeklammert, möchte ich für mich einen richtigen Fortschritt erkennen. Ob es anderen Rezensenten so ergeht, wage ich nicht zu beurteilen. Ein paar Nachlässigkeiten (z. B. Termine statt Terminen auf S. 6) sind bestimmt beim aufmerksamen Korrigieren auszumerzen. Und solche Formulierungen wie '…sie sah neben ihm wie eine Bettlerin aus...' (sinngemäß, S. 5) müssen nicht jeden Leser stören.
Struktur: Der Fluss der Handlung kommt ohne nennenswerte Unterbrechungen voran - auch wenn vielleicht der Vorspann (bis zum Einzug ins Seniorenheim) etwas lange dauert. Berücksichtigend, dass die gute Dame in noch einigen weiteren Episoden auftauchen wird, stört dies allerdings überhaupt nicht. Der Handlungsverlauf im Seniorenheim wird mit viel Verve durchgehalten.
Zusammenfassend: Das gefällt mir wirklich schon viel besser als Teil I. Dessen Hauptereignis (der Mord an ihrem untreuen Ehemann) wird nur ganz kurz in einer Flash-Blende angedeutet und der Leser wird nicht weiter mit langen Erklärungen belastet, die er unter Umständen (wenn er den1. Teil nicht gelesen hätte) nicht anzufangen wüsste. Eine Sache würde ich überlegen: Wenn die grässliche Schwester Rabita Margret auf ihre rabiate Art unter den Achseln hochwuchtet und zur Dusche schleift … besteht da nicht die Gefahr, dass sie mit ihrem Sturz das Hüftgelenk mal ganz locker zertrümmern würde, wenn sie im Fallen Margret mit sich reißen sollte? Da hatte ich ein wenig Sorge … zumal Du das wirklich gut beschreibst, wie der ganze Ablauf vor sich geht. Nein, meine ehrliche Meinung, Jutta … ich finde, dass hier ein guter Schritt nach vorne gemacht wurde. Aus irgendeinem Grund habe ich den Ausdruck von Teil 1 noch rumliegen gehabt … meine Güte, da gab es auf jeder Seite zehn oder mehr Anmerkungen. Diesmal … sehr dünn - mal hier eine und mal da. Also - gerne eine Empfehlung, auch um Mut zu machen, damit es weiter geht mit der rüstigen Dame. (wobei … ich finde 65 ist k e i n Alter!)
Kommentar von Jutta Wölk am 21.04.2011
Hallo thefool, vielen Dank für die ausführliche Rezesion, die wieder sehr hilfreich ist. Nur so kann ich lernen und versuchen Fehler zu vermeiden. Mein Sorgenkind ist und bliebt die Grammatik, aber ich feile daran. Ja, 65 ist kein Alter, da gebe ich dir recht. Auch wird sich Margret noch ein Weilchen rächen. Liebe Grüße Jutta
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Zusammenfassend: Ich habe mich koestlich amuesiert! Welch makabrer Humor, vor Jutta nehme man sich in Acht. Schliesslich ist dieser liebenswürdige, aber äusserst gefährliche Racheengel ihrer Phantasie entsprungen. Dieses Mal lässt sich die alte Dame in ein Seniorenheim 'einliefern', um sich ein Bild von den Zuständen zu machen. Nebenbei frohlocken die künftigen Erben, ihre Söhne, die ihr schon oft geraten haben, das Haus aufzugeben. Ihr Verdacht bestätigt, erledigt sie das Mannsweib mit Bravour, Rafinesse und -gar nicht ladylike- auch ein bisschen brachialer Gewalt. Hervorragend be- und geschrieben. Dass Juttas Erzählweise so betulich daherkommt, passt wunderbar zur Hauptprotagonistin und bildet einen witzigen Gegensatz zur eigentlich derben Handlung. Da ekelt man sich nicht einmal vor einem -pardon- vollgeschissenen Bett. Liebe Jutta, schenke der alten Dame noch ein paar Jährchen und uns Lesern weitere sarkastische Abenteuer des Rachenengels! Jutta, five points - bogina, cing points, euh, etoiles.
Kommentar von Jutta Wölk am 10.04.2011
Hallo Ansgar, ich musste laut lachen, als ich deine Rezi las, herrlich. Und vielen Dank für für deine tolle Bewertung, ich freue mich sehr darüber. Gruß Jutta
Handlung: Dies ist eine Geschichte (oder sogar Teil einer Serie, wenn ich das richtig verstehe) wie aus einem Groschenroman - aber das muss ja nicht schlecht sein. Einen guten Groschenroman zu schreiben, ist auch eine Kunst! Die Figuren und Szenerien sind Klischees à la Rosamunde Pilcher, aber dadurch werden sie auch sehr schnell sehr lebendig und lassen die Geschichte wie einen Film vor dem inneren Auge ablaufen. Für bestimmte Genres ist das sogar ein Stilmittel. Wer also verschrobene britische Ladies à la Miss Marple mag, die sich mit merkwürdigen Hobbies ihre Langeweile vertreiben, der ist hier richtig. Wobei Miss Marple natürlich nie die Mörderin ist...
Figuren: Mehr Handlung und weniger Beschreibung wäre hier oft ein gutes Rezept. Anstatt gleich mehrere Male zu SAGEN, dass Mrs. Commingdale ihre Zeit damit verbringt, Ehebrecher zu fotografieren und die Fotos an die Bäume im Viertel zu hängen, könnte man lieber beschreiben, wie sie es TUT. Anstatt bloß zu sagen, dass die Pflegekräfte im Heim überlastet sind und die alten Leute misshandeln, könnte man das lieber an szenischen Beispielen beschreiben. Denn der Leser möchte doch gern selbst eine Erkenntnis haben und nicht alles gleich vorgesetzt bekommen: Ach Mensch, die alte Dame fotografiert anscheinend Ehebrecher, das ist ja verrückt! Meine Güte, wie die Pfleger mit den Senioren umgehen, das ist ja unerhört!
Sprache/Duktus: Auch unkomplizierte Geschichten brauchen eine durchdachte Sprache. Hier habe ich darum noch einige Verbesserungsvorschläge. 1) Wenn man in der Vergangenheit erzählt, muss man Ereignisse, die noch weiter zurückliegen, in der Vorvergangenheit erzählen, das wird hier oft durcheinander gebracht. Ein Bsp. gleich im ersten Satz, hier müsste es heißen: "Am Anfang war es das Gefühl der Genugtuung gewesen, das sie angetrieben hatte." Manche Beschreibungen sind unnötig und zusammenhanglos, z.B. "die Küche, die sich im vorderen Teil des Hauses befand". Wenn man vorher überhaupt nicht über die Zimmeranordnung im Haus gesprochen hat und wenn diese auch keinerlei Bedeutung für den Verlauf der Geschichte oder ihre Atmosphäre hat, braucht der Leser diese Info einfach nicht. Es sei denn, man kann aus dem Küchenfenster, das vorne zur Straße rausgeht, bestimmte Dinge sehen, die man aus dem Wohnzimmerfenster, das hinten rausgeht, nicht sehen kann. Dann hätte eine solche Beschreibung eine Berechtigung. Ich belasse es bei diesen Beispielen.
Zusammenfassend: Der Plot ist durchaus nett aufgesetzt, und die Idee trägt wahrscheinlich sogar wirklich als Serie. Es gibt sicher ein Publikum für diese Geschichte(n). Darum würde ich nach einer sprachlichen und teils inhaltlichen Überarbeitung auch gern einen Flieger hinzufügen, liebe Jutta!
Kommentar von Jutta Wölk am 07.04.2011
Nochmal Hallo Maja, ich hätte Dir gerne geantwortet, kann aber leider keine P.N. an Dich verschicken, habe immer wieder Probleme damit. Gruß Jutta
Kommentar von Jutta Wölk am 06.04.2011
Hallo Maja, zuerst vielen Dank für die Rezi! Da ich in der ersten Episode beschreibe, wie Margret die Päärchen anprangert, halte ich es in der Zweiten für unnötig. Es ist nur zum besseren Verständnis, wie Margret tickt. Entweder entsteht ein ganzer Roman über ihre Rachegelüste, oder eine fortlaufende Kurzgeschichtensaammlung, entschieden habe ich mich noch nicht. Gruß Jutta
Kommentar von Jutta Wölk am 24.09.2011
Hallo Heike, der erste Teil ist im Moment nicht auf neobooks zu lesen. Ich überarbeite ihn gerade und werde ihn demnächst wieder einstellen. LG Jutta
Kommentar von Heike Wolter am 21.09.2011
Gerne ... :) ... allerdings könnte ich auch einfach den ersten Teil von Mrs. Commingdale lesen ... dann wäre die Verwirrung wahrscheinlich erledigt! Ich drück die Däumchen ... LG Heike
Kommentar von Jutta Wölk am 21.09.2011
Hallo Heike, vielen Dank für deine Beurteilung. Jede Kritik ist wichtig für mich. Dass Dich der Anfang verwirrt hat, wie auch Alegra, macht mich nachdenklich. Vielleicht sollte ich diesen doch ändern. Und danke auch für die Sternchen und Empfehlung. LG Jutta