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Tödliche Eifersucht
von AnkeD am 06.04.2012
Zusammenfassend:
Liebe Rebecker, eine richtig gute Psycho-Kurzgeschichte, die Du Dir da ausgedacht hast. Anfänglich schoss mir durch den Kopf, dass Ninas Papa vielleicht ein unnatürlich anderes Gefallen an Susi, Ninas Freundin, gefunden hätte. Diesen Gedanken verwarf ich aber schnell. denn dafür kenne ich Dich und das Ende Deiner Geschichten inzwischen schon zu gut. Sehr bald schwante mir dann das, was auch kam.
Raffiniert, meine Liebe, den Leser auf eine falsche Fährte zu locken. Warum machst Du daraus nicht ein ganzes Buch? Ich schütte den kompletten Sternenhimmel über Dir für diese tolle Story aus. Den Flieger kann ich nicht verteilen, den gibt es leider nicht mehr. LG und ein schönes Osterfest. Anke
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Die Treppe...
von melania am 11.03.2012
Handlung:
Der Tod von Susi, der besten Freundin von Nina, ist der Beginn einer Reihe von schrecklichen Unfällen...
Figuren:
Nina (Haupperson, ist 11 Jahre als Susi stirbt); Susi (beste Freundin von Nina, stürzt die Treppe hinunter); Ninas Mutter (macht sich schreckliche Vorwürfe wegen Susis Tod); Ninas Vater; Marcel (Ninas Therapeut)... Die Hauptperson Nina wurde hervorragend gezeichnet, die restlichen Personen bleiben ein wenig unklar, was jedoch für diese Kurzgeschichte nicht weiter schlimm ist.
Sprache/Duktus:
Hervorragend erzählt, passender Schreibstil... Auch wenn ich ganz am Anfang bezüglich der Zuneigung von Ninas Vater zu Susi dieselben Befürchtungen hatte wie "nena" :P
Struktur:
Die Kurzgeschichte ist in Kapitel gegliedert, die einen an andere Orte, sowie in andere Jahre bringen. Dadurch fand ich mich in der Kurzgeschichte gut zu Recht und das Lesen war ein Vergnügen :)
Zusammenfassend:
Tolle Kurzgeschichte mit überraschendem Ende! Ich hätte niemals gedacht, dass es so ausgehen würde und war am Ende wirklich geschockt, dass ich mich so in den Figuren täuschen konnte (hoffentlich verrate ich mit diesem Satz nicht zu viel...)!
Fünf Sterne für diese gelungene Psycho-Kuzgeschichte :) (ich kann leider keine Empfehlung geben... der Flieger ist nicht mehr da...) LG melania
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Wohin Eifersucht führen kann
von nena am 15.01.2012
Zusammenfassend:
Eine klasse Geschichte!
Zunächst befürchtete ich, dass die auffällige Zuneigung, die Ninas Vater der kleinen Susi zukommen lässt, in dem altbekannten Thema endet. Aber weit gefehlt, es ist nicht der liebe Papa, sondern die harmlose, liebebedürftige Nina, die mir immer unheimlicher wird. Mir gefallen auch die beiden Sichtweisen, der 11 jährigen und der 16 jährigen Nina, die immer perfider werden.
Ein sehr gelungener Kurzkrimi, der locker und lässig beginnt und immer unheimlicher wird.
Das ist eine volle Sternchenzahl wert und bitte weiterschreiben....
LG Nena
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Schade ...
von Mahony am 17.12.2011
Zusammenfassend:
aber ich kann mich meinen Vorrezensenten leider nicht anschließen. Die Gründe dafür liegen weniger am Thema als an der Umsetzung. Für meinen Geschmack sind recht vordergründig und ausschließlich von Anfang an Motiv sowie Täter dargestellt.Und so gibt es am Ende auch keine überraschende Wendung. Möglich, dass die Kurzgeschichte nicht der richtige Rahmen war, um diese Geschichte wirklich spannend zu erzählen.
Ich glaube, wenn man die Geschichte um ein paar Personen bereichert, den Leser auf eine falsche Fährte lockt und zum Schluss alles so zusammenbastelt, dass es logisch ist, dann könnte das ein wirklich guter Text werden. Im Moment ist er das für mich leider noch nicht.
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Uuuuuups....
von scottcr1 am 16.12.2011
Zusammenfassend:
Fange direkt mit der Zusammenfassung an, weil ich bei einer Kurzgeschichte sicher gleich das Ende ausquatschen würde. Ich kann nur sagen: sagenhaft. Ich habe die Geschichte förmlich in mich aufgesogen, dass gibt es nicht. Du schreibst locker und flockig, geradeweg und doch steckt hinter allem ein Stückchen von dem Thrillerkuchen, der es letztendlich ist. Ahnungslos war ich bis zum Ende nicht, konnte mir aber am Ende, bei der Dreistigkeit ein lautes: " Echt krass!" nicht verkneifen. Psycho-Kurzkrimi erster Sahne. Wenn du noch mehr davon hast, bitte alle zusammen packen und als Sammlung einstellen. LG Marion Brüning scottcr1
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Schritt für Schritt
von Murkele am 16.12.2011
Zusammenfassend:
Mir gefällt an dieser Geschichte besonders gut, dass zu Beginn offen bleibt, in welche Richtung genau es gehen wird. So kann z. B. die Tatsache, dass Ninas Vater Susi besonders mag, in eine ganz andere Richtung weisen. Insofern kam das Ende nicht wirklich überraschend für mich - ich hatte ja bereits mehrere Möglichkeiten im Kopf und wartete nur auf die Auflösung, welche es letztendlich wird. Und mit fortschreitender Geschichte wurde dies klarer. Doch genau deshalb finde ich 'Die Treppe' gelungen - eben weil sie zu Beginn so offen ist und dennoch nur auf die eine Lösung zusteuern kann. Denn Sätze, die mir zu Beginn auffielen (und die ich jetzt nicht näher benennen möchte, um nicht zuviel zu verraten), machten eben im Nachhinein Sinn. Fein erzählt. :)
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Schwarzer Humor vom Feinsten
von Ulder am 13.11.2011
Zusammenfassend:
Sehr stimmig und atmosphärisch gut erzählt werden zwei Zeitebenen zusammengeführt. Die Erzählweise und der Sprachstil ist der jeweiligen Entwicklungsstufe der Protagonistin gut angepasst. Das Geschriebene ist trotz seines finsteren Kernes sehr unterhaltsam und lässt sich leicht lesen, dafür meine Empfehlung!
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Schwer und leicht zugleich!
von Leeby81 am 11.11.2011
Zusammenfassend:
Eine inhaltlich schwere Kost (wo ich heftig schlucken musste) wie ich finde, die du allerdings sprachlich locker und leicht verpackt hast. Toll finde ich wie gut du dich in die Psyche eines kleinen Mädchens reindenken kannst, was sich auch in den Dialogen, die sehr authentisch wirken, wiederspiegelt. Die Auflösung des ganzen war eine Schockkur für mich. Wirklich erschreckend!
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Oh Mann!
von Heike Wolter am 11.11.2011
Handlung:
Eigentlich sind es zwei Handlungsstränge ... anfangs die behütete elfjährige Susi, die ihre beste Freundin Nina durch einen Treppensturz verliert, als sie bei Susi und ihrer Familie übernachtet. Und dann Susi, die mittlerweile in einer betreuten Wohngemeinschaft lebt, nach sie auch den Vater verloren hat und die Mutter die Schuldgefühle wegen Ninas Unfall nicht verwinden kann und in einer Klinik lebt,
Figuren:
Susi ... kindlich und irgendwie unreif wirkend, was aber für die Geschichte direkt ein Muss ist. Nina, Susis Freundin ... die Mutter und der Vater von Susi. Und Marcel, Susis Freund und Therapeut. Die Hauptperson - Susi - ist wunderbar gezeichnet, die "Nebendarsteller" bleiben eher im Hintergrund, was aber zur Geschichte passt.
Sprache/Duktus:
Einfache und kindliche Sprache, was díe Geschichte aber in meinen Augen viel eindringlicher macht, als es "normale" Sprache hätte tun können. Dem Leser wird sofort klar, dass mit Susi irgendetwas nicht stimmt. Gekonnt gemacht!
Struktur:
Sehr gut aufgebaute Ich-Erzählung, die in einzelne Kapitel unterteilt chronologisch durch fünf Jahre in Susis Leben führt. Der Zeitsprung ist gut dargestellt und stört den Lesefluss nach meinem Empfinden überhaupt nicht. Schließlich am Ende die Sequenz, in der Susi in ihr Tagebuch schreibt.
Zusammenfassend:
Wirklich gute Kurzgeschichte, bei der der Leser zwar ahnt, dass sich hinter dem Treppensturz von Susis Freundin mehr verbergen könnte ... aber die Auflösung ist trotzdem - zumindest für mich - überraschend gewesen. Liebe Rebecker ... da hast du eine bemerkenswert bedrückende Geschichte geschrieben, die deutlich zeigt, was Eifersucht auslösen kann. Sicher, ein paar Fehlerchen sind noch drin (z.B. war Susi einmal "Nina"), aber ein Sternchen kostet das nicht, denn die sind bei einer Überarbeitung ganz leicht zu korrigieren. Ich hab die Kurzgeschichte jedenfalls gespannt gelesen und hoffe, dass du den Faden vielleicht in einem Kurzroman weiterspinnen wirst! Das Potenzial ist allemal vorhanden!!! LG Heike
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Gruslig
von Elin Hirvi am 09.09.2011
Zusammenfassend:
Ich habe mir beim Lesen ja schon gedacht, dass mit der Wahrnehmung des Mädels was nicht stimmt... Deshalb habe ich die Pointe schon die ganze Zeit erwartet, es hat aber nichts von der Spannung genommen, im Gegenteil. Ohne genau Hinweise zu haben, schwebt da so eine unheilvolle Stimmung mit. Das ist eine klasse geschriebene Geschichte, die ich gerne weiter ausgebaut sehen würde - vielleicht möchtest du einen Kurzroman daraus machen?
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Sehr clever und gut erzählt
von El_Mariachi am 02.09.2011
Figuren:
Man könnte schon hinterfragen, wie es mit der (fehlenden?) Entwicklung der Protagonistin aussieht - aber das Ganze könnte auch durchaus gewollt sein, bedenkt man die Umstände, in und unter denen die Hauptfigur lebt.
Sprache/Duktus:
Dazu passt auch die Sprache. Sicherlich, hier und da stört man sich beim Lesen an ein paar sprachlichen "Schnitzern", aber ich finde die Sprache der Erzählsituation angemessen, vielleicht sogar extrem passend?
Struktur:
Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut, und wie es sich für eine klassische Kurzgeschichte gehört, wird man direkt in die Erzählsituation geworfen, und erst nach und nach erschließen sich die Details.
Zusammenfassend:
Insgesamt eine sehr gute Geschichte mit einer knackigen Pointe. Die viele Kritik meiner Vorgänger/innen kann ich nicht ganz nachvollziehen - von den vielen Kurzgeschichten hier für mich eine der besten. Aber dadurch ist das hier vielleicht ein extrem gutes Beispiel dafür, wie unterschiedlich ein und derselbe Text von verschiedenen Menschen gelesen und wahrgenommen wird. Fünf Sterne von mir - mit Flieger!
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Die kleine Horrortreppe
von Kiste am 15.08.2011
Handlung:
Nina wächst eigentlich recht behütet auf, wäre da nur nicht diese vermaledeite Treppe, die geliebte Menschen aus dem Leben reißt. Ihren kleinen Bruder, ihre beste Freundin, ihren Vater. Sind es nur Unfälle, oder steckt mehr dahinter?
Figuren:
Die Geschichte wird im Grunde aus der Sicht von Nina erzählt, erst von ihrem 11-jährigen, dann aus der Sicht ihres 16-jährigen Ichs. Sie ist sehr besitzergreifend und eifersüchtig. Die anderen Figuren bleiben blass, sie interagieren nur wenig bis gar nicht mit Nina. Sollte es eine längere Version der Geschichte geben, würde ich vor allem hier ansetzen, um der Geschichte etwas mehr Leben zu verleihen. Der Leidensweg von Ninas Mutter verkommt im Moment eher zur Randnotiz, Susi ist eher zweidimensional, und Ninas Vater austauschbar mit jedem anderen Vater auch. Mehr Dialoge könnten dem Leser dabei helfen, auch die Figuren außerhalb von Ninas begrenzter Welt zu verstehen. Der Tod ihres Bruders zum Beispiel sollte früher thematisiert werden, um das Trauma ihrer Eltern zu verdeutlichen. Es reicht ja, anzudeuten, dass auch hier die Treppe zum Tod geführt hat. Bei Nina habe ich allerdings ein Problem mit ihrem Charakter: **** Achtung, Spoiler!" **** Sie inszeniert die Unfälle hauptsächlich aus einer fast krankhaften Eifersucht heraus, um ihren Vater allein für sich zu haben. Seinen Tod quittiert sie allerdings mit einem lapidaren "Das musste ich doch verhindern." Dieser Stimmungswechsel wirkt wenig glaubhaft. Ich würde diese Stelle dazu nutzen, ihren inneren Konflikt zu thematisieren. Auf der einen Seite ihre fast krankhafte, besitzergreifende Liebe zu ihrem Vater, auf der anderen Seite die panische Angst, ihre 'Unfälle' könnten als Morde enttarnt werden.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist sehr einfach und kindlich gehalten. Ist das ein bewußt gewähltes Stilmittel? Zu der 11-jährigen Nina passt die Sprache sehr gut, z. B. sind Begriffe wie 'traurig', 'aber das sah witzig aus', 'hab Dich lieb', Konstrukte aus der Kindersprache. Allerdings wird Nina auch älter, ihre Sprache entwickelt sich jedoch nicht weiter. Sie verwendet immer noch Worte wie 'war ich sehr traurig', 'unheimlich', 'Dinge die mir Angst machten', 'gut wegen dem Vertrauen zueinander'. Ich würde aber erwarten, dass ihre Sprache mit ihr 'reift', sie sich also eher der Wortwahl eines Erwachsenen annähert, z.B. 'ängstigen statt Angst machen', 'verzweifelt, betroffen, Verlust, Schmerz' statt einfach nur 'traurig'. ****
Bei der Überarbeitung warten aber auch ein paar Rechtschreibfehler und gerade Interpunktionsfehler auf die Korrektur. Hier ein paar Beispiele aus der wahllos herausgegriffenen Seite 13: **** "weil er meint, dass ist gut wegen dem Vertrauen zueinander" (das statt dass, wegen des Vertrauens, aber vielleicht besser: Duzen schafft eine gemeinsame Vertrauensbasis) **** "damit er mir helfen kann das Vergangene besser zu verarbeiten" (Komma nach das) **** "und ich sehe dort Dinge die mir Angst machen (Komma nach Dinge, besser: die mich ängstigen) **** "Aber ich verstehe die Zusammenhänge nicht-" (. statt -; ein inhaltlicher Punkt meinerseits: Sie ist 16, und sollte langsam begreifen, was passiert ist; vielleicht besser: Und langsam ergeben die Bilder für mich einen Sinn) **** "weil so unheimlich Sachen" (unheimliche)
Struktur:
Die Geschichte wird erst von der 11-jährigen Nina erzählt, und anschließend von der 16-jährigen Nina aufgeklärt. So weit so gut. Eine Sache möchte ich allerdings zu bedenken geben: **** Achtung, Spoiler! **** Als Medium für ihr Geständnis wählt Nina das Tagebuch. Allerdings mußte sie gerade wegen ihres verräterischen Tagebuchs ihren Vater umbringen. Das ist nicht plausibel, dass sie den gleichen Fehler zweimal begeht. Besser wäre es vielleicht, die Auflösung in der Form eines Monologes, oder eines inneren Dialoges mit ihrem verstorbenen Vaters (sozusagen als Entschuldigung) aufzuziehen. Das hinterläßt weniger verräterische Spuren... :-)
Zusammenfassend:
Jetzt habe ich wirklich viel kritisiert. Ich meine es allerdings nicht böse, ich hoffe, Du nimmst es mir nicht übel.
Die Idee ist gut, an der Umsetzung hapert es jedoch noch etwas. Ich würde gerne eine Empfehlung aussprechen, allerdings ist das vorliegende Manuskript noch kein TOP10 Material. Es wäre unfair den anderen Autoren gegenüber, hier die Empfehlung zu vergeben. Allerdings will ich einen Stern für die Idee, einen zweiten Stern für die Sprachwahl vergeben, die zumindest zur 11-jährigen Nina ausgezeichnet passt. Ansonsten hoffe ich, Du läßt Dich von meiner Kritik nicht entmutigen, sondern arbeitest die Geschichte weiter aus. Denn Potential hat sie. Es fehlt lediglich an etwas mehr Tiefe bei den Protagonisten, sowie eine spürbare Weiterenwicklung / Reifung von Nina.
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Eine verhängnisvolle Treppe
von Codename Kolibri am 24.07.2011
Zusammenfassend:
Was für eine Treppe, da möchte man lieber nicht wohnen und auch nicht auf Besuch sein. Die Geschichte ist spannend geschrieben und hat mir sehr gut gefallen. Leider etwas kurz, aber ich habe schon gelesen, dass es bald eine längere Fassung gibt. Dann werden sicher auch einige Sachen etwas klarer. Zum Beispiel war ich dann doch überrascht, dass es da noch einen Bruder gab. Am Text musst du sicher noch etwas feilen, auch in der Zeichensetzung haben sich einige Fehler eingeschlichen. Insgesamt aber eine Geschichte, an der es sich sicher lohnt weiterzuschreiben. Ich zieh' dir ein Sternchen ab, wegen der genannten Mängel, schick dir aber den Flieger als Motivation bei der Überarbeitung. Liebe Grüße Marion
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Gänsehaut
von delaluna am 24.07.2011
Zusammenfassend:
Böse, böse. Das war wirklich eine überraschende Wendung. Und du hast den Überraschunseffekt super umgesetzt. Das gelingt nicht vielen! Ein klitzekleines Sternchen ziehe ich ab, weil die Geschichte noch nicht ganz rund läuft (ein paar kleine Stolpersteine in der Sprache und der etwas zu plötzliche Übergang vom Kind zum Teenager). Ansonsten, Gänsehaut pur!
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Überraschende Wendung!
von karen27 am 28.06.2011
Zusammenfassend:
Du beweist viel sprachliches Talent, das sich in guten Dialogen und einer abwechslungsreichen Struktur (Tagebuch) niederschlägt. Das Motiv der Eifersucht ist aus psychologischer Sicht spannend dargestellt und hat mir den Atem geraubt. Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Schreiben!
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Die Todestreppe
von Alegra am 27.06.2011
Zusammenfassend:
Meine Güte! Diese Treppe gehört abgerissen! Aber sie ist ja nicht die wirklich Schuldige. Die Geschichte wird eigentlich in zwei Teilen erzählt. Im ersten Teil passieren die Dinge so, wie die Protagonistin Nina sie sich schön redet. Erst ganz am Ende, also im zweiten Teil, wird aufgedeckt, wie sich die Sachen wirklich zugetragen haben. Das alle Unglücksfälle mit einem Treppensturz zusammen hängen, finde ich nicht ganz so gut. Vielleicht hätte es noch mehr "unauffällige" Haushaltsunfälle gegeben. Mag sein, dass Nina bei dieser Methode geblieben ist, weil sie so gut funktioniert hat.
Ich finde die Dialoge ein bischen gestelzt. Ich denke nicht, dass jemand wirklich so redet. Z.B. die Stelle, als die Mutter den Notarzt bittet, sich um die traumatisierte Tochter zu kümmern.
Insgesamt finde ich, dass der Text sehr wenig Emotionen enthält. Vielleicht ist das ja Absicht. Es kann ja sein, dass Nina alles so emotionslos sieht.
Auf Seite 13 hast du dich vertippt. Dort steht zwei mal die Treppe im gleichen Satz hintereinander. Der Fehler mit der Namensverwechslung wurde ja schon erwähnt.
Am Anfang der Geschichte habe ich mich gefragt, wie alt das Mädchen ist. Es beginnt ja damit, dass sie bei Marcel auf der Couch liegt. Wer Marcel ist erfährt man erst sehr spät. Man denkt bei der Couch automatisch an einen Psychiater. Später heißt es, die beiden wären kein Paar, aber gute Freunde. Und dann ist er ihr Therapeut. Das ist verwirrend. Als Susi bei Nina übernachtet, wird erwähnt, das die beiden elf Jahre alt sind. Das könnte ruhig etwas eher kommen, finde ich. Ach ja, am Anfang hat mich noch gestört, dass dort "Momentan wuchs ich ohne Geschwister auf" steht. Dieses "momentan" klingt irgendwie komisch. Man weiß ja da noch nicht, das es auch einen Bruder gab. Ich dachte eher in die Richtung, das später noch ein Kind dazu kam. Warum hat die Mutter von Nina den Tod des Bruders relativ gut weg gesteckt und musste dann nach Susis Tod in die Psychiatrie? Und das auch erst Jahre später? Dass sie sich dort auch noch täglich mit Susis Mutter trifft, fand ich komisch.
So, genug gemeckert. Ich hoffe, du nimmst mir das kritische lesen nicht übel.
LG Alegra
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Die Treppe
von Geneviere am 25.06.2011
Zusammenfassend:
Ein spannend geschriebener Psychothriller, der sich bestimmt auch gut als Roman machen würde, üum die Abgründe in Nina besser auszuarbeiten. Denn schließlich ist sie nicht nur bösartig, sondern ihr Verhalten (aus Eifersucht geboren) hat Methode. Bis auf kleinere Fehler (beispielsweise Seite 6 Nina statt Susi, die tot unten am Fuß der Treppe liegt) ist es auch gut zu lesen.
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Die Treppe.... :o
von Blake am 23.06.2011
Handlung:
In Ninas Elternhaus passieren schreckliche Dinge, von denen der Leser den Großteil nur erahnen kann. Ihre beste Freundin Susi kommt ums Leben... allerdings scheint da noch mehr zu sein...
Figuren:
Ninas Charakter wird sehr gut beschrieben, weshalb ich mir, als der Schrei zu hören war, schon so was gedacht habe ;) Da kann man aber noch viel mehr rausholen! --- Auch der Vater kommt sehr gut rüber. Führsorglich, liebevoll, warmherzig. ---- Die Mutter würde ich noch mal bearbeiten.;) Das sie ihre Tochter zu der Leiche ruft und dann auch noch jemand anderem überlässt, sich um sie zu kümmern, erweckt den Anschein, dass sie nicht nur komplett überfordert ist, sondern auch eine Rabenmutter ist. :)
Sprache/Duktus:
Der Text ist flüssig zu lesen, nur an ein paar Kleinigkeiten bin ich hängen geblieben. Die Ganze Zeit, wird mit einem gewissen Abstand beschrieben was passiert ist, der auch dadurch entsteht, dass immer vn Vater und Mutter gesprochen wird. Auf Seite 6. schreibst du: Nachdem Mama das Fenster geschlossen ...(da besser bei Mutter bleiben, sonst ist das ein Bruch, bei dem man plötzlich in Nina drin ist, anstatt ihr nur zuzuhören. Oder wenn du mehr tiefe willst, komplett auf Mama und Papa umschwenken ;) ---- Auch auf Seite 6. ....am Fuß der Fteppe lag meine beste Freundin Nina <-Susi ;) Da war ich einen Moment ganz raus ;)
Zusammenfassend:
Die Psycho-Idee ist wieder sehr gut und ich freue mich, dass du daraus mehr machen willst, als nur eine Kurzgeschichte. :) Denn damit erübrigt sich meine nun folgende Kritik mit Sicherheit ;) Der Teil mit Susi ist super! ABer... von dem Bruder sollte man schon vorher wissen und auch ein bisschen darüber wissen, wie Nina zu ihm stand... und auch was mit dem Vater passiert, weiß man, bis zur letzten Seite gar nicht, gut... ich habe es mir gedacht;))) Eine gute, spannende, beunruhigende Geschichte, aus der noch viel mehr werden kann und auf die ich mich schon freue. Einen Stern ziehe ich ab, den bekommst du, wenn du die lange Fassung einstellst, die mit Sicherheit noch viel besser ist ;))) Aber ich kann es auch so, nur weiter empfehlen :)))
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Überraschungseffekt
von Feya am 23.06.2011
Handlung:
Seltsame Dinge geschehen im Haus der 11-jährigen Nina. Viele Menschen sterben. Liegt da etwa ein Fluch auf dem Haus oder auf ihr?
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist etwas holprig. Es ist mehr ein "tell" statt "show" (kann natürlich auch am Ich-Erzähler liegen) und oft sind die Sätze zu lang.
Es gibt verschiedene Zeitformen, das finde ich etwas unglücklich. Ich würde bei einer bleiben.
Das Unschuldige des Mädchens kommt aber super rüber!
Struktur:
Unterteilung in Kapitel und Absätze.
Ein paar mehr Absätze zwischen Text und Dialog wären aber nicht schlecht.
Zusammenfassend:
Mit dieser Auflösung habe ich nicht gerechnet! Der Überraschungseffekt ist gelungen und entschädigt für so Manches. Wenn noch ein bißchen am Sprachlichen gefeilt wird, wird's eine ganz tolle Geschichte!
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Die Treppe
von PapaMoll am 12.05.2011
Zusammenfassend:
Es dürfte kein Problem sein, die Rechtschreibung und vor allem die Satzzeichensetzung nochmal zu überarbeiten, das ist jedoch von der ersten Seite an dringend notwendig.
Sprachlich interessant gestaltet. Besonders die Episode um Susi, die ja den Hauptteil einnimmt. Die Formulierungen sind gut der erwartbaren Ausdrucks- und Empfindungsfähigkeit einer 11-jährigen (Nina) angepasst, freilich aus der erinnernd-konstruierenden Rückschau der 16-jährigen, mit der Marcel, der Therapeut wohl noch viele Treppenstufen vor sich haben wird.
Was als Fehler moniert wird, dass nicht Nina, sondern Susi am Treppenende liegt und von der Mutter 'gestreichelt' wird, könnte auch absichtlich in die 'Berichterstattung' der Nina eingeflossen sein. Das könnte ich mir als Leser in Kenntnis der Gesamtgeschichte durchaus so zurechtlegen. Es folgen ja noch andere Risse, wobei ich auf dem kurzen Raum eher 'Absicht' des Autors als fehlende Konzentration unterstelle: so z.B. landet Susi ja gleich bei der ersten Übernachtung am Treppenende, den Vater lässt sie aber sagen: sie sei doch nicht das erste Mal über Nacht geblieben etc. - der Text zeichnet sich vielleicht durch mehr Raffinesse aus, als mancher auf den ersten Blick denken mag. Was wohl aus der Katze geworden ist, könnte man zynisch weiterdenken ... . Das Ende und die Gesamteinschätzung der beschriebenen Vorfälle wird dominiert durch den angenommenen positiven Wahrheitswert des Tagebuches der Nina, in dem der Leser geneigt ist, dem durch Nina erzählten Vater zu folgen. Die Risse und vermeintlichen Ungereimtheiten in der Berichterstattung und der Erlebenswelt Ninas, indem sich ihre Sehnsüchte und Ängste vielleicht unkontrolliert Eingang verschaff(t)en, lassen viel mehr Interpretationsspielraum zu. Das mag jeder Leser für sich austesten.
Von mir ein dickes Lob und vier Sternchen.
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Die Treppe
von Luther am 04.05.2011
Handlung:
Ein Mädchen erzählt beim Psychiater vom tödlichen Treppensturz ihrer Freundin. Offenbar ist das Mädchen Schuld an mehreren Todesfällen auf besagter Treppe.
Figuren:
Die Figuren könnte noch mehr in die Tiefe gehen. Besonders die psychische Störung sollte besser herausgearbeitet werden.
Sprache/Duktus:
Die Sprache lässt sich leicht lesen. Es wird aus der Perspektive des Mädchens geschildert. Einmal werden die Namen der Mädchen evrwechselt. Es sind noch einige Komma- und Zeitfehler vorhanden.
Struktur:
Hier möchte ich mich im Großen udn Ganzen der meinung des Vorrezensenten anschließen und nicht alles noch einmal wiederholen.
Zusammenfassend:
Es hätte eine schöne und spannende Geschichte werden können. Aus meiner Sicht hapert es vor allem an der Recherche. Da die Geschichte in Deutschland angesiedelt ist, halte ich es für unglaubwürdig, dass die Behörden nicht aktiv wurden.
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Die Treppe
von siquijoralex am 04.05.2011
Handlung:
Ein 16-jähriges Mädchen liegt (bei einem Psychiater?) auf der Couch. Sie erzählt aus der Retrospektive, wie ihre beste Freundin durch einen Sturz von der Treppe ums Leben kam. Man ahnt, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zuging. Schwach wird Eifersucht als Motiv angedeutet. Die Mutter endet nach Suizidversuch in der Psychiatrie. Die geliebte Katze ist verschwunden. Der Vater ist einem "Unfall" zum Opfer gefallen. Dann wird zur Gegenwart übergegangen: das Mädchen ist in einem Heim (betreutes Wohnen) gelandet und wird offenbar psychiatrisch betreut. In einem Eintrag in ihr Tagebuch vertraut das Mädchen diesem die ganze Wahrheit an: als erstes hat sie aus Eifersucht ihren dreijährigen Bruder die Treppe heruntergestoßen. Dann folgte die beste (vaterlose) Freundin, die ihren Vater zu sehr angehimmelt hatte. Zuletzt gibt sie auch den Mord am Vater zu, der ihr Tagebuch gelesen hat und deshalb auf der selben Treppe sein Leben lassen mußte.
Sprache/Duktus:
die gesamte Geschichte ist aus der Sicht eines Teenagers in Retrospektive geschrieben. Der kindlich-naive Erzählstil soll die Weltsicht des psychisch gestörten Mädchens widerspiegeln. Der Spannungsfaden wird durch bewußtes Auslassen von Informationen aufgebaut. Das gelingt auch ganz gut.
Struktur:
- Schon die Sujetbeschreibung "Psycho" zeigt, daß der Autor ein Problem mit der Einordnung seines (ihres?) Werks hat. Psycho ist der Titel eines phantastischen Hitchcock-Films. Nichts weiter. Aber was wird hier vorgestellt? Ein Psychogramm, ein Psycho-Thriller, eine psychologische Kurzgeschichte? Nur Psycho? Das ist zu wenig!
- In der Kurzbeschreibung wird die 11-jährige Nina als Protagonistin angegeben, auf Seite 10ff beschreibt das Mädchen aber, daß es mit 16 fast die ganze Familie "verloren" hat.
- Auf Seite 6 stürzt Susi die Treppe herunter. Im 7. Absatz heißt es dann "Unten am Fuße der Treppe lag meine beste Freundin Nina..."
- Das ist schon eins der ersten Probleme, die der Leser hat: die Seitenfiguren werden namentlich eingeführt, die Hauptfigur (Nina) aber nicht. Sie taucht dann plötzlich als Name auf Seite 6 auf. Der Leser ist verwirrt. Dabei hätte ein kurzer Satz von dem Psychiater (oder Psychologen?) Marcel am Anfang genügt, um Nina auch namentlich bekannt zu machen.
- Trotzdem nur die Innenwelt des gestörten Kindes geschildert wird, wirkt die Kurzgeschichte unglaubwürdig. Ihr Erzählstil ist einerseits kindlich naiv-vereinfachend, andererseits aber pubertär-naseweis. Die Motivation (Eifersucht) wird viel zu schwach begründet. Das Mädchen muß schon noch eine andere psychische Störung haben, denn so ohne weiteres stoßen auch eifersüchtige kleine Mädchen ihre Brüder nicht von der Treppe! Der psychische Druck, der zu solch einer Tat nötig ist, muß vielfach stärker sein!
- Der Eintrag in das Tagebuch, der in Kapitel 5 die Offenbarung bringt, wirkt unglaubwürdig. Das Mädchen wähnt sich zwar in einer gesicherten Position, aber eine 16-jährige (wenn sie nicht total zurückgeblieben ist) ist strafmündig und sollte sich ihrer Taten und den möglichen Konsequenzen gegenüber bewußt sein. So wie das Mädchen geschildert wird, ist sie sich ihrer Taten durchaus bewußt. Nach dem Erlebnis mit dem Vater, der ja schon ihr letztes Tagebuch entdeckt hat, ist sie also so dumm, weiter zu schreiben? Die Verdrängung des Unrechtsbewußtseins wird leider nicht ausreichend plausibel geschildert!
Statt dem Tagebucheintrag hätte ein klärendes Gespräch mit dem Therapeuten, ein Fehler, den sie macht, eine Liebesaffäre mit Marcel und anschließender Öffnung oder ein ähnlicher Ansatz ein plausibleres coming-out ergeben.
- Der Leser fragt sich: da gibt es doch auch eine Außenwelt! Die Geschichte spielt schließlich in Deutschland - da gibt es Polizei, Jugendamt und andere Behörden, die sich mit Sicherheit in so einen Fall einschalten. Jeder Tod durch Unfall, auch im eigenen Haus, wird heutzutage von der Kriminalpolizei untersucht! Da muß doch ungeheuer geschlampt worden sein? Und dann gleich dreimal?
- Aus diesem Ansatz hätte man doch einen richtigen Roman draus machen können! Die Betrachtung der "Unfälle" durch die Polizei, die Beobachtungen der Notärzte, die Reaktionen der betroffenen Behörden wie Jugendamt und Psychiatrischer Jugenddienst hätten natürlich viel mehr Recherche bedeutet, aber auch ein viel authentischeres Buch draus machen können.
- Sorgfältige Recherche (Zeitungsarchive, Jugendämter, Polizeiakten, psychiatrischer Dienst) hätten sicher einen fundierten und plausibleren Hintergrund für diese Geschichte gegeben!
- Die psychologische Seite der Geschichte ist unabgesichert und offensichtlich nur der Phantasie entsprungen. Der Autor hat sich nur sehr oberflächlich mit der Materie beschäftigt. Ein solides Psychogramm des Tathindergrundes ist diese Geschichte auf jeden Fall nicht!
Zusammenfassend:
- eine interessante Geschichte, gar nicht uneinfühlsam geschrieben, nur schlecht recherchiert und zu unerfahren-kunstlos umgesetzt. Die Welt der gestörten Psyche ist nicht so einfach zu kolportieren! Aber ein guter Versuch, der durchaus nach einiger Überarbeitung in einer Sammlung ähnlicher Geschichten Platz finden könnte.
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Verhängsnisvolle Eifersucht
von Sofie Fischer am 01.05.2011
Sprache/Duktus:
Gewohnt klar, flüssig und zielstrebend! Keine Sekunde kommt Langeweile auf!
Zusammenfassend:
Auch mit diesem Werk hast du mich wieder überrascht, liebe Rebecker!
Durch das Überfliegen der Rezensionen war die Ahnung des Ausgangs zwar schon da, doch das letzte Kapitel ließ mich dennoch erstaunen.
Der Tagebucheintrag ist hier sehr gelungen gewählt, da die 16-jährige Nina sich keinem anderen anvertrauen kann. Und in diesen wenigen Sätzen erschließt sich dem Leser alles nochmal. Der Tod von Ninas kleinem Bruder kommt ans Licht und erklärt auch die völlige Verzweiflung von Ninas Mutter logisch. Diese erschien mir zuerst etwas überzogen.
Ein Fehlerchen auf Seite 6 ist mir aufgefallen. Da ist von der besten Freundin Nina die Rede, obwohl Susi gemeint ist.
Mir kam auch kurz der Gedanke, ob die Eifersucht Ninas nicht noch deutlicher herausgearbeitet werden könnte, doch nach kurzem Überlegen finde ich es genauso richtig. Denn zwischen den Zeilen ist diese Eifersucht sehr gut zu erkennen und gerade weil sie nicht absolut offensichtlich ist, ahnte das Umfeld nichts von Ninas Taten.
Ein rundum gelungenes Werk, für dass ich gerne fünf Sternchen und den Flieger vergebe.
Rebecker, durch dich werde ich noch zum Kurzgeschichten-Fan. :-)
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Die (Todes-)Treppe
von GerovS am 28.04.2011
Handlung:
Der Einstieg in die Anfangsszene verwirrt („Bei Marcel auf der Couch liegend ...“) durch die nichtbeschriebene Figur, da es zunächst einmal wenig das reale Leben oder die Story in irgendeiner signifikanten Weise berührt. Die Erklärung aus Treppe 4 gehört meiner Ansicht nach an den Anfang. Falls durch das Unterdrücken der Funktion die Neugier bis Treppe 5 aufrecht erhalten werden soll, reichen die Spannungsbögen dazu nicht aus.
Spannung wecken mit Andeutungen wie „... sie ist das Einzige, was uns noch geblieben ist. Nicht auszudenken wenn auch sie eines Tage ...“ finde ich gelungen! Allerdings muss in einem Thriller noch mehr mit Emotionen gearbeitet werden. Gerade die geöffnete Kellertür fordert förmlich den Ausbruch von Angstreaktionen in der Konfrontation und dem Nichtverstehen der Zusammenhänge bzgl. der Geschehnisse in der Vergangenheit, die man noch dramatischer aufbereiten kann.
Es bleibt Raum, zwischen den Zeilen zu lesen – interessant konzipiert!
Figuren:
Der Sprachwechsel in der Figur Nina vom kindlichen Dialekt bis in die Rolle der Erwachsen hat mir insofern gefallen, da der Psycho seine Spannung aus dem Menschen und seinen Beziehungen zu anderen bezieht. Den tiefgründigen Romanleser interessiert daher die Psyche der Romanfiguren, die für die Rollen von Vater und Mutter vertieft werden sollte. Auch der Bruder kommt mir zu spät ins Spiel.
Gute Anregungen, um tiefer in Ihre Figur einzutauchen, bieten
Psychotests, die man z. B. im Internet findet. An Stelle die Eigenschaften und Handlungen von Nina wie eine Außenstehende zu betrachten, ist eine Überlegung erforderlich, wie sich die Figur selbst einschätzen würde. Daher wird eine Person, die unter Minderwertigkeitskomplexen leidet, sich inmitten einer Gruppe anders verhalten als eine selbstsichere, souveräne, auch wenn der äußere Schein täuschen mag.
Sprache/Duktus:
Flüssig, jedoch z. T. gedrechselter Stil im emotionalen Ausdruck (Was ist denn hier geschehen?). Oder zu förmlich im Dialog (selbst im Therapiegespräch) in Treppe 4: ...bezüglich deiner Vergangenheit ...
Interpunktionsfehler. Tempusfehler.
Sprachlicher Feinschliff erforderlich.
Struktur:
Für die Kapitelgliederung könnte eine Aufteilung z. B. nach Jahreszahl Klarheit in der Zeitenwahl bringen. Auch der Kapitelanfang sollte unterschiedlich gestaltet sein (mit einem äußeren Konflikt, mit einem Dialog, mit einer Beschreibung usw.)
Den Wechsel zum Tagebuch finde ich gut.
Zusammenfassend:
Alles in allem eine gelungene Kurzgeschichte, die nach Überarbeitung ein wirklicher Psycho werden kann.
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Ausbaufähige Geschichte
von MCErfurth am 28.04.2011
Handlung:
Zusammenfassung enthält den Total-Spoiler! Besser nicht lesen.
Sprache/Duktus:
Klare Sprache, ab und zu Zeiten (Präsens-Imperfekt) Verwechslung; S. 8* Nina-Susi Verwechslung; S.13* Treppe Wortwiederholung; unheimlich(e) Sachen.
Zusammenfassend:
Durch die Erzählweise habe ich schon auf den ersten Seiten geahnt, dass Nina eine kleine Psychopathin ist und hinter den ganzen "Unfällen" steckt. Dann wieder wurde es durch die Schilderung der Abläufe verneint. Hier war das Verhältnis zwischen Durchschaubarkeit und verhaltener Beschreibung, bzw. Zurückhaltung von Infos (dass Nina nach Susi aufgestanden ist, wird eigentlich in dieser Szene ausgeschlossen) verwirrend und nicht mehr schlüssig. Der Effekt tritt ein, dass man sagt: Also doch, wieso hat die Autorin dann so getan...
Auch, dass da noch was mit einem Geschwisterkind-Unfall kommen würde, war mir tatsächlich klar, bzw. habe ich absolut erwartet. Würde also raten, entweder anfangs nicht schon so viel anzudeuten, (Ninas Eifersucht auf Susi war ein glasklarer Hinweis auf Kommendes) oder ihr Geheimnis früher zu lüften und den Plot auf die Unterbringung in der Psychiatrie zu legen. Der Schluss ist wirklich gelungen - habe nicht vermutet, dass Marcel ein Therapeut ist. Ausbaufähige Geschichte, die mir gut gefallen hat.
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Schwierig
von FiannaCessair am 22.04.2011
Zusammenfassend:
Die Story an sich ist super, aber was mir ein bischen fehlt, ist Ninas sehr besitzergreifende Art der Liebe zu ihrem Vater, noch deutlicher zu spüren. Dashätte man eventuell mit einer kleinen Szene machen können, in der Nina irgendwie versucht, auch die Mutter auszuschliessen. Jetzt ist man am Ende ziemlich überfahren von der Tatsache, dass es da auch noch einen Bruder gab. Das mit ihrer Freundin, kommt gut rüber, da hat der Leser sofort den Verdacht, dass Nina dahintersteckt, aber alles andere kommt zu plötzlich.
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Böse!
von Jutta Wölk am 22.04.2011
Handlung:
Nina liebt ihren Vater über alles. Sie will ihn mit nichts und niemanden teilen. Sie ist ein liebes Mädchen. Aber ist sie das wirklich?
Figuren:
Nina, ein elfjähriges Mädchen, ihr Vater, die Mutter, ihre Freundin und Nebenfiguren.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist einfach gehalten und gut zu verstehen.
Struktur:
Hallo Rebecker,
am Anfang würde ich mir eine deutlichere Trennung zwischen Gegenwart und den erzählenden Erinnerungen wüschen. Z.B. Zum Ende des ersten Absatzes einen Doppelpunkt, oder am zweiten eine Bezeichnung wie: Vier Jahre zuvor, oder ähnlich.
Was ich vermisse, ist eine emotionsvollere Beschreibung für den Verlust des Vater. Schließlich hat Nina sehr an ihm gehangen; er war ihr ein und alles. Daher kommt mir der Übergang zu Kapitel 4 etwas zu emotionslos vor.
Auch eine Ungereimtheit ist mir aufgefallen: Nina ist elf Jahre alt, als ihre Freundin stirb. Vier Jahre später erinnert sie sich daran und ist plötzlich 16. Das passt nicht, sie müsste 15 Jahre alt sein; der Vater ist ja auch 39 als er stirb. Es sei denn sie hatte Geburtstag, dann würde ich dies auch erwähnen, zum besseren Verständnis.
Auf Seite 11, ab dem 4. Absatz, wird öfter von der Gegenwarts- zur Vergangenheitsform gewechselt und wieder zurück. Das 4. Kapitel beginnt mit: „Ich liege bei Marcel auf der … Später schreibst Du: „Er umarmte mich kurz und …“.
Ansonsten macht der Aufbau der Geschichte neugierig.
Rebecker, ich hoffe, Du nimmst mir die Kritik nicht übel, sondern siehst darin, was auch ich darin sehe: Hilfe gegen Betriebsblindheit und Fehler, die nicht gesehen werden. Zumindest hat sich mein Blick für meine Texte geschärft, seit ich darauf aufmerksam gemacht wurde, meine Felhler.
Zusammenfassend:
Interessante Kurzgschichte, die überarbeitet sicher noch besser auf den Leser wirkt. Daher jetzt nur drei Sterne. Die Empfehlung gebe ich, um Dich zu motivieren Gruß Jutta.
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Kind oder Teenie?
von Kali Graf am 16.04.2011
Zusammenfassend:
Sprachlich ist diese kurze Geschichte nicht ganz gelungen. Starke Durchmischung von kindlicher und erwachsener Erzählweise. Dadurch verliert der Text ein wenig.Insgesamt ist mir die Sprache etwas zu einfach gehalten.
Leider konnte ich auch nur die ersten 8 Seiten lesen. Ist das ein neobooks Fehler?
Trotz aller sprachlicher Schwächen hat die Geschichte durchaus ihren Reiz.
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Verhängnisvolle Eifersucht
von bongi am 15.04.2011
Handlung:
Die elfjährige Nina leidet an einer zerfressende Eifersucht und beseitigt alles, was ihr selbst im Wege steht.
Zusammenfassend:
Liebe Rebecker, Dir ist hier eine sehr gute Geschichte gelungen. Leider konnte ich nur die ersten 8 Seiten lesen, da der Rest verborgen blieb. Auch nach dem Ausfüllen der Zahlungsmodalitäten ließ sich die Treppe nicht von mir öffnen. Eine Fehlermeldung erschien immer wieder auf meinem Bildschirm, obwohl ich alles versucht habe. Deshalb kann ich hier nur die ersten Seiten beurteilen. Der Ansatz ist Dir gut gelungen und ich habe die ersten Seiten verschlungen. Da steckt noch viel Potenzial drin, denn Eifersucht in diesem Sinne, wie Du sie beschreibst, kann einen richtigen Psychothriller füllen. Die Seele der Menschen ist immer wieder undurchschaubar und man ist nie vor Überraschungen gefeit. Das zeigst Du hier deutlich und eindrucksvoll. Gerne würde ich mehr von Ninas Taten erfahren. Deshalb vergebe ich für den guten Ansatz 4 Sterne und leider kann ich kein Empfehlungshäkchen setzen. Gruß und viel, viel Glück wünscht Bongi.
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Oh Weh!
von EmyPink am 14.04.2011
Handlung:
"Spannende, atemberaubende Psycho-Kurzgeschichte, in dessen Mittelpunkt ein 11-jähriges Mädchen steht, und Eifersucht eine große Rolle spielt. Ein Fluch scheint auf dem Elternhaus der 11-jährigen Nina zu liegen. Innerhalb von acht Jahren kommt es hier zu mehreren schrecklichen Todessfällen. Handelt es sich tatsächlich um tragische Unfälle oder steckt etwas ganz Anderes dahinter?"
------Da war ich aber neugierig und dann: geschrieben wie ein
Kinderbuch. Es tut mir wirklich sehr leid, aber das geht einfach nicht für dieses Thema und dieses Genre!
Sprache/Duktus:
Es wirkt nicht nur durch die Verwendung einer sehr kindlichen Ausdrucksweise, sondern auch zu ausgeschmückter wörtlicher Rede „Um Himmels Willen! Was ist den geschehen? Susi, oh mein Gott, nein, bitte, bloß das nicht! Nina! Nina, wo bist du? Was ist passiert? Lieber Gott im Himmel, ich muss den Notarzt rufen!“ teilweise sogar komisch....das ist bestimmt nicht im Sinne der Autorin! Ich würde das wirklich überarbeiten, um dem ERNST der tragischen Schicksalsgeschichte von Nina und Susi gerecht zu werden.
Struktur:
Sehr sportlich durch erzählt. Es fehlt viel Info zuwischendurch auch ganz. Z.B.: Was ist in den 4 Jahren noch passiert? Wie hat sich das verhältnis zur Mutter veränder oder das zum Vater? Wie hat sie selbst unter diesen Umständen gelitten? Wie hat sie sich anders entwickelt und was waren die genauen Auslöser?
Zusammenfassend:
Für mich ist das ein grobes Gerüst einer Buchvorlage. Das Kapitel 3 ist fast schon stichpunktartig abgearbeitet wurden. Mir fehlt komplett die Autorin und die Emotion in dieser Schreibe. Ich verstehe nicht, wie du damit bei anderen hier Emotionen geweckt hast...ich bin total verloren gegangen.
Liebe Rebecker, ich will dich nicht angreifen...aber ich bin so gar gar gar nicht überzeugt. Trotzdem alles Gute LG Emy
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Schwierig...
von AntjeM am 13.04.2011
Handlung:
Tragische Geschichte eines 16 jährigen Mädchens, das bereits mit 11 aus der Bahn geworfen wird, als ihre Freundin bei einem Treppensturz ihr Leben verliert. Die schuldbewusste Mutter und der frühe Tod ihres heißgeliebten Vaters, geben ihr fürs Erste den Rest.
Figuren:
Nina, die Protagonistin. Susi die tragische Figur und Kindheitsfreundin die stirbt. Deren alleinerziehende und berufstätige Mutter. Nina´s Eltern und Marcel am Ende...ein freund von Nina.
Sprache/Duktus:
Ist noch sehr unausgereift und Bedarf der Nacharbeitung:
Seite 6: „Um Himmels Willen! Was ist den geschehen? Susi, oh mein Gott, nein, bitte, bloß das nicht! Nina! Nina, wo bist du? Was ist passiert? Lieber Gott im Himmel, ich muss den Notarzt rufen!“ - also das würde ich viel kürzer halten und lieber mehr die Situation selbst beschreiben. Ich glaube nicht, das jemand unter Schock so eine Ansprache hält. ;-)...Ich weiss du willst tiefe Emotionen beim Leser auslösen, aber so passiert eher das Gegenteil. Das Susi sirbt, müsste eine Schlüsselszene für dich werden. // Seite 9: Susi´s Mutter und die Schlimme Nachricht vom Tod ihrer einzigen Tochter, sollte eigentlich der zweite Spannungsbogen in deiner Geschichte sein, das hat du völlig verpasst. Damit kannst du aber den Leser fesseln...also unbedingt nacharbeiten. Man hat einfach die Frage: Wie reagiert die Mutter?, denkt „Auweia“ und ist dann enttäuscht, wenn da nur steht: „Susis Mutter erlitt einen Nervenzusammenbruch und wurde vom Krankenhaus sofort in die psychiatrische Klinik verlegt.“ ….dann kommt 4 Jahre später...da fehlt das Drama im Plot. //
Das sind nur mal zwei Beispiele, die dir Spannung und Hintergrund geben sollen. Leider hat sich beim Lesen eher das Gefühl breit gemacht, das die Art deines Schreibstils (sie wirkt auf mich kindlich) nicht so zum Genre Krimi/Thriller/Psycho passen will. Auch wenn die Geschichte in der Kindheit deiner Protagonistin beginnt, ist es eine Rückblende und berichtet aus der Sicht einer 16 jährigen. Die wörtliche Rede kann schon kindlich wirken, wenns passt, aber nicht die Erzählung drumherum.
Struktur:
Klarer Aufbau, fast Punktweise abgearbeitet. Mir fehlen sehr viele Beschreibungen zur Emotionen der Protagonisten, aber auch der Umgebung...die Situationen sind nicht greifbar für mich. Beispiel: Das 3 Kapitel ist sehr aussagend und nimmt mich als Leser einfach nicht mit. E besteht aus drei Absätzen die Gesamt ca. eine halbe Seite ausmachen. 1. Absatz : 4 Jahre später, Mutter hat Schuldgefühle, will sich umbrigen, Vater findet sie, sie kommt in die Nervenheilanstalt...3 Sätze, dann ein Satz zur Mutti von Susi, die einzige Aussage...die Mütter sehen sich dort täglich. JAAAAA UND?
2. Absatz: Wieder ein Sprung ...vor 3 Monaten starb die heissgeliebte Katze, sie war einfach weg. 2 Sätze und durch.
3. Absatz: Wieder ein Sprung ...vor 4 Wochen starb der Vater bei einem Unfall! Sie ist ein Papakind, wie vorher beschrieben und du schreibst als Emotion zu diesem fürchterlichen Ereignis: "Gott hab ihn seelig. Seit dem ist nichts mehr wie es war. Ich habe seinetwegen viele Tränen vergossen. Er fehlt mir sehr. Vor allem sein Lachen. Er war doch noch so jung, gerade 39 Jahre alt. Das Schicksal hat es nicht gut mit mir gemeint. Nun habe ich niemanden mehr aus meiner Familie, und das mit 16 Jahren."
ENDE des Kapitel 3! So funktioniert der Text für mich nicht, da hast du viel Verschenkt.
Zusammenfassend:
Ich will dir um Himmelswillen nicht deinen Stil absprechen, bitte versteh mich da nicht falsch. Für mich hat nur diese Geschichte damit einfach nicht funktioniert. Ich hoffe nicht, dass du dein eigenes Schicksal beschrieben hat, denn das wäre fürchterlich traurig und Keinem zu wünschen. Liebe Rebecker, ich hoffe meine Anmerkungen nehmen dich nicht auseinander, da ich weiß, wieviel Herzblut gerade in solchen Geschichten mit diesem Hintergrund stecken. Die sind schwer zu schreiben und daher gibt es von mir 3 Sterne und den Wunsch, wenn dann denn die Überarbeitung zu lesen. LG Antje;-)))
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Die einfachsten Zutaten ergeben den besten Teig
von helper am 13.04.2011
Handlung:
Zwei junge Mädchen, elf Jahre alt, wohnen einige Zeit in einem Haus, eines der mächen (ninA) ist eifersüchtig weil der Vater ihrer Meinung nach der Freundin zuviel Aufmerksamkeit schenkt.
Die Saat für den Konflikt ist gelöst.
Figuren:
Die Eltern und die beiden Mädchen - später stößt auch noch Marcel dazu, .da sind es wieder zwei - die anderen sind nämlich samt katze tot.
Zusammenfassend:
Prägnat gewschrieben, keine unnötigen "Füllungen" ich habe es gerne gelesen. Das, obwohl ich eher handfeste Kost bevorzuge.
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Das kleine Biest
von vincent casca am 12.04.2011
Zusammenfassend:
Woher nahm dieser Stoff die Spannung, die ich empfunden habe? Lag es vielleicht gerade an der fast banalen schlichten Schilderung der Ereignisse? Oder mein Wunsch, dass Nina unschuldig wurde, obwohl sie ja das Psycho ausmachen musste. Pfiffig der Schluss mit der Angelschnur. Ich gebe Strassi recht, es muss nicht immer alles logisch sein, aber die Frage ist, ob bewusst oder durch Übersehen. Daher der Hinweis darauf, dass Susi zum ersten mal übernachtet nach Ninas Schilderung und der Vater später sagt, sie war schon oft da. Oder habe ich etwas überlesen?
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Ninas Treppe
von Sanna am 12.04.2011
Handlung:
Nina hat alles verloren. Ihre beste Freundin Susi stirbt bei einem Treppensturz in Ninas Zuhause. Ninas Mutter verkraftet dies nicht und landet in der Psychatrie. Ninas Vater stürzt ebenfalls die Treppe hinunter, worauf Nina in einem Wohnheim für Jugendliche landet. Durch Therapiestunden erinnert sie sich wieder an das Geschehene und vertraut ihrem Tagebuch an, das sie für die Todesfälle, die auch ihren kleinen Bruder einschliessen, verantwortlich ist.
Figuren:
Nina: besitzergreifend, egozentrisch. Sie versucht sich die Liebe ihrer Eltern zu sichern, indem sie jeden umbringt, der ihr diese Liebe und Zuwendung streitig zu machen scheint. Alle anderen Figuren sind eher Statisten.
Sprache/Duktus:
Eine eher kindliche Sprache, die zwar am Anfang, als Nina 11 Jahre alt ist, passt, aber nicht unbedingt zur sechzehnjährigen Nina. Es gibt einige kleinere Rechtschreib- und Kommatafehler, die aber nicht weiter ins Gewicht fallen. Auf S. 6 heisst es einmal "meine beste Freundin Nina", müsste aber "Susi" sein.
Struktur:
Chronologisch und aus Sicht der Protagonistin Nina. Einmal erzählt sie direkt, am Ende und in der Auflösung wird durch ihren Tagebucheintrag erzählt.
Zusammenfassend:
Es ist von Anfang an eigentlich klar, dass Nina die Verantwortung für die Todesfälle trägt. Ansonsten finde ich das Ganze eine schöne Idee. Vielleicht liesse sich diese Geschichte noch erweitern, um gerade dem "Psychoaspekt" gerechter zu werden, d.h. das "Irre" in Nina noch etwas ausbauen? LG, Sanna
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The stairway to the abyss
von macloud45 am 12.04.2011
Handlung:
Nina erzählt ihrem Therapeuten die erlebte Geschichte, Susi eine Freundin ? wohnt kurzfristig im Haus der Eltern, stürzt die Treppe hinunter, stirbt. Die Mutter nimmt Schlaftabletten, kommt in die Psychiatrie, Vater stirbt durch Unfall, Katze läuft weg.
Figuren:
Nina, Vater, Mutter, Susi, Katze Minka...jetzt hatte ich eigentlich alle erwähnt, aber leider verlangt das System 50 Zeichen..............
Zusammenfassend:
Am Anfang beim lesen habe ich die Spannung gesucht. Vor allem hat sie mir nicht den Atem gebraubt...sorry... :-). Wollte beim Tagebuch aufhören, war aber froh das ich weiter gelesen habe. Das Ende war stark....mit der Angelschnur. Da hat es dann Bling..gemacht. Prima Kurzgeschichte.
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Stiegensturz
von paulchen2 am 12.04.2011
Handlung:
Rasch hintereinander steben in einem Haus 3 Personen nur Nina bleibt übrig. Sie wendet sich später an ihren Freund, der sich als Hilfstherapeut versucht. Wird es ihm gelingen das Rätsel um den Tod von Ninas Eltern zu lösen?
Figuren:
Hier ist es sehr übersichtlich (durchaus nicht abwertend) Ninas Eltern, die Freundin Susi und eine Katze, zum Schluss noch Marcel ihr Freund
Zusammenfassend:
Eine sehr gut lesbare Kurzgeschichte und auch auf den wenigen Seiten gelingt es Spannung auszubauen.
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Nina, der Fluch der Treppe
von LDraco am 12.04.2011
Handlung:
Nina erzählt von ihrer Kindheit und von den vielen tragischen Verlusten, die sie erleiden musste, bis sie schließlich mit sechzehn in einem betreuten Wohnheim leben muss. Erst starb ihr kleiner Bruder, dann ihre beste Freundin und schließlich ihr Vater, alle auf der steilen, alten Holztreppe in ihrem Haus ums Leben gekommen. Ihre Mutter lebte gebrochen in einer psychiatrischen Klinik. Nur ihrem Tagebuch hat sie anvertraut, dass sie allein der Fluch ist, der über der alten Treppe liegt. Sie und ihre Eifersucht.
Figuren:
Nina, die ihre Erinnerungen reflektiert. Ninas Kindheitsfreundin Susi, die auf tragische Weise stirbt. Thomas, Ninas Vater und ihre Mutter Anja, sowie zum Schluss der Therapeut Marcel.
Sprache/Duktus:
Sprachlich, denke ich, könnte der Text noch einmal überarbeitet werden. Zwar ist die Geschichte anfangs ein Rückblick auf die kindliche Vergangenheit der Protagonistin, aber aus der Sicht einer sechzehnjährigen. Dafür finde ich die Sprache an einigen Stellen zu kindlich, beziehungsweise, wenn es kindlich wirken soll, an anderen Stellen zu erwachsen. Da ist es noch etwas durcheinander. Ansonsten liest es sich aber sehr spannend und flüssig. Der Ausgang der Geschichte lässt sich gut erahnen.
Struktur:
Chronologischer Rückblick aus der Sicht der sechzehnjährigen Nina auf die einschneidenden Erlebnisse in ihrer Kindheit. Aus der Gegenwart ein Blick in die Vergangenheit und wieder zurück in die Gegenwart. Jedes für Nina wichtige Ereignis ist in ein eigenes Kapitel gegliedert.
Zusammenfassend:
Eine knifflige Geschichte, die zwar voraussehbar, aber deshalb nicht minder spannend ist. Immerhin habe ich vor dem letzten Kapitel gezweifelt ob Nina es tatsächlich war. ;) kurz und knackig erzählt, davon lese ich gerne mehr! :)
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Die Todestreppe
von strassi am 12.04.2011
Handlung:
Bei Nina wohnt für ein paar Tage die Freundin Susi. Nach Ninas Meinung schenkt der Vater Susi zuviel Aufmerksamkeit. Susi sucht nachts im fremden Haus die Toilette und stürzt über die Treppe wobei sie sich das Genick bricht.
Auch die Eltern von Nina ereilt der Tod innert Kurzem. Sogar ninas katze verschwindet.
Figuren:
Außer den bereits imn der obrigen Kurzbeschreibung erwähnten Figuren gibt es noch den Hobbytherapeuten Marcel der hinter Ninas Stirn ein Geheimnis vermutet.
Sprache/Duktus:
Die Syntax ein wenig aufzumörteln könnte dem MS guttun, ein paar Stunden könnten da schon Wunder wirken.
Struktur:
Bei zehn Seiten selbst bei so vielen leichen kann mabn die Übersicht nicht verlieren - nhier ist nichts zu bemägeln
Zusammenfassend:
Selbst bei Psycho Ikone Alfred H. stand die Logik nicht immer Pate, warum soll sich diese Autorin nicht dasselbe Recht herausnemhen.
Kommentar von Rebecker am 06.04.2012
Ohhh, welch Freude in meinen Augen über diese schöne Rezi von dir, liebe Anke :-) Ja, du scheinst mich zu kennen... Ninas Papa war ein ganz Lieber! Seit einem halben Jahr schreibe ich gelegentlich an einer umfangreicheren Version der Treppe... komme aber nicht richtig voran, aus Mangel an Motivation (grien)... Lese und rezensiere derzeit wesentlich lieber;-) FROHE OSTERN wünscht dir eine dankbare Rebecker :-DDD