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Arend, die Dritte
von Ulder am 04.12.2011
Handlung:
Die Handlung wurde bereits im Klappentext und von den Vorrezensenten hinreichend skizziert.
Figuren:
Jorunalistin Julia, ihre Freund Falko, seines Zeichen Kapitän, sowie eine Vielzahl weiterer Person. Die Hauptfiguren sind allesamt liebevoll zum Leben erweckt worden, damit man sie sich gut vorstellen kann.
Sprache/Duktus:
Wenn von den bereits erwähnten Flüchtigkeitsfehlern absieht, bei denen dem Autor ohnehin nur die Außensicht hilft, trägt die Sprache den Leser bildhaft und gekonnt durch die Geschichte. Was will man mehr?
Struktur:
Die Struktur ist linear angelegt. Die weiter unten zu Recht erwähnte Aufteilung des Textes scheint mir eher ein technisches Problem zu sein.
Zusammenfassend:
Jetzt habe ich auch den dritten Teil um die Arendgruppe gelesen. Ich muss eingestehen, dass ich erstens ein ausgesprochener Fan von Mehrteilern und zweitens ein begeisterter Wassersportler bin. Deshalb hat mich dieses Manuskript, das ja ein ziemlicher Brocken ist und ich deshalb mehrere Anläufe brauchte, auch so angesprochen. Einige Kürzungen wüden dem Werk sicherlich guttun, um es knackiger daherkommen zu lassen. Was die Sprache angeht, finde ich, dass sie dem Genre genau angepasst ist. Einfache Sprache hat ja immer gleich einen pejorativen Beiklang. Aber seien wir mal ehrlich, wer will einen Thriller lesen, den ein Sören Kierkegaard verfasst hat. Das würde wohl nicht funktionieren. Und dann der Hinweis auf das Schätzing-Imitat. Der Mann hat sicher viele Bücher verkauft, wird aber auch ziemlich kontrovers diskutiert. Mir hat es gefallen. Volle Punkte und der Flattermann, what else!!
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Genauso gut wie die anderen Bände
von Arya am 10.08.2011
Handlung:
Julia, eine Journalistin trifft sich mit einem Informanten, der erschossen wird. Da sie von dem Anschlag weiß, wendet sie sich an ihren Verlobten und bittet um Hilfe.
Figuren:
Julia, eine Jounalistin, Ihr Freund Falko ein Kapitän, meiner Meinung nach gibt es zu viele Nebenfiguren, da verblassen manche einfach
Sprache/Duktus:
Es gibt ganz schön viele Klein- und Großschreibfehler und noch etliche andere Tippfehler, die mich persöhnlich jedoch nicht so sehr beim Lesen stören.
Struktur:
Hier und da sind die Passagen ein wenig langatmig und machen den Leser gleich zu einem Experten. Man kann der Handlung immer folgen und die Struktur ist klar verständlich.
Zusammenfassend:
Auch hier wird wider eine Spannung aufgebaut, die ihresgleichen sucht. Bei diesem Werk ist mir aber aufgefallen, dass es einfach noch gekürzt werden sollte. Man merkt, dass die Autorin eine Expertin des Tauchens ist und genau über dieses Thema bescheid weiß ist. Ich will auf jeden Fall noch mehr lesen!
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Die Gruppen der Acht
von elke60 am 23.07.2011
Zusammenfassend:
Ich habe gerade zwei drittel des Buches geschafft. Nach den ersten zwei Büchern, die ich ebenfalls mit Begeisterung gelesen haben, gefallen mir die Bücher immer besser und ich bin auf das Ende gespannt. "Antrax" habe ich mir schon heruntergeladen und werde es auf jeden Fall lesen. Wenn das erste Buch noch ein bißchen in der Sprache holprig daher kam und ich bestimmte Beschreibungen ein bißchen übertrieben empfand, wird die Sprache in den nächsten Büchern flüssiger. Auch merkt man, dass Sie die Materie Tauchen gut kennen.
Ich finde die Geschichten um die Arend-Gruppe sehr spannend und würde gern mehr davon lesen.
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und nun das dritte Werk der Autorin
von Frida am 03.07.2011
Zusammenfassend:
Diesmal beschränke ich ich auf eine kurze Zusammenfassung. Nachdem ich mich in den vergangenen Tagen bereits mit zwei anderen Werken der Autorin befasst habe und voll des Lobes bin möchte ich bei -Die Gruppen der Acht- nur noch anmerken, dass ich vom Schreibstil überzeugt bin und mich auch hier prima amüsiert und unterhalten habe. Sie haben Talent, meine Gute!
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wieder abgetaucht.
von wesson am 16.06.2011
Zusammenfassend:
Als bekennender Fan von diesen Helden bin ich erneut in die Story abgetaucht, die es diesmal wirklich in sich hatte.
Ich weiß wirklich nicht, warum so viele Menschen ein Problem mit der Länge des Buches haben. Ich selber liebe "dicke" Bücher und fange unter 100 Seiten erst gar nicht an zu lesen. Ja, es sind viele Fehler drin, aber auch das schrieb ich bereits an anderer Stellen, es ist nichts, was sich nicht durch einen Lektor beheben ließe. Ich glaube eineige Fehler beruhen auf dem Dialekt. Nur um auch mal öffentlich ein Beispiel zu nennen (eigentlich mache ich sowas nur als PN) es heißt Planken, nicht Blanken, aber in einigen Dialekten wird es nun mal so ausgesprpochen, so what? Was die Kritik meines Vorschreibers angeht, dass zuviel und zu lange "Tauchkram" drin vorkommt kann ich nur sagen, wenn ich ein Buch schreiben würde, würde es "Mord im Gemüsebeet" heißen, das Gärtnern ist nun mal mein Steckenpferd. Abschließend kann ich nur sagen: es ist eine erdachte Geschichte, keine Biografie, also dürfen Helden Helden sein. Auch wenn ich irgendwie den Verdacht habe, dass es diese Helden in ähnlicher Form auch in der Realität gibt. Das ist wie mit der Steinlaus, keiner hat sie gesehen, aber ihr ist ein Beitrag und ein Bild im Pschyrembel gewidmet. Five points for Bärbel.
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Schlechtes Schätzing-Imitat
von siquijoralex am 18.05.2011
Handlung:
Eine Journalistin kommt bei einem Treff mit einem russischen Informanten knapp mit dem Leben davon. Der Informant wird erschossen, die Leiche verschwindet. Sie informiert ihren Freund, der offenbar eine hohe Position beim Militär (Geheimdienst?) hat. Die beiden fliegen nach Hurghada, Ägypten. Warum, ist unbekannt.
Schauplatzwechsel: Tauchresort in Ägypten am Roten Meer. Zwei Gruppen von je acht angeblichen Tauchneulingen fallen auf. Offenbar sind auch ein paar Russen dabei.
Bald stellt sich heraus: die Tauchlehrer und ihre Angehörigen sind alle Mitglieder eines "internationalen Geheimdienstes", alles enorm erfahrene und im Militärdienst gestählte Leute, selbst die Frau war 10 Jahre bei den Navy Seals.
Bei der Durchsuchung der Hotelzimmer der verdächtigen Gruppen wird eine Seekarte gefunden. Da die Geheimdienstler natürlich auch ein U-Boot haben, werden die dort eingezeichneten Gebiete inspiziert. Ein U-Boot-Wrack wird gefunden, in dem sich in einem über Preßluft versorgten Glaskasten Kinder befinden. In einer aufwändigen Aktion werden die Kinder geborgen. Später werden noch die Leichen von 7 Kindern entdeckt und geborgen.
Etwa hier ist mir die Leselust ausgegangen, stichpunktartige Leseproben bestätigten, daß es in diesem Stil weiter geht. Auf das Wissen, worum es in diesem Anti-Thriller überhaupt geht, habe ich lieber verzichtet.
Unwahrscheinlichkeiten:
Die US Navy Seals hatten bis jetzt bekanntlich nicht ein einziges weibliches Mitglied, auch wenn das ein kürzlich angelaufener Film fälschlich vermitteln will - und dann soll´s gleich eine Deutsche sein?.
Ein U-Boot-Wrack in 40 Meter Tiefe wäre erstens in einer von Tauchern überfluteten Gegend wie dem Roten Meer schon lange entdeckt und markiert, bzw. geborgen. Zweitens können selbst schlechte Metalldetektoren aus einer Höhe von mehr als 10 Metern solch ein massives Objekt orten.
Figuren:
eindeutig zu viele. Bei der Beschreibung des Touristengewimmels im 2. Kapitel hätten einige prägnante Personen herausgehoben werden sollen, all die Kinder, Omas, Opas etc. sind absolut uninteressant. Bezugspersonen nur dann verwenden, wenn sie später wieder vorkommen oder für die Story wichtig sind.
Die "internationalen Geheimdienstler" erscheinen alle völlig überzeichnet. Die Realität zeigt, dass die Hollywood-Helden eben nur in Hollywood kreiert werden. Geheimdienstler (die echten) zeichnen sich selten durch übermenschliche Fähigkeiten ab.
Das gleiche gilt für die geradezu tierisch zähen und unglaubwürdig gestählten Frauen.
Sprache/Duktus:
Auffällig viele Groß-Kleinschreibungsfehler. Etliche Flüchtigkeitsfehler. Das Werk strotzt vor Interpunktionsfehlern.
"Tauchspott" (mehrfach, -> Tauchspot), "Bestecks" (Bestecke)
Zahlen werden klein geschrieben, wenn nicht am Satzanfang! (Eins -> eins).
Durchgehend ungeschickt klingende Satzkonstruktionen mit "welcher, welche, etc." z.B. S.63: "Doch sie hatten nicht mit der Reaktionsschnelligkeit und Kraft der Frau gerechnet, welche die Männer fast gleichzeitig zu Boden schickte." - "...gerechnet, sie schickte die Männer fast... " ist besserer Stil und klingt nicht so oberlehrerhaft.
S.65: "...gegen die leichte Strömung, welche aus Norden kam..." -> "...gegen die leichte Nordströmung..." ist viel kürzer und weniger holperig, weil ohne Nebensatz.
S69: "Ich schaut Euch diese Fläche an.", sagte er... ??? (der Punkt gehört auch nicht dorthin!)
S71: "Der Zeiger von Detektor ist nicht einmal leicht ausgeschlagen." Aua! (...vom Detektor hat...)
s76: "Kaum das Pitt die Schrauben anhielt..." das ist schlampige Umgangssprache! (Kaum hatte Pitt die Schrauben angehalten..)
Generell ist eine Tendenz zur Verwendung umgangssprachlicher Wendungen außerhalb der direkten Rede zu vermerken (...suchte die Sachen raus... ...holte das Boot ran...)
Struktur:
Der Satz ist zu mittig - Ränder und Kopf- und Fußraum sind zu breit. Die einfachen eckigen Klammern (><) um Fachbegriffe wirken ungeschickt und passen nicht zu den Anführungszeichen der direkten Rede.
Auffällig die fehlende Aufgliederung in Kapitel. Der ganze Lesebrei von knapp 800 Seiten wird ohne Gliederung in einem Riesentopf serviert. Diese Unstrukturiertheit allein führt zu einem Aufstöhnen, wenn man sich willkürliche Seiten heraus pickt, die sich ziemlich identisch immer nur um Tauchen, Bootfahren, Nitroxflaschen, Sauerstoff und hollywoodmäßige Typen wickeln.
Fast alle Passagen wirken zu langatmig. Generell könnte der Text gut auf die Hälfte gekürzt werden, er enthält zu viele unwichtige Beschreibungen, die nicht für die Story relevant sind. Auch die Masse der namentlich genannten Personen könnte reduziert werden, das wirkt zu verwirrend. Keiner hat Lust, sich z.B. die Namen von einer ganzen Tauchgruppe zu merken, wir Leser sind ja nicht die Tauchlehrer!
Die Vorgänge werden viel zu detailverliebt geschildert. Z.B. hätte das Andocken zweier Boote mit einem Satz beschrieben werden können, ein ganzer Absatz ist zu viel und überflüssig. Der Leser will ja keinen Bootsschein machen!
Zusammenfassend:
Schlechte Frank Schätzing-Kopie. Handwerklich nicht mehr ausreichend geschriebener Riesenwälzer, der aufgrund seiner Länge schon abschreckend wirkt. Auf fast 800 Seiten überwiegend Taucherlebnisse zu schildern, belastet die Geduld des Lesers ungemein. Große Probleme mit Stilistik und Rechtschreibung machen den Text nicht zum Lesegenuss. Die unnötig langen Beschreibungen lassen den Duktus schwerfällig, aufgeblasen und langatmig wirken. Die Spannung, die die Story durchaus enthalten könnte, wird dadurch stark eingeschränkt. Massive Kürzung würde dem Werk sehr gut tun. Inhaltlich erscheint die Geschichte stark unglaubwürdig. Internationaler Geheimdienst? Bislang schaffen es ja nicht mal die nationalen Geheimdienste, sauber zusammenzuarbeiten, noch viel weniger in Ägypten, das bisher durch Unzuverlässigkeit, Korruption etc. geglänzt hat. Überhaupt scheinen die Geheimdienstler viel zu überzogen, heldenhaft und übertrieben. Die Gutmenschen und die Schlechtmenschen werden zu stark polarisiert.
Aufgrund der beschriebenen Mängel und der Langatmigkeit habe ich ab S. 100 nur noch stichpunktartig vorgeblättert und dann erleichtert abgebrochen. Zur Gänze unlesbar.
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Spannender Roman im Tauchermilieu
von strassi am 26.04.2011
Handlung:
Es ist keine Frage, die Autorin ist im (roten) Meer zu Hause. Die akribische Beschreibung - nicht nur beim Tauchen - legen davon Zeugnis ab.
Ein Journalistin triffteinen Informanten in Deutschland. Die Reporterin ist erst skeptisch, doch als der Informant vor ihren Augen erschossen wird bekommen seine Worte ein anderes Gewicht.
Ihr Verlobter ist Kommandant einer Marineeinheit. Sofort erklärt er sich bereit mit einigen anderen ans rote Meer zu fliegen.
Gleichzeitig trifft auch eine andere Gruppe ein und nimmt Tauchunterricht. Es stellt sich jedoch bald heraus, dass die Gruppeganz sicher keinen Tauchunterricht benötigt. Bei der (illegalen) Durchsuchung der Zimmer finden sich Seekarten in denen 4 Stellen markiert sind.
Ein altes U-Bott Wrack aus dem 2. WK ist dort gesunken im Boot findet sich ein geheimnisvoller Container...
Figuren:
Julia Schöne, die Journalistin und ihr Freund, Fregattenkapitän Falko Meissner gewinnen rasch an Kontur und Farbe. Auchn alle Nebenfiguren sind gut beschrieben.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist exakt dem Handlungsstrang im Buch angepasst.
Struktur:
Ein überschaubarer Zeitbogen wird kontuinierlich und professionell abgearbeitet. DerLesr verliert nie den Faden und kann sich sehr gut in die Figuren hineinversetzen.
Der Roman könnte eine Überarbeitung und Kürzung an manchen Stellen vertragen.
Zusammenfassend:
Ein durchaus spannendes manuskript und die Autorin kennt das Thema über das sie schreibt, dies sürt mkan ständig.
Kommentar von Sonja59 am 04.12.2011
Hallo Ulder, recht herzlichen Dank für Deine liebe Rezi. Ist mal ein schönes Adventsgeschenk. Ja, die vielen Fehler gehören alle noch in die Überarbeitung. Das hier ist ja auch noch die absolute Rohfassung. Doch davor sind ja auch noch die anderen Manuskripte dran. Na ja, und zugegeben, Du hast da bereits teil Vier gelesen. Da hast Du wohl Teil zwei "Unter Beobachtung" verpasst. ;-) Es freut mich, dass Dir die Geschichten um die Arend-Gruppe gefallen. Danke noch einmal. LG Bärbel